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in , „ »e, ,m_ WM; wenn,.„der ,. * " «' ere- „e 4 „4: em w , «i :x“- « W «urMYüx-Zse ithr “YM >> dieMitl luug'bes Staats!" Ttrpiv, a erim aiim“. z'" & D m lde, wenn der f adcbgäbe, deſto verlan din weitere Meere hinaus-- tern wollen. Jn Ta “zur Ealſlebunge A p des latten. eßes die Mittheilung des Staatsſ Tirpiß, daß er im Mai um- rge 20M , um den Induſtriellen Induſtriellen, Werften u. ſ. \. w. in an'; pn dis- ' .mltzutbeilen, r Weiſe mitzutheilen, was die Regierun vorhabe, e ſich daran einrichtenoköunen ih ‘darauf einrihten können. Da liegt,„_ liegt . der lüfſel fiir [lüfſel für die lebhafte “ Agitation “Agitation der Geſchäftspatrioten. Geſhäftspatrioten. Genau um dieſelbe eit bat ' ;- aUen pon Zeit hat “fn allen von dieſen erren reffortierenden Herren reſſortierenden Organen eine gitation „ 'gm'ren Agitation begonnen für d,? ermebnmx a: Sa der SM sneubauten Schiffsneubauten u. ſ. #, w. : ag ihnen n ber, näher, als ein ischen nachzu elfen, bishen nahzuhélfen, den Stein ins ollen zu bringén. bringen. Die politi en politiſhen Parteien barten hatten damit garnichts garni<ts zu thun. Als bier hier der karinenachtrags Marinenachtrazs - Etat auf der Tagesordnun Tagesordnung ſtand, wurde kein Wort von einer Beſchleu- nigun nigung der gMarin'everſtär'kung geſprocke Marineverſtärkung Bree . Anfangs Juni ſchrieb 'die . euneitu'n ' ſ<rieb “die „Kreuzzeitung“ davon, daß man n in jenen Kreiſen Stimmung „ma e Soviel" e wiſe, herrſche _mahe Soviel ſie wiſſe, herrſhe aber in den maßgebenden" Kreiſen maßgebenden Kreijen vorl Lfig ufig wenig eigung, Neigung, unſeren Werften neue Aufträge uber Auſträge über das von en Reaierun en voa den Regierungen verlangte Maß hinaus zu geben, geben. Die „Kreuz- zeitung“ wußte e en eben nicht, daß e damals ſchon {hon Herr Tirpiß umher- gereiſt war und in diskreter We ſe Weiſe den Jntereffenten Intereſſenten mitgetheilt hatte, daß rößere größere Aufträge kommen würden. Die „Berliner Neueſten Nachrchten“ braibten Nachrichten“ bra<ten Mittheilungen in derſelben Richtung aus der Feder des Herrn S<weinburg,_des eiben Shweinburg, _ desſelben Herrn, der ‘der in olitiſcber Finſi 1 politiſhér Pinſi t als Sprachrohr des Mini ers Miniſters von Miquel die ituation eberr chte. Auch Herr Situation eherrſ<te. Auh Hérr von Zedliß ſchrieb Artikel \hrieb Artikel* in derſelben Rich- tung. Er war der reund Schweinburg's, Freund Shweinburg?s, er wußte natürlich natürlih auch, was in diskreter W ſe geſchehen Weiſe géſhehen war. So ging das ‘das vor ſich, was inan man als Volksbewegung darzuſtellen därzuſtellen geſucht batte. Darin hatte. Dann kamen ein paar ſtille Wochen und im September ein neuer Anlarti Anlauf wegen der Schi e, Swiffe, die auf Stapel zu legen ſeien. Der leßte Artikel, den Herr von edliv Zedliß in der .*,Poſt' fchcieb, 7Poſt* ſ{hcieb, bevor er ſeine Honorarrechnung bekam ſetne Honorarrehnung bekam, enthält noch no< dieſe Forderung Förderung Wäre es wunderbar, wenn dieſe Yreßſéimmung Prehſtimmung nun auch au an die für das neue Programm maßgebetxde "telle'gedrungen maßgebende Stelle gedrungen wäre und den Irrtbum Irrthum erregt hätte, als ob ein ſtur- miſcbes tür» miſhes Verlangen des Volkes und die Geſchaftsintereffen Geſchäftsintereſſen das treiberzde treibende Moment geweſen wären? Die Miitbeilungen Mittheilungen des Staatsfekretars Staatsſekretärs Tirpiß haben ein intereſſanfes Kapitel interéſſantes ‘Kapitel zur Vor ei<i<te Vorgeſchichte geliefert. Auch ich ih hätte nicht geda<t, niht gedacht, daß ſchon nach andert ald {hon nah anderthalb: Jahren alles ſo kommen würde, wie ich ih es bei der Beratbung Berathung des Flojtenqeſeßes vorausßrgte. Flottengeſeßes vorausſagte. Der Plan iſt ift uns ja noch nicht no< ni<t weiter bekannt. Der Reichskanzler ſagt, die Schlachtftotte Schlahtflotte ſoll verdoppelt werden, d. [) ſtatt h ftatt 19 Linienſchiffen 40, und die AUSlandSkreuzer Auslandskreuzer ſollen verdoppelt werden. Wieviel das an großen Panzern, wieviel an kleinen ausmacht, ausmabt, was das in Bezug auf die Vermehrung der Torpedo- ftotte flotte für Folgen hat, das iſt uns ‘uns nicht erfindli<. erfindlih. Der Staatsſekrejär Staatsſekretär muß aber einen genaueren Plan kennen, denn ſonſt fonſt hätte er uns nicht niht auf die Million, 783 Millionen, eine Re<nung Re<hnung vor- le en können. legen Tönnen. Es iſt ift ein Jrrtbum, Jrrthum, zu meinen, daß die Vermehrung ni 1 niht mehr als 783 Millionen koſten werde. Dazu tritt eben alles, *was allés, ‘was an laufenden Mitteln aufgewandt wird. Die laufenden Aus- gaben ſollen ſich follen ſi< Jahr für Jahr um 91; 94 Millionen erhöhen bis auf 153 Millionen. Man hat ausgerechnet, außsgerechnet, daß dieſer lottenplan Flottenplan im Ganzen 2057 2057“ Millionen, d. i). mehr h. [mehr als 2 Mi iarden Milliarden koſten würde. Die jährliche durchſchnittlicbe fjährlihe durhſ{nittlihe Mehrbelaſtung wird danach 125 Millionen betragen. Der Sebaßſekretar iſt S{ayhſekretär “iſt: in günſtigen Zeiten ins ins' Amt gekommen, “gekómmen, er hat noch no< keine 'ſchweren ‘ſ{<weren Jahre durch- gemacht; dur- gemalt; aber wenn wir vier oder fünf Jahre zurückdenken, zurü>denken, wie wurden wir da bedrängt von czllen allen Finanz-Miniſtern bis zum meiningſcben hinunter, meiningſchen hinuüter, es ſei unmöglich, mit den laufenden (Ein. nabmequellen auSzukommen. .Wenn ich Ein- nahmequellen auszukommen. „Wenn ih in jedem Jahre 53 Millionen mehr veranſchlagen méhr veränſ<lagen kann an Zöllen und Verbraucbsſteuern“, Verbrauchs\teuern“, ſagt der Schusſekretär. Schayſekretär. Iſt denn dieſe uverſiäxt der Zuverſicht der: ſteigenden Einnahmen begründet? Wichtiger als die An chläge iſt Anſchläge ift die Wirklichkeit. Nach den erſten ſieben Monaten des laufenden Etats betrug das ins bei Plus :bei den * öllen ‘Zöllen und Verbrauchſteuern gegen Verbrauchs\teuérn ‘gegen das Vorjahr noch ni t no< nicht eine halbe illion, und wenn “wenn Sie das vergleichen ‘das vergleihen mit dem Plus in denſelben Monaten Monaten“ des Vorjahres, ‘Vorjahres, ſo Werden werden Sie finden: damals ein Plus von über 36 Millionen und heute nur ein Plus don von einer - halben Million; und wenn wirklich wirkli< die Einnahmen aus den Zöllen und Verbrauchsſteuern ſich Verbra:{s\teuern fich ſteigern, dann wiſſen wir, daß nach der 0131131113" Franckenſtein clausula Frän@enſtein den erſten Anſpruch darauf Anſpxuch darauf. die Einzelſtaaten haben. In háben. Jú dem Maße, in dem ihnen “thnen das unmöglich unmöglih gemacht wird, werden wérden die Einzelſtaaten Giazelſtaaten gezwungen, ihre Verkehrseinnabmen Verkehrseinnahmen höher zu eſtalten. eſtalten, Woher kommt kömmt denn gerade in dieſem Jahre der Lünſiige ': nſchlag? günſtige Anſchlag ? Die Einnahmen Einriahmen werden nach nah den vorhergehenden 24 F1) onaten, „ „bei den Getreidezöllen nach Monaten, bei ‘den Geètceidezöllèn' nah den vorhergehenden 36 Monaten veranſchlagt. ""In “In dieſem “Etat ‘Etat iſt das Jabr'1890 Jahr’ 1890 mit vollen 12 Monaten, jenes ſo günſtige Jahr, herangezogen. Nach Nah der Dur<f<nittsbere<nung Durchſchnittsberehnung machte dieſer Unterſ-Hied *ein ‘dieſer Unterſchied iein Plus aus von 20_M“llionen ‘von 20 Millionen Mark bei den Einnahmen aus Einñahmen ‘aus Getreidezöllen; und 111 ift es dann eine notmale'CricIeim-vg, normalé Er!Wéinurg, daß wir zur Atsgleichung Ar sgleihüng des Defizits eine An- leihe [leihe von 76 Millionen machen? ‘machen ? © Wenn die Einnahmen in Zukunft ſicb ſteigern, ſich ſteigern] muß es da nicht ‘niht das erſte Beſtreben ſein, fein, den Anleihe- Etät Etat zu vermindern? Iſt denn ‘dénn die Marine allein der enige Fakwr derjenige Faktor in “"der ‘ter Verwaltung, der au auf Erhöhung des Außgabe- iats Ausgabe-Etats Anſpruch erheben érhébén kann? Man ſpri timxner- ‘Man fpriht imme: von der natürlichen Steigerung der Einnahmen. Aber Abér findet mcbt nicht : ebenſo eine natürliche Aurgaben- ſteigerung natürlihe Autgaben- fieigerung ſtatt? Das iſt ein MWM Das“ ift ‘ein eet in der jetzigen Politik, i-daß der Blick ¿daß ‘der Bli> nur auf avf die 3 arine gerichtet Marine gerihtet wird. Man macht “Kultur und Wohlſtand nur abhängig ‘nur ‘abhängig von der ſtarken Vermehrung Vérmehrung der Flotle, “ Flotie, und man laßt läßt dagegen alle übrigen Bedürfniſſe Übrigen Bedütfniſſe weit zurücktreten. Uangars 11606886 8513, rjrsranoessso 11011 9815! ! zurü>tccien. Navigareo necesse est, vivere -nècesse non ‘est! Darin findet diejer einſeitige Stand- punkt ſeinen 'AUSdruck. Punkt ſetnen Ausdru>k. Nicht bloß die Schiffabrt, Schiffahrt, ſondern viele andere Bedürfnißte erbeiſchen ibre„Befriedigung. ernes exhtiſchen ihre Befriedigung. Der Staatsſekretär hätte 'Gelegenbe nehmen ſollen, m Gelegenheit ‘nehmen ſollen,-“in ſeiner Einleitungsrede Einleitungêrede zuſammen- " zuſtellen, “zuſtellen, für welche anderen arideren Bedürfniſſe man erködje AULgaben ert.