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ſich zu ernähren, ernáhren, mit allen ſeinen Kräften bas bis zur Er- ſchöpfung \hópfung arbeiten muß, und ſeine Muskeln Mustkeln zu sehr ſehr er- ſchlafft ſmd, ſind, um Fröhlichkeit an den Tag legen zu „können. können. Das OJTorning Morning Chronicle, aus dem wix daes ent- lehnen, wir dies ent lehnen , zieht bei dieſer Gelegenheit aus xmqm_alcen einem alten Buche eine Stelle an, worin geſagt ge|agt wird, daß, dw 1<wer daß die ſ{hwer arbeitende Klaſſe in England fich gewöhnl_i< uberarbetxe, ſih gewöhulich Úberarbeite, und dann danu in ſolch ſol< einen Zuſtand von Er1<laffuug falke, daſ; ſte Erſchlaffung falle, daß ſie für die übrige Lebenszeit úbrige Ledenszeit zur Arbeit untauglr< Wird. Dt'eſes untauglich wird. Dieſes Blatt fährt ]odann jodanu folgendermaaßen fort.: „Wenn forc: ¿Wenn es je ein Volk gab, daß dieſe Bemexkun'g zti Bemeiküng zü Herzen nehmen ſollte \ollte , ſo iſt es das, .,engli1'<e._ (___Cßwßxſx , das engliſche. Es iſt | ein tchwer |<wer arbeitendes Volk, wenn ein Volk i_e Volf je diejen Namen verdiente. Es arbeitet über ſeine'Stärke, ſeine Stärke, und daraüs daraus entſpringt das ſreudenloſe Ae_u_ßxre, freudenloſe Aeußere, das dem Auß- Aus- länder, wenn er England beſucht, jo ſehr auffällt. “In hehr auffállt. Jh dieſer Hauptſtadt, Hauprſtadt, die ſo viele tüchtige Arheiter nach bier“ Arbeiter nah bier zu kommen, reizt,'katm “es dem'aufmerkjamen "BZ- oba<cer fommen, reizt, fann ‘es dem’ aufmerfſamen Bt obachter nicht xntgau'gen entgangen ſein, nne kurz- wie furz die chufbahy Laufbahn vieler dieſer »))?enſchen Menſchen iſt. Sie haben“ ihre haben“ihre Kräfte, wh: wie die Pferde unſerer Landkatſchcn, unjerer Landkutſchen „ in einigen Jahren Jahreu ex- ſ-chöpfc, und nZenn fie {öôpft, und“ wenn ſie das vierzigſte Jay? Jahr erreicht h_abenx ſmd haben, ſind ſie buchſiäblici) buchſtäblich alt und,gedre<l:<. D'tes iſ_c b;- und gebrehli<h. Dies iſt be- ſonders bsi“ denfénigen wahrzunehmen“, die fi<:*-damrc beſchäftigen, Kq'üüle b-i denjenigen wahrzunchmen„, die ſich. dami beſchäftigen , Käñküle zu graben oder außerekxcwvexe Schaffsarbxtt thtt-nKWir andere“ {hweke Sciffsarbeir thun," Wir haben Schäfer ]elbſc ſelbſt in den gebjc-gichten Gegcndén gebirgichten Gegeuden geſehen, die in ihrem achtzigſtsxn achtzigſten Jahre nicht allein geſund, ſondern auchſrdhlacl) “ſondern auch *frôhlich und m:rmer munter waren. Der engliſche engliſhe Tagelöhner iſt ijt dagegen, wenn wenu er das funſzigſre „Jahr funſzigſte Jahr zurückgelegt hat, ſich ſelbſt, ſelbſt und andern eine Bürde. Die Handwerker Handwektker ſind in dxr iu der Regel nicht beſſer daran, und als ais wir vor emtger Zen ejneTabclle etniger Zeit eine Tabelle des Alters 'der der Geſellen