1459 auf Wien und Paris nichts gemacht; Friedrichsd'or 2 1185 2 pCt., am Ende mms pCt. Hollaͤndische und Kaiserliche Dutat n ng, Kü strin (Reg. Bez. Frankfurt). Fruͤh am 17ten d. kündete der Donner der Kanonen und eine militairische Musik, das Be⸗ ginnen des National Festes an. Der Vormittag verging unter dem gewöhnlichen Gottesdienste, dem sich eine besondere militairische ottesdienstliche Feier anreihte, nach welcher die ganze Garnison arade hatte, bei der, vom Obersten und Kommandanten v. Bůü⸗ low, das Lebehoch des Königs, unter Begleitung des Kanonen⸗ Feuers, ausgebracht wurde., Mittags nahmen der Kommandant, das Officier⸗Korps, die Königlichen Civil-⸗Beamten, der Magistrat und die Honoratioren der Stadt, an einem, in der hiesigen Frei⸗ maurer⸗Loge veranstalteten Mahle Theil. Nach einer passenden Rede rief die froͤhliche Tafelrunde dem Gefeierten ein herzliches Vivat, und der Donner des schweren Geschutzes verhallte in ihrem Jubel⸗Rufe. Abends war die Stadt geschmactvoll erleuchtet, und die Volksbelustigungen theilten sich außer mehreren kleinen Privat⸗ Gesellschaften in zwei große Baͤlle, deren einer vom Officier Korps und den Honorgtioren der Stadt und der Umgegend, der andere aber von den Buͤrgern besucht waren. Auf dem ersteren Balle war eine sinnige Vorfeier veranstaltet. An einem geschmactvoll de⸗ korirten Altgre flammte der Namens, Zug des geliebten Königs, auf demselben stand dessen Buͤste. Drei junge Maͤdchen nahten sich mit Kraͤnzen, dem blumengeschmuͤgten Altäre; ein viertes, Augu ste Clement, sprach mit tiefem Gefuͤhl, zur festlichen Versammlung eine (vom Kreisphysikus Or. Berndt verfaßte) gehaltvolle Rede, die mit Klopstochz gewichtigen Worten begann: „Ich weiß, was groß und schon ist in dem Leben, allein das ist das hoͤchsie, was eines Sterblichen Auge sehen kann, Ein Koͤnig, der Glückliche macht.“ Die junge Sprecherin fuͤhrte ihre aufmerksamen Zuhdrer in jeng goldene Tage unserer Zeit zuruͤch, wo das Gluͤck sein Fuͤll⸗ horn über die Fluren des Vaterlandes ausgoß, wo Preußens Frauen und Töchter, das Vorbild der reinsten Tügend in ihrer verklärten Königin fanden. Nur zu bald ging die Rednerin zu jener Ungluͤchs— Deriode uͤber, wo der Blut⸗Strom des Krieges, die Grundfesten der Staaten unterwuͤhlte, das Vaterland zerriß, der ewig Unver⸗ geßlichen das theure Leben raubte, und das Land mit Trauer und Schmach füllte. Wohl schilderte sie die Dede und den Kummer der damaligen Zeit mit treffender Wahrheit; aber eben so ergrei⸗ fend, so herzerhebend ward ihre Rede, als sie auf den großen Au⸗ 6 kam, wo König und Volk, in festem Aneinanderhalten, und in glaubigen Vertrauen auf Gott den Herrn, mit deutschem Mu⸗ the, die Fesseln des fremden Zwingherrn brachen, wo das Volk seinem Könige, Haab' und Gut, Blut und Leben freudig zum Opfer brachte, wo der ritterliche Monarch sich an die Spitze seiner va⸗ terlaͤndischen Helden stellte, und wo der Allgerechte Gott, im loh⸗ nenden Anerkenntnisse solcher gegenseitigen Treue und Liebe, mit einer Kraft und seinem Segen, mitten unter uns war. Ihre ichlußworte: „Heil und Liebe dem Könige! Heil und Liebe dem Vaterlande!“ toͤnten in den bewegten Herzen aller Zuhörer wieder, und laut erscholl das Lebehoch fuͤr den geliebten Konig, und in manchem Auge zitterten noch Thraͤnen frömmer Ruͤhrung, als zum Beschluß dieser Feier das Lied: „Heil Dir im Sieger Kranz!“ begann. — Auch außerhalb dieser Kreise herrschte uberall Freude; die Armen und die Kranken waren bedacht, die Garnison hatte einige 2 erhalten, und so beschloß Frohsinn und Freude ein * . was noch lange in der Erinnerung der Einwohner fortleben wird. Merseburg. In Hinsicht des Getreide- Handels ist es eine bemerkenswerthe Erscheinung, daß aus der Gegend von Potsdam, die sonst immer von dem hiesigen Reg. Bez. mit Getreide versorgt wird, viel Hafer nach Wittenberg und die dortige Gegend gefuͤhrt wird. Neuerlich wurde sogar Schwedischer Hafer zu Wasser bis in hiesige Gegend eingeführt. Anstatt, daß sonst von hier aus, viel Del nach Holland und Hamburg ging, haben jetzt Spekulanten Raps in Ostfriesland aufgekauft und bis in die Saale verfuͤhrt, wo sie den Wispel zu 50 Rthlr. verkaufen.
