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heitsſtrafen evormundun heits\trafen Bevormundung der 1165611511161 Uebelthäter eintreten zu affen. laſſen. Ein beſonderer Kamp? Kamp! entſpann Hic!) anläßlich gd anläßlih der Fra?! nach Frage nah der Umgeſtaltung der Geldſtra 6; doch na m Geldſtrafe; do< nahm die Verſammlunk Ra m we ent- liehen weſent- Tien die bekannten, von der Internationalen kriminal ſtiſchen 61- kriminaliſtiſhen Ver- einigung aufgeſtellten Forderungen an, nämlich Erhöhun 064 06511- nämli<h Erhöhung des Höchſt- betrages, AuSmaß Ausmaß nach der wirthſéhaftlk 611 wirthſchaftlichen Lage des zu erurt eilen- den,_ verxnebrte Verurtheilen- den, vermehrte und grundſäßlicbe Zuſa un grundſäßliche Zulaſſung von Thetlzablungen Theilzahlungen und betra<tlt<€ EWeiterung beträhtlihe Erweiterung des Anwendungs e 1610. Anwendungsgebiets. Den Mangel, daß die Geldſtrafe auch au<h die unſchuldige Tami 16 unſhuldige E ie des Verurtheilten trifft, theilt ſie fie mit der Freiheitsſtrafe“ aß 116, Freiheits\trafe; daß ſie, wie zur Yteit nicht Zeit niht zu leugnen, den Armen härter afs als den Reichen drü , drü>t, läßt fich 561 ih bei anderen Strafau5maßprinz' 1611 Strafausmaßprinzipien im Weſentlichey weſentlihen vermeiden. Bei aller Anerkennung da ür, dafür, daß in gewtſſen gewiſſen Fällen die Unpfändbarkeit d61 UnfaÜSrente der Unfallsrente und 560 2115611010an ſich des Arbeitslohns ſi derzeit als ein Mißſtand darſtellt, wurde doch eine ZFreigabe Pragabe dieſer Objekte für den Zugriff im We 6 Wege der Pfändung abge ehnt. abgelehnt. Und ebenſo die Zwangsarbeit ohne Einkperrung, Einſperrung, die als Staats- oder Gemeindear5eit Gemeindearbeit im Freien, als Beſchäfttgun Beſchäftigung in Staatswerkſtätten und als 21156110- leiſtung Arbeits- [leiſtung innerhalb der Stra anſtaltSmauern Strafanſtaltsmauern während der dort ein- geführten Arbeitszeit unter Entlaffun Entlaſſung während der Mittagspay 6 Mittagspauſe und während der Nachtzeit denkbar, jedo in allen dieſen Arten m 1 niht gut praktiſch praktiſ durchführbar iſt. iſ. Aus dieſem Gedanken heraus faßte man folgende Beſchlüſſe: _ _ _ E : 1. Die kurzzeitigen F1615611s111af6n find un6n1565111< Freiheits\trafen ſind unentbehrli< und an 71 nicht verwerflich, auch ſih nicht verwerflih, au<h ni<t im Mindeſtmaße von e_inem einem Tage. S 6 Ste finden aber auf Grund der 'eßigen (Heſeygebung 61116 jeßigen Geſeßgebung eine zu aus- edehnte AnWendung, Anwendung, und es 61ſ1561nt diſdeint daher 61n6 Einſchrankung d61- ßelben eine Einſchränkung der- Flben in Bezug auf Anordnung und Anwendung geboten. _ 11. : IT. Bei der Einſchränkung der kurzzeitigen Freiheitsſtrafen_1ſt Freiheits\trafen iſt davon auszugehen, daß ein61ſ611s61ſtmaligc GeſeFesverleyungen n1<t einerſeits erſtmalige l anti S nicht zur Verbüßung einer Freiheitsſtrafe Freiheits\trafe führen mü 611, ſondem durch müſſen, ſondern dur< andere Maßre 6111 Maßregeln geſühnt 106106n werden können, da ander6rſ6its _die daß andererſeits die Möglichkeit geſéchaffen iefaffen wird, in geeigneten Fä 611 Fällen die Freihetts- 6n1z165ung Freiheits- entziehung zu verlängern. 111. ITIT. Zu dieſem Zweck Zwe> empfiehlt der V616i11_ Verein der deutſchen StraYnftaltsbeamten d61 eas der Geſeßgebung: 9.fakultat106 Zglaffung a. fakultative Zulaſſung des 61w61ſ6s Verweiſes mit Koſtenfolge auch au<h für Erwa<ſ6n6 561 MM Erwachſene bei allen Uebertretungen und 561 leichteren Vergeben; 10. bei leihteren Vergehen; b. vermehrte wahlweiſe Zulaſſung der Geldſtrafe 56111656111611111 en bei Uebertretungen und lei<t616n leihteren Ver- 656n, ehen, wobei jedoch jedo< zu 5611651611 beahten wäre, daß 61 bei Bemeſſung der Geld- Ltrafe frafé und der ſubfidiären ſubſidiären Freiheitsſtrafe auf die wirthſ<aftli<6 wirthſchaftliche Lage des zu Verurtheilenden NÜ>1<1 Nückſiht genommen und daß die Ein- ziebun ziehung derſelben durch Theilzak) ungen Lr181<1€r1 dur Theilzahlungen erleichtert wird; 0. c. weitere AusgeLtaltung d61 Midgeſtaltuna der Verweiſung 111 61116 in eine Arbeitsanſtalt, wenn 11015- w6ndi durch V6rläng6run d61 EinſpertungSzeit, und 0511 atoriſche Eianerxbgt d16ſ61 MaßnaJme 561Rü>fall noth- wendig dur< Verlängerung der Einſperrungszeit, und obligatoriſche Einführung dieſer Müañnábre bei Nü>kfall in Vettel, La11d?1161<6161 Bettel, Lenbſlteitberei und 11311 . Unzucht. Es iſt 5161111165 ſelbſtderſtändlick), hiernach ſelbſtverſtändlich, daß die eingangs erwähnte erſte Frage der TageSordnung Tagesordnung eine Beantwortun Beantwortung dahin 61fu51, erfuhr, daß auch die mit 561 AnMndung der Anwendung kurzzeitiger F1615611sſ11af6n 611111151611 SFreibeilöftrafen emachten Er- fahrung6n fahrungen eine Aenderung 0613 380113qu des Vollzuges derſelben 61 61ſ<6n. erheiſhen. Die Anſichten, von Welchen 061 welchen der Verein 5161561 auséng, 61 >> 71 hierbei an ergeben ſich in 561 der Hauptſache aus den w61161 weiter unten mitzuthei 6nd6n Ökſchlü 611. mitzutheilenden Beſchlüſſen. Zu denſelben iſt namentlich namentli<h Folgendes zu 561011611: _ betonen : 5 Die ordnungsmäßige Leitung auch au eines kleineren Gefangniff6s 61f01d6rt Gefängniſſes erfordert eine ſolche Sa<kund6, Umfi<t fol<he Sachkunde, Umſicht und Aufopferung von Zeit, da fie 0011 daß ſie von den vielbeſchäftigten vielbeſhäftigten Staatsanwalten und Richtern ni t ni<ht im N656nam1 Nebenamt mit den wünſ<6nsw61156n Erfolgezn wünſchenswerthen Erfolgen geleiſtet Werden werden kann. Es mu muß deshalb, wie man in Baden dam11 damit begonnen hat, die Leitung dur durh eigene Strafanſtaltsb6am16 (1156565611; Strafanſtaltsbeamte geſchehen. Dabei “iſt Ht ſowohl das O561- Ober- wie das Unterperſonal zunachſt zunächſt in größeren Anſtalten auszubilden, und man darf 7115 111651 ſi<h nicht damit begnügen, daß der Militäranwärter _fich fich durch * den Dienſt 561 bei der Truppe als ENU? mng f und energ1ſ< 61w16ſ6n energiſ< erwieſen hat, ſondern fondern von 15111 ihm eine Ausbildung 111 für die beſonderen Aufgaben 5613 Gefän nißdienſt6s des Gefängnißdienſtes und ein Verſtän niß Verſtändniß für die Verbindung 0011 Diszip 111 m11Jndividualiſ161ung 56anſpruc56n. von Disziplin mit Individualiſierung beanſpru<hen. Beſonders ſchwierig \{<wierig iſt 11. u. a. auch au die Behandlung der P6rſ0n6n, w61<6 ſ0656n Perſonen, welche foeben erſt das 18. Lebensjahr vollendet 5a5611 haben und, da fie nicht ſie niht mehr zu den Jugend- lichen, ſond61n ſondern zu den Erwachſenen zählen, in groß6r großer Gefahr ſ165611, ſtehen, durch 0611 Einflubß den S der älter6n Mitgefang6n6n 71111165 uptexzu 65611. älteren Mitgefangenen ſittlih unterzugehen. Für ſie wie 11561 01151 überhaupt für die Voüſtreckung Vollſtre>ung kurzzeitiger 81615611911af6n Ema trafen iſt die Einzelhaft, d616n deren Werth ſonſt 01611665 11561 151151 w01d6n, un6n156511i<. vielfah Überſchäßt worden, unentbehrlih. Arbeitszwang muß herrſchen; 0065 kann 1m herrſhen; do< fann im Einzelfall _auch au< Arbeitsentziehung als Strafe 101116n. wirken. Nach der Entlaßung Entlaſſung kann auch 561 kurzzeitigcn Freihettsſtrafen au bei fkurzzeitigen Freiheits\trafen die Thätigkeit d61 der Fürſorgevereine von großem Segen 16111; ſein; Stolz, Hochmuth, Scham 0061 6in Zerwürfniſ; oder ein Zerwürfniß mit der Familie 5651 e hebt häufig die Verbindung des V61u11561116n Verurtheilten mit 06111 (8116111 aufe dem Elternhauſe auf, und 5161 mu hier muß die T5ä1'1gk6i1 061 Schu 06161116 56lf6nd 6511161611. Thätigkeit der Schußzvereine helfend eintreten. Für den die ent aff6n6n entlaſſenen Strafgefangenen 6drü>6nden A156itsma11gel bedrü>kenden Arbeitsmangel ſpricht die Thatſache, daß von den rund 10 000 P61ſ0n6n, Perſonen, welche 1116 die 26 21156110- Arbeits- kolonien Deutſchlands im Jahre 1893 aufg6110MM6n 5115611, aufgenommen haben, 7000 56- 16119 be- reits beſtraft waren. Wo dieſe Kolonien zu weit entfernt ſind, könnte man die Htlfe d61 Hilfe der Verpflegungsſtationen, 061611 V61M651ung dring6nd erwüYÖt deren Vermehrung dringend abi n iſt, in Anſ 11165 1165m611. 