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:mann mann beigelegt worden. öniglicher Ober-Am1 S9. Ober-Amt Se. Excellenz der Vize-Präſident des iniſteriums, thſter Miniſter des Innern, v on P ut t kam er, Jnnern, von Puttkamer, aus der Provinz Poſen. An ekommen: Angekommen: Bekanntmachung. . Für _Für die nächſtjährige Heeres-Erſah-Aushebung Heeres-Erſa-Aushebung wird den: jemgen ]un “7" den- jenigen jungen Männern, welche in dem Zeitraum vom 1. a: nyar Ja- nuar 1865 193 bis zum 31. Dezember 1867 geboren ſind und tch terſelbft'aufhalten,_m Ermnerung gebra<t, ſih ierſelbſt aufhalten, in Erinnerung gebraht, daß, ſoweit die- !hen mtt Taufſchßlnen lhen mit Taufſcheinen oder ſonſtigen BeweiSmitteln Beweismitteln über die M eit und den Ort 1hrer ihrer Geburt noch ni<t no< nicht verſehen ſind, fie 1< ur ſie ih zur Abwendung ſonſtunaquleiblicher ſonſt unausbleiblicher Nachtheile dergleichen Veſ etmgungen'nunmehr Beſcheinigungen nunmehr zu beſchaffen haben. . dtxſdn Zweck i dieſen Zwe> aus den Kirchenbüchern 2c. zu er: thexlenden Bdfchemtgungen er- theilenden Beſcheinigungen werden koſtenfrei ausgefertigt. Der Zettpunkt Zeitpunkt zur Anmeldung bkhufs behufs Aufſtellung der RekruttrungsStammrolle Rekrutirungs-Stammrolle wird in der erſten Hälfte des MonatS Monats Januar k. J. bekannt gemacht werden. , _ Berlin, ddp den 22. November 1886. Die Köntgltchen Erſatz:Kommiſſionen Königlichen Erſaß-Kommiſſiovnen der Aus: Aus- hebungsbezirke Berlin. Bekanntmachungen auf Grund des Reich-deſeßes Reihhsgeſeßes vom 21.0ktober 21. Oktober 1878. "AUF Auf Grund des §. $. 12 des Reichsgeſeßss Reichsgeſeßes gegen dic admein- gefahrltchen gemein- gefährlichen Beſtrebungen drr der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 wxrd hterdurch wird hierdurh zur öffentlichen Kenntniſ; öffentlihen Kenntniß gebracht, daß das Flu blatt: Flugblatt: „Was at hat die ländliche Bevölkerung von der Soztalden1okratiezu erwarten?“, Sozialdemokratie zu erwarten? “, welches begmnt: „Ueberql] beginnt : „Ueberall hört man“ und ſchließt: ſ{ließt: „nicht mit: machén,“ ohn? Unterſchrrſt gedruckt: mit- machen,“ ohne Unterſchrift, gedru>dt : Schweiz. Genoſſenſchafts- druckeret Hottmgen_Zür1 , nacb §. druderei Hottingen—Zürih, nach $. 11 des genannten Geſeßes von der unterzetchneten LattdeH-Polizeibehörde unterzeichneten Landes-Polizeibehörde verboten iſt. Hamburg, den 23. November 1886. Die Polizeibehörde. Yiahtamtlichog. Nichtamtliches. Deutſches Reich. Preußen. Berlin, 24. November. der, der Kaiſer und Köni ruſſtſchen Militächvollj ruſſiſchen Militär-Bevoll1 Allerhöchſtdemſelben ein Bild zu überreichen hatte, den Vortrag des Geheitneu Cwilkabinets Geheimen Civilkabinets entgegen. _ Se. Kaiſerliche und Königliche Hoheit der Kronprrnz Kronprinz nahm geſtern Vormittag ]] 11 Uhr militäriſche Meldungen entgegen und empfing um 121/4 121%, Uhr den Rektor Regierungé-Nath . Regierungë-Rath ] Se. Majeſtät g empftngen empfingen heute den Kaiſerlich nachtrgten, nächtigten, Grafen Kutufoff, Kutuſoff, und nahmen Univerſität, Ge eimen ])1'. Geheimen Dr. Vahlen. h 9 Abends fand im Kron prinzlichen Valais cine Soirä) Palais eine Soirée ſtatt, zu welcher gegen 90 Einladungen ergangen waren. _ Es empficxhlt ſich, empfiehlt ſi, daran Maß: Maß- und Gewrcht Gewicht hergeſtellten M Vi aße, nicht auch au<h den Vor über die Abänderun entſprechen , zu erinnern, daß die nach der Auguſt 1868 neu: neu- wu und Gewichte, ſchrqten Gemwidhte, chriſten des Géſußes Geſeßes vom 11. Juli Zuli g der Maß: Maß- und Gewichtßordnung Gewichtsordnung Dezember , | Stempelung Fabmkauten Fabrikanten und Händler werden gut vorhandene ung zu ſtellen und, ſoweit dies nicht er Herſtellung archpflrchtiger Gegen: , aichpflichtiger Gegen- | der neuen. aichtechnijchen Vor: neuen aichtehniſhen Vor- sbeſondere rſt iſt darauf zu merken, chte m1t <te mit älteren Bezeichnungen _ , Bezeihnungen ; r, Scheffel, Centner, Pfund u. ſ. #. w. emtffen ewiſſen Abkürzungen der Bezeichnungen mittel?» (X., X(, 141 mittels (L, K, M u. ſ._ f. w.) von Neujahr ; daſſelbe g1lt gilt für Maße und „ Later. G, Liter Raumgehalt. großere Publrkum größere Publikum weniger berührende ' ch bts t < bis zum Jahresſchluß Jahres\{luß geſtattete Ab- weichungen weihungen von den archtechmſchen Vorf<riften aichtehniſhen Vorſchriften wird die be- theiligte Jnduſtri€ fix!) Jnduſtrie ſi<h am beſten aus den maßgebenden Bx ßtmmungen Be- ſtimmungen ſelbſt ortentiren. . , orientiren. ___— Der Bevollmächtigte ſächſtſche ſächſiſhe Geheime Rath Held _ S. M. Kreuzer „Nautilus“, Kommandant Kapitän: lſt Kapitän- iſt am 24. 24.- November e. c. von Nagaſaki Sordnung S8ordnung vom 17. Meßwerkzeuge Aichung ſtände ſchleunigſt {hleunigſt zur Ai ſchon \chon jeßt geſ<ie fände geſchie tände fortan au chriſten ſtreng zu achten. Ju Jn neue Maße und Gewi wie Dekametsr, Dekameter, Dezimeter, oder mit großer An Einhaltung . 1 angsbuchſtaben an m<t nicht. mehr geaicht geaiht werd Meßwerkzeuge von 1/8, 1/3, 1/16, 1/3.;, "/z9 Ueber andere, das und ebenfaUS ebenfalls nur no zum_ BundeSratl), zum Bundesrath, Königlich , tft hter Uſt hier angekommen. Lieutenant von Hoven, nach Kobe in See gegangen. Koblenz, 23. November. WTB. D' „ eitung“meldet: ( ) W Koblenzer W.T.B.) Die „„ eitung“ meldet: | ATOA enger hundertjährigen Refidenzſchloſſes Reſidenzſhloſſes An dem heutigen ahrestage dex Ei-nw'eihung der Ei nweihung des hre Ma eſtät d1e Majeſtät die Kaiſerin einen beſonders leb: leb- m Laufe des„Tages des Tages fand aus dieſem Anlaß „9 s Schloſſes eme Sperſung eine Speiſung und Beſchenkung alteren Armed durch Ihre älteren Armen dur< Jhre Majeſtät Aller- Yles 1ſt eme Abends iſt eine größere GeſeÜſ<aft Geſellſchaft in das der bei welcher der Männergeſangverein „Rhein: rde-GrenadierWegiments „Rhein- rde-:Grenadier-Regiments rer Majeſtät über <loſſes <loſſ\es verfaßte m in der VorhaUe Vorhalle de von 30 würdigen öchſtſelbſt ſtatt. chloß loß geladen, ,und und die Kapelle des 4. Ga cdncerttren concertiren werden. _ Die im Auftr dre hundertxährige Geſ<i<te Auſtr die hundertjährige Geſchichte des Denkſchrrft w1rd Denkſchrift wird demnächſt erſcheinen. KarlSruhe, Karlsruhe, 22. November. Der Großherzog _und und die Großherzogit Großherzogir: Abend von Badenvhrer Baden hier eingetroffen. _ “ Uahmen Ihre,.Kömglichen — L nahmen Jhre Königlichen Hoheiten aus An Iubtläums Jubiläums des Groß naſiums an dem etottöd' Feſtgottesdi Theil und emp Fſg e tenſt N 1 ſind ge t-xrn geſtern aß des 300jäh- herzoglichen y m in der Schloßkirche nach na< demſelben zum Ge- Fünen Ion Hofrath ernannten Direktor der Anſtalt, 133: Dr. endt, um ihm ihre Glückwünſche auszuſprechen Glü>wünſhe auszuſprehen und dre ſigeſcbenke die ſtgeſchenke zu übergeben. Danach begabep fich Ihre Kön??