1919 / 93 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

n der zweiten kam eine solhe überal, rit Ausnahme cini er Bezkteke m Nordseeküstengebiet, vor ; do beschränkte sie sich vielfach, vaments» lich im Westen, auf wenige Tage und erreichte selbsi im Osten, wo ihre Dauer stellenweise auf 14 Tage anwuchs, nur ausnahmsweise mehr als 5 cm - Mädtigkeit. Die Niedershlagsverteilung läßt sich in großen Zügen io kenn'eihnen, daß eine Linie, die mehrfa< gekrümmt von Saarbrü>ken bis zur Puuiger Wiek füßct, zwei unglei< große Gebiete \<eidet, von denen das Fleineie nordwestlihe mehr, das größere \üdöstlice von den Gebirgen ab- efehen tveniger als 90 mm empfing. Zum ersten gehören das

heinland, das Launusgebiet, Westfalen, Hannover nordwestlich einer vom Weserbergland bis über den Drömling verlaufenden Grenzlinte, Schleewig-Holttein, der Nordteil der Mark Brandenburg und Pom- mern; hier erhielten nur vereinzelte kleine Bezirke weniger als 50 mm, nämlich ein Landstri<h an der Unterweser, ¡wei Streifen an der unteren Roer und im mitileren S{leswig, Fehmarn und das nörds lie Vorpommern mit Nügen. Jn dem größeren, tro>neren Keile finden wir wiederum einige besonders tro>ene Bezirke, mit weniger al 29 wm: die Nominter Heide, bas Küstenland der Danziger But, Pofen mit angrenzenden Teilen von West- preußen unb Mittel\lesien, das Vorgelände des Unterharzes nebst dem östlichen Thüringen und dem sü-westlihen Anhalt und ver- einzelte Stellen an der Mofel- und an der Neißemündung und am Meßner. Mit größeren Mengen, mehr als 50 mm, beben ih außer tem nörèlihen Litaucn natürli die Gebirge heraus: Solling, Harz, Vogelsberg, Rhön und Tbüringerwald, Grzgebirge und Sudeten nebst dem Leobshüyer und dem Pleß-Rybniker Hüaellande und dem öi anschiietenden Teile von Oberschlesien. Mehr als 100 mm tamen in der nordwestlichen Eifel, an der unteren Saar, im Sauer- lande, im Ni-sen- und im Adlergebirge, über 150 ram am Südwest- hange des Thüringerwaldes vor. -—— Unm die Monatswende wehte

zwischen einem vom Ozean vordringenden Tief und einem Osteuropa bede>enden Hoh eine öftlihe Luftströmung, die zunähst no<h tro>enes, tühles, im Nordosten Frostwetter be-

dingte; da aber mit der Annäherung des Tiefs südliche Winde berrs<hend wurden, so folgte {on vom 2. an {nelle E1wärmung, namentli< im Sudwesten, wo gleih na< Monatsbeginn die Tages: mittel der Temperatur die höchsten Werte des Monats erreichten. Während das döalihe Hoh südostwärts zurü>wih, um auf einige Beit Südosteuropa und vorübergetend au< das Alpengebiet zu be-

eden, zogen vom Ozean her Devressionen über Mittel, und Nord- eurova, getrennt dur flawe Hocbdru>keile, die anfänglich von dem fldosteuropäishen, dann - von einem von Großbritannien nah dem Alpengebiet verlagerten und endlih von einem bierher von Süd- westeurova vorgedrungenen Maximum nordwärts ausgingen; tas Weiter war daher in Mitteleuropa veränderlih, aber vorwiegend irüb und mild mit vieifa< ergiebigen Regen- und nur vereinzelten Schneefällen, so daß die zu Anfang März stellenweise no< vorhandene Shneede>e vers<wand und eine neve {< bloß an wenigen Stellea und nur vorübergehend bildete. Am 5. und 6. traten im Gefolge westöstlih über Norddeutschland zichender Wi1bel im Binnen- lande vereinzelt Gewitter auf... Jm Beginn der zweiten Dekade ent- widelte fi<h über Mitteleuropa ein flaher Hchdru>sattel, der si, zwiichen Depressionen über England und Nordskandinavien, von dem Jüdosteuropäishen 109 einem das Nordmeer bede>enden Hoch er- ftre>te; in Norddeutschland trat infolgedessen mit {wachen südlichen Winden heiteres und ungewöhnli<h warmes Wetter ein, so daß der 11. und 12. die höchsten Temperaturmaxima und, vom südlichen Nheinlande abgesehen, au<h die böchsten Tagesmittel des Monats hatten. Aber schon der folgende Tag leitete eine einschneidende Aenderung der Wetterlage ein, da \sih das Hoh vom Nordmeer über Skandinavien er agene und, während es si -dort verstärkte, ein Minimum von Osten her Euifluß über Mittel- europa gewann. Die zwischen diesem Tief und dem nördlihen Hoh wehenden, zwis<en Nord und Ost s{wankenden Winde brachten Trübung und Regenfälle, die mit fort<reitender Abkühlung allmähli< im ganzen Gebiet in Schnee. übergingen, so daß si< vielfah auch im Westen wieder eine dünne Schneedede bildete. Eine Depression, die vm 16. vom bohen Norden herabkam, verdrängte vorübe1gebend das nördlihe Hoch, doh bildete sich dieses am 18. neu und’ beherrite bie Wetterlage weiterhin, so daß die Temperatur von neuem empfindlich sank und ihre Tagesmittel s< während der zweiten Dekade im Nordosten um 16, in Müteldeutshland um 14 und im Nordwesten um 12° erniedrigten. Das Vordringen einer o¡eanishen Depression, die vom 21. an {bren Einfluß in Westdeutshland geltend machte und dann {nell über Mitteleuropa hinwegzoa, während das inzwis<hen nah Südskandinavien veilageite Hoch merkli< abnahm, führte unter geringer Milderung des De zu verbreiteten, aber wenig ergiebigen Schneefällen, die vielfah nicht einmal die vorher gebildete Schneedede zu erhalten vermochten. Winde nördlicher, später östliher Herkunft, die von einem über Skandinavien aufgetretenen und dann na< den baltis<en Provinzen abziehenden Hoch au8gingen, führten ncue Abkühlung und am 24. im Nordwesten, tags darauf au< in Mittel. und Ostde.t chland Aufbeiterung herbei. Unter dem Cinfluß cines von der Nordsee her vordringenden Tiefs ¿rat am 27.» mit lebhaften Südwestwinden wieder sehr mildes und felbst im Nordosten regnerishes Wetter ein. As dann aber der Kern des vorher Norddeutschland bede>enden Ticfdru>gebiets vor einem von Südwest vordringenden Hoh na< Südskandinavien zurü>kwich, seßten wesilihe bis nordwestiihe Winde ein, die fühleres Wetier mit aus- gebreiteten Schneefällen brachten, so daß sich am Monatss{luß überall sine stellenweise ziemli<h mächttge Schneedecke bildete. :

