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der Generalſtab der Armee beſchloſſen, daß, um Bor- Vor- ſorge für den durch dur die Maasbefeſtiguxigen erforderlz en Maasbefeſtigungen erforderlichen Bedarf zu treffen, mehrere neue, neue Regimenter erxt tet errichtet werden müßten, und zwar ein Regtment Regiment Artillerie, zwei Re- gimenter Infanterie Jnfanterie und ein Re iment „Kavaüerte. Regiment Kavallerie. Dem- zufolge würde die Ziffer A des Ja reskontmgents Jahreskontingents von 13000 13 000 auf 19000 Mann er öht erhöht werden. Türkei. Von der „Agence de Cynſiantinople“ wirdxzuf Conſtantinople“ wird auf Grund :ingetroffener zingetroffener offizieller Na<r1<ten Nachrichten der gegentheilrgen Mei- gegentheiligen Mel- dung des „Standard“ gegenüber feſtgeſtellt, daß Saria, 519 Sana, die Hauptſtadt von Yemen, von den Jnſukrgenten mcht em- Fnſurgenten nicht ein- genommen worden ſei und daß 96 es nicht einmalbelagertwerde, einmal belagert werde, wie daraus hervorgehe, da daß die Stadt 111 vollkommen in volllommen unge- ſtöriem ſtörtem Verkehr mit der Au enwelt ſiehe. ' Außenwelt ſtehe. j Die „Pol. Corr.“ theilt den Wortlaut der Cirkular- note mit, welche die Pforte in der Frage dßr'Dardanellen- der Dardanellen- Durchfahrt an die Botſchafter der Tiirker tm Türkei im Auslande g_e- richtet ge- rihtet hat. Die Note, welche welhe vom Miniſter des Aeußern Smd Said Paſcha gezeichnet iſt und das Datum des 19. September tragt, trägt, lautet in Ueberſeßung Ueberſezung folgendermaßen: ' .Es iſt : „Es iſ} Ihnen bekannt, betannt, daß die Packetboote der Freiwilligen Flotte einen Dienſt zwiſchen zwiſhen Odeſſa und den ruſfiſ<en'Beſißungen ruſſiſchen Beſißungen im äußerſten Oſten beſorgen. beſorgen, Dieſe Schiffe, welche welhe die Handxlsflagge Handelsflagge tragen, genießen freie Durchfahrt durch dur< den Bosporus und die Dar- daneüen; danellen; da ſie aber mitunter zum TranSport Transport von Soldqten Soldaten und eräflingen Sträflingen verwendet wurken, geſchah wurden, geſ<hah es, daß ſie irrtger irriger Weiſe am Cingange Eingange der Dardanellen "aufgehalten aufgehalten wurden. Um der Wiederholung ähnlicher Mißverſtandniſſe ähnliher Mißverſtändniſſe vorzubeugen, mußte die Pforte die Kommandanten des BoSporus Bosporus und der Dardanellen mit genauen Inſtruktionen verſehen. Es, verſchen. Es ſind dies die Inſtruktionen, von Welchen welchen der ruſſiſchen Botſ<aft ruſſiſhen Botſchaft Mitthei- lung gemacht gema<ht wurde, und welche Aeußerunaen Aeußerungen der auslandiſcben ausländiſchen Preſſe über eine angebliche Verleßuna angeblihe Verleßung der Verträge hervorgerufex hervorgerufen haben. Nack) Na< dem Wortlaut der ertbeilten Befehle ertheilten Befeble werden dre Schiffe die Swiffe der FreiwiÜigen Freiwilligen Flotte, Welche welhe die Handelsftagae Handelsflagge tragen, in gleicher gleiher Weiſe wie andere Handelsfahrzeuge die Dardanellen frei paſſiren. Wenn ſie Deportirte oder Soldaten an Bord haben werden, wird ihre Durchfahrt, nach nah einer von der ruſfiſckven ruſſiſhen Bot- ſchaft chaft erſtatteten Anzeige. durch Kaiſerlichen Jradé Anzeige, dur< Kaiſerlihen Iradé geſtattet xverden. werden. Was dagegen die Packetboote Pa>etboote betrifft, die 0115 aus dem außeren Oſten äußeren Often mit diknſtentlaſienen dienſtentlaſſenen Soldaten kommen, wird die Behörde der Dardanellen ſie paſſtren [affen uud paſſiren laſſen und die Hohe Pfyrte Pforte davon in Kenntniß ſeßen. Sie ſehen, daß hier nichts ni<ts Neues vorliegt und daß es das alte Syſtem iſt, welches iſ, wel<es man fortfahren wird anmwenden. anzuwenden. Wir haben nichts ni><ts Anderes gethan, als daß wir dasſelbe unſeren Be- börde-n förmlicber hörden förmlicher erklärten, und dies, ich i< wiederhole es, zu dem Zwecke, D um für die Zukunft jedes Mißverſtändniß zu verhindern. > < habe es für geboten erachtet, era<htet, Sie über den Wahren Stayd dex wahren Stand der Dinge zu unterrichten, unterrihten, damit Sie in Ihrer Umgebung keinerlei Zwſeifel Y „Fieſer E B a es Hinſicht beſtehen laſſen. laſſen, Genehmigen Sie 11. .w. 01 .“ U, 1 w. aid,“ Bulgarien. Sofia, 27. September. Der Prinz Ferdinand 'von von Coburg iſt laut Meldung des „W. T. 23.“ B.“ heute M_1ttczg Mittag aus Kula, wo er den Manövern der Garniſon von Wrddm Widdin beiwohnte, hier eingetroffen. Die Miniſter, die höhexen höheren Offiziere und der Bürgermeiſter waren demſelben von hier entgegengefahren. Das der Regierung naheſtehende Blatt „La Bulgarie“ ſpricht ſick) ſi< anerkennend Über über die von Kiamil Paſcha mit Genehmigung des Sultans namentlich namentli<h Bulgarien gegenüber befolgte Politik aus und hofft, das neue Kabinet der Türkei werde in Nichts die Politik ändern, welche die guten Beziehungen zwiſchen dem Suzerän und, und ſeinen Vaſailen herſteÜte. DaH Vaſallen herſtellte. Das Blatt erwähnt ſodann die Zuſicherung des Sultans an Bulgarien, daß das Land von einer Aenderung des Kabinets nichts zu befürchten habe, Und und ſpricht ſchließlich {ließli< das 0039 volle Vertrauen in das neue Kabinet aus. Amerika. Vereinigte Staaten. New-York, 25. September. Unter den „Voomern“, welche nach „Boomern“, welhe na< den neu eröffneten Ländereien im Oklahoma-Gebiet aufgebrochen ſind, jedoch jedo daſelbſt keine Heimſtätten mehr fiir ſich für ſi< gefunden haben, herrſcht, herrſ{ht, laut Meldung des „R. B.“, in Folge des Mangels an Nahrungsmitteln dis die größte Noth. Bei dem Kampf um den Veſiß Beſiß des Landes iſt eine verhältnißmäßig hohe Zahl von UnfäÜen Unfällen vorgekommen. Die New-York:Central-Eiſenbahngeſeüſchaft New-York-Central-Eiſenbahngeſellſhaft hat ſich ih ent- ſchloſſen, \{loſſen, ihre ausländiſchen Arkzeiter ziz Arbeiter zu entlaſſen. Be- ſonders jonders hart iſt dieſer Beſchluß für die m in Dienſten der Geſellſchaft Geſellſchaſt ſtehenden canadiſchen Arbeiter; das Schuß amt Shatamt aber freut ſich, ſih, wie die „A. C.“ dazu bemerkt, deS des Beſchluſſes der Geſellſchaft, da es ihm bisher ſehr ſ<wer geweffen ſ<hwer geweſen ſei, das Geſeß iiber Geſe über ausländiſche Arbeiter gegen canadiſche Arbeiter zur Durchführung zu bringen. Aſien. China. Londoner Zeitungen bringen ein aus Peking vom 21. Septemher September datirtes Telegramm. Danach hat die chineſiſche chineſiſhe Regierung den Vertrag6miichten Vertragsmächten beſtimmte Summen ais als Schadenerſaß fiir für den Verluſt an Leben und Eigenthum m in Wuhu, Wuſueh, Tang-Yang und anderen Orten angeboten. 4 der Rödelsführer Rädelsführer ſind hingerichtet und 21 andere zur Verbannung für kürzere oder längere Zeit verurtheilt worden, während 5 Mandarinen, welche nicht niht die nöthigen Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung getroxfen E haben, dem Thron zur Beſtrafung angezeigt worden ind. ſind. Die chineſiſche ReichSregierung <ineſiſhe Reichsregierung erkenne ihre Verantwortlichkeit zur Aufrechterhaltung Aufrehterhaltung der „Ordnung Ordnung in den Vertragshäfen und der Beſchüßung Beſchüßzung der Miſſtonäre Miſſionäre im Innern Jnnern an. Sie habe deshalb den Vize-Königen von Chihli und Nanking befohlen, das nördliche nördlihe und ſüdliche ſüdlihe Geſchwader der chineſiſchen chineſiſhen Flotte abzuſenden, um den Yangtſe abzupatrouiüiren abzupatrouilliren und in allen Fäkien, Fällen, wo das Leben und Eigemhum Eigenthum der Europäer bedroht wird, S<uß Schuß zu gewähren. Die chineſiſche chineſiſhe Regierung zweifelt nicht daran, daß ſie alle Verſuche, Verſuhe, neue Ruheſtörungen zu erregen, erfolgreich unterdrücken erfolgreih unterdrü>en könne. 