011 Anſpruch nehmen. on großer Leb aftigk6it Lebhaftigkeit waren die D65a116n 11561 Debatten über die Straf- 061ſ<ärfun . verſ<härfung. Man war fich d61 Schwierigkcitcn, w6l<6 di6 ſih der Schwierigkeiten, welche die prak- 1iſ<6 Du1<f5511111g tiſche MueBtübeüna dieſer MaZw E el 111165 fick) zi656n nah ſich ziehen wird, von 00111- 56161n vorn- herein bewußt und 56916 an 61116n Zw6ifel, hegte au<h keinen Zweifel, daß 51615u1< hierdur<h die Gefängnißſtrafe einen_ einen ſo weſentlich and616n weſentlih anderen Charakter annehmen muß, daß es fich ſich faſt um 61n6 eine neue Strafart 5and6ln handeln wird. In Jn Sachſen hat man übrigens einfach einfah auf dem Verwaltungswege die Gefängniß- 161161 [eiter in d6n den Stand geſetzt, nach geſeßt, nah Erfordern aU< 061ſ<ärf16 au<h verſchärfte Freiheitsſtrafe zu 0011111661611. vollſtrelen. Die bekannten Gründe ge 611 gegen dieſe wurden 5011 Y61ſ<ieden6n von verſchiedenen Seiten ins Feld 96111 11. geführt. Mit 561 (116165611 Har1na>igkeit 061156idigt6n ſ'16 1516 der gleichen Hartnäigkeit vertheidigten ſie ihre Anhänger, und man begann, 1606 (Emzelfrage, 05 jede Einzelfrage, ob nur Koſtſchmälerung Koſtſhmälerung und Ent- ziehung 160 B61110g61s _0d61 611165 tes Bettlagers oder au< andere S (115111991111th Schärfungsmittel zu 061- ver- hängen ſ616_11, 05 ſeien, ob man 61n6 „beſtimmte B6ſ<a 6115611 061 eine beſtimmte Beſchaffenheit der Strafthat und 111115 61n6 ſolche au eine folhe des Thaters Thäters als Vorausſexzung 061; Vorausſeßung der Anwendung aufzuſt6llen 56156, _1vel<6 Höchſtda1161 aufzuſtellen habe, welhe Höchſtdauer zuläſſig 161 ſei u. ſ. \. w., heiß zu umſ116116n._ umſtreiten. Da 016 _Deba116 uf6rlos die Debatte uferlos zu werden d10516, 56gnüg16 drohte, begnügte man I> ſchließlt , n_u1 d16 Annaome s {ließli<, nur die Annajme des Prinzips aufzuſtellen. S0 So lauteten enn die B6 _151uſſ6: _ _ . 1. Beſchlüſſe : 4 » I. Die mtt mit den 5113361119611 Yeiheitsſtraßn 561 15161 kurzzeitigen Ce ſttaſen bei ihrer gegen- wärtigen V0llzug81111 gemachten 1105111119611 Vollzugsart gemahten Erfahrungen drängen zu 611161 einer Aenderung 1111 im Vollzuge d61ſ6156n.“ derſelben. Unter k11rzz6111116n F16156its- ſtrcÉendwerden ſ01656 519 kurzzeitigen Freiheit8- E ſolhe bis zur Dauer von 6111ſ<li6ßli< einſhließlih 3 Monaten 061 an 611. 11. verſtanden. IT. Der Verein der d6_u_1ſ<6n St_rafanſtaltsbeamtcn deutſhen Strafanſtaltsbeamten wünſcht, daß der Vollzug der kurzz61t1gen F16156itsſtrafen nach kurzzeitigen Freiheits\trafen nah folgenden Grundfäßen Grundſäßen geregelt werde: „61. D16_ gegenſ6111g6 711111656 a. Die gegenſeitige ſittlihe Ver- ſchlechterung d61 ſ{le>{terung der Gefangenen wahrend 15169 während ihres Aufenthalts am Straf- 0116 orte muß verhütet werden; 13.061 Eytſchluß Þþ. der Entſchluß der Beſtraften zur Rückkehr in eine geſeßmä ige Lebenswetſe 561111 Wiedewintritt geſeßmäßige Lebensweiſe beim Wiedereintritt in die Geſellſchaft iſt zu we 611, weden, zu ſtärken und zu fördern; 0. c. der Ernſt der Strafe muß den Beſtraſten nöthzgenfaüs durch Beſtraften nöthigenfalls dur< Ver- échärfung der 6156n eindrin [ich R derſelben eindringli< zum B6wußtſ61n 965161651, Bewußtſein gebracht, die Wirk- amkeit der trafe Strafe dadur 615051: erhöht werden. _ 111. IIT. Zur Durchführung der unter 11 erwahnten Grundſätze IT erwähnten Grundſäße für den Voleu Bollzug kurzzeitiger Freiheitsſtrafen Freiheitäſtrafen empfiehlt der Verein der deutſ 611 trafanſtaltsbeamt6n deutſchen Strafanſtaltsbeamten folgende Maßnahmen: 13.. a. Es iſt wünſ enswertk), wünſchenswerth, die kleineren Gefängniſſe d61 ſachkundtgcn O5er- “leitung durcb Strafanſtaltsbeamw der ſahkundigen Ober- : Teitung dur Strafanſtaltsbeamte zu un161ſ16116n. Dre unterſtellen. Die Beamten ur Verwaltung und Aufſicht in den kl6111616n GefängnYſen md kleineren n ind vorzugsweiſe aus dem Kreiſe der 111 in größeren n- ſtalten Vorgebildeten vorgebildeten Perſonen zu wählen; 1). Þþ. der Vollzug aller kurzze1tig6n reiheitsftrafen, fkurzzeitigen Freiheits\trafen, alſo auch au< der Haftſtrafen, “ſoll ſoll in „ Einzelhat Einzelhaft erfolgen; die Einzelzellen können fÜr für dieſen Zweck Zwe>k au kleiner ſein als 016 die ſonſt allgenwm / übliY; 0. allgemein # fir Lai c. für alle Gefan e_ne m_it ku er StraYit, Gefangene mit furzer Strau}, alſo auch für ft efangene, Haftgefangene, iſt die A1 611 0511 atori ; Arbeit obligatoriſch; der efangene Gefangene kann aber 116115 E dem Ermeſſen des Gefangn yorſte 619 auch obne Gefängnißvorſtehers au<h ohne Arbeit elaffen elaſſen werden; 11. auch d. au<h für die efan enen Gefangenen mit kurzzeitigen krafen fkurzzeitigen trafen iſt Seelſor e Seelſorge einzuführen. DeSg eichen Desgleichen iſt die Schuß- Schußz- fürſorge auf _6 auSzu ebnen, ſie auszudehnen, wenn ſie von denſelben denfelben begehrt, bezw. von den G6 angnißbeamten Gefängnißbeamten für ſie als nothwendi nothwendig erachtet wird“ letzteres wird ; leßteres insbeſondere bezügli bezügli<h der Jugendlichen gege enenfaÜs durch gegebenenfalls dur Erwirkung der Zwan Serzie un , Benachri tigung Zwangserziehung, Benachrichtigung der Familie, Lehrer oder Vormundſxpaftsbehör Vormundſchaft8beht en und B6 <affung Beſchaffung von Arbeit; 6. e. die Einfübr_ung verſchärfter Freibextsftraftn Einführung verſhärfter Freiheitsſtrafen im Wege der Gefes- Geſeß- gebung 61ſ<e1n1 an ezetgt; _ verſcharfte Freibeitsſtrafen erſcheint angezeigt; verſhärfte Freiheits\trafen werden beiſpielswäſe 561 R05 eitsdeltkt6n beiſpielsweiſe bei RNohheitsdelikten und für 'mit F16i5eitsſtraf6 001- 56ſtraf16 erſonen init Freiheitsſtrafe vor- beſtrafte Perſonen zu erkennen ſein. Ein ntrag Antrag Koeſtlin, Stra chärfun Strafſchärfun laſſen, wenn die Vollſtreckung Vollſtre>Œung in k61n616n kleineren abgelehnt. Die andere Hauptgruppe der zur Verathung g6ſ161116n Berathung geſtellten Punkte bezog ſich, Wie ſi, wie bereits erwähnt, auf 5611 den Strafvollzug. Die erſte der 5161561 hierher gehörigen :Fragen 7Fragen lautete: Welche Aenderungen auf dem Gebiete der Gefängnißverwaltung werden empfohlen, um dem Straf5011zug Strafvollzug eine beſſere Wirkung zu ſichern, als dies unter dem gegenwärti 611 Gefän niß- gegenwärtigen Gefängniß- regime der Fall ein ſein kann? Schriftlich beguta 161war Schriftlih begutachtet war dieſe rage Frage vom Direktor Si art-Ludwigsburg, welcher Sichart -Ludwigsburg, welher erſt nach na<h Abänderung der gegenwärtigen Strafgeſe g65ung Strafgeſeßgebung einen beſſer wirkenden Straf- 0011ng vollzug gewärtigt. Der 6161n6auskx<uß welcher 15111 Hierin nicht 56111111, 511116 E welher ihm hierin niht beitrat, hatte eine R61 6 Reihe von Reformvorſchlägen aus 6a156i161, KReformvorſchlägen ausgearbeitet, auf Welche 61 welhe er die Erörterungen derart ein- ſchr 11116, ſchränkte, daß weitergehende 2111111196, Anträge, die allerdings ins U11- 6ndli<6 5311611 111516n könn6n, 111651 Un- endliche hätten führen fönnen, nit zugelaſſen wu1d611. wurden. Als BLTiÖt- Bericht- erſtatter traten auf: Strafanſtalts-Direktor und RegierungI-Rath Regierungs-Rath Major a. d. KoY-Freiburg, ep Bgelbiieg, Pfarrer Kran -F1615u1g Krauß- Freiburg und O561- Regierungs-Ratl) 065mer-Wa10561m; Ober- Regierungs-Rath B oehmer- Waldheim; als 6d1161 auß61 Redner außer den bereits zu Hauptfra 6 1 Hauptfrage T und 11 Il Genannten naM6ntli< noch G6561M61 Regierungs- a15_ 1)1*. K105n6 -B61[in, namentli<h no< Geheimer Sanitäts-Ratl) 1)1'. Baer-Berlm, Regierungs-Rath Dr. Krohne - Berlin, Geheimer Sanitäts-Rath Dr. Baer- Berlin, die Profeſſoren 0011 von Lilienthal-Marburg und von Kir_<6n561m-Ma15urg Kirhenheim-Marburg und die Straf- bezw. Befferungs- anſtalts-Dnektoren Iuſtiz-Ratk) S<wandn61-S<wäbiſ -Hall Beſſerungs- anſtalts-Direktoren Juſtiz-Rath S<hwandner-Schwäbiſh-Hall und Rittmeiſter a. D. Voigt-Tapiau. Voigt- Tapiau. Die Anträge des usſchuffes Ausſchuſſes wurden mit M65161611 Aenderung6n mehreren Aenderungen dahin angenommen: angenommen : Der Verein der deutſchen Strafanſtaltsb6amten empfiehlt: ]. F011ſ<16116n06 deutſhen Strafanſtaltsbeamten empfiehlt : I. Fortſchreitende Durchführung des prinzipieÜ prinzipiell als wirkſamſtes Haftſyftem awerkannten Trennun sſyſtems. 11-AÜM0511T1)? grundſäZli 6 Haftſyſtem anerkannten Trennungsſ\yſtems. IT. Allnähliche grundſäßlihe Beſchränkung d61 Kopfza5l d61 der Kopfzahl der Gefangenen in Zuchthäuſern und Gefängniſſen, in welchen ſtändig mehr als 500 (5561111196116 Gefangene detiniert ſmd. 111. G1undſaßli<6 ſind. ITT. Grundfäßlihe Errichtung beſond6161 beſonderer Anſtalten zum Voll- zug d61 Zu<15ausſtraf6n der Zuchthausſtrafen und zum Voüzu Vollzug längerer G6fängniß- Gefängniß- ſtrafen, jedenfaÜs 6181116511656 jedenfalls allmählihe grundſäßliche 9J601ganiſati0n 061 Müoraumfatión der An- ſtalten, in Welchen 56id6 SträflingSarten welchen beide Sträflingsarten unter einem Dach 061- ver- wahrt ſind. 117. IV. Durchführung d6s Grundſaßes, des Grundſaßzes, daß längere F16ih6its- ſtrczFen Freiheits- ſtrafen (über 3 M0na16) 11111 111 10561611 Monate) nur in größeren Anſtalten (Zentral- 6fangniſſ6n) 110111116111 efängniſſen) vollſtre>t werden. Die Doüſtwckung 0011 kurzz6itigen rſZklwiſZsſtran Bollftre@una von kurzzeitigen So e in den Zen1ralgefängniffen Zentralgefängniſſen iſt dadurch nicht dadurh niht aus- ge 0 6n. 7. Aufſteüung 0011 g6meinſaM6n Grundſätz611, WS1<€ 561 B6- ſ1611ung 00n geſ<loſſen. V. Aufſtellung von gemeinſamen Grundſätzen, welche bei Be- ſtellung von Militäranwärtern und anderen Perſonen zu Unterbeamtcn Unterbeamten Beachtung finden müffen. 171. E1n1i<1ung6n müſſen. VI. Einrichtungen zur B6165111ng Belehrung der Un16156am1611 11561 di6 Unterbeamten über die Aufgaben des Straftwllzugs Strafvollzugs und die Handhabung 15168 ihres Dienſtes. 