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Direktor der Univerſitätsbibliolhek Univerſitätsbibliothek zu Göttingen“ beigelegt worden. Abgereiflé Abgereiſt : Seine Fellenz jellenz der CheKräſident en der Oberrechnungs- Fultm-Zr, Wi iche Oberrehnungs- R Virklihe Geheime at Rat von Magdeburg, mit r au . Yickjtamtlichez. rlaub. Nichtamtliches. Deutſches Reich. Preußen. Preußen, Berlin, 29. Juni. _Seine Zuni. Seine Majeſtät der Kaiſer und Köni hörten heute vormtxtag vormitiag in K_tel Kiel an „Bord Bord der Jacht „Ho en ollern“ Jaht „Hohenzollern“ die Vortrage Vorträge des Krre Smimfters, Kriegsminiſters, des Vertreters Vertrèters des uswärti en Amtes, des efs es Admiraltabs Chefs des Admiralſtabs der Marine u d d s C s und des MarinekYinetts. ſ n e ngf _ In Chefs des Marienb f A def __Gn der 9111 27.3uni d.I. am 27. Juni d. J. unter dem Vorſiß des Staats- mmiſxers, Vizepräſtdenten miniſters, Vizepräſidenten des Staatsminiſteriums, Staats- ſekretars ſekretärs des Innern Jnnern Dr. von Bethmann Hollweg ab- Zkhaltenen P_lenarſißun?x altenen S enar ibun, des BundeSrats Bundesrats wurde den usſchußantxagen usſhußanträgen zu dem ntwurf Entwurf eines Geſeßes für Elſaß- Lothrtngen Über“ Lothringen über die Bergwerksbefteuerung, zu- Bergwerksbeſteuerung, zu. dem Entwurf eines Vertrags ;tber über die Unterhaltung einer Poſtdampfſchiffs- verbmhung Zwrſchen verbindung oen dem Schußgebiete Deutkch-Neuguinea einerſetts un ate einerſeits und Hongkong ſowie dem auſtrali chen auſtraliſhen Feſtland anderſeits, zu der Vorlage, betreffend die Regelung des. Retchspoſtdampferdienſtes nach Afrika, Reichspoſtdampferdienſtes nah Afrika,’ und zu der Vorlage, hetreffßnd betreffend die Teilpahme _des Teilnahme des Reichs an der Weltausſtellung m Bruſſel 1910 dre Zußtmmung in Brüſſel 1910, die Zuſtimmung erteilt. Annahme Annahitié* fanden erner dte Ausſchußantrage die Ausſchußanträge zu dxn den Vorlagen, betreffend die enderung der Anlage _]3 B zur Etſcnba nverkehrSordnung, Eiſenda nverkehrsoxdnung, zu der Vorlage, betreffend dte Konſulargeri tsbarkeit die Konſulargerichtsbarkeit in Aegypten, Zu ju dem Entwurf emxr Bekannxma<ung, einer Bekanntmachung, betreffend die Außer- ursſeßung ursſezung der FunfztgpLenmgſtücke F nfäigpfennigſtücke der älteren Gepräge- formen_, formen, zu der Vorlage, etceffsnd betreff:nd die Geſtaltung des Drei- mquſtuckß, markſtü>s, zu der Vorlage, betreffend die Prägung von Stlbermunzen, Silbermünzen, und zu: zu? der Vorlage, betreffend emen einen Nachtrag Fun LanHeshausbaltSetat gun Landeshaushaltsetat für Elſaß-Lothrin en Elſaß-Lothringen auf das echnun sxahr1908_, e<nungsjahr 1908. Den Anträgen,betreffend ie Anträgen, betreffend die Beſtimmung der Barz Bank des Berlmer Kgſſenvereins Berliner Kaſſenvereins und der Abrechnun s- ftelle bet Abrechnungs- ſtelle bei der Reichsbank m in Mannheim als Abrechnun sſtelFen Abrehnun sſtellen im Sinne. Sinne des Scheckgeſeßes, Sche>geſeßes, wurde ſtattgegeben. Der twurf Entwurf eines Wetngxſexes ets wurde den zuſtändigen Ausſchüſſen über: über- wieſen. En lt Endlih wurde über eme eine Anzahl von Eingaben Be- ſchluß {luß gefaßt. C ( Das Poſtamt 45 in Berlin wird am 29. Juni nach Menſtſcbluß nah Dienſtſhluß aus dem Hauſe Scharrenſtraße 12/13 nach nah den neuen Dienſträumen tm im Hauſe Roßſtraße 26-30 26—30 verlegt werden. Im Jm Zuſammenhange damit wird die Poſtzmeig- ſtelxleb Berltn Poſtzweig- A Berlin 73, Wallſtraße 31, zum 1. Juli Zuli auf- ge o en. gehoben. Laut Meldung des „W, „W. T. B.