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Vormittag auf der Yacht „Hohenzollern“ den Gottesdienſt ab. Später beſuchten Seine Maxeſtc'z't Majeſtät den in Molde eingetroffenen Dampfer dcr Hamhurg:Amcrika-Linie der Hamburg - Amerika - Linie „Prinzeſſin Victoria Luiſe“, deſſen Paſſagiere, Paſſagiere eingeladen wurden, die „Hohenzollern“ zu beſichtigen. _Gieichzeitrg wuxden auch Gleichzeitig wurden au die Einwohner von Moldc Molde zur Beſichtigung des Kaiſerlichen S<iffes Kaiſerlihen Schiffes zugelaſſen. Der hieſige Großherzoglich heſſiſche Ge andte heſſiſhe Geſandte von Neid- hardt hat Berlin mit Urlaub verlaſſen. ſ Der, | Der hieſige franzöſiſche BoiſchaZtZr Oa Marquis d 6 No ailles bat de Noailles hat Berlin mit Urlaub Verlaſſen. verlaſſen. ährend ſsiner ſeiner Abweſenheit fungiert der BotſchaftSratl) Botſchaftsrath Herr Gaſton Prinet als GL- Ge- ſchäftsträger. Laut Meldung des „W. T. B.“ iſt S. M. S. „Char- lotte“, _Kommandxmt: Kommandant: Kapitän zur See Vüllers, am 28. Juli 111 WisbÉ in A angekommen und an demſelben Tage nach nah Chriſtianſand in ee See gegangen. S. M, M. SS. „Irene“, „Jrene“, Kommandant: Fregatt€11:Kapitän Fregatten-Kapitän Gildemeiſter, und „Gefion“, ſtellvertretender Komman- dant: Kapitänleutnant Weniger, ſind geſtern von Colombo nach dsn Seycheüen in_SLe den Seychellen in See gegangen. S. M. S. „Fürſt Bisniarck“, Bismar>“, Kommandant: Kapitän zur See Graf von Moltke, mit mit“ dem Chef des Kreuzer- Geſchwaders, Vize-Admiral Vize- Admiral Bendemann an Bord, und S. M. Torpedoboote „8 R“, „S 91“ Kommandant: Oberleutnant zur See Püllen, und „Z „S 92“, Kommandant: Kapitänientnant Kapitänleutnant Pfundheller, ſind am 29. Juli von Kobe in Yokohama eingetroffen und beabſichtigen, am 7. Auguſt nach nah Hakodate iii in See J YYHM' . &! E . M. S. „Geist“, „Geier“, Kommandant: Korvetien=Kapiiän Korvetten-Kapitän Bauer, iſt am 27, 27. Juli in Kobe angekommen. S. M. S.„Jaguar“, S. „Jaguar“, Kommandant: Korvetten:Kapitän Korvetten-Kapitän Berger, iſt am 26. Juli in Yokohama Yoköhama eingetroffen und beab- ſichtigt, am 1. Auguſt nach nah Hakodate in See zu geHen. gehen. Der Dampfer „Rhein“ 'mit ‘mit den abgelöſten Be- ſaßungen derSchiffe inOſt-Aſien in Oſt-Aſien an Bord, TransPort: Transport- führer: Kapitänleufnani HUF, Kapitänleutnant Huß, iſt geſtern in Pork Port Said an- gekommen und Hut hat an demſelben Tage die Heimreiſe fortgsſeßt. fortgeſeßt. Königsberg i, i. Pr., 29.Juli. 29. Juli. Der Miniſter für Handsl Handel und Gewerbe Möller beſichtigte heute, wie „W, „W. T. V.“ B.“ meldet, das hieſige Bernſtein-Muſeum und hatte dann eine längere Beſprechung Über über wichtige Fragen des Handelsverkehrs. Heute Abend erfolgte die Rückréiſs nach Berlin, Rückreiſe nah Berlin. Kiel, 29. Juli. Zuli. Der Staatsſekretär des ReichSamts Reichsamkts des Innern, Staats:Minifter Jnnern, Staats-Miniſter Graf von Poſadomsky Poſadowsky traf heute hier ein und beſichtigte auf den Homaldswevken Howaldswerken das Schiff der SÜdpolar-Expcdition Südpolar-Expedition „Gauß“. Nack) Verabſ<iedung Nach