1919 / 113 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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der dänischen Regierung, des dänishen Reichstags nund der dänt!Gen Schleswiger, und Wenn das dânishe Volk in seiner Auf- fassung beharrt, dürfen ih daraus feine Kon)equenzen für Dänemark ergeden. Jch sebe* denn auh zu meter Zufriedenheit, daß der Pariter Korrespondent des „Berlinaske Tidende“ meidet, in Paris werde hervorgeboben, daß der Beschluß, den man gefaßt hat, tte däßriihe Regierung oder den dänischen Reichstag in keiner Weise verpflichte. Jh bin überzeugt, daß die alliierten und afsoziierien Mâhte, welchen da3 dänishe Volk tür seine Wiederver- einigung dankbar ist, niht wollen, daß die glänzenten Hoff- nungen der Nation für die Zukunft sich verfinstern sollen dur den Gedanken an die Gefahren und Schwierigkeiten, die mit der An- wesenbeit eines beträhtlihen dentihen Volfselements innerhalb der neuen Grenzen Dänemarks verknüpft sind. Es ist eine Lebensfrage für Dänemark. dauerrd ein nationaler Staat zu tein, aber es kann doch auh nit im Interesse der alliierten und assoziterten Mächte legen, einen gemishten dänish - deuten Staat zu bilden mit allem was daraus folgt. Jch will nit bei den Shwierigkeite" verweilen, die es für Dänemark haben wird, eine befriedigend? Regierungs8weise in dem deutshen Scleäwig zu hafen, obwohl auch diese Frage einen internationalen Charokter annimmt, wenn Verabredungen übec die Stellung des deutschen Volkselements in Dänemark getroffen werden sollen. Dagegen möchte d auf die“ Möglichkeit einer deutshen Cinmishung und ein-s8 deuten Eirflusses in Dänemark hinweisen und auf die Möglichkeit zukünftiger internatfonaler Komplikationen, wenn wir nit {eut die nationale Löfung der Frage erreichen. Die Geschichte lehit uns darüber genug, und die Welt hätie ebensowenig wie Dänemark eine Stis@uldiguiig, wenn ihre &Khre dieêmal wieder überbört werden ollte.

Der Verteidigungs8minister Munch äußerte sich in der Versammlung über die von der Entente festgeseßte A b- stimmung der dritten Zone Schleswigs:

Er sprach scine Freude darüber aus, daß die Friedensbedingunaen dem dänischen Wunsche nah Wiedervercinigung Nordchleëwigs mit Dânemark entgegenkommen, sagte aber, man dürfe sh nit dem verschließen, daß die Bestimmungen des Friedensentwurfs über die Wünsche Dänemarks hinausgehen. da auch eine Abstimmung ver- langt wird in Gebieten, die nah Svrache und Gesinnung rein deuts nd. Diese Bestimmungen enthielten die \{werste Gefahr für die

ukunft Dänemarks. „Wenn wir“, fubr der Minister fort, „gegen 300 000 deute Einwohner bekommen, würde Dänemark ein ge- teilter Staat werden, nämlih ein dänish-deutsdes Nei. Wir Fönnen an einer solchen Regelung richt teilnebmen. Wir können den Standpunkt nicht aufgeben, um den si das dänis che Volk seit 1864 gesammelt, und wix können nit, indem wir reindeutsches Gebiet in Dänemark cinverleiben, die nationale Necht 8grundlage ver- laffen, auf die sib die dänische Forderung stüzt. Wir wollen uns nicht daran beteiligen, das nationale Einheitêégepräge des dänischen Staates zu zerstören."

Der Minister des Junern Node sagt! über die gleiche Frage in einer Ver’‘amn lung: Wokl ist die Festsekung der Grenzen des tänishen Staates eine eltfrage geworden, seitdem si der Weit!friedenskongreß damit be- säftigt, sie bleibt aber in erster Neihe eine dänische Frage. Däne- mark wird zuerst die Folgen einer itrtümlichen Festsetzung der Grenzen zu tragen haben, und die Welt wird einmal Däremark einen weren Vorwurf machen können, wenn es nicht das Aeukerste versucht hat, diefen Irrtum abzuwenden, der auch gegenüber der Welt von \{chweren Folgen sein kann. Es liegt der dänischen Negierung und dem Neichs- tag nichts ferner, als Einspruch zu erheben gegen den Bescbluß von Staaten, tie offenbar uns woblwollen. Wir haben jedoch \owohl eine nationa‘e a!s internationale Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, welhe Gefahren die vorgeschlagene Regelung über unjer Land bringen kann.

