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rihtenweſens, der Beleuchtung, Beleu<btung, der Elektrochemie und Metallurgie, des Eiſenbabnweſens, Eiſenbahnweſens, der Marine, des Bergbaues. Bergbaues, der Heilkunde. Heilkunde, ſowie für motoriſche motoriſhe und ſonſtige Betriebßzwecke Betriebszwe>e hat in den leßten leptea Jahren einen u_1an _kanxi wohl man kann wobl ſagen erſtaunli<en Aufſchwung erſtaunlihen Aufſ<hwung genommmen Auch fur für die aixßerſt äußerſt wichtige Frage der Arbeitsübertragung werden ſicb dur< #< dur den hier bier im Großen angefteaten Verſuch hoffentlich angeſtellten Verſu hoffentli< weitere Fortſibritie Fortſchritte ergeben. In faſt allen Tbeilen Theilen der alten und neuen neven Welt verbreiten ſich fich bereits die e_lektrotechniicben Anlagen; wi<tige Zwecke elektrote<hniſ<en Anlagen ; wichtige Zwe>>e der Civiliſation ſind find durch dieſelben gefördert; große Kapitalien finden in ihnen nus- bar_e nuß- bare Anwendung; bedeutende Kräfte und Jntelligenzen Intelligenzen ſind in nicht nitt geringer Z_abl Zahl in ihnen vertreten und dem Leben wie der Wiſſen- ſchaft gewabren gewähren fie in gleicher gleiher Weiſe Förderung. Es iſt ift ein erbebendes erhebendes Gefühl, daß das 19, 19. Jahrhundert, welches uns ſo viele bedeutende Entdeckungen Entde>ungen und Fortſibritte Fortſchritte auf dem Gebiet der exakten Wiffenſchaften Wiſſenſchaften und der Lebenspraxis gebracht Lebenépraxis gebrabt hat, _ allerdings zum Theil mit Beeinträchtigung der idealen und metaphy- ſiſchen (Gebiete, Gebiete, eine Beeinträckotiaung, Beeinträchtigung, die ich jedoch ih jedo< nur als vorüber- gehend vorüher- gebend anzuſehen vermag _ es iſt ift erbebend, ſage ich, i<, daß das jetzige Jabrbuiidxrt jeßige Jahrhundert mit jenem großen Ergebniß der Dienſtbarmacbung Dienſtbarmahung der Elektrizttat Elektrizität für die Zwech Zwe>e der menſchlichen menſ<hlihen Kultur ſeinem Schluffe feinem Schluſſe entgegengebt. Der Funke, den Volta's erfinderiſiher erfinderiſher Geiſt dem zbgernden _Metall zögernden Metall entriß, hat ſich in einen Lichtbogen verwandelt, der nicht nit nur in das Dunkel der Vergangenbeit Vergangenheit aufhellend zurückſtrablt, zurükftrahlt, ſondern auch au< in das uſerlofe uferloſe Meer der Zukunft _ eine Leuchte der Wiſſenſchaft _ die Pfade weiſt. _ Dankbar Dankkar gedenken wir gewiß und gern der hervorragenden Manner Männer aller Nationen, Welibe durch wel<e dur< die Ideen ibres ihres Geiſtes und die Ergebniſſe ihrer Arbeit ſeit anderthalb Jahrhunderten zur Entdeckung Entde>kung dieſer wunderbaren Kraft, zur Erforſchung ibrer Erforſhung ihrer Geſeße und Wirkun- gen und zur Verwertbung Verwerthung der letzteren leßteren im Leben der Menſchheit bei- getragen haben. In ibrem ihrem Beiſpiel und in dem Hinblick Hinbli> auf das bisher und zwar in verbältnißmäßig verhältnißmäßig kurzer Zeit Erreichte, wie dieſe große Außſieüung Ausſtellung es ſo ſichtbar bekundet, liegt ein _gewaltiger gewaltiger Sporn für weitere Foriibungen ForſGungen und Anſtrengungen auf dieiem dieſem Gebiet. Aber, meine .Herren, Herren, Sie werden gewiß Alle mit mir darüber einver- fiandcn einvers- ſtanden ſein, daß dieſe großen Erarbniffe auch Ergebniſſe au nicht zu einer Ueberſcbäyung Ueberſ{<ätung des bisher Erreichten verleiten dürfen, ſondern daß uns die Löſung großer und ſchwieriger _Probleme ſ{wieriger Probleme erſt noch no< bevorſteht. Ich brauche dieſelben in dieſem Kreiie Kreiſe nicht erſt aufzufübren. erſ aufzuführen. Geſtatten Sie mir nur, der äußerſt wichtigen Frage des Verhältniſſes der erreichten nmz- erreihten nuß- baren Wirkung zu der_n ftattgehabten KrafWerbrauch dem ſtattgehabten Kraftverbrau< Erwähnung zu thun. Die Angriffe auf unſere Koblenbeſtände find Kohlenbeſtände ſind gewaltige. Wenn man die beuiige beutige Verwendung der Kohlen, wie ſie bei der ſtets zunehmenden Zahl und ſteigenden Leiſtung der Maſchinen, 3. z. B. bei dem tiansozeaniſchen Scbnelldampferverkehr traneozeaniſhen S<nelldampferverkehr beſteht, mit ins Auge faßt, ſo wird man ernſtlich ernſtli<h vor die Ihnen Allen _längſt längſt entgegengetretene Frage geſtellt, geftellt, ob es nicht möglich niht mögli ſei, bki Umießung bei Umfetßung der Verbrennungswärme in Elektrizität für unſere Anlagen und Maſchinen dsn Nutzeffekt den Nuteffekt zu erhöhen, alſo den Koblenverbraucb Kohl enverbrau< zu ver- ringern. Denn bis wir vieüeicbt vielleiht die direkte Sonnenwärme, an Stelle der in früberen geologiſchen Epockzen aufgeſpeickerten, früheren geologiſhen Epohen aufgeſpeiterten, oder irgend eine andere Kraft, als Energiequeüe Energiequelle werden verwenden können, darüber wird wobl noch wohl no< geraume Zeit vergeben, obgleicb vergehen, obgleih die Schlag- wnte weite des (Heiſteßfunkens Geiſtesfunkens der Menſchheit unberechenbar unberehenbar iſt. Auch _eine eine andere Betrachtung bietet fich ſih dar, meine Herren. Ich Ih ſpreche bloß aus, was ſchon ſon in verſchiedenen verſhievenen Kreiſen empfunden wird ; näm- liiZb lih ob denn alle elektrotechniſcben elektrotehniſ<en Anlagen, wie ſie gemacht und noch nc< mehr wu fie namentlich wie ſie namentli projektirt ſind, wobei ja mitunter auch die Spekulation die Initiative ergreift, in dieſem Umfange wirklick) diirch wirklich dur< dringende Bedürfniſſe geboten ſind, oder ob man hier nicht nit in der That der Gefahr einer gewiffen gewiſſen Ueberproduktion wie des Luxus und der Lebenßvertbeuerung Lebensvertheuerung entgegengeht. Einführung von Verbe_ſſerungen, fo erfreulicb ſie Verbeſſerungen, ſo erfreuli< fie ſtets ſein wird, darf mit der Beiriedigung Befriedigung von Bedürfniſſen nicht verWechſelt Werden. niht verwehſelt werden. Wie es_Menſcben es Menſchen giebt, deren Weſen ſicb ni<t einbeitlicb ih nit einheitli<h äußert, ſondern be_i \ondern bei denen man das _(Hefübl Gefühl hat, es ſteht noch no< immer ein Anderer binter ibnen, ihnen, ſo ſcheint \{eint mir hinter binter dem Erfindungßgeiſte Erfindungsgeiſte unſerer Zeit nicht niht ſelten auch au< deren Erwerbsdrang zu ſtehen. Ich F< bin fern davon zu verkennen, daß die Spekulation eine wichtige Triebfeder der Unternehmungen Unternehwungen iſt, ſowie daß auch dieKon- au die Kon- kurrenz auf dieſem Gebiet ſi< ſebr irucbtbringend fru<htbringend erwieſen bat; docb hat ; do ſollte im freien Spiel der wiiibſcbaftiicben wirtbſc<aftlihen Kräfte nie vergeffen vergeſſen werden, daß dasſelbe aucb aub Pflichten auferlegt. Kämpfe ſind überall notbwendig nothwendig im Leben; aber wie das Völkerrecht Völkerre<t gewiſſe Regeln dok- ſchreibt, nach welchen vor- \hreibt, nah wel<hen die Kämpfe zwiſchen den Nationen geführt werden, ſo möchte möchie es ſich ſih auch auf dem hier“ hier' in Rede ſtehenden biet empfehlen, die allgemeinen Geſetze Geſeße walten zu laff Ge- en- obne laff} Ges- en, ohne welche ein einirä<tiges einträhtiges Zuſammenwirken der Menſchen überhaupt nicht möglich iſt. niht mögli ift. Meine