“ iſt S. M. S. „Loreley“ am 26. Juni von Varna nach nah Therapia abgegangen. S. . M. S. „Tiger“ iſt ift am 26. Zum Zuni in Schanghai „eingetroffen eingetroffen und geht übermorgen nack) Tſchinkiang. nah T\chinkiang. Kiel, 28. Juni. Ihre Jhre Majeſtät die Kajſerin Kaiſerin und Königin traf, „W. TB.“ zufolge„ heutx, Vortmttags T. B,“ zufolge, heute, Vormittags 8 Uhr, zur Teilna me Teilnahme an der ReYatta hrey em ynkx Ba hier ein und wurde von Seiner ajeſtät Majeſtät dem aiſer_un.d Kontg_ſowie Kaiſer und König ſowie den hier anweſenden Mitgliederxt Mitgliedern der thſexltchen Famzlte Kaiſerlichen Familie auf dem BahanZYf O empfangen. Seme Majeſtat Seine Majeſtät der Katſer Kaiſer geleitete Ihre ajeſtät Jhre Majeſtät an Bord der „Hohenzollern“. Sachſen. S ine Ma'etät Sachſen, Seine Majeſtät der König Friedrich-Auguſt Friedrich Auguſt iſt mit IZren Köxtißlichen Shren Sten Hoheiten dem Kronprinzen und dem rin en Friedrich rinzen Friedri<h Chriſtian, „GIF ?. B.“ C T. B,“ zufolge, geJtZern ?>!) E füh von Kiel in ‘in Dresden wieder eingetroffen. * ' Qefterreieh-ngam. j : Oeſterreich-Ungarn. Das öſterreichiſche öſterreihiſhe Herrenhaus hax hat vorgeſtern das Bud et nach neunſjündigex Budget nah neunſlündiger Debatte angenommen., angenommen. Ueber den érlauf Verlauf der Debatte bertchtet berichtet das „W. T. B.“, wre wie folgt: Der Graf F ranz Franz Thun begründete dte begründcte die ablehnende Haltunß der Mehrheit Orand der Mehrbeit dér Rechten gegen das Unterrichtsbudget Untérrichtsbudget' mit der H:: Ha tung der Regierung in der Wabrmund-Affäre. (Fr Wahrmund-Affäre. Er warf der Re- gierung vor, nicht niht rechtzeitig mit entſprechender Eneerie durcb Ie dur< Einleitung eines Diſziplinarverfabtens Diſziplinarverfahrens und Suepend :- Sutpendie- rung des Profeffors Wabrmund ein egtiffen, vlelmebx Profeſſors Wahrmund eingegriffen, vielmehr mit dazu beigetragen zu haben, daß de Wabrmund-Affare ſo die Wahrmund-Affäre \o großen Umfang genommen habe. Der Redner verwahrte ſeine Partei gegen den Vorwurf, daß ſie die Lehr- und Lernfreihcit Lernfreiheit oder die Auto- nomie der Hochſchulen einengen one. wolle. An den bedauerlichen Ereig- niſſen, durch nifſen, dur die Oeſterreich Defterreih ganz Europa ein trauriges Zeichen ſeiner Hochſchulverbältniffe Hochſchulverhältnifſſe gebe, ſele„n aucb ſelen au< man<e rofeſſoren Profeſſoren und Rektoren durch dur< ihre Haltung gegenüber den tukenten Stutenten mit- ſchuldig. \huldig. Die Verſevung Waörmunds nach Verſeßung Wahrmunds nah Prag bezel<n:te bezeihn:te der Redner wegen der möglichen möglihen Folgen als immerhin bedenklich. - Dr, — Dr. Grabmayr verurteilte das Vorgehen Wabrmunds Wahrmunds und ſprach ſpra den Wunſch Wunſ aus, daß die Wabrmund-Affäre endlich dis Wahrmund-Affäre endli von der Bildfläche vkrſcbwwde- Bildflähe verſ<winde. Der denek Redner erklärte, er hege zu dem Unter- ricthminiſter Dr, Maſchek Unter