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kräfte ſtattgegeben worden. Meine Herren, ich ih gebe unumwunden zu, daß dieſe V6rmebru11g Vermehrung der Richterkräfte in Verbindung mit der erhöhten Tätigkeit der Anwälte zu einer Weſentlichen Verbsfferung d6r weſentlihen Verbeſſerung der Zuſtände 1161111111 0111. geführt hat. Aber dieſe Zuſtände find 110.71) ſind no< weit entfernt davon, defri6digend 311 16111. Aach jILt befriedigend zu ſein. Auch jetzt liegt die Sache noch 10, ſo, daß, obglsick) j6der S6na1 ab1v6i<611d 0011 obglei<h jeder Senat abweihend von der Uebung 111 in den andkren anderen Provinzen dsr der Monarchie dr6i Sißungen drei Sitzungen wöchentlich abhält _ ſonſt — ſfonſt werden nur zwei Sitzungen Von Sißungen von jedem Senat abgehalten _, —, um d611A11wä11611 i11 reichlichem Maßc den Anwälten in reihlihem Maße zur Ver- fügung zu 11611611, ſtehen, daß 11015dcm Line troßdem eine große Zahl 161: Sitzungen 11111 ungc11ü11611d ausgenüßt der Sihungen nur ungenügend ausgenügt wird, 111611 weil die Anwälte mit den zu 1611 [36- 1rcff6ndk11 Sißungsn ankeranmten Sa<611 nicht fértig find, den be- treffenden Sißungen anberaumten Sachen nit fertig ſind, nicht er- ſ<6111611, nicht plädicrcn. ſcheinen, niht plädieren. Der Herr Oberbürgczrmeiſter Becker bat an6ncwp1001611, doch Oberbürgermeiſter Be>ker hat Fhnen empfohlen, do< mit dieſen Vsrſachen f0rtz111ahren Verſuchen fortzufahren und zn 1611611, 01) nicht zu ſehen, ob nit auf di61'6111 dieſem Wege 61116 dausrnde eine dauernde und anba1161116 Beſe- r1111g erzi611 Mrden anhaltente Beſſe- rung erzielt werden kann. Meine Herren, ich ih glaube nicht, daß Sie der R6916r1111g 1611611 10611611, 1161611 Regierung raten werden, dieſen Weg zu beſchwitcn. Di6 Erfahru11g611 dcr 16151611 beſhreiten. Die Erfahrungen der leßten 15 Jahre [011611 laſſen die brgrümde'tſtsn Zweif6l darübcr 6111- 11617611, db Okkkkiick) 1n6dr erreickpt rvkrdsn begründetſten Zweifel darüber ent- ſtehen, ob ertebli<h mehr erreiht werden kann, als bisher auf d1616m W6116 611611191 dieſem Wege erreiht iſt. Obgleich *die C01116r 211111111116 untc'r dem Drucke dieſcs G616153;.1w11113 11611611 11111) d6-Zbalb in ungewöhnlichcr W6116 1161) 1611111111 11.111611, k6111611 Grnnd die Cölner Anwälte unter dem Dru>e dieſes Geſetzentwurfs ſtehen und deshalb in ungewöhnlicher Weiſe ſi bemüht haben, keinen Grund zu Klagen und B:- 1<werdcn Be- \hwerden zu 1160611, 10 geben, ſo iſt drei; grrade 111 dkn [6151611 Mdnaten de< gerade in den leßten Monaten des Jabres 6111 nicht unerheblichcs Jahres ein ni<ht unerheblihes Nachlaſſen der Tätigkeit Nr 511111111116, 10111611 60 fich der Anwälte, ſoweit es ſi< um den Sitzungédicnft bandélt, NWO!- g6tr61111. Sigzungsdienſt handelt, hervor- getreten. Die 11131211 S1H1111g6n 1101d611 G6ri<1sf6riew 111 drnen letzten Sißungen vor den Gerichtsferien, in denen überall 10111 11111 06r11ä111611 Kräftcn, 11111 ÖVPPLÜSXU ſonſt mit verſtärkten Kräften, mit doppeltem Dampf gearkwitet gearbeitet wird, um 1110111161211 11111 (111151111111111611, 6116 möglichſt viel aufzuräumen, ehe di: [angc Umtsrbrechung durch lange Unterbrehung dur die F6ri6n 611111111, 19011611 111 (10111 das EnthgSUFFſZkZU Ergkbnis g6161g1. S0 171111611 .1111 9.J11li (i116 S1H1111g 01116 Ferien eintritt, haben in Cöln das entgegengeſeßte Ergebnis gezeigt. So haben am 9. Juli cine Sitzung eine Stunde, eine 111111616 80 Minntrn 1191610611; (1111 andere 30 Minuten gedauert; am 11. JUii 61116 S1131111g Juli eine Sizung 1 Stande L*) Stunde 29 Mi- 11111611, 61116 11111616 nuten, eine andere 40 '))1'10111611 1111d 61116 Minuten und eine dritte 1 S111;1d6 Stunde 50 Mi11111611: Minulen; am 12. Juli (1116 Ziyang eine Sitzung 15 Mi11111611 1111d 61116 171110316 Minuten und eine andere 30 Mix1111611; Minuten; am 13. J11li 11116 Sikung Juli eine Sißzung 1 Stunde 45 2111111111611, Minuten, eine andere 15 211111111611, Minuten, und 01111 [6151611 am letzten Tage 001 vor den Ferien, am 14.Juli, 1:01 61116 SZYUUZ 14. Juli, hat eine Sizung 1 St1111d6, 61116 011d6r6 Stunde, eine andere 30 Minutén 1111d zwci .111drr6 I Und Minuten und zwei andere 2 und 3 S1u11d611 1160011811. U6dkrail Stunden gedauert. Nebzrall wird als Bkgr1111d11111; (1111161111911, Begründung angeführt, daß di6 S0<611 nicbt 1161611 103r611, die Sachen nicht bereit waren, und in €111C111F3UL einem Falle wird ansdrücklici) ai1g611111r1, ausdrü>li<h angeführt, daß diä die Anwälte 6rklä11 17.111611, 111i1 Rückficbt 11111 erklärt hätten, mit Rückſicht auf die Näbé dcr F611611 161611 fie 1111111 1361161131, dis Sachcn „311 plaidicrrn. Nack) 1611 JCkiCn, 100 11.131) d161'611 3111116161160. 211151511611 61116 01“- Nähe der Ferien ſeien ſie uicht geneigt, die Sachen zu plaidieren. Nach den Ferien, wo nah dieſen zahlreihen Ausfällen eine be- ſonders 16116 Tcil11211111: .111 dk11Si1Z1111g611 .111gSzeigt 110111616111rär6, rege Teilnahme an den Sitzungen angezeigt geweſen wäre, ſind die Verhältniſs 611161) 111<T 106161111161) b6fri6dig611dsr 11611101d611. Verhältniſſe au< niht weſentli befriedigender geworden. Mit (111 1161611 Zadiep 111 all dieſen Zahler iſt am Ende 1111111 Vikl gcmachf. abcr 613 0611111611 1111110 di616111Sa016611162111331110011Her1611, di6 dcr 11106111- ni<t viel gemacht, aber es befinden ſi in dieſem Saale eine Anzahl von Herren, die der Rhein- provinz 1111116001611, i11§b61011d6rc zadlr6i<6 1116111110116 OdsrbürgzcrmÜſter 1111136111111H61111 Ld61'b1irx16r111617'161 0011 C010, und 10:1111Si6 dis Herrcn 11.111611, 11116 1161.) 11.111) 101611 (1101010111611 di6 Z1111ä11d6 i11 Cöln „1161101161 k'äbéli, 1111d 11:16 das Urtcil dsr B60'01161111111 darijdsr 1211161, angehören, inébefo1 zahlreiche rheiniſ<he Oberbürgermeiſter außer dem Herrn Oberbürgermeiſter von Cöln, und wenn Sie die Herren fragen, wie ſih nah ihren Erfahrungen die Zuſtände in Côln geſtaltet haben, und wie das Urteil der Bevölkerung darüber lautet, ob da-Z T*06111111162-1161'1cb1 d611 A1110rd€r111111611 6111111166116, 116 6111 61116 g601“d11116R1"<11-1*116116116116111 103116111111111611,d.111111111*rd611 16, 1111111116161), zu 6i11e111 c111d61'611 (111161117113 1011111160, 11114 dadjcniZ-c 111, 10.11? drr .Hsrr Oberbiirgsrinkiſjér 11011 (70111 1011121111160 dat. (FI wsrdcn ka11i€j<8 angsſteſlt 11111 (111d6r611 Giri<16n, 1111d H6rr OÖCTÉÄZLJJCL1111711111" YZk'kkHT [3.11 I01161 61:16 das Oberlandesgericht den Anforderungen entſprehe, die an eine geordnete Rechtspflege geſtellt werden müſſen, dann werden ſie, glaube ih, zu einem anderen Ergebnis kommen, als dasjenige iſt, was der Herr Oberbürgermeiſter von Cöln vorgetragen hat. Es werden Vergleiche angeſtellt mit anderen Gerichten, und Herr Oberbürgermeiſter Be>er hat Ihnen eine Statiſtik 0011161015611, di6 1111 Adz€01d1161611ha111Z 11111 SMW 161 Ssſſwn 1:1 der [6131611 S115111111 ' 10011 11111 Aszcil, (1116111 (1011111 Nichts.", 111itg216i11 11*0rd611 vorgetragen, die im Abgeordnetenhauſe am Schluß der Seſſion in der leßten Sißung j von dem Abg. Keil, einem Cölner Richter, mitgeteilt worden iſt, 61116 S1ati1'111', eine Statiſtik, die ſich 111161111111.“- auſ 011106116 Grundlagcn 1111151, 116 01161 11 1111611 (3111601011611 1601211111 1103011611601“ 111, M11 113 151761111111? b6idcr Vcrtsilmig d(r Zu €r11d111611d611 Sacb-In .1111 di6 1.1.7761 111115611 Nichtcr 13011 ſih allerdings auf offizielle Grundlagen ſtügt, die aber n ihren Ergebniſſen deshalb unzutreffend iſt, weil ſie ſ{heinbar bei der Verteilung der zu erlcdigenden Sachen auf die dabei tätigen Richter von nicht 3111161161111611 B01011§1615111111611 ÜLLÖJMQUJSU zutreffenden Vorautsſeßungen ausgegangen iſt. Die Ergxd- 111116 1111*i<_611 6rircdii< 11111 111116r611 SWNÖM F611116ll111111011 .111, 11111 WWU 11.161) d16161 1161161111111 Ergeb- niſſe weihen erbebli< von unſeren amtlihen Feſtſtellungen ab, und wenn nah dieſer Ueberſicht in (50111 Cöln im VONJCU vorigen Jahre auf d611 Richtkr den Richter 64 [1116116 1161001111611 10111 1011611, 10 1011101611 wir 1111r 11111 50 1111d 6i11-211 116111611 Brach; Urteile gekommen ſein follen, ſo kommen Vie wur aur 20 uno einen Teinen Bru): wir 1111111611 .1110 0111100111611, müſſen alſo annehmen, daß wir 6i116111 1411611611 T10110r JLrC<11€t 10011611 mit einem falſ<hen Diviſor gerehnet worden iſt 0011 16111 Bixarbcitxr, von dem 111111) disicr Bearbeiter, dem nah dieſer Richtung hin das Matcrialdwbi 11i<t 001110111101 „511 G6d016 g611a11d611 Material wohl nit vollſtändig zu Gebote geſtanden hat. Es 10er611 in§b6ſ011d6r6 51161131616136 1111116116111 11111 16111 KäMMSkJSkiÖt werden insbeſondere Vergleihe angeſtellt mit dem Kammergericht und Es es wird 110110111161, behauptet, daß 7:16 Lsiſtunxzcn 11.1 T*bcrlandSSZSrichts die Leiſtungen des Oberlandesgerihts Cöln ſogar dicjknig611 ch Kc1111n16rg611<15 1106111111611. 