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ſenden Jürßli<kcnen, Fürſtlihkeiten, einige Generale der Artillerie und der Commandeur, ſowie die hier anweſenden Offiziere des 1. Weſtfäliſchen Jeld=Artillerie=Regiments Weſifäliſchen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 7, deſſen Chef Ihre Königliche Hoheit iſt. ift. Die Glückwünſche Glü>kwünſche des Reichskanzlers der Reichskanzlirs | dex und der Jürfiin Fürſtin von Bismarck, welche durch Bismar>, welhe dur< Krankheit um am per- | Ge ihr ſöniickzen ſönlichen Erſcheinen verhindert maren, waren, nahm Ihre Königliche | gezahlt wird. Hoheit von der Comteſſe Marie von BiSmarck hnldvoll Bismar> Huldvoll ent- e en. Jg egen. O Zu der im Prinzlichen Prinzlihen Palais ſtattfindenden Abendunter- haltung waren über 200 Einladungen ergangen. Um 9 Uhr erſchienen Ihre Majeßäten Majeſtäten der Kaiſer und König_ König und die Kaiſerin- Kön i gin. Kaiſerin-Königin. Nachdem die Allerhöchſten undHochiten Allerhöhſten undHöchſten Herrſchaften den Thee eingenommen hatten, begaben Lerrhöchft- Allerhöhſi- und D: Dr in woſclbſt nnter Mnfikdegleitnng woſelbſt unter Muſikbegleitung eine VorſtcUung Vorſtellung der von dem Generalanenkanten General-Intendanten der Königlichen Königlihen Schauſpiele, Kammerherrn von Hülſen, arranzirten lebenden Bilder ft.;ttfand. ſtattfand. Das Pro- gramm umfaßte in zwei Abtheilungen zehn, in künſtleriſcher Vechndnng znr Anſchauung Vollendung zur Anſhauung gebrachte DarſteUungen, Darſtellungen, und zwar: !. [. Abtheilung. Comrcffe IMM] Pückler, Comteſſe Jenny Pü>ler, Fräulein EUL) Elly von PriUwiH, Prillwiß, Se. anch- 1.1Uch! Durh- Ilau<t Prinz Egon von Raribor Und Ratibor und der jnnge junge Graf Willh Willy Perpon- ſtellt. cher. Mnfikvon Mcherbeer. <her. Muſik von Meyerbeer. 2) Palleſtrina. Nach Heilbuth. Gräfin Pania Limburg-Stnrum, Paula Limburg-Styrum, Fräulein Marianne von Wallen- lxerg, berg, Se. Durchlaucht Dur<laucht Prinz Friedrich vonHohenoncrn, Friedrih von Hohenzollern, Graf Georg Lüttickwa Und Lüttihau und Graf Wilhelm Hohenau. Muſik von Glnck. Glu. 3) Kalabreſiſches Hirtenpaar. Tach Angeli, Nah Angeli. Frau Adele non von Kurowska nnd und Se. Durchlaucht Prinz Philipp Hohen- lohe. MUfik Muſik von Thomas. 4) 1.119113 11] 18131118. Nach Gaiſer, Gräfrn Lupus in fabula, Nah Gaifer. Gräfin Helene Harrach, Harra<h, Comteſſe _Reſe Roſe Schulenburg, Fräuiein Nglaé Fräulein Aglaé von Senden, Jräuieiri Lonrſevon Venen _Und Fräulein Louiſe von Boyen und Herr Egberi Egbert von der Affebnrg. Munk Aſſeburg. Muſik von Donizetti. 5) Will- ko m rn «? 11, Nach Backer. GräfinIoſephine fommen. Nah Beer. Gräfin Joſephine Dönhoff. Mnfikvon Mufikvon Weber. 11. H. Abtheilung. 6) Ekkehard. Nach Hsrterich. Herterih. Ihre | w Königliche Hoheit Prinzeſſin Marie, Ihre _Königliche “Hoheit Prinzeſſin Eliſabcrh Königliche Hoheit Vrinzeſſin Eliſabeth und Herr Dietrich von Hnlſcn. Mnnk Hülſen. Muſik von Wagner. 7) Die Macht des Geſanges. Nack) Roeßler. Jräniein Tororhea Nah Roëeßler. Fräulein Dorothea von Hülſen, Sülſen, Herr Max von Bkumenthal. Blumenthal. Victoria von Benin Bonin und H.rr Herr Georg von Hülſen, Mnfik Muſik von Schnbert. Schubert. 8) Ein Bouquet. Nach Nah Blaas. hre Turckinncht Durä&lancht Eliſabeth Carolath, Comtcffc Comteſſe Iſidore Bünau, Fränlein Agneö Fräulein Agnes von Loén Loën und Se. Durchlaucht Prinz Reuß Äx'111. MUM non Hertrl. XVIII, Muſik von Hertel. 9) Tilly in Rothenburg. Nach Nah Schuch. Fran Caman Von Frau Camilla von Heyden, Baroneſs Lorr] Sanrma, Baroneſſe Lory Saurma, Graf Hans von Schlippenbach, S<{hlippenbach, Herr Max von Ziegler, Herr Alexander von Roſenberg, Ernf Graf Conrad Lüttichau, HM OHcar Lüttihau, H-cr Oscar von Rabe, Graf Wilhelm Tongkas, Douglas, Herr Hans von Wnrmb, „Werner Wurmb, Werner und | d Panfu Paula von Geißler. Muſik von Mozart. 10) Abgeblißt. Tack) Gaißſer. Fränlcin Abgebligt. ta<h Gaißler. Fräulein Adolphine von Benin Bonin und Graf Her- | d mann Schwerin. Mnfik Muſik von Boeildieu. "Tei“ Der Vorſtellung folgte . ein Souper an kleinen Tiſchen, Welche?: welches gegen 12 Uhr beendet war. Ihre Majeſtäten der Kaiſer und König und die Kaiſerin=K5nigin Kaiſerin-Königin verließen nm um ca. 123; 123 Uhr das Prinzliche Prinzlihe Palais. _ Tie — Die geſtern Abend von mehreren Zeitungen gebrachte Nachricht. Nachricht, der Reichskanzler Rei hskanzler habe bei Sr. Majeſtät dem Kaiſer Vortrag gehalten, ift unrichtig. unrihtig. Fürſt Bisomarck ift nrck) Unwohſ, Bismar> iſt nc< unwoh!, und haben Se. Majeſtät denſelben geßern, geftern, zur Entgegennahme eines Vortrags, mit Allerhöchßihrem Allerhöhſtißrem Beſuch zu beehren geruht. ' _ Die vereinigten Ausſchüſſe Aus\<hü}ſſe des Bundesraths für Zoll- und Steuerweſen und fÜr für Handel und Verkehr, ſowie die vereinigien Ansſ<üffe vereinigten Aus\{hü}ſe für .3011- Zoll- und Struckmeier: Steuerweſen und für Rechnunzsweſen hielten Rechnungsweſen bielten heute Sixxnngen. _ Sißungen. Der Bericht Über über die geſtrige Tagesſixnng Tagesſißung des _ In der Abendſixznng, welcher Abendſizung, welher am Tiſche Tiſhe des VnndeSrnih-Z Tie Bnndes-BenoUmächtigren, Staats=Miniſter 1)1*. Achenbach Bundesraths die Bundes-Bevollmächtigten, Staats-Miniſter Dr. Achenba<h und Miniftrriaanth v Minifterial-Rath v. Riedel, ſowie der Geheime Regierungé-Rnih Nieherding Und Regierungs-Rath Nieberding und mehrere andere Koxnmiffarien beirrohnren, feßte dar;“: Kommiſſarien beiwohnten, ſezte das Haus die Berathnng Berathung des G;?ehentnxnrfs Wer Geſeßentwurfs über die gegenſeitigen Hülisfaffen Hülfskafſen fort. §. $. 7 lnmet: „Tax Reck: ani UMérſtÜZUU-J zus lautet: „Das Recht auf Unterſtüßung aus der Kaſſe beginnt für ſämmt- 1€c§€ Mir,;iierer ?päteſtcnÖ mir Tem Ylblarke liche Mitglieder ſpäteſtens mit dem Ablaufe der dreizehnisn dreizehnten auf den Beirrixr icixen'kxn Beitritt folzenten Woche. Für die erſte Weihe nach Woche nah dem Beginne ker Kranikxi: firm der Krankbeit fann die Gewährung einer Unterſiüßnng ausgeſcklvffen Unterſtüßung ausgeſ{lofſen werden. Ter Iinxickvlué; Der Ausf<{luß der Unterſiiißnngen Unterſtüßungen in Fällen beſtimmrer Kranik-eiren beſtimmter Krankheiten iſt nnznläiüg, unzuläſſig, mit AnLnahme ſolcher Ausnahme felcher Krankheiten, Welche 77:5 rin *))?érz'nis; :nré- grebe Verſchuidnnh :„ngxchen welche fich cin Mitglied dur& grobe Verſchuldung zugezogen hat.“ Ter Der Abg. Grnmhrerht Grumbrecht beantragte, die [Men lezten Worte: ,mit AUSUÜJMS icſeézer „mit Ausnahme ſolcher Krankheiten, weiche fich welhe \ſ< ein Mitglied dnrch durch grobe Verſchni'xnng Verſchuldung zugezogen har“, zn ſtreichen. Ter Abg.1-'7.W€13Hknſ<[ng hat“, zu ftreichen. Der Abg. Dr. Websky {lug vor, dem erſrenAbſanoigcnden Zuſax; zr: erfien Abſaßz folgenden Zuſatz zu geben: ..Taiſeike rerkieirr ren MitzNekern auch nach Tem AUZtrijf cds: AUZIÉTUCZ iür ren nach 2115503 „Daſſelbe verbleibt den Mitgliedern au< nah dem Austritt oder Ausſ<{luß für den nah Abſatz 1 feſtgeſesicn Zeitranrn. Dirie nacb- :räZlinxe Unterſiäßnng wirr jerech feſtgeſeßten Zeitraum. Dieſe nach- träglihe Unterſtüßung wird jedo< nicht länzrr genährt, länger gewährt, als kieMit- ZLiedi-Öxü ſelkſt Zeranerr ijU.“ Ter ng. die Mit- gliedſhaft ſelbſt gedauert hat.