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Auf Grund dcr BundesratWetorknung Srund der Bundesrateverort nung vom “.'-3. 23. September 1915 (NÖQL-Geſeßbk. (Re!8-Geſegbl. Seite 603) in V-rbinkuna Verbindung mit 12? Auſführung!- anweimng diefer Vexorknuna der Autführungs- anweiſung dieſer Verordnuna vom 27. September 1915 und de_r der Ver- ordnung vom 24. Juni 1916 (ReiM-Geſeybl. (Reih?-Beſeybl. Seite 581) 111 iſ dem Kaufmann Stanislaus Wojciechowkki, bier, Warſchauerſixaße Wojciehowski, bter, Warſchauerſtraße Nr. 9, dkk der Handel mit Leben;. Lebens- und Futtc-rmitteln Futtermitteln aller Art wegen UuzuverläMakekt Unzuverlä!ſigkeit in bezug aa?" dieſZn auf dieſen Handelsbetrieb unter- ſagt. -- Die durch dur das Verfab'en VékUkſQÖten Verfabren verurſaSten baren Buslaaen, inſ- Bugslaaen, ins- beſondere die Gebübren Gebühren für die im § $ 1 ver erordnunq der Verordaung vorgeſchriebene Bekanntmachung, hat Bekanntmathung, bat der Betrcffen: z:: Tragen. Betrcffenz zu tragen. Gneſen, ten tea 6. Juli 1917. Die Pciizeivetwaljuvg. Pclizeiverrwalturg. Dr. Franck. Fran>. Bekanntmachung. Auf Grund der Vundekkaésv'rorknung rom Bunde?rat2v-rordnung vom 23. September 1915 (RIVA (RBB!. S. 603), in erbinduna Verbindung mit kk! Ausführunnaneiiung der Ausführuunzanweiſung dieſer Vnorduu-a Verordnura vom 27. Skptemb-r September 1915 und der Vekordnuna Dorn 21. Juri Verordnung vom 24. Juni 1916 (N.DBl. (N.G.NBl. S. 581) iſt d-m dem Kaufmann Martin KoWalski, bier, Poſewrſéraß- Kowalski, hier, Pofen-rſtraße Nr. 15, der Handel mit Leben 5- 8- und Futtermitteln aller Axt wegkn Unxuvnläſſiqkeit in 595119 At wegen Unuverläſſigkeit tn bezug auf di-ſ-n Handelsbetrkkb untetſaat. _ dieſ-n Handelsbetrieb unterſaat. — Die durch dur< das Verfabten voxurſacksten baan Verfahren v°rurſa<ten bar-n Auslagen, insbeſond-te insbeſondere die Gebühren für die im § $ 1 der Verordnung vorgeſchriebene Bekanntmachung, bat ker Bekanntmatung, hat ter Be- troffene zu tragkn. Gneſen, tragen. Gneſep, den 6. Juli 1917. Die Polizeiverwaltung. Dr. Franck. Or. Fran>. Bekanntmachung. Tem Bä>er Dem Bê>Fer Johann Tvmczinskk Teomczinskt in Gneſen, Browbekaer t35117111?“ Bneſen, Bromberger Straße Nr. 16, wird anf avf Grund der Bund-sratsverotdnung Bunde-®?ratéverordnung vom 23. Sevtkmber September 1915 (RGW. (RGBl. S. 603) in Verbindung Verbkndung wit der Aus- fübfunqsanweiſ'!"a führuna8anweiſi-a vom 27. Sevk-mber1915 Sevtember 1915 und Der Vewrdnung vom24 Jun11916 (RGVKS. der Verordnung vom 24 Juni 1916 (NVB. S. 581) der Handel mit Nahrungs- und Nahrungf- uvd Futtermitteln aUer aller Art ſowk- ſowie die Ausübuna ſeives Bäckereib-trlebes weaen Unxuverläſfizkeit Ausübung ſeines Bâêö>lereibetrtiebes wegen Unzuverläſſizkeit in kesug be:vg auf dieſen Hand-lxb-trieb uytekſagt. *- Hand-lebo-trieb unterſagt. — Die duycb dur< das Verfahren ver- ur'QÖken Her- urſaten baren Auslaßkn, insbeſox-vere Auslaaer, tntbeſordere die Webübr-n Bebühren für kik die im ,I $8 1 dertVerordnung Her Aetorduung vorgeſchriebene Bekanntmacbuvs, Bekanntmachung, hat der Betroffene zu rag'n. tragen. Gneſen, den 7. Juli Sult 1917. Die Polizeiverwaltung. Politzeiverwalturg. Dr. F rauck. Bekanntmachuna. Fran >. BekanntmaMhune. Der Väck-xwitwe Ida Klua, aekorenen Vä>erwiiwe Jda Klug, geborenen Müller, 51erſklbſt, "7 auf'Ger W „B bterſe1bſt, if auf Gr'nd des $ 58 der Verokdnuna dèr Verordnung vom 29. Kuni Aunti 1916 kezw. !] bezw. $ 1 der NekwntmaÖu-g xur Xunbaltuva unqukrläſſtaer Bekayntmoburg zur Fernhaltura unzuverläſſizer Perſonen vom Havdel Handel vom 23. S-wember Septemker 1915 dex der Betrieb ibrer Väck-rei auf 'die ihrer Bä lkerrei avf die Dauer yon von 3 Monat-n vorn Monaten vom 8. d. M. biſ -1n- ſcbli-ßlicb M, bis ein- {li fli< 6. Okioker d. I. unter Auferlegung der Koſten der Ver- öffentliebunq u n ter ſ a a t. BffentliGung unterſaat. Regenwalde, den 3. Jul! 1917. Jult 1917, Die Polizeiverwaltung. Polizeiverwalturg. I. V.: W. Knöpel. » Bekanntmachung. Knögel. inniergo-_ BekanntmaSung. Dem Kobl-nbänk'l" Koblenbändler Martin Höhle, gebok-n Höble, ceboren am 9. Mai 1837 in Naumbura, Kre'is Wolffaam, Naumburg, Kreis Wolftagen, wohnhaft in Frankfuxt Frankfurt o. M., Müblwieſenſtraße Müblwieſerſlrafie 2, wird hierdurch hierdur< der Hande! mit G-geu- Händen Gegen- fänden des täal'cbe" täalihen Bedarfs, kvsbeſondere Nahrunak- insbeſondere Nahrung?- und Futtermitt-ln Futtermitteln aller Art, ferner toben Naturerzeuaniſſen, Heiz. roben Naturerzeugniſſen, Hetz- und Leuchtſtoffen LeucGtſtoffen ſowie jealkcbe mittelbake jegliche mittelbare oder uvmlitel- bme Beteiliaung u"mittel- bare Beteiligung an ein-m ſoläxen einem ſolÉen Handel wegen Unjuverxäſfigkeit Unzuverläſſigkeit in bezug auf dieſen Gewerbebetrikb unterſ agi. Gewerbebetrieb unterſagt. Frankfurt a. M., den 7. Juli 1917. - * Der Polizeipräfident. I. Polizeipräſident. J. V.: von Klenck. _> Klen>. naa Bekanntmachung. Gemäß § $ 1 Abſ. 1 und 2 de? der Verordnung des Bundeörats Bundesrats vom 23. S-p*emb-r September 1915 (RGW. (RGUI. S. 603) über üher die Fernbaltung unzuver- läſfiaer 'rſonen Iäſſiger Perſonen vom Handel babe ich bobe ih dem Kaufmann Guſtav Löwen jeln, arborkn Löwenſtein, geboren am 14. Februar 1866 in Br-cbeubeim,Kre1s Ilesbadev, Brecheuheim, Kreis Wiesbaden, zurzeit Düſſeldorf, Deichſir. Deihfir. 7 wohnhaft, dke wohnkaft, die Aus- übuna Dbuna des Handels mit Gegenſtänden -des täglichen Bedarf! tägliGen Bedarfs und des Krienßbedarfs, inkbeſondere Kriegsbedarfs, insbeſondere mit Nahrungs- Nabrungs- und Genußmitteln, für das geſamte Reicszebiet Reihsgediet verboten. Düſſeldorf, den 8. Juli 1917. Die PolizeiVerwaltung. Polizeiverwaltung. Der Obstbürgermeiſjer. I. Oberbürgermeiſter. J. V.: Dr. Lebt. Fliehtamikiches. Lehr. Nictamftlihes. Deutſches Reich. Preußen. Berlin, 12. Juli 1917. Seine Majeſtät der Kaiſer und „König Könia empfing, wie „Wolffs Telegrapbenbüro“ Telegraphenbüro“ meldet, vorgeſtern abend den öſter- reichiſch-unamiſchen reichiſh-ungariſhen Botſchafter Prinzen zu Hohenlohe, hörte geſtern vormittag vormittaa den Vortraa Vortrag des Chefs des Zivilkabinet'ts Zivilkabinetts von Valentini undxdie militäriſchen und die militäriſhen Vorträge und empfing den Beſuch Beſuh Seiner Kaiſerlichen Kaiſerlihen und KöniglichenÖoheit Königlichen Hoheit des Kronprinzen. * Ihre f Jhre Majeſtät die Kaiſerin und Königin empfing geſtern vormütag vormittag den Präſidenten des Kriegsemäbrunasamts Kriegsernährungsamts von Batockj Batocki und den Leiter der Reichsſtelle Reichsſtele für Gemüſe und Obſt OberregierungSrat Oberregierungsrat von Tilly zum Vortrag. Der BundeSrat Bundesrat verſammelte fick) \ſi< heute zu einer Voll- fißung; ſißung; vorher hielten die vereinigten Ausſchüſſe Aus\hüſſe für Juſtiz- weſen und für Handel und Vexkehr, Verkehr, der Ausſchuß Aus\huß für Juſtiz- wefen weſen ſowie der Ausſchuß Aueſhuß für Handel und Verkehr Sißungen. Sizungen. Ruſſiſche Soldaten, die bei dem Angriff in Oſt- aalizien in Gefangenſchaft aerieten, erklärterx. gerieten, erklärten, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, einſtimmig, daß xich ſih der dortiae dortige Angriff nur dadurch Habe bewerkſteUigen laff-n, habe bewerkſtelligen laſſen, daß man ſie glanben glavben machte, die Deutſchen hätten an einem anderen “"kont- abſ<nitt Front- abſchnitt zuerſt den Angriff wied-r wied?