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Koften werden balbirt. halbirt. und tüchtig Reg.-Bez. Trier: und kann deren Stand Berlin, 13. April 1885. N a > t r a 9 Nachtrag zu den Mittheilungen über den Zegenwärtigen Ew Fetigon Stand der Saaten in der preußiſ en preußiſhen Monarchie (S. Nr. 82 des „ReichS-Anzeigerö“) „Reichs-Anzeigers““.) Provinz Oſtpreußen. Reg.=Bez. Reg.-Bez. im Ganzen gut überdauert; überdauert ; zur Zeit als ein günſtiger bezeichnet bezeihnet werden. über einen ſchwachen {wachen Saatenſtand geklagt. jahrsbeſteüung jahrsbeſtelung hat bisher nicht nit begonnen wenn jedoch jedo< anhält, dürften die nommen werden. Provinz Weſtpreußen. 1) Reg.:Bez. Danzig: Reg.-Bez. Danzig : Die Saaten find ſind im Angemeinen Allgemeinen gut durch dur< den Winter gekommen. Mit der Frühjahrs- beſtellung beſtelung iſt zum Theil auf leichtem leihtem Boden begonnen worden. 2) Reg.-Bez. Marienwerder: In einigen Kreiſen ſcheint während des milden Winters eine geringe Beſſerung des Saatenſtandes eingetreten zu ſein. ſcin. Die UnvoÜkommen: Unvollkommen- heiten der Herbſtbeſteüuug HerbſtbeſteUung werden ihre Wirkung auf einen ungünſtigen Ausfal] Ausfall der Winterunchernte noch Winterungsernte no< in großem Umfange ausüben, namentlich iſt eine ſchwache ſhwache Strohernte zu erwarten. Die Frühjahrsbefteüung Frühjahrsbeſtelung hat no< nicht begonnen. Provinz Brandenburg. , ]) 1) Reg.-Bez. Potsdam: Die Winterſaaten haben den im AUgemeinen Allgemeinen milden Winter mit AUSUahme Ausnahme der Oelfrüchte, welche durch dur den kurzen Froſt im Januar geſchädigt geſ<hädigt ſind, gut überſtanden, doch do< läßt ſich ſih z. Z noch kein Z. no< fein ſicheres Urtheil über die Ernteausſichten Ernteausſihten geben, da ſtarke Na<tfröſte Nachtfröſte die Ent- wickelung wid>elung der Saaten zurückgehalten zurüd>gehalten haben. Die Frühjahrs- beſteüung Frühjahrs: beſtellung iſt meiſtentheils zurückgeblieben; nur auf leichterem leihterem Boden hat ſie im März begonnen, wird aber jeßt auch au<h auf ſchwersrem ſhwererem Boden in Angriff genommen. 2) Reg.-Bez. Frankfurt: Die Winterſaaten ſtehen im Ganzen befriedigend, auf leichten leihten Böden weniger gut, wie auf kräftigen Feldern. Die Weizenſaat ſteht verhältnißmäßig ſchwächer ſ{wächer als die Noggenfaat. Vorausſichtlich Roggenſaat. Vorausſichtli< wird beim Winterkorn eine ſchwache {wache Strohernte Plaß Plat greifen. Mit der Frühjahrsbeſteüung Frühjahrsbeſtellung wird gegenwärtig begonnen. Provinz Pommern. Reg.:Bez. KöSlin: Reg.-Bez. Köslin: Die Saaten haben den Winter im Ganzen gut ertragen; ihr, ihr Stand iſt durchſchnittlich dur<hſchnittli<h ein normaler. Die Vorbereitungen zur Frühjahrsbeſtellung haben meiſt begonnen, find ſind aber in Folge der im März aufgetretenen Fröſte im Verhältniß zum Vorjahr noch erheblich zurück. no<h erheblih zurü>. Provinz Schleſien. S@hleſien. 1) Reg.-Bez. BresLau: Breslau: Die Durchwinterung der Saaten kann im Allgemeinen als eine nur ziemlich ziemlih günſtige bezeichnet werden. Die Nachtfröſte im März beeinträchtigten die Ent- wickelung widelung der Saaten, und erſchwerten Und erſhwerten und verzögerten auch die Vorbereitungen zur Frühjahrsbefteüung. Frühjahrsbeſtelung. Wenn auch die Zubereitung des Ackers A>ers faſt durchweg deendigt durhweg beendigt iſt, ſo hat doch do die Einſaat bis jéßt jeßt nur auf den leichten, höher gelegensn Böden erfolgen gelegenen Vöden exfolgen können. 2) Reg.-Vez. Reg.-Bez. Oppeln: Der Stand der Winterſaaten iſt im Nügemeinen dcrartia, Allgemeinen derartig, daß die AuBgleichung Ausgleichung der ungünſtigen Einwirkungen des Wintsrs Winters bei nur einigermaßen gutem Frühjahrswetter S GrMmetter wohl zu erwarten ſteht. 21121an Weizen und Raps aben am wenigſten gelitten. Viél Viel Näſſe im März hat die Frühjahrsbeſtellung der Felder zum großen Theil no< ver- hindert, und iſt iſ deshalb namentlich namentli mit der Einſaat erſt kürz- lich lih begonnen worden. Provinz Sa<ſen. Sachſen. 1) Reg-Bez. Reg -Bez. Magdeburg: Die rauhe Witterung hat zwar den Saaten im Allgemeinen noch nicht geſchadet, die Saaten aber zurückgehalten. zurü>gehalten. Bei baldigem Eintritt einer günſtigeren Frühjahrswitterung kann noch eine gute Ernte erhofft werden. 2) Reg.-Vez. Erfurt; Reg.-Bez. Erfurt : Die Saaten haben im Allgemeinen den Winter gut überſtanden. Nur in den Fluren der Höhe- dörfer haben dieſelben durch dur< Froſt und Mäuſefraß hin und wieder derart gelitten, daß fie zUm ſie zum Theil mit Sommergetreide anderweit beſtellt werden müſſen. Mit Mil der Frühjahrs- beftellung beſtelung hat wegen zu großer Näſſe des Bodens und in Folge der ſpäten Nachtfröſte größtenthcils noch nicht größtentheils noh niht begonnen werden können. Provinz Schleswig-Holſtein. Reg.:Vez. Schleswig- Holſtein. Reg.-Bez. Schleswig: Der Stand der Saaten iſt bisher dur<weg durchweg ein recht ret befriedigender, ſtellenweiſe ſogar ein üppiger. Dies gilt ſowohl vom Roggsn Roggen als auch au<h vom Weizen, Weizen. Die landwirthſchaftlichen landwirthſchaftlihen Arbeiten aUer aller Art find durch ſind durh das Wetter in ſsltener ſeltener Weiſe begünſtigt worden. Provinz Hannover. Landdr.-Bez. Hannover: Der gegenwärtige Stand der Winterſaaten iſt kein beſonders günſtiger; es giebt viele dünne und ſ<wa< ſ{hwach ſtehende Saaten, jedoch jedo iſt an den meiſten Stellen der nöthige Stamm vorhanden, ſo daß bei günſtigcm günſtigem Verlauf des weiteren Frühlings die Saaten ſich noch ſih no< gut ent- wickeln ent: wideln können. Provinz Weſtfalen. Reg.-Bez. Minden: Der Stand des Roggens und Weizens wird faſt ohne AUSnahme Ausnahme als ein durchaus befriedi- gw er, ſteÜenweiſe Svader, ſtellenweiſe als ſehr guter bezeichnet, und der Hoffnung UU Ye ertragreiche au Îne ertragreihe Ernte allgemein Ausdruck Ausdru> gegeben. Mit den rbereitungen zur Frühjahrsbeſteüung Frühjahrsbeſtellung iſt faſt überaÜ begonne- auf trocknerem überall begonne. guf tro>Œnerem Boden hat man mit der BeſteUung Beſtellung ſelbſt ſ<01dden anang gen-Öathi N ſſ rovtnz e en: a au. ',Neg*-B?3'"Liesbaden: {<9 den ns U T Rat rovinz Heſſen-Naſſau. » Reg-Bez. iesbaden: Der Stand der Winterſaaten iſt. m NN „hohem, und iſt: in den höher« unh niederen Lagen ein recht re<t erfreulicher. YFWWYMLWÖMUUW Nico up drsbe)slung der Felder hat faſt allgemein mit er katkqeren tr raßeren Theile dex"; des Weſterwaldes begonnen. NL „:P. Reg.-Br Rheinprovinz. 1) g _ „ „ augemein m<ts§01nz KReg-- ï Z allgemein nihtsÆöln: Der Stand der Feldfluren laßt faſk läßt faſt ut durch dur den meünſchen Witapünſchen übrig. Die Winterſaaten find ſonders ungünfitge Hvekonxmen ſind jonders ungünſtige ekommen und FaÜs ni<t Falls nicht ſpäter be- eintreten, darf demna<wmſſe, namentlich demnäŸniſſe, namentli ſtarke Nachtfröſte Königsberg: Die Saaten haben den Winter der Stand derſelben kann daher Nur in ein- eîin- zelnen Kreiſen, wie in Labiau, Wehlau und Neidenburg wird Mit der Früh- werden können, die gegenwärtig herrſchende herrſhende milde Witterung FrühjahrSarbeiten baldigſt Frühjahrsarbeiten baldigft in Angriff ge- werden. In Jn den Thälern des März ihren Anfang. befriedigender. Die Rennbahn Beſucher fern gehalten hatte. Die begannen um Lk 24 Uhr mit; 1. mit: I. April-Hürden-Rennen. ältere Pferde. 50 „FC Einſ. X Einf. Diſtanz ca. 2000 w. .Camma“. 611 m. „Camma“, 614 kg (S JIM" ' „Fits Wda' eNegertn, Pian _„Fiß Aïda“ Siegerin, um 3 Uhr. 11. Schweres Offizier-Jaa Uhr: II. S weres Offizier-Jag Pferde, die im Jahre 1884 kein 1200 «16 A gewonnen haben, Offtzieren Offizieren der deutſchen deutſ<hen Armee und Einſaß. .Merodacb' ausbracb Einſatz. eMerodach* ausbrach der Oſten a. br. W. „Bouncer“ f>luq. \{lug. Werth des Rennens: Zivciten. Zweiten. Dem Rennen ſchloß ]]]. {loß III. P chnen. Rennen. Für 4jäbr. 4jähr. u. ältere Pferde, die noch nob 20 „M EinſaH, M. A ſchriften, 10 forde Pferde liefen. Es fikate ſiegte mit 5 Länäen Längen des Lieut. kurz reis von Fürſtenbrun führte W. „Anderſon“ (Befißer), 4jäbr. (Beſiber), 4jähr. br. H. .Bergfalk' „Bergfalk“ wurde dritt Es folate dieſem Rennen um 4 Uhr: und ältere Pfkrdx. Pferde. 