21-30 diejenigen des Kammergerichts überragen. Dies iſt tatſächlich durch- 0115 111111119119. tatſächli<h durh- aus unrihtig. Das K.:mnnrgwicbt iſt Kammergericht ift das bcſchäftigſic 111161“ (5361161118 161" 3111011111016, 151611161 1111 Angcndlick (*kl'Cblick) 1116111. beſchäftigſte aller Gerihte der Monarchie, es leiſtet im Augenbli> erhebli<h mehr. Das „11.111111161*g6111“d1 111 11111 61061 91115111 71161176 11011 1161011d6rc11 Anf- g.11*1*11 11113111, Kammergericht iſt mit einer ganzen Reihe von beſonderen Auf- gaben betraut, für die 161 dcn 1151111611O0011andc§gcri<1611 10111 Ramm 111. (;;-5 111 10-5 115111116 111611111611-5116116111 bei den übrigen Oberlandesgerihten kein Raum iſt. Es ift das höchſte Neviſionsgericht für 11116 alle Strafſachen, 10111611 cs 11:19 11161 11111 0111113116110 Landesgcſcyk, 1116111 11111 ?)16111131161'6136 111111011; 05 111 1716 10611716 J111't.111z ſoweit es ſih dabei um preußiſhe Landesgeſeße, ni<ht um NReichsgeſeßze handelt; es iſ die hö<ſte Inſtanz für (1116 B6ſ<1161d6n au1d6111 (55601616 dcr 11111111111111-11 G6cici>1§[*.1rkcit, dcr lemkÖLLÖZÜEHJLÖMU, d6s 911161111111661-113 111111. Daraiis 6111106111611 111111 a11ß61*0rd6111[i<1 ſchwierige 2111111111611. Cin Tsil 161 Mi1g'116d6r ch Kamm-zrgerichts iſi alle Beſhwerden auf dem Gebiete der freiwilligen Gecichtébarkeit, der Grundbuchgeſeßgebung, des Nachlaß1e<hts uſw. Daraus erwahſen ihm außerordentlich \{<wierige Aufgaben. Ein Teil der Mitglieder des Kammergerichts iſt kraft Géſéßks z11glci< Geſetzes zugleih zu Ncbénämmn 0610111611161, 10 Nebenämtern verpflichtet, ſo z. B. 061111 E61i<111§01 fiir di6 C1111<6idu1111d6r K0111p616031011flik16. V6rſ<i6d6ne Herrcn UCÖMLU 1611 011 1611 Arbeitca dCÖ R61<§061ſ1<6111111101111110, beim Gerichtéhof für die Entſcheidung der Kompetenzkonflikte. Verſchiedene Herren nehmen teil an den Arbeiten des Reichsverſicherung8amts, das Wert daranf darauf legt, daſ; di6 richterlickxcn 3115116, dic 111111 daß die richterliten Kräfte, die ihm kraft E6ſetZ6s a11116k'016n 1111111611, 1111.11 irdiglécky ans d1-11G611<1611 Geſetzes angehören müſſen, nit lediglih aus den Gerichten erſter Inſtamz 6111110111111611 11*61d611, 1011d6111 das (1011) 6113111606 1111d bcſonders EWTON? Richtcr 161 1101161611 Inſtanz entnommen werden, ſondern das auch erfahrene und beſonders erprobte Richter der höheren Inſtanz, 11110 dss K.11111116r116ri<1*5*, alſo des Kammergerichts, ihm angezhörcn. Mcine He'rrcn, angehören. Meine Herrcn, für dicſe 11eſ0nd61611 9111111011611, die d6111 Kammer- g6ri<t oblikgsn, dieſe beſonderen Aufgaben, die dem Kammer-s gericht obliegen, iſt 161011061116111dli< [161 dc'r B.?rcchnnng ſelbſtverſtändlih bei der Berehnung der SteUkn Stellen ein 210ng Abzug gemacht, die 111 B6trx<t in Betr3cht kommen 1111? für die Erledigung der Zivilprozeffc. Zivilprozeſſe. Aber di6101' Abz113 116111 in KMU“ W6116 11er dieſer Abzug geht in keiner Weiſe über das r6<tc rechte Maß hinaus. Es kommt 13111511. hinzu, daß das Kammcrgericbt Kammergericht in 111113 1111- gewöbnlichcm ganz un- gewöhnlihem Maße, 11116 03111 wie kein anderes Oderlaiid-Wgerickxt Oberlandeêsgeriht in der MM- arciyie, 111106101116“ a11< nicht (Cöln, Mon- archie, inébeſondere au< ni<t Cöln, in Anſprncb 9600111111611 111 Anſpruch genommen iſt durch die Ericdigung dsr Bcwäsaufnahmcn. Dis Bcwri-Fanfmdmrn 1111111211 Erledigung der Beweisaufnahmen. Die Beweisaufnahmen müſſen bei d€11 O16r1a11d60geri<tkn Vor den Oberlandesgerichten vor dem KoUegiam 0d6? Vor 6i11emRi<1€r Kollegium oder vor einem Nichter des 510iie'giums ſtattfinden- rvcnn die Z611grm 11111 Sa<06rſtändigen dem 6111.16r611 Amthcrichts- brzirke (1111101301611, i11 d<111 1.15 O0611311d6s,16ri<1 11111611 Kollegiums ſtattfinden wenn die Zeugen und Sachverſtändigen dem engeren Amtsgerichts- bezirke angehören, in dem das Oberlandesgericht ſeinen Sitz 11111, hat, alſo hier im 251751116 d6r 111011611 A1111szrri<16 1 Bezirke der großen Amtsgerichte T und 11 111 Il in Berlin. „Von Von den Kammrkg€ri<1§1>r0z€11611 111111611 5,1.- (111€2 Berrlin Kammergerihtsprozeſſen rühren */6 aus Berlin und nur 1,11. 0011 !/s von außerhalb; deshalb 111111; muß die 1110136 3.1.1110erle dEr große Mehrzahl ter Zeugen und Sach- r6111ä11dig611 dor dcm Kammrrgericht 0011101111116n werdcn. V0r cin verſtändigen vor dem Kammergeriht vernommen werden. Vor ein paar Jahren, ick) i< glaube im Jahre 1902 oder 1901, iſt eine Auf- ſteÜung ſtellung gemacht worden, in welckyem welhem Maße dadurch dadur< das Kammergericht in Anſpruch Anſpru genommen worden iſt; es hat ſich ergeben, daß in dieſen Jabrkn diefen Sahren 9000 Zeugen und Sa<06111ändig6 Vernommen Sachverſtändige vernommen waren, teils vor dem Kollegium, 16116 durch kommiſſariſche teils dur<h kommiſſariſhe Richter. Das iſt iſt ein Arbeitsmaß, was nach na< der Schäßung der Juſtizbehörden JFuſtizbehörden mindeſtens die Tätigkeit von 5 Mitgliedern des Gsrichtsbofs Voliſtändig Geriht8hofs vollſtändig abſorbiert. Bei Cöln iſt dies nur in verhältniSMäßig verſchwindendem verhältnismäßig verſGwindendem Maße der Fall; dieſe Mehr- belaſtung fäÜt fällt dort vollſtändig aus. Nun, meine Herren, hat der Herr Oberbürgermeiſter Becker Be>ker eine Reihe 0011 Neihe von Gründen Vorgetragen vorgetragen gegen die Teilung des Gerichts, die zum Teil aber ber6its bereits im Abgeordrwtenbauſe Abgeordnetenhauſe und in Ihrer Kommiſfion Kommiſſion auf das Eing6bendſte Eingehendſte erörtert worden ſind. Er hat fich grundſäßlich \ſi< grundfäßlih für die B6ib€haltung Beibehaltung der großen Gerichte und gegen deren Teilung ÜUIJkſPrOÖLN, cine ausgeſprochen, eine Anſchauung, d16 die im allgemeinsn nicht allgemeinen ni<t mehr überall geteilt wird. Es iſt richtig, daß wir im Jahre 1879 dazu über- g6gang6n ſmd, gegangen ſind, die kieinersn G61i<te 611111611611 kleineren Gerichte eingehen zu laſſen und 1110136' große* Gerichte an ihre Stelle 1161611 treten zu [1111611. laſſen. Die Ergebniſſe find nicht 1111611111 befri-Zdigend 921061611, ſind ni<ht überall befriedigend geweſen, und vielfach 6110111 16131 vielfa ertönt jeßt der Rnf 1111.11 cirwr 9111111611: zu d6m a11611S1yſtem, 16d611111110 auf Verklsinerung 161 1106191013611 G6ri<t6. Wsnn Ruf nach einer Rü>kkehr zu dem alten Syſtem, jedenfalls auf Verkleinerung der übergroßen Gerichte. Wenn Herr Bccksr 11161111, Beer meint, daß die Rschtſdrkchung Nechtſprehung und Tätigkeit der 111011614311 Gsrichte eim: 13611616, gleichmäßigcre größeren Gerichte eine beſſere, glei<hmäßigere und 1161111616 ſ\tetigere ſei als die der kleinsren, 10 fprsckxn kleineren, ſo ſprehen die Crfadrungcn, Erfahrungen, die bei dem Cölncr Oberland6sz6ri<1 i11 ©0111 gemacht Cölner Oberlandesgericht in Cöln gema<ht worden ſind, j6dxnfalis find, jedenfalls nicht für 116 Richtigkéit di6161 die Nichtigkeit dieſer Auffaſſung. Herr Oderbürgermeiſter B(ckcr bat fernrr 9611161111, 60 müffe Oberbürgermeiſter Be>ker hat ferner gemeint, es müſſe mit 6i11er einer Abnahme der Geſchäfts g6r6<1161 1116111011, j6denfalls Geſchäfte gere<hnet weiden, jedenfalls würde die Zu- nahme d6r (Geſchäfte nicht 01116 10 ſtark? 11111, der Geſchäfte ni<t eine ſo ſtarke ſein, wie 1011611161th Jahr611. in den leyten Fahren. Dieſe große Zunahme ſri zurückzuführen 11:11 ſei zurü>kzuführen auf den Rückgang, Rü>kgang, auf di6- die- ungünſtigen 2161115100116 dcr deuſtrie. Nachdkm Verhältniſſe der Induſtrie. Nachdem die Induſtrie 101675131 wieder in 116161161161“? Babi.6n 116k0111111611 geregeltere Bah1u.en gekommen ſei und ih16 Vrr- Hältniffs fich günſtigU 9611611161 111111611, wiirde ihre Ver- hältniſſe ſi< günſtiger geſtaltet hätten, würde das not1vc11dig€rwxiſe auch notwendigerweiſe au zu einer Abnahme d6r P10z6ff6 der Prozeſſe führen Dieſe Auffaſſung, meinc-H31rcn, meine Herren, iſt nach Unſeren Erfabrmigen 111<1zu116ff611d Di6Sa<6116g161136111111111111). Sowoblder Aufſchwung dék Jndnſtrie na< unſeren Erfahrungen nicht zutreffend. Die Sache liegt eigentümli<h. Sowohl der Aufſ{hwung der Induſtrie bringt 61116 Vermcdrang drr Pr0zeſ1'6 eine Vermehrung der Prozeſſe wie der Rückgang; 11111 (1113 0611<ied611011 Gründcn. Dsr Aufſchwang, 111611 der geſteigsrte Vkrkehr 61116 (110130 Nü>kgang; nur aus verſchiedenen Gründen. Der Aufſhwung, weil der geſteigerte Berkehr eine große Zahl 00.1 11611I11 R6<101112i113k611611 613611111, dsr Rückgang, 10611 dad1tr< von neuen Rechtsftreitigkeiten erzeugt, der Nü>gang, weil dadurch vielfach di? Z.]diungsfähigk6i1 die Zahlungsfähigkeit der Bevölk-crnng nachläßi 1111d 176011111) 111 3.LH[rC1<O11FäÜén P1036ff6 611111611611, die 1111161“ günſtigrn V6r11511111'11'1'611 1116111 k0111111611 würdcn, Weil cs fi< Bevölkerung na(läßt und deshalb in zahlreihen Fällen Prozeſſe entſtehen, die unter günſtigen Verhältniſſen niht kommen würden, weil es ſi für den 216111131611 Beklagten nur darum k).)UDLU', 111672161 Z6i1z11 (1611111111611. Dés- Halb 1101 nach 111116r611 vicljährigcn Erfadrnnzsn handelt, weiter Zeit zu gewinnen, Des- halb übt nah unſeren vieljährigen Erfahrungen dieſes S<wa11k611 d6r J11d11ſtri6 16111611 crb6bli<611 Einflnß 0.111 d611 1111113111 drr Schwanken der íFnduſtrie keinen erheblihen Einfluß auf den Umfang der gerichtlichen (556161151116. «Öcrr Od-Irbürg6rmciſtcr B6ck6r 11511 161116r dcn Zsitpunkt Geſchäfte, Herr Oberbürgermeiſter Be>er hat ferner den Zeitpunkt für 1111- 966131161 crachLst, zu d6111 die T211111111 "0613 OZ611011d6$56ki<1§ Edin 111 511.111 1161211 1011, und 3111.11 mik 1111161110111 11111 dis ſchweb611d611 VW Handlungw 110131 116 3101110816115 dsr (3561161116. un- gecignet erachtet, zu dem die Teilung des Oberlande8geri<hts Cöln in Kraft treten ſoll, und zwar mit Rükſiht auf die ſ{hwebenden Ver- handlungen über die Kompetenz der Gerichte. Er 1131 11611110<611 0011 €i11€r apgddlich 1161101116110nd611 Erbödnxxg dsr Znſtändigkcit d6r AMW- geri<16 111 bürgerltchen R6<1§ſjr1'i1ig?611611 und 0011 1631111111191611 Asndrrnngsn 0111 dcm (He'bicta d-Ir S11'afpr0361501d1111ng. VM cincr Erbödnng d6r hat geſpro<en von einer angebli bevorſtehenden Erhöhung der Zuſtändigkeit der Amts- gerihte in bürgerlichen Rechtsſtreitigkeiten und von beabſichtigten Renderungen auf dem Gebiete der Strafprozeßordnung. Von einer Erhöhung der Zuſtändigkeit 