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2 Klafſenlotterie fielen : 9 Gewinne ii à 30,000 „46 Æ auf Nr. 31,216. 41,745. 4 Gewinne 71 à 15,000 716 é auf Nr. 18,938. 47,458. 56,011. 84.593. 84,593. 3 Gewinne 731 à 6000 „ſé M auf Nr. 399. 20,934. 93.543. 93,543. 36 Gewinne > 3000.17: aui à 3000 auf Nr. 826. 4490. 6545. 10,516. 13,064. 13,977. 14,589. 17,770. 18,783. 19,133. 22,042. 28,568. 28,992. 31,057, 98 992. 31,057. 32,325. 36,079. 36,786. 38,921. 38921. 39,816. 40,252. 40917. 43,702. 44699. 44,6699. 49,336. 55,382. 55,3882. 60,282. 63,034, 63,034. 63,700. 63,957. 64,616. 71,430. 72,631. 73,899. 78,811. 85,967. 91,142. 61 Gewinne 11 à 1500 „47: Æ auf Nr. 2165. 3073. 3242. 5616. 6775. 9204. 10,429. 13,863. - 14,430. 16,593. 16,933. 17,293. 18,859. 19,646. 19,714. 21,280. 24,184. 24,407. 25,985. 28,727. 29,024. 30,079. 30,595. 38,957. 40,682. 40,788, 40,788. 43,895. 46,528. 48,869. 49,556. 49,616. 50,133, 50,133. 50,824. 51,777. 51,823. 52,958. 53,177. 54,262. 59,244. 60,176. 62 586. 62586. 63,010. 63,856. 66,002. 66,655. 67,561. 67,607. - 67,671. 69,071. 69,922. 74,480. 83,254. 83,345. 83,671. 83671. 88,251. 88,424. 88,672. 91,176, 88672. 91,176. 92,153. 93,436. 93,922. 71 Gewinne 71 à 600 „ſé: 516 4 auf Nr. 1747. 2194. 2713. 5034. 5441. 5576. 7260. 8156. 9910. 9977. 10,680. 15,153. 15,401. 26,139. 96,139. 26,348. 26,795 26,923. 28,199. 29,576. 29,889, 29,889. 30,814. 31,955. 32,136. 34,728. 35,003. 37,627. 39,908. 40,480. 41,925. 43 334. 43,334. 45,615. 46,762. 47,699. 50,606. 50,765. 51,526. 54,266. 54,661. 54,928. 58,542. 58,661. 58661. 61,600. 61,845. 61,889. 65,876. 69,781. 74,670. 78,520. 80,872. 81,403, 81,403. 82,432. 85,175. 85,981. 89,717. 91,380. 91,787. 91,818. 50,192. 55,504. 55,904. 68,067. 85,010. 92 929. 92.929. Staat und Kirche. 1 X I A nen Sta-Usrcchts“ 1301 Bluntſckzli Staatsrehts“ hat Blunt#\<li das Verhßimiß des_xnodernen . Verhäitniß des modernen Staates zur Kirche einer eingehenden hiſtoriiäz-theoretij>e11 hiſtoriſcz-theoretiſchen Er- ; | örterung unterzogen, unterzogen. Wenn es dem Au1or a11< Autor auh normative GTULWſäHE Grundſäze für dae:- das beiden „organiſchen „organiſhen Gemeinſchaften“ doch doh<h der im Reich Reih der Theorie hergeſteiite Jrisden hergeſtelte Frieden die Kämpfe der Gegenwart, welche welhe zwiſchen den „beiden S<wrrtern“, Schwertern“, dem „geiſtlichen“ p„geiſtlihen® und dem „weltlichcn“, „weltlihen“, ausge- brockisn, nicht brochen, niht zur Verſöhnung geführt. „AUck) „Auch der Papſt kemn Papft kenn kein Reck): ſetzen, Recht ſeßen, womit er unſer Laiidrxckzt Landreht oder Lehnre<t ſchädigt“ _ \chädigt* — in dieſem Ausſpruch charakreiifirtc WM Aus\pruh carakterifirte {hon im Jahre 1235 der Ri11er Eik? Ritter Eike von Repgcw im erſteii erſten deutſchen Rechtsbuch dcs Sachſenſpisgels Rechtsbuh des Sahſenſpiegels die gegeiiſeitige SteUung gegenſeitige Stellung von Kirche und Staat. Wie damals vor mcHr mehr als 600 Jahren - ſo beanſprucht 0116) auch heute die kuriale Partei die Ueberordnung der Kirche über den Staai. Staat. Dieſer politiſche politiſhe Charakter des in den Län- dern Europa:: Europas ſeit den [eßten lezten Jahren von Neuem eiiibrannten entbrannten Kampfes hat ſeinen prägnanten Nquruck Ausdru in der internatio- nalen ErgebenheiW-Adreffe Ergebenheits-Adreſſe gefunden, welche welhe die vom Herzog Des Cars geführte aus franzößfckzen, engliſcher), franzöſiſchen, engliſchen, deutſchen, hol- ländiſchen, belgiſchen, italieniſchen und ſogar iiberſseiſchen überſeeiſchen Ele- menten zuſammengeſetzte zuſammengeſeyzte Katholikendeputation dem Papfte Papſte am 22. 11. 99, v. M überrei<1e. überreichte. Bezeichnend iſt i folgende Stelle dieſer Adreſſe: „Niemals werden wir Verträge mit jenen machen, welche behaupten, deine geiſtige Macht beziehe fick) 11111: ſi<h nur auf die Seelen und habe keine Gewalt Über über das öffentliche Leben der Menſchen,“ Nock) ftäiker 1ri11 Menſhen.“ Noch ſtäiker tritt dies in der Anſprache her- vor, wel<e welche der Kardinal Lcdo<0wski Ledochowski im vatikaniſchen vatifaniſ<hen Kon- geliingen ſein gelungen fein mag, aufzufinden, ſo hat ſiſtoriiim fiſtorium am 3. 0211. d. M. an den Papſt hielt. Es heißt darin u.Ä.: , . . . u. A. : | „um durch dur den großen 2111 Aft der päpſtlichen 2111106161 päpſtlihen Autorität der W811 Welt die io iiöihige jo nöthige Lehre zii gsbkn, zu geben, daß die Präieiitionen Prätentionen der WL[111<€U weltlichen Gewalt 9011104, 111371“ gottlos, aber der ebenic iefte ebenſo fefte wie riihige Widsr- ruhige Wider- ſtand der Tiener Diener der Kirche gegen jene Regierung, welche ihre Hand kirchenſckzändcriſcher kirchenſhänderiſcher Weiſe 1106) nah den Befugniſſen Und Re<1en Unſerer ailerheiligßen und Rechten unſerer allerheiligſten Kirche aiisiireckt, ausſtre>t, Eurer aUerhöckgſten Bikli- allerhöhſten Billi- gung würdig beſimden befunden worden ſiiid.“ ſind.“ In jüngßer jüngſter Zeit iſt aiich au< England in der Kreis der kirckzenpolitiſciyen Bewegiing firhenpolitiſhhen Bewegung eingetreten. Im Unkeihairſe Unterhauſe fand am 31. 1). v. M. eine eingehende Diskuſſion Diskuſfion der Kloſterfragie ſtati. Klofſterfra gle ſtatt, Sir T. Chambers bcantragtc dis Eiiileitung beantragte die Einleitung einer Unteiſuchung Über Unterſuhung über die Anzahl, das Verkxciltniß Verhältniß der Zunahme, den Charakier Charakter und die geſeßiickze Steiiung dsr Mönckgs- Und geſeßlihe Stellung der Mönhs- und Nonnenklöſter in Großbrikannien. Großbritannien. Zur Unterßüyung Unterſtüßung dieſes An1rages Antrages hob er hervor, daß während der leß1en legten Jahre dis die Zahl der Mönchsklöfter Möntsklöfter auf 99, die der Frauenklöſter auf 299 Und und die anderen kiöfter1i<en klöôſterlihen Inſtitute auf 21 gefticgsii geftiegen ſeien. Zn dieſsn Klöficrn In dieſen Klöſtern werde die perſönliche Freiheit gefährlich gefährlih beſchränkt. Sie ſeien 011e alle illegal und es mangels cm mangele an Mitteln zu ent- decken, de>en, was innerhalb der Mauern dieſer Inſtitute vor- geHe. gehe. Sir THoma's An1rag Thoma's Antrag hatte vorläufig keinen pxaktiſchen praktiſchen Erfolg. Nach langer Debatte erklärte Lord John Manncrs WManners im Namen der chierrmg, Regierung, daß ſie fie die Verantwort- lichkeit, lihkeit, in dieſer Sache Sahe die Initiative zu ergreifen, nicht ni<t eher übernehmen könme, könnte, bis triftigere Bewxiſe fiir Beweiſe für die Nothwendigkeit der beantragten Unterſuchung bcigebracht Unterſuhung beigebra<ht worden ſeien. In Folge deſſen wurde bei der Abſtimmung der Antrag mit 127 gegen 87 Stimmen abgelehnt. BemerkenSwerth Bemerkenswerth iſt weiter, daß die katholiſchen katholiſ<hen Laien Eng- lands in ihrem Partciorgan, Parteiorgan, der „Catholic Union-Gazette“, den katholifchen katholiſhen Biſchöfen dieſes Landes ihren wärmſten Dank dafür ausſprackien, ausſprachen, daß dieſelben die ſ<öne \{<òône Sache der Unterſtüzung Unterftüßung des deujſchen deutſchen Klerus ſo erfolgreich fo erfolgreih befördert hät1en. hätten. In S p a 11 i en Spanien trat der Vatikan gegen den neuen erfaffimgs- cntwurfauf. Verfafſungs- entwurf auf. Das vom 4. März datirte päpftli<eBreve päpſtliche Breve an den Erzbiickwf Erzbiſchof von Toledo proteftirt gegen den Artikel 11 des Ver- faffungsentwurfs, fafſungsentwurfs, welcher der Toleranz in Religionöſachen Religions\achen die Form des öffentlichen öffentlihen Rechts verleiht, und behauptet, derſelbe verleße die Rechte der katholiſchen Kirche katholiſhen Kirhe