Verabſchiedung von den Mannſchaften und den Gelehrten keßrte kehrte der Staatsſekretär am Nachmittag nach nah Berlin zurück. Sackxſen - Coburg: Gotha. zurü. Sachſen-Coburg-Gotha. Seine Königiicbe Königliche Hoheit der Herzog iſt geſtern fräi) früh und Seine Königlickge Königliche Hoheit der Großherzog vou von Heſſen geſtern Abend in Coburg eingetroffen, um der Henke ſtatt: heute |ſtatt- findenden Trcinerfeier Trauerfeier für den vsrſtorbßnen verſtorbenen Herzog Alfred beizuwohnen, an welcher, dsr der „Cob. Ztg.“ zufolge, auch die oberen Hof<argen Hofhargen und die Spißcn Spißen der Behörden theilnehmen. Großbritannien und Irland. - Frland. : Der Sekretär der britiſchen britiſhen Botſchaft in erlitx ViScount (Hough Berlin Viscount Gough iſt, wie „W, „W. T. B.“ meldet, zum Miniſter:Neſi- Miniſter-Reſi- denten in Dresden und Coburg ernannt worden. Im Oberhauſe theilie theilte geſtern Lord Roſeberuy _mit, Roſebery mit, er werde beantragkn, beantragen, daß die Bill, betreffend die_ Kontgiixhe die Königliche Erklärung bei der Thronbeſtei ung, EU die? Komnmſton Thronbeſteigung, an die Kommiſſion ur weiteren Erwägung zurückverwie?en Sin werde. Sodann wurde ie Weite zweite Leſung der Bill, betre end betreffend den Titel des Köyigs, ene migt: Königs, enehmigt: Lord Noſeberr) ſch ug Roſebery ſchlug vor, zu ſagen „Konig „König der kiten riten über See“, ſtatt „König allcr aller überſeeiſchen britiſchkn britiſchen Beſißungen“. Jm Unterhauſ e tHeilte Im Unterhauſe theilte der Finanz ekretär Finanzſekretär des Kriegs- amts Stanley mit, daß die Zahl der * uren, Buren, welche ſeit Ausbruch des Krieges gefangen _enommen genommen worden ſsjyn ſeien oder ſick) ſich ergeben hätten, era 33 000 etragc. - eiwa 33000 betrage. — Auf eine Anfrage Stewart's, Stewart?’s, ob die Regierung Ls fiir es für rathſam erachtete, China behufs Beſchaffung der Kriethtſchädigung Kriegsentſhädigung zu einer Erhöhung der Opiumſteuer zu ermuthigen, ermiderte erwiderte der U11ter:Staatsſekretär Unter-Staatsſekretär des Auswärtigen Lord Cranbourne, die Frage, welche Ein- künfte Chinas fiir für die Zahlun, dcr Kriegsontfthädigung Zahlung der Kriegsentſchädigung zu verwenden ſeien, ſei durch Ver?tändigung dur Beoitinbiguià der Mächte unter einander bereits erledi t erledigt worden. Der Erſte Lord dss Schatz: amis des Schaßz- amts Balfour legte emHauſe LincBot chaft dem Hauſe eine Botſchaft des Königs vor, welche beſagt: der König, von dem nnſthe Wunſche beſeelt, Lord Roberts zur Anerkennung für deſſen hervorragende Ver: Ver- dienſte als Ober:Kommandierendec Ober-Kommandierender in SÜd-Aſtika Süd-Afrika ein be- ſondercs Zeichexi ſonderes Zeichen der Gunſt zu geben, empfehle dcm aufe, dem Hauſe, Lord Roberts eme eine Dotation von 100 000 Pfund zu gemabren. gewähren. Die Verleſung der Botſchaft wurde von dM Iren den Jren mit [nuten Proteſtrufcn lauten Proteſtrufen aufgenommen. _ Auf eine Anfrage bemerkte der Unter : Staatsſokretär dcs AUerärtigen - Staatsſekretär des Auswärtigen Lord Cran- bourne, das Iluswc'irtige Auswärtige Amt wiffe nichts