1871 / 7 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

120

Wechsel

Geld-Sorten und Banknoten.

. (250 FL «1250 Fl 390 Mk. 300 Mk. 1 L. Stel. 300 Fe. 300 Fr. 300 Fe. 300 Fer. 150 Fl. 150 F,

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Niederschlesische Zwreighb.

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Stargard-Posen .…,.….....- do. Il,

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Eisenbahn-Prioritäts-Aktien und Obligationen.

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II, Nichtamtlicher Theil.

Deutsebe Fonds.

Gothaer St.-Anl, ...5 | w —— aa Manheimer Stadt-Anl./45/1/1. u. 11.0816 Ausländische Fonds.

Finn. 10 Rb-L..... pr. Stück T75bz

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Schwed.10 Rthl.Pr.A.|—| pr. Stück a

Eisenbahn-Stamm-A ktien. 1869/1870.

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Bank- und Industrie-Papiere.

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Berichtigung: Mainz-Ludwigshafen gestern : 147 bz.

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Redaction und Rendantur: Schwieger.

Berlin, Druck und Verlag i Königlichen Geheimen Ober - Hofbuchdruckerei

R, v. Deer ). Beilage

| auf mich nehmen, welche nöthig wären,

tion zu debattiren.

121 Beilage Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger. 1871.

Donnerstag den 11.

itichtamtliches.

Fraufreich. Aus den heute vorliegenden Nachrichten über den Aufstand in Paris ijt der Bericht eines Versailler Korrespondenten der »Times« zu erwähnen; derselbe berichtet unterm 8. Mai: » Die gestrige Nacht und der heutige Morgen bis 10 Uhr verliefen verhältnißmäßig still. Heute um 10 Uhr eröffnete die Reihe neuer Batterien in Montretout ein direktes Feuer auf den Point du Jour und ein Flankenbombardement auf die- zwischen der Seine und Vaugirard gelegenen Schanzen. Diese Balterien bestehen aus 70 Vicrundzwanzig- und Dreißig- Pfündern. Das Bombardement war schr stark, wrourde aber von den Insurgenten kaum erwidert. Jn der Richtung von St. Cloud und Montretout hat si nichts zrgetragen. Gestern Abend platten fünf Granaten vom Point du Jour in dem offenen Raum unweit der Skt. Cloud - Brücke. Auch Mont

E Nalórien, assistirt von den Redouten in Montretout , beschoß | die Pen der Aufständischen in der Umgegend des Maillot- | Thores. D, Asnières bis zum Bahnhof in St. Ouen und im Kreise | herum bis zu der Bastion in der Nähe des Maillot-Thores.«

Ein beftiges Feuer entwickelte sich zwischen 4 und 5 Uhr

Weiter meldet ein Telegramm des »Daily Telegraph« aus Paris vom 8. Abends: »Heute Morgen wurde das Pulver- magazin am Maillotthore durch zwei fast zu gleicher Zeit ein-

| s{lagende Granaten in die Luft gesprengt ; zwei Mann wur- den in Stücke zerrissen, ein dritter verschwand gänzlih. Drei | Offiziere erklärten, daß Issy unhaltbar sei und sich ergeben oder | gesprengt werden müsse.

Rossel befahl ihnen, ihre Pflicht zu

thun und auszuhalten. Sie erwiderten, daß fie ihre Demission

| geben würden, worauf sie Rossel nebst zwei andern Offizieren | arretiren ließ. Er zeigt große Entschlossenheit.

