1871 / 40 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

te Friedrich in die junge Seele, : Ee ed nglüds Schule Früchte trug: Daß sih die Monar@ie von Neuem ftähle, Erlag auch sie dem Feind, der Alle s{lug. R ertrümmert schien das Reih. Auf den Ruin Sard trauernd mit dem Volk das Königspaar, Das Vaterland trug tiefes Leid mit E “G Gehemmt im Sonnenflug schien Friedrihs Aar!

a< in Friedri< Wilhelms Sinne: T i E R der Ehre Pflichtgebot, s Dann wird die Zeit der Prüfung zum Gewinn f um Heile L pie wendet Gott die Noth,

Daß Deine Hand den Aufbau fcis< beginne.« So starb die Dulderin den frühen Tod.

Und Ér hat still in lauten Siegestagen

Den Lorbeer zu Luisens Gruft getragen.

i i inten;y

Im Herzen eingedenk der heißbewein J i n Königin E Ener L und Volk zum Kampf sich einten, Den Bliek erdoben zur Verklärten E Der König stiftete das Kreuz von Eisen Am zehnten M araag M E T tigen,

il’ge Zeichen, das I ) Eins de ierau der Deutschen Ritter war,

i dächtniß

reuz, das Eiserne, firahli zum Ge De Seiden Königs jener großen E ais Es det auch als prophetisches A S di Des Sohnes Brust, der jeyt das Erzbi Dem Königlichen Vater dort im DBarten, Wo seit dem funfzigjährigen Jahrestag L Des Aufrufs an Sein Volk, des treu as f Der Grundstein zu des Königs Denkmal lag.

edri itten

i at Friedri<h Wilhelm fromm gestritten;,

Sein ‘Volk A abaart g Sai E R Din, j idt, wa r

Ba E Sich das Volk in Waffen uf, S U d wie Er dann, voran den Den Fürsten; Der Freiheit Fahne hob mit fester Han e gen Der Freiheit galt's, na der die Herzen 4 rsten, Mit Gott, für König und für's Vaterland!

na der S{lacht, auf grünem Rasen Sti Sevtia us er selbst geführt das Heer, i Läßt er zum Gottesdienst die Hörner blasen : die Ehr’) »Nun danket Alle Gott!e Dem Herrn die

i S i [eise i intonirten Hörner hinter der Scene B Tiere E die Mde ls Melodie, was von

ergreifender Wirkung war.

fündet au< Sein Bild, das Volkes Liebe DIA an Luisens Jnsel aufgestellt. O daß fih heut in Aller Herzen shriebe, Wie Gott zur rechten Zeit, im Sturm der Welt, Den rechten König uns noch stets Men. Das milde Scepter und das starke Schwert. Heil König Dir! Jm Tode wie im Leben! i Sich, wie Dein Fürstenhaus, Dein Volk Dich ehrt!

Bei diesen Worten erschien auf der Bühne die Statue

iedri< Wilhelm UL[., wie fie der Luiseninsel gegen- Abe eRE während Kinter der Scene in leisen Tönen die Me-

lodie: »Heil Dir im Siegerkranze erklang.

i Herrscher stehen jeßt, in Erz gegossen, E Aider eoer Zeiten um den Thron! Drei Gianzepochen Preußens, die verflossen, Verewigt sieht mit Stolz die Nation E Fen Sieht um die Fürsten stehn die Schwertgeno | In Erz und Stein dem Heldenvolfk zum Lohn! Sie stehen fest ständ’ auch die Welt in Bran! Mit Gott für König und fürs Vaterland!

it 6 beim Schluß des Prologs die Bühne, und im SadancuaTe -Gidhe sih das neu enthüllte Denkmal, wäh- es die Klänge der Volfkshymne in mächtigen Akkorden den begeisterten Jubel der Versammlung aufs Neue hervorriefen.