eines rehr eines. jehr ausge dehnccn dehuten Zweiges des Induſtrie Jnduſtrie ſahen, ſie! fiel uns ganz bx- ._ſosiders dir ungewöhnlich kleine be: ſoûders tie ungewöhnlih fleine Zahl derjenigen über detjenigen uber 40 Jahre auf. Die in der Heilkunſt gemachten Fort; ſchrtrcex Fort- ſchritte, die „größere Aufmerkſamkeit größere Aufmerkjamkeir auf RUultkhth, Reinlichkeit, die Verbeſſerungen in unſern Städten, die Austrocknung Austrockuung von Ländereien. Lätidereien. und viele andere Urſachen, haben nube- zweifclc unbe- zweifelt die Zahl der Sterbefälle zu[am:nengenommen, vermindert, aber zujammengenommen, vertuitidert , abèr übermäßige Tltbcic Aibeit und m in manchen Fällen auch Entbehrungen haben dem woyljhättgen Cin- fiuſſe alle!: diej'er Urſachenguf die arbeitendenKlaffen cnc- gcgengewir'kt. wohlihätigen Ein. fluſſe aller diejer Urjachen auf die atbeitenden: Klaſſen ent- gegengewirkt. Der Stamm der Arbeiter in mehreren mehr eren ſüdlichen Grafſchaften Grafſchaſten Englands iſt das nich: nichc mehr was ſie ſle früher waren. Wir bemicletden den bemitleiden deu Zuſtand der irländiſchsn Bauern„ irländij<hen Bauern , und zwar mit Recht, Recht „ aber wenn ihre Nahrungsmittel elend ſmd, Nayrungsmittel- eleud ſind, ſo iſt doch ihr Körper ni<c nicht durch Übermäßkges Arbeiten erſchöpft, úbermäßiges Arbeiter erſhôpſt, und deshalb ſmd fie ſind ſie robuſt und ſtets frohen Muthes. “Man Man kann einen irländiſchen Tagelöhnxr in irlándiſhen Tagelöhner in“ einer Entfernung von einer" Teile Entferuung vou einer Meile von einem engliſchen einem.engliſchen unterſcheiden, und zwar durch dur< das Aufrechte und durch die LeiMigkeic Leichtigkeit ſeines Ganges, und bei näherer nôherer Unterſuchung fällt der- der Ver. gleich glei<h no< mehr zum Rachcyeil Nachtheil des C::gländers Engländers aus. Harte Arbeit Atbeit von Jugend auſ,. auf, . oder Yer Wkangel der Mangel an Heikzmaterialien, Heibmaterialien, oder etnigeandere Urjachen haben. einige -audere Urſachen haben die Entfaltung ſeiner Gliedmaaßen Glieömaaßen gehemmt, und dies iſt die Urſache, daß, während die Männer der höhern Stände hôhern Stäude in England beinahe die ſ<önſtcn ſ{hdn|ſten in _Europa ſmd, Europa ſind, man beinahe keinen Tagelöhner feinen Tageldhner in den 1üdlt<en ſüdlichen Grafſchaften antrifft, antrifſt,- der wohl gebaut genannt. geuanut werden könnte. éônnte. Wir ſprechen hier lediglich von lediglih von. den 1Üdl§<cn _Grafſchafren; ſüdlichen Grafſchafren; denn die Tagelöhner Tagelöhner. in den_ nördlcchen den nördlichen ſind nicht dermaßen durch dur<h Anſtrengungen erſhöpft, erſhôpft, und die Bauern Banern in Yorkshire, Lancashire, Northumberland, Durham, Weſtmorland :c. 2c. ſehen ſehr wohl aus. Zu Jn dieſen Theilen von England verlieren