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Thomas E D go E P Pas G Fs E ms Î ps D E di i pr E T oi E E e j i n i D l Tbomas Horner bat Rudolf Rcicke dcm Yufſax: Rei>ke dem Aufſaß beigefügt. Or. Dr. Otto Kunner Kuttner in Neubaldcndleban waraktxrifirt rie Bedcuth dcr Neubaldensleben <arakteriſirt die Bedeutung der regula- tiv-cn Ireen tiven Ideen Kants, und xwar zwar für die 211011111111. Atomiſtik Dann wird ein L*“.*11:<,1 achkmckt, dsn Vceit:ag abgedru>t, den Carl W111 111 eimm wobltbätigen Zweck oe- balten Witt zu einem wohlthätigen Zwe> ge- halten und der „Kants Gedanken von den Bewohnern der Eeſtikrc' 31-111 Ecgknſtand bat. Dieſkm reibt ſ1< Geſtirre“ zum Gegenftand hat. Dieſem reiht \i< ein 01111111 chtrda 0111 anderer Vortrag von Prof. Dr. Friedricb Fried: i Zimmer, Über Köninggrger Kircbe-nliedsrdicbkcr über Königéberger Kirchenliederdidter und Kirchenkomrdniſten. Kircbenkomponiften, an. (Fin Ein größerer L*eijrag Beitrag von E . . . d Endlich endlih handelt über die Ein- 111311111 11?- dtcußiicécn StaaMntb-Z ſeßung des preußiſcen Staatsraths im Jahre 1817 Und ſkins und ſeine erſte Tbat. That. Unter d111 den „Kritiken u1d 811111111111“ iki di? Beſpei<upg des aciebrtcn intercffanteu Wcrk1§ „Dic Mvtben. und Referaten* ſei die Beſprechung des gelehrten intereſſanten Werkes „Die Mytben, Sagen und Leßenden Legenden der Zamaiten (Li1auer)',' vox: 111" (Litauer)*“, von Dr Edm. Veckqſtedt, Ve>erſtedt, erwähnt. Den übrigen anal! dc§_Heftes bildsn dic Inhalt des Heftes bilden die Protokolle iibcr über die Siyungrn Sizungen der AlterthumsgeUlUcbaft „Piuéſia' Alterthumsgeſellſhaft ,Pruſſia® in Königkberg, dic 0b1111ik Körigéberg, die Chrcnik der Uniberfität Königdbcrg Univerſität Königsberg und dss 12)*(3€11111 1103101111111 111 Brauyébskg, 10wie des Lyceum Hosiannm in Braunéberg, ſowie die „altpreußiſcbe Bibliograrbic „altpreußiſbe Bibliographie für das Jahr 1884. _Amerika — Amerika in Wort und Bild. (Eine Scbildekung dcr Vercinigien Siaatcn 1011 Friedrich Eine Scbilderung der Vereinigten Staaten von Friedrih von Hsllwald. Hellwald. 41. bis 45. Likfekurg jc 1.41: 45, Lieferung je 1 46 Mit c;. 700Jl1111't1-11110111-11. ca. 700 Illuſtrationen. Leipzig, Swmidt 11. Günjbc1._ Ticws ;1rcf1011111 011511111111- Wc-rk 11äbc1t ſ1< aUmäbliCb Schmidt u. Günther. — Dieſes großartig angelegte Werk nähert ſih allmählich ſeinem 171111", In Lkrfeiung Ende. Jn Lieferung 41 wird dio Beſcbrcibm-g die Beſchreibung von Tlms Texas zu (Fnde ke'übxt, 111 Ende geführt, in 42 und 43 werdcn dis ,Südli<e11 I;:nsnſtaaten' 211150110 Und N?1:-M 1110 b1b011dclt. In werden die „Südlichen Jrnenſtaaten“ Arizona und Neu-M-xiko behandelt. Jn Lieferung 44 bringt der 2111131141 b:“cbi11111111'01111'Abbandluuch Verfaſſer bocintereſſante Abhandlungen über daß .deian-“raébiet' das s Indianergebiet“ und den Staat „Arkanſas“, wäbrknd Licfe11111g während Lieferung 45 ,Tcnnkffce „Terneſſee und 51111111c111“ dcm Leſcr 111 111ciſkcrbaßer Skbildcnmg Kentucky“ dem Leſer in meiſterbafter Scilderung vorführt. Wiederum zierkn zieren die bsſten T-rt-Jldnſtratwncn beſten Tcrt-Jliuſtrationen und eine 511030th011111 disſe H1“ 111 Ok" Anzahl Tafeln dieſe Heite, die von der Vkrlagdbucbbandlmxg Verlagsbuchhandlung auf das («15115111dſte Glänzendſte aus- geſtattkt geſtattet ſind. Wir ctwäbncn 311111 Schw“ noch 810101 erwäknen zum Schluß no< einige der inter- LJQUtcſtcn Bilkcr, 0124: Flußapficbt 1711 ?tadt eſſanteſten Bilter, als: Flußanſibt der Stadt „San 2111101110“ 111 Taras, Quclle des Sar 2111101110, Naiurbrückc, Antonio* in Texas, Quelle des San Antonio, Naturbrüc>ke, Auf 011111 1210111110111 eincr teraniſchen Farm, In der 1210111111111 Prairik, texaniſchen Prairie, Der Rib Rio Colorado, Die Fels- wände in 111 der Marmorklamm, Mobave-Krieger, Ringipiel Mohave- Krieger, Ringſpiel der Mo- have-Indianer, Waffen urd Geräthſcaften der M0- bnvc-JndiaMr, Waffcn und Ga'rätbſcbaften dcr Jndiaxcr Fndianer aus dcr 5100101010118", der Yumafamilie, Zuni in ")?-“11M1'1ikd, (Fine Bärcwfanülis, N-u-Meriko, Eine Bärenfawilie, Eine Bibkr- Biber- familie und Biberbura, Dek 0101111011111? Biberburg, Der amerikaniſde Büffel und die Büffcljagd, Büffeljagd, Fort Smith 171 521110111111", S10101111611 111 dsr Mammutbböbw sc. _ 5111119110fo, in Arkanſas, Stalaktiten in der Mammuthböhle 2c. — Kirchhoff u. Wigand 111 Lkipzig babs" übcr 1br antiquariſckoc? Bücberla-Ficr in Leipzig haben über ihr antiíiquariſ<bes Büchberlager 2 5111111111118, 5.111.730 111111 Kataloge, Nr. 730 und 731, ausgegeben. Nr. 730 _ Literärgsſcbicbtc uud Blichsrkuxédkz dcutſckc, boUändiiche und ikandinaviſckxk 8110101111 _ entbält — Literärgeſchichte und Bücberkunde ; deutſche, holländiſhe und ſkandinaviſhe Literatur — enthält ein Vcrzkicbniß Verzeichniß von 3196 Schriften Scbriften unter folgenden Rubriken: Vcrmiſckyw Vermiſchte literäriſcbe u.".d Smnmclwerkc, Rewusn, (Encdklodädécn; Pawlik 0118910110111"; aÜgemeine LiterärgeſÉiOte; Gelkdrtcy'chthe; 1111101171161?» und 1111111111 (8111010111111; PaläogrQPbi'c urd Sanmelwerke, Reouen, Encyklopädien ; Poetik und Rhetorik; allgemeine Literärgeſwihte; Gelebrtergeſ@ihte; Univerſitäten und Bükbcrkunde; gelehrte Geſellſchaften ; Paläographie und Bücherkundez; Bibliotheks- wiffenſcbaiten wiſſenſchaften und Kataloge 1*0n von Biblioth-ken; kk! Buchbände! der Buchhandel und ſeine HülfsgeWLrl'e', Pklffk Und Preßkcch; (H11Ö1Ö18 Hülfsgewerbe, Preſſe und Preßrehtz; Geſchichte der deutſcbcn deutſchen Literatur 1111 2111311011161» 2111501011011; dchſcbk im Allgemeinen, Ar tbologien; deutſche Literatur; b01Lä11diic11e holländiſche und 1101111111)- Litkmtur flämiſcbe Literatur und deren (Gcéäyikbxkx ſkandinaviſcbc Ge|<ichte; ſlandinaviſche Literatur und ddken ©cſ<i<txn _ deren Geſcichte. — Nr. 731 _ Säbmc Künſtk, Kndfeerke, 311111010 — S>öne Künſte, Kupferwerke, Kurioja (Inkunabeln, 511111010, F.“;cetic11, S11tirc-0, 21110, Emblcmaka, Kurioſa, Facetien, Satiren, Ana, Emblemata, Magie, Tänwndlbgik, 1111111111? Wiſſanaſtsn, Schreibkunſt. Tbkatxr, Mnemonik, Däâmonologie, geheime Wiſſenſchaften, Schreibkunſt, Theater, Mremonik, Spiele, Fccbt- Feht- und 3111117111111, Reitkunſt, Jagd, F1ſ<11r11,P1äb-1101ik, Fiſcherei, Prähiſtorik, Kultur- und Sittcnßcſckyéckyw, CkkkMOUicl 1111d FcſtliÖkeiten, Rittsc- Sittergeſchichte, Ceremoniel und Feſtlichkeiten, Ritter- und Ordensweſen, Waffcn, Waffen, Koſtüm, chbkanſt. Kochkunſt, Gartenbau, La11d- Land- und ForſtwiUbſcbaft) _ Forſtwirthſchaft) — führt 1444 Schriften auf. Gewerbe und Handel. Die „Lcipz. „Leipz. Ztg.“ 11111111 folgomdcn Wcitcrcn BMW “5011 dcr 8111111011 Oſtcrmcfſe über bringt folgenden weiteren Bericht von der Leipziger Oſtermeſſe üter Spielwaaren und Porzellan: DZ? 2.1?1'112 111 Spi1111100re11 11,111 einkn unbefriedigknden VLTlauf Die Meſſe in Spielwaaren hat einen unbefriedigenden Verlauf ge- 1011111111 DQS Exportchäſt gkbt nicbt 111101“ nommen. Das Exportgeſchäft geht nicht mehr ſo wie ſvwſt. wodur< dic U1bchrodukt1011 1111171 ſou, wodurch die Ueberproduktion mehr überhand 111110tnmc11 bat. N00) 0111en Ländkrn genommen hat. Nach vielen Ländern ſind 1101118111111!) ſolcbc Attika], welch? namentli folche Artikel, wel<he ins Gen'iÖF falien, 111111111 111 b011c11 ZÖUL, die inéb11011d111 111 dsn 12151011Jc1111611 Gewicht fallen, wegen der hohen Zölle, die inébeſondcre in den leßten Jahren in Oeſterreich, Frankreich, Rußland, S>wcd111 u11d 210111119611 111 die Höbe geſcbraubt wordcn find, Schweden und Norwegen in die Höhe geſchraubt worden ſind, faſt gar 11i<t niht mehr zu cxportircn _ Zn PorzsUan 11111111 1111) exportiren. — In Porzellan mat ſih auch in 11191111 FäUkn vielen Fällen das Fblcn aröfzcrer O1dres für beffcre Artikkl fühlbar. Fehlen größerer Ordres für beſſere Artikel fühltar. Es iſt in den 0011111 Gk'xcbäfts- flotten Geichäfts- jahren 510 bis zum 1101111911 Jabre vorigen Jahre dur< Vergrößerung (11191 alter und Er- baus-ng 1111111 Fabrikm bauung neuer Fabriken viel 5101101118111 enjſtanden, Wk1<6 fich 1101111111- 11< die größsren amerika-iſchn Einkäufchu Nch zu 1110113111 1011111111. (Einzcinc Fabrikln, Korkurrenz entſtanden, welche ſih nament- lih die größeren amerikaniſben Einkäufer zu Nuße zu machen wußten. CEinzeine Fabriken, die 11111 Forcc ihre Force darin 1U>*617, ſucen, gute Artikel anderer Fabriken auf K*oſtkn dcr Qaalijät 1111d _ dcr 211101111511 Koſten der Qualität und — der Arbeiter zu halben Preiſen berzuſteUsn herzuſtellen reſp. 0010100011110, 1111511111 1111116111131, 11161111 ibre ,Fakrikate“ Überbaupf 1311; 910111211 P01zkl1a11 vardicncn, 0011 nawzuahmen, mögen vielleicht, wenn ihre „Fabrikate“ überhaupt den Namen Porzellan verdienen, von einem „111011111Geichäft' 101100111 k01111111, 0b diks abcr „großen Geſchäft“ ſprewen können, ob dies aber im Allglmcimn „11111“ Allgemeinen „gut“ zu 1121111111 nennen iſt, 11011111 wollen wir dabinskſicüj 11111 1011111. _ dahingeſtellt ſein laſſen. Der Cours für diu 11111 1ablb0r€11 die hier zahlbaren öſterreichiſchen Silbercbupd 116 iſt (mf Silbercoupons iſ auf 161,75 „10 4 für 100 F1. öſtkr1.Silber 190 Fl. öſterr. Silber erhöht worden. Stntjgcirt, Stuttgart, 23. April. (LHz.Ztc1.) (Lpz. Ztg.) Zur bkuiigcn Leder- heutigen Leder - meſſe wurden 800 C11. 