l 4 i i war die den beiden theatralishen Aufführungen erste Don von Julius Rodenberg: »Die N odr zu welchem der Kapellmeister C. ZON vie S omPonix Dichter führt in einer idea Sc die Ge- ive e a A die Tages- und Jahreszeiten, die Künste und die : Friedensgeister vor. Die Gerechtigkeit sendet ihre Liebling8tochter, den Frieden, auf die Erde hernieder: a L Sei der, dem Deine Palme weht! Sie gebe p M dio ihren Vater wieder, führe Den Gatten in der Gattin Arm: den Sohn Zu seines Elternhauses trautem Raum zurü, Und kröne hold mit lieblicber Erfüllung Man? bräutli<h Paar so, Friedensbote, geh.« Als dann der Frieden den Triumphwagen besteigt, singt der Chor der Frieden®geister : »Triumph, Triumph! es Gewölbe des Himmels zur Erde zurü! Sala Wir bringen die Blumen, wir bringen die Ten, Wir bringen den Frieden, wir bringen das Glüd.« ; Die Scenerie verwandelt sih in eine Rheinlandschaft ,, wo Soldaten mit fkriegerisher Musik aufziehen. Als sie fich r Ruhe niederlegen , durhwandelt der Frieden ihre Reihen un

segnet fie:

Aus dem goldenbesternten

i at Er dort vor Gott gelegen, d Seee Kie Mevasit des Glaubens angefat So ward der König Seinem Voik zum Segen, Luise Preußens Engel in der Schlacht!

in Fürst des Friedens, nah des Krieges Wettern,

Sai N e Sri gottesfür{t gem Geist, i

Und die VBeschichte {reibt's mit gold’nen Lettern, Daß Ihn Sein Volk als den Gerechten-preist! Zur Grofßma>t hat Er Preußen neu gestaltet; Ein Va'er Seines Volks das Land beglü>t;

Hat blühend es, wie nie zuvor; i rigaeoes P

Bis jener Pfingsitag ihn der Welt entrü>t.

Sein größter Schaß war Seines Volks Vertrauen Er \spra<h’s in Seinem leßten Willen aus

Auf Seines Velfes Treue konnt’ Er bauen;

Das sahen wir, als um das Trauerhau®),

Wo Er verschied, betrübt die Bürger fianden,

Die Tbränen flossen um den »alten Herrn4; Vieltausend Hände Todtenfränze wanden,

Millionen Herzen klagten nah und fern!

Sei i 5üllte,: In Erz steht nun Sein Bild, das froh entüllte,; ibn dur< des Sohnes Pietät, Ein Denkmal jener Zeit, da si erfüllte Das Wort der väterlichen Majcsiät:

»MitUnruh" Meine Zeit, in Gott Mein Hoffen!«

tet uns das neue Monument; / Áls ae das But der Weltgescdicdte offen: Wie Preußen wächst auf aliem Fundament.

iesem Fundament; das {Gon ges>affen Det S Kurfürst mit dem fleinen Heer, Das Friedrich dann, troß einer Welt voll Waffen, Gefesiet fühn zur deuts<wen Macht und Wehr. Auf diesen Grund, den Fels der alten Treue, Hat Friedri Wilhelm neu gebaut das Reich. Aus alten Wurzeln reift die Zeit, die neue; Das kündet uns Sein Bild bedeutungsrei<.

d [le Gott, preist seiner Gnade Macht, D a tes Ed verlieh'n, den Frieden Euch gebracht. vat Blüh, Deutschland, blüh’, du Herz der Welt, so stark und mild, Blüûd”, Deutsches Reich, und sei fortan des Fciedens e e Unter den Klängen des Chorals »Nun danket Alle Gott!

, , , F ile i im Hintergrunde reih komponirte lebende Bi | e Ubi E die, Heimkehr des Soldaten darstellend.

| eine Dichtung von

nhard Hopffer. ' | E L, umgeben von den Raben und unter

| irdi eistern, träumend an dem Steintische sißt. | toria a PeRbritiden Vorahnungen des mythischen

i i tishe Aufführung des festlichen Abends war Taatune A SaidE E: »Barbarossa«/ mit Musik Die Scene ist im Kyffhäuser gedacht,

