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Chinas und werde fick) déshalb ſi< deshalb für die Erteilungen des Exequatur an China wenden und keiner anderen Macht das Re<t ciner Einmiſ ung Recht einer Einmiſchung zuerkennen. Morgan, der 1th jeßt auf der Reiſe begriffen ei ſei, um ſeinen Poſten anzutreten; anzutreten, werde nach nah San Francisw Francisco fahren und dann Yokohama beruhren. *- berühren. Aſien. Uk ur Richtigſtellung der aus 'apaniſ<erQucl1e japaniſcher Quelle ſtammenden MittZlungen Mittälungen über die _ErcigniZſc, “Eréigniſſe, die dem Abbruch der diplomatiſchen Beztebun en diplomatiſhen Beziehungen mit Japan und der“ Eröffntxng der inndſcngeiten } Eröffnung der Feindſeligkeiten direkt vorangingcn, v'erö entltcht vorangingen, véröffentliht der „Regxerunasbotc“ „NRegierungsbote“ nachſtehendes: s: m 16. Januar ging die aiſerliäye Kaiſerliche Regierung ſofort nach Em- na< Ein- ang der [Löten jaleſthen VOrſ<läqe leßten japaniſchen Vorſchläge an deren Prüfung heran, am “Z5. 3h, desſelben Monats erhielt dkr der Geſandte Kurino anf ſei"? auf jetne Anfrage den Beſcheid, der Kaiſer habe die Bcratung Beratung der Vorſchlage Vorſchläge einer beſonderen Kommiſſton übsrtraaen, Kommiſſion übertragen, die am 28. zaſammen- K*.féescmdß (FLYMMM ... “TLM“ WZ- ""*Z"W?“ÉF.„"2?F zuſammen- Vor ein 2. Februar errt lers weR S I E . ruar Februar er . ' e a Kaiſer, : i efa Kalſer, den (Entwurf LUDZÜYLAU JLUÖYYM faügx? Entwurf endaültiger In traten für den ruſfiſcben ruſſiſhen Ge- ſandte" iU TMO ſandten in Tokio auf Grundlage dér der Beratungen aanferiigsU- anzufertigen. Am J,- FFÜTUQZ FUIMTMZ di Grua fingen q den Statthalter Alcxc'ejlxok Alexejew drei JZWTZMYZHT te ('n 0 en ? E N le den vollen Text d mmen ZWE- W227 dx“ KLUBWZÉWLM .. sinfis“".?x.e"x$x.§xx le terer Brie Le ee B Hv n er ja an en [' ' en ur e japaniſchen Iä iſungen für de Geſandten in ToxißſckpredIZYZrYYZZLZYFort (xn Tokio bef Tee Mee Me Atrort an die japaniſche YFIFUYJÉUWKIM- NUtfn diee ung enthielten, E Zeit zu ſparen, gingen MUZ)? gleiche Telegramme aron on . 0 en von Roſen ab. h Am 4. 5" l, v r Feb vor Empfang der Meldung üher dcn ÜFHTZJ, Felcſo dFiFloFIFTFn über den ÄAbbru eis ritten Beziehungen 'durch Japan- tetlte dur< Japan, teilte Graf Lamsdorff kcm Lamsdorff tem japaniſchen Geſandten die: die Abſendung Yer FAntwortVorſ<läge der gepuwortvorſhläge an den Baianlt vond'RoéFknilteſijkxltÄg IZE 1- erna ' tat a er te _- . ßFarons Vorn IJRIU ZF?!" FFYLEZULJ zd““FUYYÜFJWWFUFY m6. 3 ' N miazx,ucr _ (GeſandteFSvZZTZ, “x:;xtteleraYtr dvr?!) Rh D e E S 9. Februa i tatthalter die A S Saug Dos Roſen über den, Emiang Ae ananiſibe m 6. Feb ‘ Nachmittaas, über r Geſardie, ait E Ls Miniſter des Auswartsgen Auswärtigen zwei NM ...... dxx. ""“ .“".WÜZ". [..?KTT? ÖZIZJLZM? me (' 8 melbele unter Lin Bend baß Rußland der. Grieilung einer meldete unter dem orwan , a «_ . . . Unlet Vorwand, daß N r E : Antwort auf die japaniſchen Voxßäzlage Borſaläge ausweiche, wahrendlddxe zweite O E ¡weite Note den Abbruch der diplomatiſYM VM,?HUUJM L Beziehungen me e? ial mit dem Hinzufügen, daß der 'apaniſÖL Ge andte "Ut japaniſhe Geſandte mit dem Perſo? Perſona der Geſandtſchaft Geſandtſhaft am 10. Feéruar Sebriae St. Pétkkkstkg Y_erlaſſcn w“ e. Petersburg verlaſſen werde. Dieſe Noten waren vonL einedm rFakkſétkßlbeZl ÖFZTHWÉFYFZUY? s bon einan E L e C',- LYZFYr-Fc'klyendJurkYchfÉnſßcFFYZ ſ[2311er[)bruchg€erdtpwmatiſchen Beztcbungen i ſt bie Poſten s egic el, autgefproen murde, daß ih der Abbruch der diplomatiſchen Beziehungen iht k e't eit en Wer 8. „ auf r*?lörtlYlſZ-k)en“YT.JuttrderejſJv19151'der werde. - l Md elben O E der Statthalter A!exejkw- 'ka Alerejew, wie Baron Roſen und die ruſ1ſ<en Vertrcter ruſſiſchen Vertreter in eking Peking und bx! bei den Großmacbjen Großmächten durch dringende Telegramme von dem A hruck) dchLz'tebungM Wit Abbruch der Beziehungen mit Japan und yon von dem Kaiſerlichen Befehl bezügltcb ,der Abxetſe desfruſfiſchen (He- bezüglich der Abreiſe des ruſſiſchen Ge- ſandten aus Tokio in Kenntnis geſc-ßt. Du: erwqbntY trkulardßpsſche geſetzt. Die erwähnte Zirkulardepeſche legt aucb au die Verantwortung für (111: alle Folgen dar japan! eben Regzerung der japaniſhen Regierung auf. Das Telegramm Alexejews über den Empfang der erwahnten erwähnten Zirkulardepeſche iſt vom 5. Februar datiert. Obgleicb'der' Abdruck) Obgleich der Beziebun en Abbruch der Beziehungen durchaus nicht nit die Eröffnung der Feindſelrgkcxten Feindſeligkeiten bedeutet, verübte d ejapaniſcbe Regierung“ die japaniſche Regierung! bereits in der Nacht ayf auf den 9. Febrtzar Februar und ſodann Ém u Laufe dé-s Z.