Breslau, 22. April. (W. T. B.) Die Prefsestelle des Volksrats für Breslau, Zentralrat für die Provinz Schlesien, teilt mit: Am Osterfonntag traf eine aus drei Mitgliedern der amerikanischen Lebensmittelverwaltung in Posen bestehende Kommission in Breslau ein, um im Auftrage des Obersten Polnishen Volks- xats in Posen mit dem Oberpräsidenten über den Austaus<h von Kartoffeln gegen Kohlen zu verhandeln. In einr am Dstermontag zusammen- berufenen Sißung im Oberpräsidium, an der außer den Mitgliedern der zuständigen Behörden und des Zentralrats auch eine Reihe maßgebender Persönlichkeiten aus Breslaus Industrie und Me teilnahmen, wurde der Vorschlag des Obersten Polnischen Yolk31ats eingehend erörtert und die grundsäglihe Bereitwilligkeit zur sofortigen Aufnahme der Güteraustauschverhandlungen ausge-. {pro< n. Es wurde beschlossen, Vertreter des Oberpräsidiums, des Volksrats und der Cisenbahndirektion sofort nah Posen zu entsenden, um dort über die Einzelheiten des Abkommens zu verhandeln. Gine weite am Dienstag unter Hinzuziehung mehrerer oberschlesischer Vertreter abgehaltene Sißung ergab die Notwendigkeit, den nah Posen zu entsendenden Unterhändlern au< besondere Vertreter Ober- ¡An Dent beizugesellen. Es wurde ferner beschlossen, daß die ersten im Austausch gegen Kohlen zu liefernden Kartoffelmengen in erster Linie, ja fast auss{ließli< dem obershlesishen Jndustriegebiet zu- geführt werden sollen. Auf diese Weise wird es möglich sein, bereits in allernächster Zeit den Bergleuten und Hüttenarbeitern sowie den Trantportarbeitern und Gisenbahnern die dringend benötigten Mengen an Kartoffeln zu liefern.

, Beutben (Oberscl.), 22. Aprik. (W.T.B.) Amtlich wird gemeldet : Aae früh 34 Uhr fuhr der Güterzug 6322, anscheinend infolge

eberfahrens des Haltesignals auf die Rangierabteilung am Bahnhof Groß Strehliß auf. Vierzehn Wagen entaleisten und wurden teilweise zertrümmert. Beide Pergie se der Stre>e Beuthen—Groß Strehliß sind" voraussihtli<h tür se<s Stunden gesperrt. Getötet wurdkn der Schaffner. Fischer und der Hilfs\haffner Kainko, verlegt der Zugführer. Mogko. und der Heizer Schieda, sämtlih aus Oppeln. Der Personenverkehr wird dur Umsteigen aufrechterhalten.

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Cassel, 20. April. (W. T. B.) Die Bestrebungen, etne arke Ginheitsorganisation aller deutshenKriegs- eshädigten zu schaffen, haben zu Ostern in Cassel zu einem

Erfolge geführt. Der Verband wirts{aftlider Vereinigungen Kriegs- beshädigter, Siß Cassel, und die Wirtschaftliche Vereinigung Kriegs- beshädi ter, Berlin, haben \i< zu einem großen. Verbande zusammen- aei<lofsen, der unter Wahrung völliger konfessioneler und politischer Neutralität die Interessen der Kriegsbesbädigten in wirtschaftlicher Beziehung vertreten wird. Die neue Organisation nennt \si<: „Verband wirts<haftli<her Vereinigungen Krieg8beshädigter für das Deutsche Reich“.