öhte Autgaben wird u1a<en-'müf1en. mähen° müſſen. Da - iſt fortwabrende fortwährende Steigerung der ter Ausgaben für * die “Invaliditätsverfi erung, “Inväliditätsverſicherung, der Penſionen, dcr AuSgaben fiir _die Sekußia'ebiete. <on jest bat die der Ausgaben für ‘die S ugebiete. hon jet hat ‘die Marine eine Anleihe [eine Anleibe von 40 Millionen ‘Millionen: in ihrem threm Etat. Der Militär-Ciat Militär-Etat ſteigt fortdauernd durch 'die dur die Annahme der vorjäbrigen Heeresverſtärkung; ‘vorjährigen Heereëverſtärkung ; die Steigerung beläuft ſi< \<{ bis 1903 auf 28 28. Millionen Mark im Ordinmium, Ordinatium, wovon zur Zeit erſt 14 Millionen im Etat erſchienen ſind. find. Daneben ſtehen tehen - eine Meme anderer Menge“ anderxcr: Erhöhungen im Ordi- “närium. “nâriuin. Und das Exkra-Ordinarium Ettra- Ordinarium allein verurſacht durch die neueſte Sgtennatsvvtlagevon die-neueſte Septennatsvotlage von 1899 133 133/ Millionen Steigerung. Kaum iſt *“ die esGeſeß-OrüiterLDaä! ift “ dieſes Geſetz ‘utter: Dach gebracht, da ka erſcheint eme eine neue Flottenvdr- Flottenvor- lage. “Immer umſchicbtiFLi-vird L MEL Srb eine Heeres- Heercs- und eine Marinevorlage an uns 'géb'racht, 'zu „aſſer “¿ébracht, ‘zu Waſſer und M*Lande gebt zw Lande geht es ununterbrochen " * vorwärts. “Als * das Flottengeſeß ‘das Flottengeſez kam, [ wiag | wieg man von der Abſicht des "mum: *Septennatsgeſcßes. Bei de em ganzenzVerfabren ‘ neuen! ‘Septennatogeſeßes. Bet: dieſem: ganzen , Verfahren tritt "„ ni 1 “nit etwa *Lrgendwo einmal itgendwo einmal’ eine Erleickvterung ein Erleichterung: ein, nein, ſowie eine '“ ' illi ung * Bewilligung voll erfüllt ;wicd, wird, ſchiebt diexMiiitärverwaltung “**znebe' *Ißkiüionenforderungen die Militärverwaltung “neue - Millionenforderungen in die entſtandenen Lueken, entſtändenen Lü>ken, fo ey!; “plövliid; jetzt; “PlIöuliG für die abgnbane ‘die ábgethane Vermehrung ' der Feld-Artillerie, die r-“ “'böblmgUdes eſtunngaufondOr-“von Er-' “Höbung* des Feſtungsbaufonds? von zehn - auf zwanzig zwanzig. Millionen und 'einen-"neu'en. dnds einen ‘ neuen Fónds von neun Millionen für.- die,-Fuß-Ariillerie: ein'. * “„ſxganjbeiouders“dunkler Poſten;« 'Und-Nun die Kolonialpolixik. Da? iſt_ für: die-Fuß-Artillerie: ein: “7/ganz, befonbers' bünkler Poſten. Und: nun: die Kolonialpolitik, Da' iſt. 1 eſer Sonrre Sonne wie utter. Ab efeben von- demebn Butter. Abgéſehen von--den;zehn Millionen * "ür Kiantſcbou," “für Kiautſchou, ſind ſei? iini" on ““der bäü m'teé la -.an dersSonne. :Die !, ionen ſeit “2° Kiautſchou, “der berühmte: Plaß: an der Sonne. Die Millionen zer- - "FWP 14 b s “ abtßeil'urig libérndmmen bat, | | fen dieſer Sonne wie Butt x abtbeilung übernommen! hat, die Zuſcb M Zuſchüſſs. für * . die „anderen anderen Kolonien ",'„'„Ü__'v_on„'11-au'f'22*“Millionen7 eſiiegen. ‘pon 11 auf 22: Millionen’ geſliegen. Wenn man eritzanfängt Eiſeu-Z „“HD ep Zzu *»Wen _ Afriiti „jaſ . “x“» M TWSgéd'dben Werden? ;»D ',:EFmſt-afrika'ni ebxxgroß _!“ erſt: anfängt Eiſen-. “bahnen ‘zu ‘báuen — Afriká i ja \ : "âlles ‘ausgegeben werden ? ‘D LAM afen ehr-groß s was kann da kaun-da : nicht FFMkibrſeré koſten,k-eine1=kleine inkelbabn, 2 Millionen koſten, ° eine kleine Winkelbahn, ganz be >? Balknxſollte “erſt Oelden; jest * "“'“- kopmund iris1 nnerel-ſo ban er-dauert, che Vahs ¿ſollte ferſt eiden; jeßt E kTopmund ins'Innere ſo langedauert, wie von Deutſchland dahin. "'*“Qiiü »WE-“Nm“ u_ "die Dam ér' nüßsn. dahin, “un Lan ufs die Dampſer nützen, wenn es „30 Tage“ dauert; * K*eigene'?“ eicbsda Sebneüdamvfer, es. 30-Tage dauert ; ten’ eigene’ Reichsda Swnelldampfer, wenn ſie 8 Tage liegen müffen, ebe e müſſen, ehe ſie landen können? Tônnen? Eins zieht das Andere nach ſich. nah ſi<. Die Gegenden dort ſind , b , _ :von 20.00 „16 usaexeobmt. Ldede'rLr-kaékſ “,'n jekt Ueberſchuß von 2000 4 herausgerehnet. A4 jon ‘ jeyt die SMM“ “Aufträgen. Bin weite ‘Aufträgen. “Schulden geratben wolien, gerathen wollen, zu neuen-Steuern gedrän?t werden. “1898,"ſeitdem err neuen! Steuern gehyänat roerden. ‘1898, ‘ſeitdem Herr von Burbka Buchka die Kolonial- „_ "“'-“““““ 'Les ſ<onß=§séwas'ikönne mrs diekBabu müßen, wem; es „von,„ a-„-baben“;** *fernex,“ *ipas nüvm uns) die„ \ beißt es ſ<on; was! könne uns die Bahn -nüßen, wenn es von erhaben; ferner, ‘was nüyên uns! die. a amiſ" be' ““daß ſo miſérabel, daß ein eielnek au garénik *nü !, „ rnimmer Benſe M timed "ſicb Febr. ' an einzelner Bau gar ni<ts nüßt, ſondern immer me ea E ih icht, Man hat 1911: Lie Mn einen fc V E etnen Man hat keine Rabe . . , WM» ““" [S 'H“ Sfft “ge“!- lavt'war. 'uf*"dem “Etat “ n- äſeht ür. die'? qrbereitung des Habu!) nes 100000 >>. Ruhe < j en, i [8 fle erft ‘ges: lant wär. Auf dem Etat ‘\tehen get ür die Vorbereitung des Bahnb ues 100 090 Æ, aber das Dr ngen Drängen des Kolonialſ orts Kolontalſports macht fol „nF. „ ruck! aufxzden Reichs-JMſekretär, daß, no ſolen Eindru>k auf den eie Mater, daß no< in einem Na ticlgs- tat Nachtrags-Etat die erſte Baurate "foil. ‘foll, Da ſcheint ſelbſt \<heint ſelbſ dem Zentrum die Geduld auszugeben auszugehen und Herr Lieber wi|1 will erſt ſehen, ſeher, was aus der Vorbereitung herauskommt. Die erſten Afrikaforſcher Afrikaforſher be- ſtreiten die Rentabilität der Babu entſchieden. Bahn entſhieden. Die Kon o-Babn Kongo-Bahn war mit 26 Millionen veranſchlaJt Uag und bat ſchließlich hat \<ließlid 60 illionen Millionen gekoſtet. Wenn die Zentralbabn n Zentralbahn in Afrika nach na< den Seen ausgeführt wird mit einer Länge wie von Eydtkubm-n Eydtkuhnen bis Baſel. Baſel, ſo wurde würde ſie nach na< dieſem Beiſpiel 242 Millionen ko ten. Cin Konſortium, koſten. ‘Ein Konſortium von ,Banquiers hat Banqguiers..hat einmal 100 000 «ja „für orbereitungenzu dieſet" Babu (G für Vorbereitungen ‘zu dieſes Bahn gegeben, wollte aber ‘aber eine Reicbsaarantie Reichögarantie mit 2 "oder'21-“0/s“ ober 2} 9/6 haben. Es iſt bezeichnend, daſ; daf das Konſortium, welckZes ſchon welches {hon die Konzeſ on Konzeſſion bekommen ſollte, ſich kékeYt \ſih eht vollkommen zuruckziebd zurüdzieht und nicht 0/0 riskieren nit #$ 9/6 risfieren will bei bei; einer ectharantie. Reihsgarantie. Die Zeitverhalrniſſe Zeitverhältniſſe ſind nicht günſtig, von Réichs Rèichs wegen Foße apitaianlagen große apitalanlagen zu wachen. machen. e Privatwirtbſcbaft Privatwirthſhaft, die große mgei' altung Umgeſtaltung aller Erwerbsverbältniffe durch Erwerbsverhältniſſe dur die Elektrizität erbeiſcben erheiſchen überall in Landwirtbſcbaft Landwirthſhaft und Induſtrie ſoviel Kapital, daß das daß_das Reich nicht noch mit ſeinem Kapital Konkurrenz machen ſollte. Der Staatsſekretär Tirpis Tirpiß will die'Ar'b'e'iter'für die Arbeiter für die Flotte gewinnen durch dur Vermehrung der Arbeithelegenbeit. derx Arbeitsgelegenheit. Fehlt denn gegen- wärti Arbeitögelegenbeit? wärtig Arbeitsgel-genheit ? Ueber die Leutenotb Leutenoth klagt man ja in in: Land- wirtbfchaft wirtbſchaft und nduſtrie. Induſtrie. Man tbutſo, thut ſo, als ob man die Millionen für die afrikaniſthe 5 abn afrikaniſhe Bahn und für füt die Flotte ans der vierten Dimenſion nehmen kann; ſie müſſen doch fle müfſen do< aus den den!| Erſparniſſen des Volks ge- nommen werden, und wo man die Mittel fortnimm1,vermindert inan fortnimmt, vermindert man ſie für andere Zwecke. Dcr Zwe>ke. Der Eiſeninduſtrie fehlt es nicht niht an Die Die: großen Unternehmer können natürlich nicht „genug natürlih niht genug Aufträge bekommen. Es Es. beſteht eine Eiſennoth, das Mgterial Material kann nicht raicb genu geliefertwerden, niht' raſ<h genug geliefert: werden, unſer Export wird gefabrdet, gefährdet, weil das Material nH<t nicht prompt genug geliefert (genug ‘geliefert werden kann. Die An- forderungen der nächſten Jahre nädhſten "Jahre | für Meer, Kolonien, Marine ſind ſo groß, | daß wir, wenn wir nicht \niht immer tiefer inDdie ‘tiefer Marte er Miniſter von Miquel beſtreitet das, ſoweit man d e Zukunft die Zakunft über- ſ<arien ſhauèn könne. Wie hat er uns aber Uns abex vor 3, 4 Jahren geklagt, es ſei nichtmöglicb auSrukomme-r, niht msgli< außszukommen, wenn die Steuern nicht niht vermehrt werden! werden ! Herr von Kardorff, der Vorfißende Vorſißende der Budgetkommiſſion, hat kein Urtbeil darüber,!er Ürtheil ‘darüber,' er“ ſagt, man müſſe müſſé abwarten. Warte man doch ab, ob man das Geld hat, ehe man die neuen Schiffe baut. Die Yrofeſioren affe B en aſſe und Wagner haben ja ſchon auSgerecbnet, {hon ausgere<hnet, daß aback aba> und ier Bier noch nicht boch ni<ht ho< genug beſteuert ſeien. Man weiſt auch auf die Erbſchaftsſteuer Erbſchaſtsſteuer hin. Dieſe kann man im Reich nur einführen, wenn man ſie. ‘ſie in den Einzelſtaaten aufhebt. Einzelftaaten aufhebt, und da iſt ſie ſehr fehr verſchieden. Wie wäre es, les, wenn die hoben Herren Pro- tektoren des Flottenvereins ſich fi freiwillig dazu verſtänden, ihr Ein- kommen und Vermögen zum Beſten der Reichskaſſe einer einec Steuer zu unterwerfen, unterwérfen, wie es der mittlere Bürgerſtand in beſtimmſem beſtimintem Prozent- ſaß 'auch ihm? av< thut? Flottenmitglied zu ſein, koſtet nichts, nihts,| aber es wäre ſchöner, \hôner, wenn ſie ihre Ziviiliſten beſteuern thre Zivilliſten beſteuern: ließen. Ich Jch / denke dabei nicht ni<t nur an die Standesherren, auch Staodesherren, ' au< höher hinauf. “Schließlich Schließlich wird man doch do< auf Erhöhung und Vermehrung der Zölle drängen, obwohl die ‘die Regierung jetzt jeßt dagegen lebhaft proteſtiert. Es hat | Befremden erregt, érregt, daß, als der erſte Finanzplan für die Flottenvermebrung veröffentlicht Flottenvermehrung veröffentliht wurde, durch dur<h die „Berl. Pol. Nachr.