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E E Deutſcher Reichstag. 75. Sißung vom 3. Mai 1899, 1 Uhr. Ueber den Anfang der Sißung Sißzung wurde in der geſtrigen Nummer 5. B1. d. Bl. berichtet. Die Beraihung Berathung der Anträge des Zenirums, Zentrums, der Nationalliberalen u. „21. A. wegen der Errichtung voii von Arbeitskammern und eines ReichS-A'rbeiisaxnts, dre Reich s-Arbeitsamts, die am vorigen Mittwoch abgebrochen worden iſt, Wird wird fortgeſeßt. Abg. bon Karborfi Akg. von Kardorff (Rp.): CI i_ntwickeh fick) Es entwi>elt fi ein xbrmlickxs förmlies Wettrennen auf dem Gebiet? Gebiete der Arbeiterfreundlichkeit. Aber keine der Arbeiterrreundl-icbkeit. Abakeinx ber Parteien'wird Parteien wird den Preis gewinnen, derjelbe derſelbe wird ber; ruhig bmten wartenbm den rubig binten wartenden Sozialdemokraten 3111211671. Herr_Htse rxrernik, zufallen. Herr Hiße meinte, daß rs es der Sozialbxmbkratie Zelungm ſci, einm Gegeniaß m:",chkn Arbeitßebßrn Sozialdemckratie gelungen ſei, einen Gegenſaß zwiſchen Arbeitgebern und Arbeitnehmern - zu ſchaffen, der verberblicb ſet, ber 0110 verderblich ſei, der alſo beſeitigt werden müffe. müfſe. Das iſt bkr Zweck rer Ant!" e. Hm Hiss bat bm Auſbau der ArbeitT-karnmem und_ Zwe> ter Anträge. Herr Hitze hat den Aufbau der Arbeitskammern und des . rbei1§aw_ts Arbeitëamts uns vor- geführt und Line klkirre Blumenleie von rbren Auxgabsn geg'eben. Damm!) würben eine kleine Blumenleſe von ihren Aufgaben gegeben. Darnach würden die Arbeitskammern an bis SteZUe die Stelle der Gemeinden und der ſonſtigen Bebörden, ja, ſaft jebsr gememnüßlteben faſt jeder gemeinrüßlihen Privat- tbätigkeii thâtigkeit treten. Dazu müßten fie jZ DuxZenbe bon erneral-Srkre- täten ſie ja Dutende von General-Sekres tären baben. (Zuruf bbs des Abg. Dr. Pixi: (Zenit): Die (Zentr.): Sie ſollen nur Gutachten ÜÜJLÖSK!) Gutahten abgeben!) Um ſolche Gut.“. ten ausxuarbYUen, baru gx- bbren srii rkch geſcheibte LEUTE. folwe Gutachten auszuarbeiten, dazu ge- böôren erft reht geſheidte Leute. Dieſe Zbeen Ideen find in der Prqxis undurchführbar. Di? Bureaukraien ſ<äsen Praxis undur<führbar. Die Bureaukraten ſ{äßen den Wert!; _ibrer_Wirk- Werth ihrer Wirk- ſamkeit 1100) nah der Zabl der Zub! ber erledigten Aktexmummern; 10_ wurde Aktennummern; ſo würde es auch au bier gebén. II gehen. Je mehr ſolehe Antrage'zur, angeblichen ſol<e Anträge zur angeblihen Be- kämriung fämpfung der Sozialbemckxatie Sozialdemok-atie in bis Wirkli<keit gcfeßi werben, beſto mebr die Wirklichkeit gefeßt werden, deſto mehr wird die Sozia1bemokraiie wacbirn, iratt zurnckzugeben. Sozialdemokratie wachſen, ftatt zurüd>zugehen. Schon in den ßsbzixer Jabren kracbiete ber ſiebziger Jahren erahtete der Abg. Lakar rte Gérrxrk- bereine 215 xine Erfabr Latker die Gewerk- vereine als eine Gefahr für das allgemeine Wbbl, i_veil 112 den 511211»- kamyi organiſisrsn. (Wibkribrucb Wobl, weil fie den Klaſfen- kampf organiſieren. (Widerſpru des Abg. 131". Hiss: Dr. Hiße: Lasker 111179111 iſt do< keine Autorität!) Nicht in 011671 allen Dingen iſt Lakksr kme Auiontai; ift Laéker eine Autorität ; ſein AUHibrr-ch Aus\ſpru< zeigt aber, daß bis die Abneigung _gegxn bie Lr- auiſatibn ber Arbeitkr gegen die Or- aniſation der Arbeiter bis tief in die Reiben ber 1iber2len der liberalen Parteien ftanb. Freiberr ron Hébl bat ſicb bon kk! Ire? bkr Krigbbichaitx- kaffen ftand. Freikerr von Heyl hat ſi von der Itee der Knappichaft- faſſen abgewendet. Cr Er glaubte wobl ſslbſt nicht, 1721; bis szial- bemc'kratén j? baraui verzichten werbkn, cimrrlitiicbeRcY-r ſelbſt niht, daß die Sozial- demokraten je darauf verzihten werden, eine politiſ<e Rolle zu ſrislen, ſpielen, daß ſie ſicb 18bi§11< 007 wiribicbaftlicbe Fragkn b€1<ranken_xr€rben, fie ih ledigli auf wirthſhaftlihe Fragen beſhränken werden, wie die? nach ſein€r Bébauer in bkr S<rrkiz bsc Fal] Um 1911. Jreibsrr ron Hibl dies nah ſeiner Bebauptung in der Schweiz der Fall fein foll. DONE von Heyl bat bie Sacbksrntniiz bb§_ Gensral-Sxkrstars neck die Sachkenntniß des General-Sekretärs ue> beſtritten, weil kkk [sßikre bkb-auprxrs, 123 Ein VSTÖQUÜUUFÖ- der leßtere behauptete, daß ein Verhandlung®- zwang bor ben Schicbxzerichtxn in_ anlcinb nicbt bsſtebe. Freibsn bon »Öxyl kkfinkél fick) WM! vor deú Schied2gerihten in England nicht beſtehe. Freißerr von H:yl befindet \ſi< ſeltffft im ertbum; sm ſolcher Verbarblurigßzmnß bsitkbt bé<itrr1§ Irribum; ein fol<her Verbardlungszwang beſteht hêhftens in 212102112"; _W2I Auſtralien. Was Herr Buer“! borau§i2gts, iir kingetrcff'en. Dir engliycbe _anunri: Bue> vorausſagte, ift eingetroffen. Die engliſche Induftrie ift dur< bi? (Héwsrkréreirrb bébinert. die Gewerkvereine behindert. Als für den €§th17<én Feibzug egyptiſhen Feldzug eiſerne Brücken gebrauch rrUrbsn, konntbn bis en,:liichkn Fabrtkrn Le nicbt berit-xllsb, Mil fi? r*br Auxitänbrn nicbt 0562 rrarcn: TLS rücken wurdcn in Amxrika bxrgéitéßt. TN HinwsiH aui bas AUS“ Brü>en gebrau<ht wurden, konnten die engliſhen Fabriken E nicht berſtellen, weil ſie vor Aueſtänden niht ſicher waren; die rüden wurden in Amerika bergeſtellt. Der Hinweis auf das Aus- land 111 Ükkkbäwrt 171111! if überhaupt ni<ht für Uniére Eriirrickelrmz m;?gkbknb_ wxzxn der allgerueinen Webr- und Scbulxilicbt u.".b Unſkrer Yzialkn Geſeygebanß. Uxbkr "bis xan-Zn Verbanblutigkii' WUM __116_S051_31- demokratxn ſebr 81118111; unſere Entwi>elung maßgebend wegen der allgemeinen Wehr- und Schulrfliht und unſerer fozialen Geſetzgebung. Ueber die ganzen Verhandlungeri waren die Sojzial- demofraten ſehr erfreut; ibre Geſicht Zbigtrn 6170 'Meine irbtti'cbe Geſihter zeigten eine gewiſſe ſpöttiiche Miene barübkr, 1:21“; darüber, daß ein aitsr "bzialb-Imokraxiichsr L2bknbütxr ron ken Nationalliberlen aaiZszriF-m ibi. Tie N2iicn211ibkr21€n rré'rbeir ba- bur< nicbt 81176 einzige? 105331TFMO113111<€ alter ſoziald-mokratiſher Ladenbüter von ten Nationalliberalen aufgegriffen ſei. Die Nationalliberalen werden da- durch nit eine einzige fozialdemeokratiſhe Stimme sxrrinnkn. Héir Rorſicke maxb! ſich mir i:“inxn Arträzkn bxi beri Sozialbewr'krat-kn bieUeickU y'ebr ::OVUer: €! bsbari risier vaUlcrrität biéükich 21101). W;:I bat .J.-rr Rbéficke iür _bie Arbeitkr Zeleiirét u:".b kraßbat Freibkrr OM gewinnen. Herr Roeſide mat ſih mit ſcinen Anträgen bei den Sozialdemokraten vielleiht ſehr populär; er bedarf diefer Popularität vielleicht auch. Was hat Herr Reoeſide für die Arbeiter geleiſtet und was hat Freiherr von Stumm ir'ir ſis grleiſtst? TSU ganzsn für ſie geleiftet? Den ganzen Anſtoß zur ſoxi2lrbliti7>en GeiTZZSbung bzt ſozialpolitiſhen Geſeßgebung hat Herr bon von Stumm €€- ebm. Tie Gégké: baben beébalb bas erirauen icixer rbéitsr ge- eben. Die Gegrer haben dethalb das Vertrauen ſeiner rbeiter zum Frkiberrn bbn Freiherrn von Stumm 11123 (LÜK Vériucbe nicbt Sk- ichüttsrn kérinrn imb 0:10) rie bist troß aller Verſuche nit er- \hüttern fênnen und au< die bier im H2ui€ gr,;en bkn Freibkrrn Hauſe gegen den Freiherrn von Stumm geri<rxr€ii An,;riFe WNTW 524 gerihtzten Angriffe werden tas nicht iértig bririsxn. fertig bringen. Für bis InksrbréUribr; bkr K2i1€rli>5n Erlass ,;i:br €? 6111? (111111811- tiicbe Tbatiacbe: bie Entl2i70rig bx? 21111101er 1“??? Bbrliricb. Si? zeigt, bai: bie berbünbxrxn Rxgierrmxcii 132111? 6111511 anbersn WSJ geben wrb'xn. Tie Sozi21rbiiiik wirr 01:2?507121121, bas die Intervrztatios der Kaiſerlihen Erlafſe gibt es eine authen- tiſche Thatſacke: die Entlaffung des Miniſters von Berlepſh. Sie zeiot, daf: die verbündeten Regierungen heute einen anderen Weg gehen wollen. Die Sozialpolitik wird ausgeftaltet, das zeigen die Vorlagén ziir GNérbIOrbnuxz IC„ Vorlagen zur Gewerbeordnung 2., aber bbn ben rkbolulicnärén Ébrünzen von den revoluticnären Sprüngen will 0121“. niÉtZ Mbr wiffsn, Tie bérbünbkten Rbgie- ruvgsn beibxiliz-xn ſicb man ni<ts mehr wiſſen. Die verbündeten Regie- rungen betbeiligen fi< ja :ucb nicbt ;:n 1611 bcutixm Verband- 1un§?n, QW "611271 b0:b ni-ÖTF Eribriéßlikbx-F- bxr:0§kbmmxn wirr. 22cm; bi? szialbxmckratix 6111811 1016-1611 Umiayg gkwonnén b2x, ſx 1i::t bxx :::! bxn bxrbönréién Reziérrinzrn, bi? unisr12ſxn b2b€n, 71: wir kréixixxr „(:-2:1: ZUrückzUkrär-xcn. Ti? szi21b€1n21r21is 71st aUékrbxilb '.“;“k 557€117>2i213<5n Orbbur-z. W;:rm m2- €111 Y0§;12bm0- 081575 w::bxn 12111,T31'.11 ,;iéb: 02; Line irbr wirk-Mie, ab?? nicbt zr2uiam€ Str2i3: bi? Entziébupz b€§ aktirkn und 52111261“. W2blr€<t§ 2117 au< ni<t an den heutigen Verhand- Tungen, aus denen do< nihts Erſprießfilihes berauékommen wird. Wenn die Sozialdemokratie einen ſolhen Umfang gewonnen hat, ſe lizcat das an den verbündeten Regierungen, die unterlafſen baben, fie mit kräftiger Hand zurü>zudrängen. Die Sozialdemokratie ftebt außerhalb dzr geſellſhaftlih:n Ordnung. Wenn man ein Ausnabme- geſe machen will, dann giebt es eine ſehr wirkiame, aber nit grauſame Strafe: die Entziehung des aktiven und paſſiven Wabltrehts auf 5 J2br8 i:":r 2112 biéixnigkrr, b:? ibzi2lb€mrkratii>e Txnkkcz-In vét- fblzsn 1.11?!“ 2:1 bis Skzi2ibxmrkr2tie Bsiiräx 12111571. Z2 191>On MÜr-szirr Iabre für alle diejenigen, die ſozialdemokratiſhe Tendenzen ver- folgen und an die Sozialdemokratie Beiträge leiſten. Zu ſol<en Maßregeln wird S? "Tblii'xiicb kcmrrbri mäffkb. EH iii 1€i<i. xinem gewißen Pxifiméémnk- xu beriaÜen. M27; 1721 b2§ E??iibl, (“215 rrir aklmäblick) bern "bzixlxémckratiichn Abzrxnbe imm-xr näbrr rück-xn. es ſ{lieli< kommen müfien. Es ift leiht, einem gewiſſen Peſſimiémus zu verfallen. Man hat das Gefübl, daß wir allmäblih dem ſozialdemokratiſhen Abgrunde immer näher 1ü>en. Wir b:“:xrr 2167377, Prrixßbrrn, L;“brcr :c, haben Aerzte, Profeſſoren, Lehrer 2c, die 1723311 bſi". fh zu den Sozial- bcmcfr2txn kékélkkk. ber 1rr§k€m ,:ka ich die HchUnz mb 111<1 demokraten bekennen. Aber iroßdem gebe ih die Hoffoung noÿ nicht verloren. Die Z:“:ZNIMM "(25617 ibrxn €1Q€11€11 SUM. Hobenzollern kaben ibren eigenen Stern. Man wird in ſrätsrer Z:?r kirk: Dix,)? 27.2er béurtbxikbn 215" bxyts. ſpäterer Zeit dieſe Dinge anders beurtbeilen als beute. Abg. Büſinz (ni.): Ti: Abtrxziieükr unikrér P:!isi bzb?!