wiſſe nihts davon, daßirgend we_l_ e daß irgend welche Verhandlungen zwxſchén zwiſchen der portrtgieſiſchen portugieſiſchen und der briti chen" britiſhen Regierung wegen Verpachtung der Eiſenbahn xviſ ex), Lourenxo wiſchen Lourenço Marques und Neſſano Reſſano Garcia cm te rrttſche an ie britiſhe Regierung gepflogen worden ſeien. - Ein? Ankxa, e, oh — Eine Anßxage, ob es “wahr ſki, wahr ſei, daß emsm einem Londoner Blatts Blatte weitere offizie e Mttthetiungen offizielle Mittheilungen verweigert worde'n worden ſeien, beantwortet? beantwortete der Staatsſekretar Hes Staatsſekretär des Kriegsamts Brodrick dahin, daß das betreffende Vlatt_ tt_n Blatt im Laufe dieſes Jahres zweimal über bevorſtehextde bevorſtehende Ereigniſſe Mittheilungen ebra<t habe gebraht habe, welche auf geheimen amtltchen amtlihen Dokumenten Jeruhten. Vliſien r habe . / Malta, am Sonntag früh Biſeria fcüh Biſerta paſſiert. ___-_ I S R bereits einen Beamten entlaſſen, weil- weil derſelbe von ver- traulichen .Dokumenten traulihen Dokumenten einen . 1 emacht habe. Das Haus werde ihn offentltch hoffentlich darin untex- tü en, ſolchen unter- tüßen, folhen Vorkommniſſen ein Ende zu machen, die ni t iiur niht nur den Staatsdienſt in Mißkredit brächten, ſondem ſondern auch eine Gefahr Für I das Land ſeien. -- m — Jm weiteren Verlaufe der Sißung tour 2 wurde die Vorlage, betrc end betreffend die ländliche Grundſteuer, zu Ende Gegen den Schluß dieſer Verhandlung kam es zu lärmenden Auftritt'en. Auftritten. Während der Rede eines Liberalen ſtießen Konſer- vaxrye vative laut die Rufe aus: „Abſtimmung! Abſtimmun !“ 14, William Neßmond Redmond rief dagegen: „Polizei! KZio- 1izxi!“_ Po- lizei!“ und rtef_ rief dem Sprecher zu: „Warum halten Sie die Ordnung nicht aufre<t?“ Nach einer Reihe weiterer Unterbrechun erſ Unterbrechungen wurde William Redmond vom Sprecxer gynannt uz) „danach s genannt und danah mit 303 gegen 71" 71 Stimmen Ür _dey noch iibrigen für den no<h übrigen Theil der Sißung ausgexchloſſen. S Zwei WFA)? Mitglie__der e_rhoben Beſ werde, aß, iriſche Mitglieder erhoben Beſchwerde, daß . die Ab- ſtmxmqng hieriiber, MY ſtimmung hierüber A in vorſ rifthmäßiger vorſchriftsmäßiger Weiſe an- Jzekundigt L worden ſer. atrick O' rien ſuchte ſick) ſei. atri> O’Brien ſuhte ſich über leſen ieſen Gegenſtand mit" mit dem Sprecher auseinanderzuſeßen und wsrgerte fick), fick) mederzuſeßen. weigerte ſich, ſih niederzuſezen. Auch er wurde vom SYre<er Fnannt uni) Sprecher E und dann von dsr Sißung UUSgeſchloſſen. Wczhrend isſer Vorgange der Sigzung ausgeſchloſſen. Während dieſer Vorgänge war das Haus dickÉ O beſeßt und die Stimmung ſehr erregt, erregt. Von den iriſchen änken iriſhen Bänken ertönten mehrfache Proteſtrufe. Dock) Doch gelangte die zweite Leſung der Vorlage, ohne daß es zu weiteren Zwiſchenfälien Zwiſchenfällen kam, zur Annahme. In i Jn der gveſtxigen geſtrigen Sißung der Kommiſſion EW zur Prüfung der Entſ<adigung§anſprü<e Entſchädigungsanſprüche der aus Güd-Afrika ÜUZISWWſLLJLU Süd-Afrika ausgewieſenen Perſonen führte der Vertretcr