1711. N6uregulierung 061 DiSziplinarftrafen, 111sb6ſ 0110616 VII. Neuregulierung der Disziplinarſtrafen, insbeſondere mit d61 Maßgab6, daß der Maßgabe, P die DiSzwlinarſtrafe Disziplinarſtrafe des Arreſtes auch auh in dem Fal] Fall gegen d6n G6 angen6n den Gefangenen zum Vollzug gebracht gebraht werden darf, wenn die Dauer des 5111161169 dic urtbeilsmäßig6 Strafz6it üb61ſ<16i16n ſ01116. 17111". Amtliche V6rpfli<1ung d61 Strafanſtaltsb6am16n Arreſtes die urtheilsmäßige Strafzeit überſchreiten follte. VIII. Amtlihe Verpflihtung der Strafanſtaltsbeamten zur Förderung d61 der Schußfürſorge für die zu E11tlaſſ6nd6n. _ 1T. R6g111111i0mäßige BLſtimmung 011111561, 1061656 Entlaſſenden. ___IX. NRegulativmäßige Beſtimmung darüber, welhe Verfügung 61n61ſeits d61_ Anſta116061wa11ung, and6161ſ6119 dem Gefangen6n 56- zü [165 061“; 01616111 einerſeits der Anſtaltsperwaltung, andererſeits dem Gefangenen be- züglich des Le während d61 der Strafzeit gutg6ſ<1165611611 gutgeſchriebenen Arbeits- g61J<6nks zuſ16 6n défwents zuſtehen ſoll. _ )(. : X. Bei d6n den in Zentralgcfängniſßn Zentralgefängniſſen zu 06155ß6ndcn F16156116- ſtraf6n iſ1_di6 S615ſ156k5ſtigung angeſchloſ 611. _V1616 dteſer F0106rung6n ſind 11111 i6d615011111g611 111156161 V616111§56ſ<lüſſ6, und 69 verbüßenden Freiheits- ſtrafen iſt die Selbſtbeköſtigung ausge|<loſſen. Viele dieſer Forderungen find nur iederholungen früherer Vereinsbeſchlüſſe, und es iſ deshalb Wenig 9161160 56116ff3 15161311 ſag6n. 2361 wenig Neues betreffs ihrer zu ſagen. Bei Punkt 1 na5111611 di6 anw6ſ6nd611 R6gi6run96061116161 561 R6156 nach T nahmen die anweſenden Regierungévertreter der Reihe nah das W011, Wort, um in V611561019ung ngLn miß061ſtä11dli<6 2111 11176 darzulegexn, in MW umfaſſ611dcr W61ſ6 die Cinzelregi61u11g611 519 61 5616110 06111 2361101111611 nach f011ſ<16116n561 Durchfü5r1111g d61 EUWWÜſt gerecht g6w010611 find. Jm 513616165 068 PrLUßiſÖLn M1n1ſ1611ums d6s Vertheidigung gegen mißverſtändliche Angriffe darzulegen, in wel< umfaſſender Weiſe die Einzelregierungen bisher bereits dem Verlangen nah fortſchreitender Durhführung der Einzelhaft gere<ht geworden ſind. Im Bereich des preußiſchen Miniſteriums des Innern w615611 werden in ganz ku1z61 kurzer Friſt (111011051116108 11116 P61ſ0116n 1111161 25 J0516n ausnahmslos alle Perſonen unter 2% Jahren und di6j6nig6n diejenigen zwiſchen 25 20 und 40 Jahren, 016 11015 111151 615651165 001- 56ſtraft ſ111d, die _no< niGt erhebli< vor- beſtraft ſind, ſowohl im Zucht5auſc 11.116 1111 G6fäng11if3 1516 Zuchthauſe wie im Gefängniß ihre Strafe in Ei11z61511f1 (157115611. Einzelhaft abſizen. Auch das 171616311656 preußiſhe Juſtiz-Mini- 1161111111 511111 ſterium baut ſeine NeubauWn nach Neubauten nah dem T1611nun sſyſtem. Daſ; 061 D1611ſt d61_Un1615601111611 noch im11161 6111 ("111561111 anſ116ng6nd6r iſt, Trennungsſ\yſtem. Daß der Dienſt der Unterbeamten no< immer ein äußerſt anſtrengender ift, wurde aÜſ611ig an6rkann1. allſeitig anerkannt. Sachſen iſt 5161 hier mit Liner einer Aufbeſſerung d61 B6ſ01du11gsv615ä11niff6 VorangegangM, P16uß611 11111 611161 1111 der Beſoldungsverhältniſſe vorangegangen, Preußen mit einer an vier Ayſ1a11611 51056W6iſ6 1111161: Anſtalten probeweiſe unter gutem Erfolg 6i11g6fi'1511611 V6rkürzung d61 Dtenſtzeit eingeführten Verkürzung der Dienſtzeit auf zehn Stunden, w6l<6 welche die „2161116161 01156161 Staa16n Vertreter anderer Staaten als 561 15n611 11111115gli< 56361651161611. _D6m 1185611101100, da S1111fg6fang6n6 bei ihnen unmögli< bezeichneten. Dem Uebelſtande, daß Strafgefangene oft in 5611 [651611 Stund611 501_15161_Ent_1affung gro 6 Ausſ<1611ung6n den leßten Stunden vor ihrer Entlaſſung grobe Ausſchreitungen in dem (2651516, diSziPli- na11ſ< _ſ_61611 ſ16 111111 5065 111651 111651 Gefühle, diszipli- nariſh ſeien ſie nun do< ni<t mehr ſtrafbar, 56965611, begehen, iſt Sachſen 11110 2811186615619 dad1_11< 6111g6geng611616n, daſ; 116 011115 HauSordnung 61ng_6fu511_5a56n,_ 613 161 und Württemberg dadurch entgegengetreten, daß ſie durh Hausordnung eingeführt haben, es ſei dann 061 Gefang6n6 zunächſt der Gefangene zunä<hſt in g6w05n161 Welſe dtSztplmartſch gewohnter Weiſe disziplinariſ< zu 56ſ11016n beſtrafen und erſt hierauf, alſo 05n6Rückſ1<t ohne Rückſicht auf den 2151an Ablauf der U1156119mäßig6n urtheilsmäßigen Friſt, zu 6ntlaffen. entlaſſen. Die Ver- ſammlung_wünſ<16 61116 A119d65nung dieſ61 B6ſtimmu11 611 ſammlung wünſchte eine Ausdehnung dieſer Beſtimmungen auf das ganze RSLÖ, 061565116. ſich 11561 111151, Reich, verhehlte ſi< aber nicht, daß 0168 100 [ dies wohl nur auf dem W696 d61 G6ſ613g65ung Wege der Geſehgebung angängig ſ6i. Hing6gc11 fei. Hingegen fand 561 211111110 161116 Z1_1ſttmn1ung_, der Antrag keine Zuſtimmung, daß auf die Strafz611 di6 wäbrcnd d61611 Da1161 06151'1ß16n geſ<arf16n Strafzeit die während deren Dauer verbüßten geſhärften Arreſtſtrafen 111651 anz1116<n611 ſ616n. niht anzurechnen ſeien. Man erwog, daß _d16 Straflinge die Sträflinge zu 061ſ<16d6n 0111011161 z11l6id611 5a56_n wi1_rd6n, _05 151931161101311121615ä11g11ng geſ<ärf161A116ſtſ110f6n (16116191 ſ6111 witrd6 verſchieden darunter zu leiden haben würden, ob ihr Direktor zur Verhängung geſchärfter Arreſtſtrafen geneigt ſein würde oder 111651, 1111d nicht, und daß man auf dieſe Weiſe zu 6in61 nach „Art einer nah Art der un56ſ111111111611 Strafurt56116 unbeſtimmten Strafurtheile erfolgenden ganz ungewiſſ6n Y6rlaqg61u15$der 00mR1<161 feſtgeſ61316n Strafzcit ungewiſſen L ee vom Richter feſtgeſeßten Strafzeit gelange. G6rad6 d_1_6_g61ſt1g 111d61W6115196n, w6nn auch noch 111651 Unzu16<nungs- 1615113611, w61<6_ d16 Gerade die geiſtig Minderwerthigen, wenn au< no< nicht Unzurehnungs- fähigen, welhe die größte Zahl 0011 geſ<ärf16n von geſchärften Arreſt- ſtrafcn 7115 zuz165611, würd6n 561011d6rs ſchlecht 116116111 10610611. E56nſ0 winde 560 An1rag abg6l65n1, ſtrafen ſih zuziehen, würden befonders \{<le<t geſtellt werden. Gbenſo wurde der Antrag abgelehnt, das Tragen 61961161 K[6_1_dung 1111 G6f1111gn1ſſ6 eigener Kleidung im Gefängniſſe zu 5615161611. verbieten. Es 61111916 dic 2511115111111; 069 BUWUÜH, 1116165 5056 9611111656 1115611115961 5616119 5111161 d611 G6fangn1ßmauern g6ſ6ff6n genügte die Anführung des Beiſptels, wel< hohe geiſtlihe Würdenträger bereits hinter den Gefängnißmauern geſeſſen haben, um dieſe Forde- ru_n a_ls 61116 rung als eine zu w611 116561106 weit gehende erſcheinen zu laſſ6n. Gwßcs laſſen. Großes Ver- ſtan_n1ß 561116516 allerſetts fÜr d_1_€ 5056 B6d6utung d61 ſtändniß herrſchte allerſeits für die hohe Bedeutung der Schußfürſorge- 06161116011515161_Aufg6156n, wahrend da1ü561 vereine und ihrer Aufgaben, während darüber geklagt wmde, wurde, daß 61116 9161656 Auffaßung 11065 n1<1 eine gleihe Auffaſſung no< nicht überall 561 bei den polizeili<611B6- 501_den du1<gedrung6n ſ61; polizeilihen Be- hörden durhgedrungen ſei; dieſe zahlten z. B., um ſich ſ6lbſt MU5_6w_a[tunge11 311 6193111611, ſi< ſelbſt Mühewaltungen zu erſparen, oft den ihnen zug6f16111611 zugeſtellten Gefangenen- Arbettsuberverdwnſt 111651 nach 236111115115 Arbeitsüberverdienſt niht nah Bedürfniß in Theilzahlungen, ſondern zum S<ad6n d61 Entlaffenen Schaden der Entlaſſenen auf einmal aus. Auf die [6 16, 111 leßte, in dem Vereinsblatt dur Ober-Regierungs-Rath durh Ober-Regierungs-Nath Boehmer - ald561m Waldheim und Staatsanwat O1. Junghanns- Waſdsbut 569u1a<1616 Fra 6 Staatsanwalt Dr. Junghanns - Waldshut begutachtete Frage der TageSordnung: («3011 Tagesordnung: Soll die Ver- ſc1m111111nZe d61 deutſ 611 S11afanſta11056am16n ane der deutſchen Strafanſtaltsbeamten die ge- ſe [1156 egelung ſeblihe Regelung des Strafvollzugs verlangen? wurde na nach einem kurzen Vortrag d6s L61ztgenannten 56ſ<10ſſ6n: _„Der des Leßtgenannten beſchloſſen : „Der Verein der deutſchen deutſhen Strafanſtaltsbeamten muß die ge- ſe [1156 fehlihe Regelung des _Strgfboxlzugs Vcrlang6n, Strafvollzugs verlangen, weil die Thatſachen [6 1M, lehren, daß 05116 fie 61n 6015611111561 gleichméißiger Vollzu ohne ſie ein einheitlicher An atn Vollzug der im Deutſchen Retch Reich erkannten Fretheitöſtrafen ni 1 Freiheitsſtrafen niht möglich 11.“ 11111 iſt.“ nur dann eintreten zu efangniffen efängnifſen erfolgt, wurde IunÉanns Jun Q anns legte die bekannten Gründe für den Erlaß Lines deutſchen trafvyllzu 0 eſer eineg deutſhen Strafvollzugs enes knapp dar, erörterte aber nicht, nit, daß allein durch die 111 in d eFer dfe erſammlung geforderte Umgeſtaltung der Geldſtrafe, de? Verwei es, des Verweiſes, der kurzzeitigen Freiheitsſtrafe u. ſ. \. w. die anke Straxmtttellehre res Fe ehe derart in Fluß ub kommt, daß vor deren Wieder, Leſt eng 6 11 Strafvollſtreckun s 6 613 ft egung ein Strafvollſtre>ungsgeſeß zur Zeit als untbünlich unthünlih erſcheinen muß. 16 vorgerückte 611 6 Die vorgerü>te Zeit ließ es zu Debatten über dieſe wichtige Frage nicht ni<t kommen. an ſchloß {loß vielmehr die Berathnngen M11 Berathungen mit den herköuzmlichen herkömmlichen und aufrichtig aufrihtig gemeinten, weil ehrlich ehrlih verdienten DankesbezetgunLen. 