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April 1899 ergiebt für 67 Bahnen, die ſchon nn im April 1898 im Betriebe waren, Folgendes: (Hcſammiiänge: Geſammtlänge: 42 411,02 km. =I ? im '; gegeri auf ; grgen_ Eidnahme , E —— m0 | ;¿-Me0en of: MUf, f gegen Einnahme | Ganzen *dasVor1abr das Vorjahr} 1 Um) km | das Vorxahr x „44 *: .“ „44 i «M ? ['/c- Vorjahr E T1] M M 9% für alle Bahnen im April 1899 aus dem Per-i _ _ ; Per-| is | | ſonexwrrkebrc ;38 ſonenverkehre 38 600 449 +1 060353 930-1- 5J+ 065 353 930+ 5+ 0,54 aus drm Güter-§ „ dem Güter-| : s | s verkehre . ; i “ oerkehrc . . „84 184 077 912+3968290 1988-1- 49-1- 2,03 912,+3 968 290j 1-988/+ 49+ 2,53 für die Badnen Bahnen mit dem Nechnurigsjrihre Rechnungsjahre 1. April-31. April—31. März in der Zeit vom 1. bis Ende April1899 - April 1899 < - aus drm Pc “ _ _ dem Per-| t ; ſonendcrkehrc | | ſonenverkehre 32 503 286 + 855 251 918+ 3 + 3+ 0,33 aus dem GMP : ! vrrkehre Vüter-!| | | verkehre . . . 73 210 031 +3 73210031 +83 910 510 2 030z+ 64_+ 510| 2030+ 64+ 3,26 für dir die Bahnen mit dem Rechnungsjahre 1.Januar-31. 1. FJanuar—31. Dezember in der Zeit vom 1. Januar bis Ende April1899 April 1899 aus dem Per-x ' ! _ ſonendcrkchre Z19 616692-4-1 Per-| | | L ſonenverkehre [19 616 692 +1 539 826 3209l+ 3209 + 196+ 6,51 aus drm Güter-' ) 3 _ i verkehre dem Güter-| | C A verkchre . . „142925366-1- 60543 6908- 53- .42 925 366/+ 605 430| 6 908/— 53,— 0,76 Eröffnet wurden: am 1.ApriiH011enbek-.M611n 11,7415m (Direktionsbrzirk 1. April Hollenbek—Mölln 11,74 km (Direktionsbezirk Altona) und Köln-EHrrnſcld-Poulhcim 11,51 Köln - Ehrenfeld — Poulheim 1151 km (Direktionsbezirk Köln), am 5. April Ganzlin- Rödel Ganzlin— NRóbel 26,66 ]ilU (Grdßhrrzoglich mcckirnburgiſthr km (Großherzoglih me>lenburgiſche Friedrich Franz:Eifendahn), Franz - Eiſenbahn), am 10. April Buirnbach-Jticrsdach 12,55 1211) Buſenbach — Jttersbach 1255 km (Badiſche Lrkaleiſenbahn-Grſrüſchaſt). [ Ter Lokaleiſenbahn-Geſeklſchaft). f Der Königliche Geſandte in Weimar, Prinz von Ratibo r Ratibor und Carver), Cocvey, iſt dort von dem ihm Alirrhöchſt bewiiligtsn kurzen Allerhöchſt bewilligten furzen Urlaub auf ſeinen Poſtrn Poſten zurückgekehrt und hat die Grfckzäfte dcr Gcſandtſ<dft Geſchäfte der Geſandtſchaft wieder Übsrndmmcn. übernommen. Laut iclegraphiicßcr telegraphiſher Meldung an den Admiralſtab der Marine hat das [. (Jkſchwader, Chri: Vizr:Admiral Thomſkn, I. Geſchwader, Chef: Vize-Admiral Thomſen, heute von Liſabdn Liſſabon aus die Rückreiſe nach nah Kiel ariqetreten; S angetreten; S. M. S. „Arcona“, Kommandant: Fregatten- Kapiiän Rrincke, Kapitän Reinke, iſt am 18. Mai in Plymouth Und und S. M. S. „IltiS“, „Iltis“, Kommandant: Korvrttrn:Kapitän Korvetten - Kapitän Lans, cm drmſeldcn an demſelben Tage in Kiautſchou angrkommsn. Bayern. Kiautſhou angekommen. Vayern. Die Kammer der ReichSräihe Hai, drm Reichsräthe hat, dem „W. T. B.“ 3150196, zufolge, in ihrer gcſirigen SiZng geſtrigen Sigung mit allen grgrn nruxi gegen neun Stimmen dcn 1121-1811 errrbcſtruer-(HrſcH-entwrirf nach den Beſchlüffen drs néuen Gewerbeſteuer - Geſeßentwurf nah den Beſchlüſſen des Ausſchuſſes angenommen. Im Laufe“ drr Jm Laufe * der Debatte ergriff miri) au< Seine Königliche Königlihe Hoheit der Prinz Lridwig zwrimai Ludwig zweimal das Wort und trat der Behmwiang exit- grg-n, Behauptung ent- gegen, daß das neue Grivrrbsſtrurrgeſrß Gewerbeſteuergeſes die Groß- indm'rris induſtrie zu ſtark belaſte. Höchſtderſelbc 1<_iidertc Höchſtderſelbe ſchilderte dabei den ſchweren “Stand, wel<cn Bargrrns Großinduixrie babs, Stand, welhen Bayerns Großinduſtirie habe, da LS es ihr an grmiigendcn Waffxrſiraßrn genügenden Waſſerſtraßen und an biüigem Brzugc billigem Bezuge von Koliken Kohlen fehle, während fie Qndrrrrſcits HOHE Löhric zahler. müſir. NUr dor _Tiichtigkcit der L*:iier umdxArdÜtrr ſci cs gciungrn, ſie andererſeits hohe Löhne zahlen müſſe. Nur der Tüchtigkeit der Leiter und Arbeiter ſei es gelungen, die Großirduſtrie Großinduſtrie auf ihrer ]eßigcn 396110 jezigen Höhe zu criialtcn. erhalten. In ſeiner ziveitrii zweiten Rede ſprach ſpra der Prinz Ludwig ÜbLk dir Lags d;r bancriſchcn Miihirninduſtris imd brfürwortetc eincn gr: rr<icn Olué-qlrick) zwiſchrn dcn Zntrrcffen dcr Großmühlsn urd über die Lage der bayeriſhen Mühleninduſtrie und befürwortete einen ge- re<ten Ausgleich zwiſchen den Jntereſſen der Großmühlen und denen der Kirinmühien. Lübeck. Kleinmühlen. Lübe>., Die Mitglieder der Senate drr der Hanſeſtädte Ham: Ham- burg, L Üdeck Lübe> und Bremen „hditen hatten geſtern in Lübeck cinc Lübe> eine Zuſammenkunft. Nack) drm Frahnück Rah dem Frühſtü> im Rathskrilcr Rathskeller wurden die S danwürdigkLitc-n dcr Sehen£würdigkeiten der Stadt urid und hierauf dic die umfang- rcichrn Bauarbeitrn (i_n drmEiderave-Kanal deſi<tigt. Nack)- minags reichen Bauarbeiten an dem Elbe-Trave- Kanal beſichtigt. Nach- mittags fand im Fcnſaaic dcs Rathhauſss cin Feſtſaale des Rathhauſes ein Diner ſtatt. Oeſterreich-ngarn. Trr Defterreih-Ungarnu. Der Kaiſer ritt, wie dem „W. T. B.“ au?- Bruck aus Bru> a. d. Lcirha qsmxidct Leitha gemeldet wird, gsſtcrn nach drr Briichtigmig drs modiiiiirrien Jnfantericchiments Ho<- geſtern nah der Beſichtigung des mobiliſierten Infanterie-Regiments Hoch- und Deutſchmeiſter cm Deutſhmeiſter an dasſelbe Haran heran und richtete an dir die Truppe folgende Worte: „Ich frene mich übér Worte : „Ih freue mi< über das gutes gute Ausſehen des Regiments UND deffen vrrzüsliibes Exxrzierén; ick; bzke und deſſen vorzüglihes Ererzieren; ih habe darin einen neuen Berrci-Z dxfür, Berocis dafür, daß ich mich jéderzeit ih mi jederzeit auf dieſcs Negimrnt, msinr Dsutirhmeiſter dieſes Regiment, meine Deutſhmeiſter und mei-e meine Wiener Verlaffkn verlaſſen kann.“ Ein geitcrn geſtern Abend in Wien ausgrgedenss ausgegebenes Com- mUniciriS muniqué beſagt: Die VcrtrauenSmänncr drr dcrrtſchrn Oppdiiiidnsvaricisn Vertrauensmänner der deutſchen Oppoſitionsparteien waren bchufs behufs Abfaſſung Linss Ent: eines Ent- wurfs der nationalpolitiſcheri nationalpolitiſhea Forderungen faſt dcri den ganzen Tag verſammelt. Jm LaUYe qui des Nachmittags traten die in Wien cingctroffoiicn Mitglie rr cingetroffenen Mitglieder der deutſchen Fortſchritts: deutſhen Fortſchritts- partei urid und der Voik§partei Volkspartei zu Vorbeſprechungcn zri- Vorbeſprehungen zu- ſammen, welche heute forigcſcßi wcrden ſoUen. Trr fortgeſezt werden ſollen. Der böhmiſche Landtag nahm g€ſiern geſtern den Landes- voranichiag voranſhlag an Und dri<loß, und beſchloß, zum Zwecke Zwe>e der Dsckung De>ung des troH Erhöhurig troy Erhöhung der Umlagen und tro? Einſteüung dcr i, Einſtellung der Ueber- wei1ung weiſung aus der Perſonai:Einkommenteuer Perſonal-Einkommenſteuer im Etat noch im: gedecktrn no<h un- gede>ten Defizits von 3 Miſlionen cin Laiides:Anlehen Millionen ein Landes-Anlehen in gleicher Höhe anfzunrhmen. Tic aufzunehmen. Die Reſkriptkommiſſion des Landtages bai be: ſchloſſen, hat be- loſſen, dem Landtage folgende Reſoiuiioneri vorzuſchlagen: Reſoluiionen vorzuſchlagen : Der Landtag beharrt auf den in der vorxährigen AdrrſeÜ dargelegtrn Grundiäßrn, vorjährigen Adreſſe | dargelegten Grundſäßen, insbeſondere auf Erwsiterung des- legislaiiocn Erweiterung des | legislativen Wirkungskreiſes. Einr Eine Abänderung der Wahl-! Wahl- ; ordnung wird für nothwrndig erklär_t; nothroendig erflärt; der Landesausſchufz- Landesausſ{<uß | wird béaufiragi, beauftragt, in der nächſten Seſjion Seſſion eine entſprechende? nrue Landtagßwuhiordmmg entſprechende } neue Landtagswahlordnung zu untcrdreitrn, unterbreiten, in wel<:r welcher die . ' | | den Ausſtand der Briefträger zu interpeUieren. interpellieren. Es wurde " ' die ſofortige Berathung der Jnterpeilationen beſchisſen. Interpellationen beſchloſſen. Der : Tsputirte WahlordnuM * Deputirte La des nichifideikommiſſariſchen Großgrunddrfißes mich dem » Uſter d;r Reichs-Wahldrdnung ahzuändrrn nichtfideikommiſſariſhen Großgrundbeſiges na< dem Muſter der Reichs-Wahlordnung abzuändern iſt, und dir die Wahlordnung der KUrien, Kurien, Städte und Landgemrindcn mik Landgemeinden mit einer gerechten-Vertreiung gere<ten-Vertretung beider Volksſtämme in Einklang gebracht gebraht und allen Staatsbürgern, welche das _Neichsraihs- wahlrecht Reichsraths- wahlre<ht beſißen, das Landtagswahlrecht „verliehen mird; verlichen wird; ferner ſoll der Ausxchuß Zoo in der nächſten Seſſion ,einen Geſeh- eniwurf einen Geſeß- entwurf vorlegen, n in welchem beiden Nationen eme gerechiere eine gerechtere Vertretung im Landesausſ<uffe, Landesausſchuſſe, in der Landtagskommüfion Landtagskommiſſion und in den Landesinſtitutcn Landesinſtituten verbürgt mird. ' ' wird. | Wie den Wiener Blättern aus Prag gemeldet wrrd, wird, haben 13 deutſch-nationale Landta s-Abgeordnete deutſch - nationale Landtags-Abgeordnete in einer Zuſchrift an den Oberftlandmarſcha Oberſilandmarſchall erklärt, daß fie ihre Mandate niederlegien. _ . _ niederlegten. i f Jm fteieriſchen Landta ſteieriſhen Landtag verließen geſtern die" ſlove- riiſchen die #love- niſchen Abgeordneten bei eginn Beginn der Debatte uber über das Budget den Saal, nachdem nahdem der Stellvertreier Stellvertreter des Landxs- hanptmanns Landes- hauptmanns erklärt hatte, daß die Slovenen infolge der Eixp ſicliurig Ein- ſellung von 20000 20 000 Gulden fiir für das deutſche Gymnafiuzn zn Cilii Gymnaſium in Cilli und zu Subventionen für den'deutſchen den deutſhen Schulverein in das Budget an der Debatte nicht theilriehmen wurden. theilnehmen würden. Im ungariſchcn ungariſchen Unterhauſe rnterpeilierte interpellierte geſtern drr der Abg. Ugron über die Haager _ Konferenz rind wres m und wies in der Brgründang Begründung ſeiner Interpellation darauF Jnterpellation darauf hin, daß gavz ganz Ungarn die FriedenSakiion Friedensaktion mit Freude begruße; Ungarri ſer begrüße. Ungarn ſet ſtets ein Freund des Friedens geweſen und habe nie Expgnſroriß- gelüfte Expanſion3- gelüſte gehegt. Redner gab ſodann feinen Sympathien, fur Finland Ausdruck fodann ſeinen Sympathien für Fin!and Ausdru> und führte aus, es ſei unvrrſtändlich, wre unverſtändlich, wie der Kaiſer von Rußland einerſeits Yeweiſx Beweiſe ſeines edlen Herzrns_geden könne, Herzens geben fönne, andererſeits aber zulanc, zulaſſe, daß den. armen leqndern Finländern die Verfaſſung geraubt werde. Ugron richtete ſchließlich ſchließli< an din den Miniſter :Präfidenten - Präſidenten folgende Anfrage: „Im Hinblick „Jm Hinbli> darauf, daß diejenigen Stadien, Staaten, die zum Haagrr Haager Kongreſſe grladen ſind, ]cdock) keine geladen find, jedoh feine Vertreter dorthin entſandt haben , nicht haben, niht als erſchienen betrachtet warden werden und kein fein Stimmrecht ausüben können, ferner mit Rückncht Rückſicht darauf, daß das nicht erſchienene Montenrgro_1roßdem Montenegro iroßdem ſein Stimmrecht ausüben wil], will, und ſchließlich mrt_Ru>fi<t ſ{ließli< mit Nüdſicht darauf, daß. daß, falls es jeßt anerkannt werde,. werde, daß Rußland Agcni Agent und Vertretrr Montsnegros Vertreter Montenegros ſei, ſpäterhin ſich die benachbartrn Staatdn benachbarten Staaten in aiicn auswärtr en Angelcgenheiteri ſtait allen auswärtigen Angelegenheiten ſtatt Montenegro Ruß; Ruß- land gegenüber ſießrn cken würden, frage ich, ih, ob es wahr iſt, ift, daß Rußland auch Nußland au< an Stelle Montenegros auf dem Kongreſſe ab: :":immen ab- immen wird und was die Delegirten Oeſterreich - Ungarns gethan haben, Um diss um dies zu verhindern.“ Großbritannien und Irland. Tas Obsrhaus JFrlaud. Das Oberhaus genehmigte ohne namentliche namentlihe Ab- ſtimmung die dritte Leſung des Wuchergeſcßentwurfs Wuchergeſchentwurfs und ver: ver- tagte fich ſich alsdann bis zum 1. Juni. . Jm t Im Unterhauſe erklärte, wie „W. T. B.“ berichtet, der Staatsſekretär für die Koionirn Kolonien Chamberlain, der Präſident des Oranjr-Freiſtaairs Oranje-Freiſtaatcs Stejn [)abrdcn (Houvrrnrur habe den Gouverneur der Kapkoldnie Kapkolonie Sir Alfred Miiner Milner und drn Präſidcnten Krü ge r den Präſidenten Krüger zu einer Zuſammenkunft nach Blccmfdntxin cingeladrn. Drr Pie Cin na Bloemfontein eingeladen. Der Gouverneur abe habe dieſe Einladung mit Zuſtimmung der ngirrung Regierung angenommen, weiche hierdurch _einen Bewris ihrrr Bereitwiiiigkeit, welche hierdur<h einen Beweis ihrer Bereitwilligkeit, mit der Südafrikani1<en Südafrikaniſchen Republik herzliche Bezichungen aufrecht Beziehungen aufreht zu erhalten, habe geben wollrn wollen und crnſtlich hoffr, ernſtlich hoffe, daß durch die LZ/(izſcimmixrikiirift dihamecza in J eine befriedi- grnde gende Löſung der i<web€nden *ragrn ſ<Gwebenden Fragen werde hxrbeigeführt herbeigeführt werden. Die Zuſammenkunft brzwrcie, Zuſammenkunſt bezwe>e, die gegcnwärtige gegenwärtige Lage zu eröriern urid drn erörtern und den Abſchluß eines ſolchen Av- idmmrrs ſolhen Ab- fommens herbeizuführen, welches wel<hes die engliſche NC_gierung annehmcn engliſhe Regierung annehmen und den Uitiawdch Uitlanders als ein billiges Zugeitänddiß Zugeſtändniß auf ihre gerechten Forderungrn empfehlrn gerehten Forderungen empfehlen könne. Frrner Ferner wolle man ſuchen, d'en den Schwierigkeiten ein Ende zu machrn, weiche machen, welche die giitcn Bezirhungrn bedrohtrn, die nach drm Wimſch drr britiſchcn Ncgierung zwiſchen guten Beziehungen bedrohten, die nah dem Wunſch der britiſhen Regierung zwiſhen ihr und der Regiorung dcr Südafrikaniichen Regierung der Südafrikaniſhen Republik fortdauernd bcnänden. Cdamdcrlciin bejtänden. Chamberlain fügte hinzu, er Höre, höre, daß drr der Präſident Krüger erklärt habe, die Antwort Sir Alfred Miincr's Milner's gehe Über über ſeine Abſichirn Abſichten hinaus; trdßdem ſsi cr troßdem ſei er aber bereit, nach Bloemfontsin zi: grdsn nah Bloemfontein zu gehen und WM jeden Vorſchlag in freundſchafi- licher Wciſe freundſchaft- liher Weiſe zu erörtern, weichrr ßcrignct ſri, zu eincm gUth Einvernehmrii zwiſ<cii drr “Südafrikaniſchen Rrpiiblik welcher gceignet ſei, zu einem guten Einverüehmen zwiſhen der Südafrikaniſchen Republik und England und Engiarid umd zur Iiwfrccbtrrhaitimg ch FlideUE Aufrechterhaltung des Friedens in Süd-Afrika briiiLikUgLii, vorarSgeſcHi, beizutragen, vorausgeſeßt, daß die Unabhängigkeit der Süd- afrikmiiicki-en afrikaniſhen Republik nicbt arigefockiten mt angefochten werde. Schließlich rrkiärte erklärte Chamberlain, er giaube, dic glaube, die Zuſammenkunft werde am 30. Mai erdegen. Ter ParlemrntK-chrxtär Brddrick erfolgen. Der Parlaments-Sekretär Brodri> ſagte, cs es ſei ihm nicht bekannt, daß die ruſiiſck)? Rrgierung ruſſiſhe Regierung für Waarrn, wslche Waaren, welche in China miiicls dcr Eiſenbudn mittels der Eiſenbahn von Port Artiiur Arthur und von dcm1€1iigen Tiieilc Talicnwan's demjenigen Theile Talienwan's importiert wiirden, welcixr würden, welcher für die aUsſ<ließli<e Brnußung ruſſißber ausſhließlihe Benugzung ruſſifther und chineſiſcher hineſiſher Schiffe reſarvirrt ſii, reſerviert ſci, Vortheile beanſpruchc, beanſpruche, wie ſie gemäß ' $ 3 des ruſfiſch-chinefiſchen ruſſiſch: <ineſiſhen Abkommens, betreffend drn den Bau der Mandſchdrci-Bakm, grwädrt Mandſchurei- Bahn, gewährt würden. Er worde werde in Peking darüber Nachfrags Halicn Nachfrage halten laſſen. WEnn Wenn es ſich ibaiſäckilich ſih thatſächlich ſo verhalten ſollio,ſo ſollte, jo würden die ſo eingeführten ruſjiſrhen ruſſiſhen Waaren bezüglich des Werihzoüs Werthzolls um 21/2 Proz. beſſer geſtelit geſtellt ſein als die durch dur< die Vertrags- iyäfcn häfen eingeführten engliſchen engliſhen Waaren. Die Kommiſſion des Unterhauſrs Unterhauſes hat die Londoner Lokal- Verwaltungß-Biil angrnommcn. Verwaltungs-Bill angenommen. Der Erſt? Erſte Lord der Admiralität Goſchen hielt (:cſtrrn geſtern bei einem Bankett cine eine Rede, in welcher er, dem „W. TB.