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»;xk ZX :k- -, „'r-. KZ“ W ;“ „JMFH NÜUWWWÜJL bergegeben Werden, E pet fis f E #) E E S Naturalbezüge hergegeben werden, wieviel, konnte ich nicbt ih nicht er- fahren, czber aber es ſteht feſt, daß der franzöſiſche Sergeant „km Durcbſkbmtt erbeblich im Durchſchnitt erhebli< beſſer geſtellt iſt, als der deutſche Unteroffister. Unteroffizier. Der chkſ<e__S€raeant deutſche Sergeant ſteht Vermeintlich dadurch bsffer vermeintli< dadur beſſer da, daß er nach zwolfjabrtczer nah zwölfjähriger Dienſtzeit auf Zivilverſorgung zu recbnen re<nen hat; aber eme eine einzige Beſtrafung genügt, um ihn dieſcr Ausfilßk dieſer Ausſicht zu be- rauben. „ JL In einem Falle, der fick) {h in meinem Wablkrcéiſe crctanet bat, vxrlor e_m Wahlkreiſe ereignet hat, verlor ein Sergeant nach zebnjäbrigcr Dienſ1zcit tvcgen nah ¿chnjâhriger Dienſlzeit wegen einer Ohrfekgx- dl? & LMM Ohrfeige, die er einem Soldaten im Unmut gab, nicht ni<t nur auf längere Zett ſctgäe FkxkbUt- Zeit e Freiheit, ſondern axtch dcn Anſpruä) aufZivilverſorgung. au den Anſpruch auf Zivilverſorgung. Solche [F L durfen dock) at_1< „nicht i e dürfen do<h auch „niht außer Augen geläffen werdsn. I,)“ 5 JÜVM “ÖW hakte 1a emen gelaſſen werden. Der j Ae Heyl hatte ja einen Antrag auf Aufbeſſerung der Bezugs der ntcxokazrerc Llngcbrackyt, Bezüge A nferoffiziere eingebracht, der leider [eider abgelehnt worden iſt. Der kanach fur „ZZ E für 82 000 Ukaffisikks, Von dcucn abcr Unteroffiziere, von denen aber hier 16 000 in Abaang bommcn Wurden, crfordcrliche Bcdarf Abgang eimen würden, erforderlihe Bedarf würde fich, ſih, wenn wir die Auf- béffkrUW Mä) pellerung auh nur auf 100 „FC, anſetzen, anſeßen, auf 6 bis 7 Miüioxxen MMM“ “UL SUMMI- dic Millionen ereGnen, eine Summe, die mir bei dem dein Geſamtbedarf des Militar- Militär- etats Von von 514 Mtllionen : 13% nicht 5" hoch erſcheint. Millionen = 173% niht zu ho< erſheint. Die Ausgabe „Ware auch ksineswegs wäre au keineswegs unnüß; wir Haben Viel jyenkgér dr'mzzende [md haben viel weniger dringende und viel Unnützere Ansgabgn unnüßzere Ausgaben im Etat, z. V. W., 4 MWM?" B. die „4 Villionen für die Wsktausſiclluna Weltausſtellung in St. Loujs. Sk. Louis. Herr OWM“ MLS Ikſxcrn Dröſcher wies geſtern auf die noch no< immer nicht nit erfolgte Kündtgung Kündigung der YMFÜÖVYÜWJL HM; Handelsverträge hin; unſere Rei<seinnabmcn würdkn ſofort Reichseinnahmen würden fofort um 100 bis ]L0 MlÜronen 120 Millionen Mark ſteigen. Isdex “ Jeder Tag, den die Verträge fortdauerv, fortdauern, koſtet den bkkwffcncn Vcrufszchgcn betroffenen Berufszweigen und der Reichskaſſe außerordextlicb bobs SUMME"; SUMME dieſL außerordentli hohe Summen. Solange dieſe Finanzlage dauert, Warden d_icſc Wunſxhe W001 "l<_k „Lrſnllt wsrdcén werden dieſe Wünſche wohl nicht erfüllt werden können. Abcr Aber wir müſſen dre Sq<ü fur die Sache für die Zukunft im Auge- Auge behalten, denn es handelt ſt< fi< hier um dre die Auf- xe'chtcerltung' Unſerer Wahrkraft. Dic bisberigen Vcrbchdkünſlen Uh“ ÖT" Mllktaketak rehterhaltung unſerer Wehrkraft. Die bisherigen Verhandlungen über den Militäretat haben ein tvsnig erfreulickyes wentg erfreuliches Bild 9216107- Sbcdausre', gezeigt. bedauere, daß die Keinen kleinen Fehler und S<wä<€m _dle unſsrer I'lrme'e nojwendé anbaftc'n, S{wähen, die unſerer Armee notwendig anhaften, ſo crbarmungslos erbarmungslos an „dre die Oeffent- 11<kklt JEZert Smd, lihkeit gezerrt find weil eine derartige Kritik nn im Auslande Wbt BLU Rkſpekt nicht den Reſpekt vor der Tüchtichit Tüchtigkeit unſerer Armee erhöhen kann. In ,den gkſeßgcbcndsn den geſeßgebenden Körperſchaften anderer Länder gtbt gibt es auch ozzaldemokraten, ozialdemokraten, aber ich ih glaube nicht, daſ; nit, daß die franzöſiſchen Oktaldcmokralcn Line ozialdemokraten eine ſo rückſichfsloſe rüd>ſihtsloſe Kritik an dsr der dortigen XML rmee üben. Sie bswilligcn aÜe Forderunchn, die: bewilligen alle Forderungen, die zur Lanyesvxr- Ü'ldtkUm notWCndig find. I>) Landesver- teidigun notwendig ſind. Jh bitte Sie, alle Fordernngsn, dxe hter JkſkcÜt Kind, Forderungen, die hier geſtellt find, zu bewilligen. ( Schluß (Schluß des Blattes), _ Blattes). Das Haus der Abgeordneten beſchloß in der Heutigen (40) heutigen (40.) Sißung, welcher,. dEr Miniſtyr welcher der Miniſter des Znnern ern Freiherr von Hammerſtein „berwolxntc', z'unäckyſt beiwohnte, zunächſt auf ' ntrag Antrag der