fie ſie ihre Unabhän- gigkeit mchx, gigfeir niche , ihre Kinder werden nicht nichr von den Kirch- spielvorſtehern |pielvorſtehern unter ihren Schuß genommen und zu “einerÉSclavenapbeie vom ſechſten “Jahre an; „“u"-hej“ ‘einer“Sclavenarbeit vorn ſe<ſten Jahre an- verur theil ſo daßZ-wmn ſte-zu arbeiten anfangen, daß,- wenn ſie. zu arbeitén anfaugen, ſie die-Ermüduq ohne'Nacmyejl die Ermüdun ohne Nachtheil beſſer erträgenjkdnnen. ' ' ." _ erträgenFköunen. n Di As Das Zunehmen von Heirathsavertiſſements in d, de Zeitungen erinnert uns (ſagt (jagt ein hieſtges ‘hieſiges Blatt) 4 ſolgeude g folgende vor einiger Zeit wirklich wirklih ſtatt gefundene G ſchtctue. In einer luft:genGeſeU]<aft ſchichte. Jn einec luſtigen Geſellichaft vou Herren Uu uy Damen wurde beſchloſſen, beſchloſſen , daß in einer'Londoner Mo gextgeirung einer Londoner My; genzeitung eine Anzeige eingerückt werden ſollte, d Jttyalts: Jmyalts: daß eine Dame von Schönheit und Retcythu Reichthu die Freuden des Cheſtandes zu ſchmecken wünſche, un ſ{<me>en wün|<e, un) um ſteh _einen ſih einen Lebensgefährten ausſuchen zn zu könne dieſen Weg wähle. Zn Jun Antwort auf dieſe Anzetg e?ä',““u'i'iö'je'd"e'rerhieltzur dieje Anzei ein, Und "jeder erhielt zur Antwort, daſ; daß man zwar nich zivar nid gegen ihn einzuwenden habe, aber, daß die Dame, , ( ſie itzm vorgeſtellt würde,_ungeſehen iyu-zu ſeyen ihm vorge|relle würde, ungejehen ihn zu ſehen ſche,“ \he, und daß er", "“auf'ejne be1<riebeueArc gekleid: er, “auf eine beſchriebene Art gefleid an einem gewiſſen Abend im Parterre des Druryla - Drutyla | Theaters ſem, „nach Beendigung nah Beeudigung des erſten Stückesſx aufdiechnk Stückes auf. die: Bank ſtellen u_n0 mir und mit dem rechten etage Auge du eme Lorgnetre ſehen ſoUe.- Alles" eine Lorguetre jehen ſolle. Alles gelang ſo gut, da di nachdem da's..erſte Sn'xcx 'voxuvér “war,“ o:)uezexayr von“ das erſte Stück "vocuber war, oyugejähr von- dem 15jährtgen„glqctkinnjgen Adonis 15jährwen glatifinnigen Adonts an das zude 501äy“rigen woylgcnäyrceu nnd'ßa'tcltcyeu sttwer, :; oem 60jäyrigeu etn'ge]<rumpfce'n uno abgelcvan Ju ge"1eUe--, geputzt" bis zu di 50jäyrigezn woyigenährten und ſtattlicheu Wizitwer, ü dem b0jährigen einge]|<rumpſten und abgelebt.n Jui ge)ellen, gepußt und mit 'em-rr 'fretxndncyen, O'aß ,ſ) eiuer freundlichen, das Ht ſeiner S<öneu Schdueu zu erobern wünſcheud'en Maeve, wünſheudeu Mietie, auf Bänke ſctegen. Bâäuke ſtiegen. Hoch ſchwelt „cl)rc ſchwoll (hre Bruſt vor Hoffnu Hoſſnu und mit eurer ſtuoircen' einer ſtudirten Stellung erhoben ſte . ſie das G'! Ül zum Auge, “_abev wer aber wex vermag ehr C:“ſtauncn, ':yr E aßen, ¿hr Erſtaunen, thr C jeben, ihre Watt) zu,nmleu, Wuth zu. malen, als ſie [:> ſo jch jo zum Narr