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VMM“ "“ rſcb s ou Nu nenpoſt bezw. Fäbriéiſts on w. M Vorw., N Vorm., am 1 . 17. Juni 10 V am 19. Juni 11 Bonn., Vorm., am 20. 12 , am 22. Juni 12,45 a<m., Nahm., am 23. Juni 1,15 Na m., Nahm., am 24. 2 Nachw., Nahm., am 25. Juni 3 Nachw., Nachm., am 26. Juni4 Na<ux Juni 4 Nachm., am 27. Juni 5 N ., Nachm., am 28. Juni 6 früh, am 29. Juni 7,15 fois, frúh, am 30. Juni 8 . 7. Nach Spiekeroo . früh. V. Nah Spiekeroog. Von Eſens nacb Spieeroo überNeubgarlingerſiel nah Spiekeroo über Neubarlingerſiel mittels érivatperſonenpoſt Privatperſonenpoſt bezw. Fabrſxiffs Fährſchiffs in Wa ?> etwa 27 Stunden: am 5. Juni 9 orm, Vorm., am 16. um Juni 10,15 Bonn., Vorm., am 17. uni Juni 11,15 Vorw., Vorm., am 18. 2 gs, 98, am 19. Juni 12,30 a<m., aux Nahm., am 20. Juni 1 Nacbm ' Nach i 1,30 Nachw., Nahm., am 22. um Juni 3 ., am 24. Juni 3 Na m., . ., Nacm., ; „, am 26. uni Juni 4,30 Nachw., Nachm., am 27. Zum Juni 5,45 Na m., am Nachm., anr 28. uni Juni 7,15 früh, am 29. Juni 8,15 früh, am 30. Juni 9,15 Vorm. 71. Nach Wan eroog. , , VI. Nah Wangeroog. i h Von Jever nacb Wan eroo ü er Karolinenſtel na< Wangeroog über Karolinenſiel mittels Frivatperſonenpoſt bezw. Fäßrſcbi Fährſci s in etiva 411 etwa 44 Stunden: qm 5. am 95. Juni 5,30 früh, am 16. Juni 6 früh, am 17. Juni 6,30 friih, früh, am 18. Juni 7 früh, am 19. Juni 7,30 früh, am 20. 2. Juni 8,15 fruh, früh, am 21. Juni 9 Vorw., Vorm., am 22. Juni 930 Vorw., 9,30 Vorm., am 23. Juni 10 Vorw., Vorm., am 24. Juni 11 Vorm, Vorm., am 25. $5. Juni 11,30 Vorw., Vorm., am 26. Juni 12,30 Nachw., Nahm., am 27. Juni 1,30 Nachw., Nachm., am 28. Juni 2,30 MGU, Nä<hm., am 29; 29. Juni 4 früh, am 30. Juni 4,30 fxüh. früh. Wegen der Verbindungen vom 1.Juli ab 1. Juli ad bleibt wettereBekannt- machunlg weitere Bekannt- maus vorbehalten. O denburg, Oldenburg, 4. Juni 1886. Der Kaiſerliche Ober-Poſtdirektor. tarkloß tarklof. Die Nummer 16 des Reichs-Geſeßblatts, Reichs-Geſegblatts, welche von heute ab zur AuSgabe Ausgabe gelangt, enthält unter Nr. 1666 das Geſeß, Geſeg, die Beſteuerung des Zuckers be: Zu>ers be- treffend. Vom 1. Juni 1886. Berlin, den 8. Juni 1886. Kaiſerliches Poſt-Zeitungs-Amt. Didden. Königreich Preußen. Preufen. Se. Majeſtät der König haben Allergnädigft geruht: Allergnädigſt geruht : dem Lieutenant der Reſerve, Freiherrn J o YIM Jo gen n Ar n old vm) Arnold von Solemacher-Antweiler zu Burg achendorf im Kreiſe Euskirchen die Kammerjunker:Würde Kammerjunker-Würde zu verleihen. Miniſterium der geiſtlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten. Bekanntmachung. Die Die: Königlichen Mukeen S ſind am Tage der Enthüllung des „Denkmals Denkmals des hochſe igen hochſeligen Königs Friedri< Friedrih Wilhelm 117. IV. Majeſtät _ 10. uni _ geſchkoffen. Juni — geſ<hlo}en. Berlin, den . 7. Juni 1886. 1886, Der General-Direktor der Königlichen Muſeen. Yiehtamtſichez. Nichtamkliches. Deutſches Reich. „Preußen. Beerlin, „8. , Preußen. Berlin, 8. Juni. Se. Ma'eſtät Majeſtät der Kaiſ er Kaiſer und König beſichtigten auf dem Tempeihofer Tempelhofer Felde heute Mor en Morgen von 9 Uhr an die Garde:Feld:Artillerie-Vrtgade Garde-Feld-Artillerie-Brigade und das grde-Küraſſier-Regiment. Nachmitta S Garde-Küraſſier-Regiment. Naqhmitta s hatte der . General : - Superintendent von Schleswingol tein, Kaſtan, Schleswig-Holſtein, Kaftan, die EZM Gu des Empfanges. , „Spätex _ Später hörten Se. Majeſtät en Vortral? den ortrag des Chefs des Militarkabmets, Militärkabinets, General-Lieutenants von Al edyll. _ Se. — Se, Kaiſerliche und ‘und Köni liche lihe Hoheit der Kxonpxmz Kronprinz kam geilem geſtern Morgen 8 UJr Ubr nach Berlin, ver- weilte eme eine Stunde in der JubiläumS-Kunſtausſtellung Jubiläums-Kunſtausſtellung und ſtattete darcxuf Ihrer , Köni lichen darauf Jhrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von Baden Baden. im Kaiſerlichen alais Palais einen Beſu Beſuch ab. Um 10 Uhr begab ich | Sih Se. Kaiſerli e Kaiſerliche Hoheit ach Aniaß-des aus Anlaß:des Todestages weiland Sr. Majeſtät önig König Friedrich Wil elms 111. ngchbem Wilhelms TII. nach: dem: Mauſoleum in Charlottenburg und beſu te beſuchté darauf die KaiſeriwAuguſta-Stiftun . Kaiſerin-Auguſta-:Stiftung. Um 11 Uhr em fing - empfing Se. Kaiſerliche. oheit Kaiſerliche Hoheit im hieſi en hieſigen alais den Unter: taatsſekretär ])r. Unter-Staatsſekretär Dr. Jacobi forme Jen ſowie ben egations-Rath Grg en Grafen von Beuſt in Audienz. Sodann verwei te Höchſtderſelbe verweilte HöWſtderſelbe längere Zeit im Muſeum und kehrte um 121/2 121/74 Uhr nach nah Potsdam zurück. _ zurü. Der Ausſchuß Aus\{huß des BundeSraths Bundesraths für Handel und Verkehr hielt heute eine einé Sißung. __ _ __— Die heut'i e heutige (18.) Sißung Sizung des Herrenhauſes eroffnexe eröffnete der Prei ident, Präſident, Herzog von Ratibor, um 2 Uhr 20_ 20 Minuten. Derſeibjen. Derſelben ; wohnten der JuſZilz-Minifter ])r. Miſter Dr. edberg und der Miniſter ber der geiſtlichen :e. n elegenheiten, 2c. Angelegenheiten, r. von Go ler,_ Goßler, nebſt Zahlreiéen Kommiſxelxrien ees jtopouiſlarien ei. Nach . rledtgung er e chäftlichen ngelegenbeiten Erledigung der geſchäftlichen ngelegenheiten ge- latz te_ zunächt der münd iche Veri t langte zunähſt der mündliche Bericht der )(111. XIII. Kom- m1iſ1on ü er miſlign über den Geſeßentwur , Geſeßentwurf, betreffend die Anſtellung ,und und das Dienſtverßältniß Sap er plemes der Lehrer xindLehrerinnen und Léhrerinnen an den öf ent ichen öffent ihen Volksſchulen tm im Gebiete der Provinzen eſtpreußen und Poſen und- und. des Regierun sbezirks Regierungsbezirks Oppeln, zur Berathung, nzelchen ertYerr welchen Freiherr von alßahn Malgahn erſtattete. Derſelbe beantrcXte Aaitemte die unvexéin erte unveränderte Annahme der Beſchlü e, mel e Beſchlüſſe, welhe das b- ???ka Ab- a aus über dieſe Vorlage gefa t gefaßt hat. Schluß (Schluß des a e . „ _ Nach §§. attés. , — Nah $8. 720, _721 . 11. Tit.“1 721 Th. II. Tit. 1 Allg. L.