Die Er-

Reichs wurden n von dem Wiederaufstehen des Deutschen i E Dn den Rezitativen des hee A zugleich in mehreren glän | ebenden Bildern versinnlicht. e | Da erste derselben zeigte den Kaiser Friedrich I. auf seinem 1189 ins gelobte Land: : Breugguge 2 Kreuz E der N Meni dem Paniere, en des Herrn als HBeleit; A | O die Schaaren bun lege ich führe, - ie neu Chrifti Grab uns befreit a : | Tas Jiuette Bild stellte die LanTong des Kurfürsten Frie | dri elm auf der Jnsel Rügen dar: | E A »Jn Le gar voin Zollernstamme, | Der Buragraf war's von Nürrenberg ; Der facht den Funken an zur Flamme Und ihre Gluth gebiert das Werk. Zum Kurbut w rd die Grafenkrone, Es babnt dur seiner Thaten Ruhm Der Hrofie A Os d Sohne Lie Wege füc das nigthum« | Das dritte Bild gab den König Friedri 1l. zu Pfer | vor dem Schlosse Sanssouci, das vierte eine E y | dem Jahre 1813, das fünfte war eine getreue Wiedergabe Ey | l 2fe’schen für Aachen bestimmten FriedensmonuU | Modeuils zum Drake’ | : Ca M | mente, den fsterbenden Krieger darstellend, welchem Victo

Rentabilität der tionen der Regierungsvertreter einvexstanden war, angenommen,

Palme reicht;

als f dem Jahre 1870

an,

Sie rücken

Ich seh? die

Stark, fést

Sie einen si< um B Und seines Königs

ührt sie agt vor

Umschlingt Das lebte Bild d

Figuren der Germania und aller deutschen Staaten mit ihren glänzenden Gesammtgemälde. folgte unmittelbar ein von

Wappen zu einem Dem Festspiel Bronsart komvonirte

Schluß si<h auf der die erzene

am Rhein begleitet Publikums seinen die Damen wehten und Alle brachen in

Die Abfahrt lien Herrschaften Thüren zahlreich mischen Hurrahr 1;

Vvo

Kiel, 17, Juni.

Bayern. von dem betreffenden

ruf zur Gründung ciner deutschen Stiftung für die Töchter

der auf dem Felde d

Krieges verstorbenen Offiziere, Militärbeamten, Aerzte, so wie der ibnen

Kreuzes,

Königreiches Sammlu

werden. Meeklenburg.

Truppen hat hier, in Rostock ,

Parchim unter dem l Betheiligung des Volke Sachsen-W

schaften des 94. Infant 12 Georgenkreuze über Samburg, 17.

Infanterie-Regiment Nr. 76

wurde von einer za grüßt. Der Bürgerm silbernen Schellenbaum

sind aufs reichste ges{müd>t ; er begünstigt. Heute À att.

SAMORTRVESIR e

Desterreih-Ungarn. eitunge veröffentlicht ein i ; welches Se. Majestät an die

Juni, rasdiner (St, Georges engg, Belovar und issek erlassen hat, ausscheiden und an d Slavonien übergehen,

NMilitärsystems in der übrigen Militärgrenze angebahnt.

Im Abgeordnetenhause wurden die Ausgabeposten des Budgets des Ackerbau - Ministeriums fonform den Aus- <ußanträgen angenommen.

_——

nisteriums drückte

Da vorlage des Strafgesezes

Und rügte einige bei d

Der Justiz - Minister Habietinek und d-r Regierungsvertreter

Rizzi hoben die bereits

er Justiz hervor und Uebelst Le

Jusftiz-Etat wurde nad

eform des Gefängniß Stráäfli

zu neuen Siegesbabnen,

sh her der Feinde Schwarm. Und Friede! Friede, Ertönt’'s von Berg Und sichrer Eintracht festes Band

e Reiterstatue des Kaisers enthüllte. dieses Bildes, dessen Erscheinen von den Klängen der Wacht

gegen die Kaiserloge

laute begeisterte Hochrufe aus, welche die Musik schallend übertönten. ;

Ihrer Majcstäten und der Übrigen Fürst-

versammelten Publikum gleichfalls mit stür- ¡ien begleitet.