und annullire das Kon- kordat fordat und die „religiöſe Einheit“ Einheit in Spanien. In Belgien iſt ſeit langer Zeit dic die Unterrichtsfrage Ge- genſtand parlamentariſckzer parlamentariſher Parteikämpfe geweſen, in welchen die ultramonmne ultramontane Partei in jiingfier jüngſter Zeit mit Hülfe eines Theiles der Liberalen eine Enticheidung Entſcheidung zu ihren Gunſten herbeigeführt 1301. hat. Das neue, von Frére-Oiban eingebrachte Gcſeß Frère-Orban eingebrahte Geſe über den höheren Unterricht und die Verleihung akademiſcher Grade wurde am 8. d. M. von der Kammer der Abgeordneten mit 78 gegen 26 Stimmen und 4 Enthaltungen genehmigt. _Für - Für das GeieZ ſtimmten Geſe» ftimmten außer den 39 Klerikalen auch _ fragliche Gefes au | fraglihe Geſe nur das R cht, : R-<t, | Arztes, Apothekers u. ſ. \. w. auSzuübcn, hinſichtlich auszuüben, hinſihtli<h deſſen die ' Prieſter“ | Priefter* in ein neuez neues Stadium getreten. ? | Februar 1873 69 römiſch-katholiſche röômiſ<-katholiſ<e Prieſter aus dem Jura Iura in ' | einer bei ihrer Kantonsregierung eingereichten ProtZftſYriſt Moe ans er- - '" » ' ts r' t * '" 17,992. 19,037. 20,085. 20,213. | klâ ? i tes entſegten Bij L O87. 20,085 20213. 20,658. 20,938. 22,586. 23,280. . NW“ fi“ WWW" de" ſem“ A"" “"Wien " )“f "9" 20,988. 22.586. 28.290. | Wr Ee ER ie Uoe 4 Amtes ntjezten Lo). yon 40,316. . : Bundeörat rckurrixt | | Bundesrath rekurrict, und die er dieſer erklärte Rc<iSverhältniß Rechisverhältniß der ' H “ ſ | ) : | | 19 Liberale und gegen daſſelbe 26 Liberale. Die Reform beßcht Z weſentlich beftcht | weſentli< darin, daß künftighin die Univsrfitäten Univerſitäten die ſogenannten ' akademiſchen ſogenaunten | akademiſhen Grade nach nah eigenem Ermeſſen ertheilen und dem Staat keine feine weitere Rolle verbleibt, als den Unioerfitätsdiplomen nach vorgängiaer Univerfitätsdiplomen na< vorgängiger Prüfung durch eine ſpszieUe Kommiſfion, ſpezielle Kommiſſion, die Garantie der Regelmäßigkeit zu gewähren. Doch berührt das die Profeſſion Profeſfion eines Advokafen, Advokaten, Einrichtung der bisherigen Staatsjurys aufgehoben wird. Ebenſo bildet die Herrſchaft über die Schule das vornehmfte vornehmſte Kampfobjekt für die klerikale Partei in Oeßerreich, Oeſterreich, wo fie ſie auf den Landtagen von Oberößerreickx, Oberöfterreih, Steiermark, und beſonders Tirol gegen die Reickxs-Schulgeieße Reichs-Schulgeſeze auftrat. So wurde auf dem vorarl- berger Landtage am 4 d. M. der Geſrsentwurf Geſezentwurf für die katho- liſchen Volksſchulen Volks\hulen Vorarlbergs von den Klerikalen en 0100 bloc angenommen und der LandeSansſ<uß Landesaus\{uß beauftragt, die Regierung um die Beſeitigung der entgegenßehenden Beſtimmungen entgegenftehenden Beftimmungen des Reichsſchuigeſeßes Reichs\hulgeſeßes anzugehen. er Regierungskinmiſſar Der Regierungskommiſſar erklärte darauf, der gegenwartige gegenwärtige Entwurf überſchreite die Landtags- ' kompetenz | fompetenz und ſtehe mit dem Rei<§geſeße Reichsgeſeze vom 25. Mai 1868 und vom 14. Mai 1869 in Widerſpruch, Widerſpru<h. Keine Regierung, melche welche auf ihre Würde halte, könne einen ſolchen ſolhen Entwurf der Allerböchften Allerhöhſten Sanktion empfehlen. In der Schweiz iſt ift die Angelegenheit der „juraſſiſchen Bekanntlich hatten im Baſel, Lachat, nach Lahat, nah wie vor als ihren reehtmäßigen re<tmäßigen Biſchof, und würden aUe alle Weiſungen dieſes ihres ihrcs Biſchofs unweigerlich unweigerlih ausführen. Die Foige Folge dieſes Proteſtes war, daß die 69 Unter- zeichner zeihner derſelben durch dur<h Urtheil des Kaffationshofes Kaſſationshofes zu Bern von ihren Aemterv Aemtern abberufen wurden, weil fie ſtaatlichen “Maßnahmen, | Maßnahmen, die ordnungsmäßig ergangen waren, den Ge- ' horiam | horſam aufgekündigt hatten. ? römiſch-katholiſchen | rômiſch-katholiſhen Bezirke des Kantons eine hochgradige hohgradige Auf- ? | regung zur Folge, die, von den abberufenen abbecufenen Prieſtern mit allen * | Mitteln - , ; in den 3,11 . Ur Den Fn dem kürzlick) erichienenen kürzlih erſhienenen zweiten chd Band des ,YÜgemet- 5 „AlUgemei- | Dieſe UmiSentſeßung Amtsentſezung hatte im den öffentlichen öôffentlihen Frieden betreffenden Amtsbezirken bedenklich bedenkli< gefährdeten, Regierung ſah fich in \ſi<h “in Folge deſſen gei'ötfzigt, geröthigt, jene abberufenen Prieſter aus den jaraſfi- ichen juraſfi- hen Amtsbezirken des Kantons auSzuweiſen. auszuweiſen. Gegen die AuNoeiſungömaßregel dei“ berniſchen Ausweiſungsmaßregel der berniſhen Regierung wurde an den dieſslbe dieſelbe in der That mit den Vcftimmungen Beſtimmungen der inzwiſchen in Kraft getretenen nsuen neuen Bundesverfaſſung in Widerſpruch ßehend Widerſpru ſtehend und ſeßte dsr ſezte der berner Regierung eine Friſt zur Aiifhebung. Aufhebung. Mit Ablauf dieſer Friſt Frift (15. November 1875) kehrten die ausgewieſenen Prieſter Pcieſter wieder in ihre früheren Pfarrbezirke zurück. zurü>. Der berniſche Staat hatte inzwiſchen and.rweite Maßnahmen getroffen, um dem gefeßwidrigen Verhalieii geſezwidrigen Verhalten wirkſam begegnen zu können. Unierm Unterm 14. September 1875 ha11e nämlick) hatte nämli der Groß? Große Rath ein Geſeß Geſeg über Störung des xeiigiöſen religiöſen Friedens erlaſſen, w>l<es wel<hes am 31. Oktober vom Volke mit großer Majorität angenommen wurde. Die wichtigſteVeftimmungdieies (Heſeßes ift wichtigſte Beſtimmung dieſes Geſezes iſt die, wonack) wonach einem Geiſtlichen Geiſtlihen jede AuSübung Ausübung von Kultusfunüionen, mich Kultusfunfktionen, auch bei religiöſen Privatvereinen,unterſagtiſt, religiôſen Privatvereinen, unterſagt iſt, „wenn er erwieſ erwie enermaßen fich öffentlich \ih öffentlih den Sta.;1Seinric131unge11 Sta.tseinrihtungen und den Erlaſien Erlaſſen der S1aaiöb<örden widerſeßr Staatsbehörden widerſezt hat, auf ſo fo lange dieſe Widerſeßlichkeit Widerſeßlihkeit fortdauert.“ Gegen dieſe geſcßlicheBeſtimmnng incheſondere géeſehlihe Beſtimmung insbeſondere haben die juraſ- fiſ<cn Prieſter juraf- fiſhen Priefter Rekurs bei der eidgenöiſiſchen Ceutralbehörde, eidgenöſſiſchen Centralbehörde, dem Bundesrath, eingereicht eingereiht und dieſer wird demnächſt darüber zu entſcheiden haben. i In Frankreich iſt Frankrei ift die kſerikale Partek, klerikale Partei in leßier leßter Zeit am ent- ſchiedenften aggreſfivaufgc1re1en. \chiedenſten aggreſfiv aufgetreten. Einen lebhaften Kampf veranlgßte veranlaßte der Geſ eßéi.1wurf Geſetzer.twurf des neuen Unterrichts-Miniſters Waddington uvxr über die akademiſchen akademiſhen Würden, welcher den katholiſchen Univsrfita- ien Univerſitä- ten das Recht, akademiſche Grad: akademiſhe Grade zu verleihen, wieder entziehen foil. ſoll. Der franzöſiſche Episkopat, der zur Gründung der katho- fatho- liſchen Univerſtät Univerſität in Paris eiiiéii ervand einen Verband geſchloſſen, hie'it hielt am 29. und 30. v. Mts. im erzbiſchöflichen “»Was erzbiſhöflihen Palais zu Paris untcr Vorſiy unter Vorſig des Kardinals Guibert Sißungen, welche durch Sigzungen, welhe dur<h die Angriffe gegen den Unterrichts- Miniſter, ſowie durch durh den Beichluß Beſchluß der Biſchöfe„den Yor- Biſchöfe, den Vor- ladungen der parlamentariſchen Unterſu<ungs10mm1ſ1wn uber Unterſu<hungskommiſſion über die Wahlen keine Foige Folge zu leiſten, gekennzeichnet wurdcn. MLU beſchloß zanächft wurden. Man beſ<hloß zunächſt einen Einfluß auf den Senat und den Praii- dent;n Prâäſi- dentcn auszuüben, dann aber mitteis Maffenpetiiionen mittels