Amerika.

Wie die „Nederlandsh Telegraf Agentschap“ drahtlos aus Washington meldet, ist laut Miiteilung des Schoßamts éin weiteres Darlehen von 80 Mill:onen Dollar an Großbritannien gegeben worden, dessen Schuld bei Nordamerika runmehr vier Milliarden 316 Millionen Dollar beträgt; auch Belgien erhält ein weiteres Darlehen. Die Gesamtichuld der

9 Milliarden 370 Millionen 290 000 Dollar.

Asen.

Wie das Pressebüra „Radio“ meldet, berichtet die Pariser Au3zabe des -,New York Herald“, daß das chinesische Kabinett zurückgetreten sei.

Land- und Forstwirtschaft.

Geseglichhe Neuregelung des Kleingartenwesens und der ländlichen Kleinpacht.

__ Die städtischen Kleingärten baben unter den Nach- - wirfungen des Krieges in steig-ndem Maße an Bedeutung gewonnen. Abgesehen davon, daß sie tie arbeitende Bevölkerung zu gesunder Be- gung ins Freie h¿nausführen und dadu:ch Gesundheit und Gemüt der Arbeiter günstig bieinflussen, liefern fie ah nicht unwefenliche Grträge an Obst und Gemüte, die den Wirtschastämartt der Groß- städte entlast-n und den arbeitenden Familien ‘die Beschaffung nahr- hafter Kost we)entlih erleichtern. Die wätrend des Krieges zum Schutze der Kleingärten ergangenen Verordnungen über dite Fest- sepung von Pattpreisen für Kleingärien haben sich niht als aua- reichend erwiesen, um einer Uebervorteilung der Kieingartenbau hbe- treibenden Laubenkolonisten durch Gruudeigentümer und Ziwoischen- pächter vorzubeugen. Die Neichsregierung hat daher, wie -W. T. B.“ mitteilt, sich entschlos}sen, den Schutz des Kleingarten-

wesens auf erweiterte ge\eplihe Grundlage zu

stellen, und hat einen entsprechenden Geseßentrourf der Nätional- versammlung vorgelegt. Neben einer Neuregelung des Kleingarten- wesens joll der Geseßentwurf «uch einen geeignetzn Weg bieten, um den neuerdings auf dem Gebiete dec ländlichen Kleinpadcht in ähnlicher Weise wie auf dem Gebieté des Kleingartenwesens auf- getretenen Bedürfnissen nah reh1lihem Schuß und gesclich.r MRegelung Nechnung zu tragen.

Verkehrêwesen.

Im Telegramm- und Fernsprechverkehr mit den beseuten deutshen Nheingebieten aelten jeßt tür die belgische und die französisbe Besazungszone sowie für die Rheinpfalz und das Brükenkcpfgebiet von Kehl fo!gende übereinstimmende An- ordnungen:

Telegramme sind zugelassen in den für den Cisenbahn-, Schiffahrts- und Postdienst notwendigen Angelegenheiten, in dringenden Privatangelegenheiten und in wichtigen Jndustrie- und Handeslangeleger heiten.

/ Ferngespräche sind nur gestattet, wenn sie für den Eisenbahn-, Schiffahcts- und Postdienst notwendig sind.