“- Büſing (nl.): Die Antragſteller unſerer Partei haben ibre Anträx mir Anträge nur in ibrém 51§€11€11 012menb-32152be105b barübxr kxinén waiixl 5:12055. ÄnZZÉÖix TSL“ érrkgibn TxbUis 1:2115 icb rs absr "(ir Ubibi' ":*2 erklärxri, bcß (i:? xkcßxr Tbéii „'n-ti.":r r511i1'>?n Fmrnr-x bi? 210117556 nicbt "Ur rin? zxéixßktk Eriinrwxe ihrem eigenen Namen bearündet und darüber keinen Zweifel gelaffen. Angeſichts der erregten Debatte halte ih es aker für nötbig zu erklären, taß ein großer Theil meiner politiſ<en Freunde die Anträge niht für cine geeigrete Grundlage zu ,;51'53- geberiſ<em geſeßz- geberiſhem Vorgehen bälr, 215,7. [)1".W1€m€k 1„ir.V:1k.5b.): Méi-s brliiiicben Frrrinbe gsbörén za ban Pxirxkixn, bis 17265 dsr AUÜÖT T€? Örrrn rbk“. KUK»? ſicb ſsxi2lberr:kr2ii'">:€n Uicbiém bingkbcb. hält. Abg. Dr. Wiemer (fr. Volkép.): Meine politiſhen Freunde gehören zu den Parteien, die na< der Anſicht des Herrn von Kardorff ſich \szialdemokratiſden Utopien hingeben. Wir ſm? b:“: 2715170172. find dec Meinung, daß das Daſein der Arbeiterklaſſen erleichtert, daß da?- TFM“. bzr *)[rbéitsrflxffén €r1€i<1€rt, T2? „"leicbas 111965: iii: 21118 YLfÖQFM rrerré-n aleides Recht für Alle geſhaffen werden muß. Wir 71:1: :rbsr >>! *Ür 211€ Amräxb obi“: weiter>; min::ſisx? :rürbxn ſind aber niht für alle Anträge obne weiteres; mindeſtens würden wir die Anträgé bxr LUUUiän-Z eirxr Krin- miifi0n2b€r2ibybx ka-kr'rérién. Tenn bk? (HLWNbeßxricbie ii.“.b ni<i Anträge der Quarantäne einer Kom- miſſionsberathung unterwerfen. Denn die k1>11§111 J:“,it2-z-xx7, Um brafiikcb? AMANN, rrie bie *.!rb-xirz- loſenberÜÖ-xrxkx Ur?! äbxiicbe Tinze? Gewerbegerichte ſind nicht die ribtigen Inſtanzen, um prafktiſhe Aufcaben, wie die Arbeits- loſenverſiherung und äbnli@e Dinge zu 15071. löſen. Für bis 210.5- bebnunz be'r Fbkkiibnkr'. bzr Gewerbkgericbte fink 22:1) rrir. 21-57 €:“; müßt? kbcb S11T ?rrryg-Ir. wxrbxn, Ob die Aus- dehnung der Funktionen der Gewerbegerihte ſind au<h wir. aber es müßte do< eiſt erwogen werden, ob man ben >81LL11<511 Vél- käkklUlZÖ-ZWQUZ bUrÖiéibrxn 7:11. den geſeßlihen Ver- handlurgézwang dtur<führen ſoll. Wir b2b€n umſbmrbr kaklüffük'x, ben Ak-Träß bkx Frérbérrn :*:n .J.-51:1 haben umſomehr Veranlaffung, den Antrag des Freiherrn von Heyl mit Vorſicht zi: .etracbtrn, 215 die wirtbicbaitlicbxn Ani<2burgen bixir-Z Ékrrn icnii bkn unirizxn nicbt knÜkkkÖSn. Frsibsrr OOP. 8751 b:! ben bxm kraffkn Dilöiiantix-mus ber H2nbe1§vsrträge .???“Ncch. Tiki? Vcruribriiung berübrt zu betrachten, als die wirtbſchaftlihen Anſchauungen dieſes Herrn fcnft den unfrigen nicht entſprechen. Freiherr von Hevl hat von dem fkrafſen Dilettartizmus der Handelsverträge geſpro<hen. Dieſe Verurtheilung berührt ſeltſam in Cincm Haufe, b:*“'--én berbéit bi“: Haixrxlzberiräge gs- nebmist bat, baruntcr 20< :ie berbcir TL: Frrmibc 1:25 einem Hauſe, defſen Mehrheit tie Handelsverträge ge- nehmigt hat, darunter au< die Mebrbeit ter Freunde des Frei- berrn von (751,71. Heyl. Die ÖQQDUÖDNUÖX 521 k?! Kaiier ;1-5 eircrert:nbe Tbat bezxisbnéi. Handelsverträge hat ter Kaiſer als eine rett-nde That bezeihnet. Wir müffsn bisſ? 21.251073 2:1?“ xi? H2nkslx-v-xrträge müſſen dieſe Angriffe auf die Handelsverträge entſchieden x::ſ'ckkkéifkb- Tis Or,;wiMir-n Ték Zarxrbäxn iit 5750.1- li<, bas zxigt bie eraniſakibn ber Larxbrririb'Ib-Fixiamrrkrrr umb br?- Hanbwsrks. 21er Mm bie Arbeiigebkr br,;2nrſrM fix:, bann kbxnrn zurü>weiſen. Die Organiſation der Interefſen iſt brdenk- lih, das zeigt die Organiſation der Landwirth|haftékammern und des Handwerks. Aber wenn die Arbeitgeber organifiert find, dann können wir den Arbeitsm rie Orßanifatibn nicbt b;rwéi,;?r:, rbxixikb Arbeitern die Organiſation ni<ht vcrweigern, obglei< wir nicbt Flaubsn, b2ß bie Arbsiiékammérn nit glauben, daß die Arbeiisfkammern dazu bequi wxrbkn kSnnten, bie Arbeits: rem Sebukzcüibitkm, inbbcſonbere bxn Jléii<t und G8- treibezöllen, k1€11€1<k benußt werden könnten, die Arbeiter dem Schutzollſyftem, intbeſondere den Fleiſ<- und Se- treidezöllen, vielleiht ſogar bkn Flotterérlänen gensigtzu m:<-n. den Flottenplänen geneigt ju mahen. Zur Bekämpfung bkr Sczialbxmckratie m'rbkn ſie aucb PÖTÉ der Sozialdemokratie werden fie au< ni<ts bei- 1razen. «Herr HSZ? wirr itikwerlich bist brn 0r<im7bi5<m PUNK finrkn, uur bie Sozialkembktaiie 005 ber! 21.0520: tragen. Herr Hiße wird ſ{werli< bier den arhimediſhen Punkt finden, um die Sozialdemokratie aus den Angeln zu ÜSÖM; b.:; iſt beben; tas ift ein ar,; cbimäriſébsr Ekkänkk. arg chimäriſher Gedanke. Für die r2<ili<€ rehtlite Sicherſtellung ber Bcruié-verrins ſind 17317, ebsnib der Beruftêvereine find wir, ebenſo für die Einri<tung eineZ Arb-Iitsamts, ba "bis Kommi«fi0n iür Atbeit-xrſtaiiſtik k'Uk jéwéilig Einrichtung eines Arb-itsamis, da die Kommwiiſion für Arbeiterſftatiſtik nur jeweilig auf Anordnung ka R5i<§kanzl€c6 b-Zruisv wir:“. WEnn bie Sozialbemokratie "> der ſozialrblitiikbm Gsirßxrbunß JUZMOMMOK bar, 10 ſink Febier ber Grieyxebung barxn i<ulb, bieimmxr des Reichékanilers berufen wird. Wenn die Sozialdemokratie troy der ſozialpolitiſhen Geſetzgebung zugenommen bat, fo find Febler der Geſetzgebung daran huld, die immer wieder biSMaffcn auiregten. die Maſſen aufregten. Aber iolcbe Maßrexeln werren nicht ſole Maßregeln werden niht zur Bei<ränkun2 ber Sozialblmckratix geſcbaii'en. ſknkéM 24 Beſchränkung der Sozialdemokratie geſchaffen. ſondern es ſind Mabnabmen ber ivxialkn Maknabmen der ſoialen Gerechtigkeit, kks giei<en Re(bi-xx iin Alle. Hex des gleihen Rechtes für Alle, Herr von Karrorff bat Kardorff hat ein Äuén2bme- SMV gegen Auênahme- geſe aegen die Sozialdemokratie empfohlen. Ich glaube kaum, daß ein Vorſchlag ernſthaft im Reilbstage Reichêtage erörtert werden wird. Man wird heute beute ein Auknabmegeſeß, Auënahmegefet, die Entziehung dxs Wahlrechts, d-s Wablre<ts, als eine politiſche Verkebrtbeit erſten politiſhe Verkehrtbheit erften Ranges bezeichnen. bezeihnen. Wir werden die fozialpolitiſeben Beſtrebungen unterftü en, ſozialpolitiſhen Beftrebungen unterſtützen. Abg. Dr. Kropatſcbeck Kropatſche> (d. kouſ.): B2 ermann bat konf.): Baffermann hat meine Rebe Rede von 1890 angeſübrt,*keren Inbalt ich angeführt, ‘teren Inhalt ih auch euie nccb vsrtreje. heute nc< vertrete. Der Vorredner bat hat manches vorgebracht; aber hat er eigsntlich eigentli<h für oder egen gegen die Anträge geſprochen? gefprohen? Als Herr von Stumm Herrn von cyl Ocyl neulich gekxnnzeicbnet b=tie„ gekennzeihnet hatte, da bemerkte ein Organ ber Parisi bes der Partei des Vorredners ban: dazu : Ganz unſere unfere Meinung! .Der Wer die Geſchichte der Partei des Vmedners Vorredners in ſozialpolitiicberBeziebung ſoztalpolitiſ<er Beziehung kennt, der wird es komiſch firxben, fomiſ< finden, daß er fich vkranlaßt fih verarlafßt fühlt, ben den Konſervativen eine Vorleſung darüber zu balken, halten, daß ein kräftiger fräftiger Anlavf zur Sozial- polijik politik genommen werden müſs. müfſe. Die Konſervativen ſind find immer für die korporative Berufsorganiſation- Beruféorganiſation eingetreten und ſtbben ſtehen beute noch no< auf bieſkm dieſem Boden. Wir können daher den Anträgen wegen der Ar- beiiskammern durehaus beitskammern durchaus zuſtimmen. Der Kaiſerliche Kaiſerliße Erlaß von 1890 hat als Ziel eine gemeinſame Organiſation der Arbeiter und Arbeitgeber biugeſteüt. hingeſtellt. Daraus, daß dieſes Ziel noch nicht erreicht ifi, kann no< nit erreiht if, farn man niemand einen Verivurſ Vorwurf machen. Die Kaiſerliche Botſchaft von voa 1881 ift au< bkute noch 11155117011- ſiänbig burcbZLfübrt. heute no< ni$t voll- ſtändig durhgeführt. Mit Vorſicht Vorſidt muß man auf ſozialrolitiſcbem Eebiete borgeben, ſozialvolitiſ(em Gebiete vorgeben, wenn nicht, wie Miniſter von Berlepicb Berlepſh im Jahre 1895 richtig bemerkt bat, hat, alles Gefebaffene Geſhaffene vom ſozialdemokratiichen Giit burcbtränkt ſozialdemokratiſ<hen Gift durhtränkt werden 1011. Was gejchaffen ſoll. Wos geſchaffen ift, ift gegen die ſozial- bemrkratiſcbe Xanti geſchaffen ſojial- demokratiſche Zus geſhaffen worden, nicht niht aus Angſt vor bst S0 101- demokratie. 'ie der Sozial- demofratie. Die Hauptvertreter ber konſerraiiven Sozialpoliiik, :rr von Kleift-Reßow Unb 1)r. der kfonſerrativen Sozialpolitik, Herr von Kleiſt-Retow urd Dr. Hartmann, battén wabrlicb feine Furcbt wbt *k-Jr Sorialdemc-kratie, hatten wahrlih keine Furt vor der Sozialdemokratie. Zu den Optimiſten. bie glaubw, daß Optimiſten, die glauben, daf die Sozialdcmckratie Sozialdemokratie eine bürgerliche Refsrmpartei bürgerlihe Refermpartei würde, geböre ich gehöre ih nicht. Dis Die Sozialdemokratie bält ibr bâlt ihr Ziel, ken den Umſturz ber der bürger- lichn Geſeüicbafi, lihen Geſellſhaft, feſt im Auge. Auf ben den Barrikaden wird Herr Singer nicbt kämpikn. nit kämpfen. Aber ſbüen ſollen wir das Meffer Meſſer ſ<leifen belien, bas rms ſ<1ießli< belfen, das uns \>ließli< an bis Keble gefaßt die Kehle geſezt wird? Die Streirig- Streitig- keiten zwiſchn zwiſcen Herrn Bernſtein und Herrn Bcrnftéin Und Hma Kautsly find doch ſind do<h nur Kleinigkeiien. Kleinigkeiten. Nimmt man denn Perſoxcn, Perſoren, die eine cine Vereinigung zer- ſtörkn chen, ſtôren wollen, in bieſe Vkreinigungen dieſe Vereinigungen auf und uiébt giebt ibnen noch noŸ< beſondere Recbte? 21118 Parisien Rehte? Alle Parteien werden im ſtiüén ſtillen Kämmerlein einſebkn, einſehen, daß eine Partei, welche die Gefkllicbaftsorbnung nicbt (111€!