- tchen begaben ſih Jhre Rie ichen Hoheiten mit dem Prinzen Ludwig Wilhelm zur _Feſtha e UNd Feſthalle und wohnten dem Feſtakt bis zum Schluſſe an_. Dre an. Die Groß- herzoglichen Herrſchaften [olgten [elgien dann einer Emladung Einladung zum ichen Hoheit der Prinzeſſm Prinzeſſin Wilhelm. Der Großherzog nahm no no< mehrere Vorträge, Vorträge entgegen, und um 4 Uhr 40 Minuten ke en Ihre Königlichen kehrten Jhre Königlihen Hoheiten nach Baden:Baden zurück. _ Baden-Baden zurü>. — Der Großherzog beabſichtigt, morgen wieder hierher zu kommen, um der Turnproduktion und der Aufführung in der Feſthalle- anzuwohnen. _Mecklenbnrg-Stbwerin. Me>lenburg - Schwerin. Schwerin, 23. November. Vrtnz Heinrich )(7111. Neuß Prinz Heinrih XVIIIl. Reuß hat geſtern früh das Kommando des 1. Mecklenburgiſchen Dragoner:Regiments Me>lenburgiſhen Dragoner - Regiments Nr. 17 m in Ludwigsluſt übernommen. Mittags brachte brate das TromYeterWorpc-Z r s pr dem Prinzen vor dem Großherzogliäxn Schld „em Großherzoglichen Schloß ein Ständchen, und heute tee Abend findet eine Ball: fLſtlnhkett Ball- feſtlihkeit auf der Meſſe daſelbt daſelbſt ſtatt. , _Heazte, M1ttag __ Heute, Mittag 1 Uhr wurde zu Malchin der dteH1ähr1ge a,llgemeine diesjährige allgemeine Landtag in „der der Kirche in der ubltchet) We1ſe üblihen Weiſe eröffnet. Anweſend waren die Groß: herzogl'tchen LandtagsKommiſſaric-n Groß- herzoglichen Landtags-Kommiſſarien für MecklenburFSchwerin: Me>lenburg-Schwerin : der Mmtſter-Präſident, StaatS=Miniſter Miniſter-Präſident, Staats-Miniſter A. von Bülow, und der Vorſtand des Finanz:Miniſteriums, Staatleath Finanz-Miniſteriums, Staatsrath B. von Bülow; fur S_trelrß: für Streliß: der StaatséMniſter Staats-:Mkniſter von Dewiß cm Stehe Dewiyß an Stelle des ſert dmer ſeit einer langen Reihe von Jahre!: Jahren als LandtageZKommiffar fungrrenden Ober=Landdroſten Landtags-Kommiſſar fungirenden Ober-Landdroſten Grafen von Eyben zu Schoen- berg. Zur Deckung De>ung der Bedürfniſſe der al] emeinen LandeK: allgemeinen Landes- Rezepturkaſſe wurde von der mecklenburg:chwerinſ<en Re: Jerung dre me>lenburg-\{hwerinſhen Re- gierung die Erhebung von 7/10 7/19 des vollen ediktmäßigen etrages der außerordentlichen Landes-Kontribution beantragt. Sa<ſen-Altenburg. Sachſen-Altenburg. Altenburg, 22. November. (Lpz. Ztg.) Der heute zuſammengetretene Landtag hat den früherxxn räfidenlen reiherrn früheren Präſidenten Freiherrn von Schwarzenfels gen. Hon Rothktrch: rach von Nothkirh-Trah auf ltenberga Altenberga abermals zum Prä- ſtdenten ſidenten erwählt und iſt dieſe Wahl höchſten Orts beſtätigt worden. Außer mrt mit einigen kleineren Sachen wird ſich ſih der Landtag hauptſächlich hauptſächlih mit Feſtſtellung des künftigen Etats und nut emer Schulordnung mit einer Shulordnung zu beſchäftigen haben. Lübeck, Lübe>, 22. Novkmber. (Weſ.:Ztg.) November. (Weſ.-Ztg.) Auf der Tages- ordnung der heuttgen außerordentlichen Bürgerſchafts: vxrſanmnlyng heutigen außerordentlihen Bürgerſchafts- verſammlung ſtanden die Anträge zweier Kommiſſionen, dte Fuelſ) wetteres die n weiteres als rßin rein lokales Intereſſe Jntereſſe haben dürften. Iunachl; Zunächſt handelte es fich ſi<h um den Antrag der Theater- Zomm1ſſton,"das kommiſſion, das Stadttheater in ſtaatliche ſtaatlihe Verwal- 1u,ng, tung zu ubernshmen. übernehmen. Für denſelben ſtimmten nur die Mttglxeder Mitglieder der Kommiſſion, die den Vorſchlag ach- gearbettet aus- gearbeitet hatten, dre Übrigen die übrigen Mitglieder verhielten ſich durch: ſih durh- aus ablehnend. Dagegen wurde die bisherige jährliche Thxqter-Subventton Theater-Subvention von 20000 «. # auf weitere5Jabre bethltgt. „Auch weitere 5 Jahre bewilligt. Auch für den zweiten Antrag: den hieſigen Ein: Ein- wohnern dre die Erwerbung des Bürgerrechts dadurch zu erlxexchtern“ erleihtern, daß mm) daſ elbe alLen man daſſelbe allen Denen ohne Weiteres zu: gejtande, dre hter ſert zu- geſtände, die hier ſeit 5 ahren Fahren anſäſſig und ſeit dieſer Zeit E1txkot11menſteuer Einkommenſteuer bezahlt hätten, _ fand ſich \ih< nur eine ganz gxrmge geringe Anzahl Freunde.. Die Freunde. “Die Gegner des Antrags führten „aus, aus, daß, wenn dreſsr dieſer Vorſchlag durchgehen durhgehen würde, mmr bmnen kür eſter man binnen kürzeſter Zeit auch ‘auh in der Bürgerſchaft Soztaldemokraten Zaben Sozialdemokraten Miben würde. Dieſe Begründung ſchlug dhrck), \{<lug dur, und ſo w'urde auch wurde au dieſer zweite Antrag abgelehnt. Fur denſelben, _ſt1mmten nyr Für denſelben ſtimmten nur diejenigen Mitgliedsr Mitglieder der Bürger: ZYa'ſt, d1e pol111ſ< Bürger- haft, die politiſch der frélſmnigcn freiſinnigen Partei ſich zuzählen. Die 8 rtrgetſrf Î P Punkte der Tage§ordnung Tagesordnung waren von rein lokalem " n ere e. Fntereſſe. Elſaß -Lothringen. - Lothringen. Straßburg, 22. November. (Lds.:Ztg. ſ. Elſ.:Lthr.) (Lds.-Ztg. f. Elſ.-Lthr.) Die dieSjährige diesjährige Seſſion d 62 B dzir ks : tag'es deZ des Bezirks - tages des Unter-Elſaß wurde heute Vormittag durch dur den BczxrksBxäſtdenten Bezirks-Präſidenten von Sti<aner eröffnet. Stichaner er öffnet. Nachdem derſelbe dre die neu emtrctendcn eintretenden Mitglieder Hochapfel von hisr hier und Roth vorz- von Dambach verewigt hglte, vereidigt hatte, wurde unter demVorſilz dem Vorſih des Alters: Fraſtdentxy Alters- A M A Alphons Pick Pi> zur Wahl des Bureaus geſchritten. um Praſtdenxen Präſidenten wurde Staathrath Klsin Staatsrath Klein mit 27 Stimmen, zum erſten Vrze:Präſ1det1ten Vize-Präſidenten Baron von Schauenburg mit 25 Stmxmdn 29 Stimmen und zum zweiten Vize:Präſidenten ])r. Vize-Präſidenten Dr. Gunzert nut mit 23 Stimmen gewählt. Bei der Wahl der Schriftführer wurden Baron von Charpentier mit 27, ])r. Dr. Petri mit 26 und Notar Mehrung Wehrung mit 25 Stimmen gewählt. Dejeuner bei Ihrer Jhrer Kaiſer , __ Oeſterreich - Ungarn. W ien, Wien, 22. November. Nach einer _der „Pol, der „Pol. Corr.“ arts aus Lemberg zugehenden Meldung hat dte ruſſ1ſche Regterung die ruſſiſche Regierung an Oeſterreich:Ungarn Oeſterreih-Ungarn das Anſuchen Anſuhen um kommiſſionelle F 2 ſt ſt 6 [ lu ng d e r Grenzlrnw fkommiſſionelle Feſtſtellung der Grenzlinie längs der Diſtrikte Miechow Miehow und Q [ k u S z Olkusz und des correſpondtrenden weſtgaliziſchen Ge: htetes correſpondirenden weſtgaliziſhen Ge- bietes geſtellt. Die Grenzlinie iſt an dieſen Punkten m in Folge der Veſ<äd1gung Beſchädigung und Beſeitigung" Beſeitigung! einzelner Grenzyfähle- Grenzpfähle ſchwer erkennbar, was auf di? die Beziehungen zwiſchen der he1derſerttgen beiderſeitigen Grenzbevölkerung nachtheilig einwirkt. Eine gemx1<t€,'aus Verxretern gemiſchte, aus Vertretern beider Regierungen gebildete Kom- mtſſton wrrd miſſion wird demnächſt zuſammentreten, um dieſen Uebelſtand durch Feſtſtellung der Grenzlinie zu beheben. * Peſt, 23. November. (W. I“. V.) In ddr hcutigen Plenarſrßung T. B.) Jn der heutigen Plenarſißung der öſtßrrretchtſkchenDelegation öſterreihiſchen Delegation wurde der Etgt Etat für die Krregsmamne einſchließlich Kriegsmarine einſchließli<h des Extra: ordmarrums Extra- ordinariums unverändert angenommen. Agram, 21. November. (WU. (Wn. tg.) Der Landtag wurde cZeſtern ul eröffnet. 'Nachdem Nachdem der räſrdent Präſident das Reſultat der Na_ wahlen Mit ethexlt Nahwahlen mitgetheilt hatte, _ſkellte ſtellte Anton Starzewitſch Starzewit\< folgende Jnterpe lation: „th Interpellation: „Jit es dem Vanus Banus bekannt, was dre entſchezdenden die entſcheidenden Kreiſe der Monarchie zu thun gedenken, wert! OeſterrxtchUngarn' wenn Veſterreih:Ungarn von fremder Seite aufgefordert würde, BoStUen Bosnien und dre die Herzegowina zu räumen?