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Ethnologie "Kd ngeſ<i<te Æthnologie und Urgeſhihte mit ibren ihren Damen 1): eänem Ausflug zu einem A usflug über Stendal nacb na<h Salzwedel Vereimgt. „Ein zweiſtündige); pereinigk Ein zweiſtündiger Aufenthalt in Stendal Stenval am Sonnabendnackomtttag wmde Sonnabendnahmittag wurde zu Einem einem Rundgang durch dur< die Skadi, Stadt, zur Beſickxtigung ibrer ſ<önen mitreLaLterliäyen _ Beſichtigung ihrer ſ<bnen mittelalterlißen Tore, vek- Rakbauſcs, des Rathaufes, Söhnen, Winckelmann Win>elmann und Nachtigal, geſeßt Nactigal, geſeht hat, und n1<t1Ul€ßl LU?- BUUÖTMJ des thäxk1ſ<en MuſeUms benußt- nicht zuleßi zur Betrachtung des Altmärkſhen Muſeums benußt. der ? ; beiden gro en *; KkrÖen, großen Kirchen, des Roland, der Denkmale, die Stendal ſeinen ß 2 111 aus der | 21a ‘aus ber Erde aufra t. kufedgk Dies Muſeum ; liegt tn eénkr höchſt poetiſchen Umgebun9-,Uäm"< Muúſeum } Tiegt in einer böſ yoectiſhen Umgebung, nämlih im ptä<tigen 5 Kreuzgavge prächtigen | Kreuzgange des DomI. , , recht Juteteffantxs Doms. b : ret Intereſſantes aus geſchichtlicher Ze !: Urvaterbausral geſhihtli<er Zeit : Urväterhausrat die Menge, eine altmärkiſ<e altmärkiſGe Bauernſtube und anderes einer genauen Kenntnis- käbme ſebr rahme ſehr Wertes. Gegen Abend langte die GeſeUſÉaft Geſellſhaft in Sahwede! Salzwedel an. Der erſte Beſuch ga1t den! Beſu galt dem im beäude Gebäude der hoben" Tv<kerſ<ule untngebrachjen böheren Töchterſchule untergebrahten Muſeum des Altmarkiſtbey Vereins- _ iſt Altmärkiſhen Vereins. D ift erſt vor kurzem au] aus den bisherigen Naum-n bierber ubxrgefiedelt. Räumen hierher übergeſiedelt. Es iſt boch ift Lo anzuerkennen, daß die Herren Eaedke 1111173175111: fick) 5er gjoßen Gaedke und Zachlin ſich der großen Mühe unter ogen unterzogen haben, in weniJ_Woc,ben'dxe außxrotdentlt< UWZQNR vorgeſcbxcbtlkcbe wenig Wochen die außerordentlih reihhbaltige vorgeſ<ihtliche Sammlung, emſ ln lui) einſ{ließli< des 51552: nicht untergebracht bisher nit untergebraht geweſenen WW Zuwachſes der [FILM, “„ re, leßten Jahre, ſo WSU weit zu ordnen, daß daß: dieſe viele bö<fk tereffante böhſt terefſante und lvlchttge wichtige Funde enthaltende Sammlung einen ſebr ſehr guten Eindruck mxxcbte Eindru> machte und bei den Kennern unebtgeſcbrankte! uneingei<hränktes Lob „ Svßematlſcbex Ordnuananeg noch te. Syſtematiſcher Drduung hauen no< die Gkgxnftände Geg:nſtände aus biſt::tftbkr Vexgangenbea; biſtoriſher Vergangenheit: alles aterlandiſcbe Vaterländiſche ſoll hier einen Maß finden. (1191) eme geolosiije Plat finden, au< eine geologiſhe Abteilung iſt ift in Vorbereitung. Der lang; Jymabxnd ßeſtattete lange Juniabend geſtaitete es, no< viel [li [chen, zu ſehen, ebe man dem Rubebedurfms ſem Recht Ruhebedürfnis ſeia Re<t gönnte. Das jest jet nur 10000 Eknxvobner |_äblende, 10 000 Ginwohner zählende, aber in neuem Aufſchwung Aufſhwung begriffene Sahwede! !ft ebkatdigee Boden. Salzwedel iſ ehrwürdizer Bodea. Um 550 vm v2n den un ſen ge- kÜUM- M"“ > ründet, wurde es 780 ſchon {on von Karl dem Großen zum > Uk MTkkßkafen iz der Nordmatk gemaib! Markgrafen der Nordmark gemaht und mit einer BULL CUÖLUUſxJk- Burg ausgerüftet, deren Ruinen (Turm und WEP) Wälle) no< énmaten inmitten der „Stadt Stadt vorhanden find, ſind, da wohl unt Rubi anIkUOMMU wnd, kaß mit Recht angenommen wird, daß der alte Backſteintrrcm Ba>ſteinturm von 1150, der den Mittelpunkt Mittelpurkt der Burgruine bezeichnet, auf der Stelle und den dea Funda- menten drr karolingiſchen der farolingiſ<en Burg errichtet errihtet worden iſt. Aus ſeiner UTÜUÜÜCÜÖÖM Glanzzeit, mittelalterliGen Glanzyeit, wo Salzwedel Yenx Hanſabun) dem Hanſabund angehörte, béfisk, beſißt es fünf Kir<3n Kirhzn und zahlreiche vracbttge alje Hauſer mi_tte1- “UKÜÖM G::Irägeß, prächtige alte Häuſer mittel- alterlihen Gepräges, deren ſchöne \<öône alte Hö e Höfe mit Re<t Ret das Entxucken O_er Kemer erreaen. Entzü>ken der Kenner erregen. Zu vielen die er ErinnerungßvläYe dieſer Erinnerungspläße an LM? eine große geſchichtlitbe geſ<hiGili(e Vergangenheit lenkte die Geſellſchaft ibre Sebrüte, nachdem zunächſt ihre Striite, nahdem zunähſt dem Rathausſaal im YUM ſRathauſ: 2ezixti D ¡Ratnanis