50 «FC: Einſa *, #6 Einſatz, Meter. _ 6 Unterſchriften, 3 ferde wolke“, 69 kg (Soucup) gegen des br. St. „Alma 1.“ 17. [.“ V. Preis der Flora. von 100 .“ Feder Æ# Jeder und 500 Herren-Reitcn. Herren-Reiten. Für 4jäbr. Dickſtanz 4jähr. Un ca. 3000 m. 7 Unterſchriften. Unterſtriften. na (3. 05-111.) G.-Ul.) d. br. W. „M Sydow 11. II. v. 3. (1. ((H.-Drag.) 5jähr. G.-Drag.) 5sjähr. br. H. Kramſta). DLL Des onk Lewis“. Lewis“, Dritte. _ Wert!; — Werth des Rennens: 780 Zwäten, Zweiten. Die nächſten räcſten Rennen auf dieſer 20 d. 20d. M beiden Tagen die vorgeführt Werden. werden. Werkes „Kunſt und Künſtler Künftler des neunzc neunze gegeben Von von Dr. Robert Dohme, welche zur Kenntnißnabme Kenntnißnahme überſendet worden bauer Franyois hauer François Rude, ſchaftsmalcr Joſcf \{aftsmaler Joſef Anton Koch, bearbeite 2) Profeſſor befindlichen Oelgemälden ,ScbuZengel“ Abficht „Schutzengel “ Abſicht der gedachten Kunſthandlung, melsgabe“ mels8gabe“ werde alsdann ein Pendant kunſtſticb nacb kunſtſtih na< Wilh. Kaulbachs jionen tionen beider Bilder fanden in der G tikenKunſt“. tiken Kunft“. in Anſehung der Führung der für die naheren näheren Nachweis deſſelben aus geſteckten geſte>ten Zeitgrenzen eingegangen werde jährigen Studiums ihm zu voüer (Gew Geſkxz voller Gew Geſetz betrifft den Eindruck, Eindru>, welchen der in Folge des (Einfluſſes Einfluſſes der elementaren Empfindung erhält. Dieſer Eindruck Eindru> mehrer kombinirten Linien in der Weiſe e das Bebauptete durch Kohlenzei<nung Behauptete durh Kohlenzeichnung a brachte Papiertafel anſchaulich machte. veranlaßx anſchaulih mate. veranlaßt das Auge, die Stöße Stütze zu ſteht; 01 iſ dicſe Stüße Stütze vorhanden, dieſer Richtung beruhigt; berubigt; es verſo Zhen, forſ<end, verfo oben, forſhend, wie dieſelbe endige, und Wenn ſie frei uber wenn fie frei über ſie hinaus in derſelben Richtung vorb rechten Strich vorh re<ten Strih wird das Auge beruhigt ſo er ält erhält man den Eindruck, Eindrud>, Endes die größere Schivere ſei. dea Eindruck Schwere fei. den Eindru>k des Schweren, nation mehrerer ſolcher ſolcer Linien, nur das eine Intereſſe, daß der Blick, ſchränkt, Bli, \{ränkt, das Centrum ſucht. Damm 111 ſich nach fuht. Darum m fſih nah oben wölbt, und deſſen Enden auf zwei Senkrechten ruhen, den Eindruck Eindru> des Zurückgewieſenſeins Zurükgewieſenſeins des gilt insbeſondere bei der Architektur. Arcitektur. gegen kombinirt dsn Eindruck den Eindru> des über ſchreitende \chreitende Linie des arabiſchen Gewölbes “xine reiche °ine reihe Ernte gehofft werden. in fich zurück, ſih zurü>, ſondern bannt ibn ihn zuglei jedoch jedo< nur m in geringem Umfange, landwirthſchaftlicben landwirthſchaftlihen Arbeiten konnt werden, die Frühjahrs:Saatbeſtel]ung Frühjahrs-Saatbeſtellung nahm in der erſte Zälfte Rie Der Stand der Weinberge 30 >> 30. 6 Reug. 8 Unterſchriften, 6 Pferde liefen. ſicher ſier mit 5/4 /4 Längen des Grafen Sierſtoxpff-Franzdoxff 5jäbr. Sierſtorpfff-Franzdorff Z5jähr. br. St. ear) gegen des Hrn. von Zanſen-Oſten 6jähr. Zanſen-Öften 6 jähr. (Zerbſt). Werth des Rennens: 1336 „ja X der 224 «16 M der Zweiten. _ Zweiten, — Es folgte dieſem Rennen Rennen im Werthe von mindeſtens im Befitze won Beſitze von aktiven und Reſerve- 10 „;> Reugeld. Diſtanz ca. 3000 m. 3 liefen, von denen des Lieut. Grf. Sierſtokpff-Franzdorff Sierſtorpff-Franzdorf S<.-W. und des Rittmſtr. Rittmftr. von Oerßen a. ſcbwbr. \{wbr. W. ,Gembloux“, «Gemblour“, 80 kg (Reit Lieut. Grf. Schmettow), Sc<hmettow), des Rittmſtr. von 772 Mark dem Sieger, 108 „M 4 dem ſ1< ſich um 33 3x Uhr an .Herren-Reiten. Herren-Reiten. (Deutſche und öſterreich-ungariſÖe öſterreih-ungariſche Herren.) 10 “M Æ Reugeld. Diſtanz ca. 2000 m. Erf. Lehndorff Grf. Lehndorff 6jähr. br. Wallach „Bonze' „Bonze“ (Reiter Beſitzer) Beſißer) gegen des Hrn. v. Tcpper-Laski 6jäbr. Tepper-Laski 6jähr, br. Des Prinzen Wilhelm von Württemberg 1070 „16 Æ dem Sieger, 210 W M dem Zweiten, 70 „M dem Dritten. _ 117. IV. Verkaufs-Jagd-Rennen. 30 „M M Reugeld. Diſtanz ca. 2800 5 Längen dcs des Rittmſtr. von Schmidt-Pauli Schmidt- Pauli 6jähr. br. St. „Wetter- Werth des Rennsns: Rennens: 1204 „M 4 der Siegerin, 136 > M der Zjveiten, _ Zweiten. — Den Schluß dss des Tages bildete um i131151: 43 Uhr: Sweepſtakes-Handicap. Jagd-Rennen „kö A vom und ältere âltere Pferde. ſ<önem ſ{önem Kampf mit mit. einer Länge Huſ.-Regt,) Huſ.-Regt.) gegen des Rittmſtr. .Tbe Ranger" „The Ranger“ (Reit. Rittmſtr. Rittmfſtr. von Lieut. Prinz (G. Radziwil] G. Radziwill (Gdes. du Corps) a. Seb.- Sc.- St. „Adare“ „Adare* (Reit. Hr. von Teppek-Laski) Tepper-Laski) wurde 50 Längen dahinter und zivar zwar Nachmittags 3 Uhr ſtatt ftatt und werden an zur Verlooſung geſtellten Pferde und Cquipagen Wiſſenſ<aftli<er Equipagen Wiſſenſthaftliher Kunſtverein. 25. März 1885 legte ]) 1) der Major Duncker Dun>er Inhalt derſelben unter Hervorhebung der darin enthaltenen Kopien von KunſiMrken. Kunſtwerken. Es find ſind dies folgende Lieferungen: Lieferung 15: Bild- bearbeitet von Ad. Roſenberg; Lief. 16: Land- Maler Jean Auguſte Dominique Ingres, bearbeitet von A. S<marſow. Plockhorſt Schmarſow. Plo>horſt legte zWek zwei von Hanfſtängl in ſtellte Photographien in (Großfolio nach Großfolio na ſeinen in Hanfſtänqls Beſiß Hanfftängls Beſitz theilte mit: mit : es ſeien dies vorläufig hergeſteÜte hergeſtellte Kopien, und es liege in der Heliogravuren nach den beiden Bildern anfertigen zu [affen uvd laſſen und in den Handel zu bringen; „Him- zu dem Lüderißſckyen Lüderißſhen Schwarz- ,Zu „Zu Gott“ bilden. Beifall; Beifall ; man ſprach ſ1< ſpra ſi insbeſondere dahin aus, daß ,Himmengabe' „Himmelsgabe* ein vorzüglicbes Pendant zu Kaulbacbs Kaulbachs „Zu Gott“ feſſor Jeſſen hielt einen Vortrag „über die diz Der Vortragende beſchränkte das Thema auf die antiken Malereien, und auch au< in Anſehung dieſer auf das GeſetZ, Geſetz, welches enjſcheidenden entſcheidenden Hauptlinien von ihm ermittelt ſei. agf cin Pbyfiologiſches Geſeß auf ein phyſiologiſhes Geſetz hingewieſen, welches, ohne- ohne daß auf den Rückfi<t Rü>ſi<t auf die dem Vortrage aber aucb, au, wie der Vortragcnde verfiwerte. ua< dxn Vortragende verſicberte, nah den Reſultaten lang- Stü punkte; Stüßpunkte; liegt das eine Ende des Striebes Striches tiefer als das andere, daß auf der Seite Der Wagerechte wagerechte Strich giebt demzufolge des Laſtenden, insbeſondere bei Kombi- zumal Wenn fie durch wenn ſie dur Querlinien ver- bunden erſcheinen. Die ſchräge {räge Linie gewährt cinen einen aus den Eindrücken der ſenkxecbten ſenkre<ten und der wagerechten wagere<ten Linie kombinirten Eindruck. Eintru>. Der Krets Kreis gewährt als die Linie, Welche welhe in ſicb ſelbſt zurückkehrt, ſih felbſt zurü>kehrt, Der qothiſcbe gothiſhe Spißbogen da- , _ ſilb 1 Ò ſi< hinaus nach nah oben Weiſens und des in das etgene eigene Innere Zurückweiſens. Zurü>weiſens. Die den Halbkreis über- 8 g | Die Frühjahrsarbeiten ſind find bei günſtigem Wetter begonnen gefördert worden und die Vorarbeiten für die Sommerbeſieüunq Sommerbeſtellung zum großen Therle Theile beſchafft. Die Winterſaaten haben auf den Höhen unter dem Schuhe Schuße der Schneedecke Schneede>e gut überwintert, als ein befriedigender bezeichnet haben die Saaten ſtellenweiſe, Schaden genommen. Die en ziemlich ziemlih früh begonnen b zu Charlottenburg war am geſtrigsn geſtrigen zweiten Tage des ‘des Frühjahrsmeetings nur ſebr mäßiq fehr mäßig beſucht, da das naßkalte und fortwährend mit Regen drohende Preis 1000 „16 1900 A Für 4jäbr. 4jähr. u. GswiÖtSauSgleicbunq. Gewitsausgleibung. Es fiegte ſiegte drennen. Preis 700,“ 700 A Für 20 „M M 13 Unterſchriften, von ſolchen folchen zu reiten. vor dem Ziele mit einer Länge n. Preis 1000 „FC. # Hürden- Rennen gewvrmen baden. gewonnen haben. 