“ T. B.“ zufolge, ausführte, daß die Lage in Afrika zwar zu Befürchtungen Anlaß gebe, daß er aber troßdem hoffe, dcr der Präſident Krügcr wrrde Krüger werde den Theil der Bewohner drr Süd: der Süd- afrikaniſchen Rep Udiik zufriedenſtcilcn, ublik zufriedenſtellen, welcher zu ihrem Wohi- Wohl- ſtande beigetragcn lzabe, beigetragen habe, ſowie Zufriedenheit und Loyalität im ganzen Landc thbeiführcn, wodurch Lande herbeiführen, wodur< die Unabhängigkeit des Lauch Landes am beſten werde gewahrt werden. Frankreich. Tas Das „Journal oficicl“ vrröffentiicht officiel“ veröffentliht ein Dekret, durch wclckzes dur welches der am 14. iovemder November 1896 in Haag unterzeichnete erſte internationale VrivatrechtSvertrag, Privatrechtsvertrag, das Zivil- prozcßvrrfahrcn prozeßverfahren betreffend, Ukbſt nebſt dem dazu gehörigen Zuſaßprdtokoli Zuſaßprotokoll bekannt gemacht wird. Der Miniſterratl) bcfchäftigte ſich Miniſterrath beſchäftigte ih geſtern, wie „W. T. B.“ berichtet, mit dem Ausſtande der Briefträger und beſchloß, im “Falle einer Jnterchation Falle ciner Jnterpellation in der Drpmirtcn- kammer Deputirten- fammer ſolle die 8Ziegierung erklären, Regierung crklären, daß die Briefträger, da ſie StaatSQngoſteüte ſrien, nicht Staatsangeſtellte ſeien, ni<ht in den Ausſtand treten könnten, fönnten, ohne ſich ſi<h eines Vergebens ſchuldig Vergehens ſ{<huldig zu machen, und daß die Urheber des Ausſtandes daL-er beſtraft D beſiraft werden müßten. Bei Eröffnung der geſtrigen c;isung Sizung der Deputirten: k ammer Deputirten- fammer verlangten mehrere Deputirte, die Regierung über Baudrt) d'Aſſon richtete Baudry d'’Aſſon richtete“ an die Re- 1 guru“ n | gierung die Anfrage, welcbe wel<he Maßregeln ſie 1: zu ergreifen gedenkxx. dente, Der Deputirte CST? Cère hob die Nach eile Nachtheile hervor, die der Ausſtand für den Pariſer Handel mit fich bringe.“ ſi bringe. Der Handels - Miniſter Delombr'e Delombre erwiderte, daß die Vertheilung der Briefe Abends wieder regelrnäßig 1woiedér regelmäßig erfolgen werde. Der Miniſter war der Anſicht, daß ein offerit- li<er Dienftzweig öffent- licher Dienſtzweig nicht der Willkür einiger Angeſtellten preis- egeben werden dürfe, und daß dieſe unmögiich unmöglich ihre Beſchlüſſe Lem bim Parlament und der Regierung auéwaingen könnten. auſgwingen fönnten. Der Miniſter-Präſident D u p u !) Dupuy erklärte, die egierung Regierung werde es nicht nit zulaſſen, daß Staatsangeſtellte in den Ausſtand treten kömrten. fönrten. Die Vertheilung der Briefe werde in Pariszvie Paris wie gewöhnlich weiter ? olgen. erfolgen. Wenn die Briefträger ihren Dienſt nicht niht wieder auf: nahmeri, auf- nähmen, würden ſie einfach durch einfah dur< andere erſetzt werden., erſeßt werden. Die Regierung werde fich ſi< vor keiner feiner Drohung beugen. Die De- batte wurde hierauf geſchloſſen. Die Kammer verwarf ſchließlich ſ{ließli< mit 400 gegen 177 Stimmen eine von dem Sozialiſten Milierand beantragieTageSordnung, Millerand beantragte Tagesordnung, in welcher dem Bedauern Ausdruck Ausdru> gegeben wird, daß die den Briefträgern gemachten Verſprechungen nicht Verſprehungen ni<ht gehalten worden ſeien. Zu der von dem Deputirten Codet eingebraJien Tagesordnung R LeG Tagetordnung beantragte dcr der Deputirte (Hauthier Gauthier de lagny Clagny einen Zufaß, durch Zuſaß, dur den die Regierung aufgefordert werden ſolle, folle, vor dem Senat das Votum der Kammer zu vertheidigen. Dieſes Amendement wurde, nachdem nahdem der Miniſter-Präfident Dupur) Miniſter-Präſident Dupuy erklärt hatte, daß die Reqierung Regierung einen derartigen Zwang ablehne, mit 366 gegen 165 Stimmen verworfen. Schließlich Schließlih nahm die Kammer mit 383 gegen 112 Stimmen eine Tages:)rdnung Tagesordnung an, in welcher die Erklärung der Regierung gediUigt wurdc. Regierung: gebilligt wurde. Sodann ging die Kammer zur Weitrrberathung Weiterberathung der Interpeüation Über Interpellation über Algier über. _ _ Jm : 2 Im Senat wurde die Negirrung Regierung gleichfalls uber über den Ausſtand der Briefträger inierpeUiert. Ter Unter=Staats- interpelliert. Der Unter - Staats- ſekretär für Poſten und Telegraphen Mougeot gab ähnliche Erklärungen ab, wie der Miniſter Delombre und drr Miriirter- der Miniſter- Präſident Dupuy in der Dcpuiirtenkammer. Deputirtenkammer. Er berichtete über die ſeitens der Regierung ergriffrnrn ergriffenen Maßnahmen und gab der Hvffnung Ausdruck, Hoffnung Ausdru>, daß die Kriſts Kriſis bald überwunden ſein werde. Der Senat nahm darauf eine Tagesordnung an, in welcher das Vertrauen in die Feſtigkcit Feſtigkeit der Regierung aus- geſprochcn geſprochen wird. Das Schwurgericht in Grenoble hat den früheren Maire von Algier Max Régis von der Anklage der Aufreizunq Aufreizung zum Mord und zur Plünderung frei eſprochen. Geſtern Abend begab ſick) ſi<h ein Haufe von 300 erfonen Perſonen vor den dortigen (3811316 mithairS, cercle militaire, brachte Hochrufe auf Dr_ryfus Dreyfus und Picquart aus, ſang die Carmagnole und war; warf mit Steinen. Drei Offizicre Offiziere wurden verleßt. . ; Der Maire von Algier iſt iſ infolge mehrerer Zwrſchen- Zwiſchen- fälle, welche ihre Veranlaſſung in einer Etiketiefrage Etikettefrage anläßlich der dortigen landwirthichafilichen landwirthſchafilihen Ausſtellung hatten, _dur<_den durch den Präfekten vom Amte qupendiert ſuspendiert worden. Eixi antijcmitiichcs Ein antiſcmitiſhes Mitglied des Generalratys Generalraths wurde wegen Be1<impfung drs Beſchimpfung des Präfekten verhaftet. Als die Nachricht von der Frriſprecbung Freiſprehung Max Négis' de- kannt Régis' be- fannt geworden war, ſammelte ſich ſi< geſtern in Algier eine zahlreiche Mxnge zahlreihe M-nge auf der Place de la Népublique_und République und zog unter Hochrufcn Hochrufen auf Régis und Schmähruxen auf_ Shmährufen auf die Juden dureh die dur< dic Stadt. Die Polizei verhinderte Ausychrciiungen, wclche Ausſchreitungen, welche gegen die Juden verſucht wurdxn. verſuht wurden. Einige Verhaftunaen Verhaftungen wurden vorgenommen; Ernſte Zwiychenfäiic ernſte Zwiſchenfälle ereigneten ſich nh nicht. Italien. Ftalien. Die Strilen Stellen der Unter-Staaisſckrctäre Unter-Staatsſekretäre find, dem „W. T. B.“ zufdlgo, ſd beſcßt zufolge, ſo beſeßt worden, wie geſtern mitZriheilt mitgetheilt wurde, mir diejemgc nur diejenige im Juſtiz-Minifterium Juſtiz-Miniſterium iſt noch no zu beſaßen. beſchen. Portugal. Tie portugirſiſche Die portugieſiſhe Regierung gab, wie „W. T. B.