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ZWMKUÜUÜ" Yiehtamtliches. D e " tſ the 8 R e-i-ck). ab einen Städikreïs ] | Niqgßtamlfli<hßes. Dentſches Reich. Preußen. “Berlin, Berlin, den 14. Dezember. Seine Majeſtät der Kaiſer und König wohnten eſtern Abend dem Vortra Vortrag des Oberſten Grafen Y0r<_ Yor> von artenburg in der Militariſchen Geſcllſrhqft Militäriſchen Geſellſchaft bei und horten Jute hörten aue von 10 Uhr Vormittags ab im hteſtgen Schloſs hieſigen Schloſſe die orträge des „Kriegs-Miniſters, Kriegs-Miniſters, Generals von Goßler und des Chefs des Militärkabinels,Generals Militärkabine1s, Gencrals von Ha nke. Hahnke. Um 121/2 121/z Uhr emp ngen Allerhöchſtdieſeich empfingen Allerhöchſtdieſelben den Kaiferli en General-K'onſul' in; hanghai Kaiſerlichen General-Konſul" in Shanghai Knappe in Audienz. Der BundeSrath Bundesrath verſammelte fich ſi<h heute zrx zu einer Plenarſißung. Plenarſizung. Vorher beriethen bericthen die vereinigten Ausſchuſs Aus\hüſſe für das Landheer und die Feſtgngen Feſtungen und für Rechnungsweſen, Rehnungsweſen, die vereinigten Ausſchüſſe ur Hande] für Handel und Verk2hr Verkehr und ür Rechnun sweſen Howie für Rechnungsweſen po der usſchuß furZolL- Ausſ{huß für Zoll- und Steuerw en Steuerweſen Und der usſchu fiir Zuſtizweſen. Bauern. Ihre Ausſchuß für Juſtizweſen. Bayern. Jhre Königliche Hoheit die Prin eſſin Prinzeſſin Mathilde von Bayern, die dritte Tochter SeinerzKönigiichen Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Ludwig, hat ſteh, fich, wie die „Allg. Ztg.“ meldet, vor- eſtern in Leutſtetten mit Seiner Hoheit dem Prinzen Ludwi A adi von Sachſen-Cobur Sachſen-Coburg und Gotha, Oberleutnant im 4. egiment Regiment der Tiroler Kai?er-Jäger, Kaiſer-Zäger, verlobt. Württemberg. Die Zweite Kammer hat, dem „M. „W. T. B.“ zufolge, mit 58 gegen 21 Stimmen einen Antrag Anirag angenommen, wel<er welcher unter inräumung Einräumung eines erweiterten Bud etrechts Budgetrehts an die Kammer der Standesherren die Nr ierung aufßordert, Regierung dultoebert, thunlichſt bald einen Geſeßentwurf, betre end Geſegzentwurf, betreffend die Steuerreform, vorzulegen. Baden. Bevor die Zweite Be Kammer heute in die Berathung des Antrags der A . Muſ er Abg. Muſer und Genoſſen, betreffend die In- Jn- ktion der badi1<en Bevollmä<tigten um Bundeßrat? badiſchen Bevollmächtigten zum M hin- tchtlich ihtlih des Gekeßes Belegen zum Schuße Schutze der Ar eitswiüigen, e ntrat, Arbeitswilligen, eintrat, verlas der Prä 1dcnt,_ Präſident, Ober-Bürgermeiſter Gunner Gönner eine vom Staats-Miniſtertum Staats-Miniſterium eingegangene Erklärung, welche, dem „W. T. B.“ zufolge, beſagt: „,Die „Die Großherzogliche Regierung iſt ni<t ift niht in der Lage, über den Inhalt &Fnhalt eines vom Reichsta (: Reichstage abgelehnten Geſe es Geſeßes no< nachträglich nahträglih im Landta e Landtage in eine Diskuſ on eiae Diskuſſion einzutreten. ie vermag fich ſi<h auch über den erlauf Verlauf der Beratbung im Bundeskatb nicht Berathung îm- Bundesrath ni<ht zu äußern. Zur Begründung, “daß badiſche Sonderintereffen nicht Begründung , ‘daß badiſhe Sonderinterefſen ni<t berührt wurden, bezieht ße fi< u ſi< auf den vom Bundesratb Bundesrath einſtimmig an enommenen Ge eßrntwurf angenommenen Gefezentwurf über den Schuß der ArbeitswiUiaen Arbeitswilligen und “au “auf die dem Enjwurfe Entwurfe beigegebenen Motive. Künfti en Geſeßes- Künftigen Geſeßzes- vorlagen gegenüber behält ſich fich die Regierung freie Entf ließung nach Entſchließung nah ſorgfältiger Prüfung vor.“ , Nach Á Nach/ dieſer Erklärung wurde die Sißung auf Antrag des Abg.'Wa<er Abg. Wader (Zentrum) auf eme eine halbe Stunde unterbrochen. Oeſterreich-Ungarn. Der Bydgetausſchuß Budgetausſchuß der öſterreichiſchen öſterreihiſhen Dele- gation nahm geſtern das Extraordinarium des Armeebudgeis Armeebudgets und den Occupationsfredrt Occupationskfredit an. Jndergeſtrigen Si ung In der geſtrigen Sißung des 0 errei<iſ<rn öſterreihiſ<hen Abgeordneten- bauſes hauſes verlangte der hg. Ver 6 Abg. Berks dringend die Beantwortung _der der an den Juſtiz-Miniſter gerkchtcten gerichteten Interpellationen. Dee Der Juſtiz- Minifter Miniſter habe von 88 Jnterpellationen nicht Inaterpellätionen niht eine beantwortet. Der A g. Dr.Stransky Abg. Dr. Stransky richtete an den Präfidenten Präſidenten eine Anfrage über de en deſſen vorgeſtrige Verweigerun Verweigerung der Einberufung des Mißbilliwnzz- Mißbilligung3- Ausſchuſſes, welcbe welche der Abg. önig König verlangt hatte. hatte, Eine ä nliche ähnliche Anfrage ſtellte der der: Abg. Brzorad. Der Präſident Dr. De. von Fach 9 Fuchs erklärte, es bleibe bei dem, was er aeſtern geſtern geſagt habe, was was- bei den Czecben Czechen großen Lärm Lätm hervorrief. Zwiſchen den Czecben Czehen und Sozial- Sozial demokraten kam es dann zu heftiJen Außeinanderſevqu. beitgen F Lampe tegungen. Nachdem die Nabe Ruhe wieder bergeſtell hergeſtellt war, bob hob der bg. 1)r. Stransky Abg. Dr. Strans3ky hervor, daß der Berickoterſtatter Berichterſtatter des Ausſchuſſes Ausſhuſſes zur Beratbung Berathung über den § $ 14 die für die Berichterſtattung feſtgeſetzte feſtgeſeßte Friſt von 14 Tagen nichteingebalten nicht eingehalten habe. Der Präſident Dr. von Fuchs erklärte erklärte, er Werde wcrde den Obmann des genannten Ausſchuſſes befragen und geße gehe nun zur Tagewrduung, Tagesordnung, der Fortſeßunß egung der Debatte über das Quotengeſev, Quotengeſey, über. tach Nah dieſer rklärung Grklärung entſtand ein gro er großer Lärm bei den Jungczechen, Jungc¡echen, welche dem Präſidenten zuriefen, er mii c müſſe das aus Haus wegen des Mi biaiaungs-Ausſ uffes befragen. Mißbilligungs-Aus\hufſes befcagen. Viele nnch unge en ſFlugen igen auf die alte und der L rm dauerte an, bis der Pr ſident er ärte. Präſident erklärte, er werde nacYÉ luß der Sitzung das Haus nah befragen, ob es feiner Au faffun Auffaſſung in der „Riß illiguugsangelesenbeit Mißbilligungéangelegenheit zu- imme. ierauf gin as Hierauf ging das Haus zur Ta eSordnuna Tagesordnung über. Zuerſt peacko prah der bg. Abg. Fort ?aſt fünf faſt funf Stunden the 18 czecbiſcb, theils deutſch cze<iſ<, theils deutſ< und ſchloß {loß ſeine Rede mit der Erkläruna. Erklärung, daß der gegenwärtige Aus- _ LleiÖ ; glei mit Ungarn einen Tribut Oeſterreiebs Oeſterreihs“ von mehr als 0 Millionen an Un arn Ungarn bedeute. Unter dieſen Umſtänden verbiete ihm ſein Gew ffen, Gewiſſen, für die Vorlaae Vorlage zu