25 Unter- vom Start bis zum Ziel und kein er. _ Werth des Rennens: Rennens : Preis 1000 „ſé A Für 4jähr. liefen. Es ſikgte ſteher ſiegte ficher mit Lieut. von Puttkamer 6jäbr. 6jähr. Internationales 20 „M \. Reug. 3 Pferde liefen. Es ſiegte des Lieut. von Köüer Köller 72 kg (Reit. Lieut. von Grf. BiSmarck Verein. “16 Bismar>k Verein, Æ dem Sieger, 100 „M 109 4 dem Bahn finden am 19. und In der Sitzung vom drei Léeferungen Lieferungen des bnten hnten Jahrhunderts“, beraus- heraus- vom Verleger dcr (GeſeÜſckoaft ſ'md, der Geſellſchaft find, vor und beſprach beſpra< den t von Tb.Frimme1; Licf. Th. Frimmel; Lief. 17: München herge- und „Himmelsgabe' „Himmelsgabe“ vor und Die Kompoſi- eſellſcbaft lcbhaft eſellſhaft lebhaft geäußerten bilde. _ 3) Pro- Geſeße Geſetze in der an- Wirkung dx'r der Kompoſition Es Wurde wurde zunächſt 11 n könne, voraußzuſeßen vorauszuſezen ſei, ißbeit ißheit geworden ſei. Dieſes Beſcbczuer Beſchauer eines Kunſtwerkes ſtati|<en Gkſeße ſtatiſhen Geſetze auf die wurde an einfachen und an rörtert, daß der Vornagende Vortragende uf „cine cine an der Wand ange- Dn- Die einfache ſenkrechte ſenkrecte Linie ſuchen, auf der fie ſie auf- ſo iſt das Auge nach [gt lgt nun die Linie 'nach nah endigt, was anden. Auch bei dem wage- durcb dur< das Wahrnehmen der des tiefer liegenden auf das Umſchloffene Umſchlofſene be- a<t abt der Halbkreis, Welcher welcher Geiſtes auf ſich ſelbſt.Dies \ſih ſelbſt. Dies weiſt den Geiſt nicht 5195 i nit blos iſt ein Wetter die meiſten meiften Rennen ſelbſt felbſt waren intereſſant, wurden gut geritten und verliefen ohne irgend welchen Unfall. Unfall, Sie gegebenen analt Inhalt und iſt deshalb ein treffli<es trefli<hes Symbol der ſtreng ftreng auf den Inhalt des Koran ſicb ſi beſchränkenden mubamedaniſcben Welt. anſcbauung. muhamedaniſchen Welt- anſ<auung. Nach dieſer Darlegung der Verſchiedenheit der Eindrücke Eindrü>e der verſchiedenen Lage und Richtung der Linie wandte fich ih der Vor. traaende Bor- tragende zu dem von ibm ihm behaupteten Geſeße, Geſetze, welches die Kompoſi- tion antiker Gemälde beherrſche. beherrſ<he. Das Geſeß wurde dahin formulikt: formulirt ; es beſtebe beſtehe in der Symmetrie, jedoch nicht jedo< nit in der ſtarren Symmetrie, nach welcher, na< wel<er, von der Mitte angeſehen, rechts re<ts und links Linien der- ſelben Art, Richtung und Länge fich \i< zeigen, ſondern in der frei. frei- geſtalteten Symmetrie,bei Symmetrie, bei welcher jederdie jeder die Kompoſition beberrſckoenden beherrſ{enden Hauptlinie auf der einen Seite des Bildes an gleicher gleiher Stelle auf der anderen Seite eine in entgegengeſe ter entgegengeſetzter Richtung verlaufende Haupb Haupt- linie entſpreche, um den einſeitigen E ndruck, ndru>, welchen jene Linie mache, durcb dur den Eindruck Eindru> der anderen Linie aufzuheben, den durch dur jene Linie irritirten Sinn des Beſchauers durch dur dieſe Linie wieder in den Zuſtand der Beruhigung zu verfcÉen. Praieen. Daher enjſtände entſtände der Eindruck Eindru> plaſtiſcher Ruhe, welchen welcen dieſe emälde Gemälde auf den Vortragendxn machten. Vortragenden maten. Dieſer ſuchte die ſtrenge Befolgung dicſes dieſes Geſeßes an einer größeren Zahl von Kopien nacb pompejaniſckzen na< pompejaniſhen Wandgemälden nachzuweiſen und ließ dieſe Kovien Kopien cirkuliren. Schließlich legte er das Bildniß ſeiner Tochter, cin Oelm'mälde Oelgemälde von der Hand des Hrn. Bocbanek, Bottanek, vor und führte aus, daß daffelbe daſſelbe in allen Theilen dem antiken Geßſeßze Geſeße der freien Linearſymmetrie entſpreche. _ An den Vortrag knupfte fi< knüpfte ſi eine längere Diskuſſion, in Welcher wel<er das Reſultat deſſelben tbeilßnur theils nur in gewiſſen Beſchränkungen Beſcränkungen anerkannt, theils Überhaupt bezwcrfelt tvurde, überhaupt bezweifelt wurde, aber auch au< Unterſtüßung fand. Die 26.Generalverſammlung 26. Generalverſammlung der Juriſtiſchen Juriſtiſhen Geſell- ſcb (: ft \<aft wurde am Sonnabend unter Vorſis dcs Gsbeimen Ober-Finqnz- Vorſig des Geheimen Ober-Finanz- Rath Kock) Koch im Reſtaurant Uhl, Ub1, Unter den Linden, abgehalten. DemBerlcht Dem Bericht zufolge iſt die Geſellſchaft im [>th leßten Geſchäftsjahre zu 9 Stßungen Sitzungen zuſammengetreten. 18 Mitglieder haben fich ſih neu der Geſeüfchaft aſn- geſchloſſen, Geſellſchaſt an- ge\{loſſen, 7 ſchieden aus, darunter 3 durch dur< Tod. Die Zahl der Mit- cxlieder glieder hat ſich \i< ſomit von 125 auf 136 vermehrt, eine Hö_he„ Welche Höhe. welce bisher die Geſellſchaft noch Geſellſhaft no< nie erreicht erreidt hatte. Der Bexchluß, Beſchluß, die Verleihuna Verleihung der KorporationSrecbte na<zuſu<en, Korporationsrebte nachzuſu<hen, hatte eine Umarbei- tung der Sjatuten Statuten im Anſchlußan An\<luß an das Normalſtatntzur Normalſtatut zur Folge. Die Ent- ſcheidung ſtehtjedoch noch ſteht jedoh no< aus. DerKaffenberich bezifferteine Emyahme Der Kaſſenbericht beziffert eine Einnahme von 33442524 3344,25 4 und eine Ausgabe von 376486.“ 3764,86 46 Dem fick) l_ncraus ſich hieraus ergebenden Defizit von 420,6126 420,61 (4 ſtehen jedoch jedo 1063 „46 rückſtandiger 46 rückſtändiger Beiträge geaenüber. Die Verſammlung beſchloß beſ<loß ſodann no< den beſtehenden Leſkzirkcl Leſezirkel vorläufig eingeben eingehen zu laſſen, da, wie Prof. Rub:- Rubs konſtatiren mußte, der größte Theil der zirkulirenden Zeitſcbrxften Zeitſchriften unaufgeſchnitten zurückgekommen iſt. Die bisherigen Mitglieder des Vorſtandes wurden durch dur< Akklamation wiedergewählt. _ Die 'Ver- Ver- ſammlung erörterte ſodann die neuerdings durch eine Reichsaexrwts- entſ<eidung Reichsgericbts- entſheidung brennend gewordene Frage der Stempelpfſicbtigkett Stempelpflicbtigkeit der Lombardgeſchäſte. Nach Lombardgeſchäfte. Nah einer polizeilichen polizeilihen Bekanntmachung vom 9, 9. d. M. iſt die Räude bei den Pferden des Droſcbkenfuhrmanns Droſchkenfuhrmanns Schmidt, Scbrvcden- ſtraße Shweden- ftraße Nr. 151). bierſelbſt erloſchen. 15b. hierſelbſt erl o\<{en. Am Donnerſtag, den 16. d. MW., Mts., Abends 8-1 84 Uhr, hält ])r. Mar Baumga rt Dr, Marx Baumgart im oberen Saale des Knorrſchen Etabliffk- Knorrſhen Etablifſe- ments (Mohrenſtraße 47) vor Damen und Herren einen öffentlickoen öffentlichen Vortrag über „Der deutſche deutſ<e Wandertrieb im Lichte der Gkſchichte Geſchichte und im Spiegel der Poeſie“. Der Eintritt koſtet 50 E3- Hambur ,11. S. Hamburg, 11. April. (W. T. B.) B,) Der Deutſche Geo- arapbentag Lat araphentag Lit zu ſeinem nächſten Verſammlungsort die Stadt Dresden gewählt. Zum Beſten des unter dem AÜerböcbſten Allerhöchſten Protektorat Ihrer Majeſtät der Kaiſerin ſtehenden Magdalenenſtifts Wurde wurde am Sonnabend im Saal der Sing-Akademie ein Concert gegeben, zu Welchem wel<hem die Damen Fr. Défiréc Arjöt, Déſirée Artôt, Fr. Annette Cſfivoff, Eſſipoff, ſowie die Herren Stanislaw Barcewicz und Erik Meyer- Helmund ihre künſtleriſchen künſtleriſhen Gaben beigetragen batten. hatten. Obenan ſtanden die ſo oft bereitwiÜigſt bereitwilligſt gewährten Geſangslciſtungen Geſangsleiſtungen der Frau Artöt, Artôt, die in dem höchſt wollendetcn hö} vollendeten Vortrag der Arie von Händel: „0111er Händel : „Ombra mai fu “. dcs Schubertſcben fu“. des Schubertſ<en Liedes „Gretchen „Gret<hen am Spinnrade“, und des Frühlingsliedes von Schumann Shumann beſtanden. Bei einer ſo allgemein anerkannten Künſtlerin auſ auf die Vorzüge ihrer Geſangskunſt einzugeben Geſfangskunſt einzugehen iſt unnötbig. Rauſckzender unnöthig. Rauſbender und anhaltender Beifakl Beifall begleitete jeden der Vorfrägc. _ Vorträge. — Frau Eſfipoff