Maſſenpetitionen vorzu- gehen, deren Unterſchrift von den ,alarmirten „alarmirten Familienvätern“ angeben 1011, ausgehen foll, um zu verhindern, daß ihre Kinder, durch dur die ſtaatlichen fſtaatlihen Univerſitäten zu „Atheiſten“ herangebildet wiirden. würden. Dieſem Widerſpruch Widerſpru<h der Biſ<öfe bkgegnete man'durch Biſchöfe begegnete man dur den Hinweis „auf die Deklaration von 1682“, 1001106; 01.2231- ſ<5fe 16824, wona die Bi- \<öfe dem Staate Gehorſam ſchuldig, \{huldig, und der IuſUz-Mmqtcr Juſtiz-Miniſter Düfaure erwiderte auf die an ihn in dem Unterſuchungsausſkhuß Unterſuhungsaus\<uß am 1. d. M. geri<iete gerichtete Anfrage, 011 dieRegierung ob die Regierung dem ungeſeß- lichen, verfaffungswidrigen Verfaizren ungeſeh- lihen, verfafungswidrigen Verfahren der Geiſtlichkeit en1_gegen- Geifilichkeit entgegen- treten Werde, werde, er Habe habe die Pflicht Pfliht und den Willen, dem Eiier dec Prisfier Lntgegen Eifer der Prieſter entgegen zu treten, weiche wel<he den SyUabus Syllabus gegen die_Ver- faſſung die Ver- fafflung und die beſtehsnden Geſeße beſtehenden Geſege auslegen wurden. würden. Die klerikale Pa11ei ftlerikale Partei aber nannte in ihrem Haupiblatt, Hauptblatt, dem „Univers*, dieſe Deklaration für abgeſckafft durch abgeſ>ufft dur den Syilabus Syllabus und die Unfeh[barkeitSerklä1*ung. Unfehlbarkeitgerklärung. Der „Univers“ rief aus_: aus: „Was fick; fi auch ereignen mag, verbergen kann man es fich Zucht, ſih nit, daß die Revolution ſich fi<h vorbereitet. Für die Katholiken ift iſt es der Augenblick, ſich Augenbli>, fi< feſt zu zeigen und laut zu ſagen, daß fie ent- ſ<loffen \{lofſen find, eher Ailes Alles zu erdulden, als (Ulf auf ihre Rechte 311 zu verzichten, und daß ſie, fie, ohne die Verfolgung zu befürchten, Mit befürhten, mit der man ſie bedroht, fick) fich bis aufs Aeußerſte vertheidigen werden.“_ Bemerkensivcrth werden.“ Bemerkenswerth für die Aktion der ultramonianen ultramontanen Partei in Frankreich find auch ſind au< die Enthüllungen des „Evenement“ imd „Eoenement“ und der „Gazette“ über die geheime Geſellſchaft „0011710 (10 305115 801“, „Oenvre de Jésus Roi“, welche ſeit dem 15. Juni 1875 über ganz Frankieickz organiftrt Frankrei organifirt in Thätigkeit ſein ſoll. ſol. Die Mitglieder des „4135115 1101“ „Jésus Roi“ werden „Schildwachen „Schildwahen der Ordnung und Religion“ ge- nannt und ſchwören \{wören als ſolche ſolhe Gehorſam dem Papſt? Papfte als alleinigem Herrn und Lenker aller Handlungen. ZXY- gleicl) verpflichten ZU- gleih verpflihten fie |>, ſh, den Vorßiinden Vorſtänden der (Heſellſchaſt dl? Geſellſchaft die Namen und Adreffen ÄAdrefſen der in Frankreich Frankreih ſowohl als 1111 AUS- [ande im AuUs- lande wohnenden Perſonen anzugeben, an Welche welche direkt zu ſchreiben gerathen wäre. Dieſe Enthüllungen haben die Auf- merkſamkeit der Regierung auf ſich ſi gelenkt und der Iuſtiz-Miniſter Juſtiz-Miniſter Dufaure hat eine gerichtliche Unterſuchung gerichtlihe Unterfſuhung angeordnet. geſchürt geſ<hürt und geſteigert, die berniſche Weltausſtellung zu Paris 1878. Das „Jouxngl cfficiei“ „Journal officiel* veröffentlicht nachträglickzien nachträglih den Bericht des franzöiiicben Haiidels-Miniſters _Tei1ſerenc franzöſiſhen Haudels-Miniſters Teiſſerenc de Bort an_ der) an den Präſidenten der Republik, auf Grund deſſen deffen der LTM“? 1111416111 Leßtere mittelſt Dekrets vom 4. April anvidn-xte, da[; anordnete, daß im Jahre 1878 ZU zu Paris eine Weltausſtellung ſtattfinden 1011. ſoll. „In dem Ausenbli-F“, Augenbli>“, beißt es im Einaanse Eingange dieſes Schriftſtücks, „,da Schciftſtü>s, „da das durch dur die Gründuog Gründurg einer cmelmäßigen rezelmäßigen Regierung über ſeine Zukun' beruhigte Frankreich Zukunßt berubigte Frankrei ſeine gxnze ganze Thätigkeit und Hoffnung der Ar eit zuwendef, habe! Arbeit zuwendet, haben Sie es, Herr Präſident, Präfident, im Einvernehmen mit Ihrer Regierung für angemrffen gebaiten, angemeſſen gehaiten, einem Wunſche, der in der öffmllicheu ¿fentlichen Meinung laut zu werden bc ann, begann, Gehör zu lexvcn [e:hen und all: alle Völker zu einer neuen internaiionalen ZLeltav-sfteuung internationalen Weltavsſtellung einzuladen. Sie wiſſen, wie rrichkicb dieFierlichkeileu r:ichli< diz F-ierlihkeiten dieſer Art auch au die kühnſten chartunzen fühnſten Ecwartungen ihrer Uxb Uch ber erfüllt und ſelbſt ü'zeriroffen ü*ertroffen haben. Als die teoabl kaniſche Rrgierung repabl-faniſche Regierung von 1797 zum erſten MaLe Male und in einem cinem an großen Eatwücfen ſo rei<2n Augmblick: uninech- ſchichte reihen Augenbli>e unſerer Ge- ſ%ihte die G.!verbtreibcnden G.werbtreibenden zu einem friedlichen Wettkampfx fciedlichen Wettkampfe einge- laden 51112, hatte, der damals auf die Erzruzniſſc Frankreichs Eczeugniſſe Franfceichs allein bcnhränkt beſchränkt blieb, entſprachen nur einige hundert bundert Perſonen ihrem Rufe. AÜeindie Allein die Idee hatte Wurzel gefaßt und nach nah und nach nah ſahen wir ſie fie dermaßen wxchſen, daſ; wachſen, daß drei Vierleljahrkyundert Vierleljahrbundert ſpäter das nämliche Mats- Mars- feld, welcbés welés die Ausſtellung von 1797 beherbergt batte, behecbergt hatte, 52,000 Aus- ſteller aufnahm, aufaahm. Nach der leßken diefer Feierlichkeiien letzten dieſer Feierlichkeiten und ihrem ſo glänzenden glänzeaden Erfolge fehlte es nicht ni<ht an märkiſchen Köpfe.» mürriſhen Köpfe.1, die da erklärtsn, erflärten, eine ſolche ſol<e Leiſtung könne in Zukunft nicht ni<t mehr wiederholx werden, wiederholt werdea, die Zeit der Weltauxſtellungeu Weltautftelungen ſei vorüber, die durch dur< die Eriiinscung Erinnerung an ſo fo viele Wunder abgeſtumpfte öffentliche Neusizr abgeftumpfte öffentlihe Neuzier werde fick) nich: ſich niht wieder reizen laſſen und auch au die großsn geweiblichen groß-n gewe:blihen Unternehmungen, die mm nun mit Musieick- Auszeich- nungen beladen ſcisn, ſeizn, würden ſich keiner fih feiner neuen J'rüfung mei): Prüfung mehr. unterziehen 111011211. wollen. Als ob nichr nicht der ua1ü11i<e natürlihe2 Lauf d r Dings Dinge immer neue Gsueratécncn Generaticnen ins chsn tiefe, Leben riefe, die bcgicria find, xu ſehen begierig ſind, zu ſeben und zu lernen, immer neue Produzenten, w€1<e weiche es drängt, die öffentliche offentliche Gunſt zu erringen und 1111011 ihren Vorgängern ſtreitig zu 111162811, als machen, alê ob in unſerem Jahrhundert de? des Kampfes und dsr der Konkurrenz irgendwsr aui €i:*.e:n E.Mai- einſthlumm-krn imd irgendwer auf eizem E.folae cixſ<lummern und ſeinen Mitbewerbern das Fsid Feld frei laſſendüriie! laſſen dür'te! Und wie viel-rFoneHi-ijtx ſind viele Fortſchritte find nicht ſeit feit 1867 in der Praxis des Ackerbaues A>erbaues und der Jnkuſtrie Induſtrie erzielt worden, wie viele fruchtbare Entdeckungen Entde>angen haben nicbt nit die Methoden und das Handwerks- Handwerks8- zeug tief verändert und den vergleichend-xn Studisn vergleichenden Studien ein neues Jmcreffc verliehen! Jnt creſſe verlieheu! Es unterliegt alſo feincm feinem Zweifel, daß nach elfjälxriger Rude na< elfjähriger Ruhe Publikum und Induſtrie kiiriz dc-m _Siclldiibxin eifciz dem Stelldichein folgen ivsrden, werden, zu welchem wir fis ſi: heut einladen, und dxß eins daß eine internationale Aus- ſtellung dsr der Arbeit niißlirc Beicbrangen nüßli {e Belehrungen bieten und ihren Wetteifer verdoppsln verdoppeln werde, was ſchon ſon allein genügts, geaügte, um das Zeitgemäße ciKes eines ſolchen Untsrnehmens Unternehmens zu rechifertigcn.