Hamburg, 22. April. (W. T. B.) Die Unruhe der beiden Ostertage nahm au< keute ihren Fortgang. Aus be- waffneten Kraftwagen wurden während des Vormittags in St. Pauli Waffen und Schießbedarf an die Be- vôlterung verteilt. Daraufhin zogen 200 bis 500 Mann dur< die Straßen, raubten Vorübergehende aus, stürmten einige Kleidungskammern am Paulinenplay und versuchten wieder mehrere Wachen in ihren Besiß zu bringen. Die Wache XV in der Paulinenstraße wurde von ihnen genommen. Es kam zu

<weren Aus8s<hreitungen auf St. -Paulîi und in Elms3büttel. Der Mob bemächtigte sih zweier Kraftwagen des Sicherbeitsdienstes und nahm den Beamten der Polizeiwachen die Waffen weg, Gin Sturm auf die Kaserne in der Bundesstrafe unter- blieb, weil die Eingänge von Truppen stark gesichert waren. Soweit bis zum Abend bekannt wurde, Sandweg aus einem Haus ers<ossen. Ein anderer, der in der Tal- straße {wer verleßt worden war, sollte dur< einen Sanitäter ver- bunden werden ; der Mob hinderte diejen daran, indem er ihm die Pistole vorhielt und den Verleßten mit Säure begoß. Bei dem Sturm auf die Margaretenwache traf eine Kugel einen vorüber- gehenden Knaben, der an den Folgen der Verleßung starb. Auf Seiten des Mobs gab es mebrere Schwer- und Leichtverleßte, die von ihm weggeschleppt wurden. Im Einvernehmen mit dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg sowie din Magistraten der Städte Altona und Wandsbek ist der Be- lagerung8zustand über Hamburg, ltona und Wandsbek verhängt worden. Die Polizeistunde ist 8 Uhr. Jn der Zeit von 9 Ubr Abends bis 6 Uhr Mörgens darf sich niemand außerhalb der Wohnung aufhalten. Voikswehr und Poliei- mannschaften erhielten strengsten Befehl, Personen, die mit Waffen in der Hand beim Plündern oder im Kampfe mit Volkswehr oder Polizeimannschaften angetroffen werden, auf der Stelle zu erschießen.

A msterdam, 22. April. (W. T. B.) Nachrichten aus dem Haag zufolge wind in Rotterdam am %. der Dampfer „Atreu3* mit 720 aus China abtrans8yortierten Deutschen an Bord erwartet, am 30. der Damvfer „Nore“" mit 161 deutshen Männern, 176 Frauen und 237 Kindern, ferner der Dampfer „Novara * mit 155 Männern, 174 Frauen und 234 Kindern. Am 20. Mai wird der Dampfer „Antilochus“ mit 205 Männein, 108 Frauen und 130 Kindern erwartet.

Handel und Gewerbe.

Der Aufsichtêrat der Vereinigten Königs- und Laurahütte beriet laut ,W. T. B.“ am 19. d. M. über die Finanzlage der Gesellschaft und über die Forderung von Beamten- und Arbeiteraussüssen, den Generaldirektor abzuberufen. Wie fest- ent wurde, haben das Anwachsen der Ausgaben tür Gehäiter und

öhne sowie das Sinken der A1beitöoleistung um über die Hälite des rormalen Standes dahin gefübrt, duß von einem Betrieb8überihuß keine Rede mebr ist, daß vielmehr die Tonne geförderter Kohle einen Zus von 17 É und die Tonne her- gestellten Rohstahls einen solhen von 230 4 er- fordert. Daraus folgt von selbst, daß die Stillegung der Betiiebe es sei denn, daß eine erbeblihe Besserung der Leistungen eintritt ni<t lange wird aufgehalten werden können. Für die Hütten und Werkstätten sind die für eine Einstellung erforderlihen Vorbereitungen on- geordnet, dagegen der Beschluß gefaßt worden, troß starker Verluste, mit Rücksicht auf öffentlihe Interessen, ' die Koblengruben möglichst lange in Betrieb zu erhalten. Der Forderung na<h Amts- enthebung des Generaldiretktors näherzutreten, wurde abgelehnt, da ihr jealihe geseßlihe sayung8gemäße oder sachlihe Grundlage fehlt. Der Aussichtsrat \p1a< dem Generaldirektor, Pam Geheimen Bergrat Hilger, sein volles Vertrauen aus im Hin-

ii> auf seine erfolgreiche es<ästliche Tätigkeit und insbesondere auf seinen nie erlahmenden Eifer um das Wohl der ihm unterstellten Beamten und Arbeiter.

Auf Grund der Verordnung des Bundetrats, betreffend die Bilanzen von Aktiengesell haften usw., die Vermögen im Auslande oder in den deutshen Schußgebieten haben, vom 25. Februar 1915 hat laut „W. T. B.“ der Reichsminister des Auswärtigen auf Antrag der Deutsh-Asiatishen Bank die in deren Saßung für die Aufstellung der Inventur und Abschiuß, der Gewinn- und Verlustre<nung und des Geschäfteberichtes sowie für die Abbaltung der ordentlihen Generalversammlung festgeseßten Fristen für die Gescäftsjahre 1915, 1916 und 1917 um weitere je 6 Monate und für das Geschäftéjahr 1918 erstmalig um je 6 Monate, d. h. für die ge- nannten vier Geschäftsjahre bis Ende Oktober bezw. Ende Dezember 1919 verlängert.