ſſxxſrx dF 10.s FebrFaF5 etéxelsſcYpfÉe Rettbe 5 E K R 4 n B rdelsfwite E örender Angriffe auf ruſſiſhe Kriegs- und Handelsſchiffe unter Beclebuni der nri e au ru e rieg- un ane te uner M?ſerZan der kz]Bce fimmungen dcs internationaan Rechts. Be timmungen des internationalen Nehts. Der Befehl des Kaiſers von Japan, betrekkend betreffend die Erklärung des Krieges an Rußlarxd, Nußland, erfolgte erſt am 11. Fsbruar. , _Em Februar. Z Ein Telegramm des Bsfehlsbabcrs dcs Krcuzcrs „Warxag“, Kapttäns Rondnew, Befehlshabers des Kreuzers „Warjag“, Kapitäns Roudnew, von geſtern msldet, meldet, der „Ruſſiſchen Tclcgraphenagentur“ znfolgc: Dcr Krsuzer .Warjag' Telegraphenagentur“ zufolge: Der Kreuzer „Warjag“ und das HoÖſeekanonenboof „Korejey' HoWlſeekanonenboot „Korejeß“ beſtanden cinen Scekampf einen Seekampf mit einm" einem aus 6 Kreuzern und 8 Torpkdo- Torpedo- booten bcſtkbßnden japaniſchen Gcſcbwader. Dcr „Warjag' beſtehenden japaniſhen Geſhwader. Der „Warjag“ wurde außer Gefecht geſetzt geſeßt und kc'brteé kehrte dann mit dem .Kore'e ' „Korejehßz“ nach der Reede. von Tſcbcmulpo zurück; Tſchemulpo zurü; die Befehlshaber Befeblshaber beider ÉLiffe Shife ſandten deren Beſaßungen Beſazungen an Vojd Bord der vor Tſchemulvo Tſhemulvo liegenden fremden Kkeuder Kreuzer und ſvrenc-tcn \prengten darauf ihre Schiffe in die Luft, um ſie ni<t nicht den apanern auszuliefern. Kapitän Roudnew meldet ſodann die Verluſte kkw" aa der Beſaßuna dcs 'Warjaq“ Beſaßung des „Warjag“ und fügt hinzu. hinzu, daß der .Korejeß“ ſJLFteVerluſte „Korejeß“ {ne Verluſte erlitten babe. habe. Er betont, daß Offiziere und 'Mann- WeiſenibéxelkZYttengapfekxkéit Mann- Weiſe idre Pſliggt «Lavferkeit an den Tag gelegt und alle 111 in edler . 9 Un ätten. .* ¡getan hätten. 4 luſte II,); “"B“ e" a lichen genauen Ermittelungen betrage" dW,VJZZ betragen die Ver- 1 Of zier undeſZYUZZ des rnſſiſchn Kreuzeks “M, Offizier und 33"ng des ruſſiſchen Kreuzers „Warjag : 2 Osz'lLre [leht verwanxZettot, L leiht verwundet 17 Mann ſchwer V , U" General uart' ' “ e ra iert {wer S f er Generalquartiermeif egraphiert aus Port ArtIur: [YFZFJZFGMFYYYikaJckxteYrJgixZZnts berichten_ Arthur: Bad Sf aenteiintins berichten aus Sentſchou daßm: Sentſ<hou daß E e kerne keine Japaner qc- ge- ſtoßen ſeien. Cs heiße d, . ſt? KUF , 11 Es heiße, def 5; ſie auf kein na keine Japaner befänden D," af; [WH befänden. D} aß ſih auch 111 PUSH“. g in Pingy ang die Ruſſen. Das “Eis W Bkvolkerung ſei, .alUÜAUlng WL? Eis aux e volkerung ſei gleichgültig R Man glaube, daß bei ſt??? fta dem “Falu_ ſo:“am Ufer YYY“ Zalu ſei am Üfer Siaztaa eintreten werde. Ein TeilerdHoÖftUt "1 funf TUZL'FLY lſZi ir? einem_Umkreiſe von smei W221??? FRESH [?Jcétal Ämegunqcn - - i e ſkien ni<t b * E'n néuer rt an d . ' Teil Hodflut in fünf el ‘fei a einem Umkreiſe von zwei Werſ eus E Bewegungen : . eobachtct Schiffe ſeien nit h den. Ein neuer riff auf die. Ei : eobachtet worden. l Anngxr rxTſſiFZLEYnſbabnſtWckk babe nicht El E s Gejcadnſtrede habe nit ſtattgefunden. . daß der Vizeköni YYY??? 'in „sking Nu 4: „in Peking Leſſar telegrapblckk- telegraphiert, Mann mit Artillgeri'e Artillerie mit dſck)“kat diOlfai die Abficht !)ng Abſicht habe, 10 Scthhaikwan L zu ſenden“ Elſknbaßn Tiber Eiſenbahn von Paottngfu Paotingfu na _ Lk“ Think i e ' _ ' _ rr<tct, dcr jaLinſcÉHeJaFZdt? bat, nne ; er- <ineſiſ<e / ; E richtet, der japani eſandte hat, wie „W. T. 23.“ B.