'der A1111§gcri<1s der Amtsgerichte in biirgcrli<6n 01661115- 1'116i11gk6itc11 bürgerlichen Rechts- ſtreitigkeiten iſt 1215qu 1116111615 Wiffcn-Z 110611 1116111 6111111111; dic :)Trde g6w6ſ611. bisher meines Wiſſens no< nicht ernſtli<h die Rede geweſen. Wenn 61116 10161): ErW6116r1111g 6110111611 101116, 10 [18111 dxs jkdéllfQÜÉ 11011) in 1116i16111 'F61d6, 1111d i< Jläilbk, 1011153011011 1116111 (1010311611, 00 65 511 d'101'6r Erweitcrimg k01111111. Wax» da11611611 eine ſolhe Erweiterung erfolgen follte, ſo liegt das jedenfalls noch in weitem Felde, und ih glaube, wir können nicht abwarten, ob es zu dieſer Erweiterung kommt. Was dagegen die Crwciterung dcr Erweiterung der Zuſtändigkeit der 1111161611 Gc1i<k6 1111 Straf11r0z6ß 1111111111, 10 10111116 unteren Gerichte im Strafprozeß anlangt, ſo könnte dieſe 11111“ 111161011113 Weiksr." Bciaſt11111 drr Obrrlandkxscrichtc 3111 “17.0196 11.1011. Dxnn 1616 EUWZTENMJ der inſtämdigkeü der S<011609611<1e 1111711 dakin, daß S11a110<611, 10616116 1,1116nwärtig 11011) 3111“ 3111111117111k6i1 dEr nur eine ſtarke weitere Belaſtung der Oberlandesgerichte zur Folge hab:n. Denn jede Erweiterung der Zuſtändigkeit der S<höffengerichte führt dahin, daß Strafſachen, welche gegenwärtig no< zur Zuſtändigkeit der Land- 1161111716 1111701611, gerichte gehören, künftig in d6r Rk1*'-:1"1011011111ai15 111<1 1116171: dcm RrickyégxriÖW, 1011d-„r11 dcm ObsrlanchWickytc z1xfail611; 10.1111 der Neviſionsinſtanz niht mehr dem Neichégerihte, ſondern dem Oberlandesgerichte zufallen; wenn wir dabxxr, daher, was ich i< für n'adrſckpkinlick) wahrſheinli< halte, 511 611161 crweitsrten zu einer erweiterten Zu- ſtändigkcit d6r S<öffc11,3611<16 116101011611, 10 000711 ſtändigkeit der Schöffengerichte gelangen, ſo haben wir 6111611 116- d6111611d011 Z111a<3 dcr 00611311dc€g€ri<1li<611 «6161131116 einen be- deutenden Zuwachs der oberlandeêëgerichtlihen Geſchäfte in Straf- ſachrn z11 6rwar1611. Ami) 11113 d1616111 Gr1111*56 611111131111 61? fich, 1<011 161,11 21011611101111611 zit trkffcu, daſ; 11i<t Üd6rlaſt616 Obériandſsgcricbw 11011) 11161161 au§w0<ſcn. Dax? T36rla11d6§116ri<1 CEM ſachen zu erwarten. Auch aus dieſem Grunde empfiehlt es ih, \hon jeßt Vorkehrungen zu treffen, daß nit überlaſtete Oberlandesgerihte no< weiter auswahſen. Das Oberlandeëgericht Cöln würde aber ſchon {hon an und für 11111, w611116s1'0106116r 1161711 größsr, 0121 ſih, wenn es dcn Jntsreffén dEr RLÖtÖP-ÜSZS 6111111ri<1. D6r Verglxich 11111 dcm ſo weiter geht- größer, als es den Intereſſen der Rechtspflege entſpricht. Der Vergleich mit dem Kammergericht, das frsiiich grörZ-xr freilih größer iſt und (11111) au bleiben 101111, wird, iſt nicht zu1r6ff6nd. Einr zutreffend. Eine Teilung dcs Ka1nm6rgeri<ts des Kammergerichts läßt ſich 60611 nicht 10 ma<611, ſih eben niht ſo machen, wie es in Cöln möglich iſt, 10611 ift, weil die (5511161911112 160 Kammwgerickpis, Geſchäfte des Kammergerichts, wie ich 1111011 crwäkynte, „zu 5/5 11111 d611 Bczirk ih hon erwähnte, zu */s auf den Bezirk der Stadt 25611111 Berlin und ibrcc 111111111611 [Umgebung 11111611, ihrec nähſten Umgebung fallen, die nicht anſ zwsi 0611<i6d6116 Oberlandrsz6ri<1c 116116111 wcrden nit auf zwei verſchiedene Oberlandesgerichte verteilt werden können. Die 1*6r1"<icd611e11 Mittcl, wclche Verſ1i<1 100rd611 find, 11111 verſchiedenen Mittel, welche verſuht worden ſind, um zu 06- 111611116111611 Zaſtändcn 111 (Fö111 be- friedigenden Zuſtänden in Cöln zu 112911111611, 11.11.1611, gelangen, haben, wie 11611111, ci11611 au516i<61116n geſagt, einen ausreihenden Erfolg nicht gkhabt. nit gehabt. Das gilt auch 0011 dkn Affoziationc-n dcr NMUN", au< von den Aſſoziationen der Anwälte, zu de11611 ich dieſ611Hcrr611 1<011 00rdrsiJahrendrinx1611d denen ih dieſen Herren {hon vor drei Jahren dringend geraten 11.1126. Dsr N11 habe. Der Nat iſt nur in ſehr beſckyränktem beſ<ränktem Umfange 113101111 1100117611. befolgt worden. Es wird aUcrdings allerdings geſagt, die?; ſ6i dcédalb nicht g€ſ<6h611, wxil 1761" dies ſei deshalb niht geſehen, weil der Plan der Tciiuug Teilung des Oberla11d6§g3ri<1€11611113 da1w11<611 116- kommcn 161. T11ſä<11< Oberlandesgerihtsbezirk3 dazwiſchen ge- kommen ſei. Tatſächlich liegt die Sache 10, ſo, daß die Anwälte nur in ganz verſchwindcndem Maße: fich verſhwindendem Maße ſich haben e11tſ<ließ611 könm'n, entſchließen können, als 11011 01116r Teilnng dés Obcrlandeßgerickyts noch von einer Teilung des Oberlandesgerihts no< gar 11i<1 nicht die Rode 10.11“. Rede war. Die Furcht, daß dsr der Teilung des Okrrlandrkgerichts Oberlandesgerihts die Teilnng dsr Pr00inz 10111611 wxrde, Teilung der Provinz folgen werde, hat 61116 tatſächliche Brgrün- eine tatſählihe Begrün- dung nicht. Ich ni<ht. Ih habe im Abgeordnctendaufr ausdrücklich Abgeordnetenhauſe ausdrü>lich im Namw “061? Staat§miniſte1i11ms Namen ves Staatêminiſteriums erklären könnsn, können, daß die Königlichc Staatßwgierung Königliche Staatsregierung an eine ſolche T6ilu1111 nicbt Teilung niht denkt. Es 1161160 ſtehen ihr auch 10 au ſo gewichtige, d11r<1<lagendc (531111116 611111611611, “0111"; dur<hſ<lagende Gründe entgegen, daß an dem Ernſt der Entſchließung d6r Regieruug nicht 100111 1161111611611 Werden der Regierung ni<ht wohl gezweifelt werden kann. Es würde in der Tat ſchwer {wer angängig 16111, jein, die Rheinprovinz in 61116 indnſtrielie eine induſtrielle und 61110 la11dwirtſ<aftii<eProvinz zn 1611211. eine landwirtſchaftlihe Provinz zu teilen. Die 11r0ß611 Anforderung6n, großen Anforderungen, die gegenwärtig an dis die Provinzen gLſtLÜk wcrden, 1111111611 11011 d6111 landwirtſ<aftli<611 geſtellt werden, würden von dem landwirtſchaftli<hen Teil kanxn kaum getragen werden können, fönnen, während der induſtrielle Tsil wahrſcheinlich Teil wahrſheinli<h im Ueberfluß ſchwelgen \{<welgen würde; ich halte: ih halte es für ausx161<10116m ausgeſ<loſſen, daß die Staats- 1611161111111 111 abſsbbar6r regierung in abſchbarer Zeit dem Gedanken näbcr 1161611 kö111116, näher treten könnte, eine ſolche Tcilung fol<e Teilung in Angriff zu ULHMM. nehmen. Nun hat d6r der Herr OberbürgermeiſtSr 11011) 1161p10<6n 0011Opfern, Oberbürgermeiſter no< geſprohen von Opfern, die der Stadt Cöln zugemutet 161611 ſeien und 116 ſ16 za tie ſie zu bringen 1111116, habe, um _ |! das Oderlandcégericht Oberlandesgericht zu behaltsn. 1 1 behalten. | | Meine Herren, die Königliche Staatsregierung hat der Stadt Cöln Csln gar nichts zugemutet, die Stadt Cöln iſt, nachdem na<hdem die Stadt Düſſeldorf ſebr erhebliche ſehr erheblihe Offerten gemacht hatte, die ni<t obne Pflichtverleßung 0011 niht ohne Pflichtverlezung von der StaatSregierung zurückgewieſen Staatsregierung zurü>kgewiefen werden konnten, aus eigenem Antrisbe Antriebe dazu übergegangen, ihrerſeits ein Mehrgcbot Mehrgebot abzugeben, auf das die Königliche StaatSregierung Staatsregierung aber nicht einge. einge- gangen iſt, weil fie di6ſe ſie dieſe Angelegenheit nicht ni<ht als Gegenſtand eines Handelsgsſcbäfts b6tra<tet, Handelsgeſchäfts betrachtet, ſondern ihre Entſcheidung mit nur auf Grund ſachlicher ſahliher Erwägungen und lediglich ledigli<h unter dem Geſichts- Geſichts. punkte, was den Intereſſen der Recht 1u<6nden fuhenden Be- völkerung am meiſten entſprechen entſprehen würde, getroffen hat. Dieſe Gefi<t$0unkte Geſichtépunkte müſſen auch au<h für Ihre heutige Entſcblixßung Entſhlicßung maßgebend ſein, und ich i< möchte die Ueberzeugung ausſpr6<611, ausſprechen, daß, wenn in dieſem Hauſe die Entſcheidung 10 gstroffen ſo getroffen ſein wird, wie fie ſie im Abgeord- Abgeord» netenhaufe ſchon {hon getroffen iſt, daß dann auch au die Erregung, die gkgem gegen- wärtig noch 111 no< in Cöln beſteht, bald ciner ruhigeren Auffaſſung 1111115- macbcn Pplaß- machen wird. EZ 111 Es iſt eine (1116 alte Erfahrung, daß Fragen, bci“ bei denen lokale Intersffen Intereſſen in B611a<1k0m1116n, visl Betracht kommen, viel lebhafter diskutiert Werden dis!utiert werden und 111'viel 1161111191611 Gegenſäßkén zu iübr6n 1111696111110 viel heftigeren Gegenſäßen zu führen pflegen, als eigentlich der BedcutungderSackyeentſpricht. Bedeutung der Sache entſpricht. Die ſachliche ſahlihe Bedeutung der Frage für die StadtCökn Stadt Cöln iſt ja 61g6ntli< eigentlich gegenüber di6ſ€r 111013611 Sxadt eine 111111361- ſ<windend6, 6i11zel116 Perſoncn dieſer großen Stadt eine faft vers \{<windende, einzelne Perſonen mögen allerdings 111 611113f111d1i<er W6116 0611017611 in empfindliGer Weiſe betroffen werden durch dur die Teilung drs des Oberlandesgerichts. Insbsſondcre nsbeſondere wird das 0011 einzeinen 9111111511611 gslten. von einzelnen Anwälten gelten. Aber desr- der- artige Rückſickpten 101111611 unmöglich Nükſichten können unmögli<h dahin führen, nun von (1.111 ſachlich 116001611611 0rga1iiſa101iſ<611 Akndérux-g abzuſrhen. einer ſahli<h gebotenen organiſatoriſhen Aenderung abzuſehen. Wir [7110611 d6rartig6 baben derartige Erfahrungen ſchon {hon viele gcmacht, insbeſondirs bsi GcleßanLit gemacht, insbefondere bei Gelegenheit der Gari<tsorganiſa11011 0011 Gerichtsorganiſation von 1879, als zc<11ei<e Appellgeri<te (1111961100611 Wurd6n zahlreihe Appellgerid)te aufgehoben wurden und auch Provinzialbauptſtädte au< Provinzialhauptſtädte wie Magdeburg und Münſterr Münſter ihre Appeélationßgerichtc VleVYLV- I> erin11616 mich, Appelationsgerihte verloren. Ich erinnere mi, daß damals auch d1616 au< dieſe Städte lebhaften Wider- ſpruch 6111013611; fie ſpru< erhoben; ſie haben