Füt den Verkehr mit der belgischen Besatungszone ist außerdem befond-1s bestimmt worden, daß Telegramme mit dem Vermeik „Voste- lagernd* oder „telegraphenlagerno* oder mit abgetürziec Anschuift nicht zugelassen werden. (

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Ginreisen ins englisWe Besagungsgebietl. Jun dringenden ges{äftlihen Angelegenheiten senden die Antrags steller ihren Reisepaß, welher von der Ziollbehörde ihres

¿ Heimatoute& (Bürgermeister oder Landrat) geïempelt und be-

g!'audigt sein muß, on die Haudelzfammer in Côin mit einem Gesuch, in dem der Grund der Reise und die Dauer des Auf- enthaits angegeben sein müssen,

Die Abßwicklungsstelle der im Postgebiet des Ober - befehl8habers Ost (Ob.-Ost) eingeridtet gewe)enen deutschen Post- und Lelegraphenverwaltung, Siy in Berlin (Postsammel- stelle) wicd am 15. Mai aufgehoben. Nachfragen nah Sen- dungen au8„dem Verkehr mit dem früheren Postgebiet Ob..Ost sind von diesem Zeitpunkt ab an das Postamt Valin W. 8 zu ridhten.

Theater und Musik,

Im Opernhause wird moraen, Dienstag, Verdis Oper „Ein Maskendall“ mit den Damen Wiidbrunn, Hansa, Szekely und den Herren Kirchner, Sclusnus. Bachmann, Stock, Philip und Habich in ten Hauptrollen aufgeführt. Musitalisher Leiter ist Dr. Karl B.sl. Anfang 7 Uhr.

Im Shauspypieibhause wird morgen „Veer Gynt“ in der befannicn Beseßung gegeben. Spiellciter ist Dr. Reinhard Bru. Anfang 7 Utr. ;

Mannigfaltiges.

Dank den Bemühungen des Deutschen Woblfahrtsdienstes und dem ver\tändnisvollin Entgegenkommen des norwegishen Moten Kreuzes ist dem Neichsauschuß für pflanzliche und tierishe Dele und Fette-die Möglichkeit gegeben, 400 000 kg Medizinallebertran in Norwegen zu erwerben und n a ch Deutschland auszuführen. Fin Einvernehmen mit dem norwegi!ck{en Noten Kreuz, dem Deutschen Wohlfahrtsdienst und dem MNeichégesundheitêamt b:absicnigt der Meichéauss{chuß, die Verteilung der 400010 kg Tran sofort nach Ankunft durch Vermittlung der Apotheken und ODrogenhanplungen tür

und an die unterernährten Kinder fowie franke und siehe Frauen

und Männec zum Selbkostenpreise als Sonderverteilung vorzu- nebmen. Damit der Tran nah Eintreffen in Deuschland sofort zur Verteilung geiangen kann, werden die Avotheken und Drogerien aufgefordert, Anträge auf Tran-Sonder- zuteiluna bts um 24. Mat 1919 an diejenige Drogen-Großhandlung, durch deren Vermitt- lung die Liéfetung gewünscht wird, bezw. an die „Haneda“ einzureiden. Fürsorgestelen und Heilstätten tür sfrophulôse und tubeikul8se Kinder, ferner Krankenhäuser, Kiinifken, Lungenbeilstätten, Sieben- und Altersbetne sollen bevor- zugt beliefer: werden. Anträge find durch Apotheken und Drogerien, gesondert von den für die Apotheken uad Drogerien unmittelbor be- nöticten Mexgen, an die „Hageda“ oder eine Drogengroßhandelsfirma unter Vorlegung der Originalbestellung einzureichen. Die Bes- stimmung, daß Lebertran nur gegen ärztliche Verordnung abgegeben werden darf, ist vom RNeichsgejundheitsamt auf Antrag des Neichs- aus8schusses für die Sonderzuteilung aufge- boben worden. Die sonstigen Zuteilungebedingungen bleiben unverändert. Im Allgemeininteresse muß der Neichsaus|cchuß Wert dvaravf legen, daß der Tran ‘den Kranken und Bedürstigen zu einem ecträglihen Preise zugeführt wird. Infolge der Ents wertung der Yeich8mark {ft der Einstandépreis des Trans ohnehin schon verhältnismäßig hoh. Aus riesem Grunde hat der Neichs- ausschuß in Uebereinstimmung mit den Voiständen der „Hageda“, des Verbandes rer ODrogen- und Chemikaliengroßhändler und des Deutschen Vrogistenverbandes ten Verfkaufspreis (Laden- preis) auf 8504 für das Pfund auéschließlih des Glases festgesezt. Die Apoih:ken und Drogerien werden im Interesse der Voiksgesundheit gebeten, die Bestrebungen des Neicbsaus usses, die

Verteilung nah Möglichkeit zu beschleunigen, zu unterstützen.