“ be- folgecrxde folgeubs Note überreicht; eglkrung *am 13. überreicht: egierung am 18. Februar „apart Japan und Nur . „ gebrochen- Nuß, i 6 gebrochen. Da aber ZIK: ZWLFM'ÜZT China mit L nihre friedlichen Beziehungen, Beziehungen ab- Fu e ſteht Fuße ſleht und feine Régierun ſeine Regierun g große erden eiden Staaten auf freqndb em na barlt<e_n freundlihem nabarlihen Beziehungen weiter zu e"hWert ebaett darauf legt, dte_auten der Kaijerljche" Yefeble die guten Je t n Befehle Schritte ar ““t“"- bab fie ¿g oalten, hat ſie in Ausfuhrung Neutraltät Aueführung Neutralität zu beobachten, beobahten, und VYTUrdnet, Beri ronet, um die Geſkßs Geſeßze der Behörden ſämtlickxr ſämtlicher Provinzen dieſe an??;ungen aufaungen getroffen, 'daſ: daß die behörden ſmd ſind ebenfalls angewieſen worderK<tx„"rZZ“lZe"* worden, in galten, ſp DÜſZJTlx; “ de" *Öcmdltrnre ' dr itlicben Bevolkcrxmg Schl; u e s rxibendcn und ? ZZLS-üng das Katſcrli : MaJſoMÖkaJ-d dia m Mukden1md.i“ De Lt ; den Handelstreibent bs der iſtlihen Bevölkerung Schuß zu elstreibenden und de Srting bas Kaiſerliche Mauſoleum n Da in Mufkden und, in belegen find, ſind, wurde der eneralgouverneur Generalgouverneur mit e Kaiſerlichen Palaſke Paläſte verſehen, dieſe Bauten mit der größten Wachſ Wa dſ genauen anetſungen ' ' ' "r er Anweiſungen ie Städte, Dörfer und cn: ' ,. * Umkeit IU ſchußen, amtli CLlamkeit zu ſ{üßen, ebenſo die Städte, D.“) kfzie Dö [E Privat 77.1"179" Gebaude Ae Gebäude in den drei öſklkck)?" YMWSM' ſdoeYlelitten. perMn ""d der?" EiIsntum, öſtlichen or ben Till verſonen und“ deren Eigentum, damit fie ſié Die inefiſ erz Txuppen, chineſiſchen Truppen, die in dieſen ' „ i . die Truppen der rteafubrenden kriegführenden Staaten niKrYLTYfLÜTb*FésgéeeiTF ſoU denleßteren nicht angeclfel en twerden ſoll den leßteren nit geſtattet ſein, die früheren G der ei an kommiſfar nach Peijangkommiſſar nah den Diſtrikten weſtli ;„ 'arniſMM- "“ anzuPreijfenx; . > WLW gelcgtbak, weſtlig n „Garniſonen, die E | d des Liao gelegt hat, n der äußeren und inneren Mongolei die Geſese Geſeze der Neutralikät.befolßt wsxken- dZZIketn Fxßnfaxx Neutralität befolgt werben, Be daß die Truppen der betden knegfuhrenden Machte M) k, riff beiden kriegführenden Mächte ſich k rif erlauben dürfen. dürfen, und fans fie falls ſie die Grenze, YMMEEÉY Grenze fie ollten, wixd wid China Ma rkgeln Maßregeln zur Zurückweiſun dte , Zurü>weiſung die ; treffen. Solche Schritte Zbinas Cha ſollen jedoch nich awſerBZZxYe? jedo< niGt als Be uppen freundſchaftlichen Beziehungen betrackztet betrachtet werden. ?n M der Mandſchurei aber ſind noch Pläve, no< Pläte, die von Fremden A Truppen be est nd. beſeßt ſind, und wo die Anwendun Anwendung der NeUtralitäthe eße Nelkralitätsge]eße außerhalb der Macht Chinas liegt. Die drei ötlickpencéroyinzen jelihen Prosnen ſowohl, al? auch als au< die dort.beſt<enden e te dort beſtehenden ete ſollen der ineſlſche'n Souveränitat unterworken <ineſiſ<en Souveränität wor bleiben vbne ohne rd. „ Trägk _Trägt der neue Entwurf den Eventualitaten Re<11un , Die'ä "ani chéRé iertingxhat baraufdem <ineſ1ſ_<en GeſandZexk Eventualitäten Rechnung, Die ja aniſche Ne ierung hat darauf dem chineſiſchen Geſandten in ſT'okio Im Tokio A 17. Februar folgende Note uber- über- geben: Die Kai erlicbe Kaiſerliche Regierung, vqn von dem Wunſche beſeext, ſo_weit beſeelt, ſoweit wie möglich eineſStörung e Störung des friedluhenan-ſtandes, friedlichen aen der 1th xn jeßt in China herrſcht, hberrſ<ht, zu vermeiden. vermeiden, wird in en Teilen des chmeßſchep chineſiſchen Territoriums, mit Ausüabme Ausnahme desjenigen, der von Rußland beſe t Nußland befeßt iſt, du chineſiſche die <tneſiſ<e Neutralität achten, ſolange Rußland em gletches erfahren folange Nußland ein gleihes Verfahren nwendet. _ „ „ „ a E / Á Die Krie s eſcße, Kriegsgeſeße, die den Kaiſerltch 1apaniſcbey Kaiſerlich japaniſchen Truppen tm im Felde zur Ri th-uur dienen. bnuk dienen, verbieten ,eme qnbexechttcßxe eine lis hi Zerſtörung des Eigentums. Infolgedeſſen kann dre Katſerltcb 1nefiſ<e Re- die Kaiſerlih chineſiſhe Nes gierung darüber beruhigt ſein, daß das Mauſoleunx 11nd_die Mauſoleum und die Paläſte in Mukden und