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Die Vollmacht, Vollmaht, den Tarif für den Kaiſer Wilbrlm-Kanal feſtzuſteüen. Wilhelm-Kanal feſtzuſtellen, die wir ſchon {hon einmal von Ihnen Ibnen ein- geholt haben," baben, erbitten wir uns auf neue. Die Art des Schleppver- kebrs ſowir Fehrs ſowie der Umfang der Schißsfabrzeuge, Schiffsfahrzeuge, die Art ihrer treibendén ibrer treibendèn Kraft, die Richtungslinir Richtungslinie und dir Eniwickeluna die Entwikelung des Verkehrs nach nah Maßgabe der praktiſchen Bedürfniffe praktiſhen Bedürfniſſe des Handels unterliegen, wie Sie aus dem ſtatiſtiſäpen ftatiſtiſ{en Material erſehen, welches wel<es der Vorlage beigefügt iſt, einst fortgeſrsten ift, einer fortgeſeßten Veränderung. Dieſe Veränderung der Ver- hältniſs Macht hältniſſe matt es aber nothwendig, daß wir in der Lage bleiben, dieſen Verbältniffen auch durch Verbältniſſen au<h dur< die Gritaliung Geſtaltung unſeres Tarifs alsbald Rechnung zu tragen. Die Verkehrsverbältniffe Verkehrsverbältnifſe im Kaiſer Wilbelm-Kanal babm fich noch nicht Wilbelm - Kanal baben \i< not nit derartig geſtzltet, geſtaltet, daß man ſagen könnte, ſie fie ſind zu einem gswiffen faſten Brbarrungözufiand grdiebrn. gewiſſen feſten Beharrungszuſtand gediehen. Im Gegrntbeil, Gegentheil, wir Hoffen, boffen, daß ſich ih der Verkehr, wie auc!) biSber, fortgeſetzt au< bisber, fortgeſeßt weiter ent- wickeln wid>eln wird, und €:? es uns namentlich durch namentlih dur die Art “rer ver Tarifierung der Grbübren Gebühren gelingen ms,;r, S<iffabrtsintereffcnien möge, Schiffahrtsinterefſenten dem Kanal zuzu- führen, die bis irrst jeßt zu unſerem Bedauern ſick) {ih demſelben noch no< fern gehalten babrn. gebalten haben. Daraus folgt abrr, aber, daß man die Gebührenordnung, um die Erfahrungen nutzbar machen nußbar mahen zu können, die wir ſelbſt ſelbſ aus dern Kanalverkebr ziebsn, nicht geſ e Flick) feſtlegen dem Kanalverkehr ziehen, ni<t geſeßli< feftlegen kann, ſondern fondern die Feſtſetzung de_m Bundeskoti) überlaffen dem Bundesrath überlaſſen muß. Wir haben die Friſt nur aui auf 5 Fabre bemeffkn, Jahre bemeſſen, um aiich au< dem Rricbstage ſeinrr- Reichstage ſeiner- ſeits Grlrgrnbrit Gelegenbeit zu gebrn, dic Wünſ<e, geben, die Wünſche, die er in Bezug auf die Geſtaltung der Tarife? 5291, Tarife hegt, von Zeit zu Zrit Zeit und zwar in nicht zu lanssn inträurrirn Tangen Zeiträumen zur Geltung zu bringen. Wir bitten Sie deshalb, die Vorlage, ſo wir fis Öirr bbrgrx'cbiagen ifi, namentlich wie ſie bier vorgeſchlagen ift, namentli< bezüglich der Vollmacht für die Feſtſteilung dss TarifS, genebmigen Feſtſtellung des Tarifs, genehmigen zu wollen. Ich glaube, ick) kann mich aiif dirſe wrnigen i< fann mi auf diefe wenigen Worte beſchränken. Die übrigrn andrrungcn find Untrrgeorbneter übrigen Aenderungen ſind untergeordneter Natur und meines Erachtens Era&tens in den Mciiben aqukicbend dar,;rlsgt. Motiven ausreihend dargelegt. Abg. Broemel (fr. Vaa.):> Vaa.): Es wird _ksixiem keinem Bedenken unter- liesrn, liegen, die Feßſtxung rer Tariie rem Kaiyer rm Einvernebnxen Feſtſetzung der Tarife dem Kaiſer im Einvernehmen mit drm Vundexratbr dem Bundeérathe zu ükcrlaffen; dadur< überlaſſen; dadur<h wird der Tarif bener de_n Verbältniffén auscraßt beſſer den Verhältniſſen angepaßt werden können als durch rin ©2188. dur<h ein Geſeß. Die Vorlaße brtriffr abrr auck) cinrn Vorlage betrifft aber au< einen anderen wichitgrn “Pauli: wichtigen Punkt: die Neſeylicbr Nrgrlung rer Erbübrenerbebung, geſeßliche Regelung der Gebührenerbebung, die Einrichtung des BLſÖWCTkékCTbetéUZ ::. Dir Beſchwerdeverfabrens 2x. Die Vorlage ichitéßt fich {lit fi<h den Vor- ſchrifrkn Über bir ZbU-erbrbung :e. ſchriften über die Zollerhebung x. im Großen und (Ganzen Ganzen an. Die Einnabuxrn MZ drn Kanalinifen Einnabmen aus den Kanaltarifen zeigen einen erfrrulicben Forkcbrirt, ibdaß gebri'tx werdrn erfreulichen Fortſchritt, ſodaß gebot werden kann, daß in nicht niht zu langer 3511 Zeit die Einnakmxn Einnabmen die Unxxrbaltunzé-koſtcn decken Unterbaltungskoſten de>en werden. Der Kanal !::in 3:1 Unre<i Nbrd-Oitier-Kanal, rr )oUte eigentlich Ofiſer-Eib- mündr-Karal brißxn. TMN Ecißt zu Unre<t Nord-Oftſee-Kanal, er ſollte eigentli< Oftſee-Elb- münde-Kanal beißen. Denn wenn auch au< die S<iffe Schiffe der Oit'eebäfén m-cÖr ais bixbrr Oſtſeehäfen mehr als bisber in di? Nerdiée die Nordſee kcmmen, ſo_bat dock) no<_ ſo hat do< no< mehr der Verkrkr H::nburg-Z mir drr Oſtire ſicb griirisert, Verkehr Hamburgs mit der Oftſee ſich geſteigert. Wenn _in in der Be:- aründunz brbaurfet Be- aründung behauptet wird, daß „Stettin viele Tranérbrte_ Transporte verloren babrn rriU“, i.“ iſt baben will“, fo ift das Unzutrrffrnd, dknn unzutreffend, denn es iſt xine Tbatiache, eine Thatſache, daß Siriiin Tranxrorie iniclge Stettin Trantporte infolge der Eröffnung drs NNd-Oſtſee-Kanals rkrirrrii des Nord-Oftſee-Kanals verloren bat. erner brantragt ſ<lirßli< die Urbrrweiſung der Vbrlaze „7:1 6171! Krmmiifirn. b;. 1): Habt: (b. 1. Redner beantragt {ließli die Ueberweiſung der Vorlage an eine Kommiſſion. bg. Dr. Hahn (6b. k. F.): Die Kanalgebübren Kanalgebühren ſollen Etwas ber.:bzeſrZ-r werden: etwas berabgelett werden; man darf alſo vielleicht vielleiht darauf boffrn, dai; ncoh Keizer? (FÜTiÖTZTUKZM, bofen, daß nc< weitere Grleihterungen, wenn fie fiir gewiſs Kategorirri ſie für gewiſſe Kategorien von Swißen 58:73:er Sciffen beanſprudt werden, zrwäbrt wrrden. gewährt werden. Redner weiſt aur auf die Wünſche Bin, die Wüniche kin, ri? i: drm Zabrkxbrrérbr drr in tem SabreSberiht der Harburger Handelxkammer ausge- irircbix ::.-Urn icixu, nant-xxnlicb bézüzlicb rer klrineren Fabrzeugr. W-xtr ::“r ;?Éierr12bn ir Kriirn res S>1errdiknfies noch ni<t TLK, ": Z:":x d:..5 “:x“. r-e'rirbiekrrrn Uriacben irinrn Handelékammer ausges- \vrohen worden ſeien, namentli< bezügli der kleireren Fahrzeuge. Menn der Stbleptlobn die Koften des Sw@leppdienftes no< nicht dede, îo babe das in verſhietenen Urſachen ſeinen Grund, namcmii< ruriri, d:“: dix Mxxriäxxitrn nicbt namentli<h darin, dak die Mannſchaften nit ſo Fark beranZSZY-m ftark berangez;ogen würden wir wie im T:"niir r.“: Prir-*L".irxrrnrkmxr. Rxdriér Erklärt Dienfte Ler Privaturterne$mer. Redner erklärt zum SÖluß, S{luß, daß er aber niht den Wunſch bege, daß rr ab*:r NW! ::“.1 WWW LIZZ, ::? birr kik? Aenrrrur-z hier eine Aenderung eintrete. Grbrim-Ir bex-N-xxé-rrxrizx-Nxtb r*:n JIUQUiQ-rrré: Geheimer Obec-Regierungs-Rath von Jonquières: Nur Ein raar W011! drr Er:?kkr'xxz :::-' ein paar Worte der Erwiderung auf die BImrkunzrn Bemerkungen der Herren Vor- rednsr. J:!) WZÖTZ ZUKZÖF bxm enixezxmrsrrn, wcnn Hrn redner. Ih möchte zunächſt dem entgegentreten, wenn Herr Broemel 5118 aus der AKZÜZZ :*.xi Ski:: Angabe auf Seite 31 der szründUng drr inrbß- vrrwakunz an!":b-xer": i:".ruiixri, ſi? babe ren ibr Begründung der Reichs- verwaltung anſ{einend imputiert, fie habe den ihr aus Stettin ngegangsnrn ViiiierTUU-zxki übrr' [“T-: Einwirkurzx drs Kan_al$ 3:1 Gur-ſtrn *:):wang 1:71: ;;: Urzxxiirn STCTUNZ nicbt 5211-31 zugegangenen Mittheilungen über die Einwirkun@ des Kanals zu Gurſten Hamburgs und zu Unguaſten Stettins nit vollen Glauben !cbrrk's: :::!1-7., indrm rie Brzründxmz |<herfza wollzn, indem die Begründung ſagt: ,Andereririis „ Andererſeits will errti: rxxrb rie :*rrmxkrren Verbizdanzrn HZm- bxrg? Stettin tur die vermehrten Verbindungen Ham- buras mit den öſtlichen, namer-riZÖ rsa r:*'y*:““<r.". Ha'sn in dirirm Vsrkxbr birle Tianéprrié, i:;"ceiMderr :n :UWÉM, nacb ösftlihen, namentlih ben ruſſiſhen Häfen in dieſem Berkehr viele Tranéporte, inébeſondere an ruiſiſhem, na< Berlin zekxndrm gebendem Getreide vrrlbrrn [::-7:55." verloren haben.“ Wir baben_ dirirn W::tlarir dxxéxl': gkwäblr, wril diejeni-Zén Zierr, wrirbr xrrr Brr'rrrirl aum BIZZ“)? :xiz-iübrr bar, Haben dieſen Wortlaut de2halb gewählt, weil diejenigen Ziffern, welhe Herr Broemel ium Beweiſe angeführt hat, uns mal;! zugeganzrn 77.35, rbrrvbl nicht ¡ugegangen find, obwohl wir cFen- offen- bar 2:5 elbe 21682 dieielbe Quelle baben, nämlich dis Fachl.