erfrsute gleichfaüs durch Eſſipoff erfreute gleihfalls dur< ihr zartes, von innigſter Wärme des Ausdrucks durckzdrungenes Ausdru>s dur{bdrungenes Spiel, das fie ſie in mehreren Klavierſtücken Klavierſtü>en von Rameau, Saint-Saäns, Fic-ld, Saint-Saëns, Field, Men- delsſohn, Chopin und Rubinſtein zur Geltung brachte. Sie wußte dieſe Kompoſitionen ſo fo intereſſant wiederzusehen, wiederzugeben, daß ſelbſt das kleine, einfache Ls-äur-Nocturne Es-dur-Nocturne von Field durch dur die origim'Üe originelle Schattirungs- weiſe einen nachhaltigen Eindruck hervorrikf. _ nachaltigen Eindru> hervorrief. — Der Violinvirtuos Hr. Barcewicz aus Warſchau, von den Wüllner-Cvnccrten Wüllner-Concerten bereits vortbeilbaft vortheilhaft bekannt, trug drei ſehr ſtimmungsvou \ſtimmungsvoll gehaltene Sätze Säße aus der dritten Suite von Franz Ries dor. vor. In dicſem dieſem ſowohl wie in der natbber folgendén naher folgenden „Fauſt“ -Fantafie - Fantaſie von Saraſate lieſ; ließ Hr. Barcewicz einen Hohen hohen Grad Von von Virtuoſität, zuglctck) zugleih aber au> au eine zarte. zarte, zum Herzen ſprechende ſprehende Behandlung des Tons erkennen. _ Weniger befriedigten befricdigten die GeſangEvorträge Geſang8vorträge des Hrn. Meyer-Helmund, dLffLU nicbt deſſen nicht umfangreicher Barytonſtimme es an künſtleriſcher Durchbildung künſtleriſher Durbildung fehlt; er zeigte jedoch jedo<h ein recht ſckyätzens- wettbes Kompofitionstalent re<t \<äßzens- werthes Kompoſitionstalent in einigen Liedern, die er ſelbſt (xm Schluß am Séluß des Abends vortrug. Die ZuHörer Zuhörer bezeugten ibre ihre rege Theil- nabme nahme an den mciſt angezeiÖUeten meiſt ausgezei<neten Leiſtungen des Abends durch den lebhafteſten Beifall. Die anſehnliche anſehnlihe Zahl der Beſucher läßt au< auch einen reichen reihen Ertrag des Concerts erhoffen. Das erſte erfte Concert, Welches wel<es am Sonnabend der Kaiſerlich öſter- rei<iſ<e HofbaUmuſtk söfter- reihiſ<e Hofballmuſik - Direktor Eduard Strauß mit ſeiner KaPeÜe Kapelle im Krollſcben Krollſchen Etabliſſement gab, war troxz troß des un- günſtigen Wetters rccht recht gut beſu<t. beſuht. Das reiche reihe Programm gab der Kapelle Gelegenheit, ihre ſchöne aÜſeitiqe \{<öne allſeitige Schulung zu erWeifen. erweiſen. Nicht nur das leichtere Genre moderner Salonmufik, tvel<e Salonmuſik, wel<he in vor- züglichſter züglihſter Ausführung zu Gehör gebracht wurde. gebra<ht wurde, ſondern auch au die ſchwierigeren \{<wierigeren und tieferes muſtkaliſckoes muſikaliſ{bes Verſtändniß erfordernden Piecen wurden tadellos vorgetragen. Reicher BeifaÜ MReicher Beifall lohnte den Leiſtungen des Orcheſters, deſſen Leiter wiederholt gerufen und zu mehreren Dacapo-(Haben Dacapo-Gaben veranlaßt wurde. Ganz beſonderer Anerkennung hatte fick) ſih übrigens die Harfeniſtin des Orcheſters, Fr. Julie Piſtor-Moſer, zu erfreuen. _ Die Direktion des Krollſchen Theaters hat für dieſe Concerte ein ſehr lobenswerthes Arrangement in der Art getroffen, daß in dem Theaterſaal die Zu- hörer nach höôrer na freier Wahl an Tiſchen fitzen ſißen wie im Concertbauſe, Concerthauſe, wäh- rend numekirte numerirte Pläße nur für die Tribünen und Logen ausgegeben Zßrden. D Die Nebenſäle ſtehen zur Verfügung der promenirenden rer. rer, Morgen (Dienſtag) findet das [eis let t e der vier Strauß-Concerte ſtatt. ftatt. Eine nochmalige Verlängerung, die bei dem außerordentlickpen außerordentlichen Andrange des Publikums ſebr wünſ<ensrverth ſehr wünſchenswerth erſchien, ließ fi< ſi leider nicht ermöglichen, nit ermöglihen, da Hr. Eduard Strauß mit ſeiner Kapelle bereits übermorgen nach na< Hamburg abreiſen muß. Auch das Abſchieds- programm iſt ſehr reichhaltig reihhaltig und enthält verſchiedene Novitäten. Redacteur: Nied e 1. Riedel. Verlag der Expedition (Scholz). Druck: (S< olz). Dru>: W. Els ner. Fünf Beilagen (einſchließlich (einſhließlih 2 Börſen-Beilagen). Berlin: (52011) > (5204) < wie der VoÜkreis Vollkreis in den „6, M: 86. E r | e V e i l a g e , Erſte Beilage : zum Deutſchen Reichs-Anzeiger und Königlich Königlih Preußiſchen Staats-Anzetger. Staats-Anzeiger. Berlin, Montag, den 13. April Königreich Preußen. Konzeſſions-Urkunde Gſl! “ “' Wei iſche Landes-Eiſenbahn- e e 7 furſtheItereafoé dengBau Do Uet udbe ret G Ui weigiſhe Landes-Eiſenbahn-Geſell- (fe ie it2ao, E und Betrieb der auf_das L23uß1ſ<e auf das S eiTiſ@e Staatsgebiet fallenden Strecken elner *FZſendabn Stre>en einer Eiſenbahn von Braunſcbrvcig Braunſchweig über Derneburg nacb nach Seeſen. Wir W ilhel m, Bir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. 5 S der Re entſcbaftsratb Regentſchaftsrath für das Herzogtbum Braxmſwwmg Herzogthum Braunſchweig der HFZFſYweigiſÖIn Landes-Eiſcnbadn-(Yeſcllſckxaft. dle Konzcſfion A UTI A Cciciüben Landes-Eiſenbabn-Gefellſchaft die Konzeſſion n Bau und Beeriude Betriebe der an,_da-3' Brauwſ-bwetgiſch „STRÜM- l33121 faklcnden Strecken (iner EUenbadn von Bxaunſ<wstg uber 9DernebUra nacb auf das Braunſchweigiſhe Staats- ebiet fallenden Stre>en ciner Eiſenbahn von Braunſchweig über Derneburg na< Seeſen ertbeilt b-at, wollerz WW ertheilt hat, wollen Wir der gcdqchten (Heſeljſcdakt gedachten Geſeliſhaſt auf ihren Antrag m G:“maßhctt in Gemäßheit des zw11<en Prsufxen zwiſchen Preußen und Braunſchweig abgeſcbloffenen StaatSVTrtrages abgeſchloſſenen Staatêvertrages vom 27 /3(1. 27/30. Juni 1884 die Konzcſfion Konzeſſion zum You Bau und Betrjebe Betriebe der auf das preußiſche StaaTMebiet faUendx-n Strecken _dex gsnannten preußiſhe Staatsgebiet fallenden Stre>ken _der genannten Eiſenbahn, ſowie das 91?th Recht zur EUMLÖYUJ Entziehung und B51>rax1kung Beſchränkung des Grundeigenthums Pack) Maßgabe'der „geſxxxlxwen Beſtimmmxgen ra< Maßgabe der geſeßlichen Beſtimmungen unter den nackxſtebendcn Bkdingungen btermrt krthetlen. [. “ - on e'wnar iſt na<ſtehenden Bedingungen hiermit ertheilen. Li Di onzeſſionar iſ den Beſtimmungen dcs obkxgedackyten StaaZÉertTMZ'xom 27730. des obengedachten E, Ma (iede 27./30. Juni 1884 unjerwvrfen unterworfen und 1911811 [Zne BLÜÜUMUUJS", insbeſondxrc die? follen jene Beſtiramungen, insbeſondere die Artikel F1. urxd xlll."d1e'ſ€lb'e ©111- jigkcif XI. und XIIL. dieſelbe Gül- tigkeit für den Konzeſfionarkhabsn, Konzeſſionar haben, als Wenn 112 ausdruckltch m dteſe € auſ enommen warkn. ' " ' KOUZIZFZNM f?r Konzeſfionax wenn ſie ausdrüd>lich in dieſe e aufgenommen wären. : O Konjetnan. s Ver Konzeſſionar den beſtehende" nne beſtehenden wie den kunftxg künftig er- gebznden Reiws- gehenden Reichs- und drcußUcben Landesgeſeßen preußiſchen Lande®geſeßen und _Vcrordnunaerz, inßHcéondkre Verordnungen, insbeſondere den Bxſtimmungcn “des preußmbenl GUetzes Uher dt? EiſenbaHn-Unternebmungen Bcſtimmungen des preußiſchen Geſetzes über die Giſenbahn-Unternehmungen vom 131. E: November 1838 u:“.terworſen. > " unterworfen. Für die Bahn find ſind die Babnördnurzg fiir dkuljche Bahnordnung für deutſche Eiſenbahnen unterFxeckrdnkter Ga Bedeutung vom 12.Jum 12. Juni 1878 (Yltblzztrt l_m CMtral- (publizirt im Central- blatt Für für das Deutſche Rcikd Reih Nr. 24,„V97" 24 vom 14. Jumf1878) Juni 1878) und die dazu crgebcndcn erßänzendcn ergehenden ergänzenden und abuj1derndt'n Bcſtlmmungen (afk. §, abändernden Beſtimmungen (efr. 8, 55 daſclbſt) daſelbſt) maßgebend. 11] 'My a Für alle durch dio Auéfübrnng „NÖ, Babnbaues dur< die Aucführung des Bahnbaues bedingten Bexantbeilégungsn BenaGtheiligungen des Eigentbnmß odcr wnſyger Rechte: chs Staakes Üeibt-dcmſelbcn der Anſpruch auſ vdÜſtandtge EnUlbaDtZun-g „(:> Maßxx-xdc Eigenthums oder ſonſtiger Rebte des Staates bleibt demſelben der Anſpru< auf vollſtändige Entſchädigung nach Maßgabe der geſcxxliwen geſeßlichen Beſtimmungen [188le gegen den Konzeſmonar Konzeſſionar vor- debalken. 117 “777 (H'emä [Lit dcs Arjikels 1711. des Séaätsveréröaes „vom 27.