- kennxn wi11, ei,“,rntlicb Geſellſaftéordnurng nit aner- kennen will, eigentli< in unſerer bürgerlichen GcſeUichit _garnicht-Z bürgerlihen Geſellihaft garnihts zu ſuchen bat. ſu<hen hat. Der ſozialbemokratiicben Parisi Abbanger xu kntzikbcn, baracb könren ſfozialdemokratiſhen Partei Arhänger zu entziehen, dara können wir Die Gefrke nicbt einrichten; die Geſetze niht einri<hten; wir müffcn müſſen nur baraui iebkn, wo:“- darauf ſehen, was im Jnierrfie ber Arbeiier nbtwanbig iſt. Interefſe der Arbeiter nothwendig if. Ich würds e? mitFtsubsn würde es mit Freuden begrüßen, Wenn manbieAnTräg: wenn man die Anträge an eine Kommiiſibn Kommiſſion überweiſen würbe. würde. Die Verbündeten Regierunzen werben fich birxcn Anträgcn gegrnübsr ablebnenb berbalten, verbündeten Regierungen werden ſich diefcn Anträgen gegenüber ablehneud verhalten, wie ſie 5273 anraten ſrzial- politiſchen Tnträßkn gkgkpüber aucb getban babén, un: ſ<1ikß1i<b boch das anderéèn ſezial- politiſhen Anträgen gegenüttr au gethan haben, um ſ&ließlih do< zuzuſtimmen. Etwas irrsicL-en erreihen wird man durch bie Anträgs ni<t. dur<h die Anträge nicht. In T€! der Monarchie krblicken erbli>en wir einxn friten ſtarkén einen feſten ſtarken Fels in 21an allen Schwankungen der Gexspwart. Gegenwart. Feſtigkeit und chlrxoilxn Wohlwollen der Regierung können manches manthes erreichen; Schule und Kirch? mümen Kirche müſſen an dem VSt'ÖÜkSk-kkt? veriöbhnenden Werk mitarbeitkn; abrr mitarbeiten; aber es müffsn aucb bikjenigen bs- kämbit werken, trei<e bieſsArbeit müfſen au diejenigen be- fämpft werden, welche dieſe Arbeit hindern. Desbalb könnxn Deshalb können wir nur bbrrrärts vorwärts kommen, w:"nn wenn wir in der Einen einen Hand das S<wsrt, Schwert, in der anbersn bis anderen die Kelle babkn, haben, mit der einen Hand abwebrsn abwehren und mit der anbrrxn anderen arbeiten. Abg. Molkenbubr Molfkenbuhr (Soz.) iübrt führt aus: Der Hinweis auf die Zugébörixxkkit xu Einem Versin Zugebörigkeit zu einem Verein ſei unzutréffénb Mitslieb sink?- Verkins unzutrefend. Mitglied eines Bereins werde man nur durch Willenskrklärung, rräbrcnb dur< Willenserklärung, während man Staats- bürgkr dureh bürger dur die Geburt Werke werde mit (111611 Rccbtsn, allen Rechten, aber auch au< mit (111611 ſchweren Püicbten. Arbeiterfreunblich ſeisn rie KonſeMatibkn allen {weren Pflichten. Arbeiterfreundli<h ſeien die Konſervativen nur, rrcnn r*.“- fich wenn es ſh um bis anuftrirarbeiier banblk, anbsrs 116,32 die Induſtriearbeiter handle, anders liege die Sache bezüglich bn Lankarbsiter, bezüglih der Landarbeiter, wie die erbanrlungen be:“; Abgecrbneténbauies zeigtrn. Rebner Verhandlungen des Abgeordnetenhauſes zeigten. Redner wendet ſ1< fi gegen die An?- iübrunzcn ber Antragſteiler Unb brſtrkitet, 12213 bis Aus- führungen der Antragſteller und beſtreitet, daß die Anträge irasnbwis geeiznxt irgendwie geeignet ſeien, der Sozialbemckratis xntgegenzuwirkxn. Frkiberr wn Sozialdemokratie entgegenzuwirken. Freiherr von Stumm wol]: bie Arbeitbkkaft nicbt wolle die Arbeitskraft ni<ht als Waare gelben laffen. W2: würbM bie gelten laſſen. Was wilrden die Fabrikanten aber ſagen, wenn man ihnen ibnen gegenüber feſt- ſiLU-Zn WOÜTL, feft- ſtellen wollte, daß irgend jémand jemand mit Zuchthaus.“? Zuchthaus beſtraft werdxn ſollts, b-zr werden ſollte, der einen Fabrikanten binderi,ieine Produkie biUiger bindert, ſeine Produkte billiger zu verkaufen, 016 als die andern grſtaiien? geſtatten? Das wiirde würde als ein Eivgriff Eingriff in ibre rérſönlichn Verbältniffe ihre perſönlihen WVerbältnifſſe aufgefaßt werben. Abkr werden. Aber wenn bis Yrbsiter binbkrn woütkn. die Arbeiter hindern wollten, daß jsmanb ſxink Arbeitékrait zu biliiz Verk2vfé, kann jemand ſeine Arbeitékraft zu billig verkaufe, dann ſeien bixjénizzen, bib bi? Arbsitékrait br2u<ten, b2mit kinberſtanben, diejenigen, die die Arbeitskraft brauchten, damit einverſtanden, daß gesan einkn iol<k_n gegen einen folden Terrorismus eingeſchritrén werks. Teutſ<12nb hab? eingeſchritten werde. Deutſchland habe alles theriiy, Intereſſe, für ieinsn Arbeitxritanb ſeinen Arbeiterſtand zu ſorgen, um ſeine wirthſ<haftlihe Stellung zu ſbkgrn, urn ſsine wirtbſ<2itlickx8St€Uung zu b?- b2urtxn. R20bbari be- baupten. Raubbau in bkr Lanbwirtbſ<2it der Landwirttſchaft und im Bergbau betr2<ſe betrachte man 01-5 berrrcriiicb, abkr nicbt bkn als verwerflih, aber ni<t den Raubbau mit bér Arbsixékrait kk? der Arbeitékraft der Arbeiter der Jbbuftrie. Induſtrie. Man 101112 bis Akkéixék endlich ſollte die Arbeiter endlih als Ménichn bxtracbxcn Menſchen betrahten und ibn2n bie Glei<b€re<119mg ihnen die Gleihberehtiguag in der Ver- werlbung ibrer ArbeitH-kkai: xugefteben. _ Abs. Stöckér (b.k.F.): wertbung ihrer Arbeitskraft zugeſtehen. 4 Abg. Stö>er (b. k. F.): Der überwiegenbéTbeilbé-Z R€i<§ia§§1tébt agi bym Stanbrunii, T2? Lr bie überwiegende Theil des Reichstags ſtebt auf dem Standpunkt, daß er die Sozialdemokratie 215151 nicht auf drm nge rsr Gswalt, ſorbxrn bér brbſzsn dem Wege der Gewalt, ſondern der aroßen Reformen bekämbicn wil1. bekämpfen will. Nur bis Riicbxrarr-si die Neichépartei will rieſen dieſen Weg nicht mitgeben. niht mitgehen. Das iſt bebausilicb. Ter Borſchla-x, kkn Sc§i21bembkratrn baI Wablreibt ift bedauerlich. Der Vorſchlag, den Sozialdemokraten das Wablre<t zu nkbmen, nehmen, ift rbliiiiÉ bas Gsiäbrlicbitz. Z-xit politiſ das Gefährlichſte. Zeit und Raum für bis Daräxiübrung Sims“ iri<€n (“902616115 aixb nicbt ;eßeben werbkn. Tie Sczi21bkm0- kr2tie würd? durch die Durchführung eines ſolhen Getankens wird niht gegeben werden. Die Sozialdemo- fratie würde dur den Hinwei-Z Hinweis auf ſolche Plein? folhe Pläne nur an Bbkxn gxwinncn. Unz€i<i<i1i< iſt bis Bébabriunz, r2ß bie S0zi21b€mrkr21i€ umxr drm FÜrit-zn Bikmarck Boden gewinnen. Ungeſchichtlich ift die Behauptung, daß die Sozialdemcfratie unter dem Fürſten Bismar> keinen Bcbkn bäite Boden bätte gewinnen 10:50 können, Unter ber §1änxxnb€n Re,;isrumz reg Fürſtxn Bixmarck der alänzenden Regierung des Fürſten Biëmar> iſt bie szialbeurbkrcitie gew2>i€rtx rrér-n Hsrr bxn Karrorff b;? richtig 5:7011.n würds, bann rrürb: er kiéÜ€1<ſ aucb bie Uriachn dk-Z Wacbſsrkx ber eri21- bemckr2ti3 bci"?:r briennen, alF- die Soztaldemokratie gewachſen; wenn Herr von Kardorff das rihtig erfaſſèn würde, dann würde ec vielleiht au<h die Urſahen des Wachſers der Sozial- demcfkratie beſſ:r erfennen, als er ſie biZ jskt erkannt bat. Ti? KarteUrolitik bar fie bis jeßt erkannt hat. Cie Kartellpolitik hat die Kraft bes Wibxrſtanbbs 98581“- “b“:e SozialberUZ- kraris gebrbchrn. Rkbnxr Miſt des Widerſtandes gegen die Sozialdemo- kfratie gebrohen. Redner weiſt darauf bin, rréicbe Stimmcnzabl L! in Bérlin irübkr aui 1,70) o:“reinigt babe, rräbrerb jLHſ bit: relde Stimmenzahl er in Berlin früber auf ſich vereinigt habe, währerd jeßt die Zabl ber kor;- ierratib-rn Stimmxn bon Jabr der kon» fervrativen Stimmen von Jahr zu Jabr Iabr in Berlin in' im Rückgang be,;riffsn begriffen ſei, und iäbrt kJ-km iort: fährt dann fort: wenn Herr bbn K::rdbrff bebaubxet, 1:27; bis <riiili<-iczi21en von Kardorff behauptet, daß die <hriſtlih- ſozialen Stimmen ren Sozialbxmokratsn 305021101 «*ien, 1"0 rxriiébt sr (k'kk'. bbn ker S2<e nic-bIH. Tie kaiisrlicbe B011<ait km 1551 den. Sozialdemokraten zugefallen j¡eien, ſo verſtebt er eben von der Sa nih18. Die kaiſerlide Botſchaft bon 1881 und bis k.:iierlicbxn Erlaſs die kaiſerlihen Erlaffe ron 1890 onM C11'.€:1 wollen einea Aufbau bkr Geié67<2it§crz2niiaiibn aui kcrr0r2tib€r Grunblagé, Um ein? VUÜZKUZUKZ bk: trikeiſtrsitsnben Jntersffkn bfr der Geſellſhaftéorganiſation auf forporativer Grundlage, um eine Verſtändigung der widerſtreitenden Intereſſen der Arbeiter und Arbxtizébsr Arbeitgeber zu STMÖZÜÉLU. Bxi ber Soziaibemckratie bröcksit "TZr Marriémus ermöglichen. Bei der Sozialdemokratie brö>elt der Marxiêmus ab; bie szialbkmokratié bat i>0n nackzslzſisn die Sozialdemokratie hat {on nadgelaſſ:n in bxr ÖNTOTÖLÖURT bbs Réboluticnären. (FZ ſind der Herrorhebung des Revolutionären. Es find nun ni<i 211€ Arbsitxr Sozi21bkmokr01en; bixie Arbéix-xr Und ni<t alle Arbeiter Sozialdemokraten; dieſe Arbeiter und die kleinen L:“uie, bie bxr Vériübrung auégcicht firib, Leute, die der Verführung ausgeſeßt find, können nicbt baburcb gcrettsr wkrben, laß nicht dadur gerettet ‘werden, daß man bin sztaxbexofrajen den Sozialdemokraten auf fünf Jabre bas Wablrccbt enizixbt. Tie Knarriäxaitxberbänke Jahre das Wahlrecht entzieht. Die Knappſchafteverbänte tragen ſo ikbr ben Stemrél alier Zsit, bab 718 fo fehr den Stempel alter Zeit, daß ſie auf bie die großen, mobxrner', wlitiſcben Vltbältniffe ni<t msbr i;;iffsn. modernen, politiſ<en Verhältniſſe niht mehr pfen. Wenn die Arbkitgzber nick)! Arbeitgeber nit im ſtands find, ftande ſind, mit den Arbeijern Arbeitern zu bikkuticreix, diékuticren, weil fi? fich ſie ſich um ſoziale Problkme nicbt gekümmkrt babén, 10 Probleme niht gekümmert baben, ſo ſind bixſe dieſe Arbeitgeber nicht bere<tigt, bis fübrenbe Klaſiexu berechtigt, die führende Klafſe zu ſein. Man 1211: bas abgeſtorbkäe vatriarcbaliſcbe kabältniß nicbt fann das abtgeſtorbene patriarhaliſ<e Verhältniß niht mebr aufrecbtsrbaltcn, aufre<terbalten, man kann fur fann rur den :bn Ssikkr Maj:ſtät bkm von Seiner Majeftät dem Kaiſer bcr„eſ<;ric':en€n vorgeſhrietenen Weg bsi: Gleicbbsrkchrixurkz ,:xbér', der Gleihbere<tigung gehen, wir müßén bie Arbsiter wi€rer mir 5801 Ekiite bx; V2txr127b22, ber müſſen die Arbeiter wieder mit dem Geiſte des Vaterlandes, der Monarchie und bes Ebriſtxntbums erfüklcn; des Chriſtenthums erfüllen ; aber 12? 22an 122271 7.105: tas fann wan nidt nur rbn bxr wirtbickxäftlicbku Seits bxr. Tie Z.?FKMZ EU;,ZZZM, b;? 