“ Nahr.“ des “Herrn | Herrn Schweinburg (ruf auf die Mehreinnahmen aus den Getreidezöllen Getreidezöllen/ in Höhe von 60 Millionen hingewieſen wurde. Es war merkwürdig, meikwürdig, daß an demſelben Abend, an dem die .Nordd. All. tg.“ den „Nordd. Allg. Ztg.“ ben Flottenplan veröffentlicbie, auch veröffentlihte, au<h die „Berl. Po acht.“ zn ahr.“ zu derſelben Stunde den Finanzplan Finänzplan dazu brachten. brahten. Der Finanzplan muß alſo ſebr ſehr nahe an einer Stelle entſtanden ſein, wo auch fein, ‘wo au< der Floitenplan Flottenplan entſtanden iſt. (Eine Neigung iſ. Eine Nelgung - zur Erhöhung der Getreidezölle iſt ohnehin Getreidezöle i| Ohnehin vor- handen. Die Viebrkoſten | Mehrkoſten der | Flotte werden ficderlich \iterli< zur Erhöhung der Getreidezölle Eetreidezölle führen. Die Flottentwrlage “Flottenvorlage hat alſo die Broiveribeuerung Brotvertheuerung zur Folge. Jeb ma<e ‘Folge. Ih mache Diejenigen, die keine ‘keine neuen Zölle Zôlle wollen, verantwortlich für verantwortliÞh füc dieſe Konſcquen en Konſcquenzen aus ihrer Zuſtimmung zur Flottenvorlage. Wie hoch hoh muß der Miniſter von Miquel ſich die Getreidezölle ſi ‘die Geiretdezölle denken, wenn ſie wenn- fie dazu führen ſollen, daß es ficb ſih rentiert, ' den Getreidebau in Deu1ſ<- Deutſch- land auch au dort in Angriff zu nehmen, wo er gegenwärtig noch no<h nicht iſt? it? Durch eine Verminderung Verminterung der Einnahmen aus den aus.dena Getreide- zöllen hierdurch zôllen hierdur<h entſteht wieder ein news dringendes neues ditngendes“* Bedürfniß, daß neue Befriedigung erbeiſcht. erheiſ<ht. Für eine Erhöhung der Getreirezölle dér Getreidezôlle müßten wir den andern Staaten andere Kon- düdern “Stääten “andere “Kon- zeſſionen ma<en, machen, damit ſie mit uns neue Handelsverträge Handelsverträze abſchließen, und wie boch ho< müßten dieſe Konzeſſionen ſein, um die anderen Staaten für die Erhöhung der Getreidezölle zu entſÖädigen? entſ<ädigen? Je höher dieſe Konzeſſionen ſind, deſto größer die Schwierigkeit, die Mittel dafür zu bekommen und gleichzeitig die Mehrausgaben Méhrausgaben für den Floitenplan Flotténplan zu machen. Der Abſchluß günſtiger Handererttäge Handelsverträge wird alſo durch dur< den Flottenplan erſchwert. Gewiſ; Gewiß ſind wir auf die Weltverfebrspolitik Weltverkehrspolitik und darauf angewieſen, angeroteſen, unſern Abſa Abſaß' zu ſteigern, aber dazu aber'’dazu brauchen wir nicht niht neue Schiffs- kanonen. E ne Bindun tanonen. Eine Bindung derart, daß- daß? die Koſten gedeckt gede>t werden foUen ſollen durch die leiſtungsfähigéten Leiſtungsfäbigten Klaſſen, ſcheint mir überhaubt undnxch- jübrbar nach {eint mic überhäupt undu:<- jührbar na< der ganzen Najur unſeres Reichs-Etats. Natur Uünſeces Neichs-Etats. Was nüßen überhaupt derartige Monologe des Geſetzgebers? - dés Geſeßgebers ? Man kann |tann die Einnahmen ncht n<t binden, und deshalb ſollte man auch “au die Ausgaben ni<t binden (Fin Ein glänzenderes Fiasko als das der „Bindung“ im Flottengeſev Flottengeſeß iſt niemals dagewrjen. Trotzdem ' ‘niemals dageweſen. Troßdem “ will man in noch no< größerem Umfange eine neue Bindung. Gebrannte Kinder ſcheuen {euen das Feuer, man ſagt ſo,;ar, ſazt ſozar, gebrannte Kaſsen ſ<euen Kaßen ſcheuen das „Feuer. Feuer, Sollte der Reichstag ni<t Rétchstag nicht ſo klug ſein, wie die Kinder, von den Kahen garnicht Kaßen garniht zu reden?! reden? Und dem Staatsſekretär Ttrpiß Tirpitz ſoll drr der Reichstag dreie dieſe Vorlage bewilligen, ihm, der jest thm, dec jegt ganz außer [fande iſt, jebe ſtande ift, jene von ihm vertretene Bindung Bindung, zu der er den Reichstag uberredete, “fefizubaltcn? Reichêtag Überrebvete, feſtzuhalten? Der StaatSſekret r Tirviß Staatsſekretär Tirpiß beruft fich jest : ſich jeyt darauf, daß er ſchon {hon bei der Beratbung dcs Flottengeſetzeo ert-ärt der“ Berathung des Flottengeſezes ertiärt habe, daß er in demſelben gar keinen Abſchluß tebe. “Abſchluß jehe. Das war aber eine Hanz einé ganz beiläufige Bemerkung, aus der dieſe ſeine innerſte “Meinung für den Reichsrag nicbt berauszuleſen dea Reichstag nicht! herauszuleſen war; dazegen -dazegen war entſcheidend entſcheidend“ für den Reichstag, wie er für die Bindung eintrat, und Binduag Eéintrat, ‘und wie er den Werth dieſer bis zum Jahre 1903 fertig zu ſtellenden Flolte charakteriſierte. ſtellenden. Flotte <harafteriſierte. Wie will er jest jeßt Glauben und' Vertrauen und Vertrauen! für ſeine Erklärung ſcine Ecklätung in der dec* neuen Vorlage und über ſeine Stellung zu derſelben finden? Je mehr ich mich berauSrede _ das i< mi herausrede — das“ muß er ſelbſt fühlen -, —, deſto mehr rede ich mich ih ‘mi hinein! Wenn Wenu er damals glaubte, der Reichstag würde nicht 'ni<t mehr be- willi en, willigen, und die Induſtrie wäre noch no<h nicht ſo leiſtungsfähig, lUeiſtungsfähig, ſo htte hâtte er uns das doch andeuten ſollen. Das follen. ‘Das Reſultat wäre dann vielleicht vtelleiht anders angefaUen. Jetzt ſpricht ausgefallen. * Jeßt ſptiht er nur davon, er habe ſich habè ſi< damals eines unglücklich unglü>lih gewählten Ausdrucks Ausdru>s be- dient. “Soll das, auch von' Soll das au von ſeiner Erklärung im Januar gelten? ; Schon im April Apxil béfindet ſich ſi der Staatsſekretär Tirpitz auf Tirpiß äuf der Reiſe, um für“ für die neuenPläne néuen Pläne zu arbeiten. Hatte "Hätte er ge|_agt: ich geſagt: ih habe damals ' ſ„o' ſo’ geredet, .weil „mir weil mir ſo befohlen! war icbredeö-beute befohlen war, ih redeheute ſo, weil mir ſo bexobien A iſt *dann — dann wäre es war ua ' konſtitutionellen zwät nah konſtitutiónéllen Begriffen nicbt ſe r nicht ſehr angemeſſen _gewr-Cen, geweſen, aber es és wäre :nach der- Stellan *des ‘nä< der: Stéltung | des Generals, des Admira s, Admirals, der einfa einfa< dem ihm iertbeilten' Beiſ? ertheilten! Tf le zu ,; ebo'rchen - gehorchen hat, menſchlich verſtärrdlcb menſ{<li< ‘verſtäwdlih geweſen. Bis- Bis! 1917 oll der„ „_Flßttenplan ſoll [der | } Blottenplan feſtgelegt werden. "2339er “ Wollie man beutefeſtl en, heute feſtlegen, - welche n ,wie "viel „R imenter nd, wte viel Regimenter 1908 oder - oder“ 1913 aufgeſtet ‘aufgeſtellt werden ſollen, ſollèa, ſo ' rv" rde vH! würde S der * bloße Einwand, daß- diE's&e<nik ' bloßë Einwand," daß . dié Technik wie 'die ,_Tak_1k die Taktik im ,ilitikjnveſen ſebr wandelbar- iſt, „ Militärweſen ſehr “ wandelbar“ ift, ‘ um ſdlibeÜSond'erbgrkeite Luichuweiſen. {ole Sondérbarktite E Für 'die“ ‘die Flotte wird=das " aber" ‘wird das aber ernſthaft als*“das"ir„d vlnr? „ ötdwendiße, das:!imig als*das’ ‘abſolut’ Nöthwendige, däs einzig Mögliche bina- ßeſtrllt. 'Die Lirui:.