Geſchäftsordnungskommiſſton, dic betm Amtsgertckzt Geſchäftsordnungskommiſſion, die - beim Amtsgericht zu Poſen beantragte VerneHmung Vernehmung der Nbg. Abg. Hoffmeyer, von Staudy und von „WMP! als etltjgen Wenyhel “als E N in der Privatklageſache dcs Ma1ors Privatklageſahe des Majors a. D. En 6 Ende gegen den Redakteur der „Poſener Zeitunq“ Zeitung“ Hans Schack Scha> wegen Beleidi- Beſleidi- gung nicht zu genehmigen, und *ſe?te e dann die zweite Berqtung Beratung des Staatshaushaltsßtats; Staatshaushaltsetats ür das Rechnungßxahr Nechnungsjahr 1904 in; im Etat des Minrſtertums Miniſteriums des Innern Jnnern bei dem erſxetx T1tel erſten Titel der dauernder! AUSgaben, „(Gehalt dauernden Ausgaben, „Gehalt des thſters“, Miniſters“, fort. Abg. Fiſchbeck Fiſ<be> (fr. VolkNx): Volksp.): Ueber das Wahlrecht Wahlre<t will ich aUs dcnſelbkn Gründau, ih aus denſelben Gründen, wie dte die geſtrigen Redner, nicht Nedner, ni<t ſprechen. 11856! Ueber unſeren Amtrag Antrag wegen dsr Sparlotteris der Sparlotterie werden wir ſpäter reden; die 111 în der Preſſe “080 Ferm S<erl des na Scerl gegebene Darſtellung dcr der Sache iſt falſch. falſ<. Der Wo mmgsgeſeßentwurf betrtffx Wohnungsgeſeßentwurf betrifft eine ſehr ſchwikrige Fragc, ſchwierige Frage, deren Löſmm, MM Löſung man nicht überſtürzen darſ. 112er darf. Ueber die Gleichöere'chiignng dcr Staatsbürgér Gleichbere<tigung der Staatsbürger können wir Libsraken ſchöns Lieder Liberalen \{höne Leder ſingen. Solange nicht Ein ein einheitliches ?)??iÖZchinögeſsß MNeichsvereinsgeſeßz erlaſſen iſt, ift, das alle bisherigen Beſchränkungen anfbebt, aufhebt, müſſen wrr verlangeU, wir verlangen, daß Wenigſtensndic fich nach wenigſtens die ſih nah dem Prcußiſchen Vkreixtsgeſcß ergcbenden Rechte preußiſchen Vereinsgeſeßz ergebenden Nechte gleichmäßig acht allen eingeräumt wkrden. werden. Daß dte die Erlaubnis Zu zu “ Verſammlungen wkgen wegen ungenügenden Ausmaßes der Säle oder wegen ihrer Feusrgefäbrlicbkett Feuergefährlihkeit zu verſagen ſek, llt ſet, ilt wohl für uns, aber die, die- konſervativen Verſammlungen können ru ig rubig in denſelben Sälen ſtattfinden. Der Gemeindevorſteber Wenßel Gemeindevorſteher Wentzel in Gérßigsdorf Girbigsdorf iſt wegen ſeiner freifinnigen Parteiſtelluna freiſinnigen Parteiſtellung bei ſeiner Neuwahl nicbt heſtätigt nicht beſtätigt worden. Man hat ihm Juni zum Vorwurf 8- ge- macht, daß er dre die Intereſſen des Grundbsſißes nicht Grunbbeſißes niht genügend waJr- Abe genommen habe. Dieſe flieht bat Pflicht hat er als Gemeindevorſteber Gemeindevorſteher aller- dings, aber er bak fie au voÜkommen hat ſie au< vollkommen erfüllt. In Fn einer Zeitung iſt ift behauptet Wovden, worden, die FreiſinnigM Freiſinnigen erhielten ihre 'Mandate Manvake nur mit ilfe dsr der Sozialdemokratie. Aber keine Partei hat dieſe ſo energiſch ekämpft, energiſ< ekfämpft, wie wir. Und ſolche ſolhe Angriffe gegen uns geſchehen in dkr PreſſE der Preſſe des Grafen Arnim, des fiéßreicben legreuhen Gegners des Herrn chßel. Wenßel. Der dener Nedner ſchildert eingehend as das ganze Yerfahrezt, Verfahren, das egen gegen die Wabl Wahl des H-srrn Wentzel eingeſchlagen ,worden ſet, Herrn Wenyel eingeſhlagen worden ſei, und emerkt: Séhon jetzt bemerkt: Schon jeßt wird darauf HingxwrrkhNaß dre Ganindev-Zrordnetcn hingewirkt, daß die Gemeindeverordneten um Gottes wiÜen willen ihn nicht wtederwablen. niht wiederwählen. Es iſt ihnen durcb dur den Amtsvorſteher geſagt_wordcn: wennFi-Z fick) cinfalkan geſagt worden: wenn ſie ſi einfallen ließen, chyel Wengel noch einmal zu wakylen, wählen, dann wurde würde die Regierung ihnen einen pcnfionierten Wachtmetſter als, GememdedorſtcbcrWrſeßen, penfionierten Wachtmeiſter als Gemeindevorſteher vorſeßen, und an dieſen könnten ße Tönnten ſie dann ſo fo und ſo vxek Hundert viel hundert Mark Gehalt jährlich jährli< zahlen. Gegen em ,ſol<cs Verfahren, muj'z,der ein ſol<es Verfahren muß „der Miniſter einſchreiten. einſhreiten. Man hat bat uns brrefktä; gebeten„ dreſes leymeTſcbrcixnde Un1r€<t Hier briefli< gebeten, dieſes himmelſchreiende Unrecht hier zur Sprach z„u brmgen. 