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ßatuts nicht ftatuts niht länger verſchieben. _ Der Kaiſerliche Botſchafter beim ößerreichiſch-ungariſchm öfterreihiſh-ungariſhen Hofe Graf zu Stolberg-Wernigerode ift geßern iſt geſtern in Wien wieder eingetroffen und hat die Geſchäfte der Botſchaft über- nommen. _ Der Gencral-Major Galſter, 5 13 suits General-Major Galfter, à la suite der Armee und Dezernent in der Admiralität hat fick) fi< in dienſtlichen dienſtlihen An- gcicgcnbeitcn nach gelegenheiten nah Wilhelmshaven und Kiel begeben. _ Dem zur Dienßteifiung Dienfiteiflung als Dezernent bei der Admira- lität kommandirtcn Oberft-Lieutenant Admiras- [ität kommandirten Oberſt-Lieutenant zur DiSpofition I o h a n n e s Dispoſition Johannes iſt mittelft Allerhöchfter mittelſ Allerhöhſter Kabinets-Ordre vom 20. April er., cr., unter Stellung :'z 13 à la suite der Marine, das Re<t Recht zum Tragen der Uniform des See-Bataillons ertheilt worden. _ S. M. S. ,Gazelle“ „Gazelle“ ift am 20. d. Mts. von Ply- mouth nach nah Kiel in See gegangen. S. M. Kbt. „Nautilus“ hat am 22. d. Mis. Mts. Plymouth verlaſſen, um die Reiſe nach nah China durch dur< den Suezkanal fortzuſeßen. _ S. — S, M. Kaſernenſ<iff .Elbe“ iſt Kaſernenſ<hif „Elbe“ iff am 21. d. Mis. Mts. in Wilhelmshaven, Wikhelmshaven, behufs Abhaltung von Torpedoverſuchen, Torpe?doverſuchen, in Dienft geſtellt. Lauenburg. Raheburg, Ratzeburg, 22. April. (A.L.L.Z.) (A. L. L. Z.) Der vor- geftern geſtern in Ratzeburg verſammelte La ndtag Landtag begann die Diskuſſion über Diskuſfion Über die vom preußiſchen preußiſheu Abgeordnetenhauſe vorgenommenen Ab- änderungen des EinverleibungSgeſeßes Einverleibungsgeſeßes zunächſt mit §. H. 8 in tina fine des Geſeßentwurfs, Geſezentwurfs, wo das Abgeordnetenhaus im lcyten lezten Alinea hinter Gutachten hinzugefügt hat: „falls es von der Staats- regierung erfordert wird.“ Nachdem von einer Seite vergeblich vergeblih für die urſprüngliche urſprünglihe Faſſung des Paragraphen eingetreten, andererſeits der vom Abgeordnetenhauſe beſchloſſene beſ<hloſſene Wort- laut empfohlen war, gelangte ſchließlich \<ließli<h mit 8 bis 9 Stimmen der Antrag zur Annahme, den Wunſch auIzuſpre<en, auszuſprehen, dem angezogen Paragraphen ju in fine die- jenige Faſſung Faffung zu geben, wie fie in einer diesbezüglichen diesbezüglihen Be- ßimmung flimmung der preußiſchen Provinzialordnung zum Ausdruck Ausdru> ge- langt ſei. Die Abänderung zu §. $. 4 des Geſeßentwurfs, Geſezentwurfs, betr. die Prüfung und De<argirung Dechargirung der Re<nungen Rehnungen der Staats.- Staats- verwaltung Wurde einftimmig wurde einſtimmig gutgeheißen. Ebenſo ward die Einſchiebung des Wörtchens „vorläufig“ in den erſten Saß des . . S. 5, wodurch wodur der Kreis Lauenburg in Bezug auf die ſtaatliche erwaltung „vorläufig“ der Provinz S<leSwig-Holftein Schleswig-Holſtein zuge- theilt wird, mit allen gegen eine Stimme angenommen. Schließ- lich lih wurde auch die veränderte Faſſung Faffung des erſten Ybſaßes erften Abſayes des . 8 des Geſetzentwurfs, wonach Geſezentwurfs, wona<h der lauenburgrſche kreis; lauenburgiſhe kreis- ändiſche Verband anßatt anſtatt „bis aufWeiteres“, _ auf Weiteres", — „bis zur anderweiti- gen geſeßlicben geſeßlihen Regelung, ſpäteſtens jedoch bis zum 1. Marz März 1878 von der Ritter- und Landſchaft in ihrer bisherigen Zuſammen- ſe ung ſeßung vertreten wird“, mit allen gegen eine Stimme des Land? ſ aftSraths Land- \chaftsraths von Wißendorf Wigtzendorf angenommen. Was endlich endli die bei der erſten Berathung als Bedingung hingeſteUte hingeſtellte Forderung br: be- züglich derjenigen Entſchädigungen, welche Entſhädigungen, welhe den übrigen preußi- ſchen Kreiſen für neu übertragene Laftrn Laſten aus der Staatskaſſe zufließen, betrifft, ſo ging aus dem unter Nr. 2 der Tagesord- nung aufgeführten landräthlichen landräthlihen Schreiben herdor, hervor, daß die Staatsregierung, in Anbetracht der dem lauenburgiſchen lauenburgiſhen Landes- Kommunal-Verbande gewährten reichen reihen Dotation im Gegenſatz Gegenſag zu anderen Kreiſen, fick; nicht fich niht hätte veranlaßt ſehen, ſehen können, dieſe Forderung zu berückfichtigen, berü>ſihtigen, da Lauenburg mcht nicht verlangen könne, fönne, doppelt entſchädigt entſ<hädigt zu werden. Man ſah von emer _er- neuerien einer er- neuerten Erhebung dieſer Forderung ab, weil hiernach keine Ausſicht hierna<h feine Ausficht vorhanden, damit durchzudringen. Bayern- dur<zudringen. Bayern. München, 21.April. 21. April. Der „Allg.3.“ „Allg. 3. wird geſchrie- geſhrie- ben: Einige Blätter wiſſen von einer Anfrage Württembergs in München zu berichten, die fiel) fich auf ein gemeinſawes gemeinſames Vorgehen der Mittelftaaten Mittel ſtaaten in Berlin hinfichtlich der R c ich s = E i_ſ en b a h n a n_g e- hinſihtlih derReihs-Eiſenbahnange- legenheit bezogen habe und von dem 'Mun'chencr Münhener Kabinet ablehnend beantwortrt beantwortet worden ſei. ' Wie wir aus zuber- läſfiger zuver- läſſiger Quelle erfahren, führt fick; fi<h dieſe Nachricht (1le einer: auf einen bereits vor Monaten erfolgten MeinungSauYtauſch uber, dre Meinungsaustauſ<h über die Frage zurück, zurü>, ob es zweckmäßig zwe>mäßig und ausfahrbar ausführbar ſei, emen einen Schritt im BundeSrathe Bundesrathe zu thun, _ thun — ein Gedanke,. Gedanke, welcher „ſchon durch {hon dur die damaligen parlamentariſchen, Vorgange nn parlamentariſhen Vorgänge im bayeriſchen und ſä<fiſ<en \ſähfiſhen Landtag und durch dur die ſpateren ſpäteren Verhandlungen in den württembergiſchm württemberziſ<hen Kammern Überholt überholt wurde. , _ i: Wenn, dem Antrags Antrage der Abtheilung entſprechend, entſprehend, die Landtagswahlen von München 1. aiif I. auf Grund des_ des Art. 11 des Wahlgefeßes Wegen Wahlgeſeßes wegen angeblich ungeſeyltcher Einthc_i[ung ungeſezlicher Eintheilung der Urwahlbezirke dur< durh Beſchluß der Kammer kaffirt kaſfirt werden, ]o fo werden, wie die „AÜg.Ztg.“ „AUg. 3tg.* meint, „auch „au< die Wahlen von Mbn<rn ll. München Il, dieſem Schickſal nicht Schikſal niht entgehen können, derin auck; „m denn anch in dieſem Wahlkreis find einige Urwahlbezirke „ mii "ZÉMILÉ als mit weniger a!s 2000 Seelen gebildet worden. Daß in Munck72n1.ſunſ München I. fünf liberale, in München Münghen 11. aber ſechs \e<s Ultramontane gewähkt gewählt wurden, dann „ſelbftverftändlich' kann „ſelbſtverſtändlih* auf die Entſcheidung der Kammer keinen Einfluß üben _ immerhin aber wird man unter den obwglten- obwalten- den Verhältniſſen unſerer Abgeordnetenkammer der Entſckzridung Entſcheidung derſelben bezüglick) bezüglih der Wahlen der beiden Wahlkreiſe Munchen Münhen mit Intereſſe entgegeniehen.“ _ entgegenſehen.