“ Der Vanus, „Graf Khue_n, erWtdxrte: ſolche Interpellationen gczhörten mcht zu_m W1rkungskre1ſe Banus, Graf Khu en, erwiderte: ſolhe Jnterpellationen gehörten niht zum Wirkungskreiſe des Landtages. _ Die nachſte Landtagsſxßung nächſte Landtagsſißung wird anberaumt werden, werden , ſobald die Ber1<te Berichte des Juſttz:2lusſ<uſſes Juſtiz-Aus\<hu}ſes vorliegen. Belgien. Velgien. Brüſſel, 18. November. (Köln. ,t . DLL" Ztg.) Der am 3. 3, Februar d. I. J. den Kammern vorgelegte? g(S?dſeh- entwurſ uber r Wet eh- entwurf über die Mittelſchulen geht auf die Beſtim= Beſtim- mungen des Geſeßes' Geſeges von 1850 zurück zurü> und will das liberale Geſeh Geſeg vom 15. Junr1881 Juni 1881 wieder beſeitigt wiFen wiſſen. Geſtern hat d1e Zwette Karnchr die Zweite Kammer mit der Berathun Berathung der Vorlage begonnen, ohſchon dre Lmke noch obſchon die Linke noh einen AufſZub Aufſchub verlangte, und heute :| iſt das Geſeß Geſey mit 54 gegen 18 Stimmen gut- Zathrex k(?_rläxtſerthihOultretant qre en “te «,n '! rung er er önli dtxyſtpflxcht, aer E etreffend die Einführung der perſönli dienſtpfliht, gegen welchen derp ſ che" weichen va | An M ſchredene'Emwendungen xrhob. ſchiedene Einwendungen erhob. Die Kammer beſchloß [ don- emſttmmtg, \ „8 einſtimmig, den Antrag m in Erwägung zu ziehen. UW JZ. (ZZ.) In Yantdwxrtudng efinixzr ee rng „tn ra or gea ten Re olu' us S t Jn Bus ena eeting in Bradford gefaßten Reſoluti Vertrauen m in das [chte leßte liberale Miniſteriuſm uxxJod'foMwJ-x ausdrückte, hat,“.Mr. Miniſter und daſe ausdrüdte, hat Mr. Gladſtone an den Abgeordnß nzortb, der, bet dern Abgeordne worth, der bei dem erwähnten Meeting den Vorſißfühn' en) Schretbetr gerrchtet, Vorſiß führt ein Slhreiben gerichtet, worin er am Schluſſe ſagt. V“- mmderte Partmſtärke ſagt: g, minderte Parteiſtärke und kompromittirte Beziehung'exxſe? ſehr_ Bezichungen" fi ſehr ernſte Uehel, Uebel, und ich ih fürchte, daß die verſ<jedem Thetle Großbrttanniens verſGieden Theile Großbritanniens deren Wirkung in "e" dGeſeßgeflf)unxlx<undA [ A der Velen A ; er 5 enti err nge egenheiteu verſpürsn werd . öffentlihen Angelegenheiten verſpüren werden. Geduld und ruhtge ruhige Feſtigkeit, die Mäßigun Mäßigung der FUNK uztd Forderun und des Verhalten? Irlands, Verhaltens Frlands, die allmäZl g htſtortſcher Juformatwn allmähl ß hiſtoriſcher Jnformation und der Fortſchritt des Nachdenkens 11061,“ „den Nathdenkenz über den Gegenſtand werden, wirmögen de en gemi m Étcht [langer „ZKF FLZ TLZikuullph des Re _ . s“ VSL" aute , a o n or ey, wir mögen deſſen gewi in i e Vi Joh O des Ne — És verlautet, daß John Morley, Earl Spencer und . ſchLlnllck) auch ddr woh, ſcheinli<h au< der Marquis von Nipon Ripon demnächſt die M|? Gil Mr. Gladſto_ne'-Z m Gladſtone's in Hawarden fein WSWS]! ſein werden und Zuſammentrttt Zuſammentritt des Parlaments, Parlaments im dortigén Schw e Kon- dortigen Schloſſe Kn: ferenzen der Führer der liberalen Partei aſh n werden ſollen. Yom 2d3. NWMibeſrä) han G C meldet: )älte er eng i e politiſche jâlte der engliſche politiſhe Reſident in Aden 30. „Oktober Oktober von der Inſel Jnſel Socotra für England Veſainé ergrtffen. Beſi ergriffen. René“ malcrifchen maleriſchen Spiele der Provence den Pariſern in bunker?!“ 1ve§l)ſ91u11g_ bunter V wechſelung geboten würden. Setmge bettragen. Seinige beitragen. der NMUN“ Rehtea“ der Deputirtenkammer bemet, "r Uher dte berieth i: über die von den Miniſtern des Krieges und der MarmeſU dre Matin fü die Neubewaffnung des Heeres und der verlangten Kredite, die 7,00. MFUionen , ß, emftrmnng, 700 Millionen 4 einſtimmig, daß die Anſicht der beiden Miniſter m<t '"“ck; nit 1 gebend ſet; dte ſei; die Kammer dürfe zwar vor keinen Aut.":gabxn zu E, Ausgaben zU 4 ſcheuen, wenn es _ſtch ſi um die Sicherung der VertheidtaunßYer Vertheidigung V Landes handle, ſte ſie habe aber auch au die ſticht, angeſichksdß bxdauernWerthen Pflicht, angeſ! i bedauernswerthen Lage der Finanzen fi , „„ d1e vxrlangtep ſi ‘matt die verlangten Opfer nothwendig ſeien, und daß die bennÜt u- Kredtte nitßltch a'rzgewandt bewill / Kredite nüßlich angewandt würden. Deshalb müßten dl? “den a<_tex1 dit qu achten der technnchen te<niſhen Ausſchüſſe und der Räthe der Wi", Mnnſter, t Miniſter, welche über dieſe beiden Fragen" Fragen berathen haktM-e hätten, ! gefordert werden. der Deputirtenkammer wurde tn welches, tel welches die Forderung für die Beſoldung der Beam HU Bea! s des Ftnanz-Miniſteriums Finanz-Miniſteriums um 618000 Frcs. heréjbſt Fres. herabſ! troß der Etnwendungen Einwendungen des Finanz-MU11 Finanz-Min! geheißen worden. _ Der Senat hat heute die Umwand- lung der Staatsſchuld einſtimmig und die einYÉ ein ge aber die Ausführung desen "'““ 2" Leh altung des Kabinxls Kabin-(s3 in ür n t r a g ntrag auf allgemeine V e g an ix? 31:1? ndCroc Jewiſh. "95 .. . 18 nichth auptrade sführer u - > Beg R: is v "Cra Miniſte d 2 : 1g nidt h aupträdelsführer zu ; Ak (W. T. V.) B.) In der FB YM?“ Depu heute ſeinen Ant," Kriegs-Minjſtxkltäk _ Antra, Kriegs-Miniſter ® 23. November. Großbritannien und Irland. L 0 n d o n , Jrland. London, 22. Novemh Novemb auf einem liberaleri liberal ten JUMJ . „ „ Jlinz l ung der verö m verzÿ in der Ungcwrßheu Ungewißheit und Verwzi M Verni fin iche Verbreitung f; Verbreitun ß zu ein, ſein, ts herbeiführſen“. herbei daß vor dem den gehalten Ein leegramm decZ „Rcuter'fchejn Telegramm des „Reuter'ſchen Bureaus“ aus Bombay Na<r1<ten Vomby Nachrichten aus Aden zufolgé zufoy Bombay, 23. November. (W. T. V.) SL. Königliche B.) Se. Königlitt Hoheit der Prinz Friedrich Leopokd Leopold von reuen Preuße reiſt heute Abend mit Gefolge nach Ikawrtlpit1Yiab,ßmo d'erſclbs nah H avuloinil A derſelbe am Sonnabend Morgen ankommt. Ddr rinzwird ctmge Zsrt Der Prinz wid einige Zeit als Gaſt des Herzogs und der von Connaught daſelbſt verweilen. erzogin Frankreich. Parix», Fraukreich. Paris, 21. November. (Fr. C.) Das „Journal_ C) Ai „Journal Officiel“ veröffentlicht veröffentliht heute ein Dekret, wodurch dr? „411131106 kranyuiZL“ wodui die „Alliance française“ als gemdinnüßiges gemeinnüßiges Werk erklärt Wird. Dre „41631100 kramxajsd“ erklit wird. Die „Alliance française“ wurde vor einigen Jahren Zahr unter dem Vorſitz des Generalß Vorſiß ‘des Generals Faidherbe hat zum Zw'eck: dte Zwe>: die Verbreitung der franzöjiſchenSprah durch Ermöglxchung franzöſiſchen Spratt durh Ermöglichung der Niederlaſſung franzöſiſcher Profeſſoren m Profeſſor in fremden Landern Ländern und namentli< namentli in den Kolonien. gegründet und DSL"- M i n iſt e r un Der Miniſter des I n n e r n Jnnern empfing heute Vormittag dine PelYgatßon Vormitt eine Delegation des Pariſer (Hemeinderaths,wel<e rhm, ah11l1< wn). dem HandclE-Miniſter Lockroy jüngſthin,die Gemeinderaths, wel ihm, ähnlich wie dem Handels-Miniſter Lo>roy jüngſthin, di Wünſche der Stadtväter in Bezug auf die Gemeinde- Au_touomie ausdrückte. ob1hxe Reklamatßonen Gemeinde Autonomie ausdrü>te. ob ihre Reklamationen das ganze, vom Gemeinderath ge- nehmxgte Autonmme:Projekt (t nehmigte Autonomie-Projekt umfaßten, antwortetendieDelegn- t'en hexahend. antworteten die Delegir ten bejahend. Der Miniſter des Innern cntgcgnete, Jnnern entgegnete, daß U 111 drewm FaUe mcht e in dieſem Falle niht das Parlament mit einem Geſetzentwurf Geſeßentnuut befaſſen werde. beſten Abſichten, aber aqurücklich, ausdrüdli<h, daß er gewiſſer: Forderungsn gewiſſen Forderungen ſeine mmxg mcht gehen mung nicht geben könne, ſo namentlich nicht der PariſerÉenjral- Matrxe, Pariſer Centr Mairie, der 9111 ein großer Theil der republikaniſchen Partei ah genett ſex N ab: geneigt ſei und die ſchon {hon 1882 den Sturz des Min'iFtereZ Miniſters des Innern, heungen Zuſammenfeßung Jnnern, heutigen Zuſammenſezung der Kammer müßten (1110 FWF" vermreden alle due vermieden werden, welche die Republikaner zu ſpalten un Rexhxen Rechten zum Anſehen zu verhelfen geeignet ſeien. Dkk Mnnſter _wcrde nnr A Miniſter werde nur dann ſeine Projekte einbringen, wennst cinbringen, wenn der Zuſtnxnnung Zuſtimmung der republikaniſchen republikaniſhen Mehrheit m der in dit Kammer ſtehkr ſicher wäre und nicht niht der Feindſeligkeit der Ver- Ke treter von Parts Paris begegnen würde. Auf die Frage des Hrn,Sarrien: Hk-„Sarr'ie'n verſickzdrte Hrn. Sai: Hr. Sarrien verſicherte die Delegation ſeiner em ſeint ein Einvernehmen herzuſtellen, betqnje Iuſhm- amqligen betont Zuſtitt amaligt Goblet, verurſacht verurſa<ht habe. Ber der der Ja Vei d d det Jn der Zuſammenkunft, welche daS Preßcomilé fr'tr dis Ueberſchwemmten Süd:Frankrei<s„ngkM htelt, welhe das Preßcomit für die Ueberſhwemmten Süd-Frankreichs gele hielt, wurde beſchloſſen, sine eine Reihe von Feſtli<ke<nzu Feſtlichkeiten jl veranſtalten, „welche durch welche dur ihren Charakter an die verwuſtetey verwüſit! Gegenden ermnern erinnern und womöglich womögli<h noch größdre Sympa'hl? größere Sympalhi für dtdſßlben erwscken ſoÜen. dieſelben erweden ſollen. Man beziffert den Schadenau! Schaden dl 30 Mtllwnen, Millionen, hofft aber kluger Weiſs Weiſe nicht darauf, WL ſolche eine {0 Summe auch auh nur annähernd aufzubringen. DW FM“ ſolldn 696911 Die gelt ſollen gegen den 20. Dezember im Induſtrie =PülNß begumen, Jnduſtrie - Palif beginnen, den man in das „Schloß des Kömgs umwandeln Kin ummwandeln will, woſelbſt alle berühmten U Auck) k Auch der Hippodrom nnrd das _ wird d 22. November. (Köln. Ztg.) Die „VUÉÜHZMZ c'lotte > etwa an bkſthloß „ Bereinit n Flotit V etl ay beſdld zuſammen ſich Verſammlung belaufen. Die zu überzeugen- . _ überzeugen, 23. November. W. (W. T. B. uti en SWW ( ) Indcdser Zleméndemenet“ ſter“ , “ Sad: utigen Sig : ; A Amendemet ſtets : d) Sadi Carnot angenommen. Andere ähnliche Amendemen'“ Amendemtt® auf die Thronrede mit 36 gegen 19 S' Antwort Sti Antuy Graux erklärte izn'Namen im Namen der Linken, tYYleäegkmeh ' E ‘fe i trauen zu dem Mjmſterium Miniſterium habe; die Arbeitervorla ſte unpartetiſch ſie unparteiiſh prüfen, 9 aeſeßes g geſeßes von 1884 ſowie die H Militärere MBfRage müſſe ſie entſchieden tadeln. geſtellten geftellten urtheilten Arbeiter, fand ſiéh ſi< nur ungenügende Unt er "“ R: nur 3 Senatoren waren dafür, nachdem nahdem der ü Î naert erklärt hatte, daß die Negierun Regierung dem Ks anrathen können, auch au< die H , Ì Jahres hat die - noch dte | noh die Wirkungen, wurden gleichfalls in Erwägung gezogen, obgleich obglei der Miniſter en war. jWegVier.Unt'er-Stuatsſekretäre vier Unter-Staatsſekretäre haben ihre Ent- [aſſung emgereuht. , Italien. Rom," laſſung eingereiht. i: Ftalien. Rom, 23. November. (W. T, V,) T. B.) Der Miniſter des Yußwarttgen, Auswärtigen, Graf Robilant, legte in der heutigen Stßung Sitzung der Deputtrtenkammer Deputirtenkammer die die bulgariſche. rage bxtxeffenden Aktenſtücke hulgariſhe Frage betreffenden Aktenſtüce vor. Am Sonntag Wir wird der Mintſter dernterpellationen Miniſter die Fnterpellationen be- züglich der auswarttgen Poltttk auswärtigen Politik beantworten. Türkei. Konſtantinopel, 23. November. (W. T. B.) General von Kaulbars ſtattete heute in Begleitung des 1,uſſjſchen Botſchaftxrß ruſſiſhen Botſchafters von Nelidoff dem Groß- Vezier Pezier und dem Mtntſter Miniſter des Auswärtigen Be- ſuche ab. _- Zeitungsſtimmeu. me HZeitungsftimmen. Der „ Düſſeldorfer Anzeiger “ „Düſſeldorfer Anzeiger“ äußert über die , wirthſchaftliche Lage: Trügcn _wirthſchaftliche Lage : Trüúgen nicht alle Atxzei<en._ſo Anzeichen, ſo kann der Druck, Dru>, der etwa in den . [„th zn'ci | leßten zwei Jahren auf allen Gebieten des wirthſcbaftlichen wirthſchaftlihen Lebens laſtete, wenigſtens auf einigen derſelben als gemildert gelten. Niedrige reiſe und Ueberproduktwn Wegey Ueberproduktion wegen Mangel an Aufyahmefähigkeit Yemdcr Aufnahmefähigkeit Der Märkte bildeten lange „dre die Merkmale des „wirthſchaftlichen wirthſchaftlichen Lebens: der Umſcbtvxmg kennzerckwet fick) durch „cm Umſchwung kennzeihnet ſi< dur< ein Anziehen der reiſe, durch dur< ein aümahltxhes Aufrarzmen dcr Vorrathe allmählihes Aufräumen der Vorräthe und durch das Yingehen Ge elen neuer umfangrelcher Auftrage. umfangreicher Aufträge. Es ſcheinen in der That ikßt jeßt beſſere Zeiten zu kommen,. , _ _ „_ _ In kommen. U e Jn der Montan- rnd'Ctſenmduſxne, dre ſte'lleanne 1chw>r und Eiſeninduſtrie, die ſtellenweiſe {wer ge- littcn litten hat, iſt cinx durxhgretfende _Beſterung fretltch_ noch nicht cine durhgreifende Beſſerung freili< no< nit fühl- bar; man ſucht ſ1< nxxt Konventtdncn ſih mit Konventionen zur Emſchrankung Einſchränkung der Pro- duktion und zur Verhinderung zvortcren weiteren Fallens der Preiſe zu helfen. Aber der Bedarf wachſt auch: 111 wächſt au: in den neu:) neun erſten Monaten dicſes dieſes Ausfuhr v'on von Roheiſen um 31400 e t zu- genommen, von Etxenbahnſchtcndn Eiſenbahnſhienen um 2060, 2009, von ſchmied- barem ſ{<mied- harem Eiſen in Studen Stäben um 25800, von Eiſen- und Stahl- draht um 42 000. 42000. Die Preiß ſrctlxcl) bejvcgen ſich noch Pretſe freili< bewegen ſi< no< auf ſehr niederer Stufe: Roheiſen koxxcte ry] koſtete im September pro TONNE Tonne 43 „„., M, im Vorjahr 48,3 5,46 'Jndcf; _Ut xn 4 Indeß iſt in neueſter Zeit auch au< in dieſer Beziehung, namentlich m'Olzqueſwn, namentlih in Oberſchleſien, cine Vcffkrung Beſſerung ein- getreten. Ein Anziehen der Preſſe 111 auch fiir _Steinkohlen Preiſe iſt au<h für Steinkohlen zu beob- achtcn. a<ten. Kräftiger iſt iſ der Aufſchrvung 1,11 Aufſhwung in der Texltltnduſtrie. Textilinduſtrie. Es wird dies übereinſtimmend mrs aÜen Bcztrkcn aus allen Bezirken gemeldet. Auch Au<h aus der Ucbcrficbt Ueberſicht der Ausfuhr, wahrend Ausfuhr während der erſten neun Monate Monale dieſes Jahres ergiebt fick) ih eine crbebltchc erheblihe Zunahme der Ausfuhr von dichten dihten Baum- wollcntvaaren, Strmnpfwaaren, Jutc-Garn wollenwaaren, Strumpfwaaren, Jute-Garn und Gewebe, Seiler- waarcn, waaren, Seide, halbſeidenen Zeugen, bcſondcrz? abcr Schafkale beſonders aber Schafwolle und Mollgarn und Wollgarn undwollenen wollenen Tuchwaaren. Auch die Preiſe heben ſich, (Gleiche ſi. Gleiche Beobachtungen Werden gcgenwärtig auch werden gegenwärtig au<h in Frankreich und England gemacht. Natttcnxltch tragsn bixrzu Namentlich tragen bierzu die Verhältniſſe in Amerika bei, wo nach UeberMndung Uceberwindung der Ei1cnbahnkriſis ſich Eiſenbahnkriſis ſih wieder das Vcrtrancn Vertrauen belebt und der Konſum ſteigt. Auch dte dortigsn Arbsitseinſtellungen werdcn die dortigen Arbeitseinſtellungen werden zur Vermehrung der Nachfrage nach nah euro- päiſchen Produktcn bc1gctragen,haben. Produkten beigetragen haben. Deutſchlands Export nach Amerika hat während ,der Zstt der