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OSkar 11. König Oskar Il. von Schweden, welche welhe am 11. November von* von dem Profeſſor Nordenſkjöld zu Ehren gegebenen ßeſtdmer Feſtdiner abgegangen waren, iſt unter dex Adreſſe dxs des Vize Prafidenten Präfidenten der Geſeilſchaft Geſellſchaft zur Beförderung des ruſſiſchen H„andels rufſiſhen Handels und der Indußrie, Induſtrie, Hrn. A. G. Solotarew, und des Prafidenten Präſidenten der Abtheilung der Geſellſchaft zur Beförderung ruſfiſcher Sxehandels- ſ<iffahrt, ruſſiſher Seehandels- \c<ifffahrt, Hrn. Admiral Newelski], Newelskij, folgende telegraphiſche Ant- wort des Königs hier eingetroffen: ' ' ' „Stockholm, : o eSto>holm, den 12. 12, November. Indem 1< Ste Jndem i< Sie bitte, der G9- ſeÜi<aft Ge- ſellſchaft zur Beförderung tuſſixchcn Handelz und rufſiſhen Handels uud der anduſtrie M*:ine Cckennilicbkkit Induſtrie meine Erkenntlichkeit für das mir überſandte Telegramm 1111131115131- 1211, Empfindk ixl) Fc-xude mitzuthei- len, empfinde ih Freude bei d-xm dcm Gedanken, da[; daß der durch dur die WM- diſckw Expeditixn cntdcckie neus Sc-ktveg ſ<we- diſhe Expedition entde>te neue Seeweg zur Entwickelung dss Eniwi>kelung des Reich- tbums dss ruifiicben Rcicbes u_11d Aſiens thums des ruſſiſchen Reiches und Afiens dienen Werde, werde, und gebe den aufrichtigſtm aufrichtigſten guten Wünſchen für Ihren hocbbcrzigen Jhren hochherzigen Monarchen und Ihre ganze Nation Ausdruck. Osk ar.“ Ausdru. U ar. Beide Geſellſchaftkn erhielten“ Geſellſchaften erhielten eine wörtlich Übereinftimmmde wörtlih übereinflimmende Antwort. _ Zur Einſchränkung der Zahl der Gejränke- Getränke- Anſtalten finden, der „Mosk. Ztg." Ztg.“ zufolge, Verhandlungen ziviſchen dcm zwiſhen dem Finanz-Miniſterium und dem Miniſterium des Innern darüber ſtatt, ftatt, ob nicht ni<t erſtens den ſogenannten dea \ogenannten Ein- fahrten das Recht des Handels mit ſtarken ſtarken. Getränken genom- mrn Werden men werden und auf ſtädtié'ckzen ftädtiſhen Jahrmärkten die Eröffnung von höchſtens vier Griränke-Anſtalch Getränke-Anſtalten geſtattet wsrden 1011. werden ſoll. Aſien. China. Shanghai, 25. November. (W. T. B.) Der britiſche britiſhe Geſandte Wade iſt nach Pkking zurückgekehrt. _ iſſt na< Peking zurü>kgekehrt. — Nach der Meldung eines von Yün-Nan angekommenen Rei- ſenden war der Letztere mit GroSvenor Grosvenor und deſſen Gefolge zuſammengeiroffen zuſammengetroffen und hatte Groévenor benachrichtigt, Grosvenor benahrihtigt, daß in der Nähe von Yün=Nan ſtaxke Yün-Nan ftarke Truppenmaſſen zuſammen- gezogen ſeien, ſfeien, und daß wahrſcheinlich wahrſcheinlih gegen die ſtipulirte fſtipulirte Unter- ſiick)ung iiber ſuchung Über die Ermordung «Margary's «„Margary's Einſpruch UNd und Widerſtand erhoben werden würde. Vereinsnwfen. Vereinsweſen. Dem ſoebcn anLgogeb-enen ſoeben ausgegebenen 4. Beri<t üi'cx Berit üter die WIrkiamkcit ker „Kaiſer-Wilbeim-Stiiung W:rkſamfeit ter „Kaifer-Wilhelm-Stifung für dxuijäxé Invaiiden“ (fiir deutſ<e Juyaliden“ (für 1874) entnehmen cntnehmen wir, daß die Vom V2'1c111? gcn.»ä[)1'18n Unicr- ſtüßungcu ſicb anf vom Vaieine gewährien Unter- ftüßungen fi< auf 331,196 „76. bsiicien, gxgc-n M. beliefen, gegen 356,116 .75. M im Jahre 1873 und 323,296 .“ Æ in 1872. Die Z1l)[ dcr «Hüifkſuäßk'xkén bsirug Zabl der Hülfeſucherden betrug an Invaliden vom Feldwebel Feldwekel abwärts 2294, an Hiniscbliebenen derſelbén Hirxterbliebenen derſclben 1400, an Offizieren und Bxamixn 16:5, Beamt:-n 168, an Hinter- bliebencn derſelben 125. 125, in Siiiiima aiio Summa alſo 3987 Perſonen. Die Einnahmen ker ter Stiftung bci:ug9x: 1.435,211 Thir. bctrugen 1,435,211 Thlr. 4 Sgr. 6Pf., 6 Pf., die Anégabkn 127.165 Au?gaben 127,165 Thlr. 20 S,]r. Sgr. 4 Pſ., 10 dai; aiſo U11. Pf., ſo daß alſo ult. De- zkmber zember 1874 ein Beſtand von 1.308,045 1,308,045 Thlr. 14 Sar. Sgr. 2 Pf. blieb; daz VOrjabr icblbß mii das Vorjahr {loß mit einem Veſt-ands Beſtande von 1,361,503 Thlr. 9 Sgr. 10 Pf. ab; hiernach bat ſicb dcr Kapitalſtock hat ſi<h der Kapitalfte> um 53,457 Thlr. 25 Sgr. 8 Pſ“. Vsrringsri. (8-3 rüb:t Pf. verringert. E82 rührt das z'im zum Theil daher, daſ; daß an Einnahmen der Ciniraifonds gkgen Cinira!fonds gegen die Pro pro 1873 auf 50,991 .“, fick) bkrccimcndm Ztiivcnduvgkn M. ſi bere<nenden Zuweirdurgen an einmaligen und laufendcn laufenden Beiträgen Berlin, den 30. November. AUF 9111.11“; Novembec. Aus Aulaß der feiérlicben feierlihen Einweibung kes des Umbaues dcr BUU-AküdkiKé der Bau-Akademie fand am Montag lecnd Abend im feſtlich JLſÖMÜckten Saaix dcr „UrariZa“ ein geſ<mü>ten Saale der „Urania“ cin von gcgcn gegen 700 Perſonen beſuckztsr Sommers beſu&ter Commers der Bauakademikcr Bauakademiker ſtatt, dem außer zahlreichen anderen EHrengäſtcn (":> dxr Hanrcls Miniſter [)1'. L?ck)cnback) beiwobnke. Ehrengäſten au< der Handels-Minifler Dr. Achenbach beiwohnte. Die Reihe der Toqſts Toaſte eröffnete M16, 3101]. Liudnc-r, indim stud, arch. Liudner, indem er nach 811191: kUrzcm nah einer kurzem Be- YYÜFUUJ d:“r grüßung der Gäſte die Anwcſt'ich anffOidcrte. Anweſenden aufforderte, auf das Wohl der- ſeiko; md namentlich ſelbea uxrd namentli<h auf das Wobl des Handels-Minifters 1)r. 21<<11baci7 cinsn Salamandcrzn Dr. Achenbach einen Salamander zu reiben. ])r,21<enba< dankte Dr. Achenbah daukte hiernach in [“*si'ziicbsn herzli<hen Worten für die ibm erwikſxnc NusZcicbnung grdiicbic dcs gUten ihm erwieſene Auszeichnung. gedachte des guten Tones und drr aÜſciiigcn Kamxradſchaftlichkcit, der allſeitigen Kameradſchaftlichkeit, die ſeit Alters ber her bis auf dsn hiufigen den heutigen Tag bei den Bau-Akademikern geherrſcht bcibc, habe, und forderte isinerſeits ſeinerſeits die Auweimden Qui, Anweſenden auf, auf das Wohl der Stndirknden eiiien Studirenden einen Salamander zu reiben. Nachdem 511191, urc11, Sima aui die Baumciſjcr ch Umbans, stud, arch. Sarau auf die Baumeiſter des Umbaus, Direktor Lutz: Luß: auf die dkmiche deutſhe Fidelitas, Banrab Baura-h Adler auf die “31112 Mrsinende Alle vereinende „alma nmtc-r“ geioaſiet [zarte, Ligoſ; ſick) dEr Redcitrvm mater“ getoaſtet hatte, ergoß ſi< der Redeftreom in ungxbemmiem ungehemmtem Lauf. Erſt in früher Morgenitundetrenuien fich dieleßtev. Theilnebmcr 1.75 Commsrixs. ' Dic Vorarbciicn fiir Herrichtnng dcs Harbart- d-xnkmals Morgenſtunde trennten ſich die leßten Theilnehmer zes Conmmerſes. i Die Vorarbeiten für Herrichtung des Herbart- denkmals in Oldenburci Oldenburg ſind ſoweit gedicbcn, gedichen, daß die Ein- w<ibimg kkffklbén weihung deſſelben am 4. 4, Mai 1876, als dem bundcrtjäbrigen Geburtsjagc dcs Philoſobch, hundertjährigen Geburtstage des Philoſophen, geſichert crſcbeint. Dic Koloffal- biiſt? dcſſéiben vcrſpriébt nach erſcheint. Die Kcoloffal- büfte deſſelben verſpriwt na< dem Moch, welches der Bildbauec Modell, wel<es derx Bildhauer Manger in Bcriin Berlin vor Kurka Kurzem fertig geſteUt bai, cin Kiinſtwcik vr-n bcrvorrascndrm Worlds zu wcrden. ?lÜerkings feblt noc!) in:!ner geſtellt bat, ein nicbt uneibébiicber Weil Kunſtwerk von hervorragendem Werthe zu werden. Allerdings fehlt no< immer ein ni<t uneißeblicher Theil der erforderlichen erforderlihen Geldmittel, und der gsicbäftéfiibrcnde Ausſchuß Muß noch geſcäfteführende Ausſ{Guß -muß no< ſehr auf die iizätig: Unterſtutzung thätige Unterftüßung der Arzbänger Hrrbaxis rkchnen. Anhänger Herbaris re<nen. Es ſmd biZber rci<1i<_7000 „76. ſind biéher rei<li< 7000 G zur Kqſſc gckomm-„n. Kaſſe gekommen. Das Bedürfniſ; [*e- ziſſeit ſicb mdcß Bedürfniß be- ziffeit ſich indeß auf 9600 „!