“,mmiiſirn drr Kauimann- f>:ir ZU Zirrrir. erizlickp rrcil nämli die Fahkommiſſion der Kaufmann- ſchaft zu Stettin. Lediglih weil wir 111<l ir! dm Bxfis des 3.1le- x:::-:ri;1,=' ZZiSZT wkrrrn find, haben niht in den Beſtß des Zablen- material geſeßt worden ſind, baben wir 7:17"? ,unrxiiimmte F:.mmg ;€*.':'-1:. Fm Üörizcn dieſe urteſtimmte Faffung gewählt. Im übrigen bemerke i<,_daß dir RriÖKrrwaliunNW Frzz. TSL TÜTLTSRZZNUUJ der Tarik? KQÖ der Zaza der Haier: 7.523: Ja;?rxblck urch krire Stxllung grnrmmxn bai. DIZ iii ih, daß die Reih#verwaltung zur Frage der Differenzierung der Tarife na< der Lage der Häfen in dieſem Augenbli> no< keize Stellung genommen bat. Das ift ja Six:? :!:: Strririraze„ die ?> i<rn r:r drxi Jabren ab,:xiréslt 1:2. W:;u rrir risxmal Zelanzrn rrrrrrn, fickt rxbin. Wir w:»ren ir". rj? (Frértsrring bixrüber erſt einirrrrri, 5551:er rrr (Zrir'zxxrwuri :er:':*':bi::sr eine alte Streitfraze, die fich ſ<hon vor drei Jahren abgripielt kat. Wozu wir diesmal gelangen werden, ftebt dabin. Mir wollten in die Erörterung hbierüter erft eintreten, nachdem der Geſezentwurf verabſdietet ſein wird. Dem Hrrrn Ab:, Or. Hubi“. WZÖTI tab aui irime Herrn Abg. Dr. Habn mödhte ih auf ſeine Frage r*:xzxn Erhöhung er Scblerrlobnz Fri,;rri- k-ZH ':emrrken: Lb w:.- HZ :;r::3 für raiionrll baltrn karn, daſ; Eine VérrrÜxxmz wegen Grbhöhung des S<hlepplohns Folzen- des bemerfen: Ob man es acrade für rationell balten fann, daß eine Verwaltung bei srnrm ":lIkxxn Bririrbxkxweis jäbrlrcb 61:1? Sumi??? O:). 2380));% zUiHrZr -- ::: :ikx TK:".jil maſ; w::bſsn, j? mrbr 11:5 dcr Z.:blrrrbsrrir“: au-Z-dxérx: -. iii 61118 Frag? für ſich. Abrr wsnn FZZ K:a:1:€rwalrung in dr“: errüxrzxz anzcbéuist bat; dzr"; ſ:! _:_n ' Ernitr einem fol<zn Betriebs¡weig jährli< eine Summe von 236 000 M zuſeßt — und dizs Defizit muß wachſen, je mehr fi dzr S(leppbetrieb ausdebnt —, ift eine Frage für fih. Aber wenn die Kanalverwaltung in der Begründung angedeutet hat, daß ſie in i ernfte Prüfung ::r Fr.“.ze einrretrn 515112, r': _ iir intand ixrncr VITIKWRTM kmn, 55 bar der Frage eintreten müfſe, ob fie Zuftand ferner v:rantworten kann, ſo hat dabei einen Ei.“?x? x-ükr dixirnize Eirfluß geübt diejenize Erwägung, :is 'in Jritrrriikntsnkreiſrn berbrr- a-„Trxirn iii -- Ob die in Interefſentznkreiſen bervor- cstreten ift — ob ſie ri<tig iſt, 1:5? ich :crläykrg rabmgeiwlit -, "; die r-irkrizNSchirrriÖixne drn USZNM KÜNHiMÖifférn richtig ift, laffe i< vorläufig dahingeſtellt —, ß die niedrigen Schlepplöhne den leinen Küftenſhiffern in Wirk- krir .::: ri:bi zu Zur? idmmrn, d:“: :irlmxbr rer Brira<trr feit gar nidt zu gute fommen, daf vielmehr der Befrachter es in 52:2 bsbx, ri? Frachtſäxzk zu difiixren, Uk-T narü:li< ſie Hand habe, die Frachtſäße zu diktieren, und natü:li< fie danach ?Ie, 5:1? eñe, was für 1172151,"th drr KleénſÖÉFSr ir. GZ:":ÜT ron Kanai- '. “„In 1: t - Unfkcſten der Kleinſhiffer in Geſtalt von Kanal- gxben kat — Mit andrrrn Worrrn; 1:11:51“, ::? Zcblrrrlébne rr- “ 'rxn, ": anderen Worten: ſollten die S(blepplöhne er- f rden, ſo müßte d;“r Befruchtrr der Befrahter um ?: kbbérr Jr;:1:!_ 3351911; 22:2?11 ſ:? :bsr bérabsrikyi, fo böhere Frat zjablen; würden fie aber berabgeſett, ſo bat nicht hat niht der firire SÄKer erikrile d:?rr, *":nkrrx'. der Vexrxhter, der nirdrizere FraHT'éx-e ";;“:ſr. Dixie I15-'.„*..5 Zit u."?- 79 r*:NTiv enißeßrngeirrten, daſ; fleine Schiffer Vortheile taven, fontern der Befrachter, der niedrigere Frahtſäge ablt. Dieſe Meinung ift uns ſo peſitiv entgegengetreten, daß wir 132 rékrr :::-.:"kci We,".- dix Lsiire, ſie näber prüfen Wenn die Leute, denen wir durch nisdrrx TIM“? brikrn rx: 77111? Hili-x baron bakxn. dur< niedere Tarife beifen wolien, feine Hilfe davon haben, würde ich ih nicht €ini.b?n, wozu einſchen, woju die ?Ks'äxkxI- kin erér :rri 2360)0 „46 jäkrli „* biingén 1011, xin Br- :zx, rcSLÉZr 35 KZ:- Üſt ;erixnct Reichtkaf- ein Opfer ven 236 000 M jäbrli<h bringen ſoll, ein Be- raa, welher an ſib faſt cecignet ift, dcn den für im nächktrn Eizr r*?r- aricbizxixx: l::k-xerrixxn Zuichzß den nächſten Etat ver- anſélagten rothærendigen Zu!huß zu brcken. (ZI iſt bon Ösrrn "T 3,3. V::rmel eriié deen. Es ift von Herrn Abg. Broemel bereits darauf b::izrwieſen, hingewieſen, daß nach 5851 (Trais-voran- Tél:;r 7:1! na<h dem Etatsvoran»- ſélocz wir im kä<€irn Jabre nächſten Fahre mit nicbt mkkr ni<t mchr als etwa 333030 =“ TMM! zu ké<nkn bäiirn. TUM, dsn ganzxn SA:». kwa in die HM: rr: Priratanternebmura binüérrz'aibiélen, drnken 333 000 M Defizit zu rechnen hätten. Daran, den ganzen Sthlepp- betrieb in die Hand der Privatunternehmung binüberzuivielen, denken wir nit; wir UE:; rrér *.rerT-m rrn r*:rbandcnrn werden den vorhandenen Beſtand an rizzrnrn Schierk- 7arxrirrn iuxxrbÜb kk? .Kirxlr-krwaltunz eigeren Schhlepp- rampfern innerbalb der Kanalverwaltung unter aÜkn allen Umſtänden rr- ]:ÜTIU, urſ: zwar 15:95 mir RßckſiT-t aiif er- halten, und ¡war {hon mit Rüdſiht auf die Mxrinr, wclche, Marine, welche, wie i< » . kſ" !*! E*- = Wk"! ** “.I i 5 . k x ., .* v“"! !*.-; *... ih L ry L 4% L Aa A 1 27 E L a ey A L A Ce feſt überzeugt bin, ein ſtarkes Veto einlegen würde,_wenn würde, wenn wir auch fie au ſie darauf verweiſen wollten, mit ihren großen L_)amprern, dix Dampfern, die zum theil auch au< im Schlepp durch dur< den Kanal geben, um en, geben müſſen, und fur aUe für alle ihre Péanövrierzwecke ſicb "wegen Manövrierzwe>e ſih wegen der Scblcppbilfe ediglicb Schlepphilfe ledigli an den Privy- Privat- betrieb zu balken. balten. Herr Abg. Dr. Habu iſt Hahn ift dann auf die Steine im Kanal zurückgekommen. zurü>gekommen. Zur Richtig- und Klarſtellung brmerke i< zunächſt: bemerke ih zunä{ſt : die Steine Stéine ſind nicht nit deswegen gefabrlicb, Weix gefährlih, weil ſie im Kanalbette, auf der Sohle, Soble, liegen. Der Kanal hat 9 m Tiefe, „und und da kann ſckon fanu f<{on ein ziemlich ziemli tief gebendes gehendes Schiff ob'ne S<abrn uber etuiaige ohne Schaden über etwaige Steine am (Grunde binwegfabrenx Grunde hinwegfahren. Die Stemx Steine ſind vielmehr dekwxgen gefährlich, deéwegen gefährlih, weil ſie an der Seite in den Boſ<una_en WM Böſcungen fißen und nicht ni<ht immer beraußragcn, ſondern, herausragen, ſonders, unter der Oberflache Oberfläche der Böſchung lirgend, durch liegend, dur< dünne BodenſxbiÉtc'n verdeckt find, Bodenſhi&ten verde>t ſind, ſodaß ſie beim Abiucben Abſuchen ni<t brmrrkt bemerkt werden. Lauft Läuft ein Schiff auf die Böſchung und auf einen ſolchen fol@en an oder dicht oter dit unter der Obrrflache ſißenden Strin, ſo Oberfläche fißenden Stein, fo kann es ſich ſi< bei den dünnen Eiferplatten Eiſenplatten der Schiffsbaut leicht Schiffshagut leiht ein L9< in den Leh în dén Leib ſtoßen. So ſind find bisher dirſx Unfaile dieſe Unfälle in der Regel vor ſich gegangen. Ich kann aber konſtaiixren, aker konſtatieren, daß rzach nah den getroffenen Maßnahmen im leßtkn leßten Jahre kein einzrgxr deraxirgrr einziger derartiger Unfall wicht wieder vorgekommen iſt. Das liegt daran, daß wir fleißig, fleißig die Böſchungen naeh nah den Steinen abgeſucht uud abgeſuht und die vorßrfundenen vorgefundenen beſeitigt babrn. haben. Wir böten abrr bören aber nun nicht nit etwa mit dern Abſucbcn dem Abfuchen der Böſchungen Böſhungen auf. Drnn Denn die Steine wachſen bekanr-tlicb bekanntli< wie auidrm auf dem Felde a_us drm Bodem heraus, ſodaß aus dem Boden beraus, fodaß das Abſuchen eine tine ganz ſtandige Beſchaf- ſtändige Beſchäfs tigung unſersr Kanalverwaliung unferer Kanalverwaltung iſt, ſolange wir kein radikaleresMittel radikaleres Mittel baben. Auch unſererſeits iſt iſ bereits eine Verbreiterung_des Verbreiterung des Kanals an den gefährdeten Siellen erwogen; 'Eine ſolche nacbtraglickpr Stellen erwogen. Eine ſol<e na>träglihe Ver- breiterung fwſiet abcr unvrrbältnißmaßtg foſtet aber unverbältnißmäßig viel Geld, ſodaß wir uns noch nicht haben entſchließen kiinnen, no< nit baben entſ{ließen können, mit entipre<rndkn entſprehenden Nachforde- rungen beroorzutrcren. Einſiwrilen werdcn bervorzutreten. Einſtweilen werdén wir das Mittel des Ab- ſuchens, wrlches, fuchens, wel<hes, wie die Erfahrung zeigt, bisbrr bisher mit gutem Erfolge zur Anwenduns ¡ur Anwendung gekommen iſt, auch fernerhin an- wenden. Nun muß ick) noch i< no< einer Bebauptung des Herrn Abgeordnetcn Abgeordneten entgegentreten. Sie benifft betrifft die Verſchlickung Verſhli>ung des Freiburger Haier-s. Hafens. Der Herr Abgeordnete hat bat es bankrnd dankend anerkannt, daß die preußixcbe Verivaltung drr preußiſhe Verwaltung der Gemeinde Freiburg 10000 .