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mit derjenigen eines Mitgliedes der Königli e_n Gſenba n- Königlichen Giſenbahn- Direktion zu Hannover veriauſchte. vertauſchte. Von 1er aus_ hier aus er- Ilgte Inte am 29. Dexember Dezember 1875 ſeine Beru ung Berufung als Geheimer aurath und vorraqeyder vortragender Rath in die_ "ſeribahnabiheilung die Eiſenbahnabtheilung des gegenwärtigen Miniſteriums der offentlichen öffentlichen Arbeiten, welcher er vom 5. Juli 1880 ab als Geheimer Ober- Baurath angehörte. Am 1. Oktober Oftober 1892 trat er, unter Ernennung zum Kaiſerlichen Kaiſerlihen Geheimen Re rerurzgS-Rath, Regierungs-Rath, als älteſter voriragender vortragender Rath in das Reichsamt ur die_Verwaltung für die Verwaltung der ReichOEiſenbahnen Reichs-Eiſenbahnen über und wurde zugleich mit der Wahr- nehmung der Geſchäfte eines Dirigenten dieſes Amts be_traut. betraut. Die von ihm in allen Stellungezi Stellungen dem Vcrterland Vaterland geleiſteten treuen und erſprießlichen erſprießlihen Dienſte ſmd Allerho<ſteri ſind Allerhöchſten Orts dur? ues wiederholte Ordensaus eichnungcn, Ordensauszeihnungen, zuleßt durch dur<h die am Schlu ſeiner amtlichen Lauf ahn amilihen Laufbahn erfolgte Verleihung des Sterns zum Rothen Adler-Orden Adler - Orden zweiter Klaſſe mit Eichenlaub, an: an- erkannt worden. ' _ AUSgeſtaitet : . Ausgeſtattet mit einer „ediegenen Wiſſenſchaftlichen gediegenen wiſſenſchaftlichen Bildung, großer (Heſchäßtsgewandt N eit ,und reichxr und reiher Erfahrung, war der Dahingeſchie ene Dahingeſchiedene gleichzeitig ein tuchtrgcr tüchtiger Ver- waltungsbeamter und hervorragender Te<niker. Techniker. Als ſol er ſolcher hat er den Fortſchritten auf allen Gebieten des Eiſenheim: Eiſenbahn- weſens ſtets das regſie Intereſſq regſte Intereſſe zugewendet urid und be- Yonders e bei Ausbildung der Einrichtungen zur "Sicherung Sicherung es Eiſenbahnbetriebs maßgebenden Einfluß geübt. In Jn den von ihm während vieler Jahre gehaltenen akademi- ſchen {hen Vorleſungen verſtand er es in ſeltenem Maße, von dem Schuß Schaß ſeines Wiſſens auch au<h anderen miiiithcilcn. Ebenjo * mitzutheilen. Ebenſo “ werden die Verdienſte, welche welhe er ?lck) fd als Vorftßender Vorſißender des techniſchen Prüfungsixmis, techniſhen Prüfungsamts, ſowie als Mitglied des techniſchen Ober-Prüfungsamis te<hniſ<hen Ober-Prüfungsamts erworben hat, unver eſſen unvergeſſen bleiben. Bei hoher Lauterkeit des Charakters und ſtets ?ich gleichbleibenber Liebeiiswürdigkeit'“ E gleichbleibender Liebenswürdigkeit“ im perſönlichen ZliekrkZhr liettbet erfreute er ſich ſih allſeitiger Werihſchäßung Werthſhäßung und - Be- is t eit. iebtheit. Sein Andeiikcn Andenken wird ein geſegnetes ſein. Der General der Infanterie Jnfanterie Golz, Chef des In enicur: JIngenieur- und Pionier-Korps und GeneraL-Jnſpektcur General-Jnſpekteur der Fe tungen, Feſtungen, iſt hierher zurückgekehrt. Der Admiral Knorr, Chef der Marincſtaiion dcr Oſtſee- hai Marineſtation der Oftſee- hat Berlin wieder verlaſſen. Bayern. Die gegenwärtige Tagung des Landiags Landtags iſt bis zum 7. Juni verlängert worden. Württemberg. Ihre Jhre Majeſtät die Königin hat, wie der „Si.-A. f.„-W.“ „St.-A. f. W.“ meldet, die Reiſe nach na<h Wildbad ohne irgend wclche welhe Störung überſtanden .und vor eſtern und vorgeſtern mit der Badeknr Badekur begonnen. Das Sub'ektivbefmden J rer Ma1cſiät Subjektivbeſinden Jhrer Majeſlät iſt durchaus befriedigend, ebenßo Denis der Zuſtand des in Heilung begriffenen linken Beins. Die Kammer der Abgeordneten ſeßie qcſtc'rn dic ſeßte geſtern die Berathung der Volksſchulnovelle Volksſ\chulnovelle zunächſt bei Art. 8 fort. Ein nach nah dem Antrag des Abg. Grüber Gröber von der Kommiſſion aufgenommener Art. 83, 8 a, der die Aufſtellung eines Normal: Normal- lehrplans und ]ährli<e jährliche Viſitationen fiir für die Fortbildungs- und Sonntagsſchulen betrifft, ſowie ein von dem Abg. (Gröbcr Gröber beantragter Art. 81), 8b, der dem Lehrer eine Strafbefugniß la da M gegen ungebührli<es ungebührlihes Benehmen der Fortbildungs- un Sonniagsſchüler Sonntagsſchüler einräumt, wurdcn wurden gegen den Widerſpruch des Berichterſtatters Prälaten vogi von Sandberger und des Staats-Miniſters des Kirchen- und S<uiweſcns Schulweſens Dr. von Sarwer) Sarwey in das Geſsi? s aufgenommen. Eine längere Er- örterung entſpann ſich odann ſih ſodann auch bei dem von den Abgg. Gräber Gröber und Eggmann beantragten (in der Kommiſſion ab- gelehnten? m, Art. 75 7a über die Neuregelung der Beſtrafung von Schulver äumniffen. Schulver}äumniſſen. Der Artikel wurde von der Kammer mit43 mit 43 gegen 39 Stimmen angenommen und ſodann noch no< Art. 9 erledigt. Heſſen. In Jn der éZxkſtrigen Sißung a s Sitzung der weiten Zweiten Kammer erklärte der Siaats- iniſtcr Staats-Miniſter Finger au auf Anregung des Abg. Vogt, daß die heſſiſche heſſiſhe Regierung alies aufbieien alles aufbieten werde, um die durch dur<h die Sonnta sruhe Sonntagsruhe gefährdeten SonntagSzeichenſchulen Sonntagszeichenſchulen des Landes zu erha ten; erhalten ; der Zentralſtelle Se für die Gewerbe ſei bereits eine entſprc<ende Wci ung zugegan en, entſprehende Weiſung zugegangen, und mit dem Ober-Konfiſtorium Ober-Konſiſtorium und dem biſchöflichen Or inariat Ordinariat ſeien Ver- handlungen im Gange, die einen befriedigenden AUHgang Ausgang erwarten ließen. Oeſterreich - Ungarn. _, Oeſterreich-Ungarn. __ Der Kaiſer inſpizierie, inſpizierte, wie „W. T. B.“ meldet, geſtern fru!) m Bruck früh in Bru> a. d, Leit a d. Leitha das 46. ananterie-Negiment Jnfanterie-Regiment ſowie dqs das 21. Feldjä cr:Batai on de er-Bataillon und ſprach den beiden Offizierkorps ſeine vo ſte „??ufmedenheit über vollſte Aufriedenheit Über das taktiſche taktiſhe Exerzieren und das glänzend durchgeführte kombinierte Manöver aus. Zu der Vermählung der Erzherzogin Caroline Maria maculata werden am 27. d. M. der König beider izilien ſowie der Graf von Caſerta in Wien eintreffen. Das von einem Wiener Blatte emeideie, gemeldete, in Budapeſt verbreitete Gerü<t, wonach Gerücht, wonah mit Riickßiciſ Rückſicht auf dic, dic neueſten Vorgänge in Serbien bas dxn das den Delegationen vorzulegende ge- meinſame Budget em hoheres Erforderniſ; ein höheres Erforderniß aufweiſen ſolle, als urſprünglich beanſprucht urſprünglih beanſpru<ht worden, wird dem „Fremdenblatt“ von kompetenter Stelie Tkompetenter Stelle als gänzlich un: gänzli<h un- begründet bezeichnet. ' bezeihnet. Der Abgeordnete Kaiſer erhieli erhielt wegen ſeiner nter: Jnter- pellation iiber pie Verſr<_erun Sgeſel ſchaft über die Verſicherungsgeſellſchaft „Adriatica“ kiirzlich kürzlih einen Drohbrref. .ills Drohbrief. Als er geſtern früh ſeine Wohnung verließ, wurde er 111 in der Karolinengaſſe von zwei Männern mit Hunbepeitſchen Hundepeitſhen angegriffen. Kaiſer konnte den Peitſchenſchlag Peitſchenſhlag parieren. Der eme eine der Angreifer richtete, üchtete, der andere - ein