(-., 10 L, ſo daß noch zwiſchkn no< zwiſ<hen 2 u:;d und 3000 „75. keblen. Jn fehlen. In Oldenburg ſelbſt xindst daz Untermbmén ibätiqe Wiier- ſtiixznng, findet das Unternehmen thätige Unter- ſtüßung, wie von den ſtädtiicben Bcbörden, ftädtiſcen Behörden, ſo auch au< von Skitcn dss Seiten des Publikums. Se. .Do-beit dsr Hsrzog Elinmr Hoheit der Herzog Elimar von Oldenburg hat dem Werke ieine Tlieilnabme durcbanendung IPerke feine Theilnahme dur< Zuwendung cines Beitrages von 300.711 300 M4 bekundet. (T's iſt ſicher Rusficht verbanden, dzß die Sonaie Hér- iuris, Es ift ſiher Kusfiht vorhanden, daß die Sonate Her- barts, von der früher ſchon eiUmal berichtet Werden {on einmal berihtet worden iſt, demnächſt in éiiii'r einer Auflage zum Beſten dcs des Denkmals erſcheint. .Deuiſsheß Künſtler-Album“, Neunter erſ{<cint. „Deutſches Künſtler-Album“. Neuntcc Jahrgang, 1876 Mik Mit Beiträgen lebender Dichter und Künſtler. Herauögegebcn Herausgegeben von Ernſt Scherenberg. Scherenbera. Düſſeldorf, Verlag von Breidenbach u. Comp. J_n Original-anchtband. In Original-Prachtband. Das DÜUIWkaCk Künjtlcr-Album iſt Düſſeldorfer Künſtler-Album ift ſeit Jabren Jahren ein ſtets will- kommener VNbote fommener Vorbote des frohen Weihnachtsfeſt“ Weihnachtsfeftes und als ſolcher in dcn reuijchen den deutſ<en Familien ivcit bekannt weit bekennt und gern geſehen. geſchen. Jeder Band bringt ein? Fall: anmmhigcr eine Fülle anmuthiger künſtleriſcher Erzeugniſſe in trefflicber Rxprokuktwn trefflicher Reprodufktion und eine noch no< größere anſprecheiider poetiſcher anſpreheuder poetiſher Gaben in ſchönſter Ausſtattung. {nter Ausftattung, So havcn haven auch dießmal Heraußgeber dieêmal Herausgeber (ſeit dem Tode Wolfgang Müllers voa Königöwintcr Königswinter der Dichter Ernſt Scherenberg) und Verleger für ein Feſtgeſchenk Fe}tgeſhenk Sorge getragkn, geiragen, das jedem Weihnachtsttiche_ Weihnachtstiſche zur Zixrde gerei<e_n Zierde gereichen dürfte. Wird das Auge i<on dutch ihon durch die prachtige prächtige Einkleidung gcſeffelt, fo gefeſſelt, ſo erhöht ſicb ſih die Freude beim Aufſchlagen des_ aniebnlicben des anſebnlihen Bandes. Ein feines Titelbild von Ptbf. Scheurezi m_: architektoniſchen Aufriffe Prof. Scheuren im architektoniſhen“ Aufrifſe zeigt in der Mitte und m in den Scitenfiztgeln zierliche buntfacbigc Seitenflügeln zierlihe buntfarbige Vignetten dcr Maleikunſt der Male:kunſt und Poeſie, Wahrend Poefie, während unten im Grunde das neue Düſſeldorfer Düſſe!dorfer Theater eingerahmt iſt. Feinaegliederte Arabeöken iſ. Feingegliederte Arabesken um- ſ<1iugen \lingen die einzelnen Bildchen, ber der zarte Farbendruck überdeckt Farbendru> überde>t das Ganze mit poctiſäieni poetiſhem Hauche. _Die erſte, artiſtiſibe Die exſte, artiſtiſhe Abtheilung bringx dam: bringt dann 21 Bilder von deuiichen Malkin deutſhen Malern der Gegenvxazt, m vorZUglicher techniſcher Auk- fübrung, t ells litbographirt, Gegenwart, in vorzüglicher tehniſ<her Aut- führung, theils m Fatbendruck außgefübrt. lithographirt, theils in Fatbendru> ausgeführt. Unter den „Knaſt em Künſtlern finden ſich Namen. voix ſi< Namen von gutem Klang, wie Rudolf Jordan, Rudclf Fan, Otto Günther, ?rof. Habxrlm, L Häberlin, P. Wiihmaun, Wichmann, E. Bonh, br. Seu, Boich, hr. Sell, P. S_ondeilan , Sonderland, C. Deiker, Prof. S<xurez1 Scheuren u. A. Die Mskyrzabx Mehrzahl der Bilder Bilver gehört dem Genre an und zeigt emen eſunden, liebenkwuxdigxu amor. Hiſtorie, einen geſunden, liebenéwoürdigen Humor. Hifſtorie, Landſchaft, Architektur, _ tiilleben find niir m emze nen Archicektur, Stillleben ſind uur in einzelnen Exemplaren vertreten. Em Metſtufluck Ein Meiſterftü>k litho- gxaphtſcber graphiſher Wiedergabe iſt das ..])0168 fax nisvte“ „Dolce far niente“ von Frau Jerichau- Baumann, in Rom gemait, liibographirt lithographirt von M. Ulffert; eine aus- im Fabre Jahre 1874 nur 19.986 «44 19986 4 zu verzeicinen verzeid nen find. Ueberbaubt bstiu-z dcr Ueberhaupt betrug der Zuſchuß, Wklcher Von welher von dem Kapitalſtock Kapitalſte> des Central- fonds 1874 z': z-+ den laufenden Auégaben gßieiſtef geleiſtet werden um te, mußte, 160,373 .“, nach Æ, nah Abzug des in beſtellten Kautionen belegten a- pikals Ka- pitals von 15,225 .zz, _ M, — 145,148 „74; M; 1873 iſt eine Min- dsruua deruna des Fonds um 202.423 «77. UoſhWek-dig gctveſen. 202,423 # nothwendig geweſen. Wie in den Vorjahren, Vorjabren, find auch an< 1874 einer großen Limabl Anzahl von Invaliden, ſolvobl Offiziiren Jnyaliden, fowohl Offizieren als Mannſchaften Badeuuterf-iüßungcu Badeunterſtüßungen theils durcb durch baare Beihülfen, theils durcb frei..- dur fcei?- Unterkunft, Verpflegung und Bäder für VereinSreckmung gewäbrtjvorden. Vereinsre<nung gewährt worden. Auch bezüglich dicſes Ziveiges dieſes Zweiges der Verwaltung find die an die Stiftung geſteliteu geſtellten Anforderungen ni<t nieht bemerkenswerth zurückgegaann: zurü>gegangzen: 1873 wurden an Badeunter- ſtüßungen Badeunter: ftüßungen im Ganzen verwendet 49,740 «74 _ M — 1874: 47,693 „74 _ M. — Die Zahl der Zweigvereine iſt Zweigvercine if in Preußen'um Preußen-um 14 (Poſen 5, Schleſien 2, HannoNr Hannover 3, Rheinprovwz Rheinproviaz 3 und S<ls§wig-Holſt<in Schleswig-Holſtein 1) geſtiegen, während 1873 deren 34 zngckbmuxkn zugekommen waren; im »anzen Wanzen be- ſtehen gegenwärtig in Preußen einſchließlich einſchließli< 6 Provinzial: Provinzial- und 4 Be- zirksvereinen zirkövereinen 339 Ziveigvereine. _ Zweigvereine. — Die Thätigkeit rer bayeriſ chen Vereine der bayeriſchen NBereine war eine recht rege, da an Unterſtü ungen Unterſtüßungen gewährt worden ſind: find: 26,676 F1. Fl. an 1022 Invaliden vom seldwcbei Feldwebel abwärts, au an Hinterbliebene derſelbén derſelben 2623 J!. Fl. an 112 Psrſonen, Perſonen, an Offiziere, Aexzte Aerzte 2c. und diren Hinterblisbene deren Hinterbliebene wurden 4279 F1. Unte'rſtüßungen Fl. Unterſtüßungen bewilligi. Der Landesversin Landesvercin und die Kreisausſcbüffe hatten Kreiéausſchüſſe katten am Schluſſe dss des Jahres eim'n Bxſiand einen Beſtand von 127,02; _Fi. _ 127,028 Fl. — Der ſächſiſche LLUL'LC-L'Lké'in (3.111? ſächſiſ<e Lantekverein batte unt-r Zuwack)? Zuwachs an Zinſen mit 27,921 „M Æ eine Einnabmx DM Einnahme von 446,852 „44 #& Davon find ver- ausgabt 48,167 „45. Æ. zu [111161'111'11511179911 Unterſtößurgen für 604 Jyvaliden Jnvaliden vom FeldWebel Feldwebel abwärts und 358 Hiutcxbiiebene, Hinterbliebene, darunter in 2 Fällen ſolche von Offizi-rcn. _ JIT WÜTltkaekJ fol<e ven Offizieren. — Je Württemberg hat der Verein an ſtändigen Zabreöbeiträgen glwähjf JTahresbeiträgen gewährt 1874 an 453 Invaliden 18,134 Fl , cm 375 Hinisrblicbkne Juünvaliden 181:4 F, an 379 Hiñterbliebene 1036 Fl., znfammeii zuſammen 28,231 Fl.; anfzeroaniiiÖé Bsiiiäge Fi. ; außerordcutli<e Beiträge an 67 Invaliden 3527 Fl„ Fl, an 17 Hinki'kkUCbZke Hinterblicb:re 758 Fl, zummmen zuſammen 4285 Fi. Fl. Die Gs- ſammteinnaixme Ge- fammteinnal me des chnchbercins Landesvereins betrug 1874: 173,248 Fl., Fl, der eine Ausxiabx Ausgabe von 172.156 172,156 Fl. gegenüberſtand. Das Vermögen des Landxxvxtéins errii<te Landeévereitrs erreichte die & Höhe von 374367 F1. _ Fl. — In Badkn [)LliLf ſick) Baden belief ſi< Ende 1874 das Gcſamthrmöqm Geſammtvermögen auf 533,522 F1. 2111 iLiiieritüßimgM jvuxdm 533,922 Fl. An Unteritüßungen wurden gewährt 40.712 40,712 Fl., da::- Unter dar- unter 39,871 Fl. durch dur< die Beznkaéreine.