*iikr1„m'ßi ift übriaens“ 'ſ on_ beine, hin- geſteut. “Die LETn iſt librigens ' {on heute um „26 Dämonen * berſäjritren worden. “ 26:Pälionèn'? berſ{hritten wörden.ach dem' Staa sfekretä'exxſolx Näh“ dem Staatsſekretär; ſoll’: das :an an der genügen, 5, }; Steigerung der Materialpreiſe. Materialpreiſe liegen; man hat aber andererſeits vernommen, W “> daß nah den Erfahrungen des ſpaniſrb-amerikauikl'ker Krie es ſpaniſ-amerikaniſhen D Krieges die neuen Schi e Schiffe mit einem ſtärkeren Panzergümſ aus- Leſt,“ Panzergürtel aug, peſta tet werden. Die Ue ertreibungeu Uebertreibungen der Zlottenagitation beginnenj, i - .Xacbbafk'xu “Werden. «Fine „qfefio Flottenagitation beginnen ja irekt lahhaft zu ‘werden. Ein- Profefjo on feſtgeſtellt, daß r*“xkxt *die?! löttenverme rung eine! „, „ " médekVöYry-aüduu that die ‘Flottenvermehrung eine Konſeq oer Bilan iſt daft mobil den, Wai la elbſt die Arhe Noah's iſt Y:“Mu ' "“ ſei“ 1“ eib “die Ar e oab's d WMa<t*'“*1v'orden. ‘jtinaht worden. Was d lo l ein ProfeFor Profeffor alles fertig bringt! Was beweiſt denn der ſ anjſY amerikaniſche aniſ amerikaniſ<he Krieg? Er beweit beweiſt nur, daß keine-“MF t keine Maht in en fernten Weijtbeilen entfernten Welttheilen mehr Kolonien be ven ſoll beſißen ſoll, als im Vék ältniß Vethältniß ſteht zu der Kraft des Mutterlandes' Mutterlandes; daran "([ panier! „geſcheitert. iſt pänien geſcheitert, Die Tborbeit Thorheit würde do DeutſckZland unmöglr be augen Deutſchland unmögli begangen haben, fich ih in dieſen Krieg einzumſchen, einzumiſhen, wenn es dama sſ on damals {on eine ſtarke Flotte gehabt hätte. Kriege hat es immer gegeben, auch in der Neuzeit. Neuzeit, Für den großen ruſſiſch-türkiſchen ruſſiſh-türkiſhen Krieg hatte ürſt YiSmarck Fürſt Bi9mar> nicht die Knochen eines einzigen pommerſchen renadrers renadiers übrig, ob- giei doch diejer Krie deutſche ob, aleih do<h je Kiieg deut|<e Intereſſen wett weit mehr berührte, als alle olonialkr ege-eß» önnen..--S<ade . daß man in alle-Kolonialkriege-es-können.._Schade,..daß..man_in dieſem Zuſammen. bange nicht auch Zuſammen, hange nit au auf die: die! intereſſante Éamoafrage Samoafrage näher eingeben*kann, Die, eingehen Tann, Die Löſung der Samoäfrage Samogfrage war erade eine gerade -eine Entlaſtung für unſere Flotte, Mes denn nun brau en brauen wir docß do keine Schiffe mehr dorthin zu chiäen. <i>en. Nun iſt der taa_tsſekretär ‘der Staatsſekretär Graf von Bülow auf Venezuela qekémmen. gekommen. Die früheren Kreuzerforderungen ſind “ſind aber gerade mit Rückſicht Rü>ſiht auf die venezolaniſchen vénezolaniſhen Wirren erhoben worden; worden ; wie kommt man dazu, dieſe Foéderungen Fotderungen hier um!) no< einmal in Rechnung zu 'ſikllen? ‘ellen ?- Für die --die Buren hat _ Herr Sattler menſchliche menſ<hlidhe Sym- pathie; pathi-; aber die Staatspolitik, ſagt er,_ er, hat ſich ſ< nur von dem aLſUZKÖ-Zn geſunden Egoismus leiten zu laſſen, und na<ber ſchwärmt nachher! <wärmt er für die ſtrikte ſtrikteé Neutralität. Das iſt ift bei Ihnen ein Fortſchritt gegenüber dem Telegramm von vor zwei Jahren. Mag in Süd-Afrtka Süd-Afrika das Ende ſein, welches wel<hes' es will - der Geſammteindruck Geſammteindru> iſt, daß England ſeine Weltmacht bedeutend “überſchäßt überſhägt hat; ſind die Engländer klug, ſo ziehen ſie eine éine Lehre daraus und fan en nicht fangen niht wieder Kriege an, die in den ‘den Augen | der geſammten ni tengliſcben nihhtengliſhen Welt ein Un- recht ſind. re<t ‘ſind. Wenn _unſere unſere Kolonialpolitik für die lottender- 'Flottenver- doppelung ins Feld geführt wird, ſo muß doch darauf ingewieſen hingewieſen werden, daß England Gngland alle unſere Kolonien längſt bät1e haben hätte baben können, wenn es gewollt hätte. Die Flottenverſtäckungen imAuelande, Flottenverſtärkungen im- Auélande, die man ferner als Motiv Motiv! anführt, ſind doch „nichts do< nihts Verwunderliches, da England und rankreicb Frankrei große Kolonialrercbe ſind Kolonialreide find im Gegenſaxi Gegenſaß zu Deutſchland. er das nicht niht beachtet, ſondern immer nur pur im Auge hat, wie viele Schlachtſchiffe Schlahhtſchiffe auf einen Punkt zuſammengefabren zuſammengefahren werden können, der treibt ‘treibt Admiralspolitik, die mit der allge- meinen Politik nichts zu thun hat. Wer 16 Jahre vorher urdj sb orbj mittbeilt: urbi et orbi mittheilt: ſeht, io jo viel Schiffe werde ich nach ih nah dieſer Zeit haben, feuert der nicht niht die anderen Seemacbte Seemähhte direkt an, dieſem Beiſpiel | zu folgen, um vor Ueberraſchuugen ae- ſiapert Uecberraſhungen ge- ſichert zu ſein? Und iſt eine ſolche ſol<he Vermehrung unſerer Streit- kräfte ein Gegenſtand, der ſo offen Jahrzehnte voraus verkündet wird? Iſt Iſ} man nicht bei der Verſtärkung der Feld-Artillerie ganz umgekehrt verfahren? Der Staatsſekretär Graf yon von Bülow ſprach ſpra<h ganz wie ein Direktor des AUdeuiſcbext Alldéutſhen Vereins von einem größeren Deutſch- land, lad, er will nicht ein ni<ht ein' Deutſchland, ſoweit die deutſche deut|<e Zunge klingt, küngt, wie der beſcheidene Ernſt Motiv Moriß Arndt, ſondern er kennt für ſein größeres Deutſchland nur die Enden der Welt. Wir dürfen nicht bei Seite Séèite ſtehen, wenn der Kuchen vertbeilt vertheilt wird, ſagt der Staatsſekretär Graf von Bülow; ja Kuchen! Der Kuchen iſt ift längſt vertbeilt; vertheilt ; was übrig iſt, iſt; ſind ganz elende Brotkruſten, Brötkruſten, die keinen Näbrwertb Nährwerth mehr beſißen, und Was jeyt noch was ſeßt no< übrig iſt, ſind Krümel wie die Karolinen, die kleinen, mertbloſen Inſelchen. *für wérthloſen Jnfelchen, ‘für die wir ſo große Summen auanden. Srüßpun ie aufwenden. Stüßzpurkte für unſeren Handel ſollen die Kolonien ſein. Sie wollen vom Reich geſtürzt Neich géſtüßt werden, ſtü en ſtüßen aber nicht niht den Landeſ; Handel! ſie koſten mehr, wehr, als ihre ganze Tim Ein- und usfubr Ausfuhr beträgt. 8 ſollen Es follen ja noch no< geheime Klauſeln beſtehen, daſ; daß Südweſt-Afrika bis zum 14. Grad hinauf ausgedehnt wird, und jest jegt das Gemunkel, daß wir noch eirze no< eine däniſche Inſel kaufen wollen. Dadurch ſteigen die Preiſe, und dre die nächſten, die wir werden kaufen wollen, werden nicht ni<ht ſo billig wie bis jest jeßt angeboten Werden, werden, Der Staatsſekretär Graf don voa Bülow ſprach ſpra von Frankreich Frantrtih und Rußland. Ob Frankreich Frankreih die Tongkingcampagne noch einmal beqönne, nachdem -ſie LTongkingcampagne ñno< einmal-begönne, 'nahdem--\ſie ſo viel Opfer gekoſtet bat? Ruß- hat? Rufß- land iſt*ein ‘iſt (ein Land, das ſich dur< ih tur zwei Welttbeile erſtreckt Welttheile erſtre>t und mit Deuſchland nicht Deu!fchland niht in Vergleich Vergleih geſtellt werden kann. Und die Amerikaner haben jetzt jeßt endloſe Schwierigkeitcn Schwierigkeiten mit den Filippinos, der Schläge, die Italien Jtalieu in Abeſſynicn Abeſſynien erhalten hat, nicht niht zu gedenken. Und die allgemeine --die allgemeine. Wehrpflicht verträgt ſich ſih mit ſolcher expanſiven Kolonialpolitik überhxrpt nicht Kölonialpolitik überhavrpt niht Iſt es denn wahr, daß Deutſchland ſo“ ſo' tief unten in des Auslandes A<tung Achtung ſtand, bevor es Kolonien batte? I>) hatte ? Ich führe dem S1aat§1ekre1är©rafeu'von Vülowdrn Staatsſekretär Grafen hon Bülow-den alten Harkort und Karl Sckpun als -Schurz/.als Beweiſe des Ge entbeils Gegentheils an. Allerdings hat die innere Politik Deutſchlands dazu be getragen, Ehre beigetragen, Ghre und Anſehen Deutſchlands im Auslande zu Deutſc<lands- im-Ausl]ande zu. beeinträchtigen. Wie kann man jest jegt ſagen, Deutſchland wird wieder klein werden, es wird wieder der déï be- ſcheidene ſheidene Hauslehrer gegenüber -gegenübec- dem bochnäſigen -hochnäſigen Kavalier ſein, wenn wir nicht ſchnell \hnell die neuen Kreuzer, die Verdoppelung dièVerdoppelung der S<la<tflotte Schlachtflotte ſchaffen? Durch ſolche Wendungewtragen folhe Wendungen [tragen Sie gerade ſelbt felbſt dazu bei, die <auvinif1iſ<en hauviniftiſ<hen Strömungen wachzuruien, über wachzuruten, übér deren Ue ermaß Uebermaß Sie ſich ſi beklagen. Herr Hetr Profeſſor S<moller bat neuerdings “unter Schnioller hat ‘neuerdings ‘unter An- weſenheit des Staatsſekretärs Tirpitz aussefübrt, Staatsſekietärs Tirpiß “aösgefübrt; daß Deutſchland gegen alles Unrecht der Unreht déx!’ Welt, allüberall, ‘allüberall,, wo etwas im Gange iſt, mit der gepanzerten Fauſt drei::iabren ſoll. Stürmiſcber dreinfahren foll. Stürwiſcher Beifall iſt if darauf gefolgt, vielleicht vielleiht hat der Staatsſekretär Tirpitz Tirpiy mit eingeſtimmt. Und was nüvt wäs nüyt denn die große Flotte, wenn Sie ni<1 nichr auch eine große Kolonial-Armee gtoße Kolöntal-Armee haben? Das Das- zeigt ſich ja deutlich deutli<h an dem Burenkriege. Das Wort .Amboß ‘„Amboß oder ammer Hammer wird Deutſchland ſein“ hätte der Staatßſekreiär Staatsſekretär lieber nicht ge rauchen niht gebrauchen ſollen. Deutſchland iſt nicht „Deutſchland ift niht Amboß, es ſoll auch nicht au< niht Hammer fritz; ſein; es hat nicht ni<t den Beruf, darauf leSzubämmern les¡ubämmern und den Dingen dre die Geſtaltung zu geben, die uns beliebt. Die Macht, die man im Lande ſelbſt nicht hat, willéman will‘man/ ins Ausland übertragen. Die Zukunft Deutſch- lands liegt nicht auf dem Waffer. Waſſer, ſondern im deutſchen Volke, vor allem in der Heimat!), nicht Heimath, niht bloß zu Waſer, Waſſer, ſondern auch zu 'zu Lande. Eine Voldeertretung Volksvertretung hat darüber zu wachen, daß die verſchiedenen Inter- eſſen des Staathanzen gleichmäßig Staatsganzen gleihmäßig wahrgenommen, nicht ein Theil bevorzugt und und’ die anderen benachtbeiligt benachthtiligt werden; das iſt eine Pflicht der Volksvertretung, wie es es. eine Pflicht iſt, Reden, wie die Ham- bur er, burger, zu kritiſieren. fritiſieren. Die Auffaſſung iſt falſch, daß eine VvaSvertretung Volksve1tretung die uf abe babe, Aufgabe habe, einig und geſchioffen géſ{<!ofſen hinter den Furſten Fürſten zu ſtehen. ;Das ftehen.'