Saarlouis, 17. Nov. Gestern fruͤh ruͤckten saͤmmtliche Trup⸗ pentheile zum Gottesdienste, der im Freien gehalten wurde, vor dte Stadt aus. Nachdem der hiezu eingeladene Prediger, der Ge— legenheit sehr angemessene Worte gesprochen, ward das Lied „Herr Gott dich loben wir“ unter Loͤsung der Geschuͤtze gesungen, und zum Schluß stimmten saͤmmtliche Truppen und Anwesende in die, vom Kommandanten fuͤr des Koͤnigs Maj. ausgebrachten Wuͤnsche durch ein dreimaliges freudiges Hurrah. Saͤmmtliche Truppen defilirten hierauf vor dem Festungs⸗Kommandanten (Obersten von Laurens). Bei diesem war Mittagstafel, und des Abends verei⸗ nigte sich die buͤrgerliche Gesellschaft mit dem Militair zum Ball im Kasino⸗Lokal, welches man, nebst seiner zweckmaͤßigen Einrich—
tung, der Gefaͤlligkeit des Kommandeurs des hier garnisonirenden
29 Inf. Regts. (Obersten von Sacken), verdankt. — Auch die Be⸗ wohner der Stadt bezeigten ihre Theilnahme an diesem Feste auf mancherlei Weise. — Die neue Garnison⸗Kirche ist nun beendigt und entspricht der Erwartung Aller. Auch ist der Ausbau der Festungswerke soweit schon vorgeschritten, und die Verputzung so vollkommen, daß die Stadt nun ganz verjuͤngt erscheint, und fuͤr diejenigen, die selbige seit einigen Jahren nicht mehr sahen, kaum mehr kennbar ist.
Der in Liegnitz erscheinende Zuschauer empfiehlt gegen die Feldmäuse Fol⸗ gendes: Man grabe große Herd mit Wasser in die e, ein, denn i eh n, . * 864 6 * , Bund Stroh oder ungedrosche⸗ Hafer. len äuse in da asser, und j : die Töpfe von den Mausen gereinigt. aa en, , aer,
Wechsel- und Geld⸗Kourse.
Ham burg, es. Nov. Amsterdam k. S. 1033 pCt., e Mon. 16 pCt. 4 erhoͤhten Kourse nicht . bon⸗ zen 1. . . Schiil. Den, 2 Mon. 35 Shit rg Den, zriefe und Geld; z Mon. zum Kours
. . u lasse n niche delt gem den du, nel sangere
a5 3 Schill., — — Kopenhagen k.
e, , ,,,
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. ; DVDordegur 8 Mon. 53 Schlll., zu lassen. J S. 247 pCt. 9 Breslau 6 ;
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Gedruckt bei Hayn.