Vertreter der britiſchen Regerung, Regierung, General Sir Joixi Arda [) N Ardagh aus, ])1'. Sispeking [)a e Dr. Sieveking habe geltend gemzcht, gemacht, daß ie de_utſ 6 die deutſche Regierung allem allein das Recht habe, zu entſcheiden, ob ]emand jemand deutſcher Unterthan ſei, und daß ſie die Möglichkeit zugebe, daß ein und dieſelbe Perſon zwei Nationalitäten angehören könne. Ec OLYaupte, Er A daß eine Perſon, die nicht niht Unterthan einer bs reundeien befreundeten Macht ſei und keinerlei Nationalität beſiße, auch beſize, au<h keinen Beiſtand von ſeiten der Kommifſton Kommiſſion erwarten könne. Die Hauptſtage Hauptfrage ſei indeſſen, ob die Anſprucherheber die Neutralität bewahrt hätten. Sir John Ardagl) Ardagh führte ſodann mehrers Jariſten mehrere Juriſten aus allen Theilen der der“ Welt an, um zu beweiſen, daß, wenn ein Unterthan eines befreundeten Staates in den Dienſt einer kriegfiihrenden kriegführenden Partei getreten ſei, er die ſick) ſih aus ſeiner Nationakität Nationalität ergebenden Rechte verloren und ſich ſeibec ſih ſelber der Behandlung ach als Feind aus- _cſeßt geſeßt habe. Auf die Frage Luſada's, mann Luſada’s, wann die Nieder- ändiſ<:ſüdafrikaniſ<e iſenbahn:Geſellſ<aft ändiſh-ſüdafrikaniſhe Eiſenbahn-Geſellſhaft zuerſt thäiigen thätigen Antheil an dem Kriege ?enommen A habe, lautete die Antwort, daß dies im O tober Oktober 1899 bei Be_inn Beginn des Krieges der FalX Fall geweſen ſei. Der Präſident der ahn van Kretjchmar Habe ails Kretſhmar habe alle Hebel in Bewegung geſcHt, geſcßt, um die Bahn in den Dienſt der Transvaal-ReJerunY A zu ſtellen, und die Angeſtellten hätten ſich ſi<h dieſem eſtre en Beſtreben mit ſehr wenigen NUSUahmen Ausnahmen angeſchloſſen. Einzelne derſelben hätten fich ſi<h an i rc ihre Konſuln gewandt, um ihre Neutralität zu bewahren, in dieſen FäUen Fällen ſei der Kommiſſion eine Erwägung in günſtigem Sinne zU zu empfehlen. berathen. Frankreich. Der Dampfer „Gera“, mit dem General: eldmarſchai] General-Feldmarſchall Grafen von Walderſee an Bord, iſt qeſtern orgen, wre geſtern Morgen, wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, in MYM Maier eingetroffen. Am 26. d. M, Vormitta s M. Vormittags holte die „ era“ „Gera“ im Mittel- ländifthen ländiſhen Meere die eimkehrende Panzer : Dimfion - Diviſion ein. Der General-Feldmarſ<ail General-Feldmarſchall Graf von Walderſee ließ derſelben durch “[aggenſignale dur<h Flaggenſignale herzliche Grüße und Ziückiiche VA S Reiſe wünſJen. Ade. Auf demſeiben demſelben Wege dankte er Contre-Admiral (Geißler Geißler und wünſchte der „Gera“ 'giücx- [iche glüd- liche Heimkehr. Beim Heranuahen Herannahen der „Gera“ „Gera” formierte fick) ſi die Diviſion in Kiellinis, Kiellinie, die Beſaßungeu Beſaßungen nahmen Paradcaufftellup . Paradeauſfſtellung. Sobald die „Gera“ das Hinterſtc SchiLf hinterſte 200 der Diviſion LWS! t batte, erreicht hatte, ertönte der Salat. Salut. Unter em dem Donner der Ge: Ge- ſchüße, einem dreifachen Hurra!) dsr dreifahen Hurrah der Mannſchaften und den Klängen des Preußenmarſches fuhr_ die; fuhr