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gene neue Paragraph, der zwiſchen die §§.5 $$.5 und6 einzuſchalten ſein wurdc, 1ſt _em würde, iſ ein ſolcher, deſſtn deſſen Annahme nach meiner Anſicht auf d1e C111ſ<l1cßunge11 dcs VUndesraths die Entſchließungen des Bundesraths in Beziehung auf die An- nahme dcs vorl1cge11dſcn (Heſcch des vorliegenden Geſeßes keinen Einfluß ausiiben ausüben wird und gegen den 111) 111111) dcßhalb 11i<t ich mich deshalb nicht zu erklären habe. In den Vorſchlagen Vorſchlägen des Hexxn Herrn Abgeordneten für Wics- [301101 baden zu Z. $. 6 glaube 1< memerſctts ih meinerſeits nur eine Verbeſſerung des I. () ſehet, ÿ. 6 ſehen zu können. . Ich101111119nu111<ließli<a11fdcn vorbehalte11c11§.2. In Vc- z1ch1mg Ich komme nun ſc{hließli< auf 011,01 den vorbehaltenen $. 2. Jn Be- ziehung auf dieſen Paragraphen glaube ich ſ>o11icßt bcſti111n1taus- 1111615611 zu- konnen, ſchon icht beſtimmt aus- ſprechen zu können, daß 1110 verbündetenRegierungen entſ<icden die verbündeten Regierungen entſchieden Bedenken Frage:) wxrden, d1eſen tragen werden, dieſen Paragraphen gutzuheißcn. gutzuheißen. Es [Zandelt ſlch Oki d1eſem handelt ſich bei dieſem Paragraphen einmal um die Ver- andcrnngen änderungen von Gcſcßgcbunch Geſeßgebungen in denjenigen Bundesſtaaten, welche 1310 Zwangszund Bannrechtc die Zwangs- und Bannrechte , ſei es aklgemcin allgemcin aufgeho- ben, ſet ſei es fur 061091101: für ablösbar erklärt haben , haben, alſo um Aenderungen, welche durch „d1eſcn dieſen Paragraphen in die betreffenden Geſeß- gcbungxn 'h1111'111qctmgcn Werden könnten,“ gebungen hineingetragen werden könnten; zu einer Acndernng dcrbezug11<e11Écſeßgebyngm ciner Aenderung der bezüglichen Geſeßgebungen würden die bctheiligten betheiligten Regie- rungen („161111151 entfchltcßen ſi nicht entſchließen können. Es handelt ſich ſih aber auch ferner bc1 d1cfcn Paragrqphen bci dieſen Paragraphen darum, die Zwangs- und Bann- rc<te_ rechte da mtfzttheben, bez1ehu11gsweiſc aufzuheben, beziehung8weiſe für ablösbar zu erklären, wo ſte noch ſie no<h beſtehen und dabei zugleich die Regulirung der ganzen Frage O_er Lgndesgeſeßgebu11g der Landesgeſeßgebung zu überlaſſen. Ich Jch glaube mcht, nicht, daß es ſ1,< 1166161111pt e111pf11'hlt ſih überhaupt empfiehlt , 111 Bundesgeſeßen in Bunde8geſeßen der- gleichen allgcmcmc Soße allgemeine Säße auszuſprechen, die crſt erſt durch die Lan- des =*Gcſengcb1tng_konkrct - Geſeßgebung konkret werden können , während man doch gar kcme 631111111118 "dafür _ hat , keine Garantie dafür hat, daß die Faktoren der Landes- Geſcßgchng ſ1ch uber eme Außführung Geſehgebung ſi< Über cine Ausführung des hier beſchloſ- ſenen allgcnzcmxn Sayes Überhaupt allgemeinen Saßes überhaupt verſtändigen wcrden, 1,111d nan1entl1< uber eme A1tsf1'ihrung', werden, und namentlih über eine Ausführung, wie man ſie fie etwa hier ſtch angemeſm ſich angemeſſen denkt. Es„konzmt Es kommt in dem vorliegenden Falle dazu, paß daß cs ſ1< 11,11 Vcrhaltzuffe handelt, ſi< um Verhältniſſe handelt , deren Umfang ſich 3111 Zett zur Zeit gar mch't uberſehen laßt, nicht überſehen läßt, ſich nicht Überſehen überſehen läßt von Sexten Seiten der Regterung Regierung , und ſich ſih nicht Überſehen überſehen läßt von Sexten „dcs Re1<stages. Ich Seiten des Reichstages. Jch habe alſo in Vezie ung Beziehung auf den I. ÿ. 2 kemen keinen Anſtand zu nehmen, nehmen , zu erklären , aſ; daß ſeine An- nahme dle Zuſtmunung „der die Zuſtimmung der verbündeten Regierungen zu dem vorleegcnden Geſeßc vorliegenden Geſetze zu elner einer Unmöglichkeit machen würde. " -- Das »Amtsblatt der Norddeutſchen o verwaltun « Nr Poſtverwaltung« Nr. 36 ent- haltGc11eral-Ve1fügunge11 vv11115.J1111i186ZJZbci1reffcnd hält General-Verfügungen von 15. Juni 1868, betreffend die 5Hereinfachun- Vereinfachun- gen 111 in der Kartirung der Karttryng dcr,ordmaircn Fahrpoſtgcgcnſtände ordinairen Fahrpoſtgegenſtände in dem Fracht- kart_c1nve<ſcl zjv1ſ<en E1ſcnbahn-Poftanſtaltcn kartenwechſel zwiſchen Eiſenbahn-Poſtanſtalten des Norddeutſchen POK- geb1ets; d1e Poſt- gebiets; die Verwahrung der kleinen ordinaircn ordinairen Packete im Eiſenbahn- Pyſtverkehr, Poſtverkehr; den Wegfall des Kopirens der ordinaircn Frachtkartcn (31:1, dezt großeren Ecſcnbghn-Poftanſialtcn ,' ordinairen Frachtkarten bei den größeren Eiſenbahn-Poſtanſtalten; das ſpezielle Verleſen dcr MYZFWLZZYYZ („2,1.Ftſcßbjahdn-Poftverkchr, der ordinairen Packete im Eiſenbahn-Poſtverkehr; die Berückfichtigung Berückſichtigung der > 1 e er er verein ' " Jahrpoft