-Der heſſiſche Hülfs- veiein Bezirksvereine, — Der heſſiſ<e HÜülfs- verein hat im Jahre 1874 an Zuwendungen und laufenden Bei- trägxn Bet- trägen 5195 Thlr. gkhabt. Tblr. gehabt. Zur Vertheilling ſind Vertheilung find gelangt: an 177 Invxxiidxn Invaliden vom Feldeel Feldwebel abwärts 3245 Thlr., an 93 Hinterbliebene 1191 T1";lk., Thlr., an Offizicre, Aerztew. Offiziere, Aerzte 2c. 501 Tblr, Thlr, an deren Hinterbliebexe Hinterbliebene 219 Thlr. _Der Vokfißcndc — Der Vorfißende des Verwaltungs-Ausicbuffrs Verwaltungé- Auéſcuſſes der Hauvt- ſtiftung iſt Haupt- ftiftung ift der Gcncral General der Infanterie Jufanterie z. D, D. v. Eßel, ais Ebel, als Schrift- führer fungirt der Obcr-Tiibunals- Rail; Ober - Tribunals - Rath v. HoUeben. _ Ja Holleben. — Ia der geſtern abgsbalienén außerordmtlickoen Sitzung abgehaltenen außerordentlichen Sißung der deutſ<eu Geſellſchaft deutſhen Geſellſhaft für öffentliche Gcſundbeits- offentli<he Geſundheits- pflege wuxdc wurde die Frage bsbandclt, behandelt, ob es ratbſaw ſci, ratbſam ſei, cine Reſolu- tion, betrkſicnd betreffend die Rufre<terbxltnng Aufrechterhzltnng des Reicbsimpfgeſeßes, Reichsimpfgeſehßzes, an den Reich-Itctq abgsbkn zn laſſcn. Reich:tag abgehen zu laſſen. Nachdem dsr Reichstagsabgeord- net? 1)r. der Reichstagêabgeord- nete Dr. Zinn über die zahlreichsu, zahlreih:n, mit mehr als 23,000 Unterſchriften ver1e1)et_12n, dcm Rcicbstagc bkrkiks verſehenen, dem Reichstage bereits vorliegenden Petitionen, bczwcckend bezwe>kend die ?luſhkbun dss Aufhebung des 1874 erlaſſeneii Vikichsimbfgeſeßes, bcriÖtei erlaſſenen Reichéimpfgeſeßes, berichtet hatte, wurde nachſtexm: vyn nachſtehende von dem Vbifißenden, Gel). Mcdizinal-Rath Votrſißenden, Geh. Medizinal-Rath Prof. Dr, Dr. Hirſch formuiiiic Reſolution: formulirte Refolution: Die deutſch: Geſciiſcbaitfür deutſche Gefellſchaft für öffen- 1i<e (Hxſundbéiistlsge lihe Geſundheitspflege in Berlin crblickt erbli>t in dem im Jahre „1874 1874 ver- öffentlichten öffentlihten und iéitdem ſeitdem in Kraft getretcncn Reicbsinmfgeſelze eiiien inbohem Gradi“ erfreulichen Fortſchritt getretenen Neichsimpfgeſetze einen in hohem Grade erfreuliheu Fortſ{ritt in der öffentlichen Gcſundlwrtöpſlego, Geſundheitspflege, indem ſie von der Ueberzcugung durcbrrungeu iſt. Ueberzeugung durhtruugen iſt, gezeichnete Leiſtung “des Farbsndriicks U. des Farbendru>s u. A. der „Norwegiſche'Fjord', „Norwegiſche Fjord“, gemalt von H, Horzog. _ .Die zrocite H. Herzog. — Die zweite Abtheilung enthäit enthält lyriſche und proſaiſclx proſaiſhe Beiträge vcn von 127 lebkndcn Di<tem, lebendes Dichtein, darunter Emanuel Geibel, Anaſtaſius Grün, Karl Simrock H Simrs>, “H v. Holtei, Ö. H, Lingg, Jnl, Siurm, J. (H Jäſcbkr, Jul. Sturm, F. G. Fiſcer, Klaus Gxotl), Groth, Otto RoqueTie, Roguette, Friedr. Svieihagen, Yilb. Trägkr, Giéb. Vinckx, ?( Spielhagen, Alb. Träger, Gib. Vin>e, A. Stöber, Alfred Meißner, Fol.?x Felix Dahn, Ad, Ad. Wilbrandt, Julius Groſſe, Rob. Hamer- ling, Emil Rittersbaiis, Rittershaus, Ernſt Scherenberg. Vortreffliäp exfundene Vortreffli< erfundene und gut ans,;efüinte Holzfcbnittz gereiÖen ausgeführte Holzſchnitte gereichen dieſem Thcil Theil zur beſten Zikrdc. Cin? Novcüc beften Zierde. Eine Novelle von V. Blüibgen Blütbgen und ein Mährchen vo:1 Wimberger ſchlicſzkn von FKirnberger {ließen den 9. Band des Kübſtier-AWUMS, Künſtler-Albums, das ſonach in artiſtiſcdcr wi? artiſtiſ<her wie in literariſkker literariſber Beziehung zu den ſcixönſten \{önften Erzeug- Znſſif-n nieu der diesjährizcn Weihnachts-Kunſtliieratur gerechnet Mrden ar,. _ diesjährizen Wecihnachts-Kunſtliteratur gere<hnet werden arf, Der Bedeutung des Reſuitatcs Reſultates der jÜUJſten Nordenſkjöld= 1<en Expeditiqn nach jüngſten Nordenſkjöld- ſchen Erpedition na<h dem Eisarecr Eismeer giebt die Gothenburaer ,Handeis- ocb Sjökaris-Tidning“ Gothenburger „Handels- o< Sjöfarté-Tidning“ in ihrer Nummer vom 20. d. M. einen bcredtcn Ausdruck. beredten Ausdru>. „Wenige, ſcknei'xt \{hrei>t das genannte Blatt u. A., dürften einen richtigen Bsgriff rihtigen Begriff davon haben, worin denn eigentlich das (sticht Gewicht und der Werth der erdcnſkiöldi'ckoen EntdeckixugSreiic Nordenſkjöldſchen Entde>ungsreiſe liegt. Mancher wird ſogar ſeine erwutidcrung feine Verwunderung darüber auswrechen, ausſprechen, daß die Einfahrt in das Kari1cbe Kariſche Meer und die Errßichunß Erreichung der Mündung des Jeneiei Jeneſei zur See ſo großes Aufieben Aufſehen in Rußland Lkrkqt bat. erregt hat. Ein Blick BUi> auf die Katie odcr Karte oder den Globus wird jedoch einen Begriff divon gcben, davon geben, um was es ficb fich handelt. Hier debut iich dehnt ſih vom Süden bis z'=m NordenSibirienS zum Norden Sibiriens eine ungeheure Niederuwg Niederung aus, von gewaltigen Strömen durcbichnitikn, durchſchnitten, deren Hauptausfiüſſe Hauptauéflüſſe oben in der Müiidung Mündung des Jeneſei liegcu. liegen. Tauſende Qaadratmeilm Quadratmeilen von Ackerland, Wäldem A>erland, Wäldein und Viebweiden Viehweiden liegen dort mit verborgenen S<äßkn unba-uulzt Schäßen unbenußtzt und umugänalicb, wcil unzugänglich, weil ihnen die Verbindung mit der übrige'n übrigen Welt fehlt. Eike fehlt, Eire Dampfſchiffsroute auf dem gewaltigen Jencſci Jeneſei wäre leicht leiht hergeſtellt, aber was hatte man damit gewonnen, ſo lange die boch bo< am EiSmeere liegeiide Eismeere liegende Mündung den Zehiußpunkt biidkte, Schlußpunkt bildete, mit Wkl<ém kxine wel<Wem keine Berührung gefunden war war. Es '.ſt ift lange der Lieblingswunicb Nuixianrs gauzsſen, Lieblingswunſ{ Rußlands geweſen, dieſen Pius Plaß zur See vcr- mittclſi dcs nördlichkn Eisineeres ver- mittelt des nöordlihen Eismeeres zu erreichen. erreihen. Ganz beſonders iſt ift es Sidorow acmeſxn, geweſen, der dieſes Ziel zu erreichen ſuchte, nnd und der auch au< die Befißnabme Spißbergcnö durcb S<we?_rn Beſißnahme Spißbergeus dur<h Schweden verhinderte, Weil weil er befürchtete, befür<tete, daß hierdurch hierdur<* dem künftiaen ruiſiſcben künftigen ruſſiſhen Handelswege bon von Sibirien um das Nordkap Hinderniſs Hinderniſſe bereitet Werden könnten. Wmv werden könuten. Menn die leß'e öſterrcicbiiche leßz‘e öfterreihiſ<e Nordpol-Expedition ſich nach NOVA“ ſi< na< Novaja Semlja wandte", wandte, ſo geſchah geſhah es, wie es in dem erſten Bande des von Julius Payer bcrauögcgebeym Brricbtes herausgegebenen Berichtes über die Expedition beißt, heißt, um „,das „das ideale Ziel der Reiie: Reiſe: die nordöſtliche nordöftlihe Durchfahrt,“ d. b h die Durchfahrt nach na<h dem Kmiſchen Meere Kariſchen Veere und weiter zu erreichen. Die reich außgerüſtete rei ausgerüſtete Expedition erreichte- crreichte dieſes Ziel jedoch nicht. jedo< nit. Den Sund, wclcbcr welcher die beiden Hauptinſeln Novaja Semljas iheili, theilt, vorbeigehend, ſuchte man die Jnſelkzruppe Zuſeigtuppe im Norden zu umſegeln, ward aber dabei immer Weiter hinau getrieben, weiter hinaufgetrieben, ſo daß man, obgleich es allerdings gelang, ein no< cin no<% nördlicheres ödes ôdes Land zu entdecken, na<_ ſchweren Abinteuern entde>en, na< ſ<weren Abenteuern mit einer ziemlich ziemli< geringen rucht Frucht der koſUVieligen kfoſtſpicligen und mühſamen Expedition zurückkehren mu te. zurü>kehren mußte. Nor- denſk'xöld A mit fcincm ſeinem kleinen normgiſcheu norwegiſchen Fahrzeuge „Piöven', „Piôven“, ent- ſcble ſicb {loß ſi< gen Norden zu geben, obne nach gehen, ohne nah dem Süden, dem Snare Sunde zwiſchen Novaja Semlja und dem Feſtlande zu, abzubiegcn, abzubiegen, und fand dieſe Durchfahrt fcei. Er fand ferner fexner das Kariſcbe Kariſhe Meer eisfrei und erreichte obne ohne Schwierigkeit die lange geſuchte geſu<hte Mündung des Jene- ſei. ſei, Um die Welt zu überzeugen, daß er dorx War, ſcßien dort war, ſeßien er und fiinf fünf Begleiter ſich ſih in ein kleines Boot und jegelte-“i ſegelten den Jeueſei Jeneſei hinauf. Wenn Nordenſkjöid Nordenſkjöld die ſüdliche ſüdlihe Durchfahrt eisfrei fxnd, fand, ſo ging Kjellmann auf dem Rückwege Rü>wege mit dem Schiffe „Pcöven' durch „Pröven® dur< den nördlichen Sund Matotſchiuſcharr Matotſchinſcharr (zwiſchen den Hauptinſeln Novaja SemijaS), Semljas), und ſo hat man Zutritt zum Kariſchen Meere auf zwci Wegm zwei Wegen gefunden. Es