Die Deutsche Levante-Linie, Hamburg, ver- Bffentliht ün heutigen Anzeigenteil dieses Blattes die Kündigung threr 4i%tgen Anleihe aus dem Jahre 1911. Die Nü>- ¿ablung wird damit begründet, um der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, falls es sih als erforderlih herausstellen sollte, si< \yzter Kredite im Aus!arde zu verschaffen, was dur die Bedingungen der jeßt gekündigtea Anleihe sehr ers<hwert war.

Bei der Württembergischen Feuerversiherung auf Gegenseitigkeit inStuttgart hat sih im Fahr 1918 die Gefamtversiherungssumme auf 4539 Mill. M. (Vorjahr 3653 Mill. M.), die Bruttoprämieneinnahme um 3138319 #4 auf 12534512 46 erhöht. Die nah Abzug der Dividende verbleibende Nettoprämie beträgt 5465 557 „6 (Vorjahr 4063 151 4). Dex re<hnung?mäßige Uebershuß stellt s< nah Vornahme der Abs&b--* bungen von 2 146 652 Æ (worunter allein für Wertpapiere 208" _„«et- auf 5 520 404 6 (Vorjahr 6115 343 4), 9183 d)

R ——

SBaridhte von auswärtigen Wertpapiermärkten.

Wien, 22. April. (W. T. B. Die Verkehr infolge ruhizerer Beurteilunz der s U E va leiten Besserung in den Grnährungêverhältnissen sowte der Fort- dauer der Ytuhe in Wien in fester Stimmung wieder auf. Die Ferie seßten durweg wesentlih höher ein, de< fanden \ größere Umsäße nur in Lombarden und por Dergebeab auch in Staatsbahnaktien statt. Eine namhafte Steigerung be vorwiegend verein¡eiten Abschlüssen erzielten Ungarische Werte, - Auh im Schranken kamen nahezu durch- weg namha*t höhere Kurse zum Vorschein. Der Anlagemarkt war ru 4 bei behaupteten Kursen, die Renten blieben unverändert, Kriegs-

anle En stellten sich böber.

en, 2. UADI ik. - W. T. B, A tli j Devifenzentrale. Berlin 201,85 G. 2D 1E | Boten as 1060,00 G, 1061,00 B,, Zürich 524 50 G. 925,50 B., Kopenhagen 643,20 G., 644,50 B., Sto>kholm 685,00 G., 686,00 B., Christiania

673,75 G., 674,75 B., Marknoten 201,50 G., 202,00 B.

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wurde ein Sicherheitsposten im

Wien, 28. April. (W. $. B.) (Börfenshlußkurfe.) © ble 410,10, Orientbahn 1900,00, Staatsbahn 890,00, fti bahn 165,00, Oesterreichische Kredit 573,00, Ungarische Kredit 700 Anglobank 386,00, Unionbank 495,00, . Bankverein 412,00, Lind bank 4( 9 009, Tabakaktien —,—, Alptne Montan 674 00, Pray Eisen 2310,00, Rima Muranyer 799,00 Skodiwerke 671,00, Syj Kohlen 808,00, Brüxer Kohlen 1200,00, Galizia 1298,30, Wz# 930,00, Lloyd-Aktien —,—, Poldibütte 850,00, Daimler d46 Oesterreichishe Goldrente —,—, Oefsterret<his<he Kronenrente 80) Februarrente 80,50, Mairente 80,25, Ungarische Goldrente Ungarische Kronenrente 71,00. j

Amsterdam, 22. Apul. (W.T.B) We@hsel auf Berlin 18 Wechsel auf Wien 9,50, Wechsel aui Schweiz 50,174. Wechsel 1 Kopenhagen 62,00, Wechsel auf Sto>kholm 66,20, Wechsel auf Ny York 247,50, Wechsel auf London 11,56, #Wechsel auf Paris 413 9 9/0 Niederländische Staatsanleihe von 1915 923, 3 9/% „Nied länd. Staatsanl. 624, E Niederländ Petroleum 670, Hollaw Amerika-Linte 4103, Niederländ.-Indiscce Handelsbank 22- F, Atchis, Topeka u. Santa 94, Rod Island —, Southern Pacific 98 Southern Ratlway —, Union Pacific R Anaconda 1314, Unit States Steel Corp. 96, Kranzösis{h-Engli dhe Anleihe —, Hambur Amerika-Lintie —, Fest. i:

Kopenhagen, 22. April. (W. T. B.) Sichtweäi| auf Hamburg 30,85, do. auf Awsterdam 161,25, do. auf schwe Pläße 81,50, do. auf London 18,62, do. auf Paris 67,00, do, g Antwerpen 64,50, |

Sto>kholm, 22. April. (W. T. B.) Sichtwe(sel gj Berlin 29,2ò, do. auf Amsterdam 15125, do. auf s{welzer. Pl 2A do. auf London 17,48, do. auf Paris 62,75, do. auf Brüs