Herren! Herren ! für die freie Entwickelung Entwi>kelung der wichtigen elektroteibniſiben elektrotehniſ<hen Indu bekundet und deren Bedeutung in vollem Maße anerkannt. derſelben, ſoweit mir bekannt iſt, if, ſtrebt danaib, ZweiY dana, gee dieſer Induſtrie ein em verkehrs, durchführen verkebrs, dur<führen zu wollen. die StaatSregierungen auch wi<tige Staatsregierungen au< wichtige und höher ſtehende Intereſſen Allgemeinbeit Allgemeinheit zu vertreten und wahrzunehmen, und es iſt Alle Regierungen haben ein lebhaftes Interek' ßkle Intere ſtrie Keine für einzelne _ y Monopol oder Regal, abarſeben abgeſehen von erkömmltcben erkfömmli®en und Notbwendigen Nothwendigen des aügemeinen allgemeinen Nachrichten- Auf der anderen Seite aber haben der aus dieſen gewichti en Rückſicbten gewihtigen Rückſichten gewiß zu wünſchen, daß ſie in der Aus- übung der des aUfigen Vflicbten desfallſigen Pflihten Unterſtüßung und nicht niht Gegenwirkung finden. Daß dieſe Geſichtspunkte entſprechend entſprehend gewürd igt, werden, wovon ich ih überzeugt bin, dürfte gerade für die bier hier vertretenen Intereffen ſelbſt Intereſſen ſel b von Wichtigkeit ſein. Das Auftreten einer neuen Idee oder Form der Kraft im Knltur- [eben Kaltur- leben der Menſchheit iſt faſt nie ohne Zuckungen ZuEungen und Geburtöwehen Geburtéewehen abgegangen; aber dieſe ſind auchimmer auch immer noch obne ohne dauernde Schädigung des Geſammt-Organisxyus Geſammt-Organismus bei verſöhnlichem verſöhnlihem Geiſte glücklich glü>kli< ü wunder! wvrden. er wunden worden. Wir wiſſen ja, daß Ströme Richtung durch Ribtung dur< den Kommutator werden können. Die Kämpfe ſieben ſtehen in der Zeit und vergeben vergehen in Zeit. SE Aber was hinter ihnen ſteckt: ſte>t: die Ideen, die nur der innere c*inn Sinn wahrnimmt, die bleiben und werden unveräußerliches unveräußerlihes Gut Menſchheit. Gee'hrte .Herren! Geehrte Herren! Die Entdeckung Entde>kung neuer (Geſetze Geſetze und die Er ber- wechſ elnd er in gleichgerichtete umgewandelt der der for- ſchung wi<tiaer \<ung witiger Wahrheiten iſt, Sie wiſſen das, nicbt ni<ht die Sache S größerer Verſammlungen. ;_;1 __der N Pes Stille des Studirzimmers, im Laboratorium, in der a - att, wie Friedrich Friedri der Große Aber der (Große ſagte, dazu. Aber ber- wechſelnder in gleihgerihtete umgewandelt der der for- ache Sie pflegt zu geſ<eben durch ge|<ehen dur den (81an? er - SiQuen erk- und mitunter hilft bilft ja auch au< Seine Majeſtät der Zufal], Wertb ſolcber Kongreffe Zufall, Werth ſolWer Kongreſſe liegt in dem Ausiauſcb Auétauſh der Ideen und in dem Kampf der Meinungen vor der Oeffentlichkeit, in der freien Wirkung der geiſtigen Polarität, in der (Geltendmachuna Geltendmachung der Strömungen, ſowie in dem Kontakt der Individualitäten. Die angemeldeten Vorträge betriffen meiſtentbeils betreffen meiſtentheils Fragen von großer und gegenwärtiger Wichtigkeit, deren Beſpreibung Beſprechung im Kreiſe ſo gründlicher Facbkenner Fahkenner ſicherlich reichen reihen Stoff zum Nachdenken Nacdenken und Handeln liefern wird. Wir baben haben es hier bauviſächliib bier hauptſähli< mit der Anwendung der Elektrizität zu thun. Cs ſchließt örterungen. Es \<ließt örterungen, ſammenhange ſtehen, dieſe ja nicht ni<t einnehmen eigentli<e eigentlihe Weſen dieſer ſoweit ſie mit unſerer und Tbemata Themata wie die über Naturkraft , Naturkraft, wenn auch au das wiſſenſchaftliche wiſſenſhaftlißhe Fragen und tbeoretiſcbe theoretiſhe Er- Hauptaufgabe im Zu- nicht niht aus. Einen zu breiten Raum werden das neuere Forſchungen Forſ<unaen dem etwas näher gekommen zu ſein ſcheinen, \{einen, werden wie AÜes, Alles, was in das metaphyſiſche metaphyſiſhe Gebiet übergaeift, überg1eift, wohl beff bef Hauptaufgabe ift iſ ſchaffen und nüßen. nüyßen. vermieden werden. Unſere Vieles iſt erreicht, ift erreiht, aber noch no< viel mehr bleibt zu erreichen. Meine Herren! Majeſtät dem Kaiſer Wilbelm ]. Wilhelm I. in Seinem Palais zu Berlin erſten Sprechvsrſucbe Spre<hverſube mit den eben damals nach nah Deutſchland kommenen Fernſprecbern Fernſpre<hern vorzuführen. dieſen Verſuchen das lebbafteſte Jnterrffe, lebhafteſte Intereſſe, er Im September 1877 hatte ich ih die Ebre, Ehre, Seiner die SS“ ges Der bochſelige Fett hbochſelige as widmete erkannte ſo ort ſofort mit dem ibm eigenen praktifeben Blicke praktiſhen Bli>ke die ungeheure Wichtigkeit des unſchein- baren Werkzeuges fürdas geiammte Na<ricbtenweſen für das geſammte Nachrihtenweſen und ſa te ſagte zum Schluß lä<elnd S@luß lä(elnd zu nur: ,Die mir: „Die Herren, die dies in die Welt ringen, bringen, können froh ſein, daß ſie nicht ſe niht vor 400 Jabren Jahren gelebt haben; haben ; damals würden ſie wabrſcbeinlicb wahrſcheinli als Hexenmeiſter verbrannt worden ſein." ſein.“ Solcher Hexenmeiſter, meine verebrten verehrten Herren, zählt dieſe auSgezeichnete ausgezeichnete Ver- ſammlung viele und bervorragende hervorragende unter ſich. ſh. Freuen Sie ſicb, ſi, daß Sie in einem einew Zeitalter geläuterter Anſichten leben und wirken können. Éönnen. Aber vergeffen vergeſſen wir nicht, wie viel wir der Nachwelt Nahwelt ſchuldig bleiben, wie viel und wie (Großes no< m Großes noch zu erreichen iſt! Laſſen Sie uns, und damit möchte ich ſchließen, ih \<ließen, meine Herren, nicht niht müde werden in Arbeit, und ſehen ſetzen wir dem demütbiaenden jguorabimus, demüthigenden ignorabimns, mit weich wel Vorkämpfer der modernen Naturwiffenſéyaft Naturwiſſenſhaft vor den höchſten Fra der em <em gen des Daſeins reſignirt Halt gcmaibt gemacht haben, das aufrichtende 1ab0remu3 ia 1) f e r laboremus tapfer entgegen. _ Jeb __ I erkläre ken ten internationalen Elektriker-Kon reß Elektriker-Kongreß von Frankfurt fur für eröffnet und bitte'die geebrte bitte*die geehrte Verſammlung, ch E nunmehr durch dur die Wabl Wahl des Vorß xnden Vorſitzenden und des Bureaus, _ſowie jowie der betreffenden Stellvertreter zu kon ttuiren.“ “ _:|:[: München, konſtituiren.