7011111111111. Ctr. zugeführt. Der Verkehr War nicht war nit beſon- dlls ders lebhaft, die Preiſe nicht b-ffcr 0113 1111011. nit biſſer als ſeither. Verkauft und 11er- 1'0011211 wu1dcn: S0b11c1€1154 (5,11. ver- wogen wurden: Sohlleder 154 Ctr. 72 Pfd., Vacbcleder Pfd, Vacheleder 52 CU. Ctr. 90 Pfd., W11dſ<ma1leder Wildſchmalleder 350 Ctr. 10 Pſd, dkutſcbes S<1n311cdcr '79 Sfr. 3Pfd., Kalblcdcr Pſd., deutſbes Scmalleder 79 Ctr. 3 Pfd., Kalbleder 48 (511. Ctr. 41 Pfd., Zaumzcug- Pfd.,, Zaumzeug- und ROßli'de Roßleder 33 Ctr. 88 Pfd.; Geiammtumſay Geſammtumſatz ca. 109 400 „ki MkiniUgen, M Meiningen, 28. April. (W (W. T. B.) B,) In 0111 der heutigen ordknt- 1i<en ſowie ordent- lihen fowie in der außerordentiicben (Blueralverſammlung außerordentiihen Generalverſammlung der Deutſchen Hypothekenbank Wurdkn d'r? wurden die von der Verwaltung (1111111161- geſtellten Anträge einſtimmig gkncbmigt. (Glaszgow, genehmigt. Glasgow, 27. APM. (W.T.B.) Aprii. (W. T. B.) Die Verſchiffungen 0011 von Roheiſen betrugen in der vorigen Wolde Woche 8900, gegen 11800 11 800 Tons 111 derſelbeU Wockoe das in derſelben Wocke des vorigen Jahres. Brérdford, Bradford, 27. April. (W. T. B.) Wolle feſt, hauptſäch- hauptſäh- li< Strongbaired, Stronghaired, feine 51530110 bcrnakbläſſmt, Wolle verna{läſſigt, in Cxportgarnen Exportgarnen gutes (Geſchäft Geſchäft für Barmen, SToffe unverändcrt. Verkehrs-Anſtalten. Stoffe unverändert. Verkehrs-Anftalten. Das „Archiv für Eiſenbahnweſen“, ÖEWUMMWW herausgegeben im Miniſiekium dcr Miniſterium der öffentlichen Arbciten, veröffentlicbt Arbeiten, veröffentlibt im ]. 1. Heft dcs des Jahrg. 1885 eine ſtatiſtiſcbe Zuſammenſtellunéi 11er ſtatiſtiſhe Zuſammenſtellung über die Eiſenbahnen Ciſenbahnen der Erde, der wir folgende Apßabkn 11er Angaben über die (8111101181000 dcs Bahnneßks 13011 Entwicklung des Bahnnetzes von 1879 0145 bis 1883 enincbmen. entnehmen. Die Länge der Eiſknbabncn dr Erde? Eiſenbahnen d-r Erde iſt vom Schluß dks Jabrcs 1379 des Jahres 1879 bis zum Schluß des J&brcs Jahres 1883 0011 von 350031 11111 km auf 442199 111110110 km, alſo um 92168 11111 0d1'k 1111111215111 26 0/11 1111001101811. km oder ungefähr 269% gewachſen. Zum Vermleicbc- Vergleicbe möge bemerkt wsrdcm, werden, daß der Umfcma dsr. Umfang der Erde am “Likquawr Kequator 40 070 km und urd die 1111111811- mit!lere Entfernung des Moudcs 11011 dkr (81126 Mondes von der Erde 388 500 11111 km beträgt. Dis LängenauIdebnung, 111115738 Die Längenauëdehnung, welche das (8111111111an213 Ciſenbahnney am (Ends dcs J0brcs Ende des Jahres 1883 LeriÖt batte, erreicbt hatte, beträgt alſo 1111011 1111131 016 das {on mehr als bas 11 fache d1§ fabe des Erdumfanges und übsrtxifft übertrifft die 1111111111 Eiitfsrnung ch mittlere Entfernung des Mondes 0011 von der Erde um Mcbr mehr als 53 01,0 0C0 km. Von dem geſammtcn 311111011111, 1121113111 dis Eiſenbabxcn dsr geſammten Zvwachs, welchen die Eiſenbahnen der Erde von 1879 bis 1883 cxfabrcn babs", erfahren haben, kommt die qrb'ßsrk Hälfte? größere Hälfte auf die Vereinigten Staaten 13011 von Amerika, deren Eiſknbabnney Eiſenbahnnetz in der ge- nannten Zkit Zeit allein um 56 327 11111 km oder etwa 42 % fich 9/0 ſich vergrößert bat. Verbältnißmäßig bcträcbtlikbe hat. Verkbältnißmäßig beträcbtlihe Zunahmen wciſcn weiſen von außer- europäiſchen Ländern noch no< Mexiko (3727 11111), Briüſcb km), Britiſh Nordamerika (2160 11111), Em), Brafilien (2050 11111), Britiſcb-Jndicn km), Britiſ&-Indien (2786 11111) km) und die auſtraliſchen auſtraliſhen Kolonien (3603 11111) km) auf. Von den curopäiſcbcn curopäiſchen Ländern hat Frankrsick) Frankreih den bedenkendſten bedeutendſten Zuwachs zu verzeichnen, 4500 11111; hiernach kmz hierna<h kommt Dsutſckvland 111112716 Deutſchland mit 2716 und Oeſterreikb- Oeſterrei- Ungarn mit 2263 11111. km, Die ſtärkſte (?mxwickelung Entwi>kelung im Vcrgleieb n1ikdcr Flääzengröße zeig? Vergleich mit der &Fläcwengröße zeigt das Eiſenbahnncy Eiſenbahnneß im Königreich Königreih Belgien, wo auf je 100 011111 Fläche gkm Flätbe 14,5 1110 Eiſcnbabn jreffkn; nahem km Eiſenbahn treffen ; nahezu daſſelbe Ver- hältniß findet fich ſi< im Königreich Sachſén. Jm Königreib Sachſen. Im Verhältniß zur Bp- völkcrungszabl iſt Be- völkerung8zahl ift das europäiſch E1ſcnbabnneß europäiſbe Eiſenbahnney am ſtärkſtc-n ſtärkſten ent- wickelt in dem dünn bevölkerten SÖWLÖM, 1190 Schweden, wo auf je 10000 Ein- wobner wohner 14 11111 ELfenbabn km Eiſenbahn kommen, währevd während auf die (11111111. Eka- wobnerzabl gleihe Et1- wohnerzahl in Deutſchland und Frankreich nur je 7,9 kw entfaÜen. km entfallen. Folgende Ueberficbt Ueberſicht zeigt kie tie Entwickelung des 230an11315 Bahnnetzes in Europa von 1879 bis 1883. Es Waren waren im Betriebe: Betriebe : i Es betrug Kilometer der Zuwachs in 1879 1880 1883 ]) DculſÖland 111 0/0 Preußen . . . . . 19 302 19 361 21 039 Bayern . . . . . 4 771 1) Deutſchland in %% E. <.. V Wn S000 E S 4 826 5 040 Sachſen . . . . . 2 093 2 039 E O 2039 2 124 Württemberg . . . . 1 405 1 443 E... L006 1443 1 560 Badén . . . . . . 1284 1 311 4 2 E 1311 1 329 Eliaß-Lotbringer Elſaß-Lothringen . . 1 135 1 145 1135 1145 1 293 Uebrigc deutſche Uebrige deutſhe Staaten 3 194 3 286 3 425 (Zuſammen Zuſammen Deutſchland . 33 094 33094 33411 35 810 ?) Öcſterrciao-Ungarn . 35810 2) Deſterreib-Ungarn. . . 18 335 18 476 20 598 18335 18476 2598 3) (Großbritannien 11. Großbritannien u. Irland 28 491 28 872 29 890 4) Frankreich . . . . . 25 183 26 191 29 688 28491 28872 29890 4 E 3 G10 H 5) Rußland (einſchl. (ein\{l. Finland) 23 400 23 857 25121 6) Italien . . . . . . . 8 343 8 715 23400 23857 925121 E E 8715 9 450 7) Bklgien . . . . . . 4 012 T O 4112 4 269 8) Ni1dcrlä1-de (einſchl. Niederlande (ein\{l. Luxemburg) . . . . 2 238 e « RUSO 2 300 2 520 9) Schweiz . . . . . . 2 495 2 571 O O 2571 2 797 10) Spanien . . . . . . 7135 E R T 7 494 8 251 11) Portugal . . . . . . 1084 8251 E... Ls 1150 1 150 1492 12) Däncmark . . . . . . 1558 492 e T 1579 1 790 13) 9101101960 . . . . . . 1 025 1059 1 550 14) Schweden . . . . . . 5 605 E R. 5, LO 1959 1550 O E. S 5 761 6 400 , 15) Rumänien . . . . . 1 311 ä 19) n . ., ;, 13U1l 1387 1 500 14,4 16) (Griscbcnlatw. . . . . 11 10 ea 4, li 11 22 100,0 17) Uebrigks Europa . . . 1 360 1000 1) Tor Gua 1360 1470 1 765 1765 29,8 In den fünf Erdibcilen gcſtaitsie fick) Erdtheilen geſtaltete fi<h die Entwickelunß Entwi>kelung in d?m- ſclbcn dem- ſelben Zeitraum wie folgt: Europa . 164680 168416 182 913 11,1 182913 ILA Amerika . . . 159120 « 109120 170 283 224 994 454 41,1 Aficn . . . . . . . 14 806 15942 18632 25,8 Afrika . . . . . . , 4500 4575 M E 105 150 95 Aa c O0 4/5 - 5666 25,9 2111111011911 . . . . . 6925 U S 7799 10 534 52,1 3010111111111 10534 52 1 Zuſammen auf der Erde. 350031 367015 442199 442 199 26,3 L:;xt Legt man den von Neumann-Spallart ermittelten D111<ſ<nitts- betraa dsr Anlagckoſten Durhſchnitts- betrag der Anlagekoſten für das 511101111111 Babnlänge 0011 Kilometer Bahrlänge von rund 216000 «je: 216 000 Æ zu (Grunde, 10 Grunde, ſo beläuft 1111) ſi< das (Hkſammt-Anlagckapital Geſammt-Anlagekapital auf rund 95-5 954 Milliarden Mark. Eine R0l16 Rolle deutſcher Dopkaroncn, [wekxckoe disſen Bctrag entbiclte, Dopp-lkronen, pes dieſen Betrag enthielte, würde 81118 eine Höhe 0011 von nahezu 720011111 0 en. Stcttin, 7200 km aben. Stettin, 28. April. (W. T. V.) Dic' Stettincr Llyvk- dampfcr .Kätik“ und „Martha' 111773, erſtkrcr 111-1112 don B.) Die Stettiner Lloy d- dampfer „Kätie*“ und „Martha“ ſind, erſterer heute von Stettin 1111 (bebcnbum 11.111) 'New-York, chterek via Gothenburg na< New-York, leßterer am 26. d, M, 11011 211110111011 d. M. von New-York direkt nach nah Stettin abgkgangen. BNWM, 28. Avril. abgegangen. Bremen, 29. Wil... (W. T. B.) L. B) Der Dampfcr dss Dampfer des Norddeutſchen Lloyd „Main“ 111 Mute WW „Main®* ift heute früh 2 Uhr 111 Soutbakdpfon eingexroffkn. O_O in Southampton eingetroffen. R - o O L MDÎ L O n r D N O Df I G5 O5 D b - del i duk ——_ 7 Ia Lo Do D O D D D - pk C red C) fend dak jed M b n J] O O O * d-é ODU» »OWK-OND O".» __]UKT-ox- SIc-YQQ-xxt * ß.