“ Der Abg. Reimer bei;";rrrorretedaE Amendemenr Grnmbreckzt, Tie befürwortete das Amendement Grumbre<t. Die Frage, ob eine „Krankheit dnr< Krankheit dur<h grobe Verſchuldung Verſhuldung ver- anlnßr fei rder nicht, anlaßt ſei ichwer feſtzuiteUen, oder nit, ſei ſ<wer feſtzuſtellen, überdies der Begriff „grebe Bcrickznldung“ ſo egrobe Verſhuldung“ #o dehnbar, daß er zu anßerordentliä; außerordentli vielen Proxeffen Prozeſſen führen würde. Die erwuige Abſicht, etwaige Abfiht, gewiſſe Krankheixen ren rantbeiten von der Unterßüßung auIznſchÜeßen ſei dnr<ans verwerkiiéy. Unterſtüßung auszuſ{<ließen \ei dur<haus verwerfli<, da dieſe Uebel dadurch dadur nur verſchleiert Und verſ<hleppt und zum Nach- rhei! deH aUZemeinen GeſundheitqußandeH theil des allgemeinen Geſundheitszuftandes weiter verpflanzt wür- den. Er Léne, bitte, das AmenrementGrumkrechtanznnehmen Amendement Grumbreht anzunehmen und gleich- zein'g gleih- zeitig den zweiten 21517125 dnr< Abſaß dur die Beſtimmung zu erſehen, erſetzen, daß die Ur.:erßüxnng Unterftüzung von Beginn derKrankheit der Krankheit an wochen: wochen- oder monatrveiſe monatweiſe gewährt werde. werde, Der Abg. Grumbrecht Grumbreht bat, die Enrſ<eidnng Entſcheidung der Frage, .)“; gewiffe ob gewiſſe Krankheiten von der Unterftüßnng Unterſtüßung auszu- 1<léexen ließen ſeien, den Gründern der Kaffen Kafſen ſelbſt zu überlaffen. Ter MZ. überlaſſen. Der Abg. Frhr. v, v. Heereman trat dem AmendementGrumbrecht gſek-HiaUH bei. Amendement Grumbre<t gleihfalls bei, Ziehe ein Kaffenmitgiied ſich Kaſſenmitglied ſh eine Krankheit durch Frohes Verſckzulden dur gn Verſchulden zu, ſo werde die Kaffe ſchon ſelbſt GUMM- m nnden, daffexbe auszuſézließm. T_er Abg. Kaſe hon ſelbft Gelegen- eit finden, daſſelbe auszuſhließen. Der Abg, Dr. Bamberger ma<2e machte den Abg. Dr. Webskr) Mf ÖT? anUkkägichzen Websky auf die unzuträglihen Folgen des zweiten Satzes Sazes ſeines Un- NZISS CLL'mlrkſam, woranf ker An- trages aufmerkſam, worauf der Abg. Dr. Websfy Websky dieſen Theil keines Amendemenrs zurückzog. ſeines -Amendements zurü>zog. Bei der Abßimmung Abftimmung wurde §. $8. 7 rnit mit dem Amendement GrumbreYt angenommen. Grumbre<t angenommen, Die 5x§. SS. 8 51310 (Bemeffung bis 10 (Bemeſſung der Höhe der Beiträge, Ceſfion ds_Anir-ruchs am Unrerxtüyung :(.) des Anſpru<s auf Unterſtüßung 2c.) wurden ohne Debatte un- rer-an-dm genehmigt. Unterßütznnſxsberechtigten verändert genehmigt, Unterſtütungsberehtigten auf die _ _ _ _ _ _ Wochen : _mindeſtens 3 Wocwen gewährt Werden, werden, ſofern die Arbertéuufahmkeit nicbt fruher Arbeitsunfähigkeit nicht früher Männer mindcſtens mindeſtens die Hälfte, für Frauen michftens ein_Drit- mindeftens ein Drit- theil des Lohnbeirach erreichen. wrlcher Lohbnbetrages erreichen, welher zur Zett Zeit der Errichiung Errichtung und der Arzneien angerechnet werdcn, angere<net werden. zuändern, Höchſtdicſelben Höchſtdieſelben Sich mit den übrigenGäßen übrigenGäſten in die Gallericdes Gallerie des Palais, FFM- regi Referent 131“. Dr. Zahlen, dieſen An1rag Anirag im Intereſſe der „Kaſſen Kaſſen abzulehnen. Das Haus verwarf das Amendement und nahm den § $ vom Abg. Dr. Weber beantngtan deifikatiém __?n_,_ daßſan . SteUe PUESERE, E Ruf S : Stelle der Worte „zur Zeit er rri tung er a e“ geth ]) der Errichtung der Kaſſe“ geſetzt 1) Arm UNd reich, und rei<. Nach KUWUÜ' Kurella, wird: „zur Zeit der Feſrftellnng Feſtſtellung des Statuts“. gewählkcn gewählten Vorſtand haben, _ gerichtlich verirrten ericht gerichtlih verireten wird. Arbeitgeber, Welche Zinchune wzl<he Zuſchüſſe zu der Kaſſe leiſten, haben Anſpruch Anſpru< auf Vcrtretnng Vertretung im Vorſtands Vorſtaade unter Berück- Berü- ſichtigung des Maßes ihrer Zuſchüyje. _ _ ihrec Zuſchüſſe. ; E Stimmen dar? *hnen jedoch darf ‘hnen jedo< im Vorſtande mcht eingeranmt Werden. ntcht eingeräumt werden. glied, welchcs welches großjährig und im Brfiſz rer Beſiß der bürgerlichen Ehrenrechte iſt, eine Stimme. _ ſtand: find, : ſtande ſind, können von ven der Theilnahme an der Abſtimmung ausge- fchleſſtn WerDOn. find; {loſſen werden, ſind; die Zahl .der der zu wählenden Delegirren Delegirten muß jedoch jedo< mindeſtens dreißig Octra-„ch, betragen, auf Stimmberechkigung. _ _ Stimmberechtigung. i l unter Berückſichtigung ihrcr Berü>ſfichtigung ihrer Zuſchüſſe feſt;.uſtelxen; feſtzuſtellen; die Zahl ihrer Stimmen darf jedoch die Hälfte der den Mitgliedern der Kaſſe zu- Kafſe-zu- ſtehenden Siinnnkn Stimmen nicht überſteisen. überſteigen. die den Zweck Zwe> haben, die Vertretung der Arbeiter im Vorſtande und in der Generalverſammlung enger zu begrenzen und das für die Stimmberechtigung Stimmberehtigung in der Generalverſammlung feſtge- ſcHte ſezte Minimalalter auf 18 Jahre herabzuſehen. herabzuſeßen. wiegenden Einfluß der Arbeitgeber unterſtüßt unterftüßt hatte, während der Referenr ])r. Referent Dr. Oppenheim die unveränderte Annahme der Kom- miſfionWorlage miſfionsvorlage empfahl, trat das Haus der nach nah dem Anfrage Grumbrecht modifizirten Antrage Grumbreht modiſizirten Faſſung der ltheren leßteren bei. menſetzung menſezung des Vorſtandes eingetrejcne eingetretene Aenderung iſt der Gemeinde- behörde, in deren dexen Bezirk die K&ffe Kaſſe ihren Siß brit. anzume1dsn; hut, anzumelden. Iſt die Anmeldung nichl geſchehen, nicht geſhehen, ſo kann eine in Der Zuſammknicßung der Zuſammenſcßung eingetretene Aenderung dritten Perſonen nur dann entgegengeſeßi entgegengeſeßt wer- den, Wenn wenn bewieſen wird, daß ſte letzteren ſie leßteren bekannt war. betreffenden und allen ſonſtigen Geſcbzäftc-n, Geſchäften, welche beglanbigte beglaubigte Akte erfordern, genügt das Zengnir Zeugniß der Gemeindebehörde, dax; daß die darin xezdeichneten "* Sraiaiaio Perſonen als [“le in .“ Gemeinkebehörde“ _ _ _ _ „ _ , _ meinde;“ T entirhen die ind.“ Gemeindebehörde“ 5 i Lé L1G ( 11H ] meinde ;“ D eutſchen Reichstages benndet nch befindet ſich in der Eriren Erſten Beilage. | zu geben: anch auch den das Hypotheken: Hypotheken- und Grundſchuldreſen Grundſchuld,veſen betreffenden, genügt das Zeugniſ; rc-I Zeugniß des Vorſtandes der (Gemeinde, daſ; rie Eemeinde, daß die darin bezeichneten Perſonen zur Zrit Zeit als Mitglieder des Vorſtandes angemeldet ſeien.“ herige Praxis der Beglaubigung von Vorſtänden zu Eintragun- gen in öffentliche Regiſter noch no<h mehr zu erſeichtern, erleihtern, als dies im Handengeſehbnck) Handelsgeſeßbuh geſchehen ſei, wonach fich wona<h \< die Vorſtände von Handeksvereinignngen offiziell Handelsvereinigungen offiziel als ſolche ſol<e bei behörden Melden melden müſſen, um zu öffentlichen öffentlihen Eintragungen legi- iimirr timirt zu Werden. klärnng, welehe werden. klärung, welche Praxis ſie fie bei den Vorßänden Vorſtänden der Hülfskaffen einſchlagen werden. Hülfskafſen einſhlagen roerden. ding erklärte, man branche brauche hier nicht ni<t ſo ſtreng zu ſein, wie bei den Z:.cindelsvereinigungen, Fandelsvereinigungen, bei denen es ſich ſi<h um bedeutendere Vermögen-Zobjekte handelte, Vermögens objefte handelte. vorſtänden nach nah dem vorliegenden Geſehe Geſeze unbenommen, fich \i< bei etwaigem Zweifel die Legitimation der Kaffenvorſtände Kaſſenvorſtände vorlegen zu (affen. laſſen, Grumbrecht an. lautet: treten, w_ird_ durch wird dur< in den Siaturen Statutea enthaltene Vollmacht beſtimmt. Du_r_< beftimmt. Durch die innerhalb der Grenzen dieſer Vollmacht im Namen der K_ane Kaſſe vom Voxiiande abgeichloffenen Vo:ſtande abgeſchloſſenen Geſchäfte wird die Kaſſe rer- rſiichirt ver- pflichtet und berechtigt,“ . 11 beßimmt: _ _ _ „ ie Unierſtüßuugen beſtimmt: R „Die Unterſtüßungen müſſen im FaÜe Falle der Arbectsunfahigkeit Arbeitsunfähigkeit des Dauer von mindeſtens dreizehn Ende erreicht. errei<ht. Sie müſſen während dieſer Zeif täglich Zeit tägli<h für Kaſſe an dem Orte ihrcs Sißes nach dem_Urtheil Sitzes nah dem Urtheil der dortigen meindebehörde gewöhnlichen Tagearbeitern nn Jahreédurchſchmtt Ani im Jahreêdurhſchnitt Auf den Betrag Beirag der Unterſxüßungen, jedo<_l;ö<_ſiens Unterſtüzungen, jedo< bö<hſtens bis zu .Wei ittheilcn zwei ittheilen deſſelben, darf die (Hnrmhrung Gewährung der arztlichen ärztlichen Behandlung An die SteÜe Stelle jeder ſonſtigen Unterſtüßung Unterſiüßung kann kie die Verpflegung einer Krankenanſtalt Krankeuanſtalt treten.