21,11, rn demKKretſeRuppin-Templin Sprae zu bringen. Auch in dem Kreiſe Nuppin-Templin iſt die Wahl eines Scboffen (1116 170111103211 Gkunden ni<t bsſfätigt Schöffen aus politiſhen Gründen nicht beſtätigt worden. Wsnn Wenn wir im Ka_m_pf gkgén Kampf gegen die _Soztachmokraiie alls zuſammenſtech ſolXen, Sozialdemokratie alle zufammenſtehen ſollen, ſo wäre es jorLÖk, WSU" dl? ,? („SWW „gkgen andert; tôriht, wenn die Negierung gegen andere Parteien den Boden dés Re<ts des Rechts und der Gere<tlg Elk kaklsße- Geretigkeit verließe. Es [Väké wäre ganz falſch, Wenn falſ<, wenn wir den LockiMJMÖk's; HUM ZW" Kardoxff Lo>ungen des Herrn von Kardorff folgen Wo[11en; wollten; denn dann würde dieSytanakhke fur d:? Martyrer die Sympathie für die Märtyrer der zurZeit A moraliſch geſchwächten Sozialdemokkakke ſofort ML?“ Erwacbkn- err geſ<wähten Sozialdemokratie [ofort wieder erwahen. Herr von *nydcbrand Heydebrand hat uns geſtern eme eine lange AUE,?lnandelſeßUng Auscinanderſezung über Ncichsrecht Neichsrecht und Landes- recht gebracbk- Ohne ZWETTL ÖW? re<t gebraht, Dhne Zweifel hatte der NLWKN] nacb Reichstag nah Art. 4 der ReichsiZcrfaffUUI Reichsverfaſſung das NAH?- dl? leyandluna Recht, die Behandlung der Raſen Ruſſen zum (Gegen- Gezen- ſtand «mer JnkekPSÜÜtle ZU MU)?"- einer Interpellation ¿u machen, denn dieſL Dings dieſe Dinge unterliegen nach nah der Verfaſſung der Verfaſſung,?)kr Beauffikhügüng Beaufſichtigung und Geſeßgebung Geſezgebung des Reichs. Die Juterpcllatwn Interpellation der qutdecmokratcn Sozialdemokraten hielt fich auch fih au durchaus in den _Grenzen, Grenzen, wel<e dre RLTÖIVerfaſſung die Neichsverfaſſung für die Kompetenz der Netckysvertvaltunq Vorſ<r€1bt. Lezugnkt Neichverwaltung vorſchreibt. Leugnet man daß der Reichs- Neichs- tag ubsr ſylch „Interpeüattonen über ſol<e Interpellationen zu Vérbandéln hat ſo be- verhandeln bat o tibes deutet das nicht er'ne AnYkennung dcr Recbte nit eine Anerkennung der Nechte der einzélſtaatlicben einzelſtaatlichen Landtage, ſonde)" 81,118 Mmderung ſondern eine Minderung der N€<te Nedte des Reichstags Reichstags. Die Berccbtxgung fur Berechligung für die Stqatsminiſter Preußkns, jm NeiÖgtaÉe Staatsminiſter Preußens, im Reichstage über dieſe Dinge zu ſPWÖLn- wlrd pycl) ſpre<en, wird do niemand leugnen. Iſt It dem aber ſo,'da1m ſo, dann war esx'in es cin Gebot poTittſcber Klughejk, politiſcher Klugheit, daß diE die Miniſter im Rexchstage exſchte'aen ,und Meichstage erſchieaen und den Feind an der SteÜe bekämvften Stelle bekämpften wo er 116151. Unxwetfelöaft befarzd fick) ſteht. Unzweifelhaft befand ſi< die Sozialdczmokratie in, Sozialdemokratie in einer (Yſchwachken Poſitxon, M Poſition, und dre Ru enintsrpellatjon War die Nu eninterpellation war nur eine MMM- UM 31919- LSJI zu, Ver Öleiem.“ Diverſion, um dieſe Lag? zu“ verſ{hletern. Das Entſpricht entſpricht ja Üki'khMpt _der_Takxxk überhaupt der Sozkakdéuwkratie: Taktik der“ Sozialdemokratie: ein ſolcher nenxr (chenſtand wrrd tn _dte öffentlrchx DMU? neuer Gegenſtand wird in die öffentliche Debatte geworfen, es finden VolkkverſamUlungsn uber VolkEVexſammlungen Volkéverſammlungen über Volksverſammlungen ſtatt, und die Aufmerkſamke'tk Mndet fick) ausſclzlreßlkch denz Aufmerkſamkeit wendet ſih aus\{ließli< dem neuen Thema zu. Die Maſſe glaubt draußen auck; au daran, daß dte taß die Miniſter ſich ni<t nit in den Reichstag getraufen, weil ße fich“ fie ſi davor fürchteten, den Soziakdemokraten Rede_zu_ſtehe11. Dre Mlntſter, Sozialdemokraten Rede zu ſtehen. Die Miniſter haben um ſo fo mehr r€<t damn getan, ret daran getan; zu erjchemen, dennÉe erſcheinen, denn & haben dre ſozialdemokratiſcbe Niedkäage VoUendM die ſozialdemokratiſhe Niederlage vollenden helfen. Di? vzealdßxnokraten 580ka7 fi< Die Sozialdemokraten befanden" ſich im Unrecht und waren auf dem „RuckäUA? 5? r'ffM HW VM deim Nückzuge begriffen. Herr von Heyde- brand hat durch ſgjne dur ſeine geſtrigen Yusfu rungen thderxtd Ausführungen Hindernd und aufhaktxnd aufhaltend in dieſe Entwickelung emgegriffxzr. Furſt Wißmaxck 15th ſich eingegriffen. Fürſt Bismar> läßt ih hier nicht nit ſo ohne MÜMÖ “ls kkäſſtlibéxk Zeuge: anrufen; dlCſcnc weiteres als faſſiſher Zeuge anrufen ; dieſer machte es in ſolches! , ſolchen enn wir anderérſeijs jagllck) 11) andererſeits täglich in die der Kompetenz„ aterten Kompetenz aterien einmiſchen, ſo Wir wir der REZÖÖVLOWÜUUJ Reichsperwaltung unterſtehenden d ein ſolches ſolhes Verlangen, “wie wie das [ ! F an ſo | | Fragen ſo, wie 613 [hm es ihm d ßt 1 F SHMÖÉU Wi?" ga tfreundli ra * -„, ' - gera “ ch 9“ ! | ¿ Auen e gaſtfreundli T S i, gerade paßte. | wo > xpe "M ' die Expedition ; Bord der.,Möwe' nach der „Möwe“ nat Herberts- Lhén, wt, ehen, wie gerade dre die Konſervativen ! | darauf kebrtenIcZZe YYFZZFY' Faubt