HfingWing, Hſing-ting, ſowie die ö_ffentlt<en_Gebaude uberall aefxen öffentlichen Gebäude überall frgen Beſchädigungen gefi<crt find geſichert ſind, ſoweit dieſe mcht durch niht dur eine tuffi <e ruſſiſche Aktion veranlaßt werden ſolkten. ſollten. Ferner Werden d!e werden die Rechte der chineſiſchen <ineſiſhen Beamten und Einwohner innerhalb der Zone der militäriſchen militäriſhen Operationen, ſowohl betreffsfdcr'Ierſonen, ſowobl Aer laiſeclider men als auch Yes Eigentums, au des Cigentums, geachtet und durch dur< die K_azſerlt en Truppen, beſ<_u_13t werdcn, Kaiſerlichen Truppen beſcüßt werden, ſoweit wie dieſes die militartſcbe 'Notwerdxdichtt zylaßt. SoUtkn jedoch militäriſche fe Uge zuläßt. Sollten jedo< dieſe <inyſiſ<on <ineſiſ<en Untertanen Htlfe „nn Unterſt'uyung Hilfe un Unterſtüßung den Feinden Japans gewähren, ſo muß fich dle thſerxiche ſich die Kaiſerliche Regierung das Recht Necht vorbehalten, ſolche ſolhe Schritte zu tun, wle dre Umſtande wie die- Umſtände es erfordern. _ _ _ „_ : E K Es erübrigt noÖ, ſchließlich no<, \{ließli< zu erklaren, erklären, daß der 1eßtge Krteg von jeßige Krieg bon Japan nicht zu dem Zwecke geführt „wird, roberungen wird, Eroberungen zu ma<en, maten, ſondern einzig einzia in Verteidigung ſeiner legttimen Rechje legitimen Rechte und Intereſſe:], Intereſſen, und daß die Kaiſerliäde Reaierung Kaiſerliche Regierung nicht die Abſicht hat, als Ergebms Ergebnis des Konflikts Ronflikts auf Koſten Chinas Gebxete Gebiete zu annektieren. ' Dic : Die Kaiſerliche Regierung wünſ<tebenfal1s, da -fi< Negierung wünſcht ebenfalls, baß- ſi< die Kaiſerltcb ÖinefiſÖe Regicrung Kaiſerlich bineſiſhe Regierung darüber klar werde, daß,_ Wel es auch daß, wel<hes au die Aktion ſcin ſein möge, die Japan auf dem zum Krteasſcbaupxaß Kriegsſhauplaß werdenden chineſiſchem <hineſiſ<en Gebiet anzuwenden gexwungen ſeirx gezwungen ſein ſollte, dies immer nur in Ausführung der militäriſchen Notwendigke'tt“ Notwendigkeit * der Fall ſein_ erde ſein werde und nicht ni<ht zum Zwecke der Schädigung der chmeſtſchen Souveranifat. <ineſiſ<hen Souveränität. Parlamentariſche Na<ri<ten. Nachrichten. Die Schlußberichtc Über Schlußberichte über die geſtrigen Sißungen Sihungen des Reichstags und des Hauſes der_ Abgeoxdnetcn der Abgeordneten befinden fich “in ſich in der Zweitcn, Dritten und Vtcrten chlage. _ In Vierten Beilage. — Jn der Heutigen (ZZ.) Sißunq heutigen (38.) Sißung des Reichstags, Neichstags, welcher der Staatsſekretär des Rel<quſtamts des. Reichspoſtamts Kraetke bci- bei: wohnte, wurde die zweite Beratuna Beratung des R21 >) sb a usha ltSetat s fÜr Neihs8haushaltsetats für 1904 bei dem Etat der Reikhsyoſt- Reihspoſt- und Tclegraphen: Telegraphen- verwaltuna, und war zwar bei dem erſten AUSJabetitel Ausgabetitel „Gehalt des Staatsſekretärs 0000 M:“, foxtgeſeßt. " 30 000 4“, fortgeſeßt. h Zu den bei dieſem Titel mtt o_erhgndeYten Antra en Gräber, Miiüer:Sagan mit verhandelten Anträgen Gröber, Müller-Sagan und Erzberger rſt mzwtſchen noch, ?ol- iſt inzwiſchen noh fol- gender Antrag der Abgg. Paßig (nl,) Paßtig (nl.) und Genoſſen hmzu: hinzu- gekommen: „den Reichskanzler zu erſuchen, tunli<ſt tunlihſt bald dem Reichstag Neichêtag eine Denkſchrift über die Bcſoldunns-, Anſtellungs-fund Beſoldungs-, Anſtellungs- und Beförderungs- verbäktniffe -der verhältniſſe «der Beamten und Unterbcamten Unterbeamten der Rei<spoſt- Reichspoſt- und Telegrapbenvkrwaltung Telegraphenverwaltung vorzulegen und bicrbei hierbei insbeſondere na<zu- wkiſen: nachzu- weiſen : 1) weſck)? Ungleichheiten wel<e Ungleihheiten in dkn den Bezügen innerhalb derſelbén Unterbeamtenklaſſcn derſelben Ünterbeamtenklaſſen (Poſtſchaffner uſw.) daxn-rch dadur<h entſtanden find, daſ; ſind, daß den ſeit 1. Avril April 1895 angéjtelltcn Unterbkamten “angeſtellten Unterbeamten Militärzeit und Probcjabr nicht Probejahr ni<t mehr angereckznef angere<net werden, Und wiL und wie lange dieſx dieſe Uebergangszeit Vorausfichtlicb dauert; voraus\ihtliGß dauert ; 2) welcbe Beſoldungsv-Irbältnine welde Beſoldungsverhältniſſe für die höheren Bkamten ſ1< Mit Beamten #< ſeit Einführung der Parſonalreform Von Perſonalreform von 1900 und im Vergleich zu dem frülycrcn früheren Syſtem der Beſoldung nach nah dem Du1<ſ<nitt1g€ba1t ergcbcn Durhſchnitt8gehalt ergeben haben; 3) wkl<e wel<he Mittel es erfordert, wenn allgemein im Be- rcicb dsr reih der Poſt- und Telegravhenverwaltung Telegraphenverwaltung die erſten Dienſtalters- ſiufcn ſlufen von 3 Jahren auf 2 Jahre abgekürzt werden.?" werden.