-r aufgenommen. Aus i-ſen Gefangenenauxſagen dieſen Gefangenenatiéſagen geht zur (Hem'jae Genüge hervor, mit wel<en Yttetkn l1?th demokratiſche welchen es ¿0s demokratiſhe Rußland ſeine freien Bürger in den 5 rei . . oon d treibt. < von Keſſel, hat unter em dem 6. d. M. b'etreffend betreffend die Regelung der Groß Berlin, erlaüen: erlaſſen: lenverteilung den Belagemngsszuſtand, Belagerungszuſtand, vom 4. Juni 1851 folgendes: 5. A. Allgmeine Vorſchriften. Berlin, Charlottenburg, Berlin-chhter-berg, Neuköün Berlin-Lichtenberg, Neukëlln Niederbarnim. ) L abgibt. und Anthraztt. , . Anthrazit. : i 1 Jenkner Vrtketts Zentner Briketts gilt 1 . Koks .; ee 110 Ganxſteine, Ganzſteine, 1 111 Koks. zuläſſig- Beſcbaffung yon hl Rotke. zuläſſig. Beſchaffung von Kohlen übernommen. 4 Summe zu melden: melden : den Beſtand am 1. des vorangegangenen Monats, den am 1. des laufenden Monats vorhandpnen Beſiand, Wèonats vorhandenen Beſtand, unter Angabx Angabe des Lieferanten diejenigen diejentgen Mengen, die tbm thm tür den vxrxangenen Monat vergangenen PVèonat ven dieſem ku zu liefern waren (MoraWratcn res AbichxuffeS) (Moraisraten des Abichluſſes) ſowie diejenigen Meggen, Mengen, die darauf tatſä>12< geliefert_ tatſächli< geliefert ſind, unter Gegenubex: Gegenüber- ſtellung derjenigen Mengen, dre die in den xnjſprechenden entſprehenden Monaten der drei vorangegangenen Jahre gyltefnt find. g!liefert ſind. Dieſe Meldungen müffen müfſen jederzeit durch Frachtbmfe, Rechnungen odcr Auſzeickwungen belkgt wuden dur Frachtbriefe, Rechr ungen oder Aufzeihvungen beleg! werden können. Vordxucke Vordrud>e für dieſe Meldungen ſind ſird bei ker Koblenabteilung ter Kohblenabteilung der KriengtſteÜe Kriegsamtſtelle in den Marken in Empfang zu nehmen. § 8 5. Jeder Koblenbändler hat Kohlenhändler bat für eine möglichſt gleichmäßige Verteiluna möglich} glei{hmäßige Verteilung der ibm thm zur Verfügung ſtehenden Kohlcumengen Koblenmengen an die Verbraucher Sorge zu nagen. § 6. tragen. 8&6. Koblenbändler, welcke waxgonweiſe oder in Kabnladunaen Bri- k-tts eapfangen, haben welŒe wa,gonweiſe cder in Kahnladungen Brk- k.tts ea: pfangen, baben 10 v. H. der eingehenden Mengen Briketts auf Lager zu nehmen, dieſe gelten bis auf weiteres als beſchlagnahmt. beſhlagnahmt. Zur Vetfügupg Verfügung über fie m ſie 1ſt die Koblenabjeiluna Koblenadbteilung der thieZSamtncUe Gene in den Maxten Marten im CiWernebmen Gir. vernehmen mit den Gemeinden : ugk. § efugt. 8 7. Väbofen iſt Verboten ift der Verkauf von Kohlen: Koblen : a. auf den Freilakeglekwn det Bahnböß, 1) a-xßscbald der orknungömäßiaen feſten Verkaufsßellen kes Koblenhandels. § 8. Freiladezleilen der Bahnhöfe, b aßerhalb der ortnungömäßigen feften Verkaufsſtellen tes Koßblenhandels. 8&8, Der Verkauf auf den Lazerbläyen Lagertläpyen an Koblenbändler iſt nur an ſol<e Perkcnen zoläjſig, welche ſ1< ſol<he Perjonen zuläſſig, welhe ſih als Kokleubändler einwandftei auöwei|en. § 9 Kohleubändler einwandfiei auêrweijen. $9 Verſendungen von Kobl'eu Koblen aus dem Bereich des Geltungöaebiets Geltung8gebiets dieſer Verordnung ſind von dem Lieferanten der Koblenadje'tjung dcr KriegöamlſteUe Kohlenadteilung der Kriegsamtſtelle in den Marken anzuzeigen. 9“? O"!" § oe $ 10. Verbrauckser, Verbraucher, die für nicbtgewerblicke Zwecke Kohlen nihtgewerblide Zwelke Koblen in den Geltuncsbeteicb dieſer Vewrknung ſelkſt einxübxen, babe'n Geltuncöbereih dieier Verordnung ſelt\ einführen, haben dies vor Eintteffen bor Gint1effen der Kohlen Koblen der Koblenabtkilura rer Kriegäamtſteüe Koklerabdteilurg ter ttriegtamtſielle in den Macken ux-tex Maiken unter Angabe rer der Menge und Art ſowie ſowte des Ankunft- Babnbofs over =Oaſens telegrapbiſck) Ankunſft- Bahnhofs oder - Hafens 1elegraphiſh anzuzeigen. F 8 11. Erwerbſleben Gewerblicben und induſtriellen Verbrauchern Verbravchern jeder Art, auch denjeniaen denjenigen mit einem dur<ſ<nltilt<en Monatsvetdrauch von_ dur<\{nlttli<en Monatóverdrauh von mehr als 10 Tonnen Kohlen, iſt die Vsrwcndung Verwendung der Kohlen nur im eigenen Gewerbebetriebe x_eſjajtet; Gewerbebetriede ¡eſtattet; jede Weitergabe oder jede andexweittge Vnwendung iſt Vertoten. 13. anderweitige Verwendung ift vert oten. P. Beſtimmungen für Küchen- Kühen- und Ofenbraud. _ § Ofenbrand. ; 8 12. Fur Kücbem 11_ad Ofenbrand Für Kügten- und Dfenbrand dürfen Kohlen nur Koblen rur gegen Kobleukarten gxmaß dcr fo1genden Kohlenkarten gemäß der folgenden Beſtimmung an V.rbrau<:r Vitbraucher abgegeben und von 11mm entnommen ihnen eninommen werden. § 8 13. Die Koblenkartkn berechtigen Koblenkarten bere<tigen zur Entnahme von Kohlen im ganzen (Heltuxzosbereiä) ker Verordnunx. Geltungsbereih der Verorduuuç. Die Karten Und ſind nicht übertragbar. _ § 14. Fur Haushaltungen kn chgungen obne Zevtralbeijung j 8 14, Für Havuskaltunrçcen in Wohnungen . ohne Zertralbeizung und an Inhaber vrn S_efckaſxxmumen obne 3er tralbeijung Irhaber vcn Geichäfte1äumen ohne 3e1 iralhetizung werden Koblenkarien n<1< Kohlenkarien nah folgenden Gtuvpen außgegebcn: Gruxpe 1 Gruppen ausgegeben: Gruppe T 1 bxxzdares heizbares Zimmer oder Küche, „ 111 Z. beczbare ë A c heizbare Zimmer einſchließlich einſcließli< Küche, | 17 4-5 ' ' . - , 7 o IV 4—d e e e w «V mehr als 5 heizbare helzbare Zimmer einſ<ließli< einſ{ließli< Küche. Beſiebt Beſteht ein Haushalt in Gruppe 17 1V und 17 V ars wkniaer weniger als vier Pexſonen, Perſonen, ſo ſteht ihm nur eine Koblcukatte Kohlenkaite der vorhergehenden Gruppe zu. S 8 15. Für Haushaltungen in Wo'hnungen Wohnungen mit Zentralbeizungen wird eine Sondertarte (: s eb * „ KÜ<kmws>em u geg (n f": Sonderkarte ausgegeb 1 h Küchenzwe>en. usgegeben für Kohlen SU Waſch zu Waſch- und Die Beſtimmungen des § $ 13 finden enlſprccxcnde entſpre> ende Anwendung. § & 16. Vorläufig kürfen bö<ſéeus 05 e eben dürfen hö&ſtens obgegeben und t . 