Verficherungsbeamter, Verſiherungsbeamter Adolf Pkilixßer _ lea — wurde verhaftet und dem LandeSgericht Landesgericht ein- ge e ert. geliefert. Der Bericht des Volkswirthſchaftsausſchuſſes _des des Abgeordnetenhauſes über den Haxtdels- Handels- und Schiff- fahrtsvertra zwiſchen. Oeſterreich : fahrtsvertrag zwiſhen Oeſterreih - Ungarn und Spanien emp ehlt, empfiehlt, dieſem Vertrag die Zuſtimmung zu er- iheilcn theilen und eine R olution anzunehxnen, Reſolution anzunehmen, worin die Regierixn Regierun neuerdings auiigefor eri aufgefordert wird, der orderung Förderung der freien Schi - Fahrt Schiff- n zur direkten Verbindung zum chen zwiſchen Trieſt und “Spanikn Spanien hre beſondere Aufmerkſamkeit zuzuwenden. Bei der getern geſtern im Abgeordnetenhauſe fortgeFeßten fortgeſeßten Berathung des udgets Budgets des Juſtiz:Miniſteriums erorterte Juſtiz - Miniſteriums erörterte der Juſtiz-Minifter Juſtiz-Miniſter Graf Schönborn eingehend die von ver- chiedenen Nednern iedenen Rednern angeregten Gegenſtände und ſchloß {loß mit er Verſicherung, daß er ſein Reſſort ohne Rückſicht auf politiſche politiſhe und nationale Verhältniſſe verwalte. Der Generalredner Menger kam auf die Interpellationen Jnterpellationen über die Affaire Affaire des , Pfarrers Deckert zuriick De>kert zurü> und er: er- klärte es für unzuläſſig und gefährlich, gefährlih, zu ſa en, ſagen, daß die Juden vogelfrei ſeien. Der Abg. Lueger erk ärte, erklärte, das De<ert'ſ<e De>kert’ſhe Vaterunſer enthalte nichts Gehäſftges nihts Gehäſſiges gegen die Juden. Lueger erging ſich ſodann unter demonſtrativem Beifall der Antiſemiten und der Galerie in Angriffen gegen die Juden, deren trauriger Machteinfluß fich auch 111 Un arn ſih au< in Ungarn zeige. Der Yeräfident (drid drohte Mit mit der Räumung der Ga erie. Galerie. Der Abg. enger verlas Stellen aus den Schriften Deckert's Schciften Deckert’'s und erklärte, einen derartigen Mißbrauch der chriſtlichen <riſtlihen Religion zu Ge- häſfigkeiien fiir häſſigkeiten für eine Schmach. Der Abg. Luc, er Lueger betonte, das Deckert'ſche Deckert’ſche Vaterunſer ſtehe mit der chriſtli en Religizm nicht <riſtlihen Religion niht im Widerſpruch, alis alle Chriſten müßten dieſes Vaterunjer Vaterunſer egen die Juden na<bcten. nachbeten. Der Voranſchlag des Juſtiz: Juſtiz- iniſteriums wurde ſodann angenommen. Der Abg. Lueger brachte hieraulf unter, Ne unter Hinweis auf die dem Abg. Kaiſer widerfaZZ-zne Mißhand unq(ſ1eheobcn) ere Mißhandlung (ſiehe oben) den dringlichen Antrag ein, die egicrung aufzufor ern, entſprechende Vorkehrungcn Negierung aufzufordern, entſprehende Vorkehrungen zum Schu? Mit der Immunität Jmmunität der Abgeordneten zu treffcn. treffen. Der Juſtiz- Mini ter Graff Schönborn Miniſter eg Schön born verlas den Polizeiberi t Polizeiberiht über 5811 den Vorfall und ügte fügte hinzu, es ſei ſtrenge Unterſu ung Unterſuhung einge- leitet. Der Abg. Kaiſ er ſchilderte den Vorfall und erklärte, er werde ſich durch ſolche Bubenſtiicke ſih dur< ſolhe Bubenſtückke in ſeiner für Recht er- kannten Thätigkeit nicht beirren laſſen, er bitte den Antragſteller, die Dringlichkeit Éurückzuziehen. J gugten, Der Abg. LUegcr Lueger zog mit Rückſicht auf die rklärungrndes Juſtiz:Miniſters dis Dringlick): Erklärungen des Juſtiz-Miniſters die Dringlich- keit zuriick. zurü>. Der Präſidcnt Präſident gab unter dem Beifall desHauſes des Hauſes dem lebhaften Bedauern iiber über die dem Abg. Kaiſer wider: faZrene wider- lagen Mißhandlung AusdrUck, Ausdruck, da dieſcr dieſer nur in rkin ſack)- li er rein ſach- liher Weiſe eine dem Intereſſe Jutereſſe der Allgemeinheit dicnliche dienliche Kritik an einem Kreditinſtitut geübt habe. Die Sißung wurde ſodann geſchloſ en. geſchloſſen. Wie aus Trieſt Verſicherungs: Gcſcliſchat Verſicherungs - Geſellſchaſt „Adriatica“ die laſſung des Beamten Pollißer angeordnét. angeordnet. Gegenüber den Meldungen auswärtiger Blätter von dem Bcſtehen eincr Beſtehen einer Miniſterkriſis in Ungarn wird mehrſcitig an: mehrſeitig an- genommen, daſ; daß in Ungarn eine Kabinetskriſis Kabinets kriſis eintreten werde, falls der erwartete Vorſchlag der uwariſchen ngicrung, mne crbiicthagnatcn ungariſchen Regierung, neue erbliche Magnaten zu crnennen, ernennen, nicht ie die Zuſtimmung der Kronefändc. Krone fände. Ueber dieStellung derKrone die Stellung der Krone zu einer ciner derartigen even: even- tuellen Forderung der ungariſchen chierung vcrlauie Regierung verlaute bisher nichts Beſtimmiks. Beſtimmtes. Erſt nach nah dem Empfanq Empfang des Miniſter- Präiidcnten ])r. Präſidenten Dr. Wekerle durch dcnKaiſcr den Kaiſer ſei eine cine Klärung der Situation zu erwarten. Wie verlantc, verlaute, werde der Miniſter- Präſidcni ])1'. Wskcrlc Präſident Dr. Wekerle am Freitag nach nah Wien kommen. Das ungariſcheUiiterhaus ungariſheUnterhaus hat geſtern in der General- debatte mit großer Majoriic'it Majorität den (Heſeßentwurf iiber dis ſtaat: liche Matrikelfiihrung Geſeßentwurf über die ſtaat- lihe Matrikelführung angenommen. Morgen beginnt die Spezialdebaiic. In Spezialdebatte. Jn dem Klauſenburgcr Mcmorandum-Prozeß wie?- Klauſenburger Memorandum-Pro zeß wies geſtern der StaatSanwalt' Staatsanwalt in ſeinem P(aidoycr Plaidoyer darauf hin, daß die Angeklagten ſich gegen_ ſih gegen die Geſch Geſeze durch die Abfaſſung und Verbreitung ciner Druckichrift einer Druckſchrift vergangen hätten, dercn Inhalt gcgen die' durch deren Jnhalt gegen die dur<h das Staatsgruudgeſcß feſtgeſtekllte Staatsgrundgeſeß feſtgeſtellte Union Ungarns nnd Siebenbiirgcns und Siebenbürgens gerichtet ſci ſei und die den Verſuch Verſu<h einer Verbreitung von Theorien, wslche welche die Auflöſung der ſtaatlichcn RcchtSordnung ſtaatlichen Rechtsordnung enthielten, invoivicrc. involviere. Er plaidicrc plaidiere deshalb für Schuldigſprechung Schuldigſprehung der An: Yklagtcn. An- ra! pie Der Angeklagte Ratiu verlas im Narnen Namen ſämmtlicher ngeklagtcn ngeklagten eine Erklärung, wonach dicſe ſolidariſch dieſe ſolidariſ<h die Verantwortung für das Memorandum iibernähmen, übernähmen , und verlas ferner eine Rede, worin er die wiederholt vorgebrachten Einwenduiigcn iibcr cine Einwendungen über eine Beſchränkung der Verthcidigung rc- kapiiulicrtc Vertheidigung re- kapitulierte und erklärte, crklärte, er erkenne die Geſchworenen als Ungarn ni t nicht als kompetente Richter an, da der Prozcß Prozeß ein politiſcher ei; politiſher ſei; auch beklagt? cr ſick), beklagte er ſih, daß die geſchlichen geſeßlichen Formen nicht beobachtet ſeien. Die übrigen Angeklagten erklärten, von einer Vcrtheidigiing Vertheidigung abſehen zu wollen, weil ſie ſich nicht vcrthcidigen vertheidigen könnten. Darauf wies der Staats- anwalt die Behauptung iiber über die Beſchränkung der Verthei- digung zuriick, zurü>, indem er ſich ſih auf das Publikum berief, welches das nicht niht nur gefcßwidrigc, geſeßwidrige, ſondern auch unſchickiickw Vcr- FMM dcr Vertleidiger 'mit