1 _Die na<fe V Gen, : Vats nâchſte Verſammlung ſoll 1897 in Darmſtadt zuſammen. 16 en. zuſammen- reten. Statiſtik und Volkswirthſchaft. Gold- und Silbergewinnung, 1891 und 1892. Nach d6m dem Jahresbericht _dcs „des Münzdirektors der Vereinigten Stqaten 0011 Staaten von Amerika _ſteÜt 516 ſtellt die „Stat. Korr.“ über die Edelmetall. gewmnung Edelmetal[- gewinnung der Welt wahrend während der Jahre 1891 und 1892 folgende An- g11561_1 gaben zuſammen, w0561_f65[6nde Anga56n entiveder durch wobei fehlende Angaben entweder dur angemeſſene Schaßung 0061 011115 Cryſtellung Schäßung oder durh< Einſtellung der für ein früheres Jahr geltenden Zahl oder ſonſtwte _6rga_nzt (f) md. ſonſtwie ergänzt (*) find. * Von unbedingter Genauigkeit der Zahlen kann ſom11 n1<1 d16 606 ſomit niht die Rede ſein. Es betrug 016 die Gewinnung m 1107-1111z6n in troy-Unzen zu 31,1 Gramm S'lb 1 61 _ Sit ilber Gold m 1891 1892 1891 1892 Rußland ..... 1 167 045 1 139 032 1167045 1139032 444 280 425 473 Deutſchland . . . 98 939 124 084 14 303 923 15 734 727 O6ſ1611.-Ungarn . 124084 14303923 15734727 67 708 67 708.* 1 672 708* 1672 443 1 672 443 * Scbwéden . . . . 3 537 3 537* 3587 D O87 117 605 117 605* Norwegen . . . . - - Non —— — 182 130 182130“- Jtalt611 ...... 182 130* Italien 4 565 4 565 * 565° 886 793 886 793 * Span1611 Spanien (1888) . - - 1 655 | — 1655789* 1655 789* 1 655 789* Türk61 Türkei (1886) . . 322 * 322 * ¡6 22 322» 42 534* 42 534* Frankrelch Frankreich (1890) 6 430 * 6 430* 6430* 6430® 29286 411*- 2 286 411 * 2 286411 * Großbritanmen 286411* Großbritannien . 3 247 3 215 3215 291 761 197 915* zuſ. Europa 1351893 1348 893 1348893 21883669 23201820 23 201 820 Japan ...... 24 595 * 24 595 * 1 391516 * 1 391516 * Britiſ< 24595*- 1391516* 1391516* Britiſh Indien . 120 691 120691 147 890 _ _ — — Korea (1890) . . 36 265 * 36 265 * zuſ. Aſien 181551 208 750 759 Afrika ..... 686 917 1067 605 686917 1067605 Verein. Staaten 1 604 832 1 596 1596 376 Mexiko ...... 48 386 54 623 Kanada ...... 44 752 44 752* 1 695 1695 751 zuſ. Nord- . 1697970 7909* A m 61 i k a . . Z 6 1111 a l - Amerika. .. 7909 Argcntinicn (1890) 3 954'" 7 909* 3 954* 81011101an . . . . 167 952 168 273 Bolivien ..... 3 247* 3 247 * (65116 (1889) . . 69 508* 69 508* Braſilien 21 187 21 187* V6n6zuela . . . . 48 353 21187 48 353* Britiſch Guiana . 87 062 87 062* 1Üänd. in Nußland Deutſchland . Oeſterr.-Ungarn . Schweden 1391516 58 010 720 45 641 233 314 973* 103 966 926 1547154*® 479 614* 1 004 109* 11 981 212* 2 276 027 * 1391516 58 340 740 40 999 770 314 973 99 655 483 1547 154 479 614 1 004 109 11 981 212 2276 027 zuſ. Nord- Amerika... Zentral- Amepila. Argentinien (1890) Roben Bolivien Chile (1889) .. Braſilien Véiela Britiſh Guiana . clländ. Guiana 26 234 26 234* Franz. Guiana . 48 289 48 289* Peru 3 634 3 634* 2 4 360 2 4 4 501* yranz. Guiana . 3634 92407360 24 Uruguay ..... 4 501* OOL zuſ. Süd- 51111161115 . . . Amerika. .. 483 921 484 242 18148 322 18148 322 Auſtralien . „1518 927 484242 18148322 18148322 1638490 10001865 13441497 13 441 497 Auſtralien ..1518 927 überhaupt . 5929 088 6451640 5929088 6451 640 152 628 009 161697235 Chinaks Edekmeétallgcwinnung iſt 161 697 235 China’s Cdelmetallgewinnung iſ in di6ſ61 Ueberſicht dieſer Ueberſiht nicht 56- rückfichngt, w6il 1111561611011. (Hold be- rü>ſichtigt, weil unbekannt. Gold ſcheint in 1106960651116" F61061n d61 ausgedehnten Feldern der Mandſchurei 518 nach 510160 bin bis nah Korea hin und 111 11611 ſüdli<6n Frovinzen Yi'mnan und Kweitſ<u 001z11k01n1n611, 111165 611009 11118 6 611161 in den ſüdlichen Fen Yünnan und Kweitſhu vorzukommen, au<h etwas ausgebeutet zu werden. Si[561w6rk6 Silberwerke ſind mit E1f0lg Erfolg in dcr M0ng0 61 der Mongolei und 111 in Yünnan, in k16111616111 kleinerem Umfang auch au<h in Kwangtung 11110 und Schantung 5611165611 betrieben worden. 1391516 58010 720 45 641233 314 973 * 103 966 926 1 547154' 479 614* 1 004109* 11 981212* 2 276 027* 1391516 58 3:2) 740 40 999 770 314 973 99 655 483 . 1 547 154 479 614 1004109 11 981 212 2 276 027 697 970 7 909 3 954* 167 952 3 247* 69 508 * 21 187 48 353 87 062 360* T11<i11611-_Und Finncnſcbau Trichinen- und Finnenſhau in Pr6uſzcn 1890-1892. Preußen 1890— 1892. In _0611 1116111611 Pr6ußiſ<611R6ai6ru11gsb6zirk6n den meiſten preußiſchen Regierungsbezirken iſt für 0161110561611 die größeren Orte, haufig (11165 häufig au< für ga11z6 ganze Kreiſe die 051191110111656 Fl6iſ<5eſ<au 6ingefü511; 2111011115M6n 1110651611 obligatoriſche Fleiſchbeſhau eingeführt; Ausnahmen machten bis zum Ja516 Jahre 1892 11111 11015 nur noch die B6zirke Bezirke Aachen und Sigmaringcxn. Di6 661116511156 d61 0011 0611 Sigmaringen. Die Ergebniſſe der von den amtlichen Flciſ<56ſ<auern 111 dcn 36151611 Fleiſhbeſhauern in den Jahren 1890 516 bis 1892 in 0611 6inzeln611 R6gierungsb6zirke11 (1119136- 111511611 Unterſuchungen 0011 Scbwcincn den einzelnen Regierungsbezirken ausge- führten Unterſuhungen von Schweinen auf Tri<i11611 Trichinen und Finn6n find 001 kurz61n 0615ff611111651 10010611; Finnen ſind vor kurzem veröffentlicht worden; wir ſt6116n ſtellen im Folg6n'0611 016 56- 116ff6110611Za516n 1111 0611 Pr6nßiſ<6n Folgenden die be- treffenden Zahlen für den preußiſchen Staat im ga11z6n ganzen ſowie für 516 die Stadt Berlin i11956ſ011d616 insbeſondere zuſammen. Es 561111g betrug die Zahl der im U111Skſu<1611 111<inös unterſuhten trihins8 finnig amtli 611 Jabre _ S<w61116 bcfund.S<w6i116 F161ſ<6ſ<. amtligen U Schweine befund.Schweine Fleiſchbeſ{. 1890 € 1111 prcuß. | im preuß, Staat 5590510 5 590510 1756 5420 24 454 in 23611111. . . 543 488 Vetlin. «6043498 142 1289 1891 ; ( im pr6uß. preuß. Staat 6550182 6 550 182 2187 7689 in 25611111. . . 626 605 n Bel, 626:60D 265 1317 1892 ! 1! im PkLUß. preuß. Staat 6234559 6 234 559 2085 9385 ] in 29611111. . . 639 200 m Ban. 689200 221 1721 214. - Hi6111a< wurd611 11011 j6 10000 1111161ſ11<1611 S<w6in611 bYLUchU ., 1111 ur - - . S. . “ZZZ ?? 1.8.3,“ 56“ - . .. 1m PWU. aa :, ,: .“, :,: WWW 1 111 BerlißnC. . L*?" 4,2 13“? 157-1 - Hiernah wurden von je 10000 unterſuchten Schweinen befunden 1890 1891 1892 E A im 111611 . «111611 preuß. Staat 3,1 39 8,8 3;8 trichinös | in e A j 26 42 (26 26 ; im preuß. Staat 9, 11, 5, „,“ fmmg 1 in Berlin . . 23,7 21,0 26,9 23,9 2 a. S 237: 210969 200 Es 11111161“. waren mithin im Durchſchnitt 061 der drei Jahre im 1916115565611 preußiſchen Staat 15,6 u11di11B611111 und in Berlin 27,4 0011 von je 10 000 11n161ſuc516n Schiv61116n unterſuten Schweinen für M6nſ<611 111651 0561 1061111161 11ng611ieß5a1. T11<inöſ6s S<w61n6- fleiſch Menſchen mehr oder weniger ungenießbar. Trichinöſes Schweine- leiſ wird nämlich grundſäylich, finnigcs 01561 nicht durchgangig nämli< grundſäßlih, finniges aber ni<ht durchgängig dem V611651 (für Verkehr ‘(für den G6nuß) 611115011611. Zu Genuß) entzogen. In geringerem Grade finniges S<w6in6fl6iſ< _kann Schweinefleiſh fann in (961116155611 61n68 Criaffes des Miniſt6rs 561: 511111qu Unterrichts- und Medizmal- (11111616 6n5611611 50111 Gemäßheit eines Erlaſſes des Miniſters der Kultus-, Unterrihts- und Medizinal- angelegenheiten vom 26. Juni 1890, na<d6m cs unt6r Auffi 1 11610651 10010611 na<hdem es unter Aufſicht gekocht worden iſt, frtxigegcben 111610611. freigegeben werden. Von dicſerErlau5111ß dieſer Erlaubniß wurde z. B. 110251311111 1111 Verwaltungsjabre 00111 in, Berlin im Verwaltungsjahre vom 1. A 111 April 1892 519 bis 31. März Mârz 1893 in 6156511656111 erheblichem Umfange Ge5rau< gema 1: 0011 Gebrauch gemacht: von 1662 finnig befundcn611S<wein6n befundenen Schweinen wurde 0116 l6iſ< 0011 das Fleiſ< von 1088, 1111650611! 69 1111 nachdem es auf dem Z61111611016550f 111 611161: B6 61'ſ<611 Zentralviehhof in einer Be>ker’ſchen Vorrichtung unter Auffi 1 gekocht 1001d6n Aufſicht gekoht worden war, f161g69656n, freigegeben. 