i : (K. Corr.) Die »Pommeranig« mit der Fischerei-Kommission in See gegangen, München,

hat der König gestattet, daß im Umfange des ganzen

eimar. von Rußland hat, wie die »Weim. Ztg.« vernimmt, den Mann-

welche aus dem Verbande der Militärgrenze

ände im Allgemeinen als unbegründet, © den Ausschufßanträgen nebst Resolutionen betreffs Reform des Unterrichtswesens in den Strafhäusern und

S E N E p E L pr P S E E E E H E G Cn eda É E E A A Dee T T Gat i N r C E p j wo

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ünftes Bild reihte

ih s<weben, gegen Preußen an;

Deutschen \i< erheben Und einiq, wie Ein Mann, reußens Fahnen, Heldenarm

tönt’s im Land, und Auen:

die deutshen Gauen.« j ieses Festspiels vereinigte die allegorischen

Ingeborg von r Kaiser Wilhelm - Marsch, bei dessen Bühne ein Wolkenvorhang hob und Beim Anblick

war , erreichte der Enthusiasmus des bhepunkt, Die Versammlung erhob sich, mit ihren Tüchern

m Opernhause wurde von dem vor den

ist gestern

14. Juni. Jm Anschlusse an den Komite in Berlin veröffentlichten Auf-

er Ehre gebliebenen oder in &olge des Geistlichen und gleihzustellenden Träger des Rothen ngen zu diesem Qwecke vorgenommen Schwerin, 17. Juni. Der Einzug der Wismar, Ludwigslust und ebhaftesten Enthusiasmus und allseitiger

8 stattgefunden. Weimar, 16. Juni. Der Kaiser

erice-Regiments (Großherzog von Sachsen) weisen lassen. ? Juni. Heute hat das * 2. Hanseatische seinen Einzug gehalten; dasselbe blreichen Volksmenge enthufiastis< be- eister überreichte dem Regimente einen als Ehrengabe der Stadt. Die Straßen die ee ist vom herrlichsten bend findet große Jllumination

Wien, 17. Juni. Die »Wiener Kaiserliches Manifest vom Grenzer der beiden Wa- Regimenter, der Städte vanié, dann der Gemeinde

und Creuzer)

Gestung J

ie Civilverwaltung von Kroatien und Gleichzeitig wird die Aufhebung des

Bei dem Budget des Justiz-Mi- seine Wünsche betreffs Wieder- und der Strafprozeßordnung aus en Gerichten vorkommende Uebelstände.

illner

errcihten Fortschritte auf dem Gebiete erklärten die von QJaillner angeführten Der ganze

vesens in der

Nichtung einer größeren ngsarbeiten,

mit welchen beiden Resolu-

sh eine Allegorie aus

Germania auf einem Schilde getragen von Soldaten aller deutschen Truppen attungen : »Der Franken Adler sed

Das Subkomite der ungarischen Delegation hat

die Erhöhung des Dispositonsfonds bewilligt und be diese Bewilligung als ein Vertrauensvotum , da si Vriedenspolitik des Reichskanzlers und dem gute mit chland und Jtalien einverstanden sei. kanzler erklärte, Oesterreih-Ungarn abe feine Hintergedanken gegen Deutschland, nur auf den uns< Preußens würden nicht alle Vertreter an den süddeutschen Höfen eingezogen ; ebenso bleibe der Botschafterposten in Rom mit Zustimmung Italiens aufre<t erhalten.

, Karlsbad, 16. Juni. Die Siegesfeier wurde auch bier glänzend begangen. Jm »Posthof« spielte Labißky den Kaiser- marsch und die Volkshymne. an rief: »Hoch die beiden Kaiser Wilhelm und Öranz Joseph

Großbritaunien und In der gestri ur Sprache, i fizirt habe, der ag mit Groß zu machen. Lord Enfild erwiederte, daß be vertrages niemals offizielle Eröffnungen gem : Dann wurde das Armee-Reorganisationsgeset weiter berathen. erhause brachte in der gestrigen Sitzung Lord West- : saumseligen Geschäftsgang der Appell-Abtheilung des Geheimen Raths zur Sprache, worauf der Lordkanzler baldige Abhülfe des Uebelstandes versprach.