“ : H Münden, 8. _September. September. Seine Majeſtät der Kaiſer zeichnete beute heute Mittag gegen 12 Uhr das Hanfſtaengl'ſlbe Hanfſtaengl" ſche Atelier in der Maximilianſtraße durch dur< einen längeren Beſuch aus und gewährte Hrn. Hofrath Hanfſtaengl mebrere Sitzungen Hanfftaengl mehrere Sihungen in ver- ſchiedenen \{tedenen Uniformen Behufs Herſtellung von lebmSgroßen lebensgroßen photo- graphiſchen Bildniffen. Bildnifſen. Nach Schluß S@&luß der Redaktion eingegangene Depeſchen. Weimar, 9. September. (W. T. B.) T *?or- £ Zor- mittag 11 Uhr hat hier die feierliche feierlihe Beiſeßung, Seiner Hoheit des verſtorbenen Prinzen Alexander von,/„, von. Sachſen = - Weimar in der Fürſtengruft ſtattgefunden. Der Großherzog, der Erbgroßherzqg, Erbgroßherzog, der Prinz Her- mann, der Vater des Verſtorbenen, und die übrigen Prinzen des Großherxoglichen Großherzoglihen Hauſes wohnten der Feier bei. DerKönig Der König von Württemberg hatte ſeinen Fiügel-Adjutanten Flügel-Adjutanten Frei- herrn von Walter Watter als Vertreter entſandt. Das Königlich Sächſiſche Sälhſiſhe 19. _Huſaren- Huſaren- und _ das Königlich Sächfiſche Königli<h Sächſiſche 17. Ulanen-Regiment, deſſen Oſfiziercorps Offiziercorps der Verſtorbene vordem angehörte, waren durch dur< Deputationen vertreten. Galgocz, 9. September. (W. T. B.) Der Kaiſer iſt heute Vormittag 9 Uhr h1_er hier eingetroffen. Ilm Bahnhofs Am Bahnhofe waren _zu_m zum Empfange erſchienen der Erzherzog Friedrich, der Mimfter = Miniſter - Präſident Graf Szapary, der Landes- vertheidigungs : veztheidigungs - Miniſter _Freiherr Freiherr von Fejewary, Fejervary, der höhere Klerus, die Mitglieder der Behörden und eine große Zahl von Abgeordneten. Von der verſammelten VolkSmenge wiirde Volksmenge wurde der Kaiſer enthuſiaſtiſch enthufiaſtiſh begrüßt. An die anWLſenden Biſ<öfe u_nd anweſenden Biſchöfe und Abgeordneten richtete der Kaiſer eine Anſprache. _ Paris, 9. September. (W. T. B.) Der ehemalige Präſident der Republik Grévy iſt geſtorben. St. PetersburY, 9. O 9, September. (W. T. V.) B.) Die von hier nach an na< au erhalb verbreitete Nachricht, die Eiſenbahntarife für Getreide, welches welhes in die Häfen des Schwarzen und des Aſowſchen Aſowſhen Meeres befördert mird, wird, würden erhöht werden, wird von der „Börſen- zeitung“ fate_goriſch kategoriſ<h für unrichtig erklärt. Das Blatt xneint, alleniaUs meint, allenfalls dürfte eine Revifion Reviſion der Getreidetarife tm im Verkehr der Centralgouvernéments mit den baltiſchen Häfen und der Weſtgrenze des Landes voraenommen vorgenommen werden. Marſeille, 9. September. (W. T. B.) Als das Pyblikum geßern Publikum geſtern Abend _nach na< Schluß der VorſteUung Vorſtellung den Circus verließ, brach bra<h die Treppe ein. Wie verlautet, ſmd ſind 23 Perſonen verwundet und zahlreiche leichte leihte Ver- leßunÉen legungen vorgekommen. _ oyenhagen, Kopenhagen, 9. September. (W. T. B.) Das chileniſche Kriegsſchiff cileniſche Kriegs\hiff} „Preſidente Pinto“ ankerte geſtern auf der Außenrh2de. Außenrhede. Der däniſche däniſhe Kreuzer „Hekla“ lief alsbald aus, um zu überwachen, daß das Schiff weder Geſchützeeinſchiffe no_< Geſchüße einſchiffe no< Mannſchaften anwerbe. Heute früh iſt der „Preſidente Pinto“ abgeſegelt und paſfirte, paſſirte, vom obſervirenden „Hekla“ gefolat, Vormittags Hklſtngör. Helſingör. New-York, 9. September. (W. T. B.) Einem Tele- gramin gramm des „Herald“ aus TegucigalÉa T Eau iga pa (Honduras) zufolge tft bet_der iſt bei der am Sonntag ftattgehabten ahl ſtattgehabten Wahl eines neuen Präſidenten der KrieZS-Miniſter, Kriegs - Miniſter, General Ponciano- LULU, Ee, welchen die Progreſfiften aufgeſteth Progreſſiſten aufgeſtellt hatten, gewählt wor en. (Fortſeßung gew ählt worden. (Fortſezung des Nichtamtlichen 'm in der Erſten Beilage.) >““ M gens A Morgens 8 Ubr. Uhr. | 1 Wetterber'cbt Vom j Wetterbericht vom 9. September, or Wind. ' Wettsr.“ 1 Wetter. | | Stationen. Bar. auf 0 auf0 Gr. 11, u. d. Mccrcsſp rcd. Meeresſp red. in Millim. Temperatur in " 9 Celſius 5.Regen 2,bede>t Plaſcbke. MUUagbmore 5\Regen 2 bede>t Plaſ@&ke. Mullaghmore | 758 SO Aberdeén Aberdeen . . | 764 ChriſtianiUndZ Chriſtianſund | 767 SW 1Zwolkig Kopenhagan 1\wolkig Kopenhagen . ', | 769 W 2YDunſt Stockboim . |W 2Dunít Sto>holm . | 765 NRW 4Äwolkenlos |[NNW 4\wolkenlos aranda . * 762 NO 2=bede>t QPcter-T-burg |¡ND 2'bede>t t.Petersburg| 756 N ] |N 1 Nebel Moskau . . . | 756 1 bedeckt Cork,.Queens- town 1'bede>t Cork, Queens- A1 E Gherburg . . . _ 761 Eberburg . . * | 766 alder. . . . _ 769 vlt. . . . . ' elder j 769 B O mburg . . | 770 “winemünde Swinemünde | 770 Neuiabrwaner? Neufahrwafſer!| 767 Memel …… .. |_764 n E ünſter. . . . [__764 atis . . . . * 768 üniier. . . | 769 Karlsrube . . | 769 Wiesbaden Miesbaden . | 770 Müncbxn München . . | 771 O Chemnitz .. 762 ftillbeiter“) _ Berlin, . Chemniy . . ', | 762 ſtill heiter) | Berlin | 771 WNW 2_wvlkenlos : |WNW 2wolkenlos | Wien . . . . .….. | 769 NW 1*wolken1os ? Breslaii. . . |[NW 1\wolkenlos | Breslau .…. |_ 771 W 2xbede>t Y Ile d'Aix _[W 2ſbede>t | le d’Aix . . | 764 YO Zwolkenlok ' Nizziz . . . . |O 3 wolkenlos | Nizza .….. | 766 _O 2iwolken1ok * Tneit . . . . 767 ! fiili:wolkenlos Z |D 2 wolkenlos | E 1 Or ftill|wolkenlos | 7 Uhr. > Ubr, s M. Grube. 4 Regen 3 bakb halb bed. _1 wolkenws ſtill 1 wolkenlos till Dunſt 1 wolkigT) wolfig!) 2 heiter") ] beiter?) 1 wolkenlos 4 heiter beiter 1 wolkenlos , 1xwolkenlos ' 3 | 1\wolkenlos | 3'wolkenlos | till \wolfenl.3) | 1 wolkenlos * füU:wolken1.*) ' 1wolkenlos (9) (91 MZ (91 (K (N (9) II HÄHLZ I QOQ VB @ QAOA SS S6 8 W der Excellenz. I VI Sonnabend: Freitag : V Sornabend: Freitag: 2. Tropfen Gift. 1) Früb Früh Nebel. 7) Tbau. *) 2) Thau. ?) Thau. 4) Thau. Ueberſicht Veberſi<ht der Witterung. Wind und Wetter von ganz Europa ſieben unfer ſteben unter dem Einfluffe Einfluſſe eines umfangreichen barometriſchen umfangreiben barometriſ<hen Maximums, deffm deſſen Kern mit 772 mm über dem centralen Deutſchland lagert, ſodaß der Witterungs- cbarakter charafter unſerer Gegenden beſtändiger geworden ift. Ueber ganz Central-Curova Central-Euroya und Umgebung iſt ift das Wenz: ruhig, Wetter rubig, vorwiegend heiter und trocken.. tro>en.. In Tmticbland ift T eutſ{land iſt in den weſtlichen Gebietstbeilen die_ weſtli<hen Gebietstheilen die Temperatur allenibalben allenthalben geſtiegen, in den öſtlichen dur<ſ<nijtlicb öſtlihen dur<ſ<hnittli< etwas gefaüen; gefallen; in Mittel- Deutichland Deutſchland liegt ſie noch no< überall unter dem Mittel- wertbe. Nennenéwertbe Niederſchläge werthe. Nennentwerthe Niederſhläge werden aus Deutſchland nicht niht gemeldet. Deutſche Seewartc. Seewarte. Sonnabend : unterhaltung. D. Kalifcb, Kaliſch. Anfang 7 Ukr. Theater-Anzeigen. Komglube Schauſpiele. Königlihe Schauſpiele, Donnerſtag: Opern- haus. aus. 175. VorſteÜunq. Vorſtellung. Zar und Zimmermann. Komiſcbe Zimmermanu. Komiſche Oper in 3 Akten von A. Lorßing. Lortzing. Dirigent: Mufikdireitvr Muſikdirettor Wegener. Schauſpielhaus. Barnhelm, VBarnhelm, oder: Das Soldatenglück. Soldateuglü>. in 5 Aufzügen von (G. _ G. } Anfang 7 Uhr. Freixaq: Opernbaus. 176. Walkure Freitag : Opernhaus. 176, Walküre in 3 Akten von R. Wagner. SCauſvielbaus. Scauſpielbaus. Male: Die Augen des Herzens. in 1 Außvg bon H.Ga11ina. Aufzvg von H. Gallina. Aus dem Jtalieniſxben Italieniſchen von I. J. Stinde. In Scene geſetzt vomOber-Regineur _ _ geſezt vom Ober-Regiſſeur j __ (Adelaide: als Gait.) Gaſt.) Hierauf, Zum erſten erften Male: Am Fenſter. Luſtſpiel in 1 Aufzug von Felix Philippi. Jn In Scene geſext geſeßt vom Regiffeur Plaſcbke. Regiſſeur Plaſhke. Zum Schluß, neu eimiudirt; einſtudirt: Herrn Kandels Gardinenpredi teu. Luſtipiel m Kaudels Gardineupredigten. Luſtſpiel in 1 Auſzug Aufzug von (G. G. von Moſer. In Scene gefest hom Regineur _ Anna geſeßt vom Regiſſeur : Anya Schramm, als Gaſt) Anfang 7 Uhr. Beutſ<es Deutſches Theater. Donnerſtag: Die Kinder Kiuder Freitag: Wildfener. Wildfeuer. Fauſt. Die nächſte Aufführung von Fauft's Tod findet am Montag ſtatt. Berlincr Berliner Theater. Tell. Anfang 7 Uhr. Abonnements - Vorſtellung. Sonnabend : Wilhelm Tell. Leſaug-Qheoier. SÖauſpiel Teſſing-Theater. Schauſpiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Freitag: Zum erſten Male: Francikou. Luſt- Francillon. Luſft- ſpiel in 3 Akten Von von Alexander Dumas 618. 