1871 / 5 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

rirten auf der Enceinte, im

Kampfe -hierher gelangt. Das Programm des

girten der Städte (Frankreichs nes Hauptpunkten, wie folgt :

A, in Bordeaux zusammenberufen, die am geeignetsten sind, Munizipalfreiheiten zu sichern und die

Delegirten -gewäh!t werden sollen.

Wahlen vom 30. April folgen werden.

„Die Übrigen Artikel betreffen die

erfährt, geht dieser Aufruf von einer an deren Spiße Gambetta steht, der hofft, wieder an die Gewalt zu bringen. Zen S ade v E hierüber: uen, 7. ai. Es hat sich cine anonyme »beiliae Vehme«, hinter der Gambetta stet, gebildet. Dieselbe ee nichts Geringeres, als an die Stelle der Versailler National- versammlung eine andere zu seßen, Qu diesem Behufe hat sie die Munizipalräthe der Städte eingeladen , sich vorläufig zu einer privaten „BVesprechung in Bordeaux einzufinden. »Auf diese Weise«, fügt der »Nouvellistee hinzu , »werden wir am 10. Mai zwei Nationalversammlungen haben. Es liegt da eine große Gefahr für das Land.« Gegen Gambetta und Laurier Das »P E erlassen. Das »Paris8-Journal« vom 7. Mai behau Sams- betta sei bereits in Lyon festgenommen worden. S Ez Eine Depesche aus London meldet, daß der Fürst La- i Le ti L gestorben ist. Der Fürst war zie Ministe 3 i Kaiserreich ister des Acußeren unter dem zweiten orenz, 7. Mai. Aus Algier und Tuni inge- troffene Berichte der Konsuln an die Regierun it as : ie Dinge in Algier nehmen einen der französichen Republik durchaus widerstrebenden Verlauf. Der Sch{hwerpunkt des Uebels liegt nicht in der Auflehnung der eingeborenen Tribus sondern vielmehr in der unter den französischen Kolonisten felbst herrschenden Bewegung. Diese wollen eine selbständige Nation bilden und sich unabhängig von Frankrei stellen. In ganz Kabylien und der Provinz Constantine wird die Autorität Frankreichs bereits nicht mehr anerkannt, nur noch in Algier selbst und dessen Umgebung wird dieselbe geduldet. Der Aufstand greift tägli weiter um si, und au in Algier herrscht eine derartige Aufregung, daß der geringste Unlaß hin- reichen kann, dieselbe in offene Jnsurrektion zu verwandeln. d In Tunis sind die Beziehungen zwischen dem italienischen s onsul und dem Bey neuecrlich wieder sebr gespannt, weil fich “i Leßtere nur wenig um die jüngst abgescblossene Konvention “anat E so zwar, daß der dortige italienische Konsul mittheilt

le dortige Regentschaft werde niemals zur Beobachtung der Konvention angehalten werden können, wenn nicht wenigstens Ein italienisches Schiff vor Tunis bereit liege, um den gerechten Anforderunzen des Konsuls Nachdruck zu geben.

S L talien. Florenz, 3. Mai. Der Köni i E gs as n euer 8 heute von hier nah Turin abgereist, A 4 a E ernehmen nach in die Gebirge von Valdieri be- Der Kronprinz Humbert ist von Mailand L i z S ab- fehr Über Livorno, Pisa und Lucca nah Rom zurück- L l, (T. B) Die De utirtenka j diSkutirte gestern über den Gesehentwurf f betreffend be R Papste zu gewährenden Garantien in der vom Senate amen-

dirten Fassung, und wurden die ; : entwurfes angenommen, fünf ersten Artikel des Geseg-

Numánien,. (Allg. Ztg.) Die internationale Kommis dun regelung und Entwicklung der Pruthschiffahrt, besietear E vos Delegirten Oesterreichs, Rußlands und Rumá- éa / ha Si Ausarbeitung von drei Reglements beendet, und e: E E iffahrts-Polizeireglement, ein Reglement über die E L Ls 40 Anes Über die Verwaltung der Schiffahrtskasse Dare Nes Cn hat diese Reglements genehmigt und

as Larargiu zum Vertreter der rumänischen Re-

Ein Kongreß der Delegirten der Städte Frankreichs ist um üder die Maßregeln zu berathen, dem M0 ttede B Ziel zu seßen, die j cpublif zu befestigen. Art. 2. Jede Stadt wird auf 20,000 Einwobnern í ciegi senden. Art. 3 bestimmt Näheres r die Art U Ai:ise, l V j : rt. 4 fesagt, da i

den Charafter einer Privatversammlung vaBa Set, vos Es Behörden nicht in Konflikt zu gerathen. Art. 5 bestimmt, daß der Kongreß sih in den ersten zehn Tagen versammeln wird, welche den