35 mit Geibehren gefiilLte Gewehren gefüllte Kiſten, welche welhe an einen britiſchen britiſhen Unterthan, einen Beamter; Beamten des chineſiſchen chineſiſhen Zollamts in Ching-Kiang, adreſſirt waren, ſmd ſind von den ZoÜbehörden Zollbehörden in Shanghai konfiszirt worden. Der betreffqnde betreffende Beamte wurde verhaftet und nach nah Shanghai ge- bracht, bra<t, wo die bxuiſchen britiſchen Behörden einen Prozeß gegenihn gegen ihn einleiten werden., In ſ31nem Beſitz werden. Jn ſeinem Beſiy befand ſich auch ſih au etwas Dynamit, das pack) ſxmem „eigenen na< ſeinem eigenen Geſtändniß für eine geheime GeſeÜſ<afi m Ching-Kiang' Geſellſchaft in Ching-Kiang beſtimmt war. Die Waffen kamen von Hongkong. Zwei andere britiſche Unterthemen britiſ<he Unterthanen und ſechs ſe<s aus- ländiſche Bewo ner ländiſhe Bewohner Shanghai's ſollen in die An elegenheit verwickelt ſein.h Angelegenheit verwi>elt Feod Der Generab n-ipektor General-Jnſpektor der chinxſi?<en See? Gineſiſchen See- zölle Sir Nobert Robert Hart und die r1-tiſch6n britiſchen Konſuln m in Shanghai und Ching-Kiang unterſuchen jest dre unterſuhen jeßt die Sache. Afrika. Marokko. Einer von Kap Djubi am Freitag Abend in Gibraltar eingetroffenen Depeſche Depeſhe des „R. B.“ zufolge iſt daſelbſt ein offener Aufſtand aus ebrochen 1_md ausgebrochen und nehmen die Mauren gegen die engliſche HandelSMederlage eme engliſhe Handelsniederlage eine drohende Haltung an. Das en liſche engliſhe Kanonenboot „Goshawk“ ift iſt zur Hülfeleiſtung a geſandt. ' abgeſandt. : Bis zum 19. U. v. M. reichende Nachrichten Nachrihten aus Lagoß Lagos in Weſt-Afrika melden, daß fich ſich eine brttiſcheExpeditxon, britiſheExpedition, unter Leitung des geſchäftsführenden Gouvexneurs, ngch exxiem geſhäftsführenden Gouverneurs, nach einem Ort, Namens JÜaro Jllaro begeben hat und König und Hauptlrtxße Dirptiinge der Stadt iich ſi<h unter britiſches britiſhes Protektorat ſtellten. EH het t Es heißt weiter, daß die Nachricht hiervon in Abeokuta große Beſtürzung hervorgeru en hervorgerufen habe, da Jllaro von Abeokutg abhäng1g?eweſen Abeokuta abhängig A und die ehörden Behörden kein Recht beſeſſen hätten, „ſich 0 ſich jo ohne Weiteres unter engliſchen Schu engliſhen Schuß zu ſtellen. Die Vertreter des Stammes traten ſofort in beykuta zu_ Abeokuta zu einer Konferenz zuſammen, zu welcher die Chriſten glei<f0116 gleichfalls eingeladen wurden, wenngleich wenngleih dieſen die Annexion in die Schuhe geſchqhen geſchoben wurde. Die Anweſenden faßten den Beſchluß, dte Arzſpryche die Anſprüche der Egta- oder Abeokuta:Regierung Abeokuta-Regierung zu begründxn begründen und in einer Denkſchrift den Behörden von Lagos;u Lagos zu unterbreiten. 'Es ſoÜxe Es ſollte ferner ein neuntägiger Oro abgehalten und auf dieſem die Angelegenheit zur Kenntniß des ganzen La_ndes gebrachtwerden. Inzwiſchen Landes gebracht werden. Jnzwiſchen ſind, der „A. C.“ zufolge, zwetProklamanonen ver: öffentlicht zwei Proklamationen ver- öffentliht worden, in welchen das engliſ che Protektoxaét <e Protektorat über die Königreiche Addo und Illaro Fllaro verkündet mird. wird. Statiſtik und Volkswirthſchaft. Deutſcher Verein für Armenpflege und Wobltbätigkeit, Wohlthätigkeit. Die von der Jahresverſammlung des Deutſchen _VereinZ Vereins für Armenpftege Armenpflege und Wobltlyätigkeit_ Wohlthätigkeit in Hamburg am 'Freitag bezuglich Freitag bezüglich des Zuſammenwirkens zwiſchen öffentlicher ösffentliher Armen- pflege und organiſirter Privatwohlthätigkeit ange- nommenen Theſen lauten: lauten : 1) Die im Wege freier Verſtändigung zu voUziebende vollziehende Regelung eines ſtändigen Benehmens zwiſchen der) zwiſhen den Organen der öffentlichen und der privaten Armenpflege iſt, zumal fur für größere Gemeinweſen, als ein Bedürfniß zu bezeichnen. _ . bezeihnen. i: / 2) Die Cenjraliſation Centraliſation der geſammten öffentlichen öfentlihen und prtvaten privaten Armenpflege oder der le teren aÜein letzteren allein iſt nicht ni<ht nur als ein ungeeignetes Mittel zur Herſtellung ol<er Verbinduyq ſolher Verbindung zu erachten. erahten, ſondern auch au< im Hinblick Hirbli> auf den Anlaß und die Zwecke Zwe>e der Armenpflcge Armenpflege als ſchädlich \<ädli< zu verwerfen. 3) ES Es iſt dagegen anxuſtreöen: ' " _ 11. anzuſtreben : : L a. Eine Zuſammenfaſſung durchaus gleichartiger Wobltbattgkeits- Wohlthätigkeits- beſtrebungen durcb dur< Verſchmelzung nicbt gleichartiger nit gleihartiger aber verwczndter verwandter Beſtrebungen durch HerſkeÜung Herſtellung einer gemeinſchaftlichen gemeinſchaftlihen Oberleitung. b. b, Die wechſelſeitige we<hſelſeitige Vertretung der Organe der öffentlichen und privaten Armenpflege in în der Leitung der öffentlichen öffentlihen und privaten Armenpflege-Einrick1tungen. 0. Armenpflege- Einrichtungen. c. Die HerſteUung Herſtellung eines geregelten Meinungßaustauſäyes Meinungsaustauſches zwiſchen den ſämmtlichen Organen der öffentlichen öffentlihen und privaten Armenpflege, insbeſondere durch dur gegenſeitige Kenntnifzgabe Kenntnißgabe der Zwecke der einzelnen Veranſtaltung, durcb dur< Zuſammenkünfte Behufs Beſprechung über Beſprehung übec Er- fahrungen und wichtige Fragen aus dem Gebiete des Armenweſens, durck; dur< gegenſeitige Bekanntgabe der gewährten Unterſtüßungen. (1. Unterſtüßurgen. d, Als ein geeignetes Mitte! Mittel zur Förderung eines Meinungs- austauſcbes austauſhes im vorberegten Sinne iſt iſ insbeſondere eine überein- LtimiFende Bezirkscintheilung i Bezirkseintheilung der beiderſeitigen Organiſafionen Organiſationen zu cze nen. 0. ezeihnen. e. Die Herſteüung Herſtellung einer allen Organen der Armenpflege und Woblthätigkeit zugänglichen Wohlthätigkeit zugänglihen Auskunftsſtelle. 