- x_- » * . x_- ._- * „»I-15“ »»QOTNII-chd * d-cUU-cwx-v-p-a Q-Qxlö'WlO Berlin, 28. April 1885. Die (111 dikicr Stall? (Nr, an dieſer Stelle (Nr. 55 d. Bl.) [*crcits bcſpro<c11€ bereits beſprochene Früh- jabrs-AusſtcUnna DLS Gurlittſ ÖL 11 511111 jahrs - Ausſtellung des Gurlitt\ſ<en Kun ſtſalons, dic 111 die in den bciden Gsmäldcn beiden Gemälden von Böcklin 11111: 0011 Fritz 0011 111111 31011 der bedsujendſtcn SlböPancn moderncr T))kalcrci 00rfk1b11, Bö>lin und von Frit von Uhde zwei der bedeutendſten Schöpfungen moderner Malerei vorführt, bat ncucr- neuer- dings einige Bereicherichn mfabren, Bereicherungen erfahren, die ihr ein 110113 (1111611121th Jſ.1€kkff€ vcrleiben. (Es ſind 111 erſtcr Li11ie zwri cin noch geſteigertes Intereſſe verleihen. Es find in erſter Linie zwei Bilder 0011 H e r m (1 1111 Prei [, drm 011111111311 b1'gabj1'n 2111101 dkr Feeskcn vou Hermann Prell, dem originell begabten Autor der Fresken im großen 511111an 110 ArchitektsnbaUſss, dsr 1111 demi Feſtſaal des Architektenhauſes, der ſeit deren Vollendung mit kleinercn Akb1'111'11 11111“ ſeltkn bervwgktreten iſt. 111 kÉleineren Arbeiten nur ſelten hervorgetreten ift, in der Aanalung Ausmalung des Wormſer 8111111100111; Nathhauſes aber 1113111111112" cin 1111116 bcmsrkénswcrtbes inzwiſchen ein neues bemerkenswerthes Werk mommnentaler monumentaler Kunſt geliefert hat. Mit cinem friſkbcn einem friſchen Talent, das ſeinen feinen eigenen W111 1181101111, Verbindej cc 1111 Weg verfolgt, verbindet er ein feines 05101111 Gefühl für die in dcm wirklich lcbcndigcn Tbeil dcr bkutigcn dem wirklih lebendigen Theil der heutigen Produktion 11011) Ausdruck ringcnden nach Ausdru> ringenden modernen Tkndcnzcn, 017116 Tendenzen, ohne durch 712 ſie zu extremer Einſeitigkeit verleitet zu werden, eine 0171112 Empfänglicbkkit ofene Empfänglichkeit für be- frucbtcndc Anregungcn. fruchtende Anregungen, die von dcn Verſchiedenſtcn den verſchiedenſten Seiten der her auf ibn ihn einwirken und 111 1ein1m SÖaffen fick) dcntlicb wikdcrfpicaeln, obne d0< irgcndwic in ſeinem Scbaffen ſih deutli<h wiederſpiegeln, ohne do< irgendwie das (Gepräge individuäler Gepräge individueller Selbſtſtändigkeit zu 011- wiſcbcn. Dabxi Wciß kr dcn 1101111119111 (Hedankcn, dcm ver- wiſchen. Dabei weiß er den poetiſhen Gedanken, dem ſeine Schöpfung 1211110111181, vöUig Scöpfung entſpringt, völlig in ſmnlicb 0010101111111? ſinnlih auſchaulite Form 111 übc'r- 11313611 zu über- ſeßen und 111 der in_der maleriſchen Behandlung durch Eine einfach eine einfa große Formen- und Farbkngebung Farbengebung zu feſſeln, wie er fie durcb d:? crwäbuten 11101111111e11101111 Auſgaben ſie dur< die erwähnten monumentalen Aufgaben gewonnen hat, und wie fie 011111 111 ſie aub in den bier auégeſxeüten hier auégeſiellten Bildern 116111811 kleinen Formats fich 11011) 1111111“ Elin» ſib nach keiner Seite bin 1161- ver- leugnet. Das eine derſslch, derſelben, das fich ſi< „Erſter Frühling" Frühling“ betitelt, zaigt zeigt ein im Waldgrund unter friſcbbclaubten Buckcnſtämmcn friſhbelaubten Bucbenſtämmen da- fitzcndcs, i_n traute! ſißendes, in trauter Umarmung fick) umſchlungen bbltcpdcs 511111213 ſi umſhlungen haltendes junges Paar im Koſtüm dcs ſccbßzcbnten Jabrbundcrts, des ſe<8zehnten Jahrhunderts, auf das 0011 ſinLM lufjiacn SW bock) von \ſcinem luftigen Siß hoh oben im Gczwség Gezweig ein ſcbclmiſcber \{elmiſher Liebesgott berabblickt. herabbli>t. Von dem ſatten Grün dsr 11011) rk<ts bin der nach re<ts hin offenen Land- ſchaft haft und dém dem weißen Gcwölk Gewölk mit dcm bicr dem hier und da dur<bli>e11den klarsn durc(hbli>enden klaren Himmelsblau bebcn heben das bc-Ufarbige hellfarbige Kleid dcs des blumen- bckränz'ten bekränzten blonden Mädchens Mädcbens und die leuchtend roibc TraÖt rothe Tracht des Mannes ſicb 1001011110009 ſi< wirkungsvoll ab, und in dieſem 11111211 reichen Farbenklang iſt cine Kraft, Tikfe Tiefe und Harmonie des Tons erreicht, wie man fie ſie ſonſt nur 111 Bildcrn Böcklins in Bildern Bö>klins zu finden gewöhnt iſt. Steben Stehen auch die beiden Hauptfiguren der_KomPofition, der Kompoſition, die an innerkr Vsrtiefung innerer Vertiefung wohl zu wün1<en Übrig kamen, wünſchen übrig laſſen, nicht ganz auf der Höhe des 111151111111 prächtig erfundenen, köſtlich 11010 1121011111111 Putw, köſtlih naiv hewegten Putto, ſo erzielt d0< dis doch die Energie dcs Kolorijs des Kolorits im V1rci11e Vereine mit der ihr entſprechenden BcbandlungSweiſe entſprehenden Behandlungsweiſe des Bildcs Bildes eine über Über die bloße Genreſcene Weit hinausgebknde weit hinausgehende Wucht des Ein- drucks. dru>s. Noch ungleich bedeutender wirkt indeſ; daI indeß das andere Bild, das dkr der Künſtler „Abendgang“ bsnennt. benennt. Von mindcr frapbantc'm minder frappantem farbigen Effekt, Cffekt, aber von gleicher Kraft und (Geſcbloffcnbcit Geſcloſſenheit der Stimmung, bietct cs bci 011g1111111r malcriſchcr Ko11chti0ncine bietet es bei origineller maleriſcher Konzeption eine in ſeltmicm ſeltenem Maaße gelungcnc Bextcbmclzuna innige" gelungene Verſchmelzung innigen Empfindens mit angeſucht ungeſucht groß- artiger “2101101111111; Auffaſſung der Natur. Cima 1161101119111 a1üncn Raſenbang, Über Einen tieftönigen grünen Raſenhang, über den die Dämmerung dcs einbréckoendcn des einbrehenden Abends fich ſich breitet, kommt (1111111211 Hayptcs, ibr g:\ſenkten Havptes, ihr Kind in den kräftigkn kräftigen Armen baltcnd, cine haltend, eine junge Frau dybcrgeſkbrittcn; dahergeſchritten; vor ihr aber gaukelt, wie eine Ver- körpcrunß körperung des 1611111 5111111111113 leiſen Klingens und Summcns dcr Summens der Luft, cin ſ<1eier- Uinßattcrtkr Pujw, ein \<leier- umflatterter Puito, eine Glocke ſchwingend, Glo>ke ſ{<wingend, nach deren Klang das Kind aufborcbcnd Geſächt aufhorhend Geſicht und Hand binwendkt. Ux-überirefflicb Verkörpcrt ſicb hinwendet. Unübertrefflich verkörpert ſih in dcr ſcblicbtcn Und doch der ſ{li><ten und do< aufs feinſte 1111801111 la11dſ<aftli<e11 Sccnerik belebten landſchaftlichen Scenerie wie in dcr «*rnſt der ernſt und finncnd daherwandclnden jungcn Mutter. ſinnend daherwandelnden jungen Mutter, deren Figur der Rahmen dks des Bildes unterhalb d1'r Kniée abſcbneidct, der Kniee abſcneidet, die träu111eriſ<e träumeriſhe Melancholie dcr Abendſtnmde. der Abendſtunde. In der Haltung und im *UuSdruck“ 016 510111013, Ausdru> des Kopſes, deſſen rötblichcs röthlihes Haar 2111 blam-r Schleixr umflicßf, ſonne ein blauer Scleier umflicßt, ſowie in der Drapirung des dunklsn GcWandcs 11111 11011)- getafften, dunklen Gewandes mit hoch- gerafften, goldig getönten Acrmcln atbmet dabki eim: Aermeln athmet dabei eine Ruhe und Größe der 2111110011009, 11111 101111221 Anſchauung, mit wel<her Zeichnung, TN], Ton, Farbe und Vortrags- wciſe Vortragê- weiſe des (11111an Bldés 1101111011101) Übereinſtimmt. Bei ganzen Bildes harmoniſh übereinſtimmt. Vei der Be- Trachtung dcſ1elbe11 trachtung deſſelben fühlt man ſtcb wobl (111 Böcklin ſi< wohl an Bö>lin wie an Gabriel Max 211110111; Marx erinnert; was cr er mit ihnen gemeinſam bat, iſt hat, ift aber doch do< wieder wollts gctſtrgeH (Eigeutbum dcs KUnſtlerß, volles geiſtiges Eigenthum des Künſtlers, der hier das erfreulicbſte erfreulicſte Wachſen poetlſébcr poetiſcher und maleriſcher maleriſher Geſtaltungskraft bekundet. Von Paul Hyecker, Hoe er, der ſeinen Ruf auf der letzten Ykünchener 10161001101701911 Iiasiteüung bégründcte leßten Münchener internationalen Ausſtellung begründete und im vorigen Jahre dem Berliner Berlinec Publikum fick) durch ſih dur< die meiſterldbe V,)?atroſcnſzkns meiſterlide Matroſenſzenz vom Bord Sr. Majeſtät Schiff „Dcutfchland“ „Deutſchland“ ſowie durch dur< das koloriſtiſck) feillQLſtiUlMtL koloriſtiſc feingeſtimmte Gruppenbild zweier zweter kleinen Mädchen bc-ſtcns bekannt beſtens bekaunt machte, bietet die Ausſtellung die Portraitgruppe z1veier zweier blonden Knaben in ſchwarzen ſ{<warzen Sammetkoſtümen vor blaugraucm blaugrauem Fond, cin Werk ron von ebenſo