1871 / 38 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

A EiZER E E d T E e a N ú E E E E Satt G Sa s e

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| vertheidigte das Verfahren der Regierung der nationalen Ver-

theidigung zu Tours und Bordeaux. Die Kammer genehmigte hierauf den Antrag der Kommission auf Einseßung einec Kommission zur Untersuchung der Thätigkeit der Regierung der nationalen Vertheidigung. - | i

15. Juni. În gut unterrichteten Kreisen werden die Gerüchte über angeblih- bevorstehende weitere Veränderungen im Ministerium als unbegründet bezeichnet. Bezüglich der Auf- hebung des Belagerungszusiandes in Paris ist noch keine Ent- scheidung getroffen worden. Journalberihten zufolge soll la Cecilia in Calvados verhaftet worden sein. :

In der Nationalversammlung wurden zwei Ge- seßentwürfe eingebracht, Der eine, von Baze, beantragt die Nationalversammlung möge ihr Mandat auf zwei Jahre ver- längern und die Vollmachten Thiers" auf die ganze Dauer dic- ser Legislaturperiode ausdehnen. Ein anderweitiger Antrag verlangt die Einsezung einer Kommission, welche einen Geseh- entwurf über die Konstituirung des Gouvernements aus8arbei- ten soll.

ah Das Gerücht, Jtalien habe die Rückberufung des Grafen Harcourt verlangt, wird in gut unterrichteten Kreisen als jeder Begründung entbehrend bezeichnet. Sämmtliche hiesige Jour- nale, mit Außnahme der rein kirchlichen, sprechen sich gegen jede Einmischung Frankreichs in die römische Frage aus, da Frank- reih glücklicherweise in der Lage sei, sich nicht mit derselben beschäftigen zu müssen.

Portugal. Lissabon, 12. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin von Brafilien find heut Morgens, also nach 19tägiger Seereise, wohlbehalten hier cngekommen und wollten cinige Tage hierselbst verweilen.

Italien. Florenz, 14. Juni. Oberst-Hofmeister Fürst Hohenlohe ist heute hier eingetroffen.

16. Juni. Jn der Deputirtenkammer ergriffen bei der Berathung Über das Gese, betreffend die HeereLorgani- sation, Cugia und General Lamarmora das Wort. Lamarmora ist der Ansichi, es müsse ein System eingeführt werden, dur welches man in den Stand geseht werde, nöthigenfalls eine Million Soldaten aufstellen zu können; im Uebrigen erklärte sich Redner für das System der Stellvertretung. Jm weiteren Berlaufe seiner Rede sprach Lamarmora sein Bedauern darüber gus, daß cin General, den er zu achten gelernt, von italieni- scher Korruption gesprochen habe. Er liebe es nicht, dem Lande

zu schmeicheln, er wolle jedoch auch nicht ungerecht gegen dasselbe sein. Italien fei cincs der am wenigsten korrumpirten

Länder. Die Armee kenne nur ihren Schwur und wisse nicht, was ein Pronunciamento sei. Der Kriegs-Minisfler entgegnete hierauf mit einigen Bemerkungen und hielt die Anträge der Regierung aufrecht.

Wie die »Opinione« meldet, hat fih General Bertoló- Biate, Flügel-Adjutant des Königs, nah Rom begeben, um dem Papste den Glückwunsch des Königs zum Jubiläum zu überbringen. Jn der heutigen Sißung der Deputirtenkammer wurde auf Antrag Lanza’s die Dringlichkeit des Geseßes über die Reorganisation des Heeres angenommen. Das Geseßt, be- treffend den Bau der St. Gotthardsbahr, wurde mit 161 gegen 55 Stimmen genehmigt.