die „Gera“ an den in derſelben Richtung gehenden PanzeUchtffcn Panzerſchiffen vorüber. Der GenerabFeldmarſckmÜ General-Feldmarſchall nahm von dEr Konimqndobrücke der Kommandobrü>e der „Gera“ aus dis FZarade die E über die Panzeeriſ'ton Panzer-Diviſion ab. Graf von Walderſee äu ert? ſick) erfrsut äußerte ſi<h erfreut über die Aufmerkſamkeit des Admirais. - Admirals. — Am Sonnabend Nachmittag wurde Die „(Heca“ | „Gera“ fuhr dicht diht an die Küſte heran, Zn Al ier - heran. Jn Algier ange- kommsn, kommen, beauftragte der General-Feldmarſchall en Maxor den Major von Gebſattel und den Hauptmann von (Gemmingen Gemmingen mit Nr der Meldung bei dem Gouverneur und den Armee: Armee- und Marins-Kommandanten Marine-Kommandanten und machte dann am Nachmittag dem Vértretcr Vertreter des kommandierenden kommándierenden Generals, DiviſiUnH-General Diviſions-General de Belle arde Bellegarde und dem Marine-Kommandanfen Marine-Kommandanten Laportaire einen BeſZck), Beſuch, welchen beide Kommandanten am Abend er- widcrten. Nack) ‘er- widerten. Nach einer Meldung aus La Ciotat 119hm nahm das Ugtexſee- Unterſee- boot „Gnſtavc „Guſtave Zédé“, an deſſen Bord ſick) ſich der Miniſter- Fräſidsnt Waldeck-Rouſſſeau C o ſeau und der Marine-Mmiſter aneſſ an Marine-Miniſter aneſſan befanden, getern geſtern Morgen vsrſchredene Tanck)- verſchiedene Tauch- verſuche und andere Manöver vor. Italien. Ftalien. Geſtern, amJahrestage am Jahrestage der Ermorhung _des Köniles Ermordung des QLOS umbert, trugen, wie „W, „W. T. B.“ berichtet, in Rom 9 e offßntlichen alle offentlihen und viole viele Privatgebäude auf _Halbmaſt gchißte Kahnen. Halbmaſt gehißte Fahnen. Die Lädsn maren geſchloſſen,. Läden waren geſchloſſen. Viele Tauſende von heilnehmern an den Trauerfeierlichkeit_en_ Trauerfeierlichkeiten trafen au? dym aus dem ganzen Lande in Rom ein; auch die italieniſchen Kolonien nn im Auslande hatten Vertreter entſandt. . / Um 7 U r friih Uhr früh fand im Panxhcxozt etneTraxierxneſſe Päntheon eine Trauermeſſe ſtatt, welcher er der König und die Konigin, Königin, die Konigtn Königin Margherita, die Königin Maria Yig vyn PortuFal imd Pia von na und die Übrigen übrigen Mitglieder des K_0111gl1<en Hau es Königlichen Hau}es mit ihrem Hofſtaat beiwohnien. Die'Meſte beiwohnten. Die Meſſe wurde von dem Hof- kaplan Nim faplan Nitti geleſen. Die Kirche war innen ſchwarz ausgeſcblcxßen; ap 10 roße Vclarien, Palmen: Velarien, Palmen- und Cypreſſengruppxy erhq texn Cypreſſengruppen erhöÿten über der Thür wax eme war eine weithin iniſ; des tniß ‘des Königs gewrdmete Inſchrift gewidmete Juſchrift itte der Kirche ragte, yon brenneniyen Wachskerzen um eben, von brennenden MWachskerzen umgeben, ein mit den Koniqiicheri Inſignien geſchmückter mä )tiger Königlichen Jnſignien geſhmücter mächtiger Katafalk empor. Zaleeiche Kranz: Zahlreiche Kranz- ſpenden waren vor dsm dem - Sarkophag des _Konxgs Hmeert Königs Humbert niedergelegt. Von dem 5Pantheon begabxn ſich dre Maxſtaien D begaben ſi< die Majeſtäten und Me die Königliche Fami ie nach Familie nah der Kirche