24 586 25816 95 816 Spar- und Bauvereine. Um 0611 MM 06n den unter den ärmeren Klaſſ6n Klaſſen vielfa 5611ſ<611d611 1651669101 W05nung§061hältniſ16n ÜHZUhélan, 5a56n _[i in 116116161 Zett G6- herrſhenden \{<le<ten Wohnungsverhältniſſen abzuhelfen, haben L in neuerer Zeit Ge- noſſenſchaften gebildet, und zwar 5a56n 151) haben ſich zu 01616111 Zweck dle Genoſſenſchaftcn dieſem Zwe> die Genoſſenſchaften mit 56ſ<1ä11k161 Haftpſticbt beſchränkter Haftpfliht als 56ſ0n5619 beſonders ge- 6191161 eignet erwieſen. Di6ſ6 G6n0ff6nſ<af1611 5115611 Dieſe Genoſſenſhaften haben zwei 1161ſ<l€1>91e WLJC 6ingeſ<1age11, verſchiedene Wege eingeſchlagen, indem ſie entweder 1161116 ä11ſ61 5110611 kleine Häuſer bauen und dieſe im W6g6 d61: Wege der Abzahlung 6111111351111) 111 allmähli< in das 1116111511111 Eigenthum der 211561161 115611365611 Arbeiter übergehen laſſen, oder indem fil? 1161n616 ſie kleinere oder großere Häuſ6r größere Häuſer bauen, 516 die im EigentHum Eigenthum der Genoſſenſchaft 51615611 111101111 bleiben und an die Mitgli6d61 061m1611)61 Werden. Mitglieder vermiethet werden. Dieſe zweite Art 5a1 namentlk d61 hat namentli der Hannoverſche Spar- und Bauwerein Bauverein gepflegt, und es dü1f16ndabek dürften daher folgende Angaben aus dem Buch des Schöpfers dieſer 6111116591716" Einrichtungen F. 23011 (D16 S591- Bork (Die Spar- und Bauwereine Bauvereine in Hannover, Göttmgen 1_1n Berlm, Göttingen un Berlin, eine Anle1t11n Anleitung zur 511111565611 praktiſchen Bethätigung au de_m (51351616 d61 auf dem Gebiete der Wohnungsfrage, 1. Nr. 3 der Schriften der Zentralte efur Arbettexsk W051fa511961n11<tung6m Zentralſtelle für Arbeiter“ Wohlfahrtseinrihtungen. Pr. 2,40 „16 4 Berlin, TarY Carl Heymann Verlag), die einen Emblick Einbli>k in das Weſen dieſer Bayvereme Bauvereine geben an un zur Na<a5mung Nachahmung auffordern, nicht niht ohne Intereſſe ſem. ſein. Der „Hannoverſche „Hannoverſ<he Spar- und Bauverein" Bauverein“ wurde im Jahre 1885 als Genoſſenſ<af1 Genoſſenſchaft gemäß dxm dem damals noch geltenden alten Genoſſen- ſ<aftsgeſeß ſchaftsgeſeß von 70 Mttgltedery Mitgliedern gegründet. Jedes Mitglied hatte, um in den Befi? _e1nes Geſchaſtsantheils Dely eines Geſchäftsantheils zu gelangen, wöchentlich weni ſtens 30.3 etzutragxn. D_61 wenigſtens 30 „Z beizutragen. Der Geſchäftsantheil wurde auf 300.614 feſtgxſeßt, 300 4 feſtgeſebt, und mehr als 0161 Geſchaftsantheile drei Geſchäftsantheile in einer Hand He wurden nicht eduldet. Im Jahre 1886 war die Zahl der Mitg ieder Mitglieder bereits auf 382 geſtiegen, und_ und man konnte an den Ankauf eines Grundſtücks gehen, Grundſtü>s gehen. Dieſes wurde fur für 40000 „14 4 mit 2000 „14 4 Anzahlung erworben, der Reſt wurde hypothekanſä) ſichergeſteUt. hypothekariſh ſ\ichergeſtellt. Indeſſen trat bald Geld- mangel ein, und ſo wurd6_n wurden denn Darlehen zu 4% verzinslich 49/6 verzinslih auf- enommen. Nach Ueberwmdung Ueberwindung vieler Schwierigkeiten konnte ſo im abr? ahre 1887 _das das erſte Haus_56zogen Haus bezogen werden. Die Wirkung zeigte fich bald: ſi hald: die Anz§151 Anzahl der _Mitgl1eder Mitglieder ſtieg auf 470, und bald wurden zwei neue Häuſer 1n An rtff in gu genommen. AuMordentlich ee günſtig wirkte das neue GenoſſenCZchaftsgeſeß Genoſſenſchaftsgeſeß vom 1. ai Mai 1889, 1nf01g6 infolge deſſen fich ſich die Geyoſjenſcbaft Genoſſenſchaft als eine ſolche ſolhe mit beſchränkter Haft- pfli<1 konſt_1tu16116. _Nunxnehr 5615eiligten fich aucb W051- pflicht konſtituierte. Nunmehr betheiligten ſi< au< Wohl- habendere, d16 Bauthattgkett ſti6g die Bauthätigkeit \tieg von Jahr zu Jahr, und die Zahl der Mitglieder ſtieg von 282 mit 8493 914 M Einzahlungen auf 1900 mit 383018 916 383 018 im Jahre 1892. Bis Ende 1891 waren_ waren 16 Hauſer Häuſer mit 133 Wohnungen. Wohnungen, bis Ende 1892 12w611616 Hauſer 11111 12 weitere Häuſer mit 96 W05nung€n Wohnungen vollendet. Was die Einrichtung der Häuſex an56111fft, Häuſer anbetrifft, fo M11 0011 00111 5616in gexlant, war von vorn herein E dieſe nicht dürfng dürftig und ſchon 0011 W6116m {on von weitem als Arbeiterhäuſer enntlicb 561- kenntlich her- zuſtellen, da gegen ſolche ſol<e Wohnungen A5neigung 5611ſ<1. Die-Häuſer Abneigung herrſht. Die Häuſer wurden daher in Bgckſteinrohbau Baſteinrohbau mit Glaſuren und Verzierungen erbaut in Höhe von 0161 Stockwerken. J6d6 vier Sto>kwerken. Jede Wohnung 56ſ1651 beſteht aus 561z5a161 heizbarer Stube, Küche, Kammer, 615961151011 6116m abgeſhloſſenem Vorraum, für di6 561d611Mi61561 6in61 die beiden Miether einer Etage 56ſt651 g6mei11ſaM6 B6nu13ung beſteht gemeinſame Benußung des K10ſ6ts, a11ß6rd6m Kloſets, außerdem ge- hört hôrt zu jeder W05111111 Wohnung ein KeÜcrraum Kellerraum und BLUUZUUJ d61 Benußung der Waſch- kü<6. fühe. Die Höhe 061 immer 56116191 der Zimmer beträgt 3,10 111, m, Thüren und Fuß- böden böôden ſind mit O_ekfarbe g6ſ111<6n, di6 Wänd6 11111 Oelſarbe geſtrichen, die Wände mit Tapeten VLtſLhLU. [16561 d16 (Güte der W05nung6n herrſcht 11111 61116 verſehen. Ueber die Güte der Wohnungen herrſ{<t nur eine Stimme, und 613 iſt es iſ daher ſtets 6111 ein großer Andrang danach. dana<h. Des- halb werden die W05nung13n 1111161 d16 .K6f16ktan16n 06110011; Wohnungen unter die Reflektanten verlooſt; wer 61116 15111 nicht eine ihm niht zuſagende W05m1ng Wohnung erhält, 91851: giebt das Loos zurück. B6dingung zurü>. Bedingung zur B61561ligung Betheiligung an 061 _W0511un99061100ſung Y, der Wohnungsverlooſung M daß der B6116ff6n06 Betreffende mindeſtens _ſchon 61n 5a156s {hon ein halbes Jahr der 6n0ſſ6nſ<aft enoſſenſchaft angehört. Was die P161ſ6 d61 W05nung6n Preiſe der Wohnungen anlangt, ſ0 ſo koſtet einc? eine Stube und Kammer (111115111656 26.) 120-155 016, (mit Küche 2c.) 120—155 , 1 Stube und 2 Kammern 26. 160-220 916, 2S11156n und 2Kammern 244-255 „44 2. 160—220 4, 2 Stuben und 2 Kammern 244— 299 A. jährliche Mi6t56, di6 V1€kt€1jſ15k11< poſtnmnerando Miethe, die vierteljährli<h poſtnumerando zahlbar iſt. Das Miethsverhältniß kann dem M161561 0011 d61V61waltung Miether von der Verwaltung nur dann gekündigt werden, Wenn 61 161116 Mi6156 wenn er ſeine Miethe nicht 169611113511] 56za511, regelmäßig bezahlt, die Wohnung nicht im 01dnung§mäßigcn Stand6 6151111, 0d61 ordnungsmäßigen Stande erhält, oder ſonſt durch dur ſein V615alten Verhalten im Hauſe Anlaß zur Kündigung (31th- V6z61<n6nd giebt. Bezeichnend iſt, daß der Fall 061 der Kündigung 61ſ1 z111cimak 6111961161611 iſt! - erſt zweimal eingetreten iſ! — Die Ver- waltun waltung wird in einfachſtcr einfahſter Weiſe 11651511: 69 geführt: es beſteht 6111 ein Vorſtand 00n von 3 itgliedern Mitgliedern und 3 S161106111616111 Stellvertretern und ein Auffichtsratb 0011 Aufſichtsrath von 24 Mitgli6d61n. Mitgliedern. Von di6ſ6n diefen 30 P61ſ0n611 g65516n Perſonen gehören 29 dem A156i161- ſtat1d6 Arbeiter- ſtande an. 116561 Ueber die meiſt611 Angelcg6n56116n 6n1ſ<6id61 die 1361118111- ſamc Sißung meiſten Angelegenheiten entſcheidet die gemein- ſame Sißzung der Verwaltungsmitglied61, 61116 Verwaltungsmitglieder, eine Einrichtung, dic die das V61- 11a11611 615651115 1510611. DieKaff6n- 1111dR6<n1111 sfü511111gwird 0011 d6n Mitgli6d611111161nfa<ſ161W61ſ656ſ01 1.Jnj6d6m )auſewird 61n6g66ign616 P61ſ 011 Ver- trauen erheblich fördert. Die Kaſſen- und Rechnungsführung wird von den Mitgliedern in einfahſter Weiſe beſorgt. Jn jedem Hauſe wird eine geeignete Perſon zum V1z6w1115 5686111 - Vizewirth beſtellt — das 1111 Amt iſt 6i11 E51611am1-F1116156ſ1651 61116 Beſ<w61d6k0mmiſſ10n, di6 fick) 1651 56wä511 5a1.- n ein Ehrenamt —, G beſteht eine Beſhwerdekommiſſion, die ſih ſehr bewährt hat. — Jn ähnlicher W61ſ6, 11111 11111 d611 Weiſe, nur mit den in d6n_ den lokalen “11615ä1111ch 560111111611 e bedingten Ab- weichungen, 5a5611ſ115 (11165 m Göttingcn haben ſi< au<h in Göttingen und 5 611111 Spar. Berlin Spar- und 2501106161116 Bauvereine gebildet. _Zur Zur Arbeiterbewegung. Sämmtlicbe Sämmtliche Brauer und Néälz61 d61 911111561111-2116061- 1111111511161 Akti61151a116161 Mälzer der Mülheim-Nieder- mandiger Aktienbrauerei ſind, 11116 wie der „Vorwärts“ 561165161, na<d6m 1516 F01d61ung6n -z€511ſ1ü11dig6 211561193611, welchc „Vorwärts* berichtet, nachdem ihre Forderungen — zehnſtündige Arbeitszeit, welche mit 9111563611 Nuhezeit 13 Stund6n n1<tü561ſ<1611611 ſol], Stunden nicht überſchreiten ſoll, ſowie ein W0<611105n 0011 Wochenlohn von 22 «14 - ſ6116ns d61 Direkti0n zurii>g61vi6ſ6n w0106n M — ſeitens der Direktion zurü>gewieſen woroen waren, 111 in den S11116 6i11- 9611616n. Strike ein- getreten. Eine 5616119 bereits am 21. d. 2.11.111Köln (1139811011811? M. in Köln abgehaltene Verſammlung PZR“ ö__l<1_161 231611161 611111116 7115 111110611 Mülheimcr e f R Brauer erklärte ſi< mit den Mülheimer Ausſtändigen 1011111 . loUtdari]>). Der Strike d61 Bau<1156119161116 der Bauarbeitsleute in Fl6n95urg iſ156- 611_1_)_6_1.t Flensburg iſt be- Me. Die F01061u11g611 d61 211561161 find Forderungen der Arbeiter ſind zum größten T56il 56- w1 tg . , _ _ Jn Theil be- willigt. : : y In Lüneburg 5115611 016 Baua1561161 1516 haben die Bauarbeiter ihre Forderung (2 „Z 8051161505111111 „$ Lohnerhöhung für die S11111d6) 111151 d11r<ſ61€611 köyncn. * i6r 111 Stunde) nicht Ee können. Hier in Berlin 5115611, haben, wie wir WM? 5611 demſelben Blatt 6111116501611, entnehmen, in 5611 lasſ<16if6161611 0011 den Glasſchleifereien von C. Bruns, Simon u. Co., Co.,, Schmid- ſtraße 26, und R. D1111116561, Dittmeyer, An der Stad15a5n Stadtbahn 41, Ecke Noch- ftraße, ſämmtliche S<leif61 516 2115611 nied61g6legt, E>ke Roch- ſtraße, ſämmtlihe Schleifer die Arbeit niedergelegt, weil 0011 15n611 116111111111 von ihnen verlangt wurde, 2115611611 Arbeiten der Firma E. W. Reiß, Markusſtraße Markusſ\traße 50, 100 wo ſich di6 S<1€178r die Schleifer im Ausſtande befmdcn, befinden, fertig zu 16116n. Ju 611161" Böttchcrdcrſammlung, di6 ſtellen. In einer Böttcherverſammlung, die am 0nn1ag 5161 Sonntag hier ſtattfand, wurd6 061 „Volkéiztgk zufol 6 1n11g6156111,_daß 11065 wurde der „Volksztg.