New York, 21. April. (W. T. B.)“ (S(luß.) Die Haltuy der Börse war heute schr fest, da auf allen Marftgebieten lebtq Kauflust her:s{hte. Neben Eisenbahn- u' d Spezialwerten waien namentli<h Schiffahr18attien, die si<h regsten Jnteresses erfreuten uy ihre Kur)e verbessern konnten. Zei1weilig wurde die Haltung infol von Gewinnsicherungen etwas sdwächer, in der Schlußstunde e1neute k indes die Kauflust und die Börse schloß in sehr fester Haltung. Umpesej wurden 1 600 000 Aktien. Geld: Sebr fest. Geld auf 24 Stunde Durchschnittssay 5}, Geld auf 24 Stunden leztes Darlehen dh Wechsel auf London (60 Tage) 4,62 00, Cable Transfers 4,65 80) Wechsel auf Paris auf Sicht 6,01 50, Silber in Barren 101 3 9% Northern Pacific Bonds 572, 4 0/6 Ver. Staaten Bonds 10 1057, Atchison, Topeka & Santa Fs 913, Baltimore & Ohio 45} Canadian Pacific 159, Chesapeake & Ohio 58, Chicago, Milwaufy & St. Paul 363, Denver & Rio Granbé 34, Illinois Central 98 Louisville & Nashville 114, New York Central 73k, Norfolk Western 104, Pennsylvania 433, Reading B Southern Pacif 106, Union Pacific 129, Anaconda Copper Mining 6it, Unit States Steel Gorvoration 99} do. vref. 1162.

Nio de Janeiro, 15. Apuil. (W. T. B.) Wechsel auf London 1323/z5,

Berichis von auswärtigen Warenmärktéz,“

New York, 18. Apuil. (W. T. B.) Baumwo, Wochenbericht. Zufuhren in allen Unionshäfen 72 000, Aw fuhr nah Großbritannien 49000, Ausfuhr nah dem Kontina( 27 000, Vorräte im Innern —. )

New York, ‘21. Apiil. (W. T. B.) (S@luß.) Baumwoll loko middling 2860, do. für Mai 26 07*), do. für Juli 25,03* do. für August 25,50 *), New Orleans loko middling 27,50 Petroleut refined (in Cases) 2025, do. Stand. white in New York 17,5 do. in Tanks 9,25, do. Credit Balances at Oli City 4,00, Schm! prime Western 30.95, do. Rohe & Brothers 32, 0,

entrifugal 7,28, Weizen Winter 237], Mehl - Spring - Wll clears 9,75—10,25, Getreideïradt nad Lverpoo! nom.,, Ff Rio Nr. 7 loko 17, do. für Mai 16,75, do. für Juli 16,70.

*) Neue Kontrakte 27,60, 26,17, 25,30. /

New York, 21 Apuil. (W. T. B.) Die \i&®1haret S e Des o A ä Gr UM gi E Speta Woche:

eizen p ushels, an Kanadarweizen 41 134000 Busbel

an A E N U 15: 060. L Bushel

o de Janeiro, . Aptil. . T. B) Kafkftz Zufuhren: In Rio 7000 Sa>, in Santos 20 000 Sa>. N

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Theater.

k; SNTCAE e den E Donnerstag: 101, Dau ezugsvorstellung. ienst- und Freipiäge find aufgehoben. Da Barbier von Sevilla. Komische Oper fo a aas, pol Rossini. D-<tung nah Beaumarchais, von Cesar Sterbini, überseß| bon Ignaz Kollmann. Musikalische Leitung: Dr. Richard Strau} Spielleitung: Hermann Bachmann. Anfang 7 Uhr.

Maier g Q aa vellefuna: Ube Pat Anfang 7 Uge von Dans, Knoblei reitag: Vpernhaus. 102. Vorstellun icke “ee, cio: Dos Su B UR u m sept von Hermann Lev Anfan b bon Lorenzo Da Ponte, Uete Freipláe find aufgchobur Die recduatborstellung, Dienst wi

mit Gejang in drei Akten (6 Bild Spielleitung: Albert Patry. Anfang ion Ludwig Anzengrube

im Dauerbezuge,

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Famili¿nnachrichten,

V e M Frl. S 1th Thimme mit Hrn. Rittmeister Ludwig Gul

it F ervor (Koblenz Olderburg). Frl. Asta ron Wedl ml »rn. Oberleutnant Ulri<h Sander (Köslin). Frl. Mari Benigna Schoen mit Hrn. Oberleutnant Werner Sar (Berlin) Frl. Mia Baush mit Hrn. Dipl.- Ing. Frhr. Treusch vol! But!lar Brandenfels (Neu Kaliß i. Me>ib.— Cha1lottenburg) Frl. Olga Sartorius mit Hrn. Hauptmann K. Fende (Weylar— Pillkallen).

Verehelicht: Hr. Dr. jur: Aurel von’ Heyniy mit Frl. Jlse bo! Wuthenau (Rittergut Neuhausen, Kreis Cottbus).

Gestorben: Hr. Wirkl. Geh. Rat Otto Edler von der Plan e Verw. Frau Hedwig Abeken, Feb. von Olfed

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As ' Veranfwortliher Schriftleiter: Direktor Dr; Tyrol, Charlottenburi

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteber der Geschäftsstell« Nechnungsrat Mengering in Berlin,

Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin, Dru> der Norddeutshèn Bucbdru>erei und Verlagsanstalt,

Berlin, Wilhelmstraße 32. A

Neun Beilagen (eins{ließlich. B nbe

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Deutscher Reid Preußischer Stc

Der -Be:ugspreis beträgt vierteljuhrliÞ 9 „46.

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Einzelne ummern kosten 25 Pf.