ſich ſi< aber ſchlixßlich ſ{ließli< in 1113 Under- 111sidli<e das Unver- meidlihe gefügt 11110 kadcn und laben im Laufe der Jahre erkannt, daß ſie 11013d6111 troßdem noch weiter exiſtieren können und (111 Bkdeuiung nicbt Verloren 11.1060. an Bedeutun nit verloren haben. Das wird auch [161 bei der großen Stad1 Stadt Cöln dsr der Fall 16111, fis ſein, ſie wird nach 1016 00: dic M611012016 nah wie vor die Metropole der Rheinprovinz bleiken, bleiben, und ich glaiide, ih glaube, wir 106117611 111111) 1611161? werden au ferner die Leiſtungcn briwmdernd 1111- 61161111811 könncn, derrn Leiſtungen bewundernd an- erkennen können, deren die rh6iniſ<6 Mstropolc rheiniſhe Metropole auf dem GebirTe Gebiete der S6111110611valt1111g ſich rübmcn Selbſtverwaltung ih rühmen kann. Wir Werden twerden das w6i1616 weitere Auf- blüH611 blüben der Studt Stadt Cöln 1151113 ganz ſicher durch dur< Annahme 1516161" Vorkxßc dieſer Vorlage in k61116c W6116 bLLinträchtigen, keinec Weiſe beeinträchtigen, und ich ih möchte glaubxn, daß dcr 0611001111196 T011, glauben, baß der verſöhnlihe Ton, den die „510111116116 Zeitung" angeſchlagkn dai, na<d6111 „Kölniſhe Zeitung“ angeſchlagen hat, na<hdem in dritter Leſung die Vorlage im legZOrdnkW-“ibauſc ang6110m111cn wordrn Abgeordnetenhauſe angenommen worden war, den Scblnß richtfcrtigt, 673 Werd» Schluß re<htfertigt, es werden ſehr bald in Cöln fill) kubißéké S111n111111111611 1161181111 macken, ſi< ruhigere Stimmungen geltend ma&en, und es 11611011 werden alsdann die 1“.1<[i<611 *«50116116 d6r NSU- r6g6l1111g fahli<en Vorteile der Neu- regelung mehr und 111601 mehr anerkannt wcrd611. Die!? Wortsiis 1061d611 werden. Dieſe Vorteile werden nicht am 1116111911611 auch d611 Bcwohnern drr wenigſten au< den Bewohnern der Stadt Cöln und ch 361112111611611 Bszirk-Z 51131116 k0111111cn, die 111 Zuk111111 (1111 61116 1111611616 9165111011956 1118 0112061 111 1661111611 000611; 11111:- 1< 111111106, 111.111 1161 «1361111 Odardürgermeiſtsr B1>Sr beute dix Sti111111111111 110< 1111 Vcrhältnis 11011 13 des zerkfleinerten Bezirks zugute kommen, die in Zukunft auf eine raſhere Rechtêpfl2ege als bisher zu re<hnen haben; und ih glaube, wenn bei Herrn Oberbürgermeiſter Be>er heute die Stimmung no< im Verhältnis von 18 zu 10 1111" Edin für Cöln gegen DÜ116ld0rf 116111, Düſſeldorf ſteht, ſo wird es nicht [ange 1311116111, niht lange dauern, daß 01111) 111 161116111 H6rz611 6111 Anglcich 1101111111161, au in ſeinem Herzen ein Ausgleich ſtattfindet, daß er ſich Üb?! dis 116uregelu11g [).-111111111, fi über die Neuregelung beruhigt, ihr die: die guten Sciten abgewinnsn Seiten abgewinnen und an- 6rker1111'11 erkennen wird, Weichc'r N11136U dkr 116131111611 Pwdinz welher Nußen der geſamten Provinz daraus erwächſt. I>) 1111111 Fh kann Sie deshalb nnr bittkn, 11:1) nur bitten, ſi<h auf den Standpunkt des Ab- g60111161611bauſ6s geordnetenhauſes zu 11611c11, ſtellen, das 111 9101361 Mehrbsit faſj in großer Mehrheit faſt aller Frakti011611 dc'n (53618150111101111 (11196110111111611 lxat, und idm gleichfalis ZHW Znſtinnnung 111 611611611. (Prado!) Fraktionen den Geſetentwurf angenommen hat, und ihm gleichjalls JFhre Zuſtimmung zu erteilen. (Bravo!) Damit 1611116131 dic akigrmeinc Bcſprcchung, 011116 (131: 616161111111 ſchließt die allgemeine Beſprehung, ohne Er- örterung wird dir Sp6zialb6ra11mg 6rlc'd'1111 die Spezialberatung erledigt und das (5561615 1111 g11115611 QUILUNUWM. Geſeß im ganzen angenommen. Zu der RLſOlUÜOU 1111111111 Reſolution nimmt das Wort O06111111116r11161116r Oberbürgermeiſter Dr. Hammerſchmidt, C16161d: Hammerſ<midt, Crefeld: Seit mehr als 30 Ial>r611 1511111611 Jahren kämpfen wir für 61116 eine Teilung d6s des Landgerichts D11ff61d011, d61'1'1'11 S161611zabl 11111: 11011) 11011 dcr d6r Landgeri<16 ] 1111d 11B611111 ÜbkklrQffCll Düſſeldorf, deſſen Scelenzahl nur no< von der der Landgerichte 1 und 11 Berlin übertroffen wird. Auf einer 510111110113, di6 ſich Konferenz, die fich mit der Frag: ÖTſÖÜÜigtS, wnrde 111111 bckannt, dzfz da-F Landgdricht in Düſſ-lerf 110< ClekitSkt 1116rden 10118. Daſ; Frage beſchäftigte, wurde nun bekannt, daß das Landgericht in Düſſeldorf no< erweitert werden ſolle. Daß wir 111111021" etregt 11131111, darüber erregt waren, kann 11112i 1116111and Übel 1161111160, d0< 1111361716 161) 1161011611, uns niemand übel nehmen, doh möcht: ih betonen, daß nicht alle T6ili16b1116r 1111 Teilnehmer an der 510111616113 Konferenz deshalb 11611611 d611 00rii611611dcn Entwmf S16ll111111 111111111211. gegen den vorliegenden Entwurf Stellung nahmen. Nach der :).)keimmg d6r 1116111611 Meinung der meiſten aber wird durch dis? dur die Errichtung cines OberlandeIg-„richts i-11 Düffsldorf dic T6i111113 dcs Landgcriclyts Oberlandesgerihts in Düſſeldorf die Teilung des Landgerichts Düſſeldorf erſchwert. Darwin erſ<hwert. Darum hätten wir JLU] 61116 gSſOſZUÖL F:“ſtlkgung dicſer Teilmig 6111611. DiSKommiſſion ÜÖSB 100l116 11115 11161111 nicht gern eine geſeßliche Feſtlegung dieſer Teilung erzielt. Die Kommiſſion aber wollte uns hierin niht folgen. Und daher 1r6111611 freuten wir uns, daſ; Nr .Hsrr Juſtizminiſte'r daß der Herr Juſtizminiſter in ſeinem und drs errn Finanzminiſtch Namrn 1111 Abg60rd1161611111016 des Herrn Finanzminiſters Namen im Abgeordnetenhauſe erklärt hatta hatte, daß ſie 116116 bkreit ſeikn, beide bereit ſeien, baldigſt a1 1:16 an die Teilung drs Landgwicdls Düſſeld0r1 [)Lkaanikktcn, des Landgerichts Düſſeldorf heranzutreten, und wir wären d6m Hsrrn Miniſtsr dem Herrn Miniſter dankbar, wenn er kiéſk E1klärnng 111161;- 11161 111i6d0r00116. 311111311111111161 dieſe Erklärung au hier wiederbolte. Juſtizminiſter Dr. Schönſtcdt: OHM, 1116i116 Schönſtedt: Ohne, meine Herren, die Erwägungen des Herrn Ob-zrbürger- mciſtcrs Hatn1115r1<1111dt Obkerbürger- meiſters Hammerſchmidt in 011611 allen ihren Einzelheiten ais zutrcffsnd als zutreffend an- 61161111611 erkennen zu können, 1011] ish doch will ih do< der 521111101)an Annahme der beantragten Re- 1011111011 k6i11exl6i Widerſtxnd entgeg-Inſstzen ſolution keinerlei Widerſtand entgegenſegen und gern die ErkL-J1'r11115 wiederb01611, dio: ich ſchon i111a11'061611Ha1116 Erklärung wiederholen, die i< {hon im anderen Hauſe ſowohl als in Jdrer. K01nm11fi011 Ihrer Kommiſſion abgegeben hab.“, habe, daß ich 111er 11111 106rd6, Was 111 meinkn ih alles tun werde, was in meines Kräften 116111, 11111 di6 ſteht, um die baldige Erfüllung der Wünſch? d6r Wünſche der beiden Städw Créfcld Und Gladbach berbcizufübwn. Ich bcgc di? Städte Crefeld und Gladbah herbeizuführen. Ih hcge die Hoff- nung, daß es bald gelingen wird, di6 die in der Sa<6 116116111611 Sache liegenden Schwierig- keiten zu überwinden. _ Die Rcſoliition Reſolution wird hierauf einſtimmig _11ngc110111111m, 11110 angenommen, und die dazu vorlicgenden Pet111011611 werdcn fur erlcdigt erkxar1. vorliegenden Petitionen werden für ericdigt erkiärt. Es folgt die 6111malig6 Schlußbcratung ch einmalige Schlußberatung des aus der Initiative Jnitiative des .HaUſcs d6r Abgeordnotcn [)erdorgegai1gencn Geſekentwurfs, Hauſes der Abgeordneten hervorgegangenen N betreffend Abänderung des Geſrßes, Geſetzes, das <ri tlichc Volksſchulweſen hriſtlihe Volks\ſhulweſen betreffend, Hannover, den 26. Mai 1845. Der Bcricbtccſtattcr Berichterſtatter Dr. (Her 11011 Wedel:Gödens bcantragi, Graf von Wedel-Gödens beantragt, den Entwurf unverändert anzunehmen. Obsrbürgcrmeiſtec Oberbürgermeiſtec Dr. Rißmüller-Osnabrück bcmet, 1101117111; beträchtlich Rißmüller-Oënabrü>k beme kt, daß i beträhtlih große Unzuträglichkeiten 11113 Unzuträglihkeiten aus der Tatſache 611160611 batten, ergeben hätten, daß Eltern Verlangcn verlangen könnten, daß 1016 ihre Kinder mit d.-m dem Tage der Vollcndung Vollendung des 14. Lebensjahres aus d6r der Schule entlaffsn würden. entlaſſen würden- Dem one wolle der Entwurf vorbeugen. Er bitte dabcr daher um Annahme. Dcr Geſcßcntwurf Der Geſetzentwurf wird angenommen. (Söhluß (S{hluß in der Zweiten Beilage.)- (Schiuſ; 11111"- Beilage.) (Schluß aus der Erſten Beilage.) Herr l). nyander D. Dryander berichtet 1116111111 11er hierauf über den ©0161;- Geſeß- entwurf, 11111“. betr. die Vrrmchrung Vermehrung der Wahlkreiſe für die Brandenburaiſckio Promnziaiſynokw 0011 Brandenburgiſhe Provinziaiſynode von 40 auf 44. Ned116r Redner führt aus, B611111 161 [161116 11011 1611161 1111116116111611 Stherkraft Berlin ſei heute troß ſeiner ungeheuren Steuerkraft nur durch dur<h 12 Mtjglwdkr 11111 1161 53111011131011111100' 116rtrc1en. Dicſ6 961111116 V6111'61111111 161 111111616011, 11110 0111113;- ſgljs ÖW Mitglieder auf der Provinzialſynode vertreten. Dieſe geringe Vertretung ſei ungereht, und daher ſolle das vorliegende (3561113 ka)1i_f€ 1611011611 1111?) V61*1111_24 YÖÜWTÖAWW 11611611. Geſcß Abhilfe ſchaffen und Berlin 24 Abgeordnete geben. Auf (53111111) d6116n 0611111111111 Grund deſſen beantragt der 2361111116111111161, d611 Berichterſtatter, den Entwurf 111 eén1111111ger S<l111106rc111111g 11110610111161'1 anzunthen. in einmaliger Schlußberatung unverändert anzunehmen. Ohne Erörtcriwz Erörterung wird 016161 dieſer Antrag ÜNJMOMMLN. angenommen. Damit iſt dir TÜQCÖOTOUUUI 615111111311. Dm: P155„id€'“'1 16111 11111, 1.111, 116 111162116 Sitzung 6111 1111 Ja1111a1, 10111311111-1111111) 11111 diL Y1111_6_11I_I.11011011Z, 111111101611 !L*1:1“_TL. (5,111 161161 T6r111'111 1011116 110-511 111<1 1611530014 11610111, 1111d ,s MO„ 111111 "1131111 nichts 11131111, .*17-3 ““.“-011 KÖLNER. 