Rom, 16. Juni. (W. T. B.) Der vom Könige zur Be- lückwünshung des Papstes nah Rom entsandte General crtolé-BViale hat si heute in den Vatikan begeben, um Kar-

dinal Antonelli die Glückrouünsche des Königs zum päpstlichen Jubiläum zu Überbringen. Kardinal Antonelli empfing den General in schr zuvorkommender Weise und theilte demselben mit, daß er den Papst von der Botschaft des Generals in Kenntniß seßen werde. 470 Pilger wohnten heute in Prozession der Einweihung der Jnschrift bei, die zum Andenken an das 25jährige päpstliche Jubiläum in der St. Peterskirhe ange- M aid Die aufgebotene Nationalgarde erschien sehr zahlreich.

Thiers hat dem Papste ein Schreiben übersandt, worin er denselben zu scinem 25sährigen Jubiläum beglückwünscht. Ebenso hat der englische Geschäftsträger gestern dem Papste ein Glüwunschshreiben der Königin überreiht. Auch die sämmtlichen übrigen Vertreter der auLwärtigen Mächte waren von ihren Souveränen beauftragt, entweder dem Papste Glückwunschshreiben zu übergeben , oder ihn mündlich zu be- glükwünschen. Der Papst befindet sih wohl,

Nomániea. Bukarest, 15. Juni. Die von der Kam- mer volirte Adresse giebt anläßlich des Passus der Thronrede, betreffend die Bezichungen zu der Pforte, der Freude darüber Ausdruck, daß die alten Bande zwischen dem Lande und der ‘Pforte sich wieder inniger und herzlicher gestalten.

Nufßland und Polen. St. Petersburg, 14. Juni. Der Großfürst-Thronfolger wird sih gegen den 27. d. M. nach Hapsal begeben.

Schweden und Norwegen. Stockholm, 16. Juni. Der König wird sich in der nächsten Zeit nah Bad Sarb, an der Wesiküste von Schweden gélegen, begeben. Die Eisen- bahnlinie von Stockholm nah Christiania is heute feierlich eröffnet worden. Die Fahrt wird jeßt in 15% Stunden zu- rückgelegt.

Amerika. Niode Janeiro, 23. Mai. Senator Jaguaribe wurde zum Kriegs-Minister ernannt. Die Regierung hat den Kam- mern ein Emanzipation8geseß vorgelegt, das die Freilassung der nationalen Stlaven bezweckt. Diejenigen Sklaven, deren Nicß- brauch der Krone zusteht, und die den Klöstern gehörigen Sklaven sollen innerhalb sieben Jahren ihre Freiheit erhalten. Für die Emanzipirung von Sklaven, welche Eigenthum von Privatpersonen find, einschließli Kinder im Alter von acht Jahren und darüber, wird vom Staate eine Entschädigung ge- zahlt werden. Der Staat wird Fonds für die jährliche Eman-

zipirung gründen.

Neichstags- Angelegenheiten.

Berlitz 17; Juni, Die Allerhöchste Botschaft Sr. Ma- jestät des Kaisers und Königs, welhe der Reichskanzler &Urst von Bismark am 15. d. M. im Reichtage verlas, hatte folgenden Wortlaut: :

Tch beehre wi, dem Reichstage eine Allerb5chste Bctshaft Sr. Majestät des Kaisers mitzutkeilen, welche lautet, wie folgt:

Wir Wilhelm von Gettes Gnaden Deut\ck@er Kaiser, König von Preußen, thun kund und fügen biermit zu roissen, daß Wir beabsi&- tigen, gemäß Art. 12 der Verfassungsurkunde des Deutschen Reichs, die gegenwärtigen Sißungen des Reichstages am Donnerstag den 15. d. M. im Namen ter verbündeten Regierungen zu s{chließen. Wir fordern demnach den Reichëtag hierdurch auf, zu diesem Zwecke an dem gedachten Tage um 3 Udr Nactmittags im Weißen Saale Un- seres Residenzs&@lc ses in Berlin zusammenzutreten.

Gegeben Beilin, den 14. Juni 1871. :

: Wilhelm.

v. Bismarck.

