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?. „€ 51 51, .f f N | G :} j 5 [4 i wurde in einigen Punkten ergänzt. Die vorläufige Ueberſtcht Ueberſicht der Einnahmen und Aus, oben Ausgaben der Schu gebiete yon Schußgebiete von Kamerun und TBZ Togo und des füdwe taftikaniſchen ebiets fur 'das Etgts- ſüdweſtafrikaniſhen Gebiets für das Etats- ahr 1 /93 1892/93 wurde durch dur< Kenntnißnahme für erledtgt_erklar_t. erledigt erklärt. eitens des Ausſchuſſes für Rechnungsweſen wuxde uber d1e Rehnungsweſen wurde über die Verwaltung des Schuldenweſens des Reichs 2c. Bertcht erſtgttet. Bericht erſtattet. Endlich wurde die Wahl von Mitgliedern des Kuratortums Kuratoriums der Reichsbank vorgenommen und eme Eingab'e, betrekfenkz etne Eingabe, S die N??iſion regi des Militär-PenfionSgeſeHes, Militär-Penſionsgeſeßes, dem Reichskanz er uber: mte en. Reichskanzler über- wieſen. Seine Majeſtät der Kaiſer haben unter dexm 3..Ma1 dem 3. Mai d. ? S: Aenderungen bezw. Ergänzungen zu den Orgamſatyriſchen Betimmungen Organiſatoriſchen Beſtimmungen vom 9. April 1891 und, dentBeklUdungs: und den Bekleidungs- beſtimmungen vom 4. Juni 1891 für die Kg 1ſerl1<c Schuß,- Kaiſerliche Schuß- truppe für Dcutſ<:Oſtafrika Deutſh-Oſtafrika genehmigt, welche auf die neu zu erri<tende errihtende Stelle eines ahlmciſters Zahlmeiſters Bezug haben. Sie ſind in Nr. 9 des „ arine-Verordnungs-Vlatts“ „Marine - Verordnungs - Blatts“ vom 19. Mai veröffentlicht. Dieſelbe Nummer e11thäl1 na<ftehendc Allcrhochſte enthält nachſtehende Allerhöchſte Ordres nebſt Auskührungsbeſttmmun en:_ , „„ E ae Gg en: A Ich beſtimme: ] 1) Obermaate der V) atro1en-D1'v111onen", Matroſen-Diviſionen, welche Geſcbüßfübrer Geſchüßführer ſind und als ſolche HerVorragendes [„e1ſtkn, duxfen ſolhe Hervorragendes leiſten, dürfen zu Stückmeiſtern mit dem Range eines FsldWebels befordert werdsn. * Feldwebels befördert werden. — Die Stückmsiſter tragkn Stümeiſter tragen die Uniform der FeldWebe) Feldwebel der Matroien- Matroſen- Diviſionen, jedoch jedo< mit unklarem Anker und dem Abzk1<€n Abzeichen der Exerz1er- Exerzier- meiſter. 2) Ich Jch genehmige die Zahlung Von Stelle11zulager1und von Stellenzulagen und Schieß- prämien an (Heſcbü führer, S<nel1ladekanoney-Schußep, RkVOlverkano- Geſhüßführer, Schnellladekanonen-Schügen, Revolverkano- nen-Schüßen und aſchinenge111>br=S<ii$en m dex Maſchinengewehr-Schüten in der Mir voannen yor- von Jhnen vor- geſchlagenen Weiſe und beauftrage Sie, 13924 1111111216 111161 Maßgalxe das weitere nah Maßgabe des Etats zu veranlaſſen. Sobald 1111611118 Wir'kung d1€ſcr Bew"1[li- über die Wirkung dieſer Bewilli- gungen Erfahrungen vorlikgen, ſabe Jeb e1n<rBert<terſ1attu1ig daruber vorliegen, ſche Ih einer Berichterſtattung darüber entgegen. Berlin, den 8. Mai 1894. thhelxn. Wilhelm. In Vertrexung Vertretung des Rei<ska11zlers. Reichskanzlers. Hollmann. An den Rmchskanzlkr (Nerchs- Marinemnt). Reichskanzler (NReichs- Marineamt). Ich beſtimme, da? L die Küſtenbezirks-Inſpektoren die Küſtcnbczirks-Jnſpektoren die,?)iSziplinar- Disziplinar- ſtraf- und Urlaubsbe“ ugniffe dec détachtkrtcn Skabsofßzierßſqwobl Urlaubsbefugniſſe der detachierten Stabsoffiziere ſowohl über das ihnen ſtändig nntkrſtsllte Psrſonal unterſtellte Perſonal als auch uber „dre >11th au< über die ihnen vorübergehend 1111 zur Ausführung Von Vcrmyffungcn von Vermeſſungen und ſonſt1ge11 Aufz fonſtigen Auf- gaben UnterſtLUten unterſtellten Mannſchaften auszuübcn 111111111. Bsrlm, dcn 8.Ma1 auszuüben haben. Berlin, den 8. Mai 1894. Wilhelm. In 2261111111119 Jn Vertretung des R81<skanzlsrs. Hoklmann. Reichskanzlers. Hollmann. An dsn den Reichskanzler (Rei<s-Marmeamt). (Reihs-Marineamt). Ich ermächtige dkn den Staatsſekretär des Reichs-Marinkamts, 1611 Reihs-Marineamts, den im Auslande zu Stelwertretsrn vou Kommandantsn 11011 Stellvertretern von Kommandanten von Schiffen Meiner Marine ernannti'n Offiziéren ernannten Offizieren zur Dc'ckung De>kung der dsnſklben denſelben aus Veranlaſſung der SteleLrtretung erwachſenden Stellvertretung erwahſenden Koſten dßr nothwkq- der nothwen- digen (Ergänzung ibrcr Sc<quipagxxine Ahfindung 1311? zit Z1v€1- bundsrtfünfzig Ergänzung ihrer Seeequipage eine Abfindung bis zu Zwei- hundertfünfzig Mark zu gewährkn, 1_n]of€rn Line fol<ö pack) Lage" gewähren, inſofern eine folhe nah Lage der Umſtände nothwendig erſcheint. Bßrlm, d1'11 J.Mat Berlin, den 8. Mai 1894. W1lk181m. Wilhelm. In Vertretung dés RLi<§kanzlers. HoÜmann. des Reichékanzlers. Hollmann. An 171311 91c1<§- den Neichs- kanzler (Rei<s-Marinean11). I>) (Reihs-Marineamt). Ich beſtimme, daß die Feuernusrks- 111111 Zeug-Offiziers 1111_d Feuerwerks- und Zeug-Offiziere und die Zeug-Obermaate Vom vom 1. 2111111 April 1894 ab Seeſabrznlagcn gsmaß dxr Seefahrzulagen gemäß der vor der Beförderung zum Deckoffizier bczw. De>offizier bezw. zum Zeug-Obermaaxen 111 heimiſchkn 11111) außcrbsimiſcbsn GLWäffkln 111vo1bcn€n Sekfabrzctt Zeug- Obermaaten in heimiſchen und außerheimiſchen Gewäſſern erworbenen Seefahrzeit be- ziehen. Bérlin, Berlin, den 8. Mai 1894. W11hkl111. Wilhelm. In Vertrexung Vertretung des Rekichßkanzlcrs. Reichskanzlers. Hollmann. An (1811 NL1<skanzlkr (RACHE- den Reichskanzler (Neichs- Marineamt). Der zUm zum Kaiſerlichen Botſchaßew Botſchafter in Wien 111111111116 bis: hcrige (Geſandte ernannte bis- herige Geſandte in München Graſ Graf zu Euleyburg iſt Eulenburg iſ auf ſeinem neuen Poſten eingetroffen und hat die Geſchäfte der Bojſ<aft übernommen. Botſchaft Übernommen. Der hieſige japaniſche Geſandte Vicomte Noki Hathrlin Aoki hat Berlin verlaſſen und ſick) nach ſih na<h London begeben, mofelbſt woſelbſt er glsichfaU-Z gleichfalls beglaubigt iſt. Die 1]. I]. Diviſion dcs Maniiver:($38ſ<1v11_dcrs, des Manöver-Geſchwaders, Diviſions-Chef Kontre-Admiral 11011 Kontre - Admiral von Diederichs, 111 [gut iſt laut telegraphiſcher Msldung Meldung an das Obsr-Kommando Ober-Kommando der Marmc Marine am 18. Mai in QUcensferry Queensferry (Schottland) angekommen und wird am 23. Mai von dort nach nah der Oſtſee zurückkehrm1 zurückkehren. Bayern. Seine Königliche Hoheit der Prinz Ludwig 111111111) hat ſih geſtern früh iiber über Stuttgart 1111d Mannbkim und Mannheim zu mehrtaxZigem A Aufenthalt nach nah der Rheinpfalz bcgcch Und begeben und wird zunä<t dcr Wanderverſammlnng bayeriſcher Landmirthe zunächſt der Wanderverſammlung bayeriſher Landwirthe in Neuſtadt a.H. ' a. H. beiwohnen. , / Die verwittwetc verwittwete Königin von Hannover 11111111 iſt mit der Prinzeſſin Marr) Mary zu längerem Kurgcbrauck) Kurgebrauch in K1ſſ1ngen Kiſſingen eingetroffen. _ In : Jn der vorgeſtrigen Sißung Sizung der Kammer_ Kammer der Ab: gsordneten Ab- geordneten wurden die 1iiedcrba1181iſ<en Petikwnen, niederbayeriſhen Petitionen, auf dem Flachlande den zwangsweiſcn zwangsweiſen Beſuch der Volksſchnle fiir Volksſchule für das ſiebente ſtebente Schuljahr aufzuheben, abgelehnt, weil 1116111511101- die jeßt vor- handenen Erleichterungen des Landſchnlbefuchs auskeichten Landſchulbeſuchs ausreichten und die Herbeiführung eines Unterſchicds 111 Unterſchieds in der DaUer Dauer der Schul: Schul- pflicht in der Stadt und auf dem Lande unerwünſcht ſei. Im Jm Laufe der Debatte erklärte der Kultus-Miniſter Kultus - Miniſter Dr. von Müller, daß er vom Standpunkt der Re ierung Regierung aus gegen eine Unterſchäßung dcr Volksſ<ulbild11ng