OCR diff 021-7940/246

OCR 2017: tesseract-4.0.0-alpha.20170703/021-7940/0246.hocr
OCR 2018: tesseract-4.0.0-20181201/021-7940/0246.hocr

Preußen. -- Se. Königliche Hoheit der Erbgroßherzog Friedrich Friedri<h Franz von Mecklenburg-Schwerin, Me>lenburg-Schwerin, Major 31a suits à la suite des Gardeüraſfier-Regiments Garde-Küraſſier-Regiments 2c., hat eine kurze UrlaubSreiſe Urlaubsreiſe angetreten. --Am — Am 8. d. Mis. Mts. tritt die EnquSte-Kommiſſion dieEnquête-Kommiſſion für die Eiſenbahn-Gütertarifreform zur Feſtßcllun Feſtſtellun ihres Sckzlußberichts Shlußberichts hier wiederum zuſammen. HiernaZ lertés iſt die Mittheilung mehrerer Blätter, nach Welchen nah wel<hen im Reichs- Ciſenbahn-Nmt Reihs- Eiſenbahn-Amt Konferenzen von Beamten ſtattfinden ſollen, „um die leßte letzte Feile an ein dem Reichstage vorzulegendes neues Eiſenbaizntarifgeſejß Eiſenbahntarifgeſeß zu legen“, zu berichtigen. - Im — Jm weiteren Verlaufe der geſtrigen Sißung Sizung des Deutſchen Rei<stages Reichstages behauptete in der Diskuſfion Diskuſſion über Art. 11. ll, des GeſeHenlivurfs, Geſehentwurfs, betreffend die Abändekung Abvändekung des Poſtgeſeßes (ſ. die geſtrige Nummer 13. d. Bl.), der Abg. Nieper, mit dann dem Ablauf des Proviſoriums im Jahre 1876 ſei der Boden für eine ganz neue Geſkßgebung Geſeßgebung in der vorliegenden Materie geſchaffen, er wolle deshalb voUe volle Entſchädigung der Eiſenbahnen durch dur< die Poft. Poſt. Der Abg. Grumbrecht ſprach ſpra ſeine Befriedigung über das Entgegenkommen der Bundeöregiernngen Bundesregierungen beim Zuſtandekommen Zuſtandefommen des Kompromiſſes aus, befürwortete ſeine ſ)ſeine Anträge auf Wiederherſtellung der Regierungs- vorlage. mit einem Hinweis auf die finanzieUeLage finanzielle Lage und auf die in Bayern und Württemberg mit der voÜen vollen Entſchädigung ge- machten üblen Erfahrungen. Der Abg. Hausmann (Weßhavel- (Weſthavel= land) vertrat das Intereſſe der Privatbahnen, indem er für die KommiſfionSvorſthläge ſprach. Kommiſſionsvorſchläge \prah. Man ſolle Anſtalten, welche ein ſo großes Kapital repräſentirten, nicht ni<ht in eine noch ſchlimmere no< ſ\{<limmere Lage bringen, als fie ſchon ſie \{<hon jeßt ſeien, wenn außer anderen Laſten auch au<h noch die Poſtlaſt fie ſo ſchwer bedrücke, \<wer bedrü>e, Dagegen ſprach fick) \pra<h \fi<h der Abgeordnete Baron 13. v. Minnigerode für die Regierungsvorlage aus, da eine Ent- ſchädigung der Eiſenbahnen in ſo hohem Maße eine Erhöhung der Parti Porti und dadurch dadur< eine Beſteuerung der Staatsbürger zu Gunſten der Eiſenbahnen herbeiführe. herbeiführe, Der Bundeö=Kommiffar Bundes-Kommiſſar Geheimer Poßrath Poftrath Fiſcher wies aÜe alle ſonſtigen Kompromißvor- ſchläge zurück ſ<läge zurü> und ſtelkte ſtellte den in der RegierungSerage Regierungsvorlage gegebenen als den Einzigen einzigen hin, welchem wel<hem die Poſtverwaltung in Hinblick Hinbli> auf ihr hißoriſches Recht hiftoriſhes Reht und die Intereſſen des öffentliclyen Vcrkehrs öffentlichen Verkehrs beiſtimmen könne. Er ſteUte durch ſtellte dur< Zahlen den eventuellen Ausfaliß Ausfall feſt und zog die dadurch dadur herbeizuführen- den Vortheile für das Publikum ßark ftark in Zweifel. Er empfahl die Anträge Grumbrccht Grumbreht auf Wiederherſtellung der RegierungSUorlage Regierungsvorlage dem Hauſe. Nachdem der Abg. Pariſms Pariſius ſeinen in der Sißung Sizung eingebrachten Kompromißvorſchlag, das Maximalgewicht auf fünf Kilo herabzuſeßen, mit wenigen Worten dem Hauſe empfohlen hatte, erklärte der Abg. v. Benda, daß er, durch nen dur<h neu hinzuge- kommene tommene Momente bewogen, im Hinblick Hinbli> auf die finanzielLe finanzielle Lage und den durch die Bahnentſckzädigungen Bahnentſchädigungen zu erwartenden “Ausfall Ausfall in den Einnahmen, entgegen ſeiner früheren Ueber- zeugung, für die RegierungSvorlage Regierungsvorlage ſtimmen werde, falls ihm offiziell die ihm bereits privatim gegebene Erklärung, Tie è ie Poſt ſuche die zum Schaden der Bahnen ausgeführte Zerlegung größerer Packste Pa>ete in kleinere nach nah Möglichkeit zu verhindern, wiederholt würde. Der General-Poſtdirektor 01: Dr. Stephan entſprach entſprah dem Wunſche des Vorredners, indem er außer den beſtehenden noch no<h neue Maß- regeln für dieſen Zweck vcrhieß Zwe> verhieß (S. unter ReichötngSangelegen- Reichstagsangelegen- heiten). Nachdem ſich noch ſih no< der Abg. Windthorft Windthorſt für die Regie- runngorlagc rungsvorlage erklärt hatte, ſuchte der Referent Berger aile alle im Laufe der|Debatte der| Debatte gegen die Kommiſfionövorſchläge vorgcbrachten Kommiſſionsvorſchläge vorgebrachten Bedenken zu entkräften, und darauf wurde Art. 2 mit den Amendements dsr der Abgg. Graf Kkeift Kleiſt und Grumbcecht Grumbreht ange- nommen; ebenſo Art. 3 bis 5 ohne Debatte. Dieſelben lauten: Art. 3. Anf Auf Grund vorangegangcncr vorangegangener Verſtändigung kann an SteÜe Stelle eines beſonderen Poſtwagcus eine Poſtwagens cine Abtheilung eines Eiſenbahntvagens geaen Eiſenbahnwagens gegen Erſtattung der für HerſtcÜung Herſtellung und Wieder- beſeitigung der für füc die Zwecke Zwe>é des Poſtdienſtes erforderlichen Ein- richtungen riGtungen von der Eiſenbahnverwaltnng anfgewendeten Eiſenbahnverwaltung aufgewendeten Selbſt- koſten, ſowie gcgkn gegen Zahlung einer Mietve Miethe für Hergabe und Unter- haltnng haltung benußt werden, welche nach wel<e nah Art. 6 Abſ. 5 zu berechnen bere<nen iſt. Art. 4. Bei ſolchen für den rcgelmäßigcn BeföxderungSDicnſt regelmäßigen Beförderungsdienſt der Bahn beſtimmten Zügen, Welche wel<he nicht in der in den Lirtiksln Artikeln 2 und 3 bezeichneten Weiſe zur Poftbefördcrung Poſtbeförderung benußt werden, kann die Poſtverwaltung entwßder, entweder, inſoweit dies nach nah dem Er- meſſen drr der Eiſenbahnverwaltung zuläſſig zuläſfig iſt, der leßieren leßteren Brief- beutel, ſowie Brief- und Zeitubgßpackete Zeitungspa>ete zur unentgeltlichen Be- förderung durch föcderung dur< das anperſonal Zugperſonal überweiſen, oder die Beförderung von Briefbeuteln, ſowie Brief- und Zcitnngipacketcn durch Zeitungépa>eten dur< einen Poſtbeamisn Poſtbeamten beſorgen laſſen, Welchem dcr Erforderliche wel<hem der erforderlihe Platz in einem Ei1ankabnwagkn Eiſenbahnwagen unentgeltlich einzuräumen iſt. Art. 5. Reicht der eine Poſtwagen (Art. 2.) oder die an Stelle für Poftzwccke Poſtzwe>e beſtimmte Wagcnabtheilung Wagenabtheilung (Art. 3) fiir für die Bcdürfniſſe Bedürfniſſe des Poſtdienſtes nicht aus, ſo „ſind ſind dic Eiſenbahn- Verwaltnngen anf Verwaltungen auf rechtzeitige Anmeldung oder Beſteünng Beſtellung gehalten, nach na< Wahl der oſtvcrwalfung mehrere Po twagc'n zukBefördernng Poſtverwaltung mebrere Poſtwagen zu® Beförderung zuzulaſſen, oder der "Poſtverwaltung Poſtverwaltung zur Befriedigung des Mchrbcdürf- niſſes Mehrbedürf- nifſes geeignete Güterwagen oder einzelne geeignete Abtheilun- gen ſolcher Perſonenwagen, deren übrige Abtheilungen in dem bextrelfjfenden Aen Zuge für Eiſenbaanwccke Eiſenbahnzwe>e verwendbar ſind, find, zu ge € cn, geftellen, oder endlich dis ibncn endli die ihnen von der PoſWLrivaliung Poſtverwaltung überwieſenen Poſt- ſendungen zur eigenen Beförderung zu übemehmen. _ Bci übernehmen. __ Bei Zügen, a_uf auf denen die Béförderung vou Poſtpäckereien Beförderung von Poſtpä>ereien aus- ge1<1oſſtn geſhlofſen oder be1<ränkt beſchränkt iſt (Art. 2 Abſ. 3), darf die