-R. kann eme Ehevergx ung eine Ehevergehung nur mnerhq b innérhalb eines ahres nach erhaltener Kenntniß„m t Kenntniß, niht mehr an einém ſpäteren “01 unkt, Zeitpunkt, bis zu mel- wel- chem die Elke A fort eſeJ worden. eſet worden iſt, als E eſcheidun surfache wer 11. „Im ezu? gls Eheſcheidungsurſache werden. qn ejug auf dieſe Beſtimmung Yat hat das ei 8 exicht 7. Civiſ, , durch, eihsgeriht, IV. Civilſenat, dur< Urtheil vom . b. April 11. I-; M.Mtsſä «ausgeſpro : 11:qu d. J. folgende Rects\ähße - ausgeſprochen: Unter Rüge als Chef, „ei Qin „syxſa e Eheſcheidun Surſache iſt die Er ebung “er der Klage oder >55? "MWM ??ußnodihweydig voFUnghxtnidZn _ g-zo ;; te etgenm ge, a e ielewiat Éhog 5703 1 s U verde en S acbtige - fette i Trenkünxj Leyen, }odáß - die eigenmächtige, faktiſche beleidigten Cheg Rüge anzuſeh Trennung des en arten “nicht atten nicht als exanzuſe en é anzuſehen und nicht geeignet iſt, den Ablauf der einjährigen Friſt zu hindern. Hat aber innerhalb dieſer einjähri en einjährigen Friſt der andere Ekegatte oa aus anderem Grunde die Eheixcheidungskla Ebeſcheidungskla e er oben, 0 erhoben, ſo kann der beklagte Theil bis zu dem erſten mün - li n Ver ndlungstermin, auch münd: lihen Verhandlungstermin, au<h wenn inzwiſchen die ein: jä rige Fkiſ ein- jährige Friſt abgelaufen iſt, jenes Ehevergehen widerklagend ge tend geltend machen. _ Zu — Ln einer auf Allerhöchſten Befehl hier tagenden Kommi ſion ſmd kommandirtworden Kommiſſion ſind kommandirt worden bezw. hier eingetro en: eingetroffen : Der General der Kavallerie, eiherr Freiherr von Schlotheim, om: kom- mandirender General des 1. Armee-Corps XI. Armee-Corps, der General: General- Lieutenant von Winterfeld, Commandeur der Éarde-Kavallerie- Diviſion Garde-Kavallerie- Diviſion, der General=Ma'or General-Major von Kroſigk, Chef des Militär- Reit- niiituts, nftituts, der Obe t Oberſt von Leipziger, Commandeur des 2. He ſiſchen Heſſiſhen Huſaren-Regiments Nr. 14, ſowie die Oberſt; Oberſt- Lieutenants von Below, Commandeur des Regiments der Gardes du Corps, und von Podbielski, Podbielski / Commandeur des Yrarzdenburgiſchen Huſaren-Negiments (Zieten'ſche Hranbendurgiſchen Huſaren - Regiments (Zieten'ſhe Huſaren) r. . _ r, 3. Der (Herteral:Jnſpecteur General-Jnſpecteur der Aktillerie, General-Lieute: nm“;+ Attillerie, General-Lieute- nant von Voi ts-Rheß, Voigts-Rhet, hat ſich ſi zur Jnſpiziruniz nach Inſpizirung nah dem Schießplaß Lo ſtedt Schgießplaß Loclſtedt in Holſtein begeben; desg eichen desgleichen der General:L1eutenant General-Lieutenant Wiebe, Jnſpecteur der 1. Fuß:?lrtilLerie- Fuß: Artillerie- Inſpektion, zu den Schießübungen der Fuß:Artilleri'e-Re i: Fuß-Artillerie-Regi- menter Nr. 2 und 1 ebendahin reſp. nach Königsberg i. r. _ Pr. Als Aerzte Haben fick) haben ſi niedergelaſſen die Herren: ])r. Herren : Dr. Kehren in Neuß, Dr. Pankok in Saarn, Aſſiſtenz-Arzt Vr. Lotſck) Dr. Lotſh in Kotxbus, Kottbus, Benkiſer, Sand, ])r. Dr. Pahl und ])r. Dr. Lauffs in Berlin. _. _ _ __— S. M. Kanonenboot „Wolf“, KommandantKapitän- Lieutenanx Jgeſchke, Kommandant Kapitän- Lieutenant Jaeſchke, iſt am 7. Juni cr. in Perim eingetroffen und beabſichtigt, am 8. deff. Mrs. deſ}. Mts. wieder in See zu gehen. Poſen, 7. Juni.) Juni. (W. T. B.) Erzbiſchof Dinder iſt hier eingetroffen. Sachſen = - Weimar - Eiſenackx. Eiſenach. Weimar, 7. Juni. BTH; C.), N, C.) Der Großherzog iſt am Sonnabend Abend von erlm erlin hierher zurückgekehrt. zurügekehrt. Anhalt. Wörli , Wörliß, 6. Juni. (Anh. St.:A.) St.-A.) Die Prinzeſſin Friedri Friedri<h Carl von Preußen iſt heute in Begleitung des Prinzen Eduard und mit Gefolge hier eingetroffen. Reuß j. L. Gera, 5. Juni. (Ger. Ztg.) Das heutige Bulletin über das Befinden der Fürſtin lautet: „In „Jn der Nacht ſtundenweiſe ruhiger Schlaf. Schmerzen heut? heute geringer, Fieber mäßig.“ Lübetk, Lübe>, 7. Juni. (W. T. B.) Der König von Däne- mark Lſt iſt heute -Mittag hier eingetroffen und alsbald über Hamburg nach W i e S b a d e n nah Wiesbaden weitergereiſt. Oeſterreirh-Ungarn. Oeſterreich-Ungarn. Wien, 7. Juni. (W. T. B.) Die Régierungen Regierungen haben dem hieſigen ſowie dem Parlament in Peſt einen Geſetzentwurf, Geſeßentwurf, betreffend die Verſorgung der Wittwen ynd und Waiſen von Militärperſonen, vorgekegt. 5 * “'- -- ** vorgelegt. E P O Im Ab eordnetenhauſe Abgeordnetenhauſe wurde heute der Béricbt Bericht des Zollausſ uſſes Zollaus\chuſſes über die Zolltarif-Vorlage vertYeilt. Zolltarif-Vorla ge M Das Haus ſeßte in ſeiner heutigen Sitzung Sizung die Generalde atte Generaldebatte Über bas das Anarchiſtengeſeß fort und beſchloß mit großer Majorität, in die Spezialdebatte einzutreten. Dagegen ſtimmten nur der deutſ<e deutſhe Klub, die Demokraten und die Anti- ſemrten. ſemiten. Herbſt erklärte: der deutſch:öſterreick)iſche deutſch-öſterreihiſhe Klub werde nur dann für das Geſeß Geſeg ſtimmen, wenn die im Ausſchuß gßſteliten Aus\{huß geſtellten Anträge deſſelben (Beſchränkung des Geſeßes au rem anarchiſtiſche rein_anarciſtiſhe Delikte ſowxe ſowie Gültigkeitsdauer deſſelben au 2 anſtatt auf 5 Jahre) angenbmmen angenommen würden. _ Gegen Schluß. Schluß der Sißung Sizung interpellirten Lorenzoni und Zallin er Zallinger den Miniſter des Innern Jnnern über die gegen Einſchleppung er der Cholera aus talien Jtalien ergriffenen Maßregeln. _ Auf eme eine bezügliche nfrage Anfrage des Ab . Abg. Schönerer erklärte der Ob: inann Ob- mann des Ausſchuſſes: er hone, hoffe, das Bbrſenſteuergeſeß Börſenſteuergeſet im Herbſt dem Hauſe vorzulegen. eſt, 7. Juni. (W. T. B.) In Jn der heutigen Sißung des nierhauſes Unterhauſes erklärte in Beantwortung der Inter- pelkatibn Jnter- pellation des Abg. Zranyi Jranyi betreffs angeblicher Uebergriffe der Polizei gelegentlich gelegentlih der geſtrigen Demonſtrationen der Miniſter-Präſident Tisza: er ſei ebenſo ein reund Freund der 'Oxdnung Ordnung wie der Freiheit Mes und werde Uebergri e Uebergriffe der olizeiorgane ahnden, önne könne aber ebenſowenig mehrtägige uheftörungen uheſtörungen und Straßendemonſtrationen dulden, denn die- ſelben ſchädigten ſhädigten das Anſehen ſelbſt des mächtigſten Staats. DieBxhauptung Die Behauptung des Abg. Ugron, als hätten Uebergriffe der Polizei auf höhere Anordnung oder mit ſeinem Wiſſen ſtattgefun- den, wies der Miniſter:Präſident zurück Miniſter-Präſident zurü> mit dem Bemerken: Bemerken : eine Unterſuchung Unterſuhung über die Vorkommniſſe habe er bereits an- Feordnei geor ne, deren Ergebniſſe ſeien abzuwarten. TiSza vert ei- )gte ſ ferner Tisza verthei- igte f el egen den Vorwurf, daß er der Reaktion eiiier) Dient erwieien einen Dienſt érivieſen habe. Weiin Wenn überhaupt eine Reaktion exiſtire, ſo leiſteten ihr nur diejenigen Dienſte, die 'edes un: anJenehme jedes un- anger eine Vorkommniß zu einer großen A aire au bauſchten un Affaire aufbauſchten und deren Beſeitigung durch dur die geyeJichen aktoren i aa 6 akftoren nicht zu- laſſen wollten. (Zuſtimmung.) _ a — Da kein Antrag vorlag, ſo wurde die Debatte hiermit geſchloſſen. _ Das Haus be ann ſodann, nachdem begann Jodann, na<hdem mehrere Anträge auf Vertagung abgeehnt abgelehnt worden, mit der Berathung des olltarifs. Der Rektor hat die Schlie ung der Univer'itäts- Lefehalle fin; Univerſität s- Leſehalle für das laufende Univerſitätsjahr an eme det. , _ angemeldet. _— 8. Zum Zuni früh. (W. T. B.) Geſtern Aßend Abend fanden