0111 161111 110'01-5 W2111,:;-„.ié11*1611 111.13 1111611 [111 reißt 110011<6§ W11276111§611 311 1011111611611. die Tagesocdnung er;cöpft. Der Präſident teilt mit, daß die nälſte Sipung erſt im Januar, wahrſcheinli um die Mitte des Monats, ſtattfinden werte. Fin feſter Termin könne ne) nicht feſtgeſcut n erden, und es bleibe ihm daher ni<hts übrig, a!s den Herren ein re<t frohes Weihnachtsfeſt und allen cin re<t fröhlihes Wieterſeßen zu wünſchen. Schluß 4 U[)1'. Uhr. Haus der legeordnetexn. Abgeordneten. 110. Sißung 130111 vom 2. Dczcmdrr 1004, Dezember 1904, 2 11110 (Bmicbt 17011 W01ffs TilegraviéiWem Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphiſdem Bureau.) Nm R6g161111111e31111116: Dr S111d1._ _ _ "T“ie V1"1p1*0<1111_11 drr J11161131'111111011 dcr _F)lb§1$1._0(1116l (fr.V1).), Vr 0611161 (1113111111) 11110 (51111, 1161161161111 1116 V')": 1110111111 111161“ die Eldmsnmrſä)111111111118, 1101116111111!) 111 Bsrlin, Am Regierungstiſche: Dr. Studt. 4 Die Beſprehung der Interpellation der Abgg. Caſſel (fr. Vp.), Broemel (fr. Vgg.) und Gen, betreffend die Ver- fügung über die Elementarſchulräume, namentlich in Berlin, wird 101111615151. _ _ » _ _ Abg.. erſck) 1Z011tr.): Dcr (57111_1;a11.'1d.,*x31116103110110111111119110, daß dé? Sta111§rk,11cr-.11*x-,1 .1116 (ka ar111111 1111_6r1117611,11*.11;17.11“1116d60 Kul111$wixxiſx6rs (1101431311 11101016. Tas k1111131 10, fortge)eßt. L : j Abg. Kirſch (Zentr.): Der Eingang der Interpellation lautet fo, daß die Staatêregierung eine Erk‘ärung über eine Maßnaktme des Kultusminiſters abgeben mö&te. Das klingt ſo, als 011 d-Zr 511171115- 11111711'161' 1111111 11110. S10111§11171111111111111 11611512. _ __Dxr _ Z111- 113111111 1:1"1116 10:111 111111“) 9111? 33101111011 00111 *).)?!11_1'-t€W117Ü?I€111-Z_n 11?11*1“1.1ſ<t. 2461161 111110.“ dZ-Z F01111 611161 P-*1“1_101_1 11»éw1;1611._ 1010-11 11%: dicic 1<11*ix'ri,1,6 21.71.11xri6 (1111 131111111) 110673 )(XYTiſTiUÜM B**ZKYHJI 111111611 061111611 101111111. 311127261111 1121111911 11111 11.1.11*11._ 011 di.? "L*61Z1111111 dcs 117711111615 10111 ob der Ku!tus- miniſter ni<t zum Staatsminiſterium gehöre. Der Ir ter- pellant hätte wohl au eine Antwort vom Miniſterpräſidenten gewünſ<t. Beſſer wäre die Form einer Petition geweſen, damit wir dieſe {<wierige Materie auf Grund etnes chriftlihen Berichts hätten beraten fönnen. Zunächſt müſſen wir fragen, ob die Verfügung des Miniſters vom 17. N00c111d6r 19-03 1611110111101 111. J11111111< kam“. 1111111 béftritſsn 10611611. daſ; dis (5021118111160 0710111!1111011111160 dsr S1211i611 ſmd, d313115 101,11 01131" 11011) 01<1,_d.1Z 116 1101 d1111k61 061- 11111611 101111611. S>051 111.116 03 11, “11101111 d16 'SWR-71101116 61113111 1111 Schnizwrcke 1161111111 1111111611, 0061 116161 1d9015251111311d 111 11.6.1111 Ra11111ma1gpi§ 011 1111111 11xög11611,_d_16 (Hkbaads 1111111611 :wcb zu a1-d.*ré1 wacken vsrfügdar 16i11. DSSVÜÖ 060.111 SI November 1903 re<!8gültig 1!t. Juriſti1< fann nit beſtritten werden, daß die Gemeinden Eigentümerinnen der SHulen \ind, daraus folgt aber 611161 k?<i[(<c11 ©1110 - 111116 no<h nit, daß ſie frei darüber ver- fügen körnten. S<öôn wäre es j, wenn die Schu!lgebäude allein für Schulzwe>e benußt würden, aber dieter ideale Zuſtand if wegen Naummangels oft nit mögli, die Gebäude müſſen ar< zu anderen Zwe>en verfügbar ſein. Desvalb bedarf es aber einer re<ili<en Grund- lage dafür, und d.:s 111 11111. durcb 911,11611161115" 1161“ 9111116111011 111_ö,1l_1<. das iſt nur dur Reglements der Regierung mögli. Meine F161111d6 LTkkUNLN Freunde erkennen die 101111211“? §)ie<1*_3.111111c11611 formelle MNechtsgültigkeit der Minwterml- Vcr0rd111111.1 11-1, 0061 61116 andcke Frau.“ 111,"01_1 ſic 011110111111 1011“. H61r ?)iickzr1 13:11 frſ'1d6r 111111 1111611 E11>11 ukkr 011- 41161'111321115 kxxr Sck111115111116 11911*1"1111'<'- Ö71r (5,3101 11.11 110110111 d1611*111_213_1_*1.1117631 des H1“! 1110161071 10111611015111111, 916015111372) 111110011 .111-: 1:11:6711F111116 11111 H61111 91111611 11111. 211145 “311111111 11111116: ??*6111216 116171 60 '.“LE'[ 11111111?- 1118111: 111111 1-Z1'3111*1-._'1. 1.11; 111-161) “w:: E 1011511115 dér__v._.,-. 111121111111 mekdnig-„U-F TM (551'1111'11_d“:1 :I B-x110711111111'1 1;011;_._1_1.:_1.1 1111Z0110211111T11 11117108. :))-“>11; Fr:;wdc (1161117111 all'i1x1135 14423/11111 7561 5.110.16111113, 1111. 6106 Miniſterial- verordnung an, aber eine andere Frage iſt, ob ſie opportun war. Herr NRi>ert hat früher felbſt einen Erlaß über die Benußung der S@ulräume gewünſht. Herr Caſſel hat geſtern dieſem Verlangen des Herrn Rikert wider ſproden, aber damals gingen alle ſeine Freunde mit Herrn Ri>kert mit. Nach Anſicht meiner Freunde geht es viel zu weit, wenn man behauptet, daß dur) das Ei fordernis der vor- aängigen Genehmigung den Gemeinden die Verwaltung voli ¡ändig abgenommcn werde. Meine Freunde erkennen allerdings das dit der Regierung an, eine V 1111101111 11001“ d'»; Zs-Jrr:*61*d1_1_n._1 *.sr 31.11.- 111111116 11111U'1'1N1111 1-11 SHAFT 111111371111 61er 1011101111011 0511) 111.) 3111111111111) B-"1111111111 00111 rfügung über die Verwendung der Schul- räume außerhalb der Schulzeit zu erlaîſen, aber wir können doch die allgemeine Verfügung vom 17. 211311111000. V. 111111 (11-3 11.011111).- .1111616611 1111d 17311611 11811**11111*<1, 12171 11-3 RWWUTUF 6111111 1111521011 §WÉJ 1*1*"'*:11 1113116. _ _ _ M KÖLN. Fryiiwrr 0011 Z'.6dii1_“- i_1r 10111._1:_ I> 11.116 !*?1116 017111 1011 Vrru? 11161116 P.».r161 111 011161211. 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Im Prinzip bin i der Meinung, daß mamwin die Selbſiverwaltung nit mit bureaufratiſhen Maßnahinen eingreifen ſolle; anderſcits bat aber die Regierung au die Pflicht, darauf zu abten, daß die S lbſtverwaltung nur na Mafgabe der Geſetz? g-ſhieht. Ein präventives Eingreifen der Regierung kann nit autge!<loſſen ſein, wenn es gilt, öfentlihe Intere]jen wahrzunehmen. Aber ni<t wo-blgetan war es, cine allgemcine Verfügung zu erlaffen, die au an die geht, von denen ein Mißbrauch nicht zu beforgen ill. Das N01*_(1'i*611 11011611 "11611111 11*a1*___1*.1*.*.1121_.11. W;?- 110 “__-I;.T'ÖH'ZUKJ drs OMNI!WI[1*1111,1§,.11§-UNI_?"111771. 10 11.111; d11-Z 1711011 Y_bcr: 1' 1.1 11? krzxiß, 56171“ E1.11()1*1011121;?11 11111116r 11111" (11.11 0611 61115<11111 xetbrlcjäiaki 1iixdcſwrä111611: 13-3“ O11611*1*11_1*.1_"1.11111x**_,161i;l;11_ 1711 _xdxr 0011 1101111011111 1611 51-111 031101111, 1"11k*.7.11'[l“1“8_ 1.>5_r1111d1.11;.€ 111.“ 11051“ ("7011111611611 11166111 «1111011611611, _1'11116_ (713116b61d1111111'11 11.111 11 0210 ÜÜZCMCZTIC 21:1611711111 D10_(81911<1 0.11 111 d1-11111__zzx.1,11'11_:11 1111- 111111611 dxr (“4511116101“611 1111111111111 _ D61_§?ib11.__0.1_1161 [*_.71116 116 „1101111111111 d65 9101110116115 x1-J1111Z1..1cb1,_ d1616r 111 .1;_*11_4_111.1_7 111111 den gkiößliiÄ-“U 511111“1011101111611. 11Ü111812111<___113<_T_Ci:1 3101111303510:- 1181613, 01711511 di-é YUTÜÖTFÖÉMDK 111111 5111071111, !„57111 lcdrxsiwks .“ .*1- 111101 11111 214011111 1011011 61011101 be: drr U(P'UF'U'U Ekkl>=i11l1x1 ds_s 2101110611“,- 1111 Frisdri-D-Ikwixi 1161101611; (11161) “03111010 ÜIÖL :.:i) .1_1:-- 11eiü'011 d.“.ß déc 531111111101 d.r_G6111'1_11111-.„1111«11 111.131 111*-_'r d1.*;;,_'._1- 11ä11di11k€i1 der «31711111011161'1'6110111: 0111111810111; 3111 2111,36111111<.__ 1120 _16 S1-111101611i6r111111 11< (1111111117 „MM M Marzrégclzi 1,6116" „1.1: ..,-101,- d01951111111 in 1.611 Otmarksn. 115111211 60 dis 11.1_1,117<<11 Bk- biird611 000 R611i11 1111 (1111100010111. 1611 1101011611611 S010106161:*6_11 “1er S<u11ä111116111017110:1. Joi) 11!31106,_1110011>61 101111 111111 11-2 J1116r611'011 111116161 d-“111ſ:.k1-311_ “24.111121 _1111 ?11611 1116111 pxrxßcn. (3061110 111 d11r< Üij-"kkikNi1'211111'_1'Öé_k 1102111111916111111111 "1.13 5.161- 021101111:'11g5.1(r1<1s 110611111111, 1.115 101141d61110kx3111<3 (5511101111119, _110- würdig 111116131 3'11' 51811110610111111 611135 S_Taü'I-INJLZ, d.111111 1161011 Vorg?ben gegen Berlin war b2retigt. Was die Entſcheidung des Oferverwaltung8gerihts betri“, ſo hatte das frühere Ober- ribural die Praxis, ſeine Entſcheidungen immer nur auf den einzetnn E * Pot anken; das Oberverwaltungs8geriht_ hat aber von vornéerein den Vlan verfolgt, enheitlide Grund|äße für. unjer öfentilihes Necht aufzuſtellen , ſcine Entſcheidungen habz:n alîo allgemeine Bedeutung. Das Gericht hat in dieſen Fragen ¿u Un- unſten der Gemeinden entſchieden. Der Abg. Cahel hätte die Möglichkeit des ReHisweges gewünſcht, dieſer iſt aber hier nah den gefſeßliden Beſtimmungen, namentli nach dem Zuſtändigkeits- geſetz, gegen die Auſſichtsbehörde nit zulä!ſig. Ein lehrreihes Bel- ſpiel bat Berlin {on einmal bei der geplanten Errichtung des Brunnens im Friedrichshain geboten; auch damals habe ih auf geführt, daß die Verſagung der Genchmigung niht über die Zu- ſtändigkeit der Baupolizeibehörde hinausging: Im Augeubli>. wo die Staatsregierung ſih a“nötigk ſieht zu Maßregeln gegen das Sroß- volentum in den Oſtmarken, halten es die ſtädtiſhen Be- börden von Berlin für anaebra<t, den polniſchen Sokolvereinen bre Shulräume zu öffnen. Ich glaube, gröblicher fann man die Intereſſen unſerer deutſhen Brüder im Oſten nicht verleßen. Ebenſo iſt dur< üÜübercinſttmmende NRechtſprehung des Obers- verwaltungsgerihts anerkannt, daß ſozialdemokcatiſch? Geſinnung un» würdig mat zur Wahrnehmung eîinzs Staatsamts, dahin gehört au der Fall drs ??Zcbuiz» 111_ *.