13. eautnc A. Auf die Koblenkaften ;; g e:: nommen Truden fur Koblenkarten E entnommen werden für Gruppe 15 antner, . , ][ I 5 Zentner, t 10 „ . 111 15 „ . . 117 20 . . . 7 30 . ; 13. 10:16 2 A0 2 é Ï S0 N B. auf die Sonderkarte (§ Sonde1karte (8 15) für Waſcbzwecke: Waſbzwe>e: 2 Zentner, bei Hauskaltuugen kon Hauskaliungen von mehr als _ ſchs …_ſe<s Perſonen: 3 Zentner, fur Kuck) nzwccke: :: für Küch nzwe>e: 3 Zentner, bei Haushaltungen Hauzshalturgen von mehr als ſechs ſe<3 Perſonen: 5 Zentnkr. “ Zentner. j Die Koblenbänkl-r Koblenhändl-r können jedoch jedo< die Maude Abgabe von Kohlen (ruf k auf $ Zentner für den Tag und die Kohlenkatte Koblenkarte oder die andukatte veſchxänfen. . cie Sinderkarte beſ<ränken. ; Der Oberbefehls aber Oberbefehlshaber in den deu Marken, Generaloberſt Lol Seneraloberſt n ende Verordnunk, D ETa r Bun, o u Nack) n Nach gemeinſamer Beratung mit den beteiligten Kommunal- verbänden und im Einvernehmen_ Einvernehmen mit per StaatZichen der Staatlichen Ver- teilungsſtelle für Groß Berlin beſtimme 1< ih zur SjchxrſteUupg Sicherſtellung der im Intereffe Jutereſſe der öffentlichen Stcherhext nothndtgen exn- heitli<en öffentlihen Sicherheit notwendigen ein- heitlihen Regelung der Kohlenvertexlung tn Berlm Kohlenverteilung in Berlin und Umgebung auf Grund des § 91) $ 9b des Geſeßes, Geſezes, betreffend 9 8 1. Der Gelinnßskerekb kiefer Geltungskerei dieſer Verordnung umfaßt unifaßt die S!:Ykrleiéſe er n- Scbönsderg Es erlin- St@öneberg und Berlin-Wilmersdorf 1owie dre owie die Landkreiſe Teltow und § ;. . Koblenbändler irn Si'xns & 2. _ Koblenhändler im Sinne dieſer Verordnung iſt jxder, dcr gewerkSmäßtg ift jeder, der gewertêmäßtg mit Kohlen handelt und dieſe an dt: die Verbraucher Kohlen Koblen im Sinn: Sinne dieſer Verordnung find Steinkohlen jeder Art, Braunkohleu Braunkokblen jeder Art, Briketts jetec jeder Art ſowie Koks jeder Art § .). Abgabe 8 3. Abgake und Entnahme von Kollext Koblen an Verbraucher Verbrauer iſt bis auf wei'ens wei'eces nur nach nah Maßgabe der Beſttmmungea Beſtimmungen dieſer Verordnung Es wird jedoch durch jedo< dur die Regelung keine Gewähr für die § - „ „ 8 4. s : Jeder Koblenbändler 1at_bts bat b!1s8 zum 15. eines xeden Monqts jeden Monats der Koblcnabteilung Kokblenabteilung der Kriegsamtſtelle Kriegsamiſtelle in den Marken ſowie derjenigen derjentaen Gemeinde, in der die Koblenbandlung ibren Siv h_at, Kohlenhandlung ihren Sig hat, geſondert füt Kohlen, Keks für Koblen, Koks und Briketts getrennt nach Lagerplaven nah Lagerpläyen in je einer die Eingänge und “xussänge Fusgänge des vorangkgangenen borangegangenen Monats, „€ S 17. W bDiſei Kobniu-d odersSeZ-rkiexkarftcn »:xe :; :: pgeme n e au ge te 1 an Die Fohlen Ee werd obnſiygemeinde ausgeſtellt auf Grund 1) welcbe _nacb v wel>de nah dem Stande vom 15. Juli 1917 nach F?QYYJbupm, eiubeitlrchen thngogens innerhalb kes Gelxungkk-exsichs dieſe eine. ordnuna a1e1<waßxq zu_veran'1a1ten find. “ " Ve:- Micter nah Maße bedungen, einheitlichen Frogebogens inne: halb tes Geltungêter eichs Leſe eines ordnung alei<mäßig zu deranttaiten ſind. "“ vieler Ver, Mieter und Vermieter ſmd ſind zu wahrheitsgemäßen YUM wahrheit8gemäßen Angab pflichtet. en der- ber, Die Sondexkarten wejken Sonderkarten werden nur auf keſcndexcn ;>:ij d, haltungkvoxſtandes (?ngtſieUi. keſcnderen Anirag dec baltungsvo: ſtandes ou?geſtelt. In dem Unnau iſ: dern Anirag iſt tas Ver Bed begründen und g1ajibkan za mache". § glaubhaft zu machen. 8 18. Die Uebermittlung der Fragebogen '.T' *; fowie 5: ſtellung der Koblen- Kohlen- oder Souderkd'tten auſTLeleVekberaZn' erwxgt Sonderkätten an die Pert Zu, erfolgt dur< deu Hausdejiyer oder" den Haus9deſigzer oder ſeinen Stellrextrctsr E “ZMF Stelreztrctr T) baten alles zur ordnungmaßigea Erledigung Erfotreüjchg'zu LY an a en, ordnungîmäßigen Ezrledigung Erforderliche 1 e anlafſen. Verlegt ein Verkraucber Verbrauer ſeinen Wohnſt Wohnſiy an elnen kes Eekxungkbetekcbs einen tes Geltungebereihs dieſer Vetoxdnung, 11)v bat Verordnung, E hat e: dteOÉTMYFWU Sondnkarjen, ſomit 97 uo< yum Bezuqe die F pubeibals Sonterkarien, ſoweit fie no< zum Bezuge von KOÖlen bench» Koblen bêze a dem Haußbcfißer Hausbeſizer oder ſemem Stellvertxeter zurückzugeben. W- WDFFu-swlxe dervxkatxen WTM Filder: ſeinem Stellvertreter zurü>zugeben. gen, a E E LE Le ganzen Genunasbmicb ge m gg Geltungebercid gletmnuäBig zu enem on er o ena : ung einem von der Keie dentmmenveu Kodlenabteilung der Krie dejtitumenden Zeitpunkt. MWM"? Ul § stamtſtelle j S 19 Für die bei dem Verbraucher bereits ein ela ert eingelagert iſt eine entſprechende entſprehende Zahl von Abſchnitten bei *NEU-Ze deernKTÜlm bet Autg-de der geedlen oder Sondukatten Sonde1karten von der Gemeint): Gemeind- abzutrennen. Srwcit Soweit die m“ 2 Grund der Koblen- oder Eonderkarte beziebche Hö<11m<nge berkiu Sonderkarte beziebbare Hö&fim:nge bereit bei dem Verbraucher eingelagert iſt, kaxf da:f eine Kaas „?>, aux.“ aebändigt Karte nicht n gehändigt werden. Jvſowe-t dje ekngelagerte Inſoweit die eingelagerte Menge, die «(,x Grad auf Grund der Kobley- Kobler- oder Sondetkaxte beziehbar: Höäxſtmexgx Überſteigt :*“ ſie Sondezkaite beztebbare Hö&ſtmerge überſteigt it fie als bejchlagnabmt beſhlagnahmt und darf nicht verbraucht wexden. “ “ § niht verbraußt weden. A & 20. Die Koblenkarten find "geſondert nach Kohlenkarten ſind geſondert rah Gruppen in orf! .; for!l415 Reibe numeriert aukzuaeben auszugeben und mit einer der jukäiſtgenfxsckZZuYex ent1pre<enden Amahl juidiſigen Lott entſprechenden Anzahl von Abjcbuitten Abſchnitten von je & F Zentner zu keljcbeßx. § vet eben S 21. Bei Abgabe yon von Kohlen haben baben die Koblenbändle: Kohlenbändler eine ke: abgegekenen Menge entſprechende ter abgegetenen Pienge entſprecheude Zahl von Abjcvnitten ab- zutrennen. Äb 1<nitten abs zutreunnen. Die abgkttennteu Abſchniite „5 Saus. urknis m fi-d abgetrennten AtſMGnitte 8 Haus, Urfnis jy ſir d aufzubewahren und zu je 100 109 einzuſenden, in “der iu der die oblenbandlung ihren Sig bat MJÖMN Kohlenhandlung thren Siy hat jar dabe von Kohlen gcgen gegen bereits abgetrennte Abſchnktée Abſchnitie iſt un. ja a, 2.