hel del Sudario, n'w wo Monſignore Lanza eine Trauermeffe zelebrierte, Trauermeſſe zelebrierte. Auf den an en ernſten Eindruck" Eindru>; ſichtbare, dem (Hedä Gedä angebracht. In Jn der I unan emeffenen Y unangemeſſenen Gebrauch , . Straßen wurden Alierhöchſtdieſclben Allerhöchſtdieſelben von der Bevölkerung ehrx 2? ehr- s fand im Pantheon die öffentlſxche E att, n derſelben nahmen die Ritter des Annunziaten- Ordens, die Präſidenten des Senats und der KammY u gi U viele Senatorsn Senatoren und Depzitirte, Deputirte, Ver- Heeres und der Flotte ſoryte ſowie der Zivil- Zivil behörden, ferner zahlréiche zahlreihe in tiéfe Trausr gekleidete tiefe Trauer gektleidete Damen theil. Auck) Auh der Schwager des Suitans, _Fertd Sultans, Ferid Paſcha, war anweſend. Monſignore Bianchi zelebrierte das Trauer: Trauer- amt. Die von Sgambati komponierte Meſſe wurde unter Leiner R Leitung von Über hundsrt über hundert Sängern aufgeführt. Auf em Plaße Plate vor dem Pantheon war eim: ungshkure Menſ<en- fur<tsv011 be, rüßt; eine ungeheure Menſchen- furhtsvoll begrüßt. Um 10ßformttta d Gedä tni eier ür en _ reu L Gedächtnißfeier für den welche <ſehr eindruckSon ebe eindru>svoll verlief. die Vertreter des Kontgs, KMF Königs, S Humbert das diplomatiſche diplomatiſhe Korps, ſämmtliche Miniſter StaatStvürdenträger, Staatswürdenträger, treter der Stadt, ÖGZ des menge verſammelt. Nachmittags fand die Huldigung des italieniſchen Volkes. Volkes, an dem Grabe des KöniZs Hnrnbért Königs Humbert ſtatt. Von 4 Uhr ab bxwegie fick) bewegte ſih ein Zug von aber 100000 Menſchsn über 100 000 Menſchen vom Exeriervlaß Exerzierplaß im Nordoſten der Stadt aus anf auf dem ng9 durckY Wege Me die Via Nazionale dem Pantkieon Pantheon zu. Die Straßen trugen Trauerſchmuck, alie Trauerſhmu>, alle Geſchäfte maren waren geſchloſſen; eine unabſehbare Menge ſäumte die Straßen ein und erfiilite erfüllte die Fenſter und Balkone._ Im Balkone. Jm Zuge ſ ritten ſchritten zuvörderſt die Abgeſandten der irakieniſ_<en Ko onien, italieniſhen Kolonien, unter ihnen der Gouvemeyr Gouverneur von Erythraa Erythräa Martini ſowie zahlreiche frühere und eßige Offmere jeßige Offiziere des Kolonialheeres; es folgten mit ihren Faßnen'dieoVertreter Fahnen die Vertreter der Provinz und der Stadt Rom, forme dl? alier ſowie die aller Provinzen und von mehr als Z000Städten unixGemeindexx desLandes, 3000 Städten und Gemeinden des Landes, ferner die Ab: Ab- ordnungen unzähliger bürgerl1<er _und militäriſcher bürgerlicher und militäriſher Ver- eine der Hauptſtadt und aller Landestheile; Fahlkeiäße Ne ehemalige Offiziere des Heeres und und- der Flotte videten en bildeten den Schluß des Zuges. Yder Me der Theilnekxmxr Theilnehmer trug eine Denkmünze mit dem * ildniß Bildniß des _ Komgs Königs Humbert; zahiwffe zahlloſe Standarten, Bannernnd Kcaxize Banner und Kränze wurden im Zu e getra en. Zuge getragen. Der Vorb€imarſ< Vorbeimarſ<h nahm JWLL zwei Stunden in An pruck). 