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K:;knchdcrdfltw sbeßtrmznte einer gemeinſchaftlichen Jnnung ſih deten T ne B Gattungen von Gegenſtänden gehalten wer- YFigen Eében brigen Eben fortgeſeßt, ſo gehen die BefZgniſſe Befugniſſe und Obliegenheiten | verbinden. . ,Ernxovez; e “ eld- ens beſtehenden A"')Ü.)Mlt1gcn. ; ' Erweit 4b vi T8 beſtchenden Anordnungen. es Verſtorbenen, mit Ausnahme des Stimmrechts in der Innungs- J Jnnungs- Ç. 99. Der Zweck Zwe> der neu zu gründenden Innungen Jnnungen beſteht m in Behörde FEUYM teſe E E, ieſes Marktverkehrs können von der zUſtändigen zuſtändigen Verſammlung, auf die Wittwe für die Dauer des Wittwenſtandcs, ? Wittwenſtandes, s 73 BeſZYjFMZM,dßrestMZYrcsbertde deexrdM ,xſverden.d beziehungswetkſeit (1fo Beſrikbinean tes Me eNEDe Ra E beziehungêweiſe p die minderjährigen Erben für die Dauer der " ' ' , irkten q Z u e en Meſſen un c'nder'ä ri e ü er. (YYY SWORF “b“ ""vkxkaufk gcbltcbrnen tinderjährigkeit über. E oSRo aber unverkauft gebliebenen Gegenſtänden werden V' „88? gDie Innung ah ers Die Tnnung wird bei gerichtlichen gerichtlihen wie bei außergericht- dcr Marktaytfgeh o xn. der ap Ae oben. Der Einzelverkauf Wich“ ſolcher Gegenſtände außer lichen Verhandlungen durch dur ihren Vorſtand vertreten. - unter wecheeln dteßſeZZTVFatMrſt lſjcjijttrerwZerjkxeſ'el[1251111121z ZYlYungeſlkjä leäſſYé welchen derſelbe ſtatihaft Fin würde, Wen die Gegenſt De nil Die LegÉtiYation deffclbcſn Wi? duxccl? JnelYPtllcilcheBefſckicixügung . -- 7 *" ? egen n Ln f ata S A E ae Pana i < 1 We e Gegenſtände ni r Gemein e- chörde Gemeinde-Behörde über eine i en a a 0 )er gc ü)r. auf den Markt gebmcht Waren. de ſeine Eigenſchaft als ſolcher geführt. A Des, Ag gebracht Wt, E Die Befugniß zur Vertretung LZrſtreckt fich “rſipect ſich auch auf diejenigen Kalenderjahr gültig. Ihre Jhre Erneuerung darf nicht ve a t verſagt werde lange die im §. $. 58 bxzci<nete11 bezeichneten Erforderniſſe vorbaudreſngfind. 11, ſo vai iee E, M Der GcWerbeſchxm f"ur d_en Gewerbeſchein für den Betrieb der im § $ 56 unter 3 be eich- nxten Gewerbx, ſowte fyr dtc bezeich- neten Gewerbe, ſowie für die Aufführung von Muſik, ſofern olche mxht ſolche ni<t von „mmdxftens vm: mindeſtens vier Perſonen gemeinſchaftlich gemeinſchaftli< vorgenommen jvtrd, gewahxt dre Bxfttgn1ß wird, gewährt die Befugniß zum chvcrbcbetricbc Gewerbebetriebe in einem anderen, als dem Beztrke derxcmgen Bezirke derjenigen höheren Verwalt1111gsbcl)ördc- Verwaltungsbchörde, welche ihn ausgeſtellt hat, nur dann, Wenn wenn er auf den anderen Bezirk von der höheren chwaltungsbchördc ch leßtcrcn ausgedehnt höberen Verwaltung8behörde des leßteren aus8gedebnt iſt. Dieſe Aus- dehnung wwd wird verſagt, ſobald fur für die, den Verhältniſſen des Bezirks entſprechende Anzahl von Perſonen Gejvcrbcſthcinc Gewerbeſcheine bereits ausgeſtellt oder ausgedehnt ſmd. ausgedchnt ſind. der Förderung der gemeinſamen gewerblichen Jntercßen; Inlereſſen/ inſonderheit ſollen die ?nnungen gnnungen 1) dte die Aufnahme und die Aus ildung der Lehr- linge, (Heellcn Geſellen und Gehülfen der Jnnung„s enoſſen Jnnungsgenoſſen beaufſichtigen, 2) die Verwaltung „der der Kranken-, Sterbc-, Hul?s- Sterbe-, Hülfs- und Sparkaffen„dcr Jnmmgsgenoffen Sparkaſſen der Innungsgenoſſen leiten, 3) der Fürſorge für die Wittwen gnd und Waiſen dcr Innungsgcnoffen, namentlich durch ördcrung der Jnnungsgenoſſen, namentli<h dur< Förderung der Erziehung und des gcxverblirhen gewerblichen Fortkommens dcr Wai en fich der Waiſen ſich unterziehen. _ J. 100. ; $. 100, Die Leitung der Vorberathungen wegen Errichtunqemer §. Errichtung einer F. 61. Deer Inhaber eines Gclvcrbcſcheins Der Jnhaber cines Gewerheſcheins hat 1 ſi< an 'edem jedem Orte, wo er ſem Gcwcrbe ſein Gewerbe betreiben will, bei dcr OrtspßcllZzei-Bcjhördc der Bib aliz L Bb unter Vorlegung des Gejvcrbe Gewerbe Privathäuſer darf er nur auf beſondere Aufforderung betreten. Auf Inhaber vo_n Jnhaber von Gewerbeſcheinen zum Aufſuchen von Waarcn- beſtclÉmYY-n JdcnÉnxvvobrſLeltxnich VoFchriftcn fcine Waaren- E Se (n ees ti erlei keine Anwendung. . . 