“ Jm weitxrkn Vsriaufe re<{fertigen.“ Im weiteren Verlaufe ſeines Bsrichts entwickelt Berichts entwi>elt Hr. Teiffecenc Teiſſerenc de Bort, daf; daß die Vorarbriten fiir Vorarbeiten für die Ausſtellung Ausftellung in zwei Jahren füglicb beendkt fügli< beendet werden könm'n, fönnen, daß der bedeckte bede>te Raum derſylbcn mindcſtens 225,000 QUÜDTÜTMZTLL w:rdc einnehmsn müſſxn, daſ: derſelben mindeſtens 225,090 Quadratm:tec werde einnehmen müſſen, daß endlich die Koſten bis 1111191112000an des Unternehmens in maden runden Ziffern auf 30 Mill. Francs zu vcrauichlazen veranſhlazen wären. "211195 Ailes Nähere, wie die Wahl Wabl des DM, Octs, die Arx dk: Art der Beſchaffung dcr ledmittel der Geldmittel u. ſ. #. w., müſſe der Caiſcheidung durch Eatſcheidung dur< eine bekinntliib bekanntlich bereits ernannte Kommiſſion Vorbehalten vorbehalten bleiben. _ Nach dem kürzlich aiiszegekencn (Zirkular au3zegebenen Cirkulac Nr. 8 des Pkkilßi- ichen Beamtenvereinö Preußi- \<hen Beamtenvereins in Hannover iſt wohl nicht 11191): ni<t mebr daran zu zwrifeln, zweifeln, daß dcrſlee derſ:lbe mit dem 1 Oktober ſeine Geſchäfts- tdätigkeit thätigkeit wird eröffnen können. Die Eröffnung iſt bekanntLicv davvn abbäii-zig Zemacbt, Ecôöffnung ift bekanntlich davon abhängig gemacht, daß bis „311 jcnam Tkrmine zu jenem Termine ein Gaxantiefond Garantiefond von 20000034 200,000 Æ gezeichnet iſt und außsrdem Lebsnöverfirherungk-Aniriige außrdem Lebensverſiherunge-Anträge in dcrOöhc der Höhe von 1206000556. vorliegsn. C3 [)ab'en 1,200,000 M vorliegen. Es haben bis vor Kiirzcm Kurzem ihren Bsitriit Beitritt zu dem Vereine 498 “;).-11Min Perſonen erklärt; von dsmelben ſmd eiggegaxgen den)elben ſind eiagegar.gen 337 Anträge auf Avichim"; Abſ<luß von Ledenßoerüxberungen Lebensvoerfiherungen zum Betrage von 1,040,700 «46, 4, 151 Anträge auf 211117171117"; Abſchluß von Kapital- verficherungkn verſiherungen zum Betrage „von 318.600 „W., Betcage von 318,600 #, 135 Zeichnungen zum Garantiefonds Garaautiefonds zum Betrage von 94,500 „16 Daneben find 188 Werthiendungen Werthſendungen im Betrage von 574933236, 57,493,32 4, davon 4224332 „46 42,243,322 Æ baar und, und 15,250 746: Æ in Weckofeln Wechſeln eingeſandt worden. Die eingegangenen Gelder ſind zunächſt bsi dcr Haniioveri<en bei der Hannoverſchen Bank belegt und irageu tragen vom Tage der Dspoſiiion 40/0 Depoſition 40/9 Zinſen. An Druck Dru> und Portokoſten, ſowie für Schreibhülfr, Schreibmaterialien Sc@reibhülfe, Shreibmaterialien und Heizung ſmd bi? jsßt ſind biz jeßt 2440 „M verauSgabt. # verausgabt. Von der zur Deckang ker Gründungskoſtsn De>ung ter Gründungsfoſten von wohiivoilender wohlwollender Hand überwieſenen Summe von 3750 „44 M ſtehen mithin 1106) 1310.44 no<h 1310 Æ zur Verfügung, ein Betrag, Welcher welcher hinreichen wird, die bis zur Eröffnung Eröffaung der (Heſwäitstbäiigkeix noch erforderlichen Geſchäftsthätigkeit no< erforderlihen Ausgaben zu Heftreiien. beſtreiten. Behufs Erfüllung der erſtcn erſten Bedingung wcndet ſick) das wendet fich das- Comité an _die die Intereſſenten mit der Bitte, in ihren Bek;nnten- Bek :nnten- und Berufskreiien nach Berufskreiſen na< Kräften für die inchnung Zeichnung von Antheilen zum Garantiefonds bemüht ſein zu woÜcn. wollen. Insbeſondere werden diejsnigm Horton, wrlche diejenigen Herren, welche Lebens- verfi<erungs-An1che angsbra<1l)5_ibeii, verſicherungs-Antcège angebracht haben, darauf auimerkiam gemachi, aufmerkſam gemacht, daß die baldige Eröffnung der (HeickyäftsWätigkeii Geſchäftsthätigkeit in ihrem Jntercffe Intereſſe liegt, und wird zugkcic'i) drrauf Hingewieſen, zuglei dzrauf hingewiefen, daß jede Gefahr de_s erluſtxs des Verluſtes der gezeichneten Beträge ausgeſchloſſen ſein dürfte. Die Verwaimng Verwaltung des Preußiſchen Beamtcn-Vereins Beamten-Vereins wird überdiés überdies ſo billig geführt, wie dies bei keiner Verfi<srung_s,32ſe_llſ<aft möglich iſt; Gründungswſtsn feiner Verſicherungsgeſellſhaft mögli<h ift; Gründungskoſten ſowie Agentur- und Abichlußprovifionen Abſchlußproviſionen belaſten das Konto der Vsrfi<erien Verſicherten nicht, es kann daher auch eine erhcblichc erhebliche Dividende für die Intereſſenten Intcreſſenten in 605218 ſichere Ausſicht gcſtellt geſtellt werden. Ueber einen Schiffsunfall lieg-en f01gcnde Telégcamme 1:5 Sch iffsunfall liegen folgende Telegramme des „W. T. B.“ Vor: , ' T-B, vor: e London, 18.217161. N-xcbmiTtags. 18 April. Nachmittags. Nach hier emgcgangenxn Na<r€<ten eingegangenen Natrichten iſt de: der Dampfer „Humboldt“, wélchr fia) 1111135“) Außwandercrn welcher ſich mit 359 Auswakiderern an Bord auf der Fahrt von Hamburg 11011) nah Bra- ſilien bsfarid, filien befand, bei Winterton Beach Beah (England) geſtrandet. Der deutſche deutſ<e Konſul hat ſich H?hnfs Hülſeleiſtunxi bat ſi< behufs Hülfeleiſtung an Bord des Dampfers begcben. Näßcre begeben. Nähere Nachrichten find noch nc< nicht eingegangen. _ 2111011013. — Abends. Der Dampfer „Humboldt“ Daapfer „Humboldt *" iſt mit dem Hoch- waſſer wieder nbgcbracbt 111101116) dcr abgebra<t und nah der Rhede von Yirmoutl) bugfirt Yarmouth bugſirt worden. Anſcheinend 17.11 derielde nur_ hat derſelbe nur geringen Schaden genommen. Der Kapitän glaubte fick) _in ſi<h in der- Nahe Nähe der franzöfiichen franzöſiſchen Küſte zu befinden und ſchreibt den Unkal] dcr Unfall der Ungenauigkeit des Kompaſſcs Kompaſſes zu, Theater. Theater, Die Gcneral-Intendantur General-Intendantur der Königlichen Schauſpiele hat im erſten exr ſten Quartal diefes Jahrss Jahres an Tantiémsn Tantièmen (oder Autoren-Ari- Autoren-An- theilen) für die in dieſem Qnariai aufgsführten, Quartal aufgeführten, zum Empfang der Tantiézzne berechjigtsn Tantième berehtigt2zn Werke die Summe von 21,000 «M H gezahlt. -- Richard Wagner hat an den Königlichen KapeÜmciſter Hrn.Karl Eckert Kapellmeiſter Hrn. Karl E>ert ein Dankſchreiben für ſeineMitwirkungbeidsr Aufführiing ſeine Mitwirkung bei der Aufführung des ,Triſtan' „Triſtan*® gerichtet, iiiwelcbem in welchem er erklärt, daß er 10:31 „und ihm „Und den vorzügiichen Künſtlérn vorzüglichen Künſtlern der Beiliner dekapeae für- die?,e ſchöne Berliner Hofkapelle für dieſe \chône Leiſtung“ für immer vervfki<1ei iei. - Dcr Delsgirtentag verpflichtet ſei. — Der Delegirtentag der Genoſſenſchaft der deutſ<eu Bühnenangehörigen. welchsr deutſ<heu Bühnenangehörigen, welcher in der Oſterwoche 111 Wicti in Wien ſtattfinden ſoÜte, wurdc ſollte, wurde mit Rückücht Rü>ſicht auf einige noch nicht erledigte Vorarbeiten bis zum Herbſt verichoben. verſ<oben. 5 _ „ _"Llus — Aus Weimar wird unter dem 18. April gemeldet: DieAUi- fiihrung beidc'r gemeldet : Die Auf- führung beider Theile des „Fauſt“, die auf den 21. und 22. April angeießt angeſeßt war, iſt etwa 14_Tage verſchoben 14 Tage verſhoben worden, da die Einri<tungen Einrichtungen für dieiélbe dieſelbe eine grSLere gere Zeit in Anſpruch Anſpru<h nehmen. Dieſelbe findet am 6. uad uxd 7. Mai 1a11 ſtatt und wird alSdann alsdann zweimal wiederholt werden. - Die Vorſteüungen "im Renzfchen Vorſtellungen im- Renzſchen Circus ſchließen nun definitiv mit dem 20. d. M18. Mts. Hr. Direktor Renz ſcheidet mit dieſem Tage von einer ciner Stätte, wo er 22 Jahre erfolgreich “gewirkt hat- gewirkt hat. Der zu erbauende neue Circus in de'r Lindenſtraße" der Lindenſtraß? wird dem höchſten bô<ſten Komfort Rechnung tragen, allen Anforderungen eines Sirch Circus Genüge leiſten und in ſeinem feinem Zuſchauerraum 52450 5°(0 Perſonen aui- nsbmen können. auf- nehmen fönnen. Redacteur: J. Prebm. F. Prehm. Verlag der Expedition (Keſſel). Druck: Dru>k:! W. ElSUr- " Drei Bximiisn (einſchließlich BörſenVeiiage). Elsner- “Drei Beiagen (einſ<ließli< Börſen-Beilage). Berlin: (3994) Perfonal-Veränderungem König!