4) Es iſt if} auf den Erlaß geſeßlicber geſeßliher Beſtimmungen Bedacht zu nehmen, melckxe eine wel<e cine geeignete Aufſicht Aufſiht über die Armanvflege-Cinri<- Armenpflege-Einrich- tung ſicher ſtellen und vorbehaljlicb vorbehaltlih der erforderlichen erforderlihen Garantien gcgen willkürliche gegen willkfürlihe Handhabung der bezüglichen Befugniſſe zur Umwandlung zivcckwidrig zwe>widrig gewordener Stiftungen ermächtigen, ermächtigen. Die von dem Verein cinqeſeßte ecingeſeßte Kommiſſion zur Prüfung der Frage, in Welcher wel<her Weiſe die neuere ſoziale Geſey- Geſetz- gebung auf die Aufgaben der Armengeſeßgebung und Armenpflege einwirkt, beſteht aus folgenden Mitgliedern: ])1-. Dr. Freund-Berlin, Freiherr von Reißenſtein-Freiburg, Zimmermann-Köln. Reigenſtein-Freiburg, Zimmermann- Köln, Röſtel-Berlin, 1)r. Rumpelt-Glau<au, Dr. Fieſch-Frankfurt Rumpelt-Glauchau, Dr, Fleſh-Frankfurt und Stadtrath 1)r. Dr. Martins-Breslau. Die Berner Konferenz für Unfallverſicherung. Zux Zur Charakteriſtik der Gegenſätze, dec Gegenſäße, welche ſich ſi< auf der Berner internationalen Konfereyz gelteny mqchten, Konferenz geltend machten, bringt der Berner „Band“ „Bund“ folgende ortenttrende Mitthetlung: orientirende Mittheilung: Die zwei ſich ſi<h bekämpfenden Tendenzen haben ihren Urſprung in nationalen Eigentbümlichkeiten Eigenthümlichkeiten und wurden denn au< bezeichnet au bezeihnet als Jermaniſcbe S Tendenz und Tendenz der lateiniſchen lateiniſ<hen Völker, pezieU Frankreichs. Völkervſvcholoqiſch peziell Frankreihs. Völkerpſyhologiſh merkwürdig iſt iſ es, daß die Franzoſen mit ſehr centraliſirter Regierungsform dem Individualis- mus, ,die die Deutſchen, deren Hang zu ſtarker Geltendma<ung Geltendmachung der Inptvtdualität Individualität ſo oft hervorgehoben worden iſt, mehr dem Ein- gr§1fjen ge der Geſammtheit und deren Organ, des Staats, das Wort re e en. redeten. Einig find ſind alle Redner darin, daß die Arbeiterverſicherung eine Nothkyendigkcit Nothwendigkeit iſt, daß ſie das beſte Mittel bildet, den PauweriSmus etnzudammen, Pauperismus einzudämmen, und daß fie ſich nach und nach ſie h na< nnd nah die Welt erobern werde. Die Franzoſen gaben ſogar von Anfang an zu, daß dieſe Verſicherung Verſihherung eine allgemein verbindlickpe verbindlihe ſein müſſe. Aber die franzöſiſchen Redner ſchieden fich ſcharf {ieden fh \<harf von den deutſchen deutſhen Rednern darin, daß ſie nicht ni<ht nothwendigerweiſe das Obli- gatortum gatorium der Verſicherung mit der Einmiſchung Einmiſhung des Staats in die- ſelbe in_ in Verbindung brachten. Im Gegentheil, ſie für<ten fürhten von jeder Einmiſchung „des Einmiſhung des Staats in dieſes Gebiet, daß die Ver- ſicherung ſich [cbltxßlich fiherung ſih \<ließli< auf alle. Unfälle und dann auch au<h auf alle Jnvalrditatsfalie erſtrecken müffe, Invaliditätsfälle erſtre>ken müſſe, daß dann aber damit die Privatinitiative völlig lahmgelegt werde und die von den Arbeitgebery freiwiüig Arbeitgebern freiwillig gegründeten Einrichtungen hinſiechen oder verſchwinden muſſen. over verſhwinden müſſen. Die Gefahr bei einer ſolchen ſolhen Einmiſchung des Staats ſei die, daß man wohl wiſſe, wo dieſe anfange, nicht nit aber, wo ſie aufhöce; aufhôre; der Staat wolle Alles an fich ſih reißen und Niemand anders mehr neben ſick) ſich dulden. Viel richtiger rihtiger ſei es alſo, die Be- ſtimmungen über den Lobmoertrag Lohnvertrag im 0066 01711 Code civil einer Reviſion zu unterwerfen und zwar im Sinne rer ter Aufnahme des Begriffes der Betriengefabr. Betriebsgefahr. Dem gegxnüber gegenüber machten die Deutſ chen Deutſchen geltend, daſ; daß die Arbeits- bedingungen in der Jetztzeit Jeßtzeit ſo veränderte geworden ſind, daß der Staat mit Nothwendigkeit *zu zu deren Regelung eintreten müſſe. Das heiße abe„r nicht, aber niht, daß der Staat Aües Alles ſelber thun und ſämmtliche Privattbatigkeit Privatthätigkeit abſorbiren müſſe. Der Staat veranlaßt nur die vor- handenen Privatorßgniſationen, nicht P, niht wie bis dahin nur einem gewiſſen "BruckUhei Bruchtheil von Arbeitern, ſondern allen Arbeitern fich {ih zur Verfugung Verfügung zu ſtelXen. ſtellen. Die berufSJenoffenſchaftlichen berufsgenoſſenſchaftli<en Organiſationen bleiben ſelbſtandig ſelbſtändig beſtehen, und damit iſt cine große Decentraliſation geſchaffen. Deshalb iſt denn auch die Privatthätigkeit auf dieſem * *...-"MMA,- " „ -- . Gßbilette - al ArRRT E 2e er E I T E T L gra E T T gs E in Deutſchland nicbt zurückgegangen, ſondem bat ſie!; mächtig er a en. niht zurü>gegangen, ſondern hat ſh mä<ltig erhalten. Die franzöſiſchen franzöſiſhen Redner werfen nun aber den in Deutſchland und Oeſterreich an ewandtm Oeſterrei< angewandten Syſtemen vor, der Staat werde ver- mö e möge derſelben ſelbt ſelbſt zum Verſicherer, denn er garantite garantire ja in ge- wi en wiſſen Fällen das Verſicherungskapital, Verſiherungskapital, worauf die Deutſchen ant- worten, der Staat ſei, wenn er die Verſicherung obligatoriſch m_acbe, auch verpflichtet, obligatoriſ<h mache, au< verpflihtet, eine gewiſſe Garantie für dieſelbe zu uber- über- nehmen, um die Arbeiter zu beruhigen und ihnen Vertxauen Vertrauen einzu- flößen. flôßen. Die Franzoſen meinen hinwieder, es würdx würde völlig gepügen, genügen, den Verſicherungßzwang, ähnlich Verſicherungszwang, ähnli<h wie die Schulpflicht, aeſeßlnb Schulpfliht, geſeßlih zu ſanktioniren, fanktioniren, dagegen aber die Art und Weiſe, wie dieſem Zwang mm nachgelebt nun na<hgelebt werde, dem Einzelnen zu überlaſſen; ſonſt ſonſ komme man zur Schablone, S(ablone, zur .Uniform'. _ Bl „Uniform“. : É Ueber den Verlauf der Verhandlungen ſchreibt \{hreibt dasſelbe att: Man dachte, dahte, es würden die Anhänger der beiden Hauptricbtungen - Hauptrihtungen individuelle Verſicherung Verſiherung und Staatßverficherung - ziemlich Staatsverſihherung — ziemlih hart auf einander vlaßen. plagen. Als Anhänger 'der Ankbänger der freien Verſicherung oder individuellen Initiative Jnitiative wurden die Franzoſen, Belgier, Holländer und Amerikaner genannt; ibre ſchriftlichen ihre ſ{<riftlihen Berichte beſtätigen im Großen und Ganzen, daß Yteſe Voraußſcßung zutreffe; immekbin dieſe Vorausſeßung zutreffe; immerhin konnte man „ſchon berausfublen, \{on herausfühlen, daß in den betreffenden Ländern in jüngſter Zeit ein Umſchnmng Umſ<hwung in der St'im- muna Stim- mung zu Gunſten der Staaxßverficherung ſicb Staa18sverſicherung \ſi< geltend macht. DtJer Umſchivung iſt Ee Umſchwung iſ nun durch dur< die Verhandlunzen Verhandlungen des Kynare es Kongreffes weſentlich gefördert worden und wir glauben, man duxfe dürfe die vornehmſte Bedeutung des Kongreſſes mit den Worten verzeichnen: Der Gedanke der ſtaatlichen Verſicher'ung ſtaatlihen Verſicherung hat einen großen Fortſchritt Fortſ<h ritt gemacht. Viel dazu beigetragen hat das zielbewußte Vorgehen von Deutſ>land Deutſland und Oeſterreich-Ungarn, ODeſterreih-Ungarn, um von der Schweiz nicht niht zu reden, und das Auftreten der Delegaten Delegirten der vorgenannten Staaten, welches wel<hes auf die Verſammlung ſichtlt<en ſihtlihen Ein- druck machte. dru> mate. Wir erwähnen nur der Reden des Praſidenten Präſidenten des deutſchen deutſhen Reichs - Verficherungsamts Verſiherungsamts Bödiker, und können bei- fügen, daß die Anweſenheit dieſes hervorragenden Fachmannes , Fahmannes im ſchweizeriſchen Bundeßratbhauſe \<weizeriſhen Bundesrathhauſe beſonders vermerkt wurde und ihre Früchte getragen bat. hat. War ſchon ſ{on der Ton der Verhandlungen ein würdiger"und würdiger und ver- ſöhnlicber, fo \öhnliher, ſo berührte es doppelt angenehm, daß die Anban_qer Anhänger der individuellen Initiative auch au< in der Sache erhebliche Zugeſtandniffe Sace erheblihe Zugeſtändniſſe machten. Der Vertreter der Vereinigten Staaten Amerikas, Hr. (Gould, Gould, vertrat den Standpunkt der individuellen Verſicherung, welcher welher in Amerika Kurs hat. Er ſchloß {loß aber ſeinen Vortrag mit den Worten: Die Amerikaner ſind praktiſche Leute; Leute ; ſie werden zuſehen, ob die verſchiedenen verſhiedenen Länder, ſo Deutſchland, Oeſterreich, Deutſ<hland, Oeſterreih, die S<Weiz :c., Schweiz 2c., mit der ſtaatlichen Verſicherung „gute