gehalten. ſahen. Nar gehalten, ſahen, Um ſich unter des Zu:<auer uuter die Zaichauer zu [lecken, ſpx'angen ße ſämmtlick) 1 ſte>en, ſpraugen ſie jäámmilich mit einer ſolchen Schu ngkecc ſolhen Schi ligkeit herab, daß der gebrecvltcye 60jährrge Liebha Urſqch hatte zu glau-den4 !eiuc Knies -der gebrehli<he 60jährige Liebhal Urjach hacte zu glauben, jeine Küiee hätten die Bi |amfetc Vi jamteit des Jünglingsaliers wreder Jünglingsalters wieder erhalten. Wie ſeyr“London“-ſt< von'Zahr ſehr London “ſich von Jahr- zu Jahr ausdeh ausdè) und wre wie groß die Bau1u<t Baujucht hier rſt, kann iſt, kanu man data adncymen, abnehmen, daß nur in dem Ktrchxptel Kirch!þpiel Mary le-done ]" zwe: le-bone | zwei Jahren die Häuſerzayl von Häuſerzahl vou 9000 auf 14,000 ſfxegcn sſc. Diej'er gewaltigexZuwacys ſtiegeu ijt. Diejer gewaltige. Zuwachs in jener Gcg yar Geg hat es notywetwig gemacht, notywenoig geinacht, einen neuen großenWajſ oeyälcer emzurecyccn, großen. Waſſ dehälter einzurihten, um die neuen Stadtcheile Waſer ueuen Stadttheile Waſſer zu ver]'-yen. kan ver]eheu. Mau hat ihn auf einem Hxig Húg Tyemſe eryaben iſt; iſt ; das Waſſer wird mitym mithin aus jene .'Ocyalrer Behálrer von einem Punkte fließen, der ydycr Negra crgend hdher liegt 0 (rgend ein Haus in Mary _le-donc le-bone und Man kann Jom surcy Die Röhrenlcttung mau tan 10 durch die Röyreulcitung bis in das höchſten annu die hdchiten Zinn dieſes Scauuyeils Staëcccheils Waſſer hängen. bringen. Jenes große W [erwecken Wi jerbe>éeu wird 20 Fuß reef und nemme eme Fläcbcv tief uind nimmt eine Fläche v 2 «Morgen Landes em; „Morgen Laudes einz es wtrd wird 18,000 Tonnen Touneu Waſſ tzalcen. galten. Das Becken *bckömmt ſein Waſer aus'r Tom:]? betköômmt- jein Wäſſer aus | Tgemje oberhalb London durcy-ei-ue; ſ:,ebcn darch: eiue ſieden (engl.) M len lea lange Wafferlexxuug. _ Dre -]o Waſſetle:cung. | Die - jo langwierigen Zwiſtigkeiten zwiſcbkn zwiſchen d Schiffsbaucrn Uno Schqfsecgencyrm-ern Schifſsdauecrn uu0 Schiffseigentyümern vou Sund land ſmd Suy? laud ſind endlich beigexegt; beigelegrz erſtere gaben in ihren F serungen; mac:), Und lclzccre ihreu Fu derungen. na, uud leßtere verpflichteten ſ!<, ſich, auf je Schiff enun Pkatm mcyr jd Schif} eann Mann wmeyr als bisher bisher: zu nehmen. Nach der antung Zeitung von Plymouth ſmd Plywouth ſiud Befeh'e Oer Admnaltcäc ergangén , dic .Kricgsſ<§ffe mel): me nach ! der Admiralitàt ergangen „die Kriegs |chiſſe uicht m üach der von SirHumphrey Sir Humphrey Davy mrgegcbeueuMetho angegebenen Meth zu beſchlagen. * ; Die Mehl; Mehl - Ausfuhr nach Neu- nah Neu - Schottland beſta beſt im vorigen Jahre m tn 32,632 und uud die nach Neu-BraU schweig *in 38,199 nah Neu-Bral |<weig in 88,199 Fäſſern; der geſammte Einfuhrwe Einſuhrwt in crſt-crer erſterer Colonie betrug 433,67!) 