liegt kein Grund vor, anzunehmen, daß im gegenwärtigen gegenwärttgen Jahre Ausnahmeverbäitniſſe Ausnahmeverhältniſſe hinſichtlich dieſer quenden Gegenden herrſchten, und es dürft; ſich dürfte ſih daher der Schiffahrt ein Zeitraum On von 5 ‘5 bis „6 6 Wochen wahrend während des Sommers darbieten. ährmd dieſer ährend diefer Zeit kann mit guten Dampfſchiffen viel ausserichtet ausgerichtet werden. Nur wenige Tagereifen Tagereiſen weiter und man wird den Jmeſei hinauſgehen Jeneſei hinaufgchen können, um dort an geeigneten Haltepunkten Flußfabr- Zeugen Flußfahr- zeugen auf dieſem gewaltigen Strom zu begegnen. Dem Welthandel icten fich ſih alſo durch dieſe peurntdeckte „Nordoſt-Paffase“ neuentde>te „Nordoſt-Paſſage“ die beſten beften daß die Einnxc'ijdung ker Gcgner auf falſ<rn Vorausſeßuugén Einwendung der Gegner «uf falſ<en Vorausſeßungen und groben Jrrtbumctzi beruht. Irrthümecrn terubt. Seit der Vcröffmtlichun Veröffentlihung des Reichs- Jmpfgeſeßes iſt, kcizie Tbatſa<e Reicht- Impfgeſeßes iſt keine Thatſache bekannt geworden, wel e don bshen welche den hoben Werth der Vage nation rcw. Rsvaccination zu entkiäften Vacc'ration reſp. Revaccination ¿u entkräften oder Bedenken gegen die geießlzchen Ma regeln geſeßlichen Maßregeln wach xu zu rufen im Stande geweſen wäre, wäre. Daher muß die Geſel] cbaßt Geſellſhaft vom Standpunkte der Wiſſenſchaft und im Jniereffe_dcr Humaattqt Intereſſe der Humanität gegen alle Verſuche, die auf Beſeitigung oder Abſibwachung deß Reich-Jmpfgeſeßes Abſhwächung des Reichs-Impfgeſeßes gerichtet ſind, entſchieden 5Yroteft erheben,“__ Proteft erheben,“ — einſtimmig angenommen. Hieran ſchloß ſich {loß ſi< ein xxngybender eingehender Bericht des Vorſitzenden Vorſißenden über die Berathungen dér der vor- ]ahrigcn jährigen Seuchenkonferenz zu Wien. Kunſt, Wiffenfchaft Wiſſenſchaft und Literatur. Dem „Staudard“ iyird „Standard“ wird aus Rom ielegrapiiirt: telegraphirt: „Eine Ent- deckung de>ung von gixcßsr biſtdrtxcim WicHiigkcit großer biſtoriſher Wichtigkeit iſt ſoeben bei Bauarbsiksn m Bauarbeiten in der n€u2n Vta neuen Via Nazionale gema<t WOXÖLU. Jm Grundgemäuer des,?)alazzo Antoyeüi gemacht worden. Im Grundgenmäuer des Palazzo Antonelli wurde ein voÜkomrnener vollkommener Bogen aus der Zeit des „Sexvius Servius Tullius gefunden. Dies war zweifeÜos zweifellos die Porta Fontmaiis Fontinalis des Livius.“ _ Livius.* Der Naquforfcber Naturforſcher Charles Darwin, der im verfloſſcren verfloſſer ex Sommer Elſt izt 1emem erſt in ſeinem Werk über „loscotiwrous kianta“ „Tnsectivorous Plants“ eine Reihe nxuer UNd w:_cbttger neuer und wichtiger Thatſachen aufdcckte, aufde>te, hat die Welt ſchon ſ<hon wieder mit einer Untermchng Unterſuhung auf demſelben Gebiet überraſcht. überraſht. Ju Darwins jungſt-Zr Scbrift: „1116 moysmsuta 8116 11313118 jüngſter Schrift: „The movements and habits of o1jmbjng YIM?“ climbing plants“ finden ſick) ſi<h ſeine „Studien Studien und Beobachtungen über die „ O<ltiigpflanzen“ mj) 1brc_n „Schlingpflanzen“ naÿ ihren verſchiedenen Klaſſen, inSbcſondcre insbeſondere der tropiſMn Floxa, m tropiſchen Flora, in erweiterter, wiederholt geprüfter Form zuſammengeſteuk. _ Untor dein c?,):itel ,Keotifjoaijous bisboriquss von ScÉniator; cxickxééii'k diÉicbeCJe deiliéane zuſammengeſtellt. — Unter dem Titel „Rectifications historiqgues von S en En Mg eiw Schrift vom Herzog v, raxnon ,l-Lk .cim '.u xu es rie y. Gramont, der beim Ausbiu es Krieges von 1870 ini" dcs Lloußcru Napolcons 111. ivar. ' g M [ter _ Miniſ des Aeußern Napoleons Ilk. war. in as Das 11 Heft der „Zeitſchrift „Zeit ſ<rift für deut 8 deutſ{e Kultur- geſ_<)i<te“ (Niue Folgs, geſ<hi<te" (Neue Folge, 4. Jahrg.) heraus cgebenſvYn Dr. J. “, Muller, Stndicnratk), (Hanriover, herausgegeben deen Dr S O. Müller, Studienrath, (Hannover, in Kommi ſion Kommiſſion bei Carl Meyer) bat folgenden Inhalt: Ein Weimariſtber Beamixr Weimariſcher Beamter des achtzehnten Jahxbundexts. Jahrhunderts. Von Cgcl Carl Freiherrn von Veaulieu-Marconnay. _ Beaulieu-Marconnay. — Zur Gßſcblchié' Geſchichte der Volksbnäxcr. Volksbücher. Von A. Reifferſcheid. _ Reifferſheid. — Buntes: Zar Zur Biographie von Petxr Peter v. Cornelius und Friedrich Rückert. Von H, Ruckexi. Friedri<h Rü>kert. Vou H. Rükert. Bamberger LZbens- Lebens- und GeſundbeitSrc-geln Geſundheitsregeln für die zwölf Man12 165 be-xc-Z (1641-1663). Cöluer Raibéprotokoll Von Monate tes Jahres (1641 —1663). Cölner Rathéprotokoll von 1652, 11. September. Colnkr Rathxprotokoll Cölner Ratheprotokell von 1605, 9. Novembiér. _ November. „Die Zweit? Zweite Deutſche Nordvolfabrt Nordpolfahrt in den abrcn Jabren 1869 und 1870 1111101" unter Führung des „Kapitän Koldervch VJolks- atidgabb, Kapitän Koldewcy. “ S ausgabe, bearbeitet yon Dr; von Dr. M. Liudeman Lindeman und Dr, O, Finicl), M1k_ 54_J11u_11xatwnen m Holzichnitt Dr. O. Finſch. Mit 54 Illuſtrationen in Holzſchnitt und 4 lithograpbirten lithographirten Karten. (Leipzig 18_75_, 1875, F. Li Brocxbauö.) _' A. Bro>haus.) — Mit der ſoeben erſchienenen viert-n uud fuuſtku Liefcxung 1ſt und fünften Lieferung ift die intereſante intereſſante Publikation nunmehr abgeſikloſſcy. Dec_ bci „der abgeſ{loſſeu. Der bei der ſauberen Ausſtattung und reicben Jün- reihen Jllu- ſtration autxexordentlick) billix-e außerordentli billice Preis von 1e/ß 1 Æ für die Lieferung wird ?Zm_vorire3ffii<en E E Werke Eingang in alie alle Schichten des Volkes ver- ancn. “ Lins dcm Voigtlayzde afen. : Aus dem Voigtlaunde wird berichtet, daß in der Nacht zum 23.“ Novcuxbcx tn 23, November in der 'Gegind Gegend von Reichenbach, Auerbach, Oexnißt DenN und Planen einc Erderſchütferung Wahrgenommkn wvr en 11 . 21u4fi<tem namsxitiich Plauen eine Erderſhütterung wahrgenommen worden iſt. Ausſichten, nameatli<h aber iſt ift dieſelbe für Sibiriens Zukunié Zukun?t von Bedeutung.“ Bedeutung." Theater. Nacbd-M Jkl. Finaiy Nacdem Frl. Finaly von Wien eingetroffen, haben die Haupterbi-n Hauptproben zu R. Bials Buffo-Ipsr: Buffo-Oper: Der Liebeöring, Liebesring, deren erſte Liunührung Aufführung am Friedrich-Wilbelmſtädtiſchen Tk) Friedrih-Wilhelmſtädtiſhen Th eater auf Sonn_abend Sonnabend angeſeßt iſt, nnnmxbr begonnen, it, nunmehr begonnen. Neben der [*e- liebtkn Gaytin ſind be- liebten Gaſtin find von hiiſigeu Mitgiiedcrn hicſigen Mitgliedern die Hrrn. M. Schulz, Swobyda„Bxandt, Swoboda, Brandt, ſowie Frl. E. Schmidt und Fil. vou Cſcpcjanyi Unt hcrboxragcnden Frl. von Cſepcſanyi mit hervorragenden Aufgaben in der Noviiät bcdachi. Novität bedacht. Eingegangene literariſche literariſ<he Neuigkeiten. _ Allgyineiiies_de11tſ<es Handelögeſeßbuch __ Allgemeines deutſhes Handelsgeſeßbu< nebſt Ein- fubrungs- urid Crganznnßßgeſcßsn führungs- und Ergänzungêgeſeßen unter Ausſtbluß Ausſchluß des Seerecbtö. Txxt-Ausgabe'mit Anmerkungsn, Seere<ts. Text-Ausgabe mit Anmerkangen, den von dkm dem Reichs-Ober-Handels- gericht ZU_LC1le-,1 geribt zu Leipzig angenommenen Rechtégrnndſäßcn. HerauSgegc-ben vdn Rechtsgrundſäßen. Herausgegeben von F. Litthauer. Litthauer, Rechtsanwalt und Notar. 3, 3. Aufl. Berlin, 1875. Verlag von J. Guttentag (D. Coliia). Collin). Preis 2 „ki " Gewerbe-Ordnuug 4 __ Gewerbe-Ordnung vom 21, 21. Juni 1869 nebſt nebft den dieſelbe crganzendzn ergänzenden Geſeßen und den reichö- reihs- und landeSgeſcßliÖan Ausfüh- landesgeſetzlichen Auëfüh- rungsbeſtimmungen. Nach amtlichen amtlihen Quellen, Mit Sachresiſtkr. Sachregiſter. Berlin, 1875. R. b. _Dccker. v. De>er. Preis 5,50 „46. 