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Und in der „Heſſiſchen, „Heſſiſhen Poſt“ heißt es: Aller Herzen ſchlauen {lagen dem Monat(ben entge en, Monarchen entgegen, der heute, am 11. September, zum erſten Male als Kaiſer und önig König unſere Stadt betritt, in der er einen Theil ſeiner Schulzeit verlebte. Der ſtürmiſche Jubel Tauſender wird ihn auf ſeinem beujigen feſtlichen heutigen feſtliGen Einzug in die Haurtftadt Haurtſtadt des Cbattenlandes Chattenlandes umbrauſen, ihn und ſeine Gemahlin, die Kaiſerin, welcbe wel<he Kaſſel ſchon hon vor zwei Jahren durch dur< ihren Beſuch außaezeicbnet au8aezei<net hat. Mit der Bürgerſchaft Kaffels Kaſſels gedenkt heute das ganze Heffenvolk Heſſenvolk der hohen ſtaaiSmänniſcben ftaatsmänniſhen und Regenten-Tuaenden. welcbe Regenten-Tugenden, welche Kaiſer Wilhelm zum Heile Deutſchlands in ſo reichem reihem Maße betbätiat, bethätiat, die Bewunderung der ganzen Welt auf ſick) ſi< ziehend. Wir verehren ibn ihn als kraftvollen fkraftvollen Herrſcher unſeres großen, mächtigen Vaterlandes und wir lieben ibn ihn als unermüdlich unermüdli< ſorgenden Landesvater, wir vertrauen ganz ſeiner ſicheren Leitung der Geſchicke Geſhi>ke Deutſchlands und blicken bli>en dankbar zu ibm ihm empor. Wie ſehr jedes Heffen Heſſen Herz von Liebe und Treue für Kaiſer Wilhelm erfüÜt erfüllt iſt, das werden die Kaſſeler Kaiſeriage, Kaiſertage, die einen (Glanz Glanz entfalten, wie ihn ſeinesgleichen ſeinesgleihen unſere Stadt kaum je vorher ſab, ſah, zu beredtem Ausdruck Ausdru> gelanaen laſſen. Treue iſt ift von jeher ein hervorragender Cbarakterzug bervorragender Charafkftérzug des Heffenvolkes geweſen. Heſſenvolkes geweſen, dieſe ſeine alte Treue hat es auf die Hohenzollern übertragen und keinem anderen deutſ<en deutſ<hen Volksſtamme ſteht es an patriotiſcher patriotiſher Geſinnung, an feſter Anhänglicbkeit Anhänglibkeit an das Königshaus nach. nah. Heute, wo Kaiſer Wilhelm nach Kaſſel kommt, um in AuSübung ſkines Ausübung ſeines Königlichen Berufs als oberſter Kriegsberr Truppenſckxau Kriegsherr Truppenſhau zu halten und die HeereSausbildung Heeresausbildung zu prüfen, gelten im ganzen Heffenlande aUe Heſſenlande alle Ge- danken nur ihm, und ſie bereinigen ſich vereinigen ih in dem Wunſche, daß auch in Zukunft des Himmels reichſter reihſter Segen der Regierung Kaiſer Wil- belm's belm’s und ſeinem Wollen und Streben als Führer des deutſchen Volkes beſchieden ſein möge! möge ! Nach den im Neickzs-Verſicherungsamt Reichs-Verſiherung3amt angefertigten Zu- ſammenſtellungen betrug am Schluß der erſten acht a<t Monate ſeit dem Inkrafttrete'n Jnkrafttreten des Jnvaliditäts- und Alters- verſicherungsgeſeßes (Ende Auguſt 1891) die Zahl der erhobenen Anſprüche auf VewiÜigung Bewilligung von AlterSrenten Altersrenten bei den 31 Invaliditäts- Jnvaliditäts- und Altersverſicherungs-Anſtalten Alter verſicherungs-Anſtalten und den acht aht zugelaſſenen Kaffen=Einri<tungen Kaſſen: Einrihtungen 149 026. Von dieſen wurden 111325 111 325 Rentenanſprüche anerkannt, 21614 21 614 zurückgewieſen und 2594 auf andere Weiſe erledigt, ſodaß _ 13 493 13493 Anſprüche unerledigt auf den Monat September über- gegangen find. _ ſind. : Von den erhobenen Anſprüchen entſalien entfallen auf Schleſien 15910, Oſtpreußen 14 823, Dſtpreußen 14823, Brandenburg 11060, 11 060, Rhein- provinz 9930, Hannover 8857, Sachfen-Anhalt Sachſen-Anhalt 8208, Poſen 6240, Schleswig-Holſtein Schleswig: Holſtein 6069, Weſtfalen 5693, Pommern 5683, Weſtpreußen 5121, Heffen-Naffau Heſſen:-Naſſau 3631 und Berlin 1559. Auf die acht aht Anſtalten des Königreichs Königreihs Bayern kommen 14 833 Altersrentenanſprüche, Altersrentenanſprüchhe, auf das Königreich Königrei<h Sachſen 6381, auf Württemberg 3390, Baden 2862, Gr. Heſſen 2970, beide Mecklenburg Me>lenburg 3128, Thüringiſche Staaten 3361, Olden- burg 511, Braunſchweig Braunſhweig 1122, Hanſeſiädte Hanſeſtädte 937, Elſaß- Lothringen 4706 und auf die acht zugelaſſenen Kaffeneinrich- Kaſſeneinrich- tungen inSgeſammt in2geſammt 2041. Von den ſämmtlichen Anſprüchen waren 140 568 in den ſieben erſten Monaten des Jahres, 8458 im Laufe des Monats Auguſt erhoben worden. Nach Nah der im Reichs-Eiſenbahnamt Reiths-Eiſenbahnamt aufgeſtellten, in der Erſten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- „Reihs- und Staats-Anzeigers“ veröffentlichten Staats - Anzeigers“ veröffentlihten Nachweiſung der auf deutſchen Eiſenbahnen __ ausſchließlich — ausſ<hließli<h Bayerns - im Monat Juli 1). J. d. F. beim Eiſenbahnbetriebe (mit Ausſchluß Ausſ{<hluß der Werkſtätten) vorgekommenen Unfälle waren im Ganzen zu yerzeichnen: verzeihnen: 11 Entgleiſungen und 1 Zuſammenſtoß auf freier Bahn, 19 Entgleiſungen und 11 Zuſammenſtöße in Stationen und 176 ſonſtige Unfälle (Ueberfahren von Fuhrwerken, Feuer im Zuge, Keffelexploſionen Keſſelexploſionen und andere Ereigniſſe beim Eiſen ahnbetriebe, Eiſenbahnbetriebe, ſofern bei leßteren Perſonen grtödtet getödtet oder verleßt worden ſind). Bei dieſen Unfällen findim Ganzen, und zwar rößtentheils größtentheils durch eigenes Verſchulden, 184 „Perſonen verunglü t, Perſonen verunglüct, ſowie 40 Eiſenbahnfahrzeuge er- heblich heblih und 104 unerheblich unerheblih beſchädigt. Von den beförderten Reiſendxn Reiſenden wurden 2 getödtet und 4 verleßt, und zwar ent- fgllen: 16 eme fallen: je eine Tödtung auf die Verwaltungsbezirke der König- lichrn Eifenbahn-Direktionen lichen Eiſenbahn-Direktionen zu Bromberg und zu Berlin, zwei Verleßungen auf den Verwaltungsbezirk der Königlichen Eiſenbahn-Direktion zu Berlin und je eine Verletzung Verleßung auf die Verwaltungsbezirke der Königlichen Eiſenbahn-Direkiionen Eiſenbahn-Direktionen zu Breslau und zu Magdeburg. Von Bahnbeamten und Arbei- tern im Dienſt wurden beim eigentlichen eigentlihen Eiſenbahnbetriebe 18 getddtet getödtet und 133 verleßt, von Steuer: Steuer- u. ſ. #\. w. Beamten 1 _verleßt, _von fremden“Verſonen (einſchließlich verleßt, von fremden ' Perjonen (einſchließli< der nicht niht im Dienſt benndlichen befindlihen Bahnbeamten und Arbeiter) 14 ge- tödtet_ tödtet und 12 verleßt. Außerdem wurden bei Neben- beichäitigungen beſhäftigungen 46 Beamte verleßt. Von den ſämmtlichen Un- fäUen fällen beim Eiſsnbahnbetriebe entfaklen Eiſenbahnbetriebe entfallen auf: 14. A. Staats- bahnen und unter StaatSVerwaltung Staatsverwaltung ſtehende Bahnen (bei uſammen zuſammen 33 601,56 km Betriebslänge und 1 001 159 303 geZHrderten geſörderten Achskilometern) 211 Fälle, davon ſind verhältmßmäßig, verhältnißmäßig, d. h. unter Berückſichtigung Berückſihtigung der geför- derten Achskilometer und der im Betriebe geweſenen Längen, auf der Main=N9ckar-Eiſenbahn Main:Ne>ar-:Eiſenbahn und in den Verwaltungs- bezirken der Königlichen Eiſenbahn : - Direktionen zu Köln (rechtSrh.) (re<tsrh.) und zu Breslau die meiſten Unfälle vorgekommen. 