433,679 und in letzte leßte 514,557 Pfd. Stekl. Sterl. Der Königl. Däniſche Statthalter an der Ex“ küſte Gt fúſte von Afrika, Major von Richelieu, :| iſt auf ſ"" giugxy ſei" gingeu Briefe von 50 bis 60 Schwänen jedes Alte angeoracyc, angedraht, der 75 Fuß Über üder dem Walſerſpch d 827 Waſſerſpteg®\ di 327 Reiſe nach nah Europa am 28ſken 28ſten Juni zu zw Georgtown auf Demerara angekommen. angefommen, Die Völkerſ<afcen Völkerſchaften in der Nähe Nähe: jener Küſte befinden ſich noch ſi<h no<h immer mit dem» BMWA? über dem- Berichte úber den Geſundheitö-Zuſtand Geſundheits-Zuſtand aus '* dem" Z""ex'n des-Rei<s*vo„m E:ſhe Igls. F C GTRN Innern des: Reichs: vom Ende Juli. Könige der ?iſchantihs Aſchantihs im Kriegszuſtande, und die den““ [ Oſt * ' “ - * ' * . , „„ „ ,_ ;- . prenxxmy-Köm sber . DerGeund Engländer" Uhr erg:bene Kömgtn den: L. Of ; A ; Ls 4 i Leg | l ; àè preußen, — Königsberg. Der Geſund Engländern ſehr ergebene Königin von MM Akim hat ahnen, beitö-zuſtand ihnen, } heitszuſtand unter den Me::ſÉcxßhgc (>> gm erhcſlte-n: 0' 1 d' [ po * ' ' .? . deu Men ſdien! hgt ‘d gut Satte: D » "ls Cp Ç e : f Ï zum «MWM TU" Jlklmdk<aft, Beweije- der Freundſchaft , ihre betden Sölzechako nnd .*p-dcmixclzc- Krankheiten haben tii<k geherrſcht. beiden Söhne. ako f und ep:demiſche Kraukfheiten habe» Gicht geherrſ<t. Jm GUY“ 89._ſk"d?k- Geißel geſendet. Auf dem Demarara-Fluß ſollen Damßſx“ ichine ““>th ſolleu Dampf- ſchiſſe errichtet werden. Ixn [ a4n-d. ngdeburg, 4. F n (a :n0::-di Magdeburg, 4, September. Seine Majeſtät der König haben, in der Abſicht, das vierte, ſlebente ſiebente und achte ?lrmee-Corps Armee-Corps in Augenſchein zu nehmen, nehme, am 1. d.O)?., ONorgens um haleUhr, d. M., Morgens um. halb 8 Uhr, Potsdam verlaſſen, verläſſ:n, und ſmd find an demſelben Tage Nachmittags halb 3 Uhr _jn NJagdyblrrg in Magdeburg eingetroffen, wo Hdcixſtcieſelbcn Höchſtdieſelben vou deni kommanderenden fommandirenden General, Genem“! Lieurenant v-Zagow General Lieutenant v, Jagow und ſämmtlichen Generalen jämmtlichen Generalen“ und Scaabsoffizieren Staabsoffizieren des in der. Scape u_nd der Stadt und Gegend verſammelten vierten Armee- Corpk- _!V Corpe, [o wie von dem Staatsminiſter v. Klewilz Klewiß und den obearn obern Civilbehörden empfangen, in der Dom- DL<KUU Ihk Dechanci Jhr Abſteigequartier nahmen. Allerhöchſtdte. jclben Allerhöchſtdie: ſelben hatten die Funde, Jyre, Tagszuvopaus dcm Freude, Ihre, Tags zuvor aus dem Bade aangxkommeue erlaucyte Schwügertochxer, die Kronprinzekſn K H“, angekommene erlauhte Schwiégertochter, die Kronprinze!