“ (Schluß des Blattes.) ** - , Das Haus der Ab, eordneten ſeßte Abgeordneten ſehte in der heutigen (241) (24.) Sißung, welcher der iniÉer S für Handel und Gewerbe Möller beiwohnte, die zweite eratupg Beratung des Staaxshaus- Staatshaus- haltsetats für das 'Ne<nung61ahr Rechnungsjahr 1904 tm im Etat der Handels: Handels- und Gewerbeverwalturzg bet_den Gewerbeverwaltung bei den Aus- gaben für den Staatskommiſßar an an der Berlmer Borſe Berliner Börſe fort. Ab . Abg. Broemel (Fr. Vag. : Vag.): Die geſtrige Rede_ Rede des Ab? s von Zedlitz Yai Gai bewieſen, daß er Fachlicher \ahliher Belehrung zuganglich it; zugänglih iſt; er erklärte ſich ſi< für die Aufhebung des Verbot? Verbots des TcrminbandelF Terminhandels mit Bergwerks- und Jnduſtriewertcn. Induſtriewerten. Die Schwackzx Schwäche der deutſchen Borſen deutſ<hen Börſen iſt nach nah meiner Meinung im weſentlichen auf dre die Wirkung des Börßen- geſetzes Börſen- geſeßes und vor allem auf das Verbot des Texminbandels zuruck- Zufübrcn. Terminhandels zurü>- zuführen. Auch die Konzentration dkr Börſen eſchafte der Börſengeſhäfte in den großen Banken iſt iſ eine Folge dieſes (Geſetzes, “as Geſetzes, das den kleinen und mittleten mittleren Bankiers das tas Geſchäft weſentlich erſ<wert _bat, weſentli<h erſ<hwert hat. Die Stempclſteuer Stempelſteuer trifft dieſe tvcit weit höher als die großen Banken. Ueber die'Nokwendi keit die Notwendigkeit der Reform des Börſengeſetzes Börſengeſeßes - und dxs Börſenſteucrgeſe es Yerrſcbt des Börſenſteuergeſeßzes A hier und im Reichstage kauxn noch em Zwrifel. Nack) en kaum no ein Zweifel. Nach den Mitteilungen des Handelsmimſfers Handelsminiſters iſt eme eine Novelle zum Börſengeſcß Börſengeſeß zu erwarten; der Miniſter hat aher aber die Herren von der Börſe ermahnt, -mit dem vorlieb zu nehmen, was xbnen ihnen geboten wird. Das iſt doch eine kleinliche Auffaſſung. An der Extſtenz_ Eriftenz einer ſoliden, leiſtunasfäbiaen leiſtungsfähigen Börſe bat auch hat au der preußiſche preußiſhe Staat em xrbeblicbes Inlrreffe. ein erhebliches Sntereſſe. Nur eine leiſtungsfähige Börſe kann die prxußlſcben x21,11- leibon preußiſchen An- leihen auf einem möglichſt ſteti en cinem möglihſt ſtetigen Kurſe erhalten. Dre S<wiert - keit Die Schwierig- feit einer Reform wird von ke ner keiner Seite erkannt. verkannt. Die „Kölniſ e Zeituxg“ bat ub „Kölniſche Zeitung“ hat ſih cin Verdienſk Verdienſt erworben, in cm fie indem ſie zuerſt mit vollem Nachdruck Nachdru>k im nſ<luß Anſchluß an die Ereigni e Ereigniſſe vom 8, 8. und 9. Februar auf die Notwendigkeit Liner einer Börſenreform ingerpieſen hingewieſen hat. 'Der Handels. Der Handels- miniſter ſoüte ſollte auf die Aufhebung des Termmbandels brnwitken. Terminhandels hinwuken. Abg. Funck (frſ. VolkspL: Fun> (fr. S R Die Ausführungen des Handels- miniſters haben auch au< uns entt uſ<t. enttäuſdt. Die „Art Art und Weiſe, wie er dieſe wichtige, in das Voxksleben Volksleben tief eingrexfende eingreifende Frage behandelt Hat, hat, erſcheint mir ſachlich mcht bék€<tlgt- „ ſa<li< nicht bere<tigt. Er ſagte, ſagte; die Noyelle woÜe Novelle wolle eine Reparatur von Treu und Glauben rm Böxſengeſckpäſt im Börſengeſchäft herbeiführen. Das *Börſengeſeß bat Börſengeſeß hat die unlauterxn Elemeyte unlauteren Elemente an die Oberftäckpe ge. bracht. Oberfläche ge- braht. Kein Wort ſggte ſagte er Von enger Ermaßigung von einer Ermäßigung der Stempel teucr, teuer, die den kleinen Bankzer Bankier ſo cmpfindlrckx 1rifft. empfindlich trifft. Der ſpringende * unit \pringende Punkt iſt aber, daß der Mtniſter Miniſter eine Beſettigungdes Terminbandels Beſeitigung des Terminhandels