ſtimmen. Der Abl? S Menger ſprach \pra<h für ' das Qnotengeſetz Quotengeſep und erklärte (: Mitxlied a le, fo b der Quoten -Deputation, - Deputation, daß jeder, der [ein Ie ulte, und der Lärm dauerte an, Schluß der Sißung das Haus Vaterland liebe 0 liebe, ſo handeln müffe, müſſe, wie er und die anten-Deputat on. Quoten-Deputatton. Der Redner o nn hob @nn weiter hervor. dak), hervor, daß, wenn man die Konſum- artikel der breite en Ma en breite\fen Maſſen der Beds kerung Bevölkerung zur Grundlage der Auftheilun "nebme,man1u nemDur<ſ<nitt Auftheilung nehme, man zu etnem Durchſchnitt von 34,4, ſomit 11 zu jener “Quote ge ange, " Quote gelange, welche erzielt worden ſei; es ſei mitsin eg ſet mitbin bei - dee Qnotmvereinbarung der Quotenvereinbarung kein grober xbler gema<t “worden. Fehler gema<ht worden. Der Redner verwies dann an die“ auf die jüngſte Rede des deutſchen Staatsſekretärs Grafen von üſow Bülow und ſagte, der Unterſchied wiſchen den Verbältniffen Verhältniſſen in Deutſchland Deutſhland und den jämmerli en jämmerlihen Zu- ndeu nden in Oeſterreich dränge fi< 'edermann ſiŸ jedermann auf. Das Deutſ e Deutſche Reich verfolge die Tendenz, ſeine wirthf aftli? Thäl. gkeit wirth afte Thätigkeit weit na< nah außen nauösulenken, nauszulenken, während Oeſterreich a ſeits fiche. Oeſterrei abſeits ſtehe. Das kommende _ abrbuydert __ Sahrhundert werde ein großes ſein, fein, die Völker Oeſterreitbs ." Oeſterreichs möchten ihke „inneren Streitigkeiten, auf eben, ihte inneren Streitigkeiten aufgeben, um nicht niht jene „ .Fr-ße ZE: j 6 Be der Theilung der Erde 111 verabſ unen- zu verabſäumen. dner, dur< dein 'N j, irt i' .A " „ „9..- «MMMM .b1<19<9:....929"9.912 Or en „durch dem 1 R d wirt ide Annä 1 ger ae Wu falen ‘aut er Lad tenfamen Üee de Grafen von ülow Bülow entſprechende Lehren ziehen.“ ziehen." Das Quotenaeſeß „ „ Wirkö nxxxt', , Quotengeſeß äu Wir könnten“, ein rutſyreckpendes _ eberel ommen - ÖMUÖ ** !- eklau'f“ entſprehendes Uebereinkommen | odann dem hs, erlauf der Debatte ſprachen die ÜbJJ. Abag, Verkauf, Fournier und Wolf. Lehrter Leperer kam an auf die Rede des den nden deut|hen Staatsſekretärs Grafen von Bülow zurück zurü>k und be rwortete befürwortete eine Zollunion mit Deutſ land. De1tſhland. Die Dringlichkeit des Antrages Wolf ſowie der_Antrag ſelbſ der Antrag ſelbſt wurden mit einer Reſo- lution des Abg. Roſer einſtimmig angenommen. Die Angelegenheit, betre end betreffend die Einſehunß egung eines Mi biUigun s-Ausſcbuffes Mißbilligungs-Aus\huſſes wegen des Zwiſ enfakls zwiſchen en Ab g. öni un Zwiſchenfalls zwiſhen den Abgg. König und Fournier, wurde durch durh gegenſeitige Erklärungen der A gg. Kön (; Abgg. Köntg und Fournier beigelegt. * . - ___ Im AUSgleichszAusſ<uſſe Ausgleihs-Ausſchuſſe des öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſes erſtattete der Abg. [)x-. Dr. Tollinger den Bericht über das Ueberwei ungßgeſeß Ueberweiſungsgeſeß und beantragte die Annahme desſelben. _ Der usſck) ſu ung Aus\< ſuhung der Vorgänge in Mähren und Grasliß na m nahm einſtimmig einen Antrag an, in wclchem welchem die Re kerung Regierung aufgefordert wird, für die aus Anlaß der le? i en Demonſtrationen in Mähren und Böhmen Verurtheilten, in ofern dercn Urbertretungen in}ofern deren Uebertretungen und ſtrafbarey ſtrafbaren Handlungen auf politiſchen politiſhen Motiven beruhten, eine Amneſtte cine Amneſtie zu erwirken und für dle die Verſorgung der Wittwen und Waiſen der Ver- unglückten unglü>ten ſowie für die Schabloshaltung Schadlosghaltung der Geſchädigten Sorge zu tragen. Ein 0er über die leßten Sißungen des Iungczechenklubs verö entiichtesCommuniquS beſa t, Jungczechenklubs veröffentlihtes Communiqusé6 beſagt, der Kind Klub habe folgenden Beſ luß Beſchluß gefaßt: Der Klub era ist erachtet nur jenes Vorgehen als ein ig ri<tig_ einzig rihtig und möglich, wonach mögli<h, wona<h im AUSgleichs- Ausſchuße, Ausgleihs- Ausſchuſſe, ſowie nn im Plenum des Abgeordnetenhauſcs Abgeordnetenhauſes vor Allem die auf Grund des Paragraphen 14 erlaſſenen Ver- ordnungen als grundlegende und prinzipielle DisPoſitionen Dispoſitionen für den AusKleich Ausglei<h und erſt nach nah denſelben dic accefforiſcben An-i die acceſſoriſhen An- gelegenheiten, nämlich nämlih das UeberweiſungSgeſF Ueberweiſungs3geſ f und das Quoten- geſeß erledigt werden. Sollte ein anderes orgehen emtreten, Vorgehen eintreten, und das Urberweiſungs- _und Quotengcjeß Ueberweiſungs- und Quotengejey an erſte Stelle ge- rückt rüdt werden, 0 ſo haben dre Klubmitgbeder ſo'fort rm Ausſchuſs die Klubmitglieder ſofort im Ausſchuſſe ſelbſt aUc dur alle dur< die Geſchäftsordnung zuläſſrgen zuläſſigen Obſtruktions- mittel in Anwendung zu bringen. Im ungariſchen ungariſhen Unterhauſe hielt geſiern geftern der Miniſter- Präfident Präſident von Szell zur Vertheidigung der Quotenoorlage Quotenvorlage eine mehrſtündige Rede, in welcher welher er die Erhöhung der Quote damit rechtfertigte, daß ſich ſ< dieſelbe aus der ungariſcherſeits vorgeſchlagenen Berechnungsgrundlage _ nämlich Berehnungsgrundlage nämli<h aus dem Brutto-Er cbniß Brutto-Ergebniß der direkten und indirekten Steurrn - Steuern — er- geben ha 8. AÜrrdings habe. Allerdings ſei das Steuererträgniſz Steuererträgniß kein un- trüglicher trügliher Maßſtab für die Lejſtungsfäbigkeit. Leiſtungsfähigkeit. Die des VolkSwoblſiandes Volkswohlſtandes fei, genau genommen, überhaupt undurch- undurh- führbar. Jene Grundlage ſei jedoch fei jedo als die verhältnißmäßia verhältnißmäßig am meiſten angemeſſene ſchon hon bei der Verhandlung im Jahre 1887 von Ungarn vorgeſchlagen worden. Aus der Erhöhung der Quote folge kedoch nicht, os niht, daß die finanzieüe finanzielle Laſt Ungarns erſchwert erſ<hwert worden ei; denn die von Oeſterreich Oefterreih zugeſtandene Konzeſſion bezüglich der Konſumſteuern wiege ficherliä; ſiherli< die ' erhöhung i erböhung übernommene Mehrleiſtung Mehrkeiſtung auf. Man habe der Regierunß Bens vorgeworfen, ſw ſci fie ſei ſogar über jene Ziffer der Quotener öhung binaaßgegangen, welche Quotenerhöhung hinausgegangen, weldje die arithmetiſch: arithmetiſ<e Grundlage ergebe. Denn dieſer (Grundla e entſvräcben 33,8%, Grundlage entſprähen 33,8 %/%, während die Regierun svorlage 34,40/0 feſtrße. Dixſe Regierungsvorlage 34,40/9 feſtlege. Dieſe Abrundung von einigrn einigen Zehntel rozent Prozent ſei allerdings aus politiſchen Motivy politiſhen Motiven im Intereſſe Jaterefſe der Fazifikation