a kurzer aus it erſt iſt erft im an _ _ nn 1 ( der traurigen Zeit errichgtet errichtet worden, in der mfolge infolge des Dreißigjabxisen Dreißigjährigen Krieges Deutſchland für Jahrhunderte vom reichſten Lande Mittel- euroyax, a]s europas, als das es im 16. Jahrhundert gelten durfte, zum armſten berabgedrückt ärmſten Herabgedrü>t worden war. Sebr hemerkmöwext nt Sehr bemerkenswert iſt der gotiſche Backſteinbau Bakjteinbau des altfiädtiſchen Raibames, altſtädtiſhen Rathauſes, beute Sts Sitz des Amthericbts, Amtsgerichts, in deſſen Schöffengericbtsſaal “reskeu aus_ Schöffengerihtsfaal Fresken aus dem erſten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts den Blick feFeln. Cbrwuxdig Bli> fefleln. Ehrwürdig erſcheint au<d1e auch die 1474 erbaute Propſtei Salzwedel, eule SW heute Siß des LandratSamks, Landratsamts, ferner der märkiſée Baäfteinbau märkiſ&e Ba>iteinbau des Steintores. Hobxö Jntereffe Hohes Intereſſe aber moeckten “vor aßen erwe>ten vor allen die im fiimmungsvollen Dämmerlicht ftimmungevollen Dämmerliht des bellen Sommer- abends beſuchten, auSnabmalos ausnahmélos aus dem Mittelaltex ſtammeaden Mittelalter ſtammenden Kirchen: Die Marienkirche, 1225 erbaut, deren an Kumtzverken 1ei<e9 Kunſtwerken reiches Innere bewundert wurde: ein Bronzetauftabernakel, em pkacbwoller (" elaltar mit reichem Fi urenf<mu>, ein rei< geſchnißteö ZlFrblatt, ebenſolche Cho kühle, ein' prahtvoller {ügelaltar mit rei<em Figurenſ<mu>, ein rei geſhnißztes Nlierblatt, ebenſolhe Chorſtüble, ein Leſepult aus der Mitte des 12. Zabrbunkerts - Jahrhunderts — alle duſ: Holzſkupturen *im edel ten otiſchen dieſe -Holiſkupturen -im edelſten gotiſhen Stil. Eta'as Etwas jünger in ihrer Entſtehung Gniſtehung ift ſdie Ka:?tbarinenkirebe L Fbarinenkirche mit ibxm ihren berühmten Glaßmalereien, etnem kunſtvollen Taufkeffel Slasmalereien, einem funſivollen Taufkefſel von 1421, xinem bezgl. Taufgebege einem desgl. Taufgehege von 1467, ferner die kleincre Mön<kir<e, dre Lormxktrcbe _aus Heut Mönthkirche, die Lorenzkirhe -aus dem 13. Jahr- öunkert. - hundert. — Der Abend vereinte die Berliner (Haſte mtt ihren Säſte mit ibren Salz- wedelec wedeler Freunden im Kaiſerbofe. - Zektig Kaiſerhofe. — Zeitig am Sonntagmorgen ent- führte ein Exfraju Extrazug der Saleedeler Klembabn 51: Salzwedeler Kleinbahn die 78 Texlnebme: nacb Diekdorf, ſüdweſtl Teilnehmer nach Diesdorf, ſüdweſtlich von Salzwedel gelxgen. gelegen. Hier wurde zunachſt zunächſt der Kinde Kirche ein Beſutb a efiattet, Beſuch abgeſtattet, die als ebemaltL-Fö chens Zubehör des 1161 errichteten ngfraueukfoſterö bew onna bat, érrihteten ngfrauenkloſters den - Vorzug hat, der älteſte und liche ckfteinbau Tihe Ba>ſteinbau der Aimar! Altmark zu ſein. An der 6:5MF“-.""7 WM:“. “MYM «*.-«.?- S Em p iber Bf unter en d e e nv die ehrw e, ne eine ge a ſchafxllende Le uende Kirche rain. Ihrem hoben tet eatſpw<eud, befist a Fhrem bohen Alter entſprehend, beſigt die Linke Kirche einen Schah wertvolle: Erinnerungen Schaÿ wertvoller Grinnerungen an ibre_e : ibre e e Be- ſtimmung, u. (1. alte Meßgewänder. reich geſchmuckte a. alte. Meßgewänder, reih geſ<hmüdte Altar- decken, kum deden, zum Teil außerordentlich Mön. außerordentli< ſ<ön und gut eibaltem erhalten, eine willkommene Augenweide beſonders für Zu ktie Damen der Geſellſchaft. Der Reſt des Tages gehörte ' dem Hauptzweck kes Auxfiuxxs, Hauptzwe> des Autfluges, der Beſichtigung von Hünen- oder genauer benannt „Stein- kammtrgräber n' fammergräbern“ der jüngeren Steinzeit, an denen die Altmark ſo überreicb überreich iſt, daß ſub fih im Laufe da Taz>_ des Tages mehr (119 als einmal den Berliner Teilnehmern Teilnehmera die meerkung auſ Bemerkung auf die pren dxangte, Lippen drängte, die Bewohner der Reichshauptſtadt Reihthauptftadt ahnten gar nicht welche niht, welhe koſtbaren Etiuqerungen Erinnerurigen an eine ferne Vergangenheit unſetes unſeres Volkes und kr) in welcher reuvoll landſchaftlichen reizvoll landſhaftlihen Umgebung, [uglei _von zuglei< von Berlin aus ſo ſchne erreichbar, gewlfferwaßtn \<ne erreihbar, gewiſſermaßen vor emen ſeinen Toren zu finden ſeien. In Diesdorf Diezdorf wurden be eſtxllte bereitgeſtellte Wagen beſtiegen und zu- nächſt zu einem an der kttnzaer Chauſſee ittinger Chauffee gelegenen Grabe gefahren. Es ſeien hier 1una<fl dle zunähſt die allen Gräbern der neolitbif neolithif eit ei entümlichm, imweſentliebea eigentümlichen, im weſentlichen übereinſtimmenden Züge kun zuſxYZn kurz inie efaßt: Steinkammergräber find ca_us aus großen Findlings- UM!!!