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Die geſeylicheti geſeßlichen Vorſchriften, wel<e zur" welche zuk' Sicherung der Ein- leitung oder Erledigung des Verfahrens, einſchließlichdcs einſchließlich des Exe- cutionsVer-fahrens, dxn Perſonai-Arreft cutions-Verfahren8s, den Perſonal-Arreſt geſtatten (Sicherungs- Arrefi),_bleichn Unberubrt. Arreſt), bleiben ünberührt. Es gilt dies insbeſonderevon insbeſondere von den Vorſchrrftcn uber Vorſchriften über den Sicherungs=Arreft Sicherung®s-Arreſt gegen Nirötängehörige Nichtängehörige des Norddeutſ<en Norddeutſchen Bundes, zu dem Zwecke, den Gérichtsſtand gcgen dieſelbezi Gerichtsſtand gegen dieſelben zu be _runden begründen und die Vollſtreckung Vollſtre>ung der Urtheile in 1hr_Vermdgen ihr Vermögen zu ichern. ſichern. Die Abgg. L_asker Lasker und Windthorſt brachten den fol- genden Antrag em: Jer ZRZiYsstaégH i_vxllT beſxhließen: e_n . c eeenwurswiefolt u'acn:Dic_eeli„ ein: E S E L en ÿ. es Geſeßentwurfs wie folgt zu faſſen: Die geſeßliche Vorſchriften, welche den Perſonal-Arreft Zeftzattcſnſſum Perſonal-Arreſt E die ÉiLlZitéäZ zoder _Fortſeßuizg Erbiana oder Fortſeßung des Prozcßvcrfahrens, Prozeßverfahrens, oder die gefährdete Execution m in das Vermogcn Vermögen des Schuldners zu ſichern (Sicherungs-Arrcſt), (Sicherungs-Arreſt), blei- ben UZHcru _rt. R _> ___ ers r Reichenſy d T __ . „ re *gg. et _en erger un we en Tweſt : | le Abgg. Relchen)perger und Tweſten ſprachen ? en gegen die Vorlage der Kommrſfidn, dcr Kommiſſion, der Abg. Miiller Müller (Stettin) 9er Für die- e_lbe, worauf_ elbe, worauf der Geheime Ober-Juſtizrath [)x'. Dr. Pape, ſich fi<h über 1eVorlage außerte. Nxxchdemnoch ie Vorlage äußerte. Nachdemnoch der Abg. W a g n e r Wagner (Altenburg) und der Referent L eſ ſ 6 uber §.2__?_ei_pro<en Leſſe über $.2 SCINRGGen hatten, wurde das Amendement der Abg. LaSkcr Lasker und in_dt_horſi angenonnnen, Windthorſt angenommen, wodurch ſowohl die Vorlage der Kommrſſwn, Kommiſſion, als die des Buxidesrathes Bundesrathes beſeitigt ward. Die ZZ. $$. 3 und _4 _ 4 wurden ohne Debatte angenommen. Der Abg. Lasier mo_t_wrrte Lasker motivirte darauf ſeinen Antrag: als leZten lezten Paragraphen hmzuzufugen: hinzuzufügen: Das Geſeß Geſetz tritt in Kraft an dem nge, an- Tage, an. welchem es _durch dur das Bundes-Geſeßblatt verkündet wird. Das Haustrat dieſemAntrage Haus trat dieſem Antrage und alSdann alsdann dem ganzen GeſeZEesmkit großksrdMaonitätAbei. am_ a ann er *ntrag Genet E E am alsdann der Anträg des Abg. Sch'ul e-De'li (betreffrnd Schulze - Deli (betreffend die Beſchlagnqhme _ Beſchlagnahnte noch nicht verdientczr ArbeYY u_nd Dienſilöhne) zur DiSfu-ſfton. verbienter Arbeits: und Dienſtlöhne) zur: Diskuſſion. Es betheiligten ſi< daran die, ſi darän die Abgg. Leffe, _v. Bermtth,_Walde<, Vt“. Leſſe, v. Bernuth, Walde>, Dr. Friedenthal, von Blaiickenburg , Blan>enburg, Schulze (Deliyſ-iiy). (Delißſh). Das Haus trat der Re- ſolutxZn bet. G _ [un bei. 6 er zweite egenſiand der-Tagesordnun betra Gegenſtand der- Tages8ordnung betraf den Be- richt riht der )(. X. Kommiſſion iiber über den Geſeß-En?wurf Geſeß-Entwurf Les Abge- ordneten Schulze-Delißſch, Schulze-Delißſ{, betreffend die privatrechtliche Stellung der Erwerbs; imd Wirt 