fen. Zros erfolgt, um die antenſragr endlich aus Quotenfrage endlih dus der Welt Weit zu der Konſumſteuern durcb dre dur<h die Quoten- ſcha en. Troß hafen. Troy der Erhöhung Grhöhung der Quote ſei die Bilanz des Aus- lei 9 leihs für Ungarn nicbt niht ungünſtig. Ebenſo wie die rxtreme extreme Partei- eidenſchaft eidenſhaſt den Au8glei< Ausgleih für Ungarn nachtbeilig nachtheilig werde dieſer auch au< in Oeſterreich Oeſterreih heftig angegriffen. Man ſxreche Von rode von einem öſterreichiſchen öſterreihiſhen Sedan. Eine ſolche folhe Ent- ſ ellung ſtellung beweiſe nur, daß der AuMleicb Ausgleih nicht einſeitig alle Vortheile gewähre. aewähre. Die Jntereffcn beidrr Juatereſſen beider Staaten hätten gleichmäßig Berück- ſichti una glei<hmäßig Berük- ſidhhtigura gefunden, wie wic denn eine Politik der Trennung für Ungarn wie ür Oeſterreich für Oeſtecrreih von dem ſchwerſten Nachtbeil f{<werſten Nachtheil ſein würde. Dxr Der Miniſter-Präſident ſchloß \{<loß mit den Worten: „Die Vorlage beruht auf aus der Wirklichkrit geſchö ſien Wirklichkeit geſ<öpften Daten. Sie bewegt ſich ſi< nicht in Illuſionen, ſondern Jlluſionen, fondern fie ent dricbt voüſtändig dcn ent|yri<t vollſtändig den Anforderungen der Lage und den gegebenen Verhältniſſen, darum empfehle ich ih den Geſetz- Geſeßz- entwurf zur Annahme.“ _ , _ P Nach dem ungartſchen StaatskaſſenxAus-wrts uber ungariſchen Staatskaſſen-Ausweis über das 111.Quartal dJ. TII. Quartal d. J. beliefen fick) ſih die Brutto-Einnahmcn Brutto-Einnahmen auf 138140126 138 140126 Fl., dic Aufzgaben die Ausgaben auf 133 674 752 133674752 Fl. Demnach find ſind die Einnahmen um 4465 4 465 373 Fl. größer, die Aus aben Ausgaben um 231 647 Fi. gcringer Fl. geringer als m in der gleichen Periode des orjahres. Vorjahres. Mithin ſtellt ſlch dle Bilgnz ſih die Bilanz des 111. anrtals II[. Quartals 1899 um 4697 021 Fl. günſtiger als rm gleichen Zertraum im gleihen Zeitraum des Vorjahres. Großbritannien und Irland. Frlaud. Der Lord-Geheim-Siegelbewahrer ViScount Viscount Croß hielt geſtern in Loughborough eine Rede, in welcher er, wie „W. T. B.“ meldet, ausfuhrte: ausführte: ungeachtet der Unglücksfälle Unglüsfälle und ſchweren Opfer müſſe die Sache der Freiheit den Sieg davontragen. Nach dem Kriege dürfe es Transwaal nie ‘es Transvaal ‘nie wieder geſtattet werden, England zu bedrohen, wie es dies in der Vergangenheit gethan habe. Das Kriegsamt hat die Formierung von drei neuen Batterien Feld-Artillerie angeordnek. - Feld: Artillerie angeordnet. — Dem ,Stan- „Stan- dard“ zufolge iſt im Kriengt Kriegsamt infolge der Verluſte,„welc1)e Verluſte, welche Lord Methuen erlitten hat, geſtern beſchloſſen worden, dre die Mobili- ſierung einer ſiebenten Diviſion mit einer a<ten achten in d er R e ſ er v e der Neſerve vorzubereiten. Frankreiäz. Dcr Staatherichtshof ſeßie Frankreich. Der Staatsgerichtshof ſeßte geſtern das Zeugen- verhör fort. Mehrere ZUK?" Zeugen erklärten, Sabran-Pontrvés Sabran-Pontevès ſei den Anwerbungen von rbeitern Arbeitern in La Villette für ver- !!czhiedene Idee Kundgebungen fern geblieben. Der Staatsanwalt ulet machte Ausſagen über die v0_n ilZm ?eführte von o geſlurte Unter- ſuchun ſu<hung und wies darauf hin, daß dteſei e n dieſelbe in vollkommen grſeßm ßiger geſeßmäßiger Weiſe, vorgenommen worden ſei. Es wurden dann noch me rere no< mehrere Zeugen vernommen rmd und die Sißung hierauf geſchloſſen. Em Ein Zwiſchenfall ereignete f1< ſih nicht. Italien. Siéung Jtalien. T der Deputirtenkammer fragte, fragie, dem .“ u olge, zufolge, der Aba. Abg. Branca bei der weiteren Berathung des udgets des- Budgets des Miniſteriums des Auswärti en Auswärtigen an, welche Konzeſfionen Konzeſſionen die Regierung in China erlangt habe. er Der Miniſter des Auswärtigen V i s c o n t i -Ve n 0 ta AuswärtigenVisconti-Venoſta erwiderte, er habe keinerlei Verhandlungen zum Zweck Zwe> der r- Er- langung territorialer Konzeſfionen ter ritorialer Konzeſſionen begonnen. Dre Regterung Die Regierung habe aber 'me rere mehrere Geſuche um eine Minen-Konzeſfion einé Minen-Könzeſſion unterſtüßt. Es handle fi ſih jedoch um “rein rein private _Gefyche; Geſuche; die Re ierung Regierung habe keinerlet keinerlei Verantwortlichkeit ühernonimen. „Ze enfalls übernommen. „Jedenfalls glaube ich“, jagte der, Mini e_r„ ,werdxn ih“, ſagte der Miniſter, „werden wir auch au<h China ukſerm Hande unſerm Handel erſchließen, da et dabei aber 'dte die Konkurrenz ſtarker Gegner ertxage'n ‘ertragén müſſen. Wenn ' die- “Zntereffen' Wenn“ die privaten kaufmänniſ (ante ſich, wie ' u - “zu hoffen ſteht, , _egierung dreſelben chüßen i egierung dieſelben ſ<üßen und ermuthigm. “' ermuthigen. * Auf :dte ‘die Aeußerungen des Deputirten de Martino entgegne ich, ih, daß finde, ſo In der IFMFJJY „217992. MMM“ „ ..> * uU'sd erklart >“*? 99: „dea _ » MÜ fin, derexZWick-“uer “St.;ikéangele'g'enbeit' ggeſirigen dringlichen Dot fo hierauf zu der Verhandlung über den d \ Bei e der Zivickauer ‘Strikeangelegenheit ber. J uß für die Unter-„ Unter- Meſſung privaten kau'fmänniſ * en entwickeknz : entwi>eln, wird “* ie * «st.; 998885411144."- ‘die | die Rübeorderung der nach na< China entſandten" entſandten Schiffe natur 7'ge1näß7'-*-ſtufenwéiſe- vor. gemäß ſtufenweiſe vor ſich exer- O mußte, weil ße, „ „ ſie, : wenn auf einma! v'orqe'nommen, ſchäd: einmal vorgenommen, {ädli in Kraft, Kraft . in Tallula etreten iſt. betrifft, ſo ſteüe ich ſtelle ih feſt, Vereinigten Staaten ankündigt.“ xodann geſchloffen. ags geſchloſſen. ie Kammer die namentliFe Dames Abſtimmung über ur Tagesvrdnuna geſte ten Tagesordnung geſtellten Antrag der arzilai und Genoſſen von der äußerſten Linken: Dix Kammxr, Die Kammer, indem ſie die [ßßken leßten Erklärungen der Re terung yber ierung über China mit denxenigen verglricht, denjenigen vergleiht, in wechen yerſrchert welchen verſichert wird, daß die nationale Ehre in- folgs Ruckberufurxg folge Rückberufung der Kriegsſchiffe aus dem Gelben Meere kompromittiert ſei, fordert die quierung Regierung auf, fich ſih hin- ftchtlich ſichtlih der einander widerſprechenden widerſprehenden Direktiven, welche welhe im äußerſten Oſten befolgt wurden, zu rechifectigen.“ rechtfertigen.