in, in der Kerepeſſer- Kerepeſſer - Straße und vor dem Polizeigebäude Wiederum wiederum Anſammlungen ſtatt, welche von der Polizei jedoch jedo bald zerſtreut wurden. * Schiveiz. : Schweiz. Bern, 7. Juni. (W.T.B.) DerVundes- rat? Juni: (W. T. B.) Der Bundes- L hat den eid enöſſiſchen Rüthen eidgenöſſiſhen Räthen die Mittheilung uge „en. ugehen laſſen, da daß er der Deutſchen Reichsre ierung Reichsregierung die evtſibn eviſion des Handelsvertrages zwi chen hen der Schweiz und Dx utſ<_land vorgeſchlagen De utſ<hland vorgeſhlagen habe. _ Der Bundescath Bundesrath hat die bethetligten Ne betheiligten Re ierungen zu einer neuen, neuen , am 6. S tember September d. I; in J. in. Bern tattfindenden Konferenz“ tim S uß bes literariſchen ſtattfindenden Konferenz um Schuß des literariſhen und künſtleriſchen igenthums eingeladen. Der Nationalratélwählte eibe SLTath, wähle heute Morel aus dem - | a Kanton Neuenburg. Neuenburg, (radi aus Luzern (klerikal Ständerathfwurde ory- aus der Wezadt Ständerath wurde ory--aus -der Waadt zum Präfid'enren )* Präſidenten ) zum Präſidenten und Zemp zum Vizz-PräſidentenW Im : Viz&Präſidenten.z Jm und Scherb aus dem „Thur an um Vi 42- räfid t - Thurgau zum Vize- räſident ; radikal) gewählt. g 3 3 P en en (VW Großbritannien nuſ Irland. London, 8, - E 4 Miſidenten (Veide Großbritannien“ und Jrland. Lo ndon, 8. Jy; (W. T. B.) Das Unterhaus hat die iriſche Verwal. Verwal: tungsbill in weiter zweiter Leſung mit341gegen311Stimm< mit 341 gegen 311 Stimmen abgelehnt. . Y!!! m Laufe der Debatte hatte der Premier Gladſtone no mals no<hmals das Wort er riffen, ergriffen, das Haus ekſu erſu die Bill nicht zu verwerfen, und erk ärt: auch erklärt: au<h wenn die Big“ Bil ſelbſt falle, werde die ukunft Zukunft dennoch der RegierUng Regierung geben. _ Na -— Nach der Ab 'mmung Abſtimmung wurde die Sißung Sigzung auf An- An: trag Mr. Glad one's Gladſtone's bis zum Donnerſtag verta t. ' vertagt. : Mit AUSnabme Ausnahme der „Daily News“ drücken alFe Morgen, drü>en alle Morgen: blätter große Befriedigung über die Verwerfung der iriſchen Verwaltungsbill aus. Die „Times“ bezeichnet die Majorj: Majori- tät 'ge„en ‘gegen die Bill als eine über alle Erwartung entſcheidend, entſcheidende und 1th ſieht ein ähnliches Verdikt gegen die Homerule bei den kommenden Neuwahlen voraus. Das Blatt glaubt glaubt, das Kabinet werde heute die Auflöſung des Parlaments beſÉließen beſchließen zu welcher die Königin die Genehmigun? R geben dürft? _ dürfte. Der „Standard“ ſagt: die Nieder age der Régiw Regie rung ſei entſcheidend, Mr. Gladſtone habe die Unterſtützung ſeiner, Unterſtüßung ſeiner Partei eingebüßt, und wenn er an die Wähler appellire, ſo werde er erfahren, daß er auch au das Vertrauen des Landes verloren habe. _ Die „Daily News““ſchreiben; durch News“ ſchreiben: dur< das Ergebniß der Abſtimmung werde die AuflöſUn Auflöſun des Parlaments unvermeidlich gemacht; das Land mü e zwiſchen müſſ zwiſhen dem Miniſterium und deſſen Gegnern die Em- ſchetdung'treffen. Ent ]cheidung treffen. Das Blatt erfährt: der Premier werde ſofort die Sanktion der Königin zur Parlaments: Parlaments; auflöſung na<ſuéen. JmOberhau e O Jm Oberhauſe theilte geſtern der Staatsſekretär des Außmärttgen, Auswärtigen, Lord Noſebery, Roſebery, mit: der Regierung ſei heute em ein Telegramm des Herzogs von Edinburg zugß zuge: gangen, in welchem wel<hem dieſer anzeigt, daß die Blockade Blo>ade der grtcchiſchen grichiſhen Häfen aufgehoben ſei, und daß die fremden Geſchwader nach nah der Suda-Bai zurückkehren. Frankreich. Frankreih. Paris, 7. Juni. (W. T. B.) Die Kommiſſion zur Vorberathung der Vorlage, be: treffend die AuSweiſung Ausweiſung der Prinzen, lehnte heute den von Marei Maret vorgelegten Bericht ab und ließ alle fxüheren früheren Anträge fallen bis auf den ſeiner Zeit von Floquet eingebrachten“ nach eingebrachten, nah welchem die Auswei ung «ine eine voll: ſtändige ſem ſein und durch Geſeß durh Geſetz erfolgen ſoll. Dieſer Antrag wurde mit 6 gegen 5 Stimmen angenommsn angenommen und Pelletan um zum Berichterſtatter gewählt; derſelbe wird der Kommiſſion Kommiſfion morgen ſeinen Bkki<t Bericht vorlegen. Der „Temps“ ſagt bei Beſprechung Beſprehung der Prinzen: Ausweiſungsfrage: Ausw eiſungsfrage: daß noch noh nie eine parlamentariſche Thätigkeit durch br) antiniſchereS<wäßereien durh by antiniſchere Shwäßereien vergeudet worden ſet. DW ſei. Die erſte Hälite Hälfte der Seſſion ſei durch durh eine Chimäre ver: than worden, da doch do keine Gefahr die Republik bedrohte; der zweiten Hälfte würde es ebenſo ergehen ergehen, da das Votum des Senats noch zweifelhaft ſei und einen Konilikt Konflikt zwiſchen den beiden Kammern herbeiführen könnte. Der „Temps“ meint: durch dur eine ſolche ſolhe Handlungsweiſe werde der Republik unendlich unendlih mehr geſchadet als durch dur< die abſolut ungefährliche ungefährlihe Anweſenheit einiger Prinzen. _ In : Jn der Deputirtenkammer brachte Sevaiſtre heute eine Interpellation JFnterpellation ein, betreffend das Verbot der Einfuhr von franzöſiſchem Viel) franzöſiſhem Vieh in England. Der Miniſter für Landwirthſcbaft, Landwirthſchaft, Develle, erklärte: da die MaulſeuckZF ]“th O jeßt in >Frankreich auerhört O augen habe, ſo ſei zu hoffen, daß te engliſ 6 die engliſche Regierung as das Verbot zurückziehen xverde. zurüdziehen werde. Sevaiſtre brachte hierauf eine Tagesordnung em, m ein, in welcher die Regierung aufgefordert wird, ihre Bemühungen zur Herbeiführung der Aufhebung des Einfuhrverbots fortzu- ſeßen. fortzu: jeßen. Dieſe von Develle acceptirte TageSordnung Tagesordnung wurde ein: ſtimmig angenommen. Die Verhandlungen zwiſchen Frankrei< Frankreih und deſm dem Vatikan iiber über die dem apoſtoliſchen apoſtoliſhen Delegirten rn in China zu ertheilenden Befugniſſe dauern fort. Gegenüber anderweitigen Gerüchten erklärt der „Temps“, daß die „Be- fugniffe lediglich Ve- fugniſſe lediglih auf die geiſtliche geiſtlihe Domäne beſchränkt bleiben und daß das Protektorat Frankreichs aufrecht er- halten werden ſolle. Italien. Jtalien. Rom, 7. Juni. (233. (W. T. B.) Der Papſt Papſſt hielt in dem heutigen Conſiſtorium eine Allocution und volizog eme Nsihe von Kardinals:Ernennungen und Präconiſationen. Griechenland. Athen , vollzog eine Reihe von Kardinals-Ernennungen und P räconiſationen. Griechenland, Athen, 7. Juni. Zuni. (W. T. B.) Die Vertxeter chr Vertreter der fünf Mächte übermittelten heute der Jrie<1ſ<en griegten Regierung die Note, in welcher die Aufhebung Auf hebung er Blokade angezeigt wird. _ In — Jn der Deputirten- kammer machte der Miniſter des Au-Zwärtigen Auswärtigen offiziell davon Mittheilung. __ _ L 8. Juni. (W. T. B.) Die griechiſche Flotte M