rihtsminiſter Dr. Marchet volles Vertrauen. Solange Maräpet Solänge Marhet an der Spiße der Unterrickotsverwaltung Unterrichtsverwaltung ſei, beſtehe für die Freiheit der Forſchung und der Wi enſcbaft Wiſſenſchaft keine Gefahr. Grabmayr ſprach |>) ſpra ih gegen den dén Generalſtreik er der Hochſchulen aus und äußerte ſein Bedauern über Über die an den Hochſchulen herrſchende Intyleranz. - herrſhende Intoleranz. — Der Miniſter. Miniſter- präſident Freiherr von Beck Be > erörterte zunachſt angeſichts zunähſt angeſihts der außer- ordentlich“! ordentlihen Steigerung der Außgaben Ausgaben und der der Staatsverwaltung bartender! harrenden großen Aufgaben die Notwendigkeit der Erſ<lkeßung Erſhließung neuer Einnahmequellen, die im Zuſammenhang mit einer zweckmäßigen Steuerteform zwe>mäßigen Steuerreform keine xu zu empfindliche Belaſtun? Sg der Steuerträger im Gefolge haben ſonen. ſollen. Der Redner verwies m t mit Genugtuung auf die inmitten heftiger heftiger“ nationaler Kämbfe imd nach einem nicht Kämhfe "ünd nah ‘einem nit minder befti en Zuxmmyenftoße devWéltaYchc-uungen heftigen Us meioße L i wauungen erfolgte parlamen- tariſ ? tariſ<he Erle i_guug dW Budaets igung des Budgets im bgeordnetenbauſe. Abgeordnetenhauſe: Er erblicke erbli>e die Urſache fur für dieſe günſtige Wendung darin, daß zwar bei allen arteien der Wille zur parteipolitiſcben parteipolitiſhen und nationalen Welt- ebauptung ehauptung fortlebe, daß er aber gemildert werde von dem Willen aller zur gemeinſamen Arbeit und zur Behauptung des ſtaatlichen Ganzen. Die Politik und der Ehrgeiz Ghrgeiz der Regierung beſtänden darin, alle produktiven Kräfte der Parteien, die in der Regierung vertreten ſeien, zur friedlichen friedlihen Einigung aller Elemente des Staats zu ver- wenden, die ſtaatserbaltenyen ſtaatserhaltenden Parteien unbeſchadet der Verſchieden- beiten heiten ihrer Anſchauungen im Anſhauungen “im einzelnen zur Mitarbeit zu Verbinden verbinden und fie zu dauernden Trägern des öffentlichen öffentlihen und des parlamen- tariſcben tariſchen Lebens zu warben. machen. Dieſes S ſtem babe habe Erfolg gezeitigt. Die, Furie Die “Furie des konfeſfionellen Kampes konfeſſionellen Kampſes zu entfeffeln, entfeſſeln, wäre wahrhaftig keine Kunſt geweſen. Aber die nationalen, wirtſchaftlichen wirtſhaftlihen und ſozialen Gegenſä e Gegenſäte belaſteten das öſterreichiſche Staatsſcbiff öſterreihiſhe Staats\{if zu ſchwer, ſ<wer, als daß der iniſterpräfident Miniſterpräſident den Mut fände, die Gefahren eines Kulturkampfs beraufzubeſebwören. heraufzubeſGwören. Die Regierung vermeide jeden Kampf, provozierende und ſchroffe Mikel {rofe Mittel als dem Staats- zweck unzuträglich; zwe> unzuträglih; die Energie der Geduld habe lange Zeit ebraucht, ebrauht, die Wunden - er nur zum Teil - zu Zeilen, welche Peilen, welde die Energie der Ungeduld geſchlagen geſ<lagen habe. Dieſer Politik der Sammlung ſei es elungen, mitten im Kriegs- lärm den Frieden mit Un arn ju (bließen, Ungarn zu ließen, das Budget durch dur die Gefahren der nationalen egenſäße bindurcbzufübren hindur<zuführen und die zu einem äußerſt ſchwierigen roblem ſ<wierigen Problem gewordene ſogenannte Wabrmund- Wahrmund- affäre aus der Welt zu