erwahrung Unterſhäßung der Volksſchulbildung Verwahrung einlegen müſſe; eine Scheidung der Bildung na< nach geſellſchaftlichen S<i<ten Schichten würde zu vollſtändigem Kaſtengeiſt führen. Auf allen Gebieten Hätten hätten die Kinder des Polch Volkes Großes geleiſtet. Speziel] Speziell das ſiebente Schul1ahr Schuljahr ſei die Krönung der Schulbildung und habe die Aufgahe, Aufgabe, die Kinder gegen ſ1ttli<e ſittliche Gefahren zu rüſten. Die Zeitemtheilung Beiteintheilung des Schulunterrichts traqe trage der Möglichkeit, die Kinder zu leichten landmirthfchaft: lichen landwirthſchaſt- lihen Arbeiten ?eranzuziehen, a bereits Re nung. Rehnung. Ein achtes Schuljahr paſſe ür d1e für die Landwirthſchaft ab 01111 abſolut nicht, wenn es auch au<h vielleicht bei einer induſtriellen Bevölkerung fakultative Berechtigung habe. habe... Eine Gleichſtellung von Niederbayern in Be ug Bezug auf DisyenHertheilung Dispensertheilung werde in Erwä ung ge ogen; dieke Erwägung gezogen; dieſe müſſe aber immer die AUSUahme Ausnahme bleiben. * iner ge unden Einer geſunden und mäßig fortſchreitenden Reform ſtehe dre die Regierung freund- lich gegenuber. lih gegenüber. Sachſen. Seine Köni liche Königliche Hoheit der Prinz 111111 Ihr; und Jhre Kaiſerliche und KöniEiche Ce oheit die Prin eſſixi Fmedrtch Prinzeſſin Friedrich Auguſt ſmd ſind von ibyllenort Sibyllenort wieder in a<w1ß Wachwiß eingetroffen. ' Württemberg. Ihre i Württemberg, JZhre Majeſtät die Königin hat ſich, ſih, wie der „St.:A. „St.-A. . W.“ berichtet berichtet, am Sonnabend Na<m1tta _ Nachmittag zu Walen na< Wagen nah ildbad begelien, begeben, um daſelbſt eine Alier ochſtderſel en_ 111111 Allerhöchſtderſelben von den Aerzten verordnete Badekur zu gebrauchen. Ihre Ma1eſtät, Jhre Majeſtät, in deren (He ol "e 1 Gefolge ſih die Palaftdame Palaſtdame Gräfin vm; kaun von Uxkull und der Ober-Hoffmßiſtſe'rchFreiberr S N ur reiherr von Rei enſtein Reißenſtein befinden und die na< na<h Wildbad von Pm) eſſor 1)1*. Profeſſor Dr. nimmt daſelbſt in der V1 11 Villa Weßel Wohnung. Die Zweite Kammer rathung der NovelZe Novelle zum Yo beſtimmt", Vo beſtimmt, daß weibl1<e FortbtldupgSſchulen durch weibliche Fortbildungsſhulen dur<h B Ortsbehorde Ortsbehörde im Einvernehmen mu mit der Ober:S<ulbe Ober-Schulbe anderer begleitet wird, tc te am Sonnabend die Be- k l t. Sſcbu geſeß forchluß der affunq s\<hulgeſeß e eluß A aſſung der Kommiſſion angenommen, ebenſo Art. 4, der " \ Unterricht ſolle ]äbrli< 40mal Nach Art. _5 ſoll jährli<h 40 mal Na Art, 5 joll: der Unterricht Unterriht an Werktagen und nur außnahmswe1ſe ausnahmsweiſe an Sonn- Bürgerliche Kollegien und Schulbehortxen Schulbehörden hätten ſich ſih zu verſtändigen, die Entſcheidung habe das gemem- gemein- Der Bericht- auck) au<h die _das das Geſeß nicht niht mit einer derartigen crfchwerenden erſhwerenden Beſtimmung zu Der Kultus-Miniſtcr ])1“. Kultus-Miniſter Dr. von Sarwey' Sarwey machte auf die Schwierigkeiten aufmerkſam, die cnxſtxhcn mußten, xyqnn entſtehen müßten, wenn das Oberamt in Schulſachen ſich ſih nicht 91111119; 1118 Kommnßon einige ; die Kommiſſion nehme an, daß dann die Ober-Schulbehorde Ober - Schulbehörde zu _cntſche1de11 entſcheiden habe; man könne fönne aber auch ſagen, daß alsdann LM ein Antrag Na< Nach längerer Debatte beantragte dcr_21bg. der Abg. Sachs die Wicderherſtellung dcr Regierungsvorlagc, Wiederherſtellung der Regierungsvorlage, die 112- be- ſtimmt, der Unterricht ſoUc ſolle an Wcrktage11_ crtbeilt werdcn; Werktagen ertheilt werden ; über A11snahmen Ausnahmen hätten die büracrlichcn bürgerlichen Kollegien 111111 und die Orts- Dcr Der Antrag wurde 1111153 mit 53 gegen 30 Stimmen angenommen. Artikel 6 über Ausſeßung des Unter: richts Unter- ri<hts im Sommer wurde angenommen. Art. 7 ſcßt nach ſeßt nah dem Kon): miſſionsworſ<lag fiir Verſcinmniſſe d1e gle1<en Kom- miſſionsvorſhlag für Verſäumniſſe die gleichen Strafen 11116 wie Der Abg. Grdber Grober beantragte, daß die Strafen nur als Ordnungsſtrafen verhängt 1119111611 werden ſollten, und verlangte demgemäß Herabſsßung dcs Strafm1n111111ms Herabſeßung des Strafminimums und Erlaß dcr der Strafverfügung dnxcb 1110 Schulhxhordc, mcht durch dur die Schulbehörde, nicht durh den Schnlthcißcn. Nack) a11sſ1ihrl1<chegr11nkgung d11_x< Schultheißen. Nach ausführlicher Begründung dur den Antragſteller wurde der Artikel an die Komnnſſion zumal- vermisſen, Kommiſſion zurü>- verwieſen und die 1111118178 Bcrathung weitere Berathung ſodann auf Dienstag Wochenſtunden ertheilt werden. tagen ſtattfinden. Schulſachen. . W a [ ck e r ſprach Wal>er ſprah gegen den Abcndunkerrtcht. Abendunterricht. erſtatter Prälat :) on S (1 nd be rgcr von Sandberger Verlegung Tageszeit, abgelehnt ſei. Schulbehörde zu entſcheiden. bei den Volksſchulen feſt. Die Zweite Kammer ſcßtc vorgcſtcrn ſeßte vorgeſtern die Bcrathmig dcs Geſcßcntwurfs iiber Berathung des Geſehentwurfs über die Weinſteuer fort. Abſtimmung wurde 22 Sti111n-1cn Stimmen abgelehnt. gsſeß geſeß zur Verathung. _ Berathung. | vorgeſchlagenen Faſſung (Erhöhunq (Erhöhung Einkommenſteuer 1111?) 1990/97, „ dcr ſeithkrigcn Koéffiziknten) und 1896/97, | der ſeitherigen Koëffizienten) mit 22 gegen 21 Stimmen, die Übrigsn Artikel" übrigen Artikel in der Faſſung dcr chisrungsvorlage m1t dcn Zuſaßanträgcn der Regierungsvorlage mit den Zuſatanträgen des Ausſchuſſes einſtimmig angcnommsn. Sachſen-Weikmr-Eiſenach. Ihre angenommen. Sachſen-Weimar-Eiſenach. Jhre Königliche Hoheit dic die Großherzogin hat 11111 ſich am Freitag nach na< den Nicderlandsn Niederlanden begeben, dieſelbe in etwa zwölf Zn namcm- Jn nament- Sodann gelangte das Finanz- ch AU:“: lat skoé-Z fi ienten ſ< 9 f z des Aus- lagskoëffizienten ſ{hlagskoëffiz Beibehaltung Tagen na< Wsimar zuriickz1 Oeſterreich-Ungarn. Zu nah Weimar zurü Oeſterrei<-Ungarn. Jn der vorgeſtrigcn Sitzung vorgeſtrigen Sißung des öſterreichiſchen Ab: geordnetenhauſcs; „K*. T. B.“ dym Bcrichfc Ab- geordnetenhauſes B L D dem Berichte der Handeis-Miniſtcr Handels-Miniſter Graf Wurmbrand auf Grund cincS Vcr (sicher.? eines Vergleiches mit dem Export und Import Jmport anderer die wirthſchaftlichsn wirthſchaftlihen Verhältniſſe Tendenz ' i St. Pctcrsburg unterzcichnetcn Mciſtbegünſtignngs- wirthſchaftlicbc ' _ Petersburg unterzeihneten Meiſtbegünſtigungs- wirthſchaftlihe Errur der öſterretchifthexi öſterreichiſchen Staaten feſt, da „ . Okſterreich giinſtige Riickſichten Errungcnſckyftsn Lt Oeſterrei <s günſtige Rückſichten Errungenſchaften maßgebend Handelsverträgc _ Handelsverträge ] Die Einfuhr aus Jtalixn 1111112 1111111 ugsnommcn, di? Jtalien habe nicht ugenommen, die Ausfuhr öſterreichiſcher öſterreichiſher Weine nach Italien _ nah Jtal ien i Eine Stkllungnalync 11 Stellungnahme zu dem Projekt des Donau- Odcr-K'anals Oder-Kanals ſei gegenwärtig wegen cs Koſtenpunktcs des Koſtenpunktes ſchwierig. Die Aiifrc<thalt1ingch Budgetglcichgcchbts Aufrechthaltung des Budgetgleichgewichts ſei cini' eine Noth- wendigkeit, der 01 M) er ſh als Handels-Minmwr nicht Handels-Miniſter niht verſchließen dürfe. Die Bedeutung der Berbindnng Wien?: Verbindung Wiens mit den Häfen der Monarchie L Reviſion der Gewerbeordnung werde im Horbſt Herbſt vorgelegt Zntsntioncn Intentionen entſprechende Gebot ſci dcr ſei der Schuß der Schwachen. müſſe fiir für den (Honuß 11011 “Freiheiten Genuß von Freiheiten erzogen, der Frieden zwiſchen