“: Preußiſche (3995) Perſonal-Veränderungen. Königlich Prenßiſche Armee. Offiziere, Portevee-Jäbnricbe :c. Beförderungezt Portevee-Fähnriche 2c. Beförderungen und Verießungen. Jm Verſetzungen. Im aktiven Heere. Berlin, 6. Avxtl. Y_lanck, April. Blan>, Pr. Lt. vom Juf. Irf. Regt. Nr. 79, auf em ein Jahr zur Dienſtlxiitung Dienftleiſtung bei dem Neben-Etat des Großen Ge- neralſtabes kommandirt. Schmack, neralftabes fommandirt, S<hma>, Pr. Lt. mit dem Char. als Hauptmann. Hauptmann vom Invalideiibauſe Invalidenhauſe zu Berlin, unter Verleihungd Prrlettung eines Patents ſeiner Charge, die daſelbſt erledigte Chef-Steiie er Chef-Stelle der 3. Comp. v::ltcheu , Tietze, verlichen Tieße, Scc. Lt. mit dem Char. als Pr. Lt. von demſelben „Invalidenhanſe“ Invalidenhauſe, unter Verleihung eines Patents ſeiner Charge, die daſelbſt daſelbft erledigte eiatsmäßiae etatsmäßige Pr. ' ieuts.-Ste11e veriie- “ieuts.-Stelle verlie- hen. „Wolfi, Wolff, Pr. Lt., Lt. a. „D.. zuleßr D., zuleßt Sec. Lt. im Inf. Regt. Nr. 16, die „erledigte erledigte Sec. Lieuts.-Ste[1e Lieuts.-Stelle bei dem Juvalidenhaufe za Invalidenhauſe zu Ber- lin verliehen. Ybſchiedöhewilligunsen. Jm Abſchiedsbewilligungen. Im aktiven Heere. Ber1_1n, Bexlin, 1. April. v. Maßdorff. Oberſt-Li. Maßdorff, Oberſt-Lt. a. D.. zuletzt D., zuleßt Major im Fuſ. 9141. Füſ. Regt. Nr. 38, mit ſeiner Penſion und der Erlaubniß zum fernerxn Tragen_ der“ ferneren Tragen der Uniform „dieſes RMS„ dieſes Regts., zur Disp. geſtellt. Berlin, 6. Avril. April. Schroeder, Hauptm, Hauptm., aggr. dem Gren. Regt. Nr. 12 uiid und kommdrt. bei der Mlitär-Jntendantur Militär-Jntendantur des 111. Aimee- Corpz, 11, Armee- Corp3, mit Pxnſion Penſion nebſt Ausſicht Ausficht auf AnſteÜung Anſtellung im Civildicuſt Civildienſt und dir Regis. der Regts. Uniform der Abſchied bewilligt. Jm Beurlaubtenſtaude. Im Beurlaubtenſtande. Berlin, 4. April. Knorr, Pr. Lt. a„ D., zulkß1_von a. D,, zuleßt von der Landw. Infant. drs Reſ, Jnfant. des Rej. Landw. Bats. Nr. 37, die' Erlaubmß die Erlaubniß zum Tragen der Uniform diefes Landwehr- Bats. ettheilt. , ertheilt. Im Sanitäis-Corps. Sanitäts-Corp8, Berlin, 6. April. 131". Dr. Appel, Stabsarzt a, a. D., zulevt zuleßt vom Landw. Regt. Nr. 24, die geſetzliche geſeßliche Penſion ' bxwiiiigt. Militar bewiliigt. Militär - Juſtiz - Beamie. Durch Allsrhöchſte Beamte. Dur<h Allerhöchſte Ordre. Den 30. Marz. März. Gees, Juſtiz Rath, Divifions-Auditeur Diviſions-Auditeur der 15. Diviſion, mit Penſion auf ikinen ſeinen Antrag in den Ruheſtand vsrſeßr. Ernennungen , Ruheſtaud verſetzt. Ernennungen, Bekanntmachung. Y_iach VOiichrift Nah Vorſchrift des Geſeßks Geſeß:8 vom 10. April 1872 (Gefeß-Samml. (Geſeßz-Samml. S. 357) find ſind bekannt gemacht: gemacht : 1) der Allerhöchſte Erlaß vom 8. Oktober 1875, betreffend die Verleihung des CnYevgnungSrechts Enteignungsrehts an den Kreis Pyriß für die zu den Cbauſſcen Chauſſeen von Pyrtß nach Döitiz Pyriß nah Döliß und von Pyriſz Pyriß bis zur Kreisgreme niich Kreisgrenze na<h Bahn exforderltchen Grundſtücke, durch exrforderlihen Grundſtü>e, dur<h das AmtSblatt Amtsblatt der Kö- niglichen Rxgieiung xu Kü- niglihen Regierung zu Stettin, Jahrßang Jahrgang 1875 Nr, Nr. 46 S. 232, aus- gegeben den 12. November 1875; 2) der Allerhöchſte Eriaß vom 29. Erlaß vem 29, November 1875, betreffend die AusdelZnung Ausdehnung des der Gemeinde Gemünden im Kreiſe Simmern durcb Merhockvfte dur Allerhöchſte Ordre vom 16. Marz März 1872 zum Bau der Straße von Gemün- den durch das Kellenbacbihal nacb Kellenbachthal na Martinſtein an der Nahe verliehcncn EniexgnmigSrcckyis verliehenen Enteignungsre<ts auch auf die durch die vexänderte Richtmigslinie veränderte Richtuugslinie der genamiteii genannten Straße erforderlichen erforderlihen Grundſtücke, durch dur< das Amtsblatt der Komg11<en Regieruvg Königlichen Regierung zu Coblenz, Jahrgang 1876 Nr. 2 S. 9/10, außgegeben ausgegeben den 13. Januar 1876; 3) der AÜerböchfZe Erlaß Allerhöchfie Erloß vom 1. Dezcmbcr Dezember 1875, betreffend die Verleihung des E111e1gnung§re<1s Enteignungsre<hts und der fiskaliſchen fisfaliſ<hen Vorrechte an den Landkreis Bromb_erg fur Bromberg für den Bau der Chauſſeen 1) von "der Vroniberg-Sclyneidemiihler Staatschauſſee ‘der Bromberg-Schneidemühler Staatêchauſſee unweit Bromberg über Wryiidwo Wovnowo und Ramionka nach na<h der Weſtpreußifchen weſtpreußiſchen Grenze, 2) von Prin. Poln. Crone nach nah dem Bahnhof:? Klahtheim Bahnhofe Klahrheim und weiter über Sienno bis zum Anſchluß an dieBromberg-Danziger die Bromberg-Danziger Staatschauſſee, dUich daZ Amtßblatt duih da? Amtsblatt der König'icben König'ichen Regierung zu Bromberg, Jahrgang 1876 Nr. 4 S. 29/30, auSgegc-ben ausgegeben den 28. Januar 1876; „_4) _das AÜerböchſte _4) das Allerhöchſte Privilegium vom 1. Dezember 1175, 12575, wegen Au_s_iertigung Ausfertigung auf dM den Inhaber lautender Kreisobligationen des Land- krciies kreiſes Bromberg im Bctrage von 450,000 „;> 4 11. Emiſſion durch dur< das Amtsblatt“ Amtsblatt der König!. Königl. Regierung zu onmkerg, Bromkerg, Jahrgang 1876 Nr. 4 S. 30 vis bis 32, audgegeben ausgegeben den 28. Januar 1876; 5) der Llüerhöchſié Allerhöchſte Erlaß vom 1. Dezember 1875, betreffend die Verleikpiiug dcs EnteignungsreÖts Verleihung des Enteignungsre<ts und der fiSkaliſ<en fiskaliſchen Vorrechte an den Kreis Glaß fur für den Bau einer Kreischauffee vou Eiſersdorf nach 132111 Bahnbofe Rengerßdorf Kreischauſſee von Ciſersdorf na dem Bahnhofe Rengersdorf der Brexlau Brezlau - Mittelwalder Eiſenbahn, durch dur<h das Amtsblatt der Königl. Regierung zu Breslau, Jahrsang Jahrgang 1876 Nr. 3 S. 17/18, ausgegeben den 21. Januar 1876. Landtags = - Angelegenheiten. Berlin._Uebn* Berlin. Ueber den zweiten Theil der Landtagöſeſfion, we1<cr m_n nachſten Landtagsſeſſion, welcher «m nächften Montage beginnt, äußert fick) ſich die heutige „Prov.- Corr.“ wie folgt: „Derſelhe „Derſelbe wird ungewöhnlich gioße ungewöhnlih große Anſprüche an die Arbeits- kraft uud ngebuug und Hingebung der Landesvertretung ſtellen, da die Erlkdigung > Erledigung K Inſerate für den Deutſchen Reichs- 11.ng Preuß.> Staats-Auzeiger, u. Kgl. Drit: l Staats-Anzeiger, das Centtal-Handelöregiſter Central-Handelsregiſter und das Poſtblatt nimmt an: die Königliche Expedition ise- Deutſrheu Keithz-Inzeigm “!!-königin!) ves Dentſchen Reichs-Anzeigers «und: Königlich Berlin, 8. 77. 7. Wilhelm-Straße Nr. 82, » 32. E 1. 8100111311010 11116 UnderauobMJI-Zaabsu. Steckbriefe und Untersuehungs-Sachen. 2. Zubbxgtaijiousu, Qußobow, 70118611ng 11 613 xreußiſthen IUÜNIUZÜJMZ 3, 701käufs,701'y8.011tu11§611, Submissionsuaw. E Anfgebote, Vorladungen u. derg Preußiſchen Staats-Anzeigecs: 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc. 4. 70110051111Z, 11, YVezloosung, n, s. ". 