1871 / 21 p. 14 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

392 e

[1657] A ; tien-Gesell\schaft U Stettin.

© bens-Versicherung - A

Le 8 Der Bestimmung im F. 40 der Statuten unserer G sellschaft entsprechend, veröffentlichen wir hierdur< die Vilanz der »Germania, |

pro 31. Dezember 1870.

SHUAEE SMUE Fei lu

ACTLY a 1879. - PaAaSSIV a

Sola-Wehsel der Aktionäre 2,400,000 | Ä Kassen-Vorrath... ie P 33,883 /21 3/156 5 Wechsel im Portefeuille 60,272 29 3. [Prämien-Reserve 41178,254 16 19 Set „e bop pla 261,634] 4| 9 4. [Schäden-Reserve für noch nicht regulirte Sterbe- Hypotheken . 3/519,401/28 fälle Lo 79,650 |— a) für Fälle der Lebens- Po e. 243,807] 3 Versicherung Thlr. 66,101. 5. 6. |

Gestundete Prämien wegen terminlicher Zahlung] 448,281 28 b) für Fälle der Be- Außenstände «bei Agenten, Rückversicherungs- Ge gräbnißgeld - Ver-

sellschaften und Verschiedenen 213,840 10 sicherung 651. 12. 10.1 66,752 18 4 I Een 0er ls 4271| 4 Schäden-Reserve für eine Veisiherung auf den L L 21/000 |— Lebensfall 100— 5 - |Grundstü>e der Gesellschaft O 145/000 |— . [Nicht abgehobene Dividenden 703 4 9. [Jm Jahre 1871 fällig werdende Beiträge zu dem . [Beiträge zu dem Kriegsfonds der gegenseitigen Kriegsfonds der gegenseitigen Gesellichaft für | : Versicherung gegen Kriegsgefahr

. |Grund-Kapital 3,000,000 —|_

2. [Prämien -Ueberträge. .

O 0'2I D N j Qo DD F

Z Gesellschaft für Versicherung gegen Kriegsgefah: 15/702 . [Kapital-Reserve J. ITantième des Verwaltungsrathes und der Di-

58/991 1/| 9

. [Dividende an die Aktionäre / [r für unvorhergesehene Ausgaben

60/,000|—|

Io. TTTT 9 Stettin, den 26. Mai 1871. Die Direktion

Sommer- Saison

E S2 T A Abo S E L Pre N Eo Uz c E M : E s L A D A0 u Se 0 Lr Sama D RRE D

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R E L A A 4 15 d 3 # fs c Q) 2 T A E A M S PEN T 7 F200 A Ee Ga Sa ) v 2E A D E F ne e E T R E B aas BOA E e A G s ci Sn E 2M IO N 2250 E G 2 M O De S 58 Ri N i c M c gf N G h D F 7 H U p »f A 20 C3 Pran R D N A Ei D d M La On E E t: : 5 E #4 VEN N N A C atiidie Paci T L E -- M - h | F

nkfurt a. M.

Die Hei!kraft der Quellen Homburgs macht si< mit großem Erfolge in allen Krankheiten geltend, welche dur die gestörten F

«Funktionen des Magens und des Unterleibs erzeugt werden, indem sie einen wohlthätigen Reiz auf diese Organe ausüben, die abdominale

_- Cirfulation in Thätigkeit seßen und die BVerdauungsfähigfeit regeln; au< in chróonischen Leiden der Drüsen des Unterleibs, nantent: F

lich der Leber und Milz, bei der Gelbsucht, der Gicht 2c., fowie bei allen den mannigfachen Krankheiten, die ihren Ur:

sprung aus erhöhter NeizbarkLeit der Nerven herleiten, ist der Gebrauch der Homburger Mineralwassex von durchgrei: F

fender Wirkung. | E &risde Füllung ist stets zu haben bei den Herren I-+ F+ Deyl & Co. und Dr. Lehmanns Apotheke. Im Badehause sind, neben den einfachen Suüßtwasserbädern, sowohl russische Dampfbäder, wie Sool- und Kiefernadelbäder zu haben,

mit und ohne Zusaß von Kreuznacher Mutterlaugez; desgleichen Kleien-, Schwefel- und Seifenbäder 2c, und mit ausgezei<netem Erfolg gegen E

<ronische Hautleiden werden daselbst auch seit einigen Jahren Bäder mit verseiftem Mineraltheer angewandt.