WYftäZde-d fachtcn zollamtlichen Verhältniſſe bei der vereinfachten Kartirung ordmauer ' 12 r. 5 cr ordinairer Fahrpoſt P, — Die Nr. 25 der «Annalen der Landwirtlſ at Landwirthſchaft in den Köni li Prequßtſchcn Stagtcna xnthält Königli Preußiſchen Staaten« enthält folgende AufſéZßcehuf Beſchaffenheitng ruſnſchm Landwzxtlſckaxt und Aufſäße 4, Beſchefenheit der ruſſiſchen Landwirthſcaft Und des Bodens 1111 im Centrum des Reiches („Gouernemcnt Ula). (Gouvernement Tula). Von v. Falkcn-Plachccki. Falken - Plache>i. — Allgemeines UbchBoden, Pflatxzcnbau über Boden, Pflanzenbau und Viehzucht. - Das Gut Scrgiewsk. “ Our Sc1dcnbaufragc. Sergiewsf. — Zur Seidenbaufrage. (Neue Beiträge von Prof, Prof. F. Haberlandt. Die Zuſammenſeßung dcr Maulbeerblätiter. Studien von Peligot.) &Fortſezung. — Eine neue Roçg nkrankheit. — Eine bisher unbekannte H 2E — Nr. 12 des » Centralblatts der Abgaben-, Gewerbe- und Handels-Geſeßgebung und Verwa tung« in den König- lich preußiſchen Staaten (vom 6. Juni 1868) hat folgenden Jnhalt : Cirkular- Berfügung des Königlichen Finanz-Miniſteriums, den Wegfall der Penſions-Beiträge betreffend, vom 14. April 1868. — ndirckte Steuern : „Abgaben vom Verkehr mit dem Auslande (Zoll- und Uebergangs-Abgaben) : (91.) Cirkular-Verfügung des Königl. Finanz- Miniſteriums, die Befugniß des E ſächſiſchen Nebenzollamt [. Groß-Schönau betreffend, vom 8. Apri S a Cirkular-Verfügung Ç j ) ie Ausführung des am 9. März d. J. mit Oeſterreich abgeſchloſſenen Zoll- M Handels-Ver- trags hinſichtlih der Zollbefreiungen und Zollermäßigungen betref- fend, vom 23. Mai 1868; (93.) Zuſammenſtellung der zu Folge des Handels- und Dollvertrages mit Oeſterreih vom 9. März d. J. mit dem 1, Juni d. J. 1868 eintretenden Aenderungen des Zollvereins- Tarifs) (94.) Cirkular-Verfügung des Königlichen Finanz-Miniſteriums, den nämlichen Gegenſtand betreffend, vom 27. Mai 1868. — Com- munications-Abgaben: (95.) Verfügung der Königlichen Miniſterien der Finanzen und für Handel 2c, die Anlage von Uebergängen über Chauſſeegräben betreffend, A E März 1868. — J. Salz-Abgabe: 1 Verfügung de niglichen Finanz - Miniſteriums, die On der Königlich ſächſiſchen teucrämter S icteA, Werdau au Kirſchberg zur Erledigung von Begleitſcheinen, über Salz be- Send! vom 4. April 1868; (97.) Cirkular-Verfügung des Königl nan Miniſteriums, die Ausfertigung von Begleitſcheinen über in- ändiſches Salz betreffend, vom 6. April 1868. — Perſonal-Chro- nik: B. Verwaltu indi | L l der Stellenbeſezung. - der indirekten Steuern : 1) Veränderungen in Statiſtiſche Nachrichten. Statiſtik der Anwalte und Notare. (Na (Nach einer in Filde- brands Hilde brand's Jahrb. 171. VI. J. 1. I. Bd. „Heft Heft 2 und 3 enthaltYwn uſanZnen- 1606111kexkijnlrxéiltleß'uZtYéotJn Frbcuxen Waren enthaltenen Sine ſtellung von Dr. H. Df, In Preußen waren im Jahre Sire 1865 are or an en a ' YOTM "96111 d11,149 Einohncr. , uf emen 1696 Rechtsanwalte und Notare vorhanden, auf eincn Anwalt oder 0 are 30) _e ie roy. Keftfalcn auf 7793 Einwo ner ei1cn und 61er !JYYZYKVZJl ſerléts'fBF 11,17 0CHER (a,11f E Le i Lat otare zählte die Prov. Weſtfalen (auf 7,793 Einwohner einen) und per D El F e din (auf 8,199 (51in1101)an c)inen), .“ eren au inWo ner eincn u1d * (aufF4,7Z3ſ§Sunvohcth1-xrt ci,1cn).,d h ) 1 Pommern 11 c erxei ra E N en Schleſien (auf 14, inwohner cinen) und Po E on Ce: j : ‘ / M M n Oeſterrei raf in cn den Ländern dicscits dcr Leit a “ diesſeits der Leitha im Jahre 1866 (1563 Advokatqn Advokaten und Notare) auf je„ n 12,259 EianohIFej; e1n_ Advykat odcr Cine ein Advokat oder Notar, m in den Ländern jenſeits der Leitha auf je 4,639,E„1nwohncr cm Advpkat. 4,639 Einwohner cin Advokat. Das Verhältniß in den einzelnen öft„errcx<1ſ<en öſterreichiſchen Ländern wetcht erheblich weicht erhebli< vom Durchſchnitt ab,“ tm Kuſie_nland 1o111mt ſ<qn ayf ab; 1m Küſtenland kommt hon auf 5,686 Eimvohncr, Einwohner, in Oeſterreich u. d. E. guf auf 6,569 Emwohner, m T1rol Einwohner, in Tirol und Vorarlberg auf 6,745 Einwohner, m Galtzien in Galizien dagegen cxſt 011f erſt auf 22,361 Einwohner ein Advokat oder YZkarÖieunxM' tra112sll§1thka1t11ſ<ets LäZTdctrn A In ei Me N ſtei TU fich p ſich die Einnwhncr- „ , emen vv 11 en 0 er 0 ar Einwohner- Bl, die auf cinen vokaten oder Notar tri von 3572 * 118 21“ 128,039 (SictchbürgctI67) f , , (Ungam) „11 a „ern reſcn (1, an 3/572 (Ungarn bis auf 18,039 (Siebenbürgen). j R R In P treffen (1867) auf einen Advokaten odcr oder Notar 7,350,“ m WZrtYemberg (1862 7,390, in Württemberg (1862) 7,028, im Großherzogthum He ſen dtcsſ'mts Hes 21151th5 H eſſen diesſeits des Rheins (1864) 6,67 , m 6,672, in Rheinheſſen 4,532, in S.