“ — Zur weiteren Berathung über die beanßandeten beanfſtandeten hieſigen Landtagswahlen war die 11. Ab- theilung der Kammer dieſen Abend abermals mehrere Stunden verſammelt. Der Referent, Abg. Hauck, Hau>, hat im Laufe der Debatte f eine ſeine Anträge, welche die Einleitung einer DiSziplinarrrnter- Disziplinarunter- ſuchung gegen den Magiſirat Magiſtrat und das Rentamt bezielten, zuruckge- zurüge- zogen; die weiteren Anträge deſſelben _ Erſuchen an die Staatsw- Staatsre- ierung um Beroollſtändigung Vervollſtändigung der Inßruktion Inſtruktion zum Vollzug des ahlgeſeßcs bezweckend _ ahlgeſezes bezwe>end — wurden von der Mehrheit der „Abthei- Abthei- lung angenommen. _ Vor einigenßagen einigen Tagen wurde ein in der außeren Karlsßraße wobnhafter Optikergehulfe verhafiet, äußeren Karlsftraße wohnhafter Optikergehülfe verhaftet, welcher fich fih der Werbung für die boSniſchen Iriſurgeritewdrmgend verdßchtrg bosniſhen Inſurgenten dringend verdächtig gemacht hat; derſelbe hatte fi<_ ſi< u. A. m „offentlichen Blattern in öffentlihen Blättern erboten, „muthigen kräftigen Mannern“ biÜigr Männern“ billige oder unrntgxlt- liche unentgelt- lihe Reiſegelegenheit nach BoSUien auszuweiſen. Geruhtliche nah Bosnien auszuweiſen, Gerichtliche Unterſuchung iſt iſ eingeleitet. . . _ : | 22. April. (W. T. T, B.) In der [JLUtlgM Siyung heutigen Sißung der Abgeordneienkammer Abgeordnetenkammer erhielt nach Erlrdigung drr nah Erledigung der Tages- ordnung der Abg. Joerg Ioerg das Wort zu einer prrſonli<en perſönlichen Bemerkung und erklärte den vom Abg. Beck m Be> in der lexzten Sißung leßten Sitzung gemachten Ausführungen gegenuber,“ gegenüber, daß er in ſeiner Rede vom 12. Dezember 1867 atlSſ<lTeßlt< ausſ{hließli<h von der politiſchen KonſteUation politiſhen Konftellation des damaligen Augenblicks m_rd Augenbli>s und von der geographiſchen geographiſhen und ſtrategiſchen ſtrategiſhen Lage Bayerns geiprockzeii geſprochen habe. Ein Sonderbündler ſei er nie geweſen, auch au habe er WO nie mit dem Auslande gcliebängelt. geliebäugelt. Das Wort vom „Uebrrgehen „Uebergehen der bayeriſchen bayeriſhen Regimenter“ ſei, \ei, troßdem daß daſſelbe m in den ftenographiſchcn ſtenographiſchen Berichten enthalten ſei, von ihm nicht gebraucht worden, die Sienographen Stenographen müßten ihn bei der damaligen Un- ruhefalſch ruke falſ verſtanden haben, aber, ſelbſt, felbſt, wenn er das Wort geſagt haben ſollte, follte, würde dieſer Ausdruck Ausdru> im ganzen Redezuſammen- hang niemals als Fahnmfiucht verßanden Faßhnenflu<t verſtanden werden können. Redner ſuchte dieſes durch dur< eine Darßellung Darftellung ſeines Auftretens in der damaligen Si ung Sißung näher na<zuweiſen, na<hzuweiſen, und erklärte zum Schluß auch au< das wreder aufgetauchte Gerücht wieder aufgetauhte Gerüht als unbegründet, daß er in der beim Ausbruch Ausbru< des Krieges mit Frankreich im Jahre 1870 ſtattgehabken Sihung ſtattgehabten Sißung des Landtag6au6ſ<uffes Landtagsaus\hu}ſes die Neutralität Bayerns verlangt habe. Er habe fich fi<h damals für eine bewaffnete Neutralität Bayerns ausgeſprochen. _ ausgeſprohen. — Der Abg. Beck Be> behielt ſich fich vor, die heutige Erklärung Joergs JIoergs demnächſt iweiner perſönlichen in „einer perſönlihen Bemerkung zu beatworten. _ 21. April. Der Herzog Karl Theodor iſi iſt vor- geſtern geftern Abends mit ſeiner Familie von Italien, wohin er fich \i< vor mehreren Wochen begeben hatte, „wieder . wieder hierher zurückge- kehrt. _ zurü>ge- fehrt. — Der Großherzogliche Großherzoglihe Staats - Minißer 1)r. v, Miniſter Dr. v. Thon iſt mit Gemahlin von Weimar hier angekommen. Sachſen. Dresden, 22. April. Der Fürß Fürſt von Schivarzburg-Sondershauſen Schwarzburg-Sondershauſen nebſt Prinzeſſtn Prinzeſfin Tochter Eliſabeth, welche hier eingetroffen und im „Hotel de Saxe“ ab- getreten find, haben heute dem Könige und der Königin, der Königin Mutter und der Königin Maria, ſowie dem Prinzen und der Prinzeſfin Prinzeſſin Georg Beſuche abgeſtattet. _ (Dr. Journ.) Morgen, als am Geburtstage des Königs, werden mehrere Verändernngen bei den Königlichen Kavallerie-Regimentern Play Plagz greifen. Die beiden leichten leihten Regimenter werden in Huſaren umgewandelt und erhält das 1.Reiter-Regiment 1. Reiter-Regiment den Namen Königlich ſächſiſcher! \ähfiſhes 1. Huſaren- Regiment Nr. 18, das 2. Reiter-Regiment den eines Köni [f> ſächſiſchen Königlich \ächſiſhen 2. Huſaren-Regiments „Kronprinz Friedrick] Wil elm Friedri<h Wilhelm des Deutſches Reiches und von Preußen“ Nr. 19. Das 3. Reiter-Regiment nimmt den Namen „Carabinier-Regiment“ (2. ſchweres \<weres Regiment) an. _ Die Erfte Kammer berieth in ihrer heutigen Sißung die Berichte ihrer dritten Deputation über den Rechenſchafts- bericht beriht auf die Finanzperiode 1872/73 und genehmigte faſt ohne faft ohue Debatte die von der Deputation geſtellten Anträge, welche in der Hauptſache Hauptſahe mit den deu von der Zweiten Kammer gefaßten Be- ſchlüſſen \<lüfſen übereinſtimmen. Der Hauptantrag, daß die Kammer nach na<h Vorgang der Zweiten Kammer durch dur die abgelegte Re<e_n- ſchaft fich Rechen- \haft fih für vollßändig vollftändig befriedigt erachte, erahte, fand einſtimmige Annahme. In der Zweiten Kammer erſtattete die Finanzdeputation Bericht über das Königliche Dekret, den Betrag zu Beſchaffung von Beamtenwohnungen bei verſchiedenen Anßalten betreffetzd, Anſtalten betreffend, ferner über einige Poſitionen des Budgets, ſowie über die Dii- pofitionsſumme Dis- poſitions\ſumme zu den durch die Reictheſengbung Reihsgeſezgebung nöthig tver- wer- denden Baulichkeiten bei vorhandenen Gerichtögebäuden. _Die Gerichtsgebäuden. Die Kammer trat ohne erhebliche Debatte den Deputationsvorſahlggm Deputationsvorſhlägen bei und nahm ſ<ließli< \<ließli<h einen Geſehentwurf Geſezentwurf über das Mobiliar- und Privatfeuerverficherungsweſen mit einigen Abänderungen und Zuſätzen Zuſägen in der Hauptvorberathung an. Baden. Karlsruhe, 20. Aprik. April. (Frkf. I.) Der ſo eben au6gegebene ausgegebene Bericht der ſtändiſchen Kommiſſion ſtändiſhen Kommiſfion über das Volks- ſchulweſen Volk s- \<hulweſen lautet in ſeinem Hauptartikel über die koufeſfionelle konfeſſionelle Seite des Volksſchulunterrickzts: Volks\hulunterrihts: „Der Unterrickzt Unterricht in der Valk)!!- ſ<ule Volïs- \{hule wird ſämmtlichen ſchulpflichtigen Kinderw \hulpflihtigen Kindern gemeinſchaftlich ertheilt, mit Auönahme Ausnahme des Religionöunterrichts, Religionsunterrihts, ſofern die Km- Kin- der verſchiedenen religiöſen Bekenntniffen angehören,“ Bekenntniſſen angehören.“ Dieſer ſchon hon im Regierungsentwurf befindlichen befindlihen Stelle hat die Kommiſfion die Verſchärfung beigefügt: „Die der politi- ſchen politi \<hen Gemeinde obliegende Verpflickztung Verpflihtung zum Unterricht (außer Religion) kann weder im Ganzen nock; no<h zum Theile durch dur eine vorzugsweiſe ur zur Erfüllung konfeſfioneller Zwecke Zwe>ke be- gründete KorporationSan alt Korporationsanſtalt geleiſtet werden“. Hierzu tritt noch no< als Uebergangsbeftimmung: ,Die „Die z. 3. Z. auf Grund des Regulativs vom 16. September 1811 beſtehenden Lehr- und Erziehungs-Inßitute Erziehungs-Inſtitute (Baden, Lichtenthal, Offenburg 22.) 