*-161111011 bſi L_cdnm. _Und 111111 110- 1011111 ker 2171011111111 00:1 2111111 ſ.ziaidxw011a111<€11_B_616111611 1111111- k11r111 in 1"i(1:111'>1*11 Tar11d.1_l_1611, 110 die Juxnd 1051011176111011'1111111 d111<16u<1 11110 der Sixm 1111: D1§51011:1 1111161131a1'611__1v11d,_ eic di:" 1111111611 LGULS 1110 (*I-Mr 611111611311. (301111 1105211111. (Ta11el: Turncn.) W61111Si6(111(-5.11'11'11 1110111611, 65 11.211116 11611 des Shulzen in Nehmig bei Lehnin. Und nun ge- währt tec Magiſtrat von Berlin ſczialdemokratiſhen Bereinen Unter- kunft in flädtiſGen Turnhallen, wo die Jugend ſozialdemokraliſ{ durhſeuht und der Sinn für Disziplin untergraben wird, ehe die jungen Leute ins Heer eintreten. (Zuruf des Abg. Caſſel: Turnen!) Menn Sie (zu Caſſel) glauten, es handle ſich dort 11111? 111111110 nur um das Turnen, 10 ken11611 ſo kennen Sie 110 3031.11d6111011116111<16<1. DW 1110116111101 die Sozialdemoïraten ſchle<t. Die Regierung iſt 1611111 0011 ferner von der P111ck11 111Y<D11111111m d611_111116111_c1„:1_06x 1111- relißiöicn Grmeink? (111 J1111611111ck10 11111113113111011111. „257€ ſkkt1111111,1L Yxrtei 11:11 bikr 6i11e 91111611 511 _G1x1111011 0xr 11111111d6111dkra111€13„_.n * eyeine 611115111611. [11111'11111HEU_BLL Frwfinntgxnxtwa di: P:».cn- v01i1ik dkr Rxaierung? Di_6 0101111112111 11.10 b1r6<11,1t 111112 YSTUfilClY-féf Pflicht dur<drungen, den Unterricht der frei- religiöſen Gemeinde an Jugentliche nicht zuzulaſſen. Die freiſinnige De hat hier eine Aktion zu Gunſten dcr ſozialdemokratiſchen Net eine ergriffen. Unterſtüten die Freiſinnigen etwa die Polen- politik der Negierung? Die egierung war, bere<tigt und verpflichtet und Hnudelte handelte im Rabi11611_11)16r Z1U_$_1111*k111,kétt, WSI“ fix 1111111611111) _113 yzrbinderte, daſ; 0011 Y_Ltim 6111 7171130111041 d6r_Selbſwmivqhimg 111- 11611icr1w1irde War 10 1111'0111111111111611 111, 11116 Rahmen ihrer Zuſtändigkeit, wenn ſie präyentiv es verhinderte, daß von Berlin ein ‘Mißbrauch der Selbſtverwaltung in- ſzeniert wurte Wer ſo undiszipliniert iſt, wie der Ma1111_1ra111011 Magiſtrat von Berlin, darf fich nicbt (1061 016.11? 2112111379116111 der 1716916111111; [):-'LÖWSTLU. Di6 r61111e111911 ſ1äd111<611 Bédötdep" [1011610161011 01116111 ſi nit über dieſe Maßregeln der Regierung beſ<weren. Die renitenten ſtädtiſchen Behörden hätten ſelbſt einem Mißbrauch 0011161111911 vorbeugen ſollen. Bcr Vor der _AUWUTFW Autorität der 1jad111<6n Beborden 13011 “8611111 ſtädtiſhen Behörden von Berlin darf die Regieruzig ZUM 1111u>w61<em Regierung gs zurü>weichen, ſondern muß 1111) etc:- " S fi eta- i 8 ein !*00116k S 101126. _ bltereTrkbxi Ernſt rocher de bronze. / A Ern (fr. VW.): Vgg.): Wir 1611611 ſehen in dexm Vorgehcn dem Vorgehen der 916916- rnn Negie- rung einen unberechtigten Eingreff Eingriff in 016 Helb1jvkrwa1111ng. W600 auch die rgierung Selbſtverwaltung. Wenn au die Regierung den rechtlichen re<tlichen Boden 111<1rerla116n nicht verlaſſen hat, 10 111 ſo iſt doch Ziveite Zweite Beilage zum Deutſchen NeichSanzciger Veräin, Reichsanzeiger Berlin Sonnabend, den 3. Dezember macht; dmcb dur< die Städteordnung von 1808 111 18083 ift die lebſj-zx-xngnx-„g 1161161611. Di6 Leiſtungs" 11110 Yexdienſte kkk HOLSUZCUYU 6111110611 Selbſtverwaltung gegeben. Die Leiſtungen und Verdienſte der Hobenzollern erfennen wir dankbar an, aber mit die1eu1 Gigeziſtande 11.710511 11_6_1*.1_:_-1§ „311 i' diejem Gegenſtande haben ſie nidt1s zu | tun. D:.c Fortſ>ritte Die Fortſchritte der ?chulen find m erſtxr WWK" 0155101110 , dc“: Städ16 Schulen ſind in erſter Linie auf das Konto | der Städte zu ſeßcn, dic ſeßen, die große Summxn 1111 116 311111161111111116- w611d01 baiM, 1011.11 111611r, Summen für die Schulen aufge- wendet baben, ſogar mebr, als die _?116g1e1111111x11s 701151111111111 1301“- ſÉ-reidt- Regierung als Minimum vors breit. Bei 1010212111 V0111cbe'n muffin dt? Skadts_k_16 Licde 111111 S<11l1061611 0611160611. Soilen ſol<em Vorgehen müfſen die Städte die Liebe zum Schulweſen verlieren. Sollen wir denn 111 3111111115011 111r11<- kéhkelj, 11:16 1131808 dkſia'den'.) zu Zuſtänden zurüd- fehren, wie fle 1806 beſtanden? Die Héran ?.iiickort 1111d 9101111111010 ſLinEkZ-Zik 11i<1 11116 BeſMänkzmg der ÖLTZIUYCUVÜTUUC 1161011111101, ſ011d-2111 11111“ 11611611 116 1130211011001; Herren Ri>kert und Barth haben ſeinerzeit ni<t cine Beſchränkung der Selbſtverwaltung gewünit, ſondern nur gegen die Reber/aſſung von O<Uika1111111 110716111 Schulräumen auf dem Lande zn V-rſaumnlungcn 165 B.111-*es de„r L_311d111116 1*r0_1-111611,_111_1_d zu Verſammlungen des Bandes der Landwirte proteſtiert, “und darin 10011211 ſis 1111111111110 11116 Freiſrnmgsn EMTV? 11617. (;_95_111 - nicbt 1>§11, 11111 1161111110011 durch dteEY11w-511111111 d.§ Pr1101111121- ſ<11116126111111115 105111713611 1w11<611 11061 «11101; 11113131 11001011 batten ſie allerdings alle Freiſinnigen hinter ſi. Es iſt ; nit \{<n, daß die Rektoren dur<h die Anweiſung des Provinziakl- \{ulfclegiums ſozuſagen zwiſchen zwel Stühle geſeßt worden find. Di- 16.3 Bckfg'FTm: 111111 11::Übe:febbare _F0111611__1_1:50.*1: “Zw MUNUUI 101116 1161161" D.]!ÜÖ?!" 11:6";“06111611, 1111? 61116111 Y11<,1«.;,1__ 1-61- YOLYÖUZ 0013006011311 111. Da;- A.-1"1'1<1§r6<1 dLs ©1309: ;_111'1 116 S<1116 „ 10011611 Dieſes Verfabren kann unüberſehbare Folgen haben. Die Regierung ſollte lieber darüber nahdenken, wie einem Rückgang der Volksſchule vorzubeugen ſei. Das Aufſichtsreht des Staais üver die Schule j wollen wir nicht 0111111611 0061 ſchwäaJkn, «der 0-3 1111112, WT) 1110Tcx“11-:_11 1 531111112011117111611 1111d 1111 136111 drr Selbiwcrwzltnn; 11111111 1761d011.__ DW 1 S<1111011111 111111; 611160. 1110ßz11gigkn Cbaxakwr 511121 W001 “;.-3 L*;tcr- ; [11111118 Öabsn. _ _ , antaſten oder ſchwächen, aber es muß nah modernen Anſchauungen und im Geiſt der Selbſtverwaltung geübt werden. 5 De | Sulpolitik muß einen großzügigen Fharakter zum Wohl des Vater- | landes Haben. 4 \ | Abg. Std.*“).i (POM __1neint,_ “daß „di:? 11616 VÄVWWITUUI 2-31 1 1113151611111» 11011) 511 11011<11116n uxkr C11611 11:71 Q,!U'kéki 111131611 11111 1 1 Sty<hel (Pole) meint, daß die ſtete Bevormunadung der | ! Regierung no< zu Vorſchriften Uber Eſſen und Trinken führen und j \ Î j | 1 di' 711161716101 311 Maridnejxcn 1119111611 111.126. Dix 313051“. Zl?- Sündenböcke 1111111111790, 161 eine.? Jd10101111211-3 dér 21100161, _16 1161) 1:00 Mi11iſt€rz1c11<111i011 111 “HMS'CM'VÜ 12603816- “L:? “5115111111111“.0 111 5111111111 1.0.11 12111'1'1-7 d6r S010102r61116 11110 111 T111"11111*-,*>c11_[1111111311 111111141? 0.116 01111“) “016 Poliz-Zi nicbt 1611111311011 1131111111 _'*._*61116 161- ailcidinxzs die T.111.1<x, daß 1611111111 6111 _P31c 7191, 1,1031. 01:1 U01itif<kr TM. D;:s *.Sing-Zn 13011 L16d611 _111 1“01Jk?<1'r .:».“1.1_<-; _ WCW? 1111011 1110 61116. 433611 *1111ngsä11ß3r1111Z «1511511511, 11611 V011P1“_11122k_11 1 195,1.„9114M; (1611.70 757.11; di? Merſchen zu Marionetten machen werde. Die Polcn als Sündenbö>e anzuſchea, ſei eine Idioſynkraſie der Miniſter, die ſi ron Miniſtergenecration zu Geneatton [tetzere. Die Schulräume in Berlin ſcien ſeitens der Sokolvereine nur zu Turnzwe>ten benußt; anderes babe au< die Polizei nicht feſtſtellen können. Heute jet | allerdings die Tatſache, daß jemand ein Pole ſei, {hon ein volitiſher Aft. Das Singen von Liedern in polniſh.r Sprache | werd? \{on als eine Geſinnungsäußerung angeſehen, ſih von Preußen | loézureißen; ebenſo kônne man ja das (311111 p;111i';«;-(_-1: 911311011111 111_=5 „117011 161011 *,117 61116 101<6 (5361101111111101111'; 111113 “.):.11'1'Zl1. 1111-7111 d:? 2, '1'*1'13r;61(i1:.1>)<9161116111011 11:11 übsr 121633111101 d6r ds_1.111<;11_Pr-9116 111*_.7;11 116 1).15:-[*11;'1;11116 T1111a1iie beſchiMan 111111116, inkk-L *?153 1301111111): 9161118111117, 1161; Eſſen polniſcher Bratwurſt mit Kobl ſon als eine ſolhe Geſinnungëäußerung anſehen. Wenn die | diter:eichiſGe Regierung ſih über die Artik:l der deutſchen Preſſe gegen die habzburgiſhe Dynaſtie beſ<weren würde, würde die preuß]? Negierung ih die Hände 171 U_11_ſ<uid_ 10.11.5060, F?.311l 116 P0l1'_.1 111 P-6111;.*11 1211111611 0111 die 10011111an 35111111501111191 .1115 10111 '11151111:;* _ i*-“.*1'.';.*:'.1211, 11116 |C MZmſt-Zr 0011 „13111111111116111 001111111; 111111111211 10:11 . 0511611611, 1111? 111.11 Tcirvedos die P01611__ 71:1 _"13711111111' .'-,___1.':1*;*11. 11.11111'11'11'1“ 10011 PddßinLTki bat behauptst, 01-3 50291: 17:12:11 100311 .*: 3170111111611! 1111711111; in Unſchuld waſchen, gezen die Polen in Preußen müſſen abzr die polniſchon Zeitungsartifel aus dem Auslande | herhalten, wie ſie Miniſter von Hammeritein vorführt. Er hat nur no< | vergeſſen, wie viele Torvedos die Polen ¿zur Berſügur g_ haben. Miniſter von Podbielski hat behauptet, die Polen hätten 40 Süter Pommern gekauft; als wir iim 111111 “0111 51111011 115111611, 11114110 11.11 .1115- d6111 ;?131102. Dic D1ar11112'1161111111 1111? _“;_111:k,1-11*:11:1,1_ SdfdßRUixK '11'1 1111111161511611. ihn na den Namen fragte, machte d aus dem Staube. Die Drangfalierung und Schikanierung- Sokolvereine ift ungeſeßli<. Wir P011711 1011111111 11311:'..;110':_x111, 0:_*_* 101.111, 110111010111 P101-1.111611 gkma<111*6;d_611, 1111“: " *111_1:.* 3 1111.11 111111, 106131 111 003011611 111112 dic Polen ollen zu heimatloſem, brot loſem, krafiloſem Prolctariat gemacht werden, mit dem die Zukunft nicht mehr zu renen hat; die Tätigkeit 1.'L'.*_ -*.“,(*k__1'1.