. Das iſt ein erwechſeln Verwechſeln der Aubee einer Volksvertretung nee etner Volksvértretung und der Auf“ der: Auf- gabe des Leib-Regiments. u<das v{<‘das Bewußtſein der Verantwortung vor Gott kann* karm vor Fehltritten nicht ſchüßen, niht hüten, : und auch au dieſe Verant- wortlicbkeit worilichkeit iſt keine - andere, als ſie Jeder au<“'“ hat, In au" hat. Jn den Memoiren des Fürſten Wißmarck beißt Bismar>k “ heißt es: „Auch der idealſte Monarch, wenn er mit ec “mit ſeinem Beginnen nicht gemeinſchädlickpwerden ‘genteinſhädlich: werden ſoll, bedarf der bédatf -der Kritik.“ Es wird geklagt géklagt- über die immer mehr überhand nehmenden Pgrteiungen. Parteiungen. Die Regierungen haben {i nie beklrgt beklagt : über die „Vielheit Vielheit der Fraktionen, wenn “dieſe ‘dieſe die ebtbeit Mehrheit ür ein GUY Ses bildeten. ' Die Regierun Regierung kann viel “viel bequemer mit mehreren Fr ionen Fraktionen regieren als gbgenü er qro en ‘als gegenüber großen: und geſchloſſenen ' Pärxeien. *Wlitiſche arteien “ſind *:eine Not wendigkeit ‘’Pâärteien. ‘Politiſhe ‘Parteten {ind cine Nothwendigkeit bei der Verſchiedenheit der * nſichten. Daß : Anſichtéèn. Daß. in . nationalen Fra en Fragen die Parteien „ichweigen ſ{<weigen müßten, iſt nicht i} nit richtig. "Soll Soll der eicbstag Reichstag in Fragen Fragen. des Heeres“ Heeres und der 'Marine "Marine auf ſeine Selbſtändig- keit verzichten verzi<hten und nur Vorſpann Vörſpann“ fürdie Regierung ſein? Die ver- ſchiedenen Richlunaen müffen Richtungen müſſen in der Beurtheihm Beurtheilung dieſer Fragen in Mampf geratben. Kampf gerathen. Ohne 5I)arteikiimyfe**:»er: Farteillmdſe würde das 5 entlich: offentliche Leben ver- “ öden Und.verſumpſe“n. er Wettſtreit, „ er verſchiedenen 'Meirrunaen ' "ereicbf d'emGanz'en ôden- und. verſumpfen. Der Wettſtreit. dex vérſchiedenen Meinungen “gerei<t dem ‘Ganzen zum Beſten.'_Wi1“müffén*-darauf ſebeuK-dvß Beſten.“ Wix müfſèndarauf L ENE das nnere desiReiclyszJebäudes dip d 7D in allen ſeinen» .Abtbeilungkn, ammern - ſeinen, „Abthéilungèn, Kammern : und Sälen“ *wobnl > ein ericbtet -wohnlich eingerichtet ſei. rUvbrigenS Uebrigens - haben ſich. die bäß“ «?lickvfteu „Parteikämpfec'x 11 er- die en ,.Flottenplan „micht unter häß- liſten: Parteikämpfe!: über: _ dieſen Flottenplan -niht untér den politiſchen, Parteien. diefes au es entſponnen *förrder'rk außérbaſb- Sygar. politiſchen Parteien dieſes. Hauſes entſponnen, föndern außerhalb. Sogar. der Reichskanzler ſo . t lied" des“ [ottenvereinkatweſkn ſoll Mitglied“ des Flöttenvereins geweſen ſein. ?Es “Lourdemir R&M daß er'- ei dieſer' ittbeilrmg ſebr? “Es “róurde mir deſagt, daß er: bei dieſer Mittheilung ſehr! über- .,«wt aksgefebeir hat., . es- urde ‘xaſcht ausgeſehen hat. Alles wurde in Bewegung Fſeßtx “KLUSON" geſebt G Präſidenten und; „Rebhsban- ZH dÄYten ,beraiw und/ Reichsbank- ie denten herab. b "Ffm _i mbabn- que iſenbahn- Kellner. Den Brennſtoff für d e e' gitätion' b'ai' dasſ ei<szk arine- Ü da?“,das ,feſt * ***-Nei ., au :föderaliiüſMtGmndlaae lfeſt. beFündet «da; ſieb 1- eliefert. Der-Vorgänger des-HSiaatsſekreiärs Tirpi dieſe Agitätion hak das Reichs: Marine- i dah das feſt "Reich: auf föôderaliſtiſchér Grundlage feſt cgrinzet da ſteh “ amt geliefert. Der Vorgänger des Staatsſekretärs Tirpitz bielt - 73? xls: | für f vornehm, ſeinAmt ſein Amt und ſeine feine Fonds bintec ſol<YAgitatßY hinter folie Agitation zu ſtecken. ſte>en, Das „iſt iff alles mit Herrn Tirpiß anders ge- worden. Vom Reichs-Marineamt MReihs-Marineamt werden die Flugblätter A redigiert und in die *Kreisblätter lamiert. In Kreisblätter lanztert. Jn einem lugblait, Flugblait, das vom ürſten ru zu Wied rind und von Schweinburg Shweinburg unterzeichnet iſt, bei tes: - nſer ſchwimmendes Material, heißt es: Unſer ſ<hwimmendes Matertal, das die Kriensftotte Kriegsflotte trägt, iſ zm iſt zum Sterben au ju viel und zum Leben zu wenig, und in einer gewiffermci en hebräiſchen gewiſſermaßen hebräiſhen Redeweiſe wird damit gedroht, daß das, was jetzt ver- ſäumt würde, an “Kindern Kindern und Kindeskindern. ſich Kindeskindern, \i< bis ins dritte und vierte Glied rächen rähen würde. Andere Flugblätter tragen ſtärker auf. Das iſt alles nichts nihts Neues. Während der SeptennatSvorlage Septennatsvorlage von 1887 wurde rourde in meinem Wahlkreiſe ein Béild vertbeilt, O vertheilt, auf dem die ſchrecklichen \hre>lichen Folgen der Ablehnung dargeſtell dargeſtellk waren, und unter anderem auch, au, wie die Frauen_ verJeFKXaltigt - Frauen verattat wurden. I> J< ſtelle dieſes Blatt dem tem Herrn Chef des * arineamts Marineamts gern zur Verfügung. Es iſt bedenklich, bedenklih, die Standarte des Kaiſers in den Flottenkamdf hinein- Flottenkampf binein- zutragen und auch die der ubrigen übrigen Fürſten bis zum Erbgroßberzog. > Erbgroßherzog. < habe wiederholt darauf hingewieſen, wie verderbiicb verderblih ein ſolches ineinziehen der ineinzichen dér Perſon des Kaiſers in den Kampf iſt. Je öfter man dies thut, deſto weniger wird es ausbleiben, daß der Appell des Fürſten nicht ni<t die Wirkung erzielt, die man beabſichtigt, ſondern daß der Appell mit einer Niederlage endet. Es war auch au< napoleoniſche Taktik, durcb PlebiSzite nach durh Plebiszite na< außen hin M*) hia \ſi< der Zuſtimmung des franzöſiſchen franzöſiſGen Volkes zu Verſichern; verſichern; aber nach nah der erſten unglücklichen unglü>lihen Schlacht brach dieſer Thron Zuſammen. Du ¡uſammen. Da erſt ſah man, wre unterwublt wie unterwüblt er war durch dur dieſe Art der Politik, die ſtets \tets bemüht war, die Standarte des Monarchen in den Kampf hinein- zuziehen zuzichen In dieſem_Kampfe dieſem Kampfe handelt es ſich nach ſi< nah der Art, wie er inſceniert inſcentert und wie agittert agitiert wird, um weit mehr als eine größere Anzahl von Limenſcbiffen. (Geſtern Linienſchiffen. Geſtern iſtder Regierung von rechtäeine Abſa eertbeilt, rehtseine Abſage ertheilt, ein Mißirauen Mißtrauen erklärt worden, wie es unzweideutiger nicht ?ein Vis kann. Die Pol tik Pol'tik der gegenwärtigen gegenwätigen Regierung iſt zu impulſiv, zu ſprung- bczft, \prung- haft, zu ſehr von plöslicben plôylichen Eingebungen beherrſcht, beherrſ{<t, von zu unſelbſt- ftandixzen ſtändigen Miniſtern geleitet, als daß ich ih ihr etwas Anderes als ein ent- ſchiedenes ſ<iedenes Mißtrauen mtgegenſeßen cntgegenſezen könnte. Wir ſind dem Fürſten Blenxarck Bitmar> in der innerer) inneren Politik entſchieden entgegengetreten, aber die ausivartige auswärtige Politik, wre wie ſie nach nah dem Stichwort Stihwort der Weljpolitik zyrecbtgelegt Weltpolitik zurehtgelegt wird und,in und in der Marinevorlage und den begleitenden Kundgebungen berdortrtti, iſt, ich will nicht ſaßen hervortritt, ift, ih will. niht ſagen zu phantaſtiſch, phantaſtiſh, aber zu. phantaſievoll, zu phantafievoll, um der Regierung gegenwärtig Vertrauen Wertrauen ent- gegenbrmgen gegenbxingen zu können. Bayeriſcher Bevollmächtigter „rum Bundesratb Bayeriſher Bevollmä@tigter zum Bundesrath Graf v on von Lerchen - feid-Köſertna: feld-Köferin g: Meine Herren! Bei der nunmehr ſchon {on drei Tage dauernden Etatsberatbung Etatsberathung im Rei<stage, Reichstage, die größtenjheils größtentheils der künftigen Floitenvorlaae Flottenvorlage gewidmet worden iſt, iſt auch au< die Stellung des BundeSraths Bundesraths und dre die Rolle, die ihm thm in der Flottenftaage Flottenfraage zugewieſen worden iſt, von verſchiedenen Rednern berührt worden. Das veranlaßt mich mi< zu einigen kurzerz kurzen Ausführungen, die ick) nicht ih nit allein im eigenen Namen, ſondern auch tm au< im Namen und auf Wunſck) - Wunſch verſchiedener meiner KoÜegen Kollegen zu machen habe. habe, Ich wende mich mih_ zunächſt zu den Bemerkungen, die bie eſtern von Herrn vpn von - Kardorff gemacht gema<ht worden ſind. Herr von ardorff hat uns mttgetbeiit, mitgetheilt, er habe verſchiedenen, meiſt ſüddeutſchen Blattern Blättern entnommen, daß bei der Vorbereitung dieſer Vorlage nicht rnit derjenigen Rückſicht mit derjenigeu Nü>ſi<t gegenüber den verbündeten Regierungen und dem BundeSratb Bundesrath verfahren worden ſei, aufdie ſie Anſpruch auf die ſieAnſpruch hätten, daß man die Sache dem Bundeöratb