'W'afts-Genoffenſchciften. Erwerbs- und Wirthſchafts-Genoſſeiſchften. Der Praſident 3ng e Präſident zeigte an, daß außer den Bevollmächtigten zum Bundrsrai-he Bundesrathe der Geheime Ob'e'r-Negierngsrath Eck ‘Obéer-Regieruüngsrath' E> als Kommrffartus Kommiſſariùs den Verhandlungen beiwohnen Vérhandlungen beiwöhnen würde. Der Berichterſtatter 01“- Berichterſtattéx Dr. Becker (Dorttnund) (Dortmund) befürwortete den Aütrag 'der Komxmſſion': Antrag'der Kommiffion: Der Rei<stag woile beſrhließen: (Y_Y_JZſeyentJquÉ, _??xhre _esndH' dieffpr_ivatr_e<tli<e Reichstag wolle beſchließen: n SULNURE, ide Va E Stellung der =un „ir a-enoenacndie * zu-er__t)h_eilei1; _ P > f , ZUſtlmmnng ie emze-nen' aragraphen“ ‘der - Und LWirthſchafts-Genoſſenſchaften, die Quſtü in u eribeilen ug haften, die Zuſtimmnng le einzeinen Paragraphen wurden ohne Debatte" an e-' nommen,.zu Z. Debatte ange-" nommen, zu $. 9 ſprach derVorſißeüde der Vorſißende des Bundeskanzler-AnHts Bundesfanzler-Amts Wirkl. Geh. Rath Delbruck. „DUTY. Delbrü>k. Die Bd: 52, 53,59 53, 599 wurden mit den folgenden Amendemenfs Amendements der Abgg. ), we Löwe und Gen. angenommen: . angenommen : __ Der Nei<stag woile Reichstag wolle beſchließen: _1) In *. 1) Jn $. 52 als vorleßten Abſaß vorletzten Abſagz folgenden Saß emzufugen: pVis zUr Sag einzufügen : »Bis zur eendigung des im Vorſiehenden anÉeordneten Vorſtehenden S Verfahrens kommen un eacbtet ungeachtet der Auflöſung der “enoffrnſchaft, enoſſenſchaft, wie im Fglle Falle der „iquidation (Z. Liquidation ($. 49, Adſaiz ]) , Abſag 1), in Bezug auf _le Rechtsverhältniffe die Rechtsverhältniſſe der bisherigen Genoſſenſchafter i_mteremandcr, bisßherigen Genoſſenſchaſter untereinander, wie gegen Dritte, Dritte , die Vorſchriften des zweiten und dritten Abſchnit- tes dieſes Geſeßes Geſeyes zur anendung.« Anwendung« 2) In Z. $. 53 drm S_rhlußſaße dem Schlußſage des zwriteti Abſaizes zweiten Abſaßes folgende Worte Zinzuzufugrn: C »ohne daß gekundtgt gekündigt zu ſein braucht«. 3) Hinter . 59 99 als einen beſonderen Paragraphen folgende Beſtimmung aufzunehmen: »In _dem »Jn dem Vermögensſtande einer ſchon beſtehen- den Genoſ1enf<aft Genoſſenſchaft wird durch dür deren Eintragung in ‘in das Ge- noffenſchafts-Regiſier noſſenſchafts-Regiſter Nichts geän_dert.« »Ucbrigens geändert.« »Uebrigens iſt eine Ge- _11ck§)_Tſ_e_nſc_h;c_1_T_t_, _chéewdiechechte _emerchtpeingetragcnen Genoffen- det Blo Rechte P C A Aen Genoſfſen- « __ _ m n rn mmm m emZt i t ' ITJL'ZTWFZJL (LLM ZfUdſkZÜJ-ſ“ niht in Anſpruch nimmt, nicht genöthigt , 9 hi] ; ſlch fi gegenwärtige Gefes pu tellen. / genöthigt, fi unter das a * em arau a e ex; achdem darauf das Geſe im Gau on an eno 1 Ganzen angenom erfolgte der Schluß der Sißung um 2 UZr. g n men war, _ Frauen burg, Ubr. E __ Frauenburg, 25. Mai. Geſtern fand im iei en hieſigen die feierliche “Inthroniſgtion Inthroniſ ation des neu ernannter? Vſi?<onF-Z11T E B e Ermland, ])1', C]]60]. PhxllPP Cremenß, Dr. theol. Philipp Cremeng, ſtatt. Breme__n, 27. Bremen, 27, Mai. (.»