62. er e crccric Gewerbebetrieb im xnbril' Umherziehen d ' i Stellvertreter ausgeübt Werden. /c zk1tn arf 11l<t durch werden. ieg ra e Verkauf der im J. $. 59 unter innerhalb der von der Polizeibehörde näher zu be immenden beſtimmenden Um- gegend dcs des Wohnorts erfolgt, nnd und der cbendaſclbſt m,?tcr ebendaſelbſt e 2 bezeichnete Getverbebetricb. Gewerbebetricb. Die Mitführuna Mitführung von Begleitern, ſei ſci es ur Ve örderun Jer Waarenß zur Wartung des_ Beförderung der Waaren, zur Wartui:g des Geſpanns oder zu zandercnf chckcY, [be- darfkper 111 Bal Aden, des darf der in dem Gejverhcſchcm, Gewerbeſchein, beziehungsweiſe Legitimationsſchein Legitimations\chein aus- zudrxtckendcn (H„enchxntgung zudrü>enden Genchmigung derjenigen Behörde, Behörde , welche den Schein erthetlt ertheilt hat. Für Kander Kinder unter vierzehn Jahren wird dieſe Genehmi- Genchmi- gung nicht crthcilt. Z. ertheilt. F. 63. Der Geſetzgebung Jedes Geſeßgebung a Bundesſtaates bleibt vorbehalten, für das Gebiet des lcßtcren leßteren ziehen von näher zu bezeichnenden Gegenſtänden dcs emeinen - brauchs des gemeinen s brau<s von den Vorſchriften dieſes Titels auszunehmeY. Ver H men E Titel 17. Z. IV. ÿ. 64. Der Beſuch der Meſſen Meſſen, Jahr- und Wo enm" kt ' Wochenmärkt i der Kauf und Verkauf auf dcnſelbeét, denſelben ; ſteht einem Jeden c;1r1ite,gZcoicjl)1T',11T Befugniffen Seeon Ua ten Befugniſſen frei. Wo jedoch nach der bisherigenOrtsgcwohnhcit bisherigen Ortsgewohnheit gewiſſe Handwerker- waaren, Welche welche nicht zu den tm . im $. 66 be ci t " Zörken,ſtnur Lon ?enfwhnern bezeichnet  ide u E des z <ne M Gegenſtanden er an wer en „ur ten, E ertauſt werden durften, kann die höhere Verwaltun sbe "1? Verwaltungsbehör Antrag der Gexnemdxbehörde, Gemeindebehörde, den einheimiſchen VerkäerrZodTeLF-Y ſcßung cinheimiſchen Verkäufern die Fort, ſebung des herkömmltchcn Wochenmarktvcrkehrs herkömmlichen Wochenmarktverkehrs mit jenen Waaren waaren geſtatten, ohne auswärtige Verkäufer derſelben dem Wochenmarkte zuzulaſſen. Beſchränkungen des Marktverkchrs Marktverkehrs der Ausländer als Erwiede- egen Bundesangchörige Bundesangehörige angeordneten Be- rung der im Auslande ſchrankungen hleibcn ſchränkungen bleiben dem un Z. Bun g. 65. DteZahl, Die Zahl, Zeit und märkte wird von der uftändigen Verwaltun s e örke zuſtändigen Verwaltungsbehörde feſtgeſeßt aid em Marktberectigten ſieht gegen dne ſelbe A R ; ein Entſhädigungs-An i dann, wenn durch die Anordnung M e e t WidZZtFÜCFTZkatbeexechYgx'xZ„Zcht gcheln cineg ſolhchedeuxtr ſey. 'm n arunS-n " kann- Wenn duéch die Anordnugng ſpruch gebuhrt demſelben nur E Märkte vermindert wird, und e widerruflich widerruflih verliehen war. Gemeinden, Welche welche einen Entſchädi c gungs- - : geltend machen woſlen mu en au crdem na * ' thr wollen , müſſen außerdem nachwei ihr Recht auf einen ſpeziellen läſngen «Litel fißh gründctchnelſtn, daß läſtigen i i I) 8 Anſpruch (5. 66.“ Gcgetzſtände dcs $. 66. Gegenſtände des Woch Erzeugmſſc, mrt Ausſchluß Erzeugniſſe, mit Aus\{<luß des Erzextgung Erzeugung mit der Land- und unmattclbarcr unmittelbarer Verbindung ſteht, andleutx Landleute der Gegend ge ört, Mrd, wtt Ausſchluß gehört, wird, mit Aus\<luß der in iLrem 'cztrk S ezirk überhaupt, ode mar§tsz27lrt1k2elln gJethcn. k . C A e j . u a rmär'ten ?) 67. Auf Jahrmärkten d Gegenſtänden L gehalten werden. Zun1_Verkauf Zum Verkauf von Getränken und ubercitct n ' zubereiteten i - nuſ; nuß auf der Stelle bedarf es jedoch dchH e Spetſen zum Ge der G A Behörde. §. F. 68. Der Marktvcrkcbr Marktverkehr darf in keinem Falle mit anderen als ſolchen ſol<hen Abgaben belaſtet werden, laſcnen laſſenen Raum und den Gebrauch von Buden und Geräthſchaftcn Geräthſchaften bilden. In Jn den Beſtimmungen fange Abgaben dieſer Art erhoben werden dürfen, wird durch gcgen- wärtigcs Geſetz nichts dur gegen- wärtiges Geſeß ni<ts geändert. Z. F. 69. Gegenſtände, Welche welche und von außerhalb zum Marktort gebracht werden dür en werden, dürfen an Markt- tagen an kei'nen gndercxx, feinen anderen, als an den für den Mar,ft bextimmten, Markt Gei, von der Ortsbchörde 111Ngxö1uge1213deſtnz Ortsbehörde r Bei Umfange anzuxvciſcnden E Pläßen, feil- a ere :* !mmun cn ierü cr bl “b ' - ähere Beſtimmungen hierüber bleib inzel- nen Marktordnunßcn Ca gtingen vorbehalten. g h U en den emzel n Pu gehalten werden. „ Z. ,_$. 