(W. T. B.)

«W. T. B," teilt mit: Bei den Notstand8arbeiten

Alliierten bei den Vereiniaten Staaten beträgt jegt des Verbandes Groß Berltn im Grunewald foll nah

Angaben von Berliner Blättern die Arbeitsleistun 0 Der. De- shäftigten Erwerbslosen so gering sein. taß 1 ctm Erd- bewegung 760 Æ gegen l bis 2 4 im Frieden kostet. Es ift \elbst- verständlich, daß die Negierung Mittel zu derartig unfruchtharen „Aibeiten“ niht gewähren und der Allgemeinheit entziehen kann. Damit würde die Tuägheit staatlich unterstüßt und der Wert richtiger Ubeitsleisiung unter der Förderung der Behörden fünstlich herabgedrückt werden. Die MNegierung hat die Demobitmachungs- fcinmissare darauf hingewiesen, daß sie die Zuscüsse zurüczieben wird, wein beobahtet wird, daß Arbeitsleistung und Lohnaufwand in frassem Mißverhältnis stehen,

Der en glische Dampfer „Antilochus“ ist nach einer Meldung von „W. T. B,“ mit cinem weiteren Transport von CGhinadeutschen, umfassend etwa 400 Männer, Frauen und Kinder, am 15. d. ‘M. vor Notterdam eingetroffen. Die Heim- tehrenden sollen über Wesel in die Heimat befördert werden.

Zürich, 18. Mai. (ScWhweizerishe Deveschenagentur.) Der internationale Frauenkongreß führte am Sonnabend- vormittag die Beratung der Statuien der Frauenliga für ¿Freiheit und Frieden zu Ende. Die soeben eingetroffene {ranzösische Delegierte Frau Melier brate dem Konzreß die Sympathie der franzosischen Frauenwé[t zum Ausdcuck. Frau Melier erk ärte u. a. : Der Krieg war nur mögli, weil die Frauen nit das echt hatten, mitzusprechen und mitzubandeln; wir wollen Hand in Hand mit den Männern eine bessere Zukunft schaffen. Auf Vorschlog von Frau Bal ch - Amerika erhob sih die Versammlung zu dem Schwur, alles zu tun, um Kriege in Zukunft unmögli zu machen. rau H ertzfa- Wien unterbreitete den Antrag, doß die internationalen Organt- fationen dahin zu wirken haben, daß die Frauen für dea Fall des Beschlusses oder Ausbruchs eines (Kriegs verpflichtet werden, weder dur Geid noch durch Werbetätigkeit und Arbeit den Krieg zu unter- stüßen. Zur Begründung de3 Antrags gab Frau Herbßïa der Uchber- zeugung Ausdrud, daß ein organisierter internationaler Autstand der Frauen das beste Mittel sei, die Führuog eines Kriegs unmöglich zu inahen. Der Frauenausstand müsse auch gegen einen vom BVölker- bund erflärten Krieg einseßen. Frau Welier betonte, daß die Frauen ihren ganzen Einfluß bei der Friedeng- konferenz geltend machen müßten, damit der Friede, der ges{lossen werde, wirkflich auf deu 14 Punkten Wi!sons beruhe und nicht den Keim zu neuen Kriegen in sich trage. Der Vorschlag, zur Verhinde- rung künftiger Kiiege den internationalen Frauenausstand zu organisieren, wurde einstimmig angenommen, ebenso die Aufforderung an den internationalen Sozialistenkongreß, durch Ausstand, Dicenst- berweigerung, Kreditverweigeruna und andere Mittel \ich gegen den Krieg zu wenden. Die Vorsißende aab folgendes Antwort- telegremm des Präsidenten der Vereinigten Staàten ton Amerika Wilson auf das vom Kongreß nach Paris gerichtete Telegramm be- kannt: „Ihre Botschaft appelliert sowohl an meinen Kopf wie an mein Herz, und ich wünsche aufrihtig, daß Mittel gefunden werden,

obgleich die Aussichten nicht vielversprehend sind wegen unendlicher

praktischer Schwierigkeiten."