Ausführung. Wie man geheimen Gesellschaft aus, sich auf diese Weise

Ihnen Schwierigkeiten R P S in welche mit diesem G Ä i

ed durchaus natürlid, d zusammenhängen, in Betracht ziehen, so ist

n Ywierigkeiten erwachsen. Sie fühlen das Bedü i

allgemeine fremde Materien ih een in die Lebre N bin Bit, sicherungen, in die Lehre von dev Berjährung, in' die Lehre von der solidarischen Obligation. Das ist

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. Fort Bicêtre und bei 5 Bruyòres unterhalten, wie die »Agence Havas« E al lebhaftes Feuer, dagegen feuern die Forts Vanves und Ifsy nur noch s{chwach. Bisher ist keine Meldung von einem neuen

j provisorisches Komites, w sich inBordeaux gebildet hat, um einen Kongreß der e zusamraenzuberufen , lautet in

Nußland und Polen. St, etersbur j A 1. Mai starb der älteste Gtaaibbegnit Rujßlands der Sirkliche Geheimrath Besobrasow. Jm Jahre 1785 wurde ex als Sergeant dem Ssemenow- Garde- Regiment zugezählt und unker Kaiser Paul erbielt er den ersten Offizieröran E Civildienst übergetreten, war er 1811 Intendant dét E Taba Sue De verlor Gouvernements, seit

- Ie bs E ifi

messungs-Departements. R A

4 dem Wolff’ schen Telegraphen-Büreau. E ‘werin, Dienstag, 9. Mai. Der Kronprinz und die S ronprinzefsin von Preußen werden zu derx am 17. d. statt- findenden Taufe des neugebornen Prinzen hier erwartet.

l J cipotags- Angelegenheiten, rin, 9 Mal. ÎIn der gestrigen Sigßun schen Reichstags erwiderte der Präsident E BündeStace Amts, Staats-Minister Delbrü cck, bei der zweiten Berathun Über den Gesegentwurf, betreffend die Kriegsdenkmünze für das Neichbheer, den Abgg. v. Bernuth und &rhr. v. Hoverbec: Meine Herren! J erlaube mir zunächst in Erwiderung auf di von dem Herrn Abgeordneten für Oschersleben hierher gerichtete Fra é zu demezken/ daß es durchaus den Ullerhöchsten Intentionen entspri h die Kriegsdenkmünze; um die es ch hier handeli, nicht auf das Lande

Zu E werden zu lassen. em lehten geehrten Herrn Nedner babe ie ge edner hade ih zuzugeben, d streng genommen nit ganz fkorreït ist, daß iz einer Teras A ganz richtig als cine Finanzvorlage charakfierisict hat, nit eine be- S aufgenommen ift. l enn es zur Zeit möglih gewesen wäre, einen ® Zeit geibejen wäre, einen Voranschlag; E N S den arate, etnes Voranschlages e AE bätte, [fo eziequng auf die einzelaen Theile des Nufw der bier in Frage tfommt und kommen muß, die áubrelibenden M terialien hâtte darbicten können. Dies ist zur Zeit nech nicht möglich ewe, Die Summe, die Sie in den Motiven angegeben finden 1 aegausen aus den Erfahrungen, die man hei Kricgsdenkmünzen, vie sie im Jahre 1864 und 1866 ausgeprägt und hernach verliehen go find, gemacht hat. Man i| aber in der That nicht in der E gewese mehr wie einen allgemeinen Anhalt aus den damaligen rfahrungen zu entnehmen , weil“ in der That doch die Verhä!tnisse gegenwärtig {hon mit Rücfsicht auf die überaus geivahsenen Dimen- Loe antes A als si: damals waren, : enn in den Motiven gesagt worden ist i ie S n gesc ) ¡ es wird die Sum B s ele V E Ae ti aide Lte Überstiegen worten: da: chULOTUd, der einer vielleiht sehr weit getriebe sicht seinen Ursprung verdankt Man ift el e Din Gti EE sp1 ft. n tit eden nach den frül F fahrungen, soweit man sie bat zu G ; E gen, a j Hrunde legen können, auf den S von 250,000 Thir. gekommen, aber A ada Tia N Thir. ( t man hat si sagen tann auch sein, daß er nit auBreic ; indes 6 A darikee Liea “d Va idt i C iber ei bestimmte Sahl R cit; indessen licß sich darüber eint (eine Herren, ih glaube, daß Sie unter diesen Umstä Meine id ( ler d msiänd d E S e c is U N des Falles, sowie e dén“ beson ZBWeck) ven es nh Hier handelt, und daß die Ausgabe. i; sih selbs eine Begrenzung darbi É G O si l j ¡renzung letet, von der, wie ih anerke i ein ¿Finanzgeseß nit regelrechten Form absehen jretden, E