Gkſtellung außexordenilichcr TranSportmittel Geſtellung außerordentliher Transportmittel Seitens der Poitverwaltung Poſtverwaltung nicht beanſpxucht beanſp:ucht werden. Die UeberWeiſung Ueberweiſung von Poſtſendungkn Poſtſendungen an die Eiſenbahnverwaliungen iſt Eiſenbahnverwaltungen if nur inſoweit zuläſfig, als [estere leßtere ſich bei dem betre_ffenden Zuqc betreffenden Zuge mit der Beéörderung Beförderung von Gütern (Eiſ- (Eil- oder Frachigutern) Frahtgütern) befaßt und die zu überrveiſendeu Poſtftücke überweiſenden Poſtftü>te nicht in Gelad- oxer Werthiendtmgen beſtehen. “Fux d1e_ Befördexung Geld- oder Werthſendungen beftehen. Für die Beförderung eines zweiten oder mehrerer Poſtwa en, ſowie fur Poſtwagen, fowie für die Geſtellung und Beförderung der erforderlichen CFM- bahn-Trgnsportmtttel iſt Eiſen: bahn-Transportmittel iſ von der Poſtverwaltun Poſtverwaltung eine für den ?lchskilomcter Achskilometer zu [Zerecbnende bere<nende Vergütung, für die Beförderung Heförkerune der uberwiefenen 5O_oftſtncke ab_er überwieſenen Poftſtüe aber die tarifmäßige EiſenbahwEilfrachtgcbühr Eiſenbahn-Eilfrachtgebühr zu zahlen. Fur die Mttbeförderunq Für die- Mitbeförderung des etwa erforderlichen Poſt- begleitungsperſonals und der Geräthſchaften für den Dienſt wird eine Vergütung Vergütang nicht gezahlt; Art. 6 lautet: .Die Die für den regelmäßigen Dienſt erforderlichen Eifenbahnpoſt- wggen Eiſenbahnpoſt- wagen werden für Rechnung Rehnung der Poſtverwaltung beſchafft. Die Eiſenbahnvetwaltun en find Eiſenbahnverwaltungen ſind verbunden, die Unterhaltung, äußerer Reinigung, das S mieren Schmieren und das Ein- und AuSrangiren dieſer Ausrangiren déeſer Wagen gegen eine den Selbſtkoſten entſpre<eude entſpre<ende Vergütung zu be- wzxken. Wenn„die wirken. Wenn die im regelmä igen Dienſt regelmäßigen Dieaſt befindlichen Eiſenbahn- Eiſenbabn- Poſtwagen wahrend während des Otilllagers Stilllagers auf den Bahnhö en dxr Bahnhöfen der Endſtationen im Freien ſtehen bleiben, ſo iſt daiür eme ift bali eine Vergütung nicht a ni<t zu zahlen. Le teres Leßteres gilt auch au< für ſte ende §.5 ei n verftändniffen ſtehende $. 5 einen verſtändniſſen Raum Staates erniedri e. erniedrige, Der Kommt ar Kommiſſar der Köni li en Staatöre ierun Mi F i . Königlichen Staatsregierung Minifterial- Direktor Dr. För er Förſter äußerte > Z S nßer al 1 1». bewabrung Ÿ gterung Miniſterial 4 | bewährung der gegen Erffattung Erftattung Vergütung nicht oder gehalten, fremder Wagen vo Anre<nung gebra< Wagen Anrechnung gebrach wagen (Artikel 3) , 3), Debatte genehmigt. Art. 7. Bei kebäude ebäude ſind auf Eiſenbabnbetrieb Eiſenbahnbetriceb be lichen Dicnſträume Dienſträume bedingt wird. ' « fung und Unterhalt kann fann nur durch das werdm. werden. bringung von Dienſt unbedeuiendes unbedeutendes Feuer Das Haus verta tages, welcher welher am Fürſt v. Bismarck, Bismar>, Staats-Miniſter 1)r. Dr. Amt v. Musberg Amsberg und trat das das. Haus Staats - Miniſter 1)r. Wurde. Dr. wurde, das Strafgeſeßbuck) Strafgeſeßbuh ſaß der Milde ſei im nung eſnnken ſei, übergeß eſunken ſei. Reat ende betrachtet Der Abg. Dr. Rcvifion in gewiffcm Reviſion in_ gewiſſem der Abfaſſung des auch noch au<h no< die aufzählte, welche erforderlick) machten. wel{<e erforderli<h machten, hauptung, Rohheit verurſacht. Die gegen die vorgebli der Novelle ſeien nicht nit Der neu hinzugefügte Strafgeſeßgebung Strafgeſezgebung aus, Verſuch unvereinbar.- Rede fort. unvereinbar. - Rede fort, Im eiteren außerordent, ichen S nodale 1)r. emiſch tveiteren außerordentlichen Synodale Dr. Semiſh territ die Piäße Pläge auf den Bahnhofm, Welche Bahnhöfen, welche der oſtverwaltung Poftverwaltung zur Auf- ſage, daß die Kirche Ki-Ye dem Staate gegenüber unfelbßändig unſelbſtändig daſtehe, entrichtenden Frachtgebühr rung zur Eiſenbaba-Reparaturxverkſtatt Eiſenbahn-Reparaturwerkſtatt und zurück zurü> findet eine Wenn Eiſenbahnpoftwagen Eiſenbahnpoſtwagen beſchädigt Eiſenbahnverwaltuugm _ Eiſenbahnverwaltungen q der Poſtvermaltung .geeignete Güterivagen Poſtverwaltung , geeignete Güterwagen zur Aushülfe - zn ußerlaffen. zu überlaſſen. Für dieſe Güterwagen hat die Poſtverwaltung die namliche Mtetbe nämliche Miethe zu bezahlen, welche die betreffende Eiſenbahn- br hr mit benachbarten Bahnen Bahuen für Venußung u gleicher Benußung n gleiher Beſchaffenheit entrichtet. Die gleiche Vexpflichtung liegx Verpflichtung liegt den Eiſenbahnverwalmngcn Giſenbahnverwaltungen ob, Wen wen weiſe von der Poſt benußten Eiſenbahnwagen (Art. 3) laufunfäbig nxerden; jedoch laufunfähig werden ; jedo darf der Poſtverwaitun Poſtverwaltung außer der laufenden Miethe fur ſolche für fol<he Wagen eine Entſ<ädigung laufunfäbig Entſchädigung laufunfäßig werden , verwaltung im Berke Verke Abg. Grumbrecht beantragte: beantragte : 1) in dem vierten Abfaß Abſaß hinter dem Worte ſchalten: auf denjenigen Bahnlinien, unentgeltlich, unentgeltlih, auf „anderen Bahnlinien“, - 2) den beiden leßten Abfäßen lebten Abſäßen des Artikels folgende Faſſung zu geben: „Wenn Eiſen- bahnpoſtwagen beſchädigt oder lauiunfäbig Werden, laufunfähig werden, ſo find die Eiſenbahnverwaltungen Eiſenbahuverwaltungen gehalten, der Güterwagen Güterwagen. zur Aushülfe zu üherlaſſen. “Für dieſs Güternmgen überlaſſen. Für dieſe Güterwagen hat n. ſ. u. \. w. bis entrichtet“ (wie in den Kommiſſionsbefchlüſſen). „Desgleichen Kommiſſionsbeſclüſſen). «Desgleichen ſind die theilweiſe von der Poſt benußten Eiſenbahn- bahnverwalfungen bahnverwaltungen auf ihre Koſten durch anderezu dur andere zu erſetzen.“ Nachdem der GenerU-Poſtdirektor ])1'. General-Poſtdirektor Dr. Stephan fick) \i< mit dern dem Amendement in beiden Theilen einverſtanden erklärt hatte, wurde daſſelbe 5111) sub 1 vom Hanſe Hauſe abgelehnt, 5111) sub 2 dagegen und Znit 9 ne -_ ohne dieſer Modifikation Art. 6 angenommen. beſonderen baulichsn baulihen Anlagen von der Eiſenbahnverwaltung gegen Mietbsentfchädigung Mietbsentſchädigung zu beſchaffen und zu unterhalten. Daſſelbe gilt bei dem Um- oder Erweiterungöbau Erweiterungsbau beſtehender Stationßgebäude, inſofein durch Stationsgebäude, infofe:n dur<h die den Bau veranlaffcnden veranlaſſenden Ver- hältniſſe eine Erweiterung oder Vexändernng Veränderung der Poſtdienſträume Bei dem Mangel geeigneter Privatwvhnungen Privatwohnungen in der Nähe der Bahnhöfe find die Eiſenbahnverwaltungen gehalten, bei Auf- ſteÜung ſtellung von Bauplänen zu Babuboföanlagen Bahnhofsanlagen und bei dem Um- oder Enveitetungsvau Erweiterungsbau von Stationsgekänden Stationsgebäuden auf die Beſchaffung von Dienſtwohnungöräumen Dienftwohnungsräumen für die richtung des durcb dur den C'iſeubabnbetrieb Eiſenbahnbeirieb bedingten Poſtdienſtes er- forderlich forderlih find, Rückſicht Rü>ſicht zu nehmen. nehmen, Ueber den Umfang dieſer Dienſtwvhnungsräume Dienſtwohnungsräume wird fich ſich die Poſtverwaltung mit der Eiſkn- Eiſen- bahnverwaltung und erforderlichen Falls mit der LandeS-AUfſi<ts- Landes-Aufſichts- behörde in jedem einzelnen Falle verſtändigen. Für die Beſchaf- verwaltung eine MiethSentſcbädigung Miethsentſhädigung nach gleichen Grundſäßcn, Grundſäßen, wie für die Dienſträume auf den Bahnhöfen, zu entrichten. Das Mietbkverhältniß bczüglich Miethêverhältniß bezüglich der der dcr Poſtverwaltung über- wieſenen Dienſt- und Dienſtwohnungsränme Dienſtwohuungsräume auf den Bahnhöfen Werdm Werden