“ Der Mm1ſter:Präfidrnt Ve_lloux Miniſter-Präſident Pelloux erklärte, die Regierung weiſe die TageSordnung Tagesordnung Barzilai's zurück„und ſtellr zurü> und ſtelle die Vertrauens- frage. Darauf wurde die TageSordnung Tagesordnung Barzilai's mit 163 gegen 54 Stimmen verworfen; 21 Dcputirte Deputirte enthielten fich ſih der Abſtimmung. _ In Jn dem hcute heute abgehaltenen Konfiſtorium Konſiſtorium hat der Papſt Pa pſt den Bxſchof Biſchof von Paderborn ])r. Dr. Simar zum Erzbiſchof von Ko ln präkonifiert. gen en, präkoniſiert. genden, Spanien. _Die Die Deputirtenkammer lehnte, wie „W. T. B.“ berichtet, geſtern mit 101 gegen 100 Stimmen einen Antrag ab, der dahin ging, den Poſten des Unter-Staatsſekretärs im Marine-Miniſterium ſowie den eines Privatſekretärs drs des Marine-Miniſters aberchqffen U und ſämmtliche ſämmtlihe Gehälter zu kürzen; die' die geringe axorität Majorität läßt annehmen, daß eine Miniſterkriſts Miniſterkriſis bevorſtehe. Schtveiz. Schweiz. Die vereinigte BandeSUcrſammlung Bundesverſammlung wählte, wie dem „W. T. B.“ aus Bern gemeldet wird, heute in den BundeSrath Bundesrath auf drei Jahre: Deucher-Turgau Madikal), Hauſer-Zürich N Hauſer- Zürich (radikal), Zemp-Luzern (klerikal), üilcr- Zemp- Luzern (kterikal), Mül ler- Bern (radtkal), Bre11ner:Baſrl (radikal), Comteſfe-Ncuen- b_urg Brenner-Baſel (radikal), Com teſſe-Neuen- burg (radikal) und Ruchet:Waadt Ruchet- Waadt (radikal). M Prä- ſtdenten 04 Pr ä- ſidenten des BundLSratHs Bundesraths für das Jahr 1 Hauſer, Ha uſer, zum Vize-Vräſidenten Vize-Präſidenten Brenner gewählt. Türkei. Der Graf von Turin wurde, wie „W. T. B.“ mcldet, meldet, am Dienstag von dem Sultan in Audienz empfangen und nahm an dem Diner im Yildiz-Palais theil. Amerika. Wie dem „W. T. B.“ aus Waſhington gemeldet wird, hat dre die Senatskommiſſion für die auswärtigen An- JZ? [ eg enheitcn Le legenheiten geſtern beſchloſſen, die im vergangenen ymmer ommer abgeſchloſſenen Reciprocitätsverträge nicht jeßt, ſondern pater päter zu berathen. Afrika. Dem „Reuter'ſchrn „Reuter'’ſhen Bureau“ wird aus Pretoria vom 11. d. M. gemeldet: gemeldet : Einem amtlichen Berichte zufolge begann am SonntagNachmittag Sonntag Nachmittag ein Gefecht Gefeht beim Moddchiver. Modder River. Dasſelbe wurde mit einem heftigen Gcſchüßfcuer Geſhüßfeuer eröffnet, welches bis 91/2 91/5 Uhr Abends anhielt. Der Kampf wurde am Moniag Montag früh wieder aufgenommen. Die britiſchenTrupprn britiſhen Truppen begannen mit einem efti en Geſchüßfeuer, eftigen Geſhüßfeuer, welches ſeitens der Buren erwidert wurde. er ampf Kampf wurde im An enbiick, Augenbli>, wo die Depeſche abging, noch fortgeſeßt. Die Buren be auptrten behaupteten alle ihre Stellungen und machten 41 (Gefangene. Gefangene. Ein weiteres Telrgramm Telegramm vom Modder River vom 11. Dezember 91/2 Uhr Morgens beſagt, ‘beſagt, es werde gemeldet, daß das ſchwere Gcſ<üßfeuer ſ<hwere Geſhüßfeuèer etwas nachiqffe, nahlaſſe, das Gefecht aber fortdaucre. In fortdauere. Jn Kimberley ſci a11< 18131 ſei auch jeßt noch 01189 alles ruhig. Erne Eine in London eingetroffene Depeſche des (Generals Generals Lord Methucn Methuen vom 12. d. M. beſagt: Am Sonntag beſchoß unſere Artillerie von 4 Uhr Nachmittags bis zur Abend- dämmerung die feindlichen feindlihen Truppen, welche auf einem hohen, langgeſtrrckten langgeſtre>ten Hügel eine ſtarke Stellung inne hatten. Eine Brigade, Brigade Hochländer griff den eind Feind am Montag bei Tagesanbruch Tagesganbru<h an dem ſüdlichen ndr ſüdlichen“ Ende ſeiner Stellung an, an. Der Angriff mißlang. Es traf dann ein Bataillon der Garden ein, welches welhes den Befehl erhalten érhalten hatte, unſern rechten rehten Flügel zu ſchüßen. ſ{hüßen. Die Hochländer griffen hierauſ hierauf mit Kavaüerie Kavallerie und emer Haubiß-Batterie einer Haubigz-Batterie den linken, die Garden den rechten Flü el re<hten Flügel und das Zentrum des Feindes an, während die Artillerie te ſie unterſtüßte. Um 11/4 L11// Uhr Nach- mittags wurde zur Unterſtüng e Conn der Hochländer das Regt- Regi- ment Gordon-Hochiänder abge andt. Gordon-Hochländer abgejandt. Die britiſ<en britiſhen Truppen behaupteten ihre Stellungen vor den Verſchan ungen Verſchanzungen des Ferndes Da bis zum Abend. Die Stellung unſerer ruppen Truppen er- treckte fiZYauf trete Q Uf eine Länge von 6 Meilen in der Nichtang Richtung des Modder wer. River. Lord Methuen ſchließt \{ließt ſeine Depeſche mit fol- genden Worten: „Ich „Jh behaupte meine Stellung und verſchanze mich. Wenigſtens 12000 12 000 Buren ſtehen mir gegenüber. gégenüber. Unſere Verluſte find bedeutend.“ ' Amtchh i Amtlich wird bekannt gemacht, daß der General Wauchope in dem Gefecht Gefeht am Modder River am Montag,;zetödtet Montag getödtet worden ſei. ſei, 293 Verwundete, einſ ließlich ein ſchließli<h von 27 Offizieren, ſeienvon ſeien ‘von Modder River in Oranje iver River angekommen. Der General Gatacre rücke rü>e von Buſchmanshoek auf Sterkxtrom Me E zu. Das ,Neuter'ſche „Reuter'ſhe Bureau“ weldet meldet aus em dem britiſchen Lager nördlich vom Modder Rwer River vom Montag Abend: Die aus den ſchottiſchen Re e_mcntern beſtehénde ſ\chottiſhen Regimentern beſtehènde Brigade, welche in Reihen von je vier ann vorrückte, Mann vorrü>te, kam ohne zu vermuthen, daß der“ der Feind ſo nahe" nahe ſei, auf etwa 200 m an die Stellung der Buren heran. Plößlich Plöglich eröffneten le tere leßtece das Feuer" Feuer von zwei Seiten und brachten den M- [ändern Hoch: ländecn ſo ſtarke , Verluſte bci, daß dieſelben dicſelben gezwungen waren, zurück uwet en. zurü>zuweihen. Von einer Vertiekung gedeckt- ammqlten ſie Eich in "eſſen Stun gedet, annmieltén ſié Äh indeſſen wieder“ und hielten" hre Steaung- und“ hielten“ ihre"Stellung. ls ſte ſie dann von den Gordon-Hochländern. Gordon-Hochländern . Verſtärkungen erhielten, „ingen fie neuerdings," pan dem.-.Feuer gingen ſie ‘neuerdings, ;: pon. dem. Feuer der Schiffsßeſch 960 unter üßt, Sch ffögeſch be unterſlüßt, vor. 