„„Molken werden von Schweizer Alpensennen des Kantons Appenzell aus Ziegenmil< dur dopyelte Scheidung

zubereitet, und in der Frühe an den Mineralquellen, nah Bedarf entweder allein oder in Vervindung mit den verschiedenen Mineral: brunnen, verabreicht.

Das Conversationshaus bleibt das ganze Jahr hindur geöffnet; es enthält einen großen Ball- und Concert-Saa[l, einen

S peise-Saal, einen vortrefflich) ventilirten Billard-Salon, sowie Kaffee- und Rauchzimmer. Das Lesekabinet ist dem Pu-

blifum unentgeldlih geöffnet und enthält die bedeutenden deutschen, französischen, engliicwen, italienis<hen, russischen, pol-

nischen und holländis<en politischen und belletristis&en Journale. Der elegante Restaurations-Salon, woselbst na< der Karte |

gespeist wird, führt auf die \{öne Asphalt-Terrasse des Kurgartens. Die Nestauration ist dem rühmli>{{ bekannten Haus: Chevet aus Paris anvertraut.

Das Kur-Dr{ester, wel<es 40 Musfker zählt, spielt dreimal des Tags, Morgens an den Quellen, Nachmittags im Mufsikf- pavilon des Kurgartens und Abends im großen Ballsaale, Wie gewohnt, giebt die italienishe Operngesellschaft wöchentlich zwei Vor- stellungen; die gefeierte Künstlerin Adelina Pattl ifft wieder dazu gewonnen, ebenso die berühmte Altijitin Madame Trebelli-Bettini.

Bad Homburg befindet s< dur< die Vollendung des rheinischen und bayrish-österreihi\<{en Eisenbahnnezßes im Mittelpunkte Europas, Man gelangt von Wien in 24 Stunden, vou Berlin in 15 Stunden, von Paris in 16 Stunden, von London in 24 Stunden, von Brüssel und Amsterdam in 12 Stunden vermittel\ direfter Eisenbahn nach Homburg. Achtzehn Züge gehen täglih zwishen Frankfurt und Homburg bin und her, der leßte um 11 Ubr und befördern die Fremden in einer halben Stunde; es wird denselben dadur< Gelegenheit ge- boten, Theater, Concerte und sonstige Abend-Unterhaltungen &rankfurts zu besuchen. |

[1620] ; Y ; Ornontowitzer Aktien - Gesellschast Saa (Belgien). für Kohlen- und Eisen»roduktion, L e Saison 1871. A beneral-Versammlung am 2%, Juni 1874, . y R ë -

tober. Die ganz neu eingerictete Bade-Anstalt verfügt über un-

Die Aktionäre dcr Ornontowitzer Altien=-Gesell= | er<Wöpflidhe Mineralquellen der heilsamsten Art und vereinigt Wasser-

sechaft werden hierdurch zu der am Heilanstalt, Douche-, Dampf- und =-turzbäder 2c. 2c. Während der

G. Juni d. J. Naechmiüttags 5 Uhr, Dauer der Saison finden in dea großen und \hönen Sälen der im Saale des Englischen Hauses, Mohrenstr. No. 49 hierselbst, | Redoute große Conccrie, sowie allabendlih Bälle oder 8Soirés abzuhaltenden dansantes Statt. Sweimal tägli Musik der bekannten Kapelle,

14. ordentlichem General - Versammt Ug; außecdem Schauspiele, ländliche Feste, Pferderennen, Jlluminaition 2. eingeladen. sowie die reizendsten Auéflüge in die herrlihe Umgebung. Oestere

Zweck derselben ist die im g. 35 der Statuten vorgeschrie- | täglihe Eisenbahn-Verbindungen nach allen Richtungen, bene Berichterstattung und Dechargirung der Rechnungen. e