ſ affen, ſchaffen, ohne daß fie ſie“ ein Opfer gefordert, die parlamenjariſcbe parlamentariſ<he Arbeit gehemmt oder eine StaatSnotwendigkeit vereixelt hätte. Er halte Staatsnotwendigkeit vereitelt-hätte. “Er halte“ an der ‘der Anſicht feſt, daß ſich ſh die wahre religtöſe UeberzeugunF) nicht religiöſe Vebezteugung niht mit polizeilichen Maßre 'eln ſ<üßen (affe, polizeilihen Maßregeln ſüßen lafſe, daß die erhabenen oamcn dxr katholiſchen KircLe Dogmen der katholiſhen Kirche keines Polizei- kordons bedürften. Ste bedurfe nicht bedürfe niht nur ſelbſt der Freiheit zu ihrer Entwicklung gnd Entwi>klung und Ausbreitung, ſte ſie vermöge auch au< jeder- mann Freiheit zu 5Kewahren, fie Er ſie könne vor allem ſehr fehr wohl beſtehen bei voller chtung Ähtung vor der Wiſſenſchaft und ihrer Freiheit. Er habe nie ein Hehl daraus gemacht, am wenigſten dem Profeffor Wabrmund gegenuber, Profeſſor Wahrmund gegenüber, daß ſein Vorgehen geeignet geweſen ſei, das religiöſe Empfinden der katholiſchen katholiſ<hen Welt tief zu verlesen. verletzen. Unter den gegebenen rechtlichen Vorausſe un en gegebenen“ re<tlihen Vorausfezungen wäre er gewiß dafür eingetreten, daß die ganze S äre S{ärfe des Geſeßes Geſeges zur Geltung komme. Bekanntlich beſ<äftkge Bekanntli< beſchäftige dieſe Angelegenheit noch no< die Innsbrucker StaatSanwaltſcbaft- Durch Innsbru>er Staatsanwaltſchaft. Dur<h das Ergebnis des ob-ektiven objektiven Verfahrens ſei den verleßten verlezten religiöſen Gefühlen fiä-erlicb ſiherlih eine Sühne gebot'en geboten worden. Im übrigen hätten die Tat- ſachen ſahen mit Rückſicht 'auf Rütſiht auf die zu erhaltende öffentliche Ruhe ôffentlihe Nuhe und Ord- nung und den ungeſtörten Univerfitätsbetrieb Univerſitätsbetrieb in Innsbruck Innsbru> die Ver- ſexung Wabrmunds fepung Wahrmunds an eine andere Univerſität zu einer von ihm ſe bſt felbſt anerkannten NotWendkgkeit gemacht. Notwendigkeit gema<ht. Er ſei überzeugt, daß daſ der Oeffentlichkeit dadurch, dadur , daß nicht ni<ht das Syſtem der vo ſten vollſten Energie angewendet worden ware, wäre, ein großer Dienſt er- wieſen ſei, indem ein Kulturkampf vermieden und doch eine er- trägliche träglihe Löſung gefunden worden wäre. Der Redner verwies darauf, daß ſi< der Kompromißwe - Kompromißweg bei der Löſung wichtiger Probleme als das ſicherſte Mittel erwießen érivieſen habe, und ſprach \prah die Hoff- nung aus, daß es gelingen werde, ihn auch au< bei viel ſ<wierigeren Fragkn erfolgreich “zur biel \{wierigeren Fragen erfolgrei< zur Geltung zu bringen. Er verwabre ſicb dage en, verwahre ſh dagegen, als ob er der Theorie der Enerßielofigkeit Energieloſigkeit das Wort reden Wo wo te. Die Energie aber könne kein Univerſalmittel ſein; mit ihr allein könne Oeſterreick; nicbt Deſterreih niht regiert werden. _ Der Ritter von Czai- kowski führte ſodann aus, in Oeſterreich Oeſterreih fühle man fich \ſi< in einem Ne tsſiaate. Rechtsſtaate. Das verdanke man dem bochberzigen Monarchen, bohherzigen Monarten, der dem cundſaße „Fusßjt-ia rsgooruw fuuäawsurum“ Grundſaße nJustitia regnorum fundamentum® in ſeinem Reiche Geltun verſchafft Geltung verſhafft habe und dem alle Völker zum Jubiläums- Jubiläums3- eſchenke ibte erden ihre