- ei- ma1 S.-Wei- mar (1864) 5189, m in Baden (1862) 4,992, im ehemaligen Königrei< ZÜFÉZMr Königreich E Aer (1865) 4,916 und tm im Königreich Sachſen (1867) 3,048 „ Wenn'man __ Wenn man die gleichen Verhältniſzzahlen Verhältnißzahlen aus den ver iedencn Landern reſp. verſchiedenen eben. Provinzen zuſmnmcnftellt, zuſammenſtellt , ſo ergiebt ſich ſc?olgende Uebcrficht: ih folgende Auf 3— 4,000 Ew. ] Advvk. 1 Advok. od. Notar: Kgr. Sachſen, Ungarn. , 4- » 4— 5,000 » » , » Rheinhjſſ, Hannov, » Rheinhſ}ſ., Hannov., Baden. 5- 6,000 , 5— 6/000 » „ , , S.-Wcm1ar, » » » » S.-Weimar, öſterr. Küſten- land, Dalmatien. 6- 6— 7,000 » » p x » Oeſterrcjcb U. » » Oeſterreich u. d. E., Großl). Großh. Heſſen dnsſ. diesſ. d. Rheins, Tirol 11111, und Vorarlberg. Wurttcmbcrg,Bayern, Württemberg, Bayern, Salz- burg, Weſtfalen. Stcyermarf, Steyermark, Cöln, Kärnthen, Oeſterrctcl) Oeſterreich o. d. E. Graz. Prov. Sachſen. Prov. Pommern. Prov. Poſen, Brandenburg, Hohenzollern, Koblenz (oſt- rvety. rhein. Theil). Kram Krain, Kroatien, Slavonim Slavonien und Militair-Grenze. Px. Schlcfien, Pr. Sleſien, Pr. Preußen, Böhmen. Mahren 11. Mähren u. öſterr. Schleſien. Die meiſten Rechtsanwalte und 7- 7— 8,000 , Z"" » 8— 9,000 ;- 9-10,000 :- 10-11,000 ) 12--1Z,000 , 13"141000 » ) ]4-*-15,000 9—10,000 » 10— 11,000 » 12—1 3/000 » 13—14,000 » » 14—15,000 » » » » y 15—16,000 D » » » » 18—19,000 » » » » » Siebenbürgen, » 22—23,000 » p , o , v » » v ; Siebenbürgen. ; 22-23,000_ - » v, „ » , Galizien und Bukowina. . -- Nag, cmcr *Statutftck Bukowina — — Na) einer » Statiſtik der S<1vurgeri<tca Shwurgerichte« im Regie- 11111g.sbcztrk Datzztgjur rungsbezirk Danzig für 1867, d1ei111Amtsblattedcr die im Amtsblatte der Königlichen Regtctung Regierung zu DMU, „_nntgctbc1lt tſt, h mitgetheilt iſt, hat im dortigen Regierungsbezirfe 1111 Verglezche nut, „ruhcren Regierungsbezirke im Vergleiche mit ſrüheren Jahren die ahl Zahl der zur Kompetenz der S<WUrgcr1<te gehör'tgancrvrcchen Schwurgerichte gehörigen Verbrechen und ' ergehen Vergehen zugenommen. Im Jum Jahre 1864 bcltef ſ1 d1e belief ſih die Zahl der gbzuurtheilcndcn abzuurtheilenden Verbrechen und Zergehcn an, Vergehen auf 391, 1 67 az„ 1867 auf 400, dre die Zahl der Angeklagten in 1864 auf 242, 1867 auf 317. Zur ſchuldig nach Für \<uldig nah der Anklage wurden 1864 erkannt erfannt 219, 1867 195, fur mcht ſchnldig für nit {uldig 1864 125, 1867 63. Dieſe Vcrmehrung zergt ſteh Vermehrung zeigt \ih aber nur bei den Schjvurgcri<tcn Shwurgerichten zu Elbing und Preuß. Stargardt, wogegen bei dem Schwurgerichte zu Danzig eine Verminderung gegen das Jahr 1864 hervortritt. — Was die Art der Verbrechen anlangt, ſo kam 1867 am häufigſten vor: \{werer Diebſtahl im erſten Rückfalle 47 Mal, ſ{<werer Diebſtahl im wiederhol- ten Rückfall 43 Mal, Raub und Erpreſſung 37 Mal wi eiber A Do rafe ag DE eri A M. , Urkunden tuna / echen gegen die Sittlichkeit 1 Aßli - fiftuns j i -Mal f f ) Mal, vorſäßliche Brand genen mit Geivalt 9 Mal. Außerdem kamen vor: 6 Morde, 2 Kin- deîmorde, 7 ſchwere Körperverlc i Unz- verdrechen b #{ p chungen, 2 Vergiftungen, 2 Münz agten bei den Schwurgerichten: unter 16 Jahren 1, von 16 bis 24 Jahren 59, von 24 bis 40 Jahren 165, von 40 bis 60 Jahren 8; von 60 Jahren und darüber 7. Die Angeklagten im jüngeren Lebens- Aaalis N f e Tan waren hierna<h etwa 24 Prozent nmtl getlagten; dieſelben waren meiſtens bei ) Diebſtähle betheiligt ¡ ſtens bei den {weren erſonen weiblichen Geſchlechts, zum größeren Theil bei dem = brechen des Diebſtahls, dann aber auch My Bicineitee und pes Perſon auch bei dem Morde betheiligt. — Jhren Berufs- und Er- werb8verhältniſſen nah waren unter den Angeklagten: 182 Arbeits- 1 e4 fb ie B 13 Fabre 24 ſelb lenſtboten, Knechte abrikbeſiber, Großhändler 9 Handelsleute Krämer U. #. wWw. eee a belt Widerſeblichkeit in Zuſammenrottung von Gefan- \._w. Den Altersklaſſen na<h waren unter den Ange- Es fanden ſi ferner unter den Angeklagten ſtſtändige Det apitaliſten Auf den Arbeiterſtand tiefen iernach 75 pCt. ſämmtlicher Angeklagten. — Was endli die er- j annten Strafen betrifft, ſo wurden verurtheilt: zur Todes ichen | zur Zuchtbauöftrafe 172, zur Gefängnißſtrafe 99. Gegen 7 Angeklagte wurde auf lebenswierige geſprochenen war verhältnißmäßig gering; ſie betru egen 7 Angeklagt Zuchthausſtrafe erkannt. Die Zahl a Sea im vergangenen der Durchſchnitt der Jahre 1861 Jahre nur 13,7 Prozent , währen