74' Falſaje Heili :, lis, 7t Falſche Heilige. 4 Akten nach nah A. W. Pinero von Sonntag: Fraucillou. WaUner-Theater. Sounrtag: Francillon. Wallner-Theater. Donnerſtag: Zum 1. Male: Der Mann Maun mit hundert Köpfen. ZAkten 3 Akten von Henri Moulin und Edmond Delaviane. Hierauf: Mnfikaliſih :deklamatoriſche Abend- NGeſangs-Burleske Delavigne. Hierauf : Mufikaliſch - deklamatoriſche Abeud- fti rah vter gg in 1 Akt von eu Freijag Freitag u. folg. Tage: Dieſelbe Vorſtellung. Donnerſtag : Donnerſtag: Boccaccio. F. von Supps. Suppé. Anfang 7 Uhr. Freitag: Boccaccio. 182. Voccaccio. 189. Vorſtellung. Minna Miuna von Lufifpiel Regie : Luftſpiel Regie: Hr. Pie Die Anfang C. E. Leſſing. Vorſtellung. Pariſer Sittenbtld Zam Sittenbild Zum erſten 183. 183, Vorſtellung. Familienbild burq. Anfang 71 74 Uhr. Fr. Anna Schramm, S<hramm, ſänger Dierich, als Gäſte.) ' ndrade. Andrade. Krauſe. (Kunigunde: Fr. Lucia vou Lammermoor. Täglich ! Täglich: Abends bei brilianjer fiken, bhbrillanter ſiten, Beleuchtungseffecten :c. 2c. Donnerſtag: Wilhelm Ein Donnerſtag: Die Ehre. des gamen Garien-Etabliffem ganzen Garten-Etabliſſem Ubr. Luſtſpiel in Freitag: Dieſelbe Vorßellun !ar Blumenibal. Poffe Vorftellun far Blumenthal. Poſſe in ſtändig neuen Koſtümen. Bukacz. Bufkacz. bearbeitet von H. Graef. | Anfang 7,1115: Triedriü; 7# Uhr Freitag: Dieſ elbe Vorſtellun Friedrich - wuheimßädtiſ<es Wilhelmfſtädtiſhes Theater. Komiſche Operette in 3 Akten von F. Fell Ae und R. Genée. egie: Hr. Binder. Hr. Kapellmeiſter Jedermann. Federmann. Anfang 711 Uhr. Sonnabend: Girofié Girofia. Reſidenz-Thcater. 7#- ühr. Sonnabend : Giroflé Girofla. Reſidenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. Donnerſtag: Donnerftag: Zum 13. 15. Male: Frou- Frou - Frou. in 5 Aufzügen von Meilbac Meilhac und Ludoch Ludov!c Halévy. Deutſch Deutſ von Eduard Mauthner. In Scene geſeyt geſeßt von Sigmund Lauten- Freitag u. folg. Tage: Dieſelbe Vorſtellung. Kroll's Theater. Donnerſtag: Enthauthe. ( Eglantine: Euryauthe. (Eglantine: Fr. Moran-Olden; Adolar: Hr. Kammer- Zßreitag: Vorleßtes Freilnds Vorlehtes Gaſtſpiel des Sar. FranceSco d' Sgr. Francesco d’ Der Barbier von Sevilla. Sornabend: Lestes Lettes Gaſtſpiel des Hrn. Emil (Höhe. „Großes Concert“ Göze. „Sroßes Goncert* im Sommergarten, elektriſa'oer eclekiriſher desſelben. Anfana 5T, Anfano 52, der Vorſtellnng Vorftellung 7 Uhr. Ubr. Montag: Schluß der Opern-Saiſon. BeUe-„Rtltanre-Theater. Belle-Atliance-Theater. Donnerſtag: Zum 42. Male mit durchweg dur@weg neuer glänzender Ausſtattung an Dekorationen. Dekorationen, Koſtümen, Ballets. Baffen-Requi- img-Deutſihlaud Ballets, Waffen-Requi- úung-Deutſchlaud zur See. Großes Ausſtattungs- eitbtld Ausftattungs-Zeitbild in 4 Akten (7 Bildern) von Ernſt Niedt. Ernft Niedt, Im 6. Bilde: erſten Male in Deutſchland: Deutſbland: Großes Pferderennen auf der Bübne Bühne von lebenden Jm vraibtvollen, Im prachtvollen, glänzenden Sommergarten (vor- nehmſtes und großartigſtes Sommer-Etabliffemmt Sommer-Gtablifſement der Reſidenz): (Großes Doppel-Concert. Großes Doppel - Concert. Auftreten ſämmtliwer ſämmtlicher Spezialitäten. Brillante Illumination ent]. Anfang del Concerts ents. S des Goncerts 6 Uhr. Anfang des Tbeater! Theaters g. „Adolph Emn-Theater. Donnerüag: Adolph Ernſt-Theater. Donnerſtag: Zum 10. Male: Der große Prophet. Geſangspoffe Geſangspoſſe in 4 Akten von Leon Treptow. Couplets von Guſtav Görß. Muſik von Guſtav Steffens. Die neuen Dekorationen ſind find aus dem Atelier der Herren Wagner und In Scene geſest geſeßt von Adolph Ernſt. Freitag: Dieielbe Vorſtellung. g. Pferden. Thomas-Theater. Alte Direktion: Direkiion: Emil Thomas. Donnerſtag: Zum 42. Male: Im fiebenteu Jm fiebenten Himmel. Poffe mik Poſſe mit Geſang in 3 Akten (4 Bildern) vvn von Jean Kran. Kren. Muſik von Johannes Jobannes Doebber. In Scene geſeßt vom Direktor Emil Thomas. Anfang 76 Uhr. 74 Ubr. Freitag: Dieſelbe Vorſteüung. Vorſtellung. Jakobſtraße 30. Muſik 30, Mußk von Dirigent: Dirigent : Urania, Anüalt Anftalt für volkstbümli-be Naturkunde. volksthümlihe Naturkunde, Am Landes - Ausſtellungs Ausftellungs - Park (Lehrter Babnbof). Bahnbof). Geöffnet von 12_11 Ubr. Täglich Vorſtelluna 12—11 Uhr. Täglih Vorſtellung im wJſeLiſibaftlicben ri nene Theater. Nähere! Näheres die Anſchlag- ze e Anſchlage- ¡ette Henry [32023] „.___ Nur noch no<h kurze Zeit. "_ National = National: Panorama Herwartbſtraße Herwarthſtraße 4. am Königsplaß. Königsplay. „Das alte Rom“ mit dem Triumvbzuqe Triumphzuge Kaiſer Conſtantius. Conſtantins. ü v. Morg. 9 Uhr bis zur Dunkelheit. Eintr. tägl. 50 45. $. Soldaten 11. u. Kinder 25 43. __- „S. M Familien-Nachrichten. Verlobt: Frl. Tbereſe Richter Thereſe Rihter mit Hrn. Ritter- gutsbefißer gutsbeſiger Willi von Sametzki Sameßki (Waldenburg i S<l.-Nieder-Kunzendorf S(hl.— Nieder- Kunzendorf bei Münſterberg). _ Freiin Elſa von Gemmingen-Hagenſchieß mit Hrn. Geiicth-Referendar Gerihts - Referendar Felix Grafen von Stoſch (Beiſenbacb-Poiniſcb (Befſenbah—Polniſh Keffel). Geboren: Ein Sobn: Sohn: Hrn. Paſtor Baumgart (Jreiburg (Freibur i. Schl.). _ Hrn. Ernſt von Kalitſcb ( aſchenberg). _ Kalitſch (Taſchenberg). — Eine Tochter: Hrn. Wilhelm Wittcbow Witt<how von Breſe-Winiary (Kaiſermübl). (Kaiſermühl). Geſtorben: Hrn. Rittmeiſter a. D. von Herßberg Tochter Ilſe (Lottin). _ Fr.Cloiilde — Fr. Clotilde von Gaffron und Oberſtkadam, Oberſtradam, geb. von Hanſtein (Dresden- Blaſewiß). _ Blaſewitz). — Hr. General der Kavallerie x. z. D. Rudolph von Schön (Berlin). Beleuchtung Zum Redacteur: ])r. Dr. H. Klee, Direktor. Berlin: Mit voll- Verlag der Expedition (S<v[1)- Druck (Scholz). Dru> der Norddeutſchen Buchdruckerei Norddeutſhen Buchdru>kerei und Verlags- Verlags? Anſtalt, Berlin ZW., SW., Wilhelmſtraße Nr. 32. Vier Beilagen (einſchließlick) (einſ<hließli< Börſen - Beilage). Erſte Beilage zum Deutſ<en Deutſchen Reichs-Anzeiger uud Königlich und Königlih Preußiſchen Staats-Llnzeigér. Staals-Anzeigér. M 212. Königreich Preußen. P r i v i l e g i u m wegenAusfertiauns Preufßen. Privilegium wegen Ausfertigung auf den Inhaber lautender Kreis- ' ' d s i i des Kreiſes Templin im Betrage von anletbeſchetne e 128000.