au< unſchi>kliche Ver- N der Vertheidiger mit angeſehen habe. Er erklärte die ehanptung, da chauptung, daß es ſich ſi< um eine politiſche politiſhe Verfolgung handele, fiir für abſurd und fragte, warum die Angeklagten, die nicht niht als Vertreter der rumäniſchsn rumäniſchen Nation anzuſehen ſeien, ihre Gravamina nicht vor dem berufenen Faktor, nämlich dem Reichstag, vor ebrachi vorgebracht hätten. Die Angeklagten lehnten es nochmals ab, cikici) É zu vrrtheidigen, iroß vertheidigen, troß der Ermahnung des Präſidenten und ſeinem Hinweis darauf, daß die Ablehnung der Verthcidigung Vertheidigung das Verfahren nicht hindern werde. Großbritannien Großbritaunien und Irland. Jrland. Die zweite Diviſion des deutſchen Geſchwaders deutſhen Geſhwaders hat geſtern Vormittag den Firth of Forth verlaſſen. “Frankreich. Frankreich. Die Bildung des neuen Miniſteriums iſt noch nicht no< nit erfolgt. Der Präſident Carnot konferiertc konferierte geſtern mit dem Präſidenten des Senats Challemel-Lacour und dem Präſidenten der Depri: Depu- tirtenkammer Dupur) Dupuy und berief ſodann Bourgeois in das Elyſée. Dieſer lehnte zwar den Antrag, ein neues Kabinet zu bilden, ab, do<_nimmt do< nimmt man an, der Präſident Carnot werde weiter in BourÉieois anal ¡ot pe dringen, den Auftrag zu übernehmen. In einer- erſammlung Jn einer Verſammlung der regierungsfrcundlichxn emcldct regierungsfreundlichen emeldet wird, hat die Direktion der ſofortige Ent- Ncpublikaner Republikaner iſt ein Anika anFZenommen Antra rPräſidente worden, worin die Folitik N des bisherigen Mimſter- räſidenten Miniſter-Präſidenten Caſimir Périer gebi igt gebilligt und erklärt_ wrrd, erklärt wird, die Partei werde nur eine Regierung unterſtiißen, unterſtüßen, die dieſelben Garantien biete. Die radikale Linke, Linke genehmigte eine Tagesordnung, welche die Nothwcndi : Nothwendig- keit betont, dcn Schweryynkt den Schwerpunkt der neuen Politik nach [in s nah links zu verlegen. »- Die außerſtc äußerſte Linke hat eine Tages- ordnung an enommen, angenommen, worin hervorgehoben wird, man werde nur ein ſo ches folhes Kabinet unterſtiißen, unterſtüßen, das die Re te Rechte und Intereſſen JZntereſſen der Arbeiter achte, und worin weiter jede ückkehr Rückkehr zu dem Geiſt des KlerikaliSmus Klerikalismus zurückgewieſen wird. . Der Heeresausſchuß Heeresausſ{<uß der Deputirtenkammer hat die Vorlage iiber über die Schaffung von Saharatruppen angenommen. Zu dem zwiſchen zwiſhen England und dem Congofiaat ab- geſchloſſenen Vertragbemerkt Congoſtaat ah- geſhloſſenen Vertrag bemerkt der „Temps“: Der Ver- tra trag bedeute unleugbar emen E ec einen Echec der franzöſiſchen PVlitik franzöſiſhen Politik in frika; Afrika; er vcrleße verlege die politi che Situatipn politiſhe Situation Egyptens und der Türkei im Nilthal und geſtalte die Beziehungen zwiſ en rankrcich zwiſchen ranfreih und dem Congoſtaat derart, daß nunmehr me er chonung weder onung noch halbeMaßre eln halbe Maßregeln zuläſſig ſeien. Der König Leopold habe nicht niht das Recht, Eng und England einen Theil des CongoſtaatSin Congoſtaats in Pacht zu geben. Frankreich beſtße Frankreih beſiße auf die Territorien des dez unabhängigen Congoſtaats ein Prioritätsrecht Prioritätsreht und werde dies zu wahren wrffen. wiſſen. Der „Matin“ ſagt: Der König Leopold habe zwei Dinge vergeſſen, die Neutralität des Congo: Congo- ſtaats und das VorkaufSrecht Frankrei s, Vorkaufsreht Frankreichs, das rankreich Frankreich er- mächtige, ohne ſeine Fiſtimmung abge chloſſene_ erträge Ang abgeſchloſſene Verträge für nichtig zu erklären. er ,Figaro“ wirft „Figaro“ wirſt die Fra 6 Frage auf, ob denn Frankreich es zula en zula}ſen wolle, daß England ii er (He- über Ge- biete verfüge, die Egypten garantiert ſeien, und daß es in Zentral-Afrika thue, was es wolle. Spanien. Der Senat hat, wie „W. T. B.“ berichtet, geſtern mit 120 gegen 71 Stimmen das Indemnitätsgeſeß m'cgen des kommerziellen 11100118 yjysnäj Jndemnitätsgeſeß wegen deg. Tommerziellen modus vivendi mit verſchiedenen Mächten im ganzen angenommen. - In — Jn der Deputirten: Deputirten- kammer wurde das Geſcß iibcr Geſeß über Maßregeln gegen die Anarchiſten bcrathcn. Dieſc Verathung diirfte berathen. Dieſe Berathung dürfte bis Ende dieſes Monats dauern. Türkei. Ein hervorragender armeniſcher armeniſ<her Notabler in Galater Galata namens Simondet) Maiſud Simondey Malſud wurde, dem „W. T. B.“ zufolgc, zufolge, von drei Individuen Jndividuen überfallen und durch einen Revolverſchuß Nevolverſchuß ſowie durch Doi<ſti<e ſchwer dur<h Dolchſtihe \{<hwer verwundet. Zwei der Individuen Jndividuen wurden verhafte't verhaftet und galicn gaben als Motiv ihrer That an, daß Makſud durch ſtoic dur ſtete Nachgiebigkeit gegenüber der Regierung zum Nachtheilc Nachtheile der Rechte der Armenier errath Verrath an dcr der armeniſchen Sache geübt habe. Makſud „alt galt als Vcr- trauenSmann Ver- trauensmann der Regierung in armeniſchen Ange cgenheiien. armeniſchhen Angelegenheiten. Rumänien. Der König iſt geſtcrn geſtern Nachmittag von Bukarkſt Bukareſt abgereiſt, Karl von Hohenzollern mit der Prinzeſſin Joſephine Foſephine von Flandern nach nah Brüſſel zu begeben. Ville Alle Miniſter hatten ſich zur Verabſchiedung auf drm dem Bahnhof eingefunden. Serbien. Dic Die Proklamation des Königs Alcxawder, Alexander, worin die Aufhebung der Verfaſſung von 1888 angeknndigt angekündigt wird, hat nach nah dem Wiener „Frdbl.“ folgenden Wortlaut: An die ſerbiſche ſerbiſhe Nation. Serben! Im Vorigsn vorigen Jahre habe ich ih Euch aufgefordert, mir treu und ergchn ergeben zu diensn, dienen, und ſchon \{<on damals ſagte ich i< Euch, daſ; ich daß i< das Land auf Grund dcr Ver. faſſung_1ind dcr Gcfrize der Ver- faſſung und der Geſeße regieren wii], will, und daß die Verfaffung Verfaſſung in Volle volle Kraft unb_(Heltung treicn ſoil., unv Geltung treten ſoll. Meinem APPLÜ Appell habt Ihr Jhr mit jener Begeiſterung, Ausdauer, Lich Liebe und Vertrauen zu mir entſprochen, welche ich Von welhe ih von Euch erwartete und mit wclchen welhen Ihr meine nationale Dynaſtie immer umgeben habt. Serben! Ich Jch danke Euch. Erzogrn Erzogen in den Traditionen drr Obrenowitſcbe', der Obrenowitſche, glaube ich i< und Werde ſists werde ſtets an Euren Patriotismus und an Cure Eure Hingebung glauben, ſowic ſowie Ihr an meincn feſii'n, unerſchütterlichcn Willkn, meinen feſten, unerſhütterlihen Willen, bloß dcn hkiligcn den heiligen Intereſſen meines geliebt€n geliebten Volks und drs ſkrbiſchen Staats edankens des ſerbiſ<hen Staatsgedankens zu diencn, dienen, geglaubt, habt, glaubt und glauben Werdet. werdet. In die 811 dieſen gegen- ſeitigen Gefühlen wolien wollen wir ails alle Kraft einſc'ize'n, einſeßen, um unſerer ſtaat- lichen Aufgabe! ftagt- lihen Aufgabe zu entſprschcn, entſprechen, und mit Eurer Hilfe bcſtrebe ich beſtrebe ih mich als Curr Euer König und wcrde micky bsſirebcn, werde mih beſtreben, ohne Unteriaß Enki“ Wobi Unterlaß Euer