nicht in Ausſicht geſtellt bak- _Die hat. Die große Mehrbett des Börſenausſ<uffes bat fi< Mehrheit dès Börſenaus\{uſſes hat ih für eine unbedmgte Aenderun unbedingte Aenderung der Beſjimmungen Beſtimmungen über den Terminbandel “Wüsſvwcksen; Auffallig Terminhandel auégeſprohen. Auffällig iſt, da daß der Miniſter nicht nit mit einem Worte dre Vorgange die Vorgänge vom 8. und 9. ebruar Februar erwähnt bat. hat. Das Wohl "Uk WLÜZ und Wehe vieler kleinen Lcute hängt doch Leute bängt do mit der Börſe zuſammen„ zuſammen, und die Borſe Börſe hat ſo wenig Widerſtandsfäbigksit bc- Widerſtandsfähigkeit be- wieſen, daß *> nicht vekſtkbk- WeShalb ih nit verſtche, weshalb der Miniſter die aÜgemeinen Geficbtsyunkte nich? allgemeinen Geſichtspunkte niht einmal geſtreift bak. I> hat. Ich kann mir ni<t dknkkn nicht denken daß dasStaats_mi111ſ1eriu1n das Staatsmiuiſterium dieſe Frage nicht erörtert hat. Wie ſtellt fies dcr Miniſterprafident 3," ih der Miniſterpräſident zu der Tanke." ganzen Frage? Fürſt Wißmarck Bismar> hatte für die'Bedeutquxdcr Böxſe, fur die Bedeutung der Börſe, für die internationalen Verbältni'ße Verhältniße ein ſebr femes Gefubl, ſehr feines Gefühl; er wurde ſofort würde fofort eine Reparatur haben eintreten la en. laſſen. Dieſe GeſLLSLbUPS Geſebgebung iſt doch außcrordentlicb wichti do< außerordentlich wichtig für ganze auswartx e auswärtige Politik. * - . ?YxerreekMare' ini : nre 008 zuſtande Fringe". Prie Es DHxndeXTlmſter "" He N iniſter will das eine berTToerend MUMM Wiktſ<aſtlk<e Magen nationale wirtſ{aftlihe Frage, uÜd dabiexomlxx N da i man n m “MIM Wkficbtigen RcdenßarTn mS ._Eimgen - vorſihtigen Le tERaries herum. ; _ L l ie ext ein- jeßt cin- getreten find? Der, ſind? Der Reichstag iſt mit Arbeiten ni r. :) ü [aſte nicht ſo überlaſte daß die NoveUe_ "'Ök Novelle niht ſchon jeßt ein ebracht eingebra<t werden önnte. I könnte. J glaube, die ,RUckfiÖt die. Rückſicht auf die Me rbeit rheit des Reichstags Neichstags ver- zögert die Embringung- Ginbringung. Die Nationalliberalen ſollten etwas , KW " . . "“DJ-n YM “"? Kraft" f | S Si [erth (3. Vorſte ng Vorſtellung im 11.S iUer-Zv![u§),Abends 11. Schiller-Zyklus), Abends mehr auf die Einbringung der NoveUe sum Börſengeſ binwirken Novelle zum Börſengeſeß hinwirken und die Regiexun ſoUte Regierung ſollte damit ni t nicht zögern, wenn ‘wenn dieſe ovelle qué Novelle au) keine roßen Aus <ten großen Ausſichten haben ſo te. Fer: ſollte. its von Zedliß bat hat den morachben rioroliben Mut gehabt, gchabt, im _Gegen aß Gegenſaß zu ſeinen Freunden für die Aufhebung des Termmhandels Terminhandels mit Montan- und Induſtriewerten eknzutxeten. Wenn« einzutreten. Wenn“ er aber glaubt, daß die Zulaſſung des Dtfferenzeinwandes Differenzeinwandes für diejxnigen, diejenigen, welche 3000 bis_ bis 5000 „M Etnkommen Æ Einkommen haben, die Bankiers verhindern werde, nut mit dieſen Leuten auch au fernerhin Geſ-Käfte Ie zu machen, maten, ſo irrt er ſich, ſih, und au< der von dem Miniſter ingeſtellte Zweck eine! hingeſtellte Zwe> einer Reparatur von Treu und Glauben wtrd wird damit nicht erreicht, nit erreiht. Wirken Sie (re<ts und im Zentrum) auch au< einmal mit uns zuſammen, ändern Sie dieſe ab jravo irato gemachte Geſeygebung Geſetzgebung ab. Es handelt ſich ſi um keine Yarteiſaäöe; Mee: wir find alle mehr oder minder daran beteiligt. Die orgäng: orgänge. vom 8. und 9. Februar ra haben die Situation blißartig er- hellt; wir haben die Gefu r Gefahr und den Abgrund geſehen, vor dem wir ſtehen. Legen Sie die beffernde Sie_die beſſernde Hand an, ſolange es noch no< Zeit iſt! Das Gewicht der ſachlichen ſahlihen Gründe ſteht auf uxxſerer unſerer Seite. Die Mehrheit des Reichstags wird fich, Wenn fie \ih, wenn ſie dies einßeht, einſieht, ihrer PflichF Pflicht nicht entziehen. (Schluß des Blattes.) Bei der ReiYZFagSerſa Vei. Der Bolte le wahl im 4. Heſſen- Naſſauiſchen Wa [kreiſe (E <wege-S<malkalden) Naſſauiſhen Wahlkreiſe (Eſhwege- Schmalkalden) er- hielt, nach na< der amtlichen amilihen Zählung, der Zigarrenfabrikant Hugo-Caſſel Hugo- Caſſel (Soz.) 5837, der Porzellanmaler Raab-Ham- Raab- Ham- burg (DeutſZſozial) 4552, A 4562, der Volksſchullehrer Mexten- Merten- Berlin (Fr. olksp.) Volksp.) 