“ anleiheſcheine de 000 K Wir W i [ h e im , Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen :c. a dem 2c. Nachdem die Vertretung des Kreiſes Templin auf dem Kreis- tagesakm<12 tage am 12. November 1890 beſchloffen hat,_ beſchloſſen hat, die zum Bau einer Kreischauffee Kreis<hauſſee von der Niederbarnim-Templiner_ Krengr_enze uber Falkentbal Niederbarnim- Templiner Kreisgrenze über Fa!kenthal und Liebenberg bis zur TemplimRuppmer Kretßgrenze_in Templin-Ruppiner Kreisgrenze in der Richtun Rihtung auf Bahnhof Babnhof Löwenberg erforderliihen erforderli<en Mittel im Wege einer nleibe zu beſchaffen, wollen Wir auf den Antrag der Kreisvertretuna, _ Kreisvertretung, ; zu dieſem Zweck Zwe>k auf jeden Inhaber Fnhaber lautende, mit ans' ſcheinen Zins- \heinen verſehene, Seilens Seitens der Gläubiger unkimdbarx unkündbare Anleihe- ſcbeine ſcheine im Betrage von 128000 .“ 128 000 ausſtellen iu durfen, zu dürfen, da ſich ſi< hiergegen weder im Jntereffe Intereſſe der Gläubiger, noch no< der Schuldner Etwas zu erinnern gefunden bat, hat, in Gemäßbeit Gemäßheit des §. $. 2 des Geſeßes ' vom Geſetzes - yom 17. Juni 1833 zur Ausſtellung Ausftellung von Anleihefcbeinen Anleiheſheinen zum Betrage von 128 000 „ja. 4, in Buchſtaben: „Ein Hundert Acht und Zwanzig Tauſend Mark", welche Mark“, welhe in folgenden Abſchnitten: 90000 „ſé: 90 000 M zu 1000 „16 15000 .“ A 15 000 M zu 500 .“ 23000 «ſé M 923 000 M zu 200 „jk M zuſammen 128 000 .,“ nach H na< dem anliegenden Muſter auSzufertigen, auszufertigen, mit Bier Vier vom Hupdert jährlich Hundert jährli< zu verzinſen und na< dem feſtgeſteüten feſtgeſtellten Tilgungsplan rmttels Veriooſung jährlich mittels Verlooſung jäbrlih vom 1. Avril April 1892 ab mit wenigſtens Eins vom Hundert des Kapitals, unter Zuwachs der Zinſen Zinfen von den aetilgten S<uldverſ<reibungen, getilgten Schuldverſchreibungen, zu tilgen ſind, durch gegenwärtiges Privilegiuxtt Privilegiuth Unſere landesherrlicbe landesberrlihe Genehmigung ertheilen. Dieſelbe erfolgt mit der rechtlichen re<tli<hen Wirkung, daß ein jeder Inhaber dieſer Anleihe- ſcbeine ſcheine die daraus hervorgegangenen Recbte Rechte geltend zu macben machen be- fugt iſt, ohne zu dem Nachweiſe der Uebertragung des Eigentbums Verpfiicbtet Eigenthums verpflichtet zu ſein. _ Durch vorſ1ebendes : Dur vorſtehendes Privilegium, wel<es Wir vorbebaitltcb vorbehaltli< der Rechte Drijter ertbeilen,_ Re>te Dritter ertheilen, wird für die Befriedigung der Inhaber der Anleibeſcbeine Anleibeſcheine eine Gewabrleiſtung Gewährleiſtung Seitens des Staats nicht uber- ni<ht über- nommen. Urkundlicb unier Urkundli@ unter Unſerer Höchſteigenbändigen Höchſteigenhändigen Unterſchrift und beigedrucktem beigedru>tem Königlichen Jnfiegel. Inſiegel. Gegeben Kap Kannen, Kunnen, den 28. Juli 1891. An Bord Meiner Yacht .Hobenzollern“. (U.S.) „Hohenzollern“. (L. S.) Wilhelm 13. _ Herrfurtb. R. j Herrfurth. Miquel. Thielen. Provinz Brandenburg. Regierizngsbezirk Regierungsbezirk Potsdam. Anleibeſcbein Anleiheſc<ein des Kreiies Kreiſes Templin . ._„te Ausgabe Bu(ſtabe . „te Ausizabe Buchſtabe . . . . Nr . .… . Nr... über . . .… . . Mark Reicbsioabrung. _ _ Ausgeferiigt in Gemäßbeit des landesherrlichen Primlegiums vom . . . (Amtsblatt Reichswährung. S Ausgefertigt in Gemäßheit des landesberrlihen Privilegiums vom... (Amtéblait der Königlichen Regierung zu Potsdam vom . . „ten ....... ¿s Abit 189 . Nr. . . Seite . . . und Geieß-Sammlung Geſeg-Sammlung für 189 . Seite . . . laufende Nr. . . .). ._.). Auf Grund des von dem Bezirks-Ausſchuffe Bezirks-Aus\{uſſe zu Potsdam beſtätigten Kreistagsbeſcbluffes Kreistagébeſhluſſes vom 12. November 1890 wegen Aufnahme eiiier Schuld einer Sculd von 128 000 „14 4 bekennt ſick) ſich der KreiSausſchß Kreisausſ{<uß des Kreiſes Templin Namens des Kreiſes durch dur dieſe, für jeden Inhaber gulttge, gültige, Seitens des Gläubigers unkündbare Verſchreibung zu einer Darlehns- ſchuld \{uld von ..... Mark, welche wel<e an den Kreis baar gezahlt worden und mit Bier Vier vom Hundert jährlich jährli zu verzinſen iſt. Die Rückzabiung Rücfzahlung der ganzen S<uld Von 128000 .“ Schuld von 128 000 #4 erfolgt nach na< Maßgabe kes tes genehmigten Tilgungsplans mittels Ve_rl_ooſung Verlooſung der Anleibeſcbcine Anleibeſcheine in den Jahren Iabren 1892 bis ſpäteſtens 1934 einicbiieß- lich einſ<ließ- lih aus einem Tilgungsſtocke, welcher Tilgungsſto>e, welher mit wenigſtens Eins Vom vom Hundert des Kapitals jährlich jährlih unter Zuwachs Zuwadis der Zinſen von Ziyſen von. den getilgten Schuldberſcbreibungen Schuldverſchreibungen gebildet wird. Die Ausiooſuna geſcbiebt Ausloofung ge\<ieht in dem Monat Februar jeden Jahres. Dem Kreiie Kreiſe bleibt jedoch jedo das Recbt Recht vorbehalten, de_n Tilgungsſtock den Tilgungéſto>k zu verſtärken oder aucb Zßmdwtliche noch au< Ge no< im Umlauf befindliche Anleiheſcheine auf einmal zu un men. ündigen. Die durcb dur die Verſtärkte verſtärkte Tilgung erſparten Zinſen wachſen waſen eben- falls dem Tilgungsſiocke Tilgungsſto>e zu. Die außgelooſten, ausgelooſten, ſowie die gekündigten Scbuldvaſcbreibungen Werden Sqchuldverſ<@reibungen werden unter Bezeichmmg ibrer Bezeihnung ihrer Buchſtaben, Nummern urid und Beträge, ſowie des Termins, an welchem wel<hem die Rückzahlung Rü>fzahlung erfolgen ſol], öffentlich ſoll, öffentli bekannt gemacht. Dieſe Bekanntmachung erfolgt ſechs, ſe<8, drei, zWei zwei und einen Monat vor dem Zahlungstermine in dem „Deutſchen Reichs- Reichs: und Preußiſchen Staats-Auzeiger“, Staats:Anzeiger“‘, dem Amtsblatt der Königlichen Regierung _zu Potßdam zu Potsdam und dem Templiner Kreisblatie. Kreisblatte. Geht eines dieſer Blatter Blätter ein, ſo wird an deffen deſſen Statt von der Kreisvertretung mit Ginebmigung Genchmigung des Königlichen Königlihen Regierungs- Präſidenten in Potsdam ein a_nderes anderes Blatt beſtimmt. Bis zu dem Tage,_ wb 1olcbergeftalt Tage, wo ſolchergeſtalt das Kapital zu entrichten iſt, wird es in balbjabrlicben halbjährlißen Terminen, am 1. April und am 1. Ok_i_ober, Li ara von heute an gerechnet, gere<net, mit Bier Vier vom Hundert jährlich verzin . _ _ verzinit. : : Die AULzahlung Auszahlung der Zinſen Zinfen und des Kapitals erfolgt gegen bloße Rückgabe der failig _gcwordenen Zinsſcheme fällig gewordenen Zinsſcheine beziehungsweiſe dieſer S<uldverſ<reibung bet Schuldverſchreibung bei der Krets-Kbmnzunalkaffe Kreis-Kommunalkaſſe zu Templin, und zwar auch au< in der na<_ na dem Eintritte des Fälligkeits- termins folgenden Zeit. Mit der_ der zur Empfangnahrrze Empfangnahme des Kapitals eingereichten Schuldvxrſcbreibung _ſind auch eingereihten Schuldverſhreibung ſind au die dgzu dazu gehörigen Zinsſcbeine Zinsſcheine der ſpaieren _ Faüigkeitstermine zuruck- ſpäteren Källigkeitstermine zurüd- zuliefern. Für die fehlenden Zinsſ<e1n_e Wird_ Zinsſcheine wird der Vetrag_ Betrag vom Kapital abge ogen. abgezogen, Die gckündigten Kapitalbexragß, welche gekündigten Kapitalbeträge, welhe inner- balb halb dreißig ahren nach Jahren na dem Rückzahlungstermine nicbt erhobe_n nit erhoben wer- den, ſowie die innerhalb vier Jahren nach nah Ablauf dxs Kalendxrjabres, des Kalenderjahres, in welchem fie ſie fällig geworden, nicht erhobrnen erhobenen Zinſen vexxahren verjähren zu Gunſten des Kreiſes. Das Aufgebot und die Kraftloßerklarung ve_r- Kraftloserklärung ver- lorener oder verni<teter S<uldver1<reibungen e_rfolgt nach vernihteter Schuldverſchreibungen erfolgt na< Vorſchrift der §§. 