Zeit vom 1. Oktober 1885 [W bis dahin 1886 um ctwa 55 Mjllwnen Millionen Mark zugenommcn, nachdem zugenommen, na<dem das Vor- jahreinenRückſ<ri1t jahr cinen Rückſchritt von faſt 30 Mtkltonxn ergehen Millionen ergeben hatte. Der Export Deutſchlands dorthin belief fich nn lehten ſi< im leßten Jahre auf 306,4 Mill. „44, 4, alſo etwa auf den zehnten Theil unſerer Geſammtausfuhr. Auch auf dem großen Stapelvla Hamhurg macht fich dcr Stapelvylaß Hamburg mat \ſi< der Umſchwung dcr VSX" der Vea- hältniſſe bemerkbar. on eincm dorttgey einem dortigen Blatte wurde dxeſer dieſer Tage mit Genugthmmg Genugthuung hervorgehoben, daß ſ1<'das ſi<h das ſo lange gxdrückte gedrüdte Geſchäft wieder gehoben habe und daß dre Ausſichten auſleinen die Auéſichten auf einen lebhafteren Gang deſſelben gerechtfertigt, ſcicn; gere<tfertigt ſeien; dort habcn haben während der lchtcn lezten drei Monako Monate cine größrre Rethe größere Reihe von Artikeln (ſchottiſcbes Rohcixcn, (\{ottiſ<es Rohei)en, Kohlen, Kupfer, BaumwoÜe, Baumwolle, Wolle, Hanf, Seide) Preis- , befſcrungen | beſſerungen erfahren, nur für Getreide, Blei, Thee und'Zucker find fie und Zuker ſind ſie geſunken. Handel und Induſtrie haben in letzter leßter Zeit auch die Reichsbank widder Reichébank wieder lebhafter in Ampruck) Anſpruh genommen, weshalb dieſe den Diskoutoſah Diékontoſatß erhöhen mußte. __ E Nur für die Landwirthſchaft ſind bcmcrc beſſere Zeiten noch nicht Wahr- zunebmcn; no< niht wahr- zunehmen ; die Durchſchniftsprciſe Durchſchnittspreiſe für Weizen und Roggen beliefen ſich im Skptembcr September auf 151,75 4/16. M. bezw. 128,50 „46, 4, während die Durch- ſchnittspreiſc \hnittspreiſe des Vorjahres ſick) ſi<h auf 160,9 bezw. 140,5 „il; ſteütcn. A ſtellten. Die Einfuhr von Getreide hat im Jahre 1885/86 gegenüber dem vor- bergkhenden hergehenden um 1414 000 r 1414000 t abgenommen. ,Das Das ſcheint dafür zu ſprechcn, ſprechen, daß ſich _ ſochit ſh — ſoweit der Rückgang der Einfuhr nicht au§_ aus der vor Erlaß der neuen Zölle bewirkten übermäßigen Stc1gerung Steigerung der Korneinfuhr zu erklären iſt _ die Konkurrenz Korkurrenz des ausländiſchen Gctreidcs Getreides etwas gemildert hat und daß es dem in- * ländiſchen Gctrcide möglich | ländiſhen Getreide möglih wurde, auf dem eigenen Markt Abſatz zu nden, der ihm früher durch dur< die Konkurrenz dcs at'tsländiſchen des ausländiſchen Ge- rctdes erſchwert reides erſ<wert wurde. Soweit dieſe Annahme zutrifft, würde alſo der Landwirt!) Wenigſtdns Landwirth wenigſtens einen gcwiſcn Vortth gewiſſen Vortheil von den Zöllen gc- hgbt ge- habt haben. Der Rückgang in der Einfuhr iſt zwar der Staatskaſſe nl<_t förderlich niht förderlih geweſen, er hat abcr aber auch nichts zur Beſſerung der Preiſe bergetragen, beigetragen, noch Weniger abcr cinku weniger aber einen empfindlichen Mangel hervor- ! gerufen; | gerufen ; die deutſche Landwirthſchaft deckte denAusfall de>te den Ausfall ſelbſt durch eine größére größere Ernte (624 000 d t mehr als im Vorjahr), und es blieb, nqch Abzug. blieb nach Abzug der Ausfuhr und der Ausſaat Ausfaat ſo viel zum Verbrauch Übxtg, Verbrau übrig, daß nicht nur kein Mangel eintrat, fonder1x_au< ſondern au die PXLUZ fick)" mcht Preiſe ſi<h nit oben _ em — ein Beweis, wie viel überflümiges Getretde n) fruheren JAHN), nach überflüſſiges Getreide in früheren Jahren nah Deutſchland kam und dort zum Theil das mlandtſche Unverkgufltxh machte. inländiſche unverkäuflih mate. Die Landwirthc Landwirthe haben aber auch au von der Schaf- 3u<t m dreſcm zu<t in dieſem Jahre größeren Vortheil gehabt: tm'Jabre im Jahre 1885 koſteten foſteten 100 kJ Woch norddeutſcher ke Wolle norddeutſher Schäferei in Berlin im Durch- , ſchnitt } ſhnitt 267,5 „js, 4, im September dieſks dieſes Jahres 320 „46. „Der Aufſchwung M. Der Aufſhwung von Handel und Induſtrie, der [ich ſih in nxanchen ZZWJM manchen Zweigen wahrnehmbar macht, wird freilich freilih erſt dann cm voUſtandzgcr ſem, ein vollſtändiger ſein, wenn es der Landwirthſchaft beſſer geht. Aber auch dte Anfange 77,“ die Anfänge der Beſſerung ſoÜcn nicbt unterſchäxzt ſollen niht unterſhäßt werden. Eiqep [ehr Einen ſehr weſent- liche!) Antbetl lien Antheil hieran dürfen wir der Schuhzollpoltttk mſofern Schußzollpolitik inſofern zu- Mben, reiben, als ſie in den Jabrcn Jahren des Niedergangs die Induſtrie, Induſtrie vor JUR" Kükgſtrophen groben Kataſtrophen bewahrt hat und ihr Wenigſtens wenigſtens den mland1ſ<en kak“ „IU inländiſchen tarft zu ſichern wußte. Jener Politik allein iſt es zz; vcrdankc'n, zu verdanken, daß wahrend während der mageren Jahre Arbeiterentlaffungen tn ar'ößerem Mfgnge Arbeiterentlaſſungen in größerem mfange und nennenswerthe Lohnheradſe ungen Lohnherabſeßungen wie in dcr Mttte der fixbziger Mitte der ſiebziger Jahre nicht eingetreten ſind. ie SÖUZZVÜPVllUk _ermog- t[,Thte dex1 Schußzzollpolitik ermög- zihte den Unternehmern, die flaue Zeit zu ertragen. Hoffen jmr, wir, daß ÉHUZLFZÖM fang eichen der Beſſerung nicht trügen und daß die Beſſerung Be- _„Jn — In der „Norddeutſchen AllgemeinenZettung“ Allgemeinen Zeitung“ leſen wrr: . wir: , In Gera [)at hat in voriger Woche eine Verſammlung von Duke: FMM ſogenannxer Dele- ſiirten ſogenannter „freier“ Krankenkaſſen ſtattgefunden. Schon der bei er ckſten Nachrtcht erſten Nachriht von der Abſicht dieſes „Kongrkſſcs“ „Kongreſſes“ lag es auf er , Und, Vand, daß man es mit einer Machenſchaft im Intereſſe der Vztaldemokratie ozialdemokratie zu thun hatte. ſkb LeBxele tft aklerdings ſelb Lettere iſt allerdings am KrankenkaſſenMſen Krankenkaſſenweſen und innerhalh innerhalb des- eſ ken f ven wieder an „den den „freien“ KaFen Kaſſen in gewiſſer Richtung ſtark mter- ;ſtrt. Dre ſoztalreformatoriſcheu Geſetze inter- eſfirt. Die ſozialreformatoriſhen Geſeße ſind in dcr Abficht der Abſicht er- Iffkn- aſſen, dem ſoztalen ſozialen Frieden zu dienen, fie ſie müſſen alſo [chou hon aus uxe'em rw Grunde der Sozialdemokratie ein Dorn im AygeFLtn. Auge ſein. Noch „ehr Muß das, lehr muß das aber der Fall ſein, wenn, wie es thatſachltch thatſächlich geſchehen, l*;lekkFamkert dteſer Geſeße ie Wirkſamkeit dieſer Geſetze eine dem ſozialen Frieden förderltcbe ge Eſen' iſt. Und förderliche geweſen iſt, und zwar ſchon \<on die Inangriffnahme derſelben, mehr aber geben anfangen. dre fich atben anfangen die ſich unter der Geltung der Geſetz? Geſeße zu ck“ _ er- Die Sozialdemokratie ſuchte alſo zunächſt zunä<hſt dieſen den ſozialen Zweden Frieden fördernden Wirkungen, welche fie xine welhe ſie cine Abnahme ihres An- gnges anges befürchten ließ, dadurtb entgegenzuarbetten, dadur< entgegenzuarbeiten, daß man ſelbſt felbſt an die _Gründung Gründung der ſogenannten Centralkaffen beranging, Centralkaſſen hberanging, in deren .Frxlbeit' „Freiheit“ die Arbeiter vor dem „Zwang' „Zwang“ der übrigen Kaffcnformen bebutet, Kaſſcnformen bebütet, vor Allem aber in der ſoztaldcmokranſchen Gefoxgſthaft ſozialdemokratiſhen Gefolaſchaft feſt- gehalten werden ſollten. „ „ ¿ 4 _ Die VerwaltungSergebmffe Verwaltungsergebniſſe dieſer .Cetxtral“kaffen „Central “kaſſen waren jedoch kerneswegs keineswegs durchaus gceignet, geeignet, um durch fie dre ſie die Arbeiter bei der ſozial- demoer-tiſchen demokratiſchen Fahne halten zu können; man hat