?Z» ©Di- Beeidigung und Einführung des neuerwahlten neuerwählten Senators Gröning hat heute in öffent- licher Verſammlung des Senats und der Bürgerſchaft ſtatt- gefunÉen.chf - _éa en. _Dresden tatt- gen. _ Sachſen. Dresden, 27. Mai. Das «Dresd; »Dresd; publizirt das Finanz eſ;,ß eſeß auf die Jahre 1867701118168 1867 18s und 1869, vom 26 at 26. Mai 18 ſowie eine Verordnung betreffend die AUZfUhrung Ausführung des genannten Geſech. , S j gehalten. Die Erſte Kammer hat in der i ri “en de ' nder ihrigen den V, Uber die Reſultate des_ Verrinigungsverfalkreßs, beztiingziJ des NMÄKigungsverfaßre2s. beka Differenzen in den beiderſeitigen Beſchlüffen Beſchlüſſen über das Eiſ bahnzDekret, bahn-Dekret, entgegengenommen und iſt dabei den Anträgend“= Vere1ntgungZ-Dcputatidn Anträgen di, Bereinigungs-Deputation allenthalben beigetreten. _ Daſ,:[ér — Daſſelh: war auch auc in dcr ZWWM der LIO Kammer der Fall, die auch __oe dern la dèm Antrage der eremtguxigs-Deputation, Vereinigungs-Deputation, bezüglich des Much FILTUV'XWLZMFFUW, Mil E Mer eie Di bei etrct_cn eten iſt und weitere Deputationsl= i e u er te 1 eren M ei“: i derK'r'i ' : erlediÖzt __d_______ 5 , 3 g > imnalgeſcßvorlagen, Deputations ichte Uber die Differenzen, bezüglich der Krimi ledig 2A zen, bezüglich iminalgeſeßvörlagen, n er eutigcn Siyung der heutigen Sitzung der Erſten Kammer w der _detreffcndcn betreffenden Deputation _das Ergebniſ; das Ergebniß des VereiYirgdienY1 Vrrſahrens Vereinigunet Verfahrens in Beircff Betreff der Differenzpunkte in den Beſchluſs,; Beſchlüſſen beider Kammern hinſlchtllch hinſichtlich des Geſcy-Entwurfs, einiqe Abände- Geſeß-Entwurfs, einige Abände. rungen der Verfaffungs-Urfunde Verfaſſungs-Urkunde vom 4. September 1831 be; treffend , be: treffend, und des Gcſeiz-Entwurfs , Geſeß-Entwurfs, die Wahlen für den Land. tagzbrtrcffend , vorgxtragcn._ Land: tag betreffend, vorgetragen. Die Kammer hat mit 28 gegen. gegen 9 Stimme;) brſchlonen,__ der Z. Stimmen beſchloſſen ; bei $. 63 Nr. 13 der Verfaſſungs- Urkunde__fu_r dic zii wahlendcn Abgrordnetcn Verfaſſungs. Urkunde für die zu wählenden Abgeordneten des ländlichen Gruyddcnyes fur Grundbeſißes für die Erſte Kammer in Betreff der Wähl. bgrkeit barkeit den Unterſchied zwiſchen Rittergutsbeſißern und baucrlichen Beſißem bäuerlichen Beſißern fallen zu laſſen, aber als paſſiven Wahl. Wahl: cenſus den 25an _emes _Landgutes Beſiß eines Landgutes von 4000 Steuereinheiten feſtzuſtellen, fur für die S_timnibercchtigung Stimmberechtigung dagegen bei den Wahlen der vorhezclchneten vorbezeichneten Abgeordneten fiir für die Erſte _Kammer__ Kammer die Beſiizer Beſißer von Rittergütern ohne Rückſicht Rückficht auf ihre Große _ Größe und ohne Cen__ſus Cenſus ferner zuzulaffcn, zuzulaſſen, daneben aber die Veſißer Beſißer von Bauergutern Bauergütern mit 3000 Steuereinheiten Steuereinheitén in recht reht zu __ertheilen. ertheilen. Für-die von der Zweiten Kammer be [ . beſ<lo\, ſene Abanderung_v011__§. 75der Verfaſſungsurkundc, rvſYckzoeſr Abänderung von Beſiimmungxn uber $. 