Er- faHrungen gute Gr- fahrungen machen, und wenn dies der Fall ſein ſollte, ſo_ wurden fie nicbt zögern, o würden ſie ni<ht zôgern, dieſelbe aucb au< anzunehmen. Die Amerikaner ſind überhaupt in der glücklichen glüd>lihen Lage, ſich ſi< die Beiſpiele, welcbe welche die alte Welt giebt, zu Nuße zu machen, und werden auch au< in der Frage, die Gegenſtand unſerer Beratbungen bildet. ſich Berathungen bildet, ih dem Vorgehen anderer Staaten anſchließen, ſobald dasſelbe fich ſih be- währt haben wird. Ich bin hier in offizieüer offizieller Miſſion, als Delegirter meiner Regierung, und ich ih bekenne, daß ich ih auf dieſem Kongreß viel gelernt habe und daß ich i< mit Erſtaunen und Bewunderung zu dem Gebäude aufblicke, aufbli>de, das einzelne Staaten für die Verficherung ibxer Verſicherung ihrer Angehörigen aufgerichtet aufgerihtet haben. Es iſt das ein gewaltiges, gemein- nüßiges Wkrk, weickoes Werk, welches da unternommen wurde. In der Schlußſißung am Sonnabend wurde folgende Reſolution einſtimmig angenommen: 1. i: I. Der Kongreß und das permanente Comité werden ſich künftig nennen: „Kongreß und Permanentes permanentes Comité betreffend Betriebsunfälle und Sozialverſicherung.“ 11. i II. Verhütung und Entſchädigung von Betriebs,- Betriebs- unfällen. Es iſt ift eine gebieteriſche gebieteriſ<he Pflicht unſerer Zeit, dre Betriebsunfäae die Betriebsunfälle und Berufskrankheiten durch dur< geeignete Vorbeugungs- maßrFeln Vorbeugungs8- On ſo vici viel wie möglich möglih zu verhüten und deren Folgen gut- zuma en. 0. zumachen. a. Was die V0rbeugung§maſ3regeln Vorbeugungsmaßregeln betrifft, ſo iſt es wünſchens- wertb, wünſchens8- werth, die Privattbätigkeit Privatthätigkeit mit derjenigen der Genoſſenſchaften und des Staats zu Verbinden. verbinden. b. Was die zu gewährenden Entſchädigungen anbelangt, ſo_iſt ſo iſt es um dieſelben unter allen Umſtänden Uniſtänden ſicher zu ſteuen, ſtellen, nothwendig, dacé daſ ſie auf dem Wege der Verſicherung erfolgen, die in jedem Lande na deſſen Eigentbümlicökeij einzurichten Eigenthümlichkeit einzuriten iſt. 0. c, Dabei weiſt der Kongreß auf die Zweckmäßigkeit Zwe>kmäßigkeit einer Ver- bindung der Verſicherung für die leichten Unfäüe Unfälle (mit vorübergehend,“ ErwerbSunfäbigkeit) vorübergehender Erwerbsunfähigkeit) mit der Krankenverſicherung Krankenverſiherung im AÜgemeinen bm. Ällgemeinen hin. Für die Länder, welche eine Invaliditäts- und Alter?- verfickoerung Alters- verſiherung einführen wollen, erſcheint es vortheilhaft, diefelbe„mt dieſelbe mi der Verſicherung für ſchwere {were Unfälle (mit danernder Crwerbßunfabig- dauernder Erwerbsunfähigs- keit) und Berufskrankhsiten Berufskrankheiten zu verbinden. 111. IIT. Statiſtik. Ucberzeugt von der Noibwendigkeit, durcb Nothwendigkeit, dur< gute Statiſtiken der Geſeßgebung. über Sozialverficherung Sozialverſiherung eine Grunx- Grund- lage zu ſchaffen, ſowie von der Nüßlichkeit, Nüglichkeit, dieſe Stgtiſtiken fur Statiſtiken für jeden Staat auf einer Baſis anzulegen, welche internationale .Ver- glei<ungen erleichtert: o.. Ver- gleihungen erleichtert : a. wünſcht der Kongreß,_ Kongreß, daß die verſchiedenen verſhiedenen Staaten, ſofern dies nicht bereits geſchehen iſt, in methodiſcher methodiſher Weiſe und ſo um- faſſend wie möglich mögli<h Erhebungen über die Betriebßunfälle Betriebsunſälle veranſtalten unödchtdenſelben I eine zuverläſſige Berufsſtatiſtik Berufsftatiſtik zu Grunde legen m en; 11. möchten; b. der Kongreß beſtätigt ſeinem permanenten Comité den Auf- trag, das Studium über die einbeitliäoe einheitlihe Anlage einer internationalen Unfallſtatiſtik forjzuſeßen, fortzuſeßen, und verbindet damit die Einladung, dieſe Anlage, gxgebenenfalls gegebenenfalls im Einvernehmen mit dem internationalen- ſtatiſtiſäoen internationalen ſtatiſtiſhen Inſtitut, dem internationalen Ausſchuß Aus\{huß für Geſundheits- pflege und Demographie und anderen üblichen üblihen Korporationen, dem nächſten Kongreſſe vorzulegen, um dadurch dadur eine internationale Ver- ſtändigunq ſtändigung über die jener Statiſtik zu Grunde zu legenden Normen, wie beiſpielSweife beiſpielsweiſe die Namensbezeicbnung Namensbezeihnung der Todeßurſachen Todesurſahen und der Berufsatten, herbeizuführen, 117. Nächſter Berufsarten, herbeizuführen. IV. Näc<hſter Kongreß. Der nächſte nähſte Kongreß, betreffend Betriebßunfätie Betriebsunfälle und Sozialverſicberung Sozialverſicherung wird früheſtens in zwei und ſpäteſtens in vier Jahren ſtattfinden. Zeit und Ort der Zuſammen- kunft werden vom permanenten Comité, feſtgeſetzt Comité feſtgeſeßt werden. In der Schlußrede Warf BundeSratb warf Bundesrath Droz einen kurzen Rii>- blisk Rüdk- bli> auf den Verlauf der Beratbungen Berathungen des Kongreſſes Der Geiſt des Entgegenkommens und das Beſtreben, ſich ſi gegenſeitig zu belehren, hätten hâtten zu dem erſprießlichcn erſprießlihen Reſultate des Kongreſſes weſentlich weſentlih bei- etragen, auch auh die Vexſchiedenheit Verſchiedenheit der Sprachen veranlaßte keine Kon- ufion, uſion. Die Beſchlüſſe bedeuteten einen weſentlichen weſentlicen Fortſchritt auf dem Gebiet der Arbeiterfürſorge; Arbeiterfürſorgez; ſie bekundeten . bekundeten, daß man einkm einem internationalen Einverſtändniſ; Einverſtändniß in dieſer Richtung aÜſeitige Unterſtüßung allſeitige SOENARMng und Sympathie entgegenbringe. Cs gebübre Es gebühre der beſte Dank a en Rednern„ welche durch allen Rednern, welhe dur< ihre gehaltvollen Referate oder durch ſpezielle Mittheilungen über einſchlägige einſhlägige Fragen um die Förde- rung der Sache ſich ih verdient gemacht gema<ht haben. Mit angenehmen Ge- fühlen, in vollſtändiger Harmonie könne man ſich ſi<h trennen, mit dem Bewußtſein, daß die Arbeiten des Kongreſſes zur Verbeſſerung des 800128 Looſes der arbeitenden Klaffe Klaſſe beitragen dürften; immerhin ſei es nun Sache jedes einzelnen Mitgliedes, in ſeinem ſcinem Lande und in icinen Kxeiſen auch ſeinen Kreiſen au weiter für die Durchführung Dur<führung der vom Kongreß als zweck- maßig era<teten Maßnahmen zwe>- mäßig era@teten S na zu wirken. Damituklärte Damit erklärte Redner den Kongreß als geſchlo en, geſchloſſen, mit dem Wunſche auf Wiederſehen beim nächſten Kongreß. Darauf „ergriffen noch ergriffen no< Präſident Dr. Bödiker Bös dik er aus Berlin und Cbeyßon Cheyßon aus Paris das Wort. Es gebührt ſich, gebühre ih, den beiden Prä- ſidenten des Kongreſſes, Droz und Linder, den Tribut tiefſten Dankes abzuſtatten und ihnen die höchſte Verehrun außzuſprecben Verehrung auszuſprechen für ihre Verdienſte bei der Vorbereitung des Kongre es Kongreſſes und dem gelungenen Verlaufe desſelben: desſelben. Nachdem noch no< Droz für dieſe ſympathiſchen Worte gedankt, löite ſich löſte ih der Kongreß auf. . 