New York, 18. Mai. (W. T. B.) &iner „Neuter“, Meldung aus St. Johns zufolge ist das eaglishe Sopwith-Flug-

¿eug zum ODzeanflug gestartet. Das zum Ozeanflug ge- !

stactete Wasserflugzeug N. C.1 fiel 200 Seemeilen nöulig von Fayal anf das Meer nieder; die Ma n[chaft wurde vez dem Dampfer „Jona“ an Bord genommen; das Flugzeug solite geschleppt werden, aber die Schleppleine riß. Das ebenfallg zum Ozeanflug gestartete Was FET flu g eug N O 4 tit nah einem drahtlosen Telegramm der „Nederland\ch Teiegraf Agent, \hap“ aus Wa1bington auf seinem Dzenfluge um 12 Ubr 21 Nin Greenwicher Zeit in Ponta Delgada (Azoren) angekommen,

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Handel nund Gewerbe,

Laut „W. T. B.“ ist beabsichtigt, in kurzer Zeit die Relchg, banknotezu504 mit demDatum-vom 20 Oktobe 1918, auf deren Vorderseite im Hauptteil die fast quadratiicke Umrandung und der Text in braunshwarzer Farbe gedrutt ist, anf, zurufen. Da die Frist, innerhalb welcber diese Reichsbanfnote no a!s geseßliches Zahlungsnfittel gelten soll, voraus, sihtiih kurz bemessen und höchstens auf einen Zeitraum von einigen Monaten beschränkt werden wird, empfiehlt es sid, mt he, Ablieferung E Geldzetichens an die Neichébank möglichst bald zu beginnen. L

(d A „Cologne Post“ ist, wie „W. T. B." meldet, von englis@en Kaufleuten die Gründung einer en glisden Handelskammer in Cöln beshiossen worden. Die Giündun wird in London eingetragen. In Cöln wird zunächit ein Aug, kunfts8büro eingerichtet, in dem außer dem Sekretär der Kammer auch ein Ve:treter der Wintscha\tsabteilung der englischen Militär« behörde Auskünfte erteilen wird. Ueber 30 führende eng, lishe Firmen waren auf der Gründungs8versamm, FUna Derbneten. /

Die Textilwarenmesse des Einkaufsverbandes Osten i Danzig is nah dreitägiger Dauer gesch!ossen worden. Der erzielte Gefamtumsaß wird laut ,W. T. B.® auf rund 4- Millionen Mark geshäßt. Im Laufe des Jahres soll eine zweite Messe folgen.

New York, 17. Mai. (Neuter,) Das Komitee der Baum, wollindustriellen, das die im Hertst in New Orleans ah, zubaltende Wel-konferenz der Baumwollindustriellen verizuitt, ist mi dem Damwpfer „Baltic“ abgereist, um die Zustände in der eurgs. päishenWebwarenindustrie zuuntersucten und über die internationalen Beziehungen der Webwarenindustrie der Welt zu verhandeln. Das Komitee wird zwei Monate im Ausland bleiben und Livervool, Marchester, London, Noiterdam sowie die Haupt! städte des Kontinents besuchen.

‘Die Goldausbeute in Transvaal betrug laut

Meldung des ,W. T. B.“ im April 1919: 694944 Unzen im Werte von 2951 936 Pfund Sterling, von denen 18 24? Unzen fw Werte von 77 489 Pfund Sterling auf die Distrikie außerhalb des Witwatersrand entfielen, gegen 3025 992 Pfund Sterling im Min 1919 und 3046045 Psunud Sterling im April 1918. Gnde des Ponatsä waren in Goldminen 175 267, in Kohlenbergwerken 11 908 und in Diamantminen 5742 Arbeiter beschäftigt.