- S. Befiimmungen um zuläſſig. C. Beflimmungen für Zentralheizung und Warmwaſſu. Warmwaſſer verſorgung. § 22 $ 22. An .!!x-blkn Koblen dürfen für Haus- oder Stockwerks-Zentralheizungen ur-d WarmWaffe;verſorgungsanlagen Sto>werks-Zentralhehzungen urd Warmwaſſe: verforgungsanlagen vorläufig nicbt mehr an nidt mebr als 50 v. H. ter in der m der Zen Vom Zeu vom 1. April 1916 bks 3]. Mäxz b's 31. Mä!4 1917 bezogenen Mengen an V::bcaucher VBerberaucher abgegeben und von ihnen ent. ente nommen wecden. “ werden. L Die ſeit dem 1. Avril Aprik 1917 bereits an den Verbkauche: Verbrauher gelieferten Mengen ſind ihm anzurechnen. anzurehnen. Soweit dk: nach Abſ. 1, xulaſfig: Hö<ſ1mcnae die na< Ab\. 1 zuläffige Höchſtmenge von 59111 Verbrau'<er dem Verbrauter bereits einge- laa-rt einge» lagert iſt, „rſt iſt eipe weitere Abgabe und Entnahme von Kohlen umu. 1äſfia. anoxeit Koblen unwu- läſſig. Inſoweit die eingeloqene Menge eingelogerie Mengé die nach Abſ. na< Abf. 1 zuläjſ'tze Föcbſtmenge uderſlejgt, ¡uläiſie PeGtenae überſteigt, gilt Je als beſchlagnabmt fie ais beſhlagnabmt und darf nicht ver; rau>t nit ver- rauht werden. . „ Fal]! : : Falls für die Zett_ Dom Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1917 eine hinter binter dem Vetbraucb fur Verbrauch für die Zeit vom 1. Amit April 1915 bw bis 31. Mär] Min 1916 exheblicb zurückgeblieben: erheblid zurüdgebli-bene Belieferung nachgewieſen wird, kann dur< Entxcbeidung wiro, fäna dur@ Ent'(eidung der Koblenabteiluna Koblenabteilvng der Knegsamtſtelle m Kriegsamtſtelle in den Marken im Einvernehmen Gipvernebmen mit der Wobnfisgemetnde na< Pxükung Wohnſiyßgemetnde nah Pcüfurg der Verbältniſe kie Höhe Verhältriſſe die Höde der in dieſer "Ut Zéit als vxrbrauaotanxu- ſexendea verbraucht änju- uen Mengen abweichend von der tat ächlicb tatſählih bezogenen Menge fe tgeſest werken. bezu Péenge feſtgeſeyt werden. dem neuen Koblenbändler dunb beſo-dere Koblenhändler durch deſozdere Beſcheinigung des fruheren !oblenbändlers nachweiſen, welche früheren Koblenhändlers nahweiſen, welhze Mengen in ker Zzit von ter Zit bom 1. 95:11 April 1916 bts_31. Mäx: bis 31. Mäiz 1917 bezogen ſind. find. Zu dieſem Zwecke hat Zwede bat jeder Koblenbandler_ Koblenhändler auf Verlangen ſeinem“ fyüberen Abnehmer früheren Abnebmer eine Beſcheinigung uber über die in der Zeit Vom vom 1. April 1916 vis 31._Mau bis 31. März 1917 von 1th thm gelieferten Mengen ausxuſieUen auszuſtellen und auf dieſer Beſcheinisung dae diejer Beſcheinigung die etwa ſeit ſett dem 1. Avril 1917 April -1917 von ibm gxliefetten ibu gelieferten Mengen zu Vermerken. vermerken. Dkeſe Vekcheinigung Beicheinigung darf nurfn elner Auß'ferttgung nur in einer Ausfertigung in fortlaufender Reibe nuweriert nußaeſteüx werdcn.“ Ste eihe nameriert ausgeſtellt werden. Sie iſt unter uater der glei<cn gleihen Nummer dank den Ausſteüer dur dea Auoſteller in eine ?ikte etnxutraqen. Liſte einzutragen. _ Der nene Kodienkandl-r bat dée ibm ekngereicbten Be'ekeink- gungxn mit ſetuer neve Koblenbändler hat die ihm eingereihten Be'eink- gungen wit ſeiner Firma bandſ<r17tlt< handſcyriftlih oder durch Stempclauforuck dur Stempelauſdru> zu zetchuen und zeichnen uad aufzubewahren. § 8 24. zum 1. September _1917 1917 keinen Koblenbändler finden, haben hiexvoa ume! baben hiervoa unter Beifügung einer gemäß § $ 23 ausgeſtellten Beſcheini- teilung xu macken. zu matWev. 25. Kann eXn Vexbraurber der? ein Verbraucher der Nachweis über die Höhe ſékk“ Vetbrauckäes Höbe ſeines Verbraudßes für die Zeit vom 1. April1916 m April 1916 tis 31. Mär: PVèärz 1917 der Kriegsamlſtelle Krieg8amiſtelle in den Marken im Einvernehmen mit der Wohn- ſcbeiniguna aukzuſteüen, Wohn ſcheiniguna autzuſtellen, auf der zu [e: zuglei die etwa eingelagerten Mengen an Kohlen Koblen zu vermerken find. “ > § ſind. es 8 26. ' * E Die Koblenk-änxler find vexpflicbtet, Kohlenbändker ſird ve!pflichtet, die früheren und dießjäbtks" dietjährigen Lieferungen an tbre ihre Abnehmer jederzeit zu beleaen *" belegen u! auf Verlan en Verlangen der Wobnſißgkmeinde Wobhnſitzgemeinde des Abaebmexs Abnehmezs hierüber 1!ka Vollegung leſer unter Vatlegung dieſer Belege Auskunft Autkunft zu erteilen. § 8 27. , i Koblenbändler, die ſeit dem ]. AM! 1. April 1917 an ibre ſämMÖm on ihre ſämili>ken Abnehmer 50 v. H. der ber vom 1. April 1916 wo bis 31. März 1917 bt“ be- zogenen Mengen geliefm geliefert haben, haben dies der Koblenabtelluna d“ Kriegsamtſjeüe Kohlenabteilung der Kiiegsamtſtelle in den Marken deu Ma1ken umgehend za berichte“. 1).Beſ1immungen zu berichten. D. Beflimmungen für gewerbliche Betriebe mit eine!! monatli<en Du*t<ſ<nittSVerbrau< einen monatlihen Durhſchnittsverbrauh von höchſte" böchſtens 10 Tonnen Kohlen, mit AuSnabme Ausnahme der Bäckereien- _ § Bäd>ereiet- & 28. Au An Kohlen dürfen zu gewerbltcbeu Zwecken gewerblihen Zwe>en für B etriebk- etriebe, deren Dur<ſk<nittSmouatsoerbrauch Durhſhnittsmonatsverbrau<h 10 Tonnen ni n! überſteigt, nlicbt mehr nicht mebr als 60 v. H. der in dec in- dem entſvrkxhk'".eu Kalenkexvietteliabr entſprechenden Kalenderbierteljahr des Vorjahres verbraucbtm verdrau<ht.n Mengen M'UW'" ' entnömmen und abgegebxn wexden, vorbeba1t11< abcegeben werden, vorbebaltlid anderweitiger Regelung W“ ““ Reichsxommxffar durch tea Relchskommiſſar für die Koblenverteilun . Fur Koblenverteilung. Für die Bebeisuna Bebeiuung von (Re!" äſt-rJumm Geſ Fftérkumen verbleibt es [33! d'“. Beſiammurgxn bel den Beſtimmurgen der §§ $$ 14, 16, 22 is bis 27. 171145 bid _ Falls fur für die Vcrgleicbözeit elne hinter Vergleichszeit eine binter dem Bedarfe "b." zuruckaebltebene Bekcf jung nachgewieſen tbe zurü>gebliebene Vel‘ef rung nohgewieſen wird, kann nach Praſlin? nah Prúfung der Verhältniſs Verhältniſſe die Höhe der in jener Zeit als verbraucht W:! ſkbkndkn Menaen abweichend verbraut A ſehenden Mengen abweihend von der der taiſäcblicb MW" Mxngen dmch Entſchädmxg der KriegSamtſtelle feſxaeſkkt werden- wendünß. Au , Verlangen iſt “det Na' we?- tuk'cb ' eine talſächli< bezogen Mengen dur< Eutſczcidung der Kriegsamiſtelle feſtgeſezt werden. werdöng, Auf Verlangéni {ſ der Nacbwe?s turch i elne der abte‘lurg der ab:!“lunq det ri-oxawtſtene in“ ken eidcsftattléche Verſtchcrung Kri-aèawtſtelle in ten eidesſtattl:ze-Verſicherung zu führen. . kn dux< kke , : en du die A gebündelt bts bis 15. eines eden etre3 jeden Monats derjenigen derjenigea Gemeinde portofrei 23. ' . * ' Verbraucher, i i l Verbrau®er,- die ibien Kod§1ekhäud1er gewechſelt babsn, müſſen ibren Kobienbändler gewedſelt Haber, -müſſin - VerbrauÖek, Verbraucher, die froß nachgewieſener Bemübuugen bij , troß nachgewitieſener Bemühungen bit | gung der Koblenabietluna dcr Koblenabteilung der Kriegsamtſtelle in den Matten Mit- urkundli< nicbt Ma:ken Nit urkundlich nt<ht erbringen, ſo bat die Koblenabteiluuü' ſxszemeknde nacb Pxüfuna Kohlenabteilung ſizgemetnde na< Prüfung der Vexbältniffe Verhältniſſe eine entſprechende Be“ Be 29. '. j Die Veſiimmunam ker §§ YZ un'“ Beſtimmungen der L 2 und 25 finden wlſPkLÖ'YbZ: "» atken gegenüber abwarten“. .: 5 39. “die .aobl-nbändlek |„» vsxpflttktet, entſpredjeude Iu 4 arken gézenüber abzugetends j $ 30. Die Kohl-enhändler find verpflihtet, die frühere un» die!