In der Diskussion über den Bericht , den die Kom- mission in Betreff des Baues eines provisorishen Parlaments- Gebäudes erstattet hat, ergriff der Fürst-Reichskanzler nah dem Abg. v, Unruh das Wort:

Th nehme an, daß auf die Frage des Definitivums der Bau- projekte heute nickt eingegangen wird jeder Tag hat seine eigenen Sorgen, und meiner Ansicht na is das allerdringendste Bedürfniß, daß der Reichstag, wenn er im Herbst zurüdkehrt, ein bequemeres Unterkommen, als dieses, bereits vorfindet.

Das in der Kommission zuerst diskutirte definitivere Proviso- rium, möchte ich cs nennen, würde uns dennoch in die Lage bringen, fir diesen Herbst irgend ein Provisorissimum zu suchen, sei es durch Neubau, sei es durch Umbau des hiesigen Lokals oder desjenigen des Herrenhauses. Nun muß ich Bedenken tragen, in einem dieser bei- den Häuser ohne Zustimmung der betreffenden preußishen Landtags- tkörperschaften solhe Umänderungen vorzunehnen, die nicht auf den etwaigen Wun‘ dieser Körperschaften die Möglickkeit offenhielten, den statum quo ante demnä@st wiederbcrzustellen, und das wird, glaube i, bei beiden Lokalitäten kaum der Fall scin können; wenn man e für den Reichétag bequem einrichten will. Hier würde die Bequemlich- feit nicht zu ezrcihen sein, und im Herrenhause nur mit einiger- maßen gewalithätigen und das Vorhandene definitiv zerstören- den Bauten. Jch würde deshalb als am wahrscheinlichsten erreichbar finden, wenn dec Reichstag sich dazu entschließen könnte, den Kom- mission8auntrag anzunehmen und s\ich für einen entshicden yrovisori- {Gen Neubau, welcher den ersten Hof der Porzellanmanufaktur aus- füllen würde, zu entscheiden.

Der Anirag des Herrn Abg. Braun (Hersfeld) wird meines Er- ahtens durch die Annahme des Kommissionsantrages ebenfalls er- füllt. Mir {eint , daß beide sich decken, wenn man nur den Wort- laut etwas anders stellt und die Säpe in ihrer Reihenfolge umkfechrt. I darf also annehmen , daß prinzipiell nur ein Antrag vorliegt, nämlich derjenige, cinen Sißungssaal auf dem Grundstück der Por- zellan-Manufaktur neu herzustellen und die Baulichkeiten des Herren- havses durch Herftellung zweier Zugänge \o viel in Mitbenußung zu man A davon ohne umändernde tiefer greifende Bauten benußbar cin würde.

Der Augenschein für denjenigen ; der \ich besonders dafür inter- essirt , wird lehren, daf der Raum dort binreichend vorhanden ift um eine bequeme Unterkunft rach allen Ricttungen hin, die Mit- benußung des daran liegenden Gartens und auch geräumigzere Cirku- lationêräume bei s{lcchtem Wetter herzustellen. Es wird meine Auf- gabe scin; bei den preußischen Behörden , dem Handels-MiniFerium;, dabin zu wirken, daß mit möglihster Beschleunigung die Lokalitäten

der Porzellanmauufaktur wenn dieser Antrag, für ten i die Qustim- mung der verbündeten Regierungen glaube in au dre en f eiye die Annahme des Reichstages findet uns zur Disposition gestellt werden. Die dort befind[¡he Dienstwohnung wird, wie ih bôre, {on zum ersten Juli geräumt, und die Vorräthe resp. die Betriebslokalien, welche sih dort noch befinden, müssen dem höheren Bedürfniß weichen. Die Zeit der Herstellung wird, hoffe i i habe nit g¿hört, chb von éine Bautechniker genauere Angaben darübcr gema{t sind jedenfalls den Lauf tieses Sommers zu überschreiten nick@t nöthig macen. Was die Kofien aulangt, so lassen si diese allerdings nit (enau Überschen; indessen fann ich nicht glauben, daß sie die ‘umme von 170,000 Thalern übersteigen werden. Jh kenne die einzelnen Boranschlägze nicht, ob sie die Summe reccht- fertigen. Mir liegt bier nur cin Anhaltspunkt für die Zeit und die Kosien eines ähnlichen Bauwerkcs vor, welcdex mir durch die Güte eines Kaiserlich öfterrcihisen Beamten, des Baurathcs Zettl, zugegangen is, welcher in einem Zeitraum von 6 Wochen und mit einem Aufwande von 250,000 Gulden das dortig: provisorische Par- slamentéhaus hergestellt hat. Die Summe wird ungefähr dieselbe sein, 290,000 êsterre\chisde Gulden und 170,000 Tkaler werden sich annähernd decken, wenigstens is die Abweichung nicht so grof, um einen Anhalt zu einem Urtheil, zur Verwerfung des einen oder des anderen Satzes zu biiden. J fann daher nur im Interesse der Vertreter der ver- bündeten Regierungen und, wie ih glaube, auch im Interesse des E A aenD as E autfügrbaren und, wie ich glaube, Ur cinige Jahre eine annehmbare provisorishe Existenz darbietcz Bau durch den Reichstag zu Tate E ROONE As

