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q.. „„.-„WMW ***-“4." „».-“..“..." „„ .I . . , ' .J. - „. “ , * *L E O T FEA A R LIA E e e a I 7a d Ven M I B I D C T A E R E E L us A N I I A E “ai ra arr“ S mt 57 E . * «. - „ L As: R Diviſion fich arif fi< auf dem rechten re<ten Flügel, die 8. Diviſion im Centrum und dre 7.,_ die 7., von Go.ha Go:ha kommend, auf dem linken Flügel hefanden. befanden. Die taktiſche taktiſhe Aufklärung hatten dort die 7. Küraſiiere, Küraſſiere, die 16. Ulanen und das kombinirte Reſerve- KavaUeriNRegimßnt Kavallerie-Regiment übernommen. Das Fl. ArmeßCorps, welches; XI. Armee-Corps, welches von E1_<wege Eſchwege - Heiiigenfiadt Heiligenſtadt in öſtlicher öſiliher Rich- tung im Anmarſch iki. marichirte aleichfalis Anmarſh i, marſchirte gleihfalls in drei Ko- lonnen:_re<ts die_ lonnen: re<hts die 21., in der Mitte die Großherzog- lich heſnſche _ lih heſſiſche — 25. _, —, links die 22. Diviſion. Divifion. Den Me_ldedien1t Meldedienſt hier hatten das Dragoner-Regiment Nr. 23, das Huiaren-Regiment Huſaren-Regiment Nr. 14, unter Befehl des General-Majors ?ohn Maffow, pon Maſſow, und die Mühlhauſer Ulanen Nr. 6 zu ver: e en. ver- ehen. daß fie dem Meldedienſt voll und ganz gewachſen iſt. Bei den Stäben und Kommandos liefen Übsr alis über alle Bewegungen und heionders bejonders bei dem General-Kommando des )(]. XI. Armee- Corps, das bis um 10 Uhr noch weſtlich no< weſili<h Mühl- hauſsn hauſen war, rechtzeitig re<tzeitig Meldungen über den Rechts- Ahmarfck) Abmarſh des 11'. Armee-Corps IV. Armee - Corps ein, welchen dasſelbe, verdeckt durch verde>t dur die Bérgkette, Bergkette, die ſich fih zwiſchen Rothenheilingen und Boliſtädt himieht, Bollſtädt hinzieht, ausführte. Die beiderſeitigen Kavalleriz Kavallerie- Diviſionen befanden fich ſi< beim Rl. XI. Corps auf dem rechten, heim 11'. beim IV. Corps auf dem linken Flügel. In Jn der elften Stunde ſtießen endlich die Teten der beiderſeitigen Csntren Centren unmittelbar öſtlich Mühlhauien öſtlih Mühlhauſen zuſammen, Artiilerie Artillerie fuhr auf, und begann den Infanteriekampſ einzulsiten. Jnfanteriekampf einzuleiten. Bald eniwickslte fich entwi>elte ſi ein intenſives intenfives Gefecht aiif auf den Höhen bei BoUſtädt, Batailion Bollſtädt. Bataillon auf Bataillon der 25. Div_i1,ion Diviſion griff in den Kampf ein und rang nach hsftigem GEWEHUSUEL, nah heftigem Gewehrfeuer, das vierisiſtundenlang viertelſtundenlang und unmiterbrochen ununterbrohen andauerte und die Luft Erſchüttern erſhüttern machte, dem Feinde, der 8. Diviſion, Poſition auf Poſition Pofition ab und zwang ihn zum Abzug. In Jn den erſten NachmittagZſtunden wnrde Nahmittagsſtunden wurde die Uebung abgebrochen; di? abgebrochen ; die Truppen bézogen öſtlich bezogen öſtlih und nördlich nördli<h Mühlhauſen Biwaks. Nach Beendigung des Manövers hielt Seine Majeſtät der Kaiſer und König eine Beſprechung drr Beſprehung der Uebung, worauf die kämpfenden fkämpfenden Theile getrennt wurden. Seine Majeſiät ühxrnahm Majeſtät übernahm darauf dsn den Befehl über das ITT. ArmeSCorvs, X1. Armee-Corps, das Aiierhöckziiderſelbe Allerhöchſtderſelbe heute führen wird und das durch Infanterie dur< Jafanterie und Artiilerie vsrſtärkt Artillerie verſtärkt worden iſt. Heute (Freitag) verlixß verließ Seine Majeſtät der Kaiſér Kaiſer vor 7 Uhr Morgens Mühlhauisn Mühlhauſen und begab Sich über Grabe na_< Volkenrsda, nah Volkenroda, von wo das Zl., X1I,, heute von Ssiner Seiner Majeſtät „geführte geführte Corps in drei Kolonnsn Kolonnen auf Schlotheim marſchirte. Sgtlotheim marſchirte, Nach derſelben Richtung Rihtung war daß 17. das IV. Corps um 4 Uhr aus den Biwaks aufgebrochen. aufgebrohen. Bis 11 Uhr war, wi€ tslegraphiſch gegrileldet wie telegraphiſch nete wird, dsr Zuiammsnfioß béider der Zuſammenſioß beider Corps TW< no< nicht erw g . Im erfolgt. Jm Deutſchen Reich find fiir ſind für die Zeit vom 1. April 1891 bis _zum zum Schluß des Monats Auguſt 1891 von Einnahmen (eimchließlich (einſchließlich der krsditirten freditirten Beträge) an Zöllen und ge- mernſchaſtlichen Verbrauchsſteuern, meinſchaftlihen Verbrauchs ſteuern, ſowie von anderen Einnahmen zur Anichreibung- gelangt: Zöſle Anſchreibung- gelangt : Zólle 158 559 071 „45 A6 (gegen denſelben Zsitraum dss Zeitraum des Vor- jahres.? _ jahres — 6 928 233 „FH), Tabackſteuer 3709 393-1é ( +104874 «M), Zuckermaterialſteuer 928233 M), Tabadſteuer 3 709 39346 (+104374 M), Zu>ermaterialſteuer 60 124 032 „46 (_ 334404 «FH), 124032 /( (— 334 404 M4), Ver- drauchsabgabe brauhsabgabe von Zucker 21992959 «14 Zucer 21 992959 M (+ 1264 1 264 593 „W), Sqlzſteuer 15641535 „16 4), Salzſteuer 15 641 535 M (+ 436441 „FH), A), Maiſchbottich- und Branntweinmaterial"ieuer 2265 Branntweinmaterialſteuer 2 265 369 „44 M (+ 644 955 „W), YerbrauchSabgabe 644955 ), Verbrauhsabgabe von ranntwein und uſchlag Zuſchlag zu der- 1815911 49 608506 «16 felben 49608506 MÆ (+ 143 707 «ſé. , Braufteuer 143707 6), Brauſteuer 10 908 445 „44 (_ M e 114 547 914), UebergangeZahJahe M6), Uebergangsabgabe von Bier 1 357 488 «44 + 36 1357488 Mí (+36 720 „FH); Æ); Summe 203 918 734 „45 (_ 4 745 894 „FH). _ 203918734 M (— 4745894 M). — Spielkartenſtempel 416 563 „(> 416563 (+ 38 286 044), 38286 M6), Wechſelſtempelſteuer 3 372376 „ik: 3372376 jé (+ 164000 «Z, U Stempelſteuer für 3. a. Werthpapiere 1 396 979 „44 (_ 1396979 M (— 911 81234 , d. Kauf: 812 4), b. Kauf- und ſonſtige Anſchaffungsgeſchäfte 4906671 „44 (_ 394 254 36) , c:. 4 906 671 H (— 394254 M), ec. Looſe zu Privatlotterien 459 547 „46 (+ M (—+ 269 464 „FH), StaateZlottsrien A6), Staatslotterien 2 722 468 „16 M6 (+ 298 006 «(H), 'Die 4). Die zur Reichskaffe Reichskaſſe gelangte Jſt=Einnahme ad: züglich Jſt-Einnahme ab- züglih der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskoſten d& be- trägt bei den nachhezeickmeten nahbezeihneten Einnahmen bis Ende Auguſt 1891: Zölle 144 086 583 «1x: (_ 6 (— 9069 708 «M.), Tadackiieuer M), Tabadſteuer 3 436 386 „46 M6 (+ 376 755 „E),Zuckemnaterialſieuer M6), BuÆermaterialſteuer 14 874 685 „44 (+ M 28 5 341 985 „W), VerbrauchSahgabe A6), Verbrauchsabgabe von Zucker 22 550 560 «46 + —+— 175 620 „((-.), M), Salzſteuer 15697 15 697 285 “(€ M (+ 781121 »ié), Maiſchdottich- M), Maiſchbottih- und Branntweinmaterialſteuer 7 911 7911 750 ;.16 +_ + 81980 4,46), Verbraucbsabqabe A), Verbrauhsabgabe von Branntwein und u1<lag uſhlag zu derſelben 44800 400 „16 M (+ 2142301 446), 4), rauſteuer und Uebergangsahgade Uebergangsabgabe von Bier 10 425 233 „15 (_ 425233 M (— 65 783 ,>>); M6); Summe 263 782 822 „44 (_ 235 729 914), _ Spielkartenfiempel M (— 235729 M). — Spielkartenſtempel 497 277 „FH M (+ 45148 «(H). 45 148 M). Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog von Baden, Commaner Commandeur der 4. (Harde Garde Jnfanterie-Brigade, iſt vom Mgnöver zurückgekehrt Manöver zurücgekehrt und hat ſich zur Theilnahme an den Kaiſtrmanövern nach Kaiſermanövern nah Gotha begeben. Seins Seine Hoheit dxr der Erbprinz von Sachſen-Meinin- gen, General-Lieutenant und Commandeur der 2. Garde: JnfantsrieDiviüon, Garde- Infanterie Diviſion, iſt zur Theilnahme an den Manövern des 17. IV. und Al. XI, Armee-Corps nach nah Kaſſel angreiſt; abgereiſt; im An- ſchluß {luß hieran wird Seine Hoheit einen längeren Urlaub nach nah Coburg und Süddeutſchiand Süddeutſchland antreten. Ter Der Königliche Geſandte in Weimar von De'renthall Derenthall hat 12111611 einen ihm AUerhöchſt bewiiligten Allerhöchſt bewilligten kurzen Urlaub angetreten. Der Großherzoglich heſfiſ<e Großherzogli heſſiſhe Geſandte am hieſigen Mier- höchſien Hoie, Wirkliche Aller- höchſten Hofe, Wirklihe Geheime Rath ])r. Dr. Neidhardt ifi iſt vom Urlaub nach nah Berlin zurückgekehrt zurügekehrt und hat die Geſchäfte der Geiandtſchaſt Geſandtſchaſt wieder übernommen._ übernommen. Die RegierungE-Räthe Buchholß Regierungs-Räthe Buchholy zu Schle-Zwig Schleswig und Maiſan zu Oppeln ſind an die Königliche Regierung zu Düſſeldorf verſeßt worden. Der RegierungZ-Ratd Regierungs-Rath Heinke zu Marienwerder und der NegierungS-Affeffor Regierungs-Aſſeſſor von _Aſcheherg Aſheberg zu Merſeburg ſind der Königlichen Königlihen Direktion für die Verwaltung der direkten Steuern zu Berlin zur weiteren dienſtlichen Verwendung über- wieſen worden. ; Der Regierun H-Affsffor Regierungs-A}eſſor Dr. jur. Richard Lucke zu Merſeburg iſt ift der öniglichen Königlichen Regierung zu POſM Poſen und der bisher bei der Königlichen Direktion für die Verwal- tung_der tung der direkten Steuern zu Berlin beſchäftigte Regierungs- Affenor ])r. Frixdheim ,iſt Aſſeſſor Dr. Friedheim iſt der Königlichen Regierung zu KobÖenz u g zur weiteren dienſtlichen dienſtlihen Verwendung überwieſen wor en. Tie worden, Die Kavallerie bewies auch au< an dieſem Tage wieder,- Bayern. Miinchen, wieder, - Vayern. München, 17. September. Seine Königliche Königlihe Hoheit der Prinz-Regent wird üch ſih der „Allg. Ztg.“ zufolge nach nah Beendigung der gden Jagden im Algäu nacb BerchteSgaden nah Berchtesgaden be- geben und am 3. ktober Oktober hierher zurückkehren. zurü>fehren. Seine Königliche Hoheit der rinz Prinz Leopold, unter deffen deſſen Leitung die Manöver ſtati anden, ſtattfanden, hat unter dem 12. 12, d. M. folgenden Armeebefehl erlaffen: .Der erlaſſen: „Der Armee wurde die Ehre Ebre und Freude zu Theil, in den letzten leßten Tagen zeigen zu dürfen, was ſie in unermüdli<er Friedensarbeit e- unermüdliher Friedentarbeit ge- lernt bai. Jbre Haliung hat. Ihre Haltung bei der groß-n großen Parade ſowohl ſowobl als auch ißre kriegSmäßige au< ibre kriegsmäßige Ausbildung im Manöver haben in kobem bohem Maße die Aller- höchſte böhſte Anerkennung gefunden. Das Lob ſowohl ſowobl Seiner Königlichen Königli®en Hoheit des Prinz-Regenten ſowie dasjenige Seiner Majeſtät des Deutſchen Kaiſers, unter deffen deſſen Oberbefehl wir im Kriege ſieben, bilden ſtehen, bilten den ſchönſten \<önften Lohn, den die Armee im Frieden erringen kann. fann. Indem ich die Oberleitung am heutigen Tage niederlege, be- glückwünſche ich glü>wünſche ih die Armee zu der ihr gewordenen Außzeicbnung Auszeichnung und erwarte, daß auch au< in Zukur-ft rüſtia Zukurft rüftia weiter genrbeitrt gearbeitet werde, damit wir auch au< im nä<ſten nächſten Kriege den Sieg an unſere aUzeit glorreichen allzeit glorreihen Fahnen zu feſſeln wiffen. (gez) wiſſen. (gez ) Prinz Leopold, General der Kavaüerie Kavallerie und kommandirender General des 1. Bayeriſchen Armee-Corpß.“ _ I. Bayeriſhen Armee-Corps.“ __ Die Reichs-Schulkommiſſion Reihs-Shulkommiſſion beendigte heute Vor- mittaggm mittag um 11 Uhr_ Uhr ihre Sißungen. Sizungen. Die Verhandlungsn Verhandlungen der Kommiſnon hetrafen Kommiſſion betrafen in der Hauptſache _die die Frage, welche Mittelichulaniialten Befähigung? eugniffe Mittelſhulanſtalten Befähigungtzeugniſſe für den Einjährig- Freiwiuigendienft ausfteUen dürZen. Freiwilligendienſt ausſtellen biirien: Der gleiche Gegenſtand xvurde wurde von der Kommiſfion Kommiſſion bereits im Vorjahre behandelt und 11) in dieſem Jahre, n_a< na Einholung näherer Informationen über die Leiſtungen ver1<iedener verſchiedener beanſtandeter Anſialten, Anſtalten, wieder- holter Berathung unterſtellt. Was die ſtaatlich ſtaatlih geleiteten An- ſtalien ſtalten in den deutſchen deutſhen Bundesſtaaten b_ “171, ba ift, ſo ſoll es, nach Amahauung na< Anſchauung der Reichs-Schuikommiſfion, ' Reichs-Schulkommiſſion, bei ihrer Berechtigung zur, Berehtigung zur Ertheilung von Reifezeugniffen Reifezeugniſſen für "den den Einjährig- Freiwilligendienſi ſelbßverſtändlich _ſein Freiwilligendienſt ſelbſiverſtändlih ſein Verbleiben haben, ebenſo mit der_Berechtigung der fiädtiſchen Mittelſchulanſtalten. Berechtigung der ftädtiſhen Mittelſhulanſialten. Den Privatamtalten Privatanſtalten dagegen wird nicht als ſolchen die gw ge- nannte Berechtigung ertheilt, ſondern dieſelbe wird an die Perſon ihrer Direktoren oder Leiter geknüpft, deren Befähigung einer genauen Prüfung zu unterziehen iſt; auch darf die Be- re<t1gu_ng' _nur (ruf re<tigung nur auf je fünf Jahre znerkannt zuerkannt werden. Nach Verlauf d1e1'er Fett dieſer E hat der Direktor der Privatanfialt Privatanſialt neuer- dings ,um um die erechtigung Berechtigung zur Eriheilung Ertheilung des mehrgenannien Befähigungszeugmffes mehrgenannten Befähigungszeugniſſes einzukommen. Sachſen. Dresden, 17. September. Seine Majeſtät der König iſt,_wie_ iſt, wie das „Dr. J.“ meidet, meldet, geſtern Adsnd von Abend voa Leipzig Wieder wieder in PiÜniß Pillnit eingetroffen. Reuß Neuß; ä. L. (_+) _Greiz", (+) Greiz, 17. September. Ihre Durchlaucht Jhre Durchlau$%t die Fiir1ttiz'1ühlte nch Fürſtin fühlte ſi< geſtern recht re<ht malt, doch blieb der Zuſtand lei<mäßigxr, leihmäßiger, die S<wan_kungen Shwankungen im Befinden waren weniger "erg. heftig. Die Nacht verlief ziemlich ziemlih ruhig. Die Temperatur 111 iſt normal. _ ' _Ter Geyundheitszuſtand Der Geſundheitszuſtand der jüngſt geborenenPrinzeſ ſ in geborenen Prinzeſſin iſt ein guter, die Entwickelung Entwicelung derſelben eine erfreuliche. Reuß i. j. L. „(Berg, Gera, 17. September. Ihre Durchlaucht SFhre Durthlaußt die Erb- pſrinze1ſin prinzeſſin iſt, wie die „Ger. Ztg.“ meldet, heute früh von einem geſunden Prinzen glücklich glü>lih entbunden worden. Oeſterreich-Ungarn. Wien, 18. September. Seine Majeſiät Se?ne Majeſtät der Kaiſer und König iſt nach nah einem Telegramm des „W. T. B.“ geſtern Mittag in Miramar eingetroffen uns un5 vom Erzheriog Erzherzog Lud- wig Salvator am Bahnhof empfangen worden. Zur Be- grüßung waren ferner der Statthalter Rr. von Rinaldini und der Stations-Komxnandant Stations-Kommandant anweſend. Die ungari1<en ungariſhen Miniſter Graf Szapary und ])1'. Wekerie _treffen Dr. Weker le treffen heute hier ein, um an den gemeinſamen Miniſter-Konſerenzen, Miniſter-Konferenzen, welche fich ſih mit der Feſtſtellung des den Delegationen zu unterbreitenden Budgets zu befaſſen habe_n haben werden, theilzunehmen. Heute und morg€n morgen finden Konferenzxn Konferenzen unter den Miniſtern ſtatt, am Sonntag beginnen die S<lußberathunaen Schlußberathungen unter dem Vorſt? DOEnE des Kaiſers. Kaiſers, Das „Fremdenhlatt“ „Fremdenblatt“ glaubt, daß ei bei der geſtern aufge- nommenen zweiten Leſung des HandelSvertrages Handelsvertrages mit Italien Ftalien ernſte aber wohl nicht unbefiegbare niht unbeſiegbare Schwierigkeiten erſt hervortreten werden; es laſſe ſich ſih deshalb erwarten, daß die weiteren Verhandlungen noch no< einen Zeitraum von drei Wo<en Wochen beanſpruchen werden. Frankreich. Frankrei. _ Paris, 18. S.ptemher. S\;ptember. Der Vorbeimarſcb Vorbeimarſh der In- 7anterie Jn- fanterie bei der geſtrigen Revue in Vitry-ie-Franxois Vitry-le-François erfolgte, wie „W. T. V.