75 der Verfaſſungsurkunde , meld von Beſtimmungen über Beurlaubung von zu Landtags.. Landtags: abgeordneten grwghlien gewählten Beamten handelt, handelt , ſtimmten von voù 37 anweſenden Mitgliedern nur 24. die Abänderung der Verfaſ- Verfaſ. ſung iſt mxthm _mcbt mithin niht angenommen. _ Nachdrm __ Nachdem die Zwertr Zweite Kammer heute 11 Uhr Vormit- Vormit tags zu einer geheimen Srkung „verſammelt, Sizung/ verſammelt. geweſen, trat ſie ſi Mittags gegen_1 gegen 1 Uhr zu einer öffentlichen SiyUng zuſammen. Zuerſi Sißung zuſammen, Zuerſt trat die Kammer auf Vorſchlag der betr. Deputation naY__.ci_ne_r__f._r_ir_-zcn „Yengtc egen ] U Furzen Debatte gegen 1. Stimme „dem Beſchluſſejder Er rn dem. Beſchkuſſe der Erſtén Kammer bet, rme etitjondes Or. bei, eine Petition des Dr. Schulz in Hausdorf auf Aufhebung der die freie Verfü ung iiber Verfügung über das Grundeigen- thum auf auf’ dem platten Lande ver indernden Geſeße verhindernden Géeſeße und Ver- ordnungen all_f ſicb beruhen auf ſi< béruhen zu laſſen. ierau ritt Hierauf {ritt man zur Wahl _dreier Mitgkieder dreier Mikäliéder für die zur dr?initivxnſYkédaction dition VbaA der Kriniinaldorlagen mederzuſeßende Kriminalvorlagen niederzuſeßende Kommiſſion. - Die Regierung hat Mit mit den Kammern die Kontrahi- dereinbart, vereinbart, wovon 173 174 Millionen auf. Eiſenbahn- und“ 12 Mil lionen auf Ei enba n- u d ' > '- lionerx auf Caſertienbauten _vcrwendet ſwerdYn folklenéLYlile Y_Y_MYFU ſ__1_)_[_l_e1150b1s_ „zr; OZZY“ Miilionen Caſernenbauten verwendet veWdek ſollen. Dic ane! E T A L Millionen auf 25 Thaler, drei _ un [ ionen au 1 ' " ' dréi i unf Millionen auf YZF) THEY- kaufen. 1 ie Übri u je 300 Thlr (aufen f 00 100 und die ubrigen _ a o_n. arlsruhe,.26.Mai. übrigen Waden. Karlsruhe, 26. Mai. Die »Karlsru er citun ſchreidt: »Karl8ruher Qeitun ſchreibt : Die »K011ſtanz.Ztg.a » Konſtanz. JZtg.« vom 20. d. M. brachte Lie DYMWFÉ, v Nachridi, daß die Kdnferenz Konferenz badiſcher und ſchweizeriſcher Bevollmächtigter zur Anknupfung Anknüpfung von Unierhandlungeii über Unkerhändlungen Über die Anſchlußwer- einandergcgangcnſei. SichermVernehmcnna wares'edo ni t Anſchlußver- einander gegangen ſei. Sicherm Vernehmen nach war es jedo nit beabſichtigt, in Konſtanz wegen des Anſ<luſſes Yner Roximncsbhorcili- Konſtaxizer Anſchlu}ſes Gee E Konſtanzer Bahn zit_unterhandeln,ſondern cs wurdcgewiinſrht, zuunterhandeln, ſondern es wurde gewünſcht, daß man Uher verſchirdenr Uber verſchiedene andere Eiſenbahn =Verbindungen - Verbindungen in einer freien__Unverbm__d11<en freien Unverbindlichen Weiſe in einen Meinungsaustauſch em_tre_tcn 1_nogc,_da fur eintreten möge, da für Baden und die Schweiz noch Anſchlüſſe möglich ſind, welche unter Umſtänden für beide Länder von Vortheil ſem konnen.__ ſein fönnen. Solche _Eiſenbahn-Verbindungen ſind Eiſenbahn-Verbindungen find denn auch nach verſchiedenen Richtungen bei der Konferenz in Anregung gebracht worden , und werden dieſe Gegenſtand wei- terer Verhandlungen ſem, ſein, bei welchen erſt beſtimmtere Vor- ſchlage ſchläge gemacht werden ſollen. Getrennt von diefén dieſen Verhand- lungen iſt ift der Abſchluß eines Vertrags über Über die Romanshorn- Romans8horn- Konſtanzer Baby Bahn in Ausſicht genommen worden, und ſteht zu erwarten , erwarten, daß in beiden Beziehungen die in Konſtanz ſtatt- gefundene Konicreyz Konferenz nicht ohne Reſultat bleiben werde. » Al_s — Als Mitglieder des landſtändiſchen AuZſchuffes Ausſchuſſes wurden ſ. \. Z. gewahlt, gewählt; von der erſten Kammer die Kämmer dié Herren von Rüdt/ Drunig RÜdt, Dennig und Artaria; Artaria ; von der ‘der zweiten Kafnmer Kammer die Hildebrandt, Kirsnrr, Kirsner, Eckhard, Lamel), Friederich, Lamey, &Griederich, Kuſel. R _Bayern. Muncßen, ° Vayern. München, 