2c.) werden binnen birnen Jahresfriſt nach na<h Verkündigung dieſes Geſeßes aufge- hoben“. _ Der Erbgroßherzog wird vom 24. 17. d. ab im Sommerſemeſter an der Univerfität Univerſität Heidelberg Vor- leſungen hören bei den Herren Geh. Rath Knies, Fiſcher und Profeſſor Erdmannsdörfer über Verwaltungslehre, Philoſophie und neuere Geſchichte. _ Zu dem diesjährigen katholiſchen StaatSexamen Staatsexamen auf Ende dieſes Monats hat fich ſi<h zum erſten- mal ein Kandidat gemeldet, und zwar ein altkatholiſcher, Zinc]. UW]. Leuihner von Ueberſingen; nacb vollzogener" Stud. theol. Leuthner von Ueberlingen; nah vollzogener Ablegung wird derſelbe durch dur< Biſchof Reinkens Reinkeus die Priefterweihe empfangen. _ Aus der Ständekammec naheßehenden Ständekammer naheſtehenden Kreiſen ver- wver- lautet, daß bald nach na< dem Wiederbeginn der Sitzungen nach Sihungen nah Oſtern von den Mitglirdern Mitgliedern der nationallibe- raſen Parisi ralen Partei die Einbringung eines Geießentwurfs Geſetzentwurfs veranlaßt werden wird, welcher welher die Errichtung Errihtung eines Staats- geri<tshofs geri<ht38hofs im Umfang der bezüglirhen bezüglihen preußiſchen Geſeke Geſetze von 1873 und 1875 bezweckt, bezwe>t. Dieſer Gerichtshof Gerihtshof ſoll mit der Macht bekleidet werden, gegen die im Lande in amtlicher Stellung fungirenden füngirenden Geiſtlichen jeden Grades die Abſetzung ausfprechen Abſeßung ausſprechen zu können, welche durch welhe dur<h ihre fortdauernde Thätig- keit gegen gezen die geſe§li<en geſezlihen Ordnungen des Staats den Beſtand deſſelben zu gefährden verſuchen _ verſu<hen — Im Schloſſe S<hloſſe Brombach bei Wertheim fand am 17. d M. in Anweſenheit des Fürſten von Lbwcnftein-Wertheim-Roſenberg Löwenſtein-Wertheim-Roſenberg eine Katholiken-Verſamm- lung ßatt. Jm Verglei< Kathol iken-Verſamm- [lung ftatt. Im Vergleih zu früheren Verſammlungen war die Betheiligung dieſes Mal ſehr gering, namentlich namentli<h fehlten die katholiſchen Geißli<en katholiſhen Geifilihen und die Bürgermeiſter des Bezirks, da- gegen waren die Jürſtlickzen Fürftlihen Diener und fremde Geiſtliche Geiſtlihe zahl- rei<er reicher vorhanden. Als Redner traten auf: Domkapitular Haff- ner aus Mainz über „Schulweſen“, v. Schierftätt über die „Reichs-Eiſenbahnfrage in der badiſchen Kammer", badiſhen Kammer', und Frhr. v. Lois“ Loë über die „Organiſation der katholiſchen katholiſhen Vereine“. Sachſen-Weimar-Eiſenach. Sachſen-Weimar-Eiſenah. Weimar, 22. April. Das „Regierungsblatt für das Großherzogthum Sachſen-Weimar- Eiſenack)“ Sahſen-Weimar- Eiſenach“ enthält das Geſch, Geſez, Beiträge (32,000 „M jährlich A jährlih aus Staatömiitekn) Staatsmitteln) zu dem Centralfonds für die evangeliſche Gaiſt- evangeliſhe Geiſt- lichkeit betreffend, ferner das chulativ, Regulativ, betreffend die Auſ- Auf- beſſerung der Beſoldungen der evangeliſchen Geiſtlichen evangeliſhen Geiſtlihen und die Errickztung Errichtung eines Eentralfonds Centralfonds für dieſelben. Lippe. Detmold. Detmold, 22. April.- April. Der durch landes- durh<h lande3- herrliche Bekanntmackmng Bekanntmachung vom 31. Januar d. J. angeordnete außerordentliche Landtag iſt auf den 10. k. M. zuſammen- bernfen Worden. Elſaß-Lothringeu. berufen worden. Elſaß-Lothringen. Straßburg, 21. April. Die „Straßb. Ztg.“ meldet: Ein in Nr. 94 des „Elſäſſer Ionrnaks“ „Elſäfſer Journals“ enthaltener Artikel enthält folgende beherzigenswerthe SteUe: Stelle: „Iſt es nicht ni<ht unſer Intereſſe, das Intereſſe aller Elſäſſer und Lothringer, daß die Geſchicke Geſchike unſeres kleinen Vaterlondes Vaterlandes ſo visl viel als irgend möglick; mögli<h in unſere eigene Hand gelegt werden? werden ? Oder ſoll uns das Gefühl der Bitterkeit, das die Ereigniſſe von 1871 in uns zurückgelaſſen zurüdgelafſen haben, veranlaſſen, durch dur< unſere ab- 3.- ſolute _ \ſolute Weigerung, uns ſelbſ! ſ\elb| mit unſeren Unge- Ange- legenheiten zu befaffen, befaſſen, mit eigener Hand das ganze Land, eine ſ\eine Finanzen, ſeine Verwaltung, ſeine mora- lifthe un liſhe und materielle Wohlfahrt Ni<t-Alt=Elſaß-Lothringiſ n Nicht-Alt-Elſcß-Lothringiſchen Elementen zu überantworten? Wir hegen ein viel zu gro es großes Vertrauen auf den geſunden Sinn unſerer Bevölkerung, als daß wir annehmen könnten, eine ſolche Verzweifäungöpolitik \olhe Verzweifelungspolitik werde noch no<h länger triunrphiren. triumphiren. Sie konnte in einer fieber- haft erregten Zeit den Seg daoontragen, Sieg davontragen, was leicht erklärlich ift, leiht erklärlih iſt, wenn man ſich ſi<h der außerordentlichen außerordentlihen Ereigniſſe erinnert, unter denen die Bevölkerung fich fih damals fträubte und wand.“ Dazu bemerkt die „Straßb.3tg.“: „Straßb. Ztg.“ : „Wir wollen hoffen, daß dieſe Mahnung des Blattes Eingang findet, und auch au< wir bauen unſere Erwartungen auf den vom „Elſäſſer Journal“ „Elſäfſer Iournal“ hervor- gehobenen „klugen, praktiſchen prafktiſhen und mäßigen Sinn, den man immer an den Elſäffern Elſâſſern und Lothringern rühmte“. Die Gegen- wart und die nächſten Jahre find wohl für eine ganze Epoche entſcheidend für das Schickſal Schikſal des Landes. Ießt, Jett, wo man den Grund zu ſeiner Organiſation legt, liegt es zu einem großen Theil an der Bevölkerung ſelbſt, ſelbſ, in welchem welhem Umfang und wie tief dieſes Fundament gelegt werden ſoll, \oll, und die gegenwärtige Generation wird ß< ſi< ihren Nachkommen Nahkommen gegenüber zu verant- chwtän' Anl haben, wie ſie die Verpflickztungen Verpflihtungen gegen ihr Vaterland er ü t,“ ' _ erfüllt !“ : 22. April. (E(ſ.Iournal.) (Elſ. Iournal.) Das Bureau des Lan- desausſ<uſſes Lan - desaus\<huſſes verſammelte fich fi<h Donnerſtag in Straßburg, zu gleicher Zeit mit der Kommiſſion, welche welhe ernannt worden war, um die Protokolle der leßten Seſfion zu priifen. prüfen. Der Zweck Zwe> dieſer Verſammlung beſtand beftand darin, den Gang der Ver- handlungen ſummariſch ſummariſ<h vorzubereiten und beſonders den zu- künftigen Verhandlungen die weiteße weiteſtie und ſchneÜſte Ver- öffentlichung \<hnellſte -Ver- öffentlihung zu ſichern. ſihern. Man beſchloß, ſechs \e<s3 Redacteur- Sekretäre zu ernennen, drei für das Deutſche, drei für das Franzöfiſckze, welche Franzöſiſhe, welhe den Sißungen Sigungen beiwohnen und am am. näm- lichen lihen Tage die Berichte aller Verhandlungen abfaffen abfaſſen ſollen. Auf dieſe Weiſe find die Zeitungsblätter im Stande, gleich gleih am anderen Tage vollſtändige detaillirte Protokolle zu veröffentlichen. Unter den Geſehentwürfen Geſezentwürfen für die nächſte Seſſion befindet ſich \ih ein ſolcher, betreffend die Veränderung des Iagdgeſeyes. Oefterreich-Ungarn. Iagdgeſezes. Deſterreich-Ungarn. Wien, 22. April. (W.T. B.) Die „Politiſche „Politiſhe Korreſpondenz“ meldet in ihrem ßnanziellen Tbeile, finanziellen Theile, daß beſten Informationen zufolge der definitive Ab- ſ chluß \< luß der zwiſchen den Regierungen Oeſterreichs Deſterreihs und Ungarns ſchwebenden ſhwebenden Verhandlungen als geſichert geſihert und un- mittelbar bevorftchend betrachtet bevorſtehend betrahtet werden darf. _ Zur Lage wird dem „Pkg. „Prg. Abbltt.