Die Nr, 24 des »Preußischen Handel3-Archivs« enthält: Geseßgebung: Deutsches Reih: Preußen: Draauiatda der A delófainmern. Dänemark : Quarantaine-Maßregeln gegen die von St. Petersburg und Kronstadt nach Kopenhagen fommenden Sciffe. Bekanntmachung, betreffend die Anmeldepfliht, welche den in regel- mäßiger Fahrt gehenden Dampf- und Padcketschiffen obliegt. Bel- gien: Königliches Dekret, die Attribute der Zollämter Station Athus, Lamvorteau und Leers-Nord betreffend. Norwegen: Aufhebung des Au®8gangszolles auf Thran. Portugal: Erbéhüng des Einfuhrzolls auf Tabaï. Rußland: Ermäßigung der Schiffsabgaben in Libau, Reval und Baltish-Port. Statistik: Deutsches Reich: Preußen: Die Leinen-Jndustrie in der Provinz Hannover im Jahre 1870. Dänemark: Elz- Und Ausfuhr von Friedri{Lhafen im Jabre 1870. Großbritannien: Jahresbericht des Konsulats zu Penang für 1870. Belgien: Der Sciffsverfchr Belgiens in den Jahren 1867—69. Spanien: „Jahresbericht des Konsulats zu Catix für 1870. Sckchweden und Nor1oegen : Jahreéberiht des Konsulats zu Norrfôöping für 1870. Handels- und Schiffsveikehr von Hammerfest im Jahre 1870. Jahresbericht der Konsular-Agentur »u Aalesund für 1870. Domi- nifanische Republik: Jahresteriht des Konsulats zu Puerto Plata für 1870, Peru: Handels- und Schiffahrtsverhältnisse des Jahres 1870 im Hafen und Bezirk von Iquique. China: Bericht des Konsulats zu Canton für 1€69. Japan: Ausfubr von Seiden- wurmeiern über Yokohama in 1870. Hatwvaii; Sdtiff8- und Han- delêverfehr von Honclulu in 1870. Mittheilungen: Elbing. Cöln. Cardiff. Christianftadt. Halifax. Samarang. Molde. D’Urban, Port Natal. Beilage: Nachweisung der in die Häfen des preußi- schen Staats im Jahre 1870 cin- und von dort auëgegangenen See- lie einschließlich der Dampfschiffahrt. «

Statistische Nachrichten.

Rübenverbrauch im Zollverein. Im 1. Quartal 1871 find an rohen Rüben zur ZJuckerbereitung versteuert worden: 1) im preußishen Staate 19,741,296 Ctr. 50 Pfd , 2) in den Lei Preußen einrechnenden Vereinsländern und Vereinsgebietstheilen 3,636,429 Ctr., 3) in den übrigen Zollvereins staaten 3,412,662 Ctr. 85 Pfd. Zusam- men 26,790,388 Ctr. 35 Pfd. Innerhalb der vier Monate September bis infl. Dezember 1870 ketrug die Menge der verseuerten Rüben 33,011,406 Ctr. 50 Pfd. Mithin zusammen für die ersten 7 Monate des Betriebsjahre3s 1870/71 59,801,794 Ctr. 85 Pfd. Jn dem betref- fenden Zeitabschnitte des Betriebsjahres 1869/70 wurden versteuert 21/177,734 Ctr. 46 Pfd. Mithin für 1870/71 3,624,060 Ctr. 39 Pfd. mehr.