70. Von er der Beſtimmun Hande auSgenommcn, Fie ausgenommen, welche zum cn ? 30). en @ N Auch bleibt der Verf . . . Verk ._/1. In dxn Grenen den Grenzen der Beſtimmun en Beſtimmungen der .65 $$. 65 bis 70 kann fann die Ortspoltzei-VcerDY Ortspolizei - Behörde die Marktordnugng Marktorbuting nach §d§em Vin örtlichen feſtſetzen, namentltch feſiſeben , namentli<h auch für das Feilbieten von gleich- BxHürfnÉHß ſt artgen c cn ändcn dcn la tragen, MJ. E j artigen Gegenſtänden den Pla tragen , mit oder ohne QYNZZ, Mute, Waaren bcftumnen. beſtimmen. Die zuſtändi V w clxränkseé [Y riſchſct Lbc „ge eraunge'rei eut ubc' Welche GcÉmſtande zuſtändige Verw nas bs i % 1dige Berwaltung8behörde iſt befugt, zu beſti welche C außerdem nach Orts-chvthLTik IMD BſtctdnKXtFé erzehrungs-Gegcnſtände Orts-Gewohnhei ind Bebürmaiſ erzehrungs8-Gegenſtände und Fabrikate aller Art feil- ſchcins ſcheins perſönlich zu melden. letsgcnommen Ausgenommen hiervon ſind der ] bezct<neten dcr 1 bezeidneten Gegenſtände, ſofern et er en Verkauf oder Aufkauf Auffauf im Umber- Umher- Marktverkehr. e- arktortes Cs arkftortes auf dem Wochenmarßte andWerker- Wocbeimtartte andwerker- aaren auf desrath vorbehalten. Dauer der Me cn, Jahr-und Meſſen, Jahr- und Wochen- nung kein , ie fein 1g die Zahl der bis dahin abge altencn me abgehaltenen ine größere Zahl ausdrücklich an un- enmgrft-Verkxhrs find: ]) ausdrüd>lich dns UN- enmarft-Verkehrs ſind: 1) rohe Natur- größeren Vtehs; Viehs; 2) Fabrikate, dercn deren Forſtwirthſchaft oder der Fiſcherei in oder zu den Ncbcnbcſ>äftigun en Nebenbeſ{äftigungen der oder durch TaZelöhnerarbeit cwirkt ensmittcl nare ewirkt ensmittel aller Art. 1: r an gewiſſen Or en Orten zu den Wochen- ürfen außer den im J. $. 66 benannten enehmigung enchmigung der Ortspolizei- Welche eine welche cine Vergütung für den über- darüber, ob und in Welchem welchem Um- an fich ſi< zum Marktverkchr Marktverkehr gehören chs Y. Le L 69 ſmd ſind diejenigen Gegen- erxau umhergetr'agen erkauf umhergetragen werden dür- auf m in beſonderen Lokalen zuläſfig. zuläſſig. und für das Feilbietcn Feilbieten im Umher- dre die Tageszeit und die Gattung der Titel 7. V. Taxen. §. ÿ. 74. Polizeiliche Polizeilihe Taxen ſollen, ſorveit nicht ſoweit ni<ht ein Ander - a ſtehend angeorkxnex angeordnet worden, künftig nicht niht vorgeſchrieben 1ve*ri'3ec?1;n aTY, w„o fie gcgcnxvarttg beſtehe_n, find fie e j4 wo ſie gegenwärtig beſtehen, ſind ſie in einer von der Ortspolizei-Be- horde zu“ beſtmzmcrxden, höchſten's hörde zu beſtimmenden, höchſtens einjährigen Friſt aufzuheben. d Z. 70. Dre Baxter tznd dre i $. 75. Die Bä>er und die Verkäufer von Backwaaren Ba>waaren können (HUM,dlL„OkkSP0llzk1-Beb0kdc E die Orispolizei-Behörde angehalten Werden, werden, die Preiſe und das 5 exvrcht : ewicht threr vxrſxhtedcnen Backwaarcn verſchiedenen Ba>kwaaren für gewiſſe von derſelben zu cſttmmende Zettraume eſtimmende Zeiträume durch einen von außen fichtbaren ſihtbaren Anſchlag am Vexkaufslokale zu_r Kcnntniß Verkaufslokale zur Kenntniß des Publikums zu bringen. Dieſer Anſchxag tſtnkoftenfrei Anſchlag iſt koſtenfrei mit dem polizeilichen Stcmpel polizeilihen Stempel zu verſehen und tägltch wahrend täglih während der Vcrkauféxzcit Verkaufszeit auszuhängen. B"ck§* ad 76. Wo dex der Verkauf vqn Backwaaren von Ba>waaren nur nach den von den a'ern âadern und erkaufern „an thren Verkäufern an ihren Verkaufslokalen angeſchlagenen §Ymſen erla_ubt rſt, kann Hte Ortspolizci-Behördc dic Bäcker Preiſen erlaubt iſt, fann die Ortspolizci-Behörde die Bä>er und Ver- kaufcr „zugletch qnhalten, tt_n käufer zugleich anhalten, im Verkaufslokale eine Waage mit den er- forderltchen 