-'30.nJu?:i 1884 behalten. S Fn Gemäßheit des Artikels VII. des Staatsvertrages vom 27./0, Juni a hat der Konzeſfionar m_:fVcrlangen dcr pceußx1<en Re/ſxickUnZ in einem vox1 Leytxrcr'zu bezejchnender]. Konzeſſionar auf Verlangen der preußiſchen Regierung in cinem von Leßterer zu bezeichnenden Orte Dommtl'zu wähxcn nnd in dikſem Domznle em Durga" 'zu bettsüep, 5welähes tha dcm Stncxte Und dem Pudkkmn 119321111521 111 (11151 Domizil zu wählen und in dieſem Domizile ein Ocgan zu beſtellen, welches ihn dem Staate und dem Publikum gegenüber in allen die Bahn betref- fenden Apaclegcnbxitcn Angelegenheiten mit urzbeWranktZY VoUmawt' unbeſchränkter Vollmacht zu Vertretxn befaßt vertreten befugt und verpflichtet iſt. ,ch chen dtejekz Oxgan m Verxrc-tung Die gegen dieſes Organ in Vertretung des Konz(ſfi9x1ars rechjskräffxg er5<m1d9n gcrtkbtltäyen Konzeſſionars re<tskräftig ergehenden gerihtlihen und admmxſtra- tivsn adminiſtra- tiven Entſcheidungen ſ:)[len ſollen ohne Wkttercs Weiteres gegen den Konzsſfionar verbézde-F) Konzeſſionar verbindli< und vollſtrcckbar fem. T7. ' . '; 011'c wnar vollſtrc>bar ſein. V, i Der Konzeſſionar iſt Verpflixbtet, di.“. Y_oükndung verpflichtet, die Vollendung und Inbetrieb- nabméech BVMW vi E m längſtens inne'rkalk-Jzn-et innerkalb zwei Jahren und ſechs ſes Monaten, vom Tage d(r Aushändigunß dieſcr Konzemwn, 911 gerewnkt, zz: der Aushändigung diefer Konzeſſion an gere<net, zu be- Wilki'U, aUxx: Anordnupgcn_, Wclckoe Maxn poltz2117<kr Beauffickyttgung dcr dcim Bakynbau beſchäfjiah-Y Arbexfer getroffk'n Werden wogen, nacdzukommcn wirken, allen Anordnungen, wel<e wegen polizeilicher Beaufſichtigung der beim Bahnbau beſchäftigten Arbeiter getroffen werden mögen, na<zukommen und die aus dj_exen 'Ilnoxdnyngktz e*twa chqchjendkn Außxxabxxx, inßbsſondexe aucb dw duroh c-tjvaxge 21n1teklungtemes de- fomkercn Pc-lizek-AufſlckWpe:ſonalZlknjſtshcndeU dieſen Anoidnungen etwa erwachſenden Ausgaben, insbeſondere auch die dur etwaige a E be- ſonderen P N A GE Ce enen Koſten zu ragkn. D""; d n “Tall, da tragen. Für den Fall, daß der Konzcſſionar Konzeſſionar mit ,der CrfUUzzng der tbm bezüayxilxh 813 Tchkénbaéxééä odkicgkndcrt "V'LTPÜLÖUUJZM, 111S5210ndcre Erfüllung der *»."cxbtzsijigcn ihm bezügli des M obliegenden Verpflichtungen, inébeſondere der re>tzeitigen plan- uxxd anſtbkagßmgßtgch Ausxybrunſx und Aux?- rüſt'mxk. anſchlagsmäßigen Ausführung und Aus- rüſtung der Ban Bahn in Verzw] Verzug kommen 101110, [ſt dcr1clbe ſollte, iſt derſelbe zur Zahlung cixwr meemionulſtrafs 11911 50010 „14 mzt einer Konventionalſtrafe von 50 060 46 mit der Maßgabe vcrdfltckytexx verpflichtet, daß djs Enxſckzkidung darübsr, die Entſcheidung darüber, ob und dw 511 xvclwenz chraae dn Koxnxxc111wna1ſtrafe bis gu welchem Betrage die Konventionalſtrafe als vxrßallcn ayzyſeßxn tſt, 11111 Unvſäoluß dss ReckztIxx'cch, Unſtrcm verfallen anzuſehen iſt, mit Ausſ{luß des Rechtswœeges, Unſerem Miniſter der offenthcn Ardertsn zx1ſte[)1, “Zur Si>cxſtk11ung öffentliten Arbeiten zuſteht. Zur Siche:ſtellung dieſer Verpfltch!ungen_ Verpflichtungen hat der K_onzzmfionar Konzeſſionar bei dcr Gcncral-Staalskaffe dcn Betrag-von 50 000 „16, m der General-Staatskaſſe den Betrag von 50000 #, in Worten Füxfziglauſrnd Fünfzigtauſend Mark, in BQN“ ()dLr m prxufancb'c-n St.1a_1_§- Baar oder in preußiſchen Staats- oder vom Sjaate garantirtcn Staate garantirten Papieren oder in 1r1landt_1<cn_(811cnbahn- Prioritäts-Oblwajionen, untcr B:re<z1ung 91111: dtewr Eßcktcn inländiſcen Eiſenbahn- Prioritäts-Obligationen, unter Berebnung aller dieſer Effekten nach dem (Fourswthkxe, Courswerthe, nebſt den 7705.) night falltgen Ztnécoapons no< nicht fälligen Zinêcoupons und Ta[:;:.§ Taloxs zu binterlc'gcn hinterlegen und in gexi<111<er od8r_notarjeU«r Urkundé mix: kw: gerichtlicher oder notarieller Urkunde mit der Maßgabe zam Pfunde zum Pfande zu beſtellén, beſtellen, daß deux bezkrchdeten Mi:“:iſter dem bezeichneten Miniſter die Befugniſ; Befugniß zuſteht, durcb Vezwenduxg d:fr1c[1*cx;1*1)ezw.<ur*< Veräußcxung dur Vez wendung derſelben bezw. dur Veräußerung der Verpfändeten Effektxn verpfändeten Cffekten zum 12111211171311 & orſencomſe die Osrfallenen Sirafbeträgd ?inzxztklxen. _,Drs Rchkgch “der. jeweiligen Börſencourſe die verfallenen Strafbeträge einzuziehen. — Die Rückgabe der, zur Kamion Kaution etwa gsböriganinkcouponH ?rfolgx 11! gehörigen Zinecoupons erfolgt în deren «zcrfaUtxrwmen, kamx de0< Verfallterminen, kann jedo von dem bezkicbnctén Mnnſter mlmdtrt Werdkn, bezeichneten Miniſter inhibirt werden, wenn nach deffm iediglicb deſſen lediglih maßgebendem UrtbctlZ dex Konzcſfionar Urtheile der Konzeſſionar den Bau Xr- zögsrn 151118. r zögern ſollte, Die Rückgabe Der ngtton der Kaution ſelbſt erfklzgk nachl erfolgt R r- ledigung dkr [*abn- der bahn- und landesvdlizßtltckycn landespolizeilihen Abnahme dEr der Bahn. 1111? us iſt dsr bezciwnete der bezeichnete Miniſter Srma<11gt, nach Maßgab? ermächtigt, nah Maßgabe des FRÜYQ 'l dks BMW S x des Baues und der Attsxüſt'unß Ausrüſtung der Bahn Linen ent]pre<cnden “[ eZ einen entſprehenden Á ei der Kaution ſchon {hon vor €Zöllbiſzer BLÜändung dss E E des Baues und der «U3- rüſxxw Aus- rüſtung der Bahn zurü gc 611 zurückgeben zu a en. ' , FTM laſſen. / Falls die oben feſtgeſkyte Baufr1ſt nxcht tnsze gehalterx Yird, feſtgeſeßte Baufriſt niht inne gehalten wers, kann Uicdt bloß nit blos die bezeichnete Konventwnalktrafe' Ungezogen, wyckern anch die“ erthcilte bezeihnete Konventionalſtrafe eingezogen, oen au< die ertheilte Konzeſſion durcb landssherrltxden Er1aß quu ge- durch landesherrliwen CGrlaß uen ges nommen und die im §. $8: 21 daß Geſeyes des Geſetes vom 3. NNme November 183 [13,13er bebalkene e behaltene Verſteigerung der vorhandenen Bahnanlagen eingc et (' eingeleite werden. Sofern die Regierung von dem Vorbxbaße de_r kaſteigeruxg Vorbehalte der Bahnanlagm Gebrauch erun der Bahnanlagen Gebrau zu m.“.xben beab]1<ttgf,_ 1011 16d9<,tle Zmücknabme machen beabſichtigt, ſoll jedo< a Zurü@nahme der Konzeſſion nicht niht vor Ablauf der 111 in dem achrr cn §. “31 féſtgeſeßten allegirten S. 21 feſtgeſeßten Schlußfriſt crfFlgcn. 11. " “ " * * ' " ' 1<em eren. E: ic L ; Tr i ä in ſolchem Um die Bahn nebſt den Ttanspdxtxmtteln fortwahrcnd'm Transportmitteln fortwährend in ſo Zuſtande zu erhalten, daſ; daß die Befordcrung Beförderung mit Sicherheit undlauf u qul die der Beſtimmung des Unternehmens enxwr-cbcnde entſpre<ende Weiſe 'erfo (733211 WME, erfo gen kdune, hat der Konzeffionar Konzeſſionar mit der Eroffwung „des Bc1rtebesEar ganzm Gröffnung des Betriebes Las ganzea in Preußen belegenen Bahnſtrecke fur dteſe1be cinen, br- neuerungéfonds Bahnſtre>ke für dieſelbe cinen E neuerungsfonds und einen Rejerv-“rfonds nac? dey m PFW»? e- ſtebenden Normativbeſtimmunaen u_nd dem zgr Uuqubrungldxx etz ereftx UML Reſervefonds nah den in E es ſtehenden Normativbeſtimmungen und dem zur Ausführung iges eb E unter Genehmigung Unſeres Miniſters der offe_ntlt<en,Ar >th an zuſtellcnden. Pttiddiſä) öffentlichen Arbeiten au zuſtellenden, periodiſch zu revidirender) Regulattde revidirenden Regulative zu bilden. d “Beide L Beide Fonds find ſowvbl {find ſowohl von [?ander, ge als auch au< von an eren anderen onds dcr “e"e ' at etrknnt zu (1 en. _ „ F der Geſellſchaft getrennt zu halten L Dem (YnjetYrYnxsznds, Saa, welcher zur Bejttettung Beſtreitung der JodſtenÉZF E regelmäßig wiederkehrenden Erneuerung des OberbauXeZ *M- der nt- triebßmittel di„nt, find Oberbaues „und ne 2 trieb8mittel dient, ſind die Einnahmen aus dem «::..».ie S er ed r ſvrkcbenden G : ſprechenden alten Materialien, ein dlzrck) durch das Regulativ „feſxzdſeßenkes lgulcgenper jährlicher Zuſchuß aus den Betriebéscmxdabmen, E ſowie die ;; nſen e Erneuern" s ond elbt u überwei en. „ . Zinſen de Erneuerungsfonds ſelbſt zu überweiſen. i : Der Zkefſervßfoſndéx, zdex," Ne Sao die Mittel, Mittel zur Beſtretjung der, UUßLkd otdenjlicben, durch Beſtreitung der gute ordentlichen, dur< ungewöhnliche Umſtande (wn! Natureretgmffe Umſtände (wie Naturereigniſſe un n nd “dcr Betriebßmiftel gewäbxen fol], rſt glezchſaßs durcb eme Ja?)