13. B. Privatbahnen (bei zuſammen 252933 km Betriebs: Betriebs- länge und 31459460geförderten 31 459 460 geförderten Achskilometern) 7 Fälle, und zwar auf die Heſſiſ<e_Ludwigs:Eiſenbahn Heſſiſhe Ludwigs-Eiſenbahn 6 Fälie Fälle und am auf die Lübeck=Bü<ener Ei1enbahn Lübe>-Büchener Eiſenbahn 1 Fail. _Nach Fall. Nach der im Reichs-Eifenbahnamt aufYſteUten, Reich3-Eiſenbahnamt augen, in der Zweiteii Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „ .: „R.- u. St.-A.“ver- offentlichten St.-A.“ ver- öffentlihten Nachweiſung über die im Monat Juli d. J. _a_u deu_tſ<en auf deutſ<hen Bahnen (ausſchließlich (ausſ<ließli<h der bayerm en) beiden_Zügen mitVerfonenbeförderung bayeriſchen) bei den Zügen mit Perſonenbeförderung vorgekommenen Veripätungen Verſpätungen haben auf 36 größeren Bahnen bezw. Bahnneßen Bahnnezen mit einer Gefammtbetriebslänge Geſammtbetriebslänge von 36236,161x1_11 36 236,16 km von den fahrplanmäßigen Zügen überhaupt fich verſpatet: fih verſpätet: 1768 Schnellzüge, 2193 Perſonenzüge und 227 zur Perſonen- ſonne ſowie zur Güterbeförderung gleichzeiti gleichzeitig dienende Zuge, Züge, zuſammen 4188. 4188, Von den fahwlanmäßigen & ügen fahrplanmäßigen Zügen mit Vexſonenbeforderun Perſonenbeförderung wurden geleiſtet: 15 472 866 Zugkilometer, Zugfkilometer, 317 386 118 Achs ilometer ZLanzen 14 948 534 Zug: und 295091846 A skilometer Achsfilometer Feoen 14948534 Zug- und 295 091 846 Achsfilometer im ormonat Vormonat und gegen 14 318444 Zug: 318 444 Zug- und 31 879 385 A<skilometer 314879385 Achskilometer in demſelben Monat des Vorjahres. Von den Verſpätungen wurden 1565 durch dur<h das L_lbwgrten Abwarten verſpäteter Anſchlußzii e Anſchlußzüge veranlaßt, ſodaß den auigefuhrten aufgeführten Bahnen nur 2623 Verßpätungen Veriptitunaen zur Laß Laſt fallen ge en gegen 1604 im Vormonat und 1992 in demſélben demſelben Monat des orjahres. Vorjahres. Von den auf eigener Bahn vor- vor: gekommenen VerſYlätunFen O E entfallen auf 1 000000 ugkilometer Zugkilometer 170, 1 000000 chski ometer A<hskilometer 8, mithin auf 1 000 Jug- kilometer Zug- kfilometer 31 = 22 v. .S. H. mehr als im Monat Juli des Vor- jahres und 63 = 59 v. H. mehr als im Vormonat, und auf 1 000000 000 000 Achskilometer 2 = 33 v. H. mehr als im Monat uli des Vorjahres und 3 = 60 v. H. mehr als im ormonat. r?" M Folge der Verſpätungen wurden 2007 Anſchlüſſe ve äumt ver)äumt (gegen 1497 in demſe_lben demſelben Monat des Vorjahres und 1227 im Vormonat). Vormonat), Bei 7 Bahnen find ſind Zugverſpätungen und Anſchlußverſäumniffe nicht Anſchlußverſäumniſſe m<t vor- gekommen. In Jn der Nachweiſung find ſind diejenigen Ba nen, Bahnen, auf welchen Zugverſpätungen vorkamen na vorkamen, nach der Verhältni zahl (geometriſches Verhältnißzahl (geometriſhes Mittel) zwiſ en der Änzah zwiſchen der Anzah dex von den fahr- planmäßigen, der Perſonen eförderung Perſonenbeförderung dienenden Zügen auf 1000000 Zug: 1 000000 Zug- und 1000000 Achskilometer entfalienden Adsfilometer entfallenden eigenen Verſpätungen geordnet. Danach nehmen die Bahnen im Bezirke der Königlichen Eiſenbahn-Direktion (linkSrheiniſche) Eiſenbahn- Direktion (linksrheiniſche) zu Köln, die Heſſiſche Heſſiſhe Ludwigsbahn und die Neuſtreliß- Warnemünder Bahn die ungünſtigſten Stellen ein. Wird die Reihenfolge der Bahnen ſtatt nach nah der Anzahl der Ver- ſpätungen nach nah der Anzahl der Anſchlußverſäumniſſe beſtimmt, ſo treten die Heſſiſche Heſſiſhe Ludwigsbahn, die Bahnen im Bezirke der Königlichen Eiſenbahn-Direktion (linksrheiniſche) (linksrheiniſhe) und der Königlichen Eifenbahn-Direktion (rechtSrheinifche) Eiſenbahn-Direktion (re<tsrheiniſche) zu Köln an die ungünſtigſten Stellen. Das vor Kurzem durch die Zeitungen verbreitete Gerücht, die Siegesſäule auf dem KönigSplaß Königsplaß hier habe eine ſchiefe SteUung \chieſfe Stellung angenommen, hat ſich nach ſi<h na< amtlichen Unter- ſuchungen fuhungen als vollſtändig unbegründet erwieſen. Eine von verſchiedenen Standpunkten aus vorge- nommene Ablothung hat ergeben, daß der Säulen- ſchaft nach _ ſhaft nah wie vor genau ſenkrecht ſenkre<ht ſteht. Wäre thatſächlich eme Bewe'gung thatſählih eine Bewegung eingetreten, ſo müßte dieſe, wenn auch noch ſo gering, am Sockel, wel<3r So>el, wel<hzr den Kern des Bauwerks als Unterſtützung Unterſtüßung des Säulenſchaftes innerhalb der kreisrunden UmgangshaÜe Umgangshalle umſchließt, an den Fugen der Granitguadern augenfälliZl ſichtbar Granitquadern a ſihtbar ſein. Hier iſt aber nicht nit die geringſte Spur einer enderung Aenderung im Gefüge Geſüge wahrnehmbar. Das Aufſehen E erregende und vielleicht vielleiht gerade deshalb in weiteren Krei en Kreijen gern geglaubte Gerücht Gerüht wird auf optiſche Täuſchungen zuriickzufiihren zurückzuführen ſein, wie ſolche häufig bei Bau- werken und ähnlich auch ähnlih au< in der Natur beſonders im Gebirge beobachtet werden. . | Unter dem Einfluß beſonderer Licht- und Schattenwirkung mag die Schwellung der Stüßen des Rundbaues und dis die Verjüngung des cannelirten Säu[enſ<aftes Säulenſchaftes im Vergleich Vergleih zu der gegen _das das Denkmal hin anſteigenden Umpflaſtermrg Umpflaſterung den Eindruck eines ſcheinbaren Abwei<ens Abweichens von der Lothlinie her- vorgerufen haben. Weitere Nahrung wird die falſche falſ<he Vermuthung, daß eine Bewegung des Denkmals eingetreten ſei, durch dur< die Auffteaung Aufſtellung eines Gerüſtes an demſelben erhalten haben. Letzteres Leßteres diente aber auch in dieſem Jahre, wie in früheren Jahren, lediglich ledigli< dem Zweck, die polirten Granitflächen der Architektur des Unter- baues von der Beſchmußung Beſhmußung zu ſäubern, welche theils durch atmoſphäriſche dur< atmoſphäriſhe Niederſchläge entſteht, theils durch dur<h Vögel, welche ſich ſi<h an dem Denkmal einniſten, erzeugt wird. Es wird darüber Klage geführt, daß in Fällen, in welchen Reiſegepäcb verſchleppt Reiſegepä> verſhleppt worden und ?daher daher an der Be- ſtimmubgsſiatwn