ſin K. H , im erwünſchrcſten erwünſchteſten Wohlſein an- zutreffezr _und. besuchten zütreffeu und. beiuhten in Begleitung Derſelbcn Derſelben und c-esoglecclnaljls angekommenen“Kronprinzen, bes gleichfalls angekommenen Kicnprinzen, ſo wie der PMW?" WUMMY, Prinzen Wilhelm, Carl und Albrecht KK. HH HH. Abends »aas Thcqccr, rvokclbſt (as Theater, woſelbſt zum Empfange derKrox-éprinzeſſl" der Kronprinzeſſin K. H. cm cin Prolog geſpro<cnij3rde. Am ſolzxcnch geſprochen“ wurde. Am. folgeuden Tage Morgens "begaben Sich Sv begaben Sih Se. Majeſtät auße-rhald dcr Stqdc ua< außerhalb der Stadt nach der Ebene bei Fermersleben, wo das I'M? vmce Armee-Cvrps aus'24'u11d ganze vierte Armee: Corps aus“ 24 ‘und ein halbes Ba- tatlloUÖJnfancerie, taillon Jnfanterie , 28 Scbwaöronen Schwadronen Kavallerie und 30 Geſbükzen 20 Geſchüßen beſtehend, en ynruäe aufgeſkeUc parade aufgeſtellte war, lie- M zen daſſelbe vor. ſich vorbeimarſchiren und darauf ein Cöl'ps-Mandver ausführen,“ cin Corps - Mandver ausführen, worüber Höchſtdieſelben - ,k)“, Zufriedenheit hre Zuſriedenheit äußerten. Das ſchönſte Wetter be- nnſrtgte' dicſes militairiſcbe günſtigte dieſes militairiſche Feſt. Mittags geruhten Z'?) Majkſkäk, De. Majeſtät, die ſämmtli'chenhxer ſämmtlichen. hier anweſenden Königl. PMWLU/ der'Krot1priuzcſün Prinzen, der Kronprinze]ſin Königl. Hoheit, die ſc'nnmt _ Nö)?" St_nerale ſämmt f lihen Generale und Sranbs Oxfizierc Sraabs O'fiziere des vierten Armee, L'orps, [0 ‘vierten Armee- Corps, ſo wie die hier anweſenden andern Generale nnd Regtmencs-Commaudeure, und Regiments-Commandeure, die höchſten Civilſtellen, "_"0 und mehrere angeſehene Fremde zu Höchſtihrer Tafel zu zt'ehen, Und beſu<ten ziehen, und beſuchten. Abends die dié Domkirche, in w*el<er em neuer- Ora-torium welcher ein neues Oreotorium von Fr. Schneidex: „das- Schneide: „das verlorne Paradtes“ Paradies‘/ von einem ungemein ſtark beſelzten Orcheſier beſeßten Orcheſter und Säng-“rperſonale, Sángerperſonale, bei einer ſ<dueuErleu<tung ſhduen Erleuchtung der Krebs Kirche ausgeführt wurde. Ams). Am 3. September Morgens fand in der Gegend des oben erwähnten Tsrraéns T-rrains ein “Manöver Mandver im ausge- ausge: dehnteren Sinne, Statt. State. Das vierte Armee-Corps, (ach .Armee- Corps, nah der Formation in kleine Bataillone zurScärke zur Stärke von _?Baraéllonen angewachſen, _qriff 12 Bataillonen avgewachſen, griff den durch ras ZLſke ""En-Regiment das 32ſte binien-Regiment und 4 Landwehr-S<wadronen Landwehr-Schwadronen markir- en Feind in én ſeinen verſchiedenen Stellungen am Sülz- «.be ade an, und überwältigte úberwältigte dieſelben nach harxnäckigem Wherftande. nah hartnácfigem Widerſtande. Se. Maj. ſchienen auch mit dieſer“ Aus- Ühkunq dieſer Aus: ührung ſehr zufrieden zu ſeyn. _Mictags ſeyu. Mittags war Tafel, und Abends beſuchten Se. " “1. noch Maj. noh einmal das hiefige hieſige Theater. Heute Morgen lb 9Uhr alb 9 Uhr haben Allerhöchſkdieſelben nach Allerhöchſtdieſelben nah beigewohntem ottesdienſte Vottesdienſte in der Domkirche die hiefige hieſige Stadt im ?