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Telegraphisehe Witterungsberichtie v. 16, Juni.

Bar. [AbwsTemp.[Abw/] : Allgemeine P.Lv.Mi E E M. Wind. E [334,5 |—0,0| 15,5|+3,5/S.,, mässig. . [beiter emei ../338,6|+2,2/ 12,4|/+1,3/8O0., schwach. /heiter. Königabrg. 338,5 +2,2/ 11,1/—1,0 SW., s. schw. beiter. Cöslin e 338,3 /+2,5 12,5/+0,4/0., schwach. lheiter. Skettin. 338,9 /+2,4/ 11,0/-0,3 0., schwach. heiter, Puttbus... 326,1 /+1,4 12,2 +0,2/0., schwach. sheiter. 3 /337,2/+1,7 13,0/+1,7/0., schwach. lheiter, L 08eN ...../336,0|+1 s 11,7/+0,2/0., schwach. heiter. Ratibor E 328,8 —0,8 11,1 —0,1/N., s. schw. Nebel Bresiau .… 333,0/+1,2| 183,8/+2,2 80., sull. /heiter. Lorgau 333 6 -0,1| 11,7/+0,9/O., schwach. ganz heiter, Münster 934,7 —0,3| 13,8/+3,1/NO., schwach. Leiter. Frier... (925,3 /—3,9 13,5 +2,9/NO., schwach. heiter. Flensburg. 338,1 13,2) O., s. schwach. sehr heiter. Wiesbaden 332,6 12,6 O, Still \heiter. Kieler Hai 338,6 13,3 /0S80., mässig. |beiter. Milhelmsh. 337,2 15,0) 0., s. lebh. völlig heiter. E E l 120 299 mässig. heiter. eseorleuckth, De 09,8 4,2 [S MÄssìg. völlig heiter. Brüssel .. 339,3 18,0 |[SO., baa, bewrälke. m Haparanda 338,4 5,9 NO., mässig. [halb heiter. A ¿6 338,4 128 O0SO., schw. heiter. Stockholm. 338,5 15,8 ONO., s. schw. heiter.) Skudesnäs 338,1 15,0 ONO., schw. halb heiter. Gröningen 336,6 15,9 O0SO,, schw. wenig bewölkt. Helder s [335,8 16,8 |OSO., s. schw. Hörnesand 338,2 10,9 /ONO., schw. hheiter. Christians. 338,1) 8,3 ¡NNO., schwach. bewölkt. ¡Keitum .…, 337,6/ 15,2! |[SO., stark. (heiter. 7 Constantin.|336,9 | 14,6| |Windstille. bedeckt?)

') Max. 19,4. Min. 10,4. 2?) Gestern Abend Regen.

7 Juni.

L | Bar. [Abw|Temp. Abw/ Ort. | H n pi P R

i A D E R E

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L L H

5t ey A l ; | Allgemeine

M Wind. iee 6 Memel 531,4 +1,0 12,9/+1,8/8., Schwach. [heiter.

7 |Königsbrg. 337,5 +T1,2| 14,6/+2,5|SW., s. schw. |heiter.

» (Cöslin ‘336,9 /+1,1| 16,6 +4,5 O., mässig. heiter.

6 [Stettin ….[337,4/+0,9| 13,1/+1/8/0., schwach. [beiter

» Putbus 334,2/—0.5/ 15,8/+3,s/S0., schwach. |heiter.

» Berlin... 235,6 +0,1/ 14,8/+3,5|8,, mässig. heiter.

» Dosen Se 2 399,1 +0,9/ 14,2/+2,7|80., mässig. völlig heiter. » Ratibor …. 328,1/—1,5| 12,1 +0,9/S0,, s. schw. sheiter.