- blôden, wie ſo ſolche die Eiſzeit kn Maffen Gigzeit in Maſſen über dix nqtddeutſÖe die norddeutſhe Ebene "WW bat, angelegu verſireut hat, angelegte Gräber der jüngeren Stemmt, Steinzeit, beſtehend im ?UJUÜYM gllgemeinen aus einer Kammer, die aus aufrecht biageſteütm aufre<t hingeftellten Stein- "Ü" aebüdet Tôden gebildet und mit flachen, flahen, breiten Steinen bedeckt bede>t iſt. _ Die NFF" dieſe: Es dieſer Gräber, früher wohl alle, ßnd p_on find von einem Stein- Y, Z WKW. as E umgeben, viele von ihnen zeigen noch no< eine Aumbüitung Aufſhüitung innerhalb da, MW“. des Geingebeges. Man nimmtbeute nimmt heute an, daß die Steinkammern ſelbſt M,“, vornehme: eweſen 8 vornehmer Leute (etwa unſerer Gulöbmſcbaft vergleichbar) ßnter &b- wäkkeud Gutshecrſaft vergleihbar) S find, während die gkxkngen geringen Leute in der Umbegung auf oder ?; dene b?“ E V m von etwa kovfgkoßen kopfgroßen Feldſteinen beigeſest “";" ,K „7 da“" W kla beigeſeßt ta déc E i denen ih ein übereinſtimmendes Pflaſter gewöhnlich a C!) ,“ "'N'?" befand- " Chaufi i in befand. — Das erfibeſucbte erftbeſuhte Grab an der Wütiuger “LY": 1' [UW Sikk" >>: Wittinger E N Anm Steingehege 10 111 m lang und 8 111 m breit, von W “F“"Z'k- “FK 11 Éaadfteine der Armes E Wandſteine und 4 De>ſtejne Deſteine vorhanden. Yb „TL «Nam aufF'ZbthIÜßYer YÜTU'" “NM“ “ ' wur :, e en rah von 246 axf NT N Mlle Weiter, 0” eIRCCTON? i + wurde, deſſen am ,- End“ “fi"dekmM "> „s Eade_ befindliche Kommer no< 18 Wand- und (? De>ftcine'nigt. 6 Dediteine zeit. Der Innenraum eſer “ Miß! dieſer ér mißt 10 auf 3 ru; m; es iſt ift daraus zu entnehmen, gegebenen Falle- Falles die Kammer nicht einen einen, ſondern mehrere Leichnam: “"f"-15m- venouukz mebrere Leihname aufnahm, vermutlih alſo Familiengrab Har. M war. No wurden im nahen die Fbei E S Molmke einige bier gelegene Gräber aufgeſu<t aufgeſuht und dann Übtt W Drehenßedt fstkgeſkßf. ahrt na< Drebenſtedt fortgeſeßt, wo M h das größte Steinkammexarab Steinkammergrab der Anmut Altmark befindet. Es ifi iſ 47 w [9119 m lang und 101]! breit; dle SteinkWUkk, 10 m breit ; die Stelinkammer, von der "> bér no< 12 Wandſtekne Und Wandſteine und 5 Declßeine vorbcmden Jud. De>ſteine vorhanden find, mißt 81), 81, auf 2 ie öß UYU» ÉFÜÉÖÜWM 9? ten. le E De bie M W Ée es Draa größten. Der : _ -' é „ edter die N -- ebenftedter Grabes Wächter mgt-N Wähter ragt 24 m hoch aber d1e hoc über die Erde. Dre game Umbegmkiwzeenjßx „noch Die ganje bera Ee noh 61 große Blöcke, deten grceße Blôde, deren ungefährer, 511 ebw [:en- „,d, tabak ekper'a Gewickox von 140000 118 entſvrilbt. om 514 cbm «etragende inhalt einem Gewicht. von 140 000 kg entſpriht. Vom größten Stebtkanjmergrab fübkte Srteinkämmergrab führte die Weiterfahrt bis ornſen Bornſen zum Ueinſtw de: Altmerk, Zeinſten ber Altmark, das nahe der Bamſener Mühle liegt Unklar Borrſener Müble kiegt und _gur 5 auf 2 111 „mißt. m mißt, Von ſeinem Baumatetial find no< Baumaterial ſind _no< * 12 Van», Und Wanb-_und 3 ,Deckſtew: Déſteine vorhanden. H:,erauf _wUlde Hierauf wurde im Walde bei Wilbuetſen, de en Willnterfen, deſſen hübſche alte Donknche lbkes Dorſkirhe ihres maleriſchen AUsſékbens baWer all eilige Ausſehens halber allſeitige Beachtun , vor enonnuen, m d vorgenommen, zu der Gutsbefiser U11 dte Gutsbeſißer Schulz die Anregung egeben hatte, gegeben batte, dem ibm ihm im Walde ſeines Befivtums Beſißztums eine Anxal regekmäßig (Es Anzabl regelmäßig Es enthält außer pxabiftoüſchen Dingxn au< ? auſer präbiftoriſhen Dingen auch i Das Muſeum ' | fand, eine kleine AuLgrabung leine Auêgrabung * Walken: seſtalteter Hügel aufgefaUen aufgefallen waren. Es wurde in dem geöffneten ' Hügel tatſächlich tatſähli< eine kleine Steinkiſte aufgedeckt, aufgede>t, an der jedoch beide Deckſtekne jedo< betde De>ſteine fehlten und in 'der der nur wenige Tonſcherben Tonſherben und eigige faſzinierte einige kalzinierte Knochen Jeb ſi< fanden. Allem