“ unterm 21. von hier geſchrieben: geſchrieben : Die bunten Gerüchte, von denen früh noch noh die Blätter wider- ballten hallten und von dieſen ernßlich ernſtlih diskutirt Wurden, wurden, haben fiel) \ih im Laufe des Tages vollkommen verflüchtigt verflüchhtigt und zur Stunde wird es nur noch no< wenige Peſfimißen Peſfimiften geben, welche jetzt noch jeßt no<h an dem Zuſtandekommen des AuSgleiches Ausgleiches zu zweifeln den Muth hätten. Wie man mittheilt, iſt ift über eine ganze Reihe von Punkten ein Abkommen getroffen worden, in Betreff nach noh einiger Differenzen, die vermuthlick; vermuthlih untergeordneten Charakters ſind, wird die Ver- Ver=- ſtändigung in den nächften nähſten Tagen, ſobald ſ\ſobald die ungariſchen Minißer wieder Miniſter wiedec von Peß zurückgekehrt Peft zurü>kgekehrt ſein werden, gleichfalls erfolgen und damit das AuSgleichswerk na< Ausgleihswerk na<h langen Mühen ſeinen Abſchluß finden. Ie ſchwieriger ſi< Je \{hwieriger ſich das Werk geſtaltete, um ſo ſ\o größere Anerkennung verdient die Unermüdlickzkeit Unermüdlihkeit wie der patriotiſche Eifer, patriotiſhe Eifor, mit dem man von beiden Seiten bemüht war, die von der Oeffentlichkeit mitunter ganz verläugneten Be- i'ührungspunkte rührungspunkte aufzufinden. Es zeigt dies, daß man auf beiden Seiten von der hohen Wichtigkeit wie der Bedeutung jener Verhandlungen ganz dur<drungen dur<hdrungen war, und kann man be- ßimmt ftimmt erwarten, daß die beiden Parlamente, die na< Abſchluß nah Abſhluß der Verhandlungen der Miniſter ihr legislatives Votum abzugeben berufen ſein werden, fiel; werde, fh von den gleichen patriotiſchen Gefichts- patriotiſhen Geſichts- punkten und der giei<en gleichen Objektivität leiten [affen laſſen werden. Die publiziſtiſche publizifſtiſhe Diskuſſion der AuEgleichsfrage, Ausgleichsfrage, die lange genug einen gereizten Charakter angenommen hatte, wird jeßt auch poſitive Veranlaſſung pofitive Veranlafung haben, fich fih in objektivercr objektiverer Weiſe als bisher zu bewegen und ihre Stärke nicht in Ausfällen, ſondern in gründ- licher liher objektiver Behandlung der Fragen ſuchen müſſen. _ Die „Neue Fr. Preſſe“ hält in Bezug auf die AuögleichE-verhandlungen Ausgleihsverhandlungen an ihrer früheren Mittheilung feſt, daß in der Zolltarif- Zolltarif - und Reſtitutionsfrage Reſtitutions$frage eine grundſäßlick): grundſäglihe Einigung bereits erzielt Wurde, wurde, und fügt nur ergänzend hinzu, daß bezügiicl; bezüglich des Modus der Vertheilung der Zollreſiitution Zollreſtitution der Vorſchlag Vorſhlag gemacht wurde, daß die Rückvergütung Rü>kvergütung der Verzehrungsſteuer nach nah dem Ver- hältniffe hältnifſe des Erträgniiſes der bezüglichen Steuerkategorie in Ungarn und Oeſterreich Oeſterrei getheilt werden ſolle. Gleichzeitig ſoll eipe eine Reform ſämmilicher ſämmtlicher indirekten Steuern, natürlich nach natürli<h na<h gemeinſamen Prinzipien, vereinbart worden ſein. Der dieffeitige dieſſeitige Finanz- Minifter Miniſter habe mit Rückſicht Rü>kſiht darauf ſchon \<hon eine Anzrrbl Anzahl von Ex- perten einberufen, um fie wegen der Reform der Zucker- Zuker- und Spiritusßeuer Spiritusſteuer zu befragen. Auch das iſt _ dx1s i — wie die „Neue Fr. Preſſe“ hervorhcbt _ hervorhebt — ein Symptom, daß man an dem Zu- ſtandekommen einer endlichen endlihen Einigung nicht mebr ni<ht mehr zweifelt. Linz, 22. April. Obwohl dieLmal, diesmal, ſo wird der „N. Fr. Pr.“ telegraphiri, telegraphirt, die klerikale Partei bei drn Gemeinderatbs- Wahlen den Gemeinderaths - wahlen die größten Anſtrengungen machte, in ihrem Wahl- cirkulär ſogar andrutrtc, andeutete, fie Werde werde die Wähler fiir für die allfällige Zeitvrrſc'iumniß cntſchäbigrn, Wurden Zeitverſäumniß entſhädigen, wurden heute vom dritten Wahl- körpcr- körper - alle 786%? ſe<s Kandidaten der VerfaſſungZpartei nack) Heftigem Verfaſſungspartei nach heftigem Kampfe gewählt, Peft, 22.21pril. Dsr gewählt. Pet, 22. April. Der „Peſt. Lloyd“ meldet: Henke Heute Abend 6 Uhr fandcn ſich fanden ſi<h etwa (30 60 Abgeordnete der libcralen liberalen Partei bei dem Miniſtcr-Präfidentrn Miniſter-Präſidenten zu einer Bcrathung zuiammrn, bci Welcher iämmilicbe Berathung zuſammen, bei welcher ſämmtliche Miniſter, darunter auch der eben erſt angekommcnc angekommene Baron Wenäbeim, Wen>heim, anweſend waren. Tisza machte Mittheilungen iiber über den Verlauf und den gegen- wärtigen Stand der Verhandlungen zwiſchen beiden Regie- rungen. Bezüglich der Mittwoch-Audienz TiSza's Tisza's bei Sr. Majeſtät berichtete dcr Miniſter-Präfideut, berihtete der Miniſter-Präſident, daß er dem Monarchen gegen- über Über offen die Erklärung abgegeben habe, einen AUSglcich Ausglci<h unter jenen Modalitäten, wie fie bisher von der öfterrei<iſ<en öfterreihiſhen Regie- rung annehmbar befunden wurden, weder ſelbſt felbſt annehmen noch no<h dem Parlamente zur Annahme empfehlen zu Können. können. Er bitte Se. Majeſtät, Jemanden andern mit dieſer Miſfion Miffion zu betrauen, welcher derſelben vielleicht vielleiht eher “zu entſprechen zu entſprehen in der Lage wäre und ſtelle ftelle daher ſeinen Poften Poſten Sr. Majeßät Majefiät zur Verfügung. Se. Majeftät iſt Se, Majeſtät ift auf dieſes Anſinnen nicht einge- gangen, ſondem ſondern hat den Miniſter-Präfidenten beauftragt, fich nochmals nach Miniſter-Präſidenten beaufiragt, \ih nohmals nah Peſt zu bemühen, hier mit der Partei neuerdings Rückſprache Rütſprache zu nehmen und gemeinſchaftlich gemeinſchaftli<h mit ihr die Chancen des Gelingrns Gelingens und Mißlingens des UUSgleichs Ausgleihs in neuer- liche lihe Erwägung zu ziehen. Dies ſei der Grund, weshalb der Miniſter-Präſident Miniſter-Präfident die Abgeordneten vorläufig zu dieſer vcrtrau- Een Beſprechun zuſammmberufen; vertrau- gien Beſprehung zuſammenberufen; es komme ihm nicht in !! Sirm, _irgen n Sinn, irgend Jemanden nach nah einer oder der anderen Rich- Rih- tung hm iiberreden hin übezireden oder die Verantwortlichkeit Verantwortlihkeit abwälzen zu wollen, ſowrx auch ſowie au er und ſeine ſ\cine Kollegen aUerdings allerdings Werth dar- auf_ legen. auf legen, die Unfichten Anſichten der Partei kennen zu lernen, ſich jedoch bezuglich iwer \ih jedo< bezüglich ibrer eigenen Entſchließung durchaus dur<haus freie Hand vor- behalteiz. Cr behalten. Gr überlaſſe es [onach ſona<h den Anweſenden, ob fie über- “haupt m eme Dts'kuſſion Haupt in eine Diskuſfion eingehen und ihre Mcinung Meinung bekannt- ebxn woilen. Einer) Beſxhluß eben wollen. Einen Beſchluß der Partei wünſche das Mini- "ermm mchx terium ni<ht und wurde emen ſolchen auch würde einen fol<hen au< gar nicht ni<t acceptiren ?qnnen, Eönnen, weil cg_die es die Verantwortlichkeit vom Kabinett Kabinete nicht auf die Partei uberwalzen überwälzen wolle. Die meiſten und hervorragendßen Abgeordnetxn ſpracherr fich, hervorragendf|ten Abgeordneten ſprachen fih, der „Wien. 3.