1881/2 ( J : [|° Zur Arbeiterbewegung. „kn Jn Spieſen (Saarrevier) fand am Mittwoch eine öffentl-i öffentliche Nar e Berßarbeiterverſammlung ßatt, welche ileever ZRne mg ſtatt, welhe von etwa 60 Per onen eſucht Perſonen beſuht war und von dem Vorfi enden Vorſigenden des Rechtsſchußvereins Warren RNechts\hußvereins Warken eröffnet wurde. „Dem orſißenizen Dem orſißenden des Deutſchen Bergarbeiterverbandes, Bergarbeiterverbandes Schröder, tzxr gleich- der gleih- falls anweſend war, wurde der „S. und W[- ZZ. _zufolge Bl. Bg zufolge von dem Wirth des Verſammlungslokals der tritt Zutritt ver- weigert. Ueber die Verhandlungen der Verſammlung ent- nehmen wir dem erwähnten Blatte Folgendes: Hr. Thome, dem zunächſt das Wort extbeilt ertheilt wurde, el in längerer Rede über die „St. Johanner VolkSzettung“ Volkszeitung“ und das eun- kircber „(Glück Neun- firher „Glü> auf“ her. Das leßtere leytere Blatt habe es vzrſtanden, Schröder verſtanden, Sröder ſo herunterzumachen, daß alle Welt vor ihm zuruckſcbxecke. zurü>kſchre>e. Der Redner ſprach ſprah ferner über die Wahl der Vertrauenßmanner Vertrauensmänner und des Vorſtandes, Borſtandes, ſowie über Gemeinde- ,und Reichstags- und MReichstags- wahlen. Bei Gemeindewahlen müſſe darauf hingewirkt werden, daß mög1i<ſt möglihſt viele Arbeiter im Gemeinderatſ) Gemeinderath vertreten ſeien. ſeten. Dann tbeilte theilte er mit, daß Kamerad Schröder ſechs ſe<8 Monate lang fernen Wobnfiß ſeinen Wohnſiß im Saarrevier zu nehmen gekenke. gedenke. Der zweite Redner, Nikolaus BerWanger Nik olaus Berwanger aus Bildſtock, Bildſto>, bedauerte den_mangel- den mangel- haften Beſuch Beſu<h der Verſammlung und ſprach ſpra< dann uber über die Parteiangebörigkeit Parteiangehörigkeit des Kameraden Schröder , Schröder, wobei er be- merkte , merkte, daß es einerlei ſei und im Verein mcht niht darauf geſehen zu werden brauche , weleher brau<e, wel<her Partei er angeböre. angehöre. Schröder als Sozialdemokrat vertrete ihre gemeinſame (ze- reibte Saa'ye, ge- re<hte Sawe, wie ſonſt ſonſt Einer im Verein. 21an Alles arbeite darauf bin, hin, die Bergarbeiter in das frühere Elend zurückzuſtoßex. zurü>zuſtoßen. Der Präſident,Warken_ bezeickmete Präſident Warken bezeihnete die als Schurken, die fruher fur früher für und jeßt egen gegen den Verein reſp. Vorſtand ſeien. ' ' / : In Bezug auf dieſe Bergarbeiterverſammlung in Spteſen Spieſen wird der „S. 11. u. Bl. Ztg.“ noch no< geſchrieben: Recht Ret lebhafte Anſtrengungen machen die Sozialdemokraten, um unter den Bergleuten Anhang zu gewinnen. gewinnen, Für die Verſammlung am Mittwoch batten hatten ſie nicht ni<t nur Hrn. Schröder aus Weſtfalen , Weſtfalen, ſondern auch au< den von früher her in der Umgegend "Umgegend bekannten Hrn. Dullens verſchrieben, verſhrieben, der aber ebenſo wenig wie jener zum Wort kam. Hoch muß man es der großen Mehrzahl unſerer Bergleute anrechnen, daß ſie mit dieſer Geſellſchaft nichts nihts zu ſchaffen {hafen haben wouen, wollen, und „aUe alle Anerkennung verdienen auch au<h die Wikibe, Wirthe, daß fie ſie für ſolche Leqte iHre ſolhe Leute ihre Säle ni<t nit hergeben. Jm Im Saarrevier ſoll die Sozialdemokratie nicht feſten Fuß faſſen, dazu möge Jeder nach nah beſten Kräften mitwirken. Der Delegirtentag der öſterreichiſchen Berg- s ſterreihiſ<henBerg- und Hütten- arbeiter iſt iſ auf den 18. und 19. 19, Oktober 1). I. verſchoben d. I, verſhoben worden, da, wie der „Vorwärts' „Vorwärts* meldet, die getroffenen Vorbereitungen nicht niht genügten. Der Kongreß der öſterreichiſch-ungariſchen Müh lenaröeiter, welcher öſterreihiſ<-ungariſhen Mühlenarbeiter, welher Mitte Auguſt in Prag tagte, war von 284 Delegirten aus allen Theilen Oeſterreich-Uxigarns beſucht. Deſterreih-Ungarns beſu<t. Es wurde 11. u. A. beſchloſſen, ein Fachblatt in deutjcher deutſher und czechiſ<er Sprackpe beraußzugeben. cze<hiſher Sprache herauszugeben. Die erſte UYmmer Nummer dieſes Blattes erſchien am 11. September in czechiſcher czehiſher Sprache, während die dcutſ<e deutſche Nummer am 9. 9, Oktober erſcheinen wird. Ans Aus Reichenberg wird der „Kökn, Ztg.“ telegrapbirt, „Köln. Ztg." telegraphirt, daß der Tbeilausſtand Theilausſtand der Glasarbeitec Glasarbeiter im Iſergebirge be- det iſt. en E Wie demſelben Blatt aus London berichtet wird, haben ſechs- ſe<s- hundert Arbeiter des Waunddyk-Bngrverks, Ebbio Waunddyk-Bergwerks, Cbbio Vale, Monmouth, am Donnerſtag die Arbeit eingeſtellt, weil einige ihrer Gefährten ſich ſh weigerten, > in die Miners Federation, der die Mehrzahl angehört, einzutreten. Ein heutiges Pariſer Telegramm des .Wolff'ſÖen BureauS' „Wolff'\{<en Bureaus* theilt mit. mit, daß ein von der Arbeiterpartei (Richtung (Rihtung Guesde) vorbereiteter Antrag auf Errichtuxig Errichtung eines nationalen Arbeitsſekretariats die Thätigkeit des „leßteren leßteren dahin feſtſteÜt, feſtſtelt, daß das Sekretariat die ſtatiſtiſchen ſ\tatiſtiſhen Berichte bezüglich bezüglih der Arbeiterorganiſation und Arbeiterbeweyung Arbeiterbewegung zu be- arbeiten und zu centraliſiren, ſowie die Korreſpondenz mit den aus- ausländiſcben Arbeits-Sekreiariaten ausländiſhen Arbeits-Sekretariaten zu führen habe. Dem natwnalen natjpnalen Arbeits-Sekretariat ſollen Delegirte der Arbeitsbörſen, der Syndikate und einzelnen ſozialiſtiſchen ſozialiſtiſhen Parteigruppen angehören. - Der — “Der Antrag Guesde dürfte vorausſichtlich vorausſihtli<h von allen ſozialiſti- ſchen ſfozialiſti- {hen Gruppen angenommen werden. Letztere. werden, Leßtere legen auf die Errichtung eines Sekretariats großen Werth; Werth ; da dieſes m in den Fällen eingreifen ſoll, wo franzöſiſche Arbeitgeber ſick) ſi< fremder Arbeitskräfte gegen die einheimiſchen bedienen wollen und 7100 70152; vice versa ; ferner ſoll dem Sekretariat die Veranſtaltung der Mai-Manifeſtation obliegen. OſtiUdiens Oſtindiens Getreideausfuhr. Die ſchlechte \<{le<te Ernte Rußlands verleiht der Beiſteuer des britiſch- britiſ{h- indiſchen Kaiſerreiches Kaiſerreihes zur Ernährung Europas eine doppelte Wichtig- keit. Die „Stajiſt. „Statiſt. Corr.“ entnimmt deshalb dem leisten leßten Blau- bande') bande *) eine Anzahl darauf bezüglicher bezügliher Nachrichten. Ein Blick Bli>k auf den geſammten Handelßumſaß Handelsumſaß macht kund, welcbe wel<he Stellung dem Getreide darin zukommt; im Iabresdurchſcbnitte Jahresdur<ſchnitte betrug der Werth: Lak (d. l)- 100000) h. 100 000) Rupees zu 192,4524 deutſchen Rei<svfennigen deutſhen Reichspfennigen der Thalerwährung eingeführt ausgeführt baumw. andere Edel. G3. Bauma Edel-| Ge- Baum- Opi- andere Edel- für den (Garnu , Garn u i Zeitraum WaareÉWaaren metal] tretde Waaren Laaren metall| treide wolle um Waaren metall 1843/4-47/8 1843/4—47/8 390 534 319 319/ 92 183 521 594 136 1848/9-52/3 1848/9—52/3 461 589 466 83 294 615 847 1853/4-57/8 1853/4—57/8 613 733 968 | 248 286 701 1046 1858/9-62/3 1858/9—62/3 1049 1240 1506 1506| 350 921 1062 1166 1863/4-67/8 1863/4—67/8 1436 1557 1918 1918| 463 2912 1091 1372 1868/9-72/3 1868/9—72/3 1777 1570 1014 1014| 464 1880 1160 2083 1873/4-77/8 1873/4—77/8 1907 1850 960 960| 732 1258 1178 2740 1878/9-82/3 1878/9—82/3 2239 2426 1.050 1295 10501295 1266 1297 3506 1883/4-8'7/8 1883/4—87/8 2612 3256 13431654 134311654 1327 1081 4622 1888/9. . . . 1888/9... 