“1* 11:11 111111 1:1??15- w.d1111 11:11“ 11231556117011161 116001111110610611, 113 _ _ _ Und 1111 Rccdt 161“ 53301611, ber Sokolve kann nicht geſeß- widrig und ſtaatsgefährlih genannt werden, 12 | el und ein Recht der Polen. Von “(€; 1116111611101 11110.“- 1_1*.1_-'.* 1.1 1.1.;.5-r 1161.1„1, der Regierung wird uns ja 1mttr geſagt, wir 11111111 11111616. Naé'1011a111111_ [**-11.17.1711, 11) 13.16 1261101111060 11611111. T111< dürften unſere Nationalität behalten, fte ſolle uns genommen werden. Durch alle “ci.“ Liiax;11.1i*;11s11 „*.-„11.111105 *..*_1_1d_111*r das.? Ed.,6711'11 61'11'i<1. die Maßnahmen gegen uns wird nur das Gegenteil erreiht. Die Polcn 10610611_11-;;'k.d_9 111 11111 10.110606" S16Ü111ig11a131116 (1211151011. Polen werden gerade zu einer politiſchen Stellungnahme gedrängt. Schon di“: (7511116113 ch POi-TU 11111 1111 ".*-„;_;;1 * “ ' ' ' ' -1 . 1 . *" ,“ „1, der 3111111111.“ 0610111611. WM w1r 106rcc11 1151. 011.111 1011-21 21.11. 11.- 10.101611. Mi1111'161“ dsr (1611113111611, [1111611111105- 111111 * „,s. -- ; “**. die Eriſtenz des Polen gilt für ntt 7A er 2 , G 4“ » 5 Net d, der Familie verbieten. Aber wir werden troy allem kaltes Blut be- wahren. Miniſter der geiſilichen, Unterrichts- und angelegenheiten Dr. Studt: Meine Herren! Ich hake meiner geſtrigen N:de gleich die Beſorgnis geäußert, daß der Weg, den Antragſteller mit der Interpellation beſchritten haben, feine Schwierig- feiten i Materie des ôffenl lien Nechts genaue Kenntnis ein beiten zum Teil außerdem fo verwi>elt liegen, day iſt, ſi auf Grund eines mündlichen Bortrags einen genauc! bli> und ein feſtes Urtel zu bilden. Die Erfahrungen, die dieſer Bezichung im Laufe zu Anfang ; „») - Ü-[JQ1.§.]CU ÜLan „B'.- x. Liix [. “.).71'8i16 HPM! J!!“ L*aic 111311101 111151: RM ,1T.*i< "111" BLIPLZUÜJ 1175111711, da?“; 0-1 2sz, 1.11 5Il1111.:„71 [[*1 11111 dsr F1'.1611*'11.1éi01: 06€1>xi€1c11 ?..1'01-11, *.*2116 >>111_*:_._. »;- k-xitcn * 117111011.“ TIL? 03-011: 11:15611 131111715 113.121.“ 316111111115 6111 11611011 1*1*;1“T6i[ .111112-1-“51-111 ***.11121'1117ck11 T1<gc11, 1:1; 111, 11.11 .1111" “77111111? 6106-5- 1113171101367“. '„7301110515 1111111 gxx. 11111 1111 111“. 1611141 111161 711. (“112611 * 11' ('“-1111211115071, 7,1." chi-r 238111711011, 1111 LMM? 311 “*Z11111'W. ' “* ..l „.. “*.*" . . dict?" 1011716, 11.» .-.* 11.1; *..-. 11.1 "17416111, 11-3 6110.15 “ Ü _'__'_ «(1-33 >:11.1.1-11 .11>-;“'i1“_"1"* 17.- ,* .*.1. LIÖTQQU, [ 1-3." ISBN,? dcr „*.*-610311 [.;-("cm T) ** .1*'- 1115-1111 17.158, ÜLÖCU 21-316 2151041711 déſ1.111g,1, 11;-d ich 1111171 101110176011, d.11_': 111 1311111126d611611 ?][1151'11'1135-11 .?61' 136111131 1716116.“- “1111 10.1: 31011111 1“ 001_;610111111611 12.1, :*.1 111) 011116 w.;ik-xm» [*.*-.*"; 1116-1 10:171', 10-311»; iH 1111111 ZNS (55.1221: 05:1 :6-16111 511 1111 111 '."(xé'd-UÖ 11;1*-111611 11111111; I> 116116 111151) 11111 1001115. 11-1Q111111s z.“'l*.1€-11"1111111 6:1 111::.'1 *ſt .1111 07.111- E110116111111 .',-.),1-3111'1011 12111 211111111101, "011116“.11111161 13.11, 1.1"? dic ÜZZNHZCZTUTV '.1'1'1111111g 061“ 111311111 11131301“ 010.11 [.1" 11211511: 111, "1.11116111151131'1: 16";1111151115,!I:61'10.111111111'0:11 s e E S bieten würde, weil es N um elne bandcli, die e€etroas T | d 4 e. tiefes Sludlum abgelegen iſt, «L qun od eiTOrDErt, i der Debatte der beiden letzten Tage ge- mai habe, haben dieſe Beſorgnis beſtätigt, und ih muß konſtatieren, daß in verſchiedenen Ausführungen der geehcten Herren Vorredue: JFrctümcr vorgekommen ſind, die ih ohne weiteres beſeitigen könnte, wenn ih nit Ihre Geduld von neuem zu ſehr in Anſpru nehmen müßte. Ich werte mi auf wenige rehtlie Ausführungen zunächſt auf eine Erwiderung gegenüber dem Abg. Ecnſt, der behauptet hat, daß die überwiegende M-inung der Herren Redner dahin ge: gangen iſt, daß dem Erlaſſe der Uni rriét8perwaltung vom 17. 1103111011 00115611 Jadrw di6 1651111511“ (551111111116 161716, “112.116 „Zyx 9:1, 1.1 di.;x'kr "LULZLLLLI'l-ÖCÜ 111 131 (,“-7.111 1111111 11111111: 1111 (5325611161, (*I 111 00.1 1:31- 16'" 111.111 1611, 1151) zu Tisſxrn 17741116 06111111 10.11. 17.5“:- 111 12111 dic 0311031111111] 1111 3111 ("111045611 [1.11 der pri'fxiixiſäi dis V01'11.k**11-_“* 1*-.'x„11*.“i.611 11701d€11. O'»: 'LH-".;, (511111 111111 “1111 311.1, é1161.:611 (1116110101, *.",71 1i<1xdcrwal111x111 11111 171.11 ;i.)1*.15_'5'.11:111-.11 "16:1 1cchili<ix611 2102.11 111.111 VUUffZ-“x [*.1111“. (Fr [U11 k-Uk 111", 11:7111'11, daß 111x1111'ri-I'11I- 's-"k W117"! “TTT“ 18.J.1171i*111.d-F11*Z era11fbc“>:1*:xrc11 111017-11 161. “5.1, 1154.11: **,“:11'1'1-11, 1.100“. 111111111) 311 dcm ZMF? 116721'613e11, 11111 Jlé11611 1,11 1*L71*811€li, 125, 161 “51115: dic €<1116 i“( 5,1111" V6ra111'1a11111111 “0:0 SOKO --- 11: 6111er 0111611110111111111-6:1111111111 T1“.1d'111011 111 Dk'! (***,-5116131111111»; 103 131111213111)»: SUMO 1161? L15111l1.211g ,;611111dc11 11.11. 271117 , ZW 'VW-11 11,70 201111 die: 1161161156c311611 Wctia>t11113611 QUfgébWt, 7111 ?*“11 111111111011 H611'1'1: 1071 2151702125 1111111 10111011, 1.11; 1111 VMLÖ'W'UKLU FÜÜC dis 1111111111111106r1ra11111111 d*.11ci).1115 k0r1€11 53116111“, 11561111 11' 11<1111C11111< >50 November vorigen Jahres die rechtlice Grundlage fehle. Meine Herren, in dieſer Allgemeinheit iſt der Saß nicht cihtig: im Gegenteil, es iſt voa ver- beſ<zänken, ſih zu dieſem Erlaſſe befugt wor. Es iſt nur die verwaltung an Jm übrigen hat der Opvortunität des Vorgehens bezweifelt worden. Heir Abz. Ernſt ſelbſt im allgemeinen ane:fannt, daß rihtêverwaltung mit ihren Maßnahmen deu rechtliGzen Boden nit verlaſſen babe. Er hat nur be: ängelt, daß meinerſeits der Geiſt des 18. Jahrhunderts beraufbeſ{<woren worden ſei. Ja, meine Herren, das ift lediglih zu dem Zweke geſd;ehen, um Ihnen zu beroeiſen, daß der Saz: die Schule ift cine Veranſtaltung des Staats — in eiver anderthalbhundertj¿hrigen Tradition in der Geſetzgebung des preußiſ<hen Staais tete Vertretang gefunden hat. Auf | Say VNTTÜCU [*.11, 1:11: dxs 7116111 1:61 S<1113111ſ1<1 1:1 1113116111170 IMM 111161300751191 “1115511 3791511. 06111*a11u1'.11Ir-:>)?60 d01161111611Glumindxn, 11611171? „ie Z<111611 eiirwsdcr 161011 11111 “1111." 51911611 erricbtst Wer habcn ſi< dann die verſchiedenen Betrachtungen aufgebaut, ‘die den verehrten Herren ten Beweis liefern ſollten, daß im vorliegenden Falle die Unterri<téverwaltung durchaus korrekt handelte, wenn ſie namentli den Say vertreten hat, daß das Necht der Schulaufſicht in zahlreichen Fällen übergeordnet iſt den Selbſt- verwaltungsre<ten derjenizen Gemcinden, welche die Schulen entweder ſelbſt auf ihre Koſten errichtet oder in idr EithUkU 11061110111111611 11.1k811. ihr Eigentum übernommen haben. Damit Sie 111161 1111111 ctwa 111 der Annak-me gelangsn, daf; aber nit etwa zu der Annahme gelangen, daß das lcdigliä) 81116 lediglih eine Praxis dcrU1112111<15061Walt1111g ſki, dic [10013110 11111110 ſub 611111161611 [).Ö'k, 10 11111116 161) der Untecrihtsverwaltung ſei, die proprio marts ſih entwi>elt habe, fo mache ih noch darauf a11111161kfam -- aufmerkſam — und ich 106rde mich ih werde mi in dic1'6r BSZiébllng 11:11 1111111116 Säßk [1611111501611 ----, daß die C111ſ<6idu11116n des Lb6102110.:111111zisgeri<ts d6r dicsſsits bechztcn 1111d cht dieſer Beziehung auf wenige Sätze beſhränken —, daß die Entſcheidungen des Oberverwaltungsgerihts der diesſeits befolgten und jegt zur Gclturg gebra<11n Geltung gebra<hten Praxis in ganz zwcifelßfrcikr W015? zweifelsfreier Weie zur SsiiL Seite ſtehen, in einer Weiſe, tis ſelbſt die Außfübrungw ſelbſ die Ausführungen des Hsrrn Ab11.Caſ1'el, Herrn Abg. Caffel, der mir ja in vielen Be- ziehungen RLM 1169615611 Recht gegeben hat, nur in einem weſentlichen cinem weſentlihen Punkte nicht - nicbt — nit beſeitigen konnten, konnten. Es iſt 1. ¿. B. im 36. Bande der Ent- ſcheidungen dcs Oberveertungßgcrickzts Eut- \{eidungen des Oberverwaltungsgerihts mit ganz klaren Worten fol- ;.;„,_ (1111. klc'211 Et S C Lil dieclen ibr Vor Eben Vorgehen tief zu beklagen. Seit der Verordnung 13011 von 1817 und dem8 vg Erſcheinen des Landrechts haben wir doch do<h Fortſchritte ge- gendes außgefübrt: 5 v-waxr 1101111211 3.111er .1171361' «111111 3102111 (1611-01, 11115 5.2P7'1:'*,:1*11i1"1 kijié PIK)! ; ' H111d1$01d6161161 11111 i*1 1111311111111) "311 d1'111 510-711 11aatxg.féid111<, 1111d 6111 (Erlaß 10111 10.111 1.9 1010116116 S1*-1*.1;*.;-6 111 „_ 111101611611 1671391110 23011171111 .*1x11'1ka11111'1701d-711, 1.11; 11: 1141011111311“ _ di: 'Mit-„'r- ' ausgeführt: | vember vorigen Jahres außer allem Zweifel geſtellt, und zu pflegen iſt eine Pflicht | | Hand vorbereitet und iſt hauptſächli<h zu dem Zwed> ſtaatzgefährlih, und ein Erlaß will ſogar die polniſhe Svrache in | ſchiedenen der Herren Vorredner anerkannt worden, daß die Unterri<ts- | die Unter- j und Königlich Prcußiſchen Siaafsünzeiger. L90-M Königlih Preußiſchen Staatsanzeiger. 1904, „Steht auch da-Z 11616131i<e RLÖT d6r au das geſeßlihe Neht der Städte znr Selbſiv6r- 1115111111111 11111) Beauifickytiwmg “111161“ 1:1:11111111-11111 V0ik§1<ulen zur Selbſtver- waltung und Beaufſichtigung threr kommunalen Volkéſchulen außer 311061161, 10 111 10:11 600.110 1111511*6':1;*271;11 :.“:11 k01111111111aler1 Zweifel, ſo iſt to<h ebeuſo unzweifelhaft dem fommunalen das ſtaatliche Recht k?!" €Z*6'0111.1=.111"1<11 111111110111161.“ N1111, 11161116 HMM, ſtaatlihe Reht der Schulaufſicht übergeordnei.