Wohl und Gedkihen, Gedeihen, ſowie dick Ordnung_ die Ordnung und dkll Fricdcn den Frieden in unſe'rcm geiikbtcn unſerem geliebten und thcursn Sorbien theuren Serbien zu fördern. Dicſcr Dieſer meiner heiligcri crhabmwn Aufgabe? heiligen erhabenen Aufgabe entſpricht iki? ſtaatsbiirgcrliche die ſtaatsbürgerlihe Pflicht Links jedcn, 0811 eines jeden, den König Von Serbikn in_dieſer von Serbien in dieſer Aufgabe zu unterſtüßrn, unterſtüßen, und in erſter Linie liegt doppelt dieie dieſe Pflicht dcn Staatsdikncrn den Staatsdienern und Staats- körperſchaftkn körperſchaften ob, dercn Wirkſamkkit vkrmögc deren Wirkſamkeit vermöge der Grnndgeſeßc Grundgeſeße und durch durh das mortar<iſ<r monarchiſhe Prinzip msiner Fi'öniglichsn kaalt untkrſiclit meiner Königlichen Gewalt unterſtellt iſt. Die Aufgabc, Weichs irh Aufgabe, welche ih mir Lſiclii geſtelt hatte, war ſchon {hon deshalb ſchwierig, weil zahirsickye Gsiech wä7rcn_d mriner zahlreihe Geſeße während meiner Minderjährigkeit im Widerſpruch mit dcr Verfaffimg beſchloſii'n der Verfaſſung beſchloſſen und eng mit derkn deren Hand- habung Verknüpft wurdcn. verknüpft wurden. Viele Staatsi'inri<tungen Wurden Staatseinrihtungen wurden auf einer (*rkiir-iſtclien erkünſtelten Baſis cingsfiihri eingeführt und hab?" ſchon durch haben hon dur ihren Beſtand die Beſtimmung, ni<i dcn (i_[lgkmkilién Jiiikkkffkn dcs nicht den allgemeinen Intereſſen des Throns und dcs des Vaterlandes, ſondkrn periöniichcn odcr parieilichen Leidknſchaſtc'n zn birnen. fondern perſönlihen oder parteilihen Leidenſchaften zu dienen. Durch ihren widerrcchtiichc'n Und widrrnaiüriichen, widerre<tli<hen und widernatürlihen, das ?in- ſehcn An- ſehen der Krone und der Nation ſchädigenden Urſprung haben dieſe Gsſetze Geſeße und Staatscinrichinngon Staatseinrih*ungen ſchon von Anfang an dir Bc- die Be- deutung verloren, We'lchc welhe ihnen zugedacht War. zugedaht war. Meine kdklſicn iind aufrichtigſtikn edelſten und aufrichtigſten Wünſche ſiisßcn ſtießen auf Unübcrwindliche Hindcrmffi. unüberwindlihe Hinderniſſe. Serben! Fiir disſen Für dieſen Zuſtand will ick) gleich i< glei< meinen Vorfahren die Abhilfe ſuchsn ſuchen in dcr Vkrſiändigimg der Verſtändigung mit Euch. Euh. Seinerzeit, wenn ite Leidenſchaftrn bcruhigi, dcr Frikden die Leidenſchaften beruhigt, der Frieden und die Ordnung [*k- fsſiigt be- feſtigt ſein werden, will ich i< an Euch Euh herantreten, Um um gemeinſam auf Grund der gewonnénen gewonnenen Erfahrungen eine ncue Landeswerfaffung auszuarbciien, und fiir jLiZt „habe ich neue Landesverfaſſung auszuarbeiten, und für jeßt habe ih beſchloſſen, daß die Vsrfaffung Vom Jahrc„1888 Verfaſſung vom Jahre 1888 in allen ihren Bc- ſiimmungen Be- ſtimmungen aufgehoben und proviſoriich proviforiſ<h die Verfaſſung vom Jahre 1869 in ihrem ganzcn ganzen Umfang wieder iii in Kraft gkſeizt wcrd€._ geſeßt werde. Indem ich ih Euch disſe dieſe meine Königlich? Königliche Entſcheidung zur Kenntniß brtrzge nnd Verkünde, bringe und verkünde, erkläre ich Alien ih Allen und Jeden, _da daß von heute an die Ver- faſiung Vom faſſung vom 29. Juni 1869 in voile (He in_ng volle Geltung tritt. Alien Lauch- Allen Landes- behörden beichle ich, befchle ih, daß fie ſich nach derielben richten, ſie ſi< nah derſelben rihten, und Euch Eu Allen ſende ich ih meinen Königlicher) Königlichen Gruß, indem ich ih unſer liebes Vaterland dem Schuß des Alinxcicbtigen Allmächtigen empfehle. , i Gegeben in unſerem Königlichen Schloß zu Belgrad am Nikolaus- tags, tage, 9. (21.) Mai 1894. Alexander. . Wie die „Frankfurter Zeitung“ aus Belgrad m_eldet, ſmd meldet, ſind der Führer der extremen Radikalen Taiſic und vier hci"- her- vorragende Radikale auf Antrag des Unterſuchungs- richters Unterſuchungs: rihters verhaftet und nach nah den Kaſematten gebrg<t worden- gebracht worden. Später wurden fiinf fünf Arbeiter ſowie zwei Mitarbeiter des radikalen Blattes „Samoſtavyſk verhaftet.. In „Samoſtavyſt“ verhaftet. Jn der Wohnung ein es eines der le „teren leßteren wurde ein Arbeiter bei Anferti ung vonPatronen Anfertigung von Patronen betroffen. 000gefiilltePatronen wurdc_n 60000 gefüllte Patronen wurden beſ lag- nahmt, ebenſoviel ſollen in dcn'leiztekn den leßten Tagen vertherlt vertheilt worden ſein. Dem Wiener „Frdbl.“ wird uber über die „Entdeckixn'g dleſkr Entde>ung dieſer geheimen Patronenfabrik eſchrieben, dqß geſchrieben, daß die Munition für die Mumiwn f“? Peabodygewehre, mit denen die Peabody ewehre, mii enen dienMiliz .bewaffnet Miliz bewaffnet iſt, be- be: ſtimmt eweZen dée ſei. Sechs Lxute hattet) ſeit (Zehn TÜYM as dcr Herßellung Leute hätten feit ¿en c Hl an der Gerftellung dieſer Munition gearbeitet. .me gro e Eine große An- zahl Patronen ſei vorgefunden worden; 3 Millionen atronekl Patronen wären bereits in das Innere Jnnere des Landes verſandt worde!)- - Dcr „Politiſchen wordetl. — Der „Politiſhen Korreſpondenz“ wrrd gemeidet, ine wird gemeldet, di Ernennung des friiheren ſerbiſchen Geſgndten m _ Zei; Bo icevic früheren ſerbiſhen Geſandten in t Bogicevic zum Geſandten in Berlin ſtehe_ ka rils nächxi'ten ſtehe für n nächſten Tage bevor. Ferner ſeizder ſei -der Geſandte m in Pa n Franafſovrc i Franaſſovic auf eigenes, krankheitshalber erfolgtes Erſychin Grſucht von ſeinem Poſten enthoben und der Legations-Ssertaxil„ Legations-Sekretr L Wien Barlowaß Barloway unter Be örderung Kum Mintſte UZ Beförderung un Miniſte i Sekretär erſter Klaſſe zum Geſ aftsträger n Geſchäftsträger in Athen erna" worden. ernan worden, um ſich ſih über Wien und Köln zur Vermählung des Prinzm ' „bkbung Prinzen Hebung der Kia e Klage im Sinne der ZivilprozeZordnung N E ver Der bisherige ſerbiſche'Gefandte Paſic ſerbiſhe Geſandte Paſ ic tritt in einem an die „Nowoje Wrewja“ gerichtexen Wremja“ gerichteten Schreiben den verſchiedenen über ihn . verbreiteten Geru<ten entgegeii Gerüchten entgegen und erklärt nxenn wenn er wir mit der le ien lezten Wendung der Dinge in Serbien auch 111 t niht einverſtanden et,_ſo.werde ei, ſo werde er doch do< niemals den le alen Bo en verlaſſen; legalen Boden verlaſſen ; er ſei em ein aufrichtiger Unierthan Unterthan des Konigs Königs Alexander geweſen und werde es ſtets ſein. Bulgarien. Die Feier der LandesPatrone Landespatrone Cyrill und Met ud Methud wurde dem „W. T. B.“ „zufolge zufolge geſtern in üblicher WZiſe durch Wiſ durh Prozeſſion, Gottesdienſt und Truppenrevue feſtlich ÖR feſtlih be- gangen. Amerika. Wie „W. T. B.