88, 838 und ff. ff. der Civilprozeßordnung _fur für das Deutfcbe Reich Deutſche Reih vom 30. Januar 1877 (Reichs-Geießbiatt (Reichs-Ge|epblatt Seite 83) bezw _§. J. 20 des Ausführungsizeſeßes Ausführungsgeſezes zur Deutſchen Civilprozeßordnung vom .24. Marz 24. März 1879 (Geſeß-Samml. Seife 281)._ _ _ (Geſez-Samml. Seite 281). i / Zinsſcheine können weder aufgeboten noch fur no< für kraftlos erkiact erfläct werden. Doch ſoli ſoll Demjenigen, welchex_ welcher den erluſt _von Verluſt von Zins- ſcbeinen ſcheinen vor Ablauf der vierjährigen Verxabrungsfrrſt _bet Verjährungsfriſt bei der Kreis- verwaltung anmeldet und den ſtattgehabten Befivder Zinsſcbeine durch Beſitz der Zinsſcheine dur Vorzeigung der Swuidverſchreibung Schuldverſchreibung oder _fonſt ſonſt in iaubbafter laubhafter Weiſe daUbut, nach darthut, na< Ablauf der Verjährungsfriſt der etrag Betrag der _ange- meldete1_1_ ange- aA und bis dahin nicht vorgekommenen Zinsſcbeine Zinsſcheine gegen Qutttung ausgeza lt Werden. _ , , , Quittung ausgezahlt werden. A0 i: j Mit dieſer S<uldverſ<reibung ſmd halqubrtge Zinsſcheme Sculdverſchreibung ſind halbjährige Zinsſcheine bis zum Schluſſe des Jahres . . . . außgegeben; dte .. ausgegeben; die ferneren Zinsſcbeine wtrden Zinsſcheine werden für fünfjährige Zeitabſchnitte außgegeben werdet). ausgegeben werden. Die Aus- gabe einer neuen Reihe Reibe von Zinsſibeinen Zins\<einen erfolgt bei, bei der kais' Kommunalkaffe Kreis- Kommunalkafſe in Templin gegen Ablieferung der, der alteren älteren Zins- Verlin, Mittwo<, Berlin, Mittwoch, den 9. September ſcbeinreibe beigedruckten \{einreihe beigedru>ten Anweiſung. Beim Veriuſte Verluſte der Anweiſung erfolgt die Aushändigung der neuen Zmdſcheinreibe an_ Zinsſcheinreihe an den Inhaber der Schuldverſchreibung, ſofern deren Vorzeigung rechtzeitig re<tzeitig geſchehen iſt. ift. Zur Sicherheit der hierdurch hierdur< eingegangenen Verpflichtungen baftet haftet der Kreis mit ſeinem Vermögen und mit ſeiner Steuerkrafr. Deffen Steuerkraft. Defſen zur Urkunde haben wir dieſe Ausfertigung unter unſerer Unterſchrift erjbeilt. ertheilt. Templin, den . . ten ........ _ : Der Kreisausſcbuß Kreisaus\<uß des Kreiſes Templtn._ Templin. Anmerkung: Die Anleibeſcbeine ſmd Anleiheſcheine ſind außer nnt_ den_Unter- ſchriften mit den Unter- \<riften des Landratbs Landraths und zweier Mitglieder des KreiSaus1<uffes Kreisaus\hufſes mit dem Siegel des Landratbs xu berieben. Landraths zu verſehen. Provinz Brandenburg. Regierungsbezirk Potsdam. ' Z i n s 1 > ein . . . . Zinsſ<hein ._. ._. Reibe zu der Schuldverſcbreibung Schuldverſchreibung des Kreiſes Templin ..... te AuSgabe, Buchſtabe ..... Nr ..... über Mark zu ; . . . . vom : Hundert Zinſen über . . . . . . . .. ._._. Pfennig. Der Inhaber dieſes Zinsſcbeines Zins\cheines empfängt gegen deſſen Rückgabe in der Zeit vom 1. Avril April (bezw.) 1. Oktober 1 _. 1. ab die Zinſen der vorbenannten Schuldverſchreibung für das Halbjabr Halbjahr vom . .ten ..... bis . ten bis , „ten . . . . .. mit . . . Mark . , Mark .. Pfennig bei der Kreis-Kommunalkaffe Kreis-Kommunalkaſſe zu Templin. Templin, den . . ten ......... _. _ i i Der KreiSausickwß Kreisausſchuß des Kreiſes Templin. (Unterſchriften.) _ / Dieſer Zinsſcbein Zinsſchein iſt ungültig, Wenn deffen Geldbetrc: _tzicbt wenn defſen Geldbetrcz nit inner- halb balb vier Jahren nach na< Ablauf des Kalenderjahres der Fallrgkett Zälligkeit er- hoben wird. _ i Anmerkung. Die NamenSunterſÖriften Namensunterſchriften der Mitglieder des Kreißausſchuffes Kreisaus\<uſſes können mit L_ettern Lettern oder Facfimileſieuzveln gidruckt Facſimileſtempeln gedru>t werden, doch do< muß jeder Zinsicbein Zinsſchein mit der eigenbandigen eigenhändigen Namens- unterſcbrifi unterſchrift eines Kontrolbeamten verſehen werden. te Ausgabe, Provinz Brandenburg. Regierungsbezirk Potsdam. Anweiſung zum Kreisanleibeſcbein Kreisanleiheſhein des Kreiſes Templin . . . ie Außgabe, te Ausgabe, Buchſtabe . . Nr. . . . Über über . . . Mark. Der Inhaber dieſer _Anweiſung Anweiſung empfängt gigen deren_Rii>g_abe gegen deren Rückgabe zu der obigen Schuldbericbreibung Schuldverſchreibung die . . te Reihe von ZinsſcbemZn Zinsſcheinen für die fünf Jahre 1 . . . bis 1 . . . 1... bis1... bei der Kreis-Kommqulkame zu . . . . Kreis- Kommunalkafſſe zu. .. ſofern nicht rechtzeitig re<tzeitig von dem als ſolchen ſicb ausweiienden ſi ausweiſenden Inhaber der Schuldverſchreibung dagegen Wideriprucb Widerſpru erhoben Wird. wird. Templin, den . „ten . . . . 1 .. _ .ten T 2 : Der Kreißausickmß _des Kreisaus\<huß des Kreiſes Templin. (Unier1<riften.) _ _ (Unterſchriften.) E Anmerkung. Die Namenßunterſckoriffen Namensunterſchriften der Mitglieder des Kreißausſcbuffes Kreisaus\{<u}es können mit Lettern oder Facfimileſiemveln gedruckt Facſimileſtempeln gedrud>t werden, doch to<h muß jede Anweiſung mit der eigenbandigen eigenhändigen Namens- unierſcbrift unterſchrift eines Kontrolbeamten verſehen werden. Die Anweiſung iſt zum Unterichiede Unterſchiede auf der ganzen Blatt- breite unter den beiden letzten Zinsiibeinen unt leßten Zins\{heinen mit davon abweichenden Lettern in nachſtehender nahſtehender Art abzudrucken: , . „ter Zinsſchein. abzudru>en : . . „ter Zinsſchein. | .. „ter Zinsſchein. Anweiſung. Statiſtik Statiftik und Volkswirthſchaft. Der Bedarf an Brotfrucht. Die Berliner Börſen-Zeituag ſiegt Börſen-Zeitung ſtellt folgende Reibnung gui, weiche Rehnung auf, welche zeigt, wie Wenig ſercchjiertigt wenig çerehtfertigt die Spekulation dir Haunepartei m der Hauſſepartei in Roggen und die Antikornzoübewegung ſind. Antikornzollbewegung find. Als Ertrag der Roggenernie Roggenernte werden 100 Miliionßn Millionen Centner, der Weizenernte 40 MiUionen, Millionen, alſo zuſammen 140 M_illionen bxrecbnet. Millionen bere<net. „Dieſe Schäjzung iſt Schäßung iſ gewiß mäßig, wenn man erwagt, erwägt, daß die aller- ſchlechteſte \hle<teſte Ernte im leisten leßten Jahrzehnt, diejenige von 188081, 1880/81, immer noch no< einen Betrag von annähernd 144 Millionen Centner ergeben hat. Von dieſem Ernieertrage Ernteertrage von 140 MiÜionen Millionen Centner ſoll die Ausſaajmenge ſebr rei<li< Ausſaatmenge fehr rei<hli< mit 25 MiÜionen Millionen Centner in Abzug gebracht gebra<ht werden, ſodaß 115 Millionen (Zentner Broimalericck Centner Brotmaterial zum Verbrauch Verbrau verbleiben. Der Durchicbnitt_der Durchſchnitt der Jahre 1880/90 hat an Weizen und Roggen einſchließlich Mehrxiyfubr einſhließli< Mehreinfuhr von rund 20 Miliionen Millionen Ctr. und abzüglichxdes abzüglich.des Saatguts mit 25 Millionen Ctr. einen