“ mrldct, mcldct, am Mitiwoci) Mitiwoch zu Ehren der Offiziere des deutſchen Gcfchwadcrs Geſchwaders ein Bankett zu 250 Gedrcken, Gede>en, bei welchem welhem der portugieſiſche Marinc-Miniſtcr Villaxa portugieſiſhe Marine-Miniſter Villaça ſowie der NRW?. deutſche Geſandte Graf von Tattcnbach Tattenbach und der deutſche deutſhe Admiral Thomſen freundſchaftlich grhaltenc Trinkſprüchr freundſchaftli< gehaltene Trinkſprüche ausbrachten. Geſtern fand auf dcr deutſ<€n Geſandtj<afi der deutſhen Geſandtſchaft eine Fcitlichkeit Feſtlichkeit ſtatt, zu welcher der König und die Konigliche Königliche Familie erſchienen. Niederlande. Tie Die geſtrige crſte Sißuxig erſte Sißung der internationalen Konfsrenz iibcr dic Abrüytungsfrage Konferenz über die Abrüſtungsfrage war formrlisr formeller Natur und dauerte mir nur 25 Minuten., Minuten. An derſelben i_iahmen al]? Dclegirten nahmen alle Delegirten mit ihren Briräthen Beiräthen theil. Ticſrlhrn cr1<1_cnen Dieſelben erſchienen von 11/2 11/4 Uhr an und nahmezi nahmen ihre in alphabctqcher Reikikn- fd [ge angxordneten _Piäße em. alphabetiſcher Reiben- fo lge angeordneten Pläße ein. Nach 2 Uhr erſchien der niedsrländi1<e Minimr niederländiſhe Miniſter des Aeußerrr _de Aeußern de Beaufort in Bx:- Be- gleitung des Kammerherrn der Konigm Königin Jonkheer Hoeufſt Hoeufft van VclzeÜn. Velzen. Der Miniſter de'Beaufdrt Miriſter de Beaufort nahm „alsbald alsbald den Präſidenicniiß em Präſidentenſiß ein und Hielt, wre hielt, wie „W. T. B.“ berichtet, nach: nach- folgende An1pra<e: Anſprache : Im Namen meiner erbakenen erhabenen Herrſcherin babe ich habe ih die Ehre, Sie wiiikommen willkommen zu brißen beißen und drm dem Kaiſer aller qußen, Reußen, welcher durch die Wahl der? des Haag zum Sitz:? dsr Sitze der Konferenz unſerem Laxide Lande eine große Ehre rrwies, erwies, meine tiefſte Ehrerbietung und lebhafte Dankbarkeit außzudrücken. auszudrü>en. Durch „ſkins tile, ſeine edle, in der ganzrn zivilifixrten ganzen ziviliſierten Welt mit Beifall regrüßie Initiarive begrüßte Initiative hat der Kaiyer O_on Kaiſer von Rußland den von rinrm ſsixier cinem ſeiner erhabenen Vorgänger, drm Kaijex Aikxander 1. dem Kaiſer Alexander T. aus- ßxdrücktkn Wnnicb crfüiien wolién, gedrü>ten Wunſch erfüllen wollen, daß alle Hkrr1<er Herrſcher und (1116 Völksr alle Völker Europas ſich Unter einand-sr Vrrſtändigen ſi unter einander verſtändigen möchten, um als Brüder zu [“?an leben und ſich ,:egenſeiiig ſi< gegenſeitig in ihren Bedürfniffen Bedürfniſſen zu unterſtüßen. Geleitet von dirſén dieſen edlen Traditionen reines ſeines erhabenen Ahnen, hat Seine Majeſtät aUen allen Regierungen, deren Vertreter bier hier anweſend find, ſind, den Zuſammentritt einer Konferenz vorgeſchlagen, wcl<c welhe die Aufgabe kaben ſoll, nach na< Mitteln zu 1u<rn, ſuhen, um den unaufd'örlichen unaufhörlien Rüſtungen cin Zirl ein Ziel zu jeßrn ſeßen und die ſchwere {were Noth, welche die *aupzc ganze Welt redrobt, bedroht, zu brendigen. beendigen. Der Tag drs Zufammmtritts rieier des Zufammcntritts dieſer Konferenz wird einer der beworragxndften *Tage hervorragendften Tage in der Geſchichte des zur Neige gebenden Jahrhunderts 1ein. Er iäUt zummmen gehenden Jahrbunderts ſein. Gr fällt zuſammen mit drm dem Feſttage, den alle Unterthanen des_Kaiſrrs won des Kaiſers von Rußland als ndtio- natio» nalen Feiertag begeben, und indem 1< mi< ih mi aus tiefſtem rien (1an Wünſwen Herzen allen Wünſchen für das Glück Glü> des aroßberzigen Souderäns anſ großherzigen Souveräns anf ließe, ml! ich will ih mir erlauben, als Wortführer der amen ganzen ziviliſierten Welt „drr der Hoffnung Ausdruck Ausdru> zu geben, daß der aiſer, Kaiſer, der m in den Arbeiter Arbeiten dieſer Konferenz die Verwirklichung ſeiner qroßberzigen großberzigen Züge ſieht, fiebt, in Zukunft dieſen Tag als ren 1<önſten den ſchönſten feines Lekrns anſebkn Lebens anſehen werde. Ihre Shre Majeſtät, meine erhabene Souveränin, die Von von denſelben Gefublen Gefüblen durchdrungen iſt, welche wel<he den Kaiſer yon von Rußland zu ſeinem Vorgehen angeregt haben, hat der Konferenz das ſchönſte hiſtoriſche ſ<öônſte hiſtoriſhe Bauwerk “;_rzr Vsrfügung zur Verfügung ſtellen wollen, welches ſie beſißt. fie beſizt. Der Saal, in welchem welhem Sie fich ſih befinden, iſt iſ von dem hervorragendften den hervorragendſten Künſtlern _des des 17. Jabr- Jahr- bunderts aukgeftattet auégeſtattet und von der WittM Wittwe des Prinzen Friedrich Heinrich Heinrih zum Andenken an ihren edlrn Gemahl errichtext edlen Gemabl errichtet worden. Unter Ünter den Gruvven Gruppen und aüegoriickpen allegoriſhen Geſtalten, welche welhe Sie hier be- wundern werden, befindet fich ſh eine, welche ſich welhe ſi< auf ken den Weſtfäliſchen Frieden Ao bezieht und Ihre nam ganz beſondere Beachtung BeaEtung verdient, näm ich nämli<h die Gefialt, welche fich" Geſtalt, welhe ſi< über der Eingangsthür dieſes Saales befindet, wo- Sie die Friedenögöttin Frieden8göttin in diejen dieſen Saal eintreten ſehen, um den JanustemVelm ſchließen. I> Janustempvel zu ſ{<ließen. Ich hoffe, daß dieſe f<öne AUegorie ſ<öne Allegorie von guter Vorbedeutung für Ihre Ibre Arbeiten ſein wird und daß Sie nach Brendiaung nah Beendigung derſelben ſicb ſi<h werden ſagen können, daß die FriedenSgöttin, welche Frieden8göttin, welhe die Kunſt in dieſen Saal zuerſt zuerft eintreten ließ, dieſen wieder verlaſſen bat, hat, um ihre Wohltbaten Wohlthaten der gamen ganzen Menſchheit zu tbeil theil werden zu laffen. „ , laſſen. _ Der Miniſjrr Miniſter de Beaufort ſchlug ſ{hlug ſodann unter dem einſtimmigen Beifall der Mitglieder der Konferen Konferenz vor, das ?aäsſtehende n ag Telegramm an den Kaiſer von Ru land Rußland zu en en: ,Die enden: „Die Konferenz legt zu Füßen Eurer Majeſtät ihre eraekenſten Glückwünſche ibre ergebtenſten Glüd>wünſhe zu dem heutigen Geburtstage nieder und drückt drüd>t ihre aufrichtigſte aufrihtigſte Befriedigung darüber aus. aus, an der Vollendung des großen gro und edlen Werkes mitwiran mitwirken zu dürfen, zu drm dem Eure Majeiät Majeſtät die bochberzige Initiajive hoGberzige Initiative ergriffen haben, für welche wel<he die Kon- ferenz ibre ihre ergebenſte und tiefſte Dankbarkrit Dankbarkeit anzunehmen bitiet. d e - bittet. de Beaufort.“ Sodann ſchlug {lug der Miniſter den “ruſſiſchen ruſſiſhen Botſchafter in London Baron von Staal zum Präſidenten vor. Derſrlbe ubernahm Derſelbe übernahm ſofort das Präſidium mit folgender Anſprache: Anſprache : _ Msin- Meine erſte Pflicht iſt, ift, dem niederländiſchen Miniſter niederländiſ<hen Minifter der aus- wartigen wärtigen Angelegenheiten meinen Dank auSzuſyrechrn auszuſprehen für kié die edlen Worte, welche welhe er ſoeben meinem erhabenen Herrn gewidmet bai. hat. Seine Majeſtät wird tief gerührt ſein von den boden Gsſinnungen, hoben Geſinnungen, von dsnen denen der Miniſter Minifter de Beaufort fi< bat ſih hat leiten laffen, laſſen, und von der Bereitwilligkeit, mit wxl>er welWer dieſe hohe Verſammlung ſich \i< dieſen Gefinnunqen -angeſ<loffen bat. Geſinnungen -angeſ{loffen hat. Wenn aui _den auf den Kaiſer von Rußland die Jnitiatire Fnitiative zur (»Fin- beruiung Ein- berufung der Kodierer; zurückzuführen iſt, Konferenz zurüczuführen ift, ſo verdanken wir es der Königin drr der Niederlande, in ihrrr Hauptſtadt ziiſammenberuſen ihrer Haupiſtadt zuſammenberufen worden zu ſein. Es iſt eine glückliche Vorbeks'atung glü>lihe Vorbedeutung für den Erfolg unſerer Arbeiten, daß wir unter den Nuſpicien einrr jungrn Auſpicien einer jungen Herrſcherin yer- ſammeli ſind, drren brxaubrrnde Anmutb bir- ver- ſammelt find, deren bezaubernde Anmuth bis in die Weiteſie weiteſte Ferne ihre Wirkung Wüi:kung übt, und deren allcm Großen allem Grofen und Edirn zugändiickxs Edien zugängliches Herz 10 fo viel Symraibie ÖFZLUſ-it bat Sympathie bezeugt hat für die Sache, die uns bieibrr qubrt bat. „Inmitten hierher e hat. Inmitten der Ruhe drs Rube des Haag und im Schooße cities eines olkes, das emen w hervorragenden einen ſo bervorragenden Faktor der al1*eweinen Ziviliſation allgemeinen Zivilifation bildet, bddep haber wir ein lrucbtendes Beiſrirl krffen Vor Ändkn,wasTarf-srkeit, Yatriotismus leuhtendes Beiſpiel defſen vor Augen, was Tapferkeit, POEGRuE und Tbatkrafſ Thatkraft für das Wohl Wobl eines Volkes