ſtimmungsfſtation den Reiſenden nicht aUSgeliefert ausgeliefert werden kazin, kann, die zur Wiedrrerlgngung Wiedererlangung des fehlenden Gepäcks Gepä>s einzu- leitenden Schritte mcht niht immer mit der erforderlichen erforderlihen Umſicht und Schnelligkeit unternommen werden. Es liegt auf der Hand, daſ; hierdurch daß hierdur< den Reiſenden ſchwer ſhwer empfundene Un- arznehmlichkeiten erwachſen, annehmlichkeiten erwahſen, und daß es durchaus Pflicht der Eiſenbahnverwaltung iſt, ſolche thunlichſt iſ, ſol<he thunlihſt zu vermeiden und in ihren Folgen zu mildern. Unter Hin- weis auf „frühere frühere Erlaſſe, durch dur<h welche beſondere Sorgfalt bei der_ der Abfertigung und Behandlun des Reiſegepäcks Reiſegepälks zur Pflicht gemacht iſt, hat der Miniter Miniſter der öffentlichen öffentlihen Arbeiten neuerdings in einem Erlaß an die König- lichen _Eiſenbahn-Direkxionen Eiſenbahn-Direktionen die Erwartung auSgeſprochen, ausgeſprochen, daß derartige Verſehen bei der Gepäckabfertigmig Gepäcabfertigung im Einzelfalle unterſucht unterſuht und ſtreng verfol t verfolgt werden, ſowie daß die Dienſt- ſtxllenwon ſtellen von Neuem angewießen Angewilſcn werden, beim Fehlen von (Ge- pack Ge- päd> nichts _z,u_ zu verſäumen, was zur baldigſten Herbeiſchaffung Herbeiſhaffung desſelben ertragen beitragen kann, und die zur Wiedererlangung fehlender Gepäckſtücke Gepäcfſtücfe gemäß der Dienſtanweiſung, betreffend das NachforſchungSyerfahren Nahforſhungsverfahren u. ſ. \. w. (Nachtrag 1 des Ueberein- kdmmexis kommens zum Vereins-BetriebSteglement Vereins-Betriebsreglement vom 1.Januar 1. Januar 1890), einzuleitenden Schritte ſofort und auf telegraphiſchem telegraphiſhem Wege vorzunehmen. Seitens _des_ des Miniſters für Landwirthſchaft, Domänen und ;orften Forſten iſt die Einfuhr De von lebenden Schweinen aus dexi aßanſtaltrn' Stein tuch, Wiener-Neuſtadt den Maſtanſtalten Steinbru<h, Wiener: Neuſtadt und Bieliß- Bielit- Biala über Dziediß, Oderberg und Bodenbach in die öffent- l1<e_n Schlachthauſer lihen Schlahthäuſer zu Eisleben und Naumburg a. S. wider- ruflich ruflih geſtattet worden. Der Königliche Geſandte in Dresden, Wirkliche Geheime Rath Graf von Dönhoff iſt von dem ihm Allerhöchſt be- WLÜYXM C Urlaub auf 1einen ſeinen Poſten zurückgekehrt und hat die Geſ aſte Geſchäſte der Geſandtſchaft wieder übernommen. Kaſſel, 11. Septxmber. September. Seine Königliche Königlihe Hoheit der Großherzog und Seine Großherzogliche Großherzoglihe Hoheit der Prinz Heinrich von Heſſen begaben ſich nach ſih nah der „Darmſt-Ztg.“ heyie „Darmſt. Ztg.“ heute Morgen nach nah Ober-Zwehren, um den Manövern der drei Diviſionen des )(1. XI. Armee-Corps unter dem Befehl des komman- dtrenden direnden Generals von Grolman ge en gegen einen von Süden her Legen gegen Kaſſel operirenden markirten “(gfeind Reind beizuwohnen. Für en_ _Abend 6_ en Abend 6 Uhr hatte der Großherzog den Prinzen Heinrich und_die_ Zammtlichen Heinrih und die p S Generale, Stabsiiffiziere Stabsoffiziere und Adjutanten, die hö eren Sanitäts-Offiziere höheren Sanitäts- Offiziere der 21. und 22. Di- viſion ſowie den kommandirenden General von Grolman mit ſeinem ganzen Stabe zu einem Feſtmahl in das Hotel„König Hotel „König dem eſte Feſte ergangen. n fremdherrlichen fremdherrlihen Offizieren find, ſind, wie das „Kaſſeler Tarebl.“ Tagebl.“ mittheilt, zu den Manövern eingeladen worden: der Kommandant Marquis de Mendigorria (Spanien), Oberft-Lieutenant Oberſt-Lieutenant Zuccari (Italien), (Jtalien), Kommandant Mennier ( Frankreich), (Frankreih), Oberſt von Butakkofx Bus (Rußland), Oberſt Ruſſel _(England) , Ober|_ Frei err (England), Oberſt Freiherr von Steininger (O "Terreicky, (Oeſterreih), Hauptmann Vmgham Bingham (Vereinigte Staaten , Maior Fukiſhima Staaten), Major Fukijhima (Japan), Major Fröding (Schweden), Ober - Oberſt= Lieutenant Riccheri IZArgentmien), A, Oberſt-Lieutenant *Jardim Jardim Portugal), Oberſt itter Ritter vom Haag (Bayern), Oberſt von chlieben <lieben (Sachſen) und Oberſr-Lieutenant Oberſt-Lieutenant von Neidhardt (Württemberg). Als Führer der fremdherrlichen fremdherrlihen Offiziere find ſind kommandirt: Rittmeiſter Graf von Hutten-Czapski Hutten:Czapski vom Huſaren:Regiment Huſaren-Regiment Landgraf (Friedrich 11. Friedri IT. von Heffen-Homburg Heſſen- Homburg (2. Heſſiſches) Nr. 14 und Éremier-Lieutenant Premier-Lieutenant von Baſedow vom Anhaltiſchen Jnfanterie-Negiment Jnfanterie-Regiment Nr. 93, kommandirt zur Dienſtleiſtung beim Großen Generalſtabe. Bayern. Miinchen, Vayern. München, 11. September. Seine Königliäze Königlihe Hoheit der Prinz-Regent hat, wie die „Allg. Ztg.“ meldet, heute an die Armee folgenden Tagesbefehl erlaſſen: Die in Anweſenheit Seiner Majeſtät des Deutſchen Kaiſers und Königs von Preußen ſtattaehabten, ſtattgehabten, mit dem beutiqcn heutigen Tage zu Ende geführten Manöver baben haben Mich erſehen laſſen, daß die Ausbildung der Truppen aller Waffen auf eine Stufe qe- br?_<t_<§§t, ge- E 2 welche den heutigen hentigen Anforderungen an Kriegstücbtigkeit en pri . Kriegstüchtigkeit entſpricht. Trat dies zunächſt in der Haltung der Truppen bei der aroxen (o Parade, wie bei den unter der Oberleitung Eurer Königlichen Ho eit Hoheit zur Durchführung Dur{hführung gelangten Manövern vortbeilbaft Manösvern vortheilhaſt zu Tage, ſo ſind find inſonderheit auch au< die bei der Zuſammenziehung arößerer größerer Truppenkörper anzufordernden erheblichen Marſ<- erheblihen Marſh- und Gefechts- Gefehts- leiſtungen allerwärts mit jener Friſche Friſhe und Ausdauer erfüllt worden, welche wel<he die kriegßmäßig kriegsmäßig vorgebildete und gut diöziplinirte disziplinirte Truppe kennzeichnen. kennzeihnen. Solche Reſultate laſſen ſich ſih aber nur zeitigen durcb ſiete dur ſtete Friedens- arbeit und die nie ermüdcnde ermüdende Sorgfalt, welche unter der zielbewußten Anleitung der kommazxdirenden kommandirenden Generale die Offiziere al1er aller Grade, wie auch die Unteroffiziere jederzeit der militäriſchen Erziehun und kriegSwäßigen militäriſhen Erziehung unh kricgsmäßigen Ausbildung der von vortrefflichen: vortrefflihem Geiſt be?eelten Mannicbaften beſeelten Mannſchaften angedeihen laſſen. Gern nehme I> J daber Veranlaffung, Veranlaſſung, den ſämmtlichen ſämmtlihen an der großen Parade und den Manövern betbeiligten betheiligten Stäben und Truppen- theilen Meine beſondere Anerkennung außzufvreckven, auszuſpre<en, derſelben