bis 1864 das Berh s ältniß auf 18,4 Prozent herausſtellte, niſ (à 22,8 Sgr. preuß.) gegen 6,986,308 Thlr. im vorhergehenden Finanz- 2505 In — Jn Nr. 99 des Staaxs-Anzeigerß iſt Staats-Anzeigers iſ eine Ueberſicht über die Bevölkerungszunahme tn in den alterxn älteren Provinzen des prcußiſ > en St„aates preußiſ<hen Staates von 1816-1867 nutgetheilt 1816—1867 mitgetheilt worden. Wir vervollſtändigen drcſclbc d11r,< eme dieſelbe durch eine Zuſammenſtellung der Bevölkerung der einzelnen Regierungsbcztrke. Ein- wvhncr 1867. Regierungs- Bezirke. Regierungsbezirke. Jährliche i Jährliche Zunahme Q A* J pCt. Ein- Wohncr | Qunahme Ein- | Zunahme Regierungd- | wohner = |Regierungs- wohner b Bezirke. | 1867. Regierungs- S Bezirke. | 1867. D pCt. pCt.| pCt. Jährliche Zunahme kx » “A* Ä PCt. ] ,067 ,3] 3 7 43,783 513,227 765,354 984,887 551,298 702,43? 994,967 1,018,731 672,613 564,356 214,9?5 ],363,571 Königsberg. |1,067,313 1,07 | Oppeln .……1,237,293| 1,60) 1,26 Gumbinnen Danzig Mar1cn1vcr- dcr ...... . | 743/,783| 1/52| 0,75 | Liegniß .…..| 978,479/ 0/56| 0,19 Oanzig ...-| 513,227/ 1,91 0/62 | Magdeburg.| 832/235| 1,44| 0,77 Marienwer- Merſeburg .| 8614/,493| 1,06) 0,24 SOE. ms .| 765/,354| 1,75] 0,67 | Erfurt 369,120/ 0/,69| — 0/32 Poſen ...... 984,887 0,51) 0,23 | Münſter .….| 439181} — | —0,25 Bromberg. StadtBerlin Potsdam .. | 551/,298| 1,49| 0,36 | Minden .….| 476/584| 0,78| —0,/45 StadtBerlin| 702,437) 5,18| 3,67 | Arnsberg .…| 792,808 1,77| 2/33 Potödam ….| 994/,967| 1,17} 0,50 | Köln 595/671| 1,02| 0,61 Frankfurt . . .. 1,018,731| 1,04} 0,50 Düſſeldorf. 1,242,276| 2,01| 1,68 Stettin . . . . .…..| 672,613| 1,1 5|—0,/25 556,131 0,79) — Köslin ..... Stralſund.. 564,356 1,24/ 1,27 578/478 1/21/ 0,85 Stralſund... | 214,975| 0,86/—0,18 479,874| 0,96] 0,55 Breslau …. . [11,363,571] 1/27| 0,45 Von 1816 bis 1867 haben fich \i< in ſämmtlichen vorgenannten Bc- zirkcn Be- zirken im Durchſchnitt 1000 Einwohner auf 1899 Vermehrt. vermehrt. Eine erhebliche Zunahme Über über dieſen Durchſchnittsſaß hinaus 6 (3553) zeigen Berlin (3553), Köslin (2377), Oppeln (2358, Marienwerder (229 ), 5252), (2298), Brom- berg (2252), Danzig (2157), Stettjn( 124), Gumbinncn(2104), Arns- Düffeldorf (2102), Köningerg Stettin (21244 Gumbinnen (2104), Arnd®- berg (2104), Düſſeldorf (2102) Königsberg (2004), PotSdam Potsdam (1939), Trier (1932). Dachcn Lom iſt 13erk der Zuwachs unter dem berechneten Durch- - 11“ en: H79), Merſcv11rg(1/60), Poſen (171 ), berg (» berg (2104), ſchnitt \hnuitt geweſen in 1,52 1,91 1,75 0,51 1,49 5,18 1,17 1,04 1,15 1,24 cn Be burg 1781), Frankfurt(17 1,27 1,07 0,75 0,62 0,67 0,23 0,36 3,67 0,50 0,50 “0,25 1,27 0,86 -0,18 0,45 1,23?,293] 1,60 978,479 0,56 832,235 1,44 861,493 1,06 309,120 0,69 439,18] - 476,584 792,808 595,67] 1,242,276 556,13] 578,478 479,874 Oppeln . . .. Licgniß . . .. Magdeburg. Merſeburg . Erfurt ...... Münſter . .. Minden Arnsberg .. Köln ....... Düſſeldorf.. Koblenz. . .. Trier ....... Aachen ..... 0,78 1,77 1,02 2,0] 0,79 1,21 0,96 zei den Bezirken : Köln (181? , (1817), Breslau (1794 , fund 1673), (1794), Magde- burg (1781), Frankfurt (1779), Merſeburg (1760), H (1712), Stral- ſund (1673), Koblenz (1614), Aachcn Aachen (1558), Er urt Erfurt (1546), (1490), Mtndcn Liegniß (1490) Minden (1406) und Münſter (1253). Der Bevölkerungszuwachs in dxr der Zählungsperiode 1864-67 1864 — 67 iſt beinahe in ſämmtlichen ſämmilichen Bezirken cm ein zum Theil erheblich geringerer, als in den vorhergehenden Jahren 1861-64 „ gierungsbczirkcn 1861—64 geweſen, nur in den Re- gierungsbezirken Arnsberg und Köslm Köslin hat fich ſich das Reſultat der lcytcn lebten Zählung etwas günſtiFer ee geſtaltet. zeigen Eine Abnahme der Bevölkerung eigen die Regierungs ,97 pCt., Regierungsbezirke Minden um 1,36 pCt. , Erfurt um dos pCt,, Münſter 1111 0,53 und Stettin um je 0,74 pCt., Stralſund um 0/53 pCt. und Koblenz 11111 um 0,02 pCt. Der leßtere Bezirk zeigt zwar in der vorſtehenden vorſtchenden Tabelle fur für 1867 . eine höhere Bevölkerupgêziffer als für 1864; es find ſind in derſclben abcr aber 13,752 Köpfe dcs'cl)c_maltgcn des chemaligen Landgräflichen MMF'ſhUUberKiſÜKLU Amts Meiſenhcun mu Ungerech- 1c c 111 zug, heſſen -homburgiſhen Amis Meiſenheim mit eingerech- net; bringt man dieſe in Abzug, ſo ergiebt ſih gegen 1864 die vor- berechnete, allerdings nur unerhebliche Bevölkerungs-Abnahme. - Dic »Auſtriac — Die »Auſtria« enthält über die Zoll- nct ; bringt man ezirke Minden 11111 1,36 pC d Stettin um 1e 0,74 pCt., Stralſund 11111 Der lcßtcre Beztrk