“ 10 000 Beihilfe gegrbrn gegeben habe, um die Verſchlickung Verſhli>kung zu beſeitigen. Er bat hat hinzugefügt, die vreußiſcbe Vrrwaliung preußiſ<e Verwaltung würde fich ſich dieſe Beiſteuer mit Rsch Recht von der Kanalderwalrung zurückerbiiren Kanalverwaltung zurü>erbitten können. Demgrgenübcr Demgegenüber möchte ich ih bemerken, daß in den Ka_nalderwaltungsbrri<ien Kanalverwaltungsberihten im vorigen Jahr bereits mitgetheilt iſt, ift, daß ieſtgeſtelltermaßen, feſtgeſtelltermaßen, wie von xuftä_ndiger amtlicher zuſtändiger amtliwer Seite anerkannt iſt -- i< k_ann binzuſügen, daf; dirie — i<_ kann hinzufügen, daß dieſe zuſtändige amiliche amtlihe Seite das preußijcbe Arbeiis-Miniſterium ifi, - preußiſche Arbeits-Miniſterium iſ, — ein Zuſammenhang zwiſchen der Verfcblickung .und Verſchli>kung und den Aukſcbüttungrn Ausſhüttungen des Baggerguts der Kanal- verrraltung nicht befikbt. verwaltung niht beſteht. Die preußikckoe Verwaliung preußiſhe Verwaltung würde aus dieſem Grunde, weil ſie ſelbſt ſelbft das Fehlen drs des Zuſammenhanges zwiſchen drn den beiden Erſ<einungcn fefiſirllt, wobl Erſcheinungen feſiſtellt, wohl kaum vrrſucben, verſuchen, die 10000 .léjbon 10 000 [von der Kanalwerwaltung zurückzuerbitrea. Kanalverwaltung zurü>zuerbitten. Auf die Frage der Koblen glaube ich irrst nicht jeßt ni<ht eingehen zu folien. ſollen. Abg. Möller-(nl.) Möller (nl.) erklärt ſich fi für die Vorlage; es würde fiÖ überhaupt nicbt exnvſeblen, _die ih überbaupt nidt empfeblen, die Tarife geſetzlich feiizuleaen; geſeßlih feſtzuleaen; höchſtens könnte m_axi quiuiaiiarife„reſiſteüen. man Marimaltarife feſtſtellen. Wenn einzelne Oſtiaebäfen Oſt!'eebäfen ge- ſ<ädiai_ieien, 11) 1er \>ädigt ſeien, ſo ſci das 1111er immer die Folge einer jeden Verbrfferung Verbeſſerung oder Wanderung des_ Abänderung des Verkehrs, die man in den Kauf nehmen müffe. müſſe. Der Kleimcbiffabrt wäre Kleinſciffahrt ſollte man die Vorrbeile, welche Vortheile, wel<e ihr gewährt ſeien, auch au weiter erhalten. Abg. Freiherr von Maißan Malßan (d. konſ.) bedauert, daß die Ein- nabmrn drs Kanqls nabmen des Kanals die Koitrn Koſten der Verrvaltung Verwaltung immer noch nicht drckcen. nc< nit de>ten. Gegen die; Vorlaae die Vorlage an ficb bäiten ſich hätten die Konſervativen nichts einzuwenden; ße ſemi brreit, die Fsſtſteuung der Grbübren dem Bundes- ratb zu Überlanrxi. Ein; allgcmeine Herabfeßung einzuwenden ; fie ſeien bereit, die Feſtſtellung der Gebühren dem Bunde8- rath zu überlaſſen. Eine allgemeine Herabfeßzung des Tarifs ſei nicht niht an- gebracht; gebrat ; denn einmal itebe ſtehe zu hoffen, hcffen, daß auch au< obne eine ſolche (Ermäßi- ſol<he Ermäßi- gung der Verkehr nameiiilicb namentlich von ausländiicbrn ausländiſ{en Schiffen zunehmen werde, und eZ beſtebe es beſtehe die Gefu br, Gefahr, daß bei ciner erbebli<en einer erbeblihen Ermäßigung der Ver- kehr Pcb kebr ſich zu ſehr ſteigere, fehr fteigere, was Unzuiräßlichfriten Unzuträglichkeiten mit ſich ſ< bringen könnte. Aus den Ausführungen dcs des Abg. Brormel gebe bervor, Broemel gehe hervor, daß Stettin durch dur< den 'Nord-Oßire-Kanal Nord-Dftiee-Kanal Schaden gélittrn babe., gelitten habe. Es babe habe alſo ebentwwenig ebenſowenig von iemrm Jreibafrn ſeinem Freibafen einen Vortheil gehabt, wie Kopen- bagen. Dian Man könnte bixlleicbt vielleiht daran dcnkrn, denken, für gewiſſe Wanken Waaren die Kanalgrbübren Kanalgebühren zu _crmaßigrn, ri-lieicht ermäßigen, vielfeiht für Koblen. Denn wrnn wenn in den öſtlicher; Probirzrn xine Jndxftrie geſchaffsn Werden öſtlihen Provinzen eine Induftrie geſchaffen werden ſollte, ſo brau<i_e_n, diefe fo brauchien dieſe billige Kobieu. Anch fur kiejsniäen Koblen. Auch für diejenigen Schiffe, welcbe rrgelmaßrg d(n welche regelmäßig den Kanal pazUrrten, paiſierten, könnten Ermäßigungen eingeführt Werdén. werden. Nach weiteren_ weiteren Bemerkungen der Abgg. 1)r. Habu, Dr. Hahn, Broemel und Möller erklart erklärt Abg. yon Staudv von Staudy (d. konÜ), 17:15 kon\.), daß der Abg. don Malßan von Malgan mit ſeinen Yuxiübrungrn übrr Ausführungen über die Jnduſtrialifirrung Induſtrialiſierung des Oſtens nicbt dir AmrÖtcn nicht die Arſihten der Putri, Patci, ſondern nur ſeine eigenen Anſichten vor- gstrazen babe. Dic erſtx getragen habe. Die erſte Leſung iſt damit beendet; die zweiteLeſung zweite Leſung wird ohne kommrnariſche Beraihung kfommiſſariſhe Berathung im Picnum ſtatifinden. _Es Plenum ſtattfinden. Es folgt die wciteBrrathung ch Geſrßentwurfs, zweite Berathung des Geſehentwurfs, be- treffend das laggenrccht Flaggenrecht der Kauffahrteiſchiffe, dcr- der. von „_der der Kommiſſion in zwei untergeordneten Fällen ukw gcandcrt 11:.__Tas ab- geändert iſt. Das Haus nimmt dieſe Aenderung an, nachdem drr _Unter: ;:tczat§_ſckretär der Unter - Staatsſekretär im Rcickxsamt Reichsamt des Innern Jnnern Rothe erklart erklärt hat, daß die verbüiidrtsn Regisrungcn verbündeten Regierungen dagegen wobl mchrs wohl nichts einzuwenden haben würden. "Darauf folgcn Darauf folgen Wahlprüfungen. De Wahlrn Die Wahlen der 21559. [)1'. Kropatſcheck (d, Abag. Dr. Kropaitſ he> (d. konſ.) und Jacobskottcr (“d. kcmſ.) werdrn Jacobskötter (d. konſ.) werden für gültig erklärt, die Wabikwder Wahlen der Abgg. Firzlaff. Firzlaffi (d. korſ.), Börner (nl,) (nl.) und Emil (ſt-„Vgg.) werdcn Ernſt (fr. Vgg.) werden beanſtandet; bc-«üqlicb drr bezüglich der drei leisten Wabien leßten Wahlen wird Bewciécrhrbung Beweigerhebung über dir Bchauptung die Behauptung der Wahl- Prot€1:e_be1<loſicn Tie proteſte be {loſſen Die Wahl “des des Abg. von Loebell (d. kamſ), bezüglié» konſ.), bezügli deren ebrnfalls Beanfmndang ebenfalls Beanſtandung und BeweiSerdebungen brantragt warkn, Beweiserhebungen beantragt waren, wird an die Kommiſſion zurücküberwic-ſen zurü>überwicſen mit einem Antrags Antrage des Abg. von Brockhauſen Bro>hauſen (d. fanſ,), konſ.), der die BeweiNrHr-bungrn irritrr UUSgrdrhnt Bemweiserhe bungen weiter ausgedehnt wiſſen will. Es folgt “die die Berathung ron Petition en. Petitionen. Die Prtitionen, beircffend Entſ<ädigung$anſprü<e Petitionen, betreffend Entſchädigungsanſprüche der Gebrüder Tenhardt Denhardt und betreffend die BraufſicFUigung Beaufſichtigung von Waſſerſtraßen, werden für erlediqt erchir erledigt erkiärt infolge der bei der Beraibunq drs ReichshaußhaLtS-Etais beſ loſſcncn, Berathung des Reihshaushalts-Etais beſchloſſenen, darauf bezüglichen bezüglihen Reſolutionen. Pctiiidncn 11120811 Petitionen wegen Abänderung drs Kranfenverſicherunng-eſeßcs (freic des Krankenverſiherungs2geſeßes (freie Arztwahl), wrgcn wegen Einführung einer Minimal-Na<truhezeii Minimal-Nachtruhezeit im Schiffergewerbe, wcgen dcr Arbeithxit wegen der Arbeitszeit der Heizer, wegen Abänderung des Zuckerſreucrgeietzes iind Zud>erſteuergeſeßes und wegen drr der Dienſtverhältniſſe der techniſchen Hi1f§1<reiber te<hniſhen Hilfsſchreiber der Artilleriewerkſtätten wcrdsn werden der Regierung als Material überwieſen. Die Petition, bctrrffrnd betreffend Rückerſtattung 5an von Zoll (1 uf Reifenſtä b e, auf Reifenſtäbe, wird dem Reichékanzlcr Reichekanzler zur Bcrücknchtigung Überwieien. Z<1uß51/4 Berückſichtigung überwieſen. Sé<luß 51/, Uhr. Nächſte Sitzung Sißung Dienstag 1 Uhr. (Anträge, zurrir zuerſt zweite Berathung des Antrages wrgrn wegen des S<ä<iverbots.) . Parlmennriſ-he Nachrüsten. Schächtverbots.) Parlamentariſche Nachrichten. Dem Reichstage ifi if der nachſtehende Entwur eiuer Rei<sſ<ulden-Ordnung zugegangen: Entwurf einer Neichs\hulden-Ordnung zugegangen : f § 8 1. Die Bereitſiellrzng Bereitſtellung der außerordentlicben, außerordentlihen, im Wege des Kredits nr beſcbaffenden zu beſ<affenden Geldmittel, welcbe m welche in dem Reicbs-Xusbaltsplan 2 A EVIn zur Be- ſtreitung einmaliJer Aussaben Bes ftreitung S ei Ausgaben für Zwecke Zwe>ke der ei<sverwaltung Reichêverwaltung vor- geZeben find, er o.! t geſehen ſind, erfolgt auf Grund einer beſonderen geſ lichen befonderen gefcßlihen Er- macbtigung mächtigung des Rei rkanzlers Reichtkanzlers bis zur Höhe Höbe der bewilligten umme Summe in dem zu ilirer'Befchaffurig erforderlichen ihrer Beſchaffung erforderlihen Nennbetrage durch dur< Aufnahme einer verzinsluben verzinslichen Anleihe oder dura) Auögabe dur< Ausgabe von Schaßauweiſrmgen. Schaßanweiſungen. Ueber die AusführunZ Ausführung des die Ermächtigung ertbeilendcn Geſeses ertheilenden Geſeges hat der Reichskanzler dem Reichstage bei deffen bci deſſen nächſter Zuſammenkunft Rechenſchaft abxulegen. . ' abzulegen. ¿ __ Die Ermächtigun Ermächtigung des Reichskanzlers, zur vorübergehenden Ver- ſtarkung ſtärkung der ordenili en Betriebsinittel der Reicbs-Hauptkaffe nacb learf Schaßanweiſunsen ordentlihen Betriebsmittel der Reihs-Hauptkaſſe nah il Schatzanweiſungen auszugeben, bat gleichfalls durch Gaſes hat glei<fakls durh Geſetz zu e 9 gen. § erfolgen. 