Durwſcbniitsrerbraucb Durwſchnittsverbrauh ergeben Von von 159 Millionen Str. Niin Ctr. Nun iſt aber in Folge verſpäteter Ernte nur ſehr wenig neues Getreide zu Markt gekommen. _ Auch i Au die nächſten nähſten Wochen werden noch wimg no< wenig Zufuhren vom Lande bringen. Man kann daber daher annehmen, daß die Landesernte _ Faüs Falls das näcbſte nâ<ſte Erntejabr den gewöhnlichen Verlgiif dea gewöhnlihen Verlauf nimmt, kaum auf elf Monate zu rei>en brau<t. reiben braucht. Die dießxabrige Erniedeckt diesjährige Ernte de>t alſo bei ungünſtigſter Schätzung einsn Monatßverbraucb 105.11 Schäßung einen Monatsverbrau< 105/11 Millionen Centner, während der durcbſchnittliche Monatßverbrauch durdſchnittlihe Monatsverbrauh des le_ßten Jahrzehnts leßten Sahrzehnts 159/12 = 131; MiUionen 134 Millionen Centner beträgt. Wir hatten hätten alſo nur nöthig. allmonatlicb nôthig, allmonatlih 235/44 Millionen _Ceniner Brolfrucht Centner Brotfrucht einzuführen. Das würde für 11 Monate sm_en einen Import von ZIK 3902 Millionen Centner Brotfrucbt Certner Brotfru<t ergeben, d. b. eme Jmportmenge, h. eine Importmenge, die auch au< im Jabre Iahre 1884/85 erreicht wurde. _ - Ein ſo großer grofer Import, welcher ſich nach ſi<h na< dem bisherigen Durch- ſcbnittßverhältni e Dur- ſhnitt8verhältni}ſſe etwa auf 20 Millionen Centi-xer Centner Roggen und 102 Millionen Centner Weizen vcrtbeilen vertheilen würde, iſt aber durchaus nicht durhaus niht als unbedingt nötbig nöthig zu bezeichnen. bezeihnen. Es kann daran doran im Gegen- tbeil rccbt erheblich theil re<t erhebli< geſpart werden Denn_ Denn es ſchrankh ſ1<_1 ränkt ſi< 1) in theuren Jahren naturgemäß_der naturgemäß der Verbrauch ein. ein, Dieſe Etnſcbran ng erreicht, Einſchränkung erreiht, wie die Erfahrungen früherer Jahre ergeben, mindeſteiis 50/9, obi): mindeſtens 5°/o, ohne der Bevölkerung auch au nur zum Bewußtmn Bewußtſein zu kommen. fommen. Es wurde würde ſich die bis zur nächſten nöhſten Ernte nötbige VerbrauchSmenge demeytſprechend nöthige Verbrau<h8menge dementſprehend um 8 Millionen Centner vermindern, und hierdurch wiid_ d1e_ hierdur< wird die Volks- ernäbrung ernährung in keiner Weiſe beeinträchtigt, denn es triit_m tritt in etwas ſtärkerem Maße als in billigen Jahren Fahren an Stelle der etaenilicben Viotfrucht eigentlichen Brotfrucht Hafer oder Maisinehl. Maismehl. Die Verwendung dieſer Meblſorie Mehlſorte fand ſchon früher aufdem früber auf dem Lande in kleinerem Maßſtab: Maßſtabe ſtatt. Sie hat in der listen letzten Zeit ſebr ſehr zugenommen und wird ſich ſi in Folge lebhafter An- regung aus landwirtbſckpaftlicben landwirth\<aftlihen Kreiſen in der bevorſtehenden bevorſtetenden Ver- brau<sveriode vorausſichtlich fo brau8periode vorausfihtli< ſo ſteigern, daß ein Minderverbra_u< Minderverbrauh von 8 Millionen Centner Brotfrucbt Brotfruht ſehr knapp h_erecbnet berehnet erſcheint, zumal die Preiſe von Hafer und Mais in Folge reicher Ernten_ver- Ernten ver- hältnißmäßig gering ſind. Der Verein Deutſcher Starke- intereffenten Deutſher Stärke- intereſſenten regt ferner _ unterſtüßt durch dur< die in l_andwirtbſcksaſt- lichen landwirtbſchaft- lihen Kreiſen gemachte gema<hte Erfahrung, daß durch _Benniſchizng dur Beimiſchung von Kartoffeln das Brot wohlſchmeckender wohlſ<hme>ender und ſchmeidiger \{<hmeidiger wird, ohne obne an Näbrwertb Nährwerth zu verlieren __ mit Erfolg die Yerwendungwon Verwendung von Kartoffelmehl an, wobei xu erwabnen iſt. _ zu erwähnen iſt, daß die fruheren Befurcb- früheren Befürch- tungen wegen der Kartoffelernte ſich ſi keineswegs zu bewahrheiten ſcheinen. Hierdurch Hierdur< kann die Verminderung des Verbrauchs Verbrau<s an Brotfrucht unſchwer Brotfruht unſhwer auf 10 Miüionen Millionen Centner geſteigert werden. 1891. 2) Es iſt nicht nötbia, niht nöthig, 4 Millionen Centner Roggen zu Branntwein zu verbrennen. Mag für beſondere Freunde des reinen Kornbranntweins eine Miüion Million Centner Roggen verbrannt werden. 3 Millionen Ceniner Centner Roggen können im Brennereibetriebe ſebr wobl durcb ſehr wohl dur< Mais erſeßt werden. erſezt werden, Die Verwendung des biiligen billigen Mais zur Brennerei wird dann aucb au bei uns ſowohl als in Oeſterreich Oeſterrei in der nächſten näbſten Zeit in ſehr viel ſtärkerem Maße ſtatt- ftatt- finden als früber. früher. 3) Kein Landwirtb wiid Landwirth witd bei den jesigen jeßigen Preiſen daran denken, ſeinen Pierden Pferden als ſcbweres \{<weres Futter Roggen zu geben. Hierdurch Hierdur< können bei mäßiger Scbäßung, Schäßung, d. b. h. wenn nur 1 Million ſchwere Roggen-Rationen xu 6§ 43 \<were Roggen- Rationen zu -6# 4 erſpart würden, der VolkSernäbrung Volksernährung 2 Millionen Centner erhalten werden. "4) 4) In Folge Einführung der Hocbmüllerei Ho<hmüllerei vermindert ſicb \ſi< das Ergebniß an Brod- mebl bei der Vermablung Vermahlung von Roggen und Weizen von Jahr Fahr zu Jahr. Ein Mablergebniß bon Mohlergebniß von nur 65 Pfund auf den Centner Broifrucbt iſt nichts Ungewöhnlicbes. Brotfru<ht iſ nihts Ungewöbnlihes, Es liegt auf der Hand, daß dieſes Mahlergebniß ohne die Yoiksernäbrung bdsr auch Volksernährung oder au< nur die (Güte Güte des Brotes irgend zu beeintrachtiiien, namentlich beeinträchtigen, namentlih bei Verwendung bon Miſcbmebl von Miſhmebl (aus Weizen und Roggsn) durch- ſ<nittli< Roggen) dur{- \cnittlih um 50/0 5 9/6 geſteigert werden kann. Hierdurch Hierdur< würde ſich ſi der Jmport-Bedarſ SFmport-Bedarf abermals um 8 Millionen (Gentner, Centner, alſo im Ganzxn Ganjen um 10 + 3 + 2 + 8 = 23 Millionen Centner Verringern, (1170 verringern, alſo nur auf 7D 74 Millionen Centner ſteilen. _ _ _ _ ſtellen . : Führen wir mehr Brotfrucbt Brotfru<t ein, 10 iii ſo iſt das nur em_Beweis Zafür, däß ein Beweis k tas der als Schreckgeſpenſt bingeſteÜte S<re>geſpenſ hingeſtellte Nothſtand nicht vor- anden i .“ BeiderInvaiiditäis- undAltersverſicberungßanſtali ift.