3151 3793 13841594 1384/1594 1504 1051 5556 178. Unter den Artikeln der Einfuhr zur See ſind 45 hervorgehoben und al1e alle übrigen, davon auch Getreide, au< G-treide, in eine einzige Zeile zu- ſammengefaßt; aus dem 141135901“. Abstract erfährt man alſo nicht, niht, wie viele Frucht Fruht dem indiſchen Reiche indiſhen Reihe von fremden Ländern geliefert morden worden iſt. Anderſeits Anderſeits- giebt die Tabelle der Ausfuhr zur. See 33 Artikel einzeln und neben der Reihe „6112 „alle anderen Artikel“ (indiſcher HZrkunſt) noch (indiſher Herkunft) no< „fremde Erzeugniſſe oder Fabrikate" Fabrikate“ an, worunter naturlich natürli<h das zur Wiederausfubr Wiederausfuhr beſtimmte fremde Getreide Mitbegriffen iſt. mitbegriffen iſ, Die HandelsbeWegung Handelsbewegung über trockene tro>ene Grenzen iſt bekanntlich bekanntlih gering. Indem wir nock) no< erwähnen, daß die indiſche Statiſtik vom Getreide die Sämereien (86665) durchweg (s8eeds) dur<weg unter- ſcheidet, iyorauf worauf man leider nicht niht überall achtet, a<htet, ſtellen wir die Tabelle der ſeewartigen ſeewärtigen Ausfuhr auf; dieſelbe betrug (ein Hundredweigbt Hundredweight Avoirdupois von 112 Pounds = 50,802377 kx) kg) an (Getreide Getreide und Hülſenfrüchten: R i W 1 im e s: M e zen: im eis: eizen: Reis: Weizen: andere: Jahre Tauſende Rupien Werth 84 028 11 243 Tauſende ths. Cwts. 1879/80 . . . . 22 166 .., 22166 2 202 3399 90 572 32 779 90572 32779 3765 83 082 1880/1 . 27 266 7 444 88 696 3329 84 763 . 28 888 19 901 2888 19901 . 31 258 14 194 312588 14194 60 888 3197 . 27 040 21 001 83 621 88 958 3652 . 22 052 15 851 2205922 15851 71 923 63 160 3871 . 28 223 21 069 92 471 80 053 3599 1887 8 1887/8 . 26 879 22 264 88 368 86 260 5648 18 8/ . . . . 28 533 .13 538 a, «28533 (13538 92 917 55 624 6864 8 /9 . , . „23145 17 611 79154 75 233 88/9 23146 17611 79144 75233 5062 f“ dOchleicb dte brtjiſcbe fs v A die britiſhe Regierung den Anbau des Weizens zu be- or ern ncht, ordern ſuht, haben mangelhafte Ernten doch zeitweiſe die Ausfuhr ) Statisbimu 4118121601: 1'61abing Statistical Abstract relating to ]ertisb Tnäja British India from 1879/80 to 1888/89. ?NeurF-fomtb 1111111561". 1101171011 1888/89, Twenty-fourth number. London 1890. 1882/3 188374 . . . 1884/5 1883/4 18845 1885/6 . . . 1886/7 . . . * dieſer Frucht beträchtlich Fru<t beträGtlih verringert, und es bleibt fraglich, fraglih, ob die unter der "Gunſt Gunſt eines anhaltenden anbaltenden Friedens ſtark wachſende wahſende Bevölke- rung nicht niht den möglichen Mebrgewinn möglihen Mehrgewinn bald ſelber aufzuzebren genötbigt iſt," aufzuzehren genöthigt iſt; wenn der Weizenanbau ſich nicht beträchtlich {ih ni<t beträ<htli<h vermehren läßt. Kunſt Kunft und Wiſſenſchaft. Bremen iſt durch dur< die Freigebigkeit eines ſeiner Mitbürger um ein hervorragendes Kunſtwerk reicher geworden. Es handelt ſich fi< um einen prachtvollen practvollen Monumentalbrunnen, welchen welhen der be- kannte Großkaufmann Heinrich Heinrih Gildemeiſter ſeiner Vaterſtadt verehrt hat. Das ſebr ſehr werthvolle Kunſtwerk, welches wel<hes an der Kreuzung der BiWarckſiraße Bismar>kſtraße und Schwachhauſer Shwachhaufer Chauſſee Aufſtellung aefunden hat, iſt am 23. d. der Oeffentlichkeit übergeben worden. Schöpfer des Werkes iſt ift der in Rom lebende bekannte Künſtler A u g 11 | S o m m e r. uguſt Sommer. Seit der Vollendung der Trevpe Treppe der Güldenkammer iſt, nach iſ, na< Arthur Fitger's Ausſpruch, Aus\ſprub, in Bremen Bremer kein Kunſtwerk aufgeſtellt worden, welches gleich wel<hes gleih dem neuen Brunnen ſo einwandslos und frei von allem Wenn und Aber anzuerkennen wäre. Die Brunnen- ſkatue ſtatue ſtellt, wie der „Hann. Cour.“ bkricbtet, Cour.* berichtet, einen Centauren dar, der, von einer rieſigen Schlange vielfach vielfah umwunden, dieſe mit gewaltiger Fauſt dicht dit unter der Kehle gepackt gepa>t hält und ſo iödt'lich tödtlih zuſammenpreßt, daß ſie ihren Geifer in hohem Strahl gen Himmel ſvrißt. ſprißt. Die zurückgebeugte, außf zurüc>kgebeugte, a einen Felsblock fich Felsblo> ſih ſtemmende Geſtalt iſt in anderthalbmal LebenGarö e Lebensaröße aus Bronze hergeſtellt. Das Waſſer- becken be>en beſteht aus edlem rojben roihen Granit; der Boden desſelben iſt iſ mit einem Ornament von Delphinen und ſonſtigem Waffergethier Waſſergethier in reicher Moſaikausfübrung bedeckt. Moſaikausführung bede>t. Der Felsblock Felsblo>k trägt die Inſchrift: Inſchrift : „Seiner Vaterſtadt Heinr. A. Gildemeiſter. Entworfen und 0118- aus- geführt von A. Sommer, Rom 1890.“ Land:- Land- und Forſtwirthſchaſt. Forſtwirthſchaft. Ernte. Nach den der italieniſében italieniſ<hen Regierung über den Ausfall der dies- jährigen Weizenernie Weizenernte in Italien aus den verſchiedenen Landes- tbeilen theilen auf telegrapbtſcbem telegraphiſhem Wege zugegangenen vorläufigen Mit- theilungen ſind in Italien Jtalien geerntet worden in Piemont ...... 3 538100 111 538 100 hl oder 96% 9699/0 einer Durſchnitißernte Durſchnitisernte Venetien 3556 600 „ „ 800/9 „ 3556600 ,80% j, 5 Lombardei ..... 3445000 „ 900/o „ , Ligurien . . . . . . 3 445 000 O0 ; Ligurien.. .... 195 000 929/0 , , 92% L Emilia ....... 5 319 500 87 0_/c1 „ „ 87% , z Marken 4 653 300 , 98 0/0 . 9809/0 » Umbrien Toskana 3 798 200 96 % 9/0 Latium . 1 850 1850 000 110 % 110% Süditalien (Oſt) (Oft) 5 901 900 89 0/0 9/0 Süditalien (Weſt) 5 028 100 93 9/0 Sizilien 6 282 000 . x 96 0/0 9/0 Sardinien . 1 421 500 „ , 139 0/0 . 1421500, „139% , ¿ zuſammen . . . . 43 942 ..… ., 43942 900 111 1] oder 940/0:einer Dur<ſ<nitt8ernte, 949%/o!einer Durchſchnittsernte, wovon 84 9/0 gute Qualität. Wahrend Während der vergangenen fieben ſieben Jahre wurden geerntet 1884: 40 993 1884; 40993 894 111 hl oder 88 0/0 9/0 einer DurchſchnittSernte, Dur<ſchnittsernte, 1885: 38 858 590 „ 38858590 , 340/ „ 83,4 9/, 1886: 39 799 503 1887: 1887; 42 048 421 90,2 0/0 1888: 9/0 1888; 36 739 208 78,8 [)/0 9/0 1889: 36592900 36 592 900 78 0/9 1890: 9/0 1830; 46 562 100 95,8 0/0 9/0 1891: 43 942900 , 94 0/0 „ 942 900 9E L Die (Gerſten-Ernte Gerſ en-Ernte lieferte in Italien Jtalien 3 294 700 111, 760 1], d. [). ettva h. etwa 85 0/0 9/0 des vorjährigen Ertrages. Handel und Gewerbe. Tägliche Wagengeſtellung für Kohlen Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberſchleſien. Oberſchleſien, An der Ruhr ſind am 26. d. M. geſtellt 10 363, nicht ni<ht re<t- zeitig ¡citig geſtellt keine Wagen. In Oberſchleſien ſind am 25 d, 25. d. M. geſtellt 4181, niebk re<tzeitig ni>®t reHtzeitig geſtellt keine Wagen, am 26. d. M. ſind geſtelLt find geſtellt 4057, nicht rechtzeitig re<htzeitig geſtellt keine Wagen. Berlin, 26. September. (Wocheubericht (Wochenberiht für Stärke, Stärkefabrikate Stärke fabrikate und Hülſenfrüwte Hülſenfrücwte von Max Saberskv.) la. Kartoffelmebl 263-273 .“, 1a. Sabersky.,) Ia. Kartoffelmehl 263—27è # , Ia. Kartoffelſtärke 263-273 .“, 110. Kartoffelmebl 263—277 X, Ta. Kartoffelmehl und - Stärke 243-26 .“, 243—26 #, gelber Svrup- 293-303 .“, Cavillair = Syrup 29:—3023 4, Capillair - Export 31-313 .“, 31—31# 4, Capillair - Syrup 303-31 .“, Kartoffelzucker 30¿—31 ##, Kartoffelzuker gelber 293-303 .“, 29F—30} #, do. Capillair 303-31 .“, 303—31 , Rum-Couleur 38-39 “. 38—39 #, Bier - Couleur 37-38 .“, Covleur 37—38 „6, Dextrin, gelb und Weiß, 19. 333-353 .“, weiß, Ia, 333—35) M, do. ſekunda 29-33 “, Weizenftärke (kleinſt. 