vielmehr ſchon {on zu konſtanten konſtatiren Gelegenheit gehabt, daß mehrere derartige Kaffen Kaſſen in große Verlegenheiten gerietben, geriethen, und daſ: cxnderen ein_großer daß anderen ein großer Theil ihrer Mtfglteder Mitglieder abtrünnig wurde. Unter dieſen Umſtanden Umſtänden lag es nahe, daß von ſozialdemokratiſcber ſozialdemokratiſ<her Seite der Verſuch gemacht Verſuh gemaht werden würde, den Arbeitern und Kaffenintereffenten Kaſſenintereſſenten klar zu machen, es ei ſei nicht etwa die Verquickung Verqui>kung politiſcher und zWar fozialdemokratiſ er zwar fozialdemokratiſher Ten- denzen, denzen mit den Kaſſcngcſchäften, Kaſſengeſchäften, welche die le teren ſchädigx, leßteren ſhädige, ſondern es (et ſei vielmehr das Kranken- und Unfallvertcherungs-Gejeß, deffen Unfallverſicherungs-Geſeß, deſſen Beſtimmungen ſolches bewirkten. , i Dieſe Abſicht dürfte die Idee de;3 des Geraer Kongreſſes haben reifen laſſen; es »ollte ſollte dort mit einem gewiſſen Aplomb der Stab über jene „verfehlte“ Geſeygcbung Geſeßzgebung gebrochen werdet), werden, und, wie aus den Berichten der ſozialdemokratiſcben fozialdemokratiſhen Organe ükZer dre grauäs aü'aira über die grande afaire hervorgeht, hatte man ſogar Vertreter der Regtxrungen Regierungen und die parlamentariſchen Fraktionen eingeladcn, fick) €:: 0111010 gn eingeladen, ſi< ex officio an dieſer ſozialdemokratiſchen Veranſtaltung zu bethciligen. Dieſex; tft rzun betheiligen. Dieſes iſt nun zwar von keiner feiner Seite geſchehxn, geſchehen, ausgenommen natürlich dte Soztaldemokratie, nuatürlih die Sozialdemokratie, deren parla- mcnctartſche mentariſhe Vertretung durch dur< die Herren Kayſer und Rödiger reprä- ſenttrt ſentirt war. ' ' ; __ Ob das KrankenNrfiMrungßgeſeß _ Krankenverſicherungsgeſeß — mit dieſem befaßte man ſwb" ſih in der Hauptſache _ Hauptſawe — und _ das Unfallverficbernngsgeſeß Mangel Unfallverſicherungsgeſeß Mängel haben, iſt eine Frage, dte die man keineswegs zu ver- neinen braucht, Wenn brauht, wenn man dte die Ueberzeugung aus1pre<en ausſpre<hen muß, daſ; daß die etwa ctwa als vorhanden, vorhanden . anzuerkennenden Mänge! Mängel! kaum in der Richtung Nichtung zu ſuchen wären, wxe wie man es in Gera gethan bat. hat. Beſten Falls war in Gkra eiue Vertreterſchafr Gera eine Vertreterſhaft von ſo und ſo viel Kaſſen antveſend, dercn Urſprungrwhr anweſend, deren Urſprung mehr in politiſchen als in iu den- jenigen Motchn Motiven gegeben war, die bet bei Erlaß dcr Krankenverſicherrxng der Krankenverſicherung die maßgebenden gewexen geweſen ſind. Wrnn Wenn alſo in (Gera Gera in einſeitimter einſeitigſter Weiſe Beſchlüſſe gefaßt Wurden, dte wurden, die den Intereſſen der dort haupt- ſächlich Vertretencn ſozialdemokratiſchen ,CentralUKaffen ſählih vertretenen \ozialdemokratiſhen „Central“-Kaſſen und deren Leitern ja am Ende entſprechen entſprehen mögen, ſo wxrd xaum wird kaum Jemand geneigt ſein, indic7c11B€ſ<lüffen in dieſen Beſchlüſſen Material für eine Reviſwn _der cine Reviſion der in Red? ſtehendkn Rede ſtehenden Geſetze ſuchen zu Wollen. wollen. Jeder, dcr rs der es mit die1er Geſechbung dieſer Geſeßgebung ernſt meint, wird vielmehr ſchon durch dre {hon dur< die Einſeitigkeit jener Verſamm- lung abgehalten ſein, deren Beſchlüſſeanerth Beſchlüſſen Werth für die AÜgemeinheit beizulegcn. Allgemeinheit beizulegen. Man wird, falls eine Rewfion Reviſion des Krankenverficherungs- Krankenverſicherungs- geſetzes in Angriff genommen Werden werden ſollte, nach nah den bisher gemachten Erfahrungen auch Wohl wohl nur ſchr veremzelt fehr vereinzelt geneigt ſein, ſolchen Kaſſen das Konkurriren mit den Ort?: Orts- und Betriebskaffen Betriebskafſen 2c. zu erleichtern, die eine Aufgabe politiſcher politiſher Tendenz neben ihrer eigentlichen fich eigentlihen ih ge- ſtellt haben. _ _ _ Voq gewiſtem Intereſte Waren jedoch Í i Von gewiſſem Intereſſe waren jedo< die Vkrhandlungen dcs Geracr Verhandlungen des Geraer Kongreſſes inſofern, als man ſelbſt dort nicht riskirt hat, zu leugnen, daß ſowohl die Krankenverſicherung Krankenverſiherung als die Unf Uverficherung dym Uverſicherung dem Arbeiter Vortheile biete, die ihm "vordem nicht vordem nit geboten waren. Bezüglich beider Geſetze kam dicſes Eingeſtandniß, nchen dieſes Cingeſtändniß, neben dem im Uebrigen ausgeſprochenen Tadel derſelben, in den beſchldſxenen beſchloſſenen Reſolutionen zum AuSdruck. Chgrakteriſtiſch Ausdru>k. Charakteriſtiſh aber für den (Heißt, Geiſt, der die Einberufer und Lenker diefes dieſes Kongreſſes geleitet hat, war ein cin Vorgang, der zu einer lebhaftcn lebhaften Kontroverſe zwiſchen zwiſhen dem Referenten über die Unfaüverfichcrung Unfallverſiherung und dem Abg. Kayſer und Anderen führte Der Rsferent Meferent hatte nämlich nämli<h dem Sinne nach na<h etwa Folgendes angeführt: ausgeführt: Es ſei nicht ni<ht zu beſtreiten, daß das Unfa'll- verſi<ernngsge1<, Unfall- verſicherung8geſetß, ebenſo zvie wie das Krankcnverficherungsgeſeh, mel chenSreiches Krankenverſicherungsgeſeß, viel Segensreiches für den Arbetterſtand Arbeiterſtand enthalte, daß aber, wie bei'allen bei allen derartigen Geſcycn, fich Geſetzen, ſich hier und da noch verſchirdene noh verſchiedene Mängel zergtcn, zeigten, die zu beſeitigen Aufgabe der Bethciligten Betheiligten ſei. Fkrner Ferner frage es ſich ih doch, ob cine eine größere Belaſtung der Verungenoffcnſchaften Berufsgenoſſenſchaften zu Gunſten der Krankénkaſſcn Krankenkaſſen thunlich ſei, da er bezweifeln müſſe, daſ; daß die In- duſtrie jekt eine. grdßcre jeßt eine größere Belaſtung ertrggen ertragen könne, wenn man der ausländiſchen Induſtrie nicht niht dieſe Belaſtung auferlegt; man mßffe müſſe unſere Jndxxſtrik doch Induſtrie do exportfähig erhalten, und dann ſei doch doh Kapital nicht identi1< identiſ mit Arbeitgeber. “TM , - 54 Mkt.? e U a Wi Dieſer Standpunkt war nun aber durchaus mcht nach niht nah dem Ge- ſÖmack \{<mad> der eigentlichen eigentli<hen Macher, und Hr. Kayſkr Kayſer zögerte nicht, dem Referenten auf das Schärfſte entgegenzutreten. Allerdings Waren ferne waren ſeine Einwände ſo Wenig ſtichhaltig, fo wenig ſtihhaltig, daß es dem Referkntcn leicht Referenten leiht wurde, an der Hand des Geſetzes disſelben Geſeßes dieſelben zu jvtderlegen. N9<dem die'ſer widerlegen. Nachdem dieſer Konflikt fick) ſih abgeſpielt hatte, fand übrigens do< nicht, do nit die Reſolutwn dcs Rcfxrcnten, Reſolution des Referenten, ſondern eine weit ſchärfer gefaßte dte die Annahme des Kongreßes. „ _ Kongreſſes. l i Im Großen und Ganzen xprach, fick) m ſpra<h ſi< in der Vsranſtaltzmg Veranſtaltung und Abhaltung dicſes dieſes Kongreſſes gewiß nichts nihts Anderes aus, alsldteSorge als die Sorge der Sozialdemokratie um ihre Gefolgſchaft; Gefolgſchaft. Es mag ja ſem, daſ; fein, daß es derſelben golingt, gelingt, ſich dieſelbe noch eme Zett no< eine Zeit lang zu erhalten. Wenn aber die Leiſtungen der Kaſſen ſo fortdauern, wie ſie begonnen haben und wir es z. B. B, für Berlin kürzlich kürzli<h konſtatirten, [o ſo beſteht kein Zweifel, daf; daß jene Sorge ſich ſi< als nicht niht grundlos erkvei1en wwd. erweiſen wird. Statiſtiſche Nachrichten. Einige Vergkeicbende vergleihende Zahlen _üb'er über die Armen- vfkegs pflege in den europäiſchen Großſtadtcn. _ europäiſhen Großſtädten. — Nach den Verwaltungsbcrichtcn Berwaltungsberihten der betreffenden Städte, für St. Petersburg nach * drn den Erhebungen des Profeſſors Janſon, betrugen die kommunalen Au Sg ab'en Ausgaben für Armenpflcge m Armenpflege in im Jahre „46. * M Paris . ' . . . . 