kehrten Aue SOSSS TaUBE über die wirtf<aftli<e ZU- eſteÜte, noch eigentümliche: beleuäz'tet. wirtſaftliße Zu- eſtellte, no< eigentümlicer beleuchtet. Erleben wir es nicht recht _äuftg, daſ;_das nit re<t häufig, daß das Thema der Getreide- zölle zôlle oder der Handelßbertxage Handelsverträge auf dtex 'Walnx genommeno'und womögli die Walze genommen und womögli< von demſelben Herrn, ,der der es jm Reichstgge vczrnerte, im Reichstage variierte, hier in a er aller Breite vorgetragen wtrd? wird? Und wenn Furſt VtSmaxck Fürſt Bismar>k dafür plaidiert at, hat, daß die einzelſtaatllßhen einzelſtaatli<Gen Vertretungen und Regle- Regie- rungen ordentlicF aufpa en ela aufpaſſen und der PylxtiY Politik des Kanzlers entgegentreten ſollten ſollten, ſo hat er das n cht nit in der Zext ferner Zeit feiner Kanzlerſchaft getan -- währeéd dieſcr während dieſer würde er es fich ſ<ön verbcten bgben _, ſondern (:le ſich ſ{ön verbeten haben —, fondern als er 1892 ſchmollen?) ſ{mollend im Sachſenwalde ſaß faß und fernem, ſeinem Nachfolger n1<f nicht genug Steine in den Weg Wkrfen werfen konnte. ch ſ<lteße zntt dem Aus. druck dss Ich {ließe mit dem Aus- dru> des Wunſches, da endlick) Recht, upkz erechttgkett nach daß endlih Ret und Gerechtigkeit nah allen Sciten auch Seiten au im Berei Bereich unſeres Poltzermmtſtermmns waltep unkz die Ankrkctmung dcr Gleicthrechtigung aÜer Staatsburger nicht langkr Polizeiminiſteriums walten und die Anerkennung der Gleichberehtigung aller Staatsbürger niht länger auf fich ſid warten [affen laſſen möge. ' . . : Hierauf nimmt der M1n1ſter dcs Inyem Frerherr vqn aminerſtein Miniſter des Jnnern Freiherr von ammerſtein und Nack) nach dieſem Abg. Fretherr Freiherr von Zedlrß Zn?) Neukirch (freikonf.) Zedliß D Neukir< (freikonſ.) das Wort. (S<luß (Schluß des Blattes.) des Herrn von Heydebrand Kunſt und Wiſſenſchaft. _ 'der , ilder aus dem B1$mar>ar<ipel Bismar>karchipel und die DuquYeruKthkk Gazellenh'albxn'ſel“ e Ls Gazellenhalbinfel“ war 5:th ein Vortrag be- nannt nannt, den der z. Z. 3. in der Kolomalabtexlung béſchafttgte Geclchts- affeffér Kolonialabteilung beſchäftigte Gerichts- aſſeſſor Wolff in dcr Deutſchcn Kolontalgeſellſcbaft, în der Deutſhen Kolonialgeſellſ<haft, Abteilung Berlin-Cbarlottßnburg, btclt. Berlin: Charlottenburg, hielt. Der Voxtraßende Sorge beſuchte im vorigen Jahre mm Kaijer Wilbslmsland voa Kaiſer Wilhelmsland aus dre ishxx ,nur gn die bisher nur an einigen Küſtenſtrcckén Küſtenſtre>en bekannte Zuſe! Neu-Pongmern, Sem _ tel Inſel Neu-Pommern. Sein Ziel war die „Gazßllenhalbiuſel“, eine, drerccktge Halbznſel, dcren Kujen ej" hobes „Gazellenhalbinſel“, eine dreie>ige Halbinſel, deren Küſten ein hohes Gebirgsland €inſ<lteßen. Wo, einſhließen. Wo dieſes ſich v;rf1a<t, ſi< verflacht, bildet das Meer eine weite, yffene Buchh' dre .Vlanchebucbt , unz- ſ<1oſſen ofene Bucht, die „Blanchebucht“, um- {loſſen von einer achen, nnr flahen, mit Urwald dicht beſtandenen Ebene, _dte 1< die i< quer über die LFazßll-rnßalbinſel W Gazellenhalbinſel von der Wkft- nach Weſt- nah der Oſtkuſte [Cinziebt Oſtküſte Ps aue und auf beiden Seiten Waſſerraxcbs, mtt waſſerreihe, mit dem Boot befahrbaxe Fſüffg befahrbare Flüſſe zum Meer ſendet. Aus dieſer Ehenc Gbene und außer Verbindung mrt mit dem ſüdlichen Gebirgsland ragt einſam em erloſchener ein erloſhener Vulkan, von yns Vakzin uns Varzin, von den Eingeborenen Vunakorkér genanzt, empox. Dreſe weithin, ſichtbare Vunakorker genannt, empor. Dieſe weithin ſihtbare Landmarke bildet beg charaktertſttſcben Mtttelpunkt den charakteriſtiſhen Mittelpunkt der Gazgnenbalbinſel. Gazellenhalbinſel. Die ſteilstYHange ſteilen Hänge des _Bsrges Berges werden von tiefen Schluchten zerklüftet, an fernen? FUße zteberx fi< frU<tbare ſeinem Fuße ziehen ſih fruchtbare Täler bin 18110 hin, teils mit Urwald, teil"?! unt teils mit hohem, ſchrlfartigem'Graſe bewachſen) ſhilfartigem Graſe bewadhſen. Das Gelände wird _uberall überall von zaßlretchen, ttef zahlreihen , tief in den weichen Aſ<enbod2n eingeſchnitxenen Wafferlanfen durcblxrochén. weihen Aſchenboden eingeſhnittenen Waſſerläufen durhbrochen. Um den Varzin herum liegen dle Wohnſtße ,de'r vérſchredenen Stämme die noch Wohnſitze der verſchiedenen Stämme, die no< in 0011 den leßten Iahrzehntxn xmiemandex Jahrzehnten miteinander um den Weſt 1 deé Beſit der Gazellenhalbinſel gerungen habmt. Nordlt< haben. Nördlich und öſtlich wohnt olksſtamm, olfsſtamm, den die