46-48 “, Weizenſiärke 29—33 M, Weizenſtärke (kleinſt.) 46—48 #4, Weizenſtärke (großſt.) 513-523 .“, Halleſche und SM ſche 513"522 “FQ, 517—524 6, Halleſhe und S(hleſiſhe 513—525 X, Reisſtärke (Strahlen) 47- 47— 48 .“, „4, do. (Stücken) 44-45 .“, Mais-Stärfß 34-36“, (Stü>ken) 44—45 #4, Mais-Stärke 34—36 #6, Schabe- ſtärke 36-37 .“, Victoria-Erbfen 22-26 .“, Ko<erbſen 22-25“, grüne 36—37 4, Victoria-Erbſen 22—26 #4, Kocherbſen 22—25 M, grlüine Erbſen 22-25 .“, 22—25 #, Futtererbſen 183-193 .“, 187—19} #, Leinſaat 27-283,Linfen, 27—283, Linſen, große 48-64, do.mittel 38-48, do.kleine 28-38 .“, gelb.Senf24-32 .“, Kümme134-40 .“, 483—64, do. mittel 38 —48, do. kleine 28—38 4, gelb. Senf 24—32 #, Kümmel 34—40 4, Mais [oco 15-17 .“, ferde- loco 15—17 4, Pferde- bohnen 18-193 .“, 18—195 #, Buchweizen 17-19 .“, 17—19 #, inländiſche weiße ohnen 23-25 “, Weiße Flachbobnen 24-27 .“, ungariſckye Bohnen 20- 23—25 Æ, weiße Flahbohnen 24—27 K, ungariſ<e Bohnen 20— 22 .“, galiziſcbe #4, galiziſhe und ruſſiſche ruſſiſ<he Bohnen 18-20 .“, Wicken 153-17 ..“, Kanfkörner 23-25 .“, LeinkucHen 183-193 .“, Weizenſcbale 13-133“, 18—20 4, Witten 15&—17 4, Barer 23—25 M, Leinkuchen 18F3—197 #4, Weizenſchale 13—134,4, oggenkleie 14-143 .“, Napskuchen 143-153 .“, 14—145 #, Rapskuchen 143—157 „#, Mohn, blauer 48-54 “, do. weiße! 60-72 .“, 48—54 #, do, weißer 60—72 M, Hirſe, weiße 22-25 .“ WTes 22—25 (A Alles per 100 kg ab Baba Bahn bei Partien von mindeſtens 10000 ke. - 10 000 kg. Vom oberſchleſiſchen oberſ<leſiſ<hen Eiſen- und Metallmarkt berichtet berihtet die „Schleſ. Ztg.“: Ztg. “: Die Robeiſenpkoduktion Moheiſenproduktion blieb Weiter eingeſchränkt: weiter eingeſchränkt ; die Beſtände haben ſich geli<tet gelihtet und das friſch friſ erblaſene Roheiſen kam flott zur Abfuhr an die Werke. Für Wa lzeiſen, Walzeiſen, beſonders Handels- und BaukonſtruktionSeiſen, Baukonſtruktionseiſen, gehen die Spezifikationen noch ziemlich zahlreich no< ziemli< zahlrei< ein, ſodaß der Betrieb bis jeßt ungeſchwä<t ungeſ<hwäht erhalten werden konnte. Diejeni en Diejenigen Walzwerke, welcbe bevorzu te welhe bevorzugte Qualitäten liefern, ſowie aue Sta lwerke, welcbe EiſenbahnbedarZS- alle Stahlwerke, wel<e Eiſenbahnbedarfs- Material herſteÜen, herſtellen, ſind ſogar nach nah wie vor. vor ſtark beſchäftigt und mit Aufträgen auf Wochen hinaus verſehen, verſehen. Auch die Blecbwalzwerke Blehwalzwerke ſind in vollem Betriebe und namentlich namentli Feinbleche ſtark bexzehrt. begehrt. Der Betrieb ſämmtlicher \ämmtliher Walzwerke läßt ſonacb nichts ſonah nihts zu wünſchen, die Preiſe ſind jedoch Angeſichts jedo< Angeſic;ts der anständiſ<en oxid weſtfäliſchen ausländiſhen und weſifäliſ<hen Konkurrenz keine nußbringenden. feine nutbringenden. Die Eiſengießereien haben mit Anfertigunkz Aan von Bau- und Maſchinenguß, Röhren, Platten und Ofengary turen Ofengarnituren vollauf zu thun; es ergeht ihnen jedoch jedo< ebenſo wie den ubrigxn übrigen Werken, da ſie in Folge der herabgedrückten herabgedrü>kten Preiſe nur „wenig wenig Nutzen erzieken erzielen können. Da egen Dagegen befinden ſich dte ſh die Maſ chinen- und Keſ ſ elfabriken ?owie Keſſelfabriken fowie die Eiſenkonſtruktions-Werk- ſtätten in günſtigerer Lage; dieſelben arbeiten noch no< zu lobnexi- lohnen- den Kreiſen; namentlich Pie namentli< gilt dies von den le texen, weiche fur Brii enbauten, Herſteklung leßteren, wel<e für Brü>kenbauten, Herſtellung von maſſiv eiſernen" ebauden'mtt eiſernen Gebäuden mit Well- blechbedacbung ble<bedahung 2c. lohnende Aufträge auf langere Zett beſi en. längere Zeit beſißen. Draht- und Nägelfabriken Nägel fabriken ſind gut beſchäftigt, beſhäftigt, und finden bre Fabrikate nach thre L ie na<h dem In- und Außlande Auslande ſtarken, bei 5er weſtfäliſchen der weſtfäliſhen onkurrenz jedoch jedo< wenig lohnenden Abſaß. Abſay. Das ©eſ<aft m Geſchäft in gewalzten und geſchweißten geſ<hweißten Röhren, rob roh wie verzinkt, iſt bei guten Preiſen fehr ſehr lebhaft; neue Aufträge können nur unter Ausbedingung v,on von Liefer- friſten entgegen genommen werden. - Der Zinkmarkt tendtrte tendirte ruhig, aber feſt. feſ. Blei und Bleifabrikate unverändert. - Wie die „Köln Ztg.“ meldet, hat der weſtdeutſcheGrob- blechv erband weſtdeutſ<eGro b- ble<verband in ſeiner vorgeſtrigen Hauptverſammlung beſchloſſen, an den bisherigen Preiſen feſtzuhalten. Die Beſtrebungen nach einer feſten Verbandsform werden fortgeſeßt. - Das „Gewerbeblatt aus Württemberg“, beraus- Württemberg*, heraus- gegeben von der Köni lichen CentralſteUe Königlihen Centralſtelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart, hat in r. Nr. 39 des 43. Jahrgangs vom 27. September 0 ' ! 85Z4 % x " 85,4 °/0 des ewerblicben Eigentbums. - gewerblichen Eigenthums. — Ventilation für Aufenthaltßräume Aufenthaltsräume von enſchen. - Menſchen. — Ueber Celluloid. - Verſchiedene Mittheilungen, _ Mittheilungen. — Neues im Landes-Gewerbe-Muſeum. - Thätigkeit — Thâtigkeit des chemii<en <emiſ{hen Laboratoriums. - Nach — Na Depeſchen aus Buenos-Aires, welche Buenos- Aires, wel<he der .Hamb Börſ-Zig.“ „Hamb Börf.-Ztg.“ vorliegen, hat hät der argentiniſche argentiniſhe Kongreß ein ſoeben von“ dxr von' der Regierung veröffentlichtes Geſe veröffentlihtes Geſeß beſchloſſen, nach nah welchem die funfprozentigen fünfprozentigen Gold-Cedulas der ational-Hywtbekenbank National-Hypothekenbank in acht- prozentige Papier-Cadulas Papier-Cedulas umgewandelt werden rwoerden ſollen. Zum Zweck Zwe> dieſer Konvertirung ſol] ſoll eine Anleihe von 5 Millionen Papiergeld aufgenommexi aufgenommen werden. Die inſen ſoüen Zinſen ſollen übrigens am 1. Oktober und auch fernerhin pünkllich beza lt pünktli<h bezahlt werden. , Leopoldshall, 26. September. (W TV.) T. B.) In der Heutigen Sitzung heutigen Sigtung des Aufſichtßratbs Aufſihhtsraths der Vereinigten chemiſchen hemiſchen Fabriken 531 Leop oldsba [ 1 zu Leopoldshall wurde beſchloſſen, beſ<loſſen, von dem (Gewinne Gewinne von 807253 .“ emen #4 einen Betrag von 444 000.“ 000 Æ abzuſchreiben und der Generalverſamm- lung vorzuſ<laaen, 50/0 [ung vorzuſchlagen, 5 °/4 Dividende auf die Stamm-Pcioritäten Stamm- Prioritäten und 23 0/0 ayf 2F 9/0 auf die Stammaktien Siammaktien zu Vertheilen. vertheilen. Leipzig, 26. September. (W, TB.) (W. T. B) Kammzug-Termin- bandel. La Plata. Grundmuſter 13. B. per September - .“, 2x — #, xpz?r Oktober 3,573 .“, ver 3,57F Æ, per November 3.60 ;“, wer 3,60 4, per Dezember 3,623 ZL, 3,624 K per Januar 3,673 .“, ver Februa? 3,70 .“ yer 3,677 #4, per Febkudï 3,70. per März 3,725 , per April 3,723 .“, Per Avril 3,723 .“, 6, per Mai 3,75 .“, ver 4, per Juni 3,773 «“, Per Juli 3,773 3“, 3,777 4, per Iuli 3,774 M, per Auguſt 3,773 .“ Umſay 290 000 kg 3,775 A Umſati 290000 ke Ruhig. Hamburg, 26. September. (W. T. B.) B) Wie die „Hamb. Börſb.“ meldet,. Börſh.