Der Streit zwischen dem Central-Komite und der Kommune ist beigelegk. Rossel ist nun thatsächlich militärischer Diktator. Dem Central-

| Komite liegt mit Ausnahme des Kriegs-Ministeriums die volle

Verwaltung sämmtlicher andern Departements ob.« Paris, 10. Mai, Morgens 8 Uhr. Das Journal

| ck»Mot d’Ordre« veröffentlicht einen Brief Rofsels an die ‘Kom- | mune vom 9. d, in welchem sich derselbe für außer Stand er- | flärt, noch länger die Verantwortlichkeit für ein Kommando | zu tragen, i : | horen will. Jm Artilleriedienste sei Nichts } sammte Bedienung der Geschüße beruhe auf einigen | ligen, deren Zahl ungenügend sei. | nicht das Geringste geleistet. »Gestern,« Î | »während Jedermann im Dienste und im Feuer hätte sein | sollen, beriethen | neues | nisation an Stelle des meinigen einzuführen. 7 rüstung brachte sie auf andere Gedanken , und fie versprachen

E mir, für spätestens heute

È 12,000 Mann zu stellen , | gegen | heute um 115 Uhr versammelt sein. | | und es find nur ungefähr 7000 Mann tereit. | nicht der Mann , | scheut, und während gestern die Führer berathschlagten, erwartete | fie ein Exekution®kommando im Hofe.

bei welchem alle Welt befehlen, jedoch Niemand ge- organisirt, die ge- Freiwil- Das Centralkomite habe fährt Rofsel fort,

die Legionschefs, ein neues System der Orga- Meine Ent-

eine organisirte Macht von ca. mit welchen ih mich verpflichtete, marschiren. Diese Leute sollten Ießt ist es 1 Uhr Ich bin Mitteln zurück-

den Feind zu

der vor gewaltsamen

Tch will jedoch nicht allein die Gehässfigkeit für die Vornahme jener Exekutionen um die Organisation aus ihrem jeßigen Chaos herauszuziehen. Mein Vorgänger im Amte beging das Unrecht, inmitten dieser absurden Situa- Mir stehen zwei Wege offen, entweder die welche meine Thätigkeit hemmen, oder mich zurückzuziehen. Die Hindernisse werde ih nicht beseitigen, denn sie bestehen in Ihrer Shwäche. Jh will kein Attentat auf die Volkssouveränität begehen und ziehe mich zurück. Jh habe die Ehre, Sie um eine Zelle in Mazas zu ersuchen. «

-— Mittags. Eine Proklamation des Centralkomites kün- digt an, daß es von dem Wohlfahrtsausschusse Vollmachten für die Militärverwaltung erhalten habe; es sei entschlossen, die strengen Vorschriften auf das Unerbittlichsic durchzuführen. Niemand dürfe sih der Vertheidigung entzichen. Das Komite sei entschlossen, jedes Uebelwollen zu besiegen und den unwider- stehlihsten Jmpuls zur Vertheidigung zu geben.

Mittags 12Uhr 40 Min. Jn der gestern Abend ab- gehaltenen geheimen Sißung der Kommune wurde beschlossen, die Entlassung der gegenwärtigen Mitglieder des Wohlfahrts-

Hindernisse zu beseitigen,

Mai.

Ausschusses zu fordern und dieselben sofort durch andre zu erseßen. Es wurde ferner beschlossen, cinen Civil - Delcgirten für das Kriegs8wesen zu ernennen, dem die gegenwärtige Militärkommission zur Seite stehen soll; eine Komnmission von drei Mitgliedern zu ernennen, um eine Proklamation an die Bevölkerung zu richten. Die Kommune soll von nun ab nur dreimal wöchentlich zur Berathung zusammen- treten, es sei denn, daß sie auf Wunsch von 5 Mitgliedern oder auf Vorschlag des Wohlfahrt8ausschusses zu einer dring- lichen Sißung einberufen wird. Die Komraune beschloß ferner, sih in den Mairien der einzelnen Arrondissements durch ein- zelne Mitglieder vertreten zu lassen, um in unumschränkter Weise für alle durch die Lage nothwendigen Bedürfnisse Vor- sorge zu treffen; einen Militärgericht8hof ins Leben zu rufen, dessen Mitglieder dur die Militärkommission ernannt werden sollen; endlih den Wohlfahrt8ausshuß auf dem Stadthause in Permanenz zu erklären.