Anſ<ein nach Anſchein nah war der Hagel ſehon Hügel ſ<on früher einmal aufgegraben worden. Nach Nah im Gaſthauſ: Gaſthauſe zu Molmke _Molmke in deffen geräumigen! deſſen geräumigem Tanzſaal ein- genommenem Frubſtück Frübſtü> wurde der prächtige, dem Landrat von der Schulenburg gehörige Foxſt kei gebörige Forſt bei Nieps und bier hier zunächſt das beſonders maleriſ<_ maleriſ< gelegene „Grab auf der Höhe“ aufgeſu<t. Höbhe* aufgeſu@t. Es Heftebt beſteht zur Zeit noch no< aus 55 Steinblöcken; Steinblö>en; beſonders groß iſt cm ein als .Wachter' angeſprockoener Eckſtein, der. 1,7'111 „Wächter“ angeſprohener E>ſtcin, der, 1,7 m breit, _ t. Die Kammer mißt 7 auf 2 111 m und 3818113 zeigt 13 Wand- und 5 De ſteine. De>ſteine. Beide miitleten Deckſteine find berabéßeſlürzt, mittleren De>ſteine ſind rage B weshalb von einigen Seiten angenommen worden iſi, iſt, daß zwei ammern vorhayden ¡wei Kammern vorhanden waren, eine Annahme, die nacb na dem Befund aber nicht gete<tfextrgt _iſt. niht gere<tfe1tigt iſt. Mit großer Sorgfalt pflegt der Be- ſißer figer die Steinkammetgraber Steinkammergräber auf ſeinem Grund und Boden. Nament- lich li das _bier hier geſchilderte große bat hat er mit Bäumen umpflanxt, umpflanzt, aber leider auch ftanjt; .leider“, Leider au< flanit; „leider“, der Zuſammen- Zufammen- halt der Steine keinen ſchlimmeren ſ{limmeren Feind als langſam, aber ſicher ibn lockemde Vaugjwurzeln fiher ihn lo>ernde Baumwurzeln kennt. Von dieſem Grabe aus ging die Geſeüſtbaft Geſellſchaft zu ug durch Fuß dur< den wundervollen Wald, dann durch durH eine Allee rieſiger F ien Fichten hinab ins Tal des luftig dahin- fli: enden Hartaubalbxs, fließenden Hartaubahes, der ſicb ſi< weiterhin in die bei Salzwedel ſ<i bar \<ifbar werdende Jecke xt ießt. Ieetze ergießt. Nicht anzuweit allzuweit hatte man zu wandern, um zu einer m tigen mähtigen Eiche ju gelanaxn, zu gelangen, die bei einem Umfange von 8 111 m in Bruſtböbe wobl xu Bruſthöhe wohl zu den ſtärkſten [chenden lebenden ihrer Gattung gehört. Weiterhin führte derWeg nacb der Weg nah Nieps zurück, zurü>, wo die Wagen wieder beſtieYn i ge wurden, unter Venia")! _ Verziht — wegen vorgerückter vorgerü>ter Stunde - auf den eſuch Beſuch von 5 bis 6Ste1nkammergräbern, 6 Steinkammergräbern, die auf dem Wege von Niem nacb Bomſen Nieps na< Bornſen liegen. Denn vor allem galt es nun, bei Stöckbeim Stôö>theim ein berühmtes Grab zu ſehen, das als Typus eines ,Hünengrab>“ „Hünengrabes“ aus :ab_11ei<en zablreihen Abbildungen bekannt geworden iſt, und wovon ein Oelgemalde ſich auch Oelgemälde ſi< au< im Muſeum Müſeum für Völker- kunde b "det. befindet. Leider bleibt der JegenwärtLZe Anblick des pen rie Anbli> -des Grabes ni<t un trä<tli<bin1er dee Vorſie ung jurü , nit unbeträhtli< hinter der Vorſtellung zurü>, die man |> fi< aus Bildxrn Bildern davon gemacht 21; hat; denn unter_ unter dem Einfluß des Baum- wucbſes - wuhſes — es haben ſkb fi Kiefern in der Nabe auSgeſät -- lockert Nähe ausgeſät — lo>ert ſich der Zuſammenhalt Zuſammenbalt der Steine, und es ſcbeint {eint die Zeit nicht nit fern, wo das prä<tige prächtige Grab ganz gänz zerſtört ſein wird. Die Kammer beſteht ;. 3. ¿. Z. aus 14 Wand- und 4 Deckſieinen, De>ſteinen, während im Jahre 1843, nach Dance!! nah Daneels Beſchreibung des Grabes, drei je? jet abgeſtürzt am Boden liegende Wandſtelne Wandſteine no< aufrecht aufre<t ſtanden. Es cheint hiernach möglich ſcheint hiernah mögli und die Gefahr vorhanden, daß auch au< der beſondexs beſonders impoſante, 5 m lange Deckftein, De>ſtein, deſſen Gewicht auf 2200011x geſchaßt 22 000 kg geſ<häßt wird, fich Cenis ſi Je und die Gtoßariigkeit Sroßartigkeit des Eindruckes Eindru>es dieſes mit den Pyramiden g eich- gleih- altrigen Menſchenwerkes weint Menſhenwerkes weiter vermindere. Hoffentlich ſchenkt der Alt- märkiſche Geſchichtßoerekn derSaÖe märkiſhe Geſhichtsverein der Sache die ihr gebührendeAuf-uerkſamkeit. gebührende Aufmerkſamkeit. Mit der Beſichtigung dieſes ;. 