W. dor Schill., Brlefe und
Geld. = Wien in effectiv 6 W. 1493 pCt., — Pr Wffectir 6 W. 1493 pCt., — Augsburg 6 W. 149 pet Frankfurt 6 W. 1493 pCt., — Leipzig z. M. 149 trotz der neuen Erniedrigung bleiben diese Plaͤtze zn — St. Petersburg 92 Mon. ohne Umsatz; zu g Schlll. — Diskonto 5 pCt., Geld und Briefe. -
Louisd'or 11 Mrk. 23 Schill., zu lassen. — 6 marco 10917 Schill., zu haben. — Daͤn. Grob Kouran pCt. — Hamb. Grob Kourant 1235 pCt. — Neue 26 fuͤr voll g? pCt. — 1 Schilling⸗Stuͤcke 253 und 6 p Piaster, zu g Mark Käufer. — Fein Silber 27 M! Schill, — Silber in Sorten 13 2. 5 G. à 142. 9 Mrk. 11 Schill., — lassen.
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reuß. Engl. Anleihe pr. kont. 937 . 855 pCt.
Neue Preuß. Engl. Anleihe pr. kont. .
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Daͤn. Anleihe, erste Abtheil. a 6 pCt. Zinsen; desgl. 5 und zweite desgl. 5 pCtg. ohne Umsatz.
Dan. Engl. Anleihe in Lst. A 37 Schill. 4 Den Bko. Mrk. 645 . 65 pCt.
Oesterr. Loose, pr. kont. 18. 119 pCt., pr. Decbr, 1193 pCt.; Metalliques, pr. kont. 825. 683 pCt., auf 3 823 . 827 pCt.
Wiener Banko⸗Aktien pr. kont. g9o Dec. 690090 . 995 pCt.
Das Schwanken der Staatspapiere dauert fort. Ges war es damit angenehm und unter andern wurden Loose mit 190 à 121 bezahlt, heute, nach Ankunft der Pr ging es wieder flauer und es waren Ende der Boͤrse fa Papiere zu unsern niedrigsten Notirungen zu haben.
Berlin, 29. Nov. London 3 Mon. à 7 Rthlr. ben. — Hamburg 2 Mon. à 1533 pCt., kurz à i5j Verkaͤufer. Amsterdam 2 Mon. 4 1463 pCt., Kaͤufen Briefe. — Paris 2 Mon. à 83 pCt., — Augsburg 2] a 1933 pCt., — Frankfurt a. M. 2 Mon. à 1035 — Wien in 20 Xr. e Mon. à 10353 pCt., Trassente St. Petersburg 3 Wochen dato à 2g pCt. Geber, eh; mer; auf 3 Mon. Zeit à 29g pCt. zu haben. — Diskor 33 pCt. Briefe, 4 pCt. Geld. — Friedrichsd'or 4 115 zu bekommen, à 1145 pCt. anzubringen. — Preuß. Prh Scheine a2 1033 pCt. Geber, à 1035 pCt. Nehmer. — &
910 pCt. hi.
schuld-Scheine à 7467 pCt. Verkaͤufer, 74 pCt. Kauf
Englische Anleihe 4 91 pCt. zu haben, à 9iz pCt. zu! — Norwegische Anleihe zum Hamb. Avista⸗Koöurs 150, a 9897 pCt. Briefe, 89 pEt. zu machen. — Oesterreich pEtge Abligationen p. Casse und auf Zeit nel 12MM) und Mon. taͤgl. à 69 pCt. zu haben. — Oesterrt. Ml in Loosen pr., Casse à 1273 pEt. und pr. December 46 pCt. Verkaͤufer.
Königliche Schau spiele.
Sonnabend, 30. Nov. Im Opernhause: Armide,! heroische Oper in 5 Abtheil. Musik von Gluck. Ballett Telle. (Hr. Jul. Miller: den Daͤnischen Ritter. Hr. der: Rinald.)
Zu dieser Vorstellung sind noch Billets in die Logen zweiten Ranges à 1 Rthlr., in die Logen des dritten ges à 3 Rthir., Parterre⸗Billets à 3 Rthlr. und Amph— ter⸗Billets à 3 Rthlr. zu haben.
Die freien Entreen sind ohne Ausnahme nicht guͤlt
Sonntag, 1. Dec. Im Opernhause: Der Wild Posse in 3 Abtheil., von Kotzebue. Hierauf: Violin⸗Ko von Kreuzer, vorgetragen von Herrn Eichbaum. Und: laͤndliche Morgen, kom. pantom. Ballet in 2 Aufzuge.