Bei der Spezialdiskussion Uber L. 1 bes H i T zialdistussion 1 ; es Hafi ° esePes nahm der Bundesbevollmächtigte / Sustiz.- Ministe 1e Leonhardt, nah dem Abg, Dr. Schwarze das Wort: i f Tg Schwierigkeiten, welche der Begriff der höheren Gewalt mit A u G A De Sag ae und Neuen zu überlassen sein, rr Abg. Dr. - mit Ne emerkte. JTch glaube aber derselbe Herr Abgeordnete vermißt mit Unrecht. ci f on e ; e , Z in E verbündeten Regierungen. Es ist ni@t die Pa O, e Oie ae Di, Ene A wie den der höheren Gervalt, auf- 110 und zu ur én, 090 in dem einen oder ga ) o B Ne del Tagriff Anwendung finde oder S Di, "Ent t aer rer Bega i i ich i Geseßgebung. iger „Hoherer Begriffe is überhaupt nicht Sache derx Meine Herren, Sie werden nothwendi wenn Si RLMOn e See E e Mi vieles E Trau en mul}jsen das liegt einfach in dem 0h Dan tab 12 Pen den aliseinenen Jurisisden Dengivien l m um j1 ernt. ind t ‘r utilii G bestimmend einwirken, Wenn cin solches nad edt Aa b T E die Anwendung immer {wer sein und ein größerer Kreis e N der Rechtspflege überwiesen bleiben. Jch möchte eShalb dringend anheimgeben, vermehren © Sie die nicht, die das Geseß hon in sich trägt und sich tragen muß, Wenn Sie die Verhältnisse,

daß nach den verschiedensten Seiten Bedenken in das Prozeßrecht, in

ligat anz erfklärli Schwierigkeiten in si tragen, aber Sie Pans

gierung in der gedachten internati na ihren Sik in Gala: haben wit, enannt Mission weiGe

chten, um mich so auszudrüden, in ch bitte Sie insonderheit; lehnen ‘Sie

den Antrag des Abg. Reichensperger ab. i ich diesem Antrage gegenüber ganz unbefangen bin. die Ehre gehabt, der zweiten Berathung beizuwohnen, und kenne des- abe diejenigen Gründe nicht, welche zu diesem Antrage geführt

sei “ganz _jeroi : daß das nicht höhere Gewalt is was in dem Anirage als solche

d lbstverständlich ist, was schadet es denn? Da fommen nun aber

Yeer zu beshränfen, sondern auch Angehörigen der Kaiserlichen Marine |

Es würde das ges{cchen sein,

8D

Th möchte bemerken, daß Ich habe nicht

ben mögen. z Als ich -den Antrag las,

selbstverständlich;

da habe ich mir gesagt, derselbe

wer kann denn daran zweifeln,

urücgewiesen wird. Nun fönnte man aber sagen, wenn es

die für ten Juristen so bedenklicen Momente a contrario, es heißt: als höhere Gewalt im Sinne dieses Geseßes u. st w. Daraus würde zu schließen sein, an und für sich würde es si anders ver- halten, aber im Sinne dieses Gesezes {oll es so sein. Gerner würde ein Argument a contrario gezogen werden können aus den Worten: in Autführung ihrer Dienstverrichtungen. Jch glaube, wer diesen Saß unbefangen ansieht und ihn anwenden soll, der wird damit gar nichis anfangen köanen. Jch glaube nicht, daß der Jurisprudenz und der Rechtspflege mit einem solchen Saß irgend welcher Dienst ge- [eistet wird.

Kónigliche Schauspiele.