iſ nunmehr wieder ausgelaufen. Rumänien. Bukareſt, 7. Juni. Zuni. (W. T. B) B.) Der Hazidelsvertrag Handels vertrag mit der Schweiz iſtheute abgcſ<100en wor en. Schwe iz iſt heute abgeſchloſſen worden. Rußland und Polen. St. Petersburg, 8. Junk; ZW. Juni. n T. B.) Das „Journal de St. Pétersbourg onſtattrt anläßlich onſtatirt anläßlih des ſogenannten Komplotts von Burgas auf Grund von Mittheilungen aus guter Quelle, daß dem Leben des Fürſten Alexander keinerlei Gefahr o e'droht 0 edroht habe. Nabo ff Nabokoff ſei ein durchaus ehrenwxxxkhsr- Friedlicher' ehrenwerthet, ſriedliher Mann. Die Nachrth Ira von einer Verſchworlxnß 61 lediglich zur Verwerthun Verſchwörung ei lediglih zur Verwerthung bei den Wahlen verbreitet und das Komplott zu dieſem Zweck Fwed erfunden worden. “„ Daſſelbe Biatt Blatt kommt nochma 53 au nochmals auf die von London v,erbret- verbrel- teten Nachrichten von geſpannten eziehun en zwtſ<en N'ußlqnd eziehungen zwiſchen Rußland und China zurück zurü> und ſagt: die e dieſe Be iehxmgen Jen nicht ichungen D niht nur ni t geſpannte nicht geſpannte, ſondern es eien nith einm“!l ſeien nidht einmal ragen 'm in der S webe, welcbe irgendwel e Verſchiedenhelt Schwebe, welche irgendwelhe Verſchiedenheit der Anſichten herbeiführen könnten. ' Y- Zeitungsftimxnen. & ' : i Zeitungsſtimmen. U Die „Schleſiſche „Schleſiſhe Zeitung“ ſagt über den Abſchluß“ Abſchluß der Verwaltun Sreform: „ Unſex vielbe ebdeter Verwaltungsreform : j Unſer vielbefehdeter Miniſter des Inne n Innern hat auf or aniſatomſchem organiſatoriſceu! Gebiete eme glückliche eine glü>lihe Hand gehabt. Naclidem Nachdem das grogß as älteren Grafen Eulenburg be onnené begonnene Werk der Venvaiwn Ste o nach Erla " dex Verwaltungsrefo nah Erlaß’ ‘der Kreis- und roviYiglordnungen papa tordnunten für die e Freu en," ommern. ¿ Lreu en, Pommern, Brandenburg, acbſen Sachſen und Schleſien S(hleſien auf [M abre lans ahre hinaus ins Stocken Sto>en gerathen war, iſt es Herrn von Puttkamer ter dem- e dei“ e, un ſem ' comme" uvörderſi form rovinzeil uvörderſt ein auf, auf dem Prinzip der Selbſtverwaltung und ela" Mktungsgerjchtsbarknt lun ewaltungsgerihtsbarkeit beruhendes BehördenxOrqaniſatwns- ſts ür Behörden-Organiſations- ſey für die ganze Monarchie zu ſchaffen, dgnn dann aber tm Anſcblu im Anſchluß an Yffelbe n elbe für die Provinzen HeffenzNaſſau, Heſſen-Naſſau, Hannover und Weſt alen Weſtfalen eis- und Provinzialordnungen ms ins Leben zu rufen, die den eigen- Friis?" Verhaltniſſen pt Verhältniſſen dieſer alten Kulturländer nach nah Möglichkeit ge- recht weidZiTls ret werds unmittelbar nach na< dem Kriege an Yies groÉe dies große Reformwerk erſi érfolgreicb erſt erfolgreih Hand angelegt Wurde_alle fkubexen nläufc batten inch wurde — alle früheren Anläufe hatten fh als verfehlt erwieſen _ imd — und es trbtz troß des Widerſtanbes, Widerſtandes, welcher 1> id im Herrenhauſe erhob, binnen Weniger weniger als „Jahresfriſt Jahresfriſt gelang, fi“ ſi magna ebarta charta unſerer mneren„Verwaltung, dre KreiSordnung inneren Verwaltung, die Kreisordnung für di? die Oſtprovinzen, zu Stande zu brmgey, al's bringen, als bald darauf dieſer Kreis- ldmmg L euns eine rovinziakordnung Provinzialordnung und die_ die Organiſation der Ver- oralfungßgericbks Ailtungsgerichts arkeit böberer höherer Inſtanz “ſl'lgten: _ War aUgemein Fx folgten: war allgemein v Glaube verbreitet„ dßß verbreitet, daß nur der gute W111? Wille auf _Seiten Seiten der Regierung erforderlich ſel, ſei, um „das das Reformwerk binnen langſtens ej längſtens ei Jahren zu vollenden. , Reſolutto'nen, m Reſolutionen, in welchen dexnentſprcchende n;,ſoxderungen dementſprechende (nforderungen an die Regierung gerichtet xvurden, geri<tct wurden, erzielten izn im Ab- eordnetenhauſe einſtimmrge einſtimmige Vota. _anleſ,<?n Inzwiſchen aber hat dix die Er- iabrung frhrung gezeigt, daß die Erwartungen illuſqrtſck) waxen, illuforiſh waren, welche in der dem Kriege folgenden Sturm- und Dran'gpertode aÜſctts Drangperiode allſeits gehegt Wurden. wurden. Zunächſt hatte das für die alten Provinzen Geſchaffene _an„ an der Hand der Erfahrung ſeine Probe zu beſtehen; beſtehen. Die Promnzialordnung Provinzialordnung und das GLſeß Geſeß über die VerwatungMerxchtßbarkett Verwaltungsgerichtsbarkeit bedurften mebx- mehr- facher Aenderungen, che fick) ſih die Orggntſatwn Organiſation der Behörden „fin: für die ganze Monarchie geſeßlick) geſeßlich feſtlegen ließ und man dgzu dazu ſchreiten konnte fonnte, die einzelnen jüngerext Prbvmzen jüngeren Provinzen ohne „Vergewaltigun m Vergewaltigung in den alſo giſchaffenen geſhaffenen Rahmen etnzufugen. einzufügen. Es wuxde beute me r würde heute mehr denn unbiilig unbillig ſein, zu behaupten, „daß. daß auf dem Gebiete dsr Verwaktgngs- der Verwaltungs- organiſation im Laufe des tx1zwtſ<en berxonnenen balbqn Men]<en. inzwiſchen verronnenen halben Menſchen- alters nicht Genügendcs Genügendes geleiſtet wvrden worden ſei. Und noch bcel unbrÜtger viel unbilliger würde es ſein, Hrn. von Puttkamxr Puttkamer das Verdienſt ſtreitig zu maxhxn, machen, das Reformwerk aus dem Stadium der Verſuxnpfung herausgertſicn Verſumpfung herausgeriſſen und troxz troß des in der parlamentar1ſ<en_ Sphare parlamentariſchen Sphäre ſeit Jahren er- labmten lahmten Intereſſes an der Sache erfo'lßretch ſgefördert S dave zu haben. Volle Anerkennung wird dieſes Verdienſt frxi ici) ert ßnoden, _Mnn blk freilich erſt finden, wenn der unſere Tage erfüllende Parteihader der verdienten Vergeſienhctt anbetmgefallen Vergeſſenheit anheimgefallen ſein wird. . . . _ Die „Neue ReichcZ-correſpondenz“ Reichscorreſpondenz“ ſchreibt: , y Eine bedeutende Erhöhung der Branntiveinſtcucr Branntweinſteuer iſt gcradezugm geradezu im Intereſſe des Vokkes notHWendig. Volkes nothwendig. Ob es aber nbck) no<h gelingen Wird, wird, im Laufe der gegenwärtigen Reichstagsſeſfion dre Reichstagéſeſſion die Mittel zu der noth- Wendigen weiterkn wendigen weiteren Erleichterung von Staats- 'Und Kommziriallaſtxn und Kommunallaſten aus einer Höheren Beſteuerung" höheren Beſteuerung des Brannthms Branntweins zu gewinnen, _1ſt iſt zweifelhaft. Zu bedauern Ware wäre es aber jedenfails jedenfalls gerade tm Jntcreſic dcr im Intereſſe der großen Maſſe des Volks. Denn wxnxi wenn es richtig iſt, daß day ein Theil der höhxren Branntwenxſtcucr höheren Branntweinſteuer von den Konſumenten zu tragen ſem Wild„ wahrend ſein . wird „ während ein anderer nach na< den Erfahrunxxen, wclche mbbeſondere Den M welhe insbeſondere bei Erhöhung des bayeriſchen Malzau.