Im Schauspielhause: Der Deserteur, Singsp. in theil,, nach Sedaine. Musik von Monsigny. 4
Montag, 2. Dee. Im Schauspielhause: Die ö laͤndliches Sittengemaͤlde in 5 Abtheil., von A. W. Iff
Dienstag, 3. Dec. In Potsdam: Der Barbier von villa, Oper in 2 Abtheil. Musik von Rossini. (Hr. N Miller: Graf Almaviva.)
Meteorologische Beobachtungen.
Barometer Therm. Hygr. Wind. Witterung. A. 297 o 4 61071 610 S. W. trüb, Reg, Nchts. vs F eßs 21 65 943 S. W. trüb, dunstig, Regen M. 26* o 92* S. W. trüb, viel Regen. A. 275210“ gi S. W. trüb, Mondblieke, N 97 Sonne, Wolken, sti
F. 2977 63. M. 270 8 64* hell, etwas Wolk,
27. Nov. 28. Nov.
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29. Nov.
Hiebei die Bekanntmachung der Koͤnigl. Haupt-Vent tung der Staatsschulden, die gerichtliche Niederlegung
zum Staatsschulden⸗Tilgungs⸗Fond für d. J. 1821 einge ten Staatsschuld⸗Verschreibungen betreffend.
RNedakteur he
Preuß. Muͤnze 2, Mrk. 4 Schi
Rom, 16. Nov. ßen Se. Maj.
Marmora begaben und dort den Fall des eingenommenen Mittagsmahl verließen
situng stuͤtzend, vor die Thuͤre begeben hatte,
Allgemeine
skreußtscht Staats-Zeitung.
—
146567
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
richten von der Reise Sr. Maj. des Koͤnigs. Am 5ten Nov. Morgens um 7 Uhr der Koͤnig Verona und trafen Nachmit—
Hoͤchstdieselben dem paͤbstlichen De⸗
jn Ferrara ein, wo iesel zaͤbstl ö ĩ 5 dem Kaiserl. Oesterteichschen Com⸗
n, Cardinal Arezzo un
uͤbernachteten. Am fol⸗
unten Audienz ertheilten, und et ö U j hre Reise weiter fort,
orgen setzten Se. Majestaͤt I eise we t
— ö ut? in Bologna an, wo Hoͤchstdieselben die
schaze und Merkwuͤrdigkeiten der Stadt in Augenschein nuͤnd nach gehaltener Mittagstafel bis Forli fuhren. Majestaͤt geruhten hier, den Cardinal San Severin * lassen und am andern Morgen um 6 Uhr Hoͤchstihre
weiter fortzusetzen. Hoͤchstdieselben langten an diesem Abends in Ancona an, besahen am folgenden Morgen, em Hoͤchstdieselben den Gouverneur, Praͤlaten Ven ve⸗ empfangen hatten, die Boͤrse, den Hafen und andere
duͤrdigkeiten der Stadt. Mehrere Huͤlfsbeduͤrftige, in
der jetzigen Zeitverhältnisse aus ihrem Vaterlande . he griechische Famillen, sprachen auch hier die Koͤnigl. nicht vergebens an. Seine Majestaͤt trafen darauf
uhr Nachmittags in Loretto ein, wo Hoͤchstdieselben die neßst der Santa Casa und an
dere Merkwuͤrdigkeiten
ĩ f Tages bis Ma—⸗ igenschein nahmen, und darauf desselben Tages bis Ma fuhren. Am 9gten Nov. verließen Se. Majestaät diese
Fi, speisten zu Ponte della Trave zu Mittag und langten nos zu 1 an, wo Hoͤchstdieselben Ihr
Nachtquar⸗ 95 Uhr Mor— ch dem Berge Velino sahen; Se. Majestaͤt s, fuhren bei Borghetto uͤber die Tiber und uͤbernachteten Ill C lian? hen 11ten Nov. gingen des Koͤnigs istut bis Rom. Gleich hinter der letzten Station la
ta, begegneten Hoͤchstdieselben Ihrem Durchlauchtigsten an, 3 h , K. H., welcher Ihnen entge⸗ fahren kam, begruͤßten Hochdenselben mit lebhaftem Ver⸗ n, bestiegen dessen Wagen und ließen Sich von Sr. nach der St. Peterskirche, dem Pantheon und dem— nach Hoͤchstihrem Absteige⸗Quartier auf dem Piazza di na fuͤhren. Auch durch die ganzen paͤbstlichen Staaten