Bezüglich der Berechtigung und resp. Legitimation zur R Vom 28. Mai d. J. ab bis auf Weiteres wird Betheiligung an der General - Versammlung und der Schluss- an den Sonn- und Festtagen ein Ertrazu von Nau frist sür einzubringende Anträge verweisen wir auf die gg. 30, E F. fahrwosser nah Danzig und ein oitbee M Danzig 33 und 36 der Statuten. Die zur Theilnahme erforderliche a ei nach Neufahrwasser abgelassen werden) in welchen Anzahl Aktien oder Quittungsbogen resp. der Nachweis über | S e HA Virfonen in alla vier Wagenklassen 3 den tarif- den Besitz derselben ist spätestens am 24, Juni d. J., C IRS Bi mat éa Säßen Aufnahme finden. Abfahrt von pittags 12 Uhr, im Geschäftsbureau der Gesellschaft, Ncufahrwasser 2 Uhr 30 Minen Nachmittags; Ankunft in Krausenstrasse No. 89, 2 Treppen, niederzulegen. Danzía Hohe Thor 2 Uhr 42 Minuten Nachmitiags; Abfahrt

Berlin » den 23. Mai 1871. ao [l A T Uhr M otte Al Ankunft in

Neufahrwasser r 14 Minuten Nachmittags. Der Verwaltungsrath. Bromberg, den 9. Mai 1871. Königliche Direktion der Oftbahn,

Hier. folgt die besondere Beilage und die Berlust- Liste Nx, 242.

32,649 19| ; M

reftion 0,3821183 9 F Männer, Frauen und Jungfrauen, die si bei der Kranken-

__39/754/26'10 M TAAG/TISTTTT 3 f

Sommer - Saison E

Befondere Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats- Anzeiger.

A? 4. vom 27. Mai 1871.

_Juhalts-Verzeichniß: Chronik des Deutschen Reiches. Die leßten Verhandlungen des heiligen römischen Reichs deutsiher Nation.

Die Aukernbänke an der Westküste Schleswigs. alte Thurm zu Mettla<h. PVPiier von Heß.

Kunstdenkmale und Alterthümer im &ürstenthum Calenberg. Der

Chronik des Deutschen Reichs,

| 12. April. - Instruktion des preußischen Ministers des Jn- gern Grafen zu Eulenburg zur Ausführung der $$. 38 und 39 des Strafgeseßbuchs für den Norddeutschen Bund vom 91, Mai 1870, die Stellung unier Polizeiaufsicht betreffend. 9, Mai. Reskript des braunschweigischen Staats- Ministe- riums an die Landesversammlung, die Regierungsnachfolge in Braunschweig betreffend. 12. Ma1. Kaiserlicher Erlaß, betreffend die Abänderung der bisherigen Bezeichnung »Bundeskanzler-Amt« in » Reichs-

F fanzler-Amt.«

Der König von Bayern stiftet ein Verdienstkreuz für

pflege im Kriege 1870 —1871 ausgezeichnet haben.

14, Mai, Der Kaiser spricht in einem an den Prinzen Carl von Preußen gerichteten Schreiben diesem- und dem | Johanniter-Orden seine volle Anerkennung für die im Kriege | entwickelte Thätigkeit aus.

15. Mai. Der Friedensvertrag wird auch voñ den Ber- tretern Bayerns, Württembergs und Badens unterzeichnet. ' Die Kaiserin und Königin begiebt sh von Berlin über | Coblenz nah Baden, wo Allerhöchstdieselbe am 17. Mai eintrifft. 16, Mai. Der Kronprinz -des Deutschen Reichs und von

y Preußen begiebt sich na< Schwerin, um der am 17. daselbsi

| stattfindenden Taufe des Herzogs Friedrich Wilhelm beizuwohnen. Ein Erlaß des Reichskanzlers gestattet denjenigen Per-

| sonen, welche in Elsaß-Lothringen gebürtig oder ansässig sind

und während ves Kriegs durch deutsche Behörden au®gewiesen

| wurden, ungehinderte Rückkehr.