“ aus Waſhin ion beri tet, at Waſhington berichtet, hat der Senat geſtern mit 38 gegen 28 Étimmen cYen (]an S linien ps as un- erwartet von dem republikaniſchen republikaniſhen Senator Teln'ier Tel mer ein- Ybrachten aan ia Antrag, „bie die Tarifbill abzulehnen, verworfen. Die cngtorcn enatoren waren etltgſt eiligſt herbeigerufen worden; die namentliche Abſtimmung fand unter großer Erregung ſtatt. Afrika. Nach Meldungen der „Politiſchen Karre onden“ „Politiſhen Korreſpondenz“ au Kairo beabſichtige der Khedivc dicRciſc Lipack) Ezuropes; Khedive die Reiſe E E am 22. IUP], Juni anzutreten, zunächſt nach Marſsiiie, zunähſt na< Marſeille, dann zu einem mertagt, en viertägigen Aufenthalt nach nah Paris und von dort nach Loiidon London zu ge)en,"wo gehen, wo er acht aht Tage verweilen dürfte. Die Ruckreiſe' Rüdcreiſe werde uber «Holland, über Holland, die S<weiz, Schweiz, Wien und Konſtanimopel Konſtantinopel erfolgen. Aenderungen Aenderungeu des Reiſeplans ſeien jedoch nicht auSgcfchiofſcn. jedoh niht ausgeſ<lofſen. Parlamentariſche Nachrichten. Der Schlußbericht iiber über die geſtrige Si un Sißzung des a ' s Hauſes der Abgeordneten befindet fich ſih in dor («L?ſtcgn Bsilége.u1c - dec A Beile ale Das Herrenhaus tritt am Dienstag, 29. d. M., Na - Mittags Nach- mittags 2 Uhr, zu ſeiner 15. Piknarfißung Plenarſitzung zuſammen. Auf F?r Tagesordnun ſieherx: T Tagesordnung ſtehen: Der mündliche Bericht der Kommiſſion für kommunale Ange egcnheiten Angelegenheiten über den GkſeZeniniurf, Geſetzentwurf, betreffend das Ruhegehqit Ruhegehalt der Lebrrr Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen öffentlihen nichtſtaat- lichen "m1tiler6n mittleren Schulen und die Fürſorge fiir für ihre Hinterbliebenen; drr mundl1<e Hinterbliebenen ; der mündlihe Bericht der Juſtizkommiſſion über den Geſsßentwurf, Geſetzentwurf, betreffend die Errichtung ,etnes Amtsgerickyis eines Amtsgerichts in dsr der Gemeinde Kalkberge- Rizdersdorf; Kallkberge- Nüdertdorf; die emtnaltge Schlußbcrathnng einmalige Schlußberathung über die Staatsverträge znnſcben Prcußsn zwiſhen Preußen und dem Großberzogthum Großherzogthum Heſſen Vom vom 12. SLP- txmber Sep- tember 1893/20. Jiovsxnber November 1893, bktreffend betreffend den Bau und Betrieb Einar Etſknbahn Von Salzſchlirx nach einer Eiſenbahn von A nah Schlitz, ſowic-x zwiſchen ſowie zwiſhen Preußen und dem Er_oßherzogthum Yecklenbur -S<werin Vom Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin vom 31. Miirz März 1894, wxgenYcrſteiTungxmch Eiſenba 11 yon Roſtock wegen Herſtellung einer Eiſenbahn von Roſto> über Sülze Lach Tſrſibſces; endlich mundlichc Berichic O e: endlih mündliche Berichte und Anträge der Petitions- omrm wn. *- on:miſſion. Die Tagesordnung dsr der morgigen 72. lsnari an Plenarſitzung des Hauſes der Abgeordncisn Abgeordneten (Beginn VormiiiagsPU Uhr!“; christ: B aae 1 Ub lautet: 1) ZwMe Zweite Berathung des Antrags der Abgg. Ring und Gen. auf Annahme emes Geſehsntivuris, brireffend eines Geſeßentwurfs, betreffend Abänderung des § $ 86 Abſ. 1 dcr Krrisordnung Vom der Kreisordnung vom 13. Dezember 1872/19. März 1881; 2) ziveite eraihuxig zweite Berathung des Grisßeniwurfs, Geſeßentwurfs, betreffend dis Fiſchérei dcr Uferci Ln- timmrr m die Fiſcherei der Ufereigen- thümer in den Privaifliiſſxn Privatflüſſen der ZProvinz Prov Weſtfalen; 3) mündiche mündliche Berichte der Brzbgrtkmnmrſfion 1": er Prtitione'n; Budgetkommiſſion über Petitionen; 4) 5) 6) Berichte d(xr Agrarkotximiiſwn, drr kacindékommiifion der Agrarkommiſſion, der Gemeindekommi}ſion und der Untérriéhis- Unterrichts- kommiſſion Übkr Petitionsn. über Petitionen. Entſcheidungen des Reichsgerichts. Reichs8gerichts. Die dreijährige Verjährung dsr Wschelordrrun 8611 der Wechſelforderung gegen den Acceptantcn Acceptanten bezw. dLii Ausſislisr den Ausſteller wird nach Artſ.8fG nah M 40 der HELLA- ordnufng durch'B chandigung Wechſel, ordnung dur< Behändigung der Klage unterbrochcn. unterbrochen. In Bezug auf dieſe Beſtrmmrzng Beſtimmung hat das Reichsgericht, 11. Zivilſenat. Zivilſenat, durch Urthctl Urtheil vom 2. Marz März 1894 ausgkſprock en, ausgeſprochen, daß, falis falls beide Parteien in dem Tsrnnne ziir Termine zur mündlichen Verhandlung 11061? Baba über die eingekiagie Wechſeifordermxg eingeklagte Wechſelforderung nicht erſcheinen und demzufolgc demzufolge das Vcrfahrenruhen [JffN- Verfahren ruhen [afſen, im Gcbteie Gebiete des Preuß. Mig. Landrechts Allg. Landrehts die Unte'rbrechung Unterbrehung der Yerxahrung darnit beendtgt Verjährung damit beendigt iſt und dsr der Lauf dcr dreijähri en der dreijährigen Ver- zahrung jährung von neuem bcginni. _“ beginnt. — Die (Ehefrau Ehefrau Sch. Katte hatte mit tbrrm Ehemannc gkmsmſchaftlich einrn cigcncn ihrem Ehemanne gemeinſchaftli<h einen eigenen Wechſel (1. (1. Bur ," . d. 4. Bur ¡D 4, Jan. 1888 MM 19 500 ..>-6, 1898 über . 19500 #, zahlbar am 30. arz 30, März 1888 cm dcn Vorjchußvsrein an den Vorſchußverein zu Burg odkr dsſſen oder deſſen Ordre, ausgeſtellt, abkr aber am Vcrfaliiage Verfalltage nicht eingelöſt. Aufdic durchZuſteliung Vom eingelöft. Auf die dur Zuſtellung vom 12. Oktober 1888 yourVorſchußvchin vom Vorſchußverein erhobene Wechſelklage war Ternxm Termin zur munditchcn mündlichen Verhandlung am ]6. 16. Oktober 1888 an- beraumt, "i weichem jedoch in welchem jedo keine der Partei€n Erſchien. Parteien erſchien. Später wurde uber über das Bcrmogcn des, Ehemaims Vermögen des Ghemanns Sch. Konkurs eröffnet, in welchem welhem die W€<ſelfordcrung) Wechſelforderung bis auf dcn den Reſt von 18 229 „xl. 18229 #4 zur Hébung leangie; Hebung gelangte. Am 11. ilugiiſt Anguſt 1893 lisß dcr Vorſ<ußberein bie Béklagte ließ der Vorſchußverein die Beklagte Sch. wieder [aden rnit laden mit dem Anfrage, dirſeibe wechſclmä ig Antrage, diefelbe we<ſelmäßig zur Zgblung Zahlung von 18 229 „xu G zu vcrnrthcrlcn. verurtheilen. Die Beklagte erhob pa den Einwand der Verxahrung Verjährung der Wechſelfordkrung Wechſelforderung und die Kia e Wurde Klage wurde demzufolge in der Bkrufun sinſtanz abgrwieſen. Berufungsinſtanz abgewieſen. Die Reviwn dcs V9rſ<ußveretns „wurde Vom 5 Teichsqericht zurückgewieſkn, Reviſion des Vorſchußvereins wurde vom Neichsgericht zurü>gewieſen, indem es bL- Jrundcnd , ausfuhrte: „Dcr Berufungsrichter be “kündet be- gründend „ausführte: „Der Berufungsrihter begründet ſeine «inſichi m zritreifender Anſicht in zutreffender Weiſe mit der AUSZÜhrung Yufübrung daß ILL die bis zur Einfuhrung der ivilprozc ordnung Entſcheidende xboxſ<rifi des, § Einführung derx ivilprozeßordnung entſcheidende Borſchrift des $ 554 des reu . [1D Preuß. e Landrechts [. I, 9 (Wird die gehörig angemeldete Klage ni t nach. orſ<rift niht nah Vorſchrift der Geſeize pcrfolgi. Geſetze verfolgt, ſo fangt fängt von dem Tage an, wo der Kläger die Sache hätte "ſortſeßen “ fortſeßen können und ſollen, follen, eine neue Verjährung wider ihn an) 93441) Wi noch auch jeßt no< den maßgebenden Grundſatz Grundſaß enthalte und zwar auch fur für die WechſelVerjährung. Wechſelverjährung. Der Vorderſaß des § $ 554 enthält in den Worten „.die „die gehörig angemeldete Klage“ allerdin s allerdings eine Voraus- ſWung, ſeßung, die ſeit Einführung der D. Z.-Pr.-O. ni tmehr nit mehr eintreten M11, ann, da es nach na< dem S ſtem Syſtem der Z.-Pr.