?cxulative fkſtzuſa xcnde, aljjährltcb den Betrxehßemnabmen zu entncbmcnde. nicbt untßr dbemd L?H„rxlgegevcxx FWF? Zöbntel Proant und der Betriebsmittel gewähren ſoll, ift gleihfalls dur< eine e Anla eka itals yer [xi en 2 u a . _ d s Erre?>t pdcr I INE Le feſtzuſezende, alljährli< den Betriebseinnahmen zu entnehmende, nicht E L Berge Fou Spe Zehntel Prozent es Anlagekapitals verbleibende Rüdla i ; M Erreicht Ves Reſervefonds die SuuxmL Summe von 30000-44. 10 köxmen 300090 Æ, ſo können mit miniſterieller Genehmigung die Rucklageg Rü>lagen ſo lange_ unterbletbxn, lange unterbleiben, als der Fonds nicht niht um eine volle Jahresrucklage wreder vermm- Jahres: ü>lage wieder vermin- dert iſt. ' ert a iere, wel € i erthpapiere, wel<e zur zinsjragenden AnlaZe zinstragenden Anlage der verein- nabméelr? Kd thvſofort zu<vexwendendeq Sumwen betder apita a ruht ſofort g Summen beider Fonds zu beſchaffen find, ſind, werden durch dur< das Regulatxv beſtrmmt. 5 “ Regulativ beſtimmt. i Läßt dcr Usberſchuß der Ueberſchuß eines Jahres 'die Dxckurzcz die De>ung der Fucklagen zUm Rü>lagen zum Erneuerungs- oder Rcſcrvefonds "nicbt Reſervefonds nit oder mwt voÜſtandiJ 3"- ſo nit vollſtändig zu, fo iſt das Fehlende aus den Ueber1<uffen de's bezw. Ueberſhüſſen des bezw, der folgenden Betriebsjabre Betricbsjahre zu entnehmen. Abwelchunaen Abweichungea hiervon ſm_d ſind mit Geneh- migung des Miniſters der öffentltchen Arderten zulamg. Fur dje Rück1agen öffentlichen Arbeiten zuläſſig. Für die Rü>lagen geht der Erneuerungsfonds dem Ksſervefonds Reſervefonds vor. 7111. VIII. Der Konze wnar iſt vsrpflicbtet, die" Konzeſſionar ift verpflichtet, die von den dieſſeitigen Auf- ficbtsbebördcn zſrſt ſtatiſtiſchen Zwecken ſpr nöxhtg erczcbteten ſibtsbehörden n ſtatiſtiſhen Zwe>ken für nöthig erachteten Nach- weiſungen, ſowie dercn Unlexlagen deren Unterlagen auf ſeine 5101th Koſten zu oeſ<qffen u'nd dsn Auffichtsbebörden beſchaffen und den Aufſichtsbehörden in den von denſelben feſtgeſexzten Frtſten em- zuréichen. LL. - (: Erö nung dcs feſtgeſeßten Friſten ein- zureichen. T Nah Eröffnung des Betriebes iſt iſ der Kdnzeſfioyax Konzefſionar zur Ver- webrYK T der Eeleiſc: Grleite auf Bahnhöfen und auſ dcr fre'tcn auf der freien Strecke und zum Betriebe kerſélben, znm derſelben, zum Umbau und zur Erweiterung vor- bandencr handener Bahnhöfe und zur Herſteüurxg Herſtelung neuer Arxlczgen Anlagen auf denſelbkn, denſelben, zur Anſcgung Anlegung neuer Va1411bofe,'zur Bsſetngung Bahnhöfe, zur Beſeitigung der Niveau-Uebergänac Niveau-Uebergänge der Bahn ,und und der Ntveau-Kreuzungen 'der- ſeldcn Niveau-Kreuzungen der- ſelben mit anderen Bahnen, 10th ſowie zur Vkrnxehrung der"Betrteb§- Vermehrung der Betriebs- mittel verpflichtet, Wenn wenn und ſorvett ſoweit Unſer Miniſter dkk _offerxtl'ichen Arbeitsn ſolchcs der öffentlichen Arbeiten ſolches im Vkrkklxéintereffe odsr Verkehreintereſſe oder im Jnterefié Intereſſe der «"Wer- 17212 Sicher- heit des Betxiebes Betriebes oder im Inter'effe dcr LandeßvsrtbetdtgunJ fdr xr- fordcrlicko erachten 101116. Sownt _dieſe Anforchungen [sdraltw Intereſſe der Landesvertheidigung für er- forderlih erabten ſollte. Soweit dieſe Anforderungen ledigli im Intereſſe der LandeSvertbeidigung erſolgen,„find dlz desfaUfi-gxn Landesvertheidigung erfolgen, find die desfallſigen Koſten dem Konzkſßonar Konzefſionar zu erſtatten, wexm n1<t tm wenn niht im Wege der'GeWgebun-z anders, der Geſeßgebung andere, für dex! Kdnzeſfionar den Konzeſſionar alsdann maßgebende Beſtnnmunſzcn _ at'r. ohm Beſtimmungen — cfr. oben Nr. 1 T in 6118 _ gstſrxffen werdeLn.ſtJm ULÖNJM faUen dre fine — trl O. Im Uebrigen fallen die enden Koten Koſten dem Konze ronar Konzeſſionar zur a ._q &“??me kakkerI'iUkaéffL 1011 jxdocb Laſt. E G E ſoll jedo der K_onzemwnar Konzeſſionar zur Herſteüung dcs dxtxchgehénden Herſtellung des durchgehenden zweiten Gulei1cé§ Geleiſes auf fretey Strc<€_ freier Stre>e erſt dann afn- an- gehalten 1132119631 werden können, wenn die Brujtoetnnabme tm Durchſcbxntt dreicr aufemandkr fOlgMdL]: Jabke Bruttoeinnahme im Durchſchnitt dreier aufeinander folgender Jahre mindeſtens 16 000 „jk: # pro Kilo- ??rä t. _ , meterZZr E?xrichjung neUer eträgt. s i e Ertiitung neuer Stationen und Halteſteükn tm Verkehrs- intcreſie Halteſtellen im Verkehr8- intereßſe ſoll der Konzxſfionar Konzeſſionar erſt nach Verlauf na< Verlauf. von 8 Jahren, vom Bkginn dcs Beginn des auf die Betriebseröffnung Betrievseröffnung folgenden KJle-nderxabres g?- rccbm't, Kalenderjahres ge- re<net, und auch au< dann UU! gngebalten werdcn kImcn, nur angehalten werden fönnen, wenn die Brvtw-Eimmbma Brutto-Einnahme im Durchſchnitt der dret drei leßten Jahre mmdeſtkns 12000 „44 Pro mindeſtens 12 000 M pro Kilometer betragen bat hat oder Mun wenn dem KonzZſfionar Konzeſſionar von den Jntcrcffenten ein nach dem_ ErMcffen Intereſſenten cin na< dem Ermeſſen des bzezetchneten bezeichneten Miniſters z11r<i<ender Zuſckxuß zureihender Zuſ{uß zu den ihm erwachſenden Bau- und Bctkiebskoſtkn geleiſtxt wxrd. . )(. _ Betriebskoſten geleiſtet wird. : % ¿ er Kon ?"fionar Konzeſſionar iſt verpflichtet, hinſichYlixb dex Beſetzung der SudYxxU-c- UF Unterbeqmtenſteßm ““.“-"14 **tara * tern, m _meit “dieſelben" das- 40_„_Lßbei11§jabx„»no< nicht 'MYUÉÜÉ ,abey.„_1„-f11§ Hinſichtlich der Beſeßung* der euti uh Unterbeamtenſtellen # Militäränwärtern, in weit ‘dieſelben das, 40. Lebeñsjahr?no< uicht Furüdgele Uen Me fer den preußiſchen StaatSetſenbabndicnſt Staatseiſenbahndtenſt in dieſ ezzébüncx _ dieſex Beziehükg"= un insbeſondere bezüglicko bezügli< der Ermittelung der Ermxttelung dex ilitaranwarter _ ilitäranwärter — beſtehenden und noch no< zu er1affenden Vorſchrtften erlaſſenden Vorſchriften zur Anwendung zu bringen. , __ " “sine / : ür ſeine Beamten hat der Konzeſfionar Konzeſſionar auf Verlangen UnſZres IſkinFTFY dsr öffentlichkn Ardeiten nack; Maßggbe Unſeres Mintfters. der Grundſatze, Welch? öffentlichen Arbeiten nah Maßgabe der Grundſäße, welche bis zum Erlaß des (HS]elZes, Geſetzes, betreffend dje Penßontpmxg dzr unmittclbarén prkußiſcben die Penſionirung der unmittelbaren preußiſchen Staatsbeamten 2c. vom 27. Marz März 1872, fur für die preußiſcheri StaatSeiſexxbadmen beſtayderx chben', fur _ſeiae preußiſ<hen Staatseiſenbahnen beſtanden haben, für ſeine Arbeiter, nach na< Maßgabe der istzt „und kunfttg fur dre jeßt und künftig für die preußiſchen Staatsdahncn Staatsbahnen beſtehenden (Grundxäße, Penſions-„Wittwcn- ,und Untcrſtützungskaffen einzurichfen Grundſäße, Penſions-, Wittwen- und Unterſtützungskaſſen einzurihten und zu denſelben dte erforderltcben Zwſwiiffe die erforderlichen Zuſchüſſe zu leiſten. L ie Verpflichtungen des Konzeſſionars zu leiſtkn. T]. "e Vér*[i<tun;cn dcs Konzcſfionars zu „Leiſtungen fur dre ancFlD-es Pßfſtdienſtxs Leiſtungen für die a des o diente regeln |> nacb deREtſendabn-Yoſtasſeßx) ſ< nah dem Mt ba e G ougeleBe vom 20. Dszember Dezember 1875 (Reichs-Geſeßzblatt für 1875 (Reich-Geſeßb1att fur „1875 S. 318) un dkn den dazu gehörigen VoÜzugsbsſtimmungen, ]edocb mrt dsr Ezrletchferuxg, daſ; Vollzugsbeſtimmungen, jedoch mit der Arns, daß für die Zeit bis zum Ablauf won awk Jahwen von aht Jahren vom Bxgtnne des ouf dée Bktricdseröffnung folgémdep Beginne v auf die Betriebseröffnung folgenden Kalenderjahres azn Htelle ec an Stelle er Artikel 2, 3 und 4 dcs Geſetzes dlz; tm des Geſeßes die im Erlaſſe des >1kaanle Me