den ſozialen S<i<tcn Schichten der Bevölkerung angeſtrebt werden. Die Erwä ungen iibcr einc meitxre Ausvdchnung Erwägungen über eine weitere Ausdehnung der eien noch no<h nicht abgejchloffen. miiffe abgeſchloſſen. müſſe aber darin nicht nit bloß eine phyſiſche, ſondern auck)_eine au eine Das (Geſeß über Geſeß Über die Erni- ungsämtcr Ein i- ungsämter werde hoffentlich hoffentlih im Herbſt vorgelegt werden Die EinigunZSämter bezwecktcn, Ausbrü<c dcr Leidenſchaftcn Einigungsämter bezwe>kten , Ausbrüche der Leidenſchaften bei den Gegenſäßcn Gegenſäßen zwiſchen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu hindern oder zu mildern. Die Arbeiter ſollten einſehen lcrm'n, lernen, daß die Regierung ihren Bedürfniſſen möglichſt cntgngUkomme, entgegenkomme, und daß ſie ein ſchweres Verbrechen begingen, wcnn ſ1e wenn ſie andere von der Arbeit abhieltcn; abhielten ; die Arbeitsfreiheit, eines der heiligſten Rechte, dürfe abſolut ſchte, hte, daß Arbeiter bereits im Parlamente ſüßen, abcr wirklichs ſäßen, aber wirkliche Arbeiter, nicht ſolche, die bloß für die Arbeiter reden wollten. ſpiel cinen ſicbzigjährigen einen ſiebzigjährigen Arbeiter an, der bei einem Strike erklärt habe, er weiche nicht weihe niht von der Hobelbank, die er vierzig vierzig: Jahre lang nicht niht verlaſſen habe und wenn er auch erſchlagen erſhlagen würde. Ein ſolcher Arbeiter verdiene Nachahmung. Die Rede fand lebhaften Beifall; glückwünſchten glü>wünſchten den Miniſter. beſprach der Handels-Miniſter die Weinzo [[ - Klauſ el Weinzoll- Klauſel und be- ſ; die_ UrſprungSzeugniffe ß die Urſprungszeugniſſe von den italieniſchen mal 111 111311130 in blanco ausgeſtellt wiirden, würden, ſodaß ]cde Oeſterre1< jede Oeſterreich gelangen könne. Auswärtige Amt dringend erſucht, für dieſe Mißſtände Abhilfe zu ſchaffen. Uebex dcn Stayd Ueber den Stand der Frage des Weinzolls gegen- über Uber Frankreich könne er ſich ſi<h no könne er den Weinbautreibenden z Beſtimmungén Beſtimmungen des Grenzverkcbxs Grenzverkehrs mit Italien Jtalien für Frankreich nicht zugeben werde, da die Meiſtbegünſtigungsklauſel auf dieſe Beſtimmungen abſolut ni<t nicht anwendbar ſei, ſei. Das ungariſche Unterhaus ſeßte am Sonnabend die Ehegaſeß-Vorlage Ehegeſeß-Vorlage fort. einen Mißerfolg auf. ei gsſticgen. geſtiegen. Regierung Das Volk Sonntagßruhe Sonntagsruhe Das Volk moraliſche moraliſhe Erhebung finden. nicht berührt werden. Der Miniſter führte als Bei- eordncte bc- eordnete be- zahlreiche Ab u uf der Sißung Sizung Im wcrteren weiteren Verla merkte dabei, da Behörden man Art Wein na nicht ausſprechen, doch uichern, uſichern, daß Oeſterreich dic die Debatte über die Der Abg. G 1) Ü rky UnterſlÜÉle )die Reſolution Gyürky unter ſiügs “p Neſolution des Abg. Grafen Apponhj "*“; Zfie Apponyi | (ſie e Nr. 115 d. ., Bl.). Der Abg. Bushq ſprakch Busbac eas Unter eb aftem ebhaftem Beifall für den Antrag des M1n1ter:Pra1denten_ Miniſter-Präſidenten. Der Abg. (Hraf Graf Ladislaus Szäpäry Szápáry ſprach Segen gegen die Reform Neform des MaZlnatenhaufes Nee und empfahl die Reſo utton Reſolution des Abg. Grafen pponyi Apponyi zur Annahme. Der Abg. Gra Stephan TiSza Tisza meinte, die Annahme des Vermittelung» Vermittelung: antrags des Grafen Apponyi werde wenig nüßen nügen, da die gegenwärtige Majorität des Ma natenhauſes Magnatenhauſes auf einem kategoriſch fategoriſq ablehnenden und zum theil an auf dem Standpunkt des Dogmas ſtehe. Redner beleuchtete die Anomalien des gegenwärtigen Zuſtandes und erkannte den einzig richtigen rihtigen Ausweg in einer einex radikalen Löſung der Frage. Er empfahl im Namen des dez liberalen Fortſchritts die Annahme des, Antxags des_ des Antrags des Miniſter: Präfidcnten. Präſidenten. Der Abg. Ugron gr1ff d1e Regwrung jn griff die Regierung in eftiger Weiſe an und erklärte, den Antrag abzulehnen_ ach abzulehnen. ah einer perſönlichen Vem11kung Bemerkung des Abg. Schreiber erklärte der Aba. Abg. Otto Herman _namens namens ſeiner - Partei ſich für den Nntrag Antrag des Miniſtxr Miniſter - Präſidenten. Der Juſtiz-Miniſter Dr. von S zika g1)1 Szilagyi erwiderte auf die heftigen Angriffs Angriffe Ugron's, die Sanktion der Vorkage, Vorlage, wenn ſie nicht niht weſentlich verändert werde, f_ci ſei in Ausſicht ge». ge- ſtellt, ja ſogar geſi<crt. geſichert. Die Berufung hierauf könne man nicht ein Hineinzerrcn Hineinzerren der Krone in dkn Yarisikampf nennen; den Ran! nennen : die Initiative Jnitiative auf dcm dem Gebiete der Heſeßgebung Geſeßgebung ſtehe der Krone zu, die NcgierungSpartci 11111111 Regierungspartei allein habe die Majorität fiir für die Vorlage gebildet und Hicrzn hierzu keiner fremden Stimm» Stimmen bedurft. Das Hauptgewicht dcr (Heſeßgebung der Geſeßgebung liege jm im Unterhauſe, das BMW ch Votum des Oberhauſes ſsi nicht ſei niht der Ausdruck Ausdru> des Volksmillons; wcnn jedoch Volkswillens; wenn jedo<h das Unterhaus einKompromiß ein Kompromiß im Intereſſe Jntereſſe des Landes für das beſte halte, ſtehe 1hm dicVe- ihm die Be- ſtimmung in dicſer dieſer Richtung zu. D??- 111611171911 e_rklärtc dcr Des weiteren erklärte der Juſtiz-Miniſter, die Regierung könne ohne EiUWiUngUg Einwilligung der Krone keine Vorlage cinbrinqcn einbringen und ſei vcrpflichtct, verpflichtet, falls die endgültige Sanktion eincr Vorlags duxch geändertqpoiitiſehs einer Vorlage durch geänderte politiſche Verhältniſſe nicht geſichert erſcheine, 116111 „Hauſe dem Hauſe ſelbſt 1116 Vlb- die Ab- lehnung der Vorlage zu cmpfshlen. „13191an empfehlen. Hierauf wurde die M: Dc- batte „eſchloſſcn. Dic Abſtimnmmg ſolL [)SUtL geſchloſſen. Die Abſtimmung ſoll heute erfolgen. IZM Ám Sonnabend trafen fünfzig kroatiſche Landra, 13: kroatiſhe Landtaga- abgeordnete 11113 aus Agram in Budapeſt cin 1111d ein und wurden ?sſt- lick) Fei lih empfangen. Abcnds Abends fand ein Feſtbankkit Feſtbanketit ſtatt, dem das ganze Kabim't Kabinet und viele Abgeordnete bkiwohntkn. Nack) 91111111 begeiſtcrt beiwohnten. Nach einem begeiſtert aufgenommenen Hoch auf dc11“.§'1*a1ſcr wnrden den“ Kaiſer wurden Trink: ſprüche a11f dic Zuſammengehörigkcit, auf die Zuſammengehörigkeit, Brüderlichkeit und Freund:- ſ<aft Freund: ſchaft der boiden Nationcn 1111sqcbra<1 _ In beiden Nationen ausgebracht. i: Jn dem Klauſenburger McnwrandunWrozeß wnrde Memorandumprozeß wurde vorgeſtern das Verhör der Angeklagten beendet. _ Dcr Der Staats: anwalt zog die Nnkl11gc chLtL Anklage gegen Tripou zuriick, zurü>, dem auf ſein Vorlangen Verlangen 400 Gulden Entſchädigung ffir für den Zeitverluſt 7,11- gcſprochcn zu- geſprochen wurden. Frankreich. _ In Jn dem am Sonnabend im Elyſé-c untcr dcm Vorſiß Elyſée unter dem Vorſitz des Präſidenten Carnot abgehaltenen Miniſterratl) Miniſterrath wurden, der „Köln. Ztg.“ zufolge, die von dem KricgE-Miniſter (chern! Kriegs-Miniſter General Mercier vorgelegten Erlaſſe von dcm Präſidcntcn untcr: dem Präſidenten unter- zeichnet, wodurch der General Coiffé 1111 Sthc an Stelle des verſtorbenen Generals Ferrons zum Mitglied des oberſtcnKricgsraths, dcr Gkneral Z 11 r ( i 11 d c 11 zumKommandeurch 11'.Korps oberſten Kriegsraths, der General Zurlinden zumKommandeur des IV. Korps in LeMans- LeMans an Stelle dcs (Hyncrals des Generals Coiffé ſowic dcr ſowie der General Gebhard zum OerBc'fehlshabcr dcr ?cſtungsgruppc Ober-Befehlshaber der Feſtungsgruppe Nizza 6111111111 ernannt und [6151816111 leßterem der (General ecamisr, General RNecamier, Gouverneur von Nizza, zugctheilt mird. Fsrner bcſ<loß dsr Miniſterratl), zugetheilt wird. Ferner beſchloß der Miniſterrath, daß fernerhin Beamte und Offizisrc st1 311 (55111611 061.