5m Anſ\pru<h. Am Pantheon angelangt, dur<ſ<rrtten dur<ſchritten die Theilnehmer des Zuges Quges die Kirche Kirhe von der Re<ten' Rechten zur Linken, an dem arkophage voruber, vorüber, an welchem welhem ſie Kränze niederlegten. Unweit der Kirche löſte fick) “ſodann ſih ſodann der Big Qua auf. Die Kund- qebung gebung verlief ohne Storung her tönung Störung der Ordnung und ohne Zwiſchenfäkls "in oßne Bwiſchenfälle in würdiger und feierlicher Weiſe. Jn GeJenwart Gegenwart des Herzogsixer Herzogs der Abruzzen, als Ver- iretsrs treters des Koniqs, Königs, der Zivil: Zivil- und Militärbehörden und der (Geiſt- li<keit Geiſt- lichkeit fand geſtern in Monza die Grundſteinlegung [: zu der Sühne-Kapclle Sühne-Kapelle ſtatt, welche welhe der König an der SteÜe errichten Stelle errihten läßt, an welcher der König Humbert ermordet wurde. Hierauf wurde ebendaſelbſf_eine ebendaſelbſt eine Meſſe zelebriert. Sodann be- ab fick) ſi< der Herzog in die Kathedrale, wo gleichfalls eine rauermeffe 2Zelebriert rauermeſſe A wurde. Den Feierlichkeiten Feierlihkeiten wohnte eine große olksmenge Volksmenge bei, welche welhe aus der anzen ganzen Lom- bardei Uſammenäxeſtrömt Roma war. Die Stadt onza trug Traucrſ m1x<,.a ? Trauerſhmu>, .alle Geſchäfte waren geſ<loſſen. geſchloſſen. Am Nach- mitta beme te ſich mittag bewegte ſi<h ein überaus großer Zug, - der ſich ſi< auf eranla ſun Veranlaſſung der Munizipalität gebildet hatte, in tiefem Stillſ weigert durch Stillſhweigen dur< die Trauerſchmuck Trauerſ<hmu> tragenden Straßen der Stadt, in denen eine dichte dihte Volksmenge Aufſtellung genommen hatte, nach nah der Stelle, an-melcher Konig «Humbert an-welher König Humbert unter Mörderhänden_ſein Mörderhänden ſein Leben endete, zog an dem dort errichteten errihteten Kreuz voruber vorüber und legte zahlreiche prächtige Kränze an demſelben nieder, während die Muſik Trauermärſche pielte. 'Der Vürqermeiſter ſpielte. “Der Bürgermeiſter und der Deputirte Pcnnati Hielten * eden, Pennati hielten Reden, welche ſeHr beifäüig gufgenommen ſehr beifällig aufgenommen wurden. Ein “Ein zweiter, von den monar<i1<en monarc<hiſhen Vereinen Monza-Z Monzas und gan Italiens gebiideter ganz Jtaliens gebildeter Trauerzug bewegte ſich um 3 UFO Nachmitiags nach übr Nachmittags nah dem Orte, wo König Humbert er- mordek mordet wurde, und [egie legte daſelbſt Kränze nieder. - Einen dritten Zug bildete die große Menge der miiitäriſchen ,und Arbeiteyvereine militäriſchen .und Arbeitervereine der Lombardei. _ Um 4 Uhr zogen die Bürgermeiſter_von 47Gemeinden Bürgermeiſter von 47 Gemeinden und eine ewaitige gewaltige Volksmenge troiz troß des inzwiſchen eingetretenen heftigen ewitters Gewitters nach - dem Orte der Moxdthat. Mordthat. Die Reihe dieſer Trauerzüge wurde durch einen _ſolchen ſolchen der Turnerſchaft geſchloſſen. In Jn Anweſenheit des erzogs Herzogs der Abruzzeaneomie dsr ſtädtiſchen,1nilitäriſ<ex1 un Ee uge Ne dex ſtädtiſchen, militäriſchen und kirchlichen Behörden von ailand Mailand wurde geſtern Nachmittag in dem S<loſſe Schloſſe Sforzesco der (Grundſtein Grundſtein zu dem dem Andenken des Königs Humbert ge- weihten Thurme elegt. gelegt. Der Senator Nßgri