“ zufolge, mit Rück- ſcht' Rü>- fiht auf die allgememeßage allgemeine Lage und ſpeziell diejenige Ungarns dahin qus, aus, daß eher eme eine theilweiſe Vertagung der gerechten Aſritratwnew Aſpirationen der Nation als eine Demiſſion des Kabinets geboten ſchemr. Schließlich „wurde \heine. Shließlich wurde vereinbart, daß Gorové die Mitglieder der liberalen Partei fur für morgen 6 Uhr Nachmittags Nathmittags zu einer Beſprechung einberufe. Peſt, 24. April. (W. T. B.) Bei der geſtrigen Zu- ſaznmenkurift \ammenkunft der Mitglieder der liberalen Partei des Re1<_stags Wiederholte Minißer-Präfident TiSza Reichstags wiederholte Miniſter-Präſident Tisza ſeine Erklärun- *g'en uber gen über den Sand Stand der AuSgleiäzsverhandlungen Ausgleihsverhandlungen und forderte die.?!bgeordneten die Abgeordneten auf, ßch fich darüber zu äußern, ob fie \ie den Aus- gleich gleih annehmen wollten oder ob das Kabinet ſeine Entlaſſung Entlaffung nehmen ſolle. Es war ausdrücklich ausdrü>lih beſtimmt, daß die Partei als ſolche fich nicht ſi< ni<t zu erklären habe, Schweiz. Baſel„ habe. ScÞweiz. Baſ el, 24. April. (W. T. B.) Die geſtrige Abſtimmung des ſchweizer \{hweizer Volkes über das eidgenöſſiſche Banknotrngeſeß eidgenöf\\i\ſ<he Banknotengeſez hat bis Abends 9 Uhr 120,000 Stimmen Zzeöczen daJeibeÉzééMſthStiémen füszaffelbe crgeben. gegen daſelbe aeg l vorggren — daſſelbe ergeben. Die Ab- e nung es ee es ein, ehnung des Geſezes ſcheint, den , acler Na ri ten“ u e “unzweifelhaft „Baſeler Nahrihhten* zufolge unzweifelhaft zu ſein. ſ > > z folg, | 2 pon Belgien. Brüſſel, 21. April. Geftern rü and Geſtern früh fand in Larkcn Laeken die Uebrrführung Ueberführung der fierblichen ſterblichen Reſte derfveYßcfzrbenen bie vaten Glieder der Belgiſchen Belgiſhen Königsfamilie, _ des Königs Leopold, der Konigm Königin Louiſe .und Und des Prinzen von Hainaut, _ aus der Gruft, wo ſie fie bis jetzt beigeſcßt Waren jegt beigeſeßt waren in die Krypta der “dort dort neu erbauten katholiſchen Kirche fkatholiſhen Kirhe in Gegenwart des Königs und de_s des Grafen von Flandern ſtatt. Die Ueberführung fand getrennt in zwei Abtheilungen ßgtt. Zrierſt wrirde ſtatt. Zuerſt wurde der Sarg des Königs Leopold, gefolgt von ſeinen \einen beiden Hohnxn, Söhnen, ohne jede prieſterliche prieſterlihe Begleitung in dem ungeiverhten, fur ungetweißten, für ihn beſtimmten Theil der „Krypta Krypta beigeſeßt, und ihm folgten alsdann in einem zweiten Zuge, begleitet von der Yatholtſchen Geift1i<keit "des katholiſhen Geiſtlichkeit ‘des Ortes, die Särge der Königin Lourſe Louiſe und des verſtorbenen Kronprinzen, welche wel<he in der geweih- geweihs- ten Abtheilung der neuen Gruft beigeſeßt wurden. _" _ 23; beigeſezt wurden, __ — 283. April. (W. T. B.) Das Journal „Nord“ ver- offentlicht emr pver- öffentlicht eine Zuſchrift des ruſſiſchen ruſſiſhen Agenten Weſſe- [113k_1), worn) libky, worin derſelbe gegen die Behauptung, daß er von der ruſſijchen ruſfiſhen Regierung mit irgend einer Miſſion an die Inſurgenten m in der Herzegowina betraut geweſen ſei, protcftirt proteſtirt und erklart, erklärt, er habe weder eine Miſſion, noch no< irgend welche Voi!- ma<ten wel<he Voll- machten gehabt und ganz von freien Stücken Stü>ken den Juſurgenten Inſurgenten den Rath „des des Reichskanzlers Fürſten Gortſchakoff übermittelt, daß fie die vom Grafen Andraffy vorgeſchlagenen Andraſſy vorgeſhlagenen Re- formßn anxrehmen möchten, formen annehmen möchten. Der „Nord“ „Nord* publizirt ferner eine an die Machte Mähte gerichtete Adreſſe der Inſurgenten. In derſekben derſelben wird die Bedeutung und Wichtigkeit der Andraſ ſ 1)- ſchen Andraſſy- \chen Reformvorſchläge anerkannt, welche ſich welhe ſ<h von den vorher durch dur die Türkei verheißenen Reformen weſentlich weſentlih unter- ſchieden und geeignet ſeien, die Wohlfahrt der inſurgirten Pro- vinzen fichrr ficher zu ſtellen. Die Inſurgenten ſeien bereit, fick) \ſi< zu rrxiterwerfen, unterwerfen, ſobald die Andraffr]ſ<en Andraſſyſhen Reformen loyal au6ge- fuhrt wurden ausge- führt würden in Gemäßbeit Gemäßheit der Forderungen, die die Inſurgen- Zezxtbezugltch G der Sicherſtellung der Reformenausführung geſtellt a en. Großbritgnnieu und Irland. geftellt ätten. Grofßbritannieu uud Jrland. London, 23. April. (W.T. B,) Dt“: (W. T. B.) Die Königin und die Prinzeſſin Beatrice ſind geßern find geſtern wieder in Windſor eingetroffen. _ (G.„C.) Arxgeregt durch — (E. C.) Angeregt dur die Frage, welche Lord Roſeberr) Roſebery (am 13. Marz) bezuglich März) bezüglih Helgolands im Oberhauſe an Lord qunarvon ſtelxte Carnarvon ftellte und durch dur< den am 15. April in der „Kölniſchrn Zrttuzig“ erſchienenen „Kölniſchen Beitung* erſhienenen Brief Friedrich Oetkers Friedriß Oetkexs über die Kon- ſtitution 'der Inſe! veröffentlicht der Inſe: veröfſentliht ein Hrrr Sedkey Herr Sedley Taylor (vom Trimix] Trinity College, Cambridge) in der heutigen ,Timees“ „Times“ den Wortlaut der Kapitulationsbedingungen, unjer webhrn Helgolgnd unter welchen Helgoland im Jahre 1807 an Großbritannien “ubrrgmg; überging. Er giebt an, das Dokument _ eine Abſchrift aus den Archiven der Inſel _ von einem Deutſchen zugeſchickt zugeſchi>kt er- halten zu hubert, iznd glei<zeitig haben, und gleichzeitig zwei andere Abſchriften, welche vobkomweri unt vollkommen mit einander übereinſtimmen übereinftimmen und wovon die eine wahrſckxcmlich ſchon wahrſcheinli hon im Jahre 1828 gemacht wurde. Die frag- liir-e „Krauſella'uxet: lice Klauſel lautet: „Alle obrigkeitlichen obrigkeitlihen und beamteten Individuen geißltckzen geiſtlihen und ctvtlen Starzdes civilen Standes und alle Einwohner Überhaupt, überhaupt, werden 111 in ihren reſp. Abrisberrichtungm, Amtsverrihtungen, Rechten, Gewerben, kirchlicher Verfaffung_Kc-nſtttuttonen, Verfaſſung Konſtitutionen, ſo wie ihren Familien und Wohnun- gen ungeftort" ungeſtört erhalten, und überhaupt aÜes Eigenihum alles Eigenthum reſpek- tirt und geſchußt.“ _ geſhüßt.