8 2. Die Beſtimmung darüber, zu welcher Zeit, durch welche dur< wel<he Stelle und in welchen Betragen welhen Beträgen Schuldverſchreibungen der verzinslichen verzinslihen An- leihe außgegeben [eibe ausgegeben werden ſpllen, follen, ſteht dem Reichskanzler zu. Das Gleiche gilt von der Beſtimmung des Zinsſaßes, Zinsſates, der Kündi ung!- Kündigungs- bedingungen und des Kurſes, Kurfes, zu welchem welhem die AUIJabe Ausgabe erfolgen oll. § foll. $ 3. Die Schuldverſtbreibungen Swhuldverſchreibungen nebſt den dazu gehörenden insſcbeineu gebörenden Zinsſcheinen und ?triäetuerungsfcbeinen E N werden von der Reichsfchulden- erwaltuna ausge : . § Reichsſhulden-Verwaltung ausgeſtellt. 8 4. Die Gültigkeit der Unterzeichnung der auf den Inhaber lautenden Schuldverfcbreibungen, Zinsſcbeine Schuldverſchreibungen, Zinsſcheine und Erneuerungsſcbeine Erneuerungsſcheine hängt von der Ausfertigung ab, ohne daß es der Aufnahme dieſer Beſtimmung in die Urkunde bedarf. Die Ausfertigung erfolgt bei den S<uldverſ<reibungen durcb S<{uldverſhreibungen dur eigenhändige Unterzeichnung Unterzeihnung des Vermerks „Ausſzeiertigt' „Ausgefertigt“ ſeitens des damit beauftragten Beamten, bei Zinsſcheinen und Emeuerungsſcheinen durcb Aufdruck Erneuerungsſheinen dur< Aufdru> eines den Rei<§adler Reich8adler enthaltenden Trockenſiempels. § 5. Tro>kenſtempels. 8 5, Die Tilgung der Anleihe geocbiebt Anleibe ge|<ieht in der Weiſe, daß die durch dur den Haukbaltsvlan Hauthaltsplan dazu beſtimmten Mutel Mittel zum Ankauf einer ent- ſprecbsnden Anzahl fprehenden Anzabl von Schuldverſchreibungen verwendet werden. Die durch beſondere Geſeße angeordnete Verminderung der Schuld durcb Abſrßung dur< Abſeßung vom Anleibeſoll Anleibhefoll iſt einer Tilgung gleichzuachten. § gleihzuahten. S 6, DM Reicbbleibt Dem Reich bleibt das Recht Ret vorbehalten, die im Umlauf befind- li<en SchuldVLricbrribungen megefammt lien Schuldverſchreibungen in2geſammt oder in angemeſſenen Theil- bcträgen beträgen zur Einlöſung gegen Baarzablung bes des Nennbetrags binnen einer geſrßlicb feſtzuießeuden Friſt geſeßli<h feſtzuſeßzenden Frift zu kündigen. Den Inhabern der'Scbuldverichreibunsen der Schuldverſchreibungen ſteht ein Kündigungs- recht re<t gegen das Reich nicht zu. § 7. S 7 Die Beſtimmung darüber, zu welcher Zeit und in welchen welhen Be- trägen Schaßanweiſungen außgegeben ausgegeben werden ſollen, ſteht dem Reichs- Reich3- kanzler zu. Das Gleicbg Gleiche gilt yon von der Beſtimmung des Zinöſaßes Zinsſaßzes und der UYlaufszeit; Van aues der Faüigkeiistermin Fälligkeitstermin iſt in den Schatzanweiſungen anzuge en. Schaßanweiſungen anzugeben. Innerhalb der Umlaufözeit Umlaufszeit kann nach na< Anordnung des Reichs- kanzlers Reich3- kfanzlers der Betrag der Schaßanweiſun en wiederholt. jedoch Schaßanweiſungen wiederholt, jedo< nur zur DeTung Decung der in den Verkehr gelangten <a5anweiſungen ausgegeben wer en. Schaßanweiſungen auëgegeben werden. Die Umlaufßzeit Umlaufszeit der zur vorübergehenden vorübergebenden Verſtärkung der ordent- lichen Betriebßmittel Betriebsmittel der Reichs-Hauptkaffe Neihs-Hauptkaſſe beſtimmten Scbaßanwei- ſungen Schaßanwei- fungen darf den Zeitraum von_ſe<s von ſe{8 Monaten na< na dem Ablauf: Ablaufe des betreffenden Rechnunßsjabres nicht Rechnungéjahres nit überſchreiten. Die Scbaßanweiſungen werdet) Schaganweiſfungen werden von der ReiWSchuldenxerwal- Reihs-Schuldenverwal- tung ausgeſtküt; ausgeſtellt; auf die Ausfertigung finden die Vorſ<riiten Vorſchriften des § 8 4 Anwendung. Die Audgabe Ausgabe der Schaßamveiſungen Schaßanweiſungen wird durch die Reichskaffe bewirkk. § NReihékafſe bewirk®. 8 8. Die für die Verzinſung Verzinfung und Tilgung der Anleihe ſowie für die Verzinſuna Verzinſung und Einlöſung der Schaßanweiſungen erforderlichen Be- erforderlihen Bes träge müffen müſſen der Reichsſchulden Reichsſhulden - Verwaltung zur Verfaüzeit Verfallzeit aus den bereiteſten Einkünften des Reichs ziir zur Verfügung gefteUt geftellt werden. Welche Theile der Anleihe getilgt werden ſoUen, ſollen, beſtimmt in Er- Gr- mangelung beſonderer geſcßlicber geſeßli<er Vorſchriften der Reichskanzler. § 8 9. Die Verwaltung der Reichs-Anleibe vcrhleibt verbleibt bis auf weiteres ber prsußiſcben HaUUTVerwaltuna der Staatdichulden preußiſben Hauptverwaltung der Staatéſhulden unter der Be- zeichnung .Reichſckyulden-Verwaliung“. zeihnung „NReichsſhulden-Verwaltung“. Für die Verwaltung ſind_die ſind die Vorſchriften des preußiſchen Geſeses preußiſhen Geſetzes vom 24. Februar 1850 (Geſek- (Geſehz- Samml. S. 57) maßgebend. Die ſicb ſi<h aus § F 6 des; des genannten (Ge- ſeßes Ge- ſetzes ergebende unbedingte Verantwortlicbkeit Verantwortlichkeit der Rer<sſ<ulden-Ver- Neichsſhulden-Ver- waltung erſtreckt ſich auch erſtre>t fih au< darauf, daß eine Umwandlung der Schuld- verſcbreibungrn verſchreibungen nur auf Grund eines ſie anordnenden oder zulaffcnden GeſegeÖ zulafſenden Geſeßzes und nach na< Bewilligung der erforderlichen erforderlißen Mittel Vorge- vorge- nommen wird. § 8 10. Die obere okere Leitung ſteht dem Reichskanzler zu, ſoweit dies mit der der R€i<sſ<u1den-Verwa1tung Reichéſchulden - Verwaltung beigelegten Unabhängigkeit Vereinbar ifi. 11 § vereinbar ift. 1: S Der Präſident und die Mitglieder der Preußiſchen Preußiſhen Hauptverwal- tung der Staatsſchulden Staats\{ulden haben z_u Protokoü zu Protokoll zu erklären, daß ſie den yon ibnen von ihnen gemäß § $ 9 des prelißtſében Geſeßrs preußiſhen Geſeßes vom 24. Februar 1850 und § $ 1 des preußiſchen (352er85 v_om „29. Gefeßes vom 29. Januar 1879 (Geſeh- (Geſehz- Samml. S. 10) geleiſteten Cid aiich fur au< für die durch dur< bundes- oder reichs- geſeßlicbe reih8- geſezlihe Beſtimmungen ihnen Ubertragene übertragene Verwaltung der Reichs- ſ<ulken ſchulden als maßgebend anerkennen. , i Das Protokoll iſt dem Bundesrat!) Bundetrath und dem Reichstage Vor- ule en. 1 9 12 § . vor- ulegen. zuieg 19 8 12. Die Geſchäfte der im § $ 1 des preußiſcher) Geſeßes preußiſchen. Geſezes vom 24. Je- 24, Fe- bruar 1850 bereichnetezi Staatsſchulden-Kommrſfion bezeichneten Staatsſ{ulden-Kommiſſion werden von einer Reichsfcbulden-Kommijſion Neichsſhulden-Kommiſſion wahrgenommen. " , N Die Rei<5ſ<u1den-Kommiſfion Reichs\hulden-Kommiſſion beſteht aus ſechs Brvolimacbtigten ſe<s Bevollmächtigten oder ſtellvertretenden Bedrllmächtigten Bevecllmächtigten zum Bundesratb, Bundesrath, und zwar aus dem jedeßmaligen Vorfiyenden jedesmaligen Vorſitzenden des Ausſchuffes für Ausſchuſſes füc das Rech- nungsweſen Nech- nungésweſen oder eine__m Struvertreier einem Stellvertreter des Vorfißmden Vorfißenden und fünf Mit- gliedern des Ausſchuxirs, Ausſchuſſes, ſowie aus ſechs ſe<s Mitgliedern des Reichstages und bis zur Errickiiung Errichtung einer eigenen Rechnungsbcbörde Rehnungsbehörde für das Reich aus dem Cbrf-Präfidenten Chef-Präſidenten der preußiſchen _Ober-Rechnungskammer Ober-Rehnungskammer in ſeiner gleichzeitigen Ei enſcbaft gleihzeitigen Eigenſhaft als Cbef-Praſident Chef-Präſident des Rechnungshofs Nehnung8hofs für das Deutiwe Rei ; Deutſche Reich; der Cbef-Prä dent iſt Chef-Präſident ift für die durch dieſes Grieß ibm Geſeß ihm vorläufig übertragenen Verpflichtungen beſonders zu beeidigen. § 13. S 15. Der Bundrsratb Bundesrath wählt alljabrlicb alljahrlih aus den Mitsliedern Mitgliedern des Aus- ſcbuffes {uſſes für das Rechnungsweſen Nechaungéweſen die der Reichsſckouldenkommiſſwn Neichsſhuldenkommiſſion hinzu- tretenden Mitglieder. Die aus dem Rei<staxe Reichstage zu exngnnenden ernennenden Mit- gliersr drr glieder der Kommiſſion werden mit Srimmenmebrbert Stimmenmehrheit für die Dauer drr Legiélaiurveriode der Legiélaturperiode gewählt. ' , _ Scheidet / : / Steidet vor dem Ablauf der im Abſ. 1 beſtimmten kiſten em Friſten ein Mitglied 19: Kommiifion ter Kommiſſion aus dem Bundeskatb Bundesrath oder dem xichstage Reichstage aus, ſo cnbigt endigt damit auck) ſsine au< ſeine Mitgliedſchaft in der Kommiifion. Kommiſſion. Die Vrrpfiéäxtung Verpflichtung der nacb nad Abſ. 1, 2 ausſ<eidenderi ausſcheidenden Mitglieder eriiſſch jsdoch er jedo< erſt mit dem Eintritt ibrer ihrer Nachfolger in die Kom- mt ion. . § 14. miſſion. i 8 14, Den Vorfiß Vorſig in der Kommixfion Kommiſſion führt der Votfißende Vorſizende des Aus- ſchuffrs Aus3- \huſſes des Bundeskarbs Bundesraths für das Rkchnungswefen Rechnungsweſen oder ſein Stel]- Stell- vertreter, im Falle ihrer Verhinderung ein anderes dem Bundeöratk Bundesrath angehörendes Mitgliéd Mitglied der Kommtffwn. ' Di B lü e Kommiſſion. Die Beſlüſfſe der Kommiſſion Werden nacb Stimmenmrbrbeit eſaßt. eVeiſthStiſxuruengleicbheit werden na< Stimmenmz:hrheit efaßt. * Sei, Gilnmenglei@heit entſcheidet die Stimme des Vor- 5 . MZ? den. “9a einem Beſchluß ift die Anweſenheit von mindeftcns mindeſtens fünf Mkt. Mit- gliedern erforderlich. 