rermöxkn. vermögen. uf drm geſchichtlicbén Bodkn dem geſhihtlihen Boden der Nirderlandk Niederlande ſind die größten Probleme des poiitiſ<cn politiſhen Lebens tkr ter Staaten diskutiert rrrrden. werden. Hier, kann man ſagen, ſtand die Wiege drr Wiffrnſcbaft der Wiſſenſchaft vom interrmtionaikn internationalen Recht. Jahrhunderte binkUrcb rrurde'n bindur< wurden bier die baUriſächlickſtrn bauptſächli@ſten Ver- handlungen zwiſchen zwiſhen den europäiſchen Mäcbtrn gkrfſdgen. Hir: Mächten gepflogen. Hier end- lich Wurd! ker bkmerkrnsweube li< wurde der bemerkenswerthe Vertrag unterzeichnet, wrlchkr eincn Waffenſtiilſtand welcher einen Waffenſtillſtand in den dlatigen Kämpien blutigen Kämpfen zwiſchen drn den Staaten bsrbci- fuhrte. Herbci- führte. Wir befinden uns alſoinmitten lauterbiſtoriſcber Ueberlieierungen. ES alſo inmitten lauter hiſtoriſcher Ueberlieferungen. Es erübrigt mir noch, no<, dem Miniſter des Auswärtigen der Nierst- lande_ Nieder- lande meinen Dank abzuſtaxten abzuſtatten für die ſo 7 meichelbaftrn, f meichelbaften, zu ſcbmz'tchslbaften Wort?, \<hm-ichelhaften Worte, die ipezirll ſpeziell mir galten. cb Ich bin ſicher, dsn Gefublen ficher, den Gefühlen aller Mitaliedxr Mitglieder dieſer boben Vcrſammliing Ausdruck hohen Verſammlung Ausdru> zu geben, wenn ich dxm Miniiter i< dem Miniſter de Braiiiort Vrrſickprre, Beaufort verſichere, wie glücklich glü>li< wir eweſxn x_rärexi, mr_nn eweſen wären, wenn wir ihn bsi bei unſeren Verſammlungxn Verſammlungen die Prä- dentxcbait batten dentſchaft hätten führen ſebrn ſehen Sein Pla Plaß für da.- das Präſidium ira: nicbt _nur_dur< Vorgängr war ni<t nur dur< Vorgänge bei äkrilicbkn (Hr égknbeitrn, ionkktn durcb dix Eigerixcbaxten dcs brrvorragenden Sxaathnannrß ähnlichen Gelegenheiten, ſondern dur< die Eigenſchaften des hervorragenden Staatsmannes angezeigt, krr der gegen- wartig drs auswärtige wärtig die au8wärtige Politik der Ni€:erlande léitet. Niederlande leitet. Sein Präſiririm Präſidium wäre ubsrdies überdies eine weiters PöſiicbkeitdbrzeuZung geweſxn. welche weitere P eguns geweſen, welhe wir feinst erhabxnkn H-rrin ſeiner erhabenen Herrin hätten abſtatten wd en, wollen, die gerubt hat. bat, uns lirbens- wurdtqr (Gaſtfreundſchaft liebens- würdige Gaftfreundſhaft anzubieten. Was mich mi betrifft, „ſo fo kann ich die_ ih die Wahl meiner Pétion Perſon für das Präſidium nur damit 515 bcßründet anieben, als begründet anſehen, daß ich ih der Brooümäcbtiate dré Bevollmächtigte des Kaiſers Nikolaus, mcincs erbabéqn-xn Nikelaus, meines erhabenen Herrn, bin, der den Gedankev Gedanken zur Konierrnz angrrrgi bar. Jn_die!er EigenfchFt nebms ich Konferenz angeregt hat. In diefer Eigenſchaft nehme ih mit ticisr tiefer Dankbarkeit die aus- Sezctchnrie Ehr? art, wklcbe igs Ehre an, welhe mir drr Miniſtrr drs Aquärtinn erwirken 517, Uikém der Miniſter des Auswärtigen ertwoiefen at, indem er m1< mi für OKI Praſidium Vorſchlag, das Präſidium vorſhlug, und die mir auch auh< die Mitglieder der Krnfxrenz crwieſen, indrm Konferenz erwieſen, indem ſie disſe WIL! gut- btrßrn. _ I> Werde diefe Wakl guts- hießen. Jh werde alle meine Kräfte anfwrnkcn, aufwenden, um Ihr Vertrauen zu rrckxiterttgen, re<htfertigen, aber ich i< lege wir vriikomm-xn Reckrnicbait mir vollkommen Recbenſchaft darüber ab,_ ab, daß das vdrgrrückte vorgerüd>te Alter, MichrI weles i< Erreicht, iridrr errei<t, leider ein trauriges Yrrrrlrg Privileg und Ein _!ckprrarber Bimdesgrnoffe iſt; ich «land? ein <wa<er Bundesgenofſe ift ; ih glaube indeß, daß dies ein Grund fur Ste iein für Sie ſein wird, gkgxn mich nachſichtig gegen mi< na<ſihtig zu ſein. fein. Die Rede des Baron?- Barons von Siaal Staal wurde mit cinſtimmigem, einſtimmigem, warmem „Beifgii'arrfgsnommrn. Ter Prä1ident Beifall aufgenommen. Der Präſident ſchlug Hierauf hierauf vor, an die Konrgin Königin der Niederlande folgendes Telegramm abzuſendrn: ,Die abzuſenden : „Die zum erſten Mals erften Male im i<önen Schloß? {nen Schloſſe „Huis ten Boſch“ perſammslter. Mitgliedrr verſammelten Mitglieder der Krnisrenz Konferenz beehren 1<. EUrrr ih, Eurer Majeſtät tbre beſZ-xzi ihre beſten Wünſche zu Füßen zu lrsxn legen mit der itte, dcn Auxdruck Bitte, den Aus2dru> ihrer tisriten Ergebcndeit Und tiefſten Ergebenheit vnd ihrer Dankbarkeit iür für die Gaftfrevnd- iibcrſt ertgcgenzunebmrn, rre'lch (Enke Majeftäi gerubt baden, Gaftfreund- ſchaft entgegenzunebmen, welche Eure Majeſtät geruht baben, denſelben in 10 bulrdollrr Wein ſo huldvoller Weiſe zu gewähren. von Staal, Präſident." _ Dic VerſammlungRriahm Präſident.“ _Die Verſammlung nahm dieſen Vor1<lag Vorſchlag mit ledhaftem Beifaiidix. lebhaftem Beifall an. Der Prandeni Präſident von Staal beantragte hierauf, den Mr_nUier „de Miniſter de Beaufort zum Ehren: räſidenten Ehren-Präſidenten und drn erytrn den erſten niederländiſchen Vertreter Jon heer Jonkheer van Karne- beef beek zum Vize- Präſidenten zu ernknnen. ernennen. Dieſer Antrag wurde ebenfalls angenommen. Weiter wurden auf Vorſ<lag__des Vorſchlag des Barons von Staal :: Schriftführcrn zu Schriftführern ernannt: drr ru1111<r StaatSrath Na falonmtfch, der del: ruſſiſhe Staatsrath Ra falowitſh, der bel- giſche Legations - Sekretär dc Grelle = No gicr , de Grelle-Rogier, die erren B Eys, _ Baron Schimmelpenninck Schimmelpennin> van der ix_e,_ Jaroujſe d_e ije, Jarouſſe de Sillac, Rochuſſen, Legrand, .der Knpitan „im GruerqlſtabeVop der Kapitän im Generalſtabe Po p und der Leutnant Leut nant der Marine- Jnfanterir_ Jnfanterie Dittlinger. Dieſelben rxahmen nahmen ſofort an einem T11<c Tiſche vor dem Siße Sige des Prändenien Präſidenten Plaß. Ein Antrag des Prafidrnten, Präſidenten, die Verhandlungen der Konferenz als grhrirne geheime zu behandeln„ wurdx gleichfalls an enommrn. behandeln, wurde gleihfalls angenommen. Der Praſident ſchirig Präſident {lug vor, die nächſte Sißung Sizung am _c-onnabend Sonnabend um 11 Uhr Vormittags abzuhalten, um die Kommiffwnen Kommiſſionen und Y_bthcilungen Abtheilungen zu WUHLW wählen und das Arbeitsprogramm aufzuſtellen. Hierauf wurde die Sißung Sitzung aufgehoben. Wie _dem „_W. _T. dem „W. T. B.“ weiter von zuſtändi er zuſtändiger Seite mit- kieiheilt a ai wird, wrrd dic Koxiferenz wird die Konferenz drei Kommiſiidnen d rmiſſconen nieder- 93,13."- eyen. Die erſte KOMM'LÜWU ſou Über Kommiſſion ſoll über die Einſchränkung der Ruitungen Rüſtungen und der milttariſchen Auggaben, militäriſhen Ausgaben, die zweite rider über die Feſtſeßung don Kricgsgeſeßen beratben Feſtſezung von Kriegsgeſezen berathen und die dritte ſick) ſi mit _der Vermntelung der Vermittelung und dem fakultativen Schiedsſpruch beſchaftxgen. beſchäftigen. Die _erſte erſte Kommiſſion wird ſich ſih danach befaſſen: 1)_ rnit 1) mit dem Memorandum des Fürſten Metterni< Metternich vom Jahre 1816 aber über den Vorn vom Kaiſer Alexander 1. I. von Rußland unterſtüsten unterſtüßten Vorſchlag des Prtnz-Regenien Prinz-Regenten von En land, England, daß in einer inter- nationalxn nationalen Konferenz der Normalfriedensétand Normalfriedensfland der Armee einer jeden Macht ieſtgeſtellt feſtgeſtellt werden ſokle; ſolle; 2) mit dem Schreiben Napoleon's 111. Napoleon?s I[I, an rie die Souveräne Europas vom 4. November 1863, in welchem welhem eine itz in Paris abzubaltrnde abzuhaltende Konferenz Vorgeſchlagen vorgeſhlagen wurde, welche über die Grundlage einer aßgememen Pazifikaiion beratbrn ſollte; rnit allgemeinen Pazifikation berathen follte; mit dem von „Rolin Rolin Jacquemyns im Jahre 1887 drm dem Inſtitut fur für internationales Recht in Heidelberg gemachten gema<hten Vor- ſchlage, ſ<lage, vom Standpunße Standpunkte des