Die braunsc{hweigische LandeS8versammlung beschließt mit

, 42 gegen 2 Stimmen , die Regierung um Abschließung einer 7 Militärkonvention mit Preußen zu ersuchen.

Der Kaiser ratifizirt den am 10. Mai in &ranfkfurt | abgeschlossenen Friedensvertrag. 17. Mai. Der Kaiser nimmt von dem Königlich nieder-

| ländischen außerordenilihen Gesandten und bevollmächtigten

| Minister , Grafen von Bylandt, dessen Abberufungsschreiben Ï entgegen. : je Der Wirkliche Staatsrath, Kammerherr von Staal tritt als russischer Gesandter in St tigart an die Stelle des Geh. Raths von Stolipine. : In Bauschlott (bei Karlsruhe) Bermählung des Prinzen | Karl von-Baden mit der Gräfin von Rhena. 18, Mai. Die Nationalversammlung in Versailles ges j nehmigt mit 440 gegen 98 Stimmen den 1in Frankfurt a, M. j am 10, Mai abgeschlossenen Friedensvertrag. | 19, Mai. Gesetz, betreffend die Deklaration des $. 1 des Gesehes vom 4. Juli 1868. (die Genossenschaften betreffend.) ] Prinz Aibreht (Sohn) von Preußen begiebt sich: na< | Frankreich zurück, um sein Kommando wieder zu Übernehmen. Der Fürst von Bismark begiebt fi<h nach Frankfurt

Da, M., um dort die Ratifikationen zum Frieden8vertrage aus-

Ï zufaushen und mit den französischen Bevollmächtigten über N rung einiger Bestimmungen des Vertrags weiter zu | verhandeln. o

; Eröffnung des gemeinschaftlichen Landtags der Herzog- / ümer Coburg und Gotha. :

: 20, Mai. Die Ratifikationen des &Frankfurter Friedens

Ÿ werden zwischen dem Fürsten von Bismar>k und Herrn Jules

Favre ausgetauscht. 20. bis 22. Mai. Verhandlungen in &ranfkfurt a. M.

Y wischen dem Fürsten von Bismar> und den Herren Jules

avre und Pouyer - Quertier Über die Ausführung einzelner riedensbestimmungen. | | al. Mai. Der Großherzog von Baden konferirt mit dem | Fürsten von Bismar> in Frankfurt a. M. . I uo Vertrag zwishen dem Reichskanzler Fürsten von | Vismar> und den französishen Ministern Jules Favre und : j er , die im Friedensvertrage stipulirten Zahlun- gen betreffend. i 42. Mai. Bekanntmachung des Reichskanzlers Fürsten von BVismar>, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schat- anweisungen im Betrage von 30,000,000 Thlr. auf Grund des Geseÿes vom 26. April 1871. : ies qn von Bismark trifft von Frankfurt a. M. in Verlin wieder ein.

S DeV Herzog Leopold Friedrich von Anhalt stirbt; der Herzog Friedrich kündigt durch ein Patent seinen Regierungs- P 2 49. Mai. Der Kaiser nimmt von Herrn Rochussen dessen Kreditive als außerordentlicher Gesandtec und bevo At Minister des Königs der Niederlanbe entgegen.

Die letzten Berhandlungen des heiligen römischen Reichs deutscher Nation. *)

An die lehte bedeutendere Sigzung des Reichstages vom 7. Februar 1805, deren worigetreuen Bericht wir in diesen Blättern gegeben haben, {lossen si<h na< einer uns zugegan- genen Mittheilung noch einige Verhandlungen , Vervollständigung der Geschichte der leßten Tage d Interesse sind und hier folgen.