26. Mai. Das heute erſchienene » e terungsblatta enthalt nachſtehendeKön'igli'cheP'roclamation: K" _ »Regierungsblatt« enthält nächſtehende Königliche Proclamation: U n M_em Mein Volk! Heute vor fünfzig Jahren hat Bayerns Bayeriis erſter onög, Meanrgroßvgter dnig: Mein Urgroßvater Max Joſeph ]., 1., dem Lande die Verfaſſung gcgc M. gegeben. Die Grundſqße,_auf_1vcl<cn Grundſäße, auf welchen dieſes Staatsgrundgeſeß ruht- fitid ruht, ſind ſeit ]cnem_ denkwurdtgcn jenem denkwürdigen Tage in ungeſchmälerter Geltung ge- blieben, und die Segnungen der Verfaſſung haben das feſte Band- Band, Herren 68, - Geſtern haben beide Kammern Aben ſiYungen ab- ; ſißungen ah- 5 welches Fürſt und Volk in Bayern ſeit Jahrhrmderten umſchlingt- * Jahrhunderten umſhlingt/ enger und herzlicher _gcknüpft. _ _ __ ' geknüpft. F G Stolzes iſt es, das Mich, Mich; Bayerns Konth d am heutigen Tage erfüllt. Treu dem'Vorbilde Tréèu ‘dem Vorbilde Meiner erlauchten h Ah die Wahlkörperſchaſt aufzunchmcn aufzunehmen und ihnen das Mitſtimm- “ Mitſtimm: | rung einer vierprozentigen Anleihe von 20 Millionen Thalern , . F hältniſſe der Bahn Konſtanz-Romanshorn Konſtanz-Romans8horn ohne Reſultat aus- * _ | ein neues Polizeigeſey aitsgearbeitct. Polizeigeſeß ausgearbeitet. 2169 Das beſeligendc beſeligende Gefühl freudigen . 2 nen, Werde auch Ich werde au<h J< das Banner. Banner der Vckfxlſſung hoch haltxn, unt_er Verfaſſung hoh halten, unter deren ſ<1rmendem ſhirmendem Dache die Macht und dre die Wohlfahrt Meines elxebten geliebten Landes immer kräftiger erblühen möge: denn MLM hoxhſtcs _luck Mein höchſtes GlÜ> finde Ich Jh in dem Glücks Glüe Meines Volkes. S<l0ß„Bckgt Schloß Berg, 26. Mar Mai 1868. Ludwig. . Ferner hat der Konig König das nachſtehende nachſichende Handſchreiben an das Miniſterium erichtct: geribtet : »Mit dem 26. 3 ai [. Mai l. J. beſteht die bayeriſche Staatsverfaſſung ein halbes Jahrhundert. Aus dieſem Y_nlaſſe Anlaſſe und beſeelt von dem Wunſche; Wunſche, die de< dur die Verfaſſung begrundctcn begründeten Kammern des Land. Land- tages ZU kbkl'U- ÜUdc I> zu ehren, finde Jh Mich bewogexi, bewogen, den beiden derzeitigen erſten räfidenten derſelben_ räſidenten derſelben , als den Repraſezitantcn Repräſentanten dieſer ſtaatsrechtlich bo>Wi<tigM Körperichaß, Ordens-Auszetchnungen ho<witigen Körperſchaft, Ordens-Auszeichnungen zu verleihen, und war: a) dem erſten Prafidentcn Präſidenten der Kammer der Reichsräthe, Franz Freiherrn Ereiherrn von Stauffenberg, das Großkreuz (des des Verdienſtordens vom heiligen Michael - 5) — b) dem ]. 1. Präſidenten der Kammer der Abgeord. Abgeord- neten 91“. Dr. Joſeph Pözl, das Komthurkre'rtz dcs VerdienftOrdms Komthurkreüz des Verdienſt-Ordens der bayeriſchen Krone. Dieſe Ordens-Auszetchnungen find Ordens-Auszeichnungen ſind beiden Kammer- Präſidenten am Tage der Verfaſſungsfcier Verfäſſungsfeier unter dem AusdruckeMciner Ausdrucke Meiner wohlwollenden Geſmnungen Geſinnungen zuzuſtellen. S<loß Schloß Berg, den 20. Mai 1868. Ludwig.: _ _ _ , - Ludwig.