all Anstalten zur Fortschaffung Sr. Majestaͤt und äihren Gefolges, so wie fuͤr die Sicherheit der Straßen zer hoͤchsten Sorgfalt und dem besten Erfolge getroffen. blgenden Tage, Taten Nov. Morgens um 113 Uhr, stat, Se. Majestùt dem Pabste einen Besuch im Quirinal Höchstdieselben wurden an der Treppe des Palastes von rsten Personen der Umgebung des Pabstes und einer ilung der Schweizer Leibwache empfangen und bis an vor dem Wohnzimmer befindliche Gemach gefuͤhrt; hier
teten Se. Majestaͤt den Pabst, welcher sich auf seine und nach
die, Se. und Carl einer hal—
hielten, des andern Tages aber schon um zu Terni eintrafen, und sich sogleich na
seitiger Begruͤßung Hoͤchstdieselben, so wie stͤt begleltenden Prinzen Heinrich, Wilhelm HH. in das Wohnzimmer fuͤhrte. Nach ein Stunde stellten Se. Majestaͤt dem Pabste öͤchstihre Be⸗ ng vor, nahmen von Sr. Heiligkeit auf das freund- lichste Abschied und verfuͤgten Sich nach Hoͤchstihrer Woh⸗ zuruͤck, nachdem Sie in Begleitung des Cardinals Con⸗ die Merkwuͤrdigkeiten des Quirinals in Augenschein ge⸗ nen hatten. An den folgenden Tagen haben Se. Maje— as Sehenswerthe der Stadt und ihrer Umgebungen be⸗ t, die ÜUeberreste aus den Zeiten der Roͤmer sowohl, als annigfaltigen Sammlungen und Kunstschaͤtze der neuern so wie die Atteliers Thoörwaldsens und der verstorbenen er Canova und Rudolph Schadow besucht, und eine, den hiesigen Preuß. Kuͤnstlern veranstaltete, sowohl an als Gehalt reiche Ausstellung ihrer Kunstproducte gesehen Hbenselben den Allerhoöchsten Beifall und lebhafte Theil⸗ e bezeigt. Am 16ten Nov. besuchten Se. Majestaͤt Ti, ind trafen von dort Abends zu Rom wieder ein. Am wohnten Se. Majestaͤt dem Gottesdienste in der hiesi⸗
Stück. Berlin, Dienstag den sten December 1822. 0 0 ᷣᷣQuiuQuQK—.ore, e, e-
gen Gesandschafts-Kapelle mit e n enn sammtlichen Ge⸗ n, bei und ward bei dieser Gelegenheit die, fuͤr die of⸗ und Domkirche zu Berlin vorgeschriebene Liturgie ausgefuͤhrt. Se. Majestat gedenken Morgen, den 19gten de, nach Nea⸗ pel abzugehen, werden in den ersten Tagen k. M. von dort zuruͤckkehren und nach einem kurzen Aufenthalt, Hoͤchstihre
Ruͤckreise nach Verona uͤber Florenz antreten.
Se. Koͤnigl. Hoheit der Kronprinz von Schweden ist un— ter dem ö . Grafen von Schonen, am Freitag den 29sten Nov. Abends um 7 Uhr hier angekommen, und unter den Linden, in dem, von der Königl. Schwedischen Gesandt⸗
schaft bewohnten Hotel abgestiegen, nachdem Hoͤchstdieselben, die auf dem Königl. Schlosse in Bereitschaft gesetzten Zim⸗ mer abgelehnt hatten. Im Gefolge Sr, Königl. Hoheit be⸗ finden sich; der General Freiherr von Tholl, der Norwegische Staatsrath Hoog, der Hofmarschall Graf von Poste und die Kammerherrn Freiherr von stedingk und Freiherr von Oxen⸗ stjerna. Der Oberste von Luͤtzow, welcher schon vorher den ehrenvollen Auftrag erhalten hatte, St Königl. Hoheit 2 Schlachtfelder von Dennewitz und Großbeeren zu zeigen, 9.