internationalen Rechts aus die Fraze SU Prüfen, Frage ¿u prüfen, ob es möglt< mögli ſei, drzrcb dur< Uebereinkommen zwiſchen zwiſhen den ?Yrdpäiſckyen europäiſ<hen Staaten den Effekttvbefiand Effektivbeſtand der Armeen und die mili- jMſäyen Yusxxaben târiſhen Ausgaben in FriedenSzeiten einzuſchränken; Friedenszeiten einzuſ<hränken; 4) mit der E rinungsZußerurzg ë einungéäußerung des Profeffors Profeſſors Lorimer von der Univerfität dmburg uber Univerſität dinburg über die Frage der Abrüſtung; 5) mit den Betrachtungen des Grafen Komarowski über die zunehmende Rüſtuna Rüſtung Europas; 6) mit der Sebrift Schrift von Dudley Field über dauernd; Ve:- ſcbräntu-ng dauernd? Ve- \chrärkuag der Streijkräfte; Streitkräfte; 7) mit der Sebri't Meri bcr'x» übxr Schriit Merigher'e über gleichzeitige allgemeine, propoſitionelle und progreſſive brüſtung; Abrüſtung ; 8) mit der Schrift des Staatsratbs Johann Staatsraths Jobann von Blo<; Blo; 9) mit der Schrift Baſtiai's Baſtiat’s über Entlaſiung Entlaſſung im Heere; 10) mit Der der Schrift des ürſten ObolenSki üker Fürſten Obolenski über die Idee des aÜgemeinen allgemeinen Friedens und der brüſiung. Dr_zweite Kdmmiſſion Abrüſtung. Die zweite Kommiſſion wird ſich ſi< mit folgenden S<rifmucken beſchäftigen: Schriftſtücken bcſchäftigen: 1) der Deklaration des Pariſer Konareffes Kongreſſes vom 6. Avril April 1856; 2)_Genfrr Kordention 2) Genfer Konvention vom 22. Auguſt Auguft 1864; 3) dem noch nicht no< nit rati- fizierten Zuſa Qua artikel zur Genfer Konvkniion Konvention vom "20. 20. Oktober 1868; 4) der «t. eteerurac'r Kdnvéntion, St. Petersburger Konvention. betreffend Verbot des Ge- brauchs braus gewiſſer (Heickpoffe; Geſchofſe; 5) der Vrüffrler Brüſſeler Konferenz Von von 1874 Übsr Krirgsgkieße über Kriegsgeſetze und Kriegßgrbräucbe; Kriegsgebräuche ; 6) dem von Rußland auf der Brüffkier Brüfſeler Konferenz ein;);ebiacbter: VertragsrniWUrf A Vertragtentwurf über Kriegsgsfeße Krieg8geſeße und Krieg?- Zsbräurbe; ? rem Oxiord-Handbuch, betreffrnd Geießs Kriegs- oe 7) dem Orxford-Handbuch, betreffend Geſeßze über drn andkrreg, angcnomwen den andkrieg, angenommen vom Inſtitut I-rfſtitut für internationales Rrckyi Reht in der zu Oxford ab;:rdaitcnen Sxſſidn Urn Orxford abgehaltenen Seſſion von 1880; 8) den Ziegeln Regeln für die Brſcbießung offrnr-r Stärte darch Sceſtreitkraftr, Beſchießung offener Städte durch Seeſtreitkräfte, angenommen vom Inſtitut Inftitut für internationalxé Rxcbt internationales Recht in der S?]fioü Seiſion zu Venediß Venedig im September 1896; 9) drr der Er- klarung Jronkrrich klärung Frankreihs und Großbritannirns, betrxffend dir Ziiſaßariikxl Großbritanniens, betreffend die Zuſatßartikel zur Genfer Kourention; Konvention; 10) drm dem Entwurf einer eriſirn Reviſion der Grnfxr Korrention Genfer Konvention ron Yioynicr; Moyrier; 11) drm Vorſänfigsn ergramm, dem vorläufigen Prograwm, vorge- ſchlagrrz durcb dcn ſÖWeizer Vundrsratb; {lagen durh den ſ{weizer Bundesrath; 12) rem Zirkriiar de? niederlandiſcben dem Zirkular des niederländiſ<en Miniſters rkg Aeußyrn des Aeußern an die Vrrticier Vertreter der Nirder- Nieder- lande vom 13. Fxbruar Februar 1871, betreffknd betreffend die Bitte der Amſtrrdamrr H.:ndxlsbank, Amſterdamer Handelsbank, das Prinzip der Underlrßiichkeit von Privatsigenti'iim Unverleßlikeit von. Privateigentvura auf dem Meer? Meere zu biÜigen billigen und den Bkgriff KriegÖkontrebande Begriff Kriegskontrebande defi- nirren nieren zu laffen. laſſen. Die dritte Kommiſſion wird ſick) ſi<h mit folgendem folgenden Dokumenten defaffen: befaſſen: 1) dem Vdrſ<lag drs Vorſchlag des Lord Clarendon auf dem Pariſer Kdngrrf; an] Kongreß am 14 April 1856 wegkn Jnanivrxichrabme drr Vermittrliing rirrs beirrunrrien wegen íFnanſprvu<nabhme der Vermittelung eines befreundeten Staats vor Anwrndung Anwendung von Erwalr; Gewalt; 2) dem Antrag Marini, eingxdracbt Macini, eingebra<t am 24. Novrmber November 1875 in der itaiikniicben Tcruiirirnkzmmer, dahin erend, italieniſ<en Deputirtenkammer, dabin gebend, daß daS Inſtitut drs Swirdxgcricbts das Inftitut des Schiedsgerichts ein ailskmeiu angewandirg _Mittrl werdr. allgemein angewandtes Mittel werde, um nack) Gerrckotigk-xit nah Gerechtigkeit inter- nationale Strritfragkn Streitfragen zu [Sven; löſen; 3) ker Reſolwtidn dr? Jrſtitut? der Reſolution des Irſtituts für intrr- inter- nationales R€<t Ret in Vetrrff sinrr ſcbicdSricbikrlicbrnKlauſrl. argenrmmxn in drr Züri<er Skjſwn Von 1877; Betreff etner \hiedsrihterlihen Klauſel, angenommen in der Züricher Seſſion von 1877 ; 4) dem Yrtikrl12 drr (Hrnsial-Akte rer Bkrlinkr KOnſékknz Artikel 12 der Genetal-Akte der Berliner Konferenz von 1885 wegen Vermitielung odrr ſcbisks- ri<1€tl1<€k Vermittelung oder hieds- ricierliher Entſcheidung _für Sirkitfraßcn für Streitfragen im Congr- Congo- und Nigrr- b-cken; Niger- be>en; 5) drm Eniirurr einrs Rrglcm-snts für ilkkkkNSTiknalkÖ Säxicdsgrrichisverfabrrn, rorber-itet rom dem Entwurf eines Reglements für internationales Schiedsgerichtsverfahren, vorbereitet vom Inſtitut für inter- nationalks Rrckot nationales Recht auf der Seſſion im Haag 1875; 6) drm dem Antrag Dudlrrx Dudley Field's aui Einicßunß €":an Sclyirrsgericbis; auf Einſeßung eines Schiedsgerichts; 7) den Grixr-dregéin Grundregeln für eine Bxarbritung Linx? internaiimialrn SÖii'kÖ- Fricktßdrrtragrs, aYigeſtxUt _ Vom Bearbeitung eines internationalen Schieds8- a, aufgeftelt vom Inſtitut für internationales y>t m dEr Brünele'r Srifidn rom Okirbcr edt in der Brüſſeler Seſſion vom Oktober 1895; 8) dsm Entwuri dem Entwurf für die Errichtung LinSÖ ftäyidicrr ititrrnatir-alrn S<xsk§ßrri<2§dcfes, anzkrrmmsn ron drr interrarlamentariſckcn Konferrnz Errihtung eines ſtändige= internationalen Schiedsgerihtsbofes, angenommen von der interparlamentariſ@en Konferenz in Brizffel Von Brüfſel von 1895; 9) den Verdandlungen dcr Brüffslrr inikrraklamrntariWen Konfsrr-nz yon Verhandlungen der Brüſſeler interparlamentariſ>en Konferenz von 1897; 10) drm VSrtr-axi ron Watbimiwn dem Vertrag von Waſbinaton vom 8. Mai 1871; 11) dem Enémirf Entwurf zur Errichkimß rinés SÖiedsgkricbtxs zwiſchen drr: Staatrn Nori", Mittrl- Errichtung eines Schied8gerichtes zwiſhen den Staaten Nord-, Mittel- und Süd-Amrrikas, unterzriÖnri Süd- Amerikas, unterzeichnet in Waibii'dwn Waſhington am 18. Avril April 1890; 12)_d€m Brief? err Sziisirurv's 12) dem Briefe Lord Salisbury's an drn britiicbrn den britiſ<en Botſchafter in Wakbinßtrn drin Waſhington vom 5. Mäxz Und März und 18. Mai 1896 wrgkn Abkcbirß rinrs S<ied§geri<tsr8rirad<13)remSchixdsgrriMZvertraJzwiſchrn wegen Abſ{!uß eines Schied8gerihtsvertrage2; 13)dem Schied?geritévertrag zwiſ<en England und den Vrrririsxikn Vereinigten Staaten, der zwar adßrſcbloffen, (1er nicht abgeſ<lofſen, aber nit ratifiziert worden iſt; ift; 14) kam aUgemxir-en SÖiekSaerichtIrértrag zwiiärrn Jiaiirn tem allgemeinen Schiedsgerichtsvertrag zwiſhen Italien . und Ar,;rriinirn Vom Argentinien vom 25. Juii Juli 1898; 15) dem Ariikrln den Artikeln 55 und 58 der am 2. Juli 1890 Iuli 1899 auf drr BrüffkirrKrrf-xrenz untkrzeicbncikn Ganal-Afie; der Brüſſeler Konferenz unterzeihneten General-Afkte; 16) drm Artikél dem Artikel 23 TE: ertrdſt- kondcntirn Vom der Weltvoſt- fonvention vom 4. Juli Zuli 1891; 17) den rom JUſiizkcr-grrß vom JIuſtizkongreß 1892 in Madrid an.