1871 / 46 p. 18 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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862 : ; “P S n die Ha ei eworden ist, in welcher „Thiergarten-Etablissement!! | un twe mi er ui ‘ufs immer grdssere Dimensionen annemen

| dargebotenen Genusses von Jahr m Jahr noch steigern, fer Reiehaltigkeit des

Aktiengesellschaf l | Das gesammte dauernde Interesse, dass ihm dieses Etablicse

EEa S ment in einem des der Stadt würdigen Zust d i vormals Kroll). seine Entwickelung den persónlichen Fire ande erhalten bleibt und ( ) weiligen Besitzers abhängig ¿o S Hgenschasten und Mitteln des je-

Diese Erwägungen sind für die Ahsicht Inassgebend gewesen, das dem

AK en=- E ait Bj S300, d B dP e Lage! gehörige Kroll'sche Etablissement in eine Aktien-Gesellschast um- eingelheilt E

Q ae M : D E. Das Grundkapital ist auf 5000 mif in 000 Aktien à 1008 Thlp. Thaler fest placirt sind. "990,000 Thaler festgesetzt, wovon bereits 300,000 dn U A 7 Der Rest von

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Das Kroll’sche Eablissement besteht bereits Seit fast SiebenundzWwanzig | 2 15 0,000 Thaler | Jahren, nachdem Se, Majestät Friedrich E I, Ver der Fri A A zur öffentlichen Subskription gestellt, D sprochenen Ahbsicht, die Errichtung eines grossartigen Vergnügungslokales in seiner der in umsichtiger Weise bisher 4,2 c, Der Tnhaber, Herr Direktor Enge] aupt- und Residenzstadi herbeizuführen und zu unterstützen, aus das Bereit- | lie Direktion E T piSuer das Etablissement leitete, hat sich bereit érkiärt willigste dem Unternehmer Kroll für sich und seine Rechtsnachfolger das he- f} U zem Jahre zu übernehmen, ,

ständige Privileg verliehen hatte, auf der Oberfläche des noch gegenwärtig fiska- Der Inhaber j

lischen Grund und Bodens die erforderlichen Bauten vorzunehmen, Auch Wurde von Sr, Majestät die Erlaubniss zur Ausführung von vartenanlagen auf dem an- (em AÄnSDr ch

grenzenden Terrain des Thiergartens gewährt, Person r eien Eintr ¡tt

Im Jahre 1552 neu erbaut, hat das Kroll'sche Etablissement seitdem fort- i während die Beslimmung erfüllt, welche durch die Munificenz unseres Königs- ler Gesellschaf M

hauses beabsichtigt war; es nimmt unter den Vergnügungslokalen Berlins unbe- Die von den Nichtaktiona E À ; sfrillen an Grösse und Schönheit den ersten Rang ein, Seine Besitzer haben bier f zu zahlenden Bintriiiazdde L ciu eve E mri rum 6 und Bällen einen der angenehmsten und reizendsten Aufenthaltsorte geschaffen, an welchem F der Ertrag der Restauration u, « w. lassón dg hebl; ZPialze, besonders ‘aber Finheimische und Fremde bei den Klängen der Vusik und bei glanzvoller Be- beit erwarten, Per CINe Cruebliche Dividende mit Sicher-

leuchtung die eien der E s E Die UanE

reichen, mannichfachen Lokalitäten, die prachtvollen Säle gewähren nicht nur f D as z selbst bei schlechter Witterung Schutz, sondern dienen auch in der SÍTeNgel aS Gr undungs-Comité Jahreszeit Zur E &TOSSCT erat q Mes E ey z Die treff s) lichen Leistungen der tüchtigen und woll einceschulten apeile sind allseitig ay-

erkannt, Das Kroll’sche Theater hesitzt ein gutes Ensemble für Schauspiel und Rudolph P oñle, Ed, Or nold, Oper und dient nicht blos der angenehmen Unterhaltung, sondern bietet auch Stadtrath, Königl, Rechtsanwalt und Notar wirklich künstlerische Genüsse, Die Kleine Bühne hat seit Jahren mit Erfolg es Fr eih B 2 L : sich angelegen sein lassen, die besten Meisterwerke der Tonkunst vorzusühren, IMerT 6Iph Von Thielmann, sie weiteren Kreisen zugänglich zu machen und somit in letzteren den Sinn für 5 EY 2

das wahrhast Schöne zu wecken, erman Gr alweil,

Von dem: ersten Augenblick seiner vründung bis zur Gegenwart hat das Direktor der Berliner Unions-Brauerei,

Kroll’sche Etablissement aus alle Klassen der einheimischen Bevölkerung, wie auf die zahlreichen hier weilenden Fremden eine gleiche Anziehungskrast ausgeuht.

Bedingungen der Zeichnung umsiehend,