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Anzeigenpreis für den Naum ciner # gespaltenen Einzeitszcile 50 Bf, etucr 2 gespalt, Eiützeit8zeile 90 Pf. Auf:erdein tatrb o den Nuzerigeupreis ein Téuerungészuschlag von #0 v. H, «bén,

Anzeigen nimmt ant

Lte SVeschäfiêstelle des Reichs- uuv Staatsanzeigers , Ao boi

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Reichsbankgirokonto.

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——— c ——————————

Iuhalt Les amtlichen Teiles:

: Deutsä&es Neich.

Geseh über die Auêbildung von Kriegsteilr.ehmern zun. Richter- amie. : j

Verbängung des Bilagerungszusiandcs über das Gebiet des Freistaates Sachsen.

Perbängung des Belagerungszustondes über die Stadi Bremen, das bremische Landgebiet und Vegesa>

SFerordvung, beirefsend Aend21una der Verordnung über Er- werbsloserfürsorge vom .13. November 1918.

Mnzelgen, betri ffend die Ausgabe der Nummern 84, .85 und 86 des Reichs: Geseßzhblatts. i

Prenszen. Ernennungen und sonstige Personalveränderungen. , Handelsverbote. j

j Amtliches.

Deutsches Reich,

; Geseg “- Über die Ausbildung von Kriegsteilnehmern zum Richteramte. s

Vom 19, April 1919,

Die verfassungaebende Deutsche Nationalversammlung hat vas folgende Geseß beschlossen, das na< Zustimmurg des Staatenausshusses hiermit verlündet wird: :

8 1.

Zwischenscmester, die an einer deutschen Universität zwischen. den orbentli<hen Studienhalbjahren eingeridhtet werden, sowie. gl ihwertige Ünibersiuäts?kurse, die an anderen St-llen veranstaltet werten, tênnen Kriegsöteilnebern von der Landeszentralbetörde als volle Halbjahre auf das dreijährige Studium der Rechtswissenschajt ($ 2 Ab). 2 des Serichtsverfassurgsgeseßes) angeræWhnet werden.

9 9

Die Landeszentralbehörde kann für cinen Kriegstetilnebmer den

dreijährigen Bo1bereitungsdienst ¿wischen der ersten und zwciten uristishen Prüfuvg (2 2 Abs. 3 des Gerichtt verfassunasgeseßes) urn öcbstens ein Jahr abkünzen. * Die Kürzung dark nit erfolgen, soweit das dreijährige Rechtsstubium des Kriegsteilnehmers dur A von Zwischensemestern ober Universitätékurseu abg: kürzt worden if.

a Ade /

Von den Ermächtigungen (8$ 1, 2) darf vie Lande8zentralbehörde nux soweit Gebrauh machen, wie cs zum Ausgleich einer ourch die Leilnahme am Kriege verursachten Verzögerung der Uutbüdung er- forderlich ift.

& 4.

Die Landcszentralbchörde bestirnmt, wer als Kriegsteilnekmer anzusehen ist und was a!s Teilnalwe am Kriege angerechnet wexden fann. i

Der Teilnabme an dem gegerwärt!çen Kriege kann der Dienst bei anerkannten Verbänden freiwilliger Lruppen zur Aufrehterhaltung der inneren Ordnung oder des Grenzshußes fowie der vaterländische Dilfsdienst gleichgestellt werdeu ; die Vorschrift tes Abs, 1 gilt entsprechend.

Berlin, den 19. April 1919.

Der Reich3präsident. Ebert.

Der Reichsminister der Justiz. Landsberg.

Im Namen des Neis.

Zur Aufrechterhaliung ter öffentlichen Sicherheit witd hiermit über das Gebiet des Freistaates Sachsen der Belagerung2zuslanbd verhärgt. Mit der Dorchfüh1ung der sih hieraus ergchenden Maßnahmen roird die sächsiihe Re- gierung beauftragt. ;

Berlin, den 23. April 1919.

Der Neichsyräsident. Ebert. Scheidemann.

Jm Namen des Reichs.

Hur La der öffentlichen Sicherheit wird Aber das Gebiet der Stadt Bremen, über das bremishe Lanbgebiet und Vegesack der Belagerungs- zustand verhängt. : Berlin, den 28. April 1919. Der Reichspräsibent. Sbert, : Scheidemana.

S M D ardt

wan: pt

Postsche>konto: Berlin 41821. - 19 19.

Verordnung,

betreffend Aenderung der Verordnung über Er- werbslosenfürsorge vom 13. November 1918 (Reichs- Gesegbvl. S. 1305).

Vom 15. April 1919.

Artikel [1 x. $ 9 Abs. 1 érhält folgenden Zusay :

Personen, die zur Führung des Haushalts eines Erwerbslosen nötig sind, sind wie Familienmitglieder zu ?! ehandcln. Der ge- \chietene oder getrennt lebende Ehegatte eines Erwerbslosea und die bei ibm lebenden Kinder des Ecwerbslosen rechnen zu dessen Familigen- milgliedern, wenn sie von ibm ganz oder in ter Hai ptsache unter- ralten worden find. Das gleiche gilt tür uneh-licte Kinder sowie für Stief- und Pflegelinder. Der Familienzusbiag kann in diesen Fllen an denjenigen ausgezahlt werden, in dessen Haushalt das getrennt lebende Mitglied verpflegt wird.

2. In der Verordnung über Erwerbslosenfürsorge vom 13. No- vember 1918 in der Fassung vom 21. Dezember 1918 (Reichs: Ge- jeybl. S. 1445) treten an die Stelle der 88S 12a und 12b folgende Vorschriften :

12

8 ul.