bei Errichtung neuer Bahnbofßanlagen, Bahnhofsanlagen, ſowie bei dem Um- und (Triveiterungsbau beſtebknder Stationögebäude Erweiterungsbau beſtehender Stationsgebäude zur Unter- der_Poſtbehörde beſondere der Poſtbehörde befondere Gebäude auf den Bahnhöfen hergeſtcÜt, hergeſtellt, ſo iſt ift der erforderliche Bauvlgß Bauplaß von d_e'n Eiſenbahnvzrwaltungen dên Eiſenbahnverwaltungen gegen Erſtattung der Selbſtkoſten zu be1<affen, beſchaffen, der Bau und die Untnhaltung Unterhaltung derartiger Gebäude aber aus der Poſtkaſſe zu beſtreiten. Dte Die Debatte über Art. 8 wurde gegen 33/4 - 3/, In der heutigen (19.) Sißung Sizung des Deutſézen DeutſHen Reichs- hardt und Dr. U. Faeuſtle, v. Faecuſtle, ſowie der Direktor im Reichskanzler- m Entwuxfs, Oetreffend in Entwurfs, betreffend die mungen des Strafgeſeßbuchs für das Deutſche vom 15. Mai 1871 und die Ergänzung deſſelben (ſ. (\. Nr. 278, 279 1). d. Bl.), ein, welche vom Bundesbevollmächtigten, Bundesbevollmähtigten, Die Geſeßgebung ſsi ſei ebenfalls zu ändern, in ſolcher ſolher Allgemeinheit nicht niht beantwortet werden. werden, in Anivendnng Anwendung gebracht, ivaltigen waltigen Kriegen und großen ſozialen fozialen Umwälzungen die Achtung vor der öffentlichen der- öffentlihen Gewalt und der Sinn für öffentliche öffentlihe Ord- Rückſtcht Rückſicht genommen werden. Die fick) ſich in zmei zwei Richtungen und erfirecke erſtre>e die im Leben grell hcrvorgetreten hervorgetreten inkorrekte Faſſung von Strafvorſchriften. «€.??- fSttrafgeſeßbuchcs Strafvorſchriften.8 @ £8 e N vorhandenen Mißſtänden, er ei die Aenderung gewiſſer Strafvorſchriften das Strafgeſetzbuch Strafgeſeßbbuh habe milden Strafen nicht bewährt; ni<ht bewährt ; dern die allgemeinen Verhältniſſe Europas Suropas hätten die zunehmende Das Strafgeſeßbuch ſeihuman, Verl'affen Strafgeſezbuh ſei human, Verlaſſen der Minimalftrafen Minimalſtrafen bereits Abhülfe geſchafft habe. Die Beßtmmungen uber Beſtimmungen über die Antragsvergehen und über die Körper- verleßungen verlezungen hätten allerdings verleßt, und dieſe müßten not ?erronwagen Perronwagen und ſonſtigen Geräthicksaficn fü: da.:- Verladungögeſcb ft Geräthſafteu für bas. Verladungsgeſhäft angewieſen werden. Unbeladene Poſtwagen ſind Eiſenbahn-Gütecwaaen Eiſenbahn-Güterwagen tarifmäßig zu der für zu befördern. Für die Beförde ſtatt. find ſind die t werden. Poſtverwaltung geeignete Wenn wenn fie laufunfähig Werden, werden, von den Eiſen- Nrt. Art. 7 wurde Derſelbe lautet:!) „ Errichtung lautet J S E Ecrichtung neuer Bahnhöfe oder Siationß- Verlangsn dsr Stations- Verlangen der Poſtverwaltung die durch dur< den dingien, dingten, für die chcke Zwe>ke des Poſtdienſte?! Poſtdienftes erforder- mit den für den Poſtdienſt ettva etwa erforderlichen ("„-*. oſtbcamten, FBS oftbeamten, welche zur Ver- nng ung der Dienſtwohnungöräume Dienſtwohnungsräume hat die Poſt- Einverſtändnifz Einverſtändniß beider Verwaltungen aufgelöſt - oder Dienſtwvhnungöräumen- Dfeuſtwohnungsräumen: auf Verlangen Uhr durch ein im Hauſe unterbrochen. gte fich ſih bis heute. Tiſche des Bundeöraths Bundesraths der Reichskanzler der Präſtdent Präſident des Reichskanzler-Amts Delbrück, Reichskanzler - Amts Delbrü>, die Staats-Miniſter 1)1'. Dr, Leon- zahlreiche andere Kommiffarien Kommiſſarien beiwohnten, die erſte, Verathung erſte Berathung des Geſetz- Geſ eh- Abänderung von Beſtim- Reick; Reih Leonhardt, mit einem Vortrage eingeleitet mit der Aenderung der Zeiten denn fie ſie ſtehe in ihrer Zeit. Ob fich ſh bisher bewährt habe, könne Der Grund- Vertrauen auf dieRechtsfitte die“Rechtsfitte zu umfaſſend zumal für unſere Zeit, ivo nach wo nah ge- Wenn dieſe Zuſtände auch au<h nur als vor- werden ſollten, ſo müſſe doch do<h auch auf fie vorgeſchlagene Revifion ſie vorgeſhlagene Reviſion bewege fick; fich einestheils gegen Uebelſtände, ſmd, ſind, und anderntheils gegen Mix.??- ***-143" ““i-" * -gegen A B ra E Lasker erkannte die Nothwendigkeiéxirééär Rathmendigteit citee Grade an, indem er, außer den ſchon \{<on bei jenem Zeitpunkte hinzugekommenen Doch proteſtirte er gegen die Be- , ſich ) fi<h wegen ſeiner mcht ni<ht das Strafgeſeß, ſon- Strafgeſet, \on- nicht milde. Voiſohläge Voi: ſ<läge che zu große Milde gerichteten da die Judikatur durch Iudikatur dur< das angemeſſen, das öffentliche Rechtsbewußtſein mendigerweiſe öôffentlihe Rehtsbewußtſein wendigerweiſe revidirt werden. §. 49a. ü11e S. 49 a. fülle zwar eine Lücke Lüdke in der doch techniſch doh te<hniſ< ſei er mit der Lehre vom Bei Schluß des Blattes dauerte die Verlaufe der geſtrigen Sißung Sißzung der Generalſynode ergriff zunächſt der das Wort und betonte, daß der in Rede orialiſtiſckzen Anſtrich orialiſtiſ<hen Anſtrih habe, vielfachen Miß- gebe und die Kirche Kirhe zur Magd des n die theil- theils ür die Erfaßwagen Erſaßwagen nicht in „ſind“ einzu- cinzu- für Welche welche ſie beſtimmt ſind, 41 Uhr. er dieſem Satz Say eine Tragweite gebe, die weit über den Sinn der Vorla e hinaUSgehe. Vorlage hinausgehe. Die Aufhebung des §. $. 15 der ! \ } preußiſchen Verfa ung Verfaſſung bedeute durchaus nicht durhaus nicht, daß die Oberaufficht, Oberaufficht. des Staates über die Kir<e weggefalXen Kirche weggefallen ſei. Die Kirchengeſeßo. Kirchengeſegÿ=. gebung als ſolche folhe könne ſehr leicht auch leiht auh Gegenſtände wodurch wodur der Frieden unſeres paritätiſchen Volkes geſtört werde; werde ; der Staat müſſe deshalb ein Oberauffi<tsre<t Oberaufſichtsreht beanſpruchen und es könne ſich fi<h nur fragen, ob dieſer entſprechende Paragrap hier an ſeiner richtigen rihtigen Stelle ſtehe. Es ſei geſagt worden, das Alinea 3 begründe ein Placet der allerſchlimmſten allerſhlimmſten Art und- und mache den Minifjer Miniſter zu einem Majordomus. Die Aufſicht des Staates ſei der katholiſchen katholiſhen Kirche gegenüber ein ein. anderes, als bei der evangeliſchen. evangeliſhen. Die Geſeße der ka- fa- tholiſchen Kirche Kirhs würden außerhalb desStaates des Staates gegeben, und der, der Regierung ſtehe nur zu, die Verkündung derſelben zu erlauben oder zu verbieten. Bei der evangeliſchen Kirche könne der Staat die Entſtehung eines Geſeßes inhibiren Geſetzes -inhibiren und müſſe auf dieſes Recht um ſo mehr beßehen, beſtehen, als der oberſte Träger des Kirchen- Kirchen=- regiments zugleich zugleih der Landesherr ſei, deſſen erhabene Perſon, nicht Perſon. niht in einen Konflikt geführt werden dürfe. Keineswegs werde die Kirche gehindert, mit ihrem oberſten Schirmherrn direkt verkehren zu können, es handle ſich lediglich fih lediglih um die Sanktion der Geſeße. Geſeye. Wenn man geſagt habe, man ſoUe ſolle das OberauffichtSrecht Oberaufſichtsreht genauer präzifiren oder auf einzelne Punkte beſchränken, ſo möge man doch, wenn es möglich mögli< ſei, ſolche ſolhe Punkte anführen; der Staat müſſe vielmehr das allgemeine Auffichtßrecht Aufſihtsreht haben. ..,Ob . Ob es richtig rihtig ſei, daß der Paragraph an dieſer Stelle ſtehe, möge gewiſſer- gewiſſer= maßen ein äſthetiſches äſthetiſhes Gefühl entſcheiden, ein Geſeß Über Geſey über das OberauffichtSre<t Oberaufſichtsreht müſſe exiſtiren, und es ſcheine doch \{<eine doh wohl der Synode angemeſſener, daß das Geſetz in der Kirchengeſeßgebung, als in der des Staates ſtehe. “Nachdem der Synodale Eichler ein Unteramendement, wo- nach nah in Alinea 3 ſtatt ftatt „von Staatswegen“ „von StaatSauf- ßchtswegen“ geſeßt Staatsauf- ſihtswegen“ geſezt werden ſolle, begründet hatte, erhielt zu gleichem Zwecke gleihem Zwe>e der Synodale Rogge (Buckau) (Bu>au) das Wort zu ſeinem Amendement, Alinea Z 3 in folgender Faſſung zu geben: geben : Ein von der Synode angenommenes Geſeß kann nur gleich- zeitig mit der Erklärung des Miniſters der geiſt1i<en2c. geiſtlichen 2c. Angelegen- heitxn, heiten, daß von Staatswesen Staatswegen gegen das Geſetz Gejeßz nichts vorliege, dem Könige vorgelegt werden. Der Synodale, ])1'. Dr. Techow, hatte gegen einzelne Punkte des Paragraphen erhebliche Bedenken, begrüßte aber den Grund- gedanken deffelben deſſelben mit Freuden, da er dem Summ-Episkopal- Summ-Episkopal= ſyſtem ein Ende mache und das abſolute Kirchenregiment ſelbſt einſchränke. einſhränke. Was Alinea 3 betreffe, ſo ſcheine \cheine es ihm ihr am beſten, wenn daſſelbe ganz wegfalle. Na<dem _der Miniſterial-Direkfor 1)r. Nachdem der Miniſterial-Direktor Dr. Förſter gegen einige Bemerkungen des Vorredners geſproohen geſprochen und auf deſſen Erwi- Erwiz derung nochmals no<mals replizirt hatte, erhielten die Synodalen von Goßler (Königsberg) und Hegel (Berlin) zur Begründung ihrer Amendements das Wort. Der Präfident Präſident des evangeliſckzen Ober-KirckJenratlzs ])r. Herrmcxnn evangeliſhen Ober - Kirchenraths Dr. Herrmann trat der einſeitig vorgekommenen falſchen Auffaffung Auffafſung des Almen Alinea 3 entgegen, in welches mehr hineingelegt werde, als daß man es auswge. auslege. Die Annahme, daß der Paragraph der Kirche nicht niht ganz würdig ſei, daß der Verkehr zwiſchen der. Ktrchenbehörde der Kirchenbehörde und dem oberſten Schirmherrn durch Ein- ſ<1ebung ſchiebung des Minifters erſchwert Miniſters erſhwert werde, ſei ganz unrichtig. Es ſolle der Ober - Kirchenrath Kirhenrath nur dem König keinen Entwurf zur Sanktion vorlegen dürfen, bevor er fick) ſi< mit dem Miniſter in Verbindung geſeßt habe. Alle übrige Kommunikaiion Kommunikation zwiſchen dem Könige und der Kirchn- Kirhen- behörde ſei völlig frei. frei, Wenn der Fan eintrete, Fall eintrete , daß ein von der Generalſynode angenommener Geſeßentwnrf Geſegentwurf im Kabinet des Miniſters zu lange liegen bleibe oder gar nichtbeantwortetwerde, nit beantwortet werde, ſo ſtehe dem Ober-Kircyenrath Ober-Kirchenrath der Zutritt zu Sr. Majeſtät ſtets frei. Die Beſtimmung ſolle nur bewirken, daß alle ſtaatlichen ftaatlihen Bedenken fallen müſſen, ehe ein kirchliches kirhlihes Geſeß zur Sanktion vorgelegt werden könne. Das ſei aUein allein des Königthums und der Kirche Kirhe würdig. Die Kirche erkenne im Staate den Bildner der Rechtöordnnng, Rechtsordnung, innerhalb derſelben fie ſie ihre erhabene Stellung ein- éin- nehme. In Preußen dürfe es nicht niht dazu kommen, daß der König _in ſeinsm in ſeinem Verhältniß zum Staate in Konfiikte Konſlikte komme mit ſeiner SteUung Stellung zur Kirche. Kirhe. Im Intereſſe ſowohl der Kirche als auch au< des Staates „ſei ſei das Alinea aufgeſtellt. - Zum S<1uß Schluß erklärte fick) Redner auch fich Redner- au<h gegen das Amendement Hegel. In ausführlichechde ausführlicher Rede gab der Synodale 131“. SchulzeWreS: lim) Dr. Schulze (Bresz lau) einen geſchicknlichen Ueberblick geſhihtlihen Ueberbli> über das aus der Reforma- Reforma=- tion hxrvorgegangene Summ=Epiſkopat, hervorgegangene Summ-Epiſkopat, das anfänglich den Fürſten nnr'als &ürſten nur als ein Nebenamt übertragen war, im 18. Jahrhundert aber ſo völlig im Begriff der Staatshoheit aufging, daß die Verfaſſer des Preußiſchen Landre<tes eincn8u1nm118 2915009113 Landrehtes einensummus episcopus gar ni<t nit kennen. Erft, Erſt, das Jahr 1848 brachte die Idee einer Trennung der Kirche vom Staate, die fick) ih nun theilweiſe vollziehe. Es ſei aber un- möglich, mögli, die preußiſche Landeskirche fick) ſich ohne den höchſten Träger des Kirchenregimentes zu denken, die Kirche würde ohne den- ſelben ſelben- zerfallen. Mit Befriedigung ſehe er in dieſem Para- Para= graphen einen Schuh Schug für den König, der dur< durch ihn bei ſeinen ſcinen völlig verſchiedenen Pfli<ten Pflichten als Oberhaupt des Staates und der evangeliſchen evangeliſhen Kirche in keinen Konflikikommen Konflikt kommen könne. Er Ex bitte daher um Annahme des Paragraphen. Jm entgegengeſeyten Im entgegengeſeßten Sinne äußerte fich ſi<h der Synodale Graf von Kraſſow (Diwiß). Man ſage vom Regierungstiſch, Regierungsti\<, daß er das Alinea 3 falſch auffcFſe; falſ ume da bedaure er die unklare unflare Sprache, "die die verſchiedene Uuffa ungen zulaffe. Auffaſſungen zulaſſe. Der Schwer- p'unkt wurde punkt würde künftighin beim Minifier Miniſter und nicht niht beim Könige liegen; er,!)eantrage er beantrage deshalb die Streichung Streihung des Alinea 3. _ Inznnſchen __ SInzwiſhen war vom Synodalen 1)r. Dr. Gierke (Breslau) em ein Amendement eingelaufen, wonach wona Alinea 3 lauten ſoll: Ein von der Synode angenommener Entwurf iſt .dem Miniſter zur Kenntnißnahme mitzutheiken. mitzutheilen. Der AntragfteUer Antragſteller motivirt dies damit, daß der Entwurf der Perſon Sr. Majeßät Majeſtät zu nahe trete und die freie Entſchließung des Königs beeinträchtige. Der Präfident des Evangeliſchen Ober-KirahenratheS ])r. Obexr-Kirchenrathes Dr. Herrmann empfahl nochmals, die nohmals, ‘die Vorlage in unveränderter Geſtalt anzunehmen; von den eingebrachten Amendements ſoi fur ſei für das Kirchenregiment das Amendement v. Goßler allein an- an=- nehmbar. . : Bei der nunmehr erfolgenden Ubßimmung Abſtimmung wurde unter Verwerfung der anderen Anträge §. $. 5 mit dem v. Goßlerſchen Goßlerſchen. Amendement, das durch durh ein inzwiſchen eingelaufenes Unter“- Unter- amendement für Alinea 3 alſo lautet: „.Bevor xin Bevor ein von der Generalſynode angenommenes Geſetz Geſeß dem K_öm e znr kirchenregimentlichen Könige zur kirhenregimentlihen Genehmigung vorgelegt wird, iſt dte_ Erklarung ift die Erklärung des Miniſters der geiſtlichen 2c. Angelegenhätcn geiſtiichen 2. Angelegenheiten , daruber darüber herbeizuführen, ob gegen den Erlaß deſſelben von Staats- auifichtSiyegen Staats auffihtswegen etwas :: zu erinnern ſei“ mit uberwregender Makorität überwiegender Majorität angenommen. Schluß S{hluß der Sißung: ch Sizung: < dahin, daß, ‘daß, wenn Vorredner Generalſynode wurde um Lk - 1t Die heutige (8.) Sisung Sizung der außerordentli<cn außerordentlichen Uhr durch dur< den Vorſßenden, _ cöffnet. : Vorſigenden, _tôffnet. erfaſſen, ' * üben iſt; jrafen “üben ift; ſrafen zu Stolberg-Wernigerode, mik „geſchäftlichen mit geſchäftlichen Mittheilungen Auf der Ta eSordnung Tagesordnung ſtand die Fortſeßung Fortſezung der Spezial; *ebatte Spezial- ebatte über die &egierungsvorlage R ngEarin von §.6 ab, - §. Slautet; $. 6 ab. — S. 6 lautet: Folgende éegenſtände e unterliegen ausſchließlich aus\{ließli< der landeskirch- ' en Gee ae ung: , . . lch landesfkirh- ichen Geſeßgebung : y A n 1) diſeßRegelungtder kir<lt<en Lehrſteihettz_ _ M Mtegelina der kirhlichen Lehrfreiheit; 2) die ordinatoriſche Verpfitchtnng her Geinlicbeu; „ ordinatoriſhe Verpflichtung der Geiſtlichen ; j 3) die zu allgemeinem landeskircbitcbem Gebrauxbe beſtimmien Katechiömuöetklärungen, Religioußlehxbucher, Geſangbuchex landesfkir<li<hem Gebrauche beſtimmten Katechismuserklärungen, Religionslehrbücher, Geſangbücher und WU)“ darifcben agen- dariſhen Normen. Soll die Einfuhrung ſo1<er klk<ll<ek Bucher Einführung ſolcher kirhliher Büchér und Normen nur für einzelne Provinzialb'eznke Provinzialbezirke erfolgen, ſo bedarf es der Zuſtimmung der betreffenden Provinzialſynqde. . Dnrch por- überaebende Provinzialſynode. Durch vor- übergehende Verhältniſſe bedingxe nnd bedingte und daher nu_r .zsitwciſe nur zeitweiſe liturgiſche Anordnungen Werden bmit F!X(lchflgung werden gn Sons des Komgö Königs vom Evangeli- ber-Kirrbenrat e ge ro ey; _ . " „ [(HU-5) ber-Kirchenrathe getroffen; O a F die Einführung oder Ab1<affung aÜgememer kirchlicher ' a e' . FeleK.