15 § . ecforderlih. o 8 15. Die Rei<sſ<ulden Reichs\Hulden - Kommisſion bat Kommiſſion hat dem Bundesratb Bundesrath und dem Reichstage Reichätage gegenüber dieſelben Verpflichtiinaen. weiche der,preußiſ<en Staatöſcbuldm-Kommifſion Verpflichtungen, welche der preußiſchen Staatsſulden-Kommifſion den beiden Hauſern Häuſern des preußiſchen Land- Land» tages gegenüber obliegen. § 16. 8 186. Wird der Reichsſcbulden-Verwaüung Reicbsſhulden-Verwaltung der Verlrift Verluft einer Schuld. Schuld- verſchreibung oder Sebaßanweiſung Schayanweiſung von dem bisherigen Inhaber mit der Behauptung angezeigt, daß die S<uldurkunde vernichte! ſei, Schuldurkunde vernichtet fei, ſo. hat ibm bat ihm auf ſeinen AMF Zuttog die Rei<_sſ<ulden-Verwaltung Reihsſhulden-Verwaltung eine neue Schuldberjchreibung Schuldverſchreibung oder (havanweiiung Schaßanweiſung zu ertbetlen.. faUs ertheilen, falls ſie die Vernichtung der Urkunde für nachgewieſen _eracbtet. nahgeroieſen erahtet. Die Koſten hat der biSberige Inhaber bisherige Inbaber zu tragen und vorzuicbießen. , Iſi ein Zinsſcbein vorzuſ<ießen. i SIft cin Zinsſchein abhanden gekommen oder vcrnicbiet, vernichtet, ſo iſt ift der im § $ 804 Abſ. Abîj. 1 des Bürgerlichen Geſetzbuchs Bürgerlihen Gefeßbuhs beſtimmte Anſpruch ausgeſchloffen, ausgeſ<loſſen, ohne daß es der „Ausſckdließung Ausſ<ließung in deux dem Scheine bedarf. Behauptet der bisherige anqber Inhaber eines Zinsichcins, Zinsf{eins, daß der Schein vernichtet ſei, ſo finden die Vorſchriften des Abſ. Abf. 1 An- wendung. ( § g 8 17 Für das Aufgebotéverfabren Aufgebotéverfahren zum Zwecke Zwe>ke“ der Kraftloßerklärung Kraftloserklärung einer auf den anabrr Inhaber lautenden Schuldverſcksreibung Schuldverſchreibung oder Schas- Schaß- anweiſung iſt das'eniF baolenine Amtsgericht ausfchlteßlich aue f<liekli< zuſtändig, in deſſen Bezirk die Reichsicbu den-Verwaliung ibreu Siß Reichs|<u den-Verwaltung ihren Sit hat. Durch Anordnung des Reichskanzlers Reichskanilers kann die Anwendung der Vorſchrift des Abſ.1 Abſ. 1 für einzelne cinzelne Theile der Anleihe im voraus angefcblsfien au8geſ&lefſen werden. Ueber die Ausführung einer ſolchen föl<hen Anordnung hat der Reiibkkanzler Reibékanzler dem Reichsta 8, Meichstage, wenn dieſer drrſammelt ifi, verſammelt ift, ſofort, anderenfalls bei deſſen näch er Zuſammenkunft Rechenſchaft ab Ulk en. * “ § bet defſfen nä<hſter Zufammenkunft Nechenſchaft abzulegen. M 8 18. Soll eine Schuldverfckyrribung SGuldverſhreibung oder Schaßanweiſung Schaßanweifung für kraftlos erklärt werden, ſo fo muß die öffentliche Vekanntmacbrmg bes Auigebots öffentlihe Bekanntmahung des Aufgebots und des Außſcblußurtbeils, unkeécbadkt Aus\{lußurtheils, unkteſhadét der Vdrſchriften Vorſchriften der §§ $$ 1009, 1017 der Zivilprozeßordnung, auch, durch Einmalig? Einrückung au< dur einmalige Einrü>kung in eine in Hamburg, eine in Leipzig, eine in Frankfurt a. M. und eine in München erſcheinende intung Zeitung erfolgen; die:- Beſtimmun die Beſtimmung und die Veröffentlichung Veröffentlihung dieſer ZIitungen Zeitungen im ,Deutichen Reicbs- nzeiger' „Deutſhen Reichs-Anzeiger“ find jäbrii< durch jährli dur<h den Reichskanzler zu veranlafſen. § 19. veranlaffen. 8 19, Die Rri<5ſ<ulden-Verwaltung bat jährlich Reichs\{Gulden-Verwaltung hat jährli<ß amtliche LiſiZn Liſten der im abgelaufenen ReYnungsjabre Age für kraftlos erkiärten Schuld- vsrſchreibungen Traftlos erklärten S{uld- verſchreibungen und S aßanweifungen durch Schaßanweiſungen dur den .Deutſ<en „Deutſchen Reichs- Anzeiger' Anzeiger“ und die im § $ 18 bezeichneten Blätter ſowie durch dur< Aushang auf der Börſe in Berlin und den Börſen der im § im“ $ 18 bezeichneten Orte zu veröffentlichen. ' : Die Rei<sſ<uldcneVerwa11ung Reichsſ<ulden-Verwaltung kann noch andcre Veröffentlichungen no< andere Veröffentlihungen veranlaſſen. § 00 8-90 Dieſes Grieß Geſcy tritt mit dem 1. Januar 1900 1990 in Kraft. Der § S 6 drs (Geſetzes des Gefeßes vom 9. Novrmber November 1867 (BundsE-Ecſrßbſ. (Bundes-Geſeßbl. S. 157) und das Eeſev Geſey vom 12. ZNai Mai 1873 (Reicbs-Geſssbl. (Reihs-Geſeßbl. S. 91), ſowie der § $ 3 des Geſeßes vom 23. Februar 1876 (Reichs-chrßbl. (Reichs-Geſeßbl. S. 24) Treten treten außer Kraft. _ Jm § N Im $ 16 Abſ. 2 des Bankgeſcßes Vom Bankgeſeßes vom 14. Marz März 1875 (Reichs- Geſesbl. S, Geſegbl. S. 177) werden die Worte: „welcher „wel<her zu dieſem Zwecke Zwe>ke ein vom Kaiſer ernanntcs ernanntes Mitglied biniutritx“ hinzutritt“ geſtrichen. _ : Die noch nah Maßgabe des § $ 3 des Gsießes UYU Gefeßes vom 23. Fevruar Februar 1876 gewählten Mitglieder Mitalieder der Reichsſchulden-Kommimon, Neichs{hulden-Kommiſſion, ſowie das auf Grund des § $ 16 des Geſetzes Vom, Gefeßes vom 14. März 1875 vom Kaiſer er- nannte Mitglied Mitglted werden für die Zeit, für weiche" 8 welche fie gewählt oder er- nannt ſind, vollberechtigte vollberehtigte Mitglieder der Komma wn. § 21. Kommiſſion. I, Von dem Inkrafttreten dieſes Geſeßes Geſetzes an gelten für die vorher außgeſtellten, ausgeſtellten, auf drn den Inhaber lautenden Schuldvrrſchrribungen, Schuldverſchreibungen, Zins- ſcbeirie heine und Schavanweiſungen Schaßanweiſungen die Vorſchriften der §§ $S 798 bis 800, 802, 805 und des § $ 806 Saß Sah 1 des Bürgerlichen Weſeybychs, Bürgerlihen WGeſeßzbuhs, die Vorſchriften der dec Zivilprozeßordnung über das AufgebotSVerfabren Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Kraftloßerklärung ciner Kraftloserklärung einer abhanden gekommenen oder „Ort- Ycßtetcn ver- rebrten Urkunde ſowie fowie die Vorſchriften der §§ $8 17 bis 19 dieſes €.? es. * ie eretzes. Die Verjährung der Anſprüche Arfprü®$e aus den vor dem Inkrafttreten dieſes Geſeses angeitrÜien anabetpavierrn Geſezes ausgeſtellten Inhaberpapieren der im Abſ.1 Abſ. 1 bezeichneten Ari Arti beſtimmt ſicb, unbeſchadet ſi, unbeſ<adet der Vorſckiriften Vorſcbriften des § $ 802 des Bürger- lichen Geſeßbuchs, nach lien Geſeßbuhs, nah den bisherigen Gsiesrn. Dru dor deijxikrafttreicn dieſes Gefeyes Gefeßzen. Den vor dem Inkrafttreten diefes Geſezes ausgeſtellten Schuld- berſcbteibunaen, erisjchcinrn .und Schaßanwriſungen ſieben Shuld- verſchreibungen, Zinsſcheinen und Schaßanweiſungen ftehen diejenigen S<uldverf<reibungrn,_ ZinSicbeinr S@uldverſchreibungen, Zinsſcheine und Schaßanweiſungen gleich, welche nach wel<he na< dieſer Zrit Zeit auf Grund einrr einer früheren geſeßlicben geſeylihen Er- mächtigung aussegebrn ausgegeben werden. § 22. 8 22, Ein vor drm dem Inkrafttreten dieſes (Geſetzes o_nbängiges Geſetzes anhängiges gerichtliches Aufgebotsberfabrrn Aufgebotsverfahren zum Zwecke der KraftloSerklärung einer Kraftloserklärung ciner der im §_ S 21 Abſ. 1 bczrichneien Schuldvrrfchreibungen bezeihneten Schuldverſhreibungen und Schaßanweiſungen iii nach iſt na den bisherigen Geiesrn bishertgen Geſetzen zu erledigen. Nach dieſen tiefen Geſetzen ?Zſtixrimen ſich auch id ſi< au<h die Wirkungen drs Vkrfabrcns des Verfahrens und der Ent- ri ung. eidung. Ferner iſt dem Reichstage Gefrßes wegrn Geſetzes wegen Verwendung don von Mitteln Jiivalidenfonds Vorgelegt wordrn: Invalidenfonds vorgelegt worden: folgender Entwurf eines des Reichs- § Neichs- & 1. Die im Artikel 1 T des Geießes Gejeßes vom 22, 22. Mai 1895 (Reichs- Geſcßbl. (Neichs- Geſeßbl. S. 237) vorgeſrbene Beſchräxikung vorgeſehene Beſchränkung der VerWendung Verwendung von Mitteln des Rei<s-Jnvalidenionds Reichs - Invalidenfonds für die daſelbſt bezeichneten Zwecke Zwe>ke auf die Zinſen drs entbehrlichen Aktivbeſtandrs des entbehrlihen Aktivbeſtandes wird auf- gsboben. § 2 gehoben. g 9 Für das Re<nung§ja5r Nechnungsjabr 1899 wird der AuGgabebedarf drs Ausgabebedarf des Reichs- Invalidenfonds zu Unterſtürsungen Unterſtüßungen für nicht niht anerkannte Invalide (Artikel 1 T 2, Artikel 11 2 und Abſaß 2 des Geſeßes vom 22. 