“ Der Abg. Motteler beantragte, den erften Abſaß Abſatz dahin ab- daß die Frauen ni<t ni<ht mindeſtens ein Dritth:il, ebenſo wie die Männer, mindeftens mindeſtens die Hälfte durchichnittlichen durGſ<hnittlihen Lohnbetrages erhalten ſoÜen. \ollen. Der Oppenheim bat, geſtüßt auf ſtatiſtiſche . 11 mit der U Wt Der Die §§. 88. 16 und 20 wnrden wurden gleichzeitig zur Diskuſſion Diskuſſivn ge- Sie [unten: §.16. lauten: ; 8. 16. Die Kaſſe muß einen von der Generawerſammlnng dnrch Generalverſammlung dur< welchen fie gericbilich gerihtli<h und a::ezer- außer- Mehr als ein Drittel der §. 8. 20. In der (Generalvsrſammlung Generalverſammlur,g hat ches jedes anweſende Mii- Mitglicder, welche Mit- Mitglieder, wel<he mit den Beiträgen im Rück- Rü>- Die Gexeralverſammlung Generalverſammlung kann an_< au< aus Delegirten gehildet gebildet erden, welche aus der Mitte der fiimmfahigen ftimmfähigen Mitglieder zu wahlrn Arbeifgeber, Welche wählen Arbeitgeber, welche Zuſchüſſe Zu g der Käſe [eiiiem Kaſſe leiïten, haben Anſpruch Daz Mat“; diefer Das Maß dieſer Stimmberechtigung iſt Der Abg. Vahitei< Vahlteih beantragte hierzu mehrere Amendements, Der Abg. Grumbrecht Grumbre<ht wünſchte, daß im §. $. 20, Abſaß 2, as Wort „Telegirten“ durch „Delegirten“ dur< „Abgeordneten“ erſetzt erſeßt wird. _ Nachdem Abg. Sonnemann den erſten erften Theil der Anträge es Abg. Vahlteich Vahlteih mit Rückficht Rückſicht auf den an fick) ſchon ſich {hon über- É. F: 17 lautet in der Faſſung der Kommiſfionsbeſchlüffe: . ie Kommiſſionsbe\{lü}e : „Die Zuſammenſeßung des Vorſtandes, ſowie jede in der Zuſam- Zur chiiimakion Legitimation des Vorſtandes bei den Das Hypothekenweikn das Hypothekenweſen itglieder des Vorſtandes angemeldet Hierzu beantragte Abg. Grumbrecht: Grumbrecht : 1) in dcr ziveiien der zweiten Zeile dss crſten Abſaßes ſtaff des erften Abſatzes ſtatt der Worte: ,der „der die Worte zu ſrßcn: ſeßen: „dem Vorſtande der Ge- 2) dem chien Abmße leßten Abſaße des Paragraphen folgende Fuſſ_ung ,an Faſſung «Zur Legitimation des NWrſjandes Vorſtandes bei aÜen Geſchäſtén, Ter allen Geſchäften, Der Abg. [)r. Dr. Schulze (Telißſch) (Deliß\{<h) warnte davor, die bis- den Aufſichts- Er wünſchte von den Regierungen eine Er- Ter Bnnderommiffar Der Bundeskommiſſar Geheimer RegiernngS-Raih Rieber- Regierungs-Rath Nieber- Uebrigens bleibe es cs den Gemeinde- Tas Hans nnhm Das Haus nahm den §. $. 17 mit den beiden Amendements Der nächſte von der Kommiſſion eingeſchaltete §. 173. eingeſhaltete $. 17a, „Die Beiugrxiß Befugniß des Vorſtandes, rie Kaffe nach die Kaſſe nah Außen zu ver- Tieſer Dieſer Paragraph wurde nor, troß des Widerſpruchs Widerſpru<hs des Abg. Grumbrecht, Grumbre<ht, der deffcn deſſen Streichung bcan1ragte, beantragte, angenommen. §. 8. 22 beſtimmt: „Lie „Die Einnahmen und AuSgahen Ausgaben der Kaſſe find ſind von allen den Zwecken Zwe>en der Kaſſe fremden Vereinnahmungcn Vereinnahmungen und VeranSgabungen Verausgabungen getrennt feſtzuſtelien feſtzuſtellen und zu verrechnen; verre<nen; ebenſo find ſind Beſtände geſondert zu verwahren. verwahren, Verfügbare Gelder dürfen, außer in öffentl' en Sparkaffcn, öffentligen Sparkaſſen, nur ebenſo wie die Gelder Bevormuudeter Bevormundeter angelegt w rden.“ Ter wêrden.“ Der Abg. Rickert Ri>ert bat, die Regierung-Zvorlage Regierungsvorlage wiederherzu- ßeUen ſtellen und demgemäß im zweiten Abſaß Abſay hinter den Worten „öffentlichen „öffentlihen Sparkaſſen“ einzuſchalten: „und in den dur< dur das Statut bezeichneten Banken“. bezeihneten Banken“, Der Abg. Frhr. v. Heereman ſowie der Referent empfahlen dringend, bei der Kommiſſions- vorlage ſtehen zu bleiben, namentlich namentli< da in neueſter Zeit ſelbſt \elbſt unter den genoffenſckzaftliä) organifirten genoſſenſchaftli<h organiſirten Kreditvereinen und Volksbanken bedenkli<e Erſcheinungen bedenflihe Erſheinungen nicht auSgeblieben ausgeblieben ſeien. Nack) Nach Ablehnung des Amendements Rickert Ri>ert wurde §. H, 22 unverändert angenommen. §. 8, 25 lautet: .Die „Die Kaſſe iſt ift verpflichtet, in den vorgeſchriebenen Friſten und der Aufſichtsbehörde auf Erfordert: d_as Erfordern das Ausf ligung an einer Kaffe geſeßlich Kaſſe geſeßlih verpflichteten der Regierungövorlage Regierungsvorlage die Worte: _ Kaffe , Kaſſe geſeßlich verpflichteten“ verpflihteten“ zu ßre1<en. voUſtändig fireichen. vollſtändig geeignet, zumal ſie fie bereits mit der Venrtheilrrng Beurtheilung der Geſehmäßigkeii Geſeßmäßigkeit der Statuten betraut ſeien und man ungerechte Uriheile ungerehte Urtheile der * [ der, über die Krankheits- und Sterbefälle, über die verrechneten verre<neten Bei- trags- und Unterfiü ungslage Unterftüßungslage der höheren Verwaltungsbehörde, ſowie einen Rechnungöabſ luß Re<hnungsabſ{luß der Aufſichtsbehörde Auffichtsbehörde einzuſenden. Sie hat ids-n iden der zur Beibri- itslieder Bethei- itglieder anzuzeigen.“ Der Abg. Grumbrecht Grumbre<ht beantragte, in Uekereinſtimmung Uebereinſtimmung mit „zur Beiheiligung Betheiligung an einer Das Haus trat dieſem Antrage bei. §. 8. 27 beßimmt: _ .Die beſtimmt: : „Die Schließung einer Kaffe Kaſſe erfolgt auf Betreiben der höheren Verwaltungsbehörde oder des vierten Theiles der Mitglieder durch dur< Urtheil des Gerichtes, bei welchem welhem die Kaſſe ihren ordentltchenSr hat: ordentlichen Siß hat : 1) wrnn wenn mehr als ein Viertheil der Mitglieder mit der Emza lung Einzahlung der Beiträge _ _ _ _ derung | er : deruyg der Aufſichtsbehörde Weder Aufſichtébehörde weder die Beitreibung de_r fallrgen der fälligen Bei- iräge noch. träge no<h. der Ausſchluß Aus\{luß der ſäumigen Mitglieder erfolgt; __2) eifolgt; 2) wenn die Kaſſe trotz troß ergangener Aufforderung der Aufſichtsbehorde v_1er Aufſichtébehörde vier Wochen mit Zahlung fälliger nicht ni<t ſtreitiger Unterſtuyungrn _im Ruck- Unterſtüßungen im Rü>- ſtande iſt; ift ; 3) wenn die Generalveriammlang Generalverſammlung einer gejcßwrdrigen geſeßwidrigen Ver- wendung aus dem Vermögen der Kaſſe ihre Zuſtimmung ertveilx ertheilt hat; 4) wenn im Fall des §. $. 24 innerhalb einer von der hoheren Verwaltungsbchörde _ höheren Verwaltungsbehörde i Herſtellung des Gleichgewichts zwiſ<en Gleicbgewichts zwiſchen den Verpflichtungen und Ein- nabmen nahinen der Kaſſe nicht niht Sorge getragen iſt. Das Gericht kann Wah- wäh- rend ke-Z des Verfahrens auf Antrag der höheren „Zerwalinngsßehorde Verwaltungsbehörde die Aufſ1<tsbehörde Aufſichtsbehörde ermächtigen, Die die Mitglieder des Vorſtandes und Ans- Aus» ſchuſſes zu entlaſſen und die Obliegenheiten derſelben durch dur<h von ihr ernannte Perſonen wghrznnehmen; wahrzunehmen; in gleicher gleiher Weiſe kann da_ſſelbe daſſelbe anordnen, daſ; daß neue Mitglieder nicht aufgenommen Werden durfen. Jie (?rößnung werden dürfen. e refuuna des Konkuröverfahrens Konkursverfahrens über eine Kaffe Kaſſe hat die Schlie- ung cat Traft im Rückſtande Rü>ſtande iſt und troß érgangener êrgangener Auffor- angemeffen angemeſſen zu beſtimmenden Friſt für die Geſeßxs Geſetz:s zur Folge.“ Hierzu beantraYe beantragte 1) Abg. Grumbrecht: 1) dem erſten Saſse Saße des Paragraphen, der Regierungsvorlage entſprechend, folgende Faſſung zu geben: „Die Schließung einer Kaffe Kaſſe kann durch die höhere Verw.".ltnngsbehörde erſolgen: hohere Verwaltungsbehörde erfolgen: 1) wenn n. ſ. u. \. w. (wie in den Beſchlüſſen der Kommiſſion bis zum Schluſſe der Nr. 4)_“, 4)*, 2) nach nah der Nr. 4 nachſtehende Aßiäße Abſäße folgen zu laſſen:__.Gexen laſſen: „Gegen die Maßregeln ker VerWaltunngchöcde iſt der Verwaltungsbehörde ift der Rekurs zulaſtg; Weßen zuläſſig; wegen des Verfahrens und der Behörden gelten die Vorſchriften der §§. $8. 