“?)gA'enderungen Abſhaffung allgemeiner kir<licer iertage; ; M, vezungen der Kirchenvcrfaffung, Welche Kirchenverfafung, welche entweder die durch dur die Kirchengemeinde und Synodalordnung vom 10. September 1873 und durch die gegenwärtige gegenwärtige- Ordnung geſchaffenen Initttute Inſtitute der kirch- lichen lihen Selbſtverwaltung und Vertretung, oder den Grundſatz h_etreffen, Grundſaß betreffen, wonach das Kiccbénregiment Kicchenregiment des Königs durch „kouegialß, mtr kollegiale, mit geiſt- lichen lien und weltlichen Mitgliedern beſetzte KirchenbehorDen anSzu- 6 beſeßte Kirchenbehörden auszu- 6) die Kir en uchi Wegen Verlesung, cxllgemeiner' Kirchenzuht wegen Verleßung allgemeiner Pflichten der KirÖanlieder, .cſhowzie A ieder, ri die Diöziplinargernalt uber Wſtltche Disziplinargewalt über geiſtliche und andere Kircbcndiener. Kirchendiener. Bis zur anderweiten kirchengeſeßlizjen ngelung Fixx Dieziplinargewalt kirhengeſeßlici-en Negelung der Disziplinargewalt bei Dienſtvorgcben Dienſtvergehen der Suizerrnienkentxn,_©e11t- lichen Superintendenten, Geiſt- lihen und niederen Kircbcndienenfinden auſ Kirchendiener finden auf das ſormlrche Diözipimnr- förmliche Disziplinar- verfahren, ſowie auf die Vorlamige Dienſtcntbebuna vorläufige Dienſtenthebung gegen dix- die- ſelben die V:ſtimmungen dcr §§. B-\ſtimmungen der F$. 22, 23 Nr. 1,24, 1, 24, 27, 28,"31 iis 28, 31 bis 45 und 48 bis 54 des GejeßeI Geſeßes vom 21. Juli 1852 (G_efcß-_::amml. S, (Geſez-Samml. S. 465) mit der Maßgabe Anwendung, daſ; die' daß die in "dein dem enannten Geſeße dem Diöziplinarhofe _und din Pxoviuzialbehordxn Feigxlegien Bsfugniffe Disziplinarhofe und den Provinzialbehörden P igäleiten Befugniſſe von den Prpvinzinl-Konfiſtorten nach Provinzial-Konſiſtorien nah den fur für das Verfahren bei den Provinzialbebprdxn vorgrſ<ri_ebenen Be- ſtimmungkn Provinzialbehörden vorgeſchriebenen Ve- ſtimmungen zu üben find, ſind, die hem Dixztnlmnrhof betgeiegie dem Disziplinarhof beigelegte gut- achtlicbe achtliche Thätigkeit forifäklt und, dte Zyſtandtgkerten des antettal- beziehungSweiſe Staafs-Miniſterial-Reſtorts dem EvangclnchenOber- ' ai e *ukommen; " . fortfällt und die Zuſtändigkeiten des Minifterial- beziehungsweiſe Staats-Miniſterial-Reſſocts dem Evangeliſchen Ober- i athe zukommen; E . _ KlrchKrdi? kkir<li<en Erforderniffe E firchlichen Erforderniſſe der AnſteÜnngsfahigkcit Anſtellungsfähigkeit und die kirchlichen fir6lihen Grundſäße ü'ßer über die Beießung Beſeßung der geiſtlichen Aemter. Es lag ein Antrag des Synodaxxn Synodalen v. Kleiſt-Rxßom Kleiſt-Rezow vor, die Paragraphen 6 bis 9 der Kommnfion Kommiſſion zur weiteren Be- rathung zu überweiſen. (Schluß des Blattes.) - Das Ju iz-Miniſtcrialblatt veröffentlicht Iuſtiz - Miniſterialblatt veröffentliht einen aus 7 Abſchnitten beſteßenden, dn vom Geh. Oher-Infttz-"Rath' Ober-Juſtiz-Rath Kurl- baum 11. II. verfaßten Nufſaß Aufſaz über die geſ<aft_li<e geſhäftli<he Be- handlung der Vormundſchaftsſqchen. Demiexbm Vormundſchafts\ahen. Demſelb.n Blatt liegt eine Zuſammenſtcüung Zuſammenſtellung der Beſtmzmnngen uber Beſtimmungen über das gerichtliche geri<htlihe Hinterlegungsweſen bet. " _ bei. : Die Bundesraths-BevoUmä<1igtem Bundesraths- Bevollmächtigten: Königlich ſa<ſiſ<er ſächſiſcher Staats-Miniſter der Juſtiz Iuſtiz Abeken, Großherzoglich Großherzoglih badiſcher Minißerial-Präfidkni, Staatsrajk) _Eklftatter unk) Miniſterial-Präſident, Staatsrath Ellſtätter und Großherzog- lich lih badiſcher Miniſteriak-Rath Elſenlohr find m Miniſterial-Rath Eiſenlohr ſind in Berlin an- gekommen. - Tele ra i er — Teſlegraphiſher Nachricht vom 1. d. Mis. zufolne Mts. zufolge iſt S. M. S.g„ Jixcxoria“ S. N Sia in St. Thomas behnfs Ybloſung behufs Ablöſung S. M. S. „Auguſta“ eingetroffen. Ltheres S<1ff Wird Lehteres Schiff wird nun- ' eimrei e antreten. mehrSdie ZT Sſ ,Augußa“ iſt ie Heimreiſe antreten, E B E. „Auguſta“ iſ am 7. „November cr. vnn November ‘r. von St. Thomas in See gegangen, gegangen , traf am 9. 111 in La Gnayra em, Guayra ein, verließ, unter Anlaufen von Puerto Cabello, La Guayra am 11. und ankerte anfkerte am 14. wieder im Hafen von St. Thomas. Sa fen. Oreöden, Sachſen. Dresden, 1. Dezember. Der König und die Könéxzin Kinn haben heute ihre Villa zu Strehlen verlaſſen, und dns hiefigc das hiefige Königliche Rcfidenzſckzloß Reſidenzſhloß bezogen. Württemberg. Stuttgart, 1. Dezember., Dezember. Hier nnd und in den aquärtigen Garniſonsſtädten tynrde auswärtigen Garniſonsftädten wurde der geſxrtge (Frin- geſtrige Erin- nerungstag an die Kämpfe von „Villiers, Coeniüy, Villiers, Coeuilly, Cham- pignx] und Montmeslr] pigny und“ Montmesly in den Kreiſen der damaligen Waffen- genoffzn genoſſen begangen. n. KarlSru e, Karlsruhe, 30. November. Die Zweite .KatrYtaedre U meme nahm heut nl31< E längerer lebhafter Debatie Debatte den Adreßentwurf der Majorität, deſſen Verfaſſer Lamxr) Lamey ift, unt mit ſämmtlichen Stimmen der liberalen und_der demokratiſchen und der demokratiſhen Par- tei an. Derſelbe bewegt ſich \ſi< in den Sayxn Säßen der Thronrede und ſagt über den ReligionSuntcrrickzt'dengem1ſ<ten Religionsunterriht der gemiſhten Schulen, „daß die Förderung religiöſen und kirchlichen Lebxns den kir<lihen Lebens deu Aufgaben eines Staats nicht fremd gegenüber ſteht, der ſein Gedeihen m in der ſittlichen ſittlihen und geiſtigen Bildung ſeiner Angehortgen „ſucht Angehörigen ſucht und findet“. Die Adreſſe der Klertkalen, Klerifalen, deren Berichterſtatter v. Buß war, weicht in zwei Punkten ab. Der „eme Punkt'be- eine Punkt be- tont, daß die im Volke herrſchenden " Befurchtnngcn herrſhenden Befürchtungen ihre Queue Quelle in den kirchlichen StaatheſetZen hatten, kirhlihen Staatsgeſeßen hätten, und daß „auf dem von der Geſetzgebung bisher beſchrittenen Wxge de_r Frtxden nicht Wege der Frieden ni<ht zu hoffen ſei.