3. noch z. Z. no< impoſanteſten Steinkammer- grobes ſchloß grabes {loß die GeſeUſchaft dea Hauptzweck Geſellſhaft den HauptzweX ihres Auofiages Ausfluges ab. Nur auf eine merkwürdi e Verwitterungßerſckzeinuyg merkwürdige Verwitterungserſheinung der Steine wurde noch noÿ aufmerkſam gem t, gemacht, bei der ſeltſamWetée ſe ſame die liebe Dorf- Dorfes jugend den WitterUUJSeinftüfſxn fördetſame Bei ilfe Eierungaenlaes förderſame Beihilfe leiſtet. Durch Vkrwkttetung Dur Verwitterung der :: in Gneis und Granit enthaltenen Feld- ſpatkriftalle ſpatkriſtalle bilden fich nämlich \ſ{< nämli< an der Oberfläche kleine Vertiefun en, Näpfcben Vertiefungen, Näpfchen genannt, an deren weiterer Vertiefung die Doriugend mit Dorfiugend mit, ihren Meſſern . bi ft. hilft, Früher waren dieſe Näpflben vor_ſol<en Eingriffen kgewiffermaßeu geſ<üßt. Näpfchen vor ſolchen Gingriffen grwiſſcmales geſ<üßt, weil fich fh an ſie abergläubikcbe fie abergläubiſ<e Vorſtellungen nüpften. knüpften. Heute ſtud find dieſe ver- blaßt, nur in Stöckbeim berrſ<t noeh Stö>theim berrſ&t no< der Glaube, daß in jeder NeujahrSnacht Neujahtsnacht an den mit Näpfchen Näpſchen verſehenen Steinen drei Näpfcben verſchwinden, Näpfchen verſGwinden, dagegen drei neue entſtehen. Man ſcheint zur Feſt- ſtellung des Satbverhaltes zwch nicht Sachverhaltes no< nit daran gedacht zu haben, die vor- " ju 1e:<nen._ Noch ä zu zeihnèn. No< wurde in Stöckbelm Stöd>heim ein in ' gemachter Mun] nd betrachtet, e gemahter Münzfund beirahtet, der aus der Zeit kes 30jabrigen des 30jährigen Krieges zu ammen ſ<eint, ſtammen ſ{eint, und dann hier und in den verſchiedenen Ortſchaften, die man paſſierte, dem künſt- leriſchen Schmucx [eriſhen Shmu> vieler alter Bauernhäuſer Aufmerkſamkeit geſchenkt. Dieſe beſtehen haufig häufig aus außgemauertem Fachwerk, au8gemauertem Fahwerk, und ſehr häufig ſind die Balken mehr oder weniger kunftrei< geſchniyt kunftreih geſ<nigzt und bemalt, im leßteren Falle zumeiſt mit Blumen und Sprüchen. Auch Au ein alter Feiebbnmnen Pichbruzaen mit Haſpel wurde als eine heute ſehr ſeltene Waſſer- bevorricktung bevorri@tung mit Iateteffe Intereſſe angeſehen und daran erinnert, da vor wenig Jahrzehnten derglxicben noch dergleichen no< in vielen Städten ſogar fogar vor- den war. . ,- han wär. ; Es “s Es war inzwiſchen Svätuatbmittag Spätnahmittag und eit Zeit geworden, an die Yinmkſe zu eide ju denken. Vorher aber wurde würde der freundlichen freundlihen Ein- "“T-k“ ang 2es Grafen von der Söulenbm Bußeudorf nach Shulenburg-Beehendorf nah dem Stamm- gut ſc er ſeiner Familie dorf entſproZ-n. bDer Ybewgte Schloß- berr empfiu die eſeliſebaft u'nd fü rte dur< L itioroein r e Le Sgloß- herr empfing die Gefſellſhaft und führte bur ſeinen bent ÖKK na berrl Park na< der hochgelegenen hohgelegenen Ruine d-s des mittel- alterlicben tammſ<loffe5, alterlihen Stammſ{hloſſes, von wo aus man ſich ſi< des An- blickes blides eines übrraus anmutigen bügeli en (GelänW übtraus anmutigen, bügeligen Geländes mit Fern- ß<1 fiht auf eine ſchön \{öôn angebaute, fruÉtbare fruhibare egend freute. Hier fielen im beionreren beſonderen die anerkennenden Bemerkun en Bemerkungen der Berliner Teil- nehmer über die ungQabnten ungeahnten Reize der Altai Altm Ein fröbll<es fröhli<es Mahl vereinte dann alle Teilnehmer auf de_m dem Bahnhof Beckendorf, Beeßendorf, von wo no< vor Sonnenuntergang die Rückfahrt nach Salzwedel Rü>fahrt nah Saljwedel und Berlin erfolgte Bauweſen. erfolgte. Bautwweſen. Ein Wettbewerb um Entwürfe ju zu einem architekto- iſchen iſhen Aufbau, verbunden mit einem Waſſerbecken Waſſerbe>en im ilbelm WunderliÖ- ark ilhelm Wunderlih-Park in Meerane !. î. Sa. wird unter den Mügliedem Mitgliedern des ſ ſchen ſähſiſhen Ingenieur- und Artbktektenvereins Architektenvereins ſowie den in Meerane eborenen geborenen oder dort wv nenden wohnenden Architekten mit Friſt bis zum 19. der ber d. J. außFeſcbri I. amarioT Drei Preiſe _von von 00, 450 und 300 »“ 4 find ausge eßt._ ür ausgeſeßt. Für den Ankauf weiterer Ent- wurfe ſieben noch Gnt- würfe fteben no< 300 „“ [ur erfugzmg. # zur Verfügung, Unterlagen find gegen poſtfreie Einſendung Ginſendung von 2 .