20 und 21 der GeWerbe-rOdnunſx. _ _ Gewerbe-rOdnung. D | rens über eine Kaſſ: Kaſſe hat die Schließung kraft Geſetzes zur Folge.“ Die Eröffnung des Konkursverfah- 2) Abg. Hehl: Heyl: als Nr. 5 einzuſchieben: „Wenn gegen die Vorſchrift des §. $. 6 den Miigliedern Mitgliedern die Be- thciligung theiligung an politiſchen GeſcÜſckxaſten politiſhen Geſellſhaften oder _Vereincn znr _Bedin- Vereinen zur Bedin» gung geſieUt geſtellt wird, oder der Liusjchluf; Ausſchluß von Mitgliedern gegen die Vor- 1<rift dcs §. ihrift des $8. 15 erfolgt.“ erfolgt. * Der Abg. Grumbrecht Grumbre<ht hielt die Verwaltungsbehörden für die Schließung Shliezung der Kaſſen zu verfügen, höheren Vermaltungsbehörden Verwaltungsbehörden nicht präſumiren könne. Der Bundeskommiffar Bundeskommiſſar Geheimer Regierungö-Raih Nieder- Regierungs-Rath Nieber= ding meinte, daß die Entſcheidung über die Geſehmäßigkeit Geſeßmäßigkeit des Statuts eine reine Thatſrage, Thatfrage, während die Entſcheidung über die Schließung eine Rechtsfrage ſei. Erſtere reffortire Erfſtece reſſortire mit Recht von den Verwaliungsbehörden, Verwaltungsbehörden, leßtere von den ordentlichen Ge- richten. rihten. Der Abg. Dr. Reichenſperger (Ersfeld) (Crefeld) machte auf die Schwierigkeiten aufmerkſam, welche wel<he in den Rheinlanden entſtehen würden, wenn man mit dem Abg. Grum- brecht breht und der RegierungSvorlage Regierungsvorlage die Verwaltungs- Verwaltungs=- behörden an die Stelle der ordentlichnt ordentlih.n Gerichte ſehe. ſeße. Der Abg. Dunäer Duner hielt es gleichfalls gleihfalls für ſehr bedenklich, ſeyr bedenklih, den Verwaltungsbehörden, denen man nach den bisherigen Erfah- rungen kein übergroßes Vertrauen ſchenken \{<henken könne, ſo weitgehende Befugniſſe einzuräumen, wie der Antrag Grumbrecht beabſichtige. Der Referent bekämpfte ſämmtliche ſämmtlihe Amendements und bat die Vorlage der Kommiſſwn, Kommiſſion, die ailen allen Bedürfniſſen gerecht gere<t werde, Unverändert unverändert zu genehmigen. Bei der Abſiimmung Abſtimmung wurde der Antrag des Abg. Grum- brecht bre<t und mit demſelben §. $. 27 angenommen. §. $. 32 ſeht ſezt für die Mitglieder des Vorftandes Vorſtandes oder des Ausſchuſſes, welche Aus\chuſſes, welhe den Beftimmungen Beſtimmungen dieſes Geſehes Geſeßes zuwider- handeln, eine Geldſtrafe bis zu 300 .Fr? M feſt. Der Abg. Vahl- teich teih hält es für bedenklich, durch ſolche Straffeſtſehungen bedenklih, dur<h f\ol<he Straffeſtſezungen die Neigungen znr zur Uebernahme von SteUen Stellen im Vorſtands Vorſtande oder im Ausſchuffe Ausſchuſſe zu ſchwächen. Jm Intereffe \{<wähen. Im Intereſſe der Kaſſen ſelbſt ſei eine ſolche ſolhe Beſtimmung zu beſeitigen. Der Paragraph wurde ohne weitere Debatte angenommen. §. S. 35 der KommiſfionSUorlage beßimmt: Landesrecbtliche Beſtimmungen, durch Welche Kommiſſionsvorlage beſtimmt: Landeërechtlihe Beſtimmunger, dur< welche Hülfskaſſen auf Gegenſeitigkeit nur mit Genehmigung einer StaatEbehörde Staatsbehörde errichtet werden kiirfen, dürfen, werden hinfithich ſolcher hinſictli<h ſol<her Krankenkaſſen, deren Unter- ſtüßnngen ftüßurgen nicht über die durch §. dur< $. 12 beſtimmten Grenzen hinaus- gehen, aufgehoben. *Der Bundeskammiffar sDer Bundeskommiſſar Geheimer Regierungs-Rath Rieber- Nieber= ding bat, dieſen neuen, aus der Initiative der Kommiſfion Kommiſſion her- vorgegangenen Paragraphen abzulehnen, weil derſelbe namentlich namentli gegen die in Preußen noch no<h gültigen Geſche Geſetze gerichtet ſei, wonach wona<h gegenſeitige Hülfskaffen Hülfskaſſen einer beſonderen behördlichen Genehmi- behördlihen Genehmi= gung bedürfen. Der Entwurf habe ſich ſi<h mit voUer voller Abſicht auf ein ganz beſtimmtes Gebiet beſchränkt, auf welches fick) znr ſich zur Zeit auch au<h das dringendſte Bedürfniß einer legislativen Regelung beſchränke. Schon deshalb ſei jeder mehr- oder weniger zufällige Uebergriff auf andere Fragen abzulehnen. Hier ſei nicht ni<ht der Ort, andere Prinzipien feſtzuſteUcn feſtzuſtellen als die, welche fich welhe ſfi<h auf die „eingeſckzriebencn“ „eingeſchriebenen“ Kaſſen bezögen. Troß des Widerſpruchs Widerſpruhs des Referenten trat das Haus mit geringer Majorität den Ausführungen des Bun- deskommiffars deskommiſſars bei und lehnte §. $. 35 ab. Der Geſchentwurf Geſetzentwurf war hiermit erledigt. Der Vize-Präfident ])r. Vize-Präſident Dr. Hänel theilte dem Hauſe mit, daß der Präfident Präſident v. Forcken- beck For>ken- be> ſoeben telegraphiſch telegraphiſh in ſeineHeimath ſeine Heimath abberufen ſei und daß er ſelbſt deshalb die Leitung der Geſchäfte bis auf Weiteres in ſeine Hand genommen habe. Schluß 111 11{ Uhr. _ In der heutigen (45.) Sißung Sizung des Deutſchen Reichs- Deutſhen KReichs= tages, welcher wel<her am Tiſche dcs BundeSraths des Bundesraths der Präſident des Reichskanzler-Amts, Staats-Miniſter ])r. Delbrück, Dr. Delbrü>k, der General- Poftmeiſter Dr, General= Poſtmeiſter Dr. Stephan, der hanſeatiſche Minifterrcfident Or. hanſeatiſhe Miniſterreſident Dr. Krüger und mehrere Kommiffarien Kommiſſarien beiwohnten, motivirte der Abg. v. Kardorff ſeine Interpellation, welche lautet: _ „]) lautet : el) Glaubt die Reichßregierun Reichêregierung in Ausſichi ſtelien Ausſicht ſtellen zu können, daß bei dem bevorſtehenden Neuab1<luſ e Neuab\<lufſe der Handelsvertrage Handelsverträge diejenigen Benachtheiligungen beſeitigt werden, welchen der deutſche Sprit-Jm- deutſhe Sprit-Im- port nach Italien nah Jtalien bisher unterlag? unterlag ? 2) Welche Maßnahmen glaubt die Reichöregiexung Reichsregierung treffen zn zu kön- nen, um den durch dur< das engliſche ZoUſyſtem herbeigefuhrten Ec1<we- Zungen d§s Zollſyſtem herbeigeführten Erſchwe- Len des Importes deutſchen deutſhea Sprits nach na< England “wirkſam wirkſam zu egeguen egegnen 3) Sind der Reichsregierung Reichêregierung diejenigen Nachtheile bekannt, Welche welche der deutſchen Spritinduſtrie daraus erwcxchſen, erwachſen, daß aus dem rer- bafen Frei- Hafen Hamburg große Quantitciien ruſſi1<en Spritz Quantitäten ruſſiſ@en Sprits als deutcher deutſcher Sprit exportirt werden, und wie glaubt die Reichöregierung Reichsregierung even- iualiter tualiter dieſen Nachtheilen entgegen treten zu können?“ können ?* Der Präſident Prâäfident des RetehSkanzler-AmtS, Staats-Miniſter nach Reichskanzler-Amts, Staats-Miviſter nah den vorgeſchriebenen Formularen Ueberſichten Ueberſihten über die Mitglie- Dr, Delbrück, Delbrü>, erkannte die Wichtigkeit der Spritſabrikmwn Spritfabrikation a, betonie betonte aber in Bezug auf den erſten erſien Punkt der Zrterpel1atton,_ Aterpellation, daß die Reichöregierung ßets Reichsregierung ſtets bemüht ge- peſm ſe1,_ Itnlren gegeniiber veſen ſei, Italien gegenüber ein unſeren Verhältniſſen günſti- xs Verhaltntß æs Verhältniß herzuſtellen. Die italieniſckze italieniſhe Regierung v:“rfolge n<t_ſ<ußzollner1ſ<e, verfolge iht \{<ußzöllneriſ<he, ſondern rein finanzieUe finanzielle Tendenzen, und _s ſet s ſei Hoffnung vqrhanden, vorhanden, daß beim erneuten Abſchluß eines pandelsvertrages dieſe Handelsvertrages diefe Materie im Intereſſe beider Länder werde ge- regelt werden. In Bezug auf den zweiten Punkt hätten bis jeyt unt jet mit der engliſchen Regierung keine Verhandlungen ſtattgefunden, die Reichsregierung würde aber jede Minuke Minute wahrnehmen, welche wel<e die Ausſicht Ausficht gewähren würde, mit Erfolg auf die Suche zurück- zuxommen._Eni_1li< Sache zurü>- zukommen. Endlih entgegnete der Staats-Miniſter ])1'. Dr. De!