geſunder und friſ<er friſcher Auffaſſung wie 0011 angeſucht von ungeſucht natürlichem Arrangement der beiden fich \ſi< umfaßt haltenden, lebendig cbarakterifirten carafteriſirten Figuren, von vorncbm1r vornehmer und kräfiiger kräftiger Tonſtimmung und von gediegener Tüchtigkeit dcr der Modellirung und Malerei. Dazu gkſeÜt geſellt Graf Leopold von Kalkreutl) Kalkreuth neben einem kleineren, an Inhalt und maleriſchem maleriſhem Reiz etwas [ecr leer ausgefallenen Bilde das ungleich unglei< gelungenere ſtattliche ftattlihe Gemälde einer lebensaroßc'n Mädéven- lebensaroßen Mädchen- geſtalt iu „ſchlichtem ſchwarzen Kleid: in {lidtem \{warzen Kleide mit weißem Tuck) Tuch und weißer Schürze, die in herbſtlich berbftlih gefärbter Lundſcbaft Landſchaft betend und finnend bor \innend vor einem Heilmenſiock Heiligenfto> kniet. Es iſt in der Bewegung der Figur nicht weniaer nit weniger gut beobachtet als in dem fein und Wahr geſtimmten wahr geftimmten Ge- ſammtton ſammtton. vermag trotz troß dieſer Vorzüge aber doch do einen gewiffm gewiſſen Zwie- ſpalt zwiſchen zwiſwen dem Motiv und dem Maßſtab der Darſtslluna Darſtellung nicht 10 ſo unbedingt außzualeicben, auszugleichen, wie es zur Re<tfektigung dks letzteren erforderlich Recbtfertigung des [leßteren erforderlid wäre. In einkr portraitartizen Yquareüſtudie 0011 Jn einer portraitartigen Aquarellſtudie von Frau H. Weſtphal, dec lebenßaroßcn, der lebensaroßen, von einem lichten grüngrauc-t grüngrauen Fond i11 in roſafarbener Atlakkobe fick) abbebenden Haibfigur Atlaërobe ſid abhebenden Halbfigur einer brünetten Baübeſucberin Ballbeſucherin von Pikanter pikanter Erſcheinung und Bewegung, die bei breiter maleriſcher maleriſher Behandlung und aelunaenem koloriſtiſchen gelungenem fkoloriſtiſhen Effekt nur ein fcincreß feineres Studium der Fbrm Form vermiſſen läßt, lernt der Beſucher des Salons dann noch no< ein bier hier wohl zum erſten Mal öffentlich auf- tretendes Talent, in einem großen Blatt 0011B.Pialbcim von B. Piglhbeim das Original der in verkleinerter Reproduktion 1115 Titklblatt als Titelblatt der vor- jabrigen Münckoxnkr Künſtlermavpe jährigen Müntener Künſtlermappe weitverbreiteten Kdmpofition Kompoſition in ]avaniſcbem „(Geſchmack japariſhem Geſbma> mit dsr Fiaur der Figur des w'ciblicbc'n DebardcurZ weiblichen Debardeurs kennen, die m dieſcr aufdringlicbcn in dieſer aufdringlihen Größe 119111111118 Über allerdings über das Maß dcs Erträglicben 11111011511th und duré-z m<111g1lbaft1 3111111111119 und ſebr 111111111911 Cſpr1t nicht 11er des Erträglichen hinausgeht und dur mangelhafte Zeichnung und fehr geringen Eſprit niht über die öde Reizlofigkeit ôde Reizloſigkeit der geradezu fréchen E11<1inung binwcgtäuſckyen fre<hen Erſcheinung hinwegtäuſchen kann. Neben den ſcbon beſprochenkn BildWerken des Verſtorbenen SÖluter feſſ-slt jetzt 11011) {on beſprochenen - Bildwerken des verſtorbenen Schlüter feſſelt jeßt no< die neu ausgeſtellte lebénsgroße lebens8große Marmor- buſtk ciner ]u_c1e11dli<kn Nix." 11011 Bcrnbard büſte einer jugendlihen Nixe von Bernhard Roemer. Es 1ſt iſt ein Werk 0011 aluckiicber poctiſcber Erfindung. von glü>klicher poetiſcher Erfindung, von zartem Reiz der Form 1100 deHAuédru'cks und 0011 vornebmer (Eleganz des Ausdru>s und von vornehmer Eleganz der delikaten Durcb- 151113111111 Durh- bildung im Detail. Dem geſchmackvollkn Arrmmcment geſ<hma>vollen Arrangement der Komvofition geſclltUfiÖ, wic 111 Kompoſition geſellt fi, wie in den 111911211 \<nell beliebt gewordkncn gewordenen bemalten Tkrrakottcn dks, Kunſtlc'rs, Terrakotten des Künſtlers, eine diskrete Färbung des Matcrials. Matecials. Aus der braun (1210111211 Tradiruna, getönten Drapiruna, die 0011 einc111S1'eſte1'nals von einem Seeſtern als Agraffe gehalten wird, ysben ſ1< heben ſi< Bruſt und Schultarn Schultern leuchtend 17111101; Außen, hervor; Augen, Brauen und Lippen find dUrck) 1611111? ſind dur leihte Färbung markirt; daI“ dunklere markirt ; das duaklere Haar, das _die die Stirn beſtbattct urid aufaklbſt Über Nackcn beſchattet und (211110th mcdkrflicfet, aufgelöſt über Na>ken und Schultern nicderfließt, wird 0011 11111111 51112111 umſchlungen, in dcffen 2211111- das 111111881111" YKciß ciner von einem Kranz umſ<lungen, in deſſen Mitte das ſchneeige Weiß einer Waſſerlilie ſick) ſi einfügt. Vortrcfflé< 111 111 dam Vortrefflich iſt in dem ruhig erhobenen, mit 11211010119111'11 geſ{blofſenen feinen Lippen und acrgdanWsrÉÖWtsy 2111010 1111105 1101.“ fick) binſ<1ucnden 510de der keukcbcn 'UÜÜÖÖTMÖÖYÖLÜ dcr Audeick geradausgeri<teten Augen ziellos vor ſih hinſhauenden Kopfe der keuſchen Môdchenſhönheit der Ausdru ſcheu bUſxbloſftncn, verſchwisgcn ßebxtmmßvollen Wsicns 111110011, u11d nicbt 11101111] verſchloſſenen, verſhwiegen geheimnißvollen Weſens gepaart, und nicht wenig wird dieſer ?1111'11' 0111111: Cbaraktcr" dsr Ekilbeimung cwradc durch eigen- artige Charakter der Erſcheinung gerade dur die geſchickte geſchi>te Farben- 11111111101111 de_r Buß? crböbt. Si.- 111,11 11011 119111111, wcl<1r Stciaerung 17121 künſtlc'rimbcn (Eindrucks ſtimmung der Büſte erhöht. Sie zeigt von neuem, welcer Steigerung des künſtleriſwhen Eindru>s die Plaſtik durcb durch Hinzunahme dcr der Farbe 1011111 wixd; al1crdinc10 akcr bict-ct dic- 21111111 0011310611111, fähig wird; allerdings ater bietet die Arbeit von Roemer, ſo glücklich ße „1111.28 Momcnt glückli ſie jenes Moment für daS 111116111111 das gegebene Motiv Verwertbkt, kéiUCIWLKI cin Betipiel, verwerthet, keineswegs ein Beiſpiel, das 0an Wkitcrcs asnsralifirt wsrdén diirfte. ohne Weiteres generaliſirt werden dürfte. Einen wcſentli<en Skbritt weſentlichen Schritt zu 111111“ 6111111111011 (1111111611 Löſxmg Der einer allgemein giltigen Löſung der auf die UOWCHVML' Bsbanxlung poly<:ome Behandlung dec Skulptur bezügliäxcn bezüglichen Frage bsdcut 11 bedeut:n da- 11111111 11111 0011 gegen zwet von dem Bildbauer 2101111101111111 (Gemeinſcbaft Bildhauer Volkmann in Gemeinſchaft mit dem Pkaler Maler Prell (1115112011111? VkrſUÖL, dcrkn ausgeführte Verſuche, deren Reſultat nacb dsr 1101011161111 nab der hiſtoriſhen wie nach nah der äſtbktiſcbcn Seife bin 0011 übcrraſcbend [*c- wc1kk10'f11111r äſthetiſhen Seite hin von überraſchend be- weiskräftiger Wirkung iſt. Daſ; 8111 ſ<1rä<1i<erK0mpr0mif1zwiſchen bkmalter Daß ein \{wäcblicher Kompromiß zwiſchen bemalter und 111113811111111'1 unbemalter Plaſtik, Wie wie man ibn virlſacb ihn vielfa als äſtb1tiſ< «Usin bsrecbtigt äſthetiſ allein beretigt zu acccdtinn «111111111 acceptiren geneigt iſt, Eine 111 fick) eine in ſi{ unwahre Halb- bcit blcibt heit bleibt ſtand für bcide Kü11ſt1er 1b1'1110 f(“ſt beide Künſtler ebenſo feſt wie die durch die er- baltcncn ZTUJNiffL 1111101171111?ng bcwirſenc Tbatſackyc haltenen Zeugniſſe unwiderlegli<h bewieſene Thatſache einer mit 1011111 vollen und 111:Zcbr0kbc11-n ungebrochenen Farben 0031111011211 operirenden Bemalung dcr der antiken SkUlOſUkLn. Näf Skulpturen. Mit Recht Uingcn 111 5111111111) 17011011 0115, gingen ſie zugleih davon aus, daß es ſich 1111 ſih bei einer Wiedkrbklchng dsr Polwbrdmie Wiederbelebung der Polyhromie für uns nie- mals um die (811161111111 cincr direkx naturaliſtiſtbcn Erzielung einer direkt naturaliſtiſchen Wirkung handeln kann, und daſ; daS Makkkial daß das Material an fick), 1016111 ſi, ſofern es 111151655106 ODU“ THM, ſbndcrn «(btex nit Gips oder Thon, ſondern e<ter Marmor iſt, aucb 1111111 drm ift, au< unter dem farbigen 111118131111 fick) Ueberzug ſich in 1011181 ſeiner Eigenart zur Geltung zu bringsn bat, d.sr (711.110kter dcs bringen hat, der Charakter des Marmors alſo weder durkb durch eine völlig de>dende Farbenſchicht no< dur< eine 11011111 deckende Farbcnſchicbt 11011) durcb cine der chalung voraufgcbends, Bemalung voraufgehende, den Anicbein dsr Anſchein der Bronze crwkckende Vérgoldung, erwe>ende Vergoldung, wie fie Cauxr bki 11111111 VorſuMn 110111011111, derwiſxbt TVUNU ſie Cauer bei ſeinen Verſuchen vornahm, verwiſht werden darf. Die Rcliefköpfc (“1111'9 Reliefköpfe eines bärtigen 511201111113 Mannes und 811115 jugsndlicbcn eines jugendlichen Mädcbens, die Volkmann aus zwei mäßigen Marmor- ſtÜcken 11011 vöUig zafäancr Gcſtalt berausmcißxltc, 10 ſtü>en von völlig zufälliger Geſtalt herausmeißelte, ſo daß fie wic wie fragmentirte Fundſtücke wirken. wurdcn dcmc'njſprecbend 11011Prcll Fundſtü>ke wirken, wurden dementſpre<hend von Prell farbig b11)a11d111,u11d behandelt, und