“ meldet, wurde heute die erſte Sendnng Sendung amerikaniſchen Schweinefleiſcbes „durch Schweinefleiſ<hes dur< den (Generalvertreter Dexttſchlands Generalvertreter Deutſchlands für Swift u. Comp Comp. in Chicago bier hier eingeführt. Wien, 28. September, September. (W. T. B) AUHWeis Ausweis der Südbahn in 'der der Woche vom 17. September bis 23. September 901248 Fl., Mmdereinnahme 901 248 F[., Mindereinnahme 37 094 F1. F[. London, 26. September. (W. T. B.) Wollauktion. Lek)- baftere Leb- haftere Betheiligung. Preiſe unwerändsrt. unverändert. An der Küſte 3 Weizenladungen angeboten. - 28. September. (W. T. B.) Die Getreidezufubren Getreidezufuhren betrugen in dxr der Woche vom 19. 19, September bis 25. September: engliſcher engliſ<her Weizen 3828, 38258, fremder 69 880, engliſche 69889, engliſhe Gerſte 1047, fremde 22 732, engüſcbe Malzgcrſte engliſ<e Malzgerſte 16 340, frsmde -, fremde —, engliſcher Hafer 1079, fremde! fremder 94 733 QUE, engliſches Qrts., engliſ<es Mehl 16 977, fremdes 44 033 Sack Sa> und 10 Faß. Marſeille, 26. September. (W. T, T. B.) Die Einfüh- rrxng ruſſiſcher rung ruſſiſher Hammel iſt ift in beträchtlicher Stcigerung beträhtliher Steigerung be- grtffen' gxſtern griffen; geſtern trafen hier zwei Odeffaer Odeſſaer Dampfer mit 4700 Stück Stü ein. Mailand, 26. S-vtkmber. Siptember. (W. T. B) In einer Heute Nachmxttag heute Nachmittag ſtattgehabten Sißung Sitzung des AUfſL<t§ratbs Aufſihtsraths der „1331109. JſSUSUÜS“ „Banca generale“ erſtattete die Direktion einen eingehenden Bericht über die Lage des Jnſtitnts, Inſtituts, aus welcvem welwem hervorgeht, daß tron trotz der herrſchenden Kriſe der (Geſchäftßgang bixhec Geſchäftsgang bisher ein befriedigender geWeſen geweſen und daß die Bank über bedeutende fſüſfiNe flüſſige Mittel verfüge. Haag, 26. September. (W. T. V.) B.) Zum Präſidenten und Direktor der niederländiſchen niederländiſhen Bank wurde N. P. Van den Berg ernannt. _New-York, New-York, 22. September. (W. T. B.) Nach anfänglicher Nath anfänglicer Feſtigkeit der Börſe Trat ſpätex trat ſpäter eine theilweiſe Abſchwächung Abſ<hwächung ein, der Schluß geſtaltete ſich ih bei index; Wenig indeß wenig belebtem Geſckyäft, Ge\ſ<häft, wieder feſt. Der Umſaß der Aktien betrug 289 000 Stück. Stü>. Der Silber- vvrratb vorrath wird auf 4100000 Unzen geſchäßt. geſhäßt. Die Silber- verkäufe verkä ufe betrugen 55 000 Unzen. Der Werth der in der vergangenen Woche angeführten ausgeführten Waaren betrug 10370969 Doljars Dollars gegen 7326 7 326 575 Dollars in der Vorwoche; Vorwoche ; davon für Stoffe 2121554 Doliars 2 121 554 Dollars gegen 2324 2 324 084 Doüars Dollars in der Vorwoche. Submiſſionen im Auslande. Rumänien. _27. Nowember 27. November (neuen Stils). Galaß, Gala, Bürgermeiſteramt (1311- 11111113): (Pri- maria): Bau und Betrieb einer Pferdebahn in der Stadt Galas. Gala. Näheres an Ort Und SteÜe. Verkehrs-Anſtalien. und Stelle. Verkehrs-Anſtalten. Laut Telegramm aus Aachen iſt iſ die erſte engliſche Poſt über Oſtende vom 26. d. M. ausgeblieben. Grund: Verſpiiiete Verſpätete Landung des S<iff€§_ Schiffes von Dover in Oſtende wegen ſtürmxſchen ſtürmiſhen Wetters und Zugverwätung Zugverſpätung auf belgiſcher Strecke. Stree. Bremen, 26. September. (W. T. B.) Norddeutſckoer B) Norddeutſcher Lloyd. Der Schnelidampfex ,Elbc“ Schnelldampfer „Elbe " iſt Heute heute morgen von New- York kommend, auf der Wei er, Weſer, der Reichs-Poſtdampfer ,Bckyern“ Reihs-Poſtdampfer „Bdyern“ auf der Ausreiſe nacb na< Oſt-Aſien heute in Singapore, der Poſt- dampier dampfer „Nürnberg“ auf der „Heimreiſe Heimreiſe von Auſtralien aeſtern geſtern in (H enua Genua eingetroffen. Der Poſtdampfer , Weimar “, na< Baltimore beſtimmt, hat heute Lizard paſſirt. Der SÖneUkampfer ,Werra“ Schnelldampfer „Werra“ iſt geſtern Mittag in New - York eingetroffen. Hambxira, cingetroffen, Hamburg, 26. Ssptember. September. (W. T. B.) B) Hamburg- Amerikanxſche Packctfabrt Amerikaniſhe Pa>etfahrt - Aktienaeſellſchaft. Aktiengeſellſchaft. Der SchneÜdampſer ,Columbia“ Schnelldampfer „Columbia“ iſt, von Hamburg kommend, bkute heute Morgen in New-York eingetroffen, der Poſtdampfer „Fürſt Bis- marck“ Heute mard>“ heute Nachmittag von Southampton abgegangen. - 27. September. (W. T. B.) B,) Die Poſtdampfer ,Ruſſia“ „Ruſſia“ und .Rugia“ find, Von „Rugia“ ſind, von Hamburg kommend, heute Morgen in New-York eingetroffen. Trieſt, 26. September. (W. T. B.) B) Der Lloyddampfer ,Thalia“ „Thalia“ iſt heute Nachmittag bier hier eingetroffen. - 28. September. (W T.B.)_ (W. T. B.) Der Lloyddamvfer ,Aurora“ Lloyddampfer „Aurora “ iſt, von Konſtantinopel kommend, geſtern Nachmittag bier hier eingetroffen. London, 26. September. (W. T. B.) Der Union-Dampfer .Spartan“ iſt eSpartan“ ift auf der Ausreiſe Ausêreiſe geſtern von Southampton abgegangen. Theater und Muſik. Leſſing-Theater. Der bekannte Erzähler Karl Emil Franzos trat am Sonn- abend zum erſten Male mit einer dramatiſchen Arbeit, dem Drama „ Der „Der Präſident“ Vor vor das Publikum. Die Lorbeeren des Dramen- di<ters dihters ſcheinen auf die NoveÜen- Novellen- und Romandicbter Romandichter in jüngſter Zeit einen beſonders ſtarken Reiz aUSzuüben, renn auszuüben, denn es ſind in den leßten letzten Jahren viele geroeſen, geweſen, die ſich ſi< von dem ihnen durch dur<h ihre beſondere Begabung empfehlendcn empfehlenden Felde der erzäHlenden Dick)- erzählenden Dich- tung abwandten, um entweder nach na<h neuen Ideen fich ſi< im Schau- ſpiel zu verſuchen oder wenigſtcns cine wenigſtens eine beſonders gelungene und durch dur<h die Konflikte packende pa>ende Erzählung in ein dramatiſches (Gewand Gewand zu ſtecken. In ſte>en. Jn der Regel ſist ſißt das neue Kleid nicht ſo ſchmuck \{<mu> und glatt wie das alte, wel<ks wel<hes Form und Stoff in enger Zuſammenfaſſung zeigte; ſo iſt es auch au<h K. E. Franzos mir mit der Um- formung ſeiner vor einer langen Reihe von Jahren erſchienenen Cr- zäblung Er- zählung „Der Präſident“ ergangen. Dcr ergangen, Der Stoff behandelt Schatten- ſeiten des menſchlichen menſ<lihen Lebens, Welche wel<he zumeiſt Fur<t und (Staufen erwecken, Grauſen erwec>en, aber zuweilen auch au ergreifen und rühren. Der Präſident, ein hoch ho< geſtellter Bkamtek Beamter und makelloſer von edler Menſchlichkeit getraaener (Charakter, getragener Charakter, muß eine dunkle Sturide Stunde ſeines Lebens mit den fürchterlicbſten fürchterlihſten Seelenqualen und ſ<1ießlt< ſ{ließli< mit dem L ben büßen; er ſoÜ ſoll Richter ſeiner beinahe unverſchuldet m in Sünde und Verbrechen gcratbenen gerathenen natürlichen Tochter ſein; er entzieht ſich ſih dem qualvollen Zwieſpalt der Seele, indem er ſeinem Kinde vor der Verurtheilung zur Flucht aus dem Gefängniſſe verhilft, und ſühnt dieſe wider das Recht ſtreitende ftreitende Handlung mit dem Tode. Viele, Viele , oft unwahrſ_<1einlicbe Zufäüe unwahrſ<heinlihe Zufälle müſſen zuſammen- treffen, um dieſen 1<auerli<en ſchauerli<hen Konflikt zu erzeugen, und die handelnden Perſonen haben ein kräftiges eigenartiges Gefühls- leben zu entwickeln, darmt entwi>eln, damit man die ſo ſtreng gezogenen leßten Kon- ſequenzen ihrer Handlungen glaubhaft findet. findet, In dem breiteren Rahmen der Erzählung können ſolche ſol<he Zufälle und Cbarakterſeiten Charakterſeiten 1891 folgenden Inhalt: Die neuen deutſchen Reichsgeſeße zum Schutz 1 !| intim begründet, ſorgfältig geklärt Werden; werden; in dem engeren Kreis des