'Das, britiſ<e Das britiſhe Artillerie- Ceuer ur'éhl Gerte ie 5Verſ<anzun ed“ drr ree ur<lötherte die ‘Verſchanzungen ' der Buren und reichte“ .deren rachte/ deren“ - Geſchüße *zum ' <meigen. “Nunmehr 1ma<txr_' ‘zum Schweigen. Nunmehr ‘machte’ eine Kolonne der. Buren“ ‘der Buren den' 'VYUI, „das;: freie B das’ freic Feld 'zu-“treu , zu kreuzen, um unſere Truppen" „im 1": en Truppen im Rüden faſſen :su onnen. DieWe 'zu öónnen. Dieſelbe wurde indeſſen von unſerer Garde uudxder und der Artillerie daran gehindert.' gehindert. Gegen Abend nahmen die Buren e Folgen hätte haben können, Dom Depkairten können. Dem Deputirten Branca gegenüber bemerke ich ih noch, daß der Zollvertrag zwiſchen Er thräa zwiſhen Erythräa und dem Sudan bereits ] bereiisg | as das Lynchm Lynchen von Italienern ;, . „ Jtalienern | | 4 daß die Boi- '- ſchaft- drs Prafidenten Bot: | ſchaft. des Präſidenten McKinley eine Enquöte Enquôête ſeitens der Die Generaldcbatte Generaldebatte wurde ; * Im weiteren Verlaufe der Sißun? lbeſ loß.Y . o . ".D- e ns 20 loß. M « : | Die Verluſte Deputirten * | wurde . ' d. 11 _ mobi-imit Sch. “* * b. fü : Wi Sh. bas Artilleriefeuer Meder 011, ohne, indeß-n'éltie-ſWirkunßÜ * ba?elen. *- U11 erek wieder auf, ohne indeſſen eine Wirkung zu n «Unſere Truppen Fatmßieren a in ihren Stellungezx nd; auf, Stellungen, nd auf beiden Setten ehr ſchwer. ' Seiten ſehr {<wer. Der Korreſpondent der „Daily ail“ in'Modder Mail“ in Modder River *berichtef berichtet über das Gefecht Gefe<ht vom Manta Montag : Der Kampf begann “ ,bei, TageSgrauen. ' Dte oe!?länder rü text-über hei Tagésgrauen. Die S rüdten über die GraSebene Grasebene vor und ſahen 7111) pl ßl ch „einem morderiſchen ſih plößlich einem mörderiſchen Feuer aus 2an räben Laufgräben von 200 Yards Lange ausgeſe t. Länge ausgeſeßt. Die Brigade og *sich „raſch urück, fich ‘raſh zurü>, erholte ſteh ſi<h aber“ w e_der wieder und behielt re Stellung. ies. Dies war an drm auf dem linken Flugel. Flügel. Auf dem rechten re<hten Flügel war dle Garde: rtgade durch die Garde-Brigade durh die offene Ebene egen andereLaufgräben vorge augen vorgegangen und kämpfte 5 Stunden Fang gcgen fang gegen einen unfichtbaren elnd. an unſihtbaren Feind. Um 11 Uhr Vormittags wurden die dié Gordon-Hochländer, die ay an dem erſten Vormarſch nicht betheilYt Me waren, vorgeſchic'xt. Dte vorgeſchi>t. Die Buren ließen ſte ſie eine Linie der chüßengräben paſſ1eren Schüßgengräben paſſieren und nahmen ſie dann unter Feuer. Dre Die britiſche Artillerie beſtrick) beſtrih den ganzen Tag hindurch hindur die feindlichen Verſchanzungen. Erſt beim Einbruch der Nacht hörte der Kampf auf. Dem „Daily Tele raph“ Telegraph“ wird über das Gefecht ge- meldet: Lord Methuen's ruppen Truppen verſuchten einen Durchbruch Durhbruch durch die linke ; [anke dcr Flanke der Buren, aber dieſe waren zu ſtark. Der An riff au Angriff auf die Front, wo die Hochländer am Vormittag urückge chiagen urü>geſhlagen wurden, wurde den ganzen Tag hartnäckig ?ortgeſeßt. hartnä>ig {rtgeſebt. Die Gordon-Hochländer machten einen eldenmüthigen heldenmüthigen Verſuch, dieſen Mißerfolg wett zu machm. , I r mahen. Jhr Oberſt fiel. Auch der Marqms Marquis of Wincheſter, Wincheſter , Major bei den Cold- ſtream Guards, iſt gefallen. Ein Bericht des „Standard“ erzählt: Nach dem urück- Zurü- gehen . der Hochländer:Vrigade Hochländer-Brigade konnte bei der Neuauftellung Neuaufſtellung das unter dem Namen „Schwarze Wache“ rühmlichſt bekannte Regiment nur noch 160 Mann aufweiſen. Am Vormittag wurden die Gordon-Hochiänder v0rgcſ<ickt. Gordon-Hochländer vorgeſchi>t. Sie ſchritten mit äußerſter Tapferkeit zum Angriff auf das Zentrum des eindcs, eindes, wo ihre todlcn todien und verwundeten Kameraden lagen, andcn anden es aber unmöglich, unmöglih, die feindlichen Schüßrngräben ?u feindlihen Schüßengräben e nehmen, dercn deren Front mit Stacheldraht gebildete Verhaue üßten. > 9 Das britiſche KriegSamt Kriegsamt veröffentlicht ferner folgende Dr- peſ<e De- peſche des Generals Lord Methuen aus Modder River vom 12. Dezember, 71/2 71/4 Uhr Abends: Da_ Da die Burrn Buren heute früh die Laufgräben ſtark beſetzten, habe" tch beſeßten, habe ih meine Truppen ‘Truppen ganz ordnungsmäßig nach na<h Modder River zurückgezo en. Ich zurü>kgezogen. Jch bin in voUer voller Sicherheit. Ich Jh erfuhr von den (Heßangenen, Gefargenon! daß die Verluſte der Buren ſehr ſchwere {were ſeien. Die Buren er- wieſen meinen Verwundeten jede Fürſorge. Amtlich wird ferner bekannt gemacht: gemaht: Der General White melde aus Ladyſmith vom 12. d.M., d. M., daß 32 Per- ſonen ernſtlich ernſtli<h am Typhus Typhus. und drei an Dysenterie erkrankt ſeien und im dortiacn dortigen Hoſpital lägen. Na Nach einer Meldung aus Lourencxo Lourenço Marques vom 12. d. P. M. iſt der deutſche deutſ<he Ambulanzzug von Pretoria nach nah Bloemfontein abgegangen. Parlamentariſche Nachrichten. Der Schlußberichi Schlußbericht über die geſtrige Sißun Sizung des Reichs- Rei h<hs- tages befindet ſich befindct ſih in der Erſten und Zweiten eiiage. - In Beilage. Jn der heutigen (122) (122.) Sißung des Reichstages, welcher der Reichskanzler Fürſt zu Hohenlohe, der Staats- ſekretär des Innern , Siaats :Péiniſter ])r. Jnnern, Staats - Miniſter Dr. Graf von Voiadowsky, Poſadowsky, der Miniſter der öffentlichen öffentlihen Arbeiten Thielen, der Juſtiz-Miniſter S<önſtcdt, Schönſtedt, der Kriegs- Miniſter, General der Infanterie. oon (Hoßier, Jnfanterie von Goßler, der Staats- ſekretär des Auswärtigen Amts, Staats: Miniſter Staats - Miniſier Graf von Bülow, dcr der Staatsſekretär des Reichs : - Marine- amts Staats: amts, Staats - Miniſter, Vize:Admiral “Vize - Admiral Tirpiß, der Miniſter des Innern Freiherr von Rheinbaben und der Staatsſekretär des ReichS-Schaßamts ])r. Reihs-Schagamts Dr. Freiherr von Thielmann beiwohnten, wurde die erſte Berathung des Neichshaushaits-Etats Reichshaushalts-Etats für 1900 fortgeſetzt. ' . fortgeſeßt. E Das Wort nahm zuerſt der Miniſter der öffentlichen Arberten Arbeiten Thielen. Bei S<luß Schluß des Blattes ſprach ſprah der Abg. Richter, Richter. Statiſtik und Volkswirthſckmſt. Volkswirthſchaft. Verſicherung von Geböften Gehöften der Religions- und Sebul- Schul- gemeinden in Preußen. Den Ergebniſſen der preußiſchen Brandſiatiſtik preußiſhen Brandftatiſtik für die Jabra 1891-“94 Jahre 1891—94 entnimmt die „Stat. Korr.“ in züge“), züge *), was über die zur 111. [III. Klaſſe öffentli er Beßyungen Öehörigen öffentlicher Mgen Ca Gehöfte chriſtlicher Kirchen emeinden ſow e <riſtlider Kir<hengemeinden ſowie von enoffen- Genofſen- ſchaften anderer Bekenntniſ e Bekenntniſſe beizubringen iſt. Beſ<ädigt Wurden Beſchädigt wurden in den unterſchiedenen Gemeindegruypen: rd ere kleinere unterſhiedenen Gemeindegruppen : rößere Fkleinere Land- Guts- Gehöfte Berlin YtYdte Eilen: Städte gemeinden bezirke a. ar niLot obnex A. gar nicht E Mob.- 4 “- ver- ) mit Sch. | S<. 4 «- 929 .m „ obne Mob.- * YZ,“ mit1 Sci). 43 0. ſichert Gn rel Mob,- c. mit Gebäude- 11. M05. u. Mob. - Verficber. (1. Verſiler. d, mit bloßer ote Mo- biliarver ubernng -- biliarverſiherung — 1 - deren Verficberungsſümme betrugz Verſicherungsſumme betrug: Mark bei f r “ - o M b.