“ B.“ berichtet, in Carréſormation, .die Keryallxris Carréformation, - die Kavallerie formirte ſich nach ſi< nah dem Defiléx Defilé zu einem Zie1<1offenen g Ee Corps, das in einer Stärke von 16000 8eitern 16 000 Reitern eine Scheinattaque nach na< der Tribüne zu, auf welcher ſich welher ſi< der Präſident befand, ausfimte ausfüzrte und in einer Diſtanz von 100 m vor der Tribüne kurz parirte. Dieſes Manöver rief den beſonderen Beifall des Publikums hervor. Nach Nah Beendigung der Revue - nahm der Präſident Carnot die Vertheilung der verlieh9nen Ordens-Aus- zeichnungen verliehenen Ordens - Aus- zeihnungen vor und kehrte darauf nach nah der Stadt Vim) zurück. Vitry zurü>. Der Revue hatte eine wohl 50000 zählende Zu- ſchauexmenge ZU- \hauermenge beigewohnt. Bei dsm dem Dejeuner, welches der Vrä1ident Präſident zu Ehren der Generale der beſichtigten Truppen gab, brachte brahte er einen Toaſt aus,: aus,\ in welchem welhem er hervorhob, daß die Revue einen würdigen Ab- ſchluß {luß der Manöver bilde. Die Armee habe erneut gezeigt, was Frankreich Frankrei< von ihr zu erwarten habe. Das Land ſsi ſei der Armee dankbar dafür, daß fie ſie ſein Vzrtrauen Vertrauen und ſeine Liebe zu ihr gerechtfertigt gere<htfertigt habe. Das Land wiffe, wiſſe, daß, wenn Ruhe, Feſtigkeit, Beſonnenheit und eine loyale Haltung nach nah Außen hin ihm aufrichtige aufrihtige Freundſchaften erwerben könnten, das berechtigte berehtigte Vertrauen auf ſeine 'Hülfsquellen Hülfsquellen ein ſicheres ſiheres Unterpfand des Friedens bilde, welchen welhen das Land nicht nit geſtört wiſſen wolle. Die Aimee Atrmee gewähre dem Lande dieſes Vertrauen. Er danke ihr im Namen des geſammten Frankreich. Frankreih. Die Anweſenden hörten die Worte ſtehend an und be leiteten begleiteten die leßten lezten Worte mit lebhaftem Beifall. Der riegs-Minifter Kriegs-Miniſter de Freycinet dankte Namens der Armee und erwiderte mit einem Toaſt auf den Vrändenten Präſidenten Carnot. Die Militär-Atrachés Militär-:Attachés der auswärtigen Mächte nahmen an dem Feſtmahl Theil. Ueber die Ausſchreitungen am Abend der „Lohengrin“- Auſffihrung sz „Lohengrin“z Aufführung auf dem Operrzplaß Opernplaß meldet die „Köln. Ztg.“: . _ Die Polizei hatte ungemein ſcharfe ſharfe Weiſungen, denen ſie fie mit fichibaxem ſihtbarem Vergnügen nachkam. na<hkam. Wer ihren Befehlen nieht augenblicklich niht augenbli>li< folgte oder ſich Widmeden fi<h Widerreden erlaubte, wurde ver- ver= haftet. ' Selbſt „Blätter„ Blätter, die ſonſt dem ſcharfen Vorgehen der Polizei wenig günßtg günſtig find, billigen das geſtrige Ver- fgbren fahren und „verſpotten verſpotten die Verhafteten, die theilweiſe mit zer- rtffenqn riſſenen Kleidern und arg mitgenommen auf die Polizeiwa e geſchleift Polizeiwache geſhleift wurden. Meifi Meiſt waren es junge Burſchen, die mech E ihre Skandalluft Skandalluſt als dre die Abneigung gegen den „Lohengrin“ auf den Opernplaß Opernplay geführt _haben düriite. haben dürfte. Der Deputirte Boyrdeau Bourdeau verſuchte mit einigen zwanzig Burſchen, meiſt- Elſaffern, meiſt Elſäſſern, der deutſchen „Botſchaft Botſchaft einen Beſuch Beſu<h abzuſtatten, xvurde wurde aber von der Polizei verjagt. Alle Blätter ſprechen ihre grqße große Genugthuung dariiber darüber aus, daß der Abend ſo ver- lguſen iſt, „nur laufen ift, nur der „Jntranngeant“ ſucht „Jntranſigeant“ ſu<t den Spektakel als- eme als. eine gewaltige Kgndgebung pon Kundgebung von ganz Paris hinzuftellen. hinzuſtellen. Von der htengen hieſigen ſpaniſchen Botſchaft find ſind für die von den Ueberſchwemmungen Ueberſhwemmungen in Spanisn Spanien Betroffenen Samm- Samm= lungen eröffnet worden. Rußland und Polen. _St: Perersburg, _St. Petersburg, 18. September. Dem ruſſiſchen Votjchaſter m Botſchafter in Berlin Grafen Schumalow iſt Schuwalow iſ laut Meldung des„W. des „W. T. V.“, B.“, der Wladimir-Ocden Wladimir-Orden erſter Klaſſe verlrehen_worden. verliehen worden. Der Kurſ er richtete gleichzeitig Kaiſer rihtete gleihzeitig an den Grafen em ein huldvolles Handichreiben, Hand}<hreiben, in welchem der VsrdienFte gsdacht „wird, welche Verdienſte gedaht wird, welhe der Graf in Erfüllung der ihm auferlegten Wichtigen wichtigen diplomatiſchen Pflichten fich um den Staat erworben. _ _Den] Dem neuen Direktor im afiatiſchen aſiatiſhen Departement des! Minißemums des Außwärtigxn, Miniſteriums des Auswärtigzn, Graf Kapniſt iſt der Annen- Orden 1. Kiaffe I. Klaſſe verliehen worden. „_ __ Laut 'em'er Meldung. einer Meldung der „Petersb. Wed.“ ſoüen ſollen in nachſter nächſter Zeit m in Teheran d1e_Verhandlungen die Verhandlungen des ruſſiſchen Heſandten vgn Bützorq mrt ruſſiſhen Geſandten von Büßow mit der perſiſchen Regierung uber über den Ab_1<luß_i_21nes Abſ<luß eines Handelsvertrages beginnen. In Ja Paris, MarjeiÜe Marſeille und Bordeaux beſtehen ſchon ruſſiſche Genergl=Konſulatx, jest _ſoll, {on ruſſiſhe General-Konſulate, jeßt ſoll, wie die „Köln. Ztg.“ er- fghrt, em ſolches aucy„no< ſi'xr fährt, ein ſolhes au no< für Rouen und Havre er- richtxt rihtet werden. Das Vize-Koxiiulat Vize - Konſulat in Cherbourg wird zum Konyuigt er_hoben,_und Konſulat erhoben, und die Komulate Konſulate in Mentone, Villafranca und Nizza 1_olien m em ſollen in ein einziges Konſulat „Nizza“ zuſammen- gezogen werden. Italien. Der„Oſierv'ator'e Nonxano“, deffen Ftalien. Der „Oſſervatore Romano“, deſſen gegen dsn den Drei- bund gerichtete Artifxl Wir edenw wis Artikel wir ebenſo wie die von der „Germania“ undanderen kathoiiickzzn deutſchen und anderen fkatholiſhen deutſhen Blättern, ſowie von dem Freiherrn von Schorlemer-Ylit Schorlemer-Alſt und dem Grafen BaULſirem Balleſtrem dagegen ßrhobixnen erhobenen Proteſte Wiederholt wiederholt erwähnt haben, haven, hat jüngſt Wieder emen wieder einen in dein 2Ziisichen Sinne dem 4 Sivne gehaltenen Artikel gebracht, worin er Italien Jtalien die endung Wendung von dem „ſimkenden „ſinkenden Geſtirn des Drexdundeß“ Dreibundes“ zu der „arifgehendßn Sonne““Frankreichs „aufgehenden Sonne“ Frankreihs anräth. Hiergegen wendet nch ſih die „Kölniſche VolkSztg.“ Volksztg.“ in einer ener- giickxn giſchen Betrachtung, welche darm aipfelt, darin gipfelt, daß die von dem „O)1_ervaxore quanoJ „Oſſervatore Romano“ vertretene Politik eine Abenteurer- polmk ſernujnd politik ſei und die kirchlichm kir<lih:n Intereſſen, beſonders in Deutſch- land, ſchad1ge. \{hädige. Auch der „Weſtf. Merkur“ ſpricht fi< \priht fih in gleichem Sinne aus. Aus Rom Wird wird nun mit Bezug auf dieſe Kontroverſe von dem Depeſchenbureau „Herold“ gemeldet: _ Betreff:“; Betreffs der Svracbe Sprache einiger dxutſchen Cen'rumsblätter deutſ<hen Gentrumsblätter über die irayzoienfreundlicbe franzoſenfreundlihe Politik des .Onervaiore „Ofſervatore Romano“ wird in waxi- kant1<en Kreijen verſickrert, vati- fanif<en Kreiſen verſi>ert, daß die in Deutſckoland Deutſbland durch dieſe Politik hervyrqebrcxchten ſchlechten hervorgebra<hten \{<le<ten Eindrücke im Vatikan nicht Vatifan nit unbemerkt gehlieden imd. geblieben ſind. Jedoch ſeisn ſeien die Wm vom „Offervatore Romano“ ent- wickelten wi>elten Anſichten von hohen vatikaniſchen Perſönlichkeiten hoben vatikaniſhen Perſönlikeiten weder inipirirr, noch inſpirirt, no< getheilt. Hierzu bemerkt die „Germania“: Der [eßterenBerfiÖerung hätt- leßteren Verſicherung bâtt?e es kaum faum bedurft, da es keinem vernünftigen Munchen Menſchen einfallen _wird, wird, für die über die Maßen takt- loien loſen und ,widerſmnigen Auslanungen widerſinnigen Auslafſungen des .Offervatore" „Oſfſervatore“ und des .Moniteur „Moniteur de Rome“ iraend irgend eine maßgebende Stelle im Vatikan verantwortlich verantwortli< zu machen. mahen. Gegen eine ſolche ſol<he Unterſtellung haben _wir wir gleich Vom vom Beginn dsr unerquicklicben der unerqui>lihen Diskuſſion an ent1<iedene entſchiedene Verwahrung eingelegt. Da aber die gegneriſche Preffe gegneriſhe Prefſe in ihrer. auch ihrer, au< in den Endzirlen Endzielen bekannten bJSwiiligen Tandem fortwahrend fich böswiiligen Tendenz fortwäßrend ſi bemüht, den 51. hl. Stuhl zu den höchſt höht albernen Artikeln Artifeln der genannten beiden Blätter mehr oder weniger in Be- Bes ziehung zu bringen, wäre es dringend wünſchmßwertb, wünſ<henswerth, wenn dieſen Blättern von autoritativer Seite ein für alle Mal unterſagt- würke, unterſagt würde, über Dinge, für die ihnen, wie ſie rei<li< reibli< bewieſen haben, baben, nun einmal jedes Verſtändniſ; Verſtändniß abgeht, zu phantafirm. phantaſfiren. Und zu zuw dieſen Dingen gehört im gegebenen Fall der Dreibund und das Verhältniß Verbältniß der deutſckoen deutſten Katholiken zu demſelben. Schroeiz. Schweiz. Lauſanne, 18. September. Die Kaſſationskammer des_ BundeSgerichts des Bundesgerichts hat, wie „W. T. B.“ meldet, die Ka1ſationsbeſ<werde Kaſſationsbeſhwerde der Cviipartei C .vilpartei gegen das Urtheil der Kriminalkammer in Zürich Zürih in dem Teſſiner Prozeſſe mit 3 gegen 2 Stimmen abgewieſen. Schweden und Norwegen. (17) Stockholm, (F) Stod>holm, 15. September. Kötzig Oskar“ König Oskar empfing heute dsn den hiefigen franzöſiſchen Gemndten franzöfiſhen Geſandten Mr. R. Millet, der einen Brief überreichte, in welchem welhem der Prä- ſident der Franzöſiſchen Franzöſiſhen Republik die Verleihung des Großkreuzes der Ehrenlegion an den Herzog von Nerike an- zeigte. König Oskar überreichte dem Prinzen Eugen die Ordens-Jnfignien Ordens-Jnſignien und verlieh dann dem franzönfchen franzöſiſchen Geſandten das Großkreuz des Nordflem-Ordens. Nordſtern-Ordens. Die von der Regierung eingeforderten gutachtlichen Aeußerungen über den in dieſem Jahre zu erwartenden Ertrag der StaatSeinnahmen Staatseinnahmen werden heute aus*zugsweiſe auszugsweiſe in der „Poſt och Jnr.-Tidn.“ o< Jur.-Tidn.“ veröffentlicht. zollvermaltun zollverwaltun hält es auf Grund angkſteater angeſtellter Be- rechnungen Für ſehr wahrſcheinlich, rehnungen für ſebr wahrſcheinlih, daß die Einnahmen aus dsn Zöüen dzn Zöllen im Jahre 1891 den in das Budget eingeſtellten Ertrag von 38000000 38 000 000 Kronen erreichen erreihen werden, wagt aber nicht ni<ht anzunehmen, daß fie ſie dieſen Betrag in weſent- lichem lihem Grade überſteigen wxrden. werden. Die Staatseiſenbahn- Verwaltung vermeint, daß die Ueberſchüffe Ueberſhüſſe aus dem Betriebe die Einzahlung des berechneten Betrages vqn von 6 500 000 Kronen geſtatten werden. Die Domänenverwaltung iſt u dem Reſultat gekommen, daß die Einna men Einnahmen aus den orſten zu 2200000 2 200 000 Kronen berechnet werden önnen,während können, während im Budget 2500000 2 500 000 Kronen voraUSJeſeßt find. vorausgeſezt ſind. Die Ver- anlaſſung zu den geringeren Einna men _ Einnahmen — im Jihre F1hre 1890 betrugen die Einnahmen aus den orſien 3150 074'Kronen _ iſt Forſten 3 150 074 Kronen — iſ die herrſchende ſchlechte olzkonjunktur, ſ{hle<te Holzkonjunktur, die ver- urſacht urſaht hat, daß bedeutende Holzpartien in Norr- und Die Gzneral- General- . Weſterbotten pnverkauft unverkauft geblieben ſind find und au au<h die lekäufer mit, eer mit mehrjährigen Kontrakten ihre Holzein chläge Holzein)hläge d beſchränken. beſhränken. Der Ehe Chef des Kontrolo- Kontrole- und Juftirungs- Bureaus vermeint, daß die rannweinfteuer, Branntweinfſteuer den angenonz- angenom- menen Betrag von 13 700000 700 000 Kronen erreichen erreihen und dre Rübenzuckerfieuer die Rübenzu>erſteuer auf 1 550000 1550 000 Kronen fich ſ\i<h belaufen werde oder 900000 900 000 Kronen mehr als der Voranſchlag. - j Dänemark. Kopenhagen, 17.September. 17. September. Die „Pagen; „Dagens Nyheder“ melden, dem Vernehmen nach nah beabſichtige die Regierung, dem alsbald zuſammentretenden Reichstage eme „Vorlage eine Vorlage zu unterbreiten , unterbreiten, betreffend die Aufnahme einer größeren Lotterie-Anleihe. Lotterie- Anleihe. Es verlaute, daß der Ertrag aus dieſer Anleihe dem König und der Königin an deren goidenem goldenem Hochzeitstage als Ehrengabe überrxicht überreiht und zur Wieder- Wiede r- aufführung des Schloſſes Shloſſes Chriſtiansborg verwendet werden 1olle. ſolle. Amerika. Mexiko. Der mexikaniſche mexikaniſ<he Kongreß iſt _am am 15. d. M, wie das „R. V.“ B.“ meldet, vom Präſidentrn Präſidenten Diaz eröffnet worden. Der Präfident Präſident erklärte, daſ; daß die Yezrehurzgen Beziehungen der Republik zu allen auswärtigen Nationerr vortrenitch _wciren un“) Nationen vortreffli< wären un9 die innere Entwickelung Entwi>elung des Landes gleichfalls bemedigende befriedigende Fortſchritte mache. Aſien. China. Die innere Lage Chinas giebt , giebt, wie dem_ dem „Standard“ unter dem geſtrigen Datum aus Shanghgt gemeldkt Shanghai gemeldet wird, zu großen Beſorgniſſen Beſorgn iſſen Anlaß; em ein Aufſtand im Thale des Yan-Tw-Kiana ftxhe bevor„ Yan-Tſe-Kiang ſtehe bevor, und eine große Anzahl für geheime, Geſellſchanen geheime Geſellſchaften beſtimmter Waffen ſowie Dynamit ſeien m in Shangai und Chin- Chin - kiang mii mit Beſchlag belegt worden. Entſcheidungen des Reichsgerichts. Bei einer Hafeniagd Haſenjagd im Novemker November 1884 hatten K. K, und zreri zrosi andere Jäger auf einen durcb dur< den Gaſtwirt!) Gaſtwirth D. ihnen wgetriehencn Haien ihren zvgetriebenen Haſen je einen Schuß abqegeben. DUkÖ abgegeben. Durch ein Sebrotkorn aus S<hrotkorn aus? einem dieſer drei Schüſſe Scüſſe wurde Frau Sch Sh verleßt, und wegen der Folgen dieſer Verleßung klagt; der'EbernZinn klagte der Ehemann der Verleßtkn Verleßten gegen K. auf Schadenserſaß Oleeich mÖt fe1tgeſtellt Schadenserſaßp Obaleih nit feſtgeſtellt werden konnte, durch welchen fonnte, dur< wel<hen der drei Schirme Schüſſe die Verletzung Verleßung ver- urſacht urſat worden, ſo verurtheilte da; Berufung-deriäzt _dennoch das Berufung8gerit denno den Bikiag- 11n,ir.dern Beklag- tén, indem es annabm,daß annahm, daß das ganze Verfahren der Jager Jâaer beim Aufſieüen, Zutrciheniaffen Aufftellen, Zutreibenlafſen und Schießen ein fahrläſſiges geweien geweſen ſei, und daß jéder Einxelne, Jeder Einzelne, ſoweit gemeinſchaftlich gehandelt gemeinſchaftlih gebandelt worden, durch ſ'eine dur feine Verbindung mit den Anderen auch au< ihre Wirkſamkeit zu der ieimgen aemacht hab?. ſeinigen gemaht habe. Auf die Reviſion des Beklagten hob bob das ReiÖZ- gericht, 111. (Zivilſenat, durcb Reihs- gerit, I1I. Civilſenat, dur< Urtheil vom 19. qui Juni 1891, das Bsrufunßsurtdeil Berufungeurtheil auf, indem es begiündend ausmbrte: begründend ausführte: „War wie hier bier der gemeinſchaftiiebe gemeinſhafttihe Wille nur _auf Erlsguxa auf Erl-guag des Hafens, nicht Haſens, nihi auf Verleßung drr Ebenau __des Kläzsrs der Ehefrau des Klägers gerichtet, ſo können