Mittwoch, 10. Mai. Jm Opernhause. (104. Vorstellung.) Die Hugenotten. Ovpec in 5 Abth., nach dem Französischen des Scribe. Musik von Meyerbeer. Ballet von Paul Taglioni. Margarethe von Valois: Frl. Lehmann. Valentine: Fr. v. Voggenhuber (lehtes Auftreten derselben vor ihrem Urlaube). Urbain: Frl, Grossi. Raoul: Hr. Kammersänger Walter, von der K. K. Oper in Wien, als Gast. Marcel: Hr. Frie. Graf von St. Bris: Hr. Schelper. Graf von Nevers: Herr Schmidt, vom Stadttheater in Leipzig, als Gast. Anfang halb 7 Uor, M.-Pr. ] 4 Im Schauspielhause. (120. Abonn. -Vorst.) Auf Aler- höchsten Befehl: Die Gräfin. Trauerspiel in 5 Nufzügen von Heinrich Kruse. Anfang halb 7,Uhr. M. -Pr. :

Donnerstag, 11. Mai. Jm Schauspielhause, Mit aufge- obenem Abonnement, Medea. Trauerspiel in 4 Akten von an Grillparzer. Frl. Ziegler, vom Königl. Hoftheater in München: Medea, als Gast. Den Abonnenten werden die Villets bis 11 Uhr reservirt. Anfang 7 Uhr. Extra-Pr.

Im Opernhause. Keine Vorstellung.

Es wird ersucht, die Meldekarten, sowohl zu den Opern- haus-, wie zu den Schauspielhaus - Borstellungen, in den neu eingerihteten Briefkasten des Opernhauses, welcher sih am Anbau desselben, gegenüber der Katholischen Kircze, befindet, u legen.

i Dieser Brieskasten ist täglich für die Vorstellungen des fol- genden Tages uur von 10 bis 12 Uhr Vormittags geöffnet.

Er aedulaten=- unnd V aarcn= BYrPSC-

erltn, 9. Mai. (Marktnr. nach Ermiti. dos K. Poliz. Präs,) Von | Bis Mit, s. [Ble pte, [Bf —110/—] 811 311 61/5

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6/ 6 5 6 6/— 12/—|3

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Weiz. oui. | V BOGNAERN 2/ 3/ G Kartoffeln | 1

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Roggen 2——] 2 641 2 ¿ al ss 1126 f 1/25 —| Rindf. Pfd.

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c K alhfeisCch Stroh SChCR. K A De a L La Erbsen Mèz. 5

Linsen 8/

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l A A 6/ 6| Butter PiG 8| 8[ Fier Mandel 6|—

EBerlim, 9. Mai. (Nichtamtlicher Getreidebe- richt) Weizen loco 61— 82 Thlr. pr.1 1000 Kilogr. nach Qual., sein weissbunt poln. 78—79 Thlr. ab Bahn bez., pr. Mai

bez., Mai-Juni 77 $ Thlr. bez., Juni-Juli 767—T7

79{—Z Thir. Ti hes, Juli-August 75%—764—& Tblr. bez., Sepember-Okto-

1% Thlr. bez. i ea loco 495—53 Thlr. nach Qual. gefordert, poln. 49% bis 514 Thlr. ab Bahn u. Kahn bez., pr. Mai u. Mai-Juni 5104 bis $—% Thlr. bez., Juni-Juli 505-51 Thlr. bez., Juli August 52L—% Thlr. bez., September-Oktober 51{—4 Thlr. bez. Gerste, grosse und Kleine à 39—62 Thlr. per 1000 Kilogr. Hafer loco 43-55 Thlr. pr. 1000 Kilogr., märkischer 465 bis 485 Thlr. ab Bahn bez., pr. Mai 49% Thir., Mai-Juni 494 Thlr. bez.. Juni-Juli 49% Thlr. bez., Juli-August 49 Thlr. bez. Erbsen. Kochwaare 51—61 Thlr., Futterwaare 44—50 Thlr. Rüb61 loco 27 Thlr., pr. Mai und Mai-Juni 265 Thlr. bez., Juni-Juli 264 Thlr. bez., Septbr.-Oktober 254—26 Thlr. bez. Petroleum loco 145 Thir., pr. Mai 135 Thlr. bez., Sep-

tember-Oktober 144 Thlr.

inö1 loco 24 "Thlr. / Alti ooo ohne Fass 16 Thir. 25 Sgr. bez., pr. Mai

P f è r . Mai - Juni 16 Thlr. 20— 23 Sgr. bez., Juni - Juli 16 Thlr. 98 Ser. bis 17 Thlr. bez., Juli-August 17 Thlr. 9—11 Sgr. bez., August-September 17 Thlr. 18—19 Sgr. bez:, Septbr.-Oktober 17 Thlr. 17—19 Sgr. bez.