- 3 21.0 930 für i Im- ) ohne) Mob.- 43 3210930 23 200 Im bm o 2611.48 36200 261 148 36 200 470 600 812 029 898 815 1 045 812029 898815 1045 827 22 425 224% 112 300 ' 375 273 388 605 1 242 350 360 132 680 * - 12800 - 18500 --,x 5er Std::den “1:11 unbewegliÖem Eigeutbum: : 12 600 18 500 —, der Schaden an unbeweglihem ‘Eigenthum: Mark büM-ooo-o-c' "_“ bei S ee R CA C v 825 “_ 19890 . 19 890 » b. o.Mobiliarſ<. 250 072 o. Mobiliar. 250.572 mit . 7 185 , 3 244 . 21 899 126 b 3244 - 21899 1126 889 10495 55346 1610 200 2462 335 1077 947 liar e für Immobiliar é obiliar . a—— a — 10 737 7185 | 19 510 1.0 495 55 346 532 FZZ 1.4 14 510 o o . ""' 201 c —-- 532 218 u ooo. 000i D. 20. T « 4 120 und de“: aden dér Schaden an bewe 11 em Ei ent um ' Stk 7 -- g > 59 l?- 6421 bewegli hem S | Sat bei “. .S.! 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Ge- ſ hne | Mob.- / / es mit Schaden c. mit Gebäude- und Mo- biliarverſtcherung . biliarverſiherung . . .. b. für Im- d Mob.- mobiliär| mit ſt Schaden c. für JImmobiliar „ Mobiliar bei Ztg.“ zufolge, Nr. 270 d. Bl.) fommen laſſen, traten alle* für wieder aufgenommen. Nr. 293 ‘d. Bl.) hat, wie die Mün berzn von Nihtho theilung für Kunft ernannt. tation. An erſter Stelle den drei 1897/98 auf (Thücingen) Friedrichroda Stelle beri<tete der influß der ſoll, welchen Luft in eu<tigkeit der lan für dieſes ferenzen berathen JSnſtitut unter Vorſiß worden, verhältnifſe der Beobachtungen der arbeitet ſind. «die Anſchlag Umgeſtaltun werdenden Fr. 125 000 DeEIL von jé 2 der Anlagen Anſ(hlag 88 000 Fr. 18. Dezember, Dollands. Anſ and“. Anſ(hla : Desgl. eſellſaft für ſteinen- frei Krutspolder. 20. Dezember, 1. Lieferung | Stahlrohren; Gasrohren, - waaren wan Seife, Leinöl, Pad inwand, Datum, Die portu ay einen neen uéri. E der Delagoz Schiffe zu ergrößerung des 8000 Gulden. die Polders „Lamswaarde“ in Honte- niſſe: Lieferung von 145/900 E A, m Bordſteinen frei Hulſt; desgl. von 130 58 Uhr. . Kolonial - Miniſterium, Amſterdam: ube ‘Blech, Gegenſtänden aus Eiſen, Zink, von: Eiſen, Gußeiſen, Y tlammern, | t Kupférr uteleinw yan Cleef, Buchhändler, Hofſpui Nr. 288," t N Portugieſiſhé Beſiyungen- 550 40 an der Arbeit zu verhindern ſuŸten, wurden verhaftet. ſitäts-Profeſſor Dr. Ludwig Bolßmann in Regierungsrath und D der Erdkunde Dr. Ferdinand Frei- en in Berlin, Raabe in Braunſhweig und den Architekten, Profeſſor Gabriel Seidl, Ghrenmitglied der Akademte der bildenden Künſte in München, zu Mitgliedern des bayeriſ<hen Maximilians-Ordens für Wiſſenſchaft und Kunft, und zwar die beiden Erſtgenannten in der Abtheilung für Wiſſenſchaft, die beiden Leßtgenannten in der Ab- wurden Unterſuchungen dargelegt, die M Oen un eführt ſind. Dieſe Unterſuhungen hatten, wie {on frühere vom Boricaaediea ausgeführte Beobachtungen, den feinerer inſtrumentellec Hilfsmittel die Verbeſſerungen zu beſtimmen, welche an den bisher ermittelten fklimgtiſhen Unterſchieden zwiſchen frei und im Walde gelegenen Stationen anzubringen ſind. ortragende unter Vorlegung der von ihm ver- faßten Beobächtungsanleitung (Neudamm, bei über das auf Veranlaſſung des Land-Forſtmeiſters Dr. Dan>telmann in den Oberförſtereien Karzig und Neuhaus bei Berlinchen in der Neumark dur< den Geheimen Regierungsrath, Profeſſor Dr. Müttrich und den Profeſſor Dr. Schubert eingerichtete V find 6 Stationer, weſtlih , inmitten und nordöſtlih eines größeren aldgebiets, angelegt, durh E R Raen feſtgeſtellt werden a ſeiner Verſuchsfeld die 4 i Mt rerten, S Beta h , , Vlennige, Zin e , életawand i gungen hel Gebr. 1 Deli m 9 1 2 deren Verücberungsſumme: .“ Verſiherungsſumme: bei b.für Im- ohne Mob.- 255 929 nzobiliar1 mit 1S<aden 32 464 955 929 239 798 62 7451 30-818 0. fur Jmnxobiſiar ..... ,- 7 050 383 520 22 080 . Mobiliar ...... » 14 500 4 259 vil 30.818 7050 383520 22080 14500 371438 35 653 Schaden an unbeweglichem unbeweglihem Eigenthum: „44 bei 1?" "h" "513151111875 "* " _ 18511? '“ „ „0 ne 0 ar a en ' mit . 550 4 297 41 650 6 642 „ (: ............. | “- 2023 256 9 562 1265 18 516 41 650 4 997 \ 956 405 9562 2 023 und Schaden an beweglichem beweglihem Eigenthum: 226 -- 18 769 2 212 150 265 12 187. _100 985 40 2212 12187. 100 965 Zur Arbeiterbewegung. Zur Lohnbewegung der Formſteober Formſtecher- in Leipzig berichtet die „Los. Zig.“ „Lpz. Ztg.“ unterm 13. 13, d. M., daß 6 Prinzipale mit 46 Arbeitern die Gehilfenforderungen bewiiiigt haben," bewilligt haben, während 223 Arbeiter noch no< ausſtändig ſind. (Vergl. Nr. 280 0. Bl.)" Jm d. Bl.) Im Einvernehmen mit den Arbeitgebern ſtellten, f\tellten, der . rankf. Atg.“ zufolge, „Frankf. alle diejenigen Arbeiter der Textilbran e in Zwickau, Terxtilbran Bwid>au, die zur Wiederaufnahme Wiederaufnabme der Arbeit in den Fabri en Fabriken er- ſchienen \<hienen waren, am 13. d. M. die Arbeit wieder ein. e in (Vergl. Nr. 270 d. Vl.) Wegen Lobnſtreitigkeiten Lohnſtreitigkeiten hatte, wie die_„Rbein.-Weſif. Ztg.“ die „Rhein.-Weſtf. Ztg." . mittbeilt, mittheilt, der „Norddeutſche Lloyd“ in Antwerpen gewerkvereinlich gewerkyereinlih organiſierte Koblenträ er Kohlenträger entlaſſen und aus [andern Erſaßleute kommen laffrn. Als dieJe diele leßteren ibre Tbätigket ihre Thätigkeit beginnen und die Schiffe „Königin Luiſe" Luiſe“ ſowie .Pfalz“ „Pfalz“ mit Kobl-n Kohl-n laden wollten, traten 11110“ für den „Norddeutſchen Lloyd“ tbätigen organiſierten Arbeiter in den Ausſtand. Ausftand. Ihre Zahl beträgt nach der ,Fckf. Ztg." „Frkf. Ztg.“ 400. Wie „W. T. B.“ aus Prag unterm 13. d. M. meldet, hat dort eine erhebliche erheblihe Anzahl von Bäckera_ebilfrn Bäckergehilfen neuerdings die Arbeit wieder aufgenommen. Einige Ausſtandige, welche Ausſtändige, welhe die Arbeitenden an der Arbeit zu verhindern ſurbten, wurden verhaftet. Arhbeitenden landern Erſaßleute thätigen organiſierten (Vergl. Nr. 293 d. Bl.) Kunſt Kunft und Wiffenſchaft. Wiſſenſchaft, Seine Königliche Hoheit der Prinz - Regent von Bayern hat, wie die Münch. ün. „Allg. Ztg.