5,59 M Die Vormuuvicbaftsordnung Vormundſchaftêordnung vom 5 Juli 1875 nebſt ‘nebſt den Gcſcßcn 130111 Geſcßea vom 12. Ju11'1875 (Geſchäftsfäbigkeit Juli 1875 (Geſchäftsfähigkeit Minderjähriger 2c.) und 19. Juli 1875 (Heimatbsweſen). (Heimathsweſen). Text-Ausgabe mit erläuterndem Vorwort uxd volUtändigem und vollſtändigem Sachregiſter. Berlin, 1876. Franz Vahlen. - Preis 35 „5. __Das „s, Das Amt _des des Vormundes, Gegenvormuudes, PfſLJers, Waiienratbcs. Gegenvormundes, - Pflegers, Waiſenrathes. Eine populäre Darſteüung Darſtellung der preußiſchen Vormund- ſchaftéordnuna \haftëordnung vom 5. Juli 1875. Von E. Chriſtiani, Amts- ri<ter iu Faileröleben. richter in Fallersleben. Berlin, 1875. Verlag von J. Guiteutag F, Guttentag (D. qulin). Collin), Preis 1,60 „76. Die_ncue VdrmzindſcbaftSordnung A. Die neue Vormundſchafts8ordnung. zum praktiſchen Ge- bxauche brauche für Famiiienvaier Familienväter und Vormünder von R. R, Zelle, Stadt- Syndikus. Bexlin, Berlin, Verlag von Julius Springer. Preis 10 „3. 9. _ Alybabetrichxd Alphabetiſ<hes Sachregiſter zur Heer-Ordnung. Heer-Ordnun g. Auf Vcranlaſmng Veranlaſſung des Konlkzllä) Preußqchcn KriegDMiniſteriumS. Königlich Preußiſchen Kriegs-Miniſteriums. Ber- lin, 1875. R. v. Decker. ' De>er. ? Die pfrcsbytcriale presbyteriale Synodalverfaſſung der evange- liſchen Kir<e„_tn Norddeutſchland liſhen Kirche in Norddeutſhland nach ihrer biftoriſchen Entwicke- lung hiftoriſhen Entwi>e- iung und evangelncb evangeliſ<{ - kirchlicben kfirhlicen Bedeutung, beleuchtetet beleuchtctet von ])r. H ein- rich Hcyye. Dr. Hein- ri<h Heppe. Zweite vermehrte Auflage. Iſerlohn, Iſerlohn; J. Bädeker, 1874. Anſiedelungen und aus Wanderungen deutſcher deutſher Stämme. Zumeiſt nacb hxſfiichen OrtSnamcn nah beſfiſ<hen Ortsnamen von Wilhelm §«*lrnold, ordentl. Arnold, ordeutl. Prof. der R?C'bté Rechte zu Marburg, 11. I[. Abtheilung. Hamburg, N. G. Elvertſcbe Vcrlagßbucbhanrlung. Elvertſche Verlagsbuchhandlung. 1875. Archiv für das Studium der neueren Spraében Sprachen und Literatur. Herauégegxbeu Herausgegeben von Ludwig Hartig. 1.117 Herrig. LIV Band, 3. u. 4._Heft._ 4. Heft. Braunſchweig, George Wzſtermann. Weſtermann. 1875. Fri_edrei<s Friedrei<s Blätter für gerichtliche gerihtli<he Medizin und Sanitatsyolizei. Sanitätspolizei. 26. Jahrgang. 71. „Heft, V1. Heft, November und De- zember. Nurnberg, Friedrich Komſche Buxbbandlung. Nürnberg, Friedrih Kornſhe Buchhandlung. Handbuch der Medizinal- und Sanitats-Polizei. Sanitäts-Polizei. Bearbeitet von Dr. Adolph Lion son. sen, Dritter (11. (ITl, Suppl.-) Band. Geſche Geſetze und Verordnungen von 1869-1875. Iſerlohn, 1869—1875: Jſerlohun, J. Bädeker. 1875. Preis 4 „M , _ Allgemeiner ausführlicher Geichäfts M î : Aligemeiner ausführliher Geſ<äfts - Kalender. Bearbeitet von H. A. Niemeyer. Nach deſſen Tode fortgeietzt fortgeſeßt von- Lic. Rich, Rich. Reinhard, Pfarrer zu Wörmliß. 14. Heft. Berlin Alfred Weile. 1875. Nenes etymoloäiſches Neues etymoloziſ<hes Wörterbuch mit Bezeichnung der Betonung uud Ausſprache. und Ausſpra<he. Von Karl Jürgens. Lieferung 17-20. 17—20. München, Theodor Ackermann. A>ermann. Preis der Lieferung 50 Y. _-g. Allgemeiner Lebrmittel-Katalog. Lehrmittel-Katalog. Fünfte mit Rückſicht auf höhere höôhere Lehranſtalten bedeutend erweiterte_Auflage. Priebatſchö erweiterte Auflage. Priebatſ<s Buchhandlung in VreSlan. Breslau. 1876. Preis 1 „kl Redactcur: Redacteur: F. Prebm. . Prehm. j Verlag der Expedition (Kefiei). Druck Expetition (Keſſel). Dru> W. Eisi": Elsner Drei Beilagen (einſchließlich Börſen-Beilase), (einſhließli< Börſen-Beilage), Berlin: Erfée- BUMI? zmn Dkuiſxbcn Rci<L-Linzsinr Erſte Beilage zum Deulſchen Reichs-Anzeiger und Königlich Prkußiftijeii Slauts-Anzeiger. L“??- thhtamtlichez. . Griecheulqnd. Königlih Preußiſhen Staats-Anzeiger. É 282. Nic<htamlfliches. __ Grie<ceuland. Die Anklageſchrift Ank lageſhrift gegen das Ka- ?1lntet Bulgarts K a- e Bulgaris lautet, wie der „Pr.“ geſchrieben wird, wie o g : olgt: Die Kammer_ dkr Vblksvertceter Kammer der Volkêvertceter klagt die früHeren früheren Miniſter D. Bulgaris, K_abme'tSzPrafident Kabinets-Präſident und Miniſter des Innern; Jnuern; B. Ni- koldpuios, Jiiſtiz-MtUiſter kolopulos, Juſtiz-Miniſter und proviſoriſcher Jinanz-Miniſter; proviſoriſ<her Finanz-Miniſter; D. Gr_iv_as, Kriegs-Mimſter; „J. Valaſſopalos, Grivas, Kriegs-Minifter; I. Valafſopualos, Kultus- und Unterrichts- thſxer; Trtngeta, Maxinc-Miniſter, Miniſter; Tringeta, Marine-Miniſter, und J. Delbani, Delhani, Miniſter der Auswarttgen Angel€genbstten,' Auswärtigen Angelegenheiten, an, daß ſie am 30. November Novembec 1874, am 19. bis 28 Miirz 28. März 1875 in ihrer Eigenichaft E'genſchaft als Miniſter des Staats, verteintgtkm vereinigt in der Kammerfißung Kammerſißung mit anderen Abgeordneten, derer; deren Zahl, die Miniſter emgeſchloiſen, Minifter eingeſhlo}jen, nie 92 überſchritten, meiſtens ſogar m dieiexi in dieſen Tagen 80_ qum 80 kaum erreicht hat, die legislatiVe legislative Gewalt ſich fich angemaßt haben, die ibnetizzi ihnen zu ergreifen nicht geſtattet War, war, zu dem Zwecke, Zwe>e, den Staat und Konig König zu täuſchen täuſhen und einen unerlaubten Geldgervinn Geldgewinn zu machen; da:; daß ſie verſchiedene geſetzgeberiſche geſetzgeberiſhe Akte als Stgthgeſeße Staatsgeſeze Namens der Kammer promulgirten, promulgicten, wie wxnn diere ſelbſt wenn dieſe felbſt fie promulgirt hätte; daſ; fie daß ſie die Geneh- migung der gencz-nten „falſchen Geſetze ais Staathcſeße genaznten falſhen Geſeße als Staatsgeſeze veran- laßten und offizieÜ unt voÜem Bewußtjein offiziell mit vollem Bewußtſein Dinge als wahr auSgaben, ausgaben, von denen ſie wußten , fie wußten, daß ſie falſch fie falſ< ſeien; daſ; ſie dieſelbxg endlich (xls Geſetze daß fie dieſelben endli<h als Geſeße ausführten, indem ſie Steuern erhoben, offxntliche _meabmen öffentlihe Einnahmen verwendeten, über die Güter der Naxton Nation verfügten, fk1tbe1'e Geſetze frühere Geſeße und Siaatéverträae auiboben Staatéêverträge- aufhoben und veranderten, veränderten, Grade im Landbeer Landheer und in der Flons Flot1e übertrugen, iin Jnxcreffe Y_nderer im Intereſſe Anderer und zum Nackyibeile Nachtheile des Staats Rechte und An- ſprucbe ſchien. ſprüche \{Gufen. Indem ſie fie alſo die Beſtimmungen der Artikel 56- 56— 61, 22, 35 und 36 der Cbazte, ſowie Charte, fowie die Beſtimmungen des Geſetzes der offeytiichen Kompkabilitat vorlrßten, öffentlihen Komptabilität verleßten, haben ſie zugleich die durch dur< die Artikel 229, _247, 247, 248 erſter und 1881er Paragravi), leßter Paragraph, 255, 109 und 110 des Strafgeießes Strafgeſeßes vorgeſehenen und und- beſtraften Verbrechen began- gen. Alben, Athen, den 10. Novcmber November 1875. Schlyedey uud Nortvegen. Sw > b 0 im, Schweden und Norwegen. Sto >holm, 23. November. Das S<1ff61ungencorps ſoll Shiffsjungencorps foll auf eine Anzahl von 280 gebracht gebra<ht werden; da nun die drei Schiffsjungen- Briggs unzureichend ſind, unzureihend find, überdies eines dieſer Fahrzeuge, „Brigg af. Wirſén“ , welche af Wirſêèn“, welhe ſeit 1845 in Dienſt ſteht, vorausfichtlick) vorausſihtli< nur noch no<h kurze Zeit benutzt benußt werden kann, iſt iſ von der Regierung angeordnet worden, daß der Bau einer neuen Brigg auf der Marinewerft in Karlskrona in Angriff genom- men, und daß das Fahrzeug im Jahre 1877 zeitig genug fertig gefielli geſtelli werden ſoll, foll, um am 1. Mai 1877 eine Expedition an- treten treten- zu können. _ Die Direktion der ſchwediſchen StaatSeiſenbahnen \{<wediſ<hen Staatseiſenbahnen hat dem Könige in voriger Woche in der Frage wegen Vorſchriften, betreffend die Verſendung feuer - gefährlicher Oele Dele mit Lokomotiveiſenbabnen Lokomotiveiſenbahnen ein beſonderes Gutachten überrkickzt, überreicht, und dürfte daſſelbe, daſelbe, zufolge „Aftonbl.“, „Aftonbl.