zeigt zwar chcſcn, nur in Eine Abnahme der Bev eine höhere Bevölkeru ſo ergiebt ſich gegen 1864 und Steuereinnahmen Dänemarks folgende Angaben: Angaben : Die gewöhnlichanoll- gewöhnlichen Zoll- und ab aben Schiffs- abgaben, dann die Branntweinſteuer Branntiveinſteuer 2c. haben im Jinanzjahre Finanzjahre vom 1. , uſammcn brutto 7,357,302 Thlr. dä- " ' April 1867 bis 31. där März 1868 (WNW? W P 3 ä308Thlr.imvo11l)crgcl)en1>c11Finanz- " niſch (5 22,8 Sgr. preuß.) gcgen 6,986, jahre er eben. zuſammen bratto 7,357,302 Thlr. dá- abre ergeben. Von der chgcnanntcn' Etcucrn er?genannten Summe entfallen auf die cin- Lllièn Sézuern folgende Quoten: Emfuhrzoll Einfuhrzoll neb zelnen Stempelſteuer für Spielkarten 5,856,657 Thlr., Schiffsmeffun Egcbühren Lagerſteuer 21,656 Thlr., Schiffs- abgaben, Siff8meſjun êgebühren 288,637 Thlr. y ranntwein- ſteuer 1,145,467 Thlr. 1 1867-68 kamen ca. 58; abgaben , Von dem Geſammtbelaufe der Bruttoein- nahmen in 3on dem Summe entfallen auf Stem Lagerſteucr 21,65 T lt., 288,63? Thlr. , pCt. 1867—68 famen ca. 585 pt. allein auf das Zo cn Berlin zum Theil erheblich geringerer, t. , Erfurt um Zollamt in Kopenhagen, dieſe Stadt hat daher, wie E auch im leßten Finanzjahre eine durchaus überwiegende Bedeutung auf den Verkehr des Landes im Ganzen ausgeübt. Als AbgabenvergUtun oder als Rückzahlung erlegter Steuern ſind im leßten Jahre 113, 40 Thlr. ausgezahlt worden (wovon 42,403 Thlr. auf die Branntîtoein- ſteuer und Steuereinnahmen ranntchn- Geſammtbelaufe 70,937 Thlr. auf die übrigen Abgaben zu reclh)- nen ſind), gegen 92,575 Thaler 1m Finanzjahre 1866 — 1867) von welch? leßterem Betrage 38,810 Thaler die Vergütung der Bruttoem- 1,26 0,19 0,77 0,24 "0,32 “0,25 “0,45 2,83 0,61 1,68 0,85 0,55 Brom- Magde- Stral- Licgniß den Re- ölkerung ygkziffer Branntweinſteuer betrafen, während 53/765 Thlr. auf die vor- Schiffs- dic cin- pelftcucr Schiffs- llamt verſchiedenen anderen Einnahmen entfielen. Jn 1867—68 ſind daher zu Vergütun- gen ca. 20,800 Thlr. mchr als im Vorjahre verwendet worden, welche Mechrausgabe übrigens größtentheils die gewöhnlichen Zollvergütungen, die ſih um ca. 17,200 Thlr. vermehrt haben, trifft, während die Ver« gütungen von der Branntweinſteuer ſih nur um 3600 Thlr. erhöht haben. Wenn der Belauf der Steuerver ütungen von dem G Bruttobetrage in _ Abzug gebracht wird, 10 reduzirt ſich dieſer [Be 186 bis 1868 auf 7,243,966 Thlr. und für 1866— 67 auf 6,893,733 Thlr., \o daß ſih für das leßtverfloſſene Finanzjahr eine Mehreinnahme von A beläuft ih die Geſammtbevöl ans der leßten Volkszählung beläuft ſich die Gejamm ‘ ferung N Siiuten auf 4,911,610 Einwohner. Unter dieſen ſind 500,000 Kopten, bekanntlich die Abkömmlinge der alten Bewohner des Landes, 400,000 Beduinen, 250,000 Europäer und Syrier und 900,000 Türken (Muſelmanen). Die Einwohnerzahl von Alexandria, d'e gegen Ende des vorigen Jahrhunderts kaum 40,000 betrug, iſt jept bis auf 200,000 geſtiegen, von denen etwa die Hälfte Araber, die anderen Europäer ſind. Die leßteren vertheilen \ſi< auf 25,000 Griechen, 18,000 Italiener, 16,000 Franzoſen, 13,000 Engländer und Malteſer, 12,000 Syrier und andere Orientalen) 10,000 Deutſche und Schweizer und 6000 verſchiedener anderer Nationen. Die Hauptſtadt von Egyp- ten, Kairo, zählt mehr als 400,000 Einwohner. Sie beſißt 140 Schu- Entwürfen, „Kunſt FKunſt und Wiffenſthaſt. - Wiſſenſchaft. Unter dem Titel Archiv des Norddeutſchen Bundes und des ollvercins, Jahrbuch für Staats-Vexwaltungs- Zollvereins, JahrbuchfürStaats-Verwaltun qgs- Recht u. . w., U. #. 1w., erſcheint unter der Rcdaction dcs 1)1'. „1111: Redaction des Dr. jur. A. Kollctr Koller im Verlage von Fr. Kortkampf Fkt g Berlin eine Sammlung aller ſc1t ſeit Annahme der Verfaſſung des » orddeuiſchcn Norddeutſchen Bundes und der Zoll- vereinsverträge erlaſſenen Geſche, erlaſſenen. Geſeßc, abgeſchloſſenen Verträge u. ſ. 1_v., ſt. w., ſowie aller hierauf bezüJlichcn Aktcnftücfc. bezüglichen Aktenſtü>e. Von dem Archivcgmrd Archive wird alle ſechs ſe<s Wochen ein cin Heft ausgegeben, deren acht aht cinen Band bjlden. Jeder bilden. s Band wird drei Abtheilungen enthalten: 1. Die durch den * eichstag Reichstag des Norddeutſchen Bundes und das Zollparlamcnt Zollparlament zum Geſetz Geſeß erhobenen Vorlagen dcs Bundespräfidiums des Bundespräſidiums mit den Motiven, Abänderungsanträgcn, Abänderungsanträgen, die betreffenden Vcr01d111111gc11,dic Verordnungen, die vom Bundes-Präfidiun1abgeſchwffcncn Bundes-Präſidium/abgeſchloſſenen Verträge, die Protokolle dcs Bundeöraths dic Protofolle des Bundesraths des Norddeutſchen Reichsrags Reichstags und des Zollvereins, und einen cinen Bericht Über über den (Hang Gang der Verhandlungen des Reichstags und des Zoll-Parlamcnts,“ 11. Zoll-Parlaments; Ikl. eine ſyſtematiſch ſyſtematiſ< geordnete Sammlung aller auf den Norddeutſchen Bund 11115 dcn Zollwercin bezüglichcn diplonmtiſchcn Aftcnſtückc 11. ſ. Vund und den Zollverein bezüglichen diplomatiſchen Aftenſtü>ke u. ſt. w.; 111. 