dadurch Außdruck verleihsnd, dadur Ausdru> verleihend, daß I> Jh Eure Königliche Königlihe Hoheit & ]» sniis à 1a suite des 3. Feld-Artiaerie-Regiments Keld-Artillerie-Regiments ſtelle - jenes Truppentbeils, Truppentheils, in deſſen Verbande Eure Königliche Königlihe Hoheit im Feldzug: Feldzuge 1870/71 als Batterie-Chef die höchſte militäriſche AuSzeicbnung, den Mtlitar-Max-IofevhOrden, Sicherworben hôchſte militäriſhe Auszeihnung, den Militär-Max-Joſeph-Orden, Sich erworben haben und gleichzeitig den kommandirenden General des 11. Armee-Corps, (General II. Armee: Corps, General der Ju- fantcrie JIn- fanterie und General-Adjutanten von Parſeval in das Verhältniß 5.1» suits à la suite des Jnfanterie-Leibregiments, Infanterie-Leibregiments, in Welchem welhem derſelbe ſeine militäriſ<e militäriſhe Laufbahn behonnen begonnen hat, ſtelle. Der vorſtehende Tagesbefebl, Tagesbefehl, welcher dem Kriegs-Miniſterium Kriegs: Miniſterium in: Abſßhriſt Ri A mitgetheilt Wurde, wurde, wolle nunmehr geeignet bekannt gegeben wer en. gegeben. werden. München, den 11. September 1891. _ i: (gez.) Luitpold, Prinz-Regent von Bayern. An den mit der Oberleitung der KönigSmanöver Königêmanöver beauftragten kommandirendext kommandirenden General ]. Armee-Cows, I. Armee-Corps, General der KaZailXerte, S Prinzen Leopold von Bayern, Königliche o e . _ oheit. __ Außerdem wurden an Offiziere und Militärperſonen. eiiw Militärperſonen: eine große Anighl Anzahl von Auszeichnungen verliehen. Seine Komgliche Königliche Hoheit der Prinz Arnulf, Commandeur der Z)“ _?)wiſion, Z Don, erhielt das Großkreuz des Militär-Verdienſt- r ens. Zi; rdens. Zu Beginn der heute abgehaltenen Magiſtratsſißung Magiſtrats ſißung erhob ſich ſi< Bürgermeiſter Dr. von Widenmayer zu folgender Mittheilung: Seine Majeſtät der Deutſche Kaiſer haben heute früh- früh 5 Uhr 55 Minuten München verlaſſen. verlaſſen, Sowohl nach na< Beendigung der Hoftafel am 9. 9, d. M., zu welcher die Vorſtände beider Kollegien thladung Einladung erhalten hatten, als heute vor der Abreiſe haben _Setne_ Seine Majeſtät Ihrer hohen Freude Ausdruck Ausdru> gegeben ſowohl uber über die feſtliche feſtlihe und patriottjche patriotiſhe Huldigung, welcbe wel<he Seine Majeſtät bei der Ankunft in München und der Fahrt zur Reſidenz gefunden, als über die allſeitige Aeußerung der Liebe, des Vertrauens und der" der Begeiſterung, welche welhe Seiner Majeſtät während Seines Aufenthaltes uberall dargebracht überall dargebraht wurden. Seine Majeſtät haben mich mi< beauftragt, die ganzeBevölkc-„rung ganze Bevölkerung Allerhöchſtſeines wärmſten Dankes zu verſichern. Cs gereicht Es gerei<ht uns Al_len Allen zur großen Freude, daß Seine Majeſtät gern in München verweilten. Jene Stunde, Welche wel<he Seine Majeſtät im Raihhauſe_zubrachten, Rathhauſe zubrachten, um „die die Stadt München zu ehren, und in Welcher wel<er Seine Maxeſtat Majeſtät Seinen Wunſchen Wünſchen für Münchens Wohlergehen einen ſo berzerbebenden Außdruck #0 herzerhebenden Ausdru> gab, wird, wie im Buche der Stadt, ſo im Herzen der Bürger eingeſchrieben bleiben. Unſer Dank und unſere- Segenswixnſcbe unſere Segenswünſche begleiten den Kaiſer auf Seiner Lebensbabn. - Lebensbahn. — Ich ſchließe bccran auch \hließe hieran au den herzlichſten herzlihſten Dank der Kouegien Kollegien an die ganze Burgerſchaft Bürgerſchaft und den beſonderen Dank an aÜe alle diejenigen Vereine und- Einzelperſonen, welche welhe die Gemeindevertretung in ihren beſonderen Veranſtaltungen ſo \o kräftig unterſtüßt haben, an die Preſſe, welche: den Empfindungen der Bevölkerung einen ſo würdigen AUSdruck Ausdru> ge- geben hat. Die Durchführung der elektriſchen Beleuchtung elektriſhen Beleuhtung auf den. den Feſtzugsſtraßen iſt _nur durch iſ nur dur das große Entgegenkommen möglich ge- weſen, das uns theils du_r< durch die unentgeltliche Ueberlaſſun unentgeltlihe Ueberlaſſung der erforder- lichen Kraft durch dur eine Reihe von Privaten, als durch dur die taſ e raſhe und muſter- gultige Ausführung gültige Aueführung Seitens der Etabliſſements Schuckert u, Schu>kert u. Co., Allgemeine deutſche, elektriſche Geſeuſchaft, deutſche elektriſhe Geſellſchaft, Einſtein u Co. gebotem geboten: worden tft. Zahlreiche iſt. Zahlreihe Vereine haben uns wie die Militärbebörde Militärbehörde in Aufrechtbaltung Aufrechthaltung der Ordnung auf das Wirkſamſte unterſtüßt. Die Bevölkerung, welche ſich auſ \i< auf den Straßen und Pläßen Plätzen bewegte, bat hat wiederholt bewuſen, welchcr bewieſen, welher Takt, welcher wel<her Sinn für Ordnung Alle beſeelt. Nur dieſes herrliche herrlihe Verhalten des Publikums läßt feſtliche“ Veranſtalturigen feſtlihe Veranſtaltungen zu ſo vollkommener, ſchöner Durchführung gelangen., ſ{öner Durhführung gelangen. Ich bitte die verehrten Herren Kollegen, ſich ſi< zum Zei<en Zeichen ihrer Zu- ſtimmung zu meinen Worten von den Sitzen Sigen zu erheben. Die Münchener Blätter heben in ihren Schlußberichten uber über den Au_fen_1halt_ Aufenthalt Seiner Majeſtät des Kaiſers iw in Bayern, ſowxe ſowie in leitenden Betrachtungen den überaus herz- lichen, heiter_zwanglofen Verkxhr zwiſchen Allerhöchſtdemſelben. heiter zwangloſen Verkehr zwiſhen Allerhöhſtdemſelben. und dem Prmz-Regenten, Prinz-Regenten, ſowie den ungekünſtelten Jubel des geſarmiiten. bayeriſchen geſammten. bayeriſhen Volkes Über über die Anweſenheit Seiner queſtat Majeſtät des _.Kaiſers heryor. Kaiſers hervor. Ferner wird noch no< gemeldet, daß- Seine_Ma1eſtat daß: Seine Majeſtät dem Reichstagsabgeordneten Grafen Conrad Preyſmg Preyſing den Rothen Adler-Orden zweiter Klaſſe mit dem Stern und dem Reichstagsabgeordneten ])r. Dr, Buhl den Kronen- Orden zweiter Klaſſe verliehen hat. _ Bei __ Vel der Rückfahrx Rü>fahrt von Rdhrmoos nach Röhrmoos na< München zeichnete, uns weiter wie weitec berichtet mird, wird, Seine Königliche Hoheit der Prinz- Regent_w1ederum Regent wiederum den Reichskanzler, General von Caprivi. durch eme eine längere Unterredung aus. Der Reichskanzler reifte reiſte um 51/2_ 51/2 Uhr nach nah Berlin zurück. zurü. Seine Königliche Königlihe Hoheit der Erbgroßherzog von Luxemburg traf heute Qüh v_on igs von Tölz hier ein und ſeßte. ſeßte nach kurzem Aufenthalt ſe e ſeine Reiſe nach Wien nah W ien fort. von Yreußen“ Fefe erg eingeladen. Es waren 120 Einladungen zu Württmberg. Württemberg. Stuttgart, 11. September. Zur Vorfeier des Geburts- feßes Ihrer MajeTät feſtes Jhrer Majeſtät der Königin kamen geſtern, wie der „St. 21. A. f. W.