*, bei der dsfinitipen definitiven Beſchlußfaſſung über die Ansfertigung dos Ausfertigung des er- warteten Geſeßks Geſeßes in Betreff alles deſſen was die Fabrikation, Aufbewahrung, Verſendung u. ſ. m. \. w. von feuergefäbrlickzenOelcn feuergefährlihen Oelen angeht, in Erwägung gezogen werden. _ Geſtern Abend fand unter Vorſiß des Profeſſor Roffander Rofſander im - großen Bbrſenſaale Börſenſaale eine von ca. 300 Pcrſonen Perſonen aus verſchiedenen GeſeUſchaftsklaffen Geſellſchaftsklaſſen beſuchte Vérſammlung Verſammlung ſtatt, welche ſich nach welhe ſh na<h einem kurzen furzen ein- leitenden Vortrage des Dr. Rubenſon als Verein der Freunde der Dienſtpflicht (K*iirnpliZtWZ 711111161") kcmſli- juirte. Dienſtpfliht (Värnpligtens yänner) fonfti- tuirte, Der Zweck Zwe> des Vereins iſt nach . na< $8. 1 der Statuten, we1<e nach welche na< einiger Diskuſſion von der Ver ammlung ani'enom- Verſammlung annxenom- men wurden, folgender: „Der Verein der Freunde der Dienſt- pflicht pfliht hat den wa>, Über Zwe>, über die militäriſche, militäriſhe, ſoziale und politiſche palitiſhe Bedeutung der aUgemeinen Dienſtpflicht allgemeinen Dienſtpfliht Kennt- uix; niz zu verbreiten, über die wirkliche wirklihe Beſchaffenheit der militäriſchen militäriſhen Uebungen, welche wel<he dieſelbe bedingt, und die übrigen damit zuſammenhängknden daniit zuſammenhängenden Verhältniſſe aufzuklären und die Vortheile darzulcgen, welche darzulegen, welhe das ganze Volk in der Friedenszeit hinſchtlicl) Jriedenszeit hinſihtlih der Erziehung und der Ausbildung der Jugend von dieſen Uebungen géwinnen gewinnen kann. Der Verein wird mithin fiir für die Einführung einer ‘einer neuen Heerordnung in Schweden wirken, welche, welhe, eine hinreichende hinreihende Anzahl tüchtiger Vefehlshuber auiſtellcnd, nicht Befehlshaber aufſtellend, ni<ht nur verlangt, daß jeder waffen- fäbige fähige Bürger während gewiſſer Jahre dem Heere angehören ſoll, ſondern ihm auch au<h bereits während der FriedenSzeit Friedenszeit die voilſtändige vollſtändige Ausbildung giebt, welche welhe die Kriegs- kunſt funſt der Gegenwart für den Soldaten, im Gliede unumgänglich unumgänglih nöthig macht ma<ht und unſere finanzieUen Verhältniſſe finanziellen Verhältnifſe erlauben, ſo daß die Truppen, welche hierdurch hierdurh- ge- bildet bildei werden, wenn es gilt, das Vaterland zu verthcidigen, vertheidigen, dem Gegner in Feſtigkeit und Tüchtigkeit nicht ſo ni<ht \o unterlegen fi_nd, ſind, daß ße fie mit Hoffnung auf Erfolg ihm nicht niht entgegentreten konnen. können. Der Verein hat ferner den Zweck, Zwe>, zu ergründen und darzulegen, daß unſer Land die Laſten, welche mit einer ſolchen H„erordnung Hcerordnung verbunden find, ſind, zu tragen im Stande iſt.“ ift.“ Der Verein ſoll ſeinen Sih Siß in Stockholm Sto>kholm haben und Filial- vercine im ganzen Lande gebildet werden. Zum Vorfißenden Vorfigzenden wurde Präſident „Bergſtröm Bergſtrôóm erwählt. Am Schluſſe der Verſammlung waren gegen 900 Mitglieder eingezeichnet. Chrißiania, Chriftiania, 20. November. Die Regierung beab- ſichtigt neue Gehalwerhöhungen Gehaltserhöhungen für die Beamten zu beantragen, und der hierauf bezügliche Geſehentwurf bezüglihe Geſeßentwurf ift bereits vor längerer Zi'it amgearbéitet Zêit ausgearbcitet worden. Kürzlich hatie hatte fich nun das Gerücht verbreitet, die Regierungs-Ab- Regierungs - Ab- theilung in Stockholm Sto>holm befände fi< ſi<h mit der hieſigen Regierung über me:;rere metrere Punkte des Geſeyentwurfes Geſeßentwurfes in Widerſpruch, Widerſpruh, und der Entwurf ſei deshalb von Stockholm Sto>holm hierher zurückgeſandt zurü>geſandt worden. Dieſe Nachricht wird jedoch jedo<h in der geſtrigen Nummer von dem amtlichen Blaiſe amtlihen Blatte in Abrede geſtellt. _ Die Bürger- ſchaftSrepräſentanten \ſhaftsrepräſentanten haben geßern geſtern über das ihnen vor- gelegte neue Geſes, Geſetz, betreffend die Einführung reſp. Um- geſtaltung der Bürgerwehr in den norwegiſchen Städten, Städ ten, berathen, ohne jedoch jedo< zu einem definitiven Beſchluß Beſhluß zu gelangen. gelangen, Die Debatten waren ſehr heftig, und von ver- ſchiedenen Seiten wurde der Regierunggyorſchlag Regierungsvorſhlag angegriffen. Beſonders General Raeder verlangte die Verwerfung des Vor- ſ<lags, \<lags, da man bei der ohnehin ſ<on ſchwachen hon ſ{<wa<hen Armee, die Norwegen auf ußellen aufzuſtellen im Stande wäre, dadurch dadur<h die Kräfte des Landesz plittere, Landes zerſplittere, daß man neben der Armee eine ge- ſoxiderte ſonderte Inſtitution in den Vürgerwehren ſchaffe. Bürgerwehren \haffe. Außerdem wurden ſol<e würden ſol<he Truppen im Kriege von keinem Nasen Nutzen ſein und Seitens des Feindes ſchwerlich \{<werli<h als reguläres Militär betrachtet Werden. verden. Man müſſe im Gegentheil jeßt jet dahin ſtreben, die all- emelne emeine Dienſtpflicht firenger durchzu ühren ſtrenger dur<zuführen und das Landwehr- Ußkm yſtem mehr auszubilden. Polizeimei er auszubilden, Polizeimeiſter Michelet theilt: theilte ebenfalls erlxxr- Berlin, D die Anſicht Gencrai General Raeders über den militäriſchen militäriſhen Unwerth der BürgerWehren Bürgerwehren und hielt dafür, daß dieſelben nur Bedeumng Bedeutung haben könnten als lokale Ordnungs- lofale ODrdnungs- oder Polizeitruppe. Zu dem Ende Eude brauche man ſie fie aber nicht zn ni<ht zu uniformiren und mi- litäriſch litäriſh zu exerziren, ſondern könne ſich fi< darauf beſchränken, beſ<ränken, ſie im Falle von inneren Unruhen als Bürger zur Unterſtüßung der Polizei aufzurufm, Schließlich aufzurufen. S<hließlih ward die Behandlung der Sache auf 14 Tage aUSJeſth. _ ausgeſeßt. — Von der norwegiſchen Regierung iſt ein Comité ziir Augarbeitung eine?: zur Ausarbeitung eines neuen Vor- ſchlages Über geſckzärftes \hlages über geſ<härftes Kontrolverfahren mic Bezng mit Bezug auf die Dampfſchiffatzrt niedergeſeyt Worden. Dampfſchifffahrt niedergeſeßt worden. Dänemark. Kopenhagen, 24. November. Der Kron- prinz-Regent empfing heute in beſonderer Audienz den am hieſigen Hofe akkreditirien akkreditirten Königlich belgiſchen Miniſter=Refidem Miniſter-Refiden- ten, Hrn. AnSpack), Anspach, welcher bei dieſer Gelegenheit dem Kron- prinzen ſein Libberufungsſ<reiben überreichte. _ Abberufungsſchhreiben überreihte. — Das Finanz- Finan z- geſeß Islands für die Jahre 1876 und 1877 iſt ift unterm 15. d. M, M. vom Könige beſtätigt worden. Die Einnahmen für beide Jahre ſind find im Gaäzen Ganzen mit 579,593 Kronen 46 Oere Dere an- gegeben; die Auögaben Ausgaben mit 451,895 Kronen 71 Oere. Der Ueberſchuß UVeberſhuß erhält jedoch, jedo, falls vbrſchiedene verſchiedene der vom Althing an- genommene Geſeße in Kraft geießt mbrden, geſezt werden, eine Verminderung von ca. 60,000 Kr. _ Folgends — Folgende vom Althing ÄAlthing angenommenen Geſeßb find Geſeze ſind vom König beſtätigt worden: Das Geſeß, Geſetz, be- treffend die . LöhnungSUerhält:-iiffe Löhnungsverhältaiſſe der isländiſchen isländiſhen Be- amten; amten ; das Geſetz, betreffend die Umordnung der ärztlichen Diſtrikte auf Island; Island ; das Geſtik, bctreffcnd Geſch, Lctreffend den Verkauf der Buchdruckerei Buchdru>erei für Island in Reykjavik; Reykjavik ; das Geſetz, betreffend eine Abänderung der'Verordnung der Verordnung über das Poſttveſen Poſtweſen auf Js- Is- land vom 26. "Februar 1876; Februar 1876 ; das Geſetz, betreffend das Löſch- weſen in Reykjavik, Reyfjavik, und das Geſcy, Geſetz, betreffend die Fiſcherei in der Faxebucht. _ Turck) Faxebuht. — Durch Königliche Reſolution vom 10. Sep- tember d. I. iſt der Umtauſch der zur Einziehung beſtimmten däniſchen Scheidemünzen gegen Kronenmünze in Betreff Js- lands bis zum 30. Juni 1876 feſtgeſteilt, _ feſtgeſtellt. 