ſ<lagcs gsmacht ſmd, obne Weiſel durch Malzaufſhlages gemacht ſind, ohne weifel dur< Kürzung des ungewöbztlicb hoben Gerbrunßs ungewöhnli< hohen Gewinnes an dem Zeiailverkauf gedeckt Werden dürfxe: 19 Hat Bellverkagf gede>t werden dürfte: ſo hat doch gexade dre Bcſtxſuc- gerade die Beſteue- rung des Trinkbranntwäns Trinkbranntweins als eines nt<tjnothwendtgen Lebensbedarf- niffes niht nothwendigen Lebensbedürf- niſſes den Vortheil, ſich bis zu einem gewrffen gewiſſen Grade der Lebenshal- tung des Einzelnen anpaſſen zu lcxffen. „ Judan laſſen. Indem man dcn, den Verbrauch der Preisſteigerung entſprechend ernſ<raz1kt, ]aßt "fich dte'Wirkung entſpre<end einſchränkt, läßt fh die Wirkung der Steuer inſonWit inſoweit paralyfiren, daß eme" Bxſ<rankuzm tn „Bezug an eine Beſchränkung in Bezug auf andere nothivendigere Lebensbedarfixtffe_ nothwendigere Lebensbedürfniſſe nicht 211111111. eintritt. Anders dic die direkten Staats- „urid Gemembcſteusrn; und Gemeindeſteuern; dieſelben Werden werden am beſtimmten Tage fäÜtg fällig und keiner kann, ſick) dcr kann ſi<h der Klaſſenſteuer, dem Kommunalzuſchlag, dem Schul elde Schulgelde entziehen, Üüg fp er das dazu erforderliche Geld aiich noch ſo not wendig au< no< fo nothwendig zur N digung dringlicher Lebensbedürfntſfe' brguckyen. _Ebcyſo _txetep 'e Lebensbedürfniſſe brauchen. „Ebenſo tretenMe direkten Steuern, namentlich namentli< wenn ſie, wie zumeiſt, vrertelxabrlick) cr- boben Werden, vierteljährlih er- hoben werden, in verhältnißmäßig großem Betyage Betrage an den Steuer- träger heran, ſo daß der Arbeiter, Welcher welher auf ſeinen Wochenlohn an- ßewieſen geuigen iſt, ſchon hon Schwierigkeit hat,. hat, den Betrag _an einuzal au_fzu- auf einmal aufzu- ringen, wäbrend während bei der Branntweinſteuer der Yetrag m Betrag in kleinen kaétm tmerkbarcn s Mrlvaten Beträgen im Preiſe des Getrankes Getränkes zur Hebung ge an . . &erade gelangt. i Gerade die ärmeren Schichten der Bevölkerung Werben werden daher ber d_er bei der Einführung vbn VerbrauchSabaaben von Verbrauchsabgaben behufs Exlet<terzm§ vbn Erleichterung von direkten Steuern, Kommunal- und Schulabgaben, wre fie wie ſie die Regie- xung rung plant, nur gewinnen. Wenn die Volksvertretting, Volksvertretung, wie ſie ſich tich im Reichstage präſentirt, ſolchen dringenden Bedürfniſſen nicht niht Rech- nung trägt, wenn ſie insbeſondere aus Moixven, Welche man" Motiven, welche man am treffendſten mit den Worten „par1amentar11che Herrſ<aftsgeluſte“ charakteriſiren „parlamentariſche Herrſchaftsgelüſte“ harakteriſiren kann, eine Höhere ‘eine höhere Beſteuerung des ?Knntweins Me nicht Julgffen wilT, zulaſſen will, ſo erfüllt dieſe Volksbertretung_ m Volksvertretung ni{f nur xxtcht nit ihre Pflicht. Yflicht, ſondern ſie macht ſich mat ſi< eines vitale VolkSmtereffen ſchadtgenden Aktes Volksintereſſen \{ädigenden Uftes ſchuldig. _ Die „Konſervative Correſpondenz“ äußert * ſich Über | ſi über Politik und Wirthſchaftsintereſſen Wii? wie folgt: Der deutſchen deutſhen Regierung wird von ihren Gegnern immer der VMer Vorwurf gemacht, daß ſie ſich \i< zuviel mit der wirthſchaftlicbcn E11]:- wt>elting wirthſcaftlihen Ent- widelung und dem wirthſchaftlichen wirthſ<haftlihen Leben des Volkes befaſſe, und hier dük< lhr durh ihr Eingreifen eine Beſſerung herbeizuführen ſuche. ſuhe. Nach dem GrundſaZe Grundſaße der Anhänger Cobden's, den Freunden des 11115861" 31151", Muß laisser aller, nuß die Regierung eines Staaies Staates die Entwickelung des,xv1rtk)ſ<aft- 11<€n des wirthſchaft- lihen Lebens ſich ſelbſt überlaßen ſi felbſt überlaſſen und ſich ſi< nur mit Politik befaſſen. EM ſl)[<er Ein ſolcher Staat wäre das Ideal unſerer Freihäzidler Freihändler und ſie glauben, daß daxmt damit der Induſtrie und dem Handel geholfen wäre., , Du; wäre, Die klaren Thatſachen in Dent1<land zeiÖen Deutſchland zeigen nun fretktch, freilich, daß der Induſtrie Mduſtrie die Unterſiüßung Unterſtüßung des Staates zu ute Gute kommt, aber das Wollen vollen unſere rcibändler nicbt Freihändler nit einſehen . . . . , _ , ehen .… …. 40 „Sehen wir uns die W"nſ<e Wünſche und Ziele unſerer Oppoſittozi Oppoſition an, 19 ſmd ſte ſo ſind fie darauf gerichtet, die Politik in den Vordergrund zu ſchieben, \cieben, und ben wirthſ<aftli<en den wirthſchaftlichen Maßnahmen eine untergeordnete Stelle arx- zuthſen, an- iuveiſen. Man könnte vielleicht viellciht annehmen, das geſchehe dein dem Doktri- nartSmus nariômus zu Liebe, der dem Freiſinn und dem Freibandä Freihandel einmal von *»llters box Alters her anhaftet; aber darin würde man ſich ih täuſchen. Die Herren dMOppojition Lind der Oppoſition de keineswegs ſo unpraktiſ<, dem_D9ktrtnartsmus W unpraktiſh, dem Doktrinarismus 48 eitel Vorlic e Vorliebe zu huldigen. Sic Sie verfolgen dabei einer) ganz_ einen ganz be- ſtimmten Zweck. Zwe>k, Es iſt iſ ihnen weniger um den S1eg Sieg dieſes .okkrlnaxisMus voftrinarismus zu thun, als um die Folgen, die xr nach ſtxk) Ziehen wizrbe. er na< ſi< jehen würde. Wie die Zuſtände in Frankreich zergxn, Frankrei zeigen, wird durchdie Vimaxblaſjigung durch die Vernachläfſigung der wirthſchaftlichen wirthſchaftlihen Intereſſen m in großen Kreiſen immung gegen die Regierung wa<gerufen., Uni) wacgerufen. Und darauf lwffex b9„[ Kuck) hoffen ReA auch unſere Oppoſitionellen, wenn ſie dix Wirtbſchaftspoltttk ekWPer. die Wirthſchaftspolitik etampfen, Denn die Mißſtimmung und Unzufxtedcnbeit'tſt do_< Unzufriedenheit iſt do der "den ſur oden für ihren Weizen, während ſie durchaus durhaus nichts erreichen konnen, Wenn, wre erreihen können, wenn, wie in Deutſchland, die Regierung die wixthſchaftlrchen Intex- wirthſcaftlihen Inter- Volkes voranſtellt vorauſtellt und Wenigſtens unablaſſig benzubt iſt, wenigſtens unabläſſig bemüht ift, die ,. La e u Lage der Staatsbürger zu verbeſſern. Auf dieſem Wege tvlrd Keb an u ſih au unſere Regierung keinesfalls irre macbenlaſetx, machen la ſen, ſondern “)B 108 des Geſ<reis Geſchreis der Gegner zuverſi<tli< zuverſihtli< darauf fortſ retten. » fortſchreiten. itim Centralblatt ür für das Deutſche Reich. Rei. Nr. 23._Ink)alt:x Konſuwkwéſen: Erneimungen. Entlaffun . Todesfall. „Verlegung ;meß AthſiYes. _ PolizeiWeſen: Ausweiſung 23. — Inhalt :4 Konfulatweſen : B céraiól Entlaſſung. Todeéfall. Verlegung enes Feroliges. — Polizeiweſen : Ausweifung von AuslanYcrn Ausländern aus dem NU<Sge iete. _ i Reichsgebiete. — Beilage. oll- Zoll- und Steuerweſen: Abanderung er Beſtimmunßen Abänderung F Beſtimmungen des Begleitſche n-Regu1ativs. ur.Poft Begleitſchein-Regulativs. ür.Poſt und Telegrapbie. Telegraphie. Nr. 94" _ N — Inhalt: Aufſäße: Die Fedei'n Federn der Straßen abxzeuge. _ ahrzeuge. — Das Syſtem Syſtêm des Telegrapbirens Telegraphirens von und na czmem nah einem fahrenden O enk'iüinzuge. _ Dffgeahnzuge. — Der Poſt- und Telelgraphendienſt tm_franzöſiſcben ions ebiet Telegraphendienſt im franzöfiſchen tionsgebiet am oberen Senega . _ Senegal. — Der Poſtpackereiverkehr „ bekſeÄliben Poſtpä>ereiverkehr 2 berfeci\ hen Ländern über Hambur Hamburg und Bremen ixn im Jahre 1885. __ J Kleine ttheilun en: Untergrundba n ttheilungen ; Untergrundbahn mit Seilbetrteb Seilbetrieb in London. Eſerktv-pneumatiſ e“ Elektro-pneumatiſ e* Beförderung. _ Ein ſpaniſcher Eſiafetten- Eſtafetten- begleitzettel aus dem Jahre 1596. _ Literatux — Literatur des Vexkebrsweſens: Verdeutſ<ungs-Wörterbu< Verkehrsweſens : Verdeutſhungs-Wörterbu<h von Ottq _Saxrazm, Otto Sarrazin, Re terqus- ierungs- und Baurath im Königlich preußiſchen Königlih preußiſhen Miniſterium der ö„entla<en öffentlichen Ar- beiten. Berlin, 1886. Verlag von Ernſt u. Korn (Wilhelm (Wilbelm Ernſt). 