gewiffermaßen Bundesratb gewiſſermaßen über den Kopf weggenommen bbbe. habe, Herr von Kardorff bat hat hinzugefügt, daß er Zweifel hege, ob dieſe Jettunßen richtig berichtet Leun rihtig berihtet hätten. Ich Ih kann ihm erwidern, daß ſeine feine Zweife begründet ſind, \ind, und daß das Verfahren in dieſer Sache dasſelbe Sathe dasfelbe geweſen iir, ift, das bei andern wichtigeren Vorlaaen wihtigeren Vorlagen gebräuchlich iſt, alſo ern rollſtandig ein rollſtändig korrektes. Sobald dies nach nah Lage der Sache uberhaupt möglich überhaupt mögli< war, haben die verbündeten Regierungen von der Abſicht der Reichsleituna Reichsleitung Kenntniß erhalten. erhalten, Sie haben aber nicht bloß Kenntniß yon von der Abſicht, ſondern auch fondern auh die nötbigen nöthigen Unterlagen erhalten, um ſich ſih ein eigenes Urtbeil Urtheil in der Sache bilden zu können. Der Herr Abg. Aba. von Kardorff hat dann weiter bemerkt, er wünſchte, daß die alten Traditionen aufrecht aufre{t erhalten würden, die in früherer Zeit im Verkehr mitden mit den verbündeten Reaierungenſtets Regterungen ſtets beobachtet worden ſeren. Aufi) ſeien. Auch in dieſer Beziehung kann ich ibn verſichern, ih ihn verſihern, daß dies bier hier ge- ſchehen iſt, {ehen ift, und daß bei den betreffenden Mitibeiiungen die eni en Rückſichten Mittheilungen diejenigen NRü>ſichten voll gewahrt worden find, ſind, auf welche die deutſchen ür ten Fürſten und die deutſchen deutſhen Regierungen §Zlnſpruei) Anſpruch haben. I> Ich wende mich mi nun zu emiaen einigen Ausführungen dcs des Herrn Abg. Richter. Sie waren, ich ih möchte ſagen, weni er freundlich gehalten, fagen, weniger freundlih géhalten, als jene, die ich ih eben berührt babe, habe, wenn auch err au< Herr Richter in der der: Einleitung die Abſicht Abſiht durch- blicken ließ ſich bli>en ließ. ſi< des Bundesratbs Bundesraths anzunehmen. Dabei müßte ich ih gegenüber einem Auedruck Ausdru>, den der Redner gebraucht hat, den Aus- druck .Regiſtrierbureau“ dru> „Negiſtrierbureau“ Verwahrung einlegen, cinlegen, wenn nicht nit der Herr Abgeordneje Abgeordnete in einem Zuge ſich ſelbſt ih ſelbſ korrigiert und den Ausdruck Ausdru> widerlegt hätte. Der Herr Abg. Richter hat nämlich nämli die Erklärung, die der Herr Reichskanzler im Namen der verbündeten verbündeten: Regierungen abgegeben hat, durchaus richtig durhaus ri<htig aufgefaßt. Er hat richtig aus der Erklärung beraußgeleſen, herausgeleſen, daß vorlänßg vorläufig eine Vorlage dem Bundesrat!) noch nicht Bundesrath no< nit vorliegt, daß alw alſo die verbündeten Regierungen über die Vorlage noch noh nicht beratben berathen haben und daß ſie nur im allgemeinen xu zu den Plänen der Reichsleitun Reichsleitung Stellung ge- nommen haben. haben, Es iſt alſo genau dasſelbe Verfahrenßicr dasfelbe Verfabren hter eingehalten worden, das der Herr Abg. Richter entbehren zu ſollen follen glaubte. Herr Richter bemerkte dann weiter: es gäbe einen Artikel in der Geſäoarts- Geſ<ätts- ordnung des Bunchraths, Bundesraths, demzufolge bei der Vorbercijung don Vorbereitung : von wichtigen Vorlagen | die - erſten Bevollmäsotigten Bevollmächtigten - der Bundes- ſtaaien zuſammemutreien Bundeds- taaten zufammenzutreten und ihre Meinungen über die Vorlage auSzutauſchen hüten. auszutauſchen hitten, Der Herr Richter irrt, Nichter icrt, eine ſolche Beſtimmung kennt die Geſchäftsordnung des Bundeöratbs nicht. Bundesraths nit. Die Boxbereituncen der-Vorlagen Vo:bereitunçen der Vorlagen und der vorgängige Austauſckp Austauſch der Mei- nungen erfolat nungen“ erfolgt auf anderem „Wege, Wege, theils im Korreſpondenzwege, 1beils durcb mündliche Nückjprache. theils dadurch, dur mündlihe Rü>ſprach?, theils. dadur, daß man fich ſi im Bondesratb vorläufiq Buntèesorath vorläufig und unter Vorbehalt der endgülrigen SteUung- ter endgültigen Stellung- nahme über eine Vorlage beſpricht. Vorloge beſpriht. Eine ſolche Beſprechung ſol<hè Beſprehung der Flottenfrage hat im Bundeskatb Bundesrath in der That ſtaltgefunden und ſtattgefunden uno hat zu dem Ergebniß efübrt, welches géführt, .welhes Sie aus der Erkiärw»; Erkiäruag,- die der Herr Reichskanzler Ybnen Vhnen mitgetheilt bat, hat, entnommen haben. Die Bundesregierunaen Bundesregierungen haben im BundeSratb Bundesrath ihre Meinungen dahin kundJegeben, can egeben, daß eine weſentliche weſentliGe Vermehrung der Flolte Flotte noth- Wendg ſei, wendig fei, und unter dieſem diefem' Geſichtspunkt werden ſie - allerdings zu der Vorlage ſelbſt ſelbſ Stellung nehmen, wenn ſie ihnen vorliegt. Die rüfung Prüfung der Vorlage nach nah ihren verſchiedenen Seiten, nach nah der techni chen techniſhen und nach der finanziellen Seite iſt vorbehalten und wird gewiſſenhaft erfolgen. Vorläufig iſt iſ nur feſtgeſtellt, daß die ver- bündeten ReJierungen Hf aner jan der Anſicht ſind, daß die Flotte, die wir beute heute haben, und d e die wir auf Grund des Septennatsgeſeves erbaljen Septennatsgeſees erhalten würden, in ihrem Sollbeſtand nicht auSreicbt Sollbeſtand. niht ausreiht und einer einec weſentlichen Ver- mehrung bedarf. Nun möchte i< noch ih. no< auf eine Bemerkung zurück- zurü>- kommen, die von dem errn Abg. “Bebel Herrn Akg. Bebel in der vorgeſtri en Sißuna vorgeſtrigen Sitzung gemacht worden iſt. er ‘Der Wortlaut ſeiner Ausführung it iſt mir nicht mehr erinnerlich; erinnerlih; aber er äußertezunter äußerte: unter anderem, ihm wäre es ganz recht, ret, wenn der BundeSratb exvropriiert Bundesrath expropriiert würde. Ich babe I<h habe nicht an- genommen, daß iFend irgen jemand in dieſem aufe, Hauſe, die Fraktionsgenoffen Fraktionsgenoſſen des Herrn Abg. * ebel aus enommen, *die e Abg, Bebel ausgenommén, dieſe Bemerkung ernſthaft auf- Yaßt (talt hätte, und ich ſabm cb ih ſah mi< darum auch auch: nicht veranlaßt O damals das ortxzu ort zu ergreifen. Da i< ih es ,aber beute aber- heute habe, möchte Ö < doch gegen- über dieſer undden und. den anderen auf. auf, den Bundesrat!) Bundesrath bezüglichen Aeuße- runbgen ringen des Herrn Abgeordneten Namens dieſer Körperj<aft Körper]haft Ver- wa tun:) ri einlegen. Mich perſönlich haben die Aeußerun en Aeußerungen Herrn Bebel's Bebel nicht er kannt, *denn,' erſtaunt, ‘denn, meine Herren. ich glaube darü er iſt Herren, ih glaube, darüber ift wohl das - M'“ ‘ganze Hans, oder-docb ‘oder do der anergröſYte allergrößte Theil bes Hauſes. cini, des Hauſes, einig, daß feftoBand, feſte Band, das die deut chen F rſten deutſhen Fürſten und ihre Völker ver m'iäft, _ e_Zuſammenba en nbe, | e Zuſammenhalten der deutſchen déutſhen Fürſten unter cb, we es fich, welhes im Bundesratb ſeinen Ausdruck findet Bundesrath feinen Ausdru> findet, eine der ſtärkſten 'Stü en *des DeutſchenReicbs ‘Stützen des“ Deutſchen Reichs iſt. „Und,» meine, Und, meine en, ,ſokſmgk Aae das o axnge o. lange das deut che deutſche Heer und die deu1ſ<e F orte ſ [ fertig erbal en, werden ' „ſo lamie deutſche Flotte ſhlagfertig erhalten werden, fo ate wird der We en Weizen des Herrn Abg. Jebel Bebel und ſeiner Partei?“ nicht b üben, das“ wiffen- Partei niht blühen, das wiſſen die Herren ſelbſt {elbſt am beſten. , Staatsſekretär ,_ Staatsſckretär des Vize-Admiral Tirpiß: Meine Herren! Der Herr Abg. Richter ift if des näheren auf die vor" vor meiner Amtsführung zurückliegende zurü>liegende Zeit eingegangm eingegangen und hat aus- gefuhrt, geführt, was damals ſchon ſ{on alles geſchehen iſt, um eine deutſche Flotte zu ſchaffen. Ich Jch habe die Details dieſer Zeit nicht ſo zur Hand und glaube mich mi< daher auf die Anfübrung Anführung der Thatſache beſchränken zu ſollen, daß wir im Jahre 1897 thatſrichlich thatſähli< nur 7 Linienſchiffe zur Verwendung bereit batten, hatten, troßdem eine Periode großen wirthſcbaft- lichen Aufſchwungs wirthſ<aft- lien Aufſhwungs in Deutſchland bereits voraufgegangen war. " j Der Herr Abg. Richter hat dann ſo irttbümliche irrthümlihe Auffaſſungen uber über die Entſtehung dieſes Flottenplans außgefübrt, ausgeführt, daß ich nicht ih“ nit umhin kann, auf auf. dieſen Punkt etwas näher einzugeben, * einzugehen, Meine . Herren, während der letzten leyten zwei Jahre iſt if über die Frage der Notwendigkeit, Nothwendigkeit, eine ſtarke \tarke Flotte für Deutſchland zu ſchaffen, zwiſchen dem Herrn Reichskanzler, dem Herrn Staatsſekretär des Auswärtigen Amts und wir ſtets mir ftets vollſtändige Uebereinſtimmung geweſen. Fraglich Fragli<h war nur der Zeitpunkt des weiteren Vorgehens. Eine Einwirkung, wie der Herr Abg. Ri<ter Richter anzudeuten beliebte, des Chefs des Marinekabinets hat zu keiner Zeit ſtattgefunden. Es iſt uns erſt nach na< dem Ablauf des Frühjahrs - ich brauche — ih brauthhe auf die näheren Umſtände