“ zufolge mitgetheilt, daß no< 283 Bött<ergeſ6116n, da11111161 Böttchergeſellen, darunter 154 0615611015616 Vaubaitätete mit 334 Kind6rn fich Kindern ſich im Ausſtand6 56f111d6n. D6r Ausſtande befinden. Der Strike ſol] 1111161 (11161111n1ſtänd611 1011g6ſ6131 ſoll unter allen Umſtänden fortgeſeßt und der Boykott 988611 gegen die 131811111311 ſ1656n Beſigen ſieben Brauereien 11111 11116n mit allen Mit- 16111 d111<g6fü511w61d6n. zkeucrdings 5615611 fick) auch dic Soztal- 0611101101611 11011F116d11<shag6n teln durhgeführt werden. Neuerdings haben ſh au< die Sozial- demokraten von Friedrichshagen und Charlottenburg d6m B05101156ſ<111ß ang6ſ<10ff6n, 65611ſ0 dicje11ig6n dem Boykottbeſhluß angeſchloſſen, ebenſo diejenigen in Luck_611wal_dc 11110 Luckenwalde und Frankfurt a.D. HAKO ſ011 von ſ0ziald6m0110111<61 S6116 xm a. D. Heute foll von ſozialdemokratiſher Seite 8 Boykott-Flugblatt 111 in Berlin und Umg6g6nd Umgegend zur Vertheilung gc- ang6n. Di6 5167113611 S<116id61 ge- angen. Die hieſigen Schneider und S<116idcri11n611 5161161111111 Schneiderinnen hielten am Montag 6in6 3115116165 56ſu<t6V61ſmnmlung eine zahlrei beſuchte Verſammlung ab, 111 w61<61S<nc1dcr Tat610w 11561 016 in wel<her Schneider Täterow über die geplante L05n56wegung 111 Lohnbewegung in der Konfektion 5611151616. berichtete. Nach mehrſtündiger Debatte g6lax1g16 61116 gelangte cine Reſolution z111 6111ft1n1m10611 nnabme, zur einſtimmigen nnahme, worin die künftige Zcit Zeit als günſtig zum Beginn 069 80511- des Lohn- kampfes 56z6i<n61 bezeihnet und 61116 Aufford61u11g (111 (1116 S<n61d61 Und S<116id611nn611 (1ng6511065611 eine Aufforderung an alle Schneider und Schneiderinnen ausgeſprochen wird, ſich d6m ſi<h dem Verband d6111ſ_<61 deutſcher Schneider und Schneiderinnen anzuſ<li6ß6n. anzuſchließen. Es ſol] ſoll außer 611161 L05n61505m1g einer Lohnerhöhung auch 61116 eine Regelung 061 2115611133611 der Arbeitszeit angeſtrebt werden. W16_ der_ Wie der „Wien. Ztg.“ aus Krakau unter dem "21. 21. d. M. be- richtet wtrd, 1ſt rihtet wird, ift infolge der ntervention Intervention der dortigen Behörden der Strik6_ der B9>ergefel en beigelegt; Strike her Bä>ergeſellen beigelegt ; die Ausſtändigen ſollten Jeſtern _1516 Yrbett ſeſern ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Bäckermeiſter Bäermeiſter erklärten Y_beretx, d16 Forderun en Se die Forderungen der GeſeÜen Geſellen auf zwölfſtündige Tages- ar 611, emen Mindeſtlo 11 0011 arbeit, einen Mindeſtlohn von 5 Fl. die Woche und zwölfſtündi e SonntagSrube zwölfſtündige Sonntagsruhe anzunehmen, erhöhten jedoch jedo<h die Preiſe des Gebä s, wgs Gebäds, was zur olge Folge hatte, daß der Magiſtrat einſchreiten und die Bäcker m11 Geld trafen 5elege_n Bäer mit Geldſtrafen belegen mußte. Aus L0ndon 10115 London wird der „Köln. Z.“ unter dem 20. d. M. 6- n1eld61: D16 Drof chkenkutſ 1561 ge- meldet: Die Droſchkenkutſcher ſind noch no< immer auöſtänd? . T_roßdem ausftänti ; Troßdem verurſacht der Ausſtand dem Publikum wenig Unbequemliä? kelk- Underuerilih- keit, da etwa 2000 _Kutſ<61_ Kutſher von der Kutſcher-Union ermächtigt w0106n_ find, na_< _1016 worden ſind, na< wie vor 1516m ihrem Geſchäfte zu folgen. Der Aus- ſt_and 1ſt_ hauptſa<l1< ge 611 d16 gro en Droſ<ken=Eigenthümer ſtand iſt hauptſählih gegen die großen Droſchken-Eigenthümer ge- rt<16_t, d16 richtet, die Hunderte v_0n roſebken 5 Ben von Droſchken beſitzen und fie ſie egen 5056 P161ſ6 hohe Preiſe an 016_Kutſ<61 061m16156n. _Die die Kutſcher vermiethen. Die kleineren Eigentßümer Eigentbümer haben ſich ſi der Union gngeſcbloffen 0061 1516 angeſchloſſen oder ihre Droſchken und Pferde ſofort 561- _kaufſ, ver- kauft, um 016 die Unkoſten, “016 die der Ausſtand bedingt, zu vermeiden. Um 1516 ihre Sache zu fördern, veranſtalten die Ausſtändigen Geldſummlungen 111 d6n_S_11aß6n, Geldſammlungen in den Straßen, zu denen das Publikum freigebig beiträgt. (51111n16111ationa161 Ein internationaler Textilarbeiter-Kongreß wird am 24. Ju[1_d_. Juli d. J. 111 Mancheſter_zuſamnzentreten. in Mancheſter zuſammentreten. Die Gewerkſchaft der V6161n1g16n BaumW0Uen-Sp1nn61, d16 Vereinigten Baumwollen-Spinner, die voriges Jahr einen 56ftig6n heftigen Kampf 11111 mit den Fabrtkanten Fabrikanten führte, 5111, hat, verbunden mit den d6n 6ngltſ<6n G6w6rkſ<af16n den engliſ<hen Gewerkſchaften der übrig6n Textilzweige übrigen Terxtilzweige | (Seiden, W011? u._ 1. Wolle u. f. w.) (1119655119611 angehörigen Arbeitern einen Aufruf an die T61111a1561161 Tertilarbeiter aller Länder erlaſſen. Wie der „Vorwärts“ erfährt, ſixtd ſind aus Yankreicſ), Ane, Belgien, Amerika und der Schweiz 5616118 bereits zu- ft1mmend6 111W0116n ſtimmende Antworten eingegangen, dag6gen ſ<6in6 dagegen ſcheine man in Deutſch- land 7115 061 K0ſt6n ſih der Koſten wegen a5165n6nd ablehnend verhalten zu w0116n. _ Zn d6n S<u5waa16nfabrik6nzuKop6n5agen1616nna< 61116311 W01ff7ſ<6n wollen. __ In den Schuhwaarenfabriken zu Kopenhagen legten nah on Wolffſhen Telegramm geſtern gegen 700 Gehtlfen 016 Gehilfen die Arbeit 1116 61. nieder. Handel und Gewerbe. Täglikche WagengeſteUung Tägliche Wagengeſtellung für Kohlen Koblen und Koks an der Rubr Nuhr und 111 O5611<16116n. in Oberſchleſien. An der Ruhr find ſind am 22. d. M. geſtellt 11193, nicht rechtzeitig (16116111 11 193, nit re<tzeitig geſtellt 33 Wag6n. _ _ _ Wagen. | __ In Oberſ<leſien find Oberſchleſien ſind am 21. 21, d. M. geſt6llj geſtelli 3865, 111151 16651- 361119 g6ſt6llt 161116 Wagen, _ Zwangs-V6rſtcigerungcn. B61m Königli<6n AmtSqericht nicht recht- zeitig geſtellt keine Wagen. / Zwangs-Verſteigerungen. Beim Königlihen Amtsgericht 1 Berlin ſtanden am 22.Mat 22. Mai die na<56z61<n616nG1undſtü>6zur Verſteigerun :Reini 611- 001f61ſ11aß6, E>6K1a11tagenſ11aß6 nachbezeichneten Grundſtü>ke zur Verſteigerung: Reinicken- dorferſtraße, Ede Agen PESRE 38 und dolfſtraßc, 56111 Naumeiſ16r Adolfſtraße, dem Vaumeiſter Ernſt aue 61655119; F 61656 Raue gehörig; Fläche 8,12 11; a; Mindeſtgebot 1250 .44; 1290 M; für das M6iſtg6501 5011. 150000 0161 Meiſtgebot von 150 000 A wurde 561 der Rentier H61n1ann Vein, W1<mannſtraß6 1111, Hermann Bein, Wichmannſtraße 11a, Erſteher. - Roſtocker- — Roſto>er- ſtraße 14, d6n Ma1116111161ſt6rn A15.Minkfijz den Maurermeiſtern Alb. M infkfiß und Aug. Sprenger 96501111; Flä<6 gehörig; Fläche 8,5 9; Mindeſtg6501 a; Mindeſtgebot 121 900 „14; fiir 508 211611196501 00n 139 000 916 wu1d6 4; für das Meiſtgebot von 139000 wurde der Kaufmann Richard Mkeßing, SWJÜHLX- Meßing, Stegligter- ſtraße 93, E1ſ1656r. - Gcrmania , LebensverſiJYeru11gs-Aktien-G6ſell- 1151111 Erſteher. — Germania, E \<aft zu Stettin. Die am 19. ai Mai abgehaltene 36. 01d6n111<6 G61161a1061ſammlung g6n65migt6 ordentliche Generalverſammlung genehmigte die Von d611 von den fünf Reviſ016n Reviſoren geprüfte 3115169166511111111 Jahresrehnung und 611561116 ertheilte dem VerwaltungSrath Verwaltungsrath und d61 der Direktion Entlaſtung. Von d6m 06151165611611 dem verbliebenen Reingewinn des Jahres 1893 111 in Höhe 0011 von 3 389 023 916 6151111611 4. erhalten die Aktionäre als Dividend6 1.5 0/0 15169 Baareinſchuffes 11111 z11ſaMM6n 270 000 „14, Dividende 15 9% ihres Baareinſchuſſes mit zuſammen 270000 A, dagegen 1116 die mit Es6jvinnan15611 V61fi<6116n 61116 Prän1i6n Gewinnantheil Verſicherten eine Prämien - Rü>06rgütung 0011 Rü>vergütung von 2969 440 916 A Von [6 16161 leßterer Summe fließen 184 240 914 184240 A in den Kricgs-Reſ6106f0nds, 67 Kriegs-NReſervefonds, 676 539 916 6 oder 21 0/0 d61 189357J8z0511€n 9/0 der 1893 gezahlten Jahres- prämi6 56zi656n prämie beziehen die nach Dividend6nplan 11 «)Lkfilhßkten, na< Dividendenplan A Verſicherten, und 2108 661 916 M wurden dem Dividendenfonds 13 ü56rwieſ6n, 0118 B überwieſen, aus deſſen Geſammtbetrage 0011 8697 von 8 697 867 914 di6 4 die mit ſteigender Divid611de nach Dividende nah Plan 13 B Verſicherten 30/0 0011 d61 Geſammtſumnw 39/9 von der Geſammtſumme der ſeit Beginn 15161 V6rſ1<61ung 9650511611 Dividend6n-Ja516sprän116n ihrer Verſicherung gezahlten Dividenden-Jahresprämien im Ja516 Fahre 1895 als Dividcnde 6mpfang611. - Dividende empfangen. — Neu außgefertigt ausgefertigt wurden 10 669 P0116611 11561 Policen über 39 940 371 914 940371 Æ Kapital und 147 399 «16 Ja5169161116. 