“ Offiziere den zu Ehren der Jungfrau von Orléans vsranſtaltctcn veranſtalteten religiöſen Fcicrlick1kcitc11, Feierlichkeiten, wegen des dicſcn dieſen vielfach bcigclcgtcn polijiſcbcn beigelegten politiſchen Charakters, nur als Pkivatpcrſoncn UNd Privatperſonen und ohne Uniform beiwohnen diirfen. In dürfen. Jn der vorgeſtrigen Sißnng _ Sizung der DepUxirtenkanimcr Deputirtenkammer befragte dcr der Abg. C luſcrct dcn Krich:Minijtcr, weshalb bci dcn Cluſeret den Kriegs-Miniſter, weshalh bei den Feſtungsanlagen dcs Fawn bci des Faron bei Toulon italieniſche Arbeitcr bc1<äf1iz11 wiirden, währknd franzöſiſche Arbeiter ksinc beſchäftigt würden, während franzöſiſhe Arbeiter keine Anſtellung finden könnksn könnten und 01)“ (eich die' dorticn Bcſcſtigungcn ſo Wichtig ſcikn , daſz ?elbſt franzöſtſ cn Ofizicren dcr Z111ritt 111191111111 ſci. * Dcr KricacZ-Mjnjſter (1391161111 Mcrcisr erklärt?, dic Ianchvcrihcidigung obgleih die dortigen Dk gungen jo wichtig ſeien, daß elbſt franzöſiſchen Offizieren der Zutritt unterſagt ſei. - Der Kriegs-Miniſter General Mercier erklärte, die Landesvertheidigung ſei in kcincr keiner Weiſe geſchädigt mordcn. worden. Eine Zeichnung der Géſammt- Geſammt arbeiten, die an dem Fort UOMOUOMMTU wiirden, ſsi vorgenommen würden, ſei keinem Ausländer z11 „Händen 9910111111111. zu Händen gekommen. Was die Verwendung von ausländiſchen Arbeitsrn [161 Arbeitern bei den Bcfcſtigungsarbcitcn Befeſtigungsarbeiten betreffe, ſo ſei vorgeſchrieben, daß die 111118111911mer Unternehmer und die Schreiber Franzoſcn Franzoſen ſein müßten; bezfiglich bezüglih der Arbeiter bcſtchc beſtehe keine Beſtimmung, da der bcaiifſichtiqcndc Offrzisr beaufſichtigende Offizier das Recht habs, dic ve'i'dächtigcn Arbc'itcr a11$z11ſ<lic߀11 Necht habe, die verdächtigen Arbeiter auszuſchließen. Es ſei angezeigt, im Jntcreſſc dcr franzöſiſchxp Intereſſe der franzöſiſchen Arbeiter die! die Vorſchriften zu ver; ſchärfen. ver- Maren Er werde 1111) in O m dieſer Hin1i<t mit dem Budgstausſchuß Hinſicht uit de Budgetausſhuß verſtändigen. Dcr Deputirtc Ailliérc'H Der Deputirte Aillières befragte dcn den Handels : - Miniſter Marty über die Frage L der Geſchäftsführung und des cigenen Vermögens der Gcſ<äftsfiihrung u_nd dcs eigenen Ver1nögens_dcr parkafſcn. parkaſſen. Eine Sparkaſc Sparkaſſe in det; der Provinz habe LMM (Gaſthof einen Gaſthof erbaut und daraufhin eine Reihe von Feſtlichkeiten mit einem Prunkmahl veranſtaltet. Der Miniſter Marin Marty erwiderte, er ſei in der Lage, gegen dorartÉe Mißbrä11<c ge Mißbräuche vor- zuqehen. Dcr zugehen. Der erwähnte Fall ſe-«i ſei in aintholais 1101“: gckommcn. aint-Colais vor: gekommen. Sollten ſich ſolche Fäkle Fälle wiederholen, ſo werde 1116 die Regierung einſchrkitcn; indcß einſchreiten ; indeß liege kein Anlaß vor, die Em- lcger u beängſtigcn. Ein- leger zu beängſtigen. Bei der Bßrathimg dcs Geſetz;- entwurßs iibcr den Ausſchluß der Oeffentli keit bel Berathung des Geſehß- A über den Ausſ<hluß der Oeffentlichkeit bei Hinrichtungen wurde der Gegenentwurf auf bſ<affun9 Abſchaffung der Todesſtrafe Todesſtcafe mit 353 gegen 150 Stimmen abgelehnt; dk!“ Gcſézentwurf der R ſelbſt wurde mit 267 gsgen gegen 232 Stimmvn Stimmen ver- wor en. . worfen. ; Bei der geſtern in Bagnézres Bagnères de Bigorre (Departe- (Departe ment HautesWyrénées) Hautes-Pyrénées) vorgenommenen Wahl zur DcPU-Z Depu; tirtenkammer wurde laut Meldung des „W. T. B. Edmond Blanc, deſſen Wahl für ungültig erklärt woxdcn worden war, mit einer Mehrheit von 3000 Stimmen wiedexgewablk- Dcr wiedergewählt. Der Anarchiſt Emile Henry iſt Heute fruh geßen iſ} heute früh get 41/4 Uhr hingerichtet worden. .Nach Nach der Hinrichtung 11111r 9" wurden drei Perſonen, von denen eme ern eine ein Hoch auf die Anarchie, k"? di anderen Hochrufe auf Henry und die Kommune ccusgebrakl)t ausgebrach! hatten, verhaftet. „ „_ In ; A Jn Marſeille überfiel geſtern der Anar<1§cht aui D Nat auf der Straße den Oelfabrikanten Blanc und verwun ere >" “* heblich verwundete ihn (l heblih an der Schläfe. Bei ſeiner Verhaftung erklärte Nat, Nab, er habe ſick) ſih an dem erſten beſten Bourgeois rächen wollen- wollet, weil ihm die Mairie eine Unterſtiißung Unterſtüßung abgeſchlagen habe. Rußland. _ 1 R Wie „W. T. B.“ aus St. Petersburg meldet, w1rd de- (Heneral-Major wird del General-Major Dieterichs, Kommandeur der St. Peter? Peters burger FeſtungS-Nrtillerie, Feſtungs-Artillerie, zum Gehilfen des Komma" Komma! deurs der Grenzwachc Grenzwache ernannt werden. _ .kehrt. | fehri. Nur der franzöſiſche franzöſiſhe Geſandte dc de Coutou Italien. Jtalien. Der Papſt wirh dexn Pap wird dem „W. T. B.“ zufolge heute nach nah dem öffenklichen Kunſtſtonum, öffentlichen Konſiſtorium, worin die neuernannten Kardi- “näle ‘nále den Kardinalshut erhalten, ein g e ? eim e s K 11 nſ 1 | o : ge / eimes Konſiſto- rium abhaltxn abhalten und darin_ _24 darin 24 neue Bi chöfc präkoniſieren, erichzeitig w1rd Biſchöfe präkoniſieren. Gleichzeitig wird der Payſt Papſt die Ernennung von 36 Biſchöfen, die na< nah dem Yeßteri Konſtſxorium leßten Konſiſtorium im Juni 1893 durch dur päpſt- [j<es liches Breve d1e Btſchofswitrde die Biſchofswürde erhalten haben, bekannt geben. Spanien. In Jn der geſtan geſtern abgehaltenen Sißung dcs des Miniſter- rakhs raths wurde, rvte wie „W. T. B.“ crfährt, erfährt, das Vudaet Budget der ordentlichen Nquabcn ordentlihen Ausgaben für 1894/95 auf 737 Millionen- Millionen Peſetas, wie im voxiſgen gen Jahre, feſtgeſeßt. Vier Anarchi ten Anarchiſten ſollen Heute 111 heute in der Citadelle Mont- jujch juih bei Barcelona hingerichtet werden. Rumänien. Der König iſt la1_1t Meldnng laut Meldung des „W. T. B.“ in der Nacht um Sonngbend 111 Bkglxitung zum Sonnabend in Begleitung der Miniſter und der Mitglic er dcs d1plomatiſ<en Mitglieder des diplomatiſchen Korps na< nah Bukareſt ?urübckgek; 1) [18 zurück, unxder Eythüllung E y blie zurü>, um der Enthüllung des Denkmals für die während des Krimkrteges _111 Krimkrieges in der Dobrudſcha Dobrudſha gefallenen franzöſiſchen Soldaten in Conſtanßa Conſtanya beizuwohnen. Serbien. Der König hat geſtern, wie „W. T. B.