wohl nicht niht einzugehen -- klar geworden, daß wir nicht niht gut länger zögern könnten, und daß die Gefahr für Deutſchland größer war, als wir bei Veratbung Berathung des erſten Flottengeſeßes erften Flottengeſetes ange- nommen batten. hatten. Meine Herren, ich ih habe mir bereits früher erlaubt auszuführen, daß einerſeits der politiſche Druck, politiſhe Dru>, andererſeits der Umſtand, daß wir anderenfalis nach anderenfalls na< Lage der Dinge tbatſäcblich thatſä<hli< drei Jahre verlieren würden, uns zu der Ueberzeugung gebracht gebra<t hat, daß wir jest ſchon jegt {hon weiter geben gehen müßten. Es war zuerſt in Ausſicht Auéſicht genommen, dies im rzächſten nächſten Jahre zu thun. Als aber nach nah der Hamburger Rede in den Blättern der Oppoſition gegen jede Floitenvermebrung Flottenvermehrung die ſchärfſte \{ärfſte Oppoſition einſeßte, ſchien {ien es uns wichtig, daß wir das Feld nicht „vorher vocher verwüſten ließen, und daher iſt mit Einverſtändniß des Herrn Reichskanzlers Reichskan¡lers von ſeiten des Reicbs-Marineamts Reichs-Marineamts der bekannte Artikel in der .Norddeuiſ<e „Norddeutſhe Allgemeine Zeitung“ veranlaßt worden. Meine Herren, was enthielt denn dieſer Artikel! Er enthielt weiter nichts, ni<ts, als daß er ſagte, Wenn wenn unſer Vaterland gezwungen wäre, weiter zu geben gehen mit der Verſtärkung ſeiner Flotte, dann würde es in der und der Weiſe zu machen ſein. Wie darin eine Beeinträchtigung irgend welcher welher Rechte des hohen Hauſes oder der verbündeten Regierungen erblickt erbli>t werden kann, vermag ich nicht ih nit einzuſehen. Ich glaube, meine Herren, wenn vor drei oder vier Jahren ein derartiger Artikel in dieſer Zeitung erſchienen wäre, er wäre ſpurlos verballt; verhallt; der große Eindruck Eindru> dieſes Artikels iſt lediglich iſ lediglih darauf zurü>zufübren, zurü>zuführen, Reichs-Marineamts, Siaats-Miniſter, Staats-Miniſter, der Einſicht gekommen war, daß wir ſchon hon zu lange, gefährlich gefährlih lange, gezögert batten, hatten, Deutſchland die erforderliche erforderlihe Macht zur See zu geben. Als dann infolge des Artikels eine allgemeine Erregung enrftand, entſtand, war es uns klar, daß wir die Entſcheidung über eine ſo große Frage, wie ſie die Verſtärkung der Flotte bedeutet, nicht nit auf ein ganzes Jahr verſchieben verſhieben konnten. In unſerer Nation batte hatte der Gedanke weite Verbreijung Verbreitung gefunden, daß wir unſeren Welthandel auf die Dauer nur aufrecht aufre<t erhalten können, wenn wir uns eine ſtarke \tarke Flotte ſchaffen, daſ; hafen, daß es ſelbſt guten Freunden gegenüber, die aber unſere wirjbſchaft- lichen wirthſchaft- lien Konkurrenten ſind, nützlich nüßli< und nothwendig iſt, auf eigenen Füßen zu ſtehen. So, meine Herren, find ſind wir dazu gekommen, die Novelle zum Flottengeſeß ſchon jrßt Flottengeſeß. hon jeßt vorzubereiten. Das iſt der that- ſä<li<e ſählihe Hergang. Ich komme nunmehr zu den perſönlichen Angriffen, die der Herr Abg. Richter in übrrreieblicher übcrreichliher Weiſe auf meine Perſon gehäuft hat. Er ging zunächſt zunä<hſt davon aus, ich i< hätte in keiner Weiſe vor zwei Jahren angedeutet, daß mit dem Flottengeſeß Flottengeſey von 1897 der Abſchluß unſerer Flotte Slotte nicht erreicht erreidt ſein könne. Ich Jh möchte demgegenüber Folgendes anführen. Zunächſt iſt in der Begründung zum Flottengeſeß Flottengeſey aus- geführt worden, daß dieſes mit den gegenwärtigen Intereſſen Deutſch- lands und, meine Herren, auch au mit den gegenwärtigen (Gefahren Gefahren rechnete. Die Anſchauung, was zu zu: den gegenwärtigen Gefahren mög- licher Weiſe zu rechnen renen wäre, hat ſich alierdings \ſi< allerdings bei uns geändert. Ich habe ferner bei der Vertretung Vertretung. der Vorlage hier in dieſem hoben hohen Hauſe an drei Stellen ganz deutlich deutli meine Anſicht zum Ausdruck Ausdru> ge- bracht, / daß mit dieſer Vorlage nicht für alle Zeit das leßte Wort geſprochen géſprohen wäre. Jeb Jh bitte um Entſchuldigung, wenn ich nach ih nah den perſönlichen Angriffen nicht - niht umhin kann, dieſe Stellen zu verleſen. Ich habe geſagt: Man könnte ſagen, daß wir in die Lage kommen könnten, die Auslandsſcbiffe Auslandsſchiffe zu vermehren, das iſt ift ja möglich. möglih. Die Auslands- ſcbiffe ſmd nacb ſchiffe ſind na den heutigen Seeintereſſen dcs Reiches be- rechnet. re<net. Es wäre ſchließlich {ließli< aber doch doh ein günſtiges Zeichen, wenn ein ſolches Vedürfniß berdoriräte; folhes Bedürfniß hervorträte; denn es wäre ein Beweis, daß rmſere unſere Seeintereſſen ſich \ſih, wieder von neuem vermehrt hätten. Daß das Maß der Vermehrung der, der Seeintereſſen in den zwei Jahren ein ſo großes ſein würde, wücde, wie es tbaiſäcblich iſi, thatſählih iſ, konnten wir damals nicht wiſſen. wiſſen, Ich habe zweitens geſagt: - geſagt : y Es iſt der Faſſung des Geſetzes rnigegengebalten Geſeßes entgegengehalten worden, daß eine unbegrenzte (Gültigkeitsdauer Gültigkeitsdauer für dieſen Solibeſtand Sollbeſtand durch das Geſetz Geſe verlangt wvrden worden ift. Ja, „meine meine Herren, ich ih glaube kaum, daß dieſe unbegrenzte (Gültigkeitsdauer eine @ültigkeitsdauer eine. Frage grundfäßlicber grundſäßlicher Bedeutung für die verbündeten Regierungen ſein würde. Ich habe au6gefübrt, ausgeführt, daß unſere„S<la<tflotte unſere, Schlachtflotte ſo, wie ſie im Geſche Geſeye ſtand, eine Minimalſtärke bedeute, unter die nicht herunter- gegangen, gegangen: werden könne, ohne daß daß: unſere Flottedöllig Flotte völlig ihre Bedeutung verlöre. Dieſe Floite, verlôre. Dieſe: Flotte, wie ſie 1897 vorgeſehen'wurde, vorgeſehen wurde, war, wie in der Begründung auSgefübrt iſt„lediglich ausgeführt ift, ledigli<h eine Ausfallflotte, die gelegentlich gelegentlih eine Chance für eine einzige Schlacht bat, hat, die aber außer ſtande iſt, einen cinen ganzen Krieg gegen eine übermächtige übermähtige Macht durchzuführen. Der Herr Abg. Richter hat mir dat mix von neuem einen Ausdru> vorgehalten, den ich ih hier bezüglich bezüglih der - Bedeutung unſerer, Flotte gegenüber einer Seemacbt Seemacht erſten Ranges. gebrau<t„__babe. Ranges gebraucht, habe. ' Meine Herren, ich „kayn nyr i< kann nur wiederholen, daß „dieſe dieſe Frage eingebend eingehend in der Budgetkommjſſion behandelt, Budgetkommiſſion behandelt worden iſt, und daß ich ih dort aus- gefübrt; geführt; habe, daß zu-einer zu einer Offenſive „gegen gegen unſere Küſte “das ,1&- bis“ 1kfa<e,unſeres,Q-Beſ1andes qu _Linienſcbiffeu nöibig das 14- bis 14 fache unſeres Beſtandes an Linienſchiffen nöthig ſein würde. Da wirzznun “nach wir; nun nah dem Geſch Geſeg 19 Hi iezrſcbiffe Linienſchiffe haben ſollen, ſo ergiebt ein bloßer Blick in_ einenFlottenqlKanacb - ich Bli> in einen Flottenaldanach — i< glaube, er ,wird wird ja dem . Herm Abg-Ricbter zur h} Herrn Abg. Richter zux, Verfügung ſieben -' obne ſtehen — ohne weiteres, daß wird“ 5",ka wir" „mit der Flotte, wie ſie das GeſeYv-xrſiebßnicbt Geſetz vorſieht, niht gegen jedexr, leden Staat daß unſer Volk durch durh die politiſchen politiſ<hen Ereigniſſe der letzten leßten Jahre zu _ einen Vertbeidiaungskrieg Vertheidigungskrieg zu führen im ſtande ſein 9 „ würdi Abg. Richter ſelbſt ſelbſ hat bei den Verbandrunzea, a ,x „, Verhandlungen über dal Flottengeſeß nicht niht daran gedacht, daß es der 'éüddültise Nſ * „ _. „ * * endgültige Abſchluß ſein könnte, er hat das ebenſo wenig gedacht, wie das in der MWM Preſſe fo geſammten Prefſe ſo aufgefaßt worden ift, daß. daß nun der Abſchluß für Dertxſkk' Deutſch- lands Seema<t Seemacht auf alle Zeiten erreicht ſei. Herr Riakter hat"“am Richter hat am 7. Dezember 1897 ausgeführt: “ * '. ausgeführt : E u Der Herr Staatsſekretär ſtellt ſtelit ſelbſt gewiſſermaßen in AUSFÜ- Ausſicht, bei Auslandsſchiffen Auslandsſhiffen könne ſehr bald noch no< mehr gefordert werden; denn hier handle es fit!) ſi in ſeinem Plan nur um das gegenwärtige Bedürfniß. Bedürfniß, und es würde ſehr erfreulich erfreulih ſein, wenn ſich ſpäter,;ein \ſih ſpäter ein ſtärkeres Bedürfniß zeigte, weil dies eine Vermehrung der See- inter'effen intereſſen bedeute. Es hat mich auch eigenthümlicb mi< au eiaenthümlih berührt, daß geſtern Herr Staatsſekretär Tirpitz Tirpiß immer von einer Minimalſtärke der Panzerſchiffe in der Vorlage ſprach. ſpra. Das läßt alſo die Mög- lichkeit offen, lihfeit offen, daß man ſich \i< nachher beſinnt, daß die Mindeſtſtärke doch wobl nicht außreichen do<h wohl niht ausreihen würde. Ich babe habe dieſen Ausführungen des Herrn Abgeordneten Richter ſeiner- zeit nicht nit widerſprochen. Meine Herren, der Herr Abg. Richter bat ausführlieb hat ausführlih zu beweiſen geſucht, geſuht, daß ich ih heute im