- "5:de BeliLWU-"U „jedetult und dies, s Belteferung jedetzeit zu belegen und auf V::- Un > Ver- ju en der KobTenabUUUW Koblenabteilung der Krisalamtſtelle Kriegsamtſtelle in den. den Marken biet- übe? unte! szxxgung..der hier- tes unter Vörlegung-‘der Belege Auskunft zu erteilen. onder? Beſtimmungen. Ueber an s- onderé Beſtimmungen, Uebergangs- un 17. Beſ Strafvorſphriften. g g d , . ' 31. äktöräWUZ; vox: U§e1<|-, Staats-, Gemeinde- ndYelſſjd<enbebökden dem N. Deſ Strafvorſchriften. ENER Y N 3 äftôräume, von Reds Staats3-, Gemetinde- e MlMdel behörden dürfen mit den gleichen Menaen “",-Kohl," :„ſxhen Werden aleihen Mengen an Koblen verſehen werden wie in km der Zeit vom 1. April1915 bis 31“. Mär. April 1915 dis 31. März 1916. Das kek : .qu gleiche gilt für die Verſorgung von öffentlichen Kranken äu ern Nranfenbäuſfern und Schulen S®bulen ſowie von Bäckereien. - Me Bät>ereienu. “Die Beſtimmungen der 512 $3 19, 22 Abf. Abſ. 2 und 3, §§ $82 23 51- 23 and big 25 und 29 Gas Say 2 finden .ent1pre<ende Anwendung. - . - * * § “32. ent’ſpre<ende Anwendung, ¿e n $392, er gegenwärtig keine Kohlen beſißt, Koblen beſigt, darf ge en W,. gegen Ab- abe 2128 Mittelſtück: der, Di MittelſtûZes ‘der für dleyßeit dle P vom 9, 3-41 9. J'lt 1917 ab Zülflgen erxchxfleiſcbkarte Cltigen eiche flelſchkarte für B-rlin Berlin und a<barorke z Nachbarorte } Zentner Kob1en cn?- n-bmen. Soweit, Koblen cn!- n-hmen. Soweit. die Abgabe kes Abgáäbe des Mittelſtückes ber Reichsflekſcbkatte ni<k nglw .kff,-- iſt der Koblenhändler verpflichtet, Reichsfleiſ<karte nit mögli t, - ift der Kohlenhändler verpflichter, die erfolgte Lieferung Liefèrung des ? ZUM?" KOMM $ Zentners Kohlen auf dem Mittelſtück Mitielſtü>e der oben- cnanntcn Fleiſchkatte enannten Fleiſchkarte zu vermerken. vermeiken. 6 Für alle üdrkaen Verbratttber _begknnt dle aleiebe Befugnis übrtaen Verbraucher beginnt die gleidhe Befuanis gegen Abgabe del Müt-lſiuckes des Mitt-lſtü>kes der obengenannlen Fleiſäskariemit obengenannten Fleiſkarte mit dem 15. Auguſt 1917. Die Dauer 'der der Befugnis zur Entnahme iſt iſ für alle Verbraucher unbegrenzt.. _ Perbraucber unbegrenzt. l Die Uebertraguna de! Mtttelſtucke! des Mittelſtü>kes der genannten ReWéfleiſÜ. karte Reisefleiſh- farte iſt verboten., verboten. Die Beſtimmungen des 5 $ 21 Abſ. 2 findet em- ſpmkeude AnwenbUng. § 33 ent- ſprechende Anwendung. 8-33 Die Geök'eknden find bere<1igt Gemeinden ſind bere<tigt und vervfikcbtef, durcb Sti - pxoben verpfl!htet, dur< S tih- proben die Beoba<tung Beobachtung dieſer Verordnung zu überwachen. > § 9 8 34. In beſonderen,;Fäklen beſonderen Fällen kann die Koblenabteilung Kohblenabteilung der Krieg,:- amtfieUe kn Kriegs- omiftelle in den arten Markert im Einvernebmxn Einvernehmen mit da Wobnfiyqemeknde dec Wohnſiggemeinde Ausnahmen von den Beſtimmungen diejec dieſec Verordnung zulaſfxn. § zulaſſen. 8 35. Dke Koblenakteiluna Die Koblenakteilung der Kriegsamtſtelle k.:nn Koblenbäudlern, d1e Krieggamtſtell* knn Kohlenbändlern, die gegen vieſé-Veeorduung dieſe-Verorduung verſtoßen, den Fortbetrieb des Handelns unterjagen. * § unterſagen. ' 8 36. Zuwiderhandlungm Zuwiderbandlungen gegen die Beſtimmungen dieſer Verordnung werden werdèn mit Gekänanio Gefängnis bis zu 1 Jahr, bez Zahr, bei Vorliegen mildernde: Um- ſtände mildernder Uai- ſlände mit Haft oher oder Geldſtrafe bi! [u bis zu 1500 .“ 4 beſtraft. § 8 37. Dieſe Verordnung tritt nut iritt mit dem Tage Taze der BekauntmaÖung Bekzuntmahung in Kraft- - _ Bejlin, Kraft. 4 | Beilin, den 6. 6, Juli 1917. Der Oberbefehlshaber in demMaxken. vou KeUel, în den Ma:ken. von Keſſel, Generaloberſt. Bayern. Der Staatßmlniſter Dr.- Staatsminiſter Dr. Graf von Herlllna Hertling hat ſich ih der „Korreſpondenz Hoffmann“ zufolge geſtern geſiern abend für einige Tage nach nah Berlin begeben. ' Oeſterreitb-Unaarn. Oer Verjaſſungsaußſchuß des öſterreichiſchen Abae- ordnetsnhauſes feyte Oeſterreih-Ungarn. Der Verfaſſungsausſ<huß des öſterreihiſhen Abge- ordnetenhauſes ſezte geſtern ſeine Beratungen fort. Der“ Der Ab- geordnete Dr. Ritter von Onciul ſteUte, ſtellte, wie „Wolffs Tele- graphenbüro“ mitteilt, einen Antrag, wynach Antraa, wonach ein aus Vertretern aUer Nationalitäley zuſammengeſepter Unterausſchuß aller Nationalitäten zuſammengeſeßter Unteraus\ſ<huß zu entſenden ſei. ſei, der ;im gemejnſamen im gemeinſamen Einvernehmen aller Be- jeiligten Leitſävx ür d'ie AuSqeſtaltung ltiiligten Leit ſäße für die Ausgeſtaltung der Ver- faſſung aufſtellen'ſo e. Im Unterausſchuß aufſtellen ſolle. Jm Unterausſhuß werden Beſchlüſſe nicht niht gefaßt, ſondern nur die Anſchauungen der einzelnen Par- teien feſtgeſtellt.Z lelen feſtgeſtellt. Der Unterausſchuß Unterausſhuß hat das Recht, Fach- männer nach nah Bedarf zu berufen berufen. und anzuhören. -- Dec Juſtizausſchuß Juſtizaus\<huß beendete in der geſtrigen Sisum Siguna die Beratungen des Geſchworenenliftengeſeßes, Geſchworenenliſtengeſeßzes, hob den gt'f1ßten gcfaßten Beſchluß auf, daß die erkten erti Schwurgerichts- ſißungen im NovetUber 1917“ ab uhalten eien November 1917 abzuhalten ſeien und feste ſeßte den Tag auf Anfang Januar 1918 eſt. feſt. Der Abgeordnxte Abgeordnete Ofner beantragte, daß <Ue alle am Tage der Nichtgenebmtguna Nichtgenehmigung der kaiſerlichen faiſerlihen Verordnung über die Einſtellung der Geſchworenen- gerichte' no< ni<t gerichte noh nicht rechtskräftigen Urteile. die ſtattvomSchwur- Kerk<t von'eine'm Ausnahmeaeticht gefälLt Urttile, dié ſtalt vom Schwur- gericht von einem Ausnahmegericht gefällt wurden, aufgehobetx aufgehoben werden, und die davonbetroffenen S_trafſachewwieder davon betroffenen Strafſachen ' wieder in den deñ Stand der Voruntexſuchuna Vorunterſuchung treten ſollen. .Der Der Vertreter des Iuſtizminiſiekiums Juſtizminiſieriums ſprach fick) ſich gegen dieſen Antrag aus. Nach längerer Erörterung wurde der Antrag angenommen. * « In — „Jn der geſtrigen Sißung des ungariſchen Ab- geordnetenhauſes beantwortete .der, Miniſterpräſrdent der Miniſterpräſident Graf Eſterhazy .die. yyy die vor einigen Tagen m in der Angelegenheit der auswärtigen _PolUik Politik und