deutſchenAnfiedler deutſchen Anſiedler kurzweg dre „Ncyvommerxx' die „Neupommern“ nennen, womit bezeichnet bezeihnet wird, da daß er der erſJe wgrz Mit erſte war, mit dem wrr wir nähere Bekanntſchaft gemacht aben. ("Sudweytltcb ſitzt 'das gemaht haben. Südweſtlih ißt „das kleine TaulilVolk, Taulilvolk, während fich an Sudxn ſi< von Süden her dre krrkgx- riſchen, die kriege- riſhen, faſt noch no< unbekannten Kaktat, Kaktai, die tn in geſchloſſenen, mtt mit hohen Paliſadenzäunen umgelzxnen umgebenen Dörfern wohnen! wohnen, gegen den Varzin vorſcbieben. Europatſche Anfiedelungen vorſchieben. Europäiſche Anſiedelungen beſtehen 3. Z, z. Z. nur in der Nähe der oben gonannten Meeresbucht, a[ſo genannten “Meeresbucht, alſo in Berührung mit dkm Volksſtamm der, dem Volksftamm der Neupommern. Die einzelnen Volksſtämme ſkkben ſich ſ\tehen #< als Fetndß gégenüber, Hoch Feinde gegenüber, doch haben gemeinſame Sprache und Sitte wenigſtens m in normalen Zerten eipen gere eltén Marktverkebr nacb fßſtem Herkommcn Zeiten einen geregelten Marktverkehr nah feſtem Herkommen und an be- ſtimmter 18116 entſtebkn laſſezn. Stelle entſtehen laſſen. Ebenſo bsſtebtzwiſchsn beſteht zwiſchen den einzelnen Landſxbaſtsn eiUe WaffenbrüdsrſÖUft (Wen Landſchaften eine Waffenbrüderſchaft gegen die Taulil- und K:]ÜallLUTL. kaeinſcbaft beſtshr auch Kaktaileute. Gemeinſchaft beſteht auß in dsm dem Dukduk- kuLtus, ker kultus, der den ;Skamtmmter dcr ¿Stammvater der Eingeborenen in Form eines Vogsläbnlicbcn Feilſches Versbrt, ebknſo' vogelähnlißen Fetiſhes verehrt, ebenſo in dkm 1":be" dem über das ganze Land Verbreitoten Jnjittbunde, . deſſsn Mitglieder" fich verbreiteten JInjittbunde, deſſen Mitglieder ſich in den VoUmondnächten Vollmondnächhten an beſtimmten, gebetm geheim gehaltenen Statten 311 Stätten zu wilden Orgien vereinigen und verpflichtet find, ſich ſind, ſih des Genuſſes von Schweine- Schweine«- und Kängurubfkeiſcb Känguruhfleiſ< zu enthalten. „Von . Von einer okchen ſolchen Verſammlung um Varzin WVarzin iſt ſ. ſt. Z. der p[ößltche Ueberfa plößliche Ueberfall der olffſcheWPſ-lanzung olchen "Pflanzung in Taparatava (3. Apr111902) April 1902) und der ſ1< anſchließende Aufſkand auSgegangen, ſi< anſhließende Aufffand ausgegangen, ſeit deſſen Niederwerfun die Stämme der Neuvommern Neupommern als unterworfen gelten dürfen. Ert ſekt dixſer Erſt ſeit dieſer Zeit war es überhaupt möglicH, mögli, von Herbertsböhe Herbertshöhe aus Vor- ſtölZe nz E in das Innere zu machen, aber weiter als bis zum Varsin Varzin war nz) kem no< kein Europäer vorgedrungen, ſo wünſchenswert \o wünſchen8wert es erſchien, über des Bodenbeſchaffenbeit die Bodenbeſchaffenheit der Ebene und ihre Bewohner, die Taulil 11311) und Kaktai, genauen Aufſchluß Aufſ{<luß zu gewinnen. Der Vortragende bat dteſe Anſgabe hat diefe Aufgabe gelöſt. Er war, an der Nordküſte der Inſel entlang faßrend, tm fahrend, im Auguſt in Herbertshöße an elangt Herbertshöhe angelangt und fand hier die Gélegen- hett Gelegen- heit zur Ausführung ſeines Planes be onders beſonders günſtig, weil S. M. 'S. .Möwe“ S. „Möwe" gerade mit Vermeſſung dEr der Küſte der ,offupeén „offenen Bucht“ beſchaftigt, beſchäftigt, im Fall dsr der Not Hilfe leiſten konnte. Um Unr die Beweguxxgsſteilwit dEr Expedition nicbt Bewegungsfreiheit der Cxpedition nit zu verringern, und weil xnan man damit re<n€n re<nen konnte, unterwegs Lebensmittel zu finden, Wurde wurde die Wandergng Wanderung vom Varsinberg Varzinberg aus am 22. Auguſt mit nur viertägigem Provtant Proviant an- actrxtep. getreten. Für die beiden Europäsr, Gerichtsaſſeffor Europäer, Gerichtsaſſeſſor Wolff und hen Yoltzexmeiſfer den L Meuneiler der Station Varzin Coſtantink, wurden'ein Zelt,“ eme zeldmenagc Coſtantini, wurden ein Zelt, eine ¿Feldmenage und je ein _Feldbetf Keldbett mitgenommen. Die Begleitung beſtand NW aus 30 eingeboxenen Polizeijunaen eingeborenen Polizeijungen und 20 Eingeborenen aus Taparatava Taparataba und Tamainiriggi als Trägern. Schon am Nachmittag des erſfsn Tams erſten Tages ſtand man vor dem Haupfort Hauptort der des KannibaliSmus Kannibalismus verdächtigen Taulil. Die Bewohner erwieſen ſich al; friedlich ſih als friedlih und ſehr befriedi 1 durch befriedigt dur den Schuß, den ihr numeriſch 1<wa<cs numeriſ{ ſ<wahes Volk vom deutſ ch Gouvetnement ae en deutſhen Gouvernement gegen die gewalktätigen gewalttätigen und teil- weiſe: f<on mtt Feuerwaffen verſe enen Stamme weiſe f{<on mit