1883 i E CRRUUSSS rund 25 442 000 Wien . . 1884 „, « 8 904 400 Berlin 1883/84 , 7 494 400 St. PetersbßrH Petersbug . . . . 1884 . „ 2700000 «2700000 Die Zahl der durch dur<h die Armcnpflege tnsgeſammt Unterſtüßten Armenpflege insgeſammt Unterſtütßten betrug (rund): - - - m m m 111 : : , ; in in in in Paris Wien Berlin StYTFrs“ V nd in offener Armenpflege . . 213 000 142 900 213000 142900 100000 102 000 Kranke in Hoſpitälern . 130 100 51 000 30 600 65 000 Altersſ<wa<e 130100 51000 30600 65000 Alters\{<wahe in Armen- häuſern . . . . 15 "600 5 090 .. N 15600 5090 2 800 9 800 in Kinderaſylen 26 600 26600 13 200 5 300 16 000 5300 16000 Für den ElemenéarÖUtrterrickyt war. Elementar-Unterriht war in den betreffenden Städten in folp-nder folgender Weiſe geſorgt. _Es bßtrug m Es Mus in den oben genannten Jahren: . Jahren : ; a die die ſtädtiſche m n der Schüler: Schüler : Ausgabe: Paris 113008 113 008 10 406 000 «M. M. Wien 76 844 5 008 290 5 [in ,„ Berlin . . . . 124 641 5 841 914 „ 124641 5841914 , t. Petersburg . 8 600 805 000 ,„ In den drei erſtgenannten Städten erhielten alle, in St. Peters- burg 1064 Kinder in den ſtädtiſckycn S<ulen_ unentgelthchen \tädtiſhen Schulen unentgeltlichen Unter- richt. riht. Die Moskauer Stadtverwaltung unxerhrelt nacb unterhielt na derſelben ruſ- ſiſchen ruf- ſiſhen Quelle im Jahre 1884 für 7000 Kmder „69 „Elemxntarſchulen Kinder 69 Elementarſchulen mit einer Jahresausgabe von 423 000 „M Daber bltcben tmmer nock) Æ Dabei blieben immer noh 60 000 Kinder im Alter von 7 [W bis 14 Jahren ganz ohne Schul- unterricht. , _ : Des 1x. IX. Bandes 1. Heft der „Mittheilun en „Mittheilungen des Statiſtiſchen Bureaus der Stadx Munchen“ Stadt München“ hat _olgenden folgenden Inhalt: Bericht über die Ergebnxſſe de'r VonSzablung Ergebaiſſe der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 in München. Er-xter Thetl: „Dre Emwobner- ſ<aft nach _ Erſter Theil : Die Einwohner- \haft nah Diſtrikten und Bezirken„Stra*Zen Bezirken, Straßen und Plaßen Pläßen und Pfarr- ſprengeln, nach Geſchlecht, \prengeln, nah Geſ<hle<ht, Alter, Ctvrlſtand, Civilſtand, Bekenntniß, Geburttgkett, Gebürtigkeit, Staats- und Heeres-Angeböriakeit Heeres-Angehörigkeit (mit Stadtplan). München, I. Lindauer'ſcbe Lindauer’ſhe Buchhandlung (Schöpping). _ Die Nr. 372 der „Mittheilungen der Gryßhexzog- lich Greſheries: lih heſſiſchen Centralſtelle für di_e Landesſtatt ttk die Landesſtatiſtik “ hat folgenden Inhalt: Morbidität in den Hetlanſtalten tm Großberzcxg- thurn Heilanſtalten im Großherzog- thum Heſſen 1885 _ Geſundbeitßzuſtand Und _Todesfalle mt Großberzogthum 1885. — Geſundheitszuſtand und Todesfälle im Großherzogthum Heſſen im 11. II. Quartal 1886. _ Taglube — Täglihe Waſſer- ſtände Iaſi, Juli, Auguſt und September 1886. Kunſt- Wifſeuſthaft Kunft, Wiſſenſchaft und Literatur. Die „Sagen der.?obenzollern', dexr Hobenzollern“, von OskarScbwebel, Oskar Shwebel, auf welche wel<e wir in der ge trigen ge\trigen Nummer aufmerkſam'gemacbt Haben, aufmerkſam gemacht haben, ſind, wie wir nachträglich nahträglih bemerken, im Verlage der Ltebel'ſcben Liebel'ſhen Buch- handlung bierſelbſt hierſelbſt erſchienen. , _ „1840_1870. i — ,1840—1870. Dreißig Jahre deutſcher deutſher Geſchichte vom Thronwechſel in Preußen 1840 bis zur Aufrichtung des, Aufrihtung des neuen deutſchen Kaiſertbums. deutſhen Kaiſerthums. Nebſt einem Rückblick cinem Rü>bli> auf dlc Zett die Zeit von 1815_1840.* 1815—1840.* Von Karl Biedermann, 2 Bände, Preis 10 „M 3. Auflage, mit einer Vorrede des Verfaſſers. Breslau 1887, S. Schottlaender. _ Scottlaender. — Obiges Werk ward ſogleich foglei<h bei ſeinem erſten Cr- ſ<einen (1882_83) Er- ſcheinen (1882—83) von der geſammten Tageßpreffc, Tagespreſſe, ohne Unterſchted Unterſchied der politiſchen politiſhen Richtung, mit ſeltener Einmütbigkeit Einmüthigkeit als eme wghr- heithetreue, cine wahr- heitsgetreue, unparteiiſche, dabei ebenſo voÜdtändiae vollſtändige als üherſiÖtlxche, endlich auch überſichtliche, endli<h au< angenehm lesbare Darſtelkung Darſtellung jener hochwichttgen Perrodc hohwichtigen Periode unſerer ncueſtcn kvaterlättdiſ<en neueſten ‘vaterländiſhen Geſchichte freudig begrüßt und aÜen allen Kreiſen als ein „Volksbuch“ „Volfksbuh" im beſten Sique Sinne des Wortes wärmſtens empfohlen. Sckwn Schon 1884 erſchien eine zweite, unveranderte AuflaJe. unveränderte Mage, Auch die jeht jeßt vorliegende dritte hat den urſprüngltchen urſprünglichen Text eibehalten beibehalten können, da, wie der Verfaſſer in einer ciner Vorrede dazu ſagt, die inzwiſchen erſchienenen, auf denſelben Zeitraum bezügltxhen bezüglichen Publikationen (z. B. „Aus den ungedruck'ten Papicren ungedru>ten Papieren des chemaltgxn preußiſchen Miniſter-Präfidcntcn chemaligen preußiſhen Miniſter-Präſidenten Otto von Manteuffel“, kferner cm *ferner ein paar franzöſtſcbe franzöſiſhe Werke, wie das Buch von Rothan, über das Jahr 1870) ſeine Auffaſſung und Darſteklung dcr" betreffxnden Darſtellung der betreffenden Ge- ſchichtspartien \hi<tspartien nicht entkräftet, vielMLbr mzr beſtatigt hattdn. vielmehr nur beſtätigt hätten. In einem einzigen Punkte ſieht ſich \ſi< der Vorfahrt Verfaſſer veranlaßt, ſeuzc ſeine An- ſchauung \hauung eines wichtigen wihtigen Vorganges _ wekcbe — welche aber auch [316 au<h bis vor Kurzem die allgemein herrſchende herrſhende war _ i1_1 — in Folge neuerer, ayſchet- anſhei- nend glaubwürdiger Enthüünngen Enthüllungen zu modtfiztreq. Dana_ch namlich modifiziren. Dana<h nämli wäre das Verdienſt der erſten Anregung zur Wtedexaufrtchtung Wiederaufri<htung des deutſchen Kaiſerthums und zur Prokſamirung Proklamirung des Könzgs Wilheljn"a!s Dcutſänxr Königs Wilhelm als Deutſcher Kaiſer, Wclchcs welhcs man bisher (tusſÖließlrch dcm Konig aus\chließli< dem König Ludwig 11. 5911 von Bayern zuſchrieb, zu einem großen, 1a zuxn großem ja zum größern Theile auf dcn den greifen König Johann voySaxchſen von Sachſen zu U_bertra en. übertragen. Als ein Weſentlicher weſentlicher Vorzug dieſer „Dreißig Jahre, deut1<er_ e- ſchicbte“ Jahre deutſ<her Ge- \hi<te“ ward ſchon hon bei ihrem erſtxn Ericheinen alTſetts erſten Erſcheinen allſeits der Ümdtgnd Umſtand anerkannt, daß deren Verfaſſer dj_e1e dieſe ganze hochintereſſante Zett Zeit nicht 5106 blos als ſchon ſ<on reifer Mann kelbjt felbſt mit erlebt, f()"nder'n aztch _ gls ſondern au< — als Publiziſt, Parlamentarier u. ſ. |. w. _ vixlfach thattg tn — vielfa< thätig in dieſelbe em- ein- gegriffen und den wichtigſten Begebcnhejten Begebenheiten“ (z. B. den) Parxantxnt dem Parlament von 1848) ſowie den hervorragendſten Perſönlichkeiten, dre darm eme die darin eine Rolle ſpielten, nahe geſtanden hat. , " _ . _ ; S Von Dr. Richard Weitbrecht rotrd demnachſt tm Weit brecht wird demnächſt im Verlage von Hugo Klein in Barmen erſcheinen: „Der Bauernpferfer, Bauernpfeifer, eine WaÜfahrergeſ<i<te Wallfahrergeſhihte aus dem 15. Jahrbundch', (Pc. Jahrhundert“, (Pr. 2,50 «W., M, ge- bunden 4 «M.) Ucbcrall, M) Ueberall, wo man den Verfaßer Verfaſſer der „Femdltcben „Feindlichen Mächte“, der „G€ſ<i<ten „Geſchihten aus dem SÖwabenland“ kenyt S<hwabenland“ kennt und [WR, liebt, dürfte dieſe neneNovelle neue Novelle des bekannten, gemüthvollen Erzahlcrs Vrelen Erzählers Vielen ein wiÜkommenes Feſtgcſ<enk tdillkommenes Feſtgeſchenk bieten. _ ' . _ Jm S / — Im Verlage der Liebel'ſ<en Liebel’ſhen Buchhandlung (Berlin) erſchten erſchien die „(Geſchichjc „Geſchichte des 2.Leib-Huſaren-RegimenMNr. 