“ — Auf Grund dieſer Vertragsformel wand- ler) fiel), ten ſi< im Jahre 1866 „350 350 Bürger von Helgoland wir mit einer Britſchrift Bittſchrift an das, Kolomal-Minifterium, das Kolonial-Miniſterium, worin fie ſie um ungehin- dert? derte Ausübung ihrrr ihrer alten Freiheiten na<ſu<ten. na<hſuhten. Dieſe Bitt- ſckzrift {rift wurde damals gedruckt gedru>t und ein Exemplar wird in der Bibliothek des britiichen britiſhen Muſeums aufbewahrt. _ Der Parlaments -_AUSſ<uß, - Aus\<uß, welcher beauftragt worden war, Erhebungen uber über die Wirkſamkeit des be- “ſtehenden ſtehenden Verfahrens bei Parlaments: Parlaments- und Gemeinde- wahlen zu veranſtalten, hat am 22. ſeinen Bericht veröffentlicht. Er tadelt mehrere Mängel, empßehlt empfiehlt ſofortige Abhülfe durch *ein durh ein kurzes Grieß, welches namentlich Geſe, welhes namentlih die Begünßigung Begünſtigung der ſchrei- benSunkundigen \rei- bensunfundigen Wähler aufheben und nur bei phyfiſ<en phyſiſhen Ge- brechen die Unterſtüßung des Wählers durch dur Andere geſtatten, ferner die Anzahl der Agentenjedes Agenten jedes Wahlkandidaten geſeßlick; geſeßlih beſchränken “U11d f_ür und für polizeiliche Aufbewahrung der Wahlzettel da, wo nicht gleich *die Zahlung die Zählung vorgenommen wird, Vorſorge tre'ffen treffen ſoll. _ Der P a p ſt Papſt hat, nach nah der „Kökn. „Köln. Ztg., aÜen allen Denen, die zur Umwandlung des Fort Auguſtus in Schottland zu einem Benediktinerklofter Benediktinerkloſter beitragen würden, ſeinen beſonderen Segen verheißen. Die katholiſckzen katholiſhen Blätter fordern zu Spenden auf, frohlocken Über frohlo>en über die Ausſicht. Ausficht auf Wiedereinführung des Mönchthums in S<ottland nach Schottland nah dreihundertjähriger Verbannung und ſagen die Wiederher- ßcllung ftelung aller alten Benediktiner-Abteien, etwa 30 an Zahl, voraus.. _ voraus. — Aus Rangun meldet ein Telegramm die Ermor- dung eines „Engländers durch Engländers dur< Eingeborene. _ Die „Pall Mall Gazette“ Gazette‘ kündigt die Ankunft des Prinzen von Wales in Portßmouth Portsmouth auf den 11. Mai an. Frankreich. Fraukreich. Paris, 22. April. Der Unterrichts- ſammkung ſammlung der wiffenſ<afſli<en welcher wiſſenſhaftlihen welher er im zweiten Theile von den Pflichten der Re terung Regierung der „Republik ſprach. Republik \pra<h. Große Geldbewilligungen, ä_u erte äußerte der Miniſter, ſeien zu den Reformen unerläßlich, welcbe unerläößli<h, welche die Regierung einzuführen bezwecke. bezwe>e. Für den höheren Unterricht, Unterriht werde das Kabinet die Gründung von neuen Laborqtorien, Laboratorien , Bibliotheken und Lehrßühlen Lehrſtühlen und die Gruppmzng Gruppirung der Fakultäten in tüchtige Univerfitäten tühtige Univerſitäten beantragen. Die R'egteruzig Regierung werde ferner für den Schulzwang Shulzwang im Elementar- unterri<t emtr_eten, unterriht eintreten, aber es gelte, mit Umſicht vorzuſchreiten. Erß na<dem_fur_Alle Erft nahdem für Alle der Unterricht ertheilt werden kann, werde es an der Zeit ſein', Verpflichtungen ſein, Verpflihtungen vorzuſchreiben Und und Strafen zu verhangen. verhängen. Dies ſei der Weg, den der Präſident der Republik _zu geben entſchloſſen zu gehen ent\{<lo}ſen ſei. Indem derſelbe die Aus- ſtellung, fur ſtellung für 1878 auögeſ<rieben, ausgeſchrieben, habe er zeigen wollen, daß Frankreich. Frankreich, deſſen Verfaſſung durch Verfaffung dur die allgemeine Abſtimmung auf ſo glanzende fo glänzende Weiſe beſtärigt beſtätigt worden, das Proviſorium über- wunden habe und daß die junge Republik ihre erſten Lorbeeren m in der Rennbahn des Friedens erobern wale. wolle. Er ſeyte ſezte hinzu, die Republik ſei \ei eine Regierung des Friedens dem Auslande gegenüber, ſowie eine Regierung der Ordnung und der Beruhigung im Innern; die Regierung werde die'Robe werdc die Robe des “Profeſſors Profeſſors ſo hock) achten wir ho<h a<ten wie die Soutane des Prieſters; mit Gottes Hülfe werde die Republik von 1875 Frcznkrerckz Frankreih lange Tage des Wohlſtandes, des Ruhm-es Ruhmes und der Große Größe bringen. . _ Nach ___— Na der „Ag. Hav.“ will fich fi< die Regierung gegen ]edxn antrag erklaren, jeden Antrag erklären, der die einfache einfahe Verwerfung der Amneſtie beemtrcichtige, beeinträhtige, und bei den Erklärungen der Miniſter Dufaure und Ricard beharren. _ _ Aus der Gemeinde-Verfaſſungskommiſſion er- fahrt nian, daſ; fährt man, daß dieſelbe der Regierung die Konzeſſion machen one, wolle, dieſer die Wahl der Maires in aUen allen Hauptorten der Kan- tons zu „uberlaffen, doch überlaſſen, do< ſoll fie ſie gehalten ſein, dieſelben aus den meemderäthen Gemeinderäthen der Hauptorte zu wählen. Man glaubt aber nicht, “daß daß dieſe Konzeſſion die Zuſtimmung der r-piiblika- republika- niſchen quorität Majorität der Kammer erhalten werde. __ Die Abjeßung Abſeßung des Präfekten de Chazelle iß jeYt iſ jetzt offiziell angezeigt worden. _ „Der Kriegs-Minifter — Der Kriegs-Miniſter hätte nach nah einem Telegramm der ,.Koltz, „Köln. Ztg.“ eine größere Anzahl von Offizieren der Trrritortal-Armee abgeſest, weél Territorial-Armee abgeſeßt, wel fie republikaniſchen Par- teien angehören. Im Budgetausſckzuffe desha1b bcfragt, cr- Wiederte der. Miniſter, Budgetaus\<u}e deshalb befragt, er- wiederte der Minifter, er könne keine Unterſuchung Unterſuhung über die Ge- finnungen eines jeden Kandidaten zu Offizieröchargen Offiziershargen anſtellen; er ernenne nach, nah den ihm von den Präfekten Präf-kten vorgelegten Liſten, ohne fir!) fi<h um die politiſche politiſhe Geſinnung der darauf Verzeichneten zu bekiimmern. bekümmern. Dieſe Antwort befriedigte die FrageſtelTer nicht Frageſteller niht und die S9<e Sache ſoll vor die Kammer gebraäxt Werden. _ gebra<t werden. Die dritte öffentliche Sißunq öffentlihe Sißung des katholiſchen Kon- greſſes'fand greſ\es fand vorgeſtern Abend 8? 8+ Uhr ſtatt; de Bentque erſtat- tete Bericht über das „08n7k6 (16 1'3601'311011 (]u Salut Zw crrmebd“, „Oeuvre de l’adoration du Saint Sa- crement“, das . große Fortſchritte gemachi gemacht habe und jeyt jegt Mit- glieder m in 77 Diözeſen zäHlt. zählt. Der Redner empfahl die Wall- fghrten, fahrten, die Nachtwache Nahtwahe am Charfreitag und die Gründung emer GeſeÜſcbaft, einer Geſellſchaft, deren Zweck Zwe> ſei, „die Kranken auf die lebte leßte Oelung vorzubereiten und fie ſie gegen die Verführungen der Frei- denker zu ſchrßen“. \hüyen“. Der Pater Tondini (von den Barnabitcrn) erſtaitetr Beruht Barnabitern) erſtattete Beriht über die Rückkehr Rü>kehr Rußlands zur katholiſckgen „Freibert.“ katholiſchen „Vreiheit.