1]. eine Sammlung der wichtigeren Gcſcße Geſche fremder Staaten. Das geſammte Material ſoll amtlichen Quellen entnommen wcrden. werden. Das vorliegende erſte Heft giebt zunächſt eine Ucberücht Ueberſicht über die Verhandlungen des Reichs- tags des Norddeutſchen Bundes in dcr Sißungéperiodc der Sibßungbperiode 1867 mit den Thronredcn, Thronreden, und bringt da11n_dic Geſetze dann dic Geſeße Über das Paßweſcn, Paßweſen, über die Nationaütät Nationalität der Ka11ffabrtci1<iffc, übcr Kauffahrtciſchiffe, über die Salzabgabe, über die Freizügigkeit, Über die ("'reizügigkeit, über dicPoſt Poſt und das Poſitaquſm 11. Poſttaxweſen u. A. Die Motive, uszügc uszüge aus dcnKomn1iſfio11s-erichtcn, den Kommiſſions-Berichten, die Abänderungsvorſchläge, Er- klärungen dcr Bundcs-Konnniſarc 11. der Bundes-Kommiſſare u. dgl. find k0n1111cntariſcl) ſind fommcntariſch den betreffenden Paragraphen dcr Geſch bcigcdruckt. . _ -- der Geſeße beigedruckt. y : Der Kunſtverein Kunfſtverein in Barmen hat vor Kurzem ſcmc dr1tte jährliche Gc111äldc-Ausſtcll1ma ſeine dritte jährlihe Gemälde-Ausſtellung geſchloſſen. Es gelangxcn gelangten 245 Oelgc- mäldc, Oelge- mälde, 6 Aquarelle und Z Handzeichnungcn zur. 2111016111119; 3 Handzeichnungen zur Auſſtellung; erſtere 11111faßtc11 umfaßten 126 Landſchaften, 52 Gcnrcbildcr, Genrebilder, 28 1)1ſt011ſ<c,_Darficllun- 2111, hiſtoriſche Darſtellun- en, 12 Portraits und 21 Scc- , Sce-, Architektur- 0115 Thxcrſtucke. und Thierſtücke. Unter cn en größeren Bildern ſind hervorzuheben: »Gcfccl)t .bcr Oeverſccc _yon L'Aklcmand hervorzuheben : »Gefecht bei Oeverſce« von L’Allemand in Wien,“ »Ucbcrfijlnung Wien; »Ueberführung der Leiche Katſcr Kaiſcr Otto 111. uber Ukl. übec die Alpcna Alpen« von A. Baur in Düſſeldorf und »Petrus und Johannes heilen einen Gichtbrüchigcnc Gichtbrüchigen« von Alfred Rethxl, Rethel), außerdem Werke von Knaus, Oswald Achenbach, Salcntin, Achenbad, Salentin , Leu, Hans Gude, Scl], Lenke, Nordgrccn, Jüß, Sell, Leuße, Nordarcen, Jü, Röting, Deiker, Steyer, Jr. Voly, Stever, Fr. Volt, O. Hc1dc11 11. Heiden u. A. Von Privaten wurden 30 Gemälde im 26111139 Werthe von 5600 Tl)alxr11 Thalern erworben. Dancben kaufte faufte der Verein, außer cmcm gr-Zßeren Btldc cinem größeren Bilde für ſeine neu anzulcgcnde anzulegende eigene Sammlung, 17 Gemalde Und Gemälde und 66 ausgewählte Stiche im Betragcovon Betrage von circa 3000 Thalern zum Zwecke Zwe>e der Verloofung Verlooſung unter die Mitgltcder. , „ ' -- Mitglicder. : i Der Kaiſerlich ruſfiſche Collcgwyratl) 1)1'. Wmnecke ſchre1bt ruſſiſhe Collegienrath Dr. Winne>e \chreibt der »Köln. Ztg.a Ztg.« aus Karlsruhe, daß cr. 111 er in der Nach, Nacht von Sonnabctzd Sonnabend auf Sonntag (13. auf den 14. d. M.) cmcn tclcſkyptſcheanomcten m cinen teleſkopiſchen Kometen in der Nähe von & Perſeus œ Perſcus aufgefunden hat. Erne genaherte Poſt- Eine genäherte Poſi- tion iſt: Juni 13 Mitternacht «& a/ = = 460 501 >> = = + 470 183 46° 50! s == c 47° 18! Tägliche Zunahme + 20 . 71- 1" „ _ E 1 n Der Komet zeigt eine ſchwache Schjvctfſpur Schweifſpur und emen, einen ſchr _klemcn kleinen Kern in ſtärkeren Fernröhrcn. -- Dcr E11ck9'ſ<93?1111rct trttt glc1<falls Fernröhren. — Der Encke'ſche Komet tritt gleichfalls gerade cht jeßt wieder in unſeren Bcobachtungsfrets,“ Beobachtungskreis; derſelbe hat ]cdoch keinen Schtveif. . , „ „ ,_ München, jedoch fcinen Schwoeif. L E 14. Jun:. D1c Modellxrmxg dcs, Standbtldxs Goethe's, Welches Juni. Die Modellirung des Standbildes Gocthe's, welches Se. Majeſtät der 51,01ng h1c1' crrt<te11 König hier errichten laſſen 1010, will, iſt dem Profeſſor Max Widnmann. Widnmann Übertragen worden. Daffc'lch Daſſelbe wird 111 in der hieſigen Königl. Erzgicßcret gcgoffen Erzgiefßerei gegoſſen werden 11115 ſ:)[l 311119 und ſoll zeitig genug vollendet ſein, um im nächſten Iglſ, Jahr, am 28,21ug11ſ1, Goc_tl)es Geburtstag, 28. Auguſt, Gocthe's Geburtstag , aufgeſtellt werden zu _fönncn. . Etnc 311 Wcmxar können. Eine zu Weimar nach der Natur gefertigte Büſte des D1<tcrs Mrd dcm 1111t der 21110- Dic Zuſannncnſeßung dcr Maulbrerblätter Studien von Péli ot Fortſcß1111g.