26. November. Der König iſt iſ heute Vormittag 11 Uhr von England in ſeine Reſidenz zurückgekehrt und hat ſeiiien ſeinen Sohn, den Kronprinzen, in guter Beſſerung gefunden. Um 1 Uhr iſt bereits ein Staatsrath im Palais ch des Königs auf Amalixnburg abgehaltexi, Amalienburg abgehalten, wo der König unter Anderem ver- ſchiedene wäßrend während ſeiner Abreiſe vollendete, dem Reichstage vor- znlegende Geſeßentwürfe zulegende Geſezentwürfe vorläufig unterzeichnet unterzeihnet hat. Daru::ter Darunter wird, dem Vernehmen nack], nah, ein neuss FciertagSgeſeß neues Feiertagsgeſeß ſein, worüber in einem neulichen, unter Vcrfiß neulihen, ‘unter Vorſiß des Kronprinzen ab- gehaltenen Staatsrath verhandkit verhandelt worden iß. Mir if. Mit demſelben Wild nicht wird ni<t nur ein;“m einem dringenden Bedürfniſ; Bedürfniß abgeholfen, ſondern es wird zugleich zuglei<h damit den zu erwartenden Klagen der Oppo- fition ſition im Reichstage Veichstage über vermeintlich Umibthig vermeintli<h unnöthig ſtrenge Auslegung Auélegung der bisherigen Feiertagöordnung Feiertagsordnung der Boden entzogen Werden. _ 29. werden. — 929. November. (W. T. B.) B) Der Reichstag hat bcnte heute ſeine Sißungen Sißzungen wieder aufgenommen. Der Finanz: Finanz- Miniſter legte den Budgetentwurf vor und erklärte, daß die Finanzlage des Landes eine durchaus gute ſei. In Folge deſſen wiirden fick) auck) würden ſich au< die im Budget eingeſtellten außerordent- lichen Aus-gaben fiir lihen Ausgaben für das Heer, die Flotte und die Veriheidigungs- Vertheidigungs- werke, von denen der Miniſter gleichzeitig Mittheilimg Mittheilung machte, beſtreiten laffkn, laſſen, ohne daß deshalb neue Stéllkkn erforderlich Steuern erforderli werden würden. Die Budgexvorlage Budgetvorlage weiſe ſo wenig Neues auf, daß die Regierung hoffe, die Diskuſſion dees des Budgets werde innerhalb dis durch des dur< das Grundgeſeß vorgeſchriebenen vorgeſ<hriebenen Termins erledigt werden. Unter den Vorlagen, welche welhe dem Reichstage zur Verathung Berathung zugehen Werden, werden, befindet fick.) ſich u. A. auch ein Geſeßennvurf, Geſehentwurf, betreffend das Verbot der Einfuhr von Kar- toffeln cms Nordamerika, Amerika. (21. A, aus Nordamerika. Amrcerika. (A. A. C.) Poſtna<ri<tcn Poftnachrihten aus Montevideo vom 30. Oktober melden: Nach hier eingegangenm amtlichen eingegangenen amtlihen De- pcſ<en iſt peſchen iſ der Aufſtand in Uruguay untbrdrückt unterdrü>t worden. Saldantza Saldanha war, nachdem er eine Niederlage erlitten, in das Iniiere Innere geflüchtet, wo er ſammt den ihn begic-itenden begleitenden Offizieren auf Vethl Befehl der argentiniſchen argentiniſhen Regierung internirt Wurde. Nichtödeſtoweniger iſt wurdé. Nichtsdeſtoweniger if das Dekret, welches wel<hes die öſtlichen öftlichen Häfen am Fluſſe Uruguay ſchließt, \<ließt, ſtreng in Kraft ge- ſth ſeßt worden. Schiffe, die aus Europa kommen, find folglich ſind folglih genöthigt, in Nova Palmira anzulegen. _ Das Programm des neuen paraguitiſchen Minißeriums paraguitiſhen Miniſteriums umfaßt die Ab- ſchaffung des Tabaks-, Seifen: Tabak3-, Seifen- und Salzmonopols, die Ab- ſchaffung von Päſſen, die Aufhebung des die Preßfreiheit regelndmi Geſetzes, regelnden Eeſetes, eine Verminderung der StaatSauSgaben, Staatsausgaben, die Entlaſſung der ſtehenden Armee, die Beſchnffnng Beſchaffung der Mittel für eine raſche Zurückziebung dcs Papiergeidrs Zurückziehung des Papiergeldes aus dem Umlauf, die Ergreifung von Maßregeln fiir für die Tilgung der inneren und äußerenScbuld, und endlich äußeren Schuld, undendli die loyale Erfüüung Erfüllung der von der Regierung eingegangenen Verbindlichkeiten. _ Tie chileniſche — Die <ileniſhe Regierung hat ihr Ge- ſ<mader \{<wader in der Mageilanſtraße verſtärkt. Magellanſtraße v-rſtärkt. Man befürchtet einen ernſtlicben Bruck; ernſtlicken Bruch bei der Ankunft des erſten Schiffes der Dampfer- linie, welche welhe von der argentiniſchen argentiniſhen Regierung eine Subvention erhalten hat, um chje dieſe Region als einen Theil ihres Terri- toriums zu befahren. Die chileniſche Preffe ſpricht “ cileniſhe Preſſe \pri<ht von der argentiniſchen argentiniſhen Regierung in einem Tone beſtändig wachſender Erditterung. _ Erbitterung. — Aus Lima rsi<en reihen die Berichte bis zum 23. September, und fie melden, daß die Ratifikationen Ratififationen des zwiſchen zwiſhen Braſilien und Peru geſchloſſenen Grenzvertrages daſelbſt ausgewechſelt ausgewe<ſelt wurden. Afrika. Vom Cap der guten Hoffnung bringt der Dampfer „Danube“ u. A. folgende bis zum 3. November reichende reihende Nachrichten: Es heißt, der Freiſtaat wolle der Kon- f erenz nicht ferenz nid beitreten, ſo lange die Griqualandfrage nicht ge- löſt [ôſt ſei. Der „Cape Argus“ ſpricht ſpriht von der Wahrſcheinlichkeil Wahrſcheinlichkeit eines Krieges zwiſchen zwiſhen den rivalifirenden Häuptlingen von TranSvalien _ Transvalien — ein neues Hinderniſ; Hinderniß für die Konferenz. In der Capftadt Capfſtadt wurde ein leichtes leihtes Erd- beben verſpürt. Aus Natal wird gemeldet, daß der Legisla- tur Petitionen gegen die <inefiſ<e <hineſiſ<he Einwanderung und zu Gun- ſten der Unter-Küßung Unterſtüßung von Theeplanta en Theeplantagen Seitens der Regierung überrei<t1vurden. überrei<t wurden. Die Eingeborenen äuptlinge Eingeborenenhäuptlinge haben formell ihre Abſicht Abficht kundgegeben, die Heiratthebühren, ſowie Heirathsgebühren, fowie die dop- pelte Hüttenſteuer abzuſchaffen. abzuſhaffen. Es iſt ift im Plane, die Freiwilli- genßreitmacht genſtreitma<ht um 2700 Mann zu erhöhen. Die Weſtbahn wurde am 3. bis Ceres Road, 196 Meilen von der Capftadt, Capſtadt, eröffnet. «„ _ «_ „,L???- S Die Nr. 24 des Centralblaits Centralblatts der Abgaben-, Gx- Werbe- Ge- werbe- und Handels-Geſeßgebung und Verwaltung in den »?öniglich öniglich preußiſchen Staaten 13.71 _ioigcnden Inhalt: Cirfuiar-erfüßung hat folgenden Inkhalt: Cirfular - Verfügung des Königlichen Finanz-MimytirinNZ Finanz - Miniſteriums, den Re- montefouds der reitex-den Zoii- nnd SteusxbLamtcn bx:xe:ffeiid, vom reitenden Zoll- und Steuecbeamt en betreffend, vone 3. Sebicmber1875. September 1875, Beſchluß des Königlichen CYMH-Mmqtermms Staats-Minuifteriuins und irkular-Verfügungdes irfular-Verfügung des Königlichen Finanz-MimfteUYMS, Finanz-Miniſteriums, die Zahlungen an Privatpétionen Privatperſonen bis 300.“- 300 A im Wege des PoſtanweiſungsverkelUZ Poſtanweiſungsverkehrs be- trsffsud, Vom treffend, vom 30. September 1875. Cirkular-Verfugung Cirkular-Verfügung des Konig- König- lichen Finanz=Miniſteriums, Finanz-Miniſteriums, die Verrechnung der Koſten fur für die An- ſchaffung \{<afung und Unterhaltung Untechaltung der Waſſerfahrzeuge betreffend, _vom vom 3. Oktober 1875. Vérfügimg Verfügung des Königlichen Finanz-Mmiiteriums, Vkrändcrungen Finanz - Miniſteriums, Veränderungen in dem Stand? Stande und in den Viſuaniffen Befugniſſen der ZOU- xtxid Steuerſteiien betreffend, Erlaß Zoll- und Steuerſtellen betreffend. Eclaß des Kaiſerlich öſterreichiſchen Jn1tiz- Miniſteiiums, Juſtiz- Miniſteriums, die Befreiung der beweglichen Hinterlaffenſchait dei: Hinterlaſſenſhaft der in Oeſterreick) Oeſterreich verſtorbenen Preußen bon dsr Erbſchaftsſtxuer von der Erbſchaftsſteuer betref- fend, vom 17. 17, September 1875. 