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Mai 7 Thlr. 235 Sgr. bez., Mai-Juni und Juni-Juli 7 Thir. 20s bis 21 Sgr. bez. ; L Weizen-Termine überwiegend gefragt und höher bezahlt. Roggen zur Stelle verkaufte sich nicht coulant, besonders in den geringen Qualitäten. Für Termine zeigte sich heute nach dem gestern stattgehabten Rückgange und ungeachtet einer grossen Kanalliste überwiegende Kauflust, die die Preise lang- sam um ca. #4 Thlr. pr. Wspl. steigerte. Schluss ruhiger. Gek. 21.000 Cir. Hafer loco und Lieferung blieb ohne wesentliche Aenderung, Rüböl war auf nahe Lieferung gedrückt, dagegen pr. Herbst etwas besser zu lassen. Gek. 900 Ctr. Spiritus schloss sich der festen Tendenz für Roggen an und mussten etwas bessere Preise angelegt werden. Gek. 220,000 Liter.

Æertinm, 8 Mai. (Amilicbhe Preisteststellauang von Getreide, Mehl, Cel, Petroleum und Spiri- ¿us auf Grand des $.15 der Börsenordnung, unter Zuziehung der vereideten Wasren- und Produktenmakler.)

Weizen pr. 1000 Kilogr. loco 61—82 Thlr. nach Qualität, fein weissb. poln. 75 bez., pr. diesen Monat 78x à 785 bez. pr. Mai-Juni 775 à 76% bez., Juni-Juli 76; à 76 bez., Juli-August 75% à Tos bez., August-September 74 bez., September - Oktober 73 bez., Oktober-November 724 à 72 bez. Gek. 1000 Ctr. Kün- digungspreis 78% Thlr. pr. 1000 Kilogr. j

Roggen pr. 1000 Kilogr. loco 49{—524 nach Qualität bez., pr. diesen Monat 505 à 50 bez., abgelaufene Kündigungsscheine 504 bez., Mai-Juni 505 à 50 bez., Suni-Juli 51 à 502 bez., Juli- August 51% à 505 bez., August - September 51% bez. August allein 51% bez., September - Oktober 515 à 51% bez., Oktober- November 517 bez. Gekündigt 27,000 Ctr. Kündigungspreis 50% Thlr. pr. 1000 Kilogr. j

Gerste pr. 1000 Kilogr. grosse 37—62 Thir. nach Qualität, kleine 37—62 Thlr. nach Qualität.

Hafer pr. 1000 Kilogr. loco 43 54 Thir. nach Qual., Pr. diesen Monat 49% bez., Mai Juni 495 Br., Juni - Jali 497 Br., Juli - August 49 Br. j

Exbsen pr. 1000 Kilogr. Kochwaare 51—61 Thlr. nach Qua- lität, Futterwaare 44—51 Thir. nach Qualität.

Roggenmehl Nr. 0 u. 1 pr. 100 Kilogr. Brutto unversteuert inkl. Sack pr. diesen Monat 7 Thlr. 23 Sgr. bez., Mai - Juni 7 Tblr. 20; Sgr. bez., Juni-Juli 7 Thlr. 20 Sgr. à 195 Sgr. bez., Juli - August 7 Thlr. 20 Sgr. à 195 Sgr. bez., September-Okto- ber 7 Thlr. 195 Sgr. bez. Gek. 1500 Ctr. Kündigungspreis 7 Thir. 23 Sgr, pr. 100. Kilogr. : ;

Rüböl pr. 100 Kilogr. ohne Vass loco 274 Thlr., pr. diesen Monat 269; à 265 bez., Mai-Juni 264; à 265 bez., Juni-Juli 265 Thlr., September-Oktober 25% Br. Gekünd. 200 Ctr. Kündi- gungspreis 264 Thlr. pr. 100 Kilogr.

Leinöl pr. 100 Kilogr. ohne lFass loco 245 Thir. ai '

Petroleum raffinirtes (Standard white) pr. 100 Kilogr. mit Fass in Posten von 50 Barrels (125 Ctr.) loco 145 Thlir., pr. diesen Monat 134 Thlr., September-Oktober 14% bez.