Feuerwoaffen verſehenen Stämme der Neupommern erhoffte. erhoffie. Die Taulil beſitzen beſißen eine eigene Sprache, fangen neusrdinqs neuerdings aber an, die Sprache der Neupommern zu denn en, benußen, deren Muſébelgäd Muſchelgeld ſie auch au übernommen haben. Einige szlil ſ [offen fich Taulil {loſſen ſi als Träger und Führer dem Zug? Zuge an. Der wUll'amſcben vulkaniſchen Aſche folgte bald intenfiv intenſiv rot gefärbter Lehm mit einer dickkn dien Humus- ſ<i<t, doch {<i<t, do<h nirgends fand ſwb fi< ein menſchliches menſchlihes Weſen in dern dem pfadloſen, _nur mit„dem Buſckymeffer nur mit dem Buſchmeſſer wegſam zu machenden Urwalde. Brette Breite Waldſtreifen ſcheinen [cheinen die ſprach- ſprach - und ſtammesfremden' ſtammesfremden Taulil und Kaktai zu trennen. Am dritten Tage Wurde em wurde ein mit Paliſaden um ürtetes umgürtetes Dorf der Kaktai an- etroffen, wo man „nach nah anfangs dro enden drohenden Geberden gaſtfreundliche '.Tufnahmx Aufnahme fand. „Dre Die Kaktai waren im Beſiß lanaſtielkger Beſitz langſtieliger eiſerner Vetle, em Beths, Beile, ein Beweis, wie das Eiſen durch dur den Zwiſchenhandel in die entfernteſten kacl Winkel des Urwaldes dringt. Auch dieſe Ein- quorsnen crk'lartert ſich geborenen erklärten ſ< im weiteren zur Stellung yon Fußrern berejt von Führern bereit und vsxſpra<en, verſprachen, die Expedition in 2 bis 3 TUJA! Zan ans Mecr_zu Meer zu bringen. Die bkiden beiden Europäer überzeugten fich a er ſi aber bald, daſ; dxe Kaktaifübrer Ze nicht daß die Kaktaiführer s niht den geplanten gevlanten Weg zum Toxiu-Fluß Toriu-Fluß führten, und Verließen > verließen ih deshalb alléin allein auf Kompa ynd Buſcbmeſſer. und Buſchmeſſer. Das batte hatte zur Folge, daſ; pes die Eingeborenen ſi uber “Nacht heimlich über Nacht heimlih entfernten. anwichen Inzwiſchen war _man man in das Gebirge gelangt, au< ginYYn au gingen die NabrungMnttel Nahrungsmittel aus, da nirgends wieder menſckyliche ohnungen angetkOffkn menſ{li<he Wohnungen angetroffen wurden und die Jagdergebniffe ſebr ungenü end rparen. In Jagdergebniſſe ſehr ungenügend waren. Jn i der rößten Not gelang es, zwei Wldſchwsl",e 5". f> ÜF“ “ Wildſhweine zu { chen: Endlich war dcr Toriu- [uk; erreicht, der Toriu-Fluß erreiht, wo die Expedkkw" JLLUÜÉVUÉ; Expedition L E Ein Trupp, von dem ednet Redner geleitet, ſollte auf FlößenCm'Zt ttni Gepäck Flößen oft ini Gepä den Fluß binabfabren, hinabfahren, der andere unter Fübkué'gldels Zußndem dk? LTW??? Zehmen. f"??? wWÉÉeMßYeY-ZY aBéidae Fg an GUE Dem reiß ees Le tbr E Beide Kolonnen rei en en u reißenden Fluß zu o_ea ll - . JZ Entfernuna gefährlich, Jn Entfernung von trafen an ‘an der Flu munduznfj "">“, zuſezmmen- * ' - u [e Flußmündung wieder zuſammen. ; ; : ühle der katholiſchen Miſſion, I> dre BWM "SZetheanmen fatholiſ<hen Mifſion, id A acta wurde. Zwet Zwei Tage ein höhe zurück. zurüd. kunft Neupommerns ſagen z'u fagen zu können, daß die Koloniſten gut tun werden, das Innere der Gazellenbalbinſel, Gazellenhalbinſel, in dem fich fcu<tk>are, an ſi fru{tbare, gan oder faſt unbewohnte Ebenen ausdehnen, auêdehnen, zum Plantagenbau ern tli 1115 Au e ernſtli ins Auge zu faſſen und fich picht ih nit nur auſUnternehmunqen auf Unternehmungen dicht an der Kü te Küſte zu beſchränken. Dre GazeUenbaſbtnſel Die Gazellenhalbinfel iſt wahrſcheinlich das beſte Stück Stük von Neu omxnexn, doch Yann vor, Neupommern, do kann vor genauer Untexſuchung Unterſuchung der auSgedebnten In el bteruber Beſtlmmtes nt<t ausgedehnten Inſel hierüber Beſtimmtes nit geſagt werden. Bei Eduard Schulte Swulte wird _morgen morgen eine neue AusſteUung Ausſtellung er- öffnet, in der die „Künſtlerbereimgung Lgitvold-Grzxppe „Künſtlervereinigung Luitpold-Gruppe München“ mit hervorragenden Werkkn Werken vertreten ſem ward„und xn ſein wird, und in der férner ferner zu ſehen ſein werden Werke Wetke von J.,F. RaffaéUr, Parts, I. F. Raffaëlli, Paris, Max Fritz, Fri, Lübben, Leo Klein-Diepold, Berlin, Axfred Alfred Loges, Verlm, Ascgn Lutterotk), Berlin, Ascan Lutteroth, Hamburg, Käte Münzer, Berlin, Hermann Oſthoff, Kar1s- Karls- ruhe, Robert Nobert Richter, Charlottenburg, Ernſt Yon Saucken, Wiesbadén, von Sau>en, Wiesbaden, Victor Scharf, Paris, Edmund Steppes, Munchen, München, u. A. Der außerordentliche außerordentlihe Profeſſor Dr. Rotbvleß i_ſt, Rothvlet iſt, wie . . '. „W. T. B.