Herzen in innigſier innigſter Liebe daxbrächten. darbrächten. In Oeſterrei< Hei Oeſterrei fei Raum und Freiheit genug für alle; dock do< der intranßgente intranſigente nationale CbauviuiImus verni<te die, Chauvinismus vernichte die Möglichkeit des fried- lichen lihen Zuſammenlebens. _ Baernrettber — Baernreither verwies auf die Entrevue in Reval, durcb dur die für Oeftenei< Oefterreih auf dem Balkan ganz neue Verhältniſſe eingetreten _ſeien. ſeien. Wenn er auch ni<t au<h niht glaube, daß der Friede gefabrdet gefährdet ſei, ſo ſei es doch do<h denkbar, daß geſpannte Verhältniſſe _entxtebcn eutſchen könnten, eine gewiſſe Unſicherheit, die für ‘für die ganze geſchaftl the_Enfwicklung geſchäftliche Entwi>lung hemmend ſein könnte. Der Redner hoffte, daß die oſterteicbiſche öſterreichiſche Diplomatie die Stellung der Monarchie auf dem Balkan wahren werde. - —- Plener erklärte, die Hoffnungen der Wablrefoxm Wahlreform hätten cb nicht erfüÜt. d nit erfüllt. Die nationalen Gegenſäße then fich ſcharfer Gegenſäßge en ſih ſ><ärfer denn ßmals. A Das Deutſchtum Deutſhtum habe mit der ablreform weſentlich Wahlreform weſentli abgenommen. Nach weiterer längerer Debatte wurde, wie oben gemeldet, das Budget angenommen. Rußland, Rußland. Der ReichSrat Reichsrat hat vorgeſtern, „W. T. B.“ zufolge, mit 113 gegen 35Stimmen 35 Stimmen die fur für den Bau von vier neyen neuen Panzerſchiffen nötigen_ nötigen Kredite, welche welhe die Neuho- Reihs- duma abgelehnt hat, genehmigt. Italien. Jtalien. Der Senat hat in ſeiner vorgeſtxtgen Sthung d1e_ _Be- vorgeſtrigen Sißung die Be- ratung des Etats des Aeußern beendtgt u_nd thn bennUtgt. beendigt und ihn bewilligt. Wie das „W. T. B.“ B.* berichtet, dankte der Miniſter des T_leußern Aeußern Tittoni verſchiedenen verſchtedenen Rednern für die anxrkcnnenden anerkennenden Worte uber über die internationaſe internationale Politik Italiens und erklarte, h_ie erklärte, die Richtung dieſer Politik bleibe unverändert feſt. Der Miniſter kundigte kündigte ſodann ein Grünbu< Grünbuh über Marokko an und und: gab ferner bekannt, bckannt, daß ein ſol<es folches über Mazedonien und die italieniſÖ-türkiſchen italieniſh-türkiſhen Angelegenheiten bereits beinahe fert! geſteUt fertiggeſtellt ſei und er bei der Wiederaufnahme der parlamen- tariſchen Ar eiten tariſhen Arbeiten die Akten über die Haager Friedenskonferenj Friedenskonferenz vor- lesen legen werde. Portugal. Nach einer Meldun Meldung des „W.T.B.“ iſt „W. T. B.“ iſ ein Geſeßentwurf ?ur Teſtſtellung i (fe für da der ivilliſte Zivilliſte und Regelung derVor- 1“: e ür der Vor- üſſe für das Köni liche Königliche Haus ausgearbeitet worden ucnhd ſat fbereits L 1 ais die Zuſtigmmung derPartewy Mſtivanana der Parteien und des Mi- niſteriums gefunden. Durch _den Dur den Artikel 5 dieſes Entwurfs wird ſeine Kommiſfion t Kommiſſion zur Prufung Prüfung der ganzen Angelegenheit einge eßt. eingeſeßt. Niederlande. Nach einer Meldung des „W. T. B.