2. Leib-Huſaren-Regiments Nr. 2, von 1741 bis 1886, znr zur Feier des 25jä3rigen CHef-Jubrxcxums „Jhrxr 25 jährigen Chef-Jubiläums Ihrer Kaiſerlichen und Königlichen_ Hoheit, Königlichen Hoheit der Kronprinzxjſm Vtcxona Kronprinzeſſin Victoria den Unteroffizieren und Mann1<aften tm AUSzuge erzahlt Mannſchaften im Auszuge erzählt von eme'm einem ehemaligen Leib-Huſaren“. _ Dcr UrYpruong — Der Urſprung des Regtments datxrt Regiments datirt aus der Zeit des ?)?egicrungSantritts Friedrzchs. Negierungsantritts Friedrihs des Großßn, Großen, der em ein Jahr ftühér frühèr ſtattfand. Es waren, als Frtedrtck) Friedri<h zur chterung Regierung kam, 2 Huſaren-Corps mit zuſammen 9 (&>de Escadrons vorhanden. Als der erſte ſchleſiſche \{<leſiſhe Krieg ausbrach, rückten rü>kten u. a. auch au<h 3 (&>de Escadrons von jedem (Corps Corps mit aus. Eine derſelben wurde unter Befehl des Majors don Mackrodt von Ma>rodt zu dem Rcſerve-Cvrps m .. Reſerve-Corps in. Marſch geſeßt, Welches welhes der alte Deſſauer in der Mark Branden- burg für alle Fälle zuſammenziehen zuſammenzichen mußte, während der König ſelbſt Schleſien Sleſien eroberte. Auf dem Marſche von Tilftt rzach Tilſit na<h dem Lager von Göttin, unweit Brandenburg (1, a. H., Waren waren aus 1ank etyenCs- jener einen Es- cadron durch dur< Werbung und Pferdeankäufe 2 geworden., Mtt geworden. Mit dieſen [angie langte Major v. Mackrodt Ma>rodt Mitte April 1741 betGöth'an „Durch AÜerhö<ſtc bei Göttin an Durch Allerhöchſte Kabinetsordre vom 9. Auguſt 1741 befathömg-Frredrtch, befahl König Friedrich, daß aus den beiden Mackrodt'ſcheu EScadrons'cin Regtment Marodt'ſchen Escadrons ein Regiment von zu- nächſt 5 EsCadrons Escadrons formirt werden ſolle. Mtt Mit Hülfe neuer Wexbun- Werbun- gen und der Einſtellung kriegsgefangencr kriegsgefangener Ungarn gelang es bmnqn binnen 4 Wochen, jene EScadrons Escadrons mit je 8 Unteroffizieren und 88 Gememen Gemeinen aufzuſtellen. Das neugebildete Regiment wurde an furzfter SteÜe fünfter Stelle den inzwiſchen entſtandenen 4 Huſaren-ngimentern apgeretht. Huſaren-Regimentern angereiht. Der da- maligen Sitte gemäß erhielt es nach fernem Commandenr na<h ſeinem Commandeur bezw. ſeinem Chef den Namen „thfaren-chimenr don Mackrodt'. „Huſaren-Regiment von Marodt*. Zur äußeren Unterſcheidung waren ihm „Kamiſöler“ von ſchwaxzer \{<warzer Farbe beſtimmt. Gleich den anderen Regimentern ſoUte ſollte es dexnnachſt demnächſt auf 10 Escadrons von je 102 Mann gebracht werden. Drest, Dieſes, als fünftälteſtes preußiſcbes Huſarcn-Regimcnt preußiſhes Huſaren-Regiment von Mackrodt, rſt iſt das Regiment, Welches welches heute noch der preußiſchen ArMee m de'n_ 10'Es- Armee in den 10 Es- cadrons der beiden Leib-Hufaren-Regimenter Leib-Huſaren-Regimenter angehört. Cs Ut bet Es iſt bei der Kataſtrophe von 1806/7 das einzige Von von allen damaltgen damaligen Huſaren- Regimentern der Armee geweſen, wcl<cs welches als Ganzes erhalten ge- blieben iſt, und dies iſt der Grund, daß dj_e ſÖtvarzen die ſ{<warzen Huſaren heute die erſten Hnſaren Huſaren unſerer Armee ſind. Dre Die 10 EIcadronY Escadrons des 1741 formirten Huſaren-Regiments von Mackrodt, welche gemaß' Makrodt, welhe gemäß der vqn Friedrich von Friedri dem Großen der Armee gegebenen Orgamſatwn ern Rxgt- Organiſation ein Regi- ment formirten, bildetx bilden in Folge der, der 1808 und ſpatxr ſpäter veränderten Armcc-Orgamſafion Armeec-Organiſation heute zWex Regxmenter vo'n zwei Regimenter von je 5 EHcadrons Escadrons mit den Namen: 1. Lord Leib - Huſaren - Regtment Regiment Nr. 1 und 2. Leib-Huſaren-Regiment Nr. 2. Der Geburtstag des heutigen Leih-Huſarcn-Regimcnts Leib-Huſaren-Regiments iſt alw alſo der 9. Auguſt 1741. 'Nach Nach dem Tode dcs des Oberſt-Lieutenants von Mackrodt crhtelt Madrodt erhielt das Remment nach Regiment nah deſſen Nachfolger den Namen: Huſaren-Regnpent Huſaren-Regiment von Rueſck). Rueſh. Bei Thein cm an der Moldau 1744 errang das Regtment Regiment die erſter erſten blutigen Lorbeeren, ſodaß die Fur<t vor, Furht vor den ſchwarzen'Rettern xmt \<warzen Reitern mit dem Todtenkopf an dcr Pckzmüße der Pelzmüße als etre woblberechttgte erfahren. eine wohlberechtigte erſchien. 4 Offiziere und 93 Mann bluteten an dieſem Tage" bxt deux Tage bei dem erſten Waffenerfolge des Regiments. Der folgxnde fiebenjahn e Krteg folgende ſiebenjährige Krieg bot den Huſaren reichlich reihli< Gelegenheit, den 1:1 in den ſchleſtſ en Krtegen ſ{leſiſhen Kriegen erworbenen 'ungen jungen Ruhm zu befeſti en befeſtigen und zu vermehren; auch tn in dem bayeriſchen rbfolgekrieg Erbſfolgekrieg befand 6517 es ſich in dcr_VorhqtderArmee, obnefrei- [ich der Vorhut derArmee, ohne frei- li zur Thätigkeit zu gelangen. Dkk unglückltrbe K*rreg vqn Der unglückliche Krieg von 1806 und 1807 rief auch au< die ſchwarzen ſ{<warzen Huſaren ins, ins Feld und lteß ſte ließ ſie den 10. Zum Juni 1807, an welchem dis Schlacbt'bei Herlsberg welhem die Schlacht bei Heilsberg ſtattfand, zu emxm einem Ehren- tage für die pryußiſche Reiterer preußiſche Reiterei machen. Dgs Huſaren-chtmeyt Das Huſaren-Regiment von Prittwiy, Prittwitz, wie es damals hieß, „War (111 emetn geachtet, war allgemein geahtet und gefurchtet. gefürchtet. Der König ernannte es zu ſeinem Lin. =Huſaren-chtment Wib-Huſaren-Regiment und ver- lieh lich ihm die Abzeichen Abzeihen der Garde-Reg1111entcr. Garde-Regimenter. Bald darauf wurde das Re intent durch Regiment dur eine Kabinets-Qrdre gethetlt Kabinets-Ordre getheilt und das 1. Bataillon als ]. eib-Huſarcn-Regimenx, joime 1. Leib-Huſaren-Regiment, ſowie das 2. Batarllon Bataillon als 2. Leib- Huſaren-Regiment in ſelbſtandrge ſelbſtändige Regimenter von je 4 EScadrons Escadrons verwandelt. Auszeiden Aus Beiden wurde 1812 em ein kombinirtes Huſaren-Re- giment Nr.'1 aebzldxt, Nr. 1 gebildet, das auxer Napokeon „gegen unter Napoleon gegen die Ruſſen fechten mußtc. Dte Frethettskrtegx fuhrten aucb dte mußte. Die Freiheitskriege führten au< die Leib-Huſaren wieder gegen den _ alten Natzonalſemd „über Nationalfeind über den Rhein. Die nächſten Waffentbaten ycrrt<tcten ſte 111 nä<hſten Waffenthaten verrihteten ſie in dem Kriege von 1866, in welchem fie jedoch wchrg Verwendun ſie jedo< wenig Verwendung fanden. Aus dem Kriege von 1870-71 *rug 1870—71 trug das Regtment nexxnzig ei crne Regiment neunzig eiſerne Kreuze zweiter und zWei zwei erſter Klgffe Klaſſe davon. Im Herbſt dxcſes dieſes Jahres feierte das Regiment die Wiederkehr des Tages, an welchem der Kaiſer vor fünf und zwanzig Jahren der KronYrmzeſfin Kronprinzeſſin Victoria die Uniform des 2. Leib-Huſaren- Regtments Regiments und dre die höchſte Ehrenſtelle in demſelben verlieh. _ Das ; 4E - Zz... ' *. : „z: *:». .I! ' (( . „Zi; ' La * UFH ' „., M4 E d! 2 E 2E WE- „E: Ea s Tr M