21:1 rieixm Gebi-teenras Erreiäft von der wirthſ<aftlihen Seite her. Die Hoffnung aufgeben, daf auf dieſem Gebiete etwas erreidt werden kann, biißx biz „:s-211124: 2122575 auißsbkn. Ti? bieße die deute Naticn aufgeben. Die Dinge in ian England und Amsrikcr irrxchn eim bersrte Sbracbs; Amerika ſprechen eine beredte Sprache ; es wird für die deutſchen UntSt- nxbmet con ;roizér Vzbéutung ſkin, baſ; fie Unter- nehmer von großer Bedeutung ſein, daß ſie mit ihren Arbeitern ver- ſßbnt ſmb. föbnt ſind. Wir müßrnioxiale müfſen ſoziale Reform treiben; dazu müffxnſicb aucb bie Sozialrevolurienäre 1<1ikßli< verſtrben, müſſen fich auc die Sozialrevolutionäre \<ließli< verſtehen. Wenn eine gewiſs VCL"- ſöbnung berbeiazeiübrt fem gewiſſe Ver- ſöhnung berbeigeführt ſein wird, dann werden wir in der auk-wänigen Polinf 17111 grbßkrém Ho<bru> auêwärtigen Politik mit größerem Hochdru> auftreten können. Die treuen >>fi- lrchen <hrift- lichen Arbeiter, die “'ich ſi in der evangeliſchkn evangeliſhen und katholiſchen katholiſ<en Kirche zuſammertbun, ws! e ibrem wel<he ihrem Kaiſer anbängrn, anhängen, treten alle für dieſe Organiſationen ein. Werm ſolche Reben Wenn ſol<he Reden weiter geführt werden, wie vom eibetm Freiherrn von Stumm und Herrn von Karborff, imm mathe- Kardorff, dann maten wir d eſen <ti|li<en dieſen <riſtlihen Brüdern ihre Arbeit ſchwer. . AF. ſ{<wer. A Freiherr voix von Stumm (Rp. : (Rp.): Die Mitglieder der chriſi. lichen rbeiiervereine bilben <riſt- lihen Arbeitervereine bilden nur eine inderbett innerhalb Minderheit innerbalb der nicht ſozialdemokratifcbeu Arbertxrkceiſe. ſie nit ſozialdemckcatiſhen Arbeiterkreiſe, fie ſtehen unter der Leitung wobl. meinenber wohl- meinender Führer, die nicht ni<t aus den Kreiſen der Arbeiter hervor. bervor- gegangen ſmd, 10 find, ſo Herr Htße Higze auf der einen und 1.10. Lic. Weber auf der anderen Seite. Petr Sröcker bat Herr St1ö>er hat die Frage richtig rihtig aufgeworfen: Was müffen müſſen wir tbun, thun, um die noch nicht no< ni<ht der Sozialdemokratie verfallenen Arbeiter vor der erfübrung zu Verführung ‘zu bewahren? Die katholiſche fatholiſhe Kirche ſcbüßi ſicb „vor ſhügt ſi vor dem Abfall ihrer Gläubigen durch dur< den Index der ver oienen “Schriften; fie bzwabrt verbotenen Schriften ; ſie bzwahrt ihre Gläubigen vor por der Lektüre der Schriften, tyelche welche die Glaubensſä' e Glaubensſäße mit Hohn und Spott überſchüUen. überſ<ütäen. Alle Arislanber, Ausländer, die zu uns g ommen gekommen find, um bieerſacben die Urſachen unſeres wirtbſchaxtlicben Aufſcbwunaes wirt6ſ{<aftlihen Aufſ{wunges zu ergründen. ergründen, haben erklart, daß_das lediglich erklärt, daß das ledigli in der roßen Diinplin großen Disziplin der deutſchen deutſhen Arbeiter liegt. Herricht Herrſcht in den Knapp cbaitökaſſen Knapp!chaftskafſen nicht die voUe volle Gleich- berecbiigung bere<tigung der Arbeiter _und und Arbeitgeber? Wenn die anbereu anderen Organiſationen für ſür die Unfallvetſtcberung nicbt Unfallverſiherung nicht inzwiſchen geſchaffen waren, bam wären, darn könnte man leicht leiht zu dieſem Prinzip ber KnappſÖCßen jurückkebren. der Knappſchaften zurü>kehren. Der Vorſchlag, Verſchlag, die Soziakbemokraten Sozialdemokraten von dem all- gemeinen Wahlrecht außmſckpließen, iſt Wablrecht auszuſchließen, ift nur von den Sozialdemokraten verlacht Sojialdemokraten verla<ht worden; die Nationanberalen haben ibn Nationalliberalen baben ihn ganz ernſthaft auf- gefaßt. Das Anwachſen der Sozialdemokraten im Jahre 1890 rührt von dsr der Aufhebung des Sozialiſtengeſeßrs ber. Sozialiſtengeſezes her. Redner wendet ſich \ih gegen einzelne_ einzelne Ausführungen des Abg. Molkenbubr Atg. Molkenbuhr und 11811?" gegen die Außſübrungxn Ausführungen des Abg. Bafiermann vorn Baſſermann vom vorigen Mittwoch. Mittwoh. Die Komervativen, Fahrt Konſervativen, fährt er dann ſort, ſtehen fort, ftehen auf dem Grundſatz Grundſaß der korporatwen korporativen Verbände; das find ſind die Knabbſcbaftövereine auch; Knappfchaft8vereine au<; aber bie die Arbeitskammern und bis Gewerbegericbte, x_ie die Gewerbegerihte, die an ihre Stelle treten ſollen, jollen, ſind doch keine korporaiivxn Verbande. korporativen Verbände. Der RiZieburcb Ri uri die ſtaajSerbaltenden Barmen ift boch onsnbar. ſtaatserbaltenden Oen iſt do< offenbar. Eine ganze ibe Reibe von nationalliberalen utoren Autoren und Zeitunben Zeitungen wendet ſicb ſih gegen bie die nationalliberalen Anträge. Die Freſe ber AntikarteUparteien, On der Antikartelliparteien, der Gegner der Politikverſammlungen at den Anträgen dsr der Nationalliberalen zugeſtimmt und beſondsrs befonders der .VorwaUS' hat „Vorwärts" bai in einem Paroxysmus bes Zubels auégeſvrocben, Parorysmus des Jubels auégeſprohen, daß ich ih zu Boden geſtreckt geftre>t worden ſei. Wenn mir nach nah dem .Vorwäris' „Vorwärts“ Herr Baſſermann k 13 à la Brutus ben den Dolch ins Herz géſtcßen geſtoßen haben ſoll, ſo acceptiere ich i< dies Bild; denn allerb:nxö_iit allerdings iſ der Politik der SammlunL_ Sun S damit der _Dolch Dolch ins Herz gcſtbßen geſtoßen worden. Herr Oechel aufer ift ſteilicb Oechelhäuſer if freilih für Arbeiteraubſcbüffe ringcneim, Arbeiterausſ<hüfſe eingetreten, aber nicht ni<ht für deren obli- gaioriiebe Einführuua, gatoriſhe Einführuna, und der Wortführer der Nationallibsralen, Nationalliberalen, der damals Herr MöUer Möller war, ſtand ftand auf meiner Seite. Ich erſirebe Ih erſtrebe ein perſönliches perſönlihes Verhältniß zwiſkben zwiſ<hen Arbeitgebern und Arbeitnxbmern; bas Arbeitnehmern; das iſt burchfübtbxzr nicht durchführbar ni<t allein in alten Firmkn, ionbkrn a:;ch Firmen, fondern au< in Akticn-zeſelhchaften. I> Aktiengeſellſchaften. Jch habe die An- TkäJſtéÜSk nicht zu tragſteller niht ju den Sozialdemokrate-n gerccbnkt; ick) Ziveifie nicht Sozialdemokraten gere<net; ih ¡weifle niht an ihren lauteren ſozialpolitiſchen ſfozialpolitiſhen Anſichten, ſondern halte es nur für einen Jrrtbum bon Irrthum von ibnen, wenn fie glauben, dadurch dadur< die Soziab bxmbkraten bekebren Sozial- demokraten bekehren zu können. In Bezug auf bis 00036118 003 yraä'borrrrUSZ die conseils des prud’hommes des franzöſiſchen franzöſiſhen Rechts unk: und in Bkzug Bezug auf den Ver- banblungégang _in bern engliſcbcn GFN; bat ſich handlungégang in dem engliſhen Geſe hat fih Freiberr ron Hsvl von Heyl im Jrrtbum bekunden. Irrthum befunden. Sein Angrin Angriff auf Hkrrn Bueck Herrn Bue> war durcbaus dur<haus unbegründet. Darauf wird um 53/4 5% Uhr die weitere Beratbun Berathung bis DonnerStag Donnerstag 1 Uhr vertagt. Aaßerbenx Außerdem erſte Berat ung Berathung der Vorlage über die Gebühren für den Kai1er:Wilk)elm-Kanal. Kaiſer-Wilhelm-Kanal. Preußiſcher Landtag. „Haus Haus der Abgeordneten. 64. Sißung vom 3. Mai 1899. Uebcr-dcn Bsginn Ueber -den Beginn der Siyung iſt Sißung iſ ſchon berickxiet berihtet worden. Das aus 1th die; Bératbung Haus ſett die Berathung des Kommrſiionsberx<ts Kommiſſionsberichts über den Lmtrbg dcr Antrag der Abgg. Gampſr. Gamp (fr. konſ.) und _Genonexi, Genoffen, betreffend Maßregeln gegen 1116111 dcr Landwrrtſchaxi die in der Landwirtſchaft herrſchende Arbeitern0_tb, Arbeiternoth, fort. ___ . E j Nach Punkt7 Punkt 7 der V0r1chläge Vorſchläge der Korxnmmon Kommiſſton ſollen xunge junge Leute unter 18 Jabrsn Jahren nicht 0bne_ auIdru<1i<e ohne ausdrü>lihe Genehmigung des Vatcrs Vaters oder VormunMs Vormundes aus ihrem Hitmatbsorte Hcimathsorte verziehen dürfen. Kunkt Punkt 8 wil] will den Gemeinden das Recht einräumen, die neu nziihenden abzuweiicn, Anziehenden abzuweiſen, wenn _dieielbcn dieſelben nicht den Nach: Nach- weis einsr be'n ſtitli<rn und bygicni1<en Anforbxrungen e_nt: ſprechendsn einer den ſittlihen und hygieniſhen Anforderungen ent- ſprechenden Wohnung erbringen. Tas Schlamtcllenunwejen 1011 Das Schlafſtellenunweſen ſoll beſchränkt werden. _ _ : : Abg. Freibcrr Feceiherr von Rtchihoren beantragt_außerbern, Richthofen beantragt außerdem, daß die jungen Lsute nicht Leute ni<t ohne die 3n_€h_migung dEr (Hrmeindebcbärden Genehmigung der Gemeindebehörden ihren Wohnort_verſ<ieben Obrien, un:- dczß Anziebenbe auch Wohnort verſchieben dürfen, und daß Anziehende au< dann zurückgewicwrr zurü>gewieſen werden korinen, wenn. 116 nicht können, wenn fie niht den Nachweis erbrirrgen, erbringen, daß 1191151) ſie ſi< und ihren arbsiis- unfäbigcn arbeits- unfähigen Angehörigen den nothdürrtigrn stenkunterhalt nothdürftigen Lebeneunterhalt ver- ſchaffen können. , _ s Punkt 7 und 8 Werden gemsimqm bcrathen. _ Abs. [)r. werden gemeinſam berathen. ; Abg. Dr. Hirſch (ir. Volkkp.) NÜakt ſich (fr. Volksp.) erklärt ſi< gegen 0118 die)? alle diefe An- träxs. träge. Sie ſcikn cin Ciyzriff ſcien ein Eingriff in das auch xür lanbwirtbſchaitiickoe ArbeiXZr koſtbar? au< für l[andwirtbſchaftliche Arbeiter koſtbare Gut b-cr Freizügigkxit. der Freizügigkeit. Die meiſtsn meiſten Eltern Feier: ſeien mit drm Fortziebxn dem Fortziehen ihrer Kinder einverſtanden. _Wer Wer wolle es den E11ern berargen, WWU Eltern verargen, wenn ſie ibrcn ibren Kindern ein benercÖ Looö Verſchaffen befſeres Loos verſchaffen wollten, 61-3 112 als fie es auf dem 82an tem Lande baben? Seien kiwi“: bie chnungen etwa die Wohnungen auf 1801 L2mbe dem Lande in fitt1i<er ſittlicher und geſunbbeitlicbcr Bexiebuns beffer 215 geſundheitli<er Beziehung beſſer als die WbbnungW Wohnungen in brn Skabten? _ , ' , den Städten? E af Abg. Fr-ibxrr Freiherr von Rr<tborsn (kcnk): Wknxr Richthofen (konſ.): Wenn wir brer_ eme reichxzeicßliébs Beſcitizanz bk: AU-F-rrücixſe dsr hier eine reih8geſecßlide Seſcitigung der Auswüchſe der Freizügigkeit wün1<en, wünſchen, ſo befinden wir uns 521101 damit in Usbrreinftimmung Uebereinftimmung mit ber Tcnberz bek- Fr'iriien Bi-Imarck, der Tendenz des Fürſten Bitmar>, daß die Einzel-Lankrage Einzel-Landtage einen Einfluß aur bxn Bunbchaib gswirnkn wllxn. Auch bie Mnn auf den Bundesrath gewinnen follen. Au< die Gewerbeordnung ii iſt ein kon- barxs (Hut TLS Vclksé, mib b0< koſt- bares Gut des Volkes, und- do< haben wir yorgkktcrn vorgeſtern die Aub"- wücbſe bes Gewxrbes be-r Gefinbcvermictber beſchnitten. Die Auéwüchie bér Freizügigkeii bat Aus- wühſe des Gewerbes der Geſindevermiether beſhnitien. Die Autwüchſe der Freizügigkeit hat die Regikrung Regierung im vorigen Jabre an- erkannt imb ſicb Erwägungkn Vorbebalikn. und ſi< Erwägungen vorbebalten. Wir wblien nicht daß Freizügiskeitérkcbt ber Erwacbſknxn beſchränken, jbnbern wollen nîi<t das Freizügigkeitsre<t der“Erwachſenen beſhränken, ſondern nur bißeri- zügigkeit dsr junscn Leatt die Frei- ¡ügigfeit der jungen Leute unter 18 Jabrey, bas Überſicht (In Oilkch. Jahren, das überſieht Herr Hirſch. Für bis Arbeiterrrobiiunzen die Arbeiterwobnungen auf dem Laake _könnte Lande könnte ja ncI mcbr od mehr ge- ſcbebsn, bie Mxffanuariisre ber großkn Stabte ſind ſchehen, tie Maſſenguartiere der großen Städte find aber mit jenen Wobnunßkn nicbt