dabei dur1bw111 durbweg Töne vcrwendcr, verwendet, wie 1711 ſie aus Rcſtcn Reſten antiker Polycbromie Polychromie für die griekbiſkbe Plaſtik zwcifc'lloé bc- griebiſ{e Plaftik zweifellos be- glaubigt find. ſind. Von einem dunklen, violeitblaucn violettblauen Fond 1)1bt ſich hebt ſi der männliche Kopf in eincm araubränr-licbsn Fleiſcbton einem graubräunlichen Fleiſhton ab; die Lippen ſmd 111011111011), ſind braunroth, die Augcnftcrne 11ebſt Augenſterne nebſt Haar Und und Bart blauWwarz Nefärbt, blauſhwarz gefärbt, zwiſchen die grünen Blätter des Kranzes leu<tcnd rokbe Bccrcn 111111111191. BLZ leuchtend rothe Beeren eingefügt. Bei dem Mädckpcnkbpf iſt Mädchenkopf ift ein beUerer, lcicbt heUPerer, leicht ins (HrünliM ſpjklcndkr Grünlice ſpielender blauer F011d gkwäblf, Fond gewählt, von dem fich das roib- ſcbimmerndc', ariimbekränzre roth- ſhimmernde, grünbekränzte Haar 111 feinſtkm kbldriſttſcbkn in feinſtem koloriſtiſben Effekt ab- bkbt; daI Gcficht bat 1111111 lickzi bebt ; das Geſicht hat cinen liht und zart «ſtimmten Fleiſchwn, geſtimmten Fleiſchton, die Wange ("(UM einen leiſen wfigcn rofigen Schimmer erhalten; den rothen Lipdkn gefellt ſicb eix1 Lippen geſellt fich ein blaues, 0011 von blonden Brauen übcrwölbtcs AUM. Dis dUrcbwcg überwölbtes Auge. Die dur<weg auf die N0tur Natur ſelber zurückßcbcndkn zurü>kgehenden Töne, die dem Stcin 1100151011111 Stein imprägnirt ſind 11110 ibn vöÜig durchtränkcn, uad ihn völlig durhtränken, laſſen bei aller (81120111 d0< Energie do< über die 2101111 1310 zu Natur des ¿u Grunde liegend?" Matsrials kc'inen Z1veifel liegenden Materials keinen Zweifel und würden ſich mit einer noch no< weiter hinzutrefendén thiil- weiſcn Vergolduna 00111 hinzutretenden theil- weiſen Vergoldung ohne Frage zu 01ei<er gleiber Harmonie ve1bi11dcn. verbinden. An die Stells Stelle des kalten, einförmi-gen cinförmigen Weiß, 011 dcm 11117111 10 an dem man fo lange wie an einem unumſtbßlichkn unumſtößlihen Dogma feſtgehalten 1101, 1813111 fie dicl1b1n- hat, ſeten ſie die leben- digſte Farbigkeit, die, weit cntfcrnt, cntfernt, die Jdealität dcs Kunſtwcrks des Kunſtwerks zu trüben. dcn äſthetiſchen trüben, den äſthetiſhen Reiz deffelbkn deſſelben im (Gkgentbcil Gegentheil erſt volkndet, dcs cdlcn vollendet, des edlen Marmors nicbt nur nicht nur niht unwürdig erſcheint, ſondern viel- mehr das Material erſt 1111111111) künſtleriſch wirkli< fkünſtleriſ< adelt. Angefi<t§ dsr fiegreicben Angeſichts der ſiegreichen Kraft, mit der dieſc Verſuckpe dieſe Verſuche auftreten, wird 1111111 1011111 man kaum den Muth ſmdcn, _der polycbromcn finden, der poly<romen Plaſtik ibrc äſthetiſche Bcrscbtiaung 11011) ivciterbin ab1prc<ct1 ihre äſthetiſhe Berechtigung no< weiterhin abſprechen zu wollen; den beidkn beiven Künſtlern aber, denen für ihr Untcrnkbmen dsr Unternehmen der aufrichtigſte Dank gebührt, wird dab crziklte das erzielte Reſultat hoffentlich hoffentlih der Anlaß zu weiterer Verfolgung des ſo glücklich fo glü>kli betretenen Weges ſein. International? Internationale Ausſtellung 0011 von Arbeiten aus Edlen edlen Metallen und Legirungen in Nürt1bcrg1885. Nürnberg 1885. Für die Jutetmtionalk 21119ſ1111u1111 Internationale Ausſtellung von Arbeiten aus cdlm Mc- FaÜcn edlen Me- tallen und Lkairungmin Legtrungen in Nürnberg 1885 iſt ift nunmehr dis Betbci- 1111111111 die Bethei- ligung aller Wclttbeile geficbcrt. Alia (110173111 Welttheile geſihert. Alle großen Firmen der b11rcffe11- betreffen- den Branchen wcrden durcb werden dur< umfaſſende Arrangsmenjs Arrangements vertreten 10111. Disſer Bstbeiligung cntſprcckycnd, ſein. Dieſer Betheiligung entſprehend, werden auch dic Ausſteklutms- aub die Ausftellungs- gebäude 11111111 1011 innen wie außen mit 111121 1361061361671 Prackot angcſtaTtet. einer beſonderen Pracht ausgeſtattet. Um den Beſmb dcr 21100th111111 möglichſt Beſuch der Auéſtelung mögli<# zu erleichtern, find 11011 ſind von der Generaldirektion der Gcneraldircktion dcr baycriſcben Verkehrsanſtaljen bayeriſ<hen Verkehrsanſtalten folgende Ver- giinſtiggnsen günſtigungen gewährt wbrdkn: worden: 1) Die Ansſtellungßgsgcnſtändc, welehe Ausſtellungsgegenftände, welche nicht zum Vsrkaufe Verkaufe gelangen, Wkkdkn werden innerhalb eines Zeitraums von drei Monate11_na< Monaten nah Schluß der Ausſtküung taxfrci zurückbcfördert. Ausſtellung taxfrei zurü>befördert. 2) Den Bewchern Beſuchern der Ausſtt-Uung Ausſtellung wird cine Verlängerung der Gültigkeitsdausr Gültigkeitsdauer der Retourbiüete Retourbillete auf 8 Taae obne Tage ohne Anrechnung der Sonn- und Fcikrtage Feiertage zugeſtanden; für die Ausſteüer ſelbſt Ausſteller ſelbſ und deren Vektrstsr Vertreter wird die Gültigkeitsdauer der Vom vom 1. Mai bis 15. Ok- tober laufenden Jahres abgegebenen Retourbiklete Retourbillete auf 30 Tage vcr- 1ä11gert. ver- längert. 3) Für Miwliedcr 0011 GeWerbevereinen mad Innungen. welcbe ſub Mitalieder von Gewerbevereinen und Fanungen, welche ſich mit der einſchlägigen einſclägigen Arbeit befaffen, befaſſen, ſowie für die in den betrcffcnden Induſtriezweigen 13111011111an betreffenden Jnduſtriezweigen beſchäftigten Arbeiter wird bei (161116111- gemein- ſamem Beſuch dcr Ausſtellung der Ausftellung unter der Vorausſeßuna, Vorausſeßung, daß die 2111- 30111 de Tbcilnehmer An- zahl der Theilnehmer mindeſtens 30 b1trägt beträgt und die Hin- und Rück- Rüd- fahrt gemeknſam erfblgt, gemeinſam erfolgt, eine Ermäßigung 0011 von 50% der normalcn Fahrpreiſe normalen Fahrprciſe gewährt. Redacteur: R i e d 11. Riedel. Verlag der Expedition (Scholz). D-ruck: Dru>: W. ElSUer. Elsner. Acht Beilagen (einſchließlickp Börſen-Beikage). (einſ{ließli< Börſen-Beilage). Berlin: Erſte Beilage zum Deutſchen Reickxs-Anzeiger Reichs-Anzeiger und Königlich Preußiſchen Staats-Anzeigcr. «W199. !; Staats- Auzeiger. M 99. as Berlin, Dienſtag, den 28. April 1 ___ Yichtamilick) ez. Preußen. “t BESR fti — - f ASRL D E A T mi M Pi 2A Nichtamtliches. Prenßen. Berlin, 28. April. Im Jm weiteren Verlauf der geſtrigen (87.) Sißung des Reichstages wurde die zmcite Bératwmg dex: zweite Berathung des Entwurfs eines Geſetzes, betreffend die Abänderung des Zolltarifgeſeßeö Zolltarifgeſeßes vom 15. Juli 1879, fortgeſevt. fortgeſeßt. Zur Berathung ſtand Nr. 911 9e des Tarifs (Raps (Naps und Rübſaat), Nr. 26 dss des Tarifs (Oe1, anderweitnickxtgenannt, (Oel, anderweit nicht genannt, und Fette) ſowie 911.291). Zn dieſer, Nr. 29 b. ZU dieſer Poſition waren folgende Anträge eingkgangkn: eingegangen : Die FWW wirthick1aftli<e Freie wirthſchaftlihe Vereinigung ſchlug {lug den Zol] Zoll für Raps, Rübſaat Nübſaat und Mohn (1111 auf 3 „41; # vor. Die 5.11ng. Abgg. Graf zu Stolberg-Wernigerodc Stolberg-Wernigerode und F1111. Frhr. von Wöüwarth beantragtén Wöllwarth beantragten für Raps und Rübſaat Nübſaat einen 3011 0011 Zoll von 1 „16, M, für Mohn 2 „46 __Die M _Die Abgg. 1)r. Dr. Sattler und Cornelſen béantragten, beantragten, der 2301111011 ,? Poſition # des Konmriſſtonßantrages 11011) Vaumwoüenſaat Kommiſſionsantrages noch Baummwollenſaat als 5011er1 hinzuzafügen. Dre Abag- zollfrei hinzuzufügen. Die Abgg. Scipio, Struckmann 11110 2801111101111 Stru>mann und Woe:rmann bean- tragten, fiir für Raps, Rübſaat und Mulm Mohn cinen Zoll 0011 von 2 914, M, die anderen vegetabiliſcben Stoffe“ 100111911 vegetabiliſhen Stoffe wollten dieſelben an dieſer Stel1e Stelle des Tarifs ſtreichen. Der Abg. Frhr. 0011 DW bLantragte, von Ow beantragte, für den Fall der Ablehnung des Antrags 021: der Freien wirthſchaftlichsn Vér- einignng wirthſchaftlihen Ver- einigung (Raps, 3111111001 Rübſaat und Mohn 3 „16) 4) für Raps, Rüb- ſaat und 511101111 Mohn einen „8011 0011 Zoll von 2 „11: fsſtzuſeßen, H feſtzuſeßen, d. h. eventualiter daſſelbe, was die Abga. Abgg. Scipio, Struckinann Stru>mann und Woermann prinzipalitor bsantragt prinzipaliter beantragt hatten. Der Abg. Scipio befürwortete ſeinsn ſeinen Antrag. Er gebe 13011 voll und ganz zu, daſ; daß auf dsm dem Gebiete 060 9100011111110 111 des Napsbaues in der 1121111iſ<e11 Landwirtbſchaſt heimiſchen Landwirthſchaft ein Notbftand 001110110611 Nothſtand vorhanden ſei und ſei perſönlich perſönlih mit derjenigen Exhöhung Erhöhung des Z011€s Zolles auf Raps, Rübſaat und Mohn einverſtandsn, einverſtanden, wie die Kommiſſion 1113 001g€1<1011€n ſie vorge\<lagen habe. Weiter zu gehen, als derzu errsichends Zwe'ck abſo1ut Lkl)L1ſ<L, der zu erreichende Zweck abſolut erheiſhe, halte er aber nicht niht