» Breslau. 332,0 +0,2| 13,2/+1,6'8,, mässig. heiter.

» |Forgau 0. 320,8 —2,9| 13,2/+2,4/80., mässig. [halb heiter. » Münstez ä (333,6 —1,4| 15,5|+4 s NO., schwach. heiter.)

» |Côln ....-. 332,9 —1,8 17,0 +5,90 S8W., mässig. |zieml. heiter. : [Trier 320,8/—5,4| 15,1/+4,5/0, schwach. heiter. ?) 6

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E O 14,8 |N0,, schwach. |bewölkt. | 15,2| |S., still, heiter. 3)

Wiesbaden/331,1 [Kieler Haf. 336,0 12,9) |SSO., schwachb. heiter, |SSO., mässig, heiter.

ami IESs, 16,6| S, mässig. heiter, 4)

Keitum . 334,8 14,6 Bremen... 29 a SO., s. schw. hell. |Weserleuchtth. 334,7) ,8 SSO., mässig. [völlig heiter. |Brüssel . 335,5 16,8 880, ce [weni bewöikt. Haparanda 337,7) 16,2 |V., schwach. ast bedeckt, Petersburg |337,0| 8,2) |NW,, schwach. bed, regnerisch. W., schwach. fast heiter. *) /080., mässig. |bedeckt.

Stockholm./336,4

|Skudesnäs. 335,2 |SSO,, still, |bewölkt. |ONO,, s. schw. |

Gröningen. 334,9 (Helder. ../234,4 Hörnesand 336,6 Christians../336,1

¡NO., schwach. bed,., gs. Reg. |Constantin. 338,9 x

Frag: lebhaft, bedec

tant N., stil], /bewölkt, s

8 Helsingör .| | 8., schwach, | 25 _!) Gestern Abend Gewitter und Recen 2 Gestern A! G

witter und Regen. 2) Gestern Abd: and Regen. “qr uit

D Blitze in SW. über See, ®) Max. 19,2, Min. 11,0. 6) Gest. bend Gewitter und Regen. ') Gestern Nachm, S. schw. Strom S.

T T E H TLEFLHI

E

| Strom S.

_——_—_————————— E E R Ti T I E O E O S R Deffentlicher Anzeiger.

Steekbriefe und Untersuchungs-Sachen,

Ediktal-Citation. Auf die Anklage der Königlichen Staats- Anwalts{aft hierselbst vom 8. April 1871 is mittels BefHlu}scs des UnterzeiGneten Gerichts vom 20. April 1871 gegen den Dradtinder Stephan Czullack aus Neßlufa in Ungarn wegen Hausirkontraventicn aus §L 5, 55, 57, 148 der Gewerbe - Ordnung, §. 26 des Regulativs om 28. April 1524 und §. 20 des Gescycs vom 19. Juli 1861 die Untersuchung eroffnet nb zum mündliden Verfahren ein Termin auf +n 23, Septbr. 1871, Vormittags 9 Ubr, im Zißungezimmer Les Unterzeihneten Grihts angescit worden. Der seinen Aufenthalt

naG niht zu ermiitcla geivesene Ängeklagte wird zu obigem Termin

bierdur@ch edictaliter mit dr Aufforderung vor i

tali l geladen, zur fe Stunde zu ersheinen und die zu seiner Vertheidigung, Me weismittel mit zur Stelle zu bringen, oder sol@e dem unterzeichneten Gerickt so zeitig vor dem Termine anzuzeigen, daß sie noch zu dems- selbeñ herbeigeshaft werden fönnen. Im Falle des Ausbleibens des Angeklagten wird mit der Untersuchung und Entscheidung in contu- macliam verfahren werden. Als Belastungézeugen \iad: 1) der Hâärtner und_ Geritéumaun Gottlieb Wisgoet zu Söhren, 2) der Genéd’arm 20ulz zu Sommerfeld, uad 3) der Polizeiverwalter Mártens zu Gökren aum Uermize mit vorgeladen wcrden. Soraus den 20. April 1871. Königliches Kreisgericht. Abthcilung 1.