aus dieſem Grunde nur fur für jene, nicht ni<t für dieſe alle Theilnebmer Theilnehmer der Jagd_ Jagd verantwortlich gemacht werdsn. werden. Wer fahrläſſig fahrläfſig handelt, mag ſtrafrechtlich, auch ſtrafre<tlid, au< ohne Ver- letzung lezung eines jubjektiven ReÖts, nach ſubjeftiven Re<ts, nah dem pofitiVen poſitiven Rechte verant- wortlich wortli< ſein. Daſ; Daß er zam Schadenßerſas zum Schadenserſaß verpflichtet iſt, ſeyt noth- wendig voraus, daß ſeine Fahrläſſigkeit kauial kauſal war fÜr für den ent- ſtandenen Schaden. Dabei kit ift gewiß mögliä), mögli, daß der O<aden_ Schaden auf mehrere mebrere ſelbſtändige fahrläſſige Handlungen verſchiedener Perionen Perſonen als Urſache zurückzuführen, Urſadbe zurü>zuführen, oder daß die eine den Schaden xrzeugexide erzeugende Handlung von Mehreren gemeinſchaftlich fahrläſſig außgeführt iſt; gemeinſchaftli< fabrläfſig ausgeführt ift; dann haften ailkrdings allerdings die Mehreren ſolidariſch, jolidariſ<, aber nicht niht deshalb, w3i1 der w:il dec Eine für die Handlungrn Handlungen des Anderen bait-t ſondrrn xrcßdem haft-t ſondern treßzdem dies nicht nit der Fal] iſt, Fall ift, ſeine _ eigene fahrläſſige Handlung aher kauſal aber fauſal war für den Eimritt Eintritt des Schadens. Im vorliegenden Falle war nur) nicht nun ni<t das gemeinſÖaftlicbe Aufſtellen gemeinſcbaftliche Avfſtellen der Scbüsen Shüyen am Kohlielde kauial Koblfelde kauſal für die Verlesung; Verletzung; die Mitwirkung der beiden den rerlktzenken S<uß nicbt verlegenden Shuß ni<t abfeuernden Scbügen Schüßen war vielmehr vöilig glcicdgültig völlig gleiwgültig für den eingetretenen Erfolg, Grfolg, mag auch au ihr gleichzeitiges gleihzeitiges Schießen eine Verveisſchwierigkeit hervor,)eruien baden. Urſaehe Beweis\hwierigkeit hervoraerufen haben. Urſache - der Verlesung Verlegung war auch nach au< na< Annahme des Berufungögerichts Berufungsgeri<ts nur der eine Schuß, welÖem welbem das verleßende verlezende Schrotkorn angehörte. Die Ver- urrbeilung urtheilung des Beklagten 1"th ſeyt daher unter den_ den vorliegenden Umſtän- Zen Lothwendig Umítän- ren Petaenna voraus, daf; daß dieſer fabrläjſige S<uß fahrläſſige Schuß von ihm errü rt. Kunſt errühßrt. Kuuft und Wiſſenſchaft. Ueker Ueber den Fortbau des Doms zu Köln enthäl'c enthäli das .Centralb1.d „Centralbl. d Bauv.“ einen Bericht, dem Folgendes zu entnehmen iſt: ift : Im Laufe des Betriebx-iabres Betriebejabres 1890/91 iii ift mit der Legung des Moiaikbodens Moſaifkbodens im ſüdlichen ſüdliGen Chor-Umgange begynnen begonnen worden; die fertiggeſtellten fünf Felder, durcb dur< farbige Marmorſrieſe Marmorfrieſe getrennt, ſind mit den Wappen und Namen von Kölniſchen Kölniſhen Kurfürſten und Erz- biſchöien biſ<öôfen verſehen worden. Das Feld von der Acbskavelle Achskapelle des Chor- Umganges Umaanges iſt dem Andenken des Stifters des Kölniſcbm Kölniſchen Doms, Erzbiſchof Konrad von Hochfiaden, Hochſtaden, die Fußbodenfelder des nördlichen Chor,- Umganges iind Cbor- Umaganges ſind dem Andenken der Kölner Erzbiſchöfe von Hildebold bis Konrad von Hochfiaden gewiduzet; Hochſtaden gewidmet; die Ausführung dieſes Theils des Cborbodens Chorbodens wird noch no< im Laufe des Jahres 1891 erjolgm. erfolgen. Der Moſaikboden im Innern drs des Chors, darſtellend die men1<li<en menſhlihen Be- ſchäftigungen \<äſtigungen und Tbäiigkctten, das, menſchliche Thätigkeiten, das menſchlihe Leben, die cbriſtliÖe <riftli<e Gemeinde, die kirchlichen kir<lihen und weltluberz Stände. weltlihen Stände, die Perſonifikationen der einzelnen Narionm Nationen und Lander, Länder, der Hqupiflüffe Hauptflüfſe und Städte wird im Jahre Fahre 1892/93 vollendet werden und damit die Neubefluruna Neubeflurung des Domchors mit farbiger Siiftmofaik zum, Abſchluß gelacngen. Jm Mai1891 Stiftmoſaik ¡um Abſ{luß gelangen. Im Mai 1891 wurde auch au< das 156 qm große Vierungsfeld rnit _reicher Moſaikbefiurunq mit reiher Moſaikbeflurung verſehen, nachdem na<dem der Pfarraltar pktZVlſOkUÖ nczcb proviſoriſ< na< Weſten in das Langſibiff Langſ<if verlegt war. Nack) Nah den Entwurfen Entwürfen des Direktors von Eſſen- Efſen- wein bildet den Mütelpunkt Mittelpunkt der Darſtellungen in der Vierung die Sonne, umgeben von den Mondphaſen und_ und den Tageßzeiien (Dün- ou1uw, Ueriäjas, Grspasaiüum Tageszeiten (Dilu- culum, Meridies, Crepusculum und 110x113 Rox). Daß Media Nox). Das große Quadrat enthält außerdem die zwölf Zeichen „des Tbierkrerſes, des Thierkreiſes, die vier Himmelögegenden, Himmelsgegenden, die vier Hauptwmde, dre Hauptwinde, die vier Temperamente und die vier Elemente. Die pacb na< den Cniwürfen Entwürfen und Modeüen Modellen des Prof. Sckmeider S<hneider in Kafſel in Kaſſel m der Kunſigzeßem vqn Kunftgießerei von C. L Becker Be>ker in Jſerlobn gegoffene Probetbür gegoſſene Probethür zum weſtlichen Setteneinaanae weſtli<hen Seiteneingange des Südportals (Urſula-Pfotte) (Urſula-Pforte) wurde im erbft Herbſt 1890 fert'iggeſteüt fertiggeſtellt und an Ort und Stelle verſeßt. Der feſt e_bende Obertbul entbäix feſtſtehende Obertheil enthält die vier Wappmſtbilke Wappenſilde mit dem deutſchen RerchSwayven, deutſGen Reihswappen, dem preußticben preußiſ<hen Wappen, dem alten Stiftswapven Stiftswappen und dern Kapitelsaxappen, wahrend dem Kapitelswappen, während auf den Tbürfiügeln Thürflügeln die Inſchrift „0 >11: Serzvama ranx äeeoro genuine fir ' um arvato. 1388“ 00101115- prscioso saugmpe mr- tFknm äieata in reich versierter MaiUYkelſcbrift angebraxvt tft. A,“ Zeitvunkt Inſcrift „O felix Germania tam decoro germine Yirginum ornata Beata Colonia pretioso0 sanguine mar- tyrum dicata“ in rei verzierter Majuékelſchrift angebra<t iſt. Als Zeitpunkt der Vollendung der beiden Muteltburen drs Sridvortals tft Mittelthüren des Südportals ift der Herbſt 1891 in Ausſicht Ausſiht genommen. Gletchzettta Gleichzeitig wird auch au die 1111111 na< den Entwürfen des Bildhauers Mengelberg in Utrecht Utre(t angefer- tiate Bronzefbür tigte Bronzethür ihrer Vollendung entgegengeben entgegengehen und m in die weſtliche Mitteltbür Mitteltkür des Nordportals eingefügt werden. Als bildlichen Schmuck bildlihen S<hmu> erhält dieſe Probetbür Probethür die Reliefs mit den DarſteÜungen Darſtellungen der Tbökicbten IunÖfrauen, thöôrihten Jungfrauen, wie der vier Menſchenalter und der vier Iabreözeiten. er Jahreszeiten. Der in Folge der Abtragung des Dombofes Dombhofes von der Stadt Köln auszuführende Umbau der Südportaltreppe ifi. ift im April 1891 miſpretkend entſpre end dem von der Dombauvmvaltvug Dombauverwaltung ausgearbeiteten Ent- wurfe zur Ausführung gekommen. Eine Verzögerung des Beginns der Arbeiten wurde dur< dur die von der üädüſéim Verwalfung ſtädtiſGen Verwaltung in Vor- ſchlag gebracbten baulichen Abänderun en ſ{lag gebra<ten baulihen Abänderungen des Entromfs, Entwurfs, beſtehend in der Anlage einer Rampe an der W eüe Weſtſeite und die Bsſckoräukung Beſchränkung des Podeſte! Podeſtes und der Seitenirevpen Seitentreppen auf eine Breite von zwei Meter, b'rbeigkfübtt. Durch Minifierial-Erlaß ifi herbeigeführt. Dur Miriſterial-Erlaß iſ eine endgültige Entſcheidung dahin aetroffen. getroffen, daß von den Abänderungen, wel<e wel&e die Stadt Köln dem Entirurfe Entwurfe des Dombaumeiſters Voiatel Voigtel gegenüber vorgelegt kat. bat, Abſtand zu nehmen. nebmen, und mithin mit&kin an