Cangers vom 28. Mai 1879 (CentrtalktUaft fur tente für das Deutſche Reick) Reih S. 38 ) 380) n 5 etintmun cn re en. ' genoYFfex-rnBian-„rhalbg Beſtimmungen treten. : gelra aen Mens des vorbszeicbnetxn vorbezei<neten Zeitraumes tn in den Ver? bältniffen Ver- hältniſſen der Bab?! Bahn in Folge von ErWetterungen Erweiterungen des Unterncbmxnd Unternehmens oder durcb dur< den Anſchluß cm andsre an andere Bahnen oder aus anderen Grun- Grün- den eine Aenderung eintreten 101118, dux< Welche follte, dur welche nach dcx Enjſwetdunlg der B der oberſten Reicxs-Aufficdtsbehörds dle Reics-Aufſichtsbehörde die Bahn dix Ergenſgdafé [Is Eiſexbahn die Mgen ale v Eiſenbahn untergeordneter Bkdxutung Vék'ltert, _trttt das CUen aE'n- Poftßkſkß Bedeutung verliert, tritt das Eiſen a Poſtgeſez mit den dazu gedörtgen Vollzugébeſttmmungen gehörigen Vollzugsbeſtimmungen ohne in- ?cbränkung Ein- ſchränkung in Anmendung. F1] 7 n e“ wnar it verpflichket, fick) Anwendung. da Fonzeſſionar ift verpflichtet, ſich den bezüglxicb bezüglich der Leiſtuygen Leiſtungen für ZéirtäHineYrvi-cke Zereits erlaffencn C aa Tit erlaſſenen oder kunfttg fur dje Elſen- babnen künftig für die Eiſen- bahnen im Deutſchen Reich ergebenden ergehenden geſeßlichen und reglemen- tariſchen tariſhen Beſtimmungen zu untermarlfen. 1111 . _ . E XIII. : Î onar 1? ver f11<tct, ſich bezüglich ift verpflichtet, f< bezügli<h der Leiſtungen im JYxxrkſToLzeÄTKei<s-'Tcle;xxr)aphend1enſte§ L e A R E E T ybenditn in den „durch BuddesxaLHH- heſcbluß dur< Bundesraths- beſchluß oder durch dur Verordnungen féſtgeſeyten bezwbunngverſe kunfxtg durck) Geſkß feſtgeſeßten beziehungsweiſe künftig dur< Geſetz oder anderweit feſtzuſtcÜenden feſtzuſtelenden Verpflichtungen zu untxr- w>rfen. 11117. 1 U ternebmcrn 1317th unter- werfen. XIV. i Unternehmern bleibt ſowohl der Anſchluß an die BaHJtrLFFenlſt ereigbabncn wand "ittelft Aweiäbahnen als die Mttbenuxüxung A R nuna der Bahn Rm ſan oder theilweiſe gegen zu Vereinbarende, eventue vereinbarende, eventuell von Unſerem Min ſ ek Minifi er der öffentlichen Arbeiten feſtzuſetzende Fracbt- feſtzuſeßende Fracht- oder Babngeldfaye Bahngeldſäße vor behalten. L'ſ. . . “. . _ XV, i E ; l t die uri tiſche juriſtiſhe Perſönlichkeit der Eiſenbahn Geſellſchaf , welchéFTie Eiſenbahn-Geſellſchaft, iat bie in 211de Na ſtehende K*onze1fion, Konzeſſion, als ein"an tbre ein an ihre Perſon get- bundech ger bundenes Recht ertbeilt ertheilt iſt, abändernden Beſchluffe Beſchlüſſe der Geſellſebaf , Geſellſchaft, überhaupt alle Abänderungen ihres Geſe'llſchaftsvxrtrages, Geſellſchaftsvertrages, welcbe "Ich vas dem in dieſer Hinſicht lediglich lediglih und allem enjſchetden'den Ermefferxb allein entſheidenden en er preußiſchen preußiſhen Staatsregierung ?Zr'lédéausſéxxxxzn Zétdurec'qutſxi? CRF; e e E R E aen die Konzeſſion ertheilt iſt, erlangen i R M Wai f di Kone oncrct't,er ", _ YTHFigYngender Zreußiſzchſeß StaatSregtcrung Gulttgkeit. Jn§b§1on$ré MM MM 323713311.321113835313337111 .x. trieBes Staatsregierung Gültigkeit. Mel ontere N G h, Tante 9 idi L trieves auf anderen ten a neu, _ Eiſenbahnen, di ' 5 a F i S an eine andere Gcſkü1<aft, Geſellſchaft, den Verkayf Verkauf der Bahn, e ZYLZJYÜLZ (Zeſeüſchaſt, oder" die S s Tes Geſell ſchaft, oder die Fuſion mit„e,1ner mit einer anderen L?ck: ſellſchaft ausſprechen, e \fellſhaft aus\prehen, zu ihrer Gultrgkctt Gültigkeit der Beſtattgung Beſtätigung der preu 1ZZ5. D. Generalverſammlungen überall dann erforderlich, Wenn erforderlih, wenn dieſelben dieffkits dieſſeits vom Staate gcnebmigt YRden genehmigt Res waren. aUs alls die preußiſche Regierunß Regierung von dxm jn Ar1ikel dem in Artikel 13 des StaZSvettrages div, vom 27./30. Juni 1884 ſtrpultrten, AnkaufSrecbte ſtipulirten Ankaufsrechte Gebrauch macht, fallen die in Artikel 1711 und_2( dteſer Konzxſfion bezeickxneten VII und X dieſer Konzeſſion bezeichneten Fonds unter den im erſten Abſaße ]enes Abſatze jenes Artikels 13 be- ' de St. i behör. zeichneten Zu 1) L? 11. Di Zubeh I Die Aushändigung einer Ausfcrtigzxng Ausfertigung dieſer Konzekſfionstkunde Konzeſſionsurkunde an den e3110nzeſ119r1a1c Wofoade und d;.e Veröffentltcbung die Veröffentlihung derſelben tn Gemqßhett in Gemäßheit des Geſetzes Geſeßes vom 10. Adril Avril 1872 kxfolgt erſt, erfolgt erft, nachdem dte_ die Hinter- legung der unter 171 vorgeſchtischen Kautwn VI vorgeſchriebenen Kaution und Verpfandungs- 1) ſt tt unden hDT. . _ ' _ . urkuYrekunadliFf Verpfändungs- de ſtattgefunden hat. , E S E unter Unſerer Höchſtelgenbandtgen Unterjchrtſt Höchſteigenhändigen Unterſchrift und keigedtucktem beigedru>tem Königlichen J'nſ'ukgel]. Inſiegel. Gegeben Berlin, den 6. Aprxl April 1885. 1.8. Mix))?elbm'xb L „ H v n Bi3marck. L. S. l E von Pujtkamer, ay a . uc1u . Dr.?Friedberg. von Boettichex. von Goßßler. vonScbolz. (Hr. Bismar>. von Puttkamer. ayba<. ucius. De Eifebbars vonBoetticher. vonGoßler. vonSHholz. Gr. von Ha!.„xfeldt. Bronxart Hatfeldt. Bronſart von Schellendorff. Kunſt, Kunft, Wiſſenſchaft und Literatur. .. as Staatßreckot „Das Staatsrecht der Thüringiſchen Staaten“ bildet die MYÜL nf Abtheilung des zrveiten zweiten Halbbandes des vom Profeſſor Profeffor Marquardſen im Verein mit recbtßkundigen Tdeoreükern re<tskundigen Theoretikern und Praktikern birausgegebenen „H a n d hu > I d e s o f f e n tlic!) e n Rechts“ (Freibur 1. P raktifern herausgegebenen „Han dbu<hs des öffentlichen Recbt s“ (Freiburg i. B. 1884, Akademiſche Buckohanxlung Afademiſhe Buchhandlung von „J. D C. B.?Robr). Bear Litst B. Mohr). Bearbeitet haben das StaatSrecbt Staat3reht von Sackoſen-Wetmar- (Eiſenach Sachſen-Weimar- Eiſenach Profeſſor an der Univerſkät Univerſität Jena 1313651. Dr. G. Meyer, yoxt von Sachſen- Pkeiningen Geb.Regicrungs-Ratb Dr, Meiningen Geh. Regierungs-Rath Dr. W. Kircher 111 Memmgen, in Meiningen, von Sachſen-Altenburg Geheimrat!) Geheimrath R. T_b; Th. Sonnenkalb in Altenburg, von Sawſen-Koburg und Gotha Gethſttz-Ratb -Gotha Geh. Juſtiz-Rath F. Forckel For>el in Kyburg, chn S<rvarzdurg-Rudolſtadt Koburg, von Sc<hwarzburg-Rudolſtadt Rath UW und Rechtsanwalt R. Klingbammer m Rudokſtadt, Klinghammer in Rudolſtadt, von Swwarzßurg-Sonder„§bauſen Staatskaxb ])r. 'C. Schambacb Schwarzburg - Sondershauſen Staatsrath Dr. G. Schambach in Sondershauſen, vom Furſtentbum Neuß altere_Lmie Land,;ericbts-Ratb Cb. Fürſtenthum Reuß ältere Linie Landgericht8-Rath Ch. Liebmann in Gret'z, Greiz, und vom Jgrſtknjhum jungere Fürſtenthum jüngere Linie ReÖtSanwakt Rechtsanwalt R. MüUer Müller in Greiz. , Begretfkrck) Begreiflich lehnt fich ſi das Staatxrecht Stàaterecht dieſer kleineren Staaten !vc-ſ cn1_[1< weſentli an das Recht der größeren bxr-acbbarten Staajen, benachbarten Staaten, nur QUZnUHMIWUſe iſt gaſ beachtenßwertbe Eigentöümlickpkeiten von allgxmeinerxm Jntereffe bmzuwciſen; Dez ausnahmsweiſe ift auf beachtenswerthe Eigenthümlichkeiten von allgemeinerem Intereſſe hinzuweiſen. Da den Geſeßen Geſetzen und Einrichtungen der kleineren S_taaten ſeltzm'eme rvtffen- ſchaftliche Staaten ſelten eine wiſſen- \chaftlihe Bearbeitung gewidmet wird, ſo, rſt ſo iſt der Pgtrtottsmzxs Patriotismus anzu- kennen, wenn bei dargckotener Gelegenbett dargetotener Gelegenheit die bereits [angjahria langjährig be- gründeten Vorzüge einzelner Partikular-Staaten auch au< dem größerdn größeren Publikum gedübtxnd gebührend bekannt gemacht werden, gemact werden. Daher 81ng durfte Meyer mtt mit Recht bcrvo:beben„ hervorheben, S. 12, daß da;; Großberzogtbum Gachſen-Weimar das Großherzogthum Sachſen-Weimar mit Einrichtung der Bezirksauéfwuffc. Bezirk8auéſcüſſe, denen als Clemenxen Elementen der Selbſt- verWa1tuug verwaltung die Yuöübung Obrigkertltcber Funktwnen ubertragen xſt, Ausübung obrigkeitlicher Funktionen übertragen ift, zuerſt von aUen deutſwen allen deutſhen Staaten _den Verſueh gemcxcht den Verſuh gemacht hat. 