“ m1ttheilt,?hre W.“' mittheilt, pen Königlichen Hoheitert Hoheiten der Prinz und die Prinzeſſin Wil elm Wilhelm mit der Prin eſſmPaulzne PrinzeſſinPauline ſowie Ihre Jhre Königliche Hoheit die Prinzeſßin Brinteſfin Katharina nach riedrichshafen nah Friedrihshafen und nahmen daſelbſt das Diner ein, nach eſſen nah deſſen Beendigung auch au<h Seine Majeſtät der König m in der Geſellſchaft Geſellſhaft erſchien. Heute hatten zur Feier des Tagxs Tages die öffentlichen öffentlihen Gebäude in Stuttgart geftaggt geflaggt und fand m in der griechiſchen KapeUe griehiſhen Kapelle des Schloſſes ein Feſtgottesdienſt ſtatt. Baden. Das in der geſtrigen Nummer des „R.: „R.- u. St.:A.“ St.-A.“ kurz erwähnte Glückwunſchjchreiben Glü>wunſhſ<hreiben des Staats- Minifteriums Miniſteriums an Seine Komgliche Königliche Hoheit den Groß- herzog hat nach nah der „KarlSr. ZD“ „Karlsr. ta. folgenden Wortlaut: Durchlaucbtigſter Großherzog. nädigſter Wortlaut : Durchlauctigſter Großherzog! Gnädigſter Fürſt und Herr! Euerer Königlichen Hoheit erlaube i< ih mir im Namen der Mit- glieder des Staats-Miniſteriums zum morgigen Allerhöchſten Geburtsfeſt Geburtsfeft unſere innigſien Glückwünſche innigſten Glü>kwünſche ehrerbietigſt außzuſprecben. auszuſprechen. Möge die göttliche Vorſehung Euere Königliche Hoheit auch au< im neuen Lebenstabre Lebensjahre geſund und ſtark erhalten und Allerhöchſtdieſelben mit allen Gliedern des Großherzoglichen Großherzoglihen Hauſes zu Ihrer Jhrer und des Landes Freude vor Leid und Ungemach Ungemah bewahren! _ _ / / Von dem landeßväierlicben landesväterlihen Herzen Euerer Königlichen Hoheit iſt ift die Sorge für die geiſtige und leiblicheWoblfahrt leiblihe Wohlfahrt Ihres Volkes ſtets als eine Ihrer wertheſten und höchſten P ichten Pflihten empfunden worden, und in unabläſſigem Bemühen haben [lerhöehſtdieſelben wahrend Allerhöchſtdieſelben während einer langen RegierungSzeit, unterſjüßt durch Regierungszeit, unterſtüßt dur< die hingebungsvolxe Miiarbeit Ihrer gleichgeſinnten Durchlauchtigſten hingebungsvolle Mitarbeit Jhrer glei<geſinnten Dur<hlauchtigſten Gemahlin und in Eintracht Eintraht mit der Volksbertretunq Volksvertretung unſer ſchönes ſ{önes Heimathland zu einem blühenden und geacbieten Staatßweſen geabteten Staäatsweſen erhoben, das in wobl- wohl- gefügter, auf bewährter Verfaffitngsgrundlage Verfaſſungsgrundlage beruhender Ordnung und durch reich entwickelte dur< rei entwi>elte freiſinnige Einrichtungen dem Einzelnen wie dem geſammten Staatsbürgerjhum Staatsbürgerthum die erſvrießliäpe Mitwrrkung erſprießlihe Mitwirkung an der Verwaltung und Förderung der öffentlichen Angelegenheiten, den korporativen Verbänden, Kirchen, Kreiſen, Gemeinden, Veremen Vereinen dasjenige Maß von Selbſtändigkeit und Freiheit gewährt, bei welchem wel<hem das qleicbberechtigte gleihbere<htigte Nebeneinanderleben aller Theile, damit aber auch au< der risde Friede und das Wohl der Geſammtheit alxein allein beſtehen karin. ls kann. [s vor über vierxehn vierzehn Jahren Euere Königliche Hobxit Königlihe Hoheit Ihr fünfundzwanzigjäbriges Reqierungß-Iubiläum fünfundzwanzigjähriges Regierungs-Fubiläum feierten und die Mit- lebenden die öffentlichen öffentlihen Zuſtände zur Zeit Höchſtibres Höchſtihres Regierungs- antritts vergleichen vergleihen konnten mit dem, was imwiſ<en inzwiſhen auf allen Ge- bieten geſchaffen geſ<haffen und erreicht War. erreiht war, da gab es keine Stimme, die nicht nit dieſes glückliche glüd>lihe Fortſchreiten geprieſen und vox Herzenßgrund voa Herzens8grund dem lauten Dank ſich angeſchloffen ſih angeſchloſſen hätte, welcher welher dem weiſen, ſtarxen ſtarken und gütigen Walten Eurer Königlichen Hoheit aus allen Theilen des Landes freudig entgegengebracht entgegengebra<ht wurde. _ : In dieſer vorwärts führenden Bewegung iſt ift ſeither weder Stix]- Still- ſtand noch Umkehr eingetreten._ no< Umfkehr eingetreten. Regierung und Stände haben in weitaus den meiſten und wichtigſten Fragen, w-lche w-l<he für das religiös- fittliche, ſittliche, für das geiſtige und wirtbſckyaftliche wirthſhaftlihe Gedeihen des badiſchen Volkes von Bedeutung ſind, unermüdlich unermüdli< und erfolgreich zu- ſammenaewirkt. _ erfolgreih zu? fammengewirkt. : Was gleichwohl noch gleihwohl no<h zu beſſern und zu erſtreben übrig_b[eibt, übrig bleibt, wird - das lehrt die eigene Geſchichte Geſhihte unſeres Landes - nicht im ſchroffen \<rofea Umſturz des Beſtehenden und nicht ni<ht im erbitterten Kampfe feindſelig ſich ſih gegenüberſtehender Parteien erreicht Werden, [ondxrn _nur erreiht werden, fondern nur der ruhigen Prüfung, der friedlichen friedlihen Verſtändigung und eintrachttgeii einträchtigen Arbeit aller einſichtiqen, gerecht einſihtigen, gere<t und billig denkenden Geiſter als die reife und lohnende Frucht redlicben Bemühens Fru@t redlihen Bemühbhens zufallen. dYk'öcbte E dies überall im Lande erkannt und danach dana<h gehandelt wer en. werden! Wir ſtehen jetzt jeßt in einer etre ten erregten Zeit, in der ein heftiger Parteicnſtreit Parteienſtreit in die weiteren Schi ten Schihten des Volkes Volles getragen wird und, bis zu konfeſſioneller Zwietracht anſchwellend, anſhwellend, ſeine (Geſchicke Geſchi>ke ernſt bedroht. Mit Beſorgniß blickt bli>t der Vaterlandsfrevnd Vaterlandsfreund auf ſolche Vor- gänge. Aber höher ſteht derGlaube an den geſunden Sinn des Volkes, der auch in den Stürmen der Aufreizung und Irreführung die Probe beſtehen und vertrauenSvoll vertrauensvoll ſeinem Gr-ßherzog Gr- ßherzog als ſeinem bewährten ſicheren Führer die alte Treue und Liebe bewahren wird. Daß dieſe Hoffnung ſich ſi erfüllen möge, ſei nicht nit der geringſte der Glückwünſche, Glüd>wünſche, mit welchen welhen wir Euere Königliche Hoheit beim Eintritt in das neue Lebensjahr zu begrüßen uns geſtattet haben vaen! wollen! Soweit an uns gelegen, werden wir als unſere ſchönſte {önſte Pflicht er- kennen, auf den beſchriebenen Bahnen Aüerböchſtdieſelben aucb Allerhöchſtdieſelben au<h fortan zu unterſtüßen und mitzuwirken an der dem Wohle und dem Frieden des Landes gewidmeten Arbeit. In tiefſter Ehrfurcht verharret mit ſeinen Kollegen Euerer Königlichen Hoheit untertbänigſter, unterthänigſter, treugehorſamſter (gez.) Turban. KarlSruhe, Karlsruhe, den 8. September 1891. Seine Königliche Königlihe Hoheit der Großherzog