“ meldet, den Hofrath und Univer- ſitäts-Profeffor Dr. Ludwig Bolßmann in Wien, den Geheimen Regierungöratb und ;profeffor der Erdkunde Ur. Ferdinand Frei- herrn von Ricbtbo en in Berlin, den Schriftſteller Shhriftſteler Wilhelm Raabe in Braunſchweig und den Architekten, Profeſſor Gabriel Seidl, Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künſte in München, zu Mitgliedern des bayeriſchen Maximilians - Ordens für Wiſſenſchaft und Kunſt. und zwar die beiden Erſtgenannten in der Abtheilung für Wiſſenſchaft, die beiden Leßtgenannten in der Ab- theilung für Kunſt ernannt. Land- und Forſtwirthſchaft. Forſtlicb-meteorologifcbe Unterſuchungen. Forſtlih-meteorologiſ<he Unterſuhungen. Im Berliner Zweigverein Zweigperein der Deutſchen Meteorologiſchen Meteorologiſhen Ge- ſellſchaft ſellſhaft hielt Profe or Profeſſor Schubert-Eberswalde am 5. Dezember einen Vortrag über die neueren meteorologiſÖ-xn Arbriten meteorologiſ<en Arbeiten der mit der Forſt- Fo Akademie Eberswalde verbundenen forſtlicb-meteorologiſcben Ver nchs- ſtation. An erſter Stelle Unterſuchungen dargelegt, die wurden forſtlih-meteorologiſhen Verſuch3- Dezember einen die Hauptreſultate der während des Jahres Oktober 1897/98 auf den drei Doppelſtationen Eberswalde (Mark), Friedrichroda (Thüringen) und Sonnenberg (Han) durcb- efübrt find. Dieſe Unterſucbun en hatten, wie ſchon frühere dom Dortragenden außgefübrte Veoba tungen, den weck, (Harz) dur{h- we>, unter Venußung fcinerer inſtrumenteller Hilmeittel die Verbs erun en zu beſtimmen, wexche an den bisher ermittelten klimatiſchen Unterſ ieden zwiſchen frei und im Walde gele enen Stationen anzubringen find. Benußung An zweiter SteUe berichtete der ortragende unter Vorlesung der von ihm der- faßten BeobackotungSanleitung (Neudamm, bei 3. J. Neumann, 1899) über das auf eranlaffung des Land-Forftmeiſters 1)r. Danckelmann in den Oberförſtereien Karzig und Neubaus bei Berlinchen in der Neumark durch den Geheimen Re ierunaßraib Profe or 131“. Müttrich und den Profeſſor Dr. Schuberts ngericbtete Verſuch eld. erſuhsfeld. Auf dieſem Vd 6 Stationen, weſtlich , inmitten Temperatur und nordöſtlich eines größeren angebiets. an eleat, durch deren Beobachtungen feſtgeſtellt werden ſoll, welchen influß der Wald auf die eucbtigkeit der Luft in ſeiner ‘die ausübt. Umgebung Der [an für dieſes Verſuchsfeld war in mebrxren mehreren Kon- ferenzen, beratben wvrden, die im Berliner Metéorologiſcben Inſtitut unter V0: 8 Metéorologiſchen des Direktors, Geheimen Regierungßratbs Regierungsraths von Bezold ſtattfan en ſtattfanden und an denen Mit lieder Mitglieder des Meteoro- logiſchen logiſhen Inſtituts zu Berlin und der Verſuckssétation zu Eberswalde tbeilnabmen. Sckplirßlicb Verſuchs theilnahmen. Schließlih legte der Redner eine von ibm ihm verfaßte Broſchüre (Berlin, bei I.Sprin"ger) J. Springer) vor, in welcher die Temdxratur- verhältniſſe der Luſt Temperatur- Luft und des Erdbodens auf (Grund langjabriacr Béoibaéxxmgen der forſtlichen Doppelſtaiionen Grund langjähriger forſtlihen Doppelſtationen Deutſchlands be- ar ete nd. Temperatur und ausübt. Verdinguugeu int tation zu Eberswalde Verdingungen im Auslande. Italien. Jtal Ohne Datum. Mittelmeer-Babnen: Mittelmeer-Bahnen: 1) Ausbe erung Ausbeſſerung der durch lutb verurſachten dur luth verurſahten Schäden auf der Strecke iva-Framura. Fr. Fr, 190 000. 2) Ausführung derxzweiten Gruppe Auelibrnoa der dur? zweiten Gruppe der Anlagen für den Perſonenverkehr erforderli r rbeiten auf dem Hauptbahnhof in ia Neapel. Anſchlag Fr. 125 000 Des Adriatiſcbe * Adriatiſhe Bahnen: Verbreiterung der aus 3 Bo eu von je 22 111 Bogen m Spannung be chenden Brücke beſtehenden Brü>ke bei “178.987 178,967 km zwiſ en Bol 'na zwiſchen Bologna und Otranto, _be ufs behufs Legung eines zweiten Schienengelei es. Anſcbag 88000 F . ' * - “* , “ ' Niederland e. , 18. Deze ber. Schtenengeleiſes. ien. {va—Framura. us den Perſonenverkehr erforderli f Niederlande. | Verwaltung der Niederländiſchen Staatsbahnen, Amſterdam: er rößerung des Lokomoxivſcbuppens Lokomotivſhuppens am „Hock „Ho>k van Holland“. An > a 8000 Gulden.- Des [. eſellchaft für dieüPolders „Lantswaarde“ in onte-_ ni :: Lie erung von 145900 PftaZerßeinen-und-M0 m Bord einen ' fre Hulſt; deögl. von 180 580 ftaſtexſteinen flaſterſteinen und 2112 m ord- ſtemen- frei Kruispolder. - . 20. Dezember, 1 Uhr. „Kolonial - Mink erium, Amſterdam: Lieferung von: Eiſen. Gußeiſen„Vle<, Gegenſt nden aus Ei .- Zink, Stahlrohren“ Gakrohreu. „Ka! .férrvbren, Workout ?Ée'n Sch waaren »an Seiko, uren. Bleiweiß, Menn e Zinkwei, Leinöl/Pack inwaüd, nteleinwimd Bords ohren, en, eden, S eré u. 1. m. }. w. B gungen 17:7 yan-Cleef, Buchhändler, Hofſpu_ 28.4349" ag. ' ' “ ' * Portugie iſchr-Beſiivunae'n. * Di.:.» 1 91 imm „18.-:e.“ lo 19,11- ».- 99; Mx»......9:."999..9.4. . 1... „., 'Bekltfe'juo'ßauen. " ' * »! . ; „ - , 283, Im Haag. _be’‘<lofſen,. in Peſerpier ‘pu Laden und Viten dex führt die Anſ lag Umgeſtaltun werdenden M, 7192 51:“ meſtakift'ik-I 9518917943812 .; .- 1 .. Brandſtatiftik von 189194 mit | - auch in größeren in kleineren in Land- in Guts- | Städten Städten Geme nen bezirken x 4 . au< unter von Richard Wa ner Wagner unter Kapellme _“ Ädu U, 5“- 27- Deren“- M K 1“ , „.'4" 4“ Bahnen: Leferung vo 40 „ Stück . ** Jahr ? Kön U! F 27. T Ditektion' n 1 / 10hc c Bahnen : Lieferung von 40000 Stü> Eiſenbahn en Sahr 1900, *partieuwe _ e '. inne?! *: '- „t “ 1115.13. September; AUFYY ſnd an,- iexpkqugayyte. - 9111: Tbämiftocle partienweiſe zu inner: ) der Zeit vo! bis 13. September. Angebote find an die obengenannte E Rue Thémiſtocle 6 in ben, Athen, zu rißhteu. „. Nuntiknien. 22. D be'r. G l-Direktio ritten. j Numänten. 92. Dezember. General-Direktion der ru äni M*UſmWW ,eoem rumäniſhen Eiſenbahnen, ezem enera n m [10 FÜR“! v“; mäniſh Füttern von Bukareſt: Lieferung von 1250 111 m blauem Tuch aum zum Beamten-Mänteln. (Lieferzeit 5 Jahre.) Qerkehrs-Anſtaxten, . “,L Herkehrs-Anſtalten, L K Laut Telegramm aus Köln hat die zweite Poſtwpn Poſt von London über Oſtende vom 13. Dezember in Köln den Anſchluß an Zug 31 nach nah Berlin über Hildesheim wegei! * Zygverſpätung wegen Zugverſpätung in Belgien nicht erreicht. Ebenſo hat auch quch die dritte engliſche oft Poſt über O|- Oſſtt- ende von demſelben Tage in Köln den Anlſch aſ; O uß an Zug . 