4 Jahresrente. Der am Schluß d61? Ja516s 061511656n6 Geſamn1156ſtand d6rKapita1- 061ſi<6rung611 6li6f 1165 O des Jahres verbliebene Geſammtbeſtand der Kapital- verſiherungen belief \fi< auf 171020 171 020 Policen 5561 482217191 914 V61ſi<6ru11gsſu1111n6 und 11561ſt6igt d6n dcs V01ja516s über 482 217 191 M Verſicherungsſumme und überſteigt den des Vorjahres um 22 160 871916 AnPräm16n 06reinna5m16 di6 Geſ 611ſ (haft imR6<111111gsj0516 22160871 M AnPrämien vereinnahmte die Geſellſchaft imNehnungsjahre 20 474 273914, 273.4, an Zinſen 5681377 «16 5 681 377 A Von d61 G6ſam1n1-J051696111naHM6 111H556 0011 der Geſammt-Jahreseinnahme in Höhe von 26 390814 9111 Wu1d6n 061W611d61 39 0/0 11111 10 265132 016 A wurden verwendet 39% mit 10265132 M für AuSzahlungM Auszahlungen an die V61fi<6rt6n Verſicherten und 37 0/0 3709/9 mit 9 690 969 014 wurdcn 06111 Prämi6n16ſ6156f011ds ü561wi6ſ6n, deſſ611 G6ſamn1tſ111nm6 hierdurch wurden dem Prämienreſervefonds überwieſen, deſſen Geſammtſumme hierdur<h auf 131526388 .,“. ſti6g. 131 526 388 4 ſtieg. Der V6rlauf_ d61 S1€rb1t<k€11 Verlauf der Sterblichkeit war noch no< günſtiger als im V01j0516. Dura!) d16 1m J1_1516 Vorjahre. Dur die im Jahre 1893 6111961161611611 eingetretenen 2185 Sterbefälle 1111161 dcn Verſi<6116n_d61 619611111<6n 8656118561716561111111 101110611 im ganz611 6241376 0161 fall1g. D16 G6- unter den Verſicherten der eigentlichen Lebensverſicherung wurden im ganzen 6 241 376 M fällig. Die Ge- ſammt-Aktiva d61 G61111ania, 0011 WWW 79 0/0 11111 der Germania, von welchen 79% mit 122 565 899 _.714 4 in münd61fi<6ren .H500156k6n mündelſicheren Hypotheken zinstragend angclegt angelegt ſind, ſti6g6n 1111 J11516 ſtiegen im Jahre 1893 11111 um 11 300 894 „46. M auf 155 566 424 «M _ - M j Auf 0611 den Königlich bayeriſchen S1aa18-E116n- 511511611 wurd611 bayeriſhen Staats-Eiſen - bahnen wurden im April d. J. 1 360 509 1360509 Perſonen und 1060 1 060 495 500 1<J ©6161 56fördert, geg6n 1423628 P61ſ011611 kg Güter befördert, gegen 1 423 628 Perſonen und 1023 1 023 528 410 1611 kg Güter im April 1893. Die Eit1n1151116n 561rugen Einnahmen betrugen aus d6m P61ſ0n6n061165r dem Perſonenverkehr 2537 662 014, #4, aus dem _Gütexberkehr 6344 Güterverkehr 6 344 938 «16, z11ſaMM6n 8882 M, zuſammen 8 882 600 (+ 74 560) „16. D16 Emnahme (4+ 74560) A Die Einnahme bis ult. 21511156116f 7165 April belief ſih auf 33 078157 (+ 078 157 (+4 962 668) 916 _ Magd65urg, M4 : Magdebuxg, 22. Mai. (W. T. B.) Zu>615611<1. Kornzucker 6,111, 0011 92 % -,-, 116116 B) Zuü>exrbertiht. Kornzu>ker exkl, von 92% —,—, neue 12,55, Kornzucker 6111.880/0 Rendcmenr Kornzuder exkl. 88 9% Rendement 11,75, 116116 neue 11,95, Nachprodukte exkl., 75 0/0 9161106016111 9,20. 91115111. Brotraffinade 1. -,-, Brotrafſmad6 11. -,-, (GLUT. Raffinade 9% Rendement 9/207 Rubig, Brotraſſitade L Bibltäſſäde l Gen:. Maffinade mit Faß 25,50, Gem. M611_01., 11111 Melis T, mit Faß -,-. StilL. 910551117161. 1. —,—. Still. Nohzu>ker. L. Produkt Tranſito 1. f. a. B. Hamburg 51. pr. Mai 11,671561, 11,673 bez., 11,70 Br., 111. pr. Juni 11,65 56z. U.V1., 01. Juli bez. u. Br., pr. Jult 11,60 Ed., Gd., 11,65 Br., pr. Oktober-Dezember 11,20 Ed., Gd., 11,25 B1". Leipdk , 22- Br. Leipzig, 22. Mai. (W. T. B. Kamm u B) Kammzug - Te - e “' handel. 2a Yata e Lin Grundmuſter 13. 1161 B. Le Mai 3,21) „Ji, Tl:)erwnImtkin 3, „si, 3/90 “ e 3,222 #4, per [1 Juli 3,25 .“. #4, per Auguſt 3,271“,- ver 3,274 4, per September 3,30 .“, #4, per Oktober 3,321 „14, 561 3,325 #4, ver November 3,35 „14, 4, per De- zem_ber zember 3,35 „44, H, per anuar 3,375 „44, Januar 3,377 4, per Februar 3,40 „ii, M, per Marz 3,423 «14, März 3,425 A, per Apr_1l 3,421 „14 Umſatz April 3,423 44 Umſay 30000 113. Kg. Bremen, 22. M61. Mai. (W. T. B.,! Börſen-S lußbericbt. Raffimertes B.) Börſen -S lußberiht. Raffiniertes P e_t r o l e u m. etroleum. (Offizielle Notieru Notierung der Bremer cZetroleum- Drbt. Börſe.) Ru51g. Ruhig. Loko 4,75 Br. - aumwolle. Matt. Upland middlmg._ 1010 371- es. - Schmal1. middling, loko 37} &$. — S<hmalz. Ruhig. Wilcox 38 „3. Armqur ſhteld 371 43- Cudaby , Armour ſhield 374 4, Cudahy 38 „s, 4, Fairbanks 32 „3. - Speck. Ru51g. A — Spe >. Ruhig. Short clear middling [060 loco 34. - Wolle. Umſaß: Umſay: 94 Balxen. - Taback. Ee — Taba>. Umſaß: 126 Seronen Carmen, 2000 Packen Pa>en St. Y ix. Fe T ien, 22. Mai. (W. T. B.) Die Generalverſammlun Generalverſammlung de Betriebsgeſegſchafxen Betriebsgeſell ſchaften der Orientaliſchen Orientaliſhen Eiſenbahnen be'JXZloßr, beſchloß, von dem R61ng6W1nn 1111 Reingewinn im Betrage von 3190 3 190 168 Fr. dem ordenéklt 611 ordentlichen Reſervefonds 145 951, dem Amortiſationsfonds 100000 100 000 und dem 1- neuerungs onds 200000 F1. Ér- neuerungsfonds 200 000 Fr. zuzuweiſen, eine Dividende von 25 F1. 3111 AuSza lung 2% Fr. g Auszahlung zu 511ng6n bringen und 244217 244 217 Fr. auf 116116 neue Rechnung vor- zu WFM. as ondon, 22.Mai. (W.T.B.) 22. Mai. (W.T. B.) Wollauktion. 1616 1611 561 Preiſe ſteti bei lebhafter Betheiligung. P ſ ſ 9 Preiſe fielia An der Küſte 7 Weizenladungen angeboten. 969/0 „Javaz_u>er [010 141111519, Rüben-Robzucker [010 angeboten, 96% Javazu>er loko 14} rubig, Rüben-Rohzud>er loko 113 1u51g. - Cbtle-Kupfer 3815/16, ruhig. — Chile-Kupfer 385/16, per 3 Monat 395/16. _ _London, 22. Mar. Sondon, 22 Mä (W. T_B.) T. B.) Eine neue dreiprozentige 11_1d1ſ ch 6 Anl6156 0011 ſechs Mtl110n6n indiſche Anleihe von ſe<8s Millionen Pfund Sterling elangt m nachſter 3611 561 061 Barzk 0011 gelangt in nächſter Zeit bei der Bank von England zum Minimal u1ſ6 Minimalkurſe von 98 zur Emrſfion; d16 211116156 w1rd 5161 Cmiſſion; die Anleihe wird hier bereits mit 2% Agio notiert. Mancheſter, 22. Mar. Mai. (W. T. B.) 121 12r Water Taylor 5, 301 30r Water Taylor 61, 201 63, 20r Water Lei [) Leigh 6, 301 30r Water Clayton 6 , 321 Mock ; 32r Mo> Brooke 63, 401 40r Mayoll 6?, 401 64, 40 r Medio Wilkinſon 75, 321 l 32r Warpcops 8669 Lees 63, 361 366r Warpcops Rowland 62, 361 63, 36r Warpcops W68111Z10n 7F, 401 Wellington 78, 40r Double Weſton 8, 601 60r Double courant, Qual11a1 101, Qualität 103, 32“ 116 Yards 16>< 16 X 16 grey Printers aus 321/461 32x/46rx 150. Stetig. S1. P6161§5urg, 22.Ma1. St. Petersburg, 22. Mai. (W. T. B.) Produkten- Auguſt -. —. Weizen loko 9,75. markt. mar kt. Talg [010 57,00, loko 57,09, pr. Hafer loko 3,90. Hanf loko 44,00. Leinſaat Roggen [010 loko 6,10. loko 13,75. S_t. Petersbuxg,22.Mai. (W.T.B.) DieFentralboden- K16d1150nk St. Petersburg, 22. Mai. (W. T. B.) E Kreditbank ſoll 111111101611, liquidiert, die Obligationen der elben derſelben ſollen kon- 06111611 vertiert werden. - _23. — 23. Mai. (_W. TB.) Dqs Geſeß, (W. T. B.) Das Geſe, betreffend die Erlaubniß 3111 Ermſſwn 00n 01erprozen11g6n 111651 garan1i6116n zur Emiſſion von vierprozentigen nicht garantierten Obligationen der Warſchau-Wtener EtſenbaHn-Geſellſchaft iſt Warſchau-Wiener Eiſenbahn-Geſellſchaft iſ heute amt. [115 0615ff6n111<1 amt- lih veröffentliht worden. Amſterdam, 22. Mai. (W. T. B.) JaVa-Kaffee Java- Kaffee good ordinary 51. - Bankaxinn — Bankazinn 45. _ R011_61d_am, Rotterdam, 22. Mai. (W. T. B.) Die 561116 5161 heute hier durch die 9116derland1ſ<6 Ya11d6lsgeſ611ſ<af1 abg65a116n6 Niederländiſche Handelsgeſellſchaft abgehaltene Auktion ("1561 19113 231111611 «561016, über 19 113 Ballen Java-, 2973 236111611 M611ad0-, Ballen Menado-, 93 Kiſten und 9 BaÜen Ballen Padang -Kaffee - Ka ffee iſt wie folgt abgelaufen. Es Wurden wurden an- 96501611: geboten : 93 Kiſt. Padan Padang W. J. I. B. Tax6 Taxe 62 9. à 66 C., Ablauf 631 5. 661- 632 à 664 C., 1473 Ball. éenado Menado Taxe 65 13. à 76 C., Ablauf 661 9. 761 66È à 767 C., 6104 Balk Jawa Prcanger, 96151111), Ball. Java Preanger, gelblih, Taxe 54 9. 56:1 à 564 C., Ablauf 531 9. 551 5334 à 553 C., do. 260 Ball. 5laß, blaß, Taxe 53:1 534 C., Ablauf 52? 524 C., 1169 Ball. d0. blaßgrünlich, do. blaßgrünli<h, Taxe 521 524 C., Ablauf 521 9. 521 524 à 524 C., 655 BM. Ball. do. C561150n, T616 5211 Cheribon, Taxe 524 C., Ablauf 53 9. 531 à 534 C., 2298 Bal]. d0. Ball. do. Tagal, Taxe 54.1 11 561 544 à 564 C., Ablauf 532 91 541 à 542 C., 987 Val]. 00. Ball. do. Grünlich, Taxe 51 11 à 52 C., Ablauf 50 91 521 à 525 C., 7191 Ball. d0. Paſ06106an 51?) 