des Vexhäliniſſes Verhältniſſes zu Oeſterreich an' Deſterreih an ihn gerichtete Interpellanon Jrterpellatioa des Barons Madaraſſy-Beck, . Madaraſſy-Be>, indem er laut Bericht/ Bericht des „Wolffſ<en TelegraphenbüroSMausführte: „ _ „War halten „Wolffſchen Telegraphenbüros“ ‘ausführte: - , «Wix balten unverändert feſt an drm dem ſo glaajeud glänjend bewährten Bundnixz Bündnis der Monar'cbie Monarthie mit Deutſchland. Deutſ<land. An unſere unfere ehrliche und feſte Bundniötraue öetinag ſelbſt der germgſie Arngbn kes Zwekfexs Wk bekakzurekcheu. Die Bünbnistroue vermog ſelbft der geringſie Argwohn tes Ziveifels nit berar zureichen. ‘Die Regierung wilt teilt in dieſer Beziehung VöÜtg Beziebung völlig den Skandpunkt Standpunkt der kongen Regierung, vorigen Regterung, und deshalb iſt de_r ungebörte Foxtbeiwnd der ungeſiörte Foctbehand unſerer Bündnispolltit Bündnispolitik zu betonen. betonen, Wir fuhren führen dieſen KUSS Krieg als Verteidigungskrieg, und unſer Friedensuel Friedensztel ift nicbt Eroberung. nit Groberung. ir [affen laffen unſere Feinde vi<t Fetnde niht im Zweifel Zwtifel darüber, im O_egentekl, Wir haben Gegenteil, wir häben vor det ganzen deë gänzen Welt ein "ares kläres Zeugnis abgelegt fur für unſere FÜ'dU-Sbkkellſäxaft» Unſexe Friedentbereitſhaft.. Unſere Feinde wiſſen dees ſebr wobl. dies ſehr wohl. Sie Wlffen, wiſſen, daß dieſe, dieſe unſere Bereitſthaft beſteht .und ohne ma1a 111165 Bereitſchaft beſtebt und obne mala fides gar "19" nicht in Zweifel ezoaen werdeii gezogen wetden kann. Wir haben unſer Frieden!- anaebot Friedens- angébot in vollem E nvernebmen Einvernehmen mit unketen BundSSaenoſſen _gema<t, w'k unſeren Buodesgenoſſen gemadt, wir haben betont, daß doß es fit]: ſid um einen für 1ämtli<e"krtegfubrenden akteten annehmbmen ebrlſkhen ſämtliche kriegführenden ateien annehmba:en ehrtlihen Frieden kandeln wurde. wüde, und wir aden daduxcb "ein dadurh ein klares Zeugnis für die Friedensberert- ' W" Unſerer Friedentbereit- haft unſerer ganzen Mächteatuppe abgenat. Mächtegruppe abgelegt. Nicht an uns, ſondern “" Unſeren ſontern an unſecen Feinden liegt es, daß der Friede nicht zuſtande niht wftände kommt. Auf Inſel?" Feinken"laſ1et unſeren Feinden laſtet die Veramwottung Viraniwortung für die Fortſe ung Fortſeßung des NIR?“ Rachenuek habe > es für ""Wendia notwendig gehalten, dies mit be ouverem beſonderem zu betonen; 1 wüu (be a betonen, daß i< wünſ><e zu hbelonen, daß, wenn irgend eine „Aevßetung, „Aeußerung, die ſeit?“ elnſzelnex teils line: die gegenwärtige Regierung unterſtützender Abgeordnejer Unterſtüßender Abgeordneter getan wird, mit dem ſoeben Micbneten ezeihneten Standpunkte n1<t nicht übereinſtimmen ſollte, dies vollkommen Fux kkaenFVerautwouung M gen Verantwortung der Betreffenden ßeſobiebt.“ geſchieht." Der Miniſter- bkafident ejonte heóſident elonte ſodann betreffs deſ Ver ltniffeß m Oeſterreich. des Verhältniſſes zu Oeſterrei, er "?lte e eine 'Einmkſthun'a in“ die kunnen nXelegeubxitxn ,Qefierteklkk bkbſsbädlitb Einmiſhung in - dfe inneren ngelegenbeiten Defterreichs babe Sadlidh und verweiſe dakuüf, däß daráuf, daß er "er:“!!! ' ,webmals eſagt Ea & bèrélts mehrinals geſagt L e, er ſtehe auf dem Bodén der 'vua'lkſi-ifcben Gleichbetecht avra- wr ba"? dualiſtiſhen Gleichberehtigurg. ur balte es aber * n1<t ſüß“: cini! i_xineré' ötéxkeübiſobe Angelegenheit- lek'" nit füt? eins innere öſterre\chiſ<e Angelegenheit, G er eine: eiter Stellungnahme egen deu : 119117111111 oder“ gegen den Dualizmus oder gegen die W,“,lchb'7'ÖWU" bkaxaneü' SFM. "Kr“ "bibo 'die Neben» una ge- au woe MdereWtigun begeanén Wide, ‘Gr habe ‘die Ueberzeugung @e- N nen, daß an d:: sßz<ek<cſ<z Msnißsxkeaxadem nner! ümeucſ 7 daft au ‘der 6ſterrei{i\{e Mat unerſ<ütteelih ! diejem Standpunkt ſtehe. Stcndpunkt ſtehe, (Allgemeiner eb after lebhafter Beifall.) Du Die Antwort wurde einſtimmig zur Kenntnis enommm. Kenninis genommen. Der Abgeordnete Dam lim Madaraſſ - :> Baron Julius Madaraſſy- Bed legte Vetwa rung dakegm Verwahrung vageoes ein, da daß ſeiner jüngſten Inte Uatim llation eine k tgshe eri che Ubficht untergeſchoben kriegshegeriſhe Abſicht untergeſhoben werde, und te: ſagte: Heute ae e'eZ keine Kriegjpolmk, ge e es felne Kriegdpolt1ik, ſondern nur riur eine 8! den!- polink. Er ſet ubeu-ugt, dak; beuje Friedens- politik. Cr ſei überzeugt, dah beute mit ibm jeder Ungar den Frieden anſtrebt. Arteden anſtrebe. Um aber die es dieſes Ziel zu erreichen, müße müfſe man [147 ſih darin einig ſein, da?: daz der Friede nur ein die Unvenuck- bZrkeit Unrerrüd>- barkeit der ungarifcben Gxenzvfäble und ungarifhen Grenzpfäble vnd die ſtaatlktbe ftaatlihe Unab- bangigkeit ſichernde: evxli<er bängigkeit fihernder eb'lier Friede ſein könne. Graf Michael Karolyi verwabxte Mb 111 595115 verwahrte ſih in be¡ug auf die Aub übruvaen Aus ührungen des Vor- retn-vs dat-egen retne18 dagegen, daß er wit„ſeiner Friedensbeſne uno die Intereffen dkr Verbandsmächte unterſtusen wit ſeiner Friedentbeſtrebung die Intereſſen der Verbandêmächte unterſtüßen wolle. Die Ereigniſ: Ereigniſſe der lesten leyten Tage Häme: hâtteu ibn vono-omen gerechtfertigt,“ voUlfowmen gerechtfertigt, denn im Mittelpunkte _det Kn der Kri e in Deutſchland ſtehe dre Friedensjrage. die Friedens8jrage. Auch dott wünſ<e 1-de1mann den Fanden, roch dort wünſche l-deimann dea Frieden, do genüge es nicht, den Frieden berbeizuſebnen, herbeizuſehnen, man müße auth bmdeln. (Rufe recht!: Saarn möúſſe aub hzndeln. (Nufe re<ts: Sagen Sie da! das Lloyd George!) Graf Czeruin be1<1änke ſich auch ni<t Czernin bei<ränke \ſi< au< nicht auf bloße Wotje, Worte, er ſet mit Taten hervorgetreten, indem er den Vor- ſ<laa machte: „.Wir ſtud {lag mate: „Wir ſin» bereit, einen Frieden obne Einverleibun en su ſchließen“. D!: Fmdensſraae 1:1 einea Friedea ohne Einverleibungen zu \{ließen*. Die Friedensfrage jet eine internationale Frage, re thre Vorbedingung 1ei ſei die Demokratiſierung jede! jedes Landes. Polen. . In der lexzten VoUſißung legten Vollſigung des Vorläufigen Staatz- ratxs wurde Staats- rates rourde der von den öſterreichiſ<mngari1<en Beſayungs- behoxden öſterreichiſch-ungari)chen Beſazungs- behörden vorgelegte Entwurf einer Saßung der Kreisſelbſt- Kreisſelbſſtt- verwaltung ,für das_ für das öſterreichiſche BeſaßungÉ-qebiet angx Beſazungsgebiet ange- nommen. Wte „Wolfſs Telegrapbenbüro“ Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, ſtimmte der Staatßrat Staatsrat dem Erlaß dieſer Saßung in dem Sinne Z:, gu, daß dadurch dle die Durchführung der unbedingt