“ ſſmd a am Freitag im Haag von den Delegierten Deutſchlands,:OeterreichQngamS Deutſchlands, Oeſterreih:Ungarns und Italiens Jtaliens die auf der_vorjähmgen Frxedenskonferen'z der vorjährigen Friedenskonferenz vereinbarten Verträge gezetchnet tyorden, fur Deu1ſ<latxd mtt gezeichnet worden, für Deuiſchland mit den Reſerven, die in dem dem Re1<stag Reichstag vorgelegten Wetßbuch Weißbuch angedeutet waren, insbeſondere mit Ausſchluß Ausſ{hluß der Erklarung Erklärung über die Luftſchiffe. Türkei. Die Pforte hat vor einigen Ta en Tagen ihren Botſ<aftern Botſchaftern ein Zirkular zugehen laſſen, in dem die e, nach dieſe, nah einer Meldung des „K. K. Telegraphenkorreſpondenzbureaus“, aufgefordert werden, über Über die Vereinbarung_en Vereinbarungen von Reval Er,!uy- diqungen Erkun- digungen einzuziehen und ‘und die Erklaxung My e_ben, Erklärung u eben, daß die orte eine Trennung der mazedomſchen ll tar: mazedoniſhen Militär- von den Yivilau-Zgaben, Shoilalidanben, die, wie verlautet, im Abkommen von Reval vorgeſehen ſei, niemals geſtatten werde. Bulgarien. . , „ Der ürſt Fürſt Ferdinand hat geſtern die außerordent- l_1<e Seſ ion lihe Seſſion der Sobranje mit einer Thronrede er- offnet,_ tn öffnet, in der Vorlagen über die Si erung der Preßxelhelk Preßfreiheit und uber di? über die Autonomie der Univer ttziten itäten ſowie Re-orxnen Reformen auf dem Gebtete Gebiete des Schulweſens und dte Aukhebung germſſer vxxaxortſcher Beſtimmun en die s gewiſſer vexatoriſcher Beſtimmungen in der Steuerge eßgehun ang- kunth eggebung ange- e werden. Bezügltck) Bezüglich der äußeren Poltttk eißt Politik heißt es, „W. . T. B.“ zufolge, in der Thronrede: , . In : „In dem Beſtreben, al]: alle Kräfte der Nation dem friedltäpen friedlichen Fort- ſchritt {ritt der Kultur zu widmen, gab und gibt am!) beute auch heute Bulgarien Beweiſe ſeines Wunſches, ſms ſtets in den beſten freundſchaftlſcben Bk" freundſchaftlichen Be- ziehungen zu aUen allen Staaten zu leben. [eben. . Die Regierung wird wie biSbek bisher ſo auch in der Zukunft alle ihre Bemühungen darauf därauf verwenden, die guten Beziehungen Bulgariens insbeſondere insbéſonbere zu tén Nachbarſtaaten zu ken Na<barſtagtcn LU wahren und zu feſtigen, unter der Bedingung, daß ſeine nattonalen ſtine nationalen Rechte und wirtſchaftlichen wirtſ{haftlicheni Intereſſen nicht nit verleßt werden. Montenegro. . Vorgeſtern iſt in dem Prozeß wegen des im November vorigenJahres vorigen Jahres gegen den Fürſten gerichteten anarchiſti- ſchen AnſchlaTZes anarciſti- \<en Eni rages das Urteil gefällt worden. Nack) Nach einer Meldung des „ . des. ,W. T. V.“ B.“ wurden von den anweſenden An- geklagten zwet zwei zum Tode verurteilt. Tu aoubumachaln In contumaciam zum Tode verurteilt wurde_ Bozomitſch, wurde Bozowitſh, der Präfident Präſident der montene riniſ<en Univexfttätsjugend, montenegriniſhen Univerſitätsjugend, ſowie drei andere Angeklagte. ine Eine Anzahl wetterer weiterer Angeklagter wurde zu ſechs- ]ährigen ſehs- jährigen bis lebensläRlickhen Zuchthausftrafen verurtetlt, aaen Zuchthausſtrafen verurteilt, darunter der Angeklagte aykomijſch, Naykowitſch, bei dem man die Bomben gefunden,ba_tte. gefunden hatte. Drei Angeklagte erhielten Gefängnisſtrafezl Gefängnisſtrafen von zwe: zwei bis zehn Jahren, die Übrigen übrigen drei wurden fret- frei- geſprochen. Norivegen. Norwegen. Das Storthing hat vorgeſtern, „W. T. B.