“ meldet, als Nachfolger des'Profeſſoks des Profeſſors von Zittel Zittel- zum ordentlichen ordentli<hen Profeſſor der Geologje Geologie und Palacontologle Palaeontologie an der Univerſität Münckoen München und zum KonferVator ¿zum Konſervator der geologiſchen geologiſ<en und palaeontologiſ<en palaeontologiſ<hen Staatsſammlungen ernannt worden. Land- und Forſtwirtſchaft. Weinernje Forftwirtſchaft. Weinernte Italiens 1903. Nach einer Veröffentlichung Veröffentlihung des Uiuigbow (ji ngjc'01mzka, ]näuZt-rja 6 00mm8r010 Ministoro di Agricoltura, Industria e Commercio wird die [eßtjährige Weinernt: talxcns leßtjährige Weinernte Italiens auf 35100000 131 cſ<äß1; fie 35 100 000 Ul geſchäßt; ſie bleibt a]ſo nicbt unweſenfli alſo nicht unweſentlih hinter dem Ertrage der einleſe im Jabre 1902 und 1901 zurück, zurü>, wo 41440000 111 41 440 000 hl und 44180000 11] 44 180 000 h1- Wein gewmnnen wuxden. gewonnen wurden. Der Anteil der Einzelnen Diſtrikte cm einzelnen Diftrikte an der Weinernte der leßlen leßien drei Jahre iſt in der nachſtehenden ZuſammenſteUung erfichtlich Zuſammenſtellung erſihtli<h gemacht: Ertrag in 1000 111 h1 1903 1902 1901 iemont ...... leittiont E s 2 800 5 370 8 6 130 ombardei ...... 1 550 1 995 2 250 Venezien ...... 1 920 d E S 1550 1995 2250 Bene V 1920 2 270 3 000 Ligurien ...... Zig L E 200 370 420 Ewilia ....... 3 “230 Gla S 3 415 230 3415 4 940 Marken und Umbrien . 3 000 3 945 Umbrien. 3000 3945 4 500 ToScana ...... 3 100 4 210 4 985 Latium ....... 1 440 OSCARA E 3100 4210 4985 Lat 2E 1440 1 600 1 150 Südoſten ...... 6 430 Sibi 6430 9 370 7 200 7200 Südweſten .... 5 060 4 100 3 500 Sizilien ...... Slilllen «R 3 960 3 180 4 155 - Sardinien ...... 2 410 1 615 4155 Särdintet 2410 1615 1 950 Summe . . 35 100 35100 41 440 44 180. (68226be 1111101316 (161 KSZUQ &lt;-Ua.) 44180. (Gazzetta Ufficiale del Regno d’Italia.) Theater und Muſik. Königliches Opernhaus. Nach längerer Unterbrechung Unterbrehung wurde am Mittwoch die Reihe der Konzerte, welche ch die Königliche Kapelle zum Bkſtsn ibrss Beſten ihres Witwen- und Wainnfynds Waiſenfonds zu veranſtalten pflegt, vflegt, im ſikbLanl Symphoniegbende ſiebenten Symphonieabende fortgeſeßt. An der Spitze Spiße des Progrxmms Programms ſtand Mkndelswbns Mufik Mendelsſohns Muſik zum .Sontmerna<t§traum“,di€„ „Sommernachtstraum*, die, mit HLW- li<em herr- lichem Klange und größkec größter Vollendung zu Gehör gebracht, dsr] ubörcrn fichtlicb den Zuhörern ſichtlich großen GEMÜ berciteje. Genuß bereitete. Hieran reihte fick) S<umanns -M9[[- ſich Shumanns D. Moll- Symphonie Nr. 4 (Op.120), (Op. 120), die wohlſelzen wohl ſelten zu glkick) ſchwungyyklkr glei< {wungvoller und abgerandetcr Wiedcrgabe abgerundeter Wiedergabe gelangt iſt wie dieſes Mal. Da war eine Klan ſchönheit Klangſönheit in der Ausführung, eine Friſche und Lebensfülxe, Lebensfülle, daß man ?eine heſle, ine helle, ungetrübte Freude daran habsnkonnw, umſomcbr, *A1szüHrnr-g haben konnte, umſomehr, Aufführung von „Carmen“ als Herr Wein artnet Weingartner in dankenSwerter Wéiſe zwiſchen d_8n dankenswerter Weiſe wiſchen den einzelnen Säßen en Vorſchrikan Säßen, den Vorſchriften des Komponiſten folge'nd, kxme aufen machte ondern folgend, keine auſen machte, ſondern ein abgeſchxoſſenes GCMZCÖ abgeſchloſſenes Ganzes bot und ſomit die timmung 'nkcßt zerreiLZn nit F ließ. Eine [änzende glänzende Neuheit bra<te das Yrogrammm brate bas E in Hugo olfs „Pentseſilea“, Wolfs Bea be ies einer ſymphoniſrhcn ixbtzmg, ſymphoniſcen ichtung, zu der, der der Komponiſt aus dem gleichnamigen glei(nämigen Trauerſpiel Hetnrxck) Heinrih von Kletſis dte Kleiſts die Anregung empfangen haf. hat. Es iſt dies ein Tonſiuck ZTonſtü> voll intimer Poeſie, in dem LiEztſkhe Ausdrucksweiſe Lisztſhe Ausdru>ksweiſe vor- bexrſ<t, ob_ne herrſ{<t, ohne daß dadurch dadur die Eigenart des Komponiſten' Komponiſten beein- txacbttgt wurde. Ueberal] blickt vtelmchr trälhtigt würde. Üeberall bli>t vielmehr ſein gewaltiger, ſchöpfe- ſ<öpfe- riſcher Dickytergeniuzf; bewor. Freilich fordelt Dichtergenius hervor. Freilih fordert das Ganze Wegen Okt wegen der vielen Klexmzmlerct Kleinmalerei vom Hörer große Aufmcrkſamkcit Aufmerkſamkeit und ni t nicht geringe getſttqe geiſtige Anſtren ung, aber das ſpricht ſpriht jedenfalls ni t nit egen den Wert des_ erkes. Beqterkenswkrt des Werkes. Bemerkenswert an ihm iſt be- onders Her ſtotte der flotte Wurf, der überſjchtltahe überſichtlihe Aufbau, die Friſ<e Friſche und Geſundbett, Geſundheit, die aus dem Ganzen ſpricht, von der großen Gkſchickliäökkit