« i j / | i Heute iſt von 9 Uhr früh bis Nachmittags 3 Uhr im Sißun Sſaale Sißungßsſaale der Kammer der Abgeordneten das Original der Verfa ungs-Urkunde Verfaſſungs-Urkunde ausgeſtellt. - Das neueſte Verordnunnglatt Verordnungsblatt des KriegSminiſteriums Kriegs8miniſteriums bringt eine Anzahl von Penſionirungen, Verſeyun en, Penſfionirungen, Verſeßungen, Ernen- nungen und Beförderungen von u_nd“ und zu Stabsof “zieren, Stabs8ofſizieren, die zuin zum. Theil mit der neuen Organiſation der Armee im Zuſam- ZJuſam- menhange ſtehen. “ _ _ _ _Der | 8 : — Der Ausſchuß der Kammer der Reichsräthe hat auch die Verathung Berathung des zweiten Buchs des Civilprozeffes Civilprozeſſes beendet und deſſen Beſchlüffe Beſchlüſſe werden ſofort dem Ausſchuß der Kammer der Abgeordneten zugehen, ſo daß letzterer leßterer in nächſter Zeit ſeine *Siyungen Sizungen wieder aufnehmen kann. Oeſterreick). Wien , Deſterreich. Wien, 27. Mai. Das Abgeordnetenhaus Abgeordnetenhgus hat heute die ‘die Geſeßvorlagen, betreffend die Regelung der Eiſen- bahntarife und die Organiſirung der Handels- Handel8- und Gewerbe- kammern, angenommen. _ / Die Debatte über das Finanzgeſcy wird Mittwoch Mitktrwoh nach Pfingſten beginnen. _ __ i i Der Vice-Biirgermeiſter Vice-Bürgermeiſter von Wien, Dr. v. Bergmuller, Bergmüller, iſt am 25. d. Mis. geſtorben; Mts. geſtorben ; er hat" hat ſeit dem Jahre 1848 die Geſchäfte des Magiſtrats geleitet. _ _ : j Peſth, 26. Mai. In der heutigen Sitzung Sißung der Deputirten- Tafel wurde der Geſeyentwurf iiber das, _St_aatsbrirgerthixm ‘der Geſeßentwurf über das Staatsbürgerthum eingebracht Und und die Vorlage Über über die nordöſtlichen Eiſenbahn- Eijenbahn- Linien angenommen. “ _ -- i 27. Mai. In der heutigen Sißung der_ der Deputirten- Tafel beantragte das Central-Comité, in dem unt d_cm__Zo_[l- mit dem Zoll- Verein abgeſchloffenen abgeſchloſſenen Handelsvertrag folgenden Ma eſtatstitel MajeſtätStitel Play greifen zu laſſen: „Kaiſer »Kaiſer von Oeſterreich u_n_ Oeſterreih und Apoſto- liſcher König von Ungarn.« Von Seiten des Miniſteriums wurde eine definitive Löſung Löfung der Titularfrage zugeſagt. Großbritannien und Irland. Jrland. London, 26. Mai. Dcr Der Kronprinz von Dänemark 1| iſt geſtern Nachmrttag Nachmittag zum Beſuche des Prinzen von Wales m in Marlborough Houſe eingetroffen. _ _ _ : / : In der heutigen Siyuug Sißung des Unterhayſ e_s Unterhauſes zeigte Graf Mayo im Nameu Namen der Regierung an, daß die iriſche Re- formbiHl for erhe G Donnerſtag iiber über 14 Tage zur Verhandlung kom- men wer e. Frankreich. werde. Frankrei. Paris, 26. Mai. Jm Staatsrathe wird Truppentheile mit den durch die neue Handfeuerwaffe nöthig gewordener) gewordenen veränderten taktiſchen Uebungen vertraut zu machen, iſt iſ angeordnet worden, daß das Lager von Chalons vom 1. Mai bis 15. Juli von vier Diviſionen , Diviſionen, und vom _]5._ 15. Juli bis ]. Oktober 1, Oftober von vier anderen-Diviſt'qnen, anderen: Diviſionen, mithin 1m_Ganzen im Ganzen von acht Diviſionen zu beſuchen ſei. Auf dieſe Weiſe ſollen ſämmtliche Armeekorps einen ſommerlichen Uebungskurſtzs Uebungskurſus von 16 23 je 25 Monat durchmachen, durhmachen, da derſelbe Wechſel auch fur für das Lager von St. Maur,“ Maur, von Mgrſcille Marſeille und Lannemezan (Hoch- Pyrenäen) pyrenäen) in Ausſicht Ausficht genommen worden iſt, _ _ _ iſt. | 27. Mai. Nach Na einer Note des geſtrigen »Moniteuree Mit »Moniteur« hält die Regierung es nicht für opporiun, _das ne_u_e Preßgeſcß opportun, das neue Preßgeſeß mittelſt