Ist ein Erwerkslofer auf Gcund der Nei>ksversicherung zur Fort- stung oder Aufrechte; haltung einer Versicherung gegen Krankheit bet einer Krankenkasse, knappschattlihen Krankenkasse oder Ersaykasse bere<tigt, so hat die Gemeinde die Weiterversiherurg in der bis- herigen Mitgliedertlasse oder Lobrstufe herbeizutühren. Sie bat zu diesem Zroe>e die ertorderlichen Na IEnngen binnen zwi Wochen nach Beginn und Ende der Unterstüßung zu bewirken und die vollen Bet- lräge für den Erwerbeloien zu zahlen.

_ Verfäumt es tie Gemceludy und verliert dadur dec Erwerh3- [ose den Anspru auf Kranfetthilfe, fo ‘hat \ die Gemeinde ihrerseits E E Ren die gleie oder eine gleidwerlige Krantenhilfe zu gewähren. L

Kann die Gemeinde dié ârztiike Behandlung \elbst nit be- \caffen, fo hat sie dem Erwerbsklosen dafür ses Achtel des geseß- lichen Krankengeldes zu gewähren.

8 129.

Die Gemeinde kann mit der Allgemeinen Ortékranken klosse ihres Bezirkes oder einer anderen Krantenkasse ($ 225 der Neichsver- ficherungsordnung), dite in ihrem Bezirke den Siß hat und deren Leistungen denen dir Allgemeinen Ortskrankenkasse mindestens gleidh- wertig sind, vereinbaren, ‘daß bei der Kasse alle von der Gemeinde ¿zu lnterstütßzenden Eiwerbétklosen versihe1t werden, auch wenn fie nicht dem zur freiwilligen Versicherung oder Wejterversiherung nah der Reiche versicherung berechtigten Personenfreis angehören. 2

Als Grundlohn gilt“ der Betrag der Unterstüßung, die dem Er- werbslosen für seine Person zu zahlen ist, soweit er den Tag des Grundlohns bei der Kasse niht übersteigt. $ 128 Abs. 1 Saß gilt ‘entsprechend. /

Die Leisturgen der Kasse bestimmen sih na< den gleichen Grundsäßen wie für Versicherungépflicktige. Streit über Leistungen ie im Spruchverfaßren nah der Neich3versicherung3ordnung ent-

eden.

Die Vorschriften des $ 214 der Neichéversiherungsordnung geTien ni<t, soweit dana dem Erwerbölesen, neben decn Änsprüchen nach Abs. 3, Ansprüche gegen eine audere Kasse zustehen würden.

Hêngt der Erwerb eines MNechtes na der Neichbversicherung oder der Sagung einer Krankenkasse, knappschafilihen Krankenkasse oder Etsaßkasse davon ab, daß eine Wantezeit bei einer Kasse zurü>- gelegt ist oder während eines bestimmten us eine V::sicherun von beflirnmter Dauer bestanden hat, so steht die Versicherung na Abs. 1 einer Versicherung ouf Grund der NReichétversichecrung oder bei einer fnappsdaftiichen Kranfentasse cder Grfatkasse glei. Die Zeit von mindestens se<s Monaten na< $ 199 der Neichtversticherungs- ordnung gilt als Wartezeit im Sinne dieser Vorschrift.

Ein Avéscheiden aus dr Kasse wegen Weafalls der Erwerbs- losenunterstüzung fleht dem Aus!cheiden wegen Erwerbs8ioesigkeit im Sinne des $ 214 der Neichêversicherungsordnuna, aber ni<t dem Aus\cheiden aus der versicerungtpfli>tigen Be'(ästigung im Sirne des $ 313 der Neichéversicheruogtordnuna glei.

Hat eine Gemeinde vor tem 15. April 1919 Vereinbarungen mit einer Kosse getroffen, die den Vorschriften von Abf, 1 bis 6 im atnemetinen entspreden, fo find bie ta:aus entstandenen Versicherun gs- verhältnisse für die Zwischenzeit, nicht zu beanstauden.

8 12e.

Erwerbslose, bei denen die Gemeinde die weitere Versicherung na< $ 12 a nit herbeiführen kann, weil der ges{äftiihe Verkehr mit der zuständigen Kasse mtolge Beseßung teutschen Gebiets dur eine feindliche Macht verhindert! oder wesentlich erschwert ist, werden bei der für den Gemeindebezir® zusländigen Allgemeinen Orts- krarfenkasse oder, wenn eine folde nidt besteht, bei der zuständigen Landkrankenkasse versichert. $ 12 b Abs. 2 bis d gilt entsprechend.