Spiritus pr. 100 Liter à 100 pCt. =- 10,000 pCt. mit Fass pr. dieson Monat 16 Thir. 23 Sgr. à 21 Sgr. bez. Mai - Juni 16 Thle. 23 Sgr. à 21 Sgr. bez., Juni-Juli 16 Thlr. 29 Sgr. à 27 Sgr. bez., Juli - Aug. 17 Thlr. 10 Sgr. ‘à 8 Sgr. bez., Aug.- September 17 Thlr, 19 Sgr. à 17 Sgr. bez., September-Oktober 1/ Thlr, 19 Ser, A Be bez. Gekünd. 170,000 Liter. Kün- digungsepreis 16 Thlr. 22 Sgr.

E Spiritus pr. 100 Liter à 100 pCt. = 10,000 pCt. ohne Fass loco-16 Thlr. 27 Sgr. bez. j A

Weizenmehl Nr. 0 10% à 945, Nr. O0 u. 1 95 à 95. Roggen- raehl No. 0 &4 à 7%, No. 0 u. 1 75 à 75 pr. 100 Kilogramm Brutto unversteuert inkl. Sack. : O

anzig, 8. Mai. (Weatpr. Z.) Weizen loco ziemlich un- verändert. Bei mässigem Begehr wurden 800 Tonnen zu Sonnabendspreisen gehandelt. Bezahlt wurde für: bunt 121pfd. 714 Thlr., 120pfd. 72 Thlr., 123pfd. 74 Thlr., 126—7pfd. 76 ThlIr., hellbunt 126—7pfd. 774 Thlr., 128pfd. 78 Thlr., 129psld. 79 Thlr, hochbuntglasig 127—S8pfd. 79, 80% Thlr., 130—1ipfd. 81 Thlr. Re- gulirangspreis tür 126psd. bunten liefer. 795 Thlr. Termine geschäftslos. Roggen loco flau. Börsenumsatz 230 Ton- nen. Es bedang: poln. 124pfd. 48 ThIr., inländischer 121pfd. 47 Thlr, 125pfd. 50% Thle. Regulirungsprels für 122ptd. lieter.

Roggen 474 ‘Thlr. Auf Lieferung: 120pfd. pr. Mai-Juni 46 Thlr. bez., pr. Juni-Juli 47 Thlr. bez. Gerste loco matt ; kleine 103pfd. 43 Thlr., 108pfd. 465 Thlr., grosse 110pfd. 475 Thlr. Erbsen loco Fuíter- 46, 46% Thlr. Alles pr. Tonne von 2000 Pfd. Zollgew. Kleesaat loco pr. 200 Pfd. welss 28 Thlr. Spiri- tus loco nicht gehandelt. i

SC@Ttin 5 9. Mai, Nachm. 1 Uhr 20 Min. (Tel. Dep. des Staats-Anzeigers.) - Weizen 60—80, Mai - Juni 763 70% bez , Juni-Juli 77 G, Juli-August 775 bez. Roggen 48—52 bez, Mai- Juni 50&—504 bez. u. Br, Juni-Juli 50% bez., 91 Br., Juli-August 51% bez., 514 Br. Rübö1 27% Br., Mai-Juni 26% bez. u. Br., Sep- torber-Öktober 252 bez., G. u. Br. Spiritus 16% bez. Mai-Juni 167 nominell, Juni-Juli 165 bez. , August-Sept. 17% Br. u. n

Magdeburg, 8. Mai. (Magdeb. Zig.) „Weizen 70 bis 75 Thlr. Roggen 53—56 Thlr. Gersto 38—45 Thlr. Hafer 31 bis 34 Thlr. ; : v Adi :

Cöln, 8. Mai, Nachmittags 1 Ubr. (Wolfs Tel. Bur.) Getreidemarkt. Wetter trübe. Weizen höher, hiesiger loco 8.15, fremder loco —, pr. Mai 7,?3, pr. Juni 7.255, Pr. Juli 7.28, pr. November 7.215. Roggen unverändert, loco 6.15, Pr. Mai 5.201, pr. Juni 5.23, pr. November 5.22. Rüböl matter, loco 15, pr. Mai 14%, pr. Oktober 145. Leinö!1 loco 115. Spiritus loco —.

Wei ehl No. 0 107-— 9%; ThlIr., No. 0 u. L. I 95 Thir. Ropene No. 0 82 7k Thir., No. 0 u, 1 7%—$ Thlr, pr.

Elamburss, 8. Mai, Nachm. - (Wolffs Tel. Bur) Ge-