“.rnommrnen Beſchlüffkn; anzenommenen Beſchlüffen ; 18) der Schriit Trx-carrp'I Schrift Deecamp's über Schiedsxisricbtß . _, Schiedsgerichte. H Die Thatigkcit Thätigkeit der Kommiffioncn Kommiſſionen iſt inDCffM indeſſen nicht auf dieſe Dokumente dcichränkt. beſchränkt. Türkei. Jm Miniſterium dcs Acußsrn iſi untcr dcm des Aeußern iſt unter dem Vorſiß des Miniſters des“ Aciißern Tcwfik des Aeußern Tewfik Paſcha rinr eine Kommiſſion zuſammsngetreten, rim zuſammengetreten, um die Frage der Erri<iung don Errichtung von Waiſen- däuſcrn häuſern in dcn Vilaxrts den Vilajets von 'Kirinaficn Kleinafien und anderen Gcgrndcn Gegenden des Reichs ,in ſiudierrn. _Tcr Obcr-Kommiffar zu ſtudieren. R 2 Ober - Kommiſſar für Kreta Prinz Georg von Grirchsniand Griechenland hat ſick), _wic „.W ſi<h, wie „W. T. B.“ meidet, geſtcru meldet, geſtern zur Einweihung cines aui Brfehl drs eines auf Befehl des Kaiſers von Ruſ;- laUd erdamcn Nuß- land erbauten Hoſpitals, welchrs AUcri)ö<ſtdr-rſrlbe wel<hes Allerhöchſtderſelbe der Stadt Zumb (He1chcnk machen pn Geſchenk machen. will, von Kama nac!) Kanea nah Rethymon egc en. egeben. Bulgarien. Der Fürſt hai, dcm hat, dem „W. T.B.“zuf01gr, grſtcrn T. B.“ zufolge, geſtern ein Dekret unterzeichnet, durcb wrlches unterzeihnet, dur< welches die Sobranje auf den 28. 98. Mai zu Liner außerordentlichcn einer außerordentlichen Seſſion einberufen wird. Amerika. Der Präfident McKinley Präſident Mc Kinley hat, wie das „Rcuter'ſche „Reuter’ſche Bureau“ aus Waſdington Waſhington meldet, dcſtcrn geſtern das nach- ſichrnde Trlrgramm ſtchende Telegramm an dcn Kaiſrr den Kaiſer von Rußland geſandt: An Seine Majeſtät Nikciuus11., Kaiſr-r ailrr RiUßCki. Nikolaus I1., Kaiſer aller Ncußen. St. Prtrrx-rurg. Peteréburg. An diyſxm Tags dieſem Tage von guter Vorbekruiung imde ich mrinx: drrz. [ichen Glückwünſche Vorbedeutung fende ih meine herz- liden Glü>wünſhe zur Eröffnuwg Eröffnung der Kovferknx Konferenz im Haar], Miche Haag, welche der erleuchteten erleuhteten und bochberzigen hohherzigen Initiative Eurer Majkſtät kntinungrn Majeſtät entſprungen iſt. William Mc Kinlry. Kinley. Wie aus Havanna gemeldet wird, iſt zwiſ<cn iſ zwiſchen dem General Brooke Broofe und Gomez ein Abkommen getroffkn getroffen worden. Goms veröffmilichtc cin Gomez veröffcntlihte ein Manifeſt, in wclchcm welchem er erklärt: er ver leide verbleibe auf Seiten drs des Volkes; er wahre mahne zur Ruhe und vrrſprecbe, verſpreche, in Waſhington die Sache Cubas urid und die Unabhängigkeit der Republik zu vertreten. Aſien. NYS Afien. Aus Peking vom 18. Mai wird der „Timcs“ gemeldxt, „Times“ gemeldct, das T1ung__-li-Yamen Tſung-li-Yamen habe die britiſ<e britiſhe Geſandtſchaft am 10. Mai offiziell davon in Kenntniſ; aeſeßt, Kenntniß geſezt, daß Rußland dar.; Re<t_bran1pru<t das Recht beanſprucht habe, eine direkte Eiſenbahn von der Meind1<urei nach Mandſchurei nah Peking zu bauen, daß aber von chineſiſäier Scite_no< chineſiſcher Seite no<h keine Schritte in der Angelkgcnheit Angelegenheit gethan wor: wor- den ſeien. . „Der, Vertra : Der Vertrag über die Eiſenbahnlinie Ticntiin- Tientſin— Tſchinkiang it iſ geſtern Abend von den briden beiden chineſiſchen Direktoren und den Vcrtretcrn Vertretern des britiſ<-deutſ<en britiſh-deutſhen Syndikats unterzeichnet worden. Temſrlhen Blatts Demſelben Blatte wird au_s aus Hongkong vom geſtrigen Tage berichtet, daß in Wutjcbau egen Wutſchau gegen die Ausländer Zericbtete eee Plakate angrſchlaqrn angeſchlagen worden etcn, erckir, ſeien, welche, wie fie ſie elbſt beſagten, von den Mandarinen und allen Klaffcn Klaſſen der Bevölkerung auSgingen, ausgingen. Die Plakate enthieltrn enthielten die Aufforde- rung, dieAuSländer di eAusländer ohne Gnade niederzumcßeln, niederzumcgzeln, und richteten fich ſich beſonders gegen die Chriſten. Der General-Gouverneur General - Gouverneur von Franzöſiſch Franzöſiſh - Indochina Doumei: Jndochina Doumer iſt heute von Hanoi nack) na<h Yünnanfu abgereiſt. */ S Der General Otis hat aus Manila nach nah Waſhington teiegraphiert, telegraphiert, daß die Vertreter Aguinaſdo's Aguinaldo’s bemüht ſeien, die Friedensbedingungen mitgetheilt zu erhalien, erhalten, und daß die Aufſtändiſchen zerſtreut in den Bergcn Umherſtreiften. Bergen umherftreiften. Afrika. „Aus Aus Pretoria meldet die „Agence Harms“, Havas“, daß die Regierung drm VolkSraad dem Volksraad einen (Heſeßemwurf Geſeßeniwurf vorgelegt babe, welcher habe, welher den AUSländcrn nach eincm Aufcmhalt Ausländern na< einem Aufenthalt von 9_Jak;r-:n 9 Jahren in Transvaal alle Bürgerrrchie vcrleihr, fcrrier cinen Gyſeßrntwurf, Bürgerrechte vcrleihe, ferner einen Geſeßentwucf, welcher die Regirrung crmächtige, Regierung ermächtige, die ſo- genannter] _Bewaarpiaatſen, genannten Brewaarplaatſen, auf denen Suprrfizialre<te Superfizialrehte ruhen, nacb gchoriger Abſchäßung na gehöriger Abſhäßung an dieZnhaber die Jnhaber dieſer Berechtigungen zu vrrfaufen. verkaufen. Parlamentariſche Nachrichten. Tie Brrichtr Die Berichte über die geſtrigen Sißungen des Reichs- Rei <s- tages urid desHauſes und des Hauſes der Abgeordrirtrn bcfindrri ſick) Abgeordneten befinden fih in der Erſten Beilage. Statiſtik und Volkswirthfckzaft. Volkswirthſchaft. Zur Arbeiterbewegung. 'Zur'Lanbewesr-ng _Zur Lohnbewegung der niederrbriniichrri Tériilarbeiisr fdeilt dir ,Rh-Wrſtf. Ztg.“ Vom Mittwr< »:UZ Vierſén niederrbeiniſhen Terxtilarbeiter tbeilt die „Nh.-Weſtf. Ztg." vom Mittwoh aus Vierſèn mit: Jiaäxdrm dxs Yrbeiterderſrnal drr birfigxn Aktirn-Sxinrerri xrſt-Irn Abcnd e_ins Vrrſammlung abgehalten. irairn bratk Vwrmiitag dl? Fabrikgußkcbüffe mix Ldbnfdtdeiiingrn .in die Tirckiion kcran. DLS Fsinſvinnrrinnen fyrdcrn Nachdem das Arbeiterperſonal der hieſigen Aktien-Svinnerei geſtern Abend eine Lobnerdöbung Von Verſammlung abgebalten, traten beute Vormittag die Fabrifausſ{<üſſe mit Lohnforderungen an die Direktion beran. Die Feirſpinnerinnen fordern eine Lobnerbshung von 25 0/0, ails andkrrn Arbeiteririnrn Und Arrritc-r rim" ſoi<6 9/0, alle anderen Arbeiterinnen und Arbeiter eine folhe von 20%. 20 9/0. In drr Visiglo: drr Ykiiknſrinnrrri, rrd Zciirrn ki» Forkerunz au) Lrbnrrßödum §r1triit wurdr, rr'arkr drr Srrrcbxr drs AULſÖUffLs idwrt rntlanxn. Dxraukdin [kata der Bleiche der Aktienſpinnerei, wo geſtern die gxiammte Arbsitcrſckxait Forderung auf Lohnerhöhung geſtellt wurde, wurde der Sprecher des Ausſchuſſes ſofort entlaſſen. Daraufbin legte die geſammte Arbeiterſchaft die Arbeit nrsdkr nieder und nahm nabm ſie körr nicbt rrirrrr eber niht wieder auf, dis dir Eiiiiaffiirg zurück- ;;énowwsri rrar. Tie Spinngrei beſckxäfrißt etw:- bis die Entlaſſung zurüd- genommen war. Die Spinnerei beſ<äftigt etwa 800, dieBlrichZ MW die Bleiche etwa 150 Psrimirn. - Jn drr Niederrbéiniſchen 'TaurDSrk- iind Btndiadsrfudrik Perſonen. — In der Niederrheiniſhen Tauwerk- und Bindfadenfabrik Fr. Mahle Söhne baden iämmtiickxe haben ſämmtli<e Arbeiter irrg-m Ldbniragkn wegen Lohnfragen gekündigt. _ in Kréfeld bcwiiligtrn, drr — In Krefeld bewilligten, der „Köln. Zig.“ zuirlgr, dic Seidrnfärderkirn Büſchens Ztg.“ zufolge, die Seidenfärbereien Büſhens und Priller Puller den gxdßtsrréédrti dsr Fordrrungrn drr Arkeitrr. Dirie erklärter; ibr Cmrrrikandniß. größten Theil der Forderungen der Arbeiter. Dieſe erklärten ihr Einverſtändniß. Damit iſt sin AUSſtand ein Ausftand der 800 Färber rérmieren. JZ' vermieden. In Frankfurt a M*. ſiiid, wir dir. ,??rkf. Zis.“ miitk-eili, die Angriirliten drr Trambabn in sine Lobubrwrgung eing-étrrtrn. Ju 81an M. ſind, wie die „Frkf. Ztg.