9Jecuchtxn Gcwxchten forderlichen E Gewichten aufzuſtellen und die Benn Benu ung der- ſelben zum qchwrcgcn'der achwiegen der verkauften Backwa'aren Ba>kwaaren zu geſiat en. §. geſtatten. F. 77. DW Gaſtwtrthx köpncn durch Die Gaſtwirthe können dur die Ortspolizei-Behörde an- gchqlten wcrden, gehalten werden, das Verzxtchntß Verzeichniß der von ihnen geſtellten reiſe cin- zurerchctx u_nd Preiſe ein- zureichen und in den Gaſtztmxnern anzuxchlagen. Gaſtzimmern anzuſvlagen, Dieſe Pretſe dürften Preiſe dürfien zwar mxt ]chm mit jedem Monat abgeandert Wer en, abgeändert werden, bleiben aber ſo lange an Krafx, bts dre Abgndxrung Kraft, bis die Abänderung der olizei-Bchördc Polizei - Behörde an ezcigt, und d s abgcankxertc Vgrzetchntß it) hen 'aſtzimmern abgeänderte Verzeichniß in den Gaſtzimmern an eſchkxagen i . Z. eſchlagen iſt, ÿ. 78. Du Ortspoltzet-Behörde jſt Die Ortspolizei-Behörde iſt befugt, ür Lohnbedientc für Lohnbediente und gnderx Perſynen, xvelchc _auf öffentltchcn andere Perſonen, welche auf öffentlichen Straßen und Pläßen Plätzen oder 111 ththauſern thre in Wirthshäuſern ihre Dienſte axbicten (Z. anbicten (F. 33), ſowie für die Be- mzßung nußung von Wagenkaerkzen, Sanften, Wagen, Felcie Sänften, Gondeln und anderen Trans- »rtnntteln, ortmitteln, welche 6 cntltch öffentlih zum Gebrauch aufgeſtellt ſind, Taxen efizuſeßen. _ _Ebenſo köxmcn eſizuſeben. Ebenſo können für Schornſteinfe er Schornſteinfeger und Abdecker ' Beztrke ausſchließlich zxtgewieſen _find,g Abde>er i Bezirke aus\{ließli< zugewieſen find, von der OrtsleiZYe-UZZÖYM Ort8pelizei Vehörter oder, Wenn wenn der Ygewteſene Beztrk On Bezirk mehr als eine Ortſchaft umfaßt, von der untcrxn * ey111altu11 sbehörde unteren 2 erwaltungsbehörde Taxen aufgeſtellt Werden. Z. werden. $. 79. ,thfichtltch Hinſichtlih der gxxn Taxen für die in dem Y. 35 d: 39 bezeichneten Perſonen xvtrp durch gegenwärttges wird dur gegenwärtiges Geſeß nichts ge ndert. geändert. Die nach Z. G. 35 zrxſtanduthn e Behörden ßnd ſind befugt, für dieſe Perſonen auch da axx§1 YZzquUOiLULZon dcfxgletßben Il;?islm nicht e Qa e wo V 7a E nit beſtanden. . . 80, axen ur ie d' ' für die dizi werden von den Ccntralbchörden fcftgccſlczxtéalperſonm und Apotheker * Centralbehörden Me N A A Titel 171. Innungen VI. Jnnungen von Geivcrbetreibenden. . 1. Gewerbetreibenden. __ 1, Beſtehende Innun en. §. Jnnungen. $. 81. Alle ur 't ' Zeſtehendcn zur it i Nen Corporationen von ewerbctreibenden (Jznnundecln,Y[1etßilf1tceh) ,atan Torf. I'hre Staxutcn (Innuygs-Artikel, Zunft-Arttfcl) Gewerbetreibenden E A Vf A s Ihre Statuten (Jnnungs-Artikel, Zunft-Artikel) bleiben m raf, ſowm in Kraft, ſoweit ſie mecht durch, nicht dur< die Vorſchriften dieſes Geſetzes Geſeßes oder nachZVZaLßgaZFdYrthfttlmznu'ng 11351 §. H S S e f ÿ. 92 abgeändert Werden. __ . „ , tg.“ emer „nnung werden. S2 A „(ligued einer Jnnung kann nach Erfüllung ſeiner FÜTYFYYU ausſthctdcn tritt foriſehen ausſcheiden und darf das Gewerbe nach dem Aus. „_ Aus- . 83. on dem Eintritt in eine nnun cine Tnnung und ' - YeaſtbfTYFlJZenYFcköxmin diejßnibgen Zdeſchoffen ?ZYDFJ I]))?MZFe „ _ er oren i s E Araeiee Ee ie a en wel en ' ' JB]??? Ehßcnrcchte 0 ad ausgeſ@loſſen n as Y mie il l erloren haben welchen di j E LA Sia auf Zeit xtnécffxßt iſtéZ) !JoleclchLelléisckFlkagKodtct? zogen ieſt.n unſerſagt ip8) a E E ee a if n en, ) 4) welchen dre Befugm die Befugniß zum GeWcrbebetrieb Gewerbebetrieb ent- ;84, Vorbehaltlich , 84. Vorbehaltlih der vorſtehenden Bc immu ?er dÉmtkltt m cme Innyng Beſtimmu er Eintritt in eine Innung Keinem verſagt wchen, RlJÉrZdeJX S reON erie E OE n em dem Statut vorgeſchrtebme vorgeſchriebene Weiſe darthuk, darthut, daß er die Befähigun zum BLZZFrtebeesdes éerſverbI S S erlangt habe. g , . zu teen) ; wecke dcr Ablegun diejem Zwe>e der Ablegung einer rü u ' .deb§.$“§..2e.'x.?zs.é.