12 d

Auch wo eine Gemeinde etne Vereinbarung mit einer Kranken- kasse nah $ 12 b getroffen hat, ift ein Erwerbsloscr, der den Vor- ausseßungen des $ 12 a gerügt, nah dieser Vorschrift zu versichern, wenn er es bei der Gemeinde binnen brei Wochen nah dem Inkraft- treten dieser Verordnung oder na< tem fsyäteren Beginue der Er- werhslolenuntersiügung beaniragt und nit der Fall des $ 12e vorliegt. E

Wird der Antrag nit oder nit re<tzeitig gestellt oder war der Erwoerbslose nach $ 12 e ‘versichert, so kann er die Versicherung bei seiner früheren Kasse bei Beendiauyg der Veisih röng nah $ 12b oder $ 12e in gleicher Weise fortsezen oder or vol po yoie

losen ärztlih untersutßen lassen. Wiederbeit:itt berkits besteht, bat er einen nah $ 12d oder $ 12e zuständige SBUE 2 s Antrag erbält er bie Leistungen von der früheren Kasse. Geschieht es auf seinen Antrag, so hat die frühere K se der na

falls mitzureilen.

wenn er bis dahin Mitglied der früheren Kasse gewesen wäre, sofern ac ‘binnen drei Wechen feinen Wiederbeitritt zu dieser Kasse erklärt,

Jn den Fällen des Abs. 2 kann die frühere Kasse den Erwerbs-

Für ‘eine f nung, die beiur

1 h fur gegen dig:

vf ihren oder seinen

ia 8 12'b ‘oder

S 12e zuständigen binnen einer Woche den, Cmtritt des Versichèrung3-

Diese Kasse hat der früheren thrê Autwendungen

in vollem Umfang zu erseßen. treit über Œrsaßansprüche wird im Spruchverfat,ren nach der Neichsvaisicherung8oëtnung eutschiéden.

8 12e. ¡h

In den Fällen der 88 12a bis 12d werden die von der Ge-

meinde zu zahlenden Beiträge als Kosten der Erwerbslosenfürsoörge

gegenüber Neich und Staat angerc<net. L U Ce

Neben Kraukengeld oder Krankenhauspflege, die tem erkrankten

Erwerbélosen gewährt wird, erhält er nur die Zuschläge für Familien- mitglieder na $ 9 Abj. 1. 8126 I T “BECE Ap

Erwerbslofen, die Erwerbslosenunterstüßung beziehen und nit unter die $8 12a bis 122 fallen, wird bei Erfranfung die Unter stüßung in vollem Umfang weitergewährt. * E :

3. Als $ 12g wird neu eingesügtt ft E Erwerbslkosenuntersiügung - ist der Pfändung nicht uritere worfen. L E E

Artikel 17. Me e

Der Text der Verordnung. über Erwerbglosenfürsorge vom

12. Noverader ‘918 (Reichs. Geiepbl. S. 1805), wie erx si aus den Aenderungen, die in den Verordnungn i vom 3. Dezember 1918 e 5 T

21. Dezember 1918 ( . 1445 e 15. Januar 1919 (* L S. 82), 14. März 1919 y z S. 303

enthalten sind, sowie aus ten in dem Artikel T dieser Verordnung

vo1gesehenen K ntcrungen ergibt, ist unter der Ueber)<rist „Neichs-

verorduung über (Erwerbslosenfürsorge“ dutch das Neichs-Geseßblatt

bekanitzumacen. : : i “Ke : Artikel Ill, ¡f

Diese Verordnung triit mit dem 15. April 1919 in Kraft. Be:lin, den 15. April 1919 B A Der Reichsminister für FTUSCONE Demobilmacemz, “*; ; oeth. E

Die von beute ab. zur Autgabe- gelangende Npmmer da

des Reich 3-Geseyblatts enthält unter M0 E Nr. 6817 das Geseß betreffend Aenderung bes- Kriegs steue: geseßes vom 21. Juni 1916 (Reichs-Geseybl. S. 561), vom 15. Fpril 1919, und unter 8 Ne, 6818 eine Vero: dnuvg zum Schutze gegen die Folgen

der Stillegung voa Barkbetzieben, vom 19. April 1949, Berlin W. 9. den 22. April 1919. : E, Postzeitungsamt. Krüer. E ‘h

Vie von heute ab zur Ausgabe gelangenten Nuramern 85 und 86 des Reichs-Gesegblatts entha!ten: ; E Nummer 85 unter Î Nr. E819 eire Verordnurg, bet effend Aenderung der Vers ordnung über Ecwe:bssosersü: sorge . vom 18. November 1918 (Reichs-Gesegbl. S, 1305), vom 15. April 1919; : Nummer 86 unter A . Nr. 6820 das Geseß über die Ausbildung von Krlegs- teilnehmern zum Richteramie, vom 19. April 1919. d Berlin W. 9, den 23. April 1919, F Postzeitungsamt, Krüer.

Preufien.

Dem Direltor bei der Oberrechnungskammer, Wüklichen Geheimen Oberreqgierungsrat Claaßen ist die Amtsbezeichnurig als Vizcpräsivent der Oberre<znungstkammer du h die Vreußische Staatsregieiung beigelegt worden. E, 2 E SPE

Fustizministerium.

Dem ESenatspräsidenten, Geheimen .- Ober[ustizrat Schmölder in Homm, dem Londgerichtsdirekior, Geheinmén Justizrat Uhles in Cöln, den Amtagerichisräten, inen Zustizrä en Hilliges in Bueg urd Hofmarin in Görliß,

è dem Lavdaerichtsrat Dr. Zeppenfeld in Bielefeld Und drm

Amisgerichtsrat Wieczore? in Liegniy ijt. die“ nach Dienstentlafssung mit Ruheo ehalt erteilt, s t Melis Der Landge'ichtsrat Friß Foerster vom Landgericht] im Berlin ist infolge feiner E: nennung gle Gebeimen Nes» plerungsrat und vortrager den Rot, im Reichsminister ium ‘des

Jnnern aus dem Justizdieuste geschieden.

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