“ Der andere Pnn:t_we1ſt Pun!t weiſt die obligatoriſche gemiſchte gemiſhte Schule zurück zurü> und wil! will den ]eßtgen Znſtand, jeyigen Zuſtand, d. h. den Gemeinden die Entſcheidung belaſſen. „Ueber Ueber die deutſche Frage, das Verhältniß des Staates zur Kirche, 1112 konfeffionsloſe die konfeſſionsloſe Schule und die wirthſchaftliche wirthſhaftlihe Lage lauten die betreffenden Ab- ſchnitte \hnitte der angenommenen Adreſſe: ' » ini ur. ie Einigung der deutſchen Nation“ hai Nation hat in der opferwxlxtgen Vatchiendéliebge- Éurcr .Königjicben Holzen eine opferwilligen Vaterlands per Königlichen Hoheit ‘eine unvergeſſene Forde- Förde- rung gefunden, und das badi1<e badiſche Volk iſt ift den Schulten [eines Schritten ſeines erha- benen Führers mit voller Hingebung _gcfolgi. gefolgt. In wiz<1ender wachſender Ent- wicklung widlung verſpricht dasjunge, aber mqchtige Riza!) das junge, abec mächtige Reich dem geeinigtcnzVatxr- geeitigten Bater- lande den rei<9n reichen Segen, der aus Zmer gioßen natiynalen einer großen nationalen Gemein- ſchaft beworgekyt, hervorgeht, ohne den EinzeÜandern m dex Wencn Einzelländern in der weilen und ſorgfal- tigcn forgfäl- tigen Pflege ihrer bejondercn bejonderen Intereſſen Hemmmſſe zn Hemmniſſe zu bereiten. "Auf Auf dem beſchrittenen Woge, Wege, die Grenzen de_r ſtaatlxchxn Anwiuckx anpartenfgh, der ſtaatlichen Anſprüche anparteiiſch, aber klar flar und mit Jeſtigkeik Feſtigkeit zu bezeichnen, „Wird, bezei<hnen, wird , ſo hoffen anch M,"- auch wir, es gelingen, die unbe ründcteu Beſorgmſſe unbegründeten Beſorgniſſe vor einer Gefahr fur für die Freiheit der rcligi ien religiöſen Ueberzeugung zu znſtxcuxn, zerſtreuen, und zwar um ſo mehr, als der wirkiame wirkſame Schuß _dieſer dieſer Freiheit eine der Grund- lagen der neueren Geſeßgcbung Geſeßgebung iſt. Er_n Geſetzxutwmff Ein Ute der die Uku- E wandlung dsr der beſtehenden Konfcſfions1<ulea Konfeſſioneſ<hulen in gewichte KGW: gemi <te f fen en durchführt, durhführt, entſpricht früher ausgeſprochenen Wunſchen dex Wyman? Wünſchen der F, Dabei ſind wir der Ueberzeugnng, Paß Ueberzeugung, daß die Förderung religioien religiöſen un kirchlichen kirhlihen Lebens den Aufgaben eines „Staates mchi _fremd Staates nicht fremd gegen- überſteht, der ſein Gedeihen in der ſittlichen. ſittlihen und geiſtigen Bildudng ing ſeiner Angehörigen juckt vnd ſut ‘und findet. Genie Gerne werden wir HaberRßcekr Dane Je wirkſamen Crtbeilung Ertheilung des religiöſen Unterrichts j:de_ thunliche u'- jede thunlihe Rü>- ſicht tragen, tragen. Die lange andauernde und weit verbrxttete StoerungDin verbreitete Sto>ung t andel und Induſtrie konnte chden ni<_t unheruhrt laſen. A ze ückkehr Baden niht unberührt laſſen, Á E ükehr normaler Verhältniſſe wird'abernn nicbt wird aber in ni<t allzu ferne n - ſi<t Aus- ſicht genommen werden dürfen. dürfen, und die alljeitigx Beherzmung allſeitige Beherzigung der eim- h dringlichen Lehren, welche die Kriſis gegeben, wird der Geneſung ene l“Miie eine lange Dauer verſprechen. Heſſen. Darmfiadt, ]. Darmſiadt, 1. Dezember. Nach Nah der Zuſam- menfteaung menſtellung der Ergebni e Ergebniſſe der Staatsſthuldentilgungskaffe-Rech- ver insli e Ka “italien mii Staatsſchuldentilgungskaſſe-Reh- verzinsliche Kapitalien mit 3,518,149 F1, Fl., Kapitalien & 21070 mitz1,00c0,000pF[., à 24% H C00 V, Kapitalien Ia 30/0'm1't 1,058,121_Jl., à 39/9 mit 1,058,121 F, Kapi- talien > 31% à 349/, mit 337,300 Fl., Kapitalten a_4?/0 unt „905,263 Fl., Kapitalien :*). 50/9 à 49%/, mit 905,263 FL., Kapitalien à 59% mit 433 Fl.; &l.; der p[anmaßtge Kapitalwertk) planmäßige Kapitälwerth des u zu Ende 1873 verbliebenen Rojhſchildſchen Rothſchildſhen Lotterie-Anlehens von z6-1 1 Millionen Gulden beträgt noch no<h 5,019,000 Fl. Mecklenburg. Fk. Me>&lenburg. Schwerin, 2. Dezember. Der Groß- herzog hat ſich ſi<h heute Morgen von, von hier nach. na< Neukloſter zum Beſuch Beſu<h des Seminars begeben, miri) wird Nachmittags 'von von dort weiter reiſen nach Wiswar nah Wismar zur Beſichtigung des Bataillons da- ſe[bft ſélbſt und Abends hier wieder- erntreffxn. wiedec eintreffen. Am Freitag Mor- gen, den Z., 3., wird Se. Königliche thctt fixk) nac)"; Rqſtock Hoheit ſi<h nah Rofto> be- geben, einigen Vorleſungen an dortiger Univerſtmt betw_ok)nen, Univerſität beiwohnen, Nachmittags das Bataillon in.Roſto< "beſichtigen in Roſto> beſihtigen und Mit mit dem Abendznge Abendzuge von dort hiorher Wieder zuruckfehren. hierher wieder zurü>kfkehren. Anhalt. Deſſau, ]. Dezemher. 1. Dezember. Der Herzog und Und Herzogin, ſowie die Prinzefſm Prinzeſſin Eliſabeth find ſind geſtern von Sondershauſen hier wieder eingetroffen. Schtvar bur =Sondershaufen. Sondxrshanſzn, Schwarzburg - Sondershauſen. Sondershauſen, 1. Dezember. Lie LYnd es geſeßſammlun g enthalt eme Mim- ſterial-Bekanntmachung, Land esgeſeßſammlung enthält eine Mini- ſterial - Bekanntmachung, die Bildung der StandeSnmts- Standesamts- bezirke und die Standesamjsftegel betreffend„ Standesamtsſfiegel betreffend, vom 27. Rover!)- Novem- ber 1875. _ 1875, — In der heutigen Landt'agsſißung wnrde"d1e Landtagsſizung wurde die Denkſchrift, betr. nachträgliche nahträglihe Genehmigung des Geſeßes uber Geſeges über Einziehung des Sinatspapiergeldes, Staatëpapiergeldes, berathen und dieſem Geſeye Geſeße die Zuſtimmung gegeben. Ebenſo wurde. wurde zu de_m Gxſeßentwurfe dem Geſeßentwurfe über den Vetriev Betrieb von Dampfkeffeln Dampfkeſſeln das Emverſtandmß d'es L_and- Einverſtändniß des Land- tages erklärt. In nächſter Woche werden nach'der nah der Mittheilung des Herrn Präſidenten die Etatber-athungen Etatberathungen beginnen. Sämumbur = Schaumburg - Lippe. Bü'ckebnrg, _30, Büc>eburg, 30. November. Am geſtrigen Tag? Tite fand am Fürſtlichen Hofe 018 Verlohung die Verlobung der Prinzeſ ſ in Prinzeſſin Hermine, „Tochter Tochter des xegierenden Fnrften, regierenden Fürſten, mit dem Herzog Maximilian von Wurttembergußatt. (Prinzeſfin Württemberg ftatt. (Prinzeſſin Hermine iſt iſ die am 5. Oktober 1845 geborene nlteſte älteſte Tochter dcs des Fürſten Adolf anchatimburg-Ltppe zu Schaumburg-Lippe und der Fnrftm Fürſtin Hermine, geborenen Prinzeſfin zu Waldeck Walde> und Pyrmont. Herzog Maximilian iſt ift der am 3_. 3. September 1828 auf Schloß Taxis bei Neresheim geborene einzige Sohn des 1860 verſtor- benen Herzogs Paul von WürttemberZ nnd dex Württemberg und der 1870 verſtorbenen Herzogin Sophie, geborenen Prinzeſnn Prinzeſſin von Thurn und Taxis. Der Herzog iſt württembergiſcher Mazor- iſ württembergiſher Major. von der Armee.) e errei :ngam. eſterrei<h-Unugaru. Wien, 2. Dezember. Die im an das FnßxrjiumchRothſxhild-Kreditanſtnlt begelxene ſechsprozxnirge ui.gariſ<e oeſectinm Rothihild:Kreditanfialt begebene ſe<sprozentige uugariſhe Goldrente von Vierzig Mtllrzmen vierzig Millionen iſt, Wie wie die Preſſe“ meldet, nicht ni<ht zum Zweck Zwe> der Konvertirung der Konverttrnng dex Staats- i,<ulden, ſchulden, ſondern zu einem Reſerveionds dex Staatvkajſe bex Reſervefonds der Staatskaſſe be- ſtimmt. Der Cours beirage betrage 83, wahrcnd em konknrnrendey franzöfiſages während ein konkurrirendes franzöſiſczes Konſortium nur 81 geboten habe. Veſt, Peſt, 1. Dezember. Im Abgeordnetenhanſe wnrde Abgeordnetenhauſe wurde die ailgemeine allgemeine Debatte über da? Handels; das Handels- und Ackerbanbud xt fortgeſeßt. Johann A>erbaubudget fortgeſezt. Iohann Simonyi (gußexfte (äußerſte Linke) ſprach fur 16 ſpra< für die Löſung des Handels- und ZoUbundmffes' Zollbündniſſes mit Oeſtxrre'i<. Oeſterreich. Karl Szathmarr) Szathmary (liberale Partei) forderie forderte die Selbſtandrgchhung Selbſtändigmahung des ungariſchen Kreditweſens; er wunſchte, wünſchte, daß namentlich nn namentli<h im Oriente, überhaupi überhaupt in den Ländern, niit mit denen Ungarn direkte Handelsbeziehungen unterhält, ungariſche Konſulaie' Konſulate errichtet würden. Ignaz Helft), Helfy, die Löſung des Zollpertrages Zollvertrages mit Oeſter- reich rei<h befürwortend, ſchlug {lug die Entſenkzung elner parlamentartſchen Kommiiſwn Entſendung einer parlamentariſhèn Kommiſſion vor, die der Regierunq tn Regierung in den Verhandlungen rmt Oeſterreich mit Oeſterreih zur Seite ßehenioU. Iulius Kanß ſprach mxtgroßer ſtehen ſoll. Julius Kaugz ſpra<h mit großer Entſchiedenheit gegen dre Aufloſung „dcs Zoll; die