14 Dr_uckboaen. PreiS: Dru>bogen. Preis: geheftet 4 „M (A 60 H, 4, gebunden 5 «ſl: 4 60 H. _ ZettſÖÜftm-Ueberſchau. , Juſtiz-Ykiniſterial-Vlatt. S. — Zeitſchriften-Ueberſchau. Í Juſtiz-Miniſterial-Blatt. Nr. 23. _ Jnhalt:Allgenxe1ne — Inhalt : Allgemeine Verfügung vom 24. Mai 1886, betreffend, betreffend die Ladung öffentlicher Beamten als Zeugen. _ Ausführungsbeſtrmmungen — Ausführungsbeſtimmungen zu dem Geſeß, Geſetz, betreffend eine Erweiterung des StaatsſchuldbuÖs, Staats\{huldbu{8, vom 12.“ 12. April 1886 (Geſeß-Samml. S. 124). _ kaanntma<ung_ — Bekanntmachung des Miniſters der öffentlichen öffentlihen Arbeiten: o.. a. vom 5. Mai 1886, betreffend betreſſend die "Ueber- Uebet- tragung der Befugni? Defeas zum Erwerbe linbetyegluherMSaMn fur, unbewegliher Sachen für den Staat auf die König icben Eiſenbabn-Dtrekttonen, Euenbabn-Bctrtebs- Königlichen Eiſenbahn-Direktionen, Eiſenbahn-Betriebs- ämter und Eiſenbabn-Baukommiſſionen, Eiſenbahn-Baukommiſſionen, b. vom 11. M51 Mai 1886, be- treffend die für den BereiZ A der gllgememen Bauverwalturzg allgemeinen Bauverwaltung den §Pro- vinzialbebörden beigele te efugmß zuzn Pro- vinzialbehörden beigelegte Befugniß zum Erwerbe unbeweglrcber unbewegliher Sachen für den Staat. _ ?Fllgemeine Vexfugurxg — Allgemeine Verfügung vom 28. Mar Mai 1886, be- treffend die Abänderung der Vorſchriften in Nr. 275 27b und (: dex AZE- fübrungsbeſtimmungen e der Aus- führungsbeſtimmungen zur Juteklegungsordnung Lug vom 29. Juli 1849. Ckntralblatt dcr auverw'altung. Nr.23. _ 1879. Centralblatt der auverwaltung. Nr. 23. — Inhalt: Amtliches: Perſonal-Nachricbten. _ Nichtamtliches: Perfonal-Nachrihhten. — Nichtamtliches : Ueber ben den Sicher- heitsgrad d_er Baukonſtruktionen“ insbßſondere dxr der Baukonſtruktionen, insbeſondere der auf Kmckxn Knicken bean- ſpruchten Körper. _ Aufzug mtt ſtet! em mit ſtetigem Betriebe. _ Dte_ — Die Welt- ausſtellung in Paris. _ Henry H.,RiZgarbſon +. _ Dre Jubtiaums- H. Richardfon {. — Die Jubiläums- Ausſtellung der bildenden Künſte m exlm. 117." _ Vethſcbtes: in erlin. 1V. — Vermiſchtes: Karl Bötticher. _ Preisberverbung fizr Enxwuxfe — Preisbewerbung für Entwürfe zu de"n den Welt- ausſtellungsbauten ausftellungsbauten in Paris. _ Grunbſtucksprelie — Grundſtü>spreiſe in Großſtadxen. _ Ausſteüung Großſtädten. — Ausſtellung von Kraft-, ArbeitSmaſckUnen' Arbeit8maſchinen und Werkzeugen fur dqs Kleingerverbe für das Kleingewerbe in Stockholm Sto>holm 1886. _ Die ck_ektrtſcbe BeiZuchtung m elektriſhe Beleuchtung in England. _ Die Gefriergründung nach YOL11<._ _ (J)"kvuhrenkampf nah Poel — Gebührenkampf zwiſchen dén c„uropäiſ<-amerikantf<cn abelgewüſchaſten; _. den europäiſ< - amerikaniſchen abelgeſellſchaften. — Er- forſchung forſhung der Baudenkmäler des Kaukaſus. _ Schulen fur für Binnen- ſchiffahrt in_Rußland. Eiſenbahn: \hiffahrt in Rußland. Eiſenbahn- Verordnungs -Bla'tt. -Blatt. Nr. 17. _ Inhalt: Erlaſſe des Miniſters der öffentlichen Arbeiten: vor;: vom 28. Mai 1886, betr. Verwendung der in den Etats bet bei den Erganzqngs- 11117) Ergänzungs- und’ Er- neuerungsfonds vor eſebenen vorgeſehenen Mittel. Vom 28. Mar Mai 1886, betr. Hkranziehung Heranziehung von Bureaubcamten Büreaubeamten zu Reviſionen. _ Na<ri<ten. Statiſtiſche" — Nahrichten. Statiſtiſche Nachrichten. Gemäß den Veröffentlichungen Veröffentlihungen des Kc'ciſerlicbezi Geſunb- bciisamis Kaiſerlichen Geſund- heitsamts ſind in der Zeit vom 23. bis 29. Mar er. Mai cr. von je 1000 Vervobnern, Bewohnern, auf den Jahresdur<ſ<ntit berechnet, als] geſieorbuen Jahresdur<ſnitt berehnet, als geſtorben gemeldet: in Berlin 27,8, in Breslau 44,6, m in Königsberg 31,3, m .??an 26,1,in in Köln 26,1, in Frankfurt a.M. a. M. 24,2, in Wiesbadcno24,4, m.HannoVer Wiesbaden 24,4, in Hannover 17,9, in Kaſſel 24,3, in Magdeburg 35,2, in Stettin 20,9, in Aliona Altona 31,3, m in Stxaßburg 28,3, in Mels Mey 29,9, in Münxhezt 35,8, München ‘35,8, in Nurnberg Nürnberg 38,6, in Augsbur Augsburg 23,0, in Dresden 29,0, in Leipzig 22,9, m Stuttggrt in Stuttgart 24,6, in Karlsru 617,0, Karlsruhe 17,0, in Braunſchweig 220, m'Hamburg 22,0, in Hamburg 31,0, 111 in Wien _, —, in Peſt 41,5, in Prag 39,5,1n anieſt _, m, Kraka'u 39,5, in Trieſt —, in Krakau 27,5, in Amſterdam 22,9, in Baſel 19,9, "? Bruſiel 26,2,“ in Brüſſel 26,2, in Paris 20,2, 25,2, in London 15,5, in Glasgow 24,8, in Liberpool' Liverpool 19,2, m in Dublin 26,0, in Edinburg 19,7, in Kopenhagen 32,7, in Stockholm 19,2, in Cbriſtiania Chriſtiania 22,2, in St. Petersburg „35,7, m,Warſ<a1z 35,7, in Warfchau 31,6, in Odeſſa 30,2, in Rom 26,8, in Turm Turin 28,2, m Veſnedtg in Venedig 37,2, in Madrid _, —, in Alexandria 48,5. 485. Ferner in 'der Zeit, der Zeit vom 2. bis 8. 8, Mai er.: cr.: in New-York 25,3, in Philadelphia 19,4, in Baltimore 19,3„ 19,3, in San2 Su Francisco _, —, in Kalkuttax21,1, Kalkutta 21,1, in Bombay 24,3, in Madras 30, . “ , . “Während 30,2. / : i ‘Während der BericHtSkvocbe Berihtswoche war die Sterblichkcii m dxn Sterblichkeit in den meiſten Großſtädten Europas, namentlikh namentlith in den, den deutſchen, eme grbßerc, 516 eine größere, als in der Vorwoche, nur wenige Städte, wißHamzover. wie Hannover, Stettin, Leipzig, Mannheim, BxaunſcHWeig, Braunſchweig, Augsburg, ſowie Ba1xl,„___Sto>holm, Lyndon Bajel, Stockholm, London und die größeren engliſchen engliſhen Städte melden _kkeine Sierbltchkeiterffern. kleine Sterblichkeitsziffern, Die bedeutendere Sterblichkeit wurde, bewnders m beſonders. in den deutſ<<n deutſchen Städten, dur< die Nachwirkungen bexvorgerufxn, welcbe hervorgerufen, welche die bedeutende Wärme-Entwickeltzng, Wärme-Entwi>elung, die benn beim Beginn der Woche und iN E der der Berichtsrvoche „Vorhergegangenen Berichtswohe vorhergegangenen Woche herrſchte, ' Veranlaßtc, Welche ſick) wxcdxrum dcs Beſonderen herrſ<te, veranlaßte, welhe \i< wiederum des Beſcnderen