- bruck brü> auf dze die dritte Frage, daſ; daß die Hamburger Behörde nicht nit in der Lage ſei, _von von dem als deutſchem deutſhem ausgeführten Spiritus Ur- ſprungSzeugmffe _zn verlnngen. ſprungszeugniſſe zu verlangen. Auch ſei es ſchwierig, \{<wierig, dem Ken- ner ruſfiſchen Sptrrtus fur geruchloſen deutſchen nnterzuſchieben. ruſſiſhen Spiritus für geruhloſen deuiſ<hen unterzuſchieben. Auf Antrag des Abg. Kieperttratdas Kiepert trat das Haus in eine Beſpre- chung der Interyeklatton <ung d?r Interpellation ein. Der BundeSbevoUmächtigte Minißer- refid_ent ])r. Kruger v-rtheidigte die Stelknng dcr Hinxéxxüzſickxn Bundesbevollmächtigte Miniſter- refident Dr. Ærüger vertheidigte die Stellung der Hzmdburz:\cen Regierung zu der Swrrtusfrage, Spiritusfrage, in welcher er den Grund einer S<ad1gung drr deurſchen Schädigung der deutſchen Spritfabrikation nicht nit erkennen konnte, ſo daß man bei der Auxiiahmefteüung Ausnahmeſtellung Hamburgs ihm den Spiritus- traanort duni] Deutſthland transport durth Deutſchland verſagen dürfte. Na< einigenVemer- Nach einigen Bemer- kungen des Interpeüqnten, Interpellanten, auf welche der Präfident Präſident des Reichskanzler- Anus, StaatH-Mtntjter 1)r. Delbrück, Amts, Staats-Miniſter Dr. Delbrü>k, replizirte, hat bat der Abg. Ktepert Kiepert um dre Emſehung die Einſezung einer Enquétekommiſſion Enquêtekommiſſion von Expor- teuren teuren, Landwirthen _ und Regierungsbramten, „Und Regierungsbeamten, um die vor- liegen e liegende Frage griindlich gründli<h zu erörtern und Miitel Mittel zu ihrer igrer befriedigenden Löſung Löfung zu finden. Hiermit war dre Interpellaiton die Interpellation erledigt. Beim Schluß des Bfnttes Blattes ging _d_as Hnus, das Haus, nachdem der Geſehentmurf, derx Geſeßentwurf, betreffend die Kaqex Kaiſer Wilhelm-Stiftung für die Angehörigen “der deuiſchen Reichsxxoftverwaltung, der deutſhen Reichspoſtverwaltung, ohne Debatte die erſte und zwerte Lkſung paſ11rt_hatte, zweite Leſung paſſirt hatte, zur zweiten Berathung des Geſeh- cntwurfs tnege11_Abä11deru11g entwurfs wegen Abänderung des Geſeßes Geſezes vom 23, 23. Mai 1873, betrcffend dre Grundung und VerwaUung dcs Reicth-Jnvaliden- 1879, betreffend die Gründung und Verwaltung des Reichs-Juvaliden- fonds, Über. _ über. Dic Reichstags-Kommiſſion Reihstags-Kommiſſion zur Vorberathnng 'der Vorberathung " der Entwürfe eines Gerichtsverfaſſnngs-Geſeßes, Gerichtsverfaſſungs-Geſeztzes, einer Strafprgzeſx-Ordnung Strafprozeß-Ordnung und einer (Zivilprozeß- Civilprozeß- Ordnung nebſt Einführungsgeſehen fehle Einführungsgeſetzen ſeßte in ihrer Sißung vorn Sizung vom 2. Februar die Berathung Üher über den §. S. 222 der Strafprozxßordnung, x_velcher Der Strafprozeßordnung, welher von der fiir für die Bejahung de_r ßSchuidxrage rrforderltchen Stimmenzahk der EShuldfrage erforderlihen Stimmenzahl handelt, ſi) wre uber fo wie über die dazu geſteUten geſtellten Anträge der Abgg. Becker, Beer, Lasker und Retrhenſperger Reichenſperger fort. Der erſte Antrag verlangt Stimmeneinhei', der_zweite glet<_fa11c5, Stimmeneinheit, der zweite gleihfalls, beſtimmt aber daneben, daß, Wenn fick) Stimmentnehrheir ergehen wenn fi<h Stimmenmehrheit ergeben habe, die Hauptverhandlung vor pern Sohoffengerichte dem Schöffengerichte in einer Beſehung Beſezung zu wiederholen ſei, m _ _wslcher in welher keiner der bei der erſten Abſtimmung be- therltgten theiligten Schöffen mitwirken dürfe, daß nach na<h dem Abſchluß der _Wteherholten Hanpiverhandlung jedoch wiederholten Hauptverhandlung jedo Stimmeneinheit nothig ſem ſoUe; nöthig ſein ſolle; der dritte Antrag endljeh endli verlangt, daß, wenn nur Sthmenmehrheii Stimmenmehrheit vorhanden ſei, fei, bei einer nachtheiligen nahtheiligen Ent- ſcheidung das rt<ierlr<e Mirglied ſich rihterliße Mitglied \< in der Mehrheit befinden muſſe. müſſe. Nachdem der zweite Antrag mit Stimmengleichheit ab: ab- gelehnt war, fand der erſte mit 14 Fgegen ‘gegen 12 S1immen Stimmen An- nahme. _ Bei Vei dem gleichfaUs anSgeſetzt gleichfalls ausgeſezt geweſenen §. S. 264 Abſ. 2 Zvurde em wurde ein Antrag des Abg. Struckmann Stru>mann angenommen: „Bei ]eder y Bei jeder dem _?lngeklagten Angeklagten nachtheiligen Entſcheidung (der Ge- ſchworenen) Ut ſ<hworenen) ift anzugeben, daſz daß dieſelbe mit einer Mehrheit von Mindeſtens 3 mindeſtens # der Stimmen gefaßt worden iſt. iſ. Im Uebrigen darf das Stimmenverhältniß nicht ausZedrückt werden;“ und zu . 222_auf ni<ht ausgedrü>t werden ; “ Und U S. 222 auf Antrag des Abg. Herz ein Znſaß beſchloſſen, daß_ m _Bezug Zuſatz beſhlo}en, daß in Bezug auf mildernde Umſtände die Geſchworenen mri _Stimmenmehrheit zn eniſcheiden Geſhworenen mit Stimmenmehrheit zu entſcheiden haben, nn JaUe de_r Strmmengleichheit im Falle der Stimmengleihheit aber die dem Angeklagten gunſttgrre _Me_1nnng _den günſtigere Meinung den Vorzug haben ſolle. \olle. Die gleichfalls noch ruckftandigen §§. no< rü>ſtändigen $8. 158 und 161 fanden keinen feinen Widerſpruch. _ Sodann ſ<rtt_t ritt die „Kommiſſion Kommiſſion zur Berathung der dnrch Beſchlnß ch Retrhstach dur< Beſchluß des Reichstags ihr überwieſenen bekannten Petition wegen des Zengmßzwanges. Zeugnißzwanges. In die matcrieÜe materielle Seite der Frage wnrd_e wurde aber m_cht nicht eingegangen, ſondem fondern nur darüber diskutirt, ob die Kommiſfion Kommiſſion ein beſonderes Geſetz wegen dieſer Frage angarbetten odrr ausarbeiten odcr die Frage demnächſt bei zweiter Leſung der S_trafprozeßordnung_ i_n wiederhoite Strafprozeßordnung in wiederholte Erwägung ziehen wolle. Die Kommtſxton ent1<1ed fich Kommiſſion entſchied ſh mit überwiegender Stimmenmehr- Stinmenmehr- heit, aus Ruckncht Rü>ſiht auf die nur noch noh kurze Dauer der Reichs- tagsſtffion _und anſ tagsſeſſion und auf den innigen Zuſammenhang der Frage mit dem Zeugntßzwang Zeugnißzwang in der Strafprozeßordnung überhaupt, für den leßteren Weg. __ Arn — Am 5. d._ d. Mts. findet eine * parlamentariſche Sorree Soirée bei dem Reichskanzler Fürſten BiHmarck ſtatt. __ Bismar> ftatt. In Gernaßheit Gemäßheit eines Beichlnffes Beſchluſſes des internationalen Ge- ſnndhetiSraZhes i_n Alexanörien iſt ſundheitsrathes in Alexandrien ift nunmehr auch in den ägyp- tiſchen Hafen d1e Qnarantäne tiſhen Häfen die Quarantäne für Provenienzen ans aus Syrien vom 18, 18. Januar 11. d. I. aufgehoben. _ _ Nach Allerhöchſter — Nah Allerhöhſter Beſtimmung tragen die Offiziere des Eiſenhahn-Yegtments, Eiſenbahn-Regiments, welche in demſelbcn demſelben angeſtellt find, ſq_mmtlt<_dte [ur Hnffelöe ſind, ſämmtlich die für daſſelbe feſtgeſeßte Uniform. Offizier-Aſpiranten durfen dürfen bei dem E11enbahn=Regiment nicht eingeſteUt Eiſenbahn-Regiment niht eingeſtellt werden. _ Die Prſrfungstermine Prüfungstermine für Lehrer an Mittel- ſ<u[_en \hulen und _fur für Rektoren ſollen nach nah einem Eirkular- Cirkular- Reſkript de_s Mtnifters des Miniſters der geiſtlichen 2c. Angelegenheiten in der- ſelben_We1ſe, nne ſelben Weiſe, wie es hinfichtlick) hinſihtlih der Prüfungstermine für Lehrerinnen und Schulnorſteherinnen SÔ@ulvorſteherinnen vorgeſchrieben iſt, ift, vor dem 1. Dezernber ]edes L Dezember jedes Jahres für das nächſtfolgende nähftfolgende Jahr von den Provrnz_ia_l-SchulkoUegien Provinzial-Schulkollegien feſtgeſeßt und vor dieſem Zeitpunkt dem Mmrßer _ angezeigt Miniſter „angezeigt werden, damit dieſelben durch dur<h das Centralblati fur _die UnierrichtSverwaltung veröffentlicht Centralblatt für die Unterrichtsverwaltung veröffentliht werden konne_n._ Gletchzettig können. Gleichzeitig ſoll die Veröffentlichung durch Veröffentlihung dur geeignete Provinthlorgane Provinzialorgane bewirkt werden, Bezüglich werden. Bezüglih der Veröffent- lichung dieſer Termine durch dur die Regierungs-Amtsblätter Regierungs-Amtshlätter behält es her bei der Beßtmmung Beſtimmung des §. $. 