hat darauf dem Präſidenten des Staats-Minifteriums, Staats- Mtniſter ])r. Turb an Staats-Miniſteriums, Staats: Miniſter Dr. Turban nachſtehende Erwiderung zugehen laſſen: Mein lieber Herr Staats-Miniſter ])r. Dr. Turban! Die Glückwünſche, welche welhe Sie im Namen des Staats- Miniſteriums mir zum Geburtstag darbrachten, verpflichten verpflihten mich zu aufrichtiger aufrihtiger Dankbarkeit, welcher ich wel<er ih gerne denjenigen Nußdruck Ausdru> geben möchte, der Ihnen und Ihren KoÜegen Jhren Kollegen die Ueberzeuguna Ueberzeugung gewährt, daß ich ih Ihre mit mir kundgegebenen Geſinnungen boch ſchäße hoh \{<äße und Ihre Jhre Thätigkeit in_ in dem ganzen Werth ihrer Bedeutung dankbar anerkenne. Im Anſchluß Anſ<hluß an die in Ihrem Schreiben dargelegten Betrach- tungen über die Erlebniſſe ſeit meinem Regierungöantritt Regierungsantritt und über die Grundſätze, Grundſäße, welche die Regierung in Ausübung ihrer Pflichten gxléitet geléitet haben, kann ich ih nur ſagen, daß i< mich ih mi in erfreulicher erfreuliher Ueber- einſtimmung mit dieſen GrundſäZen R befinde und eine fernere Fort- dauer in der feſten und ſicheren andbabung ſiheren Handhabung derſelben wünſche. Ich halte dafür, daß eine Veröffentlichung Veröffentlihung des genannten Schreibens bewirkt werde, damit in weiten Kreiſen des Landes Ge- legenheit gegeben ſei, die Abſichten meiner Regierung ganz zu erkennen und ſicb ſi dieſer zYrbeit Arbeit helfend und vertrauensvoll anzuſchließen. Möge datmt erreicht damit erreiht werden, daß manche Jrrtbümer Irrthümer beſeitigt, eine friedfertigere Stimmung gefördert und dadurch dadur die Stetigkeit in der Entwickelunß Aas des politiſchen politiſhen Lebens dem Lande e.halten ehalten bleibe. Ich verblei e Jch verbleibe in dankbarer Geſinnung Jhr Ihr wohlgeneigter (gez.) Friedrich. Friedri <. Schloß Mainau, den 9. September 1891. An den Herrn Staats-Miniſter 131". Dr. Turban in KarlSruhe. Karlsruhe. Geſtern Nachmitta Nachmittag iſt der Großherzog, von der Großherzogin bis onfkanz beßleitet, nach Altkirch Konſtanz beyleitet, nah Altkir< ab- gereiſt, um den Corpsmanövern des R17. XIV, Armee-Corps bei- zuwohnen. Heſſen. Darmſtadt, 11. September. Seine Königliche Hoheit der Prinz Chriſtian ſowie der PrinzChriſtianVictor De Victor zu Schleswig-Holſtein S<hleswig-Holſtein trafen, o_on Kiſm en _kommrnd, von Kiſſingen kommend, geſtern hier ein. Ihre e Großherzogliche Hohe t, Hoheit die Prin- zeſſin Alix at fi , hat ſich, wie die „Darmſt. Ztg.“ mittheilt, heute “nach nah Kaſſel egeben. Sachſeu-Coburg-Gotha. begeben. Sachſen-Coburg-Gotha. Coburg, 11. September. Ihre Jhre Königlichen Hoheiten a der Herzog und die Herzogin bon von Edinburg aben fich haben fi der „Cob. „Cob, Ztg.“ zufolge mit Höchſtihren Kindern, dem rinzen Alfred und den Prinzeſſinnen Maria und Victoria, ente eute Morgen nach na< Kaſſel begeben. e_ e Königliche Hoheit die Erbprinzeſſin von Sachſen- einingen iſt Sahſen-Meiningen iſ heute früh gleichfalls nach glei<hfalls na< Kaſſel gereift. Hamlmrg. H ambura Hamburg. Hambura, 11. September. Der chileniſche chileniſhe Kreuzer „ reſidente into“ iß, nach „Preſidente Pinto“ iſt, nah dem „Hamb. Cdrr.“,_h_eute A end Corr.“, L Abend 63/4 Uhr unter Aſſiſtenz eines Schleppers im hte igen hieſigen Hafen eingetroffen und hat hier geankert. Oefterreich-Ungarn. Oeſterreih-Ungarn. Wien, 12. September. Nach Nah dem Schluß des geſtrigen Manövers bei Galgocz verſammelte der Kaiſer nach einer Meldung des „W. T. B.“ alle ſelbſtändigen Kom- mandanten, an deren Spitze Spiße den Erzherzog Friedrich, Friedrih, gab ſeiner außerordentlichen Befriedigung über das Ausſehen uiid und die Haltung der Truppen Ausdruck Ausdru> und ſprach ſich ſpra<h \i< lobend über die Leitung der Manöver aus. Der Kaiſer dankte ferner dem Erzherzo Erzherzog und den Kommandanten für ihre Thäti keit Thätigkeit bei der Aus ildung Ausbildung der Truppen. Ueberali Ueberall wurde der Kai er Kaiſer von der Volksmenge jubelnd begrüßt. Bei dem Diner brachte der Kaiſ er anläßlich Kaiſer anläßlih des Namenstages des Kaiſers von Rußland folgenden Toaſt aus: „Auf das Wohl meines !heuren theuren Freundes Seiner Majeſtät de_s des Kaiſers Alexander von Rußland!“ Nach dem Toaſteintonirte dieKapelle Toaſte intonirte die ruſſiſche Kapelle die ruſſiſhe Hymne, welche wel<he die Anweſenden, unter denen ſich auch ſi<h au< der Militär-Atta<6_ Militär-Attahs bei der ruſfiſ<en_ ruſſiſ<hen Botſchaft befand, ſtehend anhörten. Abends retſte reiſte der Kaiſer unter lebhaften [lebhaften Ovationen der Bevölkerung nach Biſtriß na<h Biſtrigß ab. In Jn dem Zuge befanden ſich auch ſi< au< der deuiſche imd chr italieniſche Militär-Attacbé- deutſhe und der Botſchaften 111 italieniſ<he Militär-Attahé der Botſchaſten in Wien, die Oberſi:Lieutenants Oberſt: Lieutenants von Deines und Brufati. Bruſati. Der ruſſiſche Militär-Attaché, Militär- Attaché, Oberſt ?Jujew ad iſt nach nah Wien zurückgekehrt. Das Pro ramm ür Programm für die bevorſtehende parlamen- tariſche Her ſtcampa ne tariſhe Herbſtcampagne iſt, wie die „Preffx.“ ſchreibt, „Preſſe“ ſhreibt, zwar noch no< nicht endgültig ?eſtgeſtellt, feſtgeſtellt, da erſt die Be1<liiffe Beſchlüſſe des nach beendeten Manövern in Wien unter dem „Vorſiße Vorſiße des Kaiſers ſtattfindenden gemeinſamen Miniſterraths abgewartet werden müſſen; do< werdenmüſſen; do läßt ſich ſih ſchon anniihernd annähernd der Zeitpunkt ftxiren, fixiren, welcher für den Zuſammentritt der einzelnen parlamentariſchen Körperſchaften Körperſchaſten in Ausſicht genommen werden diirfte. dürfte. Zunächſt wird der R eichSrath Reichsrat h ſeine Thätigkeit wieder aufnehmen, da von allen Seiten Gewicht darauf gelegt wird, daß das Budget, wenn irgend möglich, mögli, vor Ablauf des Jahres feſtgeſtelit Fahres feſtgeſtellt werde. Es wird demzufolge das Abgeordnetenhaus ſchon in der erſten Hälfte des nächſten Monats ſeine Sißungen Sitzungen wieder eröffnen und bis gegen Mitte Dezember verſammelt bleiben. Die Delegationen werden für _die _ die erſten Tage des November einberufen werden und gleichzeitig mit dem Reich?:rath Reichsrath tagen. Die Dauer der Seſſion iſt auf etwa drei Wochen veranſchlagt. In Jn der zweiten Dezemberhälfte Dezemberhälſte ſollen die Landtage zuſammentreten und „nach nah Maßgabe des zu erledigenden Materials und mit Rü<ſ1<t Rücfſiht auf die durch die Weihnachtsfeiertage eintretende Unterbrechung Unterbrehung bis in die erſte Hälfte des Februar tagen, während der Reichsrath um die Mitte des Februar ſeine Thätigkeit wieder aufnehmen wiirde. würde. Frankreich. Paris, 11. September. Der Miniſterrath beſchloß beſ{hloß dem „W. T. B.