notwendig n ende- notwendigen Aende- rung beſchleumgi beſchleunigt wird, und beſchloß, unverzüglich einen einheit- lichen lihen Entwurf für das ganze Land aussuarbeiten. Großbritannien auszuarbeiten. Grofßbritanuien und Irland. Frland. Im Oberh'auſe Oberhauſe verlangte Lord Tenterdon die Er- nennung einer Kommiſſion, um die Herſtellung von Flugzeugen "u zu beſchleunigen. Er forderte ferner, wie der , Rotterdachhe Notterdamſche Courant“ meldet, raeldet, eine große ſtehende Flotte von Flugzeugen und Vergeltungßanariffe Vergeltung8anagriffe auf deutſ<e deutſhe Städte, ' und fand _es es ſehr ſeltſam, daß die Angreifer nicht an der Küſte zurückgetrieben gzurüclgetrieben worden ſeien. Lord Crewe ſagte, die Bedürfniſſe des Heeres müßten vorgeben. vorgehen. Lord Derby erklärte dem „Reuterſchen „Reuterſhen Büro“ zufolge, daſ; daß es nicht richtig ſein würde, die augenblicklichen augenbli>lihen Zahlen der Zu- nahme der Leiſxungen Leiſtungen von (ugzeugen Flugzeugen zu geben. geben, aber er könne dem Hauſe verſtchern, _daß ie verſichern, daß die von Woche zu Woche und von Monat zu Monat ſtattfindende erſtaunliche erſtaunlihe Vermehrung derartig ſei, daß man daraus auf die äußerſte Uebung der Flugzeug- führer ſchließen könne. -- Troß der Verſicherung des “ remierminiſiers Premiermiviſters Lloyd George in Glasgow, daß England an ange, ver anfange, der Tauchboote Herr zu werden, äußert „Daily Ma [“ Mail“ über die fortgeſetzten Sckziffsverluſte Schifksverluſte tiefgehende Veſotgniffe. Beſorgniſſe. Nach der Auf- ſteUung ſtellung der Admiralität, ſchreibt die Zeitung, haben unſere Verluſte ſeit März nie unter 15 Großſchiffe Groß\chiffe in der Wo<e Woche betragen. Das bedeutet. bedeutet, daß wir tagtäglich zwei bis drei Schiffe verlieren. Die Ziffern find ſind indeſſen unvollſtändig. Sie ſchließen die verſenkten Schiffe der Verbündeten und Neutralen nicht Neuiralen nit ein, nach derBehauptung der Demſchen Behauptung der Deu!ſchen auch nicht die von der britiſchen Regierung gecharterten Schiffe, außerdem nicht die beſchädigten Schiffe, die vielleicht vielleiht Monate !ang lang aufliegen. Wiexyohl Wiewohl ſeit den tiefiaen Vexluſten tieſigen Veluſten im April eine gewiſſe Abnahme zu ver- zeichnen ifi, ift, muß die von Baldurſ! Bathurſt betonte Tajſache Ta1ſache in Betracht gezogen werden, da ſich doß fih neuerdings die Tauchboote Schiffe mi: mit größerer Tonnen a [ aukſuchen. Tonnenzahl ausſuchen. niht erſihtlih. Die Gefahr iſt nicht erſichtlich, ie Gefahr“ 'iſt "niclthemeiſtert. yemeiſtert. Die Deutſchen behaupten, während der erſten erſlen drei Sverrmonate Sperrmonate monatlich über neunmalhunderttauſend Tonnen Tornen verſenkt zu haben. Sie verſenken ſelbſt jetzt jeßt nach franZöfiſcher frangoniGer Angabe 600000 600 000 Tonnen. Die Verbündeten hatten am Ia reoanfang Jahresanfang 40 Millionen Tonnen, aber wenn die Verluſte in dieſer Weiſe weiter gehen, drohen uns ſichere Entbehrungen und mögliche: mögliches Verderben. -- Im -—— Jm Unterhaus wurde amtlich amtlih mitgeteilt, daß die dle engliſche Regierung dem im Haag. zuſtande gekommenen vor- läufigen Abkommen über die KrieaSgefan enen Krieasgefangenen zuge- ſtimmt habe. Ferner teilte der Finanzminiſter * onar Bonar Law mit, daß die Regierung die Eipſehung Einſeßung eines beſonderen Gerichtshofes aus drei Offizieren und zwei Richtern vor- ſchlage, der die Haltung, aner Haltung allec in dem Bericht der Unter- ſuchunqskommiſfiou ſuhungskommiſſion über den meſopotamiſchen Feldzug beſchuldigtezx beſhuldigten Perſonen prüfen prüſen ſolle. Frankreiéh. . Frankreich. î Der mit der Beantwortung der Fragen des Lolläudiſckx- Skandinaviſchen E Sfkandinäviſhen Ausſchuſſes beauftragte Ausf uß Ausſchuß der Sozialiſten hat ſeine Antwort am 5. d. M. Lertiggeſtellt. peciugeſten. Sie betont, der „Times“ uxolge, „Tirnes“ ufolge, Frankreichs „vn eſtreitbaren Rechtsanſpruch „vnbeſtreitbaren Rechtsanſpruh auf Elſaßz- Elſa ß- Lothringen“, er lärt ſ1< erklärt ſich aber mit Rückſicht auf den Grundſaß Grundſay des Selbſtbeſtimmungareckjts aUer Selbſtbeſtimmungsrechts aller Völker damit einve1ſtanden,_ einver ſtanden, daß die Elſaß-Lothringer über ihr Schickſal durch VolkSabſtimmung Schi>kſal dur< Volksabſtimmung entſcheiden. Die Volks- abſtimmun ſoll abſtimmung ſell nach dieſem Vorſchlag unter der Ueberwachun der““ GeſeUJchaft der’ Geſellſchaft der „Nationen Nationen in dem dem Friedensſchluß Friedensſ<luß folgenden Jahre ſtattfinden. Rußland. Wie die „Petersburger Telegrgphenagenlur“ Telegraphenagentur“ meldet, begab ſich ſih eine Abordnung des Arbetter- Arbeiter- und Soldatenrats mit Tſcheidſe an der Spitze nach Spiße nah einer geheimen Beratung mit der Vorläufigen Regierung r-ach ra< Helſingfors, um annOrt an Ort und SteÜe Stelle die Lage zu ſtudieren ſludierèn und die Fragen aufzuklaren, aufzuklären, die fich ſih auf die wechſelſeitigen Beziehungen zwiſchen Rußland und Finnland „beziehen. „ -- In beziehen. i — Jn Kronſtadt nimmt „,Aftonbladet“ zu olge „Aftonbladet“ zufolge die Zuchtloſigkeit Zuqtloſigkeit wieder überhand. Der gerichtliche usſchuß, gerichtlihe Aus\{huß, der eine Umerſuchung Unterſuhung über die eingeſperrten Offiziere anſtellte, iſt aus der Stadt wieder abgereiſt. Niederlande. ' * : einer Meldung der „Nederlandſch Agentſckxap“ „Nederlandſ{<h Agentſhap“ iſt der ) t Nach „holländiſche holländiſche Segler „Noelfina“ „Roelfina“ von einem U-Boote nach na < Zeebrügge aufgebracht worden. ' Amerika. Alle europäiſchen Neutralen Neutralen, die Schweiz aUSge- aus8ge- nommen, haben _nach nach einer Meldung des „kauwey Notterdamſchen Couravts“ aus'Waſbin 'in! „Nieuwen Rotterdamſchen Courants“ aus Waſhington gegen das auierika'niſche Ayg- fubrvetbot' WIT" 5 angemeldet. Die" Reßimnj amerikäniſhe Aug- fuhtverbot Ene h angemeldet, Die Regierung bleibt aber - bei ihrem ß, 1<iu chluß, daß keine Lebensmittel und keine E!..