“ berichtet, in einer Proklamation an das ſerbiſche ſerbiſhe Volk, worin die Uebel- ſtände der Verfaſſung liervorgchobxn, hervorgehoben, die Parteileidcnſcbaften qel1rand1narkt_11nd_dte Ltcbe dss Parteileidenſchaften gebrandmarkt und die Liebe des Königs für das Volk ſowie ſeine Sorge fax 018 für die Wohlfahrt des Landes zUm Ausdruck ge: bracbtwerden,diYVerfadſung zum Ausdru> ge- bracht werden, die Verfaſſung vom 22,Dezember 1888ſus: pendi ert 22. Dezember 1888 ſus- pendiert und die Verfaſſung vom 29. J11ni1809 Juni 1869 in ihrer vollen Tragweite iviederins wieder ins Leben gerufen. Das Ka [1 i netNiko laje v ic KabinetNikolajevic gab glei<zßitigſe1nc gleichzeitig ſeine Entlaſſung. Dcr Könighatdas Kabinct Der König hat das Kabinet ſeines vollſten chtrauens Vertrauens verſichert und alle Miniſter in ihren Funktionen beſtätigt. Durch einen zweiten, auf den Vorſchlag des Miniſterraths und auf (Grund Grund des Artikels 56 der Ver: faffnng erlgffencn _Ukas wsrdcn Ver- faſſung erlaſſenen Ukas werden alle mit der Ver- faſſung 1m im Widerſpruch ſtehenden (HLſLHE iiber Geſeße über die Prxſſc Preſſe und dis (Gemeindewahlen die Gemecindewahlen abgeſchafft und die friibcrcn früheren aus der Verfaſſung vom Jahre 1869 hervorgegangenen GLſLHL Geſeße wieder in Kraft gcſcßt. geſeßt. Zum Präſidenten des durch dcn den Ukas neuernannten Staats- raths wnrde wurde der ehemalige Miniſter: Miniſter - Präſident Nikola Chriſtie 'crnannt, F?rncr Chriſtic ernannt. Ferner ſind ein Kaſſationshof 1111191" unter dem Vorſ1ß dcs Präſtdcntcn dss AppellationSgcrichts Ba: Vorſiß des Prâäſidenten des Appellationsgerichts B a- bovic 1111> 6111 uno ein Rechnungshof unter dem Vorſiß von (Georg Stcfanovic gebildét wordcn. Georg Stefanovic gebildet worden. Wie die “„-.?6111: Frcie ‘Neue Freie Preſſe“ aus Balgrad Belgrad meldet, hätte der Miniſter:Präſ1dent Nikolajevic Miniſter-Präſident Nik olajevic bereits vor einigen cinigen Tagen die anonyme Anzeige crÉaltcn, da[; 111 Bclgr'ad LME 4 v daß in Belgrad eine geheime Geſellſchaft beſichc, beſtehe, die czicbungen Beziehungen zu dem Prinzsn Prinzen Peter Karadwrjsvic durch Karadjorjevic dur<h Agenten Unterhaltc. unterhalte. Als einer dieſer“ dieſer Agenten ſei Michael Cebi11acbczei<net wordcu, dcr b21111fs Cebinac bezeichnet worden, der behufs Zuſammenkunft mit dem Prinzen Peter Karadjorjevic habe na< nah Wien rsiſen folien. Cybinac ſc1überwa<t11nd, reiſen ſollen. Cebinac ſci überwacht und, als er am Donnkrstag thatſä<l1< Donnerstag thatſähli<h habe nach nah Wien abreiſen wollen, vcrhaftct verhaftet worden. Bei ſeiner Durchſuchung Dur{hſuchung ſeien mehrcrc mehrere an den Prinzen Karadjorjevic adreſſierte Briefe, ſowie ein Notiz- buch bu<h mit Namen vcrſ<iedc11cr Pcrſonen gefundcn verſchiedener Perſonen gefunden worden. Hausxſuchungen bci Hausſuchungen bei dieſen erſoncn Perſonen hätten indeſ; indeß nichts Vcr- dächtigcs Ver- dâchtiges ergeben, worauf ic ſie in 111111" ihrer Freiheit nicht beſchränkt beſhränkt worden ſeien. Der Führer der liberalen Parth Avak 11 movic Partei Avakumovic iſt nach nah Wien abgereiſt. Bulgarien. Der Gcrichtshof erſtcr Inſtanz Gerichtshof erſter Jnſtanz hat nach nah einer Meldung 11813 des „W. T. B.“ die viorzehn vierzehn wegen Prcßvcrgehcns ange: Preßvergehens ange- klagten Wähler in NaSgrad ('fiéhc Rasgrad (jiehe Nr. 115 13. d. Bl.) zu je drei Monatcn (Gefängniſ; vcrurtheilt. Monaten Gefängniß verurtheilt. Dänemark. _ Der radikale Abg. Lauridſcn Lauridſen hatte in einer Wähler- ycrymnmluna dcn ;iihrcr dcr moderatcn verjammlung den Führer der moderaten Linken Bojſcn bc- 1<11ldigt,_ Verband ungen 11er Bojſen be- ſhuldigt, Verhandlungen über die Beſchränkung des allgsmeincn allgemeinen Wahlrechts mit dem Vorſißknden dss Vorſißenden des däniſchen agrarpolitiſchsn VcrcinHBarner gcpſlogen agrarpolitiſhen Vereins Barner gepſlogen zu haben, und als Bcwcis Beweis für die Bcſ<1ild1gung Beſchuldigung Abſchriften von Telegrammcn Telegrammen ver- leſen, die zwiſchen Bojſen und Barner emechſelt gewechſelt ſein ſoÜtcn. Nach ſollten. Nah den Erklärungen Bojſcn's Bojſen's und Yarner's, Wornirs, ſowie den Ausſagen dcs bctreffcnden Tclsgrapben-Direkwrs des betreffenden Telegraphen - Direktors ſind, wie „W. T. B.“ berichtet, derartige Telegramme zwiſchen den Zenanytcn Pcrſoncn nicht gkmschfslt e Perſonen niht gewe<ſelt worden, dlc die verleſenen 5lbſchrtften Abſchriften alſo gefälſcht. Lauridſen hat als ſeinen GcwßhrSmann dcn chcmaligcn Tclcgraphcnbeamksn Gewährsmann den ehcmaligen Telegraphenbeamten Sinding Chriſtenſen genannt. Lcßtcrer Leßterer iſt am 18. d. M. nach New: nah New- York gereiſt. Amerika. „Der großbritanniſchc Der großbritanniſhe Geſandte in Rio de Ia: nc1ro Ja- neiro hat nach cincr einer Mittheilung des „W. TB.“ T. B.“ den Schuß der portugieſiſchen Untcrthancn portugieſiſhen Unterthanen übernommen. Afrika. Na< Nach einer Meldung der „Agc'nzia „Agenzia Stefani“ aus Tripolis „1111111 _vom Sonnabend hätten dis die Tuaregs von Ahaßgar S die Uſe aſe Kauar, die Hauptſtaiion zwiſchen Hauptſtation zwiſhen Kuka un Fezan, WM und Fezzan, beſegt und demnach den Schlüſſel zu dem bedeutenden al- 111111 Salz- und Gummihandel von Vilma Bilma in Händen, was Kämpe leſchcn Kämpfe zwiſchen den Tuaregs und dm den Araberſtämmen dcr der Aulad- Sol1man Soliman von Kanem zur Folge haben könne. Parlamentariſche Nachrichten. Der Schlußbericht über die Sonnabendſißung Sonnabendſizung des H auſ es Hauſes der Abgeordneten befindet fich ſich in der dec Erſten Beilage. * Auf der TageSordnung Tagesordnung der heutigen 69. Sißungxdes Zauſkß Sigßung des Hauſes der Abgeordneten, welcher der Finanz:M1mſter k- Mtquel Finanz-Miniſter r. Miquel und der Miniſter für Landwirthſchaft A. 2c. von "Heyden Heyden mit Kommiſſarien beiwohnten, ſtand die dritte Be: Be- rathung des Gefeßentwurfs Geſeßentwurfs über die Landwirth- ſ aſkSkgmmern. ES _lteßen [haftskammern. Es ege dazu zahlreiche zahlreihe Anträge vor: , 3111341651 | zunächſt der von den Konſervativen Freikonſervatwen FM 1 cTtgni ſénu[)?];iéationalliberalen cingebraÖte K o m p Konſervativen, Freikonſervativen n : O E onalieralen eingebrachte Komp r o m i ß- - omiß- ferner: ein Antrag des Abg. von Schalſ a entr„ wél<er Schalſcha (Zentr.), welcher das Wahlrecht ngch Wahlreht nah dem Maßſtabc Maßſtabe des YruFfteueZ- retyertrags Gru Pi reinertrags regeln W111, jedoch will, jedo<h mit der Maßgabe, daß jedem Wahler, Wähler zu dem n9< nach oben auf volle Mark abgerundeten Grund- ſtxuerremertrag eme ſteuerreinertrag eine Summe von 100 „% hinéugerechnet werde; d1eſxr Nane werde ; dieſer Betrag ſoll'von ſoll von der Landwirthſ<afts ammer Landwirthſchaftskammer um 50 „4151 erhoht erhöht oder ermcdrigt erniedrigt werden können; können : Abg. Graf Hoensbrocch (Zentr) Hoensbr och (Zentr.) beantragt, die Staats- YFZYYZ hauptſächlich A hauptſählih die Landräthe, für nicht niht wählbar zu AbgHanſen' Abg. Hanſ en (fr. konſ.) 111111 konf.) will das LandcsOekonomie; .Kollegtum Landes.Oekonomie- Kollegium durch eme eine aus den Landwirthſchaftskammern ge- bildete Landeskammer erſeßen. In «In der Generaldebatte ſprack) zunä<ſt "Abg. ſprach zunächſt Abg. Graf Hostroexl) (Zentr) ſein Hoensbroech (Zentr.) fein lebhaftes Bedauern d'aruber aus„ darüber aus, daß dre Korzſervatwen die Konſervativen mit den Nationalliberalen, alſo czner Parket, di?“ einer Partei, die auf ernxm einem ganz anderen ſozialen fozialen und wirthſcbaft- wirthſchaft- lichen Standpunkt ſtehe, em unnatürliches ein unnatürlihes Bündniß unter AuSſchluß Aus\{luß des Zentxpms Zentrums in d1eſer dieſer Frage gxſchloffen geſchloſſen hätten. Die Kommiſſions- antrage, fahrtRednex antrâge, fährt Redner fort, boxen eme [veffcre boten eine beſſere Grundlage der Verſtändigung als dieſe Kompromtßvorſchlagß Kompromißvorſhläge, ſelbſt die Anträge unſerks unſeres Fraktions- genoffkn Herolizdexlerderm3111811121 LeſunngasScbeitern genoſſen Herold, der Kommiſſions- leider in zweiter Leſung'dasScheitern der Kommiſ ſions- vorlage herheigefuhrt bat. herbeigeführt hat. Daß diL die Mitwirkung des Provinzial- Landtqgs Wieder in. Landtags wieder in das Geſetz bineinkommen hineinkommen würde, war bei einem dxrarttasn Komprom1ß vyrauözuſehen. derartigen Kompromiß vorauszuſehen. Wollten die Ko11ſert)ativen Konſervativen mit 811161 Pgrtet, welch? 