7011 6601161011011 131111111011, E r | e B e i l a g e Wv. von öffentlichen Papieren, Erſte Beilage zum Deutſchen Reichs-Anz Reichs-Auz Berlin, Mittwockx Mittwoch, den 19, April ſämmtlicher Vorlagen von größerer Bedeutung für beide Häuſerxerſt HäuſerZerſt noch bevorſteht. * Die, L Die am _16. _Januar eröffnete 16. Januar eréffnete Seſſion batte ven vornherein *"kkh UelekiÖZLkUgc Fortdauer hatte von vornkerein dur die gleichzeitige For:dauer der Reichstagsſeſſion Neichstagsſeſſion eine er- bebl=<e Vsrzogerniig heblihe Verzögerung erfahren, da bis zum Schluſſe Schlufſe des Reichs- tach tages (am 10. __Fxbruar) Februar) die Arbeiten des Landtages noth- gedrungencr Wei]: gedrungener Weiſe ruhen mußten. Zwar wurde die Vor- berathung dcs des alsbald vorgelegten Staatshaushalts-Etats Sa'i- tens_der _dazu Sci- tens der dazu ernannten Gruppen von Abgeordneten inzwiſchen ſoweit'gefordert, ſoweit gefördert, daß man hoffen durfte, die Beratbuug Berathung im Hauſe ſelbſt im Fedryar Februar ohne erheblichen Aufenthalt zum Abſcbluffe Abſcluſſe bringen zu können; dicſe Aöficbt dieſe Arſiht der großen Mehrheit des Hauſes wurde 1xdo< durch _das _Vubalten jedo dur< das Verhalten der uliramontanen ultramontanen Partei ver- eitelt, uiid _wabrxnd und während der größere Theil des Monats März d_ui< dur<h die _oxſentlixbe öffentliße Berathung des Budgets in anſtrengenden Sißqngew m Ampruch Sißungen in Anſpruch genommen wurde, fanden ficb dadurch zugleich dte zahlreichen \fi< dadur zusleich die zahlreihen Kommiſſionen, welchen welhen die Vorbe- rathung der yerſckyicdenen wichtigen verſchiedenen wihtigen Geſeßentwürfe übertragen war, in der Forderung ibrer_Aufgaben Weſentlich Förderung il,rer Aufgaben weſentli behindert. Alle Berechnungexi Berechnungen der parlgmentariicben Vorſtände parlamentariſchen Vorftände und Parteiführer, nach nah welchen Wenigſte'ns einige, wenigſtens einige der größeren Vorlagen noch no< vor Oſtern zur eingehenden Bcrathung Berathung im Abgeordnetenhauie Abgeordnetenhauſe und ſodann (in an das HFchhatus L gelangen ſollten, ſind ſird an den erwähnten Umſtänden g eier. geſcheitert. So ſteht denn der Landtag nach nah Ablauf von drei Monaten noch no< vor der entſ<eidxnren Beratbung entſcheidenden Berathung in Bezug auf alle wj<ti,1,cn wichtigen geſetz- g'eßcriſchen Arbettcn:_e1n Théil geberiſhen Arbeiten: ein Theil derſelben iſt ift allerdings nach nah gründ- licher Vorberaibung 'm liher Vorberathung in den Kommiſſionen bereits zur Berichterſtat- tung gereift uud Wird und wird nunmehr unverchilt unverweilt in öffentlichr Verband- 1ung öffentlicher Verhand- lung zur Befchlußnahmc Beſchlußnahme des Hauſes gelangen, -- cin — ein anderer Theil, darunter die: Vdrlagen kehufs die Vorlagen behufs Fortführung der inneren Reform, wird ?agdegen gageutn ſelbſt in den Kommiſſionen nocl) erheblishe noch erhebliche Vorarbeit er- or 7111. Jm Vordergrund: dsr nächſten ordern. Im Vordergrunde der nähſlen parlamentariſchen Arbeitcn Arbeiten ſteht aber eine Frage vori von der höchſten Bedeutung für die wirthſchaftlichc Entwickelung dxs geicimmteu wirthſchaftlihe Gntwi>elung des geſammten deutſchen Volkes, deren_ erſtegrundlegende deren erſte grundlegende Berathung Zunachſt nan die WM Hingebuug volle Hingebung der preußi1<en Landcövertre- preußiſchen Landesvertre- tung in An pruch Anſpru<h nehmen muß. „So : So groß hiernach hierna<h die Anforderun 611 Anforderungen ſind, wslche wel<e im zweiten Theileder Seiſwn 11116) Theile der Seſſion no< zu erfüllen leiben, ſo werden fi< ſih do< dxe die beiden Hauſer m drm Häuſer in dem Wunſche und Streben mit der Re- gierung, gierung vereinigen, „die mannichfacben die mannihfachen wichtigen Arbeiten, ſo- weit irgend moglich mögli<h zum Abſchluſs Abſchluſſe zu bringen. Unter den großeren größeren Vorlagen iſt nicht eine einzige, welche nicht niht ent- weder fur ſich (LULU! für ſi< allein oder im Zuſammenhange der Fortent- Wickeiung wid>elung der JeſaWINM geſamten inneren Geſetzgebung einem einein als dringend an- erkannten Bedurfnme enthääye, Bedürfniffe entſpräche, und deren dixSmalige Zurückſtellung nicht diesmalige Zurüeſtellung iht von bedauerlicber Ruckwirkung bedauerliher Rückwirkung auf die Erledigung Weiterer weiterer Aufgaben ſein fein würde. _ Cs koznnit __ Es fommt aber ein Weiter> cin weiteres wichtiges und drängendcs drängendes Moment fur für den woglichſten Ybſ<111ß möglicſien Abſchluß der zur Zeit bereits vvrbsreiteien vorbereiteten Auf- gabcn gaben hinzu: xs 111 namlich nicht es iſt nämli<h niht zu VLTkMULU, verkennen, daß die Parlauientarrſche' Versinbarung parlamentariſhe Vereinbarung umfaſſender Ge- ſetze GVe- ſee im preußiſchen preußiſhen Landtage bei der künftigen Geſtalinxig dex Seſſidnen Geſtaltung der Seſſionen und beſonders beſouders im nächſten nächiten Jahre noch mit no<h mir weit großeraeu S<wierigkei1en größeren Schwierigkeiten als bis- 1;e_r vxrknupft ſei;: her verknüpft ſein wird, Wenn in Gämäßheit Gemäßheit der be- re_ité._1_gcfcißten Beſxizluſſe die reits gefaßten Beſchlüſſe dié drei erſtrn erſten Monate des JaHrcs kunitig fu_r_ dcn Re1<Stag _vorbehalten : Jahres fünftig für den Reichstag vorbehalten werden müſſen, ſo wird für dxn preuß11<en den preußiſchen Landtag, _ſei ſei es im Fiül)jahr, Frühjahr, ſei es im Herkſt, memals ein_ zuſammenbangender niemals ein zuſammenhängender Zeitraum von mehr als drei Monaten frei 13111, ſein, und es _wird vorausſichtlich erſt wird vorauéſi<tli< erſ neuer Vorſorge m in der Geißhaftöordnung hedurfen,_ 11111 Geſchäftsordnung bedürfen, um für die Vereinbarung großcr Geſetze zwiichxn großer Geſeße zwiſchen den heiden Hauicrn beiden Häuſern überhaupt einen ſicheren Boden ziigewmnen. zu gewinnen. Die UäcHſte Landtagsſejſion nächſte Landtagsſeſſion aber wird von vorn kerem dadurch noch kerein dadur< no< mehr beengi beengt ſein, daß der bevorſtehende Herbſt zumjgroxen zum großen Theile für die Beratlyunq Berathung der Juſtizgeſoße Juſtizgeſcße im Reichsiage M _Atxfpruch Reichstage in Anſpruch genommen WLLÖCU werden muß. Eine ZuriickjteÜung Zurü>ſtellung der dem Landtage? Landtage jeßt vorliegknden vorliegenden und in dyn Kommiſßonxn den Kommiſſionen bereits vorberatheuen Geſetzentwürfe vorberathenen Geſeßentwürfe würde untcr dieſcn Perbaltmffen unter dieſen Verhältniſſen mit den_größ1en den größten Nachtheilen für die weit:“re Drirchfuhrung weitere Durchführung der parlamentariſchen parlamentariſ<hen Aufgaben der nächſten Zeit ver- kniipft ſem.“ _ knüpft ſein.“ Die 11117. Kommiſſion XI1V. Kommiſſton des Hauſes der Abgeordnetm brit Abgeordnet:n hat den Y_ericbt Bericht über den Entmxrf Entwurf eines Geſeßcs, Geſetzes, betreffend dix Geſchaftßſpracbe die Geſhäftsſprache der Behörden, Beamten und politiſchen K_orperſcbaffen'des Körperſchaften des Staates, erſtattet; erſtattet ; ebenſo die Agrarfommiſ- Agrarkommiſ- ſion den Bericht Über über den GeſeßeniWurf, Geſeßentwurf, beireffend die Ablöſung der Reallaſten im Gebiete des Reg.Bez. Caſſel1c. Land: und ForſtWirthſchaft. . Mczdrid, Reg. Bez. Caſſel 2c. Land- und- Forſtwirthſchaft. __ Madrid, 14. April. Einem Telegramm der „Times“ zufolge mmmtdieHeuichreckenplage nimmt die Heuſhre>enplage im ſüdlichenSpanien ſüdlihenSpanien überhand. effentlicher Nrnzeige. Oeffentlicher Anzeiger. 5. [1161181718116 121351158011101118, 1711131111011 11116 (3105811311601. Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel. 7. 111136318er1171 4112013011, Literarische Anzeigen. 8, WbsaWr-Qussjgsu, > 4130116586011, Zinszab11111g Theater-Ánzeigen, | Amortisation, Zinszahlung 9, kamiUou-Uaobriobton, K .„ Iubhaftationen, Familien-Nachrichten, = Gent Subhaftationen, Aufgebote, Vor- laduugen u. ladungen 1. dergl. ;) _ ' [462] Subhaſtanons-Patent. 9 A . 