entikrnt Wohnungen nicht entfernt zu vergleichen. vergleihen. Die jungbn jungen Leute geben in bisſen: Climb dieſem Elend zu Grunde, rräbrsr-d fie auſ bnn Laube während ſie auf d-m Lande nicht den Großgrunbbrfißern _ Großgrundbeſißzern — dieſe nebmsn nehmen weiſt ältere Arbeiter an _, —, ſondern b-In (icinen den ftleinen Bauern gute Dienſte liiſten Dierſte leiſten könnten. Dirſe kleinxn Dieſe fleinen Bauern babsn noch weiingebénbe Wünſche, haben no< weitergebende Wünſche als rbrr. wir. Punkt 7 wil1 will nur gaſe li< feſtlegen,_was geſeßlich feſtlegen, was ſchon im reizügtgkeitbgejes Freizügigkeitsgeſeß fakultativ zagslaffsn it. ¡ugelaſſen iſt. Dieſe Befugniſ; reicht 0 er nicht Befugniß reiht aber niht aus, es brbarf yinxr Er,;äxzung ber eltkrlicben bedarf einer Ergärzung der elterlihen Zuſtimmung nicht bur< ben Lankratb, niht dur den Landrath, wie man es xewünſcht bat, fonbern durch bis Gemeinbe- bebörbe. gewünſht hat, fondern durh die Gemeinde- behôrde. Sie bat xu brüien, 05 bis zu vrüfen, ob die jungen Arbeiter die Ausſicht Ausficht auf ein réſtc-Z Arbbitxverbälikiß babsn. feſtes Arbeit2verbältniß haben. Wie ein eix Paſcha ſoll der Gemänxe- vorſtebsr Gemeinde- vorſteher in dieſer Sackxe nicht Sache niht auftreten. ES band_elt Es handelt ſich bei dierexi dieſen Anträgen auch nur um Direktiven für ein künftiges Gekeß. Dkx Vbrwurſ, bab, Geſey. Der Vorwurf, daß man eine erzre2ktionäre Mabregel vorgeſchiagen babe, bart alyo ae,;en ums uicht erbbbkn Werben. erzreaktionäre Mafkregel vorgeſhlagen habe, darf alſo gegen uns niht erhoben werden. Die Liberalcn_ Liberalen haben in kiefer dieſer Sache [ebizlicb rum Feafisr binaus gerebet. Auſ ledigli ¡um Fenfter hinaus geredet. Auf die Faſſung meincs Fafſung weines An- trazs trags zu 7 komm! kommt es mir nicbt ni<t an, wohl aber auf das Wobl 5er junaen der jungen Arbeiter und der Bauern. Mein Antrag [11 zu 8 bewegt ſich un 1112me im Rahmen derſelben Tenbenz; Tendenz; er wiil ben Anziehenden will den Anziebenden die BeWeislaft asgenr'rber Beweislaſt gegenüber der meeinbe Gzmeinde auferlegen, daß ſie ihre Angebörigen ernabren Angehörigen ernähren können. Dieſe Forderung lisst auch liegt au< im Intereffe Interefſe der großen Stable. Städte. Wir wollen hier enb1i< Tbatsn ſebep. endlih Thaten fehep. Abg. Dr. Sattler (ul.): (nl.): Der Antrag zu 8 bezieht fi-b ganz all mein ſiŸ gani allgemein auf die Arbeiter, nicht niht bloß auf die jugendlichen jugendlihen Arbeiter, wärend brend die Kommiſſion urſprünglich auch urſprünglih au< bei dieſem Punkt nur die Arbeiter unter „18 18 Jahren im Auge batte. Die Mitglieder der Kom- miſſion, welche die Freizügigkeit, ber älkeren Freizügigkeit der älteren Arbeiter ni<t beſchränken nit beſ<ränken wollen, hätten Urſache, dies in einem Antrage zum Ausdruck Ausdru> zu bringen. Gegen Punkt 7 der Kommiſfionöbeſchlüffe Kommiſſionsbeſhlüfſe babe ich nichrs ih nichts einzuwenden. Er enthält nur rur eine etiiärkung Verſtärkung der väterlichen Gewalt. Was gebt aber die Gemeindebehörde an, was Vater rind Sobn und Sohn über ſicb beßimmen? ſi< beſtimmen? Der Anita Ricbibofen entbäit Antrag Richthofen enthält eine Beſchränkung der väterlicben väterliden Gewalt. er Gutsbeſitzer, dex auch Gemeinde-Votfteber iſt, Der Gutsbeſißer, der au Gemeinde-Vorſtebher ift, könnte das Forjzieben Fortzieben aller ferner feiner jungen Leute verbieten. Dagegen müffen müfſen wir energiſch Widerſpru<_erbeben. energiſ< Widerſpruch erheben. Wir wollen der Regierung nicht niht einmal eure eine Direktive dafur dafür geben. Der Antragſteller !bäie thäte der guten „Sache emen Geiallkn, weiin Sache einen Gefallen, wenn er ſeine Anträge xurückzöae. zurü>zöge. Die Beſtimmung zu 8 wurde ich würde ih mir für die jugendlichen Arbeiter Unter unter 18 Jahren eiallen laſen. Fur bie Gemeindebehörde Jabren gefallen laſſen. Für die Gemeindebebörde ift > es eine außerordentliche uigabe, ru entfcbeiben, außerordentlihe Aufgabe, zu entſcheiden, ob der Anziebmbe Anziehende ſeine Familie nnäbren ernähren kann. Der Bcſchwnbeweg Beſchwerdeweg würde von keinem Vortheil ſem, ſein, wenn Nachbarfchaft Nachbarſchaft und Gevaitcr- ſ<2ft mitſvretben. _ . Gevatter- {aft mitſprehen. L : Abg. Frißen,(3entr.): Die'Yexfiarkung ber elierltcbkn Fritzen (Zentr.): Die Verſtärkung der elterlihen Gewalt fü noch ift no< kein Emgnff Eingriff in _das rxrxuxrtgkeiterÖT; das Freizügigkeitêre<t; der Antrag Richt- hofen Ritt- bofen zu 7 ifi ift aber ein Cmgri m Eingriff in die elterlrchx elterlih2 Gewalt. Ich I< werde gegen dieſen diefen Antrag, ebenſo gegen den zu 8, aber fur für den KommiſfiOns. Kommiſſions- antrag ſtimmen. Abg. Freiherr von Erffa.(kon_ſ.): „I> babe _01s AmiSVorfteber bie Crfabruna gemackpt, daß_ die vaterltche Autoritat noch Erffa (konſ.): Ih habe als Amtsvorſteher die Erfahrung gemacht, daß die väterlihe Autorität no< mehr ge- ſunken iſt funken ift als die Autoritat Autorität von Sjaat Staat und Kirche. . Die Kinker Kinder machen mit den Eltern, was fie wollen. Sobald bre die Kinder bis die Schule verlaſſen, ſuchen ſr: fie in die dié Fabrik zu komm-zn, kommen, Wenn ich i< die Eltern darauf aufmerkſam m:rcbk, made, daß bie die Kinder zu ſchwach ſ{wa< ſind und erſt tt_rvas etwas lernen _ſoUten, ſollten, ſo be- komme ieh i< die Antwort:_ Antwort: „Ja, _Sie Haben, xa Sie haben ja Recht, aber wir haben keine feine Gewalt uber dix über die Kinder.“ Wir onen ten vlan- wollen den plan- loſen Zuzug nach nah den großen Stabtxn einſchrayken, ni<t Städten einſ<ränken, niht das Auf. Auf- ſuchen befferer Arbeitsbebinaungen. Erne befſerer Arbeitsbedingungen. Eine Kriſe iſt iſ da unauébleiblicb. unausbleibli. Wir wünſchen, daß junge Leute unter 18 Jahren nur kann ri<r fori- zieben dann richt fort- ziehen dürfen, wenn ſie 1:43!_Ncichrreixt den Nachweis eines isſien Arbeitsberbäliniſies nicbt iübren feſten Arbeitsverhältniſſes nit führen können. In dteſkm Sinn? weilen „wir bm dieſem Sinne wollen wir den Antrag zu 7 mobifizierxn. modifizieren. Bei Punkt 8 baben wxr aUerbin-ss haben wir allerdings alle Arbeiter im Auge. Es iſt ift aber viel bumxmex, bie 'jungxn Lsute _nicbt abziebsn xn laffen. humaner, die jungen Leute niht abziehen zu laffen, wenn ſie ksin fein feſtes Arbeusverbaltniß nacbweixen könnkn. Arbeitsverbältniß nahweiſen können. Geheimer ReZierpngs-Ratb Holy bemxrki, Regierungs-Rath Holt bemerkt, daß im Schoße ber Reaikrung kommin'arixcbe Beratbungsn daruber'fiattfänben, wis rm vorbandenen Mißſtanben rbirkſam der Regierung kommiffariſhe Berathungen darüber ſtattfänden, wie ten vorhandenen Mißſtänden wirkſam zu begegnen ier. DieſeErwägungcn ſei. Dieſe Erwägungen bezögen ſicb ſowohl ſi< fowobl auf bis Wohnungsirczge W,"? M? die Beſeitigung der AUSwüchſe ber Frerzügiaieit. DZ? die Wohnungéfrage wie auf die Befeitigung der Auswüchſe der Freizügigkeit. Die bier gx!iel1ten_21nträg3 geſtellten Anträge gingen aber über ben 1. den f. Z. vom Mtntfikr ſur Laydwrrtbycbait Miniſter für Landwirtbſchaft 2c. ["LZÜÖULTM bezeichneten Rahmen binaus; K_könne er könne zu dieſen Antragen Anträgen keine Steüung nebmsn. Stellung nehmen. Abg. Ernſt (ſtſ. Ernft (fr. Vgg.) wmbei fi< wendet ih gegen die Anträgs. Anträge. Man ſoße liebst bie Fortbildunzsiibulen aur benz! LGbe obligatoriſch m:rcb-In, bas würbe ſolle lieber die Fortbildungëſ&ulen auf dem Lande obligatoriſ< machen, das würde auch bis die Liebe zur Landwirtb'cbart ftärkxn. _ Landwirthſchaft ftärken. Abg. Seer (ul.) (nl.) äußert fich \ſi< in bemyelbkn Siune wis bxr demſelben Sinne wie der Abg. Fri en. 82150. Frsiberr bon Zebliß Frißzen. "Aba: Freiherr von Zedliß und Neukirch (ir. kcnſ.) erblickt Neukir< (fr. konſ.) erbli>t in dem Antrage dss des Abg. Freibexrn bon Freiherrn von Erffa einen geſunbsn Kern. geſunden Kern, Dieſer ſei aber nicht reif genug Tür Einen Beſchluß. für einen Beſhluß. Wer ſbl1e TSU N2<weis ſolle den Nachweis des feſtkn Arbxitsbsrbältniffs§ feſten Arbeitsverhältnifſes ſübren? T*ic Régicrunq werb? 2113 bar Diékuſſwn Die Regierung werde aus der Diskuſſion das Gute berausxcbälen herausf{älen und geſeygebkrikcb kkrakbÄTM geſeugeberiſ< verarbeiten können. Er rrkrbe „für bis Kommiſfibnsbxſäylüffe werde für die Kommiſſionsbeſ{lüfſe ſtimmen. AbZ. Dr". H i rf > Abg. Dr. Hirſ < erklärt ſick) n0<r1121§gegßnbieAnträgUik einsn ſich nobmals gegen die Anträge, die einen Ein- gri-ff' griff in 525 Familienrkcht das Familienre<t und auch m in das Koalitionßrxcht inbolbierten. Ti? Uebelfiänbe ſeien Koalitionsre<t involvierten. Die Uebelſtände ſeten auf bkm dem Lande mindeſtens ebenſo groß wie in ben großkn Städten., den großen Städten. Es würde bkr der Würde des H2ui€s niko: eni- ibrechen, ib1<e elafii1<én _Vsſtimmunzsn Hauſes nicht ent- ſvrehèn, ſolhe elaftiſhen Beſtimmungen anzunehmen, wie ſie fie der Abg. Frkiberr bon Ri<tbbrxn borgéſchlagen 525€. Freiberr von Richthofen vorgeſchlagen habe. Abg. Freibcrr Freiherr von Richtchen ziebt ſkinsn Richthofen zieht ſeinen Antrag zu Nr. 7 zu ©1011“th ¿u Gunſten des Antrazös Antrages von Crna zurücY. Grffa zurü. Abg. bon Rierénbauyxn (kom): von MRiepenbauſen (konſ.): In der Kommiſſion bkrrſckote berrſte eine erirerxlicbe .Usbkréinniwmung erfreulihe Uebereinſtimmung bis auf den Abg. «Hirſch, bxr fick) lcbiglicb aui Abga. Hirſch, der ſich lediglih auf eine négatibe negative Kritik beſ<ränktk, bbns beſhränkte, ohne irgend ctwax? etwas Poſi- tive; vorzuſchlagen. tives vorzuſhlagen. Ibn zu überzxugen, überzeugen, wäre ein rorgeblicbs-F- vergeblihes Be- ;in-en. _Die natibnaie Gsiabr ber Leutknotb ginnen. Die nationale Gefahr der Leutenoth liegt klar m T2gk. Ti? Zablxn irre<en mebr al.: zu Tage. Die Zablen ſpre<hen mehr als 50 P-ailamcnt-Jreben. Ter Zazang aux- 1änb-ixcbér Arbeitkr Parlament8reden. Der Zugang au®2- ländiſcer Arbeiter ift [*cry*-“tend gkſtiegen, bis Sachſengängei-si €beni211-J. (Prairbent vori Kröckocr biitét ben denyr, bbn dsr Sach: nicbt 911311 ?rbr absu1<w7iißp.) bedeutend geſtiegen, die Sachſengängerei ebenfall2. (Präſident von Kröcher bittet den. Redner, von der Sache nicht allzu ſehr abzuſhweifer.) Die Öſtlichen öftliten Provinzen 