111€ erufsxgenoſf-Znſckpaftliche einer Partei, welche die' berufsgenoſſenſhaftliGße Organiſation ver- Mrff. dicſe Organijatron dknnoch 311 ſtand? wirft, dieſe Organiſation dennob ¿u ſtande bringen, ſo mußten fie KVUZLſfi011811 ma<e11, WS[<€ Konzeſſionen maden, welche die ganze Vorlage weſentlich verfluchen.“ DWZ 9111 auch weſentli verflahen. Dies gilt au< von dem fakultativen Charakter dßr Landwnthſchaſtskammern. I>) der Landwirthſchaftskammern. Ich bedauere auf das lebhafteſte, daf; d1€ KonſerVatWSn daß die Konſervativen in dieſer Binehung nachgegebkn Beziehung nachgegeben haben. Dsr obli- Zzawrtſchcx Der oblt- gatoriſhe Charakter der Berufsorganifation iſt Berufsorganiſation ift für alle Stände gkgen- uber gegen- über dem liberalen 11114591- 01118, 111155591" 111161- 11111 Entſchi-Zdenbeit zu, 1991911611. Ich laisser faire, laisser aller mit Entſchiedenheit zu betonen. Jch hoffe, daß dis die Regierung, Welche welche ja in der Kom- m1ſfion obligatorixchs _Kammern miſſion obligatoriſhe Kammern zur Vorbereitung und Vor- berathung Yer „1111110111911 Geſeßgcbung fiir der agrariſhen Geſeßgebung für unbedingt noth- we11d1g _erla11 wendig erklärt hat, auf ihrem Standpunkt bsbarrcn beharren wird. Fqkultatxtw Kammsrn find 111 ane Kammern ſind in der Hand der Regierung El 1119<ielnd€n ei we<ſelnden Perſonen und Ideen ein gefährliches Wsrkzeug. Werkzeug. Die Regierung kann, da dic Provinzial-Landtagcz die Provinzial-Landtage ja nur „angebört' zn werchn bxauckpen, Landwirtbſchaftskammern ge 811 „angehört“ zu werden brauen, Landwirthſchaftskammern gegen den W1Uen 8111817 Willen einer Provinz emfübrey 11111) einführen und ſie Liner einer Provinz worent alten, Trotzdem dicſe ſic1vi1nſ<1. thl vorenthalten, troßdem dieſe ſie wünſ<ht. Will die chicrung nicht Regierung ni<t das Odium auf 11< \i< laden, daß ,ſ1e'd11' dtskretionäre Gswalt mißbraucben ſie die diskretionäre Gewalt mißbrauchen will, ſo fo muß ſie die quultaxth Kamrnkrt) fafultativen Kammern abweiſen. „Mein Widerſpruch Mein Widerſpru<h wird aklerdings nichts'ſruchten, allerdings nichts fruchten, aber 161) Habe ('s ih habe es für mein? meine Pflicht gébalten, gehalten, die Kon- ſxrvatwenzu warm?", ſervativen zu warnen, dieſen für die Landwirtbſ<aft Landwirthſchaft und die Pro- 1)sz géfabrlichen vinzen gefährlihen Weg zu bcſchreiti'n. „Abg. Von „Kröcber (konſ): beſchreiten. Abg. von Kröcher (konſ.): Wir ſtimmen fiir für die Kompromiß- antrags, "natürlichſuntczr antrâge, natürlih unter der Vorausſeßung, daß Prinzipiell prinzipiell daran nichts mehr geandert nnrd. geändert wird. Ein Theil meiner Freunde ba? zWar ſchwere Bedenkn 111111139611, hat zwar {were Bedenken dagegen, aber wir fügén fügen uns, obwoh1 obwohl wir nicht vsrksnnen, verkennen, daß wrr 'das Geſsß wir das Gefeß viel [1811617 lieber beſſer gemacht Hätten, hätten, als es durch dieſe 5U11- tragk Wird. An- träge wird. (Hört! hört! im antrum.) Zentrum.) Wir Hätten hätten es gern mit dezn Herrsn, Welche jktZt „höri“! den Herren, welche jeßt „hört“ ! rufen, gemacht, Weil weil dann das Geſetz 11161 heſſsr viel beſſer geworden wäre", wäre, indeſſen ſagtsn ſagten wir uns, daſ; 65 doch 12111611, ztcmlrch ſ<19<ten Eindruck machkn daß es do eine ziemli f{<le<ten Eindru> machen würde, auch au<h im Lande, kvknn wenn wir aus dieſcr Seſfion 11111 dieſer Seſſion nur mit dcm dem vier Wo<€n Wochen zu ſpät fkrtig \pät fertig ge- wordrnen wordenen Etat 111 derlinksn in der linken und dem Elbe-Trave-Kanal Elbe—Trave-Kanal in der rechtsn Rocktaſchc na< Hanſe rechten Noktaſche nah Hauſe gekommen wären. Wir Haben (1111 haben am Freitag d€11 Herrexx den Herren des Zentrums geſagt: wir machen das Geſkß 1111161 allxn Umſtanden, Geſe unter allen Umſtänden, wir NEHMEN SÖ, wic nehmen es, wie wir (*I kriegen könnén; Wenn SLL es friegen können; wenn Sie uns etwas Befförss [ikfkkl], Beſſeres liefern, als dic andersn Partewn, die anderen Parteien, dann nehmen i_vix wir das Beffcrs; könncn Beſſere; können wir das 11i<t nicht bekommen, ſo nehmen 11111 (91111 1111 Z(ntrnm: wir (Nuf im Zentrum: Das S<l€<tc!) Schlechte !) etwas, was weniger gyt gut iſt. Ich kann dsm ZSNÜUU! 11161116 Tbeilnabmc dem Zentrum meine Theilnahme nicht 1161019611, verſagen, daß 85 es ein ZHeſeH bc'kommt, Geſeß bekommt, daß na< 1211111 nach ſeiner Anſicht wknigsr gutiſt, weniger gut iſt, aber ich ih kann ihm nur ſagen: 14111115' 13111111, SSOKYL ]")anjn! SZS ſzumZentrum) fagen: tu las voulu, George Dandin! Sie (zum Zentrum) haben 111113 311 73611 Konzeſjioncn gkzrmmgen. uns zu den Konzeſſionen gezwungen. Wir mußtkn mußten die fakul- 1ativ<11 "Kammsrn 11eh111m1, 1111-11 tativen Kammern nehmen, weil wir für 731€ obligatoriſchen keine die obligatoriſhen feine Ma- 10111111 ſandkn. _>? 111 dic: jorität fanden. Es iſt die Schuld dss Zéntrums, des Zentrums, das HCrrn Hsrold 1olgts,daß daEchkßſckÜcckyjer Herrn Herold folgte, daß dasGeſeß\{le<ter wird, als es dasantrum alses dasZentrum hätte haben könnsn. können. Das Wahl))c'rfabrkn ſtehtpraktiick) Wahlverfahren ſteht praktiſch in zwkitCr Linic. Ju dén mkiſtM Krkiſen 1119111111 die fiir die Kan1111€r11 ;1811111161111011811 prädcſtinierten Mänmxr [181 jedcm Wahlvsrfaören zweiter Linie. Jn den meiſten Kreiſen werden die für die Kammern gewiſſermaßen prädeſtinierten Männer bei jedem Wahlverfahren gewählt wcrden. werden. Sie werdc'n werden ſagen, Wenn wenn das ſo gleichgültig iſt, hätten wir doch do einen der antrmnSanträge (111- nchmsn könnsn. Zentrumsanträge an- nehmen fönnen. Ja, JLJLU gegen den Antrag 11911 S<alſ<c1 von Schalſha hatten wir Bedenken WMS]! dsr 111111111th1 Stéuerſäße, wegen der fingierten Steuerſäte, und für denAntragHerolk) 'konntc ich nicht ſtimmcn, 111611 ich den Antrag Herold konnte ih nit ſtimmen, weil ih ihn nicht Verſtand?" babe. Jsmebr ich mich [1111111111113 nit verſtanden habe. Femehr ih mi< bemühte, deſto wenigkr konnt? ich weniger konnte ih ihn Verſtehkn, verſtehen, und Sic Sie können nicht Verlangen, ni<t verlangen, daß 11!) i< für 1111811 einen Antrag ſtimmk. ſtimme, den ich 11i<1 Vcrſtehe. ih n<t verſtehe. So haben wir alſo die Konzeſfion Konzeſſion mit dén den Kreistagen _machen tnüffen. machen müſſen. Ein ſchwer- ſ{wer- wiegender Grund ſpricht übrigkns dafiir: daf: ick) nämlich dsn fpriht übrigens dafür : daß ih nämli den armen Schulzsn, d€111ar1nen, viklgsplagten Landratbsämtcrn Schulzen, den armen, vielgeplagten Landrathsämtern und dem ſchwer- geprüftkn \chwer- geprüften Volk Cine 118116 eine neue Wahl erſparen wil]. will. Es thut mir auf- ri<tig [Lid 11111 richtig leid um die Hkrrkn Herren Polen, daſ; 7216 daß die Wahl durch durh die Kreistage angenommen iſt, weil die Polen g_[auben dadurch majorifiert glauben dadur majoriſiert zu WOTÖLU. werden. Halten Sie ſich ſih aber an Hcrrn Erold, dsr Herrn Herold, der ja Ein ein tüchtiger Politiker ſein mag, ſich jedoch jedo als Praktiſ Lr Taktikcr 0111 praktiſcher Taktiker hier nicht bewieſén bewieſen hat. Das Gcſeß gefäÜt Geſe gefällt uns auch au<h nicht ſo fo gut, abkr aber wir müſſen dafür ſtimmen. Abg. Freiherr 131111 Hecrsman (antr): von Heereman (Zentr.): Wir find 1181611, ſind bereit, in jedcr Wkiſe d€r_bcdra1111t€n Landwirthſcbaſt jeder Weiſe der bedränaten Landwirthſchaft zu hslfen; helfen; wir ſtehen auch inGgeſammt auſ insgeſammt auf dem Boden des Antrags Lol“, dcr Loë, der dahin 1ebt, gebt, der Landwirthſckyaft cine fsſtc Or anifation Landwirthſchaft eine feſte Organiſation zu (11311911. [) geben. b dieſe Vorlage aber dazu geeignet