éZZMFZis» «>ZſclbßſtäYdiWUYÜK „ e ewer Prüfu i e u ri . ' - fhxtäkznztßols ?an zYUYFféfMdZ-ZWK derhémcd BFrezitunKFe? PYYULFZZ- nl Vei L B t B Bat : es Gewerbes zu 3a en e etra Inmzztg beſttxnmt, Bevoxzugungen„ſind richten. Dis ° R M vis A E A Beſtreitung n Prüfunes. i zu zahlende Betra A, beſtimmt, Bevorzugungen ſind dabei nichtgſtcxétclxchett.1 von der beſondle Prufyngszeugnzſſe nicht ſtatta E Ferie Prüfungszeugniſſe der fur für einzelne Gewerbe angeordneten fu ersp Prufunngehordcn S Prüfungsbehörden und der bisher ur zur Abnahme von Prü- ngen „efugt befugt geweſenen Kommiſfionen Kommiſſionen find ekn eli genügender Na<Weis Nahweis d . „ ſtethBfiTFigung j 4 i ( Figoigung zum Betrtebe Betriebe der Gewerbe, uber Welche fie über welche ſie ausge- J. $. 85. Die „bei bei der Aufnahme in eine nnun ' * )?lenTZletlZTJZldserönéYYn &“:vale Gbctzoſſjxnsder ZZUUULJ gercßthenTÉÜ „ , . e ar e Jnnun icht fe mbe Hie 6 Uen C E i L Junun eich reine Ae ( hlr. edarf es zu rer (.rhöhung ihrer Erhöhung der Ge- pehm1gung nehmigung der höheren Verwéltungs-Bc örde Die e ' ßſxnatZchTdcénn erFordexlich, .Wenn „Antrittdelder, weſlchéYteénÉtMLZ hrn. mcht uberftetgen, uber Verwaltungs - Be örde. Dieſe i E erforderlich wenn 'Äntrittbgelder, ula, s "Betra hlrn. nicht überſteigen, über dieſen Betrag erhöhet Werden werden ſollen. Der Beitritt zu einer Jnnun ſ<ließt {ließt die Befugniß nicht aus, men. an anderen Innungen Junnungen Theil zu ne 5. $. 86. Durch Beſchluß der Innung fgnn kann die Mitgliedſchaft den- jenigetx cntzo en Werden Wel e . „ jenigen entzogen werden, welche E durch thre Le enswäſc i;1 MiZachchZgchrbéaZFZJZFcn'YHMdlungen oder Z. ihre Lebensweiſc in Mißabtung, Mtba g Cte Van dlungan RE $. 87. Wird nach dem Tode cines eines Innungsgenoſſen, deſſen Ge Geſchäfte und Rechtshandlungen, für welche nach nah den Geſetzen cine Geſeßen eine Spezial-Vollmacht erforderlich iſt. „ . „ erforderlich_iſt. , i : So weit in dem Statut (Innungs-Arttkcln, Zrtnft-lettkcln) emem Mitglicde (Junungs-Artikeln, Zunft-Artikeln) einem Mitgliede oder mehreren Mitgliedern _d_cs Voxſtankch 'dte „Vert'rctung des Vorſtandes die Vertretung der Innung nach Außen übertragen Ut, t1/t/ behält es hterbcr ſem Bc- hierbei ſcin Be- wenden. ' " §. i 4 G. 89. Verträge der Innung Jnnung über dle Erjver„bu11g, Vcraußcruxxg die Erwerbung, Veräußerung oder Verpfändung unbeweglicher Sachen und uber Dgrlchen, fur über Darlchen, für welche das unbeWegliche unbewegliche Vermögen der Innung odcr d1e Nußuygcn Jnnung oder die Nußungen deſſelben auf länger als ein Jahr haften [oklcm bxdürfcn ſollen, bedürfen zu thrcr ihrer Rechtsgültigkeit der Genehmigung der Gememde-Behörde. „ - §. Gemeinde-Behörde. “C, 90. Zahlungen aus den Einnahmen „odcr dxm ermogen oder dem Vermögen der Innung an Genoſſen derſelben dürfen nur mſowettxgelctſiet wcrch inſoweit geleiſtet werden, als fie ſie auf ausdrücklichen Vorſchri'ftcn dcs ausdrüdlichen Vorſchriften des Statuts beruhen. Fm" Tür Zehrung dürfen ſolche Zahlrmgen ntemals gcleqtc? wcrden“. , „ §. Zahlungen niemals geleiſiet werden. E Ç. 91. Wo die exekutiviſche Beitreibung der InnungH-Bettrage Innungs - Beiträge und der von Innungs-Genoſxen Wegen Verletzung ſiatutartſ<9r Vyr- Maa ien wegen Verleßung ſtatutariſcher Vor- ſchriften verwirkten Gcldßra en Geldſtrafen im VkerwaltungSWege 3ula1fig rſt, kann Verwaltungswege zuläſſig iſt fann dieſelbe auf Antrag des Innungs-Vorſtandcs, Jnnungs - Vorſtandes , von der G9- Ge- meinde -Bel)örde - Behörde verfügt werden, „nachdem keßterc nachdem tebtere ſich von der rechtlt- chen rechtli- <en Begründung der Forderung uberzcugt„l)at. „ , §. überzeugt hat. g. 92. Abänderungen des Statuts konyen m emxr können in einer Verſamm- lung der nnung, Junung, zu wclcher ſämmtliche ſtmunberechttgtc welcher \ämmtiliche ſtimmberechtigte Genoſſen unter aus rücklicher ausdrüeliher Bezeichnung des Gegenſtandzs Gegenſtandes der Beratbung ſchriftlich Berathung \chriftli< eingeladen find , durch ſind, dur abſolute Mehrhett Mehrheit der Anweſenden beſchloſſen Werden. Dcr werden. Der Beſchluß bedarf dann der Genehmtgung ßer Genehmigung der höheren Verwaltungs-Behörde, Verwaltungs - Behörde , wenn er Zahlun,en Zahlungen aus den Em- nabmen Ein- nahmen oder dem