Auſlöſung des Zoll- und Handelsbündniffes Handelsbündniſſes mit Oeſtxrreick). Oeſterreich. Dieſelbe ſet “nur ſei nur in einem Falle gerechtfertigt, hann gerehtfertigt, dann aber unbedingt nothwendig, nämlich nämlih wenn Oeſterreich Oeſterreih in dcr der Verzehrunzsſteuer- frage nicht nachgiebiger fein ſollts, als" bishex. nit nagiebiger ſein ſollte, als bisher. Redner wrderlegte widerlegte die Theorien der Schuyzöllner und" dxuckte Shußzöllner uvd drüd>te die Uelzerzengnng aus?, Ueberzeugung aus, daß der Monarch Monar es nicht gleichgulng anſehxn konnte, nZenn dre nit gleihgültig anſehen könnte, wenn die Theile der Monarchie, deren beider Wohinhm gletchmaßtg Wohl ihm gleihmäßig am Herzen liegen müſſe, in erbitterten: Zonriege nnt erbittertem Zollfkriege mit einander [?e- be- griffen ſeien. Er forderte die Regierung auf, troß des Geſchreies der öſterreichiſchen Schußzöllner, 6er de_r bevorſteßenden bei der bevorſtehenden Verhand- lung mit Oeſterreich auch Öeſterreih au< künftig die Fahne des Freihandelß Freihandels hochzuhalten. Ernſt Simonyi nannte 2.9 uxiparlamentariſck), es unparlamentariſh, die Perſon des Monarchen als PreſſtonSmittel Preſſionsmittel in den.Vorderg,ruind den Vordergrund zu ſtellen. Der Handels-Miniſter_ Handels-Miniſter Baron Smmnm Simonyi gab einige Dctailaufklärnngen, Detailaufklärungen, worauf die Stßung Sizung geſchloſſen ward. . _- waxd. i In der heutigen Konferenz der liberalen Pgrt'et Wurde Partei wurde beſchloſſen, während der Budgetverhandlungen jagltxh täglich von 10 bis 2 und von 5 bis 8 und an Sqnntagen Sonntagen von 11 MS bis 2 Uhr Sißungen Sizungen abzuhalten, ivxil weil ſonſt die Regierung neuer- dings gezwungen wäre, Jndemnnat Indemnität zu fordern. Sodann“ Sodann wurde das Budgei Budget des Honved-Minifterrums dur<bexathen._ Honved-Miniſteriums durberathen. Die vom Finanzausſchuſs Finanzaus\huſſe geſtrichenen 12,000 Fl“. fur Fl. für die Poſt „Adlatus dcs OOer-Kommandanten“ des Ober-Kommandanten“ wurden bcnnlligt. DeLAntrag bewilligt. Der Antrag Berze- wiczn's, wiczy's, 250,000 Jſ. durch Fl. dur Erſparungen tm im Centrale, dnrch Streichung dur< Streichung. der Perſonakzufchliige Perſonalzuſhläge und Herabmmdexnng (Jer Uebungözeik hereinzubringcn, wurde'vom Ponved-Mmtſter em- Herabminderung der Uebungszeit hereinzubringen , wurde vom Honved-Miniſter ein- gehend bekämpft und von der Partei Parte! abgelehnt und das ganze Budget bcwiUigt. D v (W T B) Die bewilligt. S S ien. Brü el, Brüſſel, 2. - ezem er. . . . “ Detheilrgtenkammerſſhat Dezember. i Wi:B: j U Sur t heute die Berathung ties des Etats fur für das Miniſterium des Auswärtigen zu Ende gefuhrt und,de_n geführt und den Etat genehmigt. Von dem Dcputtrlen Dedecker Deputirten Dede>ker wurde dabei die vor einiger Zeit in der Scheide Schelde erfolgte Wegnahme eines däniſchen Handelsfahrzenges durch ern niederlan- diſchcs Kriegsſchiff däniſhen Handelsfahrzeuges dur<h ein niederlän- diſ<hes Kriegsſ<hiff mit dem Beinerken Bemerken zur Sprache ge- bracht, daß dieſer Fall die Rechte Peigtcnö m"hohet_n Maß; 11e- Belgiens in hohem Maße be- rühre. Der Miniſter des Answchgen erklnrte mdeß, [ener Auswärtigen erklärte indeß, jener Zwiſchenfall ſei nach nah verſchiedenen R1<tungen Richtungen hin vnn von Bedeutung und Wichtigkeit, und erſ<eine ,es erſcheine es ihm zur Zeit nicht oppoxtnn, opportun, daß derſelbe zum Gegenftand einer Beſprechung Gegenſtand ciner Beſprehung gemacht wurde. ro britaunien würde. roßbritannien und Irland. Zo'ndonx Jrland. London, 3. De- zembecrH. (ZI. SObiA f T. B.) Der hieſige franzoſiſche BoZſ<af= "ter franzöſiſche Botſchaf- ter Marquis d'Harcourt hat ain am 27. November eme eine De- peſche an den Herzog v. Decazes gerichtet, m in welcher er konſta- tirt, da daß Earl Derby fi< ſich in Betrxxf DEE der S_uez-Nn ele en- Suez-Angelegen- heit Yolgendermaßen E eabibnalin ihm gegenu er geaußert ha e:, gegenüber geäußert habe: land kaufte die Suezkanal-Aftien, nur um zu verhindern, daß von anderer Seite eine gxoßere' größere betreffenden Stelle eintrete; dre die Aktion des nicht niht geradezu die Adminiſiration Adminiſtration des Suezkanals durch em dur<h eia nie ſeine im Oberhauſe vor, vor einiger rung zurückziehen, welche zurücziehen, welhe dahin ging, ng- ng=- Präponderanz an dxr engliſchen M1- der engliſhen Mi- niſteriums ſei hierbei eine rein defenßve defenſive geweſen. Derby werde ' ' d'kat in Vo chla bringen i i dikat in Vorſchlag bringen, er werde aber mtcrnanonales Syn! rſ g Zeit g,ema<te Lieu es internationales Syndi rſ<lag Sud L ddie T daß England gegen ie ſtand die ſtand“ erheben würde. - Bezüglich dex würde, — Bezüglih der bereits beknnnten Na<ri<t, bekannten Nachricht, daß der Kriegs-Minißxr demnachſt ,emen pollxgea Kriegs-Miniſter demnächſt einen völligen Mobiliſirungsplan der engluclxen engliſhen Armee 1m_ KrieZsfalle im Kriegsfalle veröffentlichen werde, bemerkt die „Times“, dnrch dre Veroffent- lichung dur< die Veröffent- lihung eines derartigen Planes“ welcher m aUen _andxren Planes, wel<her in allen anderen Ländern geheim gehalten werde, zeige dasoexigliſch'e Yimtßxrmm, das engliſche Miniſterium, daß es vorziehe, irgend einem moglichen Jklnde hteruber QUfOk- möglihen Feinde hierüber Jnfor- mationen zu gewähren, als die engliſchen Ofüzierc dur< Offiziere durh Unkennt- niß der Sa<e Sache in Verwirrung und Verlegenheit zu ſeYen. Frankreich. ſehen. Fraukreich. Verſailles, 2. Dkzember. Dezember. (W. T. B.) Die Nationalverſammlnng Nationalverſammlung berieth heizte heute mehrere anf auf Eiſen- b a hn anl agen bahnanlagen in den mittleren und ſüdlichen Lanhestheilen bezug- li<e Landestheilen bezüg- lihe Vorlagen; die Berathung war ohne allgemeineres Intereſſe. In dsr der morgigen Sißung ſoll Sigzung ſ\oll die Verathnng Berathung dieſer Vorlagen fort- geſeßtwerden. _ geſeztwerden. — Von denAvtheilungen dex Natxonalverſ amm- lu n gwurdeheute den Abtheilungen der National verſarmäm- lungwurdeheute die Wahlder K o m mi f ſto n Kommiſſion vorgenommen, w'elckze welche die auf die Auflöſung der Nationalverſammlung xbezuglichen bezüglichen Anträge Oerathen 7011; berathen ſoll; es wurden 9 Mitglieder dxr Mitgliedec der Rechten und 6 Mitglieder der Links:: Linken in die Kommiſſion geivnhli, Sanin!!- li<e Kommiſfionsmitglicder find gewählt. Sämmt- lihe Kommiſſionsmitglieder ſind darüber einig, daß die Anfloiung Auflöſung der Nationalverſammkung Nationalverſammlung zu einem möglichſt möglihſ nahen Zettpnnkte Zeitpunkte zu erfolgen habe; von der Rechten iſt für den 13. Februar k. I., von der Linken für den 20. Februar 1. k. I. die Vornahme der Wahlen zur neuen geſeßgebenden Verſammlung beantragt. Spanien. Madrid, 2. Dozember. (W._T, Dezember. (W. T. B.) Dre Die erwartete Modifikation in der Znſamnixnießttng des Zuſammenſezung Des Miniſteriums iſt nunmehr erfolgt, der Konig_nat der-König hat heute Ca- C à- novas del Caſtillo zum Miniſter-Praſidenten, 'den Miniſter-Präſidenten, den ſeitherigen Jnſiiz-Minifter Juſtiz-Miniſter Calderon .Coblaunteé zurn Munſter Coblantes zum Miniſter des AUSrvärtigen, Auswärtigen, den ſeitherigen Miniſter fur offentheArbei- für öffentlihe Arbei- ten Herrera zum Juſtiz-Miniſter nnd Toreno' zum„Arbx1_tS-Mi- Iuſtiz-Miniſter und Toreno zum Arbeits-Mi- niſter ernannt. Bezüglich Bezüglih der übrigen Miniſterpojißn nt Miniſterpoſten iſt keine Aenderung eingejreien. Cakderon Coblnntes wnr, nne, verkaufst, eingetreten, Calderon Coblantes war, wie verlautet, zunächſt für die Miſfion Miſſion an die papſtltchc Kune .beſttmmt', päpſtlihe Kurie beſtimmt, hat aber die Uebernahme dieſer Stellung ans perſoniichen Grunden ab :le nt. , g Ü Nach ‘ aus perſönlichen Gründen abgelehnt. j G 2 Nah hier eingegangenen Nachrichten hat dkr der General Liz- zaragaeineBeſprechung mitDon zaraga eine Beſprehung mit Don Carlos gehnbt. gehabt. Von den hieſigen Journalen wird dieſe „Zuſatnmenknnſt mn dxn Zuſammenkunft mit den von Lizzaraga beabſichtigten Vorſchlagen Vorſchlägen eines Convcnto m Convenio in Ver- bindung gebracht. Türkei. Wie die „N, „N. Fr. Pr.