in einer weſentlich geſicigertcn weſentli<h geſteigerten Zahl téidtlxch v'erlaufener Darmz- katarrbe tödtlich verlaufender Darm- katarrhe und Brecbdux-“Öfälic Brechdux<fälle äußerte, die txt Vielen Stadien, wre in vielen Städten, wie Berlin, Breslau, Dänßg, Dänſg, Dresden, Frankfurt a. O., O,, Hamburg, Köln, Königsberg, München, Nürnberg, Amſterdam„ Amſterdam, Kopenhagen, Warſchau u. a. O., D., eine Höbe „erreichte, ww Höhe erreichte, wie ſonſt _“:séum_Mitte etſtum Mitte Juni. Der Antheil des Säuglingsaltcrs Säuglingsalters an der Ster ki<kett Sterblihkeit war in ol 2 Folge deſſen auch erheblich eſteigert;'von erheblih geſteigert; von 10 000 Lebeantx ſtaxben (aui? Fahr berechnet in Wer Lebenden ſtarben a Sahr berechnet) in Berlin 117, 11'1 Mltq<en iùñ München 136 Sauglryge. Säuglinge. Auch der in der ericbtswocbe (am, Berichtswohe (am 25. Mai) erfolgte Zloßltche Temperaturkve<ſel L bne Temperaturwehſ\el rief viellxack) dar (in Be'rlm, Berlin, Breslau, Drxsben, ambnrg Krefeld,Ma deburg,Kopen agen, Parts,Petersburg Dresden, amburg Krefeld, Magdeburg, Kopenhagen, Paris, Petersburg u. a.;éijie bebcutende a.) eine bedeutende Zahl von aixuten atuten Entzündungen der Ajbmungsbrgane [)?-wor, Athmungsorgane hervor, die 3951- zahl- reiche TodesfäÜe Todesfälle veranlaßten. _ Von den Jnfßktwnskrankbctten Infektionskrankheiten zeigte Diphtherie eine erhebliche erheblihe Abnahme und m außxrdeuiſchen in außerdeut ſchen Städten au auch die Pocken. _ Dagkgen gewiinnen Po>ken. — Dagegen gewannen Maſern vielfach, vielfa, na- mentlich mentli< in ** erlin, Berlin, Charlottenburg, Elberfeld, Hamburg,_ Edmburg Hamburg, Edinburg rag und Rom (Anfang Mai) größche Ausdebmnx , auch größere Ausdehnung, au< aus d§n 5Yegtcrungsbezirkcn den Ar N Retea Königsberg, Marienwerder, D111Zldorf, Düfſeldorf, Stettin Werden zahlreiche werden zahlreiße Maſernerkrankungen gcmeldei, Wahrend ſie „m gemeldet, während \ie “in Nürnberg, London, Paris, St. Petersburg (xbnghmen. _ Todksfalic cm abnahmen. — Todesfälle an Scharlach blieben in faſt gleicher gleiher Höhe wrx m wie in der Vorwo<e; "in Vorwoche; “in Berlin, Paris, Paris und St. Petersburg nabm „ nahm die Zahl der Sierbcfabie Sterbefälle etwas ab, in Plauen, Kopenhagen und Chriſtiania)» _ Chriſtiania zu. — Diphtherie und Croup zeigten in Berlin, Dresden, Hambuxg. Nurnberg. Paxts, Hamburg, Nürnberg, Paris, St. éetersburg. No Die Warſchau eine cine Abnahme dkr SterbefaÜx, auch der Sterbefälle, au<h im Regierungs- ezirk Schleswig wurden Erkrankungen ſelte'ner, wahrend 111 ſeltener, während in Amſterdam, und London die Zahl der Opfer eme gxdßere wiirde. _ eine größere wurde. — Das Vyr- Vor- kommen des Unterleibstyphus blieb em beſchranktes. Axis Berlm, ein beſhränktes. Aus Berlin, Hamburg, Paris, London, St. Yetersburg Petersburg wurden “x_vem er, weniger, aus Königsberg, Warſchau mehr Todesfallx mrtgetheilt. _ An Todesfälle mitgetheilt. — Än F exktyphus kamen e>typhus tamen aus Krakau, Prag, Waxſchau 1e Warſchau je 1, aus Pxſt Peſt 5 Todesfalle, Todesfälle, aus Edinburg ], 1, aus dem Reßierungsbeztrk MartenWerder" egterung Marienwerder und aus St. Petersburg je 3 Erkran ungen Erkrankungen zur Anzeige. _ Ruckfallsfieber Haben — Rükfallsfieber haben in St. Petersburg abgenommen und wurdexi v'?" wurden von da no<,2, noch 2, ſowie aus London 1 Todesfall gemeldet. An eptdemtſcber Genick- epidemiſher Geni>- ſtarre wurden aus Kiel und St. thersburg Petersburg je 1, aus Prag. Prag 2, aus Kopenha en Kopenhagen 5 Todesfälic. Todesfälle. aus Berlin 1 und, und aus _dem dem Regierungs- bezirk arienWerder arienwerder 2 Erkrankungen mrtgetbeilt. _ Roſexi- mitgetheilt. — Roſen- artige Ent ündungen Entzündungen des ellgewebes Zellgewebes der , Haut 'fubrten tn führten in St. Peterséurg Petersburg mehr, in erlm _und Berlin und Paris Weniger weniger Todes- fälle herbei. Auch Todesfälle an Kmdbettfixber Warben Weniger Kindbettfieber wurden weniger emeldet. _ Der Keuchhuſten nabzn nahm in Berlin, Lonbon, London, iverpool, aris vielfach Paris vielfa< einen milderen t„n in Glasgow haufiger emen böSartigcn erlauf; auch häufiger einen bösartigen Verlauf; au in quburg, NurnberZ, Kopeangen nzarcn Hamburg, Nürnberg, Kopenhagen waren Erkrankungen an Keuchhuſten mcht ſeltxn._Po en haben_1nBr1_1ffeZ, nicht ſelten. — Poden haben in Brüſſel, St. Petersburg, Odeſia Odeſſa je 1, in Turm Turin 4, m Prgg in Prag 6, m Pacm in Paris 7, in Rom (Anfang Mai) 10, in Peſt 16 Todesfall; Todesfälle Hervorgerufen. Aus dem Regierungsbezirk Marienwerder, wurdxn Marienwerder wurden 1, au_s Breslgu gus Breslau 3, aus London 6 Erkrankun en Erkrankungen an Pocken tt_ntgcthetlt._D1e Na<rt<ten Über Po>ken mitgetheilt. — Die Nachrichten über die Cholera in Ita ien Italien bekunden ein' ein langſames Ausbretten_ dex Ausbreiten der Epidemie in Venedig, von wo aus der Zeit vom 16. bis 22. „MJ: Mai 23 Todesfälle gemeldet wurden. Vom 29. Mar Mai bis 4. Juni (inkl.) erkrankten dcÉelbſt ee 195 Perſonen und ſtarben 109 an der Cholera, aus Bari, rindiſi Brindiſi und Oria aus derſelben" derſelben Zeit 12 bezw. 4 und 7 Erkrankungen mit 10 bezw. 1 und 6 Todesfallen. . Todesfällen. i Oldenburg. Der ſeit 4 Igbren hier" Jahren hier beſtehende Beamten- Verein zäblt zählt zur Zeit 395 Mit lieder. Fur 325 Mitglieder. Für die Vermütelunß von S pon e Ve erun .beim Preu iſchen eamtenverein, Verſicherungen beim Preußiſchen Beamtenverein, die auch au<h im sten Iasi? lebten Fett eine senumsk)me erfabßren-babm, bme S haben, wirken an verſchiedenen Orten des Landes . . f. g. Vertrauensmänner. Aucbſdex Auch dexr mit der enerverſicbc- rungs-Geſellſcbßcft „Providentia“ abgeſcylonene Feuerverſihe- rungs-Gefellſhaft eProvidentia" abgeſchlo}ſene Vertrag €iſt f von Ver- einömitgliedern einsmitgliedern im [ ten leßten Jahre weiter genußt genußzt worden. _ Jm Im abgelau- fenen Rechnungsjahr iißnd e 345 Spareinlagen gemacht mit emer einer Geſammt- ſumme von 4627.97.“ 4627,97 M Die Spareinlagen betragenx.Z. 18122,04-Fé- betragen z. 3. 18 122,04 M, für welcbe welche eine Dividende von 49/0 4% für das verfioffene verfloſſene Jahr gegeben werden konnte. Knuſt, Kunſt, Wiſſenſchaft und Literatur. Von Hackländer's Prächtigem Ha>länder's prähtigem Soldatenroman: .Der [eYte Bom bardier' „Der lette Bombardier“ (mit 500 Illuſtrationen von Bergxn Bergen und Haug, in Liefe- rungen s- à 40 „3 4 bei C. Krabbe in Stuttgart) [tegen liegen die Lteferungxn Lieferungen 8 bis 10 vor. Voll kerni en, fkernigen, derben Humors ſind Ine,» Strei<e dieg Streiche der jungen und jüng ten ArtiÜerie. bei, 12ng natur- lich jüngſten Artillerie, bei denen natür- li< das Weiland Schulmeiſterlejn ſebr weiland Schulmeiſterlein ſehr aktiven Anthetl mxnmt. Antheil nimmt. Und glänzend, voÜ rauſchenden voll rauſhenden pulſirenden Lebens ſind die Ctxcusſcetxen, Circusſcenen, in die wir t_nit ibm mit ihm unverſehens bineingeratben. hineingerathen. Die trefflrgben zen!)