it, darüber geben gehen unſere An- fichten ſihten weit außeinander. auseinander. Das iſt auch i au< ganz natürlich, natürli, da meine politiſchen politiſhen Freunde aus den Verſclyikdcnſten Landcstbeilen ſtammsn, verſchiedenſten Landestheilen ſtammen, in den-Zn denen die Jutereffen Intereſſen ganz vkrſ<ied€nartiq verſhiedenartig ſind. Mit neucn Organiſationsn neuen Organiſationen muß man ſehr Vorſichtig fehr vorſichtig ſein; hisr Hat hier hat man aber Line gennſſe (Fila eine gewiſſe Eile gehabt, das Geſéß Geſeß unter Dach und Fach zu bringen. Wir haben keinen Außch Ausweg gefunden, unſere Wünſche mit denen anderer Fraktionen zu vereinigkn. vereinigen. Einſtimmig halten wir die Verqui>u11g Verqui>ung der [andwirthfchaftlichen landwirthſchaftlihen Wahlen und Fragen mit de_n den Kreistagen für unzuläſſig. Wir find auch aÜe dcr A111i<t, auh alle der Anſicht, daß die Organiſation obli atoriſch obligatoriſch ſein muß. Die Vorwürfe“, Vorwürfe, die Herr von Kröckosr gcgen Kröcher gegen das entrum Zentrum erhoben hat, hat Er er ſelbſt aÜe alle damit entkräftet, daß er ſagte, wir wollen untkr al1€n Umſtändkn unter allen Umſtänden das Geſexz. Ich Geſeß. Jch glaube nicht, daß, daß das Geſcy 111 Geſeß in dem Maße den Wünſchen und Intereſſen der Landwtrth- Landwirth- ſchaft entſpricht, wic wie man es glaubt, aber trotz aller Bedenken wünſche ich, ih, daß etwas Gutes für die Landwirthſchaft herauskommt. Abg. Freiherr von Zedlitz Zedli (fr. konſ.) iſt der Anſicht, daß die hier beabſ1<tigten Einrickytungxn beabſichtigten Einrichtungen für die Landwirthſchaft Von Nußen von Nuyen ſein würden, und daß es von Wichtigkeit ſet, ſei, noch in dieſkr dieſer Seſſion Zu gy einem poſitiven Rekultat Reſultat zu kommen. Die Regierung ſelbſt etrachte betrachte dieſen Geſeßentwurf als den erſten 1191- vor- bereitenden Schritt zu einer Ylanmäßigen planmäßigen Agrarpolitik. Zur Ver:- Ver- ſtändigung mit dem Zentrum hatte hätte es n1<t (111 niht an Zeit gefehlt, doxh [er doch fei ſie infolge der Dibergenz Divergenz der Anficbten Anſichten im Zentrum nicht moglich geroeſen. niht möglich gewefen. Wenn die Kammernfakultativ eingerichtet werdßn ſollen, ſo ſet doch Kammern fakultativ eingerihtet werden follen, fo fei do< die Regierun Regierung an irgend eine Zuſtimmun? mcht uma niht gebunden. Nur wo die Ver ältniffc Verhältnifſe einer Provinz es ver anan, 'Werde Hie verlangen, werde die Errichtung unterbleiben. Gegen die Wahl durch die landlt<en M11- ländlihen Mit- glieder der Kreistaxze Kreistage könne man theoretiſch theoretiſ< eine ganze Menge Vc- Be- denken erheben. Fur Für das vorgeſchlagene Wahlverfahren ſpreche ſeine Einfachheit, und 66 Habe es babe die Gewähr, daß die erſten Kammern ſo em- ein- gerichtet würden, daß die volle Autorität der Landwirtbe Landwirthe vertreten ſei zum Nußen Nuten unſeres Vaterlandes. . i Abg. Graw-Allenſtein Graw- Allenſtein (Zentr.) ſpricht ſteh namentlich ſpriht ſfih namentli gegen die Wahlen durch dur die Kreistage aus. Grundſteuerreinértraa Grundſteuerreinertrag anzugebende recht berechtiYSnden Grundbefiyes; ) M genden Grundbeſitzes; können cine Acizdcrung Aenderung des Wahlwerfabrens (§ 50) Wahlverfahrens ($8 5c) au GrunYlagC beſchlwßen: Grundlage beſchließen: 1) Das aktiVL aktive Wahlrecht ſteht Eigenthümern, Nußrzwßkrn Nußnießern und Pa<tern Pächtern eines zum paſſwen paſſiven Wahlrecht berechtigenden landlichén Grundbeſttzes bere<tigenden ländlichen Grundbeſißes unter 11611 Vorausſeßungen den Vorausſetzungen des § S 5 mit der Maß, abe Maßgabe zu, daß das Erforderliche“ erforderliche Alter 25 Jahre bkträgt. beträgt. 2) Das Wahl- 18<t tuft fich nach recht ſtuft ſich nah dem Grundſteuerreinertrag ab. 3) Die WaHl iſt Wahl ift indirekt. 4)_Das Wahlrecht 4) Das Wahlreht kann „auch 1111 au<h an Eigenthümer und ächter Pächter von klemerem fleinerem als dem nach Z1ff€r Ziffer 1 angegebcnsn GrundbeW angegebenen Grundbe 18 verliehen Yperdkn. Dre werden. Die auf Gr1111dd1ejes Xara raphxn beſchloſſenen Saßungs- anderunaen Grund dieſes n raphen beſhloſſenen Saßzungs- änderungen bedürfen der Königli Ln enehmigun Königlichen Genehmigun der Regierungs-Präfident, Negierungs-Präſident, des des Kreiſes der Ober-Amtsbezir , ; der Ober-Amtmann. Die chmali n en Wahlen (J 50) ($ de) erfolgen durch dur die AmtSverſammlungen oer _ Amtsverſammlungen der : Abg. vom Heede (ul.): Die (nl.): Die: Konſervativen Hoaten unter-aam wollten unter allen Umſtänden das Geſetz 'zu Geſeß ‘zu ſtande brin en bringen und war 1115 li bn oYLatoxixcben zwar mögli im upaloniſQen Sinne. Sie konnten gſicb aberz h Be mit den? FW 11 em das. bér ri n ein das Kompromiß eingegan en, eingegangen, weil wir anna' anna men, da daß die Rxgcerung „die Lanpwirt ſchaftskammern Regierung die Landwirthſchaftskammern da Liebt einfßibren wtrkz, tht einführen wird, wo d1e Provtnztal-Lgndtage nachdrücklich die Provinzial-Landtage nahdrü>li< Einſpruch erheben, wemgſtens wenigſtens ſo lange nicht 111 ni<t in den anderen Provinzen Erfahrunßen Erfah as gen in der Frage des Wahlrechts. Wahlrehts. Wir find auf eznacbt emacht ſind. Die ‘Die Geſtaltung des Wablre ts erlei terte s maehen Wahlrechts erleichterte 8 ingehen auf das Kompromiß. Es iſt daLit ns die öali Yk ôgli feit ge- YYY", [Galten, die Wahlreäptsfrage nach Wahlrechtsfrage nah der erſten Wahl in Rü>1<t Rückſicht auf entſcheiden. erſchiedenartigkeit der Vexhältntffe Verhältniſſe der einzelnen Provinzen zu Bei Schluß des Blattes ſprach ſpra der Miniſter für Land- wirthſchaft 2c. 2. von Heyden. ür die dritte Leſung des Geſetzentwurfs über die Land- w ir t [) fL a fts k_a m mx 1 n find v_o11 wirthf x aftskammern ſind von den Konſervativen, Freikonſervativen u_nd ecmgen Natwnallrbcralen und einigen Nationalliberalen folgende K o m p r o m ißa n tr ä g e Komprom ißanträge ver- etnbart einbart worden : Das Haus der “Ab Lordnexen Ab eordneten wolle b€ſ<ließem beſließen : 1) den § $ 1 zu fa en wte faſſen wie folgt: § $ 1. Zum weck Zwe> der korpo- rativeén forpo- rativen Organiſation des landwirtbſckyaftlicben landwirthſchaftlichen Beru sſtandes s\tandes können durch dur Königliche Verordnung nach nah Anhörung des Provinzial-Landtags Lanerrthſchaftskatpmern ernchtet Landwirthſchaftskammern errihtet werden, welche in dEr der Regel das Gebrßt emer Pro))mz Gebiet einer Provinz umfaſſen. Jm Bedürfnißfaüe Im Bedürfnißfalle können für eine Provmz Provinz mehrere Landwirtbſcbaftsfammern erri<tet Landwirthſchaftskammern errihtet werden. 2) In § $ 4 die Ziffer 2 zu KMW ew wie fokgt: folgt: 2) das nach nah dem mdeſtmaß indeſtmaß des zum paſſiven Wahl- 3) In $ 5 Abſ. 1 den zWeitenSaß zweiten Saß zu faffYn faſſen wie folgt: folgt : Voraus- 18131111913615 paſſiVLn ſeßung des paſſiven Wahlrechts iſt 018 Angebörnzksit i} die Angehörigkeit zu einem deut- ſchen ſen Bundesſtaat und LM ein Alter von mindkſtens mindeſtens 30 Jahren. 