Widerſpruch Widerſpru ſtände mit meinen früheren Ausführungen. Er hat damit etwas bewieſen, was zu beweiſen dar- nicht ‘gar- nit nothwendig geweſen wäre; denn ich ih habe das vollſtändig zu- gegeben, ich ih habe eben ausgeführt, daß wir die Gefahr jevt jeßt größer ſchäßen, und daß wir die Durchführbarkeii Durchführbarkeit einer erheblichen erheblihen Ver- ſtärkung \ſtärkung jeßt beſſer überſehen befſer überſchen können; "dadurch dadur< ſind wir ſchon jekt {on jeßt zu dieſem Schritt gezwungen worden. Meine Herren, Sie werden mir, glaube ich, ih, alle glauben, daß es perſönlérh perſôr!:% für mich mi ſehr viel bequemer geweſen wäre, ich ih hätte das Sexennat ſo durchgeführt, dur<geführt, wie es ſeiner- ſeits im Jahre 1898 nach nah beſtem Ermeſſen veranſchlagt und bewilligt worden iſt. iſt, Aber bei dem Konflikt, der ſich \< hier für mich mi<h ergab, zwiſchen zwiſhen meinen perſönlichen perſönlihen Intereſſen und den Intereſſen unſeres Vaterlandes, da habe ich, ih, wie ſtets in meinem Leben in ſolcher ſolher Lage, nicht nit einen Augenblick Augenbli> gezweifelt, was ich ih zu thun hätte. ) Es iſt ift ferner von dem Herrn Abg. Richter in ſehr ſcharfer ſ<harfer Weiſe über die Preßbewegung geſprochen worderr, geſprohen worden, die ſieh ſi< zu Gunſten der Flottenverftärkung Flottenverſtärkung geltend gemacht Habe. Ich gemaht habe. Jh kann das ja von ſeiten des Herrn Abg. Ri<ter Richter vollſtändig verſtehen. Ich möchte JI< möhte aber gegen- über den Andeutungen, die auch au geſtern gemacht gemaht worden ſind, hervor- heben, daß mein Einfluß nach nah dieſer Richtung bin hin in dieſem hoben hohen Hauſe doch do< wohl etwas zu boch geſchätzt hoh geſ{äßt wird. Beiſpielsweiſe ifi iſ der Flottenverein eine vollſtändig ſelbſtändige Inſtitution, die ſicb ſi meiner Einwirkung entzieht. Aber dennoch denno< will ich ih für mein Theil alles thun, damit dieſe Bewegung in in: ſolchen S<ranken Schranken bleibt, daß eine gute Verſtändigung über die große Frage nicht erſchwert nit erſ<wert wird. (Bravo! in der Mitte.) Ich habe die Empfindung, daß auch der Herr Abg. Richter nach nah dieſer Richtung hin mich mih etwas zu unterſtüßen im ſi'ande ſtande wäre. Ich glaube, daß ni<t niht zum wenigſten die Art, wie in der dem Herrn Abg. Richter naheſtehenden Preffe Preſſe in dieſer Richtung vor- <vor- gegangen wird, einen Einfluß auf die Lebhaftigkeit bat, hat, die von der anderen Seite zum Eintritt für die Flottenverſtärkung fich {ih geltend macht. Solange es der Herr Abg. Richter für ſein gutes Recht be- tra<tet, trahtet, unſere Nation in ſeiner Weiſe über dieſe vitalen Intereſſen unſeres unſcres Vaterlandes aufzuklären, ſo lange, meine Herren, werde ich werdé ih es auch als ein gutes Recht Reht des Amts betrachten, wel<es ich ih die Ebro Ehre habe zu verwalten, in glei<er gleiher Weiſe nach nah meiner Ueberzeugung unſere Nation über die Nothwendigkeit der det Flotte aufzuklären. (Bravo! rechts re<ts und bei den Nationalliberalen.) Ab. Rickert Abg. Ri>ert (fr. Vgg.): Vag.): So ſebr i ſehr i< mit dem errn Herren vo Kardor eixtig ſein Kardorff einig fein möchte, daß in der Regel di? de Perſon des5 onarche: nicht des 2 ontitden niht in die Debatte gezogen werde, ſo muß ich ihm doch entgegen- balten, ih ihm: do entgegen» halten, daß ſolche ſolhe Erörterungen zur Nothwendigkeit werden können; mgn ſoll können ; man foll daher nicht ‘ni<t von einer Re<ts-, Rehts-, ſondern von einer Zweck- maßigkeitsfrgge Zwe>- mäßigkeitéfrage ſprechen. Es wäre beſſer, da daß Einwendungen vom Regierungsttſche Negierungötiſhe hiergegen nieht nit mehr gema 1 gemaht werden, denn kein Anderer als Fürſt BiSmarck iſt Bismar> if es eween, geweſen, der zuerſt davon Gebrauxb tavon Gebrauh machte, unter der ausdruckii en ausdrü>lichen Motivierung, daß der Furſt nicht Fürſt niht etwas angreifbar ungreifbar in den Wolken Schwebendcs, ſondern Schwebendes, fondern eine reale Perſon ſei. Die Flottenvorlage iſt populär ift populâär im Deutſchen Nei e. Auch Reiche. Luch die Arbeitswilligenvorlage war aus der Initiative des Kai ers Kaiſers hervorgegangen, und der "Reichs- tqg bat fie _RNeichs- tag hat ſie in ,der unböflicbÉen der nen Form abgelehnt, weil das Volk fie mast ſie nit wollte. Zinken Zierten der iſſenſchaft - Wiſſenſhaft — man hat über die deutſchen Proxeſſoren Proteſſoren heute hier viele Wise gemacht ‘Wiye gemä<ht — - haben im Vorder- grunde bei dieſem diefem Kampfe gegen das ArbeitSwiÜigengeſeß Arbeitswilligengeſey geſtanden. Es wäre traurig,“ traurig, wenn über die Profefforea- Profeſſoren. allein mit Wiser: bier geurtbeilt wurde; Wien hier geurtheilt würde; denn es ſind um zum großen Theil dieſelben Perſonen, die ſich jevt ſih jeyt für das lottenprojekt Flottenprojekt einlegen, und es wäre ein ſ<limmer ſhlimmer Fehler des Liberalismus, wenn er in dieſer Frage der Stimme des Volkes nicht ni<ht Gehör gäbe. Was das Vylßmcht Volk nicht will, wird nicht durch eſeßt, niht durhgeſeßt, und wenn es auch! au: der macbtrgſte Eßerrſckper mächtigſte Ha und der mächtigßte StaatSmann mäGtigſte Staatsmann will. * Man ſoll foll alſo die eNtimme Stimme des Volkes hören. hôren. Allerdings dieſes Vorgehen gegen Alle, die anderer Meinung ſind, verurt eile ich auch, verurtheile ih au, darum aber verlangen wir objektive objeftive und vorurt eilsfreie vorurtheilsfreie Erörterun ſolcher folher Dinge; Heeres- und :Flottenfragen find “Flottenfragen ſind nicht als mi? m dem Weſen des Liberaliömus MZ Liberalismus a | verbunden zu erachten. Ich erahten. Jch habe in dieſer! dieſen Fragen gegen Forcken eck, For>enbe>, gegen Lasker und Bamberger auf der Tnbune ?eſtanden, Tribüne geſtanven, aber nichts nihts hat unſer'per önlicbes unſer ‘perſönliches Ver- hältniß getraut; o ſoll- háltniß getrüvt; fo ſoll es aucbxdmjer au unter den heutigen iberalen Liberalen ſein. Qaälexi Quälen wir uns doch nicht damit do nit damit“ ab, dem Staatsſekretär Tirpitz Wireripruckpe nachzuweiſen; Tirpiß Widerſprüche nahzuweiſen; es kommt nicht darauf an,“:vas an, was er damals und was er beute heute geſagt hat, ſondern auf die Aenderung der politiſchen VethältnYie Zeit F e damals. Ehe ich ih es vergeſſe, will ich i< im Borbetge enf Vol1beigeher? einen * rie _des .Vulkan' ur Kenntni bringen,"?der Brief des „Vulkan® zur Kenntniß bringen,?der ſich gegen gégen den Abg. “Abg. Bebel richtet; ‘richtet; der . ulkan“ be treitet darin „Vulkan* beſtreitet darin, die Arbeiterzabl Arbeiterzahl vermindert zu haben. Der geſtrige Kampf zwiſchen Herrn Lieber und dem Véiuiſter ‘dem “Miniſter von Miquel war | nur ein Vorſpiel und wird ſeine Fortſevung Fortſeßung im reußitben reußiſhen Landtag finden. Wenn der Miniſter von Mi ark "a ern ail * geftern erklärte, er ſehe ſche das Zentrum jeßt mehrfach jeyt mehrfa<h als jure Freundlirb zu re freundluh an, ſo fo hätte ich ih das meinem Kolle en Kollegen aus der Gründungs 'der Gründungszeit des National- vereins niemals ' ugetraut. Ich ‘zugetraut. Sh kann das Zentrum mtr bitten; noch nur bitten, no< viel reicbsfreundli er reihsfreundliher zu ſein ſte ſein, ſie können es ja garn 1 Wéhmm garnicht weit ‘genug darin treiben. -No< ‘Noch vor ze n zehn Jahren .' ' hätte > es Herr „ieder i<t Lieber. garnicht ertig bekommen, einen etnen Antrag auf EMEW“ einer! Nei 'Ein- L einer Reichs-Ein- ommenfteuer zu unter cbreiben. cb ;ba unterſchreiben. Jh “ habe lange mit dern“; ifm „von Maße! dem Miniſter von Miquel in derſelben raktion eſe en,1<mußibmbeje en, upon Fraktion geſeſſen, i<hmuß ibm bezeugen, daßer von Anfang FrockzſaduvzöUner-„war“, ddZ er: Polſdubibllner wat, daß er in dieſem“ anwvigeine „* nicht ge ndert dieſem unkte feine t niht geändert hat. Herr von ardotff bat kvon dek- * re elung där kanalgegnechhen Beamten“ inLé 5- “ ““ * wr Zewa Kardorff hat © von der j regelung dee ¿analgegnertſen Beamten in - n n, die wir grn t hätten. as iſt Das iſ ein Irrtbmuz- Jrrthum; wir “AK in „ prey iſchen nvtage gér E im preußiſchen Landtage die motive; Initiative: zu keiner “ “ W erareiftu,__als die“ einer ation darüber ergreifen, als die erſte Ma regelurß,„dkejmlge§ ' . ko- „kannt Maßregelung, diejenige * errn bes kannt wurde. "Dann “Ver bén dieTWati-m] „ mj '“ rmnlJe »Cblers iblrlrxknräiet 1,1212!“ W' ,: '- » “ ' „ ' reen, wr wd ““ 713 meh": ““ ;“ ***broukllierm.„ Abér, wie Dann äber habén die!Konſervativen den meinen enave Muter Es \ Me E a Antrag ab unte „Vorgebên, wir wollten ſie: mehr der: ‘brouillieren. Aber wir werden weiter„*r-ur“)!'My-SkyW weiter “an: Ihrer © Während konſervative *- Mäkmer' >, Waren, 4,1 W der Maßregelimg Wur- miußmu freun ! ,.Y L* könſervative | Männer es waren, - vor der Maßregelung Liberäler zujauchiten, freuen wir - Pa E