- Eine neue RO“ nkr1 ",-'- 5" * ' g ') SpezicsNdcr1130510111019. (g «1116111 61111 btsl)crm1bekannte - r. ., dcs »Ccntralblatts der Ab aben- Gejvcrbe- 11_nd Haztdels-Gcſeßgebung xtnd Verwa tunga,in dcnK-Znig- &ch-pxcußtſchen Staqten (1101116.J11m1868)l)atfolgendenInhalt: Cirkular- Ie1f11gung Hes" Könichben Finanz-Miniſteriums, dcn Wc fall der Pc11110ns-Be1trage betreffend, vom 14. April 1868. _ ndirckte Steuern: PAbgaben vom Verkehr mit Dichters wird dem Auslande(Zol1- und Zſchexgaqgv-Abgqben): (913) Ctrknlar-Vcrfügung dcs Königl. Finanz- thſteruxms, d1e Befugntß dcs KöniJlicb färbfiſchcn Nebenzollamt 1. Froß-Sch6ngu bctrxffend, 1101118. Ypri 1868; (92) Cirkular-Verfügung . ,es Kömglxchcn ,Wnanz-Mtmſtemums, die Ausführunq des am .), Marz d. I.. 11111 Ocſtcrrexch gbgcſchloſſcncn Zoll- und H'andels-Ver- 1_rags l)111ficb.tl1<_ ßer Zollbefreumgcn und Zollermäßigungcn betref- fend, vom 23. ZNa: 1868; (93) Zuſmnmenſteſlung der zu Folge des Handels- un_d OOUVcrtrach mit Oeſterreich vom 9. März d. J. mit (Jem, 133131111 d'. J. 1868 e_zntretenden Aenderungen des Zollvereins- T*.artfs, (.)4.) Crrkular-Vcrfugung des Königlichen Finanz-Miniſterinms, xen 1111111111501 Gegenſtand betreffend, vom 27. Mai 1868. - Com- 1dnu11c1c'at1ons-Abgabc11: (95.)V1'rfügnng der Königlichen Miniſterien Cer Mnemzfen und fur Handel 2c., die Anlage von Uebergängm über (thauffe'cgrabcn betrxffend, vom 31. März 1868. - .]. Salz-Abgabe: . (Bd.) C1,kular-Yerfugun,„ dcs Köni lichen Finanz -Miniſtcriums, die 11 cxugKmß der Kömgltch qchfiſchen tcucrämter Hartenſtein, Werdau trre1ff dtrſchberg zur _Erledtgung vor, Begleitſchcincn, über Sal be- FWW , IZM) 421111111868,“ (97.) Ctrkular-Verfügung des Königéichen länd'ſz- s tmſtertums, d1e Aquerttgung von Bcgleitſcheincn über in- 1<e Salz betreffend, vom 6. April 1868. -- Perſonal-Cbro- Nik! 13- Verwalt ' - , ,. „ der Stellenbeſeßunöég der mdtrekten Steuern. 1) Veranderungen 111 chirung beauftra ten Mo- dellirung beauftragten Künſtler zum Vorbild dienen. Landshut Bayern). (Bayern). Laut Bekanntmachung des bctreffgn"de11 betreffenden Comité ſoll die Enthüllung des Denkmals, das dem Koma Maxinülian 11. hier König Maximilian Il. bier errichtet Werden werden ſoll _, , am 12. Oktober d. J. vor fich gehen. Modcllirt ift daffelhe 110111 B1ldhancr Bernhard, gchen. Modellirt i| daſſelbe vom Bildhauer Bernhard y gegoſſen wird es cs bei Lenz und Herold m Nurnberg. _ in Nürnberg. _ E London, 15.J1111i. 15. Juni. Nachdem am Sonnabxnd gc101ſ11r1naßcn Sonnabend gewiſſermaßen zur Vorfeicr Vorfeier des Händcifeſtes Händelfeſtes im Kryſtallpalaftc cm Fcucrwerß Kryſtallpalaſic ein Feuerwerk abge- , .. brannt worden, wie ſeines Gleichcn Gleichen in 801111011 ſ<1311 London {on lange mcht gc; anderen Einnahmen cntfielcn. „In 1867-68 find daher zu Vc1gutun- nicht ge- ſchen wurde (es kam dabei dabci das Muſtkfiuck Muſikſtück zur Au„uhrung, Aufführung, welches am ca. 20,800 Thlr. mehr als 1111iVor'1al)rc Verwendet worden", welche Händel für das Feuerwerk kompomrt hatte, fomponirt hatic, das zur Verherrltchung Mehrausgabe Übki Ms größtc11tl)c1ls d1egewöhnlzchcnZ,)UVergUYUUch, dcs Verherrlichung des Aachener Friedensabſchluffcs Friedensabſchluſſes im GreZU Green Park 1749 abgebrannt die fich um ca. 171 00 Thlr. vermehrt haben, Mfftk (während d1e „VW wurde) hat heute Nachmittag das große Handclfcſt Händelfeſt daſelbſt hxgonncn. gütungcn von der Branntweinſteuer fick, nur um 3600 Thlr. ,x1höht begonnen. Gegenſtand der Auſführung Aufführung iſt der Mcſfias.„ Mcſſias. Das WM“. Ut „OWM- haben. Wenn der Belauf dcr Steuervcr utungcy 13011 dczn crrxahntcn Wetter iſt pracht- voll, der Zudrang groß. __ FWU — Frau Lucca hat ,hre Abmſc von_h1cr ihre Abreiſe von hier auf Vruttobctrage in Abzug gebracht wird, 0 rcdztztrt ſ1< dteſcx fur 1867 kurze furze Zeit verſchoben. verſhoben. Sie tritt 1119101193001 morgen zum erſten Male Weder wieder als bis 1868 auf 7,243,966 Thlr. und fÜr1866“b7,“U1618931733Thlr'7 ſ') Afrikancrin auf, Afrikanerin auf; nachdem fie ).lnpäßltchfktt ſie Unpäßlichkeit halber 0111 letzten am leßten Donner- daß |> für das lcßtvcrfloffenc Fmanzjahr eme Mehremnahmc von ſtag in der genannten Rolle nicht hatte auftreten konnen. 350,229 Thlrn. zeigt. „ „ Landwirthſthaft. - Nach der letzten Volkszählung bxläuft fich d1e Geſ11111111tbcvol- „ „ 1 © , Di“ la11dwirtl1ſ<aftli<c können. Landwirthſchaft. Hildesheim, 12. Juni. Die landwirthſchaftliche Aus- kerung von Egypten “Uf 41910610 Emwohncr. Unter MW find Htldeshetm, 2871110115211. 