“ mittbeilt, die Angeſtellten der Trambahn in eine Lohnbewegung eingetreten. In einer am Mittwoch ca_b-gk'raltrnen eriamiriiung bci<loff€n fie kme Eirgabcx abgebaltenen Verſammlung beſchloffen ſie eine Eingabe an dir itödtiſcben Brbörrrn, wrlch? rrrlangt: Rückkehr die ftädtiſhen Behörden, welhe verlangt: Rüdkebhr zu dem Arbeitsiyſtrm Arbeits\yſtem von 189194, 1891/94, alſo jkden rierten jeden vierten Tag frxi, frei, mit nicht incbr ni<t mehr als 60 YrbéiiÖſtUUÖM Arbeitsſtunden in Mien Tagrn; Uebrrſiunden ſolirn ſieben Tagen; Ueberſtunden ſollen mit 60 „5 drzablt werken; kk7_r« Abzux S bezahlt werden; kein Abzug von 20 „Z 4 für die Srarkaffr; Schaffrinz sinsr Prnſwnso kQUL, dis Grmidſtrck Sparkaſſe; Schaffung einer Penſions- faſſe, als Grundſto> dafür der Von von der friibsrrn GrirUichait anre- ſaxr-„mritr Forids. A1? früheren Geſellſchaft ançe- ſammelte Fonds. Als Termin der Ankwrrt ri'urrr Antwort wurde der 27. Mai Feſt- JKYHZY Errtituei] rrird brabficbtißt, ii; dyn AUSſtand zii trrtén. _ 371 Augsbxirg feſt- geſeht. Erentuell wird beabſichtigt, in den Ausſtand zu treten. ___ In Augsburg legten nach nah der ,Köin. „Köln. Ztg.“ ſikſtkkll Vrrwitiag 7130 geſtern Vormittag 700 Maurer die Arbeit nirder. nieder. Sie Ver1angkn Ldbrcrködnnx verlangen Lohnecr&böhung und Ardritékärzung. “ Ter Arbeitékürzung, - Der Ausſtand im Grubenbeckkn don Grubenbe>en von Mons gilt, wi“: wie „W. T. B' mitibsilt, B.“ mittheilt, als ixkrndrt. beendet. Nur 700 Arreiirr warrn Arbeitcr waren bis (zeitrrn noch nicht WiSDkr angsiabrrn ge}tern no<h ni<t wieder angefahren Die nach nah La Lruriére Lcuvière und Charleroi grſanktrn Trurreii krbrrn mm wirdrr in ihrs Garniſonrn zurück. Chatlerot geſandten Truppen kehren nun wieder in ihre Garnifonen zurü. Aus Brünn meldet „W. T. B.“ vrm B.* vom geſtrigen Tage: (Fixie Vsrſawmlung Eine Verſammlung der mädriſckxrn Wollinduſtrievereinc, mähriſhen Wollinduſtrievereine, an xyyi<xr_Delcgirt€ auI Reiäoenberg und Birkis tdsilnabmen, bsſcbidß irlidarticbes weler Delegirte aus Reichenberg und Bielig theilnahmen, beſchloß ſolidariſ@es Vorgehen und das Feſthalten an drr elfſtündizen NrbeitSzeit. ' Zn Krtwoi Roa, der elfftündigen Arbeitszeit. In Kriwoi Nog, einem großrn großen Dorfe des Gouvernements Jrkaterindslaw, ſind, drm „W. Fekaterinoslaw, find, dem „,W. T. B.“ zufolſze, Vor zufolge, vor einigen Tagrn Arbeitsrunrubrn ausgsbrocbsn. Drm Tagen Arbeiterunruhen ausgebrohen. Dem Vernehmen nach nah ſind von Orsffa Odeſſa vier Kompagnien Jniant-Zrie ziir Wiederßerſteüung drr Nuhr "dorthin adgsgxngxn. Kunſt Infanterie zur Wiederherſtellung der Ruhe dorthin abgegangen. Kunft und Wiſſenſchaft. In drr Sißung drr pbiidſqvbiſch-biſtoriſ<€n Klaſſ? der Akademxe drr Wiſtrnicbaiten der Sitzung der philoſophiſ<-hiſtoriſ<en Klaſſe der Akademie der Wiſſenſchaften vom 4. Mai (vorſitzender Sckretar: Hrrr Dieb?) [aS Hrrr (vorſizender Sekretar: Herr Diels) las Herr Pernice einen Britrag Beitrag „zum römi- ſchxn Grrvvdnbeitsrxcbr“. Tas GewobnbriTerckyt röômi- hen Gewohnheitsreht“. Das Gewohnheitsre<ht iſt, wir, wie darin aus- geißbit wyrde, auſ geführt wurde, auf die Entwickelung drs römiſckpkn Re<ts Von ;]!OZTM Ex::fimß gewrſrn._ Abkk SS Entwi>kelung des römiſchen Rechts von großem Einfloß geweſen. Aber es tritt 11111." nur auf beſ<ränkiem beſchränktem Raume unmrirribar wirkidm unmittelbar wirkfam auf: es ſic-ckt fte>t in dem prätoriſchen Edikt im _]115 JEUriizm, jus gentium, in drr USqutUZ, der aoquitas, in Rechts- irruchen undchhthutaMrn. ſprüchen und Rechtsgutachten. Es wird ÖMTÜUÖLT begründet auf aUgemeine Wiilensüberemſtimmung, allgemeine Willensübereinſtimmung, die ſich f< in längerer Urban Uebung zeigt und äußcrt. äußert. Julian (O. 1, (D. I, 3. 32,_ 32, 1) ſtrbt aUein ſteht allein mit ſeiner Auffa Ung Auffaffung der erobn- heit Gewohn- beit als einks durch «läſſige Handiung grgebenkn Geſrßes eines dur< ſ<{lüfſige Handlung gegebenen Geſeßes und mit ieinrr Folxicrung, daß ſeiner Folgerung, daf ſie deroaatorikcbe Krait babr. derogatoriſhe Kraft habe. Das ſpartaniſche Grivybnbciixreckot \partaniſche Gewohnheitsrecht iſt für die römiſche Rechtsordnung nicht vorbildlich JSWUM. rômiſhe Rehtsordnung niht vorbildlih geweſen. In der Sißumg Sitzung der pbvſikaliſcb-mathematiſchen phvſikaliſ<h-mathematiſhen Klaſſe drr der Akademie von demielbrn Tag? demſelben Tage las Hrrr Endler übrr dir Herr Engler über die von ihm mit Hérrn Herrn Dr. L. Diels gkm-Jinſam bcarbeitrie ſyſtématiickpe Gli-xde- 7111171 gemeinſam bearbeitete ſyſtematiſhe Gliede- rung und Vsrrreitung Verbreitung der Gattung Sowbrsdiiw, Combretum, insbeſondere der afrikaniichen Arirn. afrikaniſhen Arten. Die Gattung umfaßt danach jrizi 241Art-n, don drnrn dana< jeßt 241 Arten, von denen 183 dem tkdviichen ttopiſ<hen Afrika angrbörrn; angehören; es ſind Halb- ftrcincher, Sträucbrr. Kiéttrrſträucbkr ſträuher, Sträucher, Kletterſträuher und Bäume, die ſich auſ ſih auf 28 (Grupven Vkrtbéilkn Grupven vertheilen und durck) dur< Form des RSCG WSULUWZ, Receptaculums, Entwickelung dcs [)igcug, des Discus, Geſtalt der Biumcrblätter Blumenblätter und rückte Von „einander untrricheidrn. Früchte von einander unterſcheiden. Die meiſten Griirvxn Gruppen find Lntweder entweder auf Weſt- rder_auf Oſt-A_f-ika beſchränkt. - Hsrr Voz?! [rgte Line oder auf Oſt-Afrika beſhränkt. — Herr Vogel legte eine Abhandlung ies „Prim PkOſCffOkÖ des Herrn Profeſſors J. Wilfing iii PoiÖO-üm ,üdrr Wilſing in Potsdam „üder die Deutung des typiſchen Epriirums dcr neusn Stérnr" typiſhen Spektrums der neuen Sterne“ vor. Der Verfaſſer hat diirch cirktriiche C::tlarumcn in Flüifigkeitrn Métaliſprktra erzkugt, dis inidlgc drs boden Trucks?- Vsrſcbir'oungcn durch elektriſhe Entladungen in Flüſſigkeiten Metallſpektra erzeugt, die infolge des hohen Dru>es Verſchiebungen der Svekirallinikn Spektrallinien und arikkr! Erſcheinunan andere Erſcheinungen im Srckirnm Svpektrum aufwieſen, wie ſie ähnlich bei drn Spektrrn RSULk Sterue bxrdachtrt den Spektren neuer Sterne bcobahtet worden ſind. RUS find. Aus St. Prirr-Fknrq weider ,W.T.B.': nacb Petersburg meldet „W. T. B.“: nah Mittheilungen drrtizsr Biärirr „ 181 dortiger Blätter ſei das Miniſterium der Volksaufklärung amtlich ka»: kZ-nacbrirbrigt wordkxi, davon benachrichtigt worden, daß bei der unter drm dem Präſidium Seiner Yiqjsiiat _rcs Katiers Majeſtät des Kaiſers Nikolaus ſiedenden ruſſiſcben aſtronomiſéhen Gxiciiſckpa't exn? bcicndkre ſtehenden ruſſiſ<en aſtronomiſchen Geſellſchaft eine beſondere Kommiſſion zur Beratbung Berathung der Kalenkc:reform cingrſeßt Kalenderreform cingeſezt worden ſei. . ſel. : Geſundheitsweſen, Thierkrankheiten nnd Abſperrungö- und Abſperrungs». Maßregeln. Der Ausdruck) Ausbru<h und das Erlöſchen Erlêſchen der Maul- und Klauyyfyucbe tſt Klauenſeuche iſ dem Kaiſerlichen Eeſundbxitsamt Geſundh-itéamt gemeldet worden vpm Viehhofe vom Viebhofe zu M_annbeim Mannheim am 17. Mai, das Erlöſchen der F&B; iuni) Klauemeuche Nus E Klauenſeuhe vom Schlachtviebboie Schlachtviebhofe zu Dresden am . a. Mai. Verdingungen im Auslande. , Oeſterreicb-Ungarn. , 15. Juni„ z Oeſterreih-Ungarn. 15, Juni, 12 Uhr. K. K. Staatsbahn - Direktion in Krakau: Liefkrung vori mSgrſammt Lieferung von insgcſammt 258 Z(0 r Steinkoblen 3C0 t Steinkohlen für die Iriſ Zeit vom 1. Januar 1900 bis (Ende Dezembkr bts Ende Dezember 1900 für die !Bezirke Bezirke der K. K. Staatßbabn-Dirctiionen Staatsbabn-Dirckiionen in Krakau, Lemberg und Stanislaw "- Stanislay, = Näheres bei der odenscnanntcn Adreſie. „_.-„;., „__,._.„„_._-..«_-...„„_---- .. „..., ; „ „ '.:„_, *:.- »„...„:. “..““ «“*x-““ ".',-«4447? .. *-'*".";-*-'- __ «*EUR-xX «»,-«*- -.5-_„ „,k, _„„„„,. -“' :..«p“"“ „; ' » *c- „-„-»:-".-«.«- ._.-„Wa... ., _-_- „- „„ .»- "“'l'.“ „._.-;.... «..“ “..>-.* „...»;„YI-k ...-" . . ...;-44»; «;;-"„- '*'"...xxx-„W obengenannten Adreſſe. mrr Îei Sri ate E EM E E E S R Ae I I MR meer a pr: 2d Le E T S ri B F T e L CRe S E? A M DIE E r Ste A E 1 ai Dan U: Ss G P P E i E T EO 4 Buer ge T R N Wee L By E E r e