-O. eine Anmeldung der chZZe S aße bei Gericht nicht me r niht mehr giebt; allein ſchon hon vor Einführung der -' r--O. herrſchte -PrO, herrſhte darüber kein Zweifel, daſ; dir Anwendun daß die Anwendung des rundſgßes rundſaßes des § 8 554, wonach die Unierbrrchung dcr Unterbrehung der Verjährung auf ört, aufhört, ſobald die Kiage Klage nicht nach nah Vorſchrift der Geſeße Gefeße fortgeſeßt wird, nicht auf d,?" FAU eingeſ ränkt den Fall eingeſ<ränkt werden dürfe, daß der Berechtigte es gar nicht SMW) einmal bis zur nſteilung Anſtellung der Klage ſelbſt habe kommen laſſen. . . . In. In die landrecbtliche landrehtlihe Lehre von der Verjährung durch dur<h Nichtgebrauch FWU greift die Zivilprozeßordnung durch § dur $ 239 nur inſofern ein, als ſie is Unterbrechung nicht le Unterbrehung niht mehr mrt- mit. Anmeldung oder Anſtellung der lage im Sinne des Allgemeinen Landrechts, ſondern erlxi dmtit (Fr- . m e ; ie Gtundſaße S s A ¿ indet; die Grundſäße des ür etlichen bürgerlichen Rechts über die olgen Folgen der nichtgebörigsn FNF Wang nihtgehörigen port eßung des Re tsſireites Nechts\treites werden von der Zivilprozeßordnung iLiCbt deru ri. nicht perlü rt. Infolge dieſer Steilung Stellung der Zivilprozexordnung gegexiuber ITM burgeklicben N and gegenüber Rog bürgerlihen Recht iſt demzufolge der Grund (1 Grundſaß des Preußiſchen E b ? 9, wonach es, wonah beim Ruheniaſſen MRukhenlaſſen des Rechtsſ reits Rechtsſtreits die tiier- ZFT nter- ebl ung aufhört und eine neue Verjährung beginnt, unberuhrt nt eben. - -- _- unberührt A eben, — — — Was ſodann die Friſt der nach nah Beendigung der in Jbrechxmg iü etbre<ung beginnenden neuen Verjahrung beircihfft, Verjährung ati ſo beruht quch auch Geſ eſer Beziehung die Anſicht des B*erufungSri "ters aiif Berufungsrichters auf richtiger „ LLZtzesMslksun ." v oepeaudlegun - Wie das ehem. preuß. Ober-Tribunal m „d. in d. Urth. bre<*Nov' 185 uberzeugend aukgeführi 4 Go, 1854 überzeugend ausgeführt hat, Werdau werden durch die Unter- ilmg 108 der Be ährun Verjährung keinerlei Aenderungen in der Natur des zu ' , p r “?.Wo_senden Recéts _Perfo genden Redits herbeigeführt, welche eine andere Verjährungsfriſt als bis „urſprünglich feſtgeſeyie bedingten die urſprünglich feſtgeſeßte bedingten, auch konnte es der G anogltch Ug in die Willkür des Berecbti ten Berechtigten ſtellen wollen, durL e ?!??? axieYijegUedeixethFrr-ZZHFZTZurbdſtyemntäKtlzges Ziegenlaffen ved : fas E L her O „und demnächtiges A des Proſzeffes dretßigxahrige Zu ſehen." (13/914an Piteies dreißigiährige zu ſegen : (13/94 en eſon eren Verxahrungsfrti befonderen Verjährungsfriſt die Eutſckxeiduugen Entſcheidungen des Ober-Verwaltungsgerichts. Nach § ? Abſ- $ 2 Abſ. 1 des Kommunalab aben e 8 es Kommunalabgabengeſeßes vom 27 ' i 1885 iſt em Gewerberreibender ift ein Gewerbetreibender in 9der kZ“?)ſerxtzieinbe, Ver Ce in wethYZ d ohne daß er daſelbſt emen Wohnſitz daſelbſ einen Wohnſiß hat, eine Agentur ſeinks Gewsr„bkunt?rnebmet1s fich bZfindet, welche ſeines Gewerbeunternehmens ſi befindet, welhe ermächtigt iſt, Rechts- geſchafte Rechts - geſ<äfte im Namen und fur 9i€<nunYdes für Rechnung des Inhabers ſelbſtändig ZYFYYZZßeYZteiLk-ZMYHſteFrpfluZtig. «zn tit g i fir Au In Beziehung auf dieſe Be- , t a er- erwa un s eri , er-Berwaltungsgeriht, 1. “' ' S i Urtheil vom 14. März 1894 ausgejpchkYn:>)t Senat, dur< em 1)" Unxer au e R E 1) Unter dem in § $ 2 Abſ.1 gebrauchten Ausdruck Abſ. 1 gebrau<hten Auêdru> „Rechts- geſchafte geſchäfte“ ſind ni<t' niht nur die emgen Rkchtsgeſchäfte diejenigen Rechtsgeſchäfte zu verſtehen weiche welche dem Gewerbetreibenden nſpruch Änſpru< auf Vergütung für ſeiné FiexſkanybgewahLen, ſonderÖ aucbb ſtoic? Rechtheſchäfte, ſeine ie A Dn R un lone Nechtsgeſchäfte, deren Zweck , Zwe> ' iirung er LſUhrung der vom cwer ?. rei enden " „ lt<Zn2)Le(tFiiungen iſZ-[bſthl ubernommenrn Gewerbetreibenden ü - lien Leiſtungen A übernommenen gewerb („ 5 ine ziim zum ießen Von Rechtsgeſ äften „ eib iänd' “ Agentitr von Rechtsgeſchäften „ſelbſtändige“ Agentur iſt „nicht' Vorhanben, wsnn die EémäckyiigiTng dſes 91ngth daraux» beſchrankt „nicht vorhanden, wenn die C Ute Gd Agentei darauf beſchränkt iſt, die emzelnknRechtsgeſchäfte, dersn'Jnhali durch einzelnen Nechtsgeſchäfte, deren Inhalt dur den Inhaber bes des Unternehmens in aUen Weſentlichsn Beziehun en vorgeſchrieben, iſt, durch kenia allen weſentlihen Beziehungen vorgeſchrieben ift, dur ſeine Handlungen zum förmlichen AbſÖHUß zu_ bringen; btelmehr iſt Abſchluß zu bringen ; vielmehr iſ zu der geſeylich vorgeſchricbenen geſeßlich vorgeſchriebenen Selbſtändig- keii"erforderii<,' keit erforderlich, daß der Agent 5erth befugt iſt, nach nah eigenem Ermeſſen dgruber darüber zu be nden, befinden, ob, mit Wem wem und unter welchen Bedingungen em Re<tsgeſ<aft ein Rechtsgeſchäft abzuſchließen iſt. ift. Der Kariſmann Kauſmann R. m in Stettin bsireibt daſelbſt betreibt daſelbſ ein Spcdiiions- Speditions- und FYommrſſwxisgeſchafi Kommiſſionsgeſchäft und benutzt benußt zur Vermittelung der über die Landrsgrenze Landesgrenze mit Rußland gehénden gehenden Sendungen die Dienſte des in Lydikuhnen wohncndcm" Eydtkuhnen wohnenden Kaufmanns S. Dis Thäi keit Die Thätigkeit des S. im Tzniereffe Zntereſſe des R. beſchrankt ſich beſchränkt ſih darauf, daß Lk er zur Bedeckung Bibedung der aus .)iußland ankommenben Guter, Welche Rußland ankommenden Güter, welhe in Eydtkubnen Eydtkuhnen umgeladen werden, das erfbrderltche Dickenmatrrial erforderlihe De>enmaterial hergiebt, daß er ferner die box) von R. "untxrxeigxner Adreſs abgeſandien, nach unter eigener Adreſſe abgeſandten, nah Rußland beſtimmten Gitter fur dieſen_ Güter für dieſen in Empfang nimmt, namens drs des R. darüber quittiert, beim Zanwt Zollamt die zur Ausfuhr erforderliche erforderlihe Anzeige macht, und der Guierabferttgungsſielie, Güterabfertigungsſtelle die zum Weitsrtransport nach Weitertranspoxt na< Rußland erforderlichen Frachtbrtefe, Welche V?" R. Frachtbriefe, welche von N. bereits Voliftändig vollſtändig bis auf bas das Datum ausgefuiii_ſ1nd, nach Emrückung ausgefüllt ſind, nah Einrü>ung des Datums der An gabe ubergiebt. Aufgabe übergiebt. Der thneindLVOrſiehkr Gemeindevorſteher zu Eydtkuhnsn zoq Eydtkuhnen zog für das ahr Jahr 1892/93 den Kaufmann R. mSteitin N. in Stettin zur Gemeinde-Einkommenſteuer heran, mdsxn indem er annahm, daß cine dir Gernei11deſteuerpfii<t eine die Gemeindeſteuerpflicht begründende Agentur ſeines „Gewerbeuntern'ehmens Gewerbeunternehmens in Eydtkuhnen ſich ſi<h befinde, Miche welche zur ſeibſtandntgeti Abſchlwßung yon Rechtsgeſchäften ſelbſtändigen Abſchließung von Rechtsgeſhäften im Namsn drs Namen des Inhabers ermachttgi iſt. ermächtigt iſ. Dieſer Auffaißſung bof o) p, traten auf die KiagrR drs Klage _ des R. gngn drn Gemsindevorſic Lr gegen den Gemeindevorſtcher zu E. ſowohl drr KreiSansſchuß Gtailupönsn der Kreisaus\{uß Stallupönen als auch au< der Bezirksausſchuß Gumbinnen ber. bei. Auf die Revixion A des Kiägers Klägers aber erkannte das Ober-Verwaltungsgericht au