Stelle der Rampen - Anlagen eine Treppe ausmführem deIgleicben auszuführen, desgleien die Breite des großen Podeſtes nebſt Seiten- treppen auf mindeftcns mindeſtens 3 m zu bemeffen bemeſſen ſei. Nachdem durcb Minifterialerlaß dur< Miriſterialerlaß eine entſprechende Beſchränkung entſprehende Beſ<ränkung der Breite des Treppenpodeßes Treppenpodeſtes am Sütportale Behnfs Behufs Anlage eines 1,4011: 1,40 m breiten Trottoirs genehmigt war, konnte der Bau der Südporialtrevve Südportaltreppe in Angriff genommen werden. werden, und erhielten der Treppenpodeft wie die Seitentrepven Seitentreppen bei der Ausführung eine Breite von 2,885111, 2,885 m. Auf Grund des feſtgeſeßten Aliar-ementsvlanes znr Aligrementsplanes zur Freilegung des Domes an der Süd- und Weüſeite Weſtſeite ſind zivei zwei Häuſer niedergeleaj, einweiteres durch niedergeleat, ein weiteres dur den Central-Dombauverein Gentral-Dombauverein angekauft worden. Die Erben des in Köln verſtorbenen Dr.meä Dr. med Piecq, Miialieres Mitaliedes des Centrai-Dombcm- Central-Dombau- vereins, haben hoben die Abtheilung eines Fenſters in der ſüdlichen Tkmrm- Thurm- halle zum Andenken des Verſtorbenen gcſtifjet; geſtiftet; bisher ſind find im Ganzen vier Abtheilvnsen Abtheilungen der Glaßgemälde Glasgemälde in den Thurmhailen Tburmhallen von Geſrrenkgebern aegen Geſäenkgebern gegen Zahlung eines Geldbetrages von 1050 „“ übeſrrZommen M v7 vg und mit den Wavpen Wavypen und Donatoren-Inſ<riften ver t en. 01; Donatoren-Inſchriften verſehen. ck In der „Bayeriſchen Gewerbe- eitung“ „Bayeriſhen Gewerbe-Zeitung“ wird die Aufmerk- ſamkeit auf einen neuen Stoff iür für das am Bau- und Kunſtgewerbe ge- lsnkt, lenkt. Unter dem Namen .Vitrii“ „Vitrit“ bringt nach nah der ._(Hew-Scbau' „Gew.-Séau“ die Glasfakrik Glasfabrik zu Burzlau in Schlefien S(leſien ein ibr ihr in Devti<l_and vateviirtes Deutſchland patentirtes eigenartiges Material in den Handel, welches geeionet !ein wel<es geeignet ſein dürfte, die Aufmerkſamkeit weiterer Kreiſe in Anſvrucb Anſpru zu nehmen. Das Vitrit kennzeichnet ſich fennzeidnet fic als eine innige _Vereiviguna Vereiniguna einer Glas1<i<t Elas\®iht mit einer Ur-terlage Urterlage aus zähem zäbem Kunſtſtein; es _find alſo_ ſind alſo die beiden Aufgaben, welcbe welche der aus Glas und Stein zuiammengeießte zuſammengeſeßte Körper erfüllen ſol! _ ſoll — das Anſehen und die Feſtigkeit _ zwei verſchiedenen Trägern zugewieicn, zugewieſcn, indem die dünne Glasſchicbt _durcb Glas\hiht dur ihre Schön- bait Söôn- beit glänzen und die Haupticbicbt Hauptſhiht dur< ibre Feitigkeit ihre Feſtigkeit wirken 1011. foll. Die äußere Fläckye, welcher Fläche, welher alle die mannÖ'Ziacben Verzierunaen ma aaen Verzierungen des Glaſes verliehen werden können, giebt dem itrit nach Vitrit nah außen bin die monumeniaie monrumentale Wirkung, den paxfiven paſſiven Widerſtand gegen Wetter, Feacbtizkxit Feuchtigkeit und roſt. __ _ Froft. A Der Vor teher Vorſteher des an intermanten intereſſanten Funden. namenilicb namentli aus der Altmark. reichen Altmark, reien Muſeums des Aitmärkiicben Aitmärkiihen Vereins nir für vater- ländiſche (Geſchichte rc. ländiſbe Geſchichte 2c. in Salzwedel Gymnaſiallehrer Gymnaſizllehrer K. (Hasche Gaed>e und der Apotheker Zechlin unternahmem nach Ze<hlin unternabmen na< einem Bericht Berit der „N. 521.3." A. Z* vor Kuriem Kurzem auf dem nächſt der altmärkiſchszi altmärfkiſhen Grenze gelegenen Urnengräderfeld Urnengräberfeld von Rebenßdorf Auß- grabungea. welche Rebensdorf Aus- grabungea, wel<e von außerordentlicbem Erſolqe außerordentli<em Erfolge gekrönt Waren. waren. Sie fanden außer vielrn cmderen vielen anderen Urnen eine ſolÉe ſol&e mit Mäanderverzierung, Maäanderoerzierung, wie ſie. fie, wenn auch ſelten, auf Gräberfeldern der ſpäteren römiſchen Koi'erxeit Kai!erzeit vorkommen, ferner ein höchſt hôhſt ſeltenes Fundſtück, k-ä'RÜck) Fundftü>, nämlich eine „Fenfterurne“, eine ,Fenfterurne', eéne_ Urne, in deren Boden bei der Herſteüung Herſtellung ein Stück Stü> Glas eingeſxyt iit, eingeſeßt iſt, und zwar in den feucbten feubten Thon, 3170 alſo vor dem Brennxn Brennen des Geiaßes, Gefäßes. Von dieſen k:itbaren koftbaren Urnen birgt das Muieum_in Oldenbnrg Muſeum in Oldenburg eine, welche bei Lüérie, Lüerte, Amt Wildbauſen, gefunden iii; zwri hei Berſtcl, iſt ; zwei bei Borſtel, nabe Stendal aefundene Erfinden ſich gefundene befinden ſi<h im Stendaler Muſeum. Im Muſeum zu Hannover ſteht eine Fenſterurne von Hohenwekel_bei Hohenwedel bei Stade; ferner wurde eine ſolche ſol<e bei Brockenwalde Bro>enwalde nabe Nüßeduttxl Rüßebüttel gefunden, ſowie eine angeblich angebli bei Mogilno 'in „Poien. in Poſen. Die Von von Hrn Gaedcke gefundene_Fenſierurr.e iit formt dre _fiehente, welcbe überhaubt Gaed>e gefundene Fenſterurne iſt ſomit die ſiebente, welche überbaupt aus Deuii<land Deutſchland bekannt wird; ſie fie iſt eme eine der ſ<önſten, \{önſten, da ſie außen _reicb rei verziert und außerdem das_Fenſier, das Fentter, das aus einem_ BruÉitück einem Bru&ſtü> eines römiſchen Becherglaws rômiſhen Becerglaſes her- geſtellt iſt, vou beionderer (Größe ift, von beſonderer Größe und kreisrund iſ_t. _ freisrund ift. — Dieſe Fenſter- urnen entſtammen ſämmilicb entftammen ſämmili< der ſräierrn römi1<cn Kaiierzeit; ſpäteren röômiſhen Kaiſerzeit; bei den oben genannten Stücken Stü>en aus Borſtel wurden unter Anderem als beſonderer Beweis dafür eine römiſche S<a1e_ römiſbe Sale aus “[€]-ra zjijata Terra sigillata gefunden mit dem Stemwel 0137117637377, jowie Stemvel CINTVGNATY, fowie ſogenannte p_ro- vinzialrömiſcbe Bronz-fibeln pro- vinzialrömiſhe Bronzefibeln (Gewandnadeln). _ Außerhalb _Deutxcb- Deutſch- lands ſind find drei Fenſterurnen, eine aus Norwegen. einc aizs Norwegen, eine aus Schweden und eine aus England bekannt, im (Gcznzen alw Ganzen alfo elf, davon ſieben deuticksc. deotſhe. Ueber den Zweck dieß]: Zwe> dieſer eigen- artigen Vorrichtung an Urnen, die ſtetL ſtets mit Leichenhrandreiten Leichenbrandrefſten gefüllt gefunden wurden, gehen 'die geben die Anſichten der Gelehrten weit auseinander. Das letzte leßte Wort dürfte auch au< wohl noch nicht no< nit zu ſpreckyen icin, ſpre<hen ſein, da erſt ſo wenige derartige Funde bekannt geworden. auch geworden, au< bei dxn den meiſten die näheren Fundumſiände nicht Fundumftände ni<ht genügend beobaÖtei beobaŸtet ſind. Einige Forſcher Forſher nehmen an. daſ; dieie Fen11er, an, daß dieſe Fenſter, wie auch au die an einigen andrren, anderen, meiſt älteren Urnen bei der Verfertigung hergeſtellten kleinen runden Löcher im Boden oder der Bauchwandung Bauhwandung als ein neuer Beweis für den Glauben an ein Fortleben nach na< dem Tode,_eine Tode, eine Auferſtehung, an- zuſehen ſeien, wofür ja die ganzen mytholozi1<en Vormllunaen mythologiſhen Vorſtellungen der alten (Germanen, namentlich Germanen, namentli die lichterfüüte, himmliſche Ruhmes- hakle lihterfüllte, himmliſhe Rubmes- halle für die aefaÜenen Krieuer, _ gefallenen Krieger, die Walhalla, iowie Walballa, ſowie die Mitgabe der Waffen und S<mu>1a<en S<hmu>ſachen bei der Beſtattizng Beſtattung auf das Dsutlichfte Zeugniſ; Deutlichſte Zeugniß ablegen. Es wären dann die Feniter Fenfter und abficbtlich angebrackoten abſitlih angebrahten Löcher der Weg für för die Seele, 11111 um zu den irdiſchen Reiten irdiſhen Reſten des Todten