1)icr ſtattfand,*1)at,na111cntli<was ' ömnlin e der alten Bewohner des cllung, 1vcl<c cia Vdlcve am _ „ „ . , ZYKKZ? 111017000, 901611111111131117927260000 Enjropäxczr und Syricr und 500,000 Jie L 9, d. M. hier ſtattfand, hat, namentlich was be ausgeſtellten [andwtrthſchaftltchcn Gcrathc landwirthſchaftlichen Geräthe und M aſ >1ncn, " ' ' lyon Ale andria Ile c cn Maſchinen, ſowie dicausgcſtclltcn die ausgeſtellten Pferde, Rindvieh, Rindvich, Schafe, und'SchweizW und Schweine betrifft, Y!???e(sP1)16ſrcilnc1t?nJc§011)rhtFZLerctEZ-UYZYYFZW betrug? iſt 1151113615; Zuf allgc111qj11 befriedigt, allgemein befriedigt. Außerdem fanden fiLh "zah1xc1chc LYrthſchafts- 200000 eftieggen von denen etwa ſih zahlreiche Wirthſchafts- egenſtände vorgeführt, die Hälfte Araber, ie anderen ,egenſtaqdc yorgcſulxx, dtc tn cngerem 0111 eréerknx ;,uſarnn1x11- Euéopäerg ſind ,Die lcßtcrcn verthcilcn fich auf 25,000 Griechen, )(111gc m1t her La11errthſ<aſtxſtcyx1p In [11ſ011dc1111111111111c11 51111151 18,000 Jtalicnc'r, 16,000 Franzoſen, 13,000 Engländer unZ €Z.?haltcſcr, fich knoc!) es?? tYÉftZU-YZZZnZÜ? WWW,? afrot re „Ich 1201)? 5111111311101)? 12,000 Syrier in engerem oder weiterem Zuſammen- bihae mit der Landwirthſchaft ſtehen. Jn beſonderen Räumen fanden ſi< noh eine Ausſtellung des hieſigen Gartenbauyv ereins mit anerkennenswerthen Leiſtungen und andere Oricntalen, 10,000 Deutſche 1111 wetzer aner cnnen er c_ .1 „(_ [1 d' S > . , d' * f d cine forſtwirthf\ <haftliche Ausſtellung, dic den Beifall der Sachverſtändigen fand. Der Ohrr- ' ' ' 1. Dtc au tfiadt vo11Egyp- Au's clkung, d1e dcn Beqa „ > a )Ve1ftan th1 an , 11111? 00:1??oée32-6ch11c211111rrJ1§c100ZJ101€É11e11vohneuHSF„befißt 140Sc5u- Präfi ent Ober- Präſident Graf zu Stolberg außcrtc fich äußerte ſich betreffs dcr Ausſtcllnng 111 der Ausſtellung in len, 400 Dſchamis, 1666 Kaffeehäuſer und 11 öffentl1<e Marktplaßc. 1111d Preuß. Stargardt, wogegen bei dem Schwur cri te 11 Dan i eme Vernunderung gegen das Jahr 1864l)cr1)1)rt1]itt.> 3 Was Zi? Axt der Verbrechen (1111111111, ſo kam 1867 am häufigſten vor: ſ<wercr Dtebſtczhl 1m erſten Ruckſa le 47 Mal, ſchwerer Diebſtahl im wiederhol- ten'Ryckfall 43 Mal, Raub und Erpreſſung 37 Mal, wi entlichcr Memetd 27 Mal, Aufruhr ,und_Tumult 26 M. , Urkundcnßälſchung 20 Mal, Verbrechen qegcn dtx S1ſttlj<keit 19 Mal, vorſäßliche Brand- ſttftung „11 Mal, Wtdcrſeßltchkett M Zuſmnmenrottun von Gefan- genen m1t Gewalt 9 Mal. Außerdem kamen vor: 6 21) orde, 2 Kin- desmorde, 7 ſchwere Körperverlxßungen, 2 Vergiftungen, 2 Münz- vcrbrechen, u. ſ. w. Den,Altersklaffen na< waren unter den Ange- klagten bet den S<wur_gcr1<ten: unter 16 Jahren 1, von 16 bis 24 Jahren 59, von 24 b1§ 40 Jahren 165, von 40 bis 60 Jahren 86, von 60_Iahren und daruch 7. Die Angeklagten im jüngeren Lebens- axter bxs zum 24. Lebens,ahre waren hierna< etwa 24 Prozent ſämmthchcr Angßkxagten; dtcſelben waren meiſtens bei den ſchweren Drehſtahlen bcthxtlxgt. Es fanden fich ferner unter den Angeklagten 38 Perſonen jyc1bl1<en Geſchlechts, zum größeren Theil bei dem Ver- brechen dcs Drehſtuhls, dann aber auch bei dem Meineide und eine Perſon atzch _bet dem Morde bctheiligt. - Ihren Berufs- und Er- werbSverlmltmſſcn nach waren unter den An cklagtcn: 182 Arbeits- leute,' 28 Geſellen und Gchülfcn, 24 ſelßſt'ſtändi e andwcrker, 15 Dtcnſtboten , Kncxhte, 13 Fabrikbefiyer, Großhänd cr, apitaliſtcn, 9, Handelslcute, Kramer, u. ſ. w. Auf den Arbeitcrſtand treffen 1erna< 75 pCt. ſamzntltchcr An cklagtcn. - Was endlich die er- anntcn Strafen betrxfft, ſo wu"r en verurtheiltxÉur Todesſtrafe 3, zur Zuchthausftrafe'YL, zur Gefangnißſirafe 99. egen 7 Angeklagte wurde auf lebensrmertge uchthausſtrafe erkannt. Die Zahl der Frei- geſprochcnen war verhältmßmäßig ering; fie bctru im vergangenen Jahre nur, 1375- Pxozent, wä ren der Durchſchmtt der Jahre 1861 ws 1864 das erhältniß auf 1 ,4 Prozent herausſtellte. Kopenhagen, ' Finanzjahrc eme " des Landes im Ganzen ausgeubt. Rückzahlung erlegter Steuern find ausgezahlt worden (wovon 42,403 Thlr; ſteuer und 70,937 Thlr. auf d1e_ ubrtgen _Abgabcn . zu rech- nen ſind), gegen 92,575 Thaler 1111 Jmanz thc 1866-1867, von welch' letzterem Betrage 38,810 Thaler 1e Vcrgutuyg der Branntweinſteuer betrafen, während 53,765 Thlr. auf d1e verſ<1edencn die e Stadt hat daher, wie cwöhnlich, auch 1m leßtcn ſ durchaus überwiegende Bedeutung ayf den Verkehr Als Abgabcnvergutun oder als im lcßtcn Jahr? 113, 40 Thy. auf d1e Branntwmn- anerkennendcr öffentliche Marktpläße. anerkennender Weiſe.