ſpra Negri ſprach dem Zerzog fÜr deſſsn rſcheinen Herzog für deſſen Erſcheinen bei der Feier ſeinen Dan -ſeinen Dank aus. ie anweſende Menge empfing Höchſtdßnſelben Höchſtdenſelben mit lebhaften Zurufen und brachte Hochxufe Hochrufe auf das Haus Sava en Savoyen aus. Nach Beendigung der Feier reiſte der Herzog wie er nach wieder nah Turin al). CriSpi ab. Crispi ſandte geſtern früh an denKönig, den König, die Königin Margherita und den Bürgermeiſter von Rom Nom De- peſchen, in wel<en welchen er ſeine Theilnahme an dem geſtrigen Gedenktage ausdrückte, -- In ausdrü>te. — Jn dem Befinden Crispi's Crispi?'s iſt geſtern Nachmittachine Nachmittag eine merkliche Beſſerung eingetreten. Aus allen Oheilcn Theilen des Landes ſind in Rom Mel- dungen Über über Trauerfeiern eingelaufen, welche wel<he zum Ge- dä<tniß dächtniß des Königs Humbert veranſtaltet wurden. Ueberall migen trugen die öffentlichen (Hsbände Trauerſchmuck, öffentlihen Gebäude Trauerſ<hmu>, in vielen Orten waren die Geſchäfte gejchloſſen. geſchloſſen. Jn Florextz Florenz wurde in der Kirche Sanni Santa Croce eme eine Gedächtnißtafel “fur ‘für den verewigten König enthüllt. Spanien. *Die - Die Königin-Regentin empfing geſternz geſtern, wie „W.T.B.“ „W. T. B.“ meldet, in San Sebaſtian einc Deyeſche eine Depeſche des P rinzen H einrick) v on Prinzen Heinrich von Preußen, in welcher Hochſtdetfeibe welher Höchſtderſelbe ſagt, es ſei ſeine erſte Pflicht bei ſeiner Ankunft mrt-de_m de_utſchen mit dem deutſchen Geſchwader in den ſpaniſchen Gewäſſexn, Gewäſſern, die Koniqin:Regctiiin Königin-Regentin im Namen des DeutſYen Kaiſer?- u Kaiſers zu begrußen, begrüßen. Die Königin- Regentin ſandte 1erau Yem _Prinzen hierauf dem Prinzen Heinrich ein ele- Telez gramm, in wslci em Aller ochſtdrkſelbe welhem Allerhöchſtdieſelbe in [)erziichſtcr herzlichſter Weiſe für die Begrüßung ankle. _ dankte. — Geſtern ſtatiete ſtattete der 5ZZri-az e Heinrich dem Hafen-qumandanten Hafen-Kommandanten von Cadix einen Be uck) Beſuch ab. Ueber me Veber die Fahrt der 1. Diviſion des 1. k. deutſchen lLHeſciJYchdx-„rs A von dEr der Elbe nach na< Cadix wird dem „W. T. B.“ eri et: ie Liniei1ſ<iffe,„Kaiſer Wilhelm erichtet: je Linienſchiffe „Kaiſer Wilhelm. der Große“ Große* mit dem ch<wader<eß Geſchwaderchef, dem Vize-Admiral Prinzen Heinrich an Bord, „Kaiſ er „Kaiſer Wilhelm U.“, „KaiſerBarbaroſſa“ ſowiedie I1.*, „Kaiſer Barbaroſſa“, ſowie die Kreuzer „Victoria Loutſe" Lou.iſe" und „Ga eile“ „Gazelle“ verließen am Morgen des 22.Ju[idie 22. Juli die Elbe. Das gute Welker bi ibis Wetter hielt bis Cadix an. Am Diensta Dienstag früh meldete die außer- kehre. Proviant. Am Mittwoch fuhr die „Gazeüe“ „Gazelle“ voraus, um die A piäße plâße in Cadix zu bezeichnen. Halb halb fahrende „(Hazelle' „Gazelle“ ein FiſchYrbooi, Fiſherboot, das ſ einbar ſcheinbar in Roth zurück- Noth zurü>- Es war em ein belgiſcher Fiſcherkutter, der 18 Tage unterwegs war, und dem der Proviant außgegangen ausgegangen war. Der Kuxter erhielt n er- Kutter e nker- Noch lange blieb ſi? durch ſie dur die draht- draht