“ zufolge in einer heute Nachmittag Nahmittag abgehal- tenen Sißuna, Sißung, daß die Beiſesung Beiſeßzung des verſtorbenen ehemaligen Präſidenten Grévy auf Staatskoſten ſtattfinden ſolle. Die Regierung wird bei den Bei: Xßungsfeierlichkeiten durch Bei- en dur<h die Miniſter de Freycinet, ; alliöres Fallières und Nouvier Rouvier vertreten werden, welche in veſchiedenen veſhiedenen Kabineten während der Präſidentſchaft Präſidentſhaft Grévy's den Vorſiß fiihrten. führten. Die Brigade, welche bei der Beiſeßung Beiſezung die militäriſchen militäriſhen Ehren erweiſen wird, ſoll aus Truppen der benachbarten Armee:Corps zuſammengeſeßtwerden, benahbarten Armee-Corps zuſammengeſeßt werden, da ſich fih das 711. VII, Armee-Corps auf den Manövern im Oſten befindet. Ueber den weiteren Fortgang der Manöver bei Vendeuvre berichtet die „Köln. Ztg.“: Ztg. “/: Die Weſt-Armee hat 0 am 8. d. M. ihren Rück ug Rückzug über die Aube gegen Mittag _eendxn beenden können, ohne da fie daß ſie von dem (Gegner Gegner er- heblich hebli<h behindert wurde, und hat hinter der Linie Ven- deuvre-Beurey Chewey, deuvre—Beurey Chervey, das 71. VI, Corps auf dem linken das 7. V. auf dem rechten reten Flügel, die „erſte erſte Reiter- Divifion Diviſion in Luſigny, das Hauptquartier in Thieffrain, SteÜung Stellung genommen. Die Oſt-Armee Ofſt-Armee befand ſich ſih auf dem rechten re<ten Ufer des Loudion mit dem Hauptquartier in Bligny. Das Programm für die Gefechtsiibungen Gefehteübungen vom 9. war folgendes: Die auf ihrem Rück ug nach Rü>zug nah Troyes von_ von der Oſt-Armee ſtark bedrängte Weſt- rmee Weſt-Armee bietet dem Feinde auf der Linie Vendeuvre-Beurey nochmals Vendeuvre—Beurey no<hmals die Spiße. Die Weiſungen geſtalten geſtatten dem General Gallifet, dem Führer der Weſt-Armee, die Defenfive Defenſive zu verlaſſen und zum An- riff ri} überzugehen, falls er die Gelegenheit findet; Seine ine Aufgabe geht nur dahin, auf alle Fälle ſich ſi<h die Straße Vendeuvre-Troyes, Vendeuvre—Troyes, auf welcher er zu ſeiner Armee ſtoßen ſol], foll, freizuhalten. Der Luftbalwn Luftballon befand ſich bei der Oſt-Armee. Das Gefecht am 9. begann Morgens um 8 Uhr mit einem kräftigen Anariff Angriff des 711. VII. Corps Oſt-Armee) (Oſt-Armee) egen Nuiſement, wo F) ſ die Vorpoſten - der eſt-Armee Weſt-Armee tark verſchanzt hatten. eneral General Negrier leitete dexi den Angriff ſelbſt. Der Kriegs-Miniſter de Freycinet befichttgte beſichtigte Vor- mittags die ganze Linie der Vorpoſtenſtellun Vorpoſtenſtellung der Weſt-Armre Weſt-Armee und verweilte längere Zeit in Ma m) Magny - Fou ard, Fouchard, wo fich ſi die Batterien des linken Flügels des enerals Generals Gallifet befanden. Später wohnte er dem Angriff Negrier's auf Nuiſement bei. Am 10. vereinigen fich ſi< beide Armeen unter dem Oberbefe [ Oberbefehl des Generals Sau ſier. Sauſſier. Die bei der Oſt-Armee befindli e Lüger-Bri befindliche R ade und ie ReſerveCompagnien die Reſerve:Compagnien des YU. VII. Armee- orps ſte en ſtellen unter Befehl des Generals de Boisdeffre den markirten Feind dar. Die geſtern an dieſer Steüe Stelle im teleßtraphiſchen anan Auszuge mitgetheilte Rede, welche der Kriegs-Mini er Kriegs-Miniſter de Freyctnet Freycinet am Donnerſtag in Vendeuvre bei dem u zu Ehren der Generale und der auswärtigen Militär-Atta és ge ebenen rühtiitücx Militär-Attahés gegebenen ae hielt, hat nach na< der „Magd. Ztg.“ fo genden or an folgenden ortlaut : „Meine Herren! Ich ſcbäße Jh {äße mich anz ganz beſonders glückxicb, glü>li<, unter den heutigen Umſtänden in Ihrer itte weilen zu dürfen. Die Manöver, die Sie dieſes Jahr ausführen, ſind von außergewöhnlicber außergewöhnlicher Wichtigkeit. Ihre Jhre Bedeutung wird erhöht nicht niht nur durch die unge- wohnte Truppenzabl, Truppenzahl, die ſicb ſih daran betheiligt, ſondern auch durch au dur< den beſonderen Zweck, Zwe>, dem ſie dienen ſonen. ſollen. Sie ſind beſtimmt, uns auf- zuklären über den Gang des Oberbefehls, wie er jüngſthin eingeſetzt wurde. Seine Organiürung Organiſirung war, ich ih darf es woblſagen ſeitdreiJabren wohl ſagen, ſeit drei Jahren der Gegenſtand meiner ſteti en \tetigen Fürſorge. Dabei g ng ich ging ih ſtoßweiſe vor: le tes leßtes Jahr konnte i ih die großen U_mriffe Umriſſe endgültig feſtſe en; feſtſezen; aber no no< fragte es |>. \ſi<h, ob in der Prgxts nicbt unvorhergeſe ene Praxis ni<t unvorhergeſehene Schwierigkeiten auftauchen auftauGen würden. Durfte Dürfte man hoffen, daß die verſchiedenen Räder des Uhrwerks obne ohne Stöße und ohne Reibungen in einander greifen würden, daß die Leitung einer ſolchen Menſ<enmaffe ſol<en Menſchenmaſſe die in FriedenSzeiten üblichen Friedenszeiten üblihen Methoden nicbt nicht verwirren würde, daß die großen DienſtzWeige Dienſtzweige des Heeres auf der Höhe ibrer ihrer delikaten Aufgabe ſtehen tehen würden? Die Erfahrung hat bat uns ſchon ſ\<on den gewünſchten gewünſhten Beſcheid ertheilt. Es iſt nicht nöthig, die Probe noch no< länger fortzuſetzen, fortzuſeßen, um verſichern zu können, daß der Oberbefehl der Armeen und der Heeresgruppen in Frankreich in ebenſo feſten feften Händen ruht wie derjenige der Armee-Corps und der: der Diviſionen. Dies iſt iſ ein beträchtliches beträhtlihes Ergebniß. Allen denen, die dazu beiaetragen beigetragen haben, von dem Gemeinen, den Eifer, guter Wil]: Wille und Selbſtverleugnung erfüllen und für den wir nicht niht genug thun können, bis zum oberſten Befehlshaber, der auf dieſem weiten Schau- pla13e zeiat, plate zeigt, was das Vaterland von ibm ihm erwarten darf, wünſche ich wünſbe ih dazu Glück. Glü>. Nächſtes Jahr werde ich ih Sie zu einem Experiment anderer Art einladen, das ebenfalls ein _bohes hohes Intereſſe bietet. Zum erſten Male werden wir unſere Streitkrafte Streitkräfte zweiter Linie im Großen manövriren laſſen und die ſxlt _drei ſeit drei Jahren organifirten neuen Gruppirungen erproben. Ick) bm, Ih bin. im Voraus überzeugt, daß die Landwehr in allen Stücken der aktiven Truppen würdig ſein wird, deren Schickſal fie Schi>ſal ſie zu tbeilen bat, theilen hat, und daß ſie durch fie dur< ihre Solidität und ihr Köxmen Können Staunen erregen wird. Wir dürfen nicht ni<ht müde Werden, werden, meine