91 54 C„ 52151an 502 9. do. Paſoeroean 91x à 94 G., Ablauf 504 à 53 C., C. 196 Val]. Ball. Liberia, Taxe: Taxe 54 C., „151an 541 :*1 54:1 Ablauf 544 à 543 C., 52 Ball. d0. do. ordinär 11. Triagc -, u. Triage —, do. B. S. Und D1061ſ6 -, und Diverſe —, zuſammen 22 095 Balken Ballen und 93 56111611. K056n5agen, Kiſten. Kopenhagen, 22. Mai. (ZW. E T. B.) Eine der bedeutendſten G6116id6fi1M611 Kopenhag6ns, 10116556 Getreidefirmen Kopenhagens, Stokkebye und Hvalſoe, hat 561116 „falli611. heute falliert. New-York, 22. Mai. (W. T. B.) Dic Die Börſe eröffnete feſt und [655aft, ſchloß jedoch nach allg6mein61 Steigerun [u 1108 561 f6ſ1611 Kurſ6n. lebhaft, {loß jedo<h nah allgemeiner Steigerung luſtlos bei feſten Kurſen. Der Umſaß d61 Ak116n der Aktien betrug 308000 111 . ſc___ffMorgM Stück. hiffum orgen gelangt 61116 5a156 MiÜion DoÜars eine halbe Million Dollars Gold zur Ver- 1 ung. Wcizen iffung. Weizen anfangs ſchwach ſ{<wa< und 6inig6 einige Zeit faÜend fallend auf Verkäufe für auswärtige Rechnung, b6ff616 Crnteausfickpten beſſere Ernteausſichten und R6alifi6111ngen, Realiſierungen, dann 0011156rg656nd 56ſſ616 vorübergehend beſſere Stimmung auf Abnahme der 71 tbaren WLÜVOkkätHL, ſchließlich wked61 ſichtbaren Weltvorräthe, {ließli weder fallend auf ſ<wä<616Ka561m6 ſ{<wächere Kabelme dungen aus Frankr6i<. Frankreih. Schluß ſchwach. - ſ<wa<. — Mais allgemem allgemein feſt wahrend dcs ganz611 Börſ6n06rlaufs während des ganzen Börſenverlaufs auf 61w6111616 A5na51n6 d61 erwartete Abnahme der Ankünfte. W61z6n Weizen - Verſchiffungen der [Iten O Woche 0011 von den atlantiſchen atlantiſhen Häfen der Vereini 1611 1aa16n nach Gxoß- 5111011111611 Vereinigten taaten nad Groß- britannien 97 000, do. nach na< Frankrei 3000, do. nach na< anderen “Hafen E des Kontinents 48 000, do. 0011 von Kalifornien und Oregon nach roß- nah Groß- britannien -, —, do. nach nah anderen Häfen des K0n11n6nts -Qrts_. Kontinents — Qrts. Der Wert!) Werth der in der veFangeMn ages Woche ausgefuhrten Y10d1$116 5611119 ausgeführten ae A betrug 7149215 Do . geg6n 7196081 Doll. 111 gegen 7 196 081 Doll. in der 01100 6. (85161190, orwoche. Chicago, 22. Mai. (W. T. B.) Weizen fallend auf 1111111968 23361161, un61wa1161 ungünſ1196 Ka5615611<16 ünſtiges Wetter, unerwartet ungünſtige Kabelberichte und bedeutende 1110116 (1110 rporte aus Rußland. - Mqis ſ<wa<16ſ1< nach — Mais ſ{<wächte ſi< na< Eröffnung 6110618 (15, etwas ab, ſpäter 615011. erholt. Schluß ſ1611g. * VerkehröMnftalien. ſtetig. | Verkehrs-Anſtalten. London, 22. Mai. (W. T. B.) Der CaſtlezDampfer Caſtle-Dampfer „Tantallon Caſtl6“ Caſtle“ iſt auf der 2111016106 g6ſ1_61n 1n Ausreiſe geſtern in Capſtadt ang6k0111111611. angekommen. Der CaſtW-Dampfer ,Warw1ck Caſtle-Dampfer „,Warwi> Caſtle“ iſt 561116 heute auf d61 211191656 der Ausreiſe in Capſtadt ang6k0n1M6n. Rubtg. angekommen. Nuhig. 1. Unterſuchungs-Saayen. Unterſuhungs-Sacyen. 2. Aufgebote, Zuſtcüungen Zuſtellungen u. 061 l. - Unfall- dergl. . Unſfall- und Invalidttäts- 26. 61fi<6rung. Invaliditäts- 2c. Verſicherung. 4. Verkäuxe, Verpachtun 611, Werdingungen 26. 5. Verloo 11110 16. 0011 61150a01616n. Kommandit-Ge ellſ aften au Befe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 9. Verlooſuna 2c. von Werthpapieren. Kommandit-Geſellſchaften auf Aktien u. Aktien-Geſellſck. Aktien-Geſellſ>, Erwerbs- und 111 ſchafts- 6n0 enſchaften. O effentlikher AUZÜJW. Z: 36.166161 6 4.1.1.6. .... Wirthſchafts-Genoſſenſchaften. Deſfentlicher Anzeiger. } Aappſtng, d Meblmälin 10. Verſchiedene ekanntmachungen. Bekanntmachungen. 1) UnterſuchungZ-Sch. Unterſuchungs-Sachen. [12581] Steckbrief. Gegen den MWgcr Albcrt Schwarz Metger Albert Shwarz aus Fyldg, „96501611 Fulda, geboren daſelbſt am 13.Mc'1'1z 13. März 1869, 111616561 111165111; 1111, ttſt welcher flüchtig Ee iſt die U11161ſu<ungsbaft Wegen Unterſuchungshaft wegen Betrugs 061- , ng . M , ver- hängt. in das Landgerichts - Gefängniſ; 1u116fern. Gefängniß zuliefern. Hanau, d6n den 17. Mai 1894. Der U11t6rſu<u11Jsri<tcr 56i Unterſuhungérichter bei dem Königlichen „0110136110516. Landgerichte. zu Hanau ab- 6n1ſ<uldig16m [10391] Oeffentli e entſ{<uldigtem [10351] Oeffentliche Ladung. den Herren Zw DW nÜ<1316nann16n 61 011611: _ ]) Akbküér Ziv Die nachgenannten Perſonen : L 1) Arbeiter Joſeph rzeWka,g65016n rzewfka, geboren am _17.Ma1z 11866 17. März 266 zu Draßig, Kreis Filehne, zur ZLlf 111156- anntewAufentbalts, 31116 t Zeit unbe- annten Aufenthalts, zuleßt wohnhaft g6106ſ611 111 51116161 Neubrück, geweſen in örſterei Neubrü>, Kreis rnswalde, Arnswalde, Simon Marks, 96501611 geboren am 17.F651uar 17. Februar 1872 11 DMM;- ui Draßig, Kreis Filehne, zur Zeit unbekanyten Ufentbaltg, zu16131w05n5aft unbekannten ufenthalts, zuleßt wohnhaft geweſen in Wachsbletche, e s ands561g Wachsbleiche, eis Landöberg a. W., Otto Theodor Krüger, 116501611 geboren am 4. 4, Februar [11905] 1873 in Rufchendorf, Krcis D6111ſ<-._K10n6, 3111651 1005n511ft g6n16ſ6n Ruſchendorf, Kreis Deutſh-Krone, zuleßt wohnhaft geweſen in Sp6<1sd011, Spechtsdorf, Kreis Arnswalde, w61d61156ſ<11ldigt, (110 W65111f11<111_16 111 d61 Abfickyt, fick) d6m (8111111116 111 5611 werden beſchuldigt, als Dn in der Abſicht, ſih dem Eintritte in den Dienſt d6s _ _ 0d61 061 F10116z116n1zi65611, 05116 Erlaubmcß des ſtehe oder der Flotte zu entziehen, ohne A E das Bundess- Bundes- | in (165161 06112ff6n ÄkkzikhllUJEWLiſé 5115 _) __ B ds . "1611" 1611 1611 aucra €* une- gebiet En O balb L N 1: ilitärpflihtigen Alter ſih außerhalb des Bundes- Es wtrd wird erſucht, d6nſ6156n denſelben zu 0615af1611 verhaften und "811116th TflltlfYLHJÜM E Cbilen zu 511518311 __?L 211. E E Nr. 1 S11.-G.-B. D16ſ615611 Str.-G.-B. Dieſelben werden auf den 3. Sep- tember 1894, Vormittags 9 th, 001 Uhr, vor die Strafkammer dcs des Königlichen Landgertcbts Landgerichts zu Lands- tuptverhandlung wuptverhandlung geladen. 561 11.28.3111 ( ;] Zluöbleiben w61d611 d berg a. W. zur Hc f Vuobliben werden d r 1111 Grun € F-ZorfißendM der Erſatz- na ek nie l Sorfigenben der Crſaßz- u c71165116 Filehne und Deutſ<-K10n6 11561 Deutſch-Krone über die d61 Tu T(50111nd6 li6g611d6n der t ‘Grunde liegenden Thatſachen ausg6ſ161116n E1- ausgeſtellten Er- klärungen 061111156111w61d6n. - 11. 1141 verurtheilt werden. — II. M! 29/94. Landsberg a. W., den 5. Mar Mai 1894. Königliche StaatSanwaltſchaft. Beſch ß- , In Staatsanwaltſchaft. Beſchluffe. | Fn der Strafſa<6 Strafſache wider den O561ſ<w61161 Oberſchweizer Samuel Kaeuel Kaenel in Sonnenber _ 561nGram50w, j bet Qrainbow, wegen Maje 131056161011111119, tâtsbeleidigung, wird die ſchlagnahmc 1656nd611 H66168 61161<16m - 11. 171. \{<lagnahme tehenden Heeres erreichtem — II. M. 40/94. 161965611 g696n§ kergehen gegen $ 140 | Oels, den 11. Mai 1894. durch Beſchluß s vom 24. Auguſt 1893 Verbängte B6- 68 verhängte Be- es im D6utſ<6n Deutſchen Reich 56findli<6n befindlichen Vermögens des Ang6kla1116n 0011 Ka6n6l_ aufg6505611, Angeklagten von Kaenel aufgehoben, | zur 10611 weil dieſer, w6il 16131 weil jeßt in Sonnenberg (wre (wie angegeben) SteÜun , nicht Stellung, niht mehr als a5106f6nd tm Stnne des §318 S1. .O. abweſend im Sinne des $ 318 St. P. O. gelten kann (Vergl. §§ (vergl. $$ 335, 336 daſ.) Königliches Landgericht. ]. T. Strafkammer. Das Grundſtück Grundſtü>k iſt mit 5,88 „M 611161 F1ä<6 0011 einer Fläche von 14 9 a 38 qm G111ndſt61161, Grundſteuer, mit 5270 076 N11 ungs- A Nubßungs- Gebäudeſteuer v6ranla 1. _ uSzug veranlagt. Auszug aus der S16U6110116, 561a1151g16 'bſcbnft Steuerrolle, beglaubigte Abſchrift des (Grundbucbblatts, Grundbuchblatts, etwaige bſcbayizugen Abſchäßungen und qndere andere das Grundſtück betreffende Na<w61_ſungen, ſ0w1_6 56- 0nd616 Nachweiſungen, fowie be- ondere Kaufbedingungen können _1n in der Gertchts- 161116156161, Gerichts- l brviboret ebenda, Znnmer Zimmer 41, emgeſehen werden. eingeſchen werden, Alle R6a15616<tigten Realberehtigten werden aufgefordert, die ni<t nicht ſteigert W610611. werden. Reinertrag und w6115 werth zur Bei 1111- un- dieſelben auf 472 der Strafprozcßordnuon 0011 0mm1 10n6n D von ommiſ}ſionen nklage [12674] Doebeling, geh. geb. (auf dem Dominium) | dem unterzeichneten unterzeihneten Gericht, an 2) Aufgebote, Zuſtellungen und dergl. Zivangsverftei erung. _ Zwangsverſteigerung. : Im Wege d61 ZwangSVoU reckung ſoÜ der Zwangsvollſtre>kung ſoll das 1111 im Grundbuche 0011 von den Umgebungen Band 90 Nr. 4539 auf den Namen der 0616568151611 Mau161_1t161"161 verchelihten Maurermeiſter Emma offmann, in Berlin 61n961'rag_6n6, m eingetragene, in lu der Oppelnerſtra 6 Oppelnerſtraße Nr. 34 belegene Grundſtuck Grundſtü> am 11. 11, Juli 1894, Vormitta s Vormittags 10 Uhr, vor 611 tsſteüe, erihts\telle, Neue F116d11<ſ11._13, Friedrichſtr. 13, Hof, Flügel ()., part., C., part, von 6151 an ſelbſt auf den Erſteher ü5619656nd6n übergehenden Anſ rü 6, derenſ V5151111fd6nſ61n une deren Vorhandenſein oder Betrag aus dem rule- 5u<6 Grund» buche zur 3611 Zeit der Eintragung des Verſteigetun s- Verſteigerungs- vermerks nicht niht hervorging, _insbeſondere dem ge insbeſondere derartige Forderungen von Kapital, Ztnſeq, wiederxehrenden Sai wiederkehrenden Hebungen oder K0ſ16n, ſpate tens 1111 Verſtetgerun s- Koſten, ſpäteſtens im Verſteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe vo_n e- von Ge- boten anzuü'wlden anzumelden und, falls der betrerbende Glaubiger widerſprtcht, betreibende Gläubiger widerſpricht, dem Gerichte xlaubhaft dai zu ma<_en, widrigenfaÜs machen, widrigenfalls dieſelben 561 F6 tſtellung des_gerin _1611 bei Feſtſtellung des gerin ſten Gebots nicht berückſichtigt berüdſihtigt werden ugd 561 Ber 361- und bei Verthei- lung des Kaufgeldes geßen dte beruckſtcbtigtm gegen die berü>ſihtigten An- ſpruchs ſprüche im Range zurü treten. Diejeni 611, MW zurü>treten. Diejenigen, welche das EigentHum Eigenthum des Grundſtücks beanſpru 611, beanſpruchen, werden aufgefordert, 001 S<luß vor Schluß des Verſte1gerungstertnin8 Verſteigerungstermins aal 40, ver-