“ zufolge, mit 92 gegen 27 Stimmen den RegierungSantrag, Regierungsantrag, betreffend die Einführung einer Abgabe von 25 Oere für jede Negiſtertonne Regiſtertonne ausgehender Erzſchiffe, Erz\chiffe, angenommen. Amerika. Die mexikaniſche mexikaniſ<he Regierung hat die Vereinigten Staaten von Amerika, „W. T. B.“ zufolge, erſucht, erſuht, ihr zur Wahrung der Neutralitäts eſeße behilflich Neutralitätsgeſeße behilflih zu ſein. Nack) Nach einer Meldungßes amerixaniſgchen Meldung des amerikaniſchen Geſandten in Mexiko Thompſon, hat die mexrkamſche mexikaniſche Regierung Truppen na Viesca in dem Stqate Staate Coahuila entſandt, wo am 24. d, M- d. M. etwa 200 Revolutionäre Urzruhen Unruhen hervorzurufen verſuchten, indem ſxe von_ ſie von dem Orte Beſtß Beſiß ergriffen. Der mextkaniſche mexikaniſhe Geſchäftsträger in Waſhington und de_r der ſtellvertretende Staatsſekretär haben vorgeſtern die Nati- Rati- fikationen ernes eines allgemeinen Schiedsvertrags aus- getauſcht, der dext wiſchen den zwiſchen den Vereinigten Staaten und ver- <iedenen europätſ en iedenen europäiſhen Ländern ſchon geſchloſſenen Verträk!en {on geſhloſſenen Verträgen ähnlich iſt. Aſien. Aſien, Die türkiſche türkiſhe Regierung Hat, nach Informationen hat, na< Jnformationen der „St. Petersburger Telegraphenaſgentur“, S E im türkiſch- erſijchen türkiſ<- erſiſhen Grenzſtreite die Be eßung der außerhalb der ogenannten ſtrittigen Zone liegenden Gegenden durck) dur türkiſche “Truppen Truppen als unberechtigt unberectigt anerkannt und ißren" ihren erſten Delegierten Tahir Paſ a veran_twortli< Paſcha verantwortlich gemacht für ſtren eBeoba<tung e Beobachtung der Grenzen der Grenzer) _er_ erwahnten erwähnten Zone. Dabei wur e wurde ihm vorge- ſchriehené d1e turxrſcherz Abteilxxn en ſchrieben, die türkiſchen Abteilungen von unbeſtreitbar perſtſchem Terrttqrtum zuruckzuztehen, dl? es perſiſhem Territorium zurü>zuziehen, dieſes in keinem FaUe Falle zu betreten und dtes' dies au< dm den Kurden mehl nit zu geſtatten, und ebenſo die Kurden mcht nicht als Werkzeug zu benußen. _Nach benugen. Nach Meldungen aus _Urmia hai Tahir:Paſ<a Urmia hat Tahir-Paſcha den doritgen ruſſzſchcn, dortigen ruſſiſhen und engl1ſ<en engliſhen Konſul gebeten, dle die Ver- mittltxng bel _ ſe'men Vexhandlungen mititlung bei ſeinen Verhandlungen mit den perſiſchen Deleglerten bezugln'h der'Bxldung Delegierten bezüglich der Bildung einer türkiſch-perſiſckÖen UnterſuchunZZSkommÜſ-zxj türkiſ<- perſiſ 2104 niflge, dee Be Mon zu übernehmen, der W. der, ,W. T. .“ zufylge, dYr Ve uch B.“ zufolge, der geſchadigten Beſuch der geſhädigten Ortſchaften dés„BakÜn9us" h_eztrks, dte Ermxttlzmg des Barangus- bezirks, die Ermittlung und Beſtrafung der Schuldige" u FTYZEDJYLFÉMZ ftZtrtxlſcher unZ perſiſcher Wachen Squldigen U ebet ad E n perſiſher Wachen, wo dies ZZ ,ueaenwereno. ' “ fh „aufgetragen werden ſoll. D; 1 damit einverſtanden er lärt [ U Dre Konſuln haben ' - In erklärt P AREE fan E ._. — Gn einem vom Schah von Zéten k?Jeſkrixt beſtthigt Len peelecipt beſtätigt dieſer, e egrap enagen ur me et elegraphenagentur meldet, die Kon titution Konſtitution aumt die Neuwahlen zu den Medf<1is Medſhlis in Yrei MÜYexeran. ba Monater l Teilnehmer an der le ten Verve un leßten Bewe ung mit der . na me Haupta 