1371107811 b2bUr< U1L1112m Jabre 158300 KSM verloren dadur in einem Jahre 158 300 Köpfe Und Liner ſolchen thb 12111 einec ſolhen Noth will die Links Linke mit obligatoriſchen Fortbildungsicbulen obligatoriſhen Fortdildungsſhulen auf TTM Lamb: cnrgs-zsn- freien! dem Lande entgegens treten! Das iſt if kaum xmſtb2it gem-int. JZ länzsr biéfe Noli) b2irert, ernſthaft gemeint. Je länger diefe Noth dauert, um ſo fcbärfkre fo ſ{ärfere Maßregeln müſsn müſſen ergriffen werben. beén Six vbn WOM". z*.1_ Tbaien Übkr im:“ werden. Gehen Sie von Worten zu Thaten über und geben Sie der Regierung Die Viozlichk-xit, fi-Ib die Veöglichkeit, ſih auf Einen m5g1i<ſt einſtimwigsn Beſ<1uß bes Hanſés fiuksn cinen möglichſt einſtimmigen Beſchluß des Hauſes ftügen zu können. Nbg; Oi“. Habu Abz Dr. Hahn (b. 1. k. P.) irricht ſicb iüc bkn Antraa 5011 (37172 01223, ber ksineswezs bie käſ€k11<€ wa2lt rkrminébrn, fi? biélmebr 512x161; ſpriht ſfih für den Antrag von Erffa aus, der keineswegs die väterlihe Gewalt vernlindern, fie vielmebr ſtärken wolle. Die jungen LEUTE Leute müßten auf bkm dem Lande i€ſt0ebalibn WS_ran,_bamit fis ibre (31th ur-terilüßten. Dix fittlicbkn Vsrbäit- ninx auxbxm blattén Laribe ſkien 12nge nicht feſtgehalten werden, damit ſie ihre Eltern unterſtüßten. Die ſittlihen Verhält- niffe auf dem platten Laude ſeien lange nit ſo ſchlimm, >12 {limm, wie in 1611 kotzen Starten. er 011201 0er ſ€i_bie den roßen Städten. Vor allem aber ſei die ländliche Arbeit 'in bi? jang-én «LUTZ VIU Arteit jür die jungen Leute von 14 bis 18 Jahren gekunbbeitlich geſundheitlih viel zaträglickper 01-3 bie Stabt- zuträglicher als die Stadt- und Fabrikarbeit. Tie Die Arbeiterwobnungen auf b€m dem Lande ſeixn feien von Jahr zu ¡u Jahr beffer geworben, nnd fie? würbkn nbck) bM-sx ſein,_ beſſer geworden, und ſie würden no< befſer ſein, wenn die L2nbwirxbe Die Landwirthe die Mittel dazu b.":iikn. Nirgsribs berr1>ten_ 10 hätten. Nirgends berrſ<ten ſo ungünſtige Wbbmungbberbältniff: Wohnungsverhältniſſe für die Arbeiter wie in Fr2nkrurt cr. ZN. Vielfach Frankfurt a. M. Vielfah komme auſ auf die Perſon in 1311211 Wobnnnsen jenen Wohnungen nur ein Luftraum von 4 12512). S0 81022"; kbm, So etwas ſei auf dem Lands unbknkbar. Lande undenkbar. Auf bern dem Lande könne ss garniÖt borwrnmsn, b2i; es garnibt vorkommen, daß die Arbeiter, wie in bxr der Induſtrie bei 61116]! einer Kriſe, auf bit? die Straße gewoxfen Werben. Disſer ungeſunbsn Entwickelung müffe cin geworfen werden. Dieſer ungeſunden Entwi>kelung müfſe cia Riegel vorgexcbbbenyerbex. ' _ __. H1Ckm11 ſ<11€ßt vorgeſhoben werden. i E e Hiermit \{hließt die Diskumon. Verſönlicb Diskuſſion. Perſönlich weiſt Abg. [Y_Hirſcb Avg. Dr. Hirſ< darauf hin, daß rr er zwar ir: ber in der Kommiſſion rv-*gen ber Otarkeverbaltnine dsr Parisicn keixke Anträg? grſtküt babe, irobl wegen der Stärkeverbältniſſe der Parteien keine Anträge geſtelit habe, wohl aber bei 1:8: Yrſten L_sſung. der erften Leſung. Punkt 7 Wird wird mit der vom Abg. Freiherrn von Erffa bcczntragtcn beantragten Aenderung angenommen. Der Antrag von Nicht- Richt- hofen zxr_8 wrrd zu 8 wird abgelehnt und NummerZ Nummer 8 in der Faffung Faſſung der Kommrmon angenoxximer), Prznkt Kommiſſion angenommen. Punkt 9 betrixxt eme Aenbrrung betrifft eine Aenderung des Geſeßks_über Geſeges über den Unteritusurrglevobnns Unterſtüßungswohnſiy zur _Erletchterung Erleichterung der Verpflichtungsn dsr WZhnſiygememde Verpflichtungen der In durch ſtärkere Heranziehung der Arbeits: gemein e. ' Arbeits- gemeinde. __ Abg. ertb (kon?) beiürvat bieikn Anika), obwobl brrfelbe brate; ben Wunicben bes Lanbes zurückblsibe. Tie kleinbäuerlicbe Bebolkerqng verwöge Kreth (fkonſ.) befürwortet dieſen Antraz, obwohl derſelbe binter den Wünſchen des Landes zurü>bleibe. "Die kleinbäuerliche Bevölkerung vermöze die wachſenben wahſenden Armenlaſten nicbt mkbr ni<ht mebr ſo zu 17067qu tragen wie der _Grvßsrunbbefiy, Großgrundbeſitz, welcher die einigermaßxn Arbeirs- urt'abigen 110< einigermaßen Arbeits- unfähigen no< irgendwie beſchäftigen könne. Die Gemeinde byrlikre vecliere nicht nur die Arbeiter, ſondern müffe auch noch müfſe au< no< die Armsnlaſten tragxn. Dgs ſei Armenlaſten tragen. Das fei eine Unsxrecbtiakeit; bie Wbbnfißaemeinben müßtkn Trax €rbeb1i< entlaſtxt UND Ungerechtigkeit; die Arbeitkgrmeinben Wohnſißgemeinden müßten ganz erheblih entlaſtet uxd die Arbeitsgemeinden ſtärker berangrzbzen ercsn. WM herangezogen erden. Abg. Freiherr Von Erika: von Grffa: Es iſt" ift ein unerträglicher unerträgliher Zuſtand, daß die Ortſchaften 2n_ dsr an der Grenze anderer beutſcben deutſ<en Staaten ibre zIiluxigcrben erböben mune'n ihre Ausgaben erhöhen müſſen wegen des Zuzuges von Arbeitern, bie die in einer Fabrik des bsnachbarien benahbarten Staats arbeiten. Dieſem Mißſtambe Mißftande muß ein Ende geuzacbt wcrden. Awg. qubjchmidt (ſr. gemacht werden. Abg. Goldſchmidt (fr. Volksp.) erklärt ſich ſ< gegen bkn den Antrag, der 1emen Zwrck ſeinen Zwe> vollſtändig verfeble verfehle und die großkn Sjäbte noch_ großen Städte no< mehr belaſte. Berlin. sable jest ſchon Berlin zahle jezt {on einen ſehr gorß313_ Tbetl ber Armknlaſten gorßen Theil der Armenlaſten des Landes. Wenn man brn U_n1_et11us„ungsxoob:nfis den Unterſtüßungêwohnſiß nur _ bis zum 60. Lebensjahre erwerben burie, dürfe, wie es in der Kommixſion gewünſcht Kommiſſion gewünſht worden ſei, fei, was ſolle bann dann aus den Abgeſchobener! Abgeſhobenen werden, die 75 '/o o der Unterſiüßten Unterſtützten aus- machten? Dur ſolche maten? Durch ſolhe Maßnahmen würde nur die Mißſtimmung Mißitimmung im Volke venue rt wxrdcn. vermehrt werden. Da in dem Anfrage Antrage nicht geſagt ſei, in welcher beſtimmten Richtung 1161; ſih die Aenderung bes Unterſtüßungs- wobufiygeſeßes des Unterſtützungs- wohnſitgeſeßes bewegen ſolle. folle, ſo Werde werde er gegen den Anirag Antrag ſtimmen, der den Agrariern nur _:in ein Mittel in die Hand geben ſ011e, folle, die ihnen unbequemen Lsute abzuſchieben. " “ Ab . 1)r. Habu L?ute abzuſ{hieben. * ? Abg. Dr. Habn legt gegen dieſe Bebauviung Behauptung Verwahrung ein "und fü rt “und führt aus: Berlin zabit durchaus nicht ſämmtliche zahlt durhaus niht ſämmitlihe Laſten, i_ondern Werds: fick) ſondern werdet fi an die Wbbnſisgemeinbe. Wohnſiggemeinde. Unzufriedenheit bekrſibt uber herrſ{ht über das UninſtüßungswobnjiH-Geſrs nicht Unterftüßung8wobrſiß-Geſeß niht in den großen StäbTen, ſondern Städten, ſondera auf .bkm 131911211 ande. dem platten Lande. Wenn wir die Arbeitkgemcinde nicht mehr beranxteben, 10 Arbeitégemeinde niht mebr beranziehen, ſo werden 'die Wobufißzemeinbm die Wohnſißgemeinden in der Näbe ber Nähe der Städte immer mehr verarmen. Das iſt nammtiicb ift namentli in méincr Heimat!) meiner Heimath eingetreten, wo bin: blz'rbenbe eine blühende Induſtrie auf Koſten ber der Gemeinden emporgeryacbſen emporgewa<ſen iſt. Die rei<en reihen Aktionäre, darunter aucb au< Juden, denken nicht ni<ht daran, quel) au< nur einen Pfennig zu den Armen- und Skbullafteu Sullaften der Gemeinden b:?izuira-gen. beizutragen. Der Antrag 9 enibält enthält einen Gedanken ausgleichenbér ausgleihender Gerechtigkeit, ben den die Regierung f<0n hon längſt hatt: hätte ausführen ſqüén. b Yunkt ſollen. : i rag 9 Wird wird angenommen und dann die Beraihung Berathung ab- ge ro en. gebrochen. Schluß 4.15“, 41/2 Uhr. Nächtte Nächſte Sißung Montag, den 8. Mai, 12 Uhr. ' (Staatsvertrag wegen der Kanxlifierung Kanalifierung der Weſer; Lehrerreltktengeſeß.) Weſer ; Lehrerreliktengeſeß.) Handel und Gewerbe. Tägliche Wagengeſiellung für Kohlen Koblen und Koks - . an der Rub: Ruhr und in Oberſchleſien. , An der Ruhr find am 3. d. d, M. gkftellt geftellt 13 727, ni<t rieht- zeitig Jeffeüt niht reht- jcitig geftellt keine Wazrn. _ Zn OberjÖleſien ſind Wagen. __ In Oberſ@leſien find am 3. b. d, M. gefteili geftellt 4992, nicbt recht- zeitig Zeſtellt kerne ni<t re<t- ¡eitig geftellt keine Wagen. „Berlin, _3.' Berlin, 3. Mai. ' Maritbreiſe nacb Marktpreiſe na< Ermittelungen bes KöntgÜÖM Pblizei-Präſibtums. (Höcbſte des Königlichen Polizei-Präſidiums. (Höchſte und niebrigfte niedrigſte Preiſe.) Per Dobbel-Ztr. ſur: "Weizen Doppel-Ztr. für: *Weizen 16,10 .46; 4; 15,00 ,46 _ “Roggen 4 — *Roggen 15,15 „44; 4; 1400 „46 _ “Futter,;erfie A — *Futtergerſte 13,00 .46; 4; 12,40 «46 _ # — Hafer, gute Sorte,'15,40 :46; Sorte, 15,40 M; 14,90 .44 _ MiUSl-Sorke 14,30 :46; M — Mittel-Sorte 14,80 4; 14,30 >; __ ; geringe Sorte 1_4,20 „46; 14,20 #4; 13,80 .44 _ Ricbtſtrob # — Richtſtroh 4,00 „44; 3,00 „46 _ 4; 3,90 Æ — Heu 6,70.-46: 6,70 A; 4,40 „44 _ “Erbſen, A — **Erbſen, gelbe, zum ¡um Kochen 40,00 „44; 6; 25,00 „44 _ "Sbeifebobnen, wribe A — **Speiſebohnen, weiße 50,00 «44; 4; 25,00 „44 _ "meen A — **Linſen 70,00 „46; #4; 30,00 „46 _ # — Kartoffeln 6,00 .46; 4; 4,00 046 _ RLUÖÜetſÖ bor: ber Keul: 112€ 4 — Rindfleiſch von der Keule 1 kg 1,60 .46; 1,20-44 _ biw Bau<7leif< 4; 1,20 A — dito Bauchfleiſch 1 FJ 1'20.F*“; Eg 1,20 Æ; 1,00 &“ _" S<WÜÜ€IÜ1< h — Schweinefleiſ{ 1 R K 1,60 5“; i; 1,10 o“ _ 512157181161) 46 — Kalbfleiſh 1 II kg 1,80 „46; ; 1,00 „46 _ Hammsl eiſcb A — Hammelfleiſh 1 RZ 1,60 .44' kg 1,69 4; 1,00 „46 _ Birkm- 14; # — Butter 1 kg 2,60 .4; %; 2,00 .“ - (3in A — Eier 60 Stück Stüd 3,60 „44; #; 2,20 =46 _ K2rrſen G — Karpfen 1 kg 2,20 .46; A; 1,20 .46 _ A — Aale 1 RZ kg 3,00 „44; ; 1,40 „46 _ 3.271er A — Zander 1 kJ kg 2,60 „44; Æ; 1,00 „44 _ A — Hechte 1 kg 1,80 „44; A; 1,20 „44 _ Barſche Á — Barſte 1 k,? kg 1,60 .44; A; 0,80 „46 _ Scblsie 1 kJ 3,50 „46; A — Séleie l kg 3,590 #; 1,20 -46 _ Blsie A — Bleie 1 kJ 1,40 „46; kg 1,409 4; 0,80 .46 _ Krsbſe # — Krebſe 60 Stück Stüd> 12,00 .46; “2,50 .46 ' "_ Exmittrlt bro Tomie ron ber karralſtelle 4; 2,50 A __* Ermittelt pro Tonne von der vrbubiſÖ-zn Zeutralſtelle der preußiſchen Land- wrrtbkchaſtZkammerxi _ Notieruxgxirsük _ imb umgsrecbnet Vom Po1ixet-Praſidiam ?