Vermögen der Innung an 'cnoſſcn enoſſen derſelben oder andere Verfügungen über das Jnnu11gs-ch1ögen Innungs- Vermögen zum Gegen- ſtande hat. . ' „ J. : Ns Ç. 93. Ihre Auflöſung Auſlöſung kann dre die Innung m emer Vcrſauxznlxmg, 11 in einer Verſammlung, u welcher ſämmtliche ſtimmberechtigte Genoffcy xxntcyausdruckljchcr ?Zczeichnung Genoſſen unter ausdrüklicher Bezeichnung des Gegenſtandes der Berathung ſchrtſtltch emgeladen find, \<riftli< eingeladen ſind, durch abſolute Mehrheit der Anweſenden beſchlteßext. Dcr Beſ<1uß beſchließen. Der Beſchluß bedarf der Genehmigung der höhercvn Vexxvqltungs-Bebörde. höheren Verwaltungs-Behörde. Dieſe Genehmigung wrrd exthcilt, wird ertheilt, wenn dre Bertchttgung die Berichtigung der Schulden S@Wulden der Innung fi<ergcſtel1t 1|. Z. ſichergeſtellt iſt. F. 94. Gegen ihren Wiuen kann Willen fann eine Innung aufgelöſt werder), werden, wenn fie fich gcſeßwidriger Haydlungen o„der Untexlaffungen ſchuldtg ſie ſich geſeßwidriger Handlungen oder Unterlaſſungen \huldig macht, dnrch dur< welche das (Hememwohl gefahrdet wxrd. . _ Gemeinwohl gefährdet wird. Die Auflö ung Auflöſung darf in dieſem YM V nur durch g§r1<tlt<cs gerichtliches Er- kenntniß, auf etreiben Betreiben der höheren „erwaltungs-Bchoxde, erfolgey. terwaltungs - Behörde erfolgen. Als das zuſtändige Gericht iſt ,dasxxmge Malemge anzuſehen, vet bei welchem die Innung *ihren -ihren ordentlichen Gcr1<ts1 Gerichts) and hat. , . _] A Einen Entſchädigungs-Anſpruch erlangt dre Innung m die Jnnung in Folge der Au [6 un ni t. . f§ſ 95? Léird cine Innung aufgelöſt„ Auflöſung nicht. i n 0D Bird eine Jnnung aufgelöſt, oder erltſcht erliſcht ſie durch dur< Ab- ſterben ihrer Genoſſen, ſo muß ihr Yermögezt zuvördexſt Vermögen zuvörderſt zur Bergh- Berich- tigung ihrer Schulden und 3'1': Erfullung rhxcr ſonſttßen Vcrpflzch- zur Erfüllung ihrer jonen Verpflich- tungen verwendet werden. Der ſodann verbleibende ,Ue erſchuß w.:rd, Ue erſhuß wird, ſofern in dem Statut oder in den Landesgeſeßen mcht em Llj1dexes ausdrücklich nicht ein Anderes ausdrüli< beſtimmt iſt, der Gcmcinde-„m wclchxr dx attfgxlöſte Gemeinde, in welcher die aufgelöſte Innung ihrcn ihren Siß hatte, zur Benußung fur gewerbltchc für gewerbliche Zwecke uber- wieſcn. . . §. Über- wieſen. E F. 96. Die (Hemelnde-Behörde übt" Gemeinde-Behörde übt die Yufficht Aufſicht über dte Innun- cn die Jnnun- en aus. Sie entſcheidet Streitigkeiten uber dte Auſnahme Über die Aufnahme und Aus- jſxchließung \ließung von Genoſſen, über die Wahl de_r Vorſtandx der Vorſtände und Über über die Rechte und Pflichten der leßtcren. leßteren. Gegen thre Entſchetdung ihre Entſcheidung ſteht der Rekurs an die höhere Verwaltungs-Behörde offen, welchex bmncn eincr präklufiviſchen Verwaltungs - Behörde offea , welcher binnen einer präkluſiviſchen Friſt von vier Wochen bei dcr Gememde-Be- der Gemeinde -Be- hörde anzubrin en anzubringen iſt. „ „ „ Innungs- erſammlungen, m Welchen uber Abanderungen / 4 j Innungs - Verſammlungen, in welchen über Abänderungen des Statuts oder über die Auflöſun d'er Innung Beſchxuß Auflöſung der Jnnung Beſchluß gefaßt Zver- dcn ſoll, wer- den ſoll , wohnt die (Hemeinde- ehörde Gemeinde - chôrde durch emes threr Mttglteder eines ihrer Mitglieder oder einen cinen Beauftragten bei. An atxderen Bcrathunéxen anderen dd E E der Jnngmg Jnnung nimmt ſie nicht Theil. Die Veſtättgung Beſtätigung der Wah Wahl der Vorſtande Vorſtände ſteht ihr fortan nicht zu. oder der Statuten ( nnungs- (Jnnungs8- Alle Beſtimmungen der Geſeke ördeTZn Ange- Artikel an t-Artikel durch Wel<e dcr Gcmciyde-Bc legenheÜZ dxr nnuZtZzen Geſeße U E Artikel, Zunft-Artikel), dur welche der Gemeinde - Be Uen n aus größere Befu?ntffe bergelcgt nd, De beigelegt ſind, als durch gegenwärtiges eſep, Geſeß, treten außer Kraf. ' k 11. Kraft. l 11, Neue Innungen. §. Jnnungen. $. 