3 der Prüfungsordnung für Lehrer an Mittelſchulen und der Prüfungsordnung für Rektoren ſem ſein Bewenden. * _ _ i _— In der vorgeſtrigen Nummer d. Bl. Bl, befindet fick) fich in dem Artikel, betreffend das Ober-Verwaltungögericht Ober-Verwaltungsgeriht (Seite 2, Spalte 3), em ſinnentſtellender Druckfehler; ein finnentſtellender Dru>fehler ; der betreffende Saß nzuß daſelbſthcißen: I)as Ober-VerwaltungSgericht Sat muß daſelbſt heißen: Das Ober-Verwaltungsgericht hat dieſe Auffaffung Auffaſſung reprobirt und angeführt, ausgeführt, daß der allgemeine Ausdruck ,anhangrg gemacht“ Ausdru> „anhängig gemaht“ im Sinne jener Geſeßesbeftim- mUng Geſeßesbeſtim- mung nur dghm dahin verſtanden werden könne, daß ein (nicht (nit im) Ver- Waltungsſtrertveriahren waltungsſtreitverfahren durch die förmliche förmlihe Erhebung des Wider- ſpru<s ſpruchs gegen eme eine bereits ergangene Eniſcheidung Entſcheidung der Ver- Waltungßbehorde, waltungsbehörde, dur< die AnßeUung Anſtellung der Klage im Verwal- tungsftreitverfahren, tungsſtreitverfahren, in Gang gebracht ſei. _ _ . — Ein Fleiſcher, welcher fahrläſfi er Weie d. . okne gehorige fahrläſſiger Weiſe (d. h. ohne gehörige Unterſuchung) trichinenhaltigges Flexſch vérkaert, 1| ieiAinenkaltiges Flei {d cin ift einem demzufolge an der Trichinoſe Erkrankten gegenüber ſchadenerſaypfiichtig. (Erkenntniſ; \hadenerſaßpfli<tig. (Erkenntniß des Ober-Tribunals ] Ober-Tribunals, I Senat, vom 14. 14, Januar d. J.). * , * _ s g Die „Kölniſche Zeitung“ veröffentli r den ran 67“ ex Zeitung* veröffentliht den franzöfiſHe: Text der zwiſchen den Nordmäckxten vereinbnchrten, ainf 31.3 1), YR! m Konſtantinopel überreichten Nordmächten ai R e f o r m n o r ſ ch [ ("1 g e der? Zl L M in Konſtantinopel überreihten Reformvor \ſ<hläge des Grafen Andraffr), Andraſ}y, ſowie die demſche deutſche Ueberſetzung derſelrcn. derſelten. Wir Werden werden das Schriftſtück morgen ſowohl im Originai, Original, wie in der Ueberſetzung Ueberſezung wiedergeben. Kiel, _3. 8. Februar. (Kieler Ztg.) In der näehft-xn Zcit röerhen nähſten Zeit werden zwei für die Reichsmarine neuerbante S<iffe, Reihsmarine neuerbaute Sthiffe, die Pan: zerſregatie Pan- derſregatte „Preußen“ und die Glattdeckkorverte „Frela“_ Glattde>korvette „Sre ia“ von Swinemünde reſp. von “Danzig nach Danzig na< Wilhelms- haven, ihrem _Stationsorte, Stationsorte, übergeführt Werden. Tie Panzrr- fregatre werden. Die Panzer- fregatte „Preußen“, anf auf der Werft der ?lktiengeiellſchaft Aktiengeſellſchaft „Vul- kan“ m Steinn Tan in Stettin erbaut, iſt iſ das erſte größere Thurmſchiff der Flotte; Flotte ; ſie fUhkt führt in jedem ihrer beiden Drehthürme 2 Krn;pfthe Kruz p\ſhe 26 Ccnttmetek-Knnonen. Tie „Prenßen' Centimeter-Kanonen. Die „Preußen“ iſt ein S<weſterſ<iff Schweſter\hif der [3810911 beiden in Kiel reſp. Wikhelmczhnnen Wilhelmshaven im Bau begriffenen Pnnzerthrn'mſchiffe „Fricdria') Panzerthurmſchiffe „Vricdrih der Große“ und „Großer Kurfürſt.“ Die „Zxrem“ 17: „Brela“ iſ ein S<weſterſ<iff Shweſterſhiff der beiden nngenblicklich augenbli>li< in Oftajren ßationirten Oſtaſien ſtationirten Korvetten „Ariadne“ „Äriadne“ und „Lniſc“, „Luiſe“, wenn auch non au<h von größeren Dimenfionen, Dimenſionen, als dieſe; fie iſt auf große Schnelligkeit geöaut gebaut und verſpricht, cinrs eines der ſ<önßrn Schiff; [<hönſten Schiff der Marine zu werden. Bayern. München, 2. Februar. (Corr. v. n. f. T.) u. l D Der König hat geſtern Abend 7 Uhr der Familie des Prinzen Lnitpolö Luitpold einen andrrthalbſtündigcn anderthalbſtündigen Beſuch und hierauf de_r Prinzeſſm Adaihert eincn ſei<en der Prinzeſſin Adalbert einen \olhen ab- geſtattet. _ Benn pragmatiſchen Pexſonal — Beim pragmatiſhen Perſonal des Königlichen Poſtdienites hnhen mehrfache ?iendcrnngen ſtattgefnnden. __ (Allg. Zig.) Nach nennwiöchigem Krankenlagcr iſjécr Frid: zeugmeifter Poſtdienſtes Haben mehrfahe Aenderungen ſtattgefunden. — (Alg. 3tg.) Nah neunwöchigem Kirankenlager iſt der Feld- zeugmeiſter Karl Ritter v, Vrodeſſer v. Brodeſſer am 2. Mornens kurz Morgens furz vor 5 Uhr geſtorben. Derſelbe war als Sohn eines Ohrr- Feuerwwkerg Obéer- Feuerw:rkers am 16. Juli 1795 zu Mannhc-im Ytannheim geboren, und bereiis bereits am 6. Mai 1804, demnach als ncnnjähriger neunjähriger Knabe, nch als Tambour in die AriiUerie eingetrejen. Artillerie eingetreten. Am 10. Auguſt 1813 war der Verſtorbene zum Lieutenant beförderr befördert worden, am 1. Juni 1823 wurde er Ober-Lieutenant, am 24. Inni Iuni 1833 ngprmann. Hauptmann. Am 4. Mai 1848 zum Obxrſt : Oberſt - Lieutenant bexörßert, befördert, wurde er ſchon {hon am 13. Nonember November 1850 Oöerſt und_ Kommandnnt Oberſt und Kommandant des ncuerrichieten neuerrihteten reitenden Artiilrriz- Regrments, Artilleric- Regiments, dann am ]. Nngnſt 1. Auguſt 1856 General-Major nnd und Brigadier und am 6. Mai 1863 Kommandant des ?lrtiUerix- Artillerie- Corps. Am 29. Mni 29, Mai 1864 zum General=Lientenant Oefördrrt, wnrde General-Lieutenant befördert, wurde er a_m am 5. Mai 1870 zum Oherſt-Inhaver Oberſt-Inhaber des zweiten Artillerie: Artillerie- Regiments und am 1, 1. April 1872 znni zum Inſpektor dcr ArTZÜerie der Ürtillerie und des_ des Trains ernannt. Nach nahezu fiebenzigjährigem ſiebenzigjährigem aktiven Dtenß m Dienſt in der Armee wurde 1). v. Brodeſſer am 8. Mai 1873 unter Verleihnng dcs Charakter?- Verleihung des Charakters als Feldzcugmeiſter rnit Feldzeugmeiſter mit Penſion znr TtSpofition zur Dispofition geſtellt. Der Verſtorbene, dem mehrere hohe Orden und am 1. September 1866 das Prädikat „Exceilenz“ „Excellenz“ verliehen wurde, harte hatte die Feldzüge von 1805 bis 1809 gegen Oeſterreich, 1813 und 1814 gegen Rußiand, Rußland, 1815 gegen Frankreich Franfkreih und ebenſo den Krieg von 1866 mitgemacht, und fick) \ſ< während des Krieges 1870/71 als Chef der bayeriſchen ArtiUerie durch Artillerie dur< die L*uSriiſtnng Yusrüſtung und Ausbildung derſelben nnnergängliche unvergängliche Verdienſte erworben. Das feierliche Leickxnbegängniß feierlihe Leihenbegängniß wird am Freitag Nnchmntach ſtattfinden, Nachmittags ftatifinden, und zu demſelben cine eine Deputation des zweiten dweiten Artillerie-Regiments, deſſen Oberſt-Inhaber der Verſtor- bene war, ans aus Würzburg hierher kommen. Sa<fen=Weimar=Éifena>. Sachſen - Weimar- Eiſenach, Weimar, 4. Februar Nach dem ſoeben von der „Weim. Ztg.“ veröffentlichten Pro: granime Pro- gramme zu der Feierlichkeit der Vermählung der Prin- zeſſin Maric Marie Alexandrine, Herzogin zn zu Sachſen, mit dem Prinzen Hetnrick; &'11. Heinri VIl. Reuß am 6. Febrnar Februar 1876 findet die Schließung der Eivilehe Civilehe vor dem Séandesamte, S:andesamte, vertreten durch dur< den Departements:Chef_ dcs Großherzoglichen Hanſes, Departements - Chef des Großherzoglihen Hauſes, Vor- mitiags_ mittags 11 Uhr im Großherzoglichen Refidenzſchloß Reſidenzſhloß im engſten Kreiſe ſtatt. Um 1? 