1462] “ Subhaſtations-Patent. Das dem Refxauraieur Reſtaurateur Carl ricdricb Friedrih Wilhelm Kretſchmer gehörige, in Weißen ee Weißeuſee belegene, im Gruydbucb Grundbuch von dieſem Orte Band Ä., B1. X., Bl. Nr. 273 verzeichnet? Grundſtück verzeichnete Grnndſtü>k nebſt Zubehör („Kopen- hagener Tivoli“) ſol] dez: ſoll den 17. Mai 1876, Vormittags Bormittags 11 Uhr, (U! an hieſiger GericHtsſteÜe, Gerichtsſtelle, Zimmerſtraße Nr. 25, lmmxr N_r. immer Nr. 16, im Wege der nothwendigen Sub- baſtatwn offentlick) haſtation 6ffentli<h an den Meiſtbietenden verſteigert weite, zur getragene melden. und beſondere Kaufbedingungen find ſind in unſerm Bu- reau 17. rean V. einzuſehen. ' ; Alle Die'enigen, wclche Diejenigen, wel<he Eigenthum oder ander- irkſamkeit irkfſamkeit gegen Dritte, der Eintragung in das Hy othekenbuch Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht ein- ealrechte geltend ealrehte geitend zu machen haben, wer- den aufgefordert, dieſelben zur Vermeidung der Prä- kluſion Fluſion ſpäteſtens im Verſteigerungsiermin Verſteigerungëtermin anzu- Berlin, den 10. 10, März 1876. Königliches Kreißgericbt. Kreisgericht. Der Subhaſtations-Richter. köimen. fönnen. Und demnächſt das Urtheil über die Ertheilung des Inicblags Zuſchlags den 18. Mai 1876, Mittags 12 Uhr, ebendort verkündet Werden. werden. Das zu verſteigernde Grundſtück iſt Grundſtü> ift zur Grund- ſteyer, ſteuer, bei einem derſelben unterliegenden Geſammt- Flachenmczß Flächenmaß von 1 Hectar 64 Nr Ar 11 Qu.-Meter mit "USM einem Reinertrag von 56 >> 4 91 45 H veranlagt. Da W ſh auf dem _1d5rundſ1ücke _Grundſtü>e mehrere zur Gebäude- ?uer „noch euer no< nicht veranlagte Baulichkeiten be nden, befinden, wird die Höhe der vom Bieter zu leiſtenden icher- bktt Sicher- beit auf 9000.76 ſfeſtgeſetzt. Außzug 9000 Æ. feſtgeſest. Auszug aus der Stcuerrolle Steuerrolle Und Hypotheken chein, iugleichen etwai e Abſchätzun- IM, Hypothekenſchein, ingleichen etwaige Abſchäßun- gen, andere das Grundſtück Grundſtü> betreffende achweiſungen Verkäufe, Verpachtung“!!- Snbmifßonen :e. Ediktal-Citation. Verkänfe, Verpachtungen» Submiſſionen 2c. Ediftal-Citation, anwaltes vom 6, 6. April 1876 iſt iſſt gegen den Ange- kla ien Wehrpflichtigerx Friedriü) klagten Webrpflichtigen FriedriG Theodor Carl W lhelm Knuth. Wilhelm Kunth, zu Eilenburg am 19. Auguſt 1855 geboren, evangeliſcher Religion, welcher'ſi Potödam welcher ſi Potsdam aufgehalten hat, des Strafgeſxßbuebs, Weil Strafgeſeßbubs, weil derſelbe in der Abſicht, ſteh ß< dem Eintritte in den Dienſt des ſtehenden Heeres oder der_ der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniſ; vas Buudeßgebiet _verlaffen Erlaubniß das Bundesgebiet verlaſſen hat, die Unterſuchung eingeleitet, und haben wir zum mündlichen Vec- Potsdam. Ver- Potsdam, den 11. April 1876. Königliches Kreißgericht. Uni Kreisgericht. Auf die Anklage des Staats- ſigcm Reviere: eicher: Nußbolz ſigem Reviere : eihen Nugzholz (J. 11 Scheib daſ.. Sceit- daſ., buchen Nußbol zuletzt Nußhol zuleßt in auf Grund es §- des $. 140 (J. (I. 80), 70 Stück bix',_ Stü> hir®. 6. 7018011106600 Lekauakmsbuxgsu. 111 60! 13018011- bsilags. ZI Verschiedene Bekanutmaehnungen. In der Börsen- beilage, 6 fahren einen Tkrmin Termin auf den 8. September1876, Vormkttags September 1876, Bormittags 9 Uhr, Uhr,- in unſerm Gerichtslokale an beraumt, wvzu wozu der dem jetzigen jeßigen Aufenthalte nacb nah unbekannte Angeklagte mit der Aufforderung vorge- laden _wiro, ziir feſtgeſeßten wird, zur feſtgcfeßten Stunde zu erſcheinen erſheinen und die 'zu zu ſeiner Vertheidigung dienenden Bewäs- rmttel mrt znr Beweis- mittel mit zur Stelle zu bringen, oder ſolche unter genauer Angabe der dadurch dadur< zu erweiſenden Thai- ſachm erweifenden That- ſachen uns ſo zeitig vor dem Termine anzuzeigen, dax; daß ſie noch zii no< zu demſelben herbeigtſcbafft herbeigeſhafft werden _ 'Erſche'int n. Erſcheint der Angeklagte oder deſſen Be- voÜmachiigtxr nichi, vollmächtigter nicht, ſo wird mit der Unterſuchung Unterſuhung und Entſcheidung 111 oontuwaoiam in contumaciam verfahren Werden. werden. Abtheilung 1. Nuh- T, Nuzz- uud Brennholz Verkauf. Brenvholz Berkauf. Freitag, den 28. d. Mis. 28, d, Mis, von 9 Uhr Vormittags ab, ſollen im Fehrieſ<en Fehrle’ſhen Gaſthofe zu Marienwaide 0.118 Marienwalde aus hie- 6 Nuxeicben (J. Nugeichen (I. 117), 46 Rmir. Rmtr. . 117), ca. 20091ka 1661911 200 Rmtr, oichot 19 YußizxzchxtLZS. 7801, ' , --1.1'1,'500Rt. buchen Schert- ( S g: U } i . 80. 116. 117), 500 Rmutr. buchen Scheit- (J. 36. 37. LIZZ" 117)? an 117) 10 911113017581 Nugßbirken eiterbäume Z Nußerlcxn (J" 2 Nußerlen (J. 80), 30 Stück Stü> kief. Bau- und 17. Schneideholzer | 17, Sqneidehölzer (J. 80. 86. 73. 80, 86, 73, 76. 83), 3 Rmtr. eiger und Königlich Königlih Preußiſchen Staats-Anzeiger. _ _ E 1876. Gewerbe und Handel. . * * tis Ueber den Abichluß Ab‘c<luß des Schleſiſchen Bankvereins ro 18751176le pro 1875 theilt die „V. Böri. Zig.“ folaeude „B. Börſ. Ztg.* foloende Daten mit: Dcr Gewxixur Der E beziffert 116) ſih auf 1279315 „46, 1,279,315 Æ, von WCLÉISIU dic ('»)ci-„väiis- und welchem die Geichäfts- urd Ver- wgirurrzöko'ien waitungsfoiten mit 203,849 .jé._ 203,80 F und der Veiliiſt aui Cöckienkonto m11_ Vailuſt auf Effektenkonto mit 163,149 “Fé- abgehxn, 10 da:; Æ abgehen, fo daß ein Nendiibericvui: Nettoüberihufß; von 912,337 „46 bleib't. $12,337 AÆ bleibt. Es wurde be1<loffen, beſchloſſen, dieſen 28an Betrag zur Tilgung und Ab- ſchreibung zu verwenden und eine Dividende VON 5 '..) durcb Euc- nabme von 5“/9 durh Eni nahme aus den Reſervefvnds Reſervefonds zur Audzahlung Auszahlung zu bringen. Der Bilanz per ult. szember Dezember 1875 entnehmen wir folgende Haupjpoſten: Kaffa- beitand Hauptpoſten: Kafſa- beſtand 825,199, Wechſelbeſtand 9,463,147, Cff-ktcn- Eff.kten- und Conionial- X1111nd§19191ß Ldmbard 1254353740, Dsbiwrcn 10398129, Conſortial- ret erra Lombard A OS Debitoren 10,398,129, dagegen on 0- orten onto - reditoren ',.1 ,448, Re nuncisbii e , 2 ““ Accept-Kciilo 1,279,154 „46. > * > t 31 4,703“ Korrent - _Die Kreditoren 2,996,448, Rechnungsbüche 124,765 Accept-Konto 1,279,154 A. Ee E — Die Bilanz der Bergiſch-Märkiicheu Bergiſh-Märkiſchen Bank 1110 pio 1875 winde 111 wurde in der le_tzteu VerwaltungSratbSfißurg feſtgeſt-xüt. leßten Verwaltungsrathsſizurg feftgeſtellt. Das Ge- winn. wina- und Veriun-Konto Verluſt-Konto zeigt in der Einnahme: Uedertrag Uebertrag aus 1874 1909.76, Gswum 1909 M, Gewinn an Prdvifion Previſion 225,338 „14, M, Gewinn an Zinſen sin- fchiießlrchdeß CvurSwechjclverkehrs ein- {ließli des Ceurswechſelverkehrs 384,465 „44 Jo. dcr Außgabe: Handinngsunkoſten A In der Ausgabe: Handlungsunkoften der beiden Geſchäfte in Elberfeld und Düſſeldorf 181,655 „M, 46, Verluſte an Jaliiien 1160-19-44, Falliien 116 049 4, an (I'ffekten12335234, Effekten 123,352 M, an den _Betbeiiigungkn Betheiligungen bei andern Bankanſtaltkn Bankanſtalten 77,611 „46. A Es wurde beſ<1dſ1en, beſchloſſen, 112,500 .O. : 4. = 5 „16. Æ auf jede Aktie ais Aftie als Dividende von 1,4 0/0 9/9 zu ycrtheilen vertheilen und dén Uelxerſcbuß den Ueberſhuß von 543 414 M auf neue Rech- nung VOTZiiicagcü._- Zagiei< 116162105 vorzutragen. — Zugleich beſchloß der VeerungSrath Verwaltungsrath die Ein- bérufugg Llnkr außerordcntlichén Gencraiderſammluna, berufung einer außerordentlichen Generalverſammlung, bei welcher die Reduktion des Grundkavitals Grundkapitals der Bank auf 6 