eines Specialdekrets fiir für Algerien zu publiziren. Rumänien. Bukar eſt , Numánien. Bukareſt, 27. _Mai. Mai. Die Deputirten- kammer hat das vom Senate bereits genehnngte Grſrß at)- genehmigte Geſe an- genommen, wonach Cerealien aus dem AuZlandc Auslande zollfrei m in die Donauhäfen eingeführt eingéführt werden dürfen. - _ Nuſzlaud : NMußland und Polen. St. Petersburg, 23. Mai. Die Tarif-Kommiſſion beim Reichsrathe, _unter General unter Gencral Tſchewkin's Vorſiß, hat ihre Arbeiten beendigt. Dieſelben werden .- Um ſämmtliche dem_Rei<srath ,am \ſämmilliche dem Reichsrath .am 27. d. M._zur Beſchlußfaſſung. über M. zur Beſchlußfaſſung Über die Tgrtffragrvorgelxgt- dcr ſrmerſeits Tariffrage vorgelegt, der ſeinerſeits bis zum Eintritt der Ferien zeit entſcheiden wird. S<Weden Schweden und Norwegen. Stockholm., Stockholm, 23. Mai. Geſtern Abrnd Abend um 74.- 7# Uhr iſt iſ der König mit einem E tra- zuge_ Extra- zuge von hier nach nah Schonen _abgereiſt. - abgereiſt, — Mit demſelben uge Zuge verließen der Herzog und die Herzogin von Oſtgothland die Hauptſtadx. _ - Fur Hauptſtadt. — Für die Dauer der Abweſenheit .des Königs iſt unter dem _Vorfiye _ Vorſiße des Juſtizimniſiers, Juſtizminiſters, Freiherrn de Geer, eine Ixiterims-Regierung Interims-Regierung ernannt worden, beſtehend aus den Staats- rathcn räthen von Platen, von Ehrenheim und Lagerſtrale. ' _ Dänemark. : __Dánemark. Kopenhagen, 25. Mai. Der neue roß- britanmſche großs britanniſche Geſandte, Charles Wyke, iſt W yke, iſ hier eingetro en. eingetroffen. _ Amerika. _Waſhington, Waſhington, 27. Mai. Der zweite und dritte Ankiageartikcl Anklageartikel gegen den Präſidenten Johnſon , Johnſon, betreffs welcher,_wie welcher, wie geſtern telegraphiſch gemeldet, Freiſprechung Freiſprehung erfolgte, beſchuldigteir beſchuldigten denſelben, _dcn den General-Major Thomas in unge- ſeßlicher Weiſe zum Kriegsnnnifter Kriegsminiſter ernannt und damit gegen das Aemterbeſeßuugsrecht Aemterbeſezungsreht gehandelt zu haben. Zugleich wird ihm darin der Vorwurf gemacht, er “arbeite ‘arbeite auf die Verleßun'g Verleßurig der Conſtitution hin. - Em .Kabel-Telegramm — Ein Kabel-Telegramm aus Reuters Office meldet: Stan : t_on - ton hat ſeine Enilaffuxig ein ereicht. Entlaſſung eingereiht. General Thomas wird die Steile Stelle des Kriegsmmiſter interimiſiiſch Kriegsminiſters interimiſtiſch verſehen. Telcgraphiſchc Telegraphiſche Depeſchen aus aus. dem Wolff'ſcben Telegrapbcn-Büreau. Wolff’ ſchen Telegrapben - Büreau. Paris, Donnerſtag, 28. Mai,_Morgens. Mai, Morgens. Der »Moniteura veröffentiicht »Moniteur« veröffentlicht zwei Briefe des Erzbiſchofs von Algier und des Kriegsmmiſters KriegSminiſters Marſchalls Riel , Niel, beide vom 22. d. M. Der Erzbiſchof erklart erklärt , keiner der von ihm aufgenommenen Araber feizwangsweiſe getaiiftworden. ſei zwang®weiſe getauft worden. Die volle Freiheit bleibe denſelben gewahrt. _Er, Er, der Biſchof fordere dagegen, daß man ſeine Rechte achte und Und ihm geſtatte, fiir Warſxn, für Waiſen, Wittwen, Greiſe und Kranke Aſyle zu öffnen. Der Kriegsmmiſter Kriegsminiſter erwidert: Er ſei glücklich, glü>lich, zu konſtanten, konſtatiren, daß der Zunft Zwiſt zwiſchen dem Erzbiſchof unddem und dem General - Gouverneur auf einem Mißverſtändniſſe