4) Anzunebmeu Anzunehmen folgenden § 511. $ 5a. Wählbar zu Mitgliedern ker LaildwirthjchaftsYamUern find der Landwirthſchaftskammern ſind unter den im § $ 5 bezeichneten bezeihneten Voraus- ſeßyngen: feßungen: 1) 111€ die Eigenthümer, Nußnießer Nutnießer und Pä<ter Päcter land- oder for1tw111bſ<af1l1< 116111115121 Grundſtücke, forſtwicthſchaftlich genußter Grundſtü>e, deren Grundbefiß Grundbeſiß oder Pach- tung 11n im Bezirk dxr , Landwirthfchaftskammer der Landwirthſchaftskammer wenigſtens den Un11ang 6111er ſeélbſtandtgen A>€rnahrung Umfang einer ſelbſtändigen Ackernahrung hat 01161 oder für den _all all rein forſtwirthſcbaftlicher Benutzung forſtwirthſchaftlißher Benußung zu einem jähr- 1<en Grundſteuerrkmertrag ichen Grundfſteuerreinertrag von mindkſtcns mindeſtens 150 „M Veranlagt 111 ,_ M veranlagt iſt ,„ ſowie deren chſe liche Vertretxr geſeßlihe Vertreter und BeyoÜmächtigte; Bevollmättigte ; 2) im Bezwk dcr Laydwrrk ſchaftskammer wohnen»: Bezirk der Landwirthſchaftskammer wohnende Perſonen, welche 11. nach a. nah Nr. 1 als Eigenjbümer, Nuynießkr Eigenthümer, Nußnießer oder Pächter wählbar ge- WLſSU find, odcr 1). nimdeſtens'10 weſen ſind, oder b. mindeſtens 10 Jahre als Vorſtandsmitglieder oder Beamxe Beamte von 1ar1d1viribſ<aftltchkn landwirthſchaftlihen und zweckverwandtén zwe>verwandten Vereinen, landwrctbſ<aftlt<en ©1111) 'Yenſtbaftkg und Kreditin titutsn tbätig find, landwicthſchaftlihen Geno enen und Kreditinſtituten thätig ſind, oder Welchen 0. welchen c. wegen 1 rer Verdicnſte ihrer Verdienſte um dis andwirthſchaſt die andwirthſchaft von der Landwirthſchaftskammer die Wählbarkeit beigelegt iſt. 5) Anzunebmcn 9) Anzunehmen folgenden § 51). $ 5b. Wahlbezirke ſind in der Regel dic die Landkreiſe; durch dur die Saßungen Satzungen können mabrere Kreiſe? mehrere Kreiſe zu einem Wahlbkzixk Versinigt Werden. Wahlbezirk vereinigt werden. Ebenſo könuczn können Stadtkreiſe behufs der Wahl m1t bxna<barten Landkrsiſén mit benachbarten Landkreiſen zu Einem Wahlbezirk Vereinigt einem Wakhlbezirk vereinigt werden. In xedem jedem Wahlbezirk find ſind in der Regel Negel zwei Mitglieder zu wählen. 6) Anzunebmen folgi'nden § 513. Dic Anzunehmen folgenden $ 5c. Die Wahl erolgt erfolgt durch die Kreistage. D'iß Die Kreistagsmitglieder aus dem Wahlverbande 7361 der Städte 11€H1ner1 11111" 1n10we1t an,?)er nehmen nur inſoweit an der Wahl tbeil, theil, als fie na< § 5:1 ſie nah $ 5a wählbar ſme; YuLnaHmenEOY dtkſér find; Ausnahmen _von dieſer Beſchränkung können dur< durch die Satzungen bergkich ſolcher Sazungen bezüglih ſolher Städte zngelaffen 1139117811, zugelaſſen werden, deren Einwvbner Einwohner über- wiegxnd LandwirtHſebaft 119111811. wiegend Landwirthſchaft treiben. Falls Stadtkreiſe mit Landkreiſen zu emem einem Wahlbezirk Verkmigt vereinigt werden, wird die Zahl der den Stadt- kreiſen zukommenden Wahlmänner na< Verhältniß nah e t des Grundſteusr- reincrtragS dex. Grundſteuer- reinertrags. der Stadt- und Landkréiſe Landkreiſe des Wa [bezirks duroh Wahlbezirks durh die Saxzungey Saßungen beſtimmt. Die Wahlmänner der Stadtkreiſe werden von derG€m€111d611€rtretux1g 61115 der abldsr na< § 5:1 Gemeindevertretung aus der Zahl der nach $ 5 a wählbaren Einwohner der Sfadtkrciſe gewahlt., Stadtkreiſe gewählt. Die ahl Wahl geſchieht unter Leitung des Land- xaths na< raths nah abſoluter Stimmenmehrheit; Stimmenmehrheit ; bei Stimmengléichheit Ent- 1<L1det das Hurch, xen Vorſißendsn Stimmengleichheit ent- ſcheidet das dur<h den Vorſißenden zu 319111311116 LMI. ziehende Loos. Ergiebt ein Wablgang Wahlgang nicht d1e die abſolute Mehrheit, ſo findet eine Stichwahl zwiſchsn dsnjsnigen bkide11 zwiſchen denjenigen beiden ſtatt, welche die meiſten Stimmen erhalten haben. Das Naherc Nähere beſtimmt Eine Von eine von dem Miniſter Minifter zu erlaffende erlafſende Wahlordnung. 7) Anzunehmsn Anzunehmen folgenden § 511. $ 5d. Die Landwirthſchaxtsxaknern 0 gen er Ca E olgender 8) Anzunshmen folgmiden § 56. Anzunehmen folgenden $ 5e. Das Ergchiiß E der Mitgliedsk- wa'h[„ Mitglieder- wahl iſt von 118111 dem Wahlvorſtand dcr Landwirtbſchaftskammer untcr Bcifugung dcs Wablprotokoüs mitzutbeilen. der Landwirthſchaftskammer unter Beifügung des Wahlprotokolls mitzutheilen. Einſprüche gegen die Wahl Werdcn Von werden von der Landwirtbſckyaſtskmnmer Endgültig Landwirthſchaftskammer endgültig entſchieden. 9) Anzunshmen Anzunehmen folgenden § Hk. $ 5f. Die MitgliedLr Mitglieder der Landwirtb- ſckajtska111mern Werden Landwirth- ſchaftskammern werden auf ſLChs fe<s Jahre gewählt. Alle drei Jahre ſ enden dicſtVerxrster derIéälfte ſcheiden die Vertreter der Ae der Wahlbezirke nach nah einer durch dur die Sqßungxn feſtzuxcßendén beztrke eme „ungerade, Saßungen feſtzufeßenden bezirke eine ungerade, ſo ſcheidet das crſte erſte Mal die größere Zahl aus. Dic aYÖſÖleLULLU Mttgliedcy find wikder Die ausſcheidenden Mitglieder ſind wieder wählbar und bleiben ſo [Inge 1,11 lhkkl' lange in ihrer Stellung, bis LMS eine Neuwahl ſtattgefunden hat. Scheidet 8111 Mitglted durch ein Mitglied dur<h den Tod oder aus ſonſtigen Gründen aus, ſo hat m_ne Erſa Wahl eine Erſaßwahl für den Reſt der Wahlperiode ſtattzufinden, ſofern dteſcr Net dieſer Reſt mindeſtens ein Volles volles Jahr béträgt. * beträgt. : eihenfolge aus. Iſt die Zahl der Wahl- 10) DM § Den $ 10 zu faſſen wie folgt: § $ 10. Die Mitglieder 1121- ver- ſehen ihr Amt unent eltlich. unentgeltlih. Doch kann iHnen ihnen eine den baaren Aus- lagen für dre TheilnaJ du_r< Bkſchluß der Landwirtbſ<afts ammer ewährt werden an bek_?lſusführu11g beſondersr die Theilnah dur Beſchluß der Landwirthſchaftskammer gewährt werden, au aa beſonderer Aufträge die (Hewälfyz ſ zu a 1g. Gewäh / zuläſſig. me an den Si?ungcn entſprechénde Entſ<ädi un 1 11? cbädigung Ene entſprehende Entſchädigun 9 it <hädigung 11) Im § $ 12 hinter Saß] Saß 1 im Abſatz] Abſay 1 Folgendes als beſonderen rung einer Ent Abſatz einzuychaltcn: “Sofern Abſaß einzuſchalten: Sofern es fich ſih um die Koſtsn ſolcher Koſten ſolher Einrich- tungc11 tungen oder Maßnahmen handelt, welche in beſonders Hervorragendem hervorragendem oder 111 beſondérs in beſonders geringem Maß einzelnen Wahlbezirken zu gute kommen, kann fann die Landwirthſchaftskammer auf Antrag der Mehrheit der Vertrexer der,betreffe11den Vertreter der betreffenden Bezirke eine Mehr- oder Minder- belaſtung dicſer dieſer Bezirke eintreten laſſen. Derartige Bsſchlüſſe bedürfe'n Beſchlüſſe bedürfen der Genehmigun Genehmigung des Miniſters. 12) Anzune men Anzunehmen folgenden ULUM § neuen $ 17 11. In a. Jn den Kirchſpiels- gemeinden der Kreiſß Kreiſe Huſum, Norderdithmarſchen Norderdithmarſhen und Süderdéth- Süderdith- marſchen cntfälXt entfällt auf jede der beſtehenden Dorfſchaften ntinhkſtens exn Wablmann (§ 511). mindeftens ein Wahlmann ($ 5 4). Bei der Wablmännerwahl (§ Wahlmännerwahl ($ 12) krttt tritt an die SteUc dis Stelle des GsmeindeVorſtebers dcr Dorfſchaftsvorſteber. Gemeindevorſtehers der Dorfſchaftsvorſteher. 13) Anzunebmen Anzunehmen folgenden § 171). $ 17b. Für die Hobenzollernſckyen Hohenzollernſchen Lande tritt überal], überall, wo in dieſem Geſeße oon Grundſteuexreinertrag von Grundfteuerreinertrag die Rede iſt, an deſſen Stelle das Grundſteuerkamtal na< nabxrer Grundſteuerkapital nah näherer Be- ſtimmung des Miniſters. Desgleicizxn l des Pr tritt an Stelle des Ober-Prafidenten rovinzialratbs Ober-Präſidenten rovinzialraths der Bezirkßausſchuß, Bezirksaus\huß, und an die StelXe Stelle des Landraths ber-' mtsbezirke. Kunſt ber-Amtsbezirke. Kuuſt und Wiſſenſchaft. " Wiffenſchaft. Die Zentral-Direktion dcs Zentral - Direktion des Kaiſerlichen Archäologiſchen Inſtituts hat in i rer ihrer diesjährigen Plenarverſamrylung Plenarverſammlung er- nannt: zu ordentli en MitHliedern ordentlichen A des Inſtituts dte .Herren “Diets 111 Jnſtituts die Herren "Diels in Berlin, ampe ampel in Budapeſt, von Herzog in