|U1.Wohlſein eſten Wohlſein verlaſſen, um Ihre Jhre Reiſe über Braun- <wetg dweig und Minden nach Lippſtadt fortzuſelzen. Dorf:Hz'mriäwdorf, fortzuſeßen. Dorfe Heinrichsdorf,- Amts 'Solkdnu, _habett ſtel) die Pok- ken gc582_gt,„ und Soldau, haben ſih die Pof- fen gezeigt, und: zur Uncerdrücknnq dei'ſelb'en ſmd Unterdrückung defſelben ſind ſo- ? ‘| gleich die zwcxkdieuſxliäzen v))eaaßrcgeiu getroffén zwe>dienſtlihen Maaßregeln ‘getroffén worden. Die Sterblichkeit iſt im Ganzen gér'mger geringer als im vorx': gsn'Monat vori: gen ‘Monat geweſen. - Gumhinyen. — Gumbinnen. Die SWW“ licheit bac Sterb lihfeit hat im Monat Juli aufkeine ungewöhnliche .W'elſx auf keine unzewöhnliche Weiſe ſtatt gefnvden, _Von Krankheiter1'unrer, gefundei. Von Krahkkheiten “uuter. den WkeujclUn entſmndon vorzüglé<„aus"dem Menſchen entſtanden vorzüglih aus dem Einfluß d" der bis auf 25 Grad no< na<h Reaumur geſteigerten und oft ſchnell “bis «bis 7 Grad „verminderten Brad verminderten Temperatur der Ar- mosyhäre, Bt'echdurchfälle _und At: mosphâre , Brechdurchfälle und Catarrh 'mit g'aßkiſthen Complicationen. * „_ ' ' _ 11. mit gaſtriſchen Complicationen, - tz N: .__IL. Weſtpreußen. -,- Marienivxrde'r. Indem Geſtmdbcitszuſkandc — Marienwerder. Jn dem Gefundheitszuſtande des Mo::ſchen iſi. Menſchen iſt im Laufe Lauſe des M*)- ukxts Mo- nats Juli im Allgemängn Allgemeinen eine Ungünſtige ungünſtige Veränderung t_u<t vorqekommon. nicht vorgekommen. Es l)a_ben*ficl)“vi91mel)r haben ih vié!mehr die fkÜH'" jo allqkmein früher ſo allgemein herrſchenden rbeumäciſchen Krankheiten ſeit rbeumatiſchen Kranfheiten feit dem Eintritt der wärmern Witterung bedenrend gemin- bedeutend ‘gemin- dert. Das Sclmrlacbfiebex- Scharlachfieber iſt faſt ganz verſ<wunden gaùiz verſhwunden und neue Krankheiten [):-ben fich nicbc gezeiqt; au<-»er- hxben ſh nicht gezeigt; auch-er- folgte keine wcitere Verbreitung feine weitere Verbreitung. der 'in in einigen Orten d'esKulmer- u-nd Thorner-Kreiſeé. zukn Vdr'ſ<'ein des Kulmer: und: Thorner Kreiſes zum Vorſchein gekom- menen natürlichen Blutſern. ' “ ' 11T. Brandenburg- -- nenen natúrlihen Blattern. “g ITI. Brandenburg. —- Potsdam. [Unter “Unter den Ekwachſcnen Erwachſenen herrſchten zwar_ zwar keine Cpideméxen je.