'Die Einrichtang 11123 Die Einrichtung iſ 23 Jahre vor (81:1ftzhrgng Einführung der Preußiſchen Beztrkß- ausfcbüffe preußiſchen Bezirks- aus\<hü}ſe entſtanden und bat fi<„1n eder Hinficbt hat ſi< in jeder Hinſicht bewährt. Dle aeſcdiwtlichen uud re<111<en Verbaltniw der very Großberzogfbuxn Wcimar Die geſchichtlichen und re<tlihen Verbältniſſe der dem Großherzogthum Weimar und den dreijächſtſcßcn Herzogtbumern gcmemſamen Univerſüat drei ſächſiſchen Herzogthümern gemeinſamen Univerſität Jena find S.24_28 ſebr üdsrficbjliä) S. 24—28 ſehr überſichtlih dargeſtellt. Warztm Wurde Warum wurde nur der Funktionen des Kurators diejer Geſammt-invufitat dieſer Geſammt-Univerſität und der ob- Xiegendén “VerbandlquxW<d?„xNyxrjtoren Liegendèen Verhaudluggemerntden. zNeitoren gar ni<t gedacht? *McrkwürdigerWeiſe nicht gedacht ? "Merlwürdiger Weiſe wurden dte rx: [eßten die drei leßten Kuratoren hintereinander aus dam meiningſcben dem meiningſhen Dienſte gewahlt". gewählk. Der ſeit Erlaß des („Gefeßes Geſetzes vom 3. Juni 1854 viel beſprowcncn beſprobenen und re<t§guta<tli< erorterten re<tsguta<tli< erörterten Meininger Domänen-Frage, welche wel<e auch außerba1b außerhalb des Herzogtbums nicbt Unbedeutendés Herzogthums nicht unbedeutendes Intereſſe erregte, iſt S. 57 - 61 elne eine gedrängte, klare DarſteÜung gewidmex, NUL) Darſtellung gewidmet. Nach dem Geſeße_ vpm Geſege vom 20. Juli 1871 hat das geſammte Domänxnvxmögan obne Unterjcbted Domänenvermögen ohne Unterſchied ſeiner Entſtehung und ſeines Echrbes, ſowic UlLbLſ<0d2t_ Erwerbes, fowic unbeſchadet ſeiner ſtaa'tsrecbtligben Eigenſ<aft dic Verpfiickotung, ſtaatsre{tlihen Eigen|caft die Verpflichtung, den Aufwand Aufroand für den Herzoglichen Hof, die Hexzogltcbe Herzogliche Familie und den. uad den geſammten Herzoglichen Hausbalz zu, beſtretteg Herzoglihen Haushalt zu beſtreiten und Einen cinen Theil dcs des Ertrages zur Deckung De>ung der Staatsbedurfnxffe Staatsbedürſfnifſe zu gxwabren. gewähren. Die in dem Geſexxe Geſetze auf 230 000 009 Gulden fixirteSumme fur fixirte Summe für den jqbrlicben Gsſ.:mmtaufwand VLS Herzoxxlickpcn Hauſxs jährlichen Geſammtaufwand des Herzoglichen Hauſes darf ohne Zuſttmmxmg Zuſtimmung des Landtags nicht erhöht und obne Zuſtxmmung dxs ohne Zuſtimmung des Herzogs mcbt nicht vermindert Werdkn. werden. Da die Frage na<__ der na ver Erledigung doch _nocb do< noch immer vielfaches wiffenjcbaſtliMZ Interene darbtsten wixd, vielfahes wiſſenſhaftliwes Intereſſe darbieten wird, ſo battcn hâtten zum Anbalj Anhalt für eine Weitere Prufung wobl weitere Prüfung wohl S. 59 die genannten Sckorifjſtcücr Schriftſteller mit dem voUenTite1 vollen Titel der WeZke „aufgefubrt ſejn Werke aufgeführt ſein können, nämlich : Zacdariae: . üba'r nämlich: Zachariae: „über das rechtlxcbe Verbaltmß rechtliche Verhältniß des HerzothweY Herzoglicben Kam- merguts merguts, insbeſondere imHerzogtbum Sacbſen-Meinxnaen', Gotnngen 1861 _,Lutber :„Über imHerzogthum Sawſen-Meiningen“, Göttingen 1861.— Luther ‘Über die rechtliche re<htlihe Natur der Domancn" . Metningen1857. _ AKL. Revſcber: „,die Domänen“, Meiningen1857. — A. L. Reyſcher: „die Rechte des Staxtß M Tex] Doqucn Staats an den Domänen und Kammer- ;ütcrn, gûtern, insbeſondere der ſäcbfiſxben Lgndxs“,-Lexpz1g ſä<ſiſhen Landes“, Leipzig 1863. _ an Sachſen-Kodurg — In Sachſen-Koburg und -G0tbabe_1tcb_t fux [gdw Hsrzogtbum cmEe- ſondcrcr, -Gotha beſteht für jedes Herzogthum ein be» ſonderer, für die geme'xnſamcn „Verhaltniſſe, Angelcacmbkiten gemeinſamen Verhältniſſe, Angelegenheiten und tn- ricbtungen Ein- rihtungen aber ein gemeinxſcbaſtltckoer gemeinſchaftliher Landtag. Alix den. Landtage? verfaffungßmäßig Alle den Age verfaſſungsmäßig zukommenden Befugniſſe werder),1o wett fie mL“? ausdrückéicv werden, ſo weit ſie E ausdrü>lih dem gemeinſckoaftlicben gemeinſchaftlihen Landtag zugethſen zugewieſen find, dxzrcb e Einzeſlandtagc dur die Einzellandtage ausgeübt. Die Regel 511181 indxk; 112" parttkularc bildet indeß die partikuläre Be- Üandlung handlung der Landtags-Angclegenbsiten., Erne Etgentbymlicbkeit, Landtags-Angelegenheiten. Eine Eigenthümlichkeit, welche fick) fi< bei größeren Volkévertrctungxx mch? Volksvertretungen nicht findet, thebt beſteht dort m Zen Landkagsausſcbüffen. AuffaUend nt i'm dreien urxmtttelbar gr'enzxntei? in s Landtagsaus\hüſſen. Auffallend iſt in dieſen unmittelbar fende Ländern die Vcrſchiedenbeil ix1 Verſchiedenheit in den Beſtimmungen uber die VoÜjabr (; ei über dte Volljährig e bei dem regikrenden J.?kanſe: regierenden ie: das voüendcte achtzehnte vollendete ahtzehnte Lebensjahr n in Weimar - Eiſenach, einingcn, einingen, Schwarzburg - Sondershaujen Sondershauſen das vaendete vollendete einundzwanzigſte LebeßsjaYr m Lebensjahr in Altenburg, Kobur -GoZba, Neuß [B Reuß älterer Linie. Bki Bei den übrigen Staaten fehle? déeZabletx- ngcz en. _ Das fehlen die Zablen-Angaben. — „Das Wiſſen der Gcgeanxt Gegenwart bringt m ſemem FU]? ' Vanda (80 7111 1md in ſeinem XXXIV.“ Bande (8% VIII und 233 Sctſen. Seiten. 1885. Leipzi .„G. Freitaa ' Leipzig. G. Freitag 1 „16 _ 4 — Prag. F. Tempsky, 60 fr.) Frttſtb, Fritſ{, G.: "d." afrika, üd- afrika bis zum Zambeſx. Zambeſi. 1. Abtheilung. Das Land txnt mit ſeinen pſtanzlicben pflanzlihen und thieriſchen thieriſhen Bewohnern. _ Selbſtverſtgndlxcb — Selbſtverſtändlih macht fich ſi jeßt allenthalben das (ebbafteſte Beduxfniß lebhafteſte Bedürfniß geltend, u'ber über die bisher kaum dem Namen na< nat bekannten afrtkamſch'en Kolomgl- afrikaniſchen Kolonial- gebiete fich ſi< genau aus zuverläſfiger Que1lc zuverläſſiger Quelle zu untermcbten. Erne ſolche Queüe erſ<ließt fick) unterrichten. Eine folhe Quelle erſhließt ſi< in dem vorlxegenden vorliegenden Buche. Es giebt cin Büd ein Bild des geſammten Naturlebcns' Sudafrtkas m Naturlebens Südafrikas in allen fernen ſeinen Bedingungen und ſcinen ſeinen Erſcheinungen m ‘in der Pflanzey- uz1d Tbierwext, Pflanzen- und Thierwelt, immer mit beſondsrer beſonderer Berückſichtigung jener Verbalthe, “Bebenaia die fur koloniale für foloniale Unternehmungen in Vetxacht kommen: Bodextge altung Betracht Tommen: Bodengeſtaltung und Kéima; Klima z Land- und Waſſerſtraßen m tbrer_Bedeutung fur in ihrer Bedeutung für den Handels- Handel8- verkehr; Fundſtätten mineraliſcher Schatze mineraliſher Schäße und derenxAusbeutungs- iveiſe- deren Ausbeutungs8- weiſe; die Pflanzentvelt Pflanzenwelt in Rü>ſ1<x «_xtf Ackerbau“, Rükſicht auf A>terbau, Induſtrie und Handel; Handel ; die T'hierrvelt Thierwelt mit beſonderer Ruckncbt Rückſicht auf Zahmbarkeit Zähmbarkeit und Jagd- barkeit. Mit patriotiſcher Wärme_und reudig_keit patriotiſher Wärme und Freudigkeit geſchrieben, ſteht das Werk, keénen Auganblick keinen Augenbli> den reſten ug nuchterner Uxberlegung feſten Zug nüchterner Ueberlegung und Erwägung verleugnend, ganz auf dem Boden der Wtrklicbkcit. Wirklichkeit. Eigene Anſchaumw Anſchauung und genaue literari1<e Saxbkenntniß literariſhe Sachkenntniß bilden die Grundlage für die Darſtellung Die durch die dur< 50 J11u1trationen, JUuſtrationen, zum Tbeil Theil nach Originalpbotograpbien hergeſteth, Originalphotographten hergeſtellt, neben elner einer beigegebenen Ueber- fichtskarte daI V?x'ſtändniß das Verſtändniß der Sache befördert. . Dcr 1111871. 5 Der XXXVI1, und W711. XXXV11. Band enthalten: enthalten; Sellin, A. W.. ſchen Staatéregierung. Unglücksfäüe) W.: \hen Staatsregierung. Unglüsfälle) veranlaßten größeren AuEJAbM Ausgaben zur Inſtandhaltung der Dieſe Beſtätigung iſt auch if au zur Aufhebung der Beſchlüffe Beſchlüſſe früherer 1“ ' if ih Braſilien. 1. I. und 11. IL. Abtheilung. 240 (240 und YZF sSTiTerI.er2e;-sé 229 Ea I 1 fl. fl, 20 kr.) _ Auf Grund eigener Anéchauunw dra ihaia,