“ Bei der Invaliditäts- und Altersverſiherungs8anfſtalt Berlin find ſind bis Ende Auguſt 1559 Anträge auf Gewäbrang Sewährung von Altersrenien Alterêrenten eingegangen. Von dieſen Anträgen ſind 1192 (in- an- erkannt, 334 als unbegründet zurückgiwieien, zurü>gewieſen, 17 anderweit erledigt und 16 unerledigt auf den Monat September übernommen. Das ſächſifcbe ſähſiſhe Sparkaſſenweſen von 1849 bis 1888. In dem neueſten Heft der Zeitſchrift des Königlich iachfiicben Statiſtiſchen ſächſiſchen Statîſtiſhen Bureaus bebaxidelt behandelt der beeime Geheime Regierungs-Rath Dr. V. Böbmert Böhmert das iä<ſ11<e Sparkaiienwefen. Nacb einigexi eiii- ſä<ſiſhe Sparkaſſenweſen. Nah einigen eino leitenden Bemerkungen, in welchen welhen auch das in neueſtzr neueſter Zeit Jo mil ſo viel beſprochene SÖeri'icbe Scerl’|<he Sparſyſtem kritiſirt fritiſirt wird, eiieben erſeßen wir aus einem geſchichtlichen geſ<hi<tli<hen Abſchnitt über die Entſtehung und die erite (T_nt- wicklung erſte Ent- wi>tlung des ſächſiſchen Sparkaffenweſens, ſä<hſiſhen Sparkafſenweſens, daß die _ er1t_2n ſächſiſchen erſten \ähſiſhen Sparkaſſen in DreSden, Dresden, Annaberg und Köiiigsbriick ziemlich Königsbrück ziemlih zu derſelben Zeit errichtet irordkn find; errictet worden ſind; die (8111- leitungen Ein- [eitungen dazu wurden ſchon \Gon im Jabre1818 getroffcxi. Di_e__(_8nt- wickelung Jahre 1818 getroffen. Die Ent- wi>elung des ſächſiſchen Sparkaffenweisns laßt ſich \ädhſiſhen Sparkaſſenweſens läßt ſh in ſtajUMÖSr Hinſicht ſtatiſtiſcher Hinſit in zwei Perioden tbeilen, theilen, von 1821 bis 1849 und von 1849 bis 1888. In der erſten Periode war der Svarfinn Sparſinn und (:*-1:1) auch die Svarkaffeniiatiſtik noch Wenig ausigebildit Sparkaſſenſtatiſtik no< wenig ausgebildet Vom Jabre„1849 Jahre 1849 aber zeigt ſich ein außerordentlich außerordentli ſtarkes AanÖien Anwatſen der Spgrkaiien Sparkaſſen und dxren Benutzung. deren Benugung. Die Zahl der Sparkanen bat_ ſicb Sparkaſſen hat ſi< in dem_40]abrigen dem 40 jährigen Zeitraum von 1849 bis 1888 von 49 anſ auf 211 Sparkaxxen Sparkañen erhöht. Das Guthaben der ſämmtlicberi ſämmtlihen Einleger ſtieg von 11 i00815_-4€ 700 815 auf 523 077 375 .“, , die Zahl der zu bonorirenden honorirenden Konten von 81 517 auf 1471968. Die raſcheſte Zunahme bat hat in dxn Jabren v_on den Jahren von 1871 bis 1874 ſtattgefunden. Das Jahr 1874 bezeichnet dxn Hobépunkt. bezeihnet den Höhepunkt, Von da an tritt wieder eine rückſchreitende rü>ſchreitende Bewegung ein,_welcbe fich namenili< ein, wel<he b namentli< in dem Verbältniß Verhältniß der Rückzahlungen zg zu den Einzahlungen abipiegelt. abſpiegelt. Der Durchſchnittswerth eines Sharkanenbuche? ba_t ſich Sparkaſſenbuches bat n< von 143,55 .,“ A (1849) auf 355,36 „16 M (1888) erböbx. erhöht. Die hochſten DurchſchnittSwertbe bôchſten Dur ſchnittswerthe zeigen die wirrhſcbaftlich unqunſtiqet) Jabra wirthſhaftlih ungünſtigen Jahre 1878 und 1880 mit 372,26 bezw. 372,40 «ſé, 4, was wohl damii zuſamm_en- damit zufammen- hängen mag, daſ; daß in Folge der wirthickoaitlrchxx erfis wirthſhaftli<hen Kriſis der kleine Mann gezwungen irak, mar, ſeine geriygen _Erſparniiie_ zuruck- zuzieben, geringen Erſparniſſe. zurüd- zuziehen, während größere Einlagen ſich nicht fh nit in ſo1ch ſol zwingender Notblage Nothlage befanden. Das Duribicbnittsiiuthaben Durcbſchnittsguthaben pro Kopf der B_e_- Be- völkerung iſt ſtetig geſtiegen, nicht nit ein Jahr der betrachteten _40_weiit betrahteten 40 weiſt einen Rückgang Rü>gang auf. Ebenſo hat die Zahl d_er_Sp_arex_1tetig_zu- der Sparer_ ſtetig_zu- genommen, deim denn die Anzahl der Bewobner, (i_uſ Bewohner, auf die ein_ Sparkamen- buch entfäUt, ein Sparkafſſen- bu entfällt, wird von Jahr zu Jahr eine geringere; wahrend während 1849: 23,24 Bewobnxr Bewohner entfiel, kam _1888 ſchon fam 1888 \{on auf 2,24 Bewobner Bewohner ein Sparkanenbucb. Veraegeriwartigt Sparkaſſenbuh. Vergegenwärtigt man fich \ſi< weiter, daß 1849 auf einen „Kopf _Kopf der Bevblkeriinq Bevölkerung 6,18 „E, , 1888 aber 158,94.“ 158,94 4 in den Svarkaiien_angeg-gte _Cripgrmffe _den Sparkaſſen angelegte Erſparniſſe entfielen, ſo dürfte dieſe dicſe intenſive u_nd cxten)1ve prrianikxit _der ſächſiſchen und exten}ive Sparſamkeit der \äcſiſhen Bevölkerung als gute Gewahr Gewähr für 21118 kiinftiizx ſri_2_dli<e eine künftige friedliche ſoziale Entwickelung unſeres Volkes gelten. __ Enie aur O<1u11e_ — Eine am Sölufie des Aufſatzes befindliche befindlihe graphiſche Tafe_l beran1<a_ulii_ht m lebrrercbrr Tafel veranſhaulidt in lehrreicer Weiſe die Entwickelunz Entwickelung des Svarkamenwxſens ww:e_ dereii Vsrthei- Sparkaſſenweſens fowie deren Verthei- lung und Bemaßung Benutzung in din den einzelnen Bezirken des Koyigreichs. Königreichs, 1 Svarkaffenbuch Sparkaſſenbu<h auf Zur Arbeiterbewegu_ng. __ _ Arbeiterbewegung. h / Aus Bochum wird der „Rh.=Weſt1. „Rh.-Weſtf. Ztg.“ uber über einen Aufruf berichtet, den die Delegirten der Bergleuxe Bergleute des Wattenſcheider Reviers an alle Bergleute von Watten- ſcheid \heid und Umgegend richten, und in welchem welhem um Unter- ſtützung fiir ſtüßung für einen Saalbau zu Verianxmlungszwscken g?- Verſammlungszwe>en ge- beten wird. Aus dem Inhalt Jnhalt des Auxruis tl)21[t Aufrufs theilt das Blatt Folgendes mit: mit : Seit vier Monatrn Monaten ſeien alle Bemübnngen, _ Bemühungen, z Abhaltung einer Verſammlung zu bekommen, _vergehcns geweien. vergebens gewe|]en. Troß der unbeſtreitbaren Thatſawe, daſ; die_ errrn Sagi- befiser Thatſabe, daß die, Herren Saal- beſiger nur dann exiſtenziähig blieben,_ exiſtenzfähig blieben, wenn _die Bergleut; ibr (Geld die Bergleute ihr Geld bei ibnen verzehrten, weigerten dicieiben 11< _dennoch, 15991 Säle dieſelben ſich denno, ihnen Sáâle zur Verfügung zu iiiiien. tellen. Die Deleairten meiiien, Delegirten meinen, es muiie müje 4000 Bergleuten eine Kleinigkeit ſein, einen Saal (m_s _eiancn Mittelix erbauen aus eigenen Mitteln erbauea zu können. Eine ſolche ſtattlickoc ſtattlihe Macht diirſe 116.7 mcbi ai)? (Gnade dürfe fic nicht auf Gnade und Ungnade ergeben, und es ſei fei deshalb _Pfi_i<r_ einxs Pflicht eines jeden Bergmanns, der Saal- und Wobxmngsbau-Gegomxm/cbait _berzutrxten. Wohnungsbau-Genoſſenſcbaft beizutreten. Die „Rh.-Weſtf. Ztg.“ weiß weiſt dann auf 01€S<w16rlgke1le_n die Schwierigkeiten hin, die nöthigen Gerber anſzuhringen Geider aufzubringen und bemerkt: Die Bergleute ſind des Zahlen?, Zahlens müde. _Dex Kaſnrer Der Kaſſirer des Ver- bandes deutſcher Berglsute ſchreit m 1eder Axis gbe _der Zsitung Bergleute {reit in jeder Ausgabe der Zeitung der deutſchen Bergleute um_ um Zahlung der _ru 1ta_ndig_en rü ſtändigen monatlichen Beiträge, und dieſer Rückſtand ſoll gar nicht k__lem klein ſein. Annähernd 20000 20 000 Bergleute im Verbande ſolleririber ſollen über drei Monate keine Beiträge mehr gezahlt haben i_indwiele und viele zahlen ſehr unregelmäßig. Die meiſten VerhandSmitglieder Verbandsmitglieder wollen nun einmal mit dem jetzigen ſozialdemokratiſchen Vorſtands nichts jeßigen ſozialdemokratiſhen Vorſtande nihts mehr zu thun haben. Auch Au Frau Ihrer Jhrer und die m in nächſter Zeit erſcheinenden erſheinenden ſozialdemokratiſchen Redner werden wohl wenig an dem Rückgange Rügange der Arbeiterbewegung im Jnduſtriebezirk ändern können. Einer Meldung des .Vorwäris' „Vorwärts" aus Bremerbaven Bremerhaven zu- folge haben baben die Koblenarbeiter Kohlenarbeiter von Bremerhaven- Nordenbam Nordenham am Dienſtag Dicnſtag die Arbeit eingeſtellt. Als Grund der Arbeitseinſtellunq Arbeitseinſtelung wird Lohnabzug angegeben. Nach Nah der Darſtellung- des Blatts erbieiten erhielten die Koblenarbeiter Kohlenarbeiter bis jest jeßt für Verladen von Kohlen von der Landſeite aus Tags 8 e!- cincn S, einen Saal zur hin, Rawls Nawts 11 43 H pro Tonne, von der Wafferſeite Waſſerſeite aus Tags 10 45, S, Nachts 13 43 &Z pro Tonne; jetzt ſoliten jeyt ſollten für das Verladen der Kohlen