für 111001811, geboten, und 118010111811 deswegen habe Lk er den Antrag Eingebracht, eingebracht, alle Übrigen Oel: ſaat-sn übrigen Del- fſaaten wie 1110011 bisher zollfrei zu laſſen. Boi 1111er 211111101- prodnktion 0011 Bei einer Rüböl- produftion von gegen 800 000 DOPPElCSUTULl'U 1011118 800000 Doppelcentnern könne irgend eine Einwirkang Einwirkung von der Einfnbr Einfuhr dieſer Oelſcmtem nicht Oelſaaten ni<ht erwartet werden; und auch au<h die paar Tauſend (21111121 Cèentner Schmieröl, 131€ jährlich nacb die jährliGh na<h wie vor für Spszialzmecke Spezialzwe>e gebraucht wiirden, würden, könnten dEr Vexwendung der Verwendung des 9111110143 RNütöls keinen Eintrag thun. Gerade bei der jetzigen Entwickklung Entwickelung des überſeeiſchen Tauſchbandels, überſeeiſhen Tauſchhandels, bei der Aus- dehnung der deutſchen Handelsbeziehungen zu den Kolonial- gebietsn müſſ? gebieten müſſe die Freiheit der Bewegung erwünſcht und die Bsſeitigung 01161 VerkehrSLrſckWLrungen Beſeitigung aller Verkehrserſhwerungen geboten erſcheinen. Sollte'. Sollte aber das Haus dieſer Anſchauung nicbt Anſhauung nicht beitreten, ſo bitte er 202111111311, eventuell, dann wenigſtens auch die ausdrückliche Ve- 9111111111111111 ausdrüŒlihe Be- günſtiguna wieder zU zu ſtreichen, welche wel<he das Ricinusöl 0211 den anderen Oclsn Oelen gegenüber nach nah den Konnniſſtonsvorſchlägcn Kommiſſionsvorſchlägen erfahren würde. Der Abg. 1)1'.Fk€11e Dr. Frege bat, in dieſem Stadium der Be- rathuirg rathung an den K0m1nifſion400rſ<lägen nicht Kommiſſionsvorſhlägen niht zu rütteln und U19 YbändernngSanträge alle Abänderungsanträge abzulehnen. Ei: fei Er ſei erfreut, mit dem Abg. 2810911111 Broemel in Bezug auf die Unzweckmäßigkeif Unzweckmäßigkeit des Regierungsvorſck)10ges Übereinzuſtimmen; m1t Regierungsvorſchlages übereinzuſtimmen; mit einem Z011 0011 Zoll von einer Mark könne der Landwirthſcbaſt Landwirthſchaft nicht geholfen werden. Wenn der Rapsbau erſt überhaupt unmöglich unmöglih geworden ſei, komme jedßr Scbuxzon jeder Schußzoll zu ſpät. Die 0011 von der Kommiſſion beſchloſſens beſhloſſene Erhöhung über den Vorſchlag der Regierung hinaus habe eine gleickßeiligs ALUÖLUMJ- dex ZoUſäY-e gleichzeitige Aenderung der Zollſäße für die ganze Poſikion Oel Poſition Del nöthig gemacht; 012 11181011 die hieran geknüpften Befürchtungen ſeien grundlos, auch au< der Oelinduſtrie werde mit den K0111miſſionsvorſ<lägen Kommiſſionsvorſchlägen am wirkſamſten geholfM. geholfen. Eine Vertbeuerung für Vertheuerung ſür den Konſum werde dnrch durch die Erhöhung der OelzöUe Oelzölle nicht cintretsn. ' cintreten. i Der Abg. S<rader bsmerkte, Schrader bemerkte, ohne eine ſkbr ſehr große, em- reifßnds ZoUerhöhnng ein- reifende Zollerhöhung auf alle Oéle Oele ſei eine Erhöhung deko“ Ziapson-Zs des Napszolles nicht möglich. DeShalb möglih. Deshalb ſei der Vorſchlag 'der der Re- ierung für ſeine Partei unannebmbar, unannehmbar, der einerſens einerſeits dem 211111011011 Navbbru nichts 1111152 nüße und andererſeits der Oelinduſtrie ſchade. ſhade. Seine Par111 |>? Partei ſtehe alſo vor der Alternativcß Alternative, entweder im Großen und Ganzen das Syſtem der Kommiſſiqn Kommiſſion anzunehmen oder anf auf jede Zollerböbnng Zollerhöhung auf Raps ,und 0111 O€1 und auf Oel zu ver- zichten. Die Landwirthſchaſt babs kem 13101389, mtqles Jr)- tersffe habe kein großes, vitales zn- tereſſe an der Erhöhung des RaszoUes, d1e Oeltndqſtrte NRapszolles, die Oelinduſtrie könne 11er 011111) aber durch dieſe große Unuvälzung 2111811 erhebl1<en Umwälzung einen erheblichen Schlag erleiden. Was überhaupt alles füix Kopſequenzsn 011€, für Konſequenzen aus dieſer Umwälzung folgen könnten, [affe ſ1< 12131 noch mch: laſſe ſi< jeßt no< nicht genau überſehen; überſehen ; deshalb müſſe man heute mmdevſtens em 1100 11111191 ausſprechen. mindeſtens ein non liquet ausſprehen. Auch dexBundLSrath habe_ ſ1< 11911211 die der Bundesrath habe ſih gegen bie Erhöhung der Oslzölle ſchlüſſig gßnmcht 11110 d1eſeH (1010113 Velzölle ſ{hlüſſig gemacht und dieſes gewiß am meiſten ſa<verſtändige 111111011 Urtheil müſſe maßgebend ſem. ſein. Der Abg. Woermann Woermann. erklärte, ein Zoll von "2016 a11f 2 ſ auf Kopra, Palmkerne, Seſamſaat und Erdnüſſe ſchthge 016 Oelindnſtrie ſ{hädige die Oelinduſtrie ebenſo 1010 wie der Rapszoü, Napszoll, zumal es W1<t1g 11.1, wichtig ſei, daß die Oelmüblen Delmühlen auch in der Zeit, in wxlcher 061 welher der Raps ni<tgeſ<1agen nicht geſchlagen werde, beſ<ä1tigt ſeten. Du». 2310011118 0110 beſchäftigt ſeien, Die Produkte aus den fremden Oelfrüchten konkurrirten n1<t erhßx-ltch 11111 nicht erhebli< mit dem Nüböl. Rüböl. Erdnuß z. B. B, liefere ein Oel, 0110 1119111 zyrnFaer Del, das meiſt zur Fabri- kation von Knnſtbutter Kunſtbutter gebraucht werde, und em Speiſeo1, ein Speiſeöl, das dem feinſten Olivenöl gleichkomme 11110 1111 ſ 111311111211 Frankmch gleihkomme und im ſüdlichen Frankreich als ſolches \olches verkauft werde. Seſamöl werde zu SpenezMcken, Vznm- Speiſezwe>ken, Baum- wollenſaatöl zur Seiſenfabrikation verwendet. Außerdem treffe; treffe der „13011 Zoll von 2 «11; 46 indirekt auch au< den Oelkuchsn, vexthenere 0111er Delkuchen, vertheuere einer wichtigen Induſtrie Jnduſtrie das Rohprodukt von vornher_e1n vornherein um 22-6, 0, 1), 2 f, d. h, bis 10 Proz. vom Werth dsr Oelſqaten, d1e _20__30_:/F-6 der Oelſaaten, die 20—30 H pro 100 [(Z koſtsten, kg koſteten, und würde Frankre1< dte qMſ<lteßlt<e Enkmickelung Frankreich die ausſchließliche Enkwicelung dieſer Induſtrie Fnduſtrie überlaſſen, 118an emes deren eines Produkt, der Oelkuchen, vom Abg. Broemel 111 1211121: in ſeiner Bedeutung 8111- wickelt ent- wi>elt ſei. Endlich Endlih würde dieſer Zoll fur dre für die deutſche Ko- lonialpolitik von Nachtheil 12111, ſein, da „geradZ Seſam, gerade Seſam und Erd- nüſſe aus den (Gebieten unporttrt wurden", 111 _wel<_en Gebieten importirt würden, in welchen Deutſchland jest fsſten jeßt feſten Fuß gefaßt habe. Erdnyſſe 1611211 111€)- 21: Erdnüſſe ſeien bis- er aus Oſtindien 0011 von Bombay gekommen, 111 in den letzten „Jahren leßten res aber ſeien ſie 0111 ſtet1g' ßetgender mit ſtetig ſteigender Zunahme von _der der Oſt- und Weſtküſte Afrikanmport1rt,ſpez1el1 auß Afrikas importirt, ſpeziell aus dem Congogebtet, Congogebiet, das vor 5-6 5—6 Jahren noch no< ſehr wenig Erdnuſſe gel1efert Erdnüſſe geliefert habe. Es ſei das einer der wenigen Artikel, welche welhe man bis jeßt aus Afrika bezogen habe, und es wäre recht re<t bedauerlich, wsnn dieſLr Import wenn dieſer Fmport ſo ungsmein erſchwert ungemein erſhwert würde. Ein Zoll auf a11e alle anderen ölbaltigen vegetabilifchen ölhaltigen vegetabiliſhen Stoffe hindere von vornherein dis Entwickelung die Entwi>elung der deutſchen Kolonialpolitik, deutſhen Kolonialpolitit, denn es vergkhe 11.11.1111 vergehe kaum ein Moxmt, Monat, in dem nicht ein»- 0091 nit eine oder die andere ölbaltige ölhaltige Frucht von Afrika zur Probe nach na<h Hamburg geſandt worde. Bsi geſaudt werde. Bei einem „8011 0011 Zoll von 2 21 # werde Deutſchland beim 51an Kauf dieſer Früchte mit anderen Ländern, die ſie 5011er1 fie zollfrei einführen könnten, nicht konkurrirsn ni<ht konkurriren können. M01! 