1875, Ueberſicht der Siempolcinnabmen Stempeleinnahmen Preußens ini im Jahre 1874, verglichen mit den Einnahmen der n€_un neun vorhergehenden Jahre. Verfügun Verfügung des Königlichen Finanz-Miniite- Finanz - Miniſte- riums, die Verzollung von ſ. f. g. (Zierpulvcr Éierpulver und Sustarä koiyäer [*e- Custard Powder be- treffend, vom 9. Oktober Oftober 1875. Neithötags : Neichstags- Angelegenheiten. Berlin, 30. November. Dem Reichstage iſt folgender Ent- wurf eines Geſeßes, dis Geſetzes, die Beförderung und Beſchäftigung eingeborener polyneſiſcher polyneſiſher Arbeiter betreffend, vor- gelegt worden: _ „_ „ “Wir Wilhxlm, von worden : : j Wir Wilhelm, ven Gottes Gnaden Deutichsr Kaiicr, Konig vcn Prxußex :e. „ Deutſcher Kaiſer, König von Preußen 2c. i verordnen im Namen dcs Dkutſcben Rsichs, nach crfolgtcr Nomen des Deutſchen Reichs, nah erfolgter Zuſtim- mung des Bundcöratbs Bundesraths und des Reichstags, was folgt: __ . N Mit (K.)cldſtrafe Geldſtrafe bis zu ſecbItauſend ſe{stauſend Mark oder mit Gefangniſ; Gefängniß wird beſtraft, wer den vom Kaiſer mit Zuſtimmung des Bandcsrmhs Über Bundesrailhs über die Beförderung eingeboreuer Arbeitsr eingeborener Arbeiter der Polyneſiſtbxn polyneſiſhen Inſeln oder über die Bsichäftigung ſolcher Beſchäftigung ſolher Arbeiter anf auf den deu11<en deutſ<hen An- fiedelungcn ſiedelungen in Polynsfien Polyneſien erlaſſenen Verordnungen xuwiderbandsli. zuwiderhandelt, Ob die ſtrafbare Handlung im Jniande odcr Auslaiike bLZJn-ZM Julande oder Auslaute begangen iſt, begründet keinen Unteiſchied. Urkuadiick) :c. Unterſchied. Urkundlich 2c. Gegeben :e. 2c. Die 711,Kom“.-:1iſſion VII. Kommiſſion über den Geießeuiwurf, Geſetzentwurf, be- treffend die Abänderung des §. $. 4 des Geießcs !?:er Geſetzes über das Poſtweſen des Deatſcben Deutſchen Reiches vom 28.0ktober1871, 28. Oktober 1371, hat ihren Bericht erſtattet. erftattet. Kunſt, Wiſſenſchaft und Literatur. Literatur: Am 25, 25. Juli 1877 werden es 500 Jahre, daß dsr der Grund- ſtein zum Ulmer Münſter gelegt wurde. -wurde. Bis dahin, io boffk man. ſo hofft man, wird der ſüdiicbe ChortburmduSgcbaui ſüdliche Chorthurm ausgebaut und die Möglichkeit gegeben ſein, gleichzeitig mit der Jubiläumsfeier den erſten vo'_cnde- ien Halbtburm erften vo!iende- ten Halbthurm mit dér Krcuibiume der Kreuzblume zu krönen. Dcr Der Eifer des Münſterbéumeiſich Münfterbcumeiſters Scheu bürgt fiir für die Einhaltung des Termins. _ „Römiſche Geſchichte“, in kürzerer Faſſung Faffung von Carl Peter, Doktor dsr der Theologie und Philoſophie, Konfiſiorial-Raik) Konſiſtorial-Nath und Rektor der Landesſchule Landes\hule Pforta a. D. (Halle, Verlag dei: der Buchhandlung des Waiſenhauſ€§).-Das Waiſenhauſes). — Das Buch iſt eine ab- gekürzte T*iiisgabe dcs woblbxkannten grögsrcn We'rks Auêgabe dés wohlbekannten größeren Werks und zunächſt als Handbuch für die reiferen Schübr Shüler der Gymnaſien Gymnaſien: beſtimmt. Die bandiicbe handliche Publikation wird abcr ficher auch aber ſfiher au< für den geſammtcn geſammten Lehrer- kreis freis und das größere Publikum überhaupt eine wiUkommkne willkommene Gabe ſein. fein. Als Frucht eines vieljäbrigm vieljährigen Studiums nur auf ſelbſtändiger Verwertbung Verwerthung der Quellen und Hülfsmiltel boruhend, dic ſ<on Hülfsmittel beruhend, die {hon einen Vorzug dss des größeren Peterſtbkn GeſchichtSiverkcs Peterſchen Geſchichtswerkes bildete, bringt es in einfacher und klarer Sprache die Thatſachen dicſes dieſes gewaltigen Zeit- abſchnittes in ibrkr ihrer Bedeutung und ihrem Zuſammenhange ebenſo feſſelnd als belehrend zur Darſtcllung. Serverbe Darſtellung. Gewerbe und Handel. Dic Likiionäre Die Aktionäre der Bank dcs des Berliner Kaſſcnvereins Kaſſenvereins werden in der bevorſtehenden außerordentlicben Generaloetiammiung üb-Zr außerordentlichen Generalverſammlung über einen Aximg Antrag des Verwa1tung§ratbs beſchlußfaſſcnd Verwaltungsraths beſhlußfaſſend zu eiiticbci- dcn entſchei- den haben, durch din dur< den die Verzichtieiſturg Verzichtleiſturg auf das Norkn-Cmiifims- Noten: Emiſſicns- recht Ded des Inſtituts auSgeiprocben ausgeſprochen wird. _ Die Aktien-Branerci-Geſellſchaft „Friedrichs- böbc“ crzielte pack) dém lélzicn Izdresübiikluß Aktien-Brauerei-Geſellſhaft „Friedric<s- höhe“ erzielte nah dem leßten Jahresabſ{luß inkl. dem GNTM]!!- Gewinn- vortrag aus 1873/74 einen Ucberichuß Ueberſ<huß von 279.827 „16. 279,827 Æ Auf Bier- konto wurdcn fonto wurden verdient 245,572 „46, #., auf Gerſtenkonto Gerſtenkonts 27,087 und auf Pachtkonto 3231.16. 3231 Æ Hiervon _wurden wurden zu Abſchreibungen, Handlungs- und Betriebtunkoſien nnd Zimen Betriebétunkoſten und Zinſen 218,181 „16. # verwendet, io ſo daß noch no< ein Gewinnialdo Gewinnſaldo von 61,646 «14 M. erübrigt, der in folgcndir folgender Weiſe 3111" zur Vertheilung gclaiigt: 5 % gelangt: 5% mit 28*5 „M 2885 A. zum Reſcrveiotids, Reſervefonds, 10% mit 5482 „16. H. als Tnntiémen Tantièmen für den Aufſtcbtörati) Auffichtsrath und die Direktiqn, Direktion, 5% vom Aktiknkabital Aktienkapital mit 52,510 „76. 52,500 A als Dividende an die Aktio- näre Aftio- nâre und 778 «16. M. als Ucbertrag Uebertrag auf neue Rechnung. Re<hnung. Unter ien den Paſſiven figuriren in der Bilanz nebcn 1050000 .74 Artistikqpital insbeſonders nsch neben 1,050,000 Æ Aktienkapital insbefonder2 no< Hypotheken in Höhe von 480,000 .76. M und Kreditoren im Betrage von 204,640M, 204,640 Æ#, welchen lestech untcr dsn leßteren unter den Aktien Baar;- vo:räthc Baar- vorräthe mit 141,360 „;(-., Kaffenbeſiäuds #., Kaſſenbeſtände mit 11,072 «74 Æ und Debi- toren mit 24,757 .16. S. gegenüberſtehen. _ In der géſtrigen Gsnemiveiſammiuna geſtrigen Generalverſammlung der Aktien-Geſcil- Aktien-G eſell- ſchaft ,Schloßbraucrei Schöneberg“ Wurde naäi Verlcgimg „S<loßbrauerei Shöneberg“ wurde nah Verlegung der Bilanz und Verleſung des Geſchjfföbcrickoteß Geſchäftsberichtes pro 1874/75 kam Aufſichtöratl) dem Aufſichtsrath und dem Vorſtands Vorſtande einſtimmig Decharge ertveilt ertheilt und die auf 37-5 fsſtgeſcßte 3% feſtgeſeßte Dividende durcb Akklaxnation genehmigt. dur<h Afklamation genehmigt, Das kboptirt getveſc-ne fooptirt geweſene Mitglied de-3_ Aufſichtsratch, de3 Aufſichtsrathes, Hr. Schmidt, wurde bsiiätigt, beſtätigt, und das ſtcxtutenmäkzig ſtatutenmäßig ausſcheidende Mitglied, Hr. Henn, Heun, einſtimmig wiedcrgewaylt. _ wiedergewählt. Am 27. November d. J. beging eines der arößten und ange- ſehenſten .Handlungßhäuſer Handlungshäuſer Berlins, die Firma Jacob Ravens Söhne & Co. die Feier ihres bunderijäbrigen hundertjährigen Beſtehens. Der gegenwärtige Cbcf Chef des Hauſes, Hr. Geheimer Kommerzien-Ratl) Kommerzien-Rath Louis Ravené Ravenó hatte die Disponenten und zahlreichen Mitarbeiter ſeiner hieſigen und außwärtigcn auswärtigen Geſchäfte ſowie auch frübxx Bctheiliqic au< früher Betheiligte und ältereF-rcunde ältere Freunde in ieinembekannten Bildcrſaale ſeinem bekanntea Bilderſaale in a11er,Otiile aller Stille um ſich ſih vereinigt. Die ſchöne Feier begann mit einem Cborale Chorale und 8111er mtcrcſſan- einer intereſſan- ten Geſchichte der Firma, Welche welhe von Hrn. Ravené m in gedrängter Kürze vorgetragen wurde, und weiche nacixwies, daſz welche nacwies, daß der Urſ rizng Urſprung des Hauſes auf das ißt noch {:ßt no< zu der Firma geborige Ge chair, Siraiauerſtraße gehörige Geſchäft, Stralauerſtraße 28/29, zurückznfü ren zurüdlzuführen ſei. _ Dieſes [estere Geſchafts- baus leßtere Geſchäfts- haus habe bereits im Jahre 172 _ 1722 — alſo vor 154 Jahren _ unter der damaliaen damaligen Firma Bußer beſtanden und ſet qm 27.Nove1_nber ſei am 27, November 1775 auf Jacob Ravmé, Ravené, den Großvater des jetzigen jeßigen Chefs, uber- über- gegangen. _ Der Aufſichtßratb Aufſichtsrath der Stärke-ZucYer-Fabrik,Aktien- Geéclſſchaft (C.A.Köh1mann Stärk e-Zu>er-Fabrik, Aktien- Geletli@ aft (C. A. Köhlmann & C9.) Co.) in Frankfurt Frankfmt a. O. hat vor ebaltlich vorbehaltli<h der GenehmigunZ durch Venehiniguog dur< die Generalverſammlung die Gcneraiverſammlang_kie Dividende für das mit dem 0, 30, September abgelaufene Geſchafts- Geſchäfts- jahr auf 674 feſtzeſeßt. _ 6% feſtgeſeßt. Das .Bayerif e Gewerbe-Muſeum' „Bayeriſche Gewerbe-Muſeum“ in Nürnberg wird zu den bereits im nieum Muſeum beſtehenden Werkſtatten Werkftätten eine Me- allgie erei Mes allgießerei hinzufügen, die bereits mit Anfang des nächſten Jahres in Thätigkeit treten ſoll.