4089, der Gutsbeſtßer Gutsbeſißer von Chrrſten- Werleshauſcn Chriſten- Werleshauſen (Freikonſ.) 3519 Stimmen. Es hat Stichwahl zwiſchen zwiſhen Hugo und Raab ſtattzufinden. Kunſt und Wiſſenſchaft. Bei Eduard Schulte beginnt am Sonntag, den 21. Je- Fe- bruar, eine neue Ausſteſlung, dre Auéſtellung, die Werke und Sammlungen Von von Eugen Bracht, Dresden, WiUi Dreéden, Willi Döring, Kolonie Grunewald Grunewald, Adolf Zeller, Due: München, Phi :) Läszlé), Philipp László, Budapeſt, Berta von Scharéenberg, * erlin, Scharfenberg, Berlin, Ernſt Stöhr, ien. Wien, Max Tilke, Berlin, das Hauptwerk von Eduard Von Edouard von Gebhardt, Düſſeldorf, .Die „Die Bergpredigt“, ferner neue Arbekten Arbeiten der ,Künſilkr-VereiniguZlg e E für Original-Litbograpbie Original-Lithographie zu Berlm' Berlin“ und endlich endlih von Hermen nglada, Pans, Anglada, Paris, enthalten wird. Aus Bern wi1d„dem „W.T.B.“ telegrapbiert: wird dem „W. T. B.* telegraphiert : Der Bundeskat beſchloß, Bundesrat beſ<hloß, den Beitritt der Schweiz zu der Uebereinkunft, betreffend die Organiſation einer internationalen Erd- bebenforſckpung bebenforſ<ung mit dem Siße Sitze in Straßburg, zu erklären, uz1d beſtjmmte jYrofeſſor Fotel und beſtimmte Erofeſſor Forel in Morges als Delegierten zu der fur für April bevortehcnden bevorſtehenden konſtituierenden Konferenz. *Theater “Theater und Mnfik. Mufik. Neues Theater. Die rührige Leitung des Neuen Theaters, die es an Wa emut wahrlich nicht, Wagemut wahrlih nicht fehlen läßt, ak, brachte geſtern des Euripides TrYgödie .Medea' m Tragödie „Medea“ in der Re erſeßuM lyon Ulrick) Ve g ee Ulrich von Wilamowi - (: Wilamowitß- a Möllendorff zum erſten 8 è zur Aufführun. Aufführung. Es ſchlief {ließt keinen Tadel in ſxä), wknn ſh, wenn man es ausſvri 1, ausſpri t, daß tro o der großen "Vqrzugc „Vorzüge der neuen Verdeutſchun Verdeutſhung des We s Werks und der Tuebn kext Tüchtigkeit der Jnſzcnietnng Inſzenierung und Darſtellung die lebendige, unmittßl arx erkung unmittelbare Wirkung der Dichtung von dsr der Bühne herab nur auf, Augenblicke ſ1< emſtleTe, auf Augenbli>e ſi einſtellte, und zwar zwär nur da, wo das aUgemein zncnſchltcbe Empßnden, allgemein menſchliche Empfinden, das Nute, heute wie vor abrjauſénden letung Jahrtauſenden Geltung hat 113 ſeme in ſeine Rechte traf. trat. Man Mrd fich a er ein Oſlebsn müffen, dcjié d1e wird ſih aber eingeſtehen müſſen, baß die an fixh unbsücniſäoc ſih unhelleniſe Ueberſinnlichkeit und MyZik, Myſtik, mit der Gti ZZV“ ſem? Gri auer ſeine Medea außgeſtattct bat, ausgeſtattet hat, die Geſtalt, wenn auch au< in anderer eiſe, wett eindrucksvollkr weit eindru>svoller und unheimlicher unheimlicer auf uns ektwirken einwirken läßt, als das im Geiſte einer ſeiner Zeit moderne Weib des Eu aus verratener Li e Licbe ſo für<terü<e Vergeltung fürhterlihe Vergeltuna übt, um Sonnen oft 9: maedjna Sonnengott »x machina dem Ort der vom t entrü t o n- la<end derS hne entrüdt, bohn- lachend der Sühne zu entziehen. Das kauf Rache t auf Nache, das im en lebendig „Fr, mar, das Triumpöieren Triumphieren über den «> tödlih getroffenen Feind, nb ,daömu' ſind , das nur Gefühle, : die uns 175fo; völlig fremd eworden geworden ſind, beſonders eit ſeit der m- wertunsx Um- eas des Üenismus duraF Hellenismus Zir Goethe, der mit dem, ort: .Alle menſcblcben ebrecben ſübnet dem Wort: „Alle menſhlihen Gebrehen ſühnet reine Menſchliebkeit' Menſchlichkeit“ den für uns gültigen Leitſaß aufſtellte. So bleibt dcr-geſtrigen Aufführun der’ geſtrigen Aufführung der .Medea' pofitiv „Medea“ poſitiv nur das Verdienſt eines mtereffanten [iteraräcben intereſſanten literartſcen Experiments, negativ aber dasjenige, wieder bewieſen zu haben, wie weit die Kluft “zwiſchen zwiſhen antikem und modernem Geiſt dock; do geworden iſt, Da namentli< iſt. Daß namentlich der Ueberſe er Ueberſetzer alles getan hat, dieſe zu überbrücken, mu überbrüden, muß dabei aber vol] aner annt voll anerkannt