Am 4. März 1805 fing der &Fürstenrath unter dem Direk- torium Oesterreihs an, über ein Gesuch des Gefammthauses Wied, d. d. 15. November 1803 (Diftatur vom 29. Nov. 1803) um authentische Interpretation von $. 45 des Reichss<lu}ses vom 27. April 1803 zu verhandeln, der gemeinhin nach dein ihm zu Grunde liegenden Aussc{hußberi<ht als »Reichs- deputations - Hauptshluß« vom 225. &ebruar citirt wird. Das betreffende Reichsgutachten wurde am 8. März 1805 erstattet. Die leßte längere Verhandlung am Reichstag bezog sl auf eine Fürsilich lübe>ishe Rekursbeschwerde d. d. 25. Oktober 1803 (Diftatur vom 30. Nov. 1803) gegen die vom Reichs - Hofrath erkannten Reskripte in Betreff der Vertheilung der Gemeinweiden der Stadt Eutin ; sle wurde im Fürstenrath eröffnet am 17. Juni 1805; Salzburg führte den Vorsiß und ließ nah der 10. Strophe abstimmen. - Von den Fürstlichen Boten waren die einen für, die andern gegen den Rekurs; cinige, die dafür waren, wollten, daß noch zuvor der Reichs-Hofrath ver- nommen würde, während andere, welche mit den leßtern über- einstimmend dem Reichs-Hofrath erst Gehör verschaffen wollten, Abweisung des Nekurses forderten. Ihn zu verwerfen, warcn die »Erzherzoglich österreichischen « Gesandten insiruirt. Jedoch ist hierüber nichts mehr zu Stande gekommen. Die Reichs- gutachten nahmen hier überhaupt ein Ende.

Indessen fanden no< im Jahr 1806 einzelne Sißungen des Fürstenrathes statt. Am 24. März 1806 wurde durch Stim- menmèehrheit beschlossen, Über den Preßburger Frieden, welchen die K. K. Neichstags8gesandten für Böhmen und Oesterreich mitgetheilt hatten und der am 20. Februar zur erzkanzlerischen Diktatur gelangt war, »keinen Verlaß«, sondern ihn »lediglich ad notitiam« zu nehmen. Am 30. Juni 1806 kam das päpstliche Beglaubigungsschreiben des Legaten d. -d. Rom, 17. Mai 1806, zur Sprache. Dasselbe wurde wegen seiner Fassung dem Legaten zurückgeschi>kt, worauf derselbe sofort ein anderes in der Form genügendes einreichte. Damit gab die Raths- versammlung des heiligen römischen Reichs ihr lettes Leben8zeichen. Es war des Reich8tages leßte Ver- handlung, die jenes Beglaubigungsschreiben des Legaten zum Gegenstand hatie. Denn am 7. Juli 1806 wurden auf Antra des Reichs-Direktoriums die geroöhnlichen Sommerferien auf dre Monate beschlossen , »dergestalt, daß die Rathssizungen den 13. Oktober wieder eröffnet werden sollten «. Der Reichsdirektorial- Gesandte äußerte dabei, »daß er si< vorbehalten müßte, während dem Laufe der Ferien alle wichtigen Eingaben zur Diktatur zu be- fördern, und auf den Fall einer etwa erforderlichen Reichs- berathung mit Beistimmung der allhier zurükbleibenden Ge- sandten eine solche ausreichende Zeit anzuberaumen, daß die abwesenden Comitialen nicht nur durch ibre Kanzleien davon benachrichtigt werden könnten, sondern ersteren hinlänglich Zeit verbliebe, über den in Vortrag gestellten Berathung8gegenstand von ihren Höfen die erforderlichen Jnstruktionen einzuholen«.

Hiermit ging der Reichstag des heiligen römischen Reichs deutscher Nation für immer auseinander. Eine ReichSberathung schien weder »etwa während dem Lauf jener Sommerferièn erforderlih«, no< wär sie später möglich.

Die vorstehenden Notizen sind der 1853 (Berlin bci G. Reimer) erschienenen Schrift von L. K. Aegidi entnommen: »Der Fürstenrath nah dem Lüneviller Frieden. « Diese Arbeit war cs, welche zum ersten Mal eine der Göttinger Bibliothek. angehörende wichtige Sammlung von hands<rift-

®) Vgl. Nr. 1 der Bes. Beilage vom 4, Mai 1871.

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