97. Dtcxenxgen, welchx Diejenigen, welche an d'emſexch demſelben Orte gleiche oder verwandte Gewerbe ſelbfiftandjg ſelbſiſtändig betreiben, können zu einer Innung Jnnung zuſammentreten. Neue Innungen Jnnungen erlangen durch dur< die Beſtätigung ihrer Statuten ' i te cinér Cor oration. , " . die Réck98. Zur Bilemng einer Corporation. i j j M Reds QZur Bildung einer Innung find m_dcn Stadtcn nztt ſind in den Städten mit mehr als 20,000 Einwohnern 24 erſonen, wel,<e jhr Perſonen, welche ihr Gewerbe „bereits bereits ein Jahr hindurch ſelbſtſtändig betrteben, odcr elner betrieben oder einer aufgelöſten alteren Innung älteren E angehört haben, haben , in allen übrxgen-Ortcn übrigen Orten 12 dergletchen dergleichen Per- orderli . , . onenDeircfhöherechVerwaltungs-Behörde orderlich. A Omen Werwaltungs-Behörde iſt jedoch ermächttgt, nach Um- Jnnung jedo ermächtigt, nah Ums- JTunung ſteht der Konmmnal-Behördc, Kommunal - Behörde, die Feſtſtellung und Geneh- Gench- migung des Statuts aber der höheren VcrwaltungZ-Vebörde Verwaltungs-Behörde zu. Z. F. 101. In Jn dem Statut find ſind die Bedin ungen Bedingungen der Aufnahme m 1in die Innung, JÎnnung, die Rechte und Pflichten der itglieder, Mitglieder, der Maßſtab, nach nah welchem laufende Beiträge der Innungsgenoffen auszuſchretben find, Jnnungsgenoſſen auszuſchreiben ſind, und die beſonderen Folgen, welche an die unterlaſſene Zahlung derſelben fich \ſi< knüpfen, die Art der Zuſammenſeßung des Vorſtatzdcs, Vorſtandes, ingleichem die Einrichtungen für die Verwaltnng dcr gcmcinſchaftlxchcn Verwaltung der gemeinſchaftlichen Angelegenheiten feſtzuſcßen. _ Z. feſtzuſeßen. , g. 102. Jede Innung Jnnung muß einen Vorſtand haben, deſſen Mtl- glicdcr Mit- glieder von den Innungsgcnoffen Jnnungsgenoſſen zu wählen ſmd. , „ „ , Z. ſind. R F. 103. Die Höhe und die Verwendung der Vertrage, _ſoww dre Beiträge, ſowie die Verwaltung des Etats-, Kaffen- Kaſſen- und Rechnungsweſens, wxrd wird durch Beſchlüſſe der Innung Jnnung geordnet. Z. : C. 104. Die Beſtimmungen in den §§. 82-96 $F. 82—96 finden auch au auf neue Innungen anwendung. ' _ Z. Jnnungen Anwendung. ; i Ç. 105. Kaufmänniſ<e Kaufmänniſche Corporationen unterltegen mcht unterliegen nicht den Vor- ſchriften chriſten dieſes Titels. Titel 711. VII. Gewerbegehülfen, Geſellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter. 1. I. Verhältniſſe der Geſellen, Gebülfen Gehülfen und Lehrxinge. 1. Im Lehrlinge. L au Allgemeinen. 5. $. 106. Die Feſtſcßung dxr Verhaltmffe zwichen dcn Feſtſeßung der Verhältniſſe zwiſchen den ſelbſtſtändigen Gewerbetreibendcn und_1brcn Gewerbetreibenden und ihren Geſellen, Gehülfen und Lehrlingen iſt ift Gegenſtand freier Yeberemkunft. . Uebereinkunft. : Zum Arbeiten an Sonn- und Feſttagen xft- vorbxhaltltch iſt vorbehaltlich der anderweitigen Vereinbarung in Dringltchkeitsfallen, Ntemand Dringlichkeitsfällen Niemand ver- fiicbtet. , p Z. flichtet. : Y $. 107. In Jn Ermangelung vertragsmäßiger' Beſummungen vertragsmäßiger Beſtimmungen ent- ſcheidet, inſofern die ſelbſtſtändigen Gewerbetrxtbendcn emxr jznung Gewerbetreibenden einer Jnnung angehören, das Jnnun s-Statut, Jnnungs-Statut, in qnderen Fgllen anderen Fällen aber, mg etchexn, ing eichem, wenn die Vorſchriften es des Statuts mcht ausretchen, nicht ausreichen, das gegenwärttgc Ge e .. . “€. gegenwärtige Geſeß. ; s 108. Die Ortspolizei-Behörde hat darauF darauf zu a<tem achten, daß „bet Beſchäftigun bei Beſchäftigung der Geſellen, Gchülfen Gehülfen und Lehrlmge gebuhrepde Ruck- ficht Lehrlinge gebührende Rü- \iht auf Gr undheit Geſundheit und Sittlichkeit genommen xmd dcn1emgen und denjenigen Lehr- lingen, welche des Schul- und Religions -Unterrt<ts - Unterrichts noch bedürfen, Zeit dazu gelaſſen Werde. ' " werde. i j Durch Ortsſtatut Ortsftatut 57) können dte die Geſellen, Gehulfcn Gehülfen oder ( . (g. 1 , | Lehrlinge oder einzelne Klaſſen:?“ dexſelbcn Scaſſens derſelben zum Beſuche der Jortbü- dunJSſchule Fortbil- dungsſhule des Orts und die Arbetts- yder Lebxberrn Arbeits- oder Lehrherrn zur Gewahrung Gewährung der, für dieſen Beſuch erforderlichen Zett verpfltchtet Zeit verpflichtet werden. , : . 