“ mittheilt, hat Naſfir Naſſir Paſcha, Gouverneur von Baffora, Baſſora, dieſer '„T'age ¿Tage dem Großvezir" gc- Großvezir ge- meldet, daſ; daß drei kleine unabhängige Staaten„ zwnckzen Staaten, zwiſchen dem Gebiete des Imams von MaScat Mascat und der Provinz chid Nedid gelegen, fich freiwinig ſi< freiwillig der i_iirkiſchen türkiſchen Oberherrſchaft unis]:- wvrfen unter- worfen haben. Die neurn Landerſtreckcn neu-:n Länderſtre>en werden wahrſcheinwch dem wahrſcheinli dern Vilajet Bafforn Baſſora einverleibt werken. werden. Rumänien. Bukareſt, 2. Dezember. Dezember: (W. T. B.) Der Fürſt hat die Statuten der _Banqne dc Bniareſt, Banque de Bukareſt, welche ihre Thätigkeit demnächſt beginnen wrrd, genehnngt. -_- wird, genehmigt. — In - Folge ſtarken und anhaltenden Schneefallxx, Schneefalls, der die Kommunikationen vielfach vielfa<h unterbrochen hat, find ſen ſind ſeit 3 Tagen alle Poſten angeblieben. Rußland ausgeblieben, ußland und Polen. St. Petersburg, 1. De- zember. Am Tage des Ordensf_eſtes_des St.Georg?- Ordensfeſtes des St. Georgs- Ordens, den 8. Dezember, wird im „Winterpalats Winterpalais im Beiſein dcs des Kaiſers Gottesdienſt und dann'eme Pnrahx nljler Bitter dann eine Parade aller Ritter des Georgs-Ordens und des Ehrenze1<en§ fur xmlrtarrſckze Ans- zcickmung Ehrenzeichens für militäriſche Aus- zeihnung ſtattfinden. Das Kommando uber dic über die ganze Parade wird der interimiſtiſck)e Ober-BefetzlShgber ,der interimiſtiſhe Ober-Befehlshaber “der Truppen Her der Garde und des St. Petersburger Militarbezirksz Generak-Ndzn- Militärbezirks General-Adju- tant Biſtrom führen. Ferner n:,rdxn kommandtre'nxrm Georgs- Saal: w:rden kommandiren: im Georgs» Saal : General-Adjutant Fürſt Sſmxntopqlkz'Mirski; 1m Wappqn- ſank Sſwjatopolk-Mirski; im Wappen- ſaal die geſammte Infanterie: dcr Gxoßfur1t-Thronf91ger; nn Alkxander-Saal der Großfürſt-Thronfolger ; im Alexander-Saal die geſammte Knvnüxric: .der Großfnrft_ Kávallerie : ‘der Großfürſt Wla- dimir Alexandrowitſch, Alexandrowitſh, und im Piquetzimmer die gcinnnnte Artillerie: geſammte Artillerie : der Chef der Axtillerie Artillerie des St.. St. Petersburger Militar- Militär- bezirks General-Adjntant General-Adjutant Fürſt Maffalski. __- Kcabnli-Paj cim, Mafſalski. — Kabuli-Paf <a, der nen neu ernannte türkiſche türkiſhe Geſandte am „Kaiſerlichen Kaiſerlihen Hofe, iſt am Sonntag hier eingetroffen. _ | Aſien. Japan. Iapan. Die Kultur-Entrvickeiung 111 Kultur-Entwielung in Japan hat wiederum einen bedemſamen Fortſchritt," die?:mai bedeutſamen Fortſchritt, diesmal auf dern Ge- dem Gée- biete der Re<t§pflege, gemacht.. E:; nnd m vnn: Rechtspflege, gemacht. Es find in vier der grnßeren größeren Städte Japans, nämlich nämli<h in Tokio, Oſaka, .Nagaſaki Ofaka, Nagaſaki und Fukuſhima Appellationsgeortckße, unh m.der Haupt- Appellationsgerichte, und in der Hau pt- ſtadt des Reichs ein Kaſſaticonshof Kaſſationshof eingerichtet und zn; gleich u- gleih die Beſtimmungen veröffentlicht 1vor,den,*1')nr< welch? day veröffentliht worden , dur welche das Verfahren vor dieſen Gerichten gcreZelt wnd. walſnxhen konnen hierna< geregelt wird. Civilſachen können hierna<h unter allen Umſtänden. einer Umſtänden einér erneuten qufnng durch Prüfung dur< das AppeUationE-gericht Appellationsgeriht des chrrkYnntcrworfen wcrden._ Bezirks unterworfen werden. In Strafſachen iſt if die Appellation nnzulaſiig. unzuläſſig. Dagegen nnterlxegen unterliegen die Erkenntniſſe erſter Inſtanz m Strcrfſackxxn. nnd d1e_ Er_kennt- niſſe Jnſtanz in Strafſachen, und die Erkennt- niffſe zweiter Inſtanz in (Zivilſachen Her, Anwchinng Mitteln Civilſachen dec Anfehtung mittelſt der NichtigkeitsbeſckWUde Nichtigkeitsbeſ<hwerde bei dem Kaffationshof, Kaſſationshof, unter der Vnrans- ſeßnng, Boraus- ſezung, daß eine Kompetenzüberſ<rettnng Kompetenzüberſchreitung vorliegt oder die Ge- ſetze verleßt ſeze verlegt oder unrichtig angctvßtidct wordenfind. angewendet worden find. Man eZ- eso kennt in der gerichtlichen Organiſation ſmnohk Wie m'den Grum- ſowohl wie in den Grund- zügen des Verfahrens das cnropätſcße'Vorbild, europäiſhe Vorbild, und Mit Recht. ſteht mit Ret ſicht die japaniſche japaniſhe Regierung in dcr Enneßung „dieſer der Einſezung dieſer neuen GernHtS- höfe, Gerichts- hôfe, welche die Anerkennung d'er Vertragßma<te der Vertragsmächte gefunden haben, einen großen Fortſchritt ſtaatlicher Entwickelung. rika Ne Entwi>kelung. rífa, Ae ten, Kairo, 2. Dezember.. Dezember. (W. T „B.) Demeernehinen Ic? T. B;) Stix Vetkidinen La hat der Khedive die ihm gxhorigcn Suezkanalaktien gehörigen Sue zkanalaktien an England ganz nnter unter den namlt<2n Bedingungcn nämlichen Bedingungen verkauft, unter denen Zr, er dieſelben ſelb beſaß, ſelbſt beſaß; die Behauptung, daß das vcrtnngmaßig nach vertragsmäßig nah 90 Ja ren em- Jahren einñ- tretende Heimfallsrecht deo thdiſve v'on Heimfallsreht des Khedive von den hure!)- dur< England gc- ge- kauften Aktien ausgeſckjloffcn ſel, wrrd „damit „hinfallig; nnr!) dic ſtatutariſche ausgeſchloſſen ſei, wird damit binfällig ; auch die ſtatutariſhe Beſtimmung, wonach kpm Aktienbxfiyer wona<h kein Aktienbeſiger mehr als 10 Stimmen bei den Generalverſamminngen fuhren Generalverſammlungen führen darf, ' ' 'n m unkte alterirt. „ iſt m ke1(LPTPT. in keinem Punkte alterirt. \ S R B.) Aus Aden vom 30. i». v. M. ubxr Lon- über Lön- don eingegangene Depeſchen „melden, melden „, daß, nach dor: na< dori vorlie- genden Nachrichten aus Zanzibar, agypttſ<e ägyptiſhe Truppen ſich {ih der zum Gebiet des Sultans von Zanzibar j?ehörigen L_)rte I a be Orte Juba und KiSMayu Kismayu am Ausgang des Inba aſſes kemi?- th, Jubafluſſes rie Fgt, die Truppen des Sultans entwaffnvt entwaffnet und die turkiſ e iürkiſhe tilagge aufgezogen haben. VerZiUNFeſeRh Lei @ Stiftungen be as Direktorium der » uſe and“ on ,_ - ſteher?) Hufelandſ<hen , _be- dvs aus den Herren HouffeUe," Quinckx, Milan? Houſſelle, Quin>-,, Wilms und Frerichs, hat ſoeben den 44. 44, Jahresbericht veroffentgcht. veröffentlicht, Danach betruzß xie betrug die Einnahme der Stiftungskaſſe Stiftungsfaſſe zur Unterſtu ung noxhleidenderxlerzte Unterftüßung nothleideuder Aerzte 93,450 Thlr., darunter 85,100 Thlr. vaot :ken; Hypoth:ken; die Audgabe ſvme nun ro Ausgabe ſh lite nung pro 1873 betrug 1) e die definitiv überwieſene Staats! <ul_d End? 11873: Staats #\<uld Ende 1873: 11,838,267 Fl. Dieſe Summe theilt ſteh m ſh in un- Einſeßung einer derartigen Adminiſtration keinen Wider- “503 1 . 3480 5503 Thkr. (3480 Thlr. Penſioncnvund Unterſiüsungen), , o . YF; aYifn QMMYI kyo(né17,947 Thxr. Penſionen und Unterſtüygungen), „fo L D A Beſtante Gt 87,947 Thir. verbleibt. - Die Dr. ngxs S dde