Ober-Verwaltungsgeriht auf die Freiſteiiung Freiſtellung des Klägers hon „dcr bon der pro 1892/93 gefordxrtsn geforderten Gemeindeſteuer, weil der in E. be- findlichc-„nKYgentur dtL"J€ſeßii< findlichen Agentur O erforderte Selbſtändigkeit mangelt. „We"nn Kiager auszufu ren, Verſucht, „Wenn Kläger auszufü ren verſucht, daß eine die Gemeindsſieuerpfiicht begrmidende Agentin: ſeinrs gewerblichen Gemeindeſteuerpflicht begründende Agentur ſeines gewerblihen Unternehmens in E. nur dann vorhaydxn ſem _wüxdc', wsnn vorhanden ſein würde, wenn der Kaufmann S. zum Abſchluß von Speditionsgeſ<afien Speditionsgeſchäften ermächtigt wäre, ſo iſt dies verfehlt. Aus drm dem das Geſeß _VOM Gefeß vom 27. Juli 1885 beherrſchcnden Grundſatz, dxiß bas beherrſhenden Grundſay, daß das gewerbliche Einkommen dort der Gemeindebeſteuernng untcr- [l?gf, Gemeindebeſteuerung unter- liegt, wo es entſteht, folgt ksinssrvé s, keineswegs, daß der im § $ 2 a. a. O. ge- brauchte Ausdru>_ „Rechtsgeſchä e“ Ausdru> „Rechtsgeſchäſte“ in dem vom Kiäger gewvlitcn Kläger gewollten , cmſchranksnden __ _Sinne auszulegkn iſt; vielmcxhr einſhränkenden _ Sinne auszulegen i}; vielmehr iſt daraus, daf; dais (3197615 daß das Geſeß das Einkommsn Einkommen aus einem uber, m'ehre'rr' über mehrere Gemeinden ſich mtsdehnenden ſi< ausdehnenden Gewerbebetriebe als em emhcttitches brhandeii ein einheitlihes behandelt und 010 die Vertheilung nach nah einem Maſ;- ſiabc ordnex, wxlcher bon drr Fra e gänzlich Maß- ſtabe ordnet, welcher von der Frage gänzlih unabhängig iſt, wo die Reckptsgrſchafte uber Rechtégeſchäfte über die grwrrbli M gewerblichen Leiſtungen und den dafür zu zahlendsn (Entgelt abge'ſchloffen werdkn, zahlenden Entgelt abgeſchloſſen werden, das (Gegentheii Gegentheil zu entnehmen. Dem Vordsrrichtcrfiann daer der Vornmrf nicht gsmacht Werden, Borderrichter kann daher der Vorwurf niht gemaht werden, daß kr dem chrtff _ er den Begriff der „Rechtsgeſchäftk' „Rechtsgeſhäfte“ im Sinn? Sinne des § $ 2 des Geſexxs Ce vom 27. Juli 1885 Vsrkannt habc. - verkannt habe. — Es brgründet begründet aber das „Beſtshen etzikr Agexitur, welche Beſtehen einer Agentur, welhe zum Abſchluß yon Rechtsgexchäften erſt'txaLhtllek-ilſt/ddſtzc écrithdkTisucrxfiichtÄiboſch[nicht; hicZzu iſt v Elmehr er or cri „ a 18 gcn ur Sim u; Von T€ tsc äten .ſelbſiändig" von Me Lage Gäſten is Me Me eue C E N iſt . . . “ (l 293.) > ſ > gſ< f vielmehr erforderli<, daß die Agentur beim uß von Nechtsgeſchäften Ielbftandia” it... * (1 2939 ie, A Kunſt und Wiſſenſchaft. E1116„Ausſiexiiiiig Von Eine Ausſtellung von Entwürfen und Ausſtattungs- Grgcnſtandcn fur Gegenſtänden für evangeliſche Kirchen, zu Welcher welcher der in dieſen Tagen ſigttfindknde, ſtattfindende, von der „Vereinigung Berliner Architekten“ veranſtalietc veranſtaltete Kongreß für den Kirchenbau des Pro- teſtantismus Vsrqiilqſſuxig Veranlaſſung gegeben hat, iſt i} geſtern in den Aus- ſtxllungsſalen ber Koniglrchcn „Kunſt-Akadsmie, ſtellungsfälen der Königlichen Kunſt - Akademie, Unter den Ltnben Linden 38, eroffnet "worden. eröffnet worden. Die „ſchr reichhaltige ſehr reihhaltige Sammlung architektoniſcher Cntwurie, Weichr architektoniſher Entwürfe, wel<he hier vorgeführt wird, ſtammt nicht niht nur aus Bcrlm, jondkrn Berlin, ſondern aus faſt aiikn allen Theilen Deutſ iands. Deutſchlands. Auch aus dern dem Auslande (Schwedczn, Rußland (Schweden, Nußland und ben 9 tederlanden) find emzelne den Niederlanden) ſind einzelne Beiträge zu der Ausſtellung eingeſandt worden. Wenn es zunächſt für drn den Fachmann ein eigen- artiges Jnt€reſſ€ gemahrt, Intereſſe gewährt, an den htrr hier vereinigten Arbeitkn Arbeiten die Ent- rvickelung wi>elung zu vérfolgrn, verfolgen, welche der proteſtantiſche Kirchenbau proteſtantiſhe Kirhenbau in den lehren Jahrzshnten leßten Jahrzehnten genommen hat, „ſo fo iſt dir die Bedeutung der z. Z. 3. auf dteyem dieſem Gebiet „ſtatténzdenden Baythatigkeii doch L eitenTen Bauthätigkeit do ſo groß, daß die Aus- ſtelluztg ſtellung auch die T erinahme Theilnahme weiterer Kreiſe herausfordert. Für das Berliner ublikum burfie „es namentlich Publikum dürfte es namentli< von Werth ſein, daß es hier Gelegenheit findet, eme großere eine größere Zahl der in unſerer Stadt augenblicklich augenbli>li< im Bari Bau begriffenen oder zum Bau vorbereiteten Kirchen *- fo den neuen Dom, die Katſer-erhelm- Kaiſer-Wilhelm- und dicKaiſer-Friedrich-Gedächtnißkirche die Kaiſer-Friedrih-Gedächtnißkirche u. .w. »- \.w. im Entwurf kennezi kennen zu lernen und mit älteren Bauten zu verglei en. vergleichen. Beſonders gpzteherzd „iſi anziehend iſt es 011 -, aud, daß man von der Thätigkeit mehrerer unſerer metitbeſchafttgten Kir en-Baumeiſter, meiſtbeſhäftigten Kirchen - Baumeiſter, insbeſondere Orth7s Orth's und OYLU's, em zuſammcmhan cndxs Oßten?’s, ein zuſammenhän endes Bild Fwinnt. lrt Auch die preußiſche Siaatsbauverwaltung Staatsbauverwaltung hat 11 rnit ſih mit einer * eihe ihrer bczüglichen Reihe threr bezüglichen Ar- beiten an der „Ausſteliun Ausſtellung betheiligt. Die in letzterer leßterer vertretenen Muſter kirchitcher Ruskiiattquſtücke, Makereien kirhliher Auéſtattungöſtücke, Malereien und Skulpturen unterbrechen tn angeiiehmer ei 8 unterbrehen in angenehmer Weiſe die Reihe der architektoniſchen Zeichnungen; 7- Dte Ausſteilun Zeichnungen. — Die Ausſtellung wird auf die Dauer von etwa 14 Tagen ,tagltch tägli<h von 10 bis 4 U r Uhr gegen ein Eintrittsgeld von 50 „_z geöffnet ſem. Geſundheitöwäen,“ ſein. Geſundheitsweſen, Thierkrankheiten und Abſperrungs- Maßregeln. C b o l e r a. Oeſterreich-Ungarn. „In Cholera. Oeſterreih-Ungarn. In Galizien erkrankten, dem „Heft. San-Weſx' zufolge in dre: „Oeſt. San.-Weſ." zufolge, îin drei Gemeinden des politiſchen politiſhen Bezirks 1FZZoiliISzczezkw tn Rebe in der Zeit vom 8. bis 15. Mai 21 Perſonen, davon ar en . Rußlgnd. arben 7. Rußland. In der Stadt'Warſchau Stadt Warſchau wurden, wie in den .Veröffeniltchun en „Veröffentlihungen des Kaiſerlichen Kaiſerlihen Geſundheitsamts* berichtet . wird, vom 7. bis 13. ai Mai 10 Erkrankungen H5 Sterbefälie) E Sterbefälle) gemeldet, in den Gouvernements Radom vom 1. bis .Mai 7. Mai 56 (35), lock Plo> vom 3. bis 10. Mat 10, Mai 34 (24), Kowno vom 29. April bis 5. ai Mai 10 C5). Türkei. G Türklet. Im Vilaéet E Siwas zählte man demſelben Butt zufol e Blatt zufolge von Mitte April is bis zum 6. Mai 442 Todesfälle. c'Oſtindien. Bkitinvien, Kalkutta. Vom 8. bis 14. April ſind 75 Per- ſonen an Cholera geſtorben. In New York w 1) Pvcikein'd ,! , New-York wurd E. o. - ur en, we urden, wie in L i n . ' “ mitgetheilt wird„„vom wird, vom 11. Februar bis 2? Qrtithb. X «[M- kun en 21. pril d. 3. 242 Erkran kungen mit 51 Sterbefallßn Sterbefällen angezeigt; in C icago Chicago belief fi " *die? Za [ ſi< die Zahl der Pockentobesfalle Podentodesfälle im Monat März na neueren" nach neueren richten auf 100, alſo tm NY? Fréartaß im eren S des laufendenYahres auf1 . e yp us. , Reg.