- Das- iſt. *aus den Verluſtliſten- C Das: ift aus ‘den Verluftliſten: Tonne Kriegſmaierial Kriegsmaiexrial aus neutralen Ländern nach Oeutſchlaub aehen nah Deutſchlans gehen dürfe; nur wenn die Neutralen f1<1n fi< in Verträgen J:; ErfüUuug ps Erfüllung dieſer Bedingungen verpflichtm, verpflichten, ſoll das Amfn Ausfu verbot abgeſchwächt adbgeſ{<wächt werden. *- Das amerikaniſ<e Repräſentantenhauß hat amerikaniſche Repräſeniantenhaus hal das Geſch Geſeg angenommen, das den Handelsverkehr mjtZden mit ¡den feindlichen Ländern verbietet. Affen. Nfien. Einer MeldunZ de! Metuag des „Handelsblades“ zufolge halten republikaniſche rappen republifaniſ<he Truppen Peking umzingelt, beab- ſichtigen aber nicht einzumarſchitren. nit einzumarſchieren. Die Geſandten der fremden Mächte verſuchen die Uyterwerfun dte Unterwerfung der noch in Peking anweſenden Anhänger des Kaijers Kaiſers ohne lutvergießen durch- uſesen. Tſchangh an iſt Blutvergießen durchs uſezen. Tſchanghſun ift bereit, fich ſich zu er eben, ergeben, wenn i m eben ihm eden und Habe zuge1<ert zugeſichert wird. Die monat iſtiſchen Mini er monarchiſtiſhen Miniſter der Finanzen und des Krieges verſuchten aus Peking zn zu flüchten, wurden aber in Fengtai verhaftet. Kriegsnathrithten. Kriegsnahrihten. Berlin, 11. Juli, Jali, Abends. (W. T B.) m Weſten vielfach aeſteigerte Artiüerietäti keit. vielfa geſteigerte Artillerietätigkeit. m Oſten ſtehen ſüdlich des DncZ'eſtr deutſ e Dnjeſtr deutſche und öſter- reichiſch-ungarif<e reichiſ{<-ungariſhe Truppen an der ..omnica Lomnica wieder in Ge- fe<tsfühlung fe<htsfühlung mit den Ruſſen. Ruſſen, Nachdem die deutſchen deutſhen Marinetruppen am 10.531111, 10. Juli, 8 Uhr Abends, die Engländer-zwiſchen Engländer - zwiſchen der Küſte und der Straße Lombartzyde-Nieuport Lombartzyde—Nieuport unter ſchweren {weren engliſchen Ver- Vers luſten an Toten und Gefangenen über die Yſer zurückgeworfen batten, Jamo hatten, flaute die Artillerietätigkeit in Flandern Flaudern während der Nacht ab. Nur in der Gegend von Wytſchaete war das Feuer in der Nacht aeſteigext. geſteigert. Unſere Flieger beleaten belegten die Bahnhöfe Zinke?) e der Front und Schleuſenanlagen bei Nieuport mit am en. omben. An der Arrasfront und in dem Raume von St. Quentin an einzelnen Abſchnitten lebhaftes Arliüeriefeuer. Artilleriefeuer. Bei Acheville brachte eine unſerer Patrouiüen Patrouillen Gefangene ein, während ver- ſchiedene feindliche Patrouillenunternehmunaen öſtlich Patrouillenunternehmungen öſilih Vermelles, am Südufer der Scarpe und öſtlich öſtlih von Gonnelieu ſcheiterten. \cheiterten. An der Aisne, nur in der Gegend von Craonne zeit- zgeit- weiſe lebhaftere lebhaſtere Artillerietätigkeit. In Jn der Nacht vom 10. §._um zum 11. Juli Jali griffen unſere Flieger feindliche Lager, Ortſchaſten Ortſchaften und Anlaaen Anlagen hinter der zront Front mit Bomben und Maſchinen- gewehren an. In der Champagne führten wir verſchiedene erfolgreiche PatrouiUenunternehmungen durch. In Patrouillenunternehmungen dur<, Jn der Na<t Nacht vom 9 zum 10. brachen bracen nach kurzem furzem Feuerüberfall Stoßtrupps in die feind- lichen Gräben nörd11< Netms nördiih Reims ein und kehrten mit einer größeren ;Zahl Zahl an “Gefangenen Gefangenen und Beute zurück. zurü>. Eine andere Patrouiüe ?üate Patrouille fügte ſüdlich Vaudeſſincourt dem Gegner in ſeinen ſtakk ſtark be- ſetzten ſezten Gräben empxindliche empfindliche Verluſte zu. 11 Jn der Nacht vom - 10. zum 11. machte einer unſerer Patroui en Patrouillen bei Cemy nach Cerny nah kurzer Vorbereimng durch Sprenpung Vorbereitung dur< Sprenaung und Minenfeuer Ge- fangene". Ge fangene. Ebenſo brachten unſere Patrouillen ſüdlich Tabure ſüdli<h Tahurs und weſtlich weſtli<h Vauquois Gefangene ein. Zwiſchen Mao; Maas und Moſel war Die Gefechtstätlgkei! die Gefechtstätigkeit gering. An der lothringiſchen lothringiſchèn Front herrſchte, abgeſehen von etwas lebhafterem feindlichén Störungsfeuer, feindlihèn Störungsfeuér, Ruhe. An der ruſfifchen ruſſiſchen Front war die Gefechtstätigkeit am 10. Juli Zuli im allgemeinen geringer. Jn der Gegend von Stanislau fühlte der Ruſſe nur zögernd an unſere neu einac- einge- nommene Linie heran. Er beſeyte den geräumten Flecken Halicz.“ Ueberraſckzende Flé>én Halicz. Ueberraſchende Vorſtöße in der Gegend von Kosmacz wurden abgewieſen. Das ruſfiſche ruſſiſhe Feuer war in der Gegend von Brzozany-“Konjuchy Brzezany—Konjuhy und an der Bahn Lemberg-Brody Lemberg—Brody gegen Abend zeitweiſe geſteigert. ; An der übrigen Oſtfront hielt ſich. ih. die feindliche Artillerieiätigkeit feindlihe Aritillerietätigkeit in mäßigen Grenzen. Nur in der Moldau war das feindliche Feuer Mean lebhafter. Im Jm Serethbogen bei Corbul und “Fundeni <anzte Fundeni ſhanzte der Gegner eifrig. An der mazedoniſchen mazedoniſhen Front unternahmen feindliche Zieger liegec wiederholt Bombenangriffe auf eines unſerer dortigen eldlazarette. Großes Hauptquartier, 12. Juli. (W. T. V.) Weſtlicher Kriegsſchauplas. Heereßgruppe B.) Weſtlichor Kriegsſchauplagz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der Angriff Anariff der Marine-Jnfanterie am 10. Juli ſten: ſtellt einen ſchönen ſ{höônen großen Erfolg dar; der Feind hat Gegenangriffe nicht niht zu führen vermo<t. vermo<ht. Die Kampfjätigkeit Kampfſftätigkeit der Artillerien war geſtern in "landern, Flandern, vor aUem ſüdöſtlich allem ſüdöſtlih von Ypern, an der Ariola- Érout Artoiss Ér out bei Lena Lens und Bullecourt Bulle court geſteigert. Mehrere Erkundungßunternehmen ‘Mehrere Erkundungsunternéhmen wurden von uns erfolg- . reich rei<h durchgeführt. , | Bei Monchy ſtürmten Stoßlr'upps Stoßirupps eines hanſeatiſchen Regiments unter wirkunasvoller wirkungsvoller Mithilfe von Flammenwerfern eine Reihe engliſcher Gräben. Gräben, aus denen'eine denen eine größere Zahl von Gefangenen zurückgebracht zurü>gebracht wurde. HeereSgruppe Deutſ<er Heeresgruppe Deutſcher Kronprinz. In Jn der Weſt-Champa ne Weſt-Champagne und auf dem linken YaakY-Uffer entwickelten fich m Een ie entwi>elten ſi< im Laufe des Tages heftige euer amp e.. euerklämpfe. Einige AufklärungSgefechte Aufklärungsgefehte endeten günſtig. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Nichis Weſentliches. Qeſilicber Kriegsſchauplaß. Deſtliher Kriegsſhauplag. Front des Generalfeld'marſchalls Generalfeldmarſchalls Prinz “Leopold Leopold von Bayern. Wieder war beiRiga, S'morgon bei Riga, Smorgon und Baranowitſ'éi hie Po ranamielai die Feuerlätigkeit lebhaft, umb auch bei Lack Luck. und auf dem o t- aali iſchen Kampfxlde 'ſchwoll fie oſts galiziſchen am p e \hwoll ſie zeitweilig zu er eblkcher Stör e an, erheblicher Stärke an. An der chtſchara Shtſchara wurden ruſlſiſche aa trupps, a aadtrupps, am Stochod ſüdöſtlich ſüdöſtlih von Kowel feind iche eilangriffe zurück““FieſM'v “| 13.11 tb“ fahr: di R ff 4 m m'“ n : r*,un „at a, enſ en a u feindlihe Teilangriffe Sa Duſiſtr und Karpathon: füblien bis Ruſſ “ Zwiſchen Dnſéſtr und Kärpathen en K? ?cwaajsea ** ' »- Zn? '! “ewt lunam ' «W. die Lsmnlcaftqunn Ruſſen s lor Abtoilunen Lega - ne “gemi lug gegén. die Lömnicaſtelluna vor; : *aluu erreichten Vortrup'pm e alu sz erreihten Vortruppen das Weſtufer des Fluſſes.