109. Jeder Gewerbe-Unternehmer-tft Gewerbe-Unternehmer iſt verbunden, auf ſeme ſeine Koſten alle diejenigen Einrichtungen herzuſtellen und, und zu unterhalten, welche mit Rückficht *auf Nüekſiht auf die beſondere Beſchaffeyhcrt dcs Gewcxbe- bctriebcs Beſchaffenheit des Gewerbe- betriebes und der Betriebsſtätte Zu thupltchſtcr Betriebs8ſtätte zu thunlihſter Sicherung der Arbctter Arbeiter gegen Gefahr für Leben und Ge undhett Geſundheit nothwendig find., _ Z. ſind. i g. 110. Streitigkeiten der ſelbſtſtändxßxn Gewerbetrctbcndxn mzt Ee Gewerbetreibenden mit ihren Geſellen, Gchülfcn odcr Gehülfen oder Lehrlingen, te fie die ſie auf cht Yntrxtt, dte Fortſetzung den Antritt, die Fortſeßung oder Aufhebung des Arbcrts- Arbeits- oder Lehrverhaltmffch Lehrverhältniſſes, oder auf die gegenſeitigen Leiſtungen während der Dauer deſſelben beztehenz find, ſo1vcit beziehen, ſind, ſoweit für dieſe Angelegxnheiten Angelegenheiten beſondere Behörden beſtehen, ber bei dieſen zur Entſcheidun Entſcheidung zu brmgcn. ' „ bringen. i ; Inſoweit ſolche eſondere beſondere Behörden mcbt nicht beſtehen, cxfolgt Hre Entſcheidung durch erfolgt die Entſ@heidung dur die Ortspolizei-Behöxde, Ortspolizei-Behörde, ſofern mcht betde Thetle nicht beide Theile über die Beſchreitung des RcchtSwegcs unverſtanden find. . Rechtsweges einverſtanden ſind. / Gegen die Entſcheidung der Orerolizei-Behörde Ortspolizei-Behörde ſteht den Bthet- Bethei- ligten eine Berufung auf den Rechtsweg binnen zehn Tagen „praklu- fiviſcher präklu- ſiviſcher Friſt *offcn; offen; die vorläufige Vollſtreckung wrrd Vollſtre>ung wird aber hrerdurch hierdurch nicht aufgehalten. Y : s Insbeſondere: a) der Geſellen und Gehxtlfcn. „Z. Gehülfen. $. 111. Die eſellen Geſellen und Gehülfen find ſind verpflichtet, dem Arbeitgeher Achxung Arbeitgeber Achtung zu erweiſen und ſeinen Anordnun en „in Bezyg guf dte lhnen uber- Anordnungen in Bezug auf die ihnen Über- tragenen Arbeiten und auf die husltxhen Etnrtchtungcn häuslichen Einrichtungen Folge zu leiſten ,' leiſten; zu häuslichen Arbeiten find ſind ſie m<t verbqnden. nicht verbunden. 112. Das Verhältniß zwiſchen zwiſhen dem Arbettgeber Arbeitgeber und den (He- Ge- wenn nicht ein Anderes verabredet tft, iſt, ellen oder Ge ülen Gehülfen kann ſ h f , | a4 j vierzehn Tage vorher erklärte Ill??? eZne, jedeu1lelZ§tile frziftehende, uüniun auc weren. , . §. UZ. gVor fÖlblauf der vertragsmäßiJen Arbertszett xmd Ant A R A IGA uffündigung auſgelö|t werden. A K. 113. Vor Ablauf der S Arbeitszeit und ohne vorhergegangene Aufkündigung können. (Heerlen xmd Gehulfcn können Geſellen und Gehülfen ent- laſſen werden: 1) wenn ſie eines Diebſtahls, nner einer Veruntreuung, eines liederlichen Lebet1sjvandc1s„groben Lebenswandels, groben Ungehorſams oder beharr- licher Widerſpenſtigfeit Widerſpenſtigkeit fich ſchuldtg ma<cz1; \{uldig machen; 2) wenn ſte, ſie, der Ver- warnung ungeachtet, mit Feuer und Ltcht unvorfichttg umgehey; Licht unvorſichtig umgehen; 3) wenn fie fich Thätlichkciten odcr E'hxvcrlcßungen geßen ſie ſih Thätlichkeiten oder Ehrverleßungen gegen den Arbert- Arbeit- geber oder die Mitglieder ſeiner Famxlte zn S'chulden 0n_1men [affen Familie zu Schulden kommen laſſen ; 4) wenn fie ſie mit den Mit licdern dcr Janulte Mitgliedern der Familie des Arbcttgebers od_er Arbeitgebers oder mit ihren Mitarbeitern ver ächtigcn Um ang verdächtigen Umgang pflegen, oder ſon dix- ſelbcn ſonſt die- ſelben zum Böſen verleiten; 5) wenn te ſte zur Fortſeßtxng Fortſehung der rbett Arbeit unfähig geworden, oder mit emer einer ekelhaften Krankheit behaftet find., ſind. Inwiefern in den zu 5. gedachterz Fällen gedachten Fâllen dem Entlaffencn em Anſpruch Entlaſſenen ein Anſpru< auf Entſchädigung zuſtehe, iſt nach“ nach- dem Inhalt Jnhalt des Ver- änden die Bildung von Innungen Jnnungen auch bei einer ciner geringeren Zahl 1!*)ton Theilnehmcrn L Theilnehmern zu genehmigen, und zu geſtatten, geſtatten; daß dte die Gewerbe- tra s trags und mch nach den allgemeinen eſevlichen geſeßlichen Vorſchriften zu beurtheilen. JJ. 5s 114. &Die “Die Geſellen und I)ehülfen Gehülfen können die Arbeit vor Ab- Ab=-