- dochIe'Üte" ſlch WWI" rheumatiſche Epidemicen je- doch zeigten ſih häufig“ rheumatiſhe Augen- und Hals- entzund'UJUU- M<<vurde entzündunagen, auch wurde der Unterleib von gleichen rbynmacércſUn rheumatiſhen Beſchwerden h_eimqeſUchr. heimgeſucht. Unter den Ktndern Kindern bemerkte man beſonders Stickhuſken, PLaſem ?!"d Sclxarlachausſchjag„ beſonders. Stickhuſten, Maſern und Scharlachausſchlag. Die Pockenkrankheit Pockenfranfheit hat weder «'" Y_r O|“ UW Weſtpriegnizß, in der Oſt- und Weſtpriegniß, no< im Prenzlowſchen KM" aufgehört; Kreiſe aufgehört ; namentlich ſind in der, der Stadt Prenz- W:) Prenz? low 7 C'rwa<ſene. Erwachſene: und 12Kinder 12 Kinder von denſelb"t1 deuſelt“-n befallen """“"- "-" Frankfurt. worden. — Franffurt. Die Sterblikhkeir Sterblichkeit hat die Grenzen des "“kÜkliMn Verhältniſſes natürlichen: Verhältniiſes nicht übderſchrit- ten, Epidemieew ſind nicht überſchrit- UU- Epidemieetr ünd nicht, bemerkt worden" bemerft worden“ und nur entzündliche UW galli<te Kyankheiteu entzúndliche und gallihte Krankheiten haben die Mehr- “.“hl “"MN'MM- zahl ausgenacht. Bei den Kindern Kinderu iſt das Scharlach- ſ:§'ber ſieber häufiger vorgekommen, auch hat fich ſi< unter ihnen dre die Halsbräune und die Ruhr gezeigt. 17. IV. Pommern. _ Cöslin. — Cdslin, Die Sterblichkeit unter den Menſchen hat har keine ungewöhnlichen Erſchei- "Ungn-ZEUEfet-t nnd nungen geliefert und der Geſundheitszuſtand iſt im All- ILMUULU gemeinen gut. Das Scharlachfieber hat har bedeutend nach- nach: gelaſſen und beſteht nur noch no<h am hiefigen hieſigen Orte, in CWM)?- SkOlpſchenxx, Crampe , Stolpſchen.-, in Tießkow uud Tiebfkow und Gr. Pancknén, Belgardſ<en- Pancfnin, Belgardſchen- und in Nebljn, Neuſtettinſchcn Neblin , Neuſtettinſchen Kreiſes. E,“ find Uk erforderlichen »))kaaßregeln in ſanitäespolizei- lt<_er Hinſi<t Es ſind die erforderlihen Maaßregelu in ſanitätspolizei- licher Hinſicht getroffen worden. -) Stralſund. Dek KUMIUÜM bat ſick) Dex Keichhuſten hat ſich im Juli nur noch no<h in Barth vorge- funden. * Dagegen haben |> ſih die Hautausſ<läge, Hautausfchläge, beſon- ders die SäxaklackMebex Scharlachfieber und die Röthelu, Rötheln, ſehr vermehrt. Das LM? erſte - iſt in hieſgep hieſiger Stadt ſehr bösartig. Au< find hen Auch ſind hin und wieder Windpocken erſchienen. .Bei Bei den ſonſkcgen ſonſtigen Krankheiten blieb der katarrhaliſch- rhcumaté- ſ<e Charakter fatarrhaliſch - rheumati- ſche Charafter auch in dieſem Monate fortdauer-n'd fortdauernd vor- herrſ<eud- herrſhend. Doch traten gaſtriſcbe gaſtriſce und gaüichte ZufäUe ""Mir Mehr gallichte Zufälle immicr mehr hervor, daher denn Uebelkeicen, Uebelkeiten, freiwilliges Erhrechen Erbrechen und Bre<dur<fäl1e Brechdurchfälle vorkommen. Die Mor- caluäc talität war, außer hier im Orte, in welchem welhem viele Kin- Kins der am Scharlacbfieber Schaclachfieber ſtarben, von keinem feinem größeren Belange wie gewöhnlich. -.<;;«-MLWW«KMW»-s „»... „* «"*- ----,-«„» gewöhnlich, 1: E P SRÁETRE Lz S M “o O UIR L E tr gr “Ene e 1 p I r r E ar n