1011116 0011) mch! 0:8 Man fönne doch nicht die Dampfſchifflinien vcrmshren vermehren und Z1€i<52111g gleichzeitig die hauptſächlicbſten hauptſächlihſten Produkte der Tropen _ das 111211 060108 ſeien gerade die Oklfrüchte, Welche Oelfrüchte, wel<he die Retourfrach-t 0011 Retourfraht von den Tropen lie: ferxcn _ lie- ferten — mit einem Zoll belegcn. belegen. Der Abg. 1)r. Dr. Sattler bemerkte, die Gewinnung von Oel 011€- Bau111w0111nſaat aus Baumwollenſaat in Deutſchland geſ<ehe 9111 geſchehe erft ſeit n1ei1iaen Jahren wenigen «ahren im Bezirk der Hamburger HandelSkammer. Handelskammer. Die Baumonenſaat Baummwollenſaat ſei ſshr ſchwiLrig ſ-hr ſhwierig zu bsarbeitcn, 102111112 ſshr bearbeiten, weil ſie ſehr fettarm ſéi, ſei, ein Z011 Zoll auf dieſe Saat wirke 11110 wis alſo wie ein (801 Zoll auf Oel. Del. Der Z011 Zoll auf dieſes müſſe demnach ſebr Lk: 110111 werdcn, 1021111 dis demna ſehr er- höht werden, wenn die Oelfabrikation (11113 3111111111- 1001191111101 bsſteben aus Baum- wollenſaat beſtehen ſolle. Die letztere leßtere werde hauptſächlich zur Seifénfabrikation Seifenfabrikation verwandt 11110 konkurrirc 11111: und konkurrire nur mit Leinſaat und Valmkernen, Palmkernen, die ja auch au<h frei ſsien. ſeien. Eine Folge 0213 des vorgeſchlagenen ZoUsZ Zolles würde ſein, daf; daß die Bearbeitung der Baumwollenſaat Baumwollenfſaat zu Baumonenſaatbl 11110 Baumwollenſaatöl und zu Fntterzwecken Futterzwe>en im Auslande 00113211001men vorgenommen werden müſſe. Man [)(1116 dis Futtcrkuckgen halte die Futterkuhen von Vamnwollenſaat 0103 Baumwollenſaat aus Amerika für werthlos, das ſei richtig, rihtig, aber ſie ſeien es deshalb, weil ſie in Amerika Amerifa nicht genügend gereinigt würden. Zur Rei- 1111311011 Nei- nigung und 0110 alſo zur beſſeren Vextverthung [)ÜUSU 012 Verwerthung hätten die deut- ſchen Fadrikantsn Fabrikanten koſtſpielige 2111016110111 angsſcbafft, bis 109111)- 100 Maſchinen angeſchafft, die werth- [los werden 1011151110111 Einfiihrung dcs vorgeſ<1agen€n ZoU-xs. würden mit Einführung d¿s vorgeſchlagenen Zolles. Er bitte biite daher, ſeinen Antrag anzunehmen. Der Abg. 1100 Udo Graf zu Stolberg-Werniqerode 11110111, dnrch Stolberg-Wernigerode erklärte, dur< den allgemeinen Zurückgaug dss NQPHMULE ſsi dis Nothwm11-1Égksit Zurü>gang des Napsbaues ſei die Nothwendigkeit der Erhöhung ÖSS RÜPHJOÜLS wobl des Rapszolles wohl begründet. Die 111110101101- ſ<aſtli<€n ZöÜe landwirth- ſchaſtlihen Zölle ſeien ſo aufzufaſſsn, aufzufaſſen, daß nicht durch 6111611 einzslrwn Z011 der Landwirthſtbajt gxnußt 1011711311 10112, ſon: niht dur< einen einzelnen Zoll der Landwirthſchaft genußt werden ſolle, ſon- dern durch dur< ein ÜÜJSULSÄUSS fonieqnent d11rck1g€fi1l)rtes allgemeines fonſequent durchgeführtes' Zoll- ſyſtem wcrdé werde ein wirkſmner SchußderL1ndwirtl)ſc1).11"t91161031. wirkſamer Schuß der Landwirthſchaſt erreicht. Durch die Beſchlüſſe dsr Kommiſjion der Kommiſſion werde dem 9100000118111, 1021111 (11111) 1111111 ſsbr bodeutender, Napsbau ein, wenn au< nit ſehr bedeutender, ſo 0011) do<h immer anzusrken- anzuerken- nender Schutz Shuß gewährt, ohne daß der Oelinduſtrié. 61111“ Delinduſtrie eine Schä- digung zugsfüat zugefügt werde. Er empfehle deshalb dis K01111'1111'11011s- beſchlüffe die Kommiſſions- beſ<lü}ſſe zur Annahme. Dsr Der Abg. Dr. Langerbans Langerhans bemerkte, durch dur< dieſe 91002,on- Napszoll- vorlage werde in einer großen Menge anderer Pofitionen ÖLS ZoUtarifs Poſitionen des Zolltarifs eine ſo 1110130 Vexwirrung angerichxet, große Verwirrung angerichtet, daß eigentlich Nismand recht wiſſt, Miemand re<t wiſſe, wie dieſe Poſitionen in Folge ÖW 910015- 301126 311 des Naps- zolles zu geſtalten ſeien. Und dies 2111943 Alles nur, damit dsr Landwirtbſchaft genützt der Landwirthſchaft genügt werde! Für die RapSonc-rböhung e*xiſtire thatſä<li< 11111 materieÜer Napszollerhöhung exiſtire thatſächli<h kein materieller Grund. Dsr 511111103011 1111152 dsr Landwixthſchaſt nichts, Der Rapszoll nüpge der Landwirthſchaft nihts, weil dsr der Raps 111111121 Einen immer einen guten Preis gehabt habe, in 0211 Jahren den Fahren 1878 bis 1883 101611 ſeien die Preiſs Preiſe für denſslbsn denſelben im STLÖZLU Steigen begriffen geweſen, erſt 1884 ſei ein Rückſchlag eingstrkten. Rücſchlag eingetreten. Der Abg. Freihérr 0011 Landestrg-Steinſnrt 0811119101131? Freiherr von Landsberg-Steinfurt vertheidigte einen 0011 10111 von ihm und den 21111111. Frog? Abgg. Frege und (801111) Gamp eingebrachten Antraß, monack) Antrag, wonach auch zur Fabrixation 0011 Fabrikation von Schmieröl einge- f111)11€S führtes Mineralöl 0011 von der 501111721611 zollfreien Einfuhr achgsfckUoffen werdcn ſOUL. ausgeſchloffen werden ſolle. Der Abg. Gump 811111119, dEr Gamp erklärte, der Abg. Langkrhans 191 Langerhans ſei mit ſeinsn ſtakiſtiſchen Dath ſeinen ſtatiſtiſhen Daten in 091112111911 denſelben Fehler 0211011111 verfallen wie neulich neuli< der Avg. Ni>ert, der Abg. Rickert, dcr aus der Statiſtik 1021111181 weniger Jahre den Nachweié; Nachweis habe führen 10011811, wollen, daß disZUnabms die Zunahme der Vsrbréchen gsgen Verbrechen gegen das Eigentlmm Eigenthum mit einer StEigerung dér Getreideprßiſ 119-3110 Steigerung der Getreidepreiſ eHand in Hand gehe?. gehe. Wenn der Abg. Langkrhaws, Langerhans, anſtatt 01111 HAU)? 016 dem Hauſe die Daten 0011 2_4 von 2—4 Jahren anzuführen, weiter zurück;,1911a11ge11 zurü>kzegangen wäre, ſo würde dsrſelbe derſelbe bei einer Vergleichung der Kreiſe und der Anbauſtatiſtik aus 0111 ſechziasr den ſehziger Jahren mit, den, mit den heutigen gcfunden habsn, gefunden haben, daß in der That ein erhebllchér _Rück-„mng erhebliher Rückgang wie 1111 51310119, im Preiſe, ſo im Anbau 0011 Nach von Raps und 9111111111 Rübſen zu konſtatiren ſei. AU< Auch die Bsbanptung, Behauptung, daß 018161“ dieſer Rückgang eine Folge der Zuckerrübsnkultur Zu>errübenkultur ſei, ſei eine total unri<tig0 Zn Oſtpreußen unrichtige. Jn Oßpreußen gebe Ls es nur ein bis zwei Zucksrfabrikcn, "dW iyr Rohmateria1 Zu>erfabriken, die ihr Rohmaterial auf einer räumlich räumlih ſehr beſchränkten Flache anbaut-zn. Demgegenübsr ſtsl)e Fläche anbauten. Demgegenüber ſtehe die Thatſache, daß Hunderte von Gütern den Anbau von RapI Raps hätten eingehen [affen 111111111. „ „ 1 laſſen müſſen. A | Der Abg. Dirichlet ſprach ſick) [ür ſpra ſi< für möglichſt 1112011116 Z011- niedrige Zoll- ſäße ach. In aus. Fn den Landestheilen, m in denen der Flachsbau Flahsbau eine Domäne der kleinen Leut? tleinen Leute ſei, werds diefe ZoUerbdhung eigenthünckiche werde dieſe Zollerhöhung eigenthümlihe Empfindungen erwexken. erwe>en. Man werde 1111) fxg- ſich fra- gen, ob es 11<tig richtig ſei, die Leimaat Leinſaat des Schußes 1111111 1111: nicht für werth zu erachten, Währsnd erahten, während der Raps des 6110ßgru11dbeſ1ßers geſchützt 10610011 10112. Großgrundbeſißers geſhüßt werden folle. Was die Exportbomfikatton Exportbonifikation betreffe, ſo könne: ibm thsoretiſck) dicſes könne ihm theoretiſh dieſes Verlangen nur erwi'111ſcht ſem. erwünſcht ſein. Man werde damit bis die Thatſache anerkennen, daß dte die Waare durch den Zoll vertbsuert vertheuert werde; man 10118 ſolle dann aber auch bedenklich auh bedenflih gegen die ZoUerhöhungen Zollerhöhungen überhaupt werden; werden. Er bitte daher, LH [111 es bei dem gegenwärtigen Zoll zu belaffcw belaſſen. Selbſt die mäßige Zollerhöbung, Zollerhöhung, die ©er _Stolberg verthc1d1gt babs, Graf Stolberg vertheidigt habe, bedeute eine Verdreifachung dss zeßtgen ZoUſaßes. Verdreifahung des jeßigen Zollſaßes. Der Abg.L11cius Abg. Lucius machte darayf darauf aufmerkſam, 11111; daß der Ausdrnck Ausdru> „andere ölhaltige vsgqtabil1ſ<eStoffe“ vegetabiliſche Stoffe“ ſo 1111110118110 umfaſſend ſei, daß le1<t leiht darunter auch Sämereten au<h Sämereien und Stoffe, d1e me- die nie- mals zur Oelfabrikation gebraucht wüxden, yerftanden Mrden würden, verſtanden werden könnten. Dieſer Ausdruck Ausdru> müſſe präz1ſer geyaßt wcrdyn. präziſer gefaßt werden. Der 21.1111. 111: Abg. Pr, Meyer (Halle) erklärte, der Ausdruck, Ausdru>, den der Abg. Rickert gebraucht habe, have, daß die Zahl dex der Verbrechen gegen das Eigenthum mit dem Stetgen Steigen der Getreidevrcnſe zi:- Getreidepreiſe zu- genommen habe, ſtamme keineswegs 0011 von dem Abg. Rtckert Rickert ſelbſt, ſondern ſei vielfach gel1rau<tw0rd<n, vielfah gebraucht worden, unter anderen 01111) 110111 au< vom Hrn. Geheimsn Juſtiz:.)katb Starcke 111 feinxr bekanntsn S11111ſtrk. _ Geheimen Juſtiz-Rath Star>e in ſeiner bekannten Statiſtik. Die Rübölinduſtrie Nübölinduſtrie befinde ſick) 111 emer ſi< in einer ſehr bjedrangten bedrängten Lage, beſonders ſLitdLM ſeitdem das Rübol „durch Rüböl dur< das Pctro1e11m, Petroleum, als Bcleuchtungsmaterial vielfa< Beleuhtungsmaterial vielfah verdrängt ſei. Dre Mxtſſtqn Die Miſſion des Rüböls Nüböls als Beleuchtunch-material Beleuchtungsmaterial ſei zu Ende! vatewext Nüböl Jnwieweit Rüböl noch als Speiſemittel benußt werde, ſei Geſchmackſache 1855. 11110 111111112 0011 Geſhma>tſache 5 und hänge von der Landosſitte ab. Landesſitte ab, Ein viel beſſeres und ſchmackbaéteres ſ{hmad>haſteres Speiſemittel als das tas Rüböl ſei das Vaumöl, Baumöl, das 111011108116 theilweiſe für vorzüglich (1101111111 102101». vorzüglih gehalten werde. Es ſei alſo nicht gerechtierti-Jt, gere<tfertigt, der Rübölinduſtrie 1100) no< mehr Schaden znzufüqsn. Dcr zuzufügen. Der Abg. 01“. Dr. Windhorſt erklärte, er werde für die Vor- ſchläge {läge der Kommiſfion Kommiſſion ſtimmen, mit welchen ſowohl die land- wkrtdfchaſtlichen Jntereffentcn, wirthſchaftlihen Jntereſſenten, wie auch au< die Vertreter der Oelmüblcnindufirie ſich Oelmühleninduſirie ſi< im Weſentlichen einverſtanden erklärt 111111211. C'r hätten. Er bitte ferner, VSU den Antrag Sattler anzunehmen, da ſonſt diej111imen ha11novsrſ<en diejenigen hannoverſchen Fabriken, welche VaumwolXen- ſaar verakbeiteten, welhe Baumwollen- ſaat verarbeiteten, ihren 23111101) Betrieb zu reduziren, oder ganz ein- zuſteklen aszwungen zuſtellen gezwungen ſein würden. Di:“ DTSkuſſion 1011102 geſ<10ffen. Die Anträge Diskuſſion wurde geſchloſſen. Die Auträge der freien wir11177<aftli<en wirthfchaftlihen Vereinigung 1.111) und der Abgg. Graf zu Stolberg-Wernigerode und Frhr. 001128011: 100111) wnrden zu".