1tatoren unix Herſchwörergwxgrden aYLthtieZt- 5 nayme Hauptagitatoren und Verſcmgee ung, M R ra n emem eſonkzeren F_1rman einem beſonderen Firman hebt der Schal) hervor Schah hervor, die Ent." ſ<uxnenm1tglteder hatten zu End ſhumenmitglieder hätten u den Waffen egriffen, gegriffen und ""t S<1eßen_ mit Schießen und Bombenwerchn Bombenwerfen begonnen, wo ei wobei mehrere Koſaken unh Koſakelt und Regierungsbeamte getotet getötet worden ſeien. Um der M"“, xunon, em Rep [lution ein Ende zu ſeßen, erklärt der Schuh Sah die Stadt Tehktt“l m erxéjszuſtand Tehera? in L idaland und befiehlt, den Inhalt Znhalt des Firmans den europar <en Geſandtſchqften de! europäi}chen Geſandtſchaften kundzutun. Ueber die Lage 1n in Teheran und Täbris liege" folgeéxd? DepeſYZane? Tähris liegen Mae Ee „W. T. B.“ vor: [ ſ e eran, . un. Jeran, 29. Juni. Die al] emeine Un et allgemeine Unſiher eit i Wachen Waſen begriffen. Die balbmrhm1gerteng halbverhungerten Truppen ſic!?ndh auf| Fünderun? erpicht ſiherh Gul Plünderung erpiht und beßeben fortgeſeét begehen e acient Gewalttaten. Der General Liakhof iſt Herr derS nation der Situation und hielt pielt die RoUe Rolle eines abſolut unabbänßigen unabhängigen Vizekönigs. _Der Der Palaſt Zill-es-Sultans bietet einen bekamm wexten Anblick; bejamm werten Anbli>. Die Verluſte des Prinzen werden an 200000Pfuad auf 200 000 Pfund Sterling Yeſcbakt. anwiſ<en gelGäbt. Inzwiſchen wächſt das Lager des (babs beſtändw ' chahs beſtändig . an und_jä lt, und zählt, wie es heißt, beißt, bereits 10000 10 000 Mann. Tabris, Täbris, 28. Juni. Das S<ießen, Schießen, das geſtern am Tag? “'“-f“ gebört batte, begang Tage auf- gehört hatte, begann gegen Abend wieder aufs neue. Aus Rukh? Rache die zweitägige Plunderung Plünderung drangen Reaktionäre in den Stadtteil Hlaban Hiaban ein und töte'exl töteten zwei Gegner, die fie ſie vorher graUſam "“ß" grauſam miß- handelt hatten. Die Lenb- Leiche des einen wurde von ſeinen Anng “> durch Angehörigen dur die Stadt getragen, wobei das Volk gegen die Reaktionäre ““f“ gereist auf- gereizt wurde. Die Etbitterung Erbitterung der Parteien iſt ſebr IWK ſehr groß. Die werbefrekbenden werbetreibenden und Kaufleute wurden durch rie Naubü rfälle dur tie Raubüberfälle ſtark geſ<ädigt. geſchädigt. Täbris, 28. Juni. Von geſtern ge|tern abend bis heute mittag dauerte da§ das Schießen an. Der Pöbel, in deſſen Händen die Malk! m““ vlundekke ‘die Macht if - plünderte geſtern das Arſenal und Und nahm Gewehre und Patronen T U - f, ſich. Die geſtrigen Greuel beantworteten die Revolutionäre kam da fie tam daß ſie den in ihren Händen befindlilken BMM befindlihen Bruder eines “MWM R Perſien veröffent- wie die St. PejeerUk ?" MUſÖteiden Iranſam tötete . D' L v r Petersburger Muſchteiden grauſam töteten. "Die Lage der Stadt wird Die Bazare Baare blieben geſchlofflxn. “ age e ceſlofſen. S hn Afrika. Nach einer Meldung der „Agence „Hayao? hafidtſ<en Havas“ hafidiſhen Mahallas von dem Kaid MMM en geſ<la en; Mitugi _ geſ{lagen; drei ihrer Führer ſmy getotet worden.li a > neueſten eldungen ſind“ getötet warde 2A neueſter Meldungen zufolge will Mulay Hafid E"“ I" Ende Juli n Rabat aufbrechen. ' , i ¿ werden die fortgeſßedßt fortgeſeb!