zurückzuzelangen. zurüc{zugelangen. Bei den _mit LöÖern mit Löchern verſehenen Urnen würde für dieſe Anſicht der Umſtand Wrcchen,_ _daß fſpre<en, daß ſie mit der Mündung nach na< unten über die Knochen _aeiiulvt iind. geftülpt jind. Die Fenſrerurnen ſieben indeffen Fenſterurnen ſtehen indeſſen mit dem Boden, al1cZ au_< alfo auch dem darin befindlichen Fenſter, nach nah unten; letztere batten alw fur leßtere bätten alſo für den angegebenen Zweck feinen rechten Zwe> keinen re<ten Sinn, da die na<_oben nah oben ſtehende Mündung des Gefäßes einen bequemeren Zugang gewahrt, gewährt. Andere Gelehrten halten die Fenfierurnenſür Fenſterurnen für Lampen oder _Ampeln_; doch fehlen Ampeln; do< feblen dafür die AufhängungsvorrtÖtungen, auch wiirden Aufbängungsvorrihtungen, au< würden die ſehr kleinen fleinen Fenſter am Boden nur eine ſehr fehr geringe Lr<tmetzge, Lihtmenge, und zwar ¡war nur nach nah unten, durchlaſſen, durhlafſen, was gegen emen derartrg'en einen derartigen Ge- brgucb brau< ſpricht. Die Löſung dieſes Rätbſels Räthſels aus der Vorzeit ſteht al1o noch alſo no< aus. Verkehrs-Auftalteu. Verkehrs-Anſtalten. Die Königliche Eifenbabn-Direktion Eiſenbahn-Direktion zu Berlin macht zugleich mat zuglei Namens der übrigen beibeiligten betbeiligten Verwaltungen bekannt, daß die Main-Neckarbahn Main-Ne>arbahn noch nicht, nit, wie früher anqe_ae_ben zvar, angegeben war, dem allgemeinen AuSnabmetarif Ausnahmetarif für Getreide_, Hulienfrucbte _und Mehlfabrikaie Getreide, Hülſenfrüchte und Mtehlfabrikate beigetreten iſt, da die Bahn dre die Genehmigung bterzu noch nicht bierzu now nit von allen betheiligten Regierungen erhalten hat. Der heutigen Nummer dieſ es dieſes Blattes „liegen liegen die W in t e r : F ab r p lä n e Winter- Fahrpläne der den Königliiben Eiſenbabn-Drrektionen ztz _M a 9 _d e - b u rg , E rfu rt Königlichen Eif enbahn-Direktionen zu Magde- burg, Erfurt und E l b e r f e l d Elberfeld unterſtellten Eiſenkabnlmtm Eiſenkahnlinien bei. Bremen, 17,Sevtember. 17. September. (W. T. B.) “Norddeutſcher Norddeutſcher Lloyd. Der Schnelldamvfer Schnelldampfer „Kaiſer Wilhelm U.“, Wilbelm II.“, von New-York kon'mend, vaſſirte kormend, paſſirte heute früh Lizard. Der Schnell- dampfer „Trave' bat „Trave“ hat vorgeſtern Nachmittag,:znd Nahmittag und der Schnell- S<nell- dampfer .Elbe' „Elbe“ geſtern Nachmittag die Heimrene Heimreiſe von New-Yoxk nach New-York na der Weier Weſer angetreten. Der Schnelldampjer .Havel' S<nelldampfer „Havel“ iſt von New-York geſtern New- York geftern Morgen in No rdenbam Nordenbam eingetroffen. Der Schnelldampfer .Labn' iſt „Lahn“ if geſtern Nachmittag von Sou- thampton nach New- nah New - York weitergefabren. weitergefahren. Der Dampfer „Habsburg' iſt „Habsburg“ iſ geſtern in Baltimore angekommen. Der Dampfer „Kronprinz Friedri< Wilhelm", Friedri Wilhelm“, vom La Plata koxnmend, A hat geſtern von Vigo die Heimreiſe na< nach der Weſ er Weſer fort- : e t. g L_ 18. eſeßt. gelb? 8. September. (W. TB.) T. B.) Der Poitdampfer Ohio“ nach Poſtdampfer „Ohio*® na< dem La Plata beſtimmt, hat am 16, 16. September NaÖmitiags Namittags Queſſant paſſirt. «*.»... .->-„.., -=x»--«--,-.e-«-_-»-„=.,- ...,- .4- : «„ „r... . .. . P I E S ete a ame t Gg A Hambura, 18. September. Siptember. (W. T. B,) Hamburß- Amerikaniſche Packetſabrt-Aktienaeſe [ſchaft. B.) DaBnea- A merikaniſhe Palketfahrt-Aktiengeſellſ<haft. Der Po dampfer „Fürſt Wißmarck' Bismar>* iſt, von New-York kommend, heute beute Morgen 9 Uhr Ubr auf der Elbe einaetroffm. eingetroffen. London, 17. September. (W.T.B.) (W. T. B.) Der Union-Dampfer „German“ ift if auf der Auöreife Ausreiſe heute von den Canariſchen Inſeln abgegangen. Theater und Muſik. Deutſches Theater. Tbeater. Das geſtern Abend zur erſten Aufführung gelangt; gelangte Luſtſpiel .Der „Der blaue Brief“ errang im Allgemeinen einen iogenannten Achtungserfolg. welcher ſogenannten Actungserfolg, welher aber nach nah den beiden leßten legten Akten durcb dur einigen Widerſpruch _ 1 Rudolf Straß, deffen Strat, defſen Name als dramatiikber Dichter dramatiſver Dicter hier zum erſten Male erſcheint, bat ſrinenkStoff hat ſeinen?Stoff dem Soldatenleben entnommen, wel<es ſchon manchem hon man<hem modernen Luſtſpiel zu einem kyrÖſÖlaZenden durhſ<lagenden Erfolge derbolfen hat; verholfen kat ; man erinnert ſich ſi< gern des Moier-Schönthan- ſÖen Lußſdiels Moſer-Schönthan- ſen Luſtſpiels „Krieg im Frieden“, der SÖUUiatin-lexozxen'ichen Shumann-Wolzogen'ſhen „Kinder der Cxcekienz“, Excellenz*, ganz abgeſehen von dem „vor:; couaoarß“ „hors concours“ ſtehenden klaſſiſchen fklaſſiſhen und freilich ſchon freilid hon mehr als bunicrtjährigen _Vorbild, huntertjährigen Vorbild, welches Leſſing mit ſeiner „Minna von Bamheim“ gc- 1<affen bat. Barnhelm“ ge- ſchaffen hat. etwas beeinträchtigt wurde. Der Verfaffer Verfaſſer Die geſtrige Noviiät erhebt Novität erbebt den Anſpruch, Anſpru, der kOknLÜMULN vornehmeren Gattung des Luſtſpiels, welches welhes in ſeinen ernſteren Konilikten fick; rem gehaltvolieren Schauiriel anreibt, zugezäblt ernfteren Konflikten ſi dem gehaltvolleren S(bauſpiel anreiht, zugezählt zu werden. In der Seele der Heldin irielt ſicb ſpielt ſib der alte Kamvf Kampf zwiſchen Reicbthwm Reichthum und Liebe?- glück Liebes- glü> ab; ſchon brreit, ſ<on bereit, ihre Hand ohne ihr obne ibr Herz zu vericbenken, rrird ihr verſ<henken, wird ibr dies Opfer durch dur eine Reihe Reibe ebenſo theatraliſche]: irie unnatürliche: theatraliſher wie unnatürliber Vorfälle erſpart, und die 75071 von jedem jangen Menſckenkinke jungen Menſchenkinde heiß er- ſehnten Güter, Liebe und Reicbtbum, Reichthum, fallen ihr ibr in den Schoß,. Schoß. Der Veriaffer Verdient Verfafſer verdient lebhafte Anerkennung für das eriolgreiÖe erfolgreide Beſtreben, ſeinem Lüftſpiel eir-en Luſtſpiel eiren eigenartigen, durch dur< den Rang und Stäkd Stand der handelnden Pétionen hxdingten Stemvsl auixukrücken. Perſonen bedingten Stempel aufzudrüd>en. Das Perionenvemicbnii: Perſonenver;eihnif; weiſt mit einer einzißcn unbadéutenden Au?- nabme einzigen unbedeutenden Aus- nahme nur Offiziere und Oifizirrsthxbter Offizierstö<ter auf, deren Kümmerniffe diirch Kümmerniſſe dur die Anſchauungen der Standesgenonen Standeëgenofſen und die Rückſichten aui fie auf ſie entſtehen, aber auch au< gehoben werden. Eine lebendige Üderzeuaenke überzeugende Wirkung übte eigentlich eigentlih nur der erſte Akt aus, welcher wel<her das Leben und Trriben Treiben in einem Militär-Caſino ſCiider; bier ſ<wildert; hier treten die einlenen Figurkn _ einzelnen Figuren — zumeiſt nur Epiſodenfiguren - plaſtiſch plaftiſ< hervor; mii behaglicher mit behagliher Breite Werren bumorvoile Perſön- lichkeiten werden humorvolle Perſôn- libkeiten und ihre ioldatiichen Scherze ſoidatiſhen Scerze und Wise Wite vorgeführt, ſodaß man zriiwsiie zeitweiſe an die harmloie harmloſe und liebenswürdige Heiterkeit der Hacklä-drr'ſcben Soldatengeſ<i<ten gemahnt Hakländer'ſhen Soldatengeſhihten gemabnt wird. Weniger günſtig für das Luſtſpiel erweiſt es ſich freilich, ſi< freili, daß der noveliiſtiicbk Eindrch _kes novelliſtiſ<e Eindru> des erſten AkieL fich Aktes \ſi< in den folgenden Akten eher ſteigertxrls adichwäcbt. ſteigert als abſ<wäht. Die Handlung entbehrt der Einheitliäzkeit, drs ſtraßen Zuxammeniaffens; fie zerfiatiert Einhbeitlichkeit, des