“ückgczonen. Dcr Kommiſſtonsantrag bezüglich von Wöll- warth wurden zurü>gezogen. Der Kommiſſionsantrag bezüglih des Raps- 2c. Zolles wurde mit dem Amendément Amendement Sattler (1111021 -? „Vamnwollen- faut“ (unter # „Baumwollen- ſaat“ hinzuzufügen) angenommen. In Bezug anf Oelzoü 101110811 auf Oelzoll wurden die 510111m11ſionHat1träge Kommiſſionsanträge in (111811 allen Poſitionen 11n00rändert (111116110111111211, unverändert angenommen, ebenſo der Zoll auf mineraliſche mineraliſhe Schmieröle. Bezüglich des Oelzoües 11311de dxm Delzolles wurde de-m Tarifgeſeß nach 09111 211110102 091: na< dem Antrage der Kommiſſion 101112111151? folgerdezr Zuſaß zu § $. 7 gegebsn; gegeben: „Den annbern 0011 O11mübl€n Inhabern von Oelmühlen wird 1111 di? 2111611110: Nr von 1111160 [7213211111110 Oslfabxikake 11111? (*?!“161111121'11110 für die Ausfuhr der von ihnen hergeſtellten Oelfabrikate cine Erleichterung dahin 011115811, daſ; ian der Einganaszol] 1111 21111? der Ausfubr 8111113121191de Meng: gewährt, daß ihnen der Eingangszoll für eine der Ausfuhr entſprechende Menge der zur “112111112 ;..cbracbtcn auSländiſcben 1111121 Nummcr Mühle gebrachten ausländiſhen unter Nummer 9 (1 a d 24 des Tarifs bczeicbiwten, bezeichneten, Oel 1111001110010 vcgctabiliſchn enthaltenden vezetabiliſhen Stoffe nacbgclchn nachgelaſſen wird. Dkk Der Ausfuhr der Is'.- berikxtc ſtcbt dix- Nikdérlaxc derſelbén 111 Eine ZbUUiederlage Oel- fabrikate ſteht die Niederlaze derſelben in eine ZoUniederlage unter 0011111111111 Ver'ſkbluß 110111). 111er amtliwem Verſchluß glei. Ueber das biexbci hierbei in Rechnung Necnung zu ſi111811de Ausbsnrkvcrbäxtniß ſtellende Ausbeuteverkbältniß trifft der 2111110151011) Beſtimmang. Bundesrath Beſtimmung. Die zur Müble 1011011111111) abßefcr'tigtcn ausländiécben, Mühle zollamtlih abgefertigten ausländiſchen, ſowie auch au< ſonſtigen Oelfrükytc', 1111110? Delfrüchte, wele in dis dcr Stkuerbebörde die der Steuerbehörde zur Lagerung der exſtbrz-ricwieten 230111111111 angéxneldcteu erſtbezeichneten Delfrüchte angemeldeten Räume cinßebcakbt 171110, eingebracht find, dürfen in unberarbkitetem Zuſtamdc 11111“ mit (Hencbmigung kLk Stkukrbebörde 121151111611 wördcn. ZuwiUrbandlunacn 111611120111 iverdkn unverarbeitetem Zuſtande nur mit Genchmigung ter Steuerbehörde veräußert werden, Zuwiderhandlungen hiergegen werden mit einer Geldſtrafe bis 511 zu ein Tauſend Mark gcabndst.“ geahndet.“ Es folgte 111111111210 folgie nunmehr die Diskuſſion Über über die Poſition 0 „Paim- e „Palm- und 1101041101301“. Fkſtss Kokosnußöl“, Feſtes Palm- und 1101020101301 Kokosnußöl war bisbsr bisher mit 2 „46. VW- 50111, dixſsr M ver- zollt, dieſer Zoll ſo!! nach ſol na< dem Anfrage dcr Antrage der Kommiſſion 1121- behaltcn wsrden bei- behalten werden und 1011 000 ſoll das Wort „feſtss“ „feſtes“ geſtrichen wsrden. werden. Das letztere leßtere beantragte auch dcr au< der Abg. Dr. Witte. Der Abg. Richter (Hagen) bat, dén den Zoll ganz zu beſei- tigen, da derſelbe nur dem Intereſſe Jnlereſſe einiger weniger Fabriken 7.11 (8018 ¿u Gute kommen würde, welches gegenüber den viel wichtigeren Jutereffsn wihtigeren Intereſſen der geſammten deutſchen Seifenfabrikation, Seifeufabrikation, die durch den Zol1 Zoll geſchädigt werde, zurückſtehen zurücſtehen müſſe. Auch die neuen Kolonien würden den Werth, den fie ſie etwa für Deutſch- land beſißsn beſißen würden, ganz verlieren, wenn man den Haupt- ausſubraräkel derſelbsn 11i<t mshr 50111181 ausfuhrartikel derſelben ni<t mehr zollfrei einführen könne. fönne. Die Frennds Freunde der Kolonialpolitik möchten für dicſelbo doch durch V21zi<t dieſelbe do< dur Verziht auf dieſen Zoll aucb auch ein 112111293 kleines Opfer bringen. Nachdem der BundLEkommiſſar, Bundeskommiſſar, Geheime Regierungaz: Ratl) MoHlsr Regierungs- Rath Mosler und der Abg. 131. Dr. Frege dieſxn dieſen Ausführungen entgegsngctroten entgegengetreten und auf die ſteigende Eiyfuhr 0011 Einfuhr von Palmöl hingewi-xſsn hingewieſen hatten, wurde der KommiſjionSantrag 1111132: Kommiſſionsantrag ange- nommen. Mr Der Schmalzzoll, welcher wie bisher auf 10 «16. 6 be- laff€n laſſen war, wurde ohne Debatte genehmigt, Mr genehmigt. Der Zoll für Steari11, Stearin, Palmitin, Paraffin, Walrath und 28011193 11111601 Wachs beträgt jeßt 8 «16, (4 Die freie wirth- ſckiaftlicbe Versinigung ſchaftlice Vereinigung beantragte den „8011 Zoll für Wachs auf 15 „14 zn 6 zu erhöhen. Der Abg. Lctocha ſchlug Letocha ſ{hlug eine ſpezialiſirters Faffung ſpezialiſirtere Faſſung der Poſition „Wachs“ mit demſelben Zouſaß demjelben Zollſſaß von 15 24 001, 6 vor, während die Regisrunßsvorlage Regierungsvorlage für die geſammte Poſttion Poſition einen „25011 Zoll von 10 „41- 4/6 vorgeſchlagen hatte. Da?) Das Haus genehmigte den Vorſchlag der Regierung in Verbindung mit dem 211110111 Lstocba. Antrag Letocha. Für Fiſchſpeck Fiſhſpe> und Fiſchtlxan Fiſhthran wurde der Z011 0011 Zoll von 3 .16. (6 angenommen. „Anderes Thierfett“ hatte 11a< na< dem biÉ-berigen bisherigen Zoll- tarif und der Regierungsworlage: Regierungsvorlage einen Z011 0011 Zoll von 2 „41: M Der Abg. „Witte Witte beantragte, dsn den Text der Poſition zu faſſen: „Talg von Rindern und Schafén, Kn0<enfett Schafen, Knochenfett und ſonſtiacs ſonſtiges Thierfett, anderweit nicht genannt.“ Der Antrag 131. Dr. Witte wurde angenommen. Einem Antraae Antrage der Nbgg. Abgg. Scipio und Wörmann 'gemäß ſ011 dsr gemäß foll der Zoll für Oel Del mit dem 1. Juli, für Raps m1t mit dem ]. ijober 1. Oftober d. J. in Kraft treten. Der Antrag wurde zur kommiſſariſchen Beratbung tommiſſariſhen Berathung verwieſen. _ : Zur Pofition Poſition „Petroleum“ 6 «10 [11116111 H lag ein Antrag des Abg. Macke Rae vor, den Zokl Zoll auf 3 «16 4 zu ermc'1ß1gen. _ Dis ermäßigen. Die Kommiſſion beantragte durch ihrcp Rexerenten dur< ihren Referenten Abg. 0011 von Kulmiz, den Antragkabzulelmxn, 10911 durcb __dßn- Antrag abzulehnen, weil durch den- ſelben das fiskaliſche Zntereffe m erhebl1<er We1ſe geſ<ad1gt fiékaliſhe FJntereſſe in erhebliher Weiſe geſchädigt würde. Dagegen ſchlug {lug die Kommiſſion die Kommiſſton dre Erwenerung Erweiterung der Anmerkungen dahin vor, daß Mmeralköl _(rohes Mineralöl (rohes Petroleum, Naphta) zur HerſteÜung Herſtellung von Benzin, L1grom Ligroin und Pstroleumäthsr Petroleumäther auf Erlaubnißſchein unter Jontrole Kontrole der Ver- wendung zollfrei eingehsn eingehen ſolle. _ Nach emer fernexen N11- einer ferneren An- merkung ſei der Bundesrath bsfugt, befugt, Rohpetroleum zur Raffr- 1111111111 3011er1 Raffi- nirung zollfrei eingehen zu laſſen, wenn die daraus gewonne- nen Produkte nachher als ausländiſche behandelt würden. Der Abg. Sattler wol1te wollte den Bcnzinfabrikendre Benzinfabriken die Fabriken zur Herſtellung von Druckfarben Druclfarbven und Rußen gletcbſtellen.“ Ruüßen gleilhſtellen. Die Abgg. Gump Gamp und Genoſſen wol1t€n dte Fabr1ken 0011 B111zi11, wollten die Fabriken von Benzin, Ligroin und PetroLeumätber Petroleumüäther den PLTkOl-LUUU raffinerisn Petroleum- raffinerien gleichſtellen, d. b. h. ihnen das Rohmaxerial Rohmaterial frei ein- gehen laſſen, wenn ihre Produkts Produkte als ausländ1ſ<e behandeLt ausländiſche behandelt würden. Der Abg. Richter (Hagen) ſprach ſeine *reude ſpra feine Freude über _dsn den Antrag aus, der Hoffentlich durch hoffentlih dur<h den Abg. acke Ra>e noch 106112! weiter werde bsgründct werden. begründet werden, Das Centrum habe ſchon {hon ſo viele „550111: Zölle im fiskaliſchen Intereſſe fisfaliſhen FJntereſſe beſchloſſen, daß es wohlthue, eine ZoÜerleichterung Zollerleihterung zu beantragen, die viel mehr als der Antrag Huene den unterſten Klaſſen zugute kommen werde. Wenn die Centrumspartci Centrumspartei für die Verwohlfcilerung Verwohlfeilerung des Petroleums eintrete, ſo werde es die Hälfte von dem Unrecht