22, Mai 1895) auf Eine Miüion Million und Einbundertiauſend Einhunderttauſend Mark, zu Beihilfen an bedürfiige rbemalige Kriesstbeilnebmer bedürftige ehemalige Krieo8theilnehmer (Artikel 1 3, Artikel 11 I1 3 und Abſas Abſahß 2 a. a, O.) a. D.) auf vier Miüionen Millionen und Achtzigtauſend Actzigtauſend Mark andrrweit feſtgeſetzt. § 3. anderweit feſtgeſeßt. 8 3, Aus den Mitteln des“ Reichs-Jnvalidenfonds des Reichs - Invalidenfonds werden vom 1. Avril 1, April 1899 ab ferner thrage Beträge zur Verfügung grſteÜi, geſtellt, um im Falle und für die Dauer des Brdürfniſſes Bedürfniſſes Wittwen und Kindern der im Kriege gefallenen. odcr gefallenen oder infolge des tes Krieges geſtorbenen Militärperſonen neben den gef? lichen Bezüsen (§§ gefeßlihen Bezügen (88 41, 42 Abſ. 1, 43 bis 45, 56, 94, 95, 97 des iiiitätpknfionégejeses Militärpenſionegeſeßes vom 27. Juvi Juri 1871, Reichs- Geſetzbl. Neichs- Geſegbl. S. 275, §§ S$ 3 und „4 drs 4 des Geſetzes vom 14. Januar 1894, Rei<s-Geſ<bl. NReichs-Geſegbl. S. 107) Zuſchüſſe gewähren zu können, § können. 8 4. Fßr Für das Rechnungsjahr Rehnungéjahr 1899 wird der AuSciabebedaif bes Rei<s- Jnvalidenfonds Au8aabebeda:f des Reichs- Invalidenfonds zu den im § $ 3 bezeichneten Zuſchüſſen bezeihneten Zuſhüſſen auf Sechs- bunderitauſend Sehs- hunderttaufend Mark feſtgeſe t. feſtgeſeßt. Hiervon wirden überwie cn 1) Preußen . . . werden überwieſen N‘Préuſien¿ .+ 2) Sachſen . . Sa<hſen . 3) Württemberg 7633 7639 , 4) Bayern . . . . . . . 33411 „, _ ' 5) E E Bul 7 9) der Kaiſerlichrn Marine . Kaiſerlihen Marine. . 657 „_ „ Fur 007 _ Für die ſpätere Zeit erfolgt ecfolgt die Feſtſetzung dxr xcweils Feſtſeßung der jeweils erforder- lk<€n Bedarfsiummen lihen Bedarfs|ummen und deren Vertheilung auſ auf die einzelnem einzelnen Kon- tingente durch dur<h den Reichsbaushalts-Etat. 535165 „44 Reichshaughalts-Etat. 5939 165 M 23134 / _ § 5- , -— : S 5. Die im § $ 3 bezeiikneten Zuicbüffe unterlie en ni t bezeihneten Zuſchüſſe unterliegen nicht der Veſ la - Beſhlag- nahme. Jbre Ihre Bewilligung erfolgt erfolzt unter Außiihluß <deß Rechther Aus\chluß Tes Reden durch die Militarbebörden. Militärbebhörden. Literatur. Die_ prxaßiſcbe StaatSa-waiticbaft. Au! Dke vrMifiſhe Staatsauwaltihaft. Aus Anlaß ibres 501abrtgen Beſiebens ihres 50 jährigen Beſtehens als biſtoriſcb-kriiiſcbe biſtoriſh-kritiſ®e Studie nacbamt- lieben Qaeüm na amt- lichen Quellen bearbeitet von Dr. Otto, Iuſtiz-Ratb. Juſtiz-Rath. 210 S. Berlin, Verlag von _J. Gnitentag. _ J. Guttentag. — Am 1. April d. J. waren 50Ja,bre verſtofferi, feitdem 90 Jahre verflofſen, ſeitdem die preußiſche Staatdaiiwalrſcbaft Staatsazwaltſchaft in Wirk- ſamkxit getreien ſamkeit getreten iſt, ein Zeitraum, [.in-,; lang genug, um einer ſolchen folhen Inſtitution die mannigfaclzftrn mánnigfah|ſten Wandlungen zu bringeu, bringen, ſodaß man nach [einem. n2< ſeinem Ablauf angeregt wird, die Vrrgangenbxit noch cinxrial su ubxrbltcken Vergangenbeit no< einmal ju überbli>en und den dadurch hervorgebrachten dadur bervorgebrahten Zuſtand der Dinar Dinge zu Yrufen prüfen und zu, beurtbetlen. zu beurtbeilen. Dies iſt auch ift au< der Anlaß zu der vor- liegenden Studie geweſen, dix cinen die einen früheren StaaLSanwalt Staatsanwalt beim bieſiaen Landgericht] zurn Verfaſſer biefigen Landgerit 1 ¡um Verfaffer hat und in ihrem nach na< amtlichen Queich! bearb_eiteten hiſtoriſchrn Quellen bearbeiteten hiftoriſ<en Theile vieles bisher bieher unbekannte Material enthalt. enthält. Es Wird wird darin zunächſt gezeigt, wie dieJnſtiiution die Inſtitution der StaaiSanwaltſcbaft Staatsanwaltſchaft aus Frankrrich, Frankrei, wo ſie (TUWZJLÉTS 555110 gepannt) ſich (ministèrs public genannt) fi< vom erſten Keim bis zur vonommcnſtsn vollkommenſten Stufe ent- wickelt widelt bat, wo"der Staatsa'nwalt wo der Staatsanwalt als brrufener Wäckoirr berufener Wächter der Geſeke, Geſeße, als Aufſi<tsbeborde Aufſichtsbehörde kraft einer von der höchſten JUſtizverwxaltungs- ſpiße_ Juſtizverwaltungs- ſpige direkt abgeleiteten 'Voümacht Vollmacht das Fſammte Juſtizwrſen Ce Juſtizweſen zu uberwachexi,“ überwahen, alſo MZH! ,nur nit nur im trafprozeß, ſondern auch f\ondern au im ivzlyrozeß ivilprozes mitzuwirken hat, auf dem WTI? durch Wege dur die hein'lande Rheinlande zu uns gekommen und wie fich ih das Gebiet ibrer_Tbattgkrit aui ihrer Thätigkeit auf dieſem Wege allmählich vöÜig allmählih völlig veränderte. .StaaiSanwalte'. „Staats8anwälte“ gab es in Preuß-n ſchon Preußen \{<on“ ſeit dcm dem Jahre 1844, aber mäxt ſolche niht folde im heutigen Sinne des Worts. Die Vr_rordnung „uber Verordnung über das Verfahren in Ebkſachrn Ebeſahen vom 28. Juni 1844 fuhrte führte ſie cm ein zu dem Zweck, Zwe>, „daß in Eheſcheidungsſachn Eheſcheidungsſachen ein _Stgaißaanli _als „(161811501'1111817111101111 zugezogrn wrrdcn folie“. Erms Tbatqueix blieb" Staatsanwalt als defensor matrimonii zugezogen werden foſlle“. Seine Thätigkeit blieb aber bis zum 1. April 1849 hierauf beſchränkt. Die erſten Erwagungen Erwägungen und Vérbandlungen übr'r Verhandlungen über die Errichtung einer Stgatßaanltſcbaft Staatsanwaltſchaft als Anklagebebörde Anklagebehörde in drr prerÉiſchrn Monarckpie dairerrn der pre len Monarchie datieren bis in das Jabr1843 zurück Jahr 1843 zurü> und batten ihren rund Grund vornehmlich in einer tieien Mißſtimznung tiefen Mißſtimmung über die Rr<tſpre<ung Rechtſprehung der damaligén Strafgrrtchte, beionders damaligen Strafgerichte, beſonders der Einzslricbtrr. Einzelriter. Dieſes Miß- Mißs- trauen erregte aiich au die Arifmerkſamkeit Aufmerkſamkeit der Staatsregierung und der- aniaßte namentlrg) ver- anlafte namentli die briden beiden damals gleichzeitig gleidzeitig amtierenden Juſtiz- thſter Hon Mubler Iuſtiz- Miniſter von Mübler und von Savigny, yon von denen der lriztere leßtere zu- Feich glei „Miniſter der Gefeßes-Nevifion' Geſeyzes-Reviſion* war, Sieliung Stellung zu nehmen. 5 s iſt von Jniereffe, Intereſſe, in dem'oben dem oben genannten Buche die V?x- bgndlungen z_wrſ<en deri beibeiltgten Ver- handlungen zwiſchen den betheiligten Juſtiz-Miniſtern zu verfolgen, die ihr vorlaufigeß Exide vorläufiges Ende fanden, als das Staats-Minifterium am arm 23. Dezember 1845_mit aUen 1845 mit allen Stimmen gegen die der Iuſtiz-Miniſter Juſtiz-Miniſter den Plan ,der Einiubrung der Einführung der Staatsanwaltſchaft in der vorgeſchla- ge_netz Werke ablebyte. Cs vorgeſhla- genen Weiſe ablebnte. Es mehrten fich indrffen \ſih indeſſen die Klagrn Klagen über ſach- widrtgx Erkenntnine ſah- widrige Erkeantniſſe der Strafgerichte. Die Präſidenten der Gerichts- boſe 'iublien fich veraxilaßt, ſolche Gerihts- höôfe fühlten ſi veranlaßt, ſol<e dem Juſtiz-Miniſterium einzureiében, einzureicen, und in dteſrm dieſem kam tt_nmer immer mehr die UrberzeugunL-zum Ueberzeugung: zum Durchbruch, daß gzgerr ]olche Vdrialle gegen ſcl<e Vorfälle nur die Einführung der StaatSanwaltſchaft undſein tn Staatsanwaltſchaft und ein in deren Hande gelegtes,_dem Hände gelegtes, dem Staate zuftebendssReckptsmittel zuſtehendes Rechtsmittel Abhilfe ſchaffen hafen könne. Infolgedknen Infolge deffen legten die Juſtix-Miniſter Juſtiz-Miniſter in einem gememſ<af1li<eri Prbmemoria Vom gemcinſhaftlihen Promemoria vom 23. Viärz März 1846 noch einmal dem S_taatS-Mtniſieriunz Staats-Miniſterium ihre ganze Steüungnabme Stellungnahme zu der Frage dar und widrrlegten widerlegten die Grunde, "weiche Gründe, welche dasſelbe zu ſeiner ablehnenden ablebnenden Haltung beſitmmt batten,_ beſtimmt batten, daß ngmltck) .das nämli<h „das Inſtitut in der ibm ihm vindizierten breiten Baſis mit der in den alten Provinzen beſtehenden Gerichts- und Polizei-Verfaffung nicht Polizei-Verfaſſung nit vereinbar ſei, mithin nicht ni<t nur nicht einem chck entſprechen, „ſondern auch Zwe> entſprehen , ſondern au< in die Funktionen der olizei iiberhaupt, un_d überhaupt, und bei pblttiſchyn politiſ<hen Umtrieben insbeſondere, bö<ſt ſtorend böhſt ſtôrend und labmend lähmend eingreifen würde, und daß der bedeutende _ Koſtenaufwand, Koſtenaufwand für die beabſichtigte Einrichtung mit drm moglichen Erfoige 'in dem möglichen Erfolge in keinem Verhältniſs Verhältniſſe ſtehen möchte.