Herren, unſer Heer zu bervoÜkommnen vervollkommnen und zu verſtärken. (Es iſt verſtärken, Es if eines der Elemente, und nicht nit das geringſte, unſeres Einfluſſes iii in der Welt. Ihm gebührt ein Anjheil Antheil an den Ereigniffen, Ereigniſſen, über dux die ſi< Ihr Patriotismus freut. Seine Fortſchritte, welche wel<he Europa 1<aut \{<haut und denen Frankreich Frankceih zu- jubelt, flö en flößen den Einen Vertrauen, den Anderen Reſpekt ein. Sie beweiſen ü erdies, daſ;_ überdies, daß die Regierung der Republik, den Aenderungen, die ſich ſih an der Oberfiacbe Oberfläche vollziehen, zum Trotz, lang gehegter Pläne fähig iſt und daß ſie in der Erfüüuna Erfüllung der nationalen Aufgaben ſo ſ\o zielbewußt vorgeht, wie nur irgend eine Monarchie. An unſerer Stärke zweifelt heute Niemand; wir wcrden werden zeigen, daß wir verſtändig ſind, Wir werden in unſerer neuen SieÜuna Stellung die Ruhe, die Winde, Würde, das Maß bewahren, die in ÖM den böſen Tagen unſere Wiederaufrichtung anbahnxen. Wiederaufri<tung anbahnten. Den fremden Herren Militär-Attackxés entbtete ick) freundlichen Wiükommen. Militär-Attachés entbiete ih freundlihen Willkommen. Ihre Gegen- wart iſt für uns Alle eine Aufmunterung und zugleich zuglei< ein Beweis der friedlichen (Geſinnungen, friedlihen Geſinnungen, die bei dieſen großen Zurüſtungen mit- wirkten. Jeb Ich hoffe, Sie _Werden fich nicht allzuſehr werden ſih nit állzuſehr über die im Raum etwas beengte, aber herzliche herzlihe Gaſtfreundſchaft zu beklagen haben, die wir Ihnen bieten, und Ihren Regierungen gute Eindrücke Eindrü>ke melden können, können. Meine Horten, ich ſchlage Herren, ih {lage Ihnen fol ende folgende Trinkſprüche bor: vor: Auf Hrn. Catnot, Praſidenten Carnot, Präſidenten der Repub ik, Republik, auf den General Sauſfier, Sauſſier, oberſten Leiter der Manöver, und ſeine hervorragenden Mit- arbeiter, auf das Wohl des Hreres, Heeres, die Aufrechterhaltung Aufre<hterhaltung ſeiner garen Tradiiionen guten Traditionen und auf ſeine Fortſchritte!" Fortſchritte !“ Heute Abend _fand fand in Toylon aniäßlich Toulon anläßlih des Namens- tages des Zarxn eme" ruſſenſreundliche Zaren eine ruſſenfreundlihe Kundgebung ſtatt. Eine dichtgedrangte dichtgedrängte Menſchenmenge hatte ſich ſih auf dem Haixptplaß abgeſammelt uiid Hauptplaß angeſammelt und nahm die dort vorgetragene rujftfche Natwnaihymtxe mxt ruſſiſhe Nationalhymne mit großer Begeiſterung auf. Der Vize-Admirgl Vize-Admiral Rieunier wohnte 'mit mit ſeinem Stabe dem Concerte bet. bei. Am Schluſſe drr S@hluſſe der Feſtlichkeit wurde eine Glück- wunſchadreſfx im Glü >- wunſchadreſſe an den Kaiſer yon von Rußland abgeſandt. Das Cdmits fiir Franzoſiich-Afrika Comité für Franzöſiſh-Afrika hat in dem Wunſche, 7,116 fiir _die Aufſgchung die für die Aufſuhung Crampel's gezeichneten Gelder möglichſt 1<x1e11 Wirkſam mögli<hſt ſ{<nell wirkſam zu _machen, machen, beſchloſſen, Dybowski dW ndthigen V_erproviantirungen die nöthigen Verproviantirungen und Verſtärkungen unter der ixhruug Führuug von Maiſtre, dem früheren Begleiter von Catat er bei der Erforſchung Erforſhung von Mada- gascar,_ zuzuſenden._ gascar, zuzuſenden. Briefe von Dhbowski Dybowski enthalten ſehr ermuthigende Nachrichten über den Zuſtand der Miſſion. Spanien. Nach einem amtli<en amtlichen Telegramm aus Manila haben die militäriſchen militäriſhen Maßnahmen gegen die Aufſtändiſchen zu einem erfolgreichen Ende geführt. geſührt. Schweiz. Bern, _10. 10. September. _ In Jn Folge einer Eingabe der ſchweizeriſchen GeſeUſchaſt _„Frei ſ{<weizeriſhen Geſellſhaft „Frei Land“ wird der Bundesrath dem „Band“ zuwlge „Bund“ zufolge der Bundesverſamm- lung eine Vorlage machen über die Monopoliſirung der Waſſerkräfte in der Schweiz. Die Unterſuchung diefes Unterſuhung dieſes weitgreifenden Vorſchlages mird wird indeſſen vorher noch no<h ver- ſchiedene Erhebungen nothwendig machrn. mahen. Der BundeSrath Bundesrath möchte fich ſi<h nun vorerſt in mehr aÜgemeiner allgemeiner Weiſe über die in Betracht Betraht kommenden Verhältniſs Verhältniſſe in den Kantonen orientiren und Über über die angeregte Reform die Anſchauung der dex kantonalen Regierungen kennen lernen. Demgemäß legt er denſelben durch dur<h Cirkular vom 8. September eine Anzahl von Fragen, betreffend die Nothwendigkeit und Nützlichkeit Nüßlichkeit der Monopoliſirung, die Zahl der noch unbenußten Wafferkräfte u. ſ. no< unbenugzten Waſſerkräfte U. \. f. zur Beantwortung vor. Die ngierungen Regierungen werden er- ſucht, _bis bis Ende 1891 ihre diesbezüglichen Berichte dem Bundes- rath einzuſenden. Niederlande. Haag, 11. September. September, Die Re ierung Regierung hat dem „W. T. B.“ zufolge den Geſeßentwurßüber Ge lean imt über die Organi- ſation fjation der Armee zurückgezogen. zurüdlgezogen. Belgien. Mecheln, 11. September. Die Sektion des Katho- liken-Kongreſſes _für far ſoziale Werke hgt ſich hat ſi< für die _Er- richtung Er- rihtung einer belgi chen belgiſchen Strafkolonie im Congogebiete ausgeſprochen. Türkei. Konſtantinopel, 11. Ssptember. September. Der engliſche Bot- ſchafter „White chafter White iſt, wie „W. T. B.“ berichtet, heute vom Sultan in Audienz empfangen wordeti. - worden. — Die „Agence de Conſtantinople“ meldet gerüchtweiie, gerüchtweiſe, die türkiſchen Vot- ſchafter türkiſhen Bot- hafter in London und St.Petersburg, Ruſteni St. Petersburg, Ruſt em Paſcha und Huſſ ein Huſſein Huſſni Paſcha ſeien ngch nah Konſtantinopel berufen worden. - Der Hausarreſt Hauzsarreſt Kiamil PaſchaJs Paſchas dauert noch no<h fort, doch do< ſcheint nichts ni<hts Gravirendes zu Tage getreten zu ſein, da von ſeiner Ernennung zum General-Gouverneur von Smyrna die Rede iſi. Rumänien. ift. Numänien. Bukareſt, 11. September. Zu Ehren des Namens- Namens - tages des Kaiſers von Rußland wurde, wie „W.T.B.“ „W. T. B.“ meldet, heute ein Tedeum ab ehalten, welchem abgehalten, wel<hem der Miniſter des Y_uswärtixZen, 1 U die Mitglie er Mitglieder des diplomatiſchen Corps, zahlreiche Ho - zahlreihe Hof- und Staatswürdenträger und Offiziere bei- wohnten. Sodann fand bei dem ruſſiſchen ruſſiſhen Geſchäftsträger Ladyſhenski Emp ang_und Frühſtück Empfang und Frühſtü>k ſtatt. Der Köni hatte dem, ruſſiſchen eſchciftsträger dem ruſſiſhen Geſchäftsträger ſeine Glückwünſche Glü>wünſche dur ſeinen Flügel-Adjutanten überbringen laſſen. „__.;* ZKB > > __ WÉÉIÉJJÉ“ _:sz > ZAS?) „ ** „..,-«“,“ ib 2 fimügls i E E cl is E, E