“, #, die bet Einlieferung bei Ginlieferung eines Entwurfs mückerfiattet jurüd>erftattet werden, von FabrikantKarſ Fabrikant Karl Schmieder, Meerane i.Sa., i. Sa., Marienſtraße 18, zu beziehen. Land*- Land- und Forſlwirtſehaſt. Forftwirtſchaft. Die landwirtſchaftlitbe landwirtſ<haftlihe Akademie Vonn-Povpelsdorf Bonn-Poppelsdorf wird im laufenden Sommerhalbjahr (1908) na na< vorläufiger Feſt- ſtellung von insgeſamt in2geſamt 517 (478) Stadlerenden be acht, Studierenden beſu<t, und zwar von 492 (452) 19than ordentlihen Hörern und 25 (26) Hoſvüanten. Hoſpitanten. Unter den ordentlichen Hörern befinden Zé: gs: Studierende ter LLdFiYYaF-a 15.314 Tari 338 (30 D (149), Studierende der odäfie odäâfie und Kultur- 1 n ten . (Die entfvtecbenden Zablext entſprehenden Zahlen des leßten Winterbakbjabrs find jum Winterhalbjahrs ſind zum Vergleich in Klammern beigefugt.) >=! t d beigefügt.) Sz tand der Getreideſaaten in den Vereini ten Vereinigten Staate S an E von Amerika anfangs Jun11903. :: Det neueße amtliche Beritbt Juni 1908. f Der neueſte amtlihe Bericht über den Stand der Getreiveſaatm Getreideſaaten in den Vereinigten Staaten von Amerika anfangs Juni 1908 meldet einen ausgezekckweten auêgezeihneten Stand der Weizen- und auch au der Hafen, Hafer-, Roggen- and Gexfieſaaten Vngleieb und Gerſteſaaten in Vergleich mit dem lebten leßten Jahr, und bei größeren: größerem Anbau als damals öffnen |>,Auöficbten éröffnen ſi Ausſichten auf eine Getreideernte, die nur ſelten in früheren Jahren ubertroffen übertroffen worden Zſt. ift. Im einzelnen find die Angaben des neueſten Regierungsbericbts Regierungeberihts die folgenden: folgenden : Der Stand des Winterweizens hat ſich i!!! testen fi< im lezten Monat um 2,4 Puakte verſchlechtert, Punkte verſ{le<tert, denn 11: Summennffer bie Summenziffer des Dunh- f<uiüsſtandes Dur<h- ſhuittéïtantes am 1. Juni iſt 86,6 (bei Annahme von 100 als Normalſtand) gegen 89,0 am 1. Mai 5. Z. Mat d. I. und 82,9 am 1. Juni 1907. Da ferner die S<ävuna Schäßung des dießmal diesmal mit Wmterweiken Winterwetien bepflanzten Gebiets auf 29 751000 Acker 751 000 Aer lautet (gegen 28132000 A>“ 28 132 009 A>er am ]- L Juni 1907) 1907), während die Anzeichen auf einen Dur<7<mttSertrag Durhſcnittsertrag von 14,9 Buſßel Buſhel vom Acker A>er hinweiſen, ſo darf ma nach Bere_<mmg man nah Bere<nung des Statiſtikers der Produktenbörſe den Ertrag der dj_esiabtigen Winkerweixenernte diesjährigen Winterweizenernte auf 443 290000 Buſbel veranſchlagen im Vergleick; 290 000 Buſhel veranſlagen in Vergleich mit 405 101000 Buſke! 101 000 Buſbel im Vorjahre. ür die Frühjabtsweizenſaat Frühjahrsweizenſaat gibt der amtliche Veri f amtlihe Bericht den Zurchſcbnittsſtanv Durchſchniligſtand für den 1. Juni Jani mit 95 an, welcher Ziffer Fi: vorjäbxige die vorjähzige von 87,7 und die Dur<f<niitsxiffer Dur(hſchnittsziffer für den 1. Juni Junt der leßten 10 Jahre von 93,2 gegenüberſteht. Da die diesmal dicémal mit Sommer. Sommet- weizen beſtellte Fläche amtlich Flähe amtli<h auf 17 710 000 Acker 710000 Aer veranſchlagt iſt (gxgen ift (gegen 16 464000 Acker 464 000 A>er am 1. Juni 1907) und die Anzeichen bisher auf einen Ertrag von 16,6 Vuſbel Buſhel vom Acker Aker (gegen 15,5 im leßten Jahre) letzten JIahré) hinweiſen, ſo fo darf man auf einen Ertrag der heurigen Sommerweixenernte Sommerwekzenernte von 293 980 000 Buſbel rechnen. Buſhel renen. Das Ergebnis dx: leyten der legten Ernte wurde auf 255192000 Buſbel gefchäßt, 255 192 000 Buſhel geſ<äßt, und di? btsber größte die bisher größite Ernte war die des Jahres 1899 mit 293 185 000 Vuſbel, Buſhel. Stellt man die Ziffern für die beiden Weizenſorten zu- zus ſammen, ſo iſt anſ<einend anſcheinend ein Geſamtweizenareal von 47 461000 Ackem 461 000 A>kern vorhanden gegenüber der vorjäbrigen Anbaufläche vorjährigen Anbauflähe von 44596 44 596 000 Ackern. A>ern. Es iſt Ausſicht vorhanden auf eine diesjäbrige diesjährige Geſamtweizenernte von 737 270 000 Bufbel, Buſhel, während die letzte leßte Ernte ([Z-Ff Ttmxlixber S E Schäßung ein Erträgnis von 660 293000 Buſbel : e a . 