* Er gab die Geſchichte des von dem Pater Schuwalow Shuwalow zu dieſem Zwr> Zwe> gegründeten „Werkes' „Werkes“ und erklärte, daß man _beien muſs, beten müſſe, damit die Kirche Kirhe des Orients fich ſi<h wieder der romiſchen römiſchen Kirche unterwerfe„ unterwerfe. _ Der Vater ſchlug Pater \<lug deshalb dem Kongreß vor, den Wunſch aUSzudrücken, Wunſh auszudrü>en, daß die von dem'Pater Schizwaiow dem Pater Schuwalow für die Vernichtung des orientaliſchen S<ismas gegrundete grientaliſchen Schismas gegründete Verbindung fich tagtäglick; \i< tagtägliß mehr ent- wrckle, wi>le, und zu beſtimmen, daß in Paray-[e-Monial cin Paray-le-Monial ein ewiges Gebet und 8er tzwnatliclze eine monatlihe Meſſe fiir für die Bekehrung der orien- taliſchen Abtrunmgen taliſhen Abtrünnigen geſtiftet werde. Auf den Antrag des Biſchofs szard' Ismard wurde hiernach hiernah beſchloſſen, daß iheologiſche theologiſche Vorleſungen fur Laken eingerichtet für Lafen eingerihtet werden, damit dieſelben die Religion gſenau_ kenne!) genau kennen und ſo fo lieben lernten. Champeaux erſtattete étrſtattete Be- r1<t uber riht über die katholiſche katholiſhe Univerſität von Lille. Derſelbe rätb, räth, daß man, man „die Gsneralräibe, Generalräthe, auf die man Einfluß babe, habe, zwinge, einen Theil Stiprndien, Stipendien, über die ſie verfügen, den katholiſchen fatholiſhen Univerſitäten zu überlaſſen“. Der leßte legte Bericht- erſtattrr erſtatier war de Beaucourt, Direktor der (katholiſchen) (katholiſhen) biblio- graphiſchen GeſelXſchaft, Geſellſhaft. Derſelbe eiferte gegen die radikale Propaganda, und fand, d(iß daß die Gefen (haft Geſellſchaft bis jekt jegt wenig ge- than habe, da fie ſie bisher nur vier Broſ üren Broſhüren veröffentlicht habe. Obgleich ſie in Frankreich drei Millionen Traktate vrrbreitet, ſo laſſe 'die verbreitet, \o [aſſe die Propaganda Vieles zu wünſchen wünſhen übrig. Er meint, daß dte'KatholikM die Katholiken ein Beiſpiel an ihren Gegnern nehmen und ſich ſh vereinigen ſ_o[lien, ſollten, um gute Werke zu verbreiten. _ verbreiten, — Der Kongreß beſchaftigt Kongreß, beſchäftigt die Journale lebhaft. Das „Journal des Dsbais“ beſpricht Débats! beſpriht ihn in einem längeren Artikel, u_nd ſagr und ſagt darin, daß danach dana<h die Klerikalen Krlerikalen oder die thholtken, wre Katholiken, wie ſie ſich netmen, doch noch ſehr nennen, do<h noh ſchr große Vor- rechte re<te in Frankreich genbffen, nicht geſehiiche, nicht Frankreih genö}ſen, niht geſeßlihe, niht vom Kon- kordat oder den organiſchen Arrikeln, organiſhen Artikeln, ſondern nur aus dem Jutsu Willrn guten Willen der Regierung herrührende. Hherrührende. Nie ſeien die Katho- liken ſo frei geweſen, weder (16 _jurS, noch (18 kaaw, nicht de jure, no< de facto, nit ein- uxal mal unter der Reſtauration, noch noh weniger unter der Iuli-Re- grerung. Erſt-die Juli-Re- gierung. Erſt die Republik, ſowohl die von 1848 als die jeßige, hatten jetzige, hätten ihnen die Unterrichtsfreiheit Unterrihtsfreiheit gegeben. Seitdem haben fie erſtauxiltchr Joriſchriiie erſtaunliche Fortſchritte gemacht, ſo daß keine andere Partei fi< ahnliche ſich ähnlihe Dinge erlauben dürfe. Zum Schluß giebt das „Journab d?9 DébaiS“ „Journal des Débats“ den Katholiken jedoch jedo<h den Rath, Geſeße Geſeye und _Emrrchtungen Einrichtungen zu achten, auf Welchen welhen die geſellſchaft- lichrn Verhalimffe Frankreichs geſellſhaft- lihen Verhältniſſe Frankreihs beruhen. Das Programm des Kongrcffrs rnthalte Kongreſſes enthalte Artikel, gegen die fich ſi<h Vieles ſagen ließe; der Mißbraurk) Mißbrauch in ſolchen folhey Dingen liege dem Gebrauch ſehr nahe und von Seiten der Katholiken wie von Seiten der Re- gierung kbnne könne man nicht ni<t vorſichtig genug verfahren. Schließlich Frag? frazt das Blatt, 95 od es erlaubt ſei, zu behaupten, die Kirche ſei in eurem einem Lande verfokgt, verfolgt, wo ſich ſi< die Katholiken als Regierung organifiren organiſiren und nm fie wo ſie offen Reden halten, wie man ſte ſie im Kongreß gehört habe. .» _ _— 24. April. (W. T. B.) Bei der geſtrigen Stichwahl im13Z Stihwahl im 13. Arrondiſſement von Paris wurde Cantagrel von der Linken, in St. D-“znis Denis aber See von der der- Linken gewählt. Spanien. Spaniea. Madrid, 23. April. (W. T. B.) In dem vim von dem Finanz-Minifter Finanz-Miniſter Salaverria geſtern iiber über die finanzielle Lage gegebenen Expoſé; Expoſé wird erklärt, es ſei abſoliit unmöglich, abſolut unmögli, die Zinſen der Staatsſchukd Staats\<uld ſofort 11011- Üandig voll- ſtändig zu bezahlen. Um mit allen disPoniblen HülquueUen disponiblen Hülfsquellen d:s L-andes an Landes auf Tilgung diefer dieſer Schuld hinzuwirken, werde die Re- gierung nicht blos die außrrordcntlichen KriegsſtcucrnZbeibehalten, außerordentlihen Kriegs ſteuern?beibehalten, ſondern auch die Tcrritoriai-Koniribution Territorial-Kontribution um 2 Prozent, die Ver- Vereine *ine eine Rede, in Miniſter Waddington hielt in dcr Gencral-Ver- zebrungsftcucr der General - Ver- zehrungsfteuer um ein Vicrtbcil Viertheil erhöhen. Außerdem ſeirn Maſ;- rxgeln f\eien Maß- regeln zur Erhöhung der Produktivität Produktioität der Tabaksregie, ſowie ttU'Aszg ein Abzug von 25. Proz. von dem Gehalt U.".d ken V 5F5e7 g?- wrner Beamtenklaffm und den B'zügen ge- wiſſer Beamtenklaſſen, und des Klerus in Au5fi<t genommen, Desungeackßxt Ausficht genommen. Desungeachiet werde die Regierung nicht niht früher als am 1. Ja- nu_ar „1877 nuar 1877 im Stande ſein, mit der Bezahlung der den Staats- gkaubigerr) Staat3- g‘äubigern angebotenen jährlichen jährli<en Zinſen beginnen zu können. Das Kapital der _Sraatsgläubiger Straatsgläubiger werde keine Minderung er: fahren„ ſobald er- fahren, fobald dieſelben fi< fi mit den die Regelung der Ange- legenheit brtreffxndeir betreffenden Vorſchlägen der Regierung einverſtanden er- klarten. flärten. Um fur für die folgenden Jahre die Mittel bereit zu ſtel- ftel- len, du_r< welch? dur< welche die genaue Erfüllung aller Staatsverpfli<tun- Staatsverpflihtun- gen genchert geſichert werde, beabfi<tige beabſihtige die ngierimg, Regierung, die Cortes urn aus;;edehnte Voilma<ten um ausgedehnte Vollmachten zur Reform drs des geſammten Abgabe- weſcns anzugehen. Mit der Banco de EEpagna Espagna und mit der Hypothekarbanx würdcn Hypothekarbank würden behufs Tilgung der ſchwebenden \{webenden Schuld beſondere Vereinbarungen getroffen werden. Die erſtere ſolXe ſolle zwölf Jahre lang die auf der Induſtrie ruhrnde Tcrritorialfteuer or- ruhende Territorialſteuer er- halten, drr Hyyothckwrbank ſollten der Hypothekarbank follten die Zoileinkünfis Zolleinkünfte überwieſen werden. gar di: StaatsrLZierung wiirden Für die Staatsregierung würden gewiſſe Abgrbsn Abgaben re- ſervirt werdeii, quf weich? werden, auf wel<? hin eine Emiſfion Emiſſion von nenen 6proz. mrttrlſt ,halrxahrlickzer neuen 6 proz. mittelſt halbjährliher Ziehungen binnen 12 Jabren riickzabibarcr Obliggttoneii Fahren rü>zahlbarer Obligationen erfolgen ſolle. In Folge dieſcr Maßrrgclir diefer Maßregeln wür- den dre Glaubiger die Gläubiger der konſolidirten, fonſolidirten, der inneren Und und äußeren Zprquckzbld rind 3 proz.Schuld und der anderen SiaatIſchuiden Staats\<hulden vom 1. Jaimar Januar 1877 ab em _Drtithcil ein Drittheil ihrer reſp. Zinſen erhalten, 25 Miilionen Pe- Millionen Ve- ſetas Wurden würden vom 1. Juli 1879 ab behufs A.:ioriifirung A nortiſirung der Schuld fluſſig flüſſig werden, und dieſe Summe werde fich ſih ſucceſſive ſteigern durch dur die Zinſen von den Kapitaiien, Kapitalien, deren Amortifirimg Amortiſirung erfolgt ſei, durch dur den zur Tilgung gelangenden Tbeil dcr Schatz- bond-z-Azmuitciicn, durch Theil der S{hah- bondz-Annuitäten, dur die künftig in baar zu vrreinnahmen- deri Ectrage ans vereinnahmen- den Erträge aus verkauften Staathütern Staatsgütern und cms aus anderen event. Hulfézquellen. Hülfsquellen. Der