8 * nach 3 nah Berlin über Hannover wegen Rede 9 Nebels auf See nicht erreicht." - ' Solakge : : Solange das Kabel Kahel St. Tbomé-Loanda Thomó—Loanda unterbrochen iſt, ift, können ** die Telegramme aus Deutſ<land nacb Swakopmund Deutſch-Südweſtafrika) Deutſchland na< Deutſh-Südweſtafrika) nur über Emden, Vigo Sun, Adéen efördert Werden. Gemäß Vigo, Suez, Aden eföôrdert werden. gg den für dieſen Weg zur Zeit Seit beſtehenden Beſchränkungen müffen ämmtlicbe müſſen ſ\ämmtlihe Telegramme in offener Sprache abgefaßt ſein. Sie unterliegen der Prüfung und können könnén nur auf Gefahr der Aufgeber an enommen angenommen werden. Zur Vermeidun Vermeidung von Bxaäſtandungen fi venn i wird emp oblen, empfohlen, dieſelben in engliſcher Spra : engliſher Sprache ab- zu (1 en. “ zufaſſen. : Swakopmund Bremen, 13.Desember. (W.T.B.) 13. Dezember. (W. T. B.) Norddeutſcher Lloyd. Dampfer „H. H. Meier", Meier“, v. New York kommend, 11. Dez. in Bremerhaven angekommen. . v. Oſt-Afien i h. Oſt-Aſien kommend, 12. Dez. und „Preußrn', „Preußen“, n. Oſt-Zl Oſt- A en beſt., 13. Dez. in Honakong anqck. angek. „Bayern“, 0. Oſt-Aſten ommend, y. Oſt-Aſien kommend, 13. Dez. Hurſt Caſtle daſſ, .Trave' paſſ. „Trave“ 12. Dez. v. New York über „Soutbawvwn a,b. _Southamvton n. d. Weſer abgegangen. „Kaiſer Wilhelm der Gro e“. 11. Große“, n. New York beſt., 13. Dez. Dover paſſ. pa. „Königin Luiſe“ 13. ex. Dez. Reiſe v. Southampton n, n. Genua fortgeſetzt. Hambura,13. fortgeſeßt. Hamburg, 13. Dezember. (W.T.B.) (W. T. B.) Hamburg-Amerika- Linie. Dampfer „Gral! «Graf Walderſee“, v. Hamburg n. New York, 12. Dez. v v. Plymouth (: aeg. „Auſtraliq“, abaeg. „Auſtralia“, v. St. Thomas 11. m- bura. n. Ham- bura, 12. De]. Dez. Dover paff. .Conſtantia', 1), paſ. „Conſtantia®*, v. Hamburg über ab:: 11. Havre n. Weſtindien, 12. Dez. in Antwerpen, „Nordernev' 12.9081. „Norderney“ 12. Dez. in Hamburg angek. .Friſia', v, „Friſia“, y. Philadelphia n. FMWF L G 12. De' Dez. Cuxhaven paff. .Weſtpbaſia' paf}. „Weſtphalia“ 12. Dez. in ort aid angek: .Suevia“ Port Said vat „Suevia“ 12. Dez. v. Colombo n. Marſeille abgegangen. London, 13.Dezember. (W-T.B.) 13. Dezember. (W. T. B.) Caſtle-Linie. Dampfer „Garth Caſtle“ auf Heimreiſe Montag 0. v. Kapſtadt abgegangen. ' Rotterdam,13.Dezember. (W.T.B.) / Rotterdam, 13. Dezember. (W. T. B.) Holland-Amerika- linie. Dampfer .Spaarndcrm“ „Spaarndam“ v. New York heute in Rotterdam angekommen. Theater und Muſik. Berliner Theater. 4 e) Geſtern fand zur 1001ährigen Geburtstagsfeier Heinrich Heine's (nach 100jährigen Geburtstagsfcier Heinri Heine?s (nah neueren Foricbungen Forſhungen kam dieſelbe um zweiIabre post:, 109511111) zwei Jahre post. ſfestum) eine Aufführung ſeines Ju endwerks, Jugendwerks, der Traaödié .Al- manſ or“ Traaôdie „Al«- manſor* vor vollem Hauſe ſtatt. D e ftatt. Die Vorſtellung, welche, als lite- rariſches Experiment betrachtet, lite» rariſhes Grxperiment betra<tet, von nicht ni<ht geringem Intereſſe war, konnte trotz ihrer geſchickten troy threr geſhi>ten und for?:fältigen Jnſcenieruug, lprgſerten Inſcenterung, des uten Zuſammenſpiels guten Sage es und der zum tbeil ervorraaenden .ſcbauſpielerß'cben inzelleiſtun en theil bervorraaenden ſ<auſpieleriſen inzelleiſtungen do< nicht darüber hinwegtäuſchen, niht ‘darüber hinwegtäuſhen, daß das Stück nach Stü>k na< des Di ters Dichters eigenem Ausſpruch Ausfpru< eben nicht niht mehr iſt iſ als eine ‘eine dramatiſierte Ballade. In Jn der Darſtellung tbaten fi i thaten ſi die Herren Walden (Almanſor), Baſſermann (Diener Ha an) . Pittſcbau (Alv-Gonzalvo) Haſſan) , Pittſchau (Aly-Gonzalvo) und ofmeiſter Hofmeiſter (Harfner) ſowie ränlein Fräulein Pahlen (Zuleima) beſonders ervor. hervor. Der Tragödie ging anſtatt anftatt eines Prologs das ſtimmun svolle .Vergidyll' ſtimmungsvolle „Bergidy ll“ aus der „Harzreiſe“, welches welhes Wilhelm kever-Förſter Meyer-Förſter mit Gewandtheit in die orm Form des Dialogs ebrarbt bat, gebraht hat, voraus. Den Dichter verkör erte urin Lm verkörperte darin Ln Heinz onard, Monard, die „Kleine“ Fräulein Lucie Matt fas. um chluß Matthias. Zum <luß ſang Frau Roſa Sucher, die von ihrem Gatten am 11 el Flügel begleitet wurde, unter enthuſiaſtiſchen: enthuſiaſtiſhem Beifall eine Reih": Heine'ſ Reih2 Heine?ſ Lieder in den Kompoſitionen von S<ubert, Schumann Schubert, Shumann und Joſeph Sucher. Theater des Weſten]. Weſtens. Seiner Gepflogenheit, alljährlich Gepflogenheit , alljährli<h um die Weihnachts eit Weihnachtszeit eine Märchenauffübrung Märchenaufführung zu veranſtalten iß veranſtälten, iſt das Tbealer Theater des ſtens Herrn ofpauet's Hofpauer's Direktion treu geblieben. Das dies- jährige Stück Stü, wel esxtb „Schneeweißchen f ene e und Noſenroth“ Roſenroth“ betitelt und Guſtav dies hies zum Verfa es hat gin Verfaſſer hat, ging geſtern Nack- Nach- mittag unter dem lebhaften Beifall eines ficß gr ten ſh größten aus Kindern und deren BeZleitern zuſammenſetzenden Ds zuſammenſeßenden Auditoriums iu in Scene. Die vor ihren 11 en ſicb Augen ſi< abſpielende Geſ<i<te Geſchichte von dem verzauberten Prinzen. wel en Prinzen, wél<hen ein böſer werg Zwerg in einm einen Bären ve:- ver- wandelt hat und der von der lieblichen No enrotb lieblihen Rofenroth von dieſem Banne erlöſt erlôſt wird, übte mit ihren ernſien ernften und beiteten Evi oden ſichtlich beiteren Eviſoden fi<htli<h eine tiefgehende Wirkung auf die jukgendlieben Gemüt er lugendrigen Gemüther aus. Die Jnſcenieruna Fnſcenierung und Ausfiattung lieKen Ausftattung E einen Wunſch unbefriedigt, und geſpielt wurde ebenfalls vortreffli . Jm Königlichen Opernbaufie vortrefflich. wird moren .Siegfrled' 1 71 d Zeitz ben l3013711»MuHemc“Wm" i:“ morgen „Siegfried" in folgender Beſeb E P Sieafried e Derr Seine, n ogener eung ee folgender eßung gegeben : e:, '- ed‘ . Mime: Herr Lieban; 7<a§10mr (Wotan): Wanderer (Wotän): Herr BMW:: Brünnbilde: Fräulein Badivain: Brünnhilde: M Reinl; Erda: Frau Goeße; Faſnet: M Mödlinger; aldvo el: Goetze; Fafner: e Mödlinger ; Waldvogel: Frau Herzog. Alo Alberich verabfcb ſicb „Zett Frits Friedr >|. , ' Als Alberi<h verabſ{< ih Herr Frit Friedrichs. | m Köni li<en S auſpielbauſe Königlihén Schauſpielhauſe führung von uftav rey ag's Guſtav Freytag's Luſtſpiel Die Beſetzung laujet: berftBera: Beſezung lautet: Oberſt Bera: Herr von Mavburg ' Mayburg; Adelheid Runeck: Rune>k: Fräu Herr Arndt; rofeffor Profeſſor Oldendorf: Herr L Herr Ke ler; "Beamaus: Keßlec; Belimaus: Herr Oetker; Herßer; : Pieveub nck: Piepenbrin>: Herr Obetlaendn; Oberlaender; Lotte: Frau : michel: rr Heine,; Fris; ; mihel: Herr Heine; Friß: Herr Hartmann; und: \remde Fräulein bicb ' ' Abih i i Im Königlichen Opern anle iſter ie Iormaliſien Katt. Freier .von eetboven's Geburtstag - nue Wa 1158 F1??? uk;.WIEQUMUÜ das „ , . _ _ Journaliſten itatt. eer von Beethoven's Geburtêtzag — nur Wer Le Gde ra Perniten r Volt Korte t e e e , , ., "K„ "M' , . , . WQZOU “ Ferprofe or-HalirNie. ' " _“Qſx i : k-äur. 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