beruhe. Allerdings miiffe _den müſſe den Arabern die volle Gewiſſensfreiheit ge- wahrt bleiben. Die Regierung h_abe habe ihrerſeits niemals daran gedacht, die biſchöflichen _Rechte einſchränken Rechte einſhränken. zu wollen. Sie [aſe laſſe dem Erzbiſchoſe Erzbiſchofe freien Spielraum für die AusdehnunZ un nung und Verbeſſerung ſeiner Aſyle, und woklc wolle ihm iiberdies überdies da Recht einräumen, auf ſolchen Punkten, wo die Eingeborenen es fordern, neue Aſyle zu gründen, unter der Bedingung, daß die vorgängige Genehmigung der Behörde eingeholt, und die für derartige Anſtalten in Frankreich Frankreih geltenden Geſeize Geſeße und Regeln beobachtet werden. Der Miniſter dankt ſchließlich dem Er biſchofc fiir Erzbiſchofe für den verſöhnlichen Geiſt, mit welchem leßterer dieZeM diefem bedauerlichen Meinungsſtreite ein End? gemachx Ende gemacht habe. NeichStags Reichstags - Angelegenheiten. Berlin, 28. Mai. In der geſtrigen Sißung des Reichs- Rei < $- tags des Norddeutſchen Norddeutſhen Bundes äußerte ſich der käfi- Präſi- dent des Bundes-Kanzleramts D elbrück iiber Delbrü > über die von A. ern- ftein Bern- ſtein eingereichte Petition wie folgt: _ Es iſt wothiemand wohl Niemand in dieſem Saale , Saale, der mit den Ge- ſichtspunkten , ſihtspunkten, welche Ihr Jhr Herr Referent ſo eben vorgetr__age_n vorgetragen hat, und mit den Anträgen Ihrer Jhrer Kommiſſion vollſtandig ſympathiſire. voUſtändig \ympathiſire. Es handelt ſich ſi<h um ein Phänomen, wie es ſeit Jahrtauſenden nicht dageweſen iſt und vielleicht in Iahrtau_ſen- Jahrtauſen- den nicht wiederkommen wird ,' wird; es handelt ſich ſi< um em ein Phäno- men, welches eine große wiſſenſchaftliche Aqueute _dcrſpricht, Ausbeute verſpricht, eine Ausbeute, von welcher man ſich ſi< um ſd ſo größere Vor- BVor- ſtellungen machen mag, als dieſe Ausveute Ausbeute vielſeitig iſt und das Gebiet nicht vouſtändig iiberſehen niht vollſtändig überſehen werden kann. knüpft ſich : fnüpft ſi< daran natürlich natürli< der nationale Geda11kc,__daß dcr Norddeutſche Gedanke, daß der Norddeutſhe Bund bei Beobachtung dieſes _ Phanomeris Phänomens nicht zurückbleiben ſoll , ſoll, wenn andere _Natidnen dafur Nationen _ dafür Expeditionen ausgerüſtet haben. haben, Je lebendiger dirſe dieſe Sympa- thien ſein mögen, um ſo weniger denkbar iſt die Aixfgabe, Aufgabe, wenn man der Frage mit dem Maßſtabe cincr x_twas nuchter- einer etwas nüchter- nen Wirklichkeit näher treten ſoll. _Ich Jch habe zgnachſt zunächſt daran zu erinnern _.ich —. ih thue das, ohne eme Kompetenzemrede eine Kompetenzeinrede daran knüpfen zu wollen, -- daß zu den Aufgaben _des des Norddeutſchen. Bundes dergleichen wiffe11ſ<aftli<e wiſſenſchaftliche Fragen nicht gehören, daſ; gehören , daß die Anſteliung Anſtellung aſtronomiſcher Beobachtungen m<t nicht zu den1emgen denjenigen Gegenſtänden gehört , gehört, die durch die Bundesverfaſſung der Be- aufſichtigung aufſihtigung oder (Heſeßgebung Geſeßzgebung des __ Bundes unterworfen ſind. Es erklärt ſich daraus, ſi<h daraus , daß fur für den _Bund Bund die Sqche Sache ganz neu war, als fie ſie hier durch die jeyt jeßt vorliegende Petition ur Sprache gebracht wurde. Sie werden ſich ſi< um ſo weniger arüber wundern, als Sie aus aus. dem Vortrag des Herrn Re- 2712 * 271% ®