-Bez, laufe S auf 185. ettyphus. __ Reg.-Bez. Marienwerder. Jm Kreie Im Kreiſe einer Mitihetiung Mittheilung vom 14. April zufol 1» zufolge ins eſatximtS22r &II-Mi ße? E Grraes e darunter _3 mrtiödtltchem Aus ang, feJigeſte 3 mit tôdtlihem Ausgang, feſtgeſte t worden. Der erſte alſ “ all trat bereits Mitte Januar an auf einem unmittelbar an der ruſfiſ en ruſſiſchen Grenze gelegenen Gute bet bei einem aus Ruſſiſch-Polen Rufſiſh-Polen ſtammenden Ar- beiter auf, der ſich wahrſcheinlich durch fih wahrſcheinli<h durh den Verkehr mit Yerſonen En aus dem ruſſiſchem" ruſſiſhen* Grenzbezirk in iert infiziert hat. Ende anuac; bßzw; anuar bezw. Anfang Fkbruar Februar übertrug W) An die Krankheit aiif „ mtt auf 2 mit ihm zuſammenwohnende zufammenwohnende Arbeiter, von dieſen an au einen Gutsarbetter, Gutsarbeiter, alsdann noch no< auf Perſonen. Durch emen Dureh einen der zuerfi zuerſt Erkrankten wurde die Seuche nach nah einem 5 km von Strasburg entfernten Ort verſchleppt, verſhleppt, woſelbſt 5 ſeiner feiner Angehörigen erkrankten und _] 1 ſtarb. „Durch Durch den Verkehr mit dieſer Familie o !!!"-h zo ſich der Lehrer die Krankheit zu, die beiihm mit bei ihm nit dem Tode endete. Ära? Áut Veranlaſſung des Kretsphvſikus, Kreisphyſikus, der die Kranken am 17. März amtlich amtlih unterſuchte, erfolgtne erfolgte deren Ueberfübrung nach Ueberführung nah dem Krankenhaus zu S_trasburg. Strasburg. Hier ubertrug ſich drr Flecktyphus übertrug ſih der Fle>typhus auf den Krankenhaus- warter, wärter und Kauf emen we en, auf einen wegen eines anderen Leidens in Behandlung YFnFZWVZJäZMikaTW t:?)ertt retsphLſikus, d2€r fich u 1e R A Vi E, L ſich bei der Unterfu ung „ r nzier ae, Wure Unterſuhung m 17. rz tInfiztert hatte, wurde am 4.de$e - lagerig 24. desf\e o lägerig und ſtarb am 5. April. ſlben Monats ett iſt n He it im I) tſch R 'chJWi-e"za Deutſ hen Reith” nirgends 18 eu en er mr en s mer Reth nirgends mehr in . fange verbreitet. Î A g h nennenswerthem Um Verdingungen im Auslande. 30 M * 30. Mai, 1 m Fr3ß58i*11""ie8 „ . a:, )r. ; . . un an, efretär de Oi' d' EbexbiahanéſeYchaft, leYÄZZs'lMÉ dLondon IS.; rLiefeLiikiglſFFT ur aggon . a ere Uhr. A. P Dunſian S 80, Mar, »r. U. P. Dunſtan, Sekretär dex Oſtindi Ser e s E Foy EC.: ‘uen O ür aggons. Nähere Bedingungen in un ki] in d 5 eſeiiſchaft gege'n den L eſellſchaft gegen Zahlung vono t21liS<i inZ. 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Der SchneÜdanwfer .La'hn“ Schnelldampfer „Lahn“ hat am 22. Mai, 11 Uhr Vormittags, von New-Yoxk Ns. New-York via Southampton nach nah der Weſer abgegangen. Der Schneildampſer .„Spree' Schnelldampfer „Spree“, von New-York kommend, hat am 23. Mai 124 _Uhx Uhr Nachmittags Hirſt Hifrſt Caſtle paſſiert. Der SchneÜdampfer „Elbe , vim Schnelldampfer „Elbe“, von New-York kommend, iſt am 22. Mai, 11z Uhr 114 Ühr Abends, auf ider der Weſer angekqmmen. angekommen. Der Poſtdampfer „Dresden“, von Baltimore kommend, iſt am 23. Mai, 7 Uhr Morgens Morgens, auf der Weſer aygekowmen. Drr angekommen. Der Dampfer „Lancelot“ „Lancel ot“ hat am 23.MaiVormittags die' 23. Mai Vormittags die Reiſe von Liſſabon i_iach nah Bahia fortgeſeßt. London, 23. Mai. (W. T, T. B.) Der Caſile-Dampfer ., HaWaxden Caſtle-Dampfer „Hawarden Caſtle“ hat heut? heute auf der Ausreiſe Madeira paſſiert. Der Untqn-Dampfer „Mexican' Union-Dampfer „Mexican“ iſt heute auf der Heimreiſe von Madeira abgegangen. Theater und Muſik. Jm Kö'niglicheN Muſik, Im Königlichen Opernhauſe be innt mor en beginnt morgen Richard Wagner's Wagner’s „Ring des Ntbelun en“ Nibelungen“ mit dem „R ein old“. ie „Rheingold". Die Beſeßung iſt folgen'dzé: folgende: Wotan: Herr tammer, Stammer, Donner: err Herr Krolop, rob: Froh : Herr Philipp, Loge: Herr Gudths, Alberich: Gudehus, Alberih: Herr S midt, ime: Schmidt, Mime: Herr Liban, Faſoii: Faſolt: Herr K_raſa, Faſner: Kraſa, Fafner: Herr Möd inger, ricka: Mödlinger, Frida : Frau Sucher, Fring: Fraulem Freia: Fräulein Hiedler, Erda: Frau Goe e, hein- tychtxr: Goetze, Rhein- tôhter: Damen „Letſinger', Herzog, Leiſinger, Herzoz, Lammert. Kapellmeiſ er Kapellmeiſter Sucher dirigiert. -- Erne — Eine zweite Oper von Ferdinand Hummel, betitelt „Angia', „Angla", Text _von Dxlmar, von Delmar, gelangt in în nächſter Zeit zur erſten Auffahrung. Aufführung. Kapellmeiſter ])1'. Muck Dr. Mu>k ſtudiert das Werk, welches Vor Hummels „Mara' vor Hummel's „Mara* komponiert iſt. _ In — Jn der geſtrigen Vor- ſixiiung ſtellung von „Mignon' „Mignon® ſang Fräulein Krainz zum erſten Mal die Titelrolle. . ' E Im Kön: lichcn "Schauſpielhauſe Werden Königlihen Schauſpielhauſe werden morgen die Luſtſpiele .Der, ugendwachter“ „Der Tugendwächter* und „Die Dienſiboten“ Dienſtboten“ gegeben. " __ Dem Leſſtrxg-Theaier Leſſing-Theater hat Felix hilipvi Philippi ein neues abend- fuilendes Schczuſptel sixgerxtcht, füllendes Schauſpiel eingereiht, das von errn ])r. Herrn Dr. Oscar Blumen- thal “zur Auffahru_n fur zur Aufführung für die nächſte Spielzeit angenommen wordeniſt. ' Jm Friedrt -Wilbclmſtädtiſ<en worden iſt. __ Im Friedri<h-Wilhelmſtädtiſhen Theater ehtmorgen geht morgen die Strauß'ſche Strauß’ſhe Operette .Der luſti?e Krieg“ „Der ree Krieg" in Scene. tZilm Wia Sonn- absnd gelan t nach langerer abend gelangt nah längerer Pauſe n in neuer EinYiJudierung E und theil- fchYſer Neu eſeßung dler Neubeſeßung der Hauptrouen Hauptrollen Suppé's „ occaccio' „Boccaccio" zur Auf- rung. ' ___ Auch das Luſiſpiel-Perſonal Luſtſpiel-Perſonal des Reſidenz-Theaters ſiedelt in den erſten Tagen des Juni nach na< Hamburg über, um an dem dortigen Enſemble-Gaſtſxiel G theilzunehmen. (Es Es finden demnach demna nur noch acht no< a<t Aufführungen m Refidenz-Theater itatt. Jm Adolph-Ernſt-Tbeater nder im Reſidenz-Theater ſtatt. Im Adolph- Ernſt -Theater findet am Sonnabend die 250. 290. Aufführung der beiden Poſſen , barle 's „Charley's Tante“ und .Die Ba azzi“ „Die Bajazzi“ ſtatt. Auch die Beſucher dieſer Iube orſtellung Jubelvorſtellung werden ein Je tſouventr Feſtſouvenir erhalten. ' : Mannigfaltiges. Der unter dem Protektorat Ihrer Maje äten desKaiLers Jhrer Majeſtäten des Sale und derKaiſerin der ‘Kaiſerin ſtehende Preußiſ?e Pte erein zur fege Pflege im Felde verwundeter und erkraxi ter erkrankter Krieger hi t hielt heute in den Geſchä sräumen Geſchäftsräumen des Zentralcomttés Zentralcomités der Deutſchen Vereine vom Rothen reuz Kreuz ſeine Jahresverxammlung It ee mins ab, die in Vertvetmkg ' Vertretung des Fürſten zu Stoiber Stolberg - Wem gerode Wernigerode von dem Kammer Z ] Kammerherrn von dem Kneſebeck _ gelei et Kneſebe> geleitet wurde. Derſelbe gedachte UM me 8 der nunmehr 25 jabrigen , 2 jährigen Thätigkeit des deutſctlxen comités, ven comitóés, in deſſen Händen ſeit dem 20. Ap [ April 18 Herm einheitliche. herrn einheitlihe Vertretung der Vereine vom Rothen Kren!t UF; Kre liegt Bis zum Juli 1872, wo die Kriegsthätigkeit des Zentralcbm Zentralcom