13 Uhr verſammeln fick) ſih die durch SteUnnq, dur< Stellung, Rang und beſondere Einladnng hierzn bcrechtigjen Einladung hierzu berechtigten Herren und Dainen Damen in der Schloßkapclle. Schloßkapelle. Um 2 Uhr Uhx beginnt das Glocken- gelqute, Glo>en- geläute, worauf die Prinzeſſin Braut in die Zimmer der Großherzogin geleitet wird, in 1Uel<en ſichdie ſämmtlichen welchen ſihdie ſämmtlihen Höchſten Herrſchaften be- reit? befinden. reits befinden, Hier wird von der Ober-Hofmeiſterin dcr der Großher- zogm zogin die Krone auf eincm Sammeikiffcn iiberreichi einem Sammeétkiſſen überreicht und ſelbige von _Ihrer Ihrer Königlichen Hoheit auf dem Haupte der Hohen Braut befeſngt. befeſtigt. Hierauf wird Sc. Dnrchiancht Se. Durchlaucht der Prinz Bräniigam Bräutigam von dem Erbgroßherzog unter Begleitung des perſönliihen Dienſtes perſönlichen Dienftes gleichfalls in die Zimmer der Großherzogin geführt, von wo aus Sich dann die HöckſtenHerrſWften in üblicher Höchſten Herrſchaften în übliher Weiſe nach nah der Goethegallerie verfügen. verfügen, Der Zug begisbt fick) begiebt ſih von da iiber über die Fiirßliche Fürſtlihe Tribüne in den Mitielraum Mittelraum der Kapelle. Vor dem Altar empfängt der Oher:Hoſpredigcr, aſfiſtirt Ober-Hoſprediger, aſſiſtirt von dem «Hofprediger Und Hofprediger und einem zweiten Geiſtlichen Geiſtlihen das Hohe Brautpaar. Daſſelbe trikt tritt vor die an den Stufen des Altars befindliche Kniebnnk, befindlihe Kniebank, während die beiden Damen der Dnrchlancknigften Durchlauchtigften Braut hinter drrſekben derſelben ſtehen bleiben und die anhxten Höchſten Herrſchaften einen Halbkreis um das Brautpanr Brautpaar bilden. Hinter den Höchſten Herrſchaften rangiren fich \ſi<h die Damen und Herren vom Dienſt. Die kir<li<e Handlnng fkirhlihe Handlung wird eingeleitet durch dur<h einen kurzen fkurzen Geſang von dem vor der Orgel aufgeſtellten auſgeftellten Chor. Es folgt die Trauung. Nach Nah dem Wechſeln der. Ringe Werden abcrmnis werden abermals die Giocken Glo>en geläutet. Ein kurzer Geſang beſchließt die kirchliche kirhliche Feier. Tre Die Hohen Neuvermählten, begleitet von ſämmtlichen ſämmtlihen Höchſten Herrſchaften, ziehen ſich ſ< nun in die'. die inneren Aparjements dcr Erbgroßherzogm zurück, Apartements der Erbgroßherzogin zurü>, worauf Höchſtdieſelben im Schiilerzim- iner Schillerzim- mer und m in der Goethegalierie Goethegallerie Cercle machen. mahen. Die Tafel findet an im großen Saal ſtreit. Oeſterreich-Ungarn. ſtatt. Deſterreich-Ungarn. Peſt, 3. Februar. Die Beerdi- gung Deaks hat heute unter ailgemeiner allgemeinec Betheiligung ſtattge habt. Neben zahlloſen Deputationen aus dem Lande und Theil- Theils nehmern aus aUen allen Klaſſen der hiefigen Bevölkerung, wohnten de;" Erzherzng Joſef de: Erzherzog Ioſef und die Erzherzogin Klotilde, ſo fo wie der GeneraY-Adjutant General-Adjutant des Kaiſers, Baron Mondeſ, Mondel, der Trauerfeier- l:_<ke1t m lihkeit in Perſon bei. Der Präſident des Unterhauſes, Ghnczr), Ghyczy, hielt am Sarge des Verſtorbenen eine ergreifende Grabrede. _Schweiz. Schweiz. Bern, 1. Februar. Als Reſultat der vor Zeſtrtgen VolkSabſtimmung geſtrigen Volksabſtimmung im Kanton Schaffhauſen uber über die Verfaſſungöreviſion Verfaſſungsreviſion ergaben ſich ſih für Fortſeßung Fortſezung der qualrevifion Lokalreviſion 2653 gegen 2402 Stimmen. _Der B u nd e Hrath bewilltgte in ferner leßten Sißung — Der Bu ndesrath bewilligte in ſeiner legten Sizung für Schuhbauten Shußbauten und Auf- forſtungen vom Jahre Iahre 1875 an die Kantone Uri r. 1555. 25“ x. 1505. 25: St. GaUen Gallen Fr. 709. 33; Graubünden Fr. 70.4773. TOATT, 70; Teſfiai Teſſin Fr. 27,974 und an Wallis fiir“ Entſnmpfnnchbauten für Entſumpfungsbauten Fr. 10 545. 10,545. 43 und fur Rh-ch-Eindammnng Jr, für Rhône-Eindammung Fr. 36,125. , _ 3. Februar. (K. Z.) ; — 9. Sepritar. (N. Z) Der BundeSrath Bundesrath hat die Unterſchriften gegen das Banknotcngeſey Banknotengeſeß in außerordent- li<§rS1§ung liher Sizung dem Departement des Innern :nr nochmaligen Prnxung Überwieſen. ' _ zur nohmaligen Prüfung überwieſen. i , Niederlande. Haag,_ 31.3annar, Haag, 31. Januar. Der neue Kriegs: Mtntſter, Hr, Klexck, Wird Krieg s- Miniſter, Hr. Kler>, wird morgen ſein Amt ankreten. _ Tas Widderthurmſchrn antreten. — Das Widderthurmſhifff} „Prins Hendrik“ hat jeyt jegt die Wei- ſUUJ ſung erhalten, urn Miike um Mitte März nack) nah den niederlandiſckzen niederländiſchen Kolonien tn Qnindten in Oſtindien abzufahren. Großbritannien und Srofßbritannien ut Irland. London, 2. Jebrnrxr. _(A. Februar. (A. A. C.) _Am Am nächſten Sonnabend finder findet in Osborne nn- rer dein V.""Z'ZH drr un- ter dem Vorſitz der Königin cin ein Conſeil ſtart, ſtatt, in wekihem wel<hem Ihrer Maxcnat Majeſtät die anxäßlick) anläßlih der Parlamenrscröffnung 3:1 hal: Parlamentseröffnung zu hal- tende _Thronrede znr Genchxnignng Thronrede zur Genehmigung unterbreitet werden wird. _ Tie — Die „London Gazette“ meldet die Ernennung des achtbaren Frnnrrs Francis Richard Pin_mkeir, jehinen Plumſkett, jeßigen Sekretärs Ter Legatéon der Legation in Yeddo, Zinn Sekrexär zum Sekretär der chation Legation in Waſhington. _ Z.schrnar. — 9, Februar. (W. T. B.) Der Herroq non Dex Herzog von Edin- bnrgh burgh tritt demnächſt demnähſt auf die Tnnrr V011 Dauer von 2 Jahren Iahren ein Koni- rnnndo Kom- mando zur See an. Frankreich. Verſniiles, Verſailles, 3. Jebrnnr. (“153,2sz Tie Permanenz-Keinniiſſion bcſckzloß []SUTL, nm Februar. (W. T. B.) Die Permanenz-Kommiſſion beſhloß heute, am 24. d., d,, wieder zmammenzuireten Und zuſammenzutreten und in dieſer Sixnnh Die JormaLixiinn Sizung die Formalitäten feſt- znſtellcn, unxcr zuſtellen, unter welchen die Ueberrrannng Uebertra gung der Gewalten die der Gewawsn dre Ter Netirnnlverſämmlrrng Nationalverſammlung bisher znſtandcn, .in zuſtanden, an die beiden nenen Kamrnern neuen Kammern vor fich ſih gehen ſoll. _ _ _— Mit AitHnnhme AusnaZme der noch ansſtehenden v?xr ausſtehenden vier Wahlen drr Ko: [Unten Gnadkwnpe, Marxin'ſnne, Rr-Union nnd FranWiiſch- der Ko- lonien Guadeloupe, Martinique, Réunion und Franzöſiſh- Indien ift iſt das ErZsbniß Ergebniß der Senatorenwahlen in den *ein- ein- zelnen Departements ULM „J. drs Deb.““, Welches dieEr:r-.n1nten m Radikale, grmäßigie Repnbiiknncr, Monar<iſten nnd Vona- parnßen crnthc:[t, “in. vom „I. des Déb.“, welches die Ernannten in Radifale, gemäßigte Republikaner, Monarhiſten und Bong- partiſten eintheilt, in der narhſtshcnden na<ſichenden Weiſe znſnnnncngrſti-Ut. & _ T(Würtsinénx S-xin-I: Z=) _F1=r>cin.i, genräſxizter R:"ru'rl-„k-xner, “491.011, Ra?1k.:ier, Hérrid, JSTU.1?715*;1€1$RCUUUÉCM'CT zuſammengeſtellt, Departement Seine: de Freycinct, gemäßigter Republikaner, Tolain, Radikaler, Hérold, gemäßigter Republikaner (im erſten Wahl- Wabl- gange), Bickör Hi,;gö, Radiknlr, 18517, Victor Hugo, Radikalcr, P: yrat, Radikaler (*Im zwcitrn, k-Iſ'Z. _dri_!:c:1W_11*.lJ._1ng?). _Viin_:_ Benncr, gem. NW., Rrkin, gem. Ren. _;rik11__?__z_xinii Martin, 28erin5r911,__3a:nt-Vail:er, ?ainxnxxick) (im zweiten, reſ, dritten Wahlgange). Ain: Bonnet, gem. „ii.. . _._er. Rep., Robin, gem. Rep. Rig A De Marlin, Waddington, Saint-Vallier, jämmtli< gem. ep. Allier: de is_hoziewexis, Bäi'kki Oegiire uud Marienct, inninnlrck) LWULYQXLZJTIU. Nisder-Alkxn: YZÖÖLZ. Menarchiſt, DU (Fhaffaut Monachſr. Oöxr-Alpen: rc Vrrmrcn, Chantemerle, Barcn Veauce und Martenot, fämmtlich Bonapartiſten. Nieder-Alven: Michel, Monarchiſt, Du Chaffaut Monarcbiſt. Ober-Alpen: de Ventavon, Xavier Blanc, bri-Dc arm! RW. Sec-Alpenx “LKW, (H;.rnisr. 1*exdcge:n.3i“r„ Ardérhe: Ranirrn, gsn1.R?p., Taikhanr, Men. Llrdenncr: TMM beide gem. Rep. See-Alpen: Defly, Garnier, beide gem. R»p. Ardèche: Rampon, gem. Rep., Tailhand, Mon. Ardennes: Toupet de Bignrs,_Cnn'ſn-Grikaine, “*.*-(“ZFC Vignes, Cunin- Gridaine, beide gem, Rey. Ariège: Arnault, gem. Rep. (im erſtea Wahlzange), Vigarouzy, gem. Rep. (im zweiten Wahlgange). Aube: Gayot, Maſſon te Morfontaine, beide gem. NU“. Ariége: Arnanlk, «(m. Rep. (1111 (r*."L-cn W.11)if.,11-gcd,'Bißirenzn, ;".ZTU- Roy, (iin :wéiten Wahlgangc). Fluke: Gnvrc, “))ixh'rn re I.]?Or-Tonmirie, beihe erm. Rep. Andr: Aude: Béraldi, Limi'eri kr Snime-Croix, brike 3 (on. Avevrrn: Mehrkan, Ben., Deliri, Boſſi", i'eike *))Txn. Belfort; Thécrs, gem. Rep. Nh(«ne-Mkinkungen: Chxiienici Z.;crnr, Eng. Pciiézn, (F'quiirrkk, ſäinjniliii) Lambert de Sainte-Croix, beide Mon. Aveyron: Meyran, Bon., Delſol, Boiſſe, beide Mon. Belfort: Thiers, gem. Rey. Rhöône-Mündungen: Challemel-Lacour, Eug. Pelletan, Esquiros, ſämmtli<h Rad. (5 nlvrrdrsx Pänlinier, BWW rc _.