Hoͤchstdieselben auch waͤhrend des hiesigen Aufenthalts be⸗
gleiten. Seine Maj. der Koͤnig haben dem Prediger Berends zu Koͤritz, das Allgemeine Ehrenzeichen erster Klasse zu ver ⸗ leihen geruhet.
Der bisherige Kreis-Sekretair Leupold in Liebenwerda, ist zum Justiz-Koömmissarius fuͤr den Land-Gerichts-Bezirk Torgau, mit dem Wohnsitze in Liebenwerda, bestellt worden.
Bei der am 29gsten v. M. fortgesetzten u. am zosten desselben be⸗ endigten Ziehung der 5ten Klasse 46ster Königl. Klassen-Lotterie, fielen z Gewinne zu 2500 Rthlr. auf Nr. 1597. 32, 397 und 41,713, in Berlin bei Securius und bei Seeger, und nach Köln bei Reimbold; 7 Gewinne zu 1500 Rthlr. auf Nr. 5434. 24, 106. 265, G0. Zo, 180. 31, 838. 365578 und bi, 538, Berlin bei A. Simonssohn und bei Asche, Barmen bei Holz— schuher, Brandenburg bei Sellow, Hamm bei Huffelmann, Magdeburg bei Roch und Groß-Strehlitz bei Schuster; 20 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 5184. 5314. 19,525. 22, 357. a3, 299. 25,365. 268,596. 26,710. 31, 036. 36, 275. 39,374. 41,444. 45,555. 45,633. 46, od. 50,194. 62, 398. 64,30. G65, oz86 und z4,oꝛ, Berlin bei Bleichroͤder, Zmal bei Burg, 2mal bei Goldschmidt, bei Seeger und bei A. Simons sohn, Beeskow bei Thieme, Breslau bei Berliner, Koͤln bei Loͤhnissohn und amal bei Reimbold, Erfurt bei Troͤster, Lenzen bei Cohn, Lissa bei Loͤwenthal, Marienwerder bei Schroͤder, Naumburg a. d. S. bei Kayser, Neisse bei Jaͤkel und Posen bei Pape; 45 Ge⸗— winne zu zoo Rthlr. auf Nr. 268. 698. 4138. 4456. 4609. 5294. 9173. 18,427. 16,686. 18, 642. 19,575. S0 50. 2,554. ge, gö9g. 23, 0. 23, 930. 24, 368. 85,982. 28,405. 30, 892. 37,09. 36, 403. 41,778. 41,782. 44, 153. 45,952. 46,940. 46, 490. 49, 857. 52, 62. 53,7410. 54, 079. 59 6655. 6, 505. 65, 578. bb, 5g. 66, 63. 9g, gö0. Jo, ga6. 7Jo, 571. 71,355. 73, 179 und 73.206, Berlin 2mal bei Burg, bei Ephraim, bei Goldschmidt, smal bei Matzdorff, bei Michaelis, Zmal bei M. Moser, bei Securius, 6mal bei Seeger und bei A. Simonssohn, Brandenburg bei Sellow, Breslau bei Friedeberg, bei H. Holschau sen,, bei J. Holschau jun, bei Leubuscher und bei Schreiber, Koͤln bei Reimbold, Kottbus bei Breest, Deutsch-Krone bei QOschatz, Krossen bei Muͤller, Kuͤstrin bei Muͤller, Danzig bei Rotzoll, Driesen bei Lowenberg, Elberfeld bei Benoit, Liegnitz bei Leitgebel, Loͤwenberg bei Keyl, Marienwerder bei Schroder, Neisse bei Jäkel, Nordhausen bei Schlichteweg, Posen smal bei Pape, Stettin amal bei Rolin, Stolpe bei Milcke, Alt Strelitz bei Lowenberg und Tilsit bei Behr; 49 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 221. 2009. 2969. 3710. 5090. 8331. ** 12, 670. 14, 650. 16, o57. 22, 140. 2, 90. 36, 281. S5, 6589. 37,567. ag, oo3. 30, o98. 30, 4368. 31,642. 383, Sog. 8,93. 35, ono. 35.5698. 36, 366. 38, 296. Z6, 659. 39, 6d. 4a, So. 4a, 656. 483, 7o9. Hoa.
45, 564. 46, 679. 50, 177. 50, 965. 55, 194. 56, oo7. 66, Gi. Go, 393.