- trefflichen zeih- nenden Künſtler haben ihre ganze Kraft eingeſetzt, eingeſeßt, dem Erzabler Erzähler ge- recbt re<t zu Werden, werden, und es iſt iſ ihnen gelungen, uns die Geſtalten voll Leben und Wahrheit vorzuführen. „ „ _ Fe Die Nr. 23 von „Schorer's Familienblatt'“ (redt irt „S<horer's Familienblatt“ (redigirt von Dr, Dr. Franz Hirſch) Hirſ<) hat folgenden Inhalt: Ulanenltebe. on Y. folaenden Fnhalt: Ulanenliebe. Von H. Schobert. (12. Fortſetzung. _ Brautſchmuck. Fortſeßung.) — Brautſ<hmu>. Gedicht. Von ohannes Proelſz. _ Proelß. — Die öſ erreichiiche öſterreichiſhe Ariſtokratie. Von Léon Sloöt. _ Luſtige Sloët. — Luftige Baumeiſter. Von Heinrich Heinri<h Seidel. _ Mamſell — Mamfell Herbſt. Von L. Dilling. _ Merkwürdige Erdbebcxnerſ<einungen.,_ AÜein Erdbebenerſcheinungen. — Allein beim Wein. Gedicht. Von Eduard Jürgenjcn. _ Jürgenſen. — Wer wirft den erſten Stein? Von M. von Rücker. _ Plauderecke: Rüter. — Plaudere>e: Die Vogel- neſter. Mit 2 Illuſtrationen". _ Jlluſtrationen. — Die finanziellen Verlegenheiten de's des Königs von Bayern. _ Ein Denkmal für Jean Becker. Mit Illuſtration. _ wei Jlluſtration. — Zwei Väter. _ Jm Reſim-xranx. _ — Im Reſtaurant. — Mann. _ Kritik. _ Kunſib ätter: Brautſ<muck. — Kunſtblätter: Brautſ<hmu>. Von Friedrich Prbelß. _ Reſt Friedri Proelß. — Neſt des Vayawebers. _ Bayawebers. — Der Motmot. _ Aüexn beim,_Wem. — Allein beim Wein. Von Tk). Th. Cederſtroem. _ Beilage: Schönheiten der ö!terret<11<en öſterreihiſhen Ariſto- kratie. kfratie. Nach photographiſchen photographiſhen Aufnahmen nach nah dem Leben. _ Aus der Frauenwät: Frauenwelt: Gute Gedanken. _ Seelenwanderung. Von §Fl.Nicolai. _ A. Nicolai. — Monatsbriefe einer alten an cine,junge Hausfrqu. 71. _ eine junge Hausfrau. VI. Für Haus und Hard: Dampf-Waſ<maſ<me. Herd: Dampf-Waſhmaſchine. Mit Abbildung. _ Kleines euilleton: Seeſchwämme ſtatt Scnfpflaſier. Feuilleton: Seeſhwämme ftatt Senfpflaſter. Gegen Sommerſpro cn. Unberechtigtcr Stoli. _ Damenbrtefkaftext. _ Denkiibungen. _ Sommerſproſſen. Unberehtigter Stolz. — Damenbriefkaſten. — Denkübungen. — Auflöſungen der Denkübxmgen. _ Humoriſtiſches: Denkübungen. — Humoriſtiſches : Die Kameruner Matroſen in Berlin. Met Illuſtrgtron. _ Mit Jlluſtration. — Aerzt- [icher licher Rathgeber. _ Briefkaſten. Mit Illuſtration: JFlluſtration: Das neue deutſ<e,Vu<bändlerhaus. deutſche, Buhhändlerhaus. Gewerbe und Handel. Neuer rumäniſcher General-Zokltarif General - Zolltarif vom 30. b. v. M. (Fortſexzung) (Fortſeßung.) [Poſition 102_206] 102—206] *) Benennung der Waaren. Pflanzenſäfte, Arzneiſtoffe und Arzneien. Grimmen Gummen und Harze: Maſ;- Maß- Artikel ſtab 7111. VITII. Zoll F . Fr. Maſtix . ; 1 kg (1111111111 arabicum . . . . . . . . . Harz, gemeines (Fichterzharz), Tbeer, (Fichtenharz), Theer, Kolopho- nium und Terpentin . . . . . . . Terpentn Weihrauch . j Myrrhen .. Scammomum . . . . _. . . . . Samm A s Gummen und Harze, nicbt be1onders nicht beſonders auf- geführte . . . . . R O: Balſam: Cbpaivbalſam . . . ._ . . . . . . . Copgivbalſam i Balſame, natürliche, nicht natürlihe, ni<t beſonders auf- e übrte . . . . . . . gf 2 L a Flüchtige Oele: Roſenöl . . . . . . . . Mo A Bittermandelöl . . . „... . . Qeangen-, E Í Orangen-, Citronen-, Mandarinöl „_ . Flüchtige Oele, nicht namentlicb auſgefnbrte niht namentli< aufgeführte Verſchiedene Pflanzenſafte: Aloe......'.'.... Pflanzenſäfte : O Kampher, rok) roh oder gereinigt Manual). . . . . . . Opium..._.......... M D E E Pflanzenſäfte, nicbt enannte, trocken niht genannte, tro>en oder flüſſig (mit Ausna me Ausnahme von Kautſchuk und Guttapercha) . . . . . . . . Arzneiſtoffe : Veilchemvurzel. . . . . . Saffaparillatvurzel . JalapaWUrzel . . Rbabarberwurzel . . Yecacuanawurzelm . .. Gua Arzneiſtoffe: Veilchenwurzell. Saſſaparillawurzel . Jalapatwourzel . i Rhabarberwurzel . urzexn, medizinijche, nicbt namentlich ; Met cianawue N urzeln, mediziniſhe, ni<ht namentli auf- . 100 kg 11V" 100 1 kg 1kg 100 ](Z' kg 1 kg 100 kg 1 [(g 106 kg 102) 123 1120.3- 100 kJ UTZ" !, PNY k-* J »)„OKK 0.7 F F I gefuhrte. . . . . . . .. Orange'n-, Citroncn- kg l kg 100 kg 108 kg lkg 100 kg 1l.kg "” S pk S 000 wo SAS (420009 T E Orangeñ-, Citronen- und Mandarrnſcbalen Chiuarinde. . . . . . . ._. Mandarinſchalen C Schalen und Rindßn, mediziniſche, mcbt namentlich auſgefuhrte . . . . . . . Sennesblätter. . . . . .,; __. . Rinden, mediziniſhe, nicht namentli<h aufgeführe Ce Blätter, Früchtßund Kriz'utcr, Früchte und Kräuter, mediziniſche, nicht namentlich aufgefubrtc . . . Oran enbkütben '. . . ., . . namentli<h aufgeführte . Blüt en E Dage Blüthen für Arznetzwecke, mcht namentlich aufgeführte. . . . . . . . Arzneizwe>e, nicht namentli aufgeführte . A: Kardamonen . Kardamonen. Sternanis YYYeid' b" . . . a oecceren.........,. E de L i: bere ls Körner und Früchte pre zu ArzneizWecken, nicbt Arzneizwe>en, nicht namentli aufgeführte. aufgeführe . . Mooſe und Fle<tcn_ Flechten zu ArznctzZveckch (Mit Arzneizwe>en (mit Ausnahme der m in der Farbcret Färberei ver- wendeten) . . . . . . . .. a a E e Verſchiedene in der Medizin zur Verwendung kommende Subſtanzen: Spaniſche Fliegen, getrocknete Bibergeiſ . , . . . . getro>nete B ibeth . ibetb. . . MMF, grauer.“ N Maa grauer .- . ous........... C Zuſammengeſeßte Arzneimittel: ' DeſtilLirte Arzneimittel : : Deſtillirte Waſſer, alkoholbalttg alkoholhaltig oder nicht Chinin, ſÖWefeljaures \<wefelſaures und b.:"ldrtanſaures . baldrianſaures Alle nicht namentlich aufgefuhrten Pharma- zeutiſchen Prävarate oder_ zuiammerz= geſe ten niht namentli<h aufgeführten pharma- zeutiſhen Präparate oder zuſammen- geſeßten Arzneimittel, ſowie dre die medi- zini <en ziniſhen Präparate in l?;orm vbn„Pulen, Pi en. Las von Pulvern, Pillen, Körn ti eK„Eltx Sy- Fer Elix Sye- rup, Salbe Salben? , ,'Set 'n, fla ern Seifen, Pflaſtern und überhaupt in "eder jeder anderen oru'r, fZü ſig orm, flüſſig oder feſt, mit uSnabme Ausnahme der medrztmſ en __ “' mediziniſchen 8 Weine und dxr Badeſalze_. . «» „453-3417 10. MediiniſcheWeme . . . “. der Badeſalze . u .« Md ko 10, Mediziniſhe Weine... , . .1 100 kg 180 Bade a 8 Badeſalze aller Art. ubereitet Art, zubereitet oder m(bt. .. **:-74...» niht. … „__ 60 Minera waſſer, naiür i<e Mineralwaſſer, natürliche oder künſtiicbe, künſtliche, gas- " *" baſti „oder A haltig oder nicht, ohne Unterſchied Uaterſchied der Umſxolteßung . . . . . . . . " Umſchließung N E E *) Vergl. Nr. 132 des ,Reicbö-Anzeigerö'. „Reichs-Anzeigers“.