werden. Die ſchwerfälligen ſechs- fü tgen Iamben \<{<werfälligen \e<s- füßigen Jamben des Urteétes a verwandelte er in dem natür- li en lihen Fluß der deutſ en prache deutſhen Sprache beſſer entſprechende entſprehende fünffüßige, vermied im Ausdruck a es Ausdru> alles philologiſche ArcYaifieren, E age alle ungeheuer- lichen Wottbildun en; Wortbildungen; dem Chor wies er, ("1 nlich ähnli< wie Schiller in der „Braut ter «Braut von Meſ na“, Meſſina“, einen Platz Play in der Handlun? Ls an, die er, um ihren etwas unvermittelten Forxézang wahrſche nlicher Sortgang wahrſcheinlicher erſcheinen zu laſſen, in zwei Akte eintette Akte“ einteilte und mit einigen weni en, eſ<i>t eingefügten ergänzenden Verſen verſah. - ZIT Flufführung — Der Aufführung gebührt, wie ſchon {hon oben erwähnt, ebenfaüs uncingeſcbränkteß ebenfalls uncingeſ<ränktes Lob. Frau Vertkns. Bertens, die als Darſtellerin kom- plizierter Frauencbaraktcre „bekannt iſt, Frauencharaktere bekannt i, war die Auf abe zu. Zefallen, Aufgabe zu- lie die Medxa *zq Medea ‘zu ſpielen. Sie vermied glücklich kZen glüdlih Lou ber- §m1pli<en Hexolnenſttl „und aab lediglick) em ömmlihen Heroinenſtil und gab ledigli< ein maßlos eifer- [uchttges ſüchtiges und letkenſchaftluhes We'b, leidenſhaftlihes Weib, das zur Befriedigung ſeiner .Kaxhe Rache an dem xmgetreuen (Saiten *ſelbft Vor ungetreuen Gatten ſelbft vor dem Kindeßmord nicbt zuruckſcbreckt. MLT Re:,cbt bßtonte fie Kindesmord nicht zurückſ<re>t. Mit Recht betonte ſie aber aueh au< die weicheren Regungen , « der Seexe Seele der Kolcherxn mtt Kolcherin mit beſonderer Stärke und übte da, wo die Muttexltebe Mehea m threm Mutterliebe Metea in ihrem furchtbaren Entſchlußfaſt Entſchluß faſt wankend macht dezt tiefſtkn Emdruck auß. den tiefſten Eindru> aus. Die ſelbſtgefällige Art des Jaſox; zerchnete Hexr Faſon zeichnete Herr von Wmterſtein Winterſtein mit ficheren ſicheren Strichen, und den den duſteren _Vorgaung. einlcitknden düſteren „Vorgang einleitenden Worten der Unheil ahneqden ahnenden Amme Verkrch ?raylcm verlieh Fräulein Waupel die erforDcrlicbe erforderliche Eindring- ÜÜkUt' Vortrefflicb ein Yudlsrt lichkeit. Vortrefflih einſtudiert waren die Frauenchöre Frauen<höre unter der FUÖTUUJ de'r Führung der Damen Durreux Durieux und Hoflrcb, Höflich, und auch dieHerren die Herren Klein RTFM STYZYMU (Regens) tref “ans is (Aegeus) und Höfer (Vote) crwreſen fich (Bote) erwieſen h als Im Neuen Königlichen Operntbct ' YFZ??? HZJZFRWF“ g()xufgeffäyidri; Operntheat i Ras reiſte Gage: in dieſer clDeprer RTF fRorZU 9: je (1an cr , "dl , ' Gosße, Rotbauſer, Pohl, ‘Over nt folgndns gl: die Vamen Herzog, Hiedler, i Goeye, Rothauſer, Pobl, Parbs ZZZ l(?! ::r YieZ1<,Plai Wer- Ln ol * le Lid, P Ed iſt Dr. Muck. Jm Mu>. Im Köni Hoffmann, Mödlinger, Bachmann,Licban,erſa und AFT SDM ' . . lichen S<auſ ielbauſe Bachmann, Lieban, Kraſa und Has, Dirigent | „D lihen Schauſpielhauſe wird m . Hcmrtcb morgen - Heinrich der V?Lrte' Vierte“ (erſter TeilzJ aufgefüläx. Teil) auſaeſibet, Den Ze" LUBW, König E Ludwig, den Prinzen inrick; inri Herr riſtimſ Chriſtians, err Pohl, den Percy Yen: atkowsw Les atlkowsky. Das Deuſſche “ beater bat ' Deutſche Theater hat H Spielplan auf eſtellt: aufgeſtellt: morgen abend : abend, Do! „Der einſame JLU“; Monts ,d “ . auſt'; Mittwockp Weg"; Montag und n Öj- * . . ' t- d' ndrca'. # „Fauſt*; Mittwo< und näch! „Die 4 d ” E d’Andrea*. Als Nachmitta ' * . 328MB?“ angeſ * Nachmittagsvorſtellung N 7 „Johannes“ angeſeßt. ſunkene Glocke“ Glo>e", für . ? „War“ : t Vmaterfant“ morgen und???, und dm Im Berlxner T ente!“ Mk MnneMMmd SIMM?- nächten Sonntaa- Berliner Theater gelang Donnerstag uns Se nächſten Sonntag, Mi „„? „jw? wit-d und reitag wirdabria eto: er; rae N n zur uffübnma- NJW Max, „M ide berg aese en- a, u W MMUWWAkk-JW «! ten Sountagnacbmittag .Ue ec ">>>“ ' Weeäßk;80.erLaUnertbeater Aufführung: Am V htale „Alt-Heidelberg- gegeben. * M am vittag wird « All-Heide ¿ſten Sonntagnachmittag „Ueber unſere Kra [ Theil) aufge e allnertheater wird morgen nach- Mu'taa kDon naths mittag „Do! n Carlos T* -