ür bén Dobbelzsntner. wirthſhaftskammern — Notierungéitelle — und umgerehnet vom Polizei-Präſidium für den Doppelzentner. ** Kleinbanbclsbreiie. Aukweiß Kleinhandelépreiſe. Ausweis über den Verkebr Verkehr auf dem Berliner S<12<tviebmarkt vorn S#lactviehmarkt vom 3. Mai. Zum Verkauf ftanben; fianden: 330 Rinder, 2581 Kälber, 1155 Schafe, 9613 Schweine. P'iarkt- vreiie nacb bsi; Ermitteiixngen ber Preisfeſtſesungs-Kommiifibn: Bezablt wurdezr tür 100511711175 S<hweine, Markt- preiſe na< den Ermittelungen der Preisfeſtſeßzungs-KommiſßFon: Bezabli wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicbt Sthlahtgewiht in Mark ibexw. (ezw. für 1 Pfund in PN.): Pfg.): Für Rinder: Ochſen: Owſen : 1) 5011115116719, aLZanLäk-UT, bbcbfnn S<10<rwertb5, 135135112115 vollfleiſhiag, a3gemáäſtet, höchſten Sclahtwerths, höchſtens 7 Jahre alt, _ bis _; — bts —; 2) junge fLeiiÖige, nicht -2Us,7c'r:1äſt€t: Und (Utere ausscmäſtete _ bi;1 _; 3) mäßig genäbrte 1117752 fleiſhige, niht ausgemäſtete und zur gmäbrre ältkre _ ältere auêgemäftete — bis _; 4! qering gmäbkte jebes Alter; _ —; 3} müßig genährte junge und gut genährte ältere — bis _. _ Bu11en: —; 4) gering genährte jedes Alters — bis —. — Bullen: 1) 13011- Teiiäxigc, böcbften S<1a<twertbs _ voll- fleiſBige, böhftea Schlatwerths — bis __: —; 2) mäßig enäbrte iübaere Und FU! gsnäbrte genährte jüngere und gut genährte ältere _ bis _; —; 3) gering ,;en bete genährte 46 bis Sis 50. _ F&rien imd — Férſen und Kühe: 1) 8. bolifleifcbige, auszemäßxn Färxen ÖÖÖÜM S<12<twertbs _ a. vollfleiſhige, au8gemäflete Färien Löchſten S&laiwerths — bis _: —; b. bolliſeiichi- e, 0115- z-xmäinke Kübr bbcbitkn Schlacbnveribs, bbcbftens vollfleiſhige, aus- gemäſtete Kühe böc<hften Sc{hlachtwerth5s, Hödhftens 7 Ja§r€ «211, _ Sabire alt, bis _; —; 2) ältere aus,;emäitete ausgemäſtete Kübe und rvkniger weniger gut ent- wickcxxe Längere _ wiFelte jüngere — bis _; —; 3) mäßig ;",eiiäbrte genährte Färſen [Md Kiibe und Kühe 47 ;> 50: vie 50; 4) gering ßeiäbrie Färién 12:15 Hübe geährie Färſen und Kühe 43 51445. vi8 45. Kälber: 1) icirrbxe 2111081111er („WUrrrücbrr-a'ſt) :nb bxße 1} feinſte Maftkälber (Bollmilhmaft) und befte Saugkälber 72 bis 74; ?! mixtlere Maitkälber imd ZUie Saugkä1bßr 2} mittlere Maſtkälber und gute Saugkälber 60 bis 66: 66; 3) géringe Sirrgiäibxr geringe S1ugkälber 55 bis _59; 59; 4) ältrre [,:NUZ génäbrte ältere gering genährte Kälber (Freökr) (Frefier) 40 bis 48 Sckxare: i848 Sthafe: 1) “1722711101106? 11111" ir'mgere Maßbammei Maftlämmer und ftüngere Mafthammel 55 bis 57; 2) äitsro: Maiibarrime! ältere Maftharnrmel 49 bi? 53: bis 53; 3) mäßig gsmäbrte Hzammei imb- S<2ie (Metricbak-c) genährte Hammei und Schafe (Merzſhafe) 45 bis 47; 4). Lubliteiner Nirberun-Zs- !Éaie _ bis _, aucb bro 100 VW: ste-::2-Iwi<7 _ 4) Holfteiner Niederungs- icafe — bis —, auÿ pro 190 Pfund Lebendgewiht — bis _ „44 Schivxine: DZM :ablte — 4 Schweine: Man zahlte für 100 Punk Lebend (05er Pfund lebend (oder 50 kg) mi; “3,“5 mit 02%, Tara-Abzug: 1) IDÜJ811<1FL, isrmize Schweins irinerer Rasen Wb derm Kreuzangkrr, bbcbfien; 11 Iabr 211: vollfleiſchige, kernige Schweine feinerer Hafen und deten Kreuzungen, höchſtens 1} Jahr alt: a. 46 bis 47, 5. b. über 300 3009 Pfund lebend (Käixr) _ (Käſzr) — bis _; —; 2) 7181161710: fleiſhige Schweine 45 bis 46; Hering entwickslie gering entwidelte 43 bi! bis 44, SIAM Sauen 40 515" bis 42 „44 _ 4 Die Bktrikbsrinnabmen bkr Oſtpreubiſcbén Sübbabn Betriebseinnabmen der Oſtpreußiſhen Südbahn im Avril April 1899 bétrugen 02:1) vorläufiser Feſtſtsüun betrugen na< vorläufiger Feſtſtellung im Perſonen- VSrkebr verkehr 93 437 .46, Æ, im Gütérbcrkebr 212 553 744, Güterverkehr 212553 , an xtraorbinarixn '7000 .46, Erxtraordinarien 27 000 Æ, zuſammen 332 990 -46 barrmter aui kkk Strecke Fiſch- bauſ<n_Palmni>en Æ, darunter auf der Stre>e Fiſh- bauſen—Palmni>en 5413 :46: #4; im April 1898 brbbiſoriicb proviſoriſch 319 072 :46, mitbin g€gen ben entirrecbexibe'n 4, mithin gegen den entſprehenden Monat des "?brjabres 111-3121: Vorjahres mebr 13 918 «46, Æ, im Ganzen Vom vom 1. Januar bis 30. April 1899 1332 446 .46 (proviſoriſche Einnabme 4 (proviſoriſhe Einnahme aus ruifiichm Vsrfébr nacb ruiſiiäoém ruiſiſhem Verkehr nah ruſſiſhem Stil), gexen proviſoriſch 1352 303 ;46 gegen proviforiſh 1 352303 A im Vorjabr, mitbin Vortahr, mithin gegen ben krit- ſprecbénbsn Zéitraum bes Vbrjabrez den ent- ſprechenden Zeitraum des Vorjahres weniger 19 557 446, 19857 Æ, gegen bie befinitive die definitive Einnahme vom Avril April 1898 weniger 52181 .46 Stettin, 3. M21. (W,. T. B.) Spirkus 1010 G, 2 L L D): itiius lol 38,90 bez. Bres1au, Breslau, 3. Mai. (W. T. B.) S<10ßeKUti6 Schlei. 310,10 L.-bebr. Urt. „4. Ssluß-Kurje. Schleſ, 34 °/9 L.-Pfdbr. Litt. A, 98,30, Breslaizer Diskontobank 123 30, Breslauer We<41erbank Diskontobank 123,30, Breélauer Wechslerbank 111,25, Schleſikcher Bankbercin Schleſiſher Bankverein 148,00, Breslauer Sbrimzbrik Bretlauer Spritfabrik 184,75, Dbririersmark Donnersmark 205,75, KattowiZer 216,50, Oberſchle). Lever 216,590, Oberſchleſ. Eiſ. 132,75, Caro Jenſcbeidt genſheidt Akt. 17:25, Obericblkſ. 51015 172 25, Oberſchleſ. Koks 170,75, Öb€r1<18ſ. Pa,. Oberſchleſ. P.-Z. 190,00, Opp. emen: Zement 190,25, Eixfeb Jem. Giefel Zem. 190,30, L.-Jn5. Kramfxa L.-Ind. Kramfta 156,00, Schlei. emen! S@leſ. Zement 241,75, Schlex. Zinkb.-A. Schleſ. Zinkh.-A. 383,50, Laurabütie Laurabütte 252,60, Bresl. Oeléabx. Oelfabr. 81,75, Koks-Obligat. 101,20, Niebcrſchlei. Niederſchleſ. elektr. und Kſkinbabn- eiellſcbaft Kleinbahn- efellſhaft 116,50, Ceüu1012 Feidmüble Coſel 167.50, S-khlkfiſcbe lektrizitäts- Celluloſe Feldmüble Cofel 167,50, S<hleſiſche [eftrizitäts- und Gasgeſellſchaft Gasgeſellſhaft 125,50, Oberſ<leſif<e Banf- Oberſchleſiſhe Bank- aktien 114,50. 114,50, Produktenmarkt. Spiritus pr. 1001 100 % 1 100 9% exkl. 50 „44 anraucbßabaaben vr. „6 Berbrau8abgaben pr. Mai 57,70 Br., do. 70 „44 # Verbrauchs- abgaben vr. pr. Mai 38,00 Br. Ma' beburg, Magdeburg, 3. Mai. (W.T. B.) ZuckerberiÖt. B) Zu>erberi$t. Korn- ucker e . uder erfi. 88 0/0 Nendemcnt 12,20-12,40. Nachpwdukn 2/5 Rendement 12,20—12,40, Nadprodukte: exkl. 75 0/c ' eiibement 10,25-10,60. Sehr feſt. Brotraffinabe 2/ Rendement 10,25—10,60. Sebr feſ. WVrotraffinade 1 25,25. Brot- rafiiriabe 11 25,00. (Gem. Raifimde raffinade IT 25,00, Gem. Raffinade mit Faß 25,00 -„5,50. Gew. —25,50. Gem. Melis 1 mit Faß 24,50 _Feſt. Robzucker 1. Produk Tranſü 1. Feſt. Rohbj¡u>ker I. Produkt Trarfit f. a. B. Hamburg pr. Mai 11,521- 11,52} bez., 11,50 Gb., Gd,, vr. Juni 11,571 bez., 11,55 GI., vr. Juli 11,624 Go., 11,671 Br., T B s O e E E O, 167. De pr. Außuft 11,72k Auguſt 11,72} bez., 11,75 Br., pr. Oktober-Duember Oktober-Dezember 10,00 bez, 9,974 9,977 Gd. Feſt. Frankſiurt Brant iur a. M., 3. Mai. (W. T. B.) chbluß-Kurſe. Ssdluß-Kurſe. Lond. Wechel Wechſel 20,426, Pariſer do. 81,12, Wiener do. 169,40, 39/0 ReiÖS-A. 39% Reichs-A, 91,80, 39/0 Heffen 3 9/0 Heſſen v. 96 88,60, Jtaliener_94,70, 3% Italiener 94,70, 3 9/9 port. Ynleibe Anleibe 26,80, 50,10 59% amort. Rum. 101,40, 49/5 miſijcbe Koni. 4%/5 rufſi]he Konſ. 100,70, 49/0 Ruſſ. 1.894 49% Ruff. 1894 99,90, 4% Spanier 59,10, Kaub. Tür!. Ronv. Tür? 23,60, Unik. Unif. Egypter _,_, 5 —,—, 9 % tonſ. konf. Mexikaner 100,80, 6 % 9, Mexikaner 99,40, Rsichsbank Reichsbank 157,40, Darmſtädter Darmftädter 153,10, Diskonw-Komm. Diskonto-Komm. 199,20, Trebbner Dresdner Bank 165,50, Mimik. Kubi! 165,590, Mitteld. Kredit 117,70, Oef1.-ung. ODeft.-ung. Bank 153,10, OM. Krebitakt. Oeft. Kreditakt. 224,00, Able! abrrab _,_, Ml“. Adler ahrrad —,—, Allg. Elektrizit. 300,20, Schucknt S<hud>ert 239,20, Höchſte: 2rbwerke 422.00, H3wfter arbwerke 422,00, Bochumer Gußftabl Gufßftabl 264,00, Weftsregeln 22200, :yrabütje Weſteregeln 222,00, aurabütte 252,70, Gobthardbabn Gotthardbahn 147,90, Mitielrueerbabn 109,60, Privatdiskoni 32. 59/0 Mittelmeerbahn 109 69, Privatdiskont 33. 59% amort. innere M ' aner Mexikaner 3. Serie 45,00. Effekten - S oziet ät. (Schluß.) effekt. Krebit-Akmn Gffekien- Sozietät. (Shluß.) Oefterr. Fcedit-Aktien 224,10, Jranx. Franz. 154,50, Lomb. _,_, Urwar. Eoibrsnie _,_, Gotthardbahn»- —,—, Ungar. Goldrente —,—, Gotthardbahn 148,20, Deutſche Bank _,_. ÖisQ-Komm. —,—. Disk.-Komm. 199,30, DreSdner Ban! Dresdner Bank 166,50, Berl. Handelsgef». Handel8gef. 173,30, BWuruer Gußfi. _,_, Bochumer Gußſt. —,—, Dort- 67111110“ zaunder Union _,_, Gelſenkirchen —,—, Gelſenkirhen 204,70, Wenk! 204,40, Hiberni- _,_, Laurabritie Harpener 204,49, Hibernia —,—, Laurabütte 253,10, Portugieim Portugieſen 27,20, Italien. Mittelmeerb. Jtalien. Mittelmeerb, 110,00, SÖWLTM Shwtijer Zentralbabn 147,40, do. Norboitbabn Nordoftbahn 103,10, do, do. Union 79,20, Walken. Méribibnaux _,_, Schweizer Siurplonbabu Italien. Méridionaux —,—, S<<weizer Simplorbahn 89,10, 6% Mexikaner _,"- Jtaliener 95,0), —,—, Italiener 95,03, 3 % Reicbs-Anleibs _,_,“ _Sckpuckert _,_, 9/5 Reihs-Anleihe ——, Schu>tert —,—, Northern 80,30, Ediſon _,_, Aßgemrine Elektrizrrätsxrefeäichaft 80,39, Œdifon —,—, Allgemeine Glektrizitätägeſellſhaft 304,00, Helios _,_, —,—, Nationalbank 149,20, 1860er Looſe _,_, —,—, Spanier 59,20, Höther Fcrrbw. _,_, Hö&fter Farbw. —,—, Türken- looſe 133,20, Adler ngrrad _,_, W-xſtbeutſckye Fahrrad —,—, Weſtdeutſche Jute _,_. Kö11n, —,—, Köln, 3. Mar. Mai. (W. T. B.) Rübö! 1010 52,50, L... B) Rüböl. lolo 53,50, pr. Mar Mai 49,30. Drekden, 3. Dresden, 3, Mai. (W. T. B.) 3910 SäÖſ. B) 3% Säſ. Rente 89,30, 319,19 bo. Staaisanl. 34 %% do. Staat8arl. 99,50, Dresb. St2dtan1. Dresd. Stadtanl. v. 93 99,00, Dre». Kreditanſtalt 129,75,„Drcs_bner Dresd. Kreditanftalt 129,75, Dreêdner Bank 165,00, 50. 165,90, do. Bankverein 119,00, Leipziger do. _,_, Sä<01<erdo.141_50, —,—, Säthſiſcher do. 141/50, Deutſche Straßenb. 164,50, Dreöb. Dresd. Straßenbahn 195,75, Dampfſchiffabrtsßeſ. vét- (Flbe- uad Saaleicb. Dampfſchiffahrtsgeſ. ver. Elbe- und Saaleſ{. 143,60, Sa<d.-Böbm. Damp,!ſchiffabrts- Sächſ. -Böhm. Dampfſchiffahrts - Geſ. 276,00, Dreſd. Baugeſeüich. 240,00. LelbziÉi, Dresd. Baugeſellſ<. 240,00, erp Lig, 3. Mai. (W., (W. T. B.) Sibluß S<#H#luß - Kurſe. 3% SWfi1<e ente 3 9/ Sädhſijhe Rente 89,00, 310,10 50. 