“ Nun, meine Herren, iſt, 11.11“, 116 Wadrmn] dcr 111116rri<11i<611 Und Pädagogi1<611 J111c1'61'1111 «110111111, “(ic 10.761.111611 “03311 111111011 baden, 11611 (3711.11; 00111 was die Wahrung der unterriätliden und pätagogiſchen Intereſſen anbetrifft, bie weſentli dazu geführt haben, den Erlaß vom 17. *)10'361111'.r 0. Novemker v. J. 111 11616 k0x13111110 Fkrm zu 011011611, dzfii; 011< 111.6 (5120611611001 16-5 T(»:106111*<:11*«'1111§.1c1i<15 111.1?1160011d 1361051611, dix 1111 'ZZJVU1106 011361111111 111. in dieſe kfonzinne Form zu bringen, dafür au< eine Entſcheidung des Oberverwaltung2gerichts maßgebend geweſen, die im 23.“ Bände ábgedru>t iſt. Da wird als dis “3111ng116 021" -Z>;11[.11111"11131 1111106116111: .Dieſe“! A1111*1.;i'1 1071 1611.61 111161 11611-11, daß“ UMCNÜYT 1111d (F11i-Ji1111111 der J1:.1611d 111 10:1'*61"1Tck*61, ((“11111JFT 1111'0 1111115061 die Aufgabe der Shulaufſicht hingeſtellt : „Dieſe Aufſiht ſoll ferner ſiher ſtellen, daß Unterriht und Erzichung der Jugend in körperlicher, geiſtiger und ſittliher Hin- 1*1<1 11161311 16111 0115111131060 WKL; 11.71 d6111Z111-“r1'116 165 ſicht überall dem allgemeinen Woble und dem Intereſſe des Staats 61111016<611d fich 110115161611.“ UND 111111 1'1'1 .1111 di6 («6111176111111 1311112611111613011 11.11311ixdie11 11111 11111 dis AULÖFÖÖÜS Trxr: *00111 10 Z11111 18,34, KZ“ 111 d;“, 2735.1-„121111111111111 0810116011111 111 iind (H.-“x*.„:.-:-1'-.';111 5111, ann BIND ;. 1iÖi'Ö1I1711.11. „ 1161151 €-:*: entſprechend ſih vollziehen.“ Und nun iſt auf die betreffenden landrechtlichen Paragrapben und auf die Allerhöchſte Ordre vom 10. Juni 1834, die in der Geſe: ſamm”kung vêröffentli&t iſt und Geſezestraft hat, Dann Bezug g genommen. | heißt es: „Sie 611116111 1111) 1111171 117.01“; .1111 Z(T111111cixk 1111d ©1111 '.“LS ULLTSUZÖZÖ 1111 .*.Z11311116111-N, .*.111 216 W301 201 Hiiiéledrxr, die 3.101 dsr 'SÖjiicr 11115 daz S<x17,'.1*1'.11, 1031.10 “(11111161 1.111.106 311161; 0111" di? ZZR 2111? Tſicdxißkxit 7:11" .]1151111?Ö1111'11k.14 “360121 11110" U;:d 111111 101111111 .111 Satz: „T0 Z1111.11111,1k6'11 dxr S<1=1zd1111111111611, 1111 61116 “167157621116 11111:r11(1111;.11111:«11 da-I 1111 Öff-ZULTZÖZU 51101111: (5150116711311? 111 16- 111111111611, 1111d 1803111211161", 1, ." : 11 11111 116171111- r . 11 111 1101611151: gcni'1zs11,51101116111716110111501111160 1131, 111 1116r11.111'> 6115111071111» 111 chiZci :*.1 31013611, 11111? d6r€11 1811181"? Ü461111111I,1[71?11 1163111111616112111- *.*!)011111111811 1111004611 “)ÜÜÄTTLlck 111 110112", (115 116 1111.11 1111.10 11 :*. 0 11111111; c 11 0d61' 11711411111116116, 111 C 1 (b 6 211111111111, Z11111<1611 0d61“ R611.11011151 T1": Jugend 1111511011611, 116111111611 111111.“ Tamir 111 116 1110111112 (5510111046 ch (311.215?- 00111 erſtre>t ſi< ni<t bloß auf Sculzult und Gang des Unterrichis im allgemeinen, auf die Wahl der Hilfélehrer, die Zahl der Schüler und das Sgullokal, ſondern darüber hinaus au auf die Zahl und Tüchtigkeit der anzunebmendcn Lehrer uſw.“ Und nun kommt cin Sah: „Die Zuſtändigkeit der Schulabteilungen, für eine beſiehende Unterrichtsanſtalt das im öffentlihzn ntereſſe Erforderliche zu be- ſtimmen, und feſtzuſtellen, dêr Unternehmer, Um dieſèm zu genügen, zw u nterlaſſen oder zu leiſten hat, iſt hierna< ebenſowenig in Zwetfel zu ziehen, wie deren fernere Befugnis, ihren bezüglichen Un- ordnungen inſoweit Nachdru> zu geben, als ſie \M{ädlihe Unordnungen oder Mißbräuche, welche Bildling, Sitttlihletit over Meliatoltial Der Fugend gefährden, Verbuten Tann Damit iſt die re<ilice Grundlage des Erlaf:3 vom 17. 2110- 51011 11011 “061011 0:11.“ 1111,.1*1*,111,“zix1k111 11011 1111.11 .*.1:_.*,1*31r6'1"611 1D CLI 6Z1161 B-xk-Öxx-k, wcrdcn k.*.111*., 1.71011'1151126 41.110111) 11:1,611 1116410111 “Fixxiékrdmzxi', 1011111: 116 Ti!“ 0711.77 11"; 0.711 1.111116r 011111111111, 11111 1111161111116;- 1611 “01.1111 “IL11;11*6'11<T1111.',.11, 11-3 1611 3.71.1133“; 511 TEU ((,"1'*11([>.i12111'J€11 16-54 TL*.".1411104111119-51761"16010 1011111, 111111 611'dlici) 611111131 dW 21112111 dcr 111112.11<221$111*.*11;1111,3. .1111 11." VSLWLU- Säx1111-Z111111k 6§113 (6101116 (7111110111011), „511. 111111, 111 WWW (701111111'13117'1-71'1111. 17“? 1.10.1611: 11111 111111311110, 01 1.159.111 23111111 11551111 TZ63311111U'111211111 415111, (1511111013159 1111*1,;-;11 101111". 21.13.1116 Hér1'331, 1-11 [111 11.1 71.1ka 11011 F111311-11711161111ßrcz“,.“.11 1111d 17.106 10.111111 i.. 11.796111 71,111 .11-3 1111 114111111011 71011 (01611151 “.:.“0 (111.15. ,].1111 .111- x111*.“:.1.11.4013 1:1 11.41.11. ZII 111.“ 1-:* 111011 111111111 ..:-xx.*.*,*'.*..'<«.? 1161.11 1.7) W-31111: 11111 (“11171 d-31- ' ' :(.-„1711111 1.011.171» 19.111) „*:,11'17 111111“ 1-"1 "501- 11:1 “;?“79'. ***. 0.» 121111" . ;".(11 1:12: :?".7 1€*:1?111;'.“'»*1;- 2101- " U11x1<i1<$5 i*.11?.6 131, 121." 1-311121161113311) .*111-*-.1'.'11):'. No- zwar von deren volle Unabhängigkeit wohl nicht angezroeifelt was einer Behörde, werden kann. Nun wente i) mi gegen diejenigen Ausführungen, welche die Der Erlaß iſ von langer ergangen, um gegenüber den vielen Anzweifelungen, die den An an U Den Entſcheidungen des Okerrerwaltung2gerichts haben, nun endli< einmal das Net der Unterrihlsverwaliung, auf die Verwen- SgHhulräume eine gewiſſe Einwirkung zu üben, in tlarer Form feſtzuſtellen. Es handelte #< nun darum, ob gegen Berlin ſpeziell die Anwendung dieſes Grundſazes erfolgen ſollte. Meine Herren, ih bin ein Fcind von Au8nahmemaßregeln und habe es auh< in dieſem Fall als den rihtigen Weg erachtet, den Erlaß ganz all- Monarchie zu treffen. Ich habe es \<on geſtern autgeſprochen, daß, wenn i< Berlin mit einer der- i Anordnung getroffen hätte, gegen mich der Bor- oben worden wäre, es handle ſich um cin tendenzióſes Veor- r Allerdings hatie ih, wie ih geſiern au< auszeführt , (“0110 Ü461.7;.Z.111"=1,1.1, 01610111 PMI 11.5.5111 “(11111 1135.11“ 311 ').“:1'. 11117.“ .'11?1;1*i1 111.11 di.“ 1131111614611 111:41*Z?:,101111.1:(n J:.161'11-x11 111 1.1“ .;.*11.$1'1'611111*11 „70:01 1.11“ 01.111117» 511011111511. 11*.'il („71.111 111 6111-51" 1.111),-,111.1'-'3111PUK“.- 511 1*1“'“.11111'11, 161961“ 07:16 1611 6111011111: 411701, „631151-11 1111111“. TU .:":1'1' “211,1. (5111.11 1671119111“ 111 “1-51 *!*.11',T1*'H.1_*111111 161 *De- 111;11111"1-„ d(r [12.1.111571'121“)11R11111-“11 111111 ,.101:5111.i,'_„1*11 1513.3'F21131. 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Jeb [11116 1110 16101106r11ä11111< 0011001616131, daſ; der „err Akg:“010111tk_8111€ grdßC Poicnredc 111111611 Ernſt vermißte în Hantbabung der Be- fugniſſe der Unterrihtéverwaltung cinen großzügigen Charakter. Ich Abgeordneten, abgeſehen von der gegenwärtigen eine Stadtgemeinde zu bezeichnen, die gegen mich daß id ihre Selbſtvcrwaltungsrehte auf ih ihre Verufsfreudigkeit auf allgemeine oder generelle Auéführung dieſer und Zurükſezung ſicherli<h nicht ge- hervorheben können, ra Cr bitte den Herrn Streitfrage, irgend den Vorwurf erheben tann, dem Schulgebiet niht beachtet, daß dieſem Gebiet beeinträchtigt und durch Maßnahmen Ur die Ari der Maßnahmen in ihr dos Gefühl ver Kränfkfung hervorgerufen hätte. Dieſer Nachweis wird | lingen. Ih habe im Gegenteil geſtern ſ{on daß i< vielfa dur rerſônliches Eingreifen langjährige Meinungs verſciedenheiten ¿wiſchen der näcdſten Verwaltungsbehörde und den betreffenden Schu?gemeinden zu {lichten Lage war, und zwar ¿ur allgemeinen Zufriedenheit, nit ia lezter Reihe zu derjenigen der oDEer in der betreffenden Stadtgemeinden. Ih glaube, die Opportunität de®ë nabgewieſen zu haben. fommt es auf die Fi ì Erlaſſes an. Bereits geſtern habe daß dur< die Art, wie die Ermächtigung teils den bebörten, teils den nä<ften Aufſilsbebörden zu Genechmigungen und Uebertragung derſelben an die betreffenden nächſten Sghulbehörden, die Shuldeputation uſw. erteilt worden iſt, die Wünſche derjenigen Herren gegenſtandsïos geworden ſind, die mir den freundlichen Rat gegeben haben, in diefer Beziehung re<t weitherzig diesſeitigen Vorgehens Art der Aus- ih betont, Gemeinde- generellen Nun Ii lil u ſein. ; Meine Herren, damit kann ih dieſe allgemeinen Betrachtungen verlaſſen und wende mi< nun gegen den Herrn Abg. Stychel. Ich habe als ſelbſtverſtändlich vorausgeſeßt, daß der Herr Abgeordnete eine große Polenrede halten würde --- 1110 M 11111 1111165 ?1166111 1111d 11111e Gew0d11116i1 --. — das iſt ſein gutes Recht und ſcine Gewohnheit —. Das 0.106 ich (1161 aMrdingZ 1111191 116111111161, dnſ; rr habe ih aber allerdings ni<ht vermutet, daß er ſeine Rede mit d$111 2101111111115111 1111 €*. 1111 “311111. Fr6€161111 0011 chltß [161311111611 wiirde: KkLUÜJC i1111! Damir [1.11 dcr H211_Abgcc_)r_dnete, dem Vorwurf gegen den Herrn Abg. Freiherrn von Zetliy beginnen würde: Kreuzige ihn! Damit hat der Herr Abgeordnete, wie ich ih ihm nachbar 0111111061160 naher nahweiſen werde, in 6111 Ws1'1161111611 ,16111111111. Jch 110111 ein Weſpenneſt gegriffen. F< will zunächſt a11116mei11 »Man-311111151611, da[; allgemein vorausſchi>en, daß der Hcrr Herr Ab- gcordnetc 6111611 angkblichen geordnete einen angeblihen Erlaß 1613 U11terr1<ls1n1n1116rs, tes Unterrichtsminiſters, betreffend die Familicnſprache dcr p0111i1<611 Familienſpra<he der polniſchen Lehrer, 6111011111 bat. I>) erkläre“, erwähnt hat. Jh erkläre, daß ein derartizer derartiger Erlaß 0011 von meiner Seite nicht ni<t ergangen iſt, und daß die bezüglichew Zeitungsnachrtcbten bezüglichen Zeitungsnachrichten auf Jtrtum beruhen. Ich Jrrtum berukben. F< nehme gern Veranlanung, Veranlaſſung, vor dem hohen Hauſe dieſe Berichtigung eintreten zu [offen. laſſen.