“ Ungefabr möhte.“ Ungefähr um dieſrlbe Zett dieſelbe Zeit ging von anderer Seite die Anregung aus, zunachſt _, gewrſiermaßen ziir zunähſt — gewiſſermaßen zur Probe - in Betreff der bei dem Kawwergericbt Kammergeriht und dem _Krtminalgericbt Kriminalgerißt zu Berlin zu führenden Kriminalunterſuchungen eine. KriminalunterſuWungen eine Neuregelung des Verfahrens ein- treten _zu zu laſſen und Hierbei auch au< die Einführung einer Staats- anwaltjcbaft vvrzuſebrn. anwaltſhaft vorzuſehen. Die Veranlaſſung hierzu war der im Jahre 1846 beabſichtigte Polenaufſtand, infolge deffen deſſen eine große Anzahl Vrin von Perſonen wegen Staatswerbrecben Staatsverbrehen in Unterſuchung Unterſuhung und Haft gerietbrii. geriethen. Der Prozeß gehörte zum Forum des Kammer- gerichtg. Ware gerihts. Wäre er naß) nah den Beſtimmungen drr alte'n der alten Kriminal- ordnung und den Grundſaßen Grundfägen des geheimen und ſchriftlichen anuifitions- ſhriftlihen Inguiſitions- prozeſſes gefuhrt geführt worden, ,ſo ſo war vorauSzuſehen, vorauszuſehen, daß er jahrelang daurrn werde., dauern werde. Das offentlrcbe _Jniereffe erbeiſchte öffentliche Intereſſe erheiſhte aber eine möglichſt rczſcbe Aburtbetlung. raſ<e Aburtheilung. Daher beiabl befahl der König Friedrich Wilhelm 11". die" ſchleuxnge Außarbeitung Friedri<h Wilbelm 1V. die ſ{leunige Ausarbeitung eines die Oeffenilichkeit Oeffentlichkeit und die Mundlicbkett Mündlichkeit in Unterſuckpungsſackorn Unterſuchungsſachen einführenden Geſeßes Geſetzes für den genanntrn geographiſchen genannten geographiſhen Bezirk, und ſchon {on am 1. Ok- tober 1846 trat das, „Grieß, das „Geſeß, betreffend das Vrrfabren Verfahren in den bei dem Kammergericht Kammergeriht und drm Kriminalgericbt dem Kriminalgeriht zu Brrlin Berlin zu führenden Untrrſuchurigen, vom Unterſuhungen, vcm 17. Juli 1846“ in Kraft. Dasſelbe fuhrte cin mündlixbes Verfabkn führte ein mündliches VerfahKn vor dem erkrnnendkn erkennenden Ge- richt rin, ein, bei welchem der Staatßanwalt Staatsanwalt und der Angeklagte zu hören ſei, fei, ferner unter Ausſchließung bon Zwangßmitteln Ausſ{ließung von Zwangsmitteln eine einigrrmaßrn einigermaßen freie Beweiswürdigung, Beweitwürdigung, für Staatßanwait Staatsanwalt und Angeklagten eine Apveüaiion Appellation gegen die Erkenntniſſe erſter Inſtanz und ſchließliéh, ſhließli<, falls die Enticbeidung'der Entſcheidung der zweiten Inſtanz von derjenigen der erſisn erſten ab- weicht, eine Reviſion für den Angeklagten, ſoweit joweit das Urtbeil zu ſeinem Na<ibeil, feinem Nachtheil, für den Staatéanwalt, Staatsanwalt, wenn es zu Gunſten dss Angeklagten des Ang-klagten abgeändert worden iſt. Troy wsrden iſt, Trotz ſeiner Mängel machte mahte man „mit mit dieſem Geſctze Geſche keine üblen Erfahrungen. Seine Beliebtheit Beliebtbeit wuchs, und ſo erließ denn der König Anfang Januar "1849 1849 auf Grund der von ibm oktroyierten Verfaſſung Vom ihm ofktroyierten Verfaffung vom 5. Dezember 1848, welche auch Oeffentlickpkeif Oeffentlihkeik ſowie Mundiicbkeit Mündlichkeit im Strafprozeß und ein ©8- ſ<worenengeri<t derbie , cin Ge- \<worenengeri<t verhieß, die beiden am 1. April* ApriÞ 1849 in Kraft ge- treienen inbaltreichen erordnungen, wel<e tretenen inhaltreihen Berordnungen, wel&e die Grundlage unſeres geſammten Strafverfahrens Sirafverfahrens werden ſoUten follten und auch au< für den ganzen Umfang der Monarchie rnit AuSnabme mit Ausnahme der Rheinlande, in denen man es bei den aus dem franzößſchn Recht franzöſiſhen Reht überkommenen Einrichtungen beließ, die Juſtiiution dor StaatSanwaliſxhaft einiübrten. Inſtiiution der Staatsanwahſchaft einführten. Als nach na< dem Kriege von 1866 dim preußikcben dem preußiſchen Staat neue Landestbeile zugefiihrt Landestheile zugeführt wurden, machte mahte man 1867 im Verordnungswege Verordnung8wege für dieie dieſe neuen Gebiete den Verſuch, der StaatSanwaltkcbafi auch Staatsanwaltſchaft au die Straivollſtrcckung zuſübertragen. Strafvollſtre>ung zu übertragen, und bei drr ber Juſtiz-Reorganiſation von 1879 iſt ift dann dicke Nrmruna dieſe Neuerung für das ganze Gebiet der Monarchie cingc*_1_ührt wordrn. -- NW eingeführt worden. — Na dem ge- ſchichtlichen Rückblick \<i<tlihen Rü>bli> geht der VerfaUer Verfaſſer des genannten Werkes in einem Schlußkapitel |ur S&lußkapitel zur Widerlegung ker Abgriffe_ der Angriffe über, wrlcbe welche die Staatxanwaltſchait Staattanwaltſhaſt in einer Zahl und Heftigkeit, wie wohl kaum jemals eine Inſtitution, ſeit, ſcit Jahrzehnten erfahren hat. Er weiſt nach, nah, daß ſich ſi<h die preußiſche StaatSanwaltſchaft preußiſhe Staatsanwaltſchaft in den 50 Jahren ihres Bkſtkbklis ausgrzeickynrt Beſtehens ausgezeichnet bewährt hat, und erſtrebt noch no< eine Ausoebnung Ausvehnung ihrer Bcfiigniſſe, Befugniſſe, indem er die geſammte Auffiébt Avfſiht und Vertraltun Verrcaltung über (111€ Gexängiiiſ'ſe alle Gefängniſſe und Strafanſtalten für die Juſtiz und für die Staatſanwalticbafr Staatsanwaltſchaft in Anſpru< Anſpru<h nimmt, wogegen er die letztere leßtere von alien Anhängieln allen Anhängſeln ihres Wirkungskreiſ“, Wirkungskreiſes, die außerhalb des Strafyrozeſſes Strafprozeſſes liegen, wie der Tbeilnabme Theilnahme an Ehe- Ghe- und Eutmündigungdſacben Entmündigungsſahen und an drm DiözipiinarVerabren gcgen dem Disziplinarverfahren gegen Juſtizbeamte, befreit zu ſehen wünſcht. - Otto Lueger's Lexikon drr der geſammten Technik und brer Hilfswiſſenſcbafirn. hrer Hilfswiſſenſhaften. Im Verein mit Fackxgknofſrn beraus- gegebcxi. Fachgenoſſen heraus- gegeben, Mit zahlreichen zahlreißen Abbildungen. Stuttgart Deutſch Stuttgart, Deutſche Ver- lags-Anſialt. lags-Anſtalt. Sieben Bände Vände in Halbfranzband, r, Pr. je 30 «> - M — Mit dcm jkßt abgcſ<loffrnem dem jeßt abgeſchloſſenen, beſonders umfangreichn fiebenicn umfangreichen ſiebenten Bande iſt ijt das Werk in dem relativ kurzen Zritraum Zeitraum von fünf varcn Jahren zu Ende gebracht Gnde gebra<t worden. Ermöglicht Ermögliht wurde dieſes Reſultat nur dureh dre dur die Vertheilung der Arbeit auf über hundert bundert Autoren, die ihrer Auf- gabe bis zum Schluß treu geblieben ſind; nur auf wenigen Gebieten ifi iſt ein Wrcbſel W-e<ſel in der Perſon des Verfaffers Verfaſſers zu bemerken, der theilweiſe [rider auch durch leider auh dur< Todesfälle veranlaßt wurde. Das Programm des Lexikons: „möglichſt Lerxikons: „möglihft umfaſſende Trennung dez“; des Stoffs durch dur< Behandlung unter bekanntrn, bekannten, allgemein gebrauchten Einzelſiichwörrern, Einzelſtihwörtern, knappe, aber klare Darſtellung der Wortbegriffe iind Vyliſtandigkeit drr und Vollſtändigkeit der Worteſammlung im Gebiet der Technik und ilirer Hilfswiffenfcbaflen' iſt ihrer Hilfswiſſenſhaften* ift im aUgrmeinen allgemeinen eingehalten worden. Die ., Einzelbebandlung unterſcheidet“ ſich Einzelbehandlung unterſcheidet fi< in weſentlichen weſentli<hen Punkten von erken abnlickoer Werken ähnliher Art. Die Kürze Wurde nicbt erreich wurde niht erreiht auf Koſten der Wifféſiſibaftliäzkeit Wiſſenſchaftlichkeit ; im (Gegentbeil Gegentheil iſt überall, wo es der Gegenſtand Gegenftand erforderte, die mathemariche mathematiſ{2 Behandlung an Stelle der bchßen Beſchreibxin'g bloßen Beſchreibung getreten, welcbe letztere wel<he leßtere man auch au< in dm popularen Encyilovgdten dzn populären Encyklopädien findet, wozu es alſo eines neuen Werks ni<t brdurxt batte. nicht bedurft bätte. Ergänzend trctrn treten hinzu zahlreiche Literajurnäcbweiſe, zablreiche Literaturnähweiſe, die in jeder Sprzialität Spezialität ein eingehendes Studium ermöglichen ermöglihen und das Werk zu kmcm einem Kompendium machen, das der Löſung jeder teeb- niſcbexi Arifgabx te<h- niſ<en Aufgabe raſche und gründliche Unterſtüßung Unterftüßung bietet. In Bezug auf die raurnlicbe Außdebnung, räâumlihe Ausdehnung, die durch dur<h den Zwang bei der Ein- haltung emrs beſtimzmrn Umfanos eines beſtiwmten Umfangs obne Einſchränkung des geiammien geſammten Stoffs für ein lexikaliſcbks lexikaliſhes Werk bedinzt bedingt war, will es ſcheinen, \{einen, als ſei manchen fet manhen Artikeln, wie „Elektro- metallurg'ir“, .Pbotogradbie“, .Wgfferderſorgunq', .Wirkerei“ rc. „Elektros metallurgie“, „Photographie“, „Waſſerverforgung“, „Wirkerei“ 2c. zu wentg,_ wenig, andern, wie .Bedürfnißanſtalten', ,Bodenpbvſik“, „Bedürfnißanftalten“, „Bodenphyſik“, den geodgtiſcbew Artikslxi :(., geodâtiſhen Artikeln 2c., zu viel Raum zugstbeilf zugetheilt worden; auch iſt d:; au ift die Architektur nicht niht ſo umfaffend bebandrlt umfaſſend behandelt wie zum Beiſpiel die Jngcmeurwiffenſävaften. Ingenieurwiſſenſhaften. Dieſe kleinen Beanſtandungen können aber den- Wrrtli drs Lexikons den Werth des Lerikons in keinkr keiner Weiſe beeinträchtigen, denn das Werk bali bält im ubrigen, bezüglich übrigen, bezüglih des Umfangs, der Wiffenſchaftlicbkeit Wiſſenſchaftlichkeit des Inhalts und der [orgiältigen typogravbiſcben ſorgfältigen typographiſhen Ausſtattung alles, wgs was beim BUMM Veribrockyen Beginn verſprohen wurde. Bei der gro artigen Eni- wtckeiung großartigen Ent- wi>elung der Technik Tehnik in dcr Neuzrit entſpricht der Neuzeit entſpriht das «*rikon Lexikon einem wirklichen Bebürfniß wirklihen Bedürfniß und _iſi iſ wobl greignet, geeignet, ein umfaſſendes Bild von dem Stande der techniycben Wiſſenſchaften tehniſ<hen Wiſſenſhaften am Ende dieſes Jabr- bunderts Jahr- hunderts der Nachwxlt Nachwelt zu übsrlirfern. überliefern, Das Wrrk drrdient Werk verdient daher zungchſt zunächſt in den Krsiien Kreiſen der T*:chniker, beſondrrs Techniker, beſonders der Studierenden, gebubrende Bracbiuxg; gebührende Beachtung; aber auch Verwaltungsbeamirn, au< Verwaltungsbeamten, die ſich ſi< über ZSKckonifchkf img s Einzelfragen informieren wollen, dürfte dasſelbe von ußrn em. ußen fein. In Ysrbindung Verbindung mit drr der bekannten iÜuſtriertrn Zriiſcbrift illuſtrierten Zeitſchrift „Sport im Bild ' Bild“ (Verlag und (Expedition: Expedition: Berlin 17., W., Kurfürſten- datxim damm 239) erſcheint Von jstzt erſheint von jeßt ab ein Beiblatt „Svort im Wort“. Wahrend, Wort *. Während in dem erſtÉenannten Tbeil Fg anan Theil der Zeitſchrift ſvezikll Jllizſtratwnexi dus alikn ebieicn ſpeziell Illuftrationen aus allen Gebieten des Sports Sporis mit den dazu gehörigen Artikelii Artikeln ſowie mtrrrffante Aufſase intereſſante Aufſäße und Erzählungen dargeboten werden, ſoll, .Sport foll „Sport im Wort“ vornehmlich vornehmlih über die aktuellen Sportereigniſſe berichten, Vorbeſprechungen berihten, Vorbeſprehungen über die kommenden Ereigniffe Ereignifſe bringen und durch dur Notizen aÜer aller Art jedem _Sportliebbaber Sportliebhaber mit den beſten beften und peueſten Jniormattonen neueſten Informationen zur Serie ſieben. Seite ſtehen. „Sport im Wort“ erf<eint auch erſheint au<h als getrrnnir getrennte Zeitung für ſich (Einzrlnummer ſh (Einzelnummer 10 „_5 Abonnemrxit S Abonnement pro Quartal 1,50 446), 4), die über alles Wiffenswertbe aui Wiſſenswerthe auf den Verſchiebrnexn Gebietrri verſchiedenen Gebieten des Svoris ſchnel] Sports {nell und genau informiert. Der Brzugxprsts Bezugspreis der Zettjchrift nrbſt Zeitſchrift nebſt Beiblatt beträgt vierteljährlich 4 .“, M, die einzelne Nummer koſtet 35 „_3. Gefundheitöiveſen, 4, Geſundheitsweſen, Thierkrankheiten uud und Abſperrungs- Maßregeln. Das Erlßjcben Erlöſchen der Maul- und Klauenſeuche iſt dem Kaiſerlichen (_GeiundbeitSamt Kaiſerliden Geſundheitsamt gemeldet worden vom Viebbofe Viehhofe zu Meß an) Metz am 5. VKM- Mai, der Ausbruch der Maul- und Klauenſeuche vom Vtebbofe Viehhofe zu Oa<ſ8_nba'u1en Sachſenhauſen an demſelben Tage; der betreffende Transport wird abgeicblachtet werden.] _ Nach abgeſchlahtet werden.f __ Nah der im Kaiſerlichen,Geſundheitsamt brarbeiteten Kaiſerlißen Geſundheitsamt bearbeiteten Statiſtik uber über die Verbreitung von Tbierſeucben Thierſeuhen im Deutſchen Reich während drs des 4. Vtettrljabrs Vierteljahrs 1898 iſt dir die Maul- und Klauenſeuche in 15973 Geboiren Gehöften (gegen 9425 im 3.Vierte1jabr 3, Vierteljahr 1898) mit einem Geſammtbcſiand Geſfammtbeftand von 150 243 Rindxrn Rindern gegen 82134 im 3. Vierteljahr, 49 673 S<aſen Schafen gegen 39 453 839453 im . „ 1 911 , ä 1911 Ziegen gegen 1475 im , 40114 d 40 114 Schweinen gegen 19007 19 007 im . . , ë zuſammen 241941 241 941 Thieren grgen gegen 142069 im 3. Vierteljabr1398 ausgebrochen. 3, Vierteljahr 1898 auêégebrochen. Die Auxbxücbe veribeilen fich Ausbrüche vertheilen ih auf 19 Stadien ' Staaten __ gegen 19 im 3. 3, Vierteljahr 1898, 72 Regtrrungs-Ic. Brzirke JSJSU Regierungs- 2c. Bezirke gegen 64 im . . , Z 551 Kreiſe :e. gegrn 2, gegen 373 im , , s 2927 Gernrindrn :c. Gemeinden 2c. gegen 1402 im , „ , Gegenübkr Ü > Gegenüber dem 3. Viertsljabr Vierteljahr 1898 bat hat die Seuche erheblich zu- genommen. Die größte räurnli-Be räumlize Verbreitung nach nah der Zahl der brtroffenen Gémeinden betroffenen Gemeinden erlangte die Sracbe Seuche in den Reaierungs- rc. Regierungs- 2c. Bezirken Koblenz, Düſſeldorf, Köln, Trier, Aachen, Obrrbayern, ;PfFlz, Oberbayern, git Oberpfalz, Schwaben, im Neck», Ne>ar-, Schwarzwald- und Jagſt- re e, reiſe. - Am Schluffr SHhluſſe des 4. Viertcljabrs Vierteljahrs 1898 herrſcht: herrſhte die Seuche in 17 Staaten grgen gegen 17 bei Beginn, 68 Regierungs- Negierungs- 2c. Bezirken „ 51 „ 395 Krrifen ic. „ 219 , Le 395 Kreiſen 2c. s 2 1472 Gemeinden „ 711 , S / g h R 4955 Geböſten , 4296 „ , Gegeziübcr Gehöften O. 7 Gegenüber dem Stand der Seuche bei Beginn des 4, Vierteljahr] 4. Vierteljahrs 1898 ergiebt ſich ſi< eine Zunahme drr verſeuchten der verſeuhten Kreiſe um 80%, 80 0/5, der vrrſeuchikn Grmeinden verſeu<hten Gemeinden um 107 0/0, 107%, während die Zaßl ' dex brtroffenen_G_ehöfte A -” der betroffenen Gehöfte annähernd dieſelbe aeblieben iſi. Verbältni - maßig geblieben iſt. Verhältniße mäßig am ſerkiten Verbreitét ftärkſten verbreitet war die Seuche um dieſe Zeit im Nsckar- Ne>ar- und Schwarzwaldkreiſe, in welchen je 27,8 0/0 aUer 9/9 aller in dieſen Bezirken vorhandenen Gemeinden verſeucht verſeu<ht waren; ferner im Jagſt- krei € kreiſe (16,7 0/0), 9/0), in den Regierungs- 2c. Bezirken Schwaben (13,6 0/a), Dü eldorf 9/0), Düſſeldorf (13,5 0/0), 9/0), Rheinheſſen (12,9 0/9), 9%), Pfalz (12,4 0/9), 0/6), Köln (11,5 0/9), 9/0), Donaukreis (10,5 0/9), 9/0), Aachen, KarlSrube Karlêérube (je 8,5 0/0). N a > w e i ſ u n 9 9/0). Nachweiſung über den Stand von Tbierſeuchen Thierſeuhen im Deutſchen Reich am 30. April1899. (Nach April 1899. (Nah den Berichten der beamtetrn Tbierärzte zuſammengeſtellt beamteten Thierärzte zuſammengeftellt im Kaiſerlichen Geſundheitsamt.) Nachſtehend ſind 'die Naan dcrljenigen die Namen Ven leN Kreiſe (Amts- ic. 2c. Bezirke) verzei<net, verzeichnet, in welcbrn wel<hen Roß, Mau - Maul- und Klauenſeuche, Lungenſeucbe Lungenſeuche oder S<weinxſeu<e (ein]chl. Schiveinrprſt) Schweineſeuhe (einſ<l. Schweinepeſt) am 30. 830. April herrſchten. herrſ<ten. Die Zablrn Zahlen der betroffcnen (Gemeinden betroffenen Gemeinden und Gehöfte ſind -- find — leytere in Klammern - bei — bet jedem Kreiſe vermerkt; ſie umeſen Sn alle Wegen wegen vorhandener SeucheniäUe Seuchenfälle oder auch au< nur wegen Seu Luberdnchis Seuchenverdahts geſperrten Grböfte, in nwlcben Gehöfte, tn welchen die Seuche nach Seuhe nah den geltenden Vor1<riſtcn noch nicht Vorſchriften no< ni<ht für erloſ<en erloſhen erklärt werden konnte. Rotz Not (Wurm). PreuZeu. Preußen. Stadtkreis Berlin1(4). Neg.-Bez.Potsdam: Berlin 1 (4). Neg.-Bez. Potsdam: Potsdam Stadt 1 (1), Spandau Stadt 1 (3). Reg.-Bez. c*zirank- Neg.-Bez. Frank- furt: Züllichau-Scbwicbus Züllihau-SWbwiebus 3 (5). Rsa.-Yez. Poſen: Reg.-Bez. Pofen: Wreſchen 1 (1), S<rimm Shrimm 1 (1). Reg.-Vez. (l). Neg.-Bez. Bromberg: Jnowrazlaw 2 (2), W:!kowo Witkowo 3 (3). Rrg.-Bcz. Bresmu: Neg.-Bez, Breslau: Breslau Stadt 1 (1). Reg.-Bez. MNReg.-Bez, Liegniß: Sagan 1 (1), Hoyers- werda 1 (1). ch-Bkz. Neg.-Bez, Oppeln: Kattowitz Kattowiß 1 (1). Reg.-Bez. Merſeburg: Merſeburg 1 (1). Reg.-Bez. Stade: qubaus a,O. 1(1). ch.-Bez. Neuhaus a. O. 1'(1). Reg.-Bez. Arnsberg: Me!<ede1(1). Meſchede 1 (1). Sachſen. Kreis- bauptmannſcb. Bautzen: Bausen hauptmannſ<. Bauten: Bauten 1 (1). (1), Württemberg. Ia ſt- Jagſt- kreis: Nrrrshsim Neresheim 2 (2). Donaukreis: Chin rn Ehingen 1 (1), Kl!!! ülm 1(1). Elſaß-Lothringen. BezirkUnter-Elſaß: <lettſiadt1(1). Elſafi-Lothringen. Bezirk Unter- Elſaß: Schlettſtadt 1 (1). Zuſammen: 26 Gemeinden und 33 Gehöfte.