“:aini-Dierre, ſännntiirh gern. I)ier. C.:nial: Csnnirrirdé Parten, Von., Calvados: Paulmier, Boer de Saint-Pierre, ſämmtli<h gem. Ney. Cantal: Esquirou de Parieu, Bon., Bertrand, gsm. RW. gem. Rep. Charente: Lindié, Bun, Hennsmw, gem. Rei", COarenTe- an-Zrieure: Buſt'Bim-cnx. Brxfinton, Tiicy-dc-Ionlär, i'ännntl. Ben. André, Bon, Henneſſy, gem. Rep. Charente-Inférieure: Vaſt-Vimeux. Boffinton, Roy-de-Loulay, ſämmtl. Bon. Cher: _ _ _ _ Henri Fcnrnicr, Hrrzrg dr Ripxere, [*exre Mrn. Corr-szc: Lxxrnd Tc SainL-Miir, Brixner, bexde Ben. Ceriica: GuchiioIſiri-a, ÜNiL-Z-ri, reéchen. CSie-O'Tr: Lacomms, I)iazrnu, L 4 10H l Heuri Fournier, Herzog de Rivière, beide Men. Corrèze: Lafond de Saint-Mür, Brunet, beide Bon. Corſica: Galloni d’Iſtria, Valéri, beide Bon. Côte-d’Or: Lacomme, Mazeau, beide gem. Rep, CMcI-dn- Rep. Côtes-du- Nord: Yilsnon, VM„ “De Cwnniragnh. dc Tréocninc, 52anin Allenou, Bon., de Kecxégn, minim]. Men. (Trenſe: Frheiic, “Painite, Deike Champagny, de Trévencuc, Admiral de Kerjégu, fämmtl. Mon. Creuſfe: Fayolle, Palotte, beide gem, Rep. Vordogne: Magne, Paul Dupont, Bon., Dauſſel, Mon. Doubs: Moanot-Arbilleur, Oude!, beide gem. Rey. &,Ordognr: VIT-agne, Pam Dnr-onr. OM, Taiiyjcl, Men. Tonks; Monnot-thkillenr, Lxxkek, de)): 96121. *.)isp. Trénne: M.:Lcns, Rep. Drôme: Malens, Rad., Lanwrtc, Lamorte, gem. RW. Ente: Rep. Eure: Herzog de Brrgiie, “.Mi-on., Adnnral Broglie, Mon., Admiral La Rrxxc.ére Roncière «- le - 18 = Nr*nxi), Noury, Bon. Eure - ei : et - Loire: Dslgcreix, L.]biihc, [rike Delacroix , _Labihe, beide gem. Rar. Finiſrerr: Rep. Finiſtère: M. ke Kerjégn, Sonbich, de Fvianx, Kerjégu, Soubigou, de Raisins, éänrxnriéckx Men. Fojſanz, de Raisnes, ſämmtliG Mon. Gard: Lager, Laget, Rad., BVUUéf-“WZWCM', Iben't Meina-Déxr, Bonnefey-Sibour, Obe: Meinadier, gem Zicp. „Hani? (Harennex Zacſizr, Bon„ (ö).“ncxa-l vatkr.r, gen: Rep., De Bclrn'ſicl, P.'Ton._ Ger-Z: Barrie. MM, Lxcave-Larlagna Rep. Haute Garonne: Sacaze, Bon., General Pourcct, gem. Rer. (») Nep., de Belcaftel, Mon, Ger#: Batbie, Mozn., Lacave-Laplagne, gem. Rep. G ironde: Onkeri-Telis'ie, Béhir, RWL Dnrniidcr Hubert-Delisle, Béhic, Raoul Duval (der ältere), iännntl. Ben., dc PLÜEYOLT, ſämmtl. Bon., de Pelleport, Mon. Hérault: Brnuirns, Pain» bxide Von., T*? Rödcx-Bénavem. MM, Jllr-er- Wii nine: (*Niwiéé (!)-nem] Lonéel, de Kergarien, Msn. Jtikrc: ÖLBOUTP, Lrnis SZE- nixnt, Men. _Jndre-ei-Loire: Dc Lninemoni, 25311, Örnſſnrd, g-xnt. Rep. ZiL-re: I]?ii1*.rl*Lxdi>-“-re, Ulynmrd-Dnrernxv,Briilécr, KLM. Rep, Bonafous, Pagézy beide Bon., de Rodez-Bénavent, Mon. Ille-et- Vilgine: Grivark General Loyſel, de Kergariou, Mon. Indre: de Bondy, Louis Clé- ment, Mon. JIndre-et-Loire: de Quinemont, Bon, Houſfard, gem. Rep. JIſère: Michal-Ladichère, Aymard-Duvernay, Brillier, gem. Rep. Jura: Thnrex, Tinxéſier, Thurel, Tamiſier, gem. Roy. Rep. Landes: de Ravignam, De Garardie, Ben. Leirc: rc anr, dc Montgoxfier, de Gavardie, Bon. Loire: de Bieaux, de Montgolfier, Mon., Arbeſie, Arbelle, gem. Rap. Lrirc-ct-(Jher: Vo- zé-rian, grm. Ren, RLFUUU. Mon, Hanic-Leirc: Cd- mrnd de Lafunrtte, Facekin, (;(-m, RW. Zoire-Jnfeéricnre: (He- Rep. Loire-et-Cher: Bo- ¿eran dgen. Ney. Niſſault, Mon. Haute-Loire: Ed- mond de Lafayette, Jacotin, gem. Rep. Loire-Inférieure: Ge- neral CIPZVCUT De [& Bikxskeisner, Tc Larcinnx, ke 1.1 Espivent de la Villeboisnet, de Lareinty, de la Vrignais, ſämmtliä) fämmtlih Mon. Lrirer: T::nicénil, gain. Loiret: Dumeênil, gem. Rep., Juhnn, Ben. Jahan, Bon. Lot: Marſchall Caurckcrt. Ben., Tevrhre, Caurobert, Bon, Deveyre, Mon. L “IT- Lt-(Tßarrnn-c: Ncnbci, Bon„ ds Baſtark, Mſn. LoxÖre: Lot-et-Garonne: Noubel, Bon., de Baſtard, Mon. Lozère: de Crivinbci, Colombet, de Cham- brnn, brun, Mon. Mninc-el-Irirc: L*xrn Lc (Knax). Arinlle Jvubsri, Maine-et-Loire: Léon Le Guay, Achille Joubert, General B*Andigtxé, Mrn. d’Lndigné, Mon. Manche: Graf Tarn, Von., Daru, Bon., de Saint- (Hermain, d'Amxaiö. Men. Germain, d'Auxais, Mon. Marne: Ecnrral Boiiſonnrr, TQUPÖUWL", gem. Ren. Haute-Marnc: K*enkrul *Péliifier, Rrbcrt-Txbanii, MM. General Boifſonnet, Dauphinot, gem. Rep. Mayennc: Haute-Marne: General Péliſſier, Robert-Dehault, gem. Rep, Mayenne: General Tnhrrs-chsnnw, Duboys-Fiesnay, gem. Z,)cxp, Rep, Bernard Dnireiſ, Dutreil, Mon. *))Tenrrhc Meurthe - cr- Moicllc: et - Moſelle: Bernard, Barron, gnn. Varroy, gem. Rep. Men“"e: Salnicn, Men., Bernward, gern. RW. Morbihan: Ze Kcrdrci rc Kéridsr, De Meuſe: Salmon, Mon., Bompard, gem. Rep. M orbihan: de Kerdrel, de Kéridec, de la Mon- neraye, f(iinmilich ſämmtlih Mon. Niovrc: Nièvre: General [»"Céwcuiiies, Ben., dc Benißé, d'Espeuilles, Bon,, de Bouillté, Mon. Nord: Mnnrérc, DcStaplande', Mon., Branko, MaiUiet, Ben., d'Hespei, Maurice, de Staplande, Mon, Brame, Mailliet, Bon., d'Hespel, gem. Rey. Rep. Oiſe: de Malherbe, RUN?- 1iqne, Oherſt Aubre- lique, Oberſt d'Andlau, ſämmtl gcm. RW. ſämmtl. gem. Rep. Orne: Poriquet, Ben., De Poriguet, Bon., de la Srcotiére, Secotière, de “Flers, Flers, Mon. Pas-dc-Cniais: Pas-de-Calais: Paris, Tu- lnnüe, dc RoſamrÜe, Du- brulle, de Roſamelle, ſämmtl. Mon., Hngncr, Huguet, gem. Rep, Pur) Rep. Puy de Dome: Dc de Barante, Saln-cnvc, Salneuve, gem. Rev., 211698. BDU. Nieder- Rey., Mége, Bon. N ieder- Pyrenäen: de (Hontant-Biron, Men., Gontaut-Biron, Mon., de Lcftnris. Tagnrnct. gsm. Rep. Ober-Phrenäen: Saznxas, Adnci, Leſtapis, Daguenet, gem. JNep, Ober-Pyrenäâäen: Cazalas, Adnet, Mon. Tſt-Pyrcn (1 cn: (Emanuel Oſt-Pyrenäen: Emanuel Arago, gem. Rep., Pierre Lefranc, R&D. Nad. Rhone: Zach“ Jarre, Mcrngini, Jules Favre, Mangiai , Perret, Valentin, iärnmtl. ſämmtl, gem. RW. Rep. Saone-et- Votre: Loire: Charles, Rannd, Pernrtxe, Gcneral Gnichnani, Rolland, Pernetie, General Guilleinaut, gem. Rep. Haute-Sadne: Dafonrncl, Jrhard, Haute-Saône: Dufournel, Jobard, gem. Rep. Sarthe: rcTal- houöi, Vétiüard, de Tal- houët, Vétillard, Mon.; CaiÜanr, gern. Caillaur, gem. Rep. Savoyen: Baron d'Alexandry, DuvaSqnicr, Dupasquier, Bon. Oher Ober Savoyen: re de Chaumontel, Chardon, gem. Rep. S eine-ct-Marne: Fo11<er-dr=(§arcil, Akam, Seine-et- Marne: Foucher- de-Carcil, Adam, gem. Rep. Seine-Jnférieure: Pouyrr-anrtier, Ruch, Seine-Inférieure: Pouyer-Quertier, Ancel, General Robert, Mon.; Mon. ; Rouland, Bon. Seinc-et-Oiſc: Seine-et-Oiſe: Léon Zar). Say, Feray, (Hilbert-Boncher, Gilbert-Boucher, gem. Rep. Denx- SWreé-x Monnet, Taiilcfcrt, Deux-Sèvres: Monnéet, Taillefert, Mon. Somme: AdmiralDompicrre d'Hornon,Mon.; dc RainneviUc, Admiral Dompierre d'Hornoy, Mon.; de Rainneville, Dauphin, gem. Rep. Tarn: ESpinaffr, Mon.; Devaifins-Lavcr- niere, Espinafſe, Mon. ; Desvoiſins-Laver- nière, gem. Rep, Rep. Tarn-et-Garonne; de Preiffac, Bon,; dc Preiſſac, Bon.; de Li- mairac, Mon. Var: Charles Brun, gem. Rep.; Ferroniüat. Ferrouillat, Rad. Vaucluſe: Granikr, Ben.; _Cle-ar Pin. Granier, Bon.; Elzéar Pin, gem. Rep. Vendée: Gaudinean, Gaudineau, de Cornulier, Vandicr, 1ämmil. Vandier, ſämmtl, Mon. Vienne: Bour- bcau,Bon.; beau, Bon. ; General Ladmirauii, Ladmixault, Mon. Haut-Vienne: Teifſcrerc- Teifſerevc- de-Bort, de Pcoramont. Pegramont, - gem. ch. Rep. Vogeſen: Claride, Claude, Claudot, Georges, gem, gem. Rep. Yonne: Edouard Chakren, Charton, H. Riwiére, Ribière, gem. Rep. Algier:'Le11€-ore, LLM. Algier: Lelièvre, gem. Rep. Conſtaniine: anet, Conſtantine: Lucet, gem. Rep. Oran: Pomel, gem. Rep. _ __ Spanien. (W.T.B.) Nach über Paris, 3. Februar, Abends, emgegangenen eingegangenen Nachrichten haben die ſpaniſchen Reg ierun Regierun gs- truppen Leſaca und Echalar (nordweſtlich (nordweſtilih von Pampelona)