Miki. Mill. Mark _ durcb Zniaminenlegurzg — dur Zuſammenlegung der 60 prozentigén Jntkrimsſckxcine, ſowiS durch Rück- prozentigen Interimsſcheine, ſowie dur< Rü>- kauf eines entwrechendcn Aktienbetrach entſpre<henden Aktienbetrages zu einem Courſc Courſe nicht über 80 _ &0 — beantragt wiid. _ . _ - wird. __— Nach dem Jahresbericht der Direktion der Auſſig- Tcplitzer Cii_eniiabn_-Ge1§111<aft 13101875 beförderte Auſſig-Teplißer Eiſenbahn-Gejellſ chaft yro 1875 Lkeföôrderte die Bahn 11:1 im Jahre 1875: 829279 Pernen 829,279 Perſonen (1874 1116171? mehr 42,758 Psrſdiien), Perſonen), dagegen an Frackoicn 52,171,874Cen1ner, Srachten 52,171,874 Centner, gegen 1874 ein Plus Pius von 5,312,175 Str„ Ctr., mit einer Geiammteinnahme Geſammteinnahme von 2,601,177 Fl., Fl, daher Plus gegen 1874 _: = 242,257 F1. Fl. Die Veirieissipeien betrauen 41,19% : 1,071527 Fl., gegeii 495.7157. mi1 Betriebsſpeſen betrugen 41,19 9/9 = 1,071,527 Fl, gegen 49,57 °%/ mit 1,169,424 F1. Fl. im Jahre 1874. Die Berzminrig der_Prwriiats-Obligationen beanſpruchte Verzinſung der Prioritäts - Obligationen beanſprute ixcl. der Aus- gciben fur gaben für Steuern und Abgaben, dann für die Prioritätm- Priorität.n- Tilgung “einen einen Betrag von 924,617 Fl., gegen gegea 707,538 Fl. im Jahre _1874. 1874. Es bleibt _kin ein Reingewinn von 605,0 2 Fl., gng 1874 123,07.) gegen 1574 123,075 Fl. nichr, mehr, zur VCLfüaung, Verfügung, und unter Hinzurechnung Hinzurehnuyg des Ge- wmnxortragxs winnrortrages vom Jahre 1874 mit 73,751 F1. 1111 Ganzm Fl. im Ganzen ein Be- trag von 678,783 F1. Fl. zur Dispoſition der Aktionäre Afticnäre (Aktienkapital: 5,200500 5,260,500 Fl.). Von dem Rein,;cwinn ſoilen 81170 Reingewinn ſollen 83/9 Dividende zur Verihciliißg gedra'cht wcrden. Vertheilung gebraht werden. Die in der Bilanz ausßewieſcncn Kaffakeſtande erreicbtcn ausgewieſenen Kaſſabeſtände erreichten die Höbe Höhe des am 1. Januar fäÜig wxrdenden fällig werdenden Coupcns ſainmtlicher PHoritäten-Anlchcn, dia Reierven ſämmtlicher Prioritäten-Anlehen, die Reſerven betragen 700,000 Fl. Die (11110111171th Aktien amortiſicten Aftien und Pioritäicn weiikn dic- Prioritäten weiſen dics Ziffer von ca. 366,000 F1. nacb. _Nack) danuSweiieii Fl. nach. — Nach den Ausweiſen des franzöſiſckyenCiri- und Aus franzöſi ſ<henEin- undAus fuhr handels, weliixe jeßi fiir welde jeßt für die erſten erften drei Monate des Jahres 1876 vollſtandig vollſtändig vorliegen, béiiefen ſich beliefen ſih die Einfahrt" Einfuhre»" in dieſem Zeiiraum Zeitraum auf 915520000, 915,520,000, die Ausfuhren auf 806340000 806,340,000 Fr.; die erſteren haben alio aljo die letzteren leßteren um 109 Millionen übstſtich-n. Jm erſteß überſtiegen. Im erſten Vierteljahr 1875 war das Ergebniſ; Ergebniß ein ganz entgeiiéngcſtizics geiveien: entgegengeſeßztes geweſen: damals hatte Frankreich Franfreih für 851 Miuionen Miüionen Waaren aus denz Auslande dem Autlande bezogen und für beinahe 987 Millionen Waarcn aus- gxfubrt, Waaren aut- geführt, ſo daß die Exporte um 135'z Miklionen 135è Millionen die Einfuhren Über- fiixgen [)attcn. über- ſtiegen hatten. Auch das Erträgniß der Eiſenbahnen in Frankreich wahrend während der erſten dreizehn Wochen dieſes Jahrss diefes Jahres war gegen die. die ent- fpxcchende ſprechende Periode des Jahres 1875 um 4.) Millionsn 4} Millionen Fr. zurü>- geblieben. geblieben, Man darf inde[;__nicbt indeß nicht vergeſſen, daß die ganze, ſo lang- dauernde uiid aufrcgende Wahlkewegun-z und aufregende Wahlbewegung in das eben abgélaufene abgelaufene Quartal geſaÜen gefallen iſt. _ '- Nach dem Re<7111<0ftsbeki<1 Rechenſchaftsberiht der Petersburger Inter- natrona1en Haudelsbank betrag Jnter- nationalen Handelsbank betrug der Bruttogewinn dsr der Bank pro 1875: 1875 : 2,366,119 Rbl. Retl. (gegen 1874 +178,854 R51). +175,854 Rbl). Die Summe dcr der abgeſchriebenen zweifelhaften Forderungen beträgt 121,18; 121,184 Rbl. (g_ege_n (gegen 43,428 Rb1.-iin JZHre Rbl. im Jahre 1874). Die Verwalwng fai) Verwaltung ſah es für notbig nôthig an, noch 119611er 100,000 R01. weitere 150,000 Rol. zu reſerviren, wodurch wodur< das für möglick)e Verlufte mögliche Verluſte gebildete Kapital auf 386,183 Rbl. gebracht ward. Aus dLm dem Gewinne des Jahres 1875 wurden ſodann 89,753 R61. 1116 89,793 Rbl. ins Reſervekapital vorgetragen, das dadurch dadur<h auf 487,007 Rbl. heran- gewa<ſen gewachſen iſt. Der hiernach Überbleibcnde hierna<h üÜberbleibende Reingewinn umfaßt 1,496,248 Rbl., RbL., d. 1, i, etwas wehr mehr als 1130/73 11 °/o des Aktixnkapitals; Hieivon wurde, Aktienkapitals ; hiervon wurde den Aktionären 1,495,000 Rbl. zugeſprochen, und ge- langt drr der zweite Coupon pro"1875 nach pro 1875 naG Abzug der bereits gezahlten 60/9, 11111 69/0, mit 8 R51. Rbl. 25 Koi). fur Kop. für die erſte erfte Emiſſion und mit 5 R51. Rbl, 50 Kop. fur für die zivkiie zweite Emiſſion zur Einlöſung. _ ü Verkehrs-Anſtalten. New-York, 18. April. Der Dampfer ,Pommerania“ „Pommerania®" von der .Hamdurg-Amerikaniſcb-n Dampfſchiffahrts-Geſellſäoaft Hamburg-Amerikaniſ<-n Dampfſchiffahrts-Geſellſchaft ift Hier hier eingetroffen, ebenſo Abends der Dampfer .England“ „England“ von der National-Dampfſchiffahrts-Compagnie National-Dampfſchiffahrts-Compaguie (C. Meiſingſche Meſſingſche Linie.) Inſerate nehmen an: dad Ceutral-Anuoneen- das Central - Aunoucen- Bureau der deutſ<eu deutſchen Zeitungen zu_ zu Berlin Mohrenßraſze Mohren ftraße Nr. 45, die Aiinoncen-Exp'diiionen Annoncen-Exp-ditionen des „Invalidendank“, Rudolf Moſſe, Haaſenſtein & Vogler, Baogler, G. L. Dauhe Daube & Co., Co,, E. Schlotte, Sthlotte, Büttner & Winter, ſowie alle übriger: übrigen größeren Annoncen-Bureaus. 'f!_'“_x kief. Nußbolz (J. Annonceu-Bureaus, a fief. Nußholz (I. 108), 600 Rmtr. kief. S<eit- (J. 3. 36. 37. 59. Scheit- (S 3,36 97.99. 77), 110 Rmtr. kief. Stock- (J. 17. Rhiitr. kiéf. Sto>- (F. 17, 59. 108) öffentlich ösffentli<h meiſtbietend verkauft werden. Bei Käufen bis 150-FQ 150 ( muß das Kaufgeld gleich im Termine, bei Käufen über 150 «M A minde- ſtens der vierte Theil als Angeld bezahlt werden. Die Aufmaßregiſter und Numnierverzeichmſſe Nummerverzeichniſſe können Wochentäglich wochentäglih in meinem Geſchaftszimmer_eino“e“ym Werden, Geſchäftszimmer eiuo-* eyen werden, und find ſind die Förſter gngewieſe" die Zölzer angewieſe» Vié Höher auf Verlangen örtlich vorZUTelgt'" “- Jokfth' Markenwax“, ven 15. örtlih vorzuzeigey .+ Forſth, Marienwalde- ¿n 15, April 1876. .: £ Der ObÜMrſter G r on au. , 'Holzverxayf, Db" orſter Gronau. _Holzverkanf. Die in dem verfloſſenen Winter 111 „den_ Koniglichan in den Königlichen Forſtrevieren Mühlenbeck Mühlenbe> und Kiutz eingeſcblixzenen Klüß eingeſhlazenen geſunden Buchen-Klobenbölzer UUd zwar:. Buchen-Klobenhölzer und zwar: im Forſtrevier Mühlenbeck Mühlenbe>Œ etwa 7000 Rau,?ximeier, Rau“: meter, im Forſtrevier Klüß etwa 1800 Raum- Taeter ‘géter ſollen am Donnerfiag, Donnerſtag, den 11. Mai d. IS., Vormittags Is., Bormittags 11 Uhr, per bei dem Gaſtwirtv Gaſtwirth Roſe in Alidanim Altdamm öffentlich meiſtbietend verkauft werden was mit dem Bemcxken Yekanni gemaéht Bemerken bekannt gemacht wird, da im Termme 1[.;-lbſxem Fakftel Termine [k ein Jüuſtel des Kaufseldes Kaufgeldes als Angeld zii za 1en11ſ1. Mühlenbeck nnd Mü , zu zahlen iſt. Mühlenbe> und Klüßz, den April "1870. 1576, Der Oberförſter, Der Oberfoxſtex; Golhe. ' Oberförſter, Golte, | 46 Rnitr. (J- 131)- ené. Rmtr. (I. 131), ené,