293 000 Buſhel eſe atl. Der Dur<ſ<nittsſtand Dur@hſchnittsſtand der Zaferernte Ee am 1. Juni 1908 kam 9_2.9 0/0 92,9 9% des Normalſtandes glei glei< gegen 81,6 M: 9% am gleiöen gleihen vor- iabrigen jährigen Datum; das mit Hafer beſtellte Areal iſt dießmal ift diesmal auf 31 644 000 Acker Ader zu veran cblaaen ge en 31491000 Acker veranſchlagen gegen 31491 000 Aer im WPF ' Jabr- gten ; Jahr. Bei einem vermutli en Durchſ nittSerträgnis vermutlihen Durhſchnittserträgnis von 34,8 Bu b vo_m Acker Buſh vom Ader ſteht eine Ernte von 1 101000000 Vuſbél 1101 000 000 Buſhel in Ausßcbk- wahrend Ausſicht, während die letztjährige leßtjährige 979 370 000 Buſbeſ Buſhel einbrachte. ; j Für Roggxn Roggen meldet der amtliche amtlihe Bericht einen Durchſ nitts- Durlhſchnitts- ſtand von 91-5 fur 1- Juni 91,3 für 1. Zuni d. I. ge en J. gegen 84,5 am gleichen vorjä rigen vorjährigen Datum, und bei einer Anbauflääße Anbaufläche von 2015 000 Acker Ader gegen 1 926000 926 000 vor einem Jahre ſteht ein Ertrag von 33449000 Buſbal 12113 "Lſlbuesjſtcbt 33 449 000 Buſhel R E im Verglei< Vergleich mit der leytjäbrigen leßtjährigen Ernte von 31 566000 566 000 Für Gerſte meldet der Bericht einen Dur nitts tand ': 1- Durchſchnittsſtand für 1. Juni von 89.7 89,7 gegen 88,1 vor einem Jahre, uanYi einſem Arfoual arvlos A Aci von 6 697 000 Acker Aer gegen 6448 6 448 000 wird der Ertrag auf 187 516 000 Buſbel veranſ<lagt gegenuber Buſhel veranſhlagt gegenüber dem leßtjäbrigen leßtjährigen von 153 587000 Buſbel. (Nach 587 000 Buſhel. (Nah der New Yorker Handelszeitung.) Einführung neuer Kulturpflanzen in d - ; Staaten von Amerika,. en V"""isken Amerika. Vereinigten Während des Fiskaljabres Fiskaljahres 1906/07 haben, wie on eit . {on ſeit ver- verſchiedenen Jahren, beauftragte Sathverſtändige Sachverſtändige des ſdcebm Aſckechfx- dts E departement der Regierun Regierung in Waſhington untergeordneten „Bureau of [ant Induſtry" verßthiedene Plant Induſtry* Gécicbiebene fremde Länder na< Nußvflanzen dur fokſ<t, nah Nußpflanzen durGforſcht, die zum Anbau in den Vereinigten Staaten von Amerika geeignet erſcheinen. . : China wurde als ein ergiebiges Land für ſolche ſolhe Pflanzen erkannt, und dort iſt ein Forſcher Forſher während des ganzen Jahres tätig geweſen. Er bereiſte die wenig bekannten Gebiete von Südfibirken, Südſibirien, die Grenze der Mandſchurei, die außerordentlich trocknen außerordentli< tro>nen Gebirge weſtlitk weſtlich von Peking und das fruchtbare Land zwiſchen Pekin Peking und Hankow. Er ſchickte ſ<i>te über tauſend Samen- und Pflanzenpro en nach Pflanzenproben“ na< den Vereinigten Staaten zur verſu<sweiſen Anpflanzung. Darunter waren Brombeeren und und“ Johannisbeeren von Nordkorea, Aepfel aus der Nord-Mandſchurei, eine Sammlung von 24 verſchieden benannten Birnen aus Nordcbina, Nordchina, verſchiedene Strau<kkrſ<en Strau(hkirſhen, Pflaumen und Ffitſklbe Lirſixe aus Nordfibirien, Nordſibirien, der Trockenheit wkderftebende Tro>enheit widerſtehende Luzernen alfa1fa), Trockenlandreis, alfalfa), Trodenlandreis, verſchiedene Nahrungspflanzen aus ſolchen ſolhen Teilen der Mandſ<urei,_ dix Mändſchurei, die im Klima den Staaten Nord- und Süd- dakota gleichen, eine rubkttſcbe, Frühkirſche, die ſehon hon Mitte April in einem dem nordkaliforniſ en ent prechenden nordkaliforniſhen entſprehenden Klima zur Reiſe Reife gelangt, außerdem YedJße Ce einabe ahl außerordentli< ausdauernder Zierpflanzen aus : a. rd(hina. Ein anderer Forſeber, Forſcher, der insbeſondere mit der Auffindung neuer für die Union geeigneter Futterpflanzen beauftragt war, brachte brate Samen einer ßbiriſckven gelbblübenden ſibiriſ<hen gelbblühenden Luzerne mkt, mit, die |>) ſh in dem rauben rauhen Klima des Nordweſtens zu vielberſprechenden vielverſprehenden Pflanzen entwickelten. .Toten'-Klee, entwi>elten. „Toten“-Klee, der aus Norwegkn Norwegen eingeführt wurde, wird in Dakota :robemeiſe anßevflanzt. Zweider intereſanteſten und (111611 töre1<ften ßflauzeneinfu probeweiſe au Zwei der intereſſanteſten und ausfihtsreichften Dflamzeneinfu ren wurden durch dur< Mitwirkung des amerikani eben amerikaniſ<hen Bot- <afters inkaing ermöglicht. Hierbei„b_audelte hafters in Peking ermögliht. Hierbei handelte es fich fi< um eiiie eine in der Mango! Mongolei auf trocknem tro>nem Boden wachſende wa<hſende Luzerne und um einen incni“teneſY:fe-:. ""Man einén a Palee, “Man erwartet von der Anpflannmg Anpflanzung dieſer Gewächſe m _ a d: F W große Erfolge. . Ns - _ ür dle Reispfiamer die Reispflanzer im Süden der Union _wi tig" iſt die“: wi<htig iſ die Ein- fübkung führung von 46 verſtbiedenen verſhiedenen Sorten Reis aus velen vielen Teilen der