Geſchi>klikeit in der Verwenduns Verwendung der orcheſtralen orcheftralen Mittel ganz zu ſchwségen. Vkit ſ<weigen. Mit dem Vortrag des außerſt ſchwierFen Ee Werkes boten Hkrr Weingarkner Herr Weingartner und die' die Königliche Kapelke Kapelle eine irtuojenleiſtung irtuoſenleiſtung erſten Nan es, Nanges, und wer mtt rechter Samm1ung gelauſcht mit re<ter Sammlung gelauſht hat, wird einen na Haltéxzsn Eindruck haltigen Eindru> davongetragen HabZn. Dexx S<1uß haben. Den Schluß des Programms bildete BÉEWWTW L mit ungewöhnltcher Femhett ausgxführts OUVcrtürs zu ., gmon ". Jm ungewöhnliher Feinheit ausgeführte Ouvertüre zu «Cgmont“. Im Königlichen Opernhauſe wird moraenx Soxmtag"! .Mignon“ morgen, Sonntag! „Mignon“ von A. Thomas wiedexbolf. wiederholt. Die Damcn Dxſtinn, Damen Deitinn, Kauff- mann, die_ errkn dieHerren Jörn, Hoffmann, Herßer, Nxbc, Herter, Nebe, Kraſa ſind in 01311 Hauvt- roUen b-.ſ äſtigt. den Haupt- rollen b:\{<äftigt. Profeſſor Schlar dirigiext. -- dirigiert. — Am Mmttzg findét Eine Montag findet eine mit Frau Gocße Goetze in dsr der Titelrolle ſtatt, Dte ſtatt. Die Damen Dietrich, Paths, Parbs, Lieban-Globig, dke „Herren PHilivp, die Herren Philipp, Bertram, Berger, Wittekopf find ſind in den Hauptroüen bcſchäfjigt. Hauptrollen beſ<häftigt. Dr. Muck Mu> dirigiert. Jm vikrten Akts tanzj Fräulyin DLÜ' Era. Jm Im vierten Akte tanzt Fräulein Dell? Erg. Im Neuen Königlichen Operntheatek 1]er mokgen, Operntheater geht morgen, Sonntag, „Di?- „Die Fledermaus“ Dor! Johnny SUauß von Johann Strauß in 12a<116b6n7253r Beſetzung nachſtehender Beſeßung in Szene: Eiſenſtcin: Szene : Eiſenſtein: Herr Philiwy; Philipp; Roſalinde: Fräulsin RaUy; Frcmk: Herr Fräulein Nally; Frank : L Berger; Alfred: Herr SOMMLTZ Sommer; Adele: Fräulkén Dietrkcky; Orlo sky: Fräulein Dietrich; Orlofsky: Fräulein Parbs; Blind: Hcrr Rückayf Herr Rückauf a. (H.; Froſch: G. ; Froſh: Herr Müller. Muſikdirektor Stsinmnnn dirigiqrt. Jm zweiten Steinmann dirigiert. Im ¿weiten Akt: Tanzbioerdiſſkment, auSgeführt Tanzdiverdiſſement, ausgeführt von dsn Damsn OeU'Eca den Damen Dell'Èca und Kierſchner. _ j , Das Deutſche Theater brin t bringt morgen abfend dre abend die erſte Wrsder; bolung Wieder- holung von Hermann Heyermans ſfzriefiſc'hem Wld „011; 615 ]ÜbOk-ZL frieſiſdem Bild „Ora et labora und Maurice; Macterlincks Maecterlin>s ſatiriſche _Legends .Das Legende „Das Wunder des heiligen Antonius“; beide _Stucke komme'n Stúüde ftommen außerdem am Dienstag, Donnerstag uny nacbſtfolqendZn Sexnntagaßend Donnerétag und nächſtfolgenden Sonngga gen zur Aufführung; am Montag wtrd „Noveüa dAndrea gege en, wird „Novella d’Andrea“ gegeben, und Sonnabend „Roſe Bernd“, Freitag 'LH-112211213? Dic E Die Weber“ Mittwo ! “. [5 Na mittagsvorſtcllung i: - Als Nachmittagsvorſtcllung iſt für morgxn „Fk $e2ä<ſtfolgend$*Sonntag morgen „K 9 rifolaiibeg Sonntag Hauptmanns Schankpßl „, angeſe t. . . „ _ d am T eater Schauſpiel , angeſeßt. z ; i L E Theater wird .Waterkant „Waterkant" morgen un näcbſnÉ-tHFergneſßwix “am Dierxstag, Donnßrsxag ee Sin Borlinex Tb ‘am Dienstag, Donnerstag und Sonnahcnd, Sonnabend, Maria Thereſia“ am Montag, Mtttwockoſuqd Frexttagkgegkberx waxdcn. Ökorgen nachmitta Mittwoch und Freitag gegeben werden. Morgen nahmittag wird „"Göß „Göß von Vcrltchmgc'n , na<11€11SNjntgg- nachmitkagUEin Ökutermarchen“ gegkben. _ - - Im Schillertheater 0.1Wnllnertheatkr) w_[r*0 mykgsn Berlichingen“, näh|ten Sonntag- nachmitkag_ „Ein Wintermärchen“ gegeben. i j «Im Shillertheater 0. (Wallnertheater) wird morgen Nach- mittags „Wallenſteins Lager" „Walleuſteins Lager“ und „Die Piccolomim" (4-VO1'11611U11J Piccolomini" (4. Vorſtellung im 11. Scbier-Zyklus), Schiller - Zyklus), Abends „Die Wildcnée“ ngqßßw Wildente“ gegeben. Am MWM- DkenStag, Montag, Dienstag, Donnerstag und FrsikaJ 43011 ewsnfaſls „“On: Wüdknte“ , "am " MÜÜWXH und SOUUXJLUD „KÜWJ LVU!“ ZL SW" Fur "W118" “301117911 ſmd RJÖWMJI ,WWWW «od (5. Vorſteüung im 11 O<1118r-Cyk1u*z), AWBS „M': 1111111011" (1118819151. -' Freitag geht ebenfalls «Die Wildente“ } „ain S Mittwoch und Sonnabend 2 Sönig Lear“ in Szene. Für nächſten Sonntag ſind NaHmitiags ,Walenkteing Tod“ (9. Vorſtellung im I. Sthiller-Cyklus), Abends Die Räuber“ angeſeßt. — Das Schillertheaxkr U. (Fxxxdx'ic?) 31111813105511111755 Schillert heater N. (Friedrich Wilhel miädtiſch:s Theater) brmgt bringt morgen abend ſowie am IMMI, D1€11§*10J,D0111§CTI- Montag, Vienôtag, Donners-