ſtrafen Zuſammenfafſens; ſie zerflattert in viele einzelne Fäden. Welche, anſtatt Fäden, welche, anftatt lebendig in einander einzugreifen, loſe nebeneinander her nebencinander ber laufen. Wenn der Verfaſst, Verfaſſer, der auf drm Gehiete dem Gebiete der dramatiickokn Ti<tung dramatiſ<hen Dichtung hier den erſten Schritt that. S{ritt thut. in künitigén künftigen Arbeiten den Vorgängen_ Vorgängen auf der Bühne Bübne den hier noch bier no< mangelnden inneren logiſchen Zuiammenbang logiſ<hen Zuſammenhang zu geben dermaß, '"o vermag, ſo wird dadwrck) dadurh auch die Charaktrrſcbilkerrmg Charafkterſchilderung an Tiefe und Lebens- fciiche Leben®- fciſhe gewinnen; daß er Aniagen Anlagen dazu hat, die komiſchen und heiteren Seilen Seiiíen des menſkblickoen Gsmüths mir menſ<{lihen Gemüths mit knappen Strichen zu zeicbmn, zeichnen, bewies dcr €kſte_Akt. _ der erfte Aft. Die vortra'nlicbe Darſtsllung, we1<e vortrefflide Darſtellung, welhe dem Stück Stü> zu Theil wurde, Hzli half über manche S>wä<en_de§ Luiiipiels glücklich manhe Schwäten des Luſtſpiels glü>li< hinweg. Die weibliche _Hauvtrokle Valeskg wirlte weiblihe Hauptrolle Valeska ſpielte Frl. Heinßdorf Heinsdorf mit treffenden: Ausrruck treffendem Ausdru> für ichmerilickye Entiagung \<merzli<he Entſagung und ſ<wermütkige Empiindxmg. ſ{wermüthige Empfindung. Frl. Lehmann Lebmann als EW; War L_)oU liebenSWÜrdiger Elly war voll lieben8würdiger Schelmerei, aher oitzu aber oft zu un- genirt und derb für einEkeiſräulein, einEdelfräulein, währendFrl.M e v e r ever in ihrer einfachen, ſoliden Anmut!) Anmuth den Typus einer leickztberxigen Operetteniängerin nicht darzuſtelien leihtherzigen Operettenſängerin nit darzuſtellen vermag. Durch Frifckxe Durh Friſhe und Natürlichkeit des Spiels trat Frl. Rettv Retty (Käthe von Herg) erfreulick: erfreulih hervor. Einen toUen, durch tollen, dur< eine ernſte Likde Liebe umgewandelten Ulanen-Lieutenant Wolfſtcyrz Wolfſteyn ſpielte Hr Kadelburg mit Verve und (Geſchmack. Geſchmad>. Hr. Niſien Niſſen als ErceUenz Excellenz von Lindow erfreute durcb dur die maßooüe maßvolle Sprache und vornehme Haltung, die er allen ſeinen Figaren 311 Figuren zu geben vermag. Einen köſtlichen, poltkrndsn köftlichen, polternden Rittmeiſter a. D. Waſ" \<uf Hr. Exigels Engels in der Rol]? res Rolle des Freiherrn Kunz. Lcdhaiter Veifaii Lebhafter Beifall veranlaßte den Verfaſst, nach «Urn Aktichlüffen Verfaſſer, nah allen Aktſhlüfſen dankend Vor vor der Gardine zu erſcheinen. erſcheiren. Berliner Theater. Geſtern Abend wurde das SÖauſviel , Die Neuvermädlten“ Schauſpiel „Die Neuvermählten“ von Yiörnion, Björnſon, aus dem Norwegiſchen von Wilhelm Lang? Lange in das Deuticde Deutſche übertragen, zum erſten Male gesehen. 'Das gegeben, Das im Jahre 1872 entſtandene und von ſeinen Aufführungen im DeutſÖen Deutſchen Theater der ber hier wohlbekannte Stück iſt_unnatür1i< woblbekannte Stü> iſ unnatürli< in ſeiner Anlage, indem es eine junge Frau doriührt, vorführt, die, ganz von der Liebe zu den (Eltern Eltern eingenommen, fick,) ſi< an die (Hattenliehe nicht Gattenliebe niht gewöhnen kann, darin von den Eltern unterſtüßt wird und ein 1301126 Jahr etn volles Qahr dazu braucht, brau<t, um durch dur die Eifkriucbt Eiferſucht auf die in ihrem Hauſe ibrem Haufe lebende edle, drnſeihen derſelben Mann unglücklich unglü>li< und entſagangßdoü entſagungsvoll liebende Freundin zur Erkenntniſ; Erkenntniß ihrer eigenen Liebe zu kommen. Die geiiivolle geiſtvolle Behandlung dieſes Gegenſtandes durch dur< den nordiſchen Dichter und das voliendeteS-viel ſämmtlicber DarſteÜer vollendete Spiel ſämmtlicher Darſteller verhalfen dem Stück Stü> auch an dieſer Bühne zu einem guten Erfolge. Die Auſ- Auf- führung dot bot ein beſonderes Jntereffe dadurch, Intereſſe dadur, daß die beiden beliebten Künſtlerinncn Künſtlerinnen Agnes Sorina Sorma und Nuſcha Buße Nuſha Buge als Laura, die Neuvermählte. Neuvermäblte, uxd als Mathilde, ihre ibre Freundin, zum erſten erften Mal gemeinſchaftlich gemeinſchaftli< auftraten. Das Elternpaar wurde von A n tonie Baumeiſter nnd uad Ferdinand Suske, der junge Ehemann, die einzige glückliche glü>lide und natürliche Rolle dieſes "Stückes, Stü>kes, von Ludwig Stahl dargeſtellt. _. A Das darauf folgende auch au bereits von früher bckannte Luitjpiel .Die Jugendliebe" don Luſtſpiel „Die Jugendliebe*“ von Adolf Wilbrandt bot Agnes Sorma in der Rolle des übermütbigen Backfiiches .Adelheid' (He- leaenheit übermüthigen Balfiſhes „Adelheid“ Ge- legenheit zur Entfaltung ihres ganzen Talentes. Pic ihr m_Tbe'il Die ibr ¿u Theil gewordene RoUe Rolle in dieſem fein angelt ten Luſtſpiel entwricbt voilitatidig angelegten Luftſpiel entſpricht vollſtändig der Eigenart der Eigenartder eſchäßten geſhäßten Künſtlerin. m bö<ſten Im höchſten Grade ergößlichzeigte ergößlich zeigte ſie ſicb ſi in dem leßrhaften lehrhaften Ton, den ſie in ihrer ibrer unreifen Liebe dem Jugend- geſvielen geſpielen gegenüber annimmt, und vol] unübertrefflicben voll unübertrefflihen Humors war ſie fie im Verkehr mit dem fremden Mann, der es fick) berauégendmmen ſi herausgenommen hatte, ihr nach nad dem Sturz vom Pferde aus dem Graben FU heiſen. zu belfen und ſie auf ihre Schwächen Shwächen aufmerkſam zu machen. _Das Adſtrerie'n Abſtreifen ihrer unreifen Jugendliebe und die allmähliche Entitebung _der Lixbe allmähli%e Entſtehung der Liebe zu dem verbaßten Lebensmut verhaßten Lebenêretter und Lehrmeiſter wurde meiſterhaft _von ihr dargeſteüt. von ibr dargeſtelt. Auch die übrigen Rollen waren ut be1eßt. gut beſeßt. Antonie Baumeiſter als die taube Tante de_s verwöJnterZ Back- fiſ<es, des verwöhnten Ba>- fiſhes, Frau von Roſen; Ida Bauer als icine feine Freundin, die Gärtnerstocbter Gärtnerstohter Betty; Albert Schindler als der Jugendgewiele Heinrich Jugendgeſviele Heinri Roller; Ludwig Stahl, dem es als Ferdinand von Bruck Bru> gelingt, die Liebe der Adelheid zu erringen, und Theodor Weiß als Gärtner Hildebrand fanden mit Agnes Sorma durch Sorwa dur< den lei)- baften lebs haften Beifall des gut keſeßten Hanies beſeßten Hauſes die wohlverdiente Anerkennung. Concertbaus. Concerthaus. Das Eröffnun s-Concert, welches geſtern Eröffnungs: Concert, welhes geftern ſtattfand, war ungemein zahlreich beſucht. ußer zahlrei beſu<ht. Außer beliebten Ouvertüren von Weber, Wagner und Thomas führte die Kapelle noch noh die Jntroduktion Introduktion und den Frauen- <or or aus .Lohengrin', „Lohengrin“, eine Fantaſie aus „11 'kroxmtore“, „il Trovatore“, das Vorſpiel, die Sicilianu Siciliana und das Intermezzo „aus aus der neuen Oper „08781161'11 rustioana“ „Cavalleria 1usticana“ von Maßcagni Mascagni aus. Dieſen reibten ſich noch ſi no< ein neuer Walzer von Waldteufcl. Waldteufel, eine Balietmuſik Balletmuſif von Tſchaikowéiy, Tſchaikowsky, zwei neue Märſche des Dirigenten rn. Mevder Meyder und einige SolZZortrage Solovorträge des Frl. M. inzer (Harfe), des Hrn. A. Smit (Cello) und, und des Hrn, Böbme Hrn. Böhme (Cornet) an. Die Leiſtungeri Leiſtungen der Kavelie wie_ Kapelle wie die der Soliſten, unter denen nur die Harfeniſtm dar!) Harfeniſtin dur das Springen eixter einer Saite im Vortrag gehemmt iyurde, erfreuteri ſick) wurde, erfreuten ſh lebhaften Beifalls. Beifalls, Einen ganz beſonderen An- ziehungwunkt ziehungspunkt bildete der neu erbaute Wagner-Saal. Die wenig