Amortiſationsfonds wrrde werde für d ie die verſchiedenen Ka- tegorien, tegorien der Staatsſchuld Staats\{huld je nach nah Verhältniß der Kapitalien und der iailtgen fälligen Zinſen verwendet werden. werden, Eine aus dem Finanz- Mmrſter, Miniſter, dem Direktor der Banco de ESpagna Espagna und aus Staats- beamien beamten und Dezautirten Deputirten beſtehende Junta Iunta ſolle niedrrgcſeyt niedergeſeßt werden und dafiir wrgcn, dafür ſorgen, daß die zur Bezahlung der Zinſen und zur _Nmortiſirurig erforderlichen Amortiſirung erforderlihen Gelder behufs ErfüÜung Erfüllung der ſtaatlichen Verpflichtungen ſtaatlihen Verpflihtungen beſtändig geſichert ſeien. . S"»rnScbaſiian, __ San Sebaſtian, 22. April. (W. T. B.) Geſtern fand Litze ſtiirmiſckx Sitzung eine ftürmiſhe Sißung der Junta von Guipuzcba Guipuzcoa ſtatt. Hie Dclcgrrtcn Die Delegirten von San Srbaſtian Sebaſtian erklärten, mi don Miteren Brrbandlnngrn nickyi an den weiteren Verhandlungen nicht mehr i[)cilncbmcn zn Wril-en. theilnehmen zu wollen. Eine große Anzahl vonDcl-cgiricn von Delegirten gab die Erklärung ab, Daß daß die baskiſchen Provinzen, falls die baskijckxn PL'OVLUJLU, 75115“ ric Fiicros Fueros irgendwie [*cicbränkt wchcn ſolitrn. ]cde paffcndc Gclcgrucht crgrrifcn wiirdrn, beſchränkt werden ſoliten, jede paſſende Gelegenheit ergreifen würden, um ſich dcnintw "ron Spanirn 31.1 definitiv von Spanien zu trennen und ſick), Unter fremdem Schutze im" Unabhäiigig ſich unter fremdeut Schuße für unabhängig zu crklärrn. _ 23. _Aprik. (W.T.B.) erklären. — 283. April. (W. T. B.) Die Junta von Guipuzcoa hat 5 Delegirtc Delegirte zu Verhandlungen mit der chicrixng Regierung gewählt, deren Inſtruktionen im Weſentlichen dahin geben, gehen, jede Traus- aktwn, weiche Trans- aktion, wel<he Guipuzcoa fiir für die Zukunft beſoridere Vsrpflick): m_ngrnbuicrlegt, beſondere Verpflich- tungen auferlegt, abzulehnen. Jm Uebrigcn Im Uebrigen ſollten fie die Be- rettMUtgk-JLT reitwilligkeit zur Zahlung einer mäßigen Kontribution zu Grmſten des“ SiaaiHſqbaizes srklären, jedoch fick) Gunſten des Staatsſchayes erklären, “ jedo \i<h ſofort unter Proteſt zuruckztchen, zurü>ziehen, ſobald der Verſuch gemacht Verſu<h gemaht würde, die Fucros Fueros in irgend icgend einer Weiſe zu_modifiziren. _Poringal. zu modifiziren. Portugal. Liſſabon, 23. 23, April. (W. T. B.) Die Prinzeſſin Iſ'abella Iſabella Maria von Portugal, in der Zeit vom 10. März 1826 bis zum 26. Februar 1828 Regentin von Portugal, iſt ift geſtern nach nah längerer Krankheit “geſtorben. " ‘geſtorben. Italien. Rom, 20. April. (Ital. Nachr.) Der Miniſter- Praſident Präſident und der Miniſter Minifter des Innern find hrute nach ſind heute nah San Roffbre Roſſore gefahren, um Sr. Majeſtät dem Könige die den Prafektenweohſel Prä fektenwechſel betreffenden Dekrrte Dekrete zur Unterſchrift vor- zulegen. Im Ganzrn ſmd Ganzen find bis jeßt jeht 28 Präfekten berſcßt, verſeßt, 11 neu ernannt, 7 in Ruheſtand verſetzt, verſezt, 3 zur Disyvfiiion geſteUt, Z Dispoſition geſtellt, 9 verabſchiedet und Einer auf Wartegeld geſeßt geſezt worden. Es werden aber vorausſichtlich noch vorausfihili<h no<h andere Veränderungen in den Präfekturen erfolgen. _ Geſtern(18.) ift-MonfignorM e r m illo d nach — Geſtern (18.) ift MonſignorMermillo dna der Schweizer- grenzetabgereiſt. _ Shhweizer- grenze abgereiſt. — Die „Unita Cattolica“ berichtet: Lim berihtet: Am 24. d. M. wird ſich ]vrcdcr eme wieder eine große franzöſiſche Pilgerkarawane von Paris nach nah Rom auf den Weg machen, um den 5. Mai, dem Tage des heiligen Heiligen Pius ?. V. dem Papſte vorgeſtellt zu werden, wie dieſe Ehre im vorigen Jahre an demſelben Tage einer eben- fczlls falls aus der Mixte Mitte des franzöſiſchen KatholiziSmus franzöſiſhen Katholizismus ge- bildeten Pilgerkarawane zu Theil geworden iſt. iſt, Die Pil- ger gedenken am 26. in Turin einzutreffrn einzutreffen und in drr Kache der aUerh. Kapelle der allerh: Sindone Meſſe zu hören, in Genua am Grabe der [J. Catbarine, h. Catharine, in Florenz an - dem der 1). h. Maria Magdaiena Magdalena dei Pazzi. Am 30. wollen fie in Rom ankommen anfommen und am 12. Mai wieder abreiſen, um auf dem Rii<wege Rücwege die Heiligihiimer Heiligthümer von Aſſiſi, Aſffſiſi, Loreto, Bologna, Venedig, Padua und Mailand zu beſuchen beſuhen und am 19. wieder in Turin einzutreffen, von wo ſie nach na< abermaliger Meſſe in der Kaprile Kapelle der allerh. Sindone nach Frankreich zurückzii- kehren nah Frankreih zurü>zu- tehren und am 20. wieder in Paris einzutrrfferi einzutreffen gedenken. _ Da der 12. April dieſes Jahr in die ftilie Wockzr ſtille Woche gefal- len iſt und der Jahrestag der Rückkehr drs Rülkkehr des Papſtes von Gaéta Gaëta und ſeine Rettung aus der Gefahr im Kloſter Santa Agneſe drshalb deshalb erſt am Oſtermontage in S. Agneſe gefeiert werden konnte, fand der übliche üblihe Empfang des römiſchen römiſhen Adels erſt heute im Vatikan ſtatt. Der friih-re frühere Senator von Rom, Mar- cheſe Francesw <eſe Francesco Cavalletti verlas im Namen deſſelben die übliche Adrcffe, Adreſſe, welche die „Voce della Verita“ morgen nebſt nebſſt der Antwort des Papſtes mitzutheilcn mitzutheilen verſpricht. " _ __— 22. April. (W. T. V.) B.) Wie die „Agenzia Steffani“ erfahrt, bat erfährt, hat die Königin Iſabella an den Papſt ein Srbrei- Schrei= ben geri<tct, geri{tet, in welchem fie ihre Vermittelung in der kirch- lichen kir <- lihen Frage bei dem Könige Alfons anbietrt. _ anbietet. 23. April. (W. T. B.) Dem Journal „Diritio“ „Diritto“ zu- folge beabſichtigt beabſihtigt das Miniſterium, in der Kammer einen Ge- ießentwurf, ſeyentwurf, betreffend die Verlängerung des gcicßlichen Courſes geſetzlichen Courxſes der Noten der Konſortial-Vankcn Konſortial-Banken einzubringen. Das genannte Vlait Blatt fügt hinzu, das Miniſterium hoffe, nock; hofe, noch vor Ablauf der in dem Geſeke Geſeze verlangten Verlängerungdfriſt Verlängerungsfriſt dem Parlamente Mittel zur allmählichen allmählihen Abſchaffung des Zwangs- courſes für Papiergeld vorſchlagen vorſhlagen zu können. Grie<enland. Griec%enland. Athen, 22. April. (W. T. B.) Ter Der König und die Königliche Familie find Heute ſind heute Mittag an Bord der ,lephitrite“ „Amphitrite“ zunächſt nach nah Brindiſi abgereiſt, von wo fich dieſelben nach nah Neapel begeben. Türkei. Konſtantinopel, 22. April. (W. T. B.) Wie die „Agence Havas-Remer“ Havas - Reuter“ meldet, ſoUte ſollte der Fürſt von Montenegro von Seiten der Pforte benachrichtigt benathrichtigt worden ſein, daß die türkiſchen türkiſhen Truppen von Albanien aus in Monterregro einrücken Montenegro einrü>en würden, wenn von dem Fürſten ' ,|Ü*-“ 'KÜ'ÜBM“ . .*.“ M*. „,' "„Es-„)„ “»B- . . :„ “„.-;>" __». '“; ,-;- _ .* .*.» * * * 3-7. -„* *-'-. '“,»s. : “; -* *.*-“a „ 7 - . * - . Fürften y E L P M S ti Bd L, E PE V g a, S r E a I “ “E s R e E L Ti E Pw ci E 0 r E s