YZF, x'ßnxkerihY'" Keck? dx: t„10131, Tel:)?ie'T-koksſ-vtrtendaus Japani E lian aus E [2A T Sie d Iu die n t thr en e or dort a e s ReiſYarzoZ Feil) edißendß Cztnge Ffern. MOW; 8 Ms e gewöbn «> 2 en er ur as ureau O Pee Ertrage il E A S edeihen der dur< das Bureau aus 1 di 1 feinſcbmeckenden, M an go p fl aum e n bat Oſtindien et feinſ<me>enden Man gopflaumen hat in den tvſxoxiſÖYneÖtegſFÉnrlx: oblen Beitr E der Union jut Anp anzung die er tucht angere t. zur Anpflanzung dieſer Fru<ht angeregt. Die Verſu . ſtationen Verſuh3- ftationen in Hawai Hawali und Po o ico Porto Rico haben dßeſe dieſe Kultur aufgß aufge- nommen, aber auch Privatvfiamer baben au Privatpflanzer haben Gärten für die eingeführten Man Tſorten banßeldegtK R G beit Höl völ e june men : napp zunehmende Knapp von ern "r - für \ dem Bureau Veranlaſſung gegeben :dur geratFLduktrrkTTMFe J Bambusaubaues gégében N uten E Í 4 Bambusanbaues in Japan „und ünd anderen Gegenden b nſichcb dee YFUWÜ binſihtli< der ort ſeiner Einführun? F in den Vereinigten Staaten. V | et- en: ” er- ene Sorten wurden einge ubrt eingeführt und Anordnungen zur AnlaeFoZM P OTARE LA en F:;chxöpftamungen An in verſ<iedenen verſchiedenen Teilen des Südens ſiiid (; ſind g In dem Beſtreben, die Mättenfabrikation Mattenfabrikation in der Union du er- leicbtern, zu ér- [eihtern, find ſchon ſhon ſeit Jahren für dieMattenfle<terei die Mattenflechterei geeignete P anzen Pflanzen von den Beauftragten des Bureau of Plant Induſtry auf- g uch: geſuht worden. Ein genügender genligender Vorrat ſolcher P améy wuxde ſolher Pflanzen wurde aus dem Orient und Aegypten beſcba t, und. beſchafft, und im iavernebmen Einvernehmen mit Induſtriellen, die ernſtlich ernſtli< die attenfabrikation Mattenfabrikation in die HNW IU Hand zu nehmen ewillt nd, gewillt find, ſobald eine ſolche ſolhe in den Vereinigten Staaten mix Vo ell aus 'brbar erſcbeknt mit Vorteil ausführbar erſcheint, iſt man im Begriff, ebenfakö k!! Suden ebenfalls im Süben Pflanzungen für Flechtſtoffpftanjen amul en. a Usportz Fle<tſtoffpflanzen anzulegen. ah Reportis of 5116 Jsoksk-QL'F 01" agricu15urs.)“!L;-* __„- F "_ the Secretary of Agriculture.) E 0 - a Geſundheitsweſen, Tierkrankheiten mtb Abſperrung?- und Abſperrungs- maßregeln. Italien. Ftalien. Die italieniſche Regierung hat durch ſeeſaniläwpolijeilicbe dur ſceſanitätspolizeili<ße Ver- IZFLJ A vom 30. v. M. Alexandria (Aegypten) für veſtverſeucht Verdiummgen peſtverſeu<t Verdingungen im Ansuuwe. Oeſterreich-Ungarn. Aus]hande. Oefterreih-Ungarn. 15. i 1908, 12 Uhr Milla s. Mittags. K. . Wien:" !eferung K. Wien :* Lieferung und Aufſtellung dLr eiſerne? FÖJFÜYYFY? bee äa Dien die neue Schmiedewnkſtätte Schmiedewerkſtätte in der Station Gmünd der Linie Unie Wien „Eger,. —Eger. Näheres bei der erwähnten Direktion und beim „Neukö- ge: . „Reichs- ger“. 20. Juli 1908, 12 Uhr Miſta 6" ' Mittags: | 1) K. &. Nordbabndirektion t'en- V ' K. Nordbahndirektion Wien: B ü an diverſen Walzfabrikaten, Eiſenwaren und eZZrefrkfijelngkßslleaxkräbLY ‘Werkteugtiahl, Nüheres bei der erwähnten Direktion und beim „Relckysameiger'. * MateYalF' «Reichsanzeiger *. C itz Betriebsleitung in Czernowis: Lieferun Czernowiß: Lieferung folgender St bel meur Materi én für das Jahr 1909: 1) Diverſe Walzfa rikate- “U: 2) (Ölſen, ommeuelſen. Walzfabrikate, als: 9 Di ſen, Kommerzeiſen, Bleche aller Art, eder- Feder- und Werk ugſtabl- N' [duſk Werkzeugſtahl. N S Eiſenwaren, als: Gewebe, Ge etbtk- Geflehte, Ketten, Muttern, 3 UF „ L Îge , Nieten, Schrauben, Seile, Splinten, Drahtſtifte U- 5) chaufeln al1er 2c. 8) haufeln aller Art. _ 4) Werkzeuge für den BahnerbaltungMenſk- Bahnerhaltungsdtenſt. ) Fetten Feilen aller Art. Nabetes Näheres beim „Reichſaniei kk“- K-K. Stgatsbabn „Reichsanzeiger“. K. K. Staatsbahn in Krakau: Lieferun na ſtehend aufgefülirtee Lieferung nalhſtehend N RETee Materialien fur für das Jahr 1909: 1) Stabeifen- “mm“?iſtn- Eſen- blech. 2 Flache Stabeiſen, ammereiſen, Eiſen ble<. 2) Flahe und ſpiralförmige „Stab federn. - Stahlfedern. 3) Drabtneve- Drahtnege, Ketten, :brauben, S<raubeamuttern Niete,_ Shrauben, Sraubenmuttern, Niete, Unterlagen, Splinte- Splinte, Stifte uſw., auch Meſfingſtifte au< Meſſingſtifte und rauben.