_— Abends 6 Uhr 30 Min. Das Kommunemitglied Alix wurde verhaftet; andererseits heißt es, derselve sei wahn- sinnig geroorden. Cluseret sollte heute zu seiner Vertheidigung gegen die erhobenen Beschuldigungen vor der Kommune er- scheinen. Wie das Journal »Justice«, das Organ Vermorels erfährt, soll die Kommune gestern die Verhaftung Rossels be- {lossen haben. Es sei jedoch diesem Beschlusse keine Folge ge- geben worden.

6 Uhr 40 Minuten Abends. Die Versailler Trup- pen beginnen. in Jssy Batterien gegen die Wälle von Paris zu errichten. Auch dürften sie sich Assys zum Stüßpunkte für den Angriff gegen Fort Vanves bedienen, dessen Lage eine höchst bedenkliche ist, und dessen Räumung als unmittelbar bevor- stehend angesehen wird. Das Lyceum von Jssy soll zum Aus- gang8punkt der Vertheidigung dienen, und es wird eifrig an ITranchóen gearbeitet, um dasselbe mit Fort Vanves und mit den Wällen von Paris zu verbinden. Wie »Reveil« mittheilt, soll die Kommunikation zwischen dem Orte Js\y und Vanves den Föderirten durch General Brunel in der leßten Nacht sicher gestellt worden sein. Die Batterie von Montretout hat heute nit gefeuert, und wurde die Kanonade auch vom Mont Valórien und auf der ganzen Westfront der Stadt nur {wach unterhalten.

Das vielfach vernommene Gerücht, daß die Pariser Kommune die Gemälde des Louvre im Auslande veräußern läßt, scheint sich zu bestätigen; die »Pall Mall Gazettee ver- öffentliht den Wortlaut eines darauf bezüglichen Briefes, der mehreren Edelleuten und reichen Bürgern in England zugegan-

gen ist. Der Brief lautet in der Ueberseßung:

»London, 5. Mai. Mylord! Auf Befehl des öffentlihen Wohl- fahrtsausschusses bin ih von Paris angekommen, um die Gemälde des Louvre unverzüglich zu verkaufen, aber nur per Kassa. Sollten Ew. Lordschaft irgend eins derselben zu kaufen wünschen, so wollen Ew. Gnaden mir eine Unterredung gewähren. Dieses Schreiben ist sireng vertraulich und ih verlasse mich auf Ew. Lordschaft Ehren- wort, meine Sendung geheim zu halten. (Gezeichnet), Délégué de la Commune de Paris. Die Antwort bittet man zu adressiren »Monsieur , Post-office, 7, Pall Mall.«

Versailles, 10. Mai, Morgens 9 Uhr. Die »Agence Havas« meldet: »Bei der Beseßung des Forts Issy durch die Bersailler Truppen sind 119 und im Dorfe Jssy 10 Geschüße erbeutet worden. Einundfünfzig von denselben sollen nah Ber- sailles übergeführt werden. Man hat im Fort viele Muni- tion und Lebensmittel vorgefunden , ferner Branntwein, einem Aufguß von Tabak vermischt war. Diese Mischung , dazu bestimmt , die Nationalgarden in einen überreizten Qustand zu verseßen, hat den Nachtheil gebracht, daß alle Verwundungen einen tödtlichen Verlauf nahmen. Es wird bestätigt, daß die ganze Garnison durch eine unbemerkt gebliebene Tranchée entkommen ist.« Man versichert, daß die Einnahme von Jssy sowie die durch die Batterien bei Montretout bewirkten bedeutenden Erfolge eine wahrhafte Panik unter den Föderirten hervorgerufen haben. Die Kanonade der Batterien bei Montretout sowie der übrigen wird auf das Kräftigste fortgeseßt. Die Batterien der Föderirten antworten nur schwach. Die Approche-Arbeiten auf die Enceinte von Paris zu werden eifrig weiter betrieben.

Abends 8 Uhr. Fort Vanves hat, wie die »Agence Havasé meldet, das Feuer seit 6 Uhr Abends cingesiellt und

welchec mit

scheint von den Aufständischen geräumt zu sein.