Frankreich. Paris, 16. Juni. Ein Rouener Blatt hat ein Schreiben Alexander Dumas (Sohn) veröffentlicht, welches das größte Aufsehen in Frankrei erregt. Seit 70 Jahren, sagt er darin u. a., leben wir nur in Fictionen , von Worten, die absolut nichts enthalten, und die 4 auptsache ist, daß wir seit dem Anfange dieses Jahrhunderts alle unsere Jnstitutionen angegriffen Und umgeworfen haben , für so solide und an- nehmbar wir sie au< immer erklärt haben mochten. Die &reiheit , die Gloire, die Charte, die Republik, das allge- meine Stimmrecht, die Opposition, die Nation, die Politik, die Diplomatie, die Alliancen, die Mitrailleusen,, der Kaiser, Berlin, die Marseillaise, die Gleichheit, die Brüderlichkeit , die Gesetze, die Justiz, die Obrigkeit, Alles ist nach einander bekämpft, lächerlich gemacht und untergraben worden An dem Tage, an welchem Herr Thiers uns aufforderte , uns 24 Stunden zu besinnen, che wir uns in den Krieg mit Preußen stürzten, wollten wir ihm sein Haus einreißen und nun, da wir geschlagen sind , machen wir einen Gott aus ihm und votiren eine Million, damit er sih ein neues baue. Wir lassen 30,000 unserer Söhne todtshlagen-, das ist zu hart, wir bezahlen 5 Milliarden für eine Phrase des Herrn Jules Favre, das ist theuer, und wir flagen Trochu

des Verrathes an, weil er uns nit bis auf den leßten Mann umfkommen lassen will das st dumm. Wir erdulden die Belagerung von Paris wie Helden, und erlauben den Preußen, den Siegern, nit, ein Glas Bier in einem Kaffee zu trinken, lassen aber zu, daß reudenmädchen, Leierkastenspieler, verwor- fene Journalisten , Italiener aus la Villette und Polen aus allen Ländern Paris besehen, plündern und in Brand ste>en. Und zuleßt verlangen wir no< aus voller Kehle alle unsere exilirten Prinzen wieder zurü; mit anderen Worten : wir erklä- ren vor den Augen aller Welt, daß wir seit achtzig Jahren nicht mehr wissen, was wir thun; daß 1789 ein Mißverständniß war, 1804 ein Jrrthum , 1830 eine Dummheit, 1848 ein Fehler, der 10 Dezember eine kleine Zerstreuung , der 4. September ein Gassenjungenstreich, daß dies Alles nicht mehr zählt, daß es nur was zum Lachen war und man wieder von vorn an- fangen will, Du lieber Gott! Welch ein Volk! Jch begreife, daß es die anderen Völker genirt und daß Preußen von ibnen den Auftrag bekommen hat, es zu vernihten und dadin wird es auch noch tommen, denn Preußen ist zähe und hart- nä>ig, wenn 1woir uns nicht bald entschließen, zu wissen, was wir wollen. « Während der nächsten Jahre, sagt Dumas, muß Frank- von Entbehrungen leben, Tag und Nacht sich abmühen, darf es weder lachen, noch tanzen, muß es bescheiden und ge duldig in sich gehen, muß dex Vater arbeiten, müssen die Mütter, die Kinder, die Dienstboten für die NRückgewinnung der Ehre des Hauses arbeiten. Wenn die Welt den regelmäßi- gen, ununterbrochenen Hammerschlag dieser nationalen, aus nahmêélosen Arbeit vernimmt und sich fragt, was er bedeute, muß jeder Franzose antworten können: das wiedergeborene Frankreich is frei !

Marschall Mac Mahon betrachtet seine militärisc(e Mission als beendigt und hat der »Timeßa zufolge Herrn Thiers das Verlangen ausgedrückt, den Oberbefehl niederzu-

reich

legen. Die Reserve - Armee ist aufgelöst, General Vinoy, welcher sie befehligte und vorher schon zum Großkreuz der