34 °%/% do. Anleihe 99,60, Zeiser Parafßn- .ind Solarbl-Fabrik Zeiger Paraffin- and Solaröl-Fabrik 118,00, Mansielber Knxe 123000, Mansfelder Kuxe 1230,90, Leipziger Kredit- 2,n_ft21t-'Zlkticn Kredits anſtalt-Aktien 202,25, Kredit- und Svarbank Sparbank zu Leixzi1 Leivzig 122 50, LIMIT Bank-Akiien Leipziger Bank-Aktien 184,75, Leirzigxr Leipziger Hypothekenbank 149,25, chbjijcbe Bank-Aktten 140,50, Sächſiſche Bbbm-Kredit-Anſialt Bank-Aktien 140,50, Sähſiſhe Boden-Kredit-Anſtalt 128,00, LOUIS: V2rrmw011101nnerei-Aktixn Leipziger Baumwollſpinnerei-Aktien 176,00, Leipziger Kammgarn- Sbmnerei-Aktißn Spinnerei-Aktien 187,75, Kammgaruſbinnxrei Stöb: Kammgarnſpinnerei Stöhr u. (50. Co. 183,25, Altsnburssr Aktieg-Brauerei Altenburger Aktien-Brauerei 233,00, Zuckercaiäneri: 4321151111011 134 00, Zuckerraffinerie Halle-Aktien 134,00, Große Letrzrser Siraßxnbabn Leipziger Straßenbahn 209,75, L:"ipziz-er ElektrrſÖe Straßenbabn- 139450,“ Tbüringi1<e Gas-GeſxüicbÜts-Uktieu 255.00. TLZuU-be Sbrßen-Jabrik Leipziger Elektriſche Straßenbahn 139,50, Thüringiſhe Gas-Seſellſhafts-Aktien 255,00, Deut!<e Spitzen-Fabrik 234,00, Lsirzizer (lektrizitätswrrke Leipziger Elektrizitätswerke 120,90, Sa<fiſ<e Wollgarniabrik vorm. Sädthſiſhe Wollgarnfabrik vocm. Tittel u. Krügkr Krüger 159,00. Kammzug -Terrninbanbe1. Kammzug-Terminbandel. (Neue Ufance.) La Plata. Grunb- muiier 13. Grund- muſter B. Per MJ: 4,921 „4, vr. Mai 4,925 5, pr. Juni 4,92€ „44, br. 4,927 4, pr. Juli 4,921 „46, br. Abguii 4,92€ „46, r*r. Sertembsr 4,921 „44, pt. 4,925 #, pr. Auguft 4,925 5, pr. September 4,925 5, pr. Oktober 4,92? „44, br. Nobember 4,924 „44, br. Dnsmber 4,92€ „4. 4,927 „4, pr. November 4,923 „4, pr. Dezember 4,927 „c, vr. 4390112! 4,92? „44, pc. Feber Diuttae 4,925 4, pr. Februar 4,90 „46, 0x. „4, pr. März 4,90 „44, Dr. Abril , 046 Kammzug-Terminbanbel. (2111: Uſ2nce.)LaP1212.Grunb- ruuſter 15._ 4, pr. April 0 6 Kammzug-Terminbandel. (Alte Uſance.) La Plata. Grund- mufier B. Per 3111.21 4,92$.46, br. ani 4,92€.46, rr. J-211 Mai 4,927 #, pr. Juni 4,927 4, pr. Juli 4,95 .44, pc, Auzuii 4,971 „44, br. Skrixmber 4, pr. Auguft 4,97Ï #4, pr. September 5,00 ;46 Dr. Oktobsr 5,0006, br. !rbvxmber A pr. Oktober 5,00 4, pr. November 5,00 .46, rr. #4, pr. Dezember 5,00 „46, :'r. Frau:: _.46_ br. _Febrrxar _,_ „44, 6, dr. Jaauar — M. pr. Februar —,— c, pr. März _,_ .46, br. Abril _,_ .44 _ 11211215: —,— &, pr. April —,— A — Umſaß: 80000 kx. kg. Tendenz: Fkſt. Feft. _ (x_bxmnirz, Chemnitz, 3. M2i._ Mai. (W. T. B.) Dkk GMCWÜLÜLÜO! ber Sacbiixcben A121<in_en72brik Der General-Direktor der Sächſiſhen Maſchinenfabrik vorm. Richard Hartmann zu Chemnixx, Erni: Nbitb, Chemnigz, Ernſt Reith, iſt bxute Nachmixtag geſibrbén. _Ééxcuren, 3.2.7121. (28.32 heute Rahmittag geſtorben. Bremen, 3. Mai. (W. T. B.) Börien-SckplußbcriQi. iſ:.ißKiexixZPetr-xlcum. (OffizieUe Noiisrnng Börſen-S<hhlußberi@Gt. Raffiniertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Perro- lxxim-Bbr'e.) 8510 Petro- leum-Börſe.) Loko 6,25 Vr. Sebnialx. Rubig. Br. S<hmalz. Ruhig. Wilcox in Tab: 271 .z, Ärgibur ibikid Tubs 274 &, Armour ſhield in Tubs 27? „5, anbkre Marksn in Dobbeb E1U1Trn 28-283 „5. _Sbeck. Rubig. Sborr cle2r mibbl. lolo 274 &, andere Marken in Doppels Eimern 28—28# <9. Spe>. Ruhig. Short clear middl. loko 26 45. RUS UKVZTQKKSTT. S. Reis unverändert. Kaffee ſtetig. Baxurwolir Baumwolle rubig. 11510115 m:bb1.1bko 312 „z. _ Taback. Inland middl. loko 313 S. — Tabad>. 154 Seron€x1 C2rmsn, Seronen Carmen, 328 P2>eri NLU-(Hainbm & Uri: bes Efiekten-Makler-Vcreins. 536 Norddeuikckoe Wbakämmerxi Und K::mm arnfbinnsrei-Akt. Paten Reu-Guinea. Kurſe des Effekten-Makler-Vereins. 52/4 Norddeutiche Wollkämmerei und Kammgarnſpinnerei-Akt. 185 bsz., 5? 0 *110rbbxuticbe LlovaAktien 1281 bez.. cemer Woükämmerei 316€ Eb. Hambur,., 3.8qu bez., 5° Norddeutſche Llovd-Aktien 1285 bez., Bremer Wollkämmerei 31€} Gd. Hamburg, 3. Mai. (W. T. B.) SÖlM-Kurix. H2mb. Kommsrxb. 12475, BW. Wk. S@hluß - Kurſe. Hamb. Kommerzb. 124,75, Braſ. Bk. f. I.). 17650, LÜbeck-BäÖen D. 176,50, Lübe>-Büchen 173,25, A.-C.Eu;n0-W. A.-C. Guano-W. 105,75, Prir2tbiökont3Z Privatdiskont 35. Hamb. Packet?) Padtetf. 129,00, Norbd. Nordd. Lloyd 128,50, TrUft Truft Dynam. 179,30, 3 z H2mb. St22:3-'11n1. 3% Hamb. Staats-Anl. 88,90, 31017- bb. S12U6r. 101.40, Vsreinsb. 34 9% do. Staatsr. 101,40, Vereinsb. 168,00, H2mb.We<§1n- “021:k Hamb. We<hsler- vank 122,20. Gblb Gold in Barren br. K,;r. pr. Kgr. 2788 Br., 27840135, 2784 Gd., Silber “.:“. in Barren br. K,;r. 8300 pr. Kgr. 83,00 Br., 82,50 Gd. _ WZ<ſxlnotierunZ3n: 80715071 12715 — Wethſelnotierungen : London lang 3 YÜORIT Monat 20,324 Br., 20.281 Gb., 20,301 20,283 Gd., 20,30} bez., 500100 11113 London kurz 20,44 Br., 20,40 (Gb.. 20,42? Ski., be?511 Gd., 20,427 bez, London Sicht 20,46 Br., 20,42 (Jb., Gd., 20,44 b23., Amiterbarxö MMU bez, Amfterdam 3 Mouat 167,40 “Br., Br., 166,90 Ed., Gd., 167,20 bI;., Zeit. '.1. Uns. Blkl. bez., Deft. u. Ung. Bkpl. 3 Vébmx Monat 167,35 Br.. Br., 166,85 Gb., Gd., 167,20 béx., P2ris Sirbt 81,25 bez., Paris Sicht $1,25 Br., 50,95 Gb., 80,95 Gd., 81,14 bez., Zt.Pet$r§bUr„-; bez, St. Petersburg 3 MMU Monat 213,00 Br., 212,00 Gb., Gd., 213,00 bez., Mew Y0r1Si<2 4,19Z dez, New York Sicht 4,193 Br., 41611610, 4,1821 4,163 Sd., 4,183 bez., New York 60 69 Tage SWL Sit 4,15 Br., 4,12 (II., Gd., 4,15 bez. erreibemarkt. dez. Getreidemarkt. Weizen [bkb bkbxurtkt, bolßeiriii<er 1010 155-162. R052€n bcb2ubtxt, Mecklénburgiſcbxr low neue: 148-«158, :Uiſif-xbrr 1010 loko bebaudytet, bolfeiniſher loko 199—162, Roggen behauptet, me>Œlenburgiſcher lofo neuer 148 —158, rufſiſher loko feſt, 116. "112215 99,1 Haier Mais 99}. Hafer feſt. Gerin ſeit. “11311351 MW, 1010 Gerfte feft. Rübol rubig, loko 48. Sbiritxs teſter, rr. M2i 19-1, rr. Mai-qui 18Z, br. Jur.i-Jnii 18Z, br, Spiritu3 feſter, pr. Mai 19è, pr. Mai-Juni 187, pr. Junt-Juli 18F, pr. Juli-Aug. 152. KM:: bekbabth-t, 11121725 18. Kaffee O, Umſay 4000 Sack. Petrole'am Sad>. Petroleum matt, Skandarb wbite 0 6,1 5. Kaſiee. (N.:cbxniitazböertcbt.) Ebbs avnage SMM br. Standard white [oko 6,05. Kaffee. (Nahmittagsberiht.) Good average Santos pr. Mai 29 Gb., br.SeT*i. 301 Gb., br. Gd., pr. Sept. 30} GSd., pr. Dez. 30? Ed.. 30} Sd., pr. März 311 Gb. _ Zu-Trrmarkt. iSeblußbericbx.) *.*(Uben-R0bzucker 1. Prbbukj BMI“ 88“; Reubemxnt neae Üjancc, 31} Gd. — Zudermarkt. (Schlußberihi.) Ruüben-Robzu>er I. Produkt Buſfis 88/3 Rendement neue Uſance, frei an Bord Hamburs rr. **,-ſia! 11,521, br. Hamburg pr. Mai 11,523, vr. Juli 1165, br. 21115011 11,65, pr. Auguft 11,70, ;)r. Oktober10,12>, O:. pr. Oktober 10,123, pr. Dezember 10,00, br. pr. März 10,15. Stctig. Stetig. Wien, 3. Mai. (W. (WV. T. B.) (SMM; (Sg®chluß - Kurw.) Ltfim. 4“*5 41-- Purim. Kurſe.) Oeſterr. 4i/5%/ Papierr. 100,90, do. Silben. Silberr. 100,50, Oeſterr. Oefterr. Goldrente ;1930, Oeſterrci<ii<€ Krcnenrenre ¡19,30, Deſterreihiſhe Kronenrente 101,25, 11ng2rii<e G01brente Ungariſhe Goldrente 119,80, 50. do. Kron.-A. 97,25, Oefierr. Oefterr. 60er Looſe 139,50, Länderbank “343 (0. Leiterr. Krebii 243,00, Oefterr. Kredit 358,40, Uiiimibaxik Unionbank 319,50, Ungar. Krebitb. 384,60, Kreditb, 384,00, Wiener Bankberein Bankverein 276,50, Böbmiicbe Böhmiſche Nordbahn 245,50, Buſäetiebrader 644,00, Elbetbalb2bn Buſchtiehrader 644,009, Elbethalbahn 264,00, Fsrd. Ferd. Nordbahn 3385, Oefterr. Staaibbabn Defterr. Staatäbahn 361,60, Lemb.-C5ern. 29050, Lombarbsn Lemb.-Czern. 290.50, Lombarden 56 75, *)iorbrOeftbabii Nordweſtbahn 251,50, Pardubiser Pardubiyzer 20550, AW-Monian Alp.-Montan 243,00, Aniſisrbam Amſterdam 99,30, Txutrcbe Pläßk Deutſche Pläße 58,96, Lonboner Londoner Wechſel 120,45, Pariſer Wechſel 47,821, Navolebns Weſel 47,823, Navoleons 9,56, Pkarknotkn Marknoten 58,96, Ruſfiſcbe Ruſſiſße Banknoten 1,271, Bulgar, 1,274, Bulgar. (1892) 110,8), 110,89, Brüxer 368,00, Tramway 301,00, 501,00, Prager Eiſeninbuſtrie Eiſeninduſtrie 1292. Getreidemarkt. Weizen br. pr. Frühjahr 9,03 Gb., 9.04 Gd., 9,04 Br., br. Mai-Juni pr. Mai-Iuni 8,78 Gb., Gd., 8,79 Br. RV,],ZM Roggen pr. Frühjabr Frühjahr 7,93 Gb., Gd., 7,95 Br., pr. Mai-Juni 7,63 Gb., Gd., 7,65 Br. Mais br. pr. Mai-Juni 4.68 Gb.. 4,68 Gd., 4,70 Br. Hafer vr. pr. Frühjahr 6,03 Gb., Gd., 6,04 Br., pr. Mai-Juni 6,02 Gb., Gd., 6,03 Br, _ Br. 4. Mai; Mai, Vormittags 10 Uhr 50 Minuten. (W.,T, (W. T. B.) Ruhig. Ungariyckoskrebit-Aktien Ungariſche Kredit-Aktien 384,00, Oxfrerteicbiicbe Krebit-Aktien Oefterreichiſhe Kredit-Aktien 358,10, FTCUZOJLU Franzoſen 361,75, Lombarbcn Lombarden 56,50, Elbetbalbabn Elbethalbahn 264,00, Oeſterrei<ii<e Pai'ierrknte 100,90,4 “,“0 Deſterreihiſhe Papierrente 100,90, 4 9% ung. Goldrente 119,80, Oeft. Kwnen-Anlbibe _,_, Un-ar. Kroncn-Anleibe Kronen-Anleibe —,—, Ungar. Kronen- Anleihe 97,25, Marknotkj 58 96, Bankberein Marknoten 58,96, Bankverein 276,00, änderbank Länderbank 243,75, Buſ<tiebrader bitt. 8. «Wien _,_ Türkiſ<e Buſchtiehrader Litt. B, Aktien —,—, Türkiſche Looſe 65,75, Brüxkr Brüxer 364 00, Wiener Tramway 501,00, Alpine MMW". Montan 242,90, Prager Eiſeninbuſim _., B:;dapeft, Eiſeninduſtrie —. Byodapeft, 3. Mai. (W. T. B.) Getreidemarkt, Weizen loko behauptet, vr. pr. Mai 8.80 Gb.. 8,80 Gd., 8,82 Br.. Br., pr. ijober Oktober 8.28 Ed., Gd., 8,30 Br. Roggen pr. Mai 7,05 GJ, Gd., 7,15 Br., vr. pr. Oktober 6,77 (Gb., Gd., 6,79 B:. Br. Hafer pr. M:i„5,-0 Gb., 5,72 Mai 5,70 Gd., 95,72 Br., br. pr. Oktober 5,58 (Hd., Sd., 5,60 Br Mais pr. 211721 4.43 Gb., 4.44 Nr., br. Mai 4,43 Gd., 4,44 Br., pr. Juni 4,50 (Gb., 4,51 Gd., 451 Br., vr. pr. Juli 4,57 (Gb., 457 Gd., 4,58 Br. Koslraps vr. Auquii Kohlraps pr. Auguft 12,30 Gb., Gd., 12,40 Br. _ . | London, 3. Mai.. W. )x. Mai. (W. L. B.) (SÖlaß-Karſx) (S@&[luß-Kurſe.) Engliſche 227/1- Konſ. 1107/13, 3% 5 ciÖS-Anl. 90T, 24%/0 Konf. 1107/18, 3 2%/o Reichs-Anl. 90}, Preuß. 31% Koni. _, 34 °%/% Konſ. —, 5 ““0 2/4 Arg. Gold-Anl. 95, 41% äuß. 44% ufi. Arg. 74, 69/9 6/6 fund. Ara. Arg. A. 941. 944, Braſil. 89er An]. 651, 50,10 Anl. 654, 5 °%/% Chineſen 991, 31% 99}, 34 2% Egypt. 1021, 1024,