Wien, 17. Mai. (W,. T. B.) Ausweis der Oesterreichi, Ungarischen Bank vom 30. April 1919, Ale Summen in Tausend Kronen. (In Klammern: Veränderung scit dem Stande bow 23. April 1919.) Anlagen. Metallshay: Goldmünzen der Kronenwährung, Gold in Barren, i ausländisWen und Handels- münzen, das Kilo fein zu 3278 Kronen gerechnet, 262 156, Gold- wechsel auf auswärtige Piäße und ausländische Noten 25 457, Silber- kurant- und Teiimünzen 57 041, zusammen 347 653 (Lun, 11 254), Kassenscheine der Kriegsdarlehenskasse 458 042 (Zun. 129), Csfonk- wechsel. Warrants und Cffekten 2 808 207 (Ubn 8), Danleben gegen Handpfand 9248 531 (Zun. 11 917), S{uld der K. K. ster retisden Staatéverwaltung 000, Darlehens\{uld der K. &, Staatsverwaltung auf Grund besonderer Vereinba1ung 22 034 000, Darleh1.s\chuld der R. ungarischen Staatsverwaltung auf Grund besonderer Vereinbarung 10920000 (—,—), Effekten 6042 {Zun. 812), Hyvothekarvarleben 274 169 (Abn. 14), Kassenicen- forderung a. d. K. &. Siaatóövenwaltung 4 1%4 436 (Abn. 102 989), Kassenscheiuforderunn a. d. K. ungarischen Staatéëberwaltutg 2400589 (Abn. 58 #43). Forderungen a. d. K. K. Staatsverwaltung aus fälligen Kassenscheinen 289 306 (Zun. 102 987), Forderung a. d. K. ynaarishen Siaa!éverwaltuna aus fälligen Kassenscheinen 191 849 (Zun. 58 942), andere Unlagen 1 059 309 (Abn. 4 807). Verbindlichkeit en. Akticnkapitai 210 000, Netervefcnds 42 000, Lzanfnoterumlauf 39 438 775 (Zun. 336 300), Giroguthaben und sonstige \:fort fällige Verbindlichkeiten 6 397 540 (Abn. 185 541), Pfandbriefe im Umlaufe 269556 (—,—), Kassenscetnumlauf 6 095 025 (Abn, 161 931), fonstige Verbindlichteiten 1 591 558 (Abn, 9 544). ESteuecfreie Banknotenreserve 1284 710 (Abn. 187 395), Infolge der besondcren Verhältnisse konnten die Stände einer großen Anzahl von Bankanstalten nur auf Grund älierer Ausweise aufgenommen werden.

Madrid, 14 Mai. (W. T. B.) Ausweis der Bank pon Spanien vom 10. Mai 1919. (In Tauteud Pejetas.) Goid im Inland 2 261 092 (gegen die Vorwo®e Abn. 68), - Gold im Ausland 96 039 (Abn. 675), LVarvorrat in Silber usw? C48 967 (Abn, 3 238), Wechselbestand 934 603 (Abn. 517), Lombard 419 162 (Zun. 10 906), Wertpapicrre 11 923 (Zun. 79). Notenumiauf 3 530170 (Zun. 9 00), Fremde Gelder 1103549 (Abn. 16 582).

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten,

Wien, 17. Mai. (W. T. B.) Die zuversi{tlichere Auf- fassung der Lage, soweit TDeut\ch Oesterreich in Betracht kommt, bielt auch heute angcsichts der aus Paris vorliegenden Meldungen an, und da auch die‘ Lage in Ungarn ruhizer beurteilt wurde und die weitere Besserung des Kronenkvrses in Zürich guten Eindruck hervorriel, machte sich zum Wocbensct luß an der Börse eine ziemlich freund- liche Stimmung geltend. Der Verkehc blieb aber wied:rum ets begrenzt uvd eneihte nur in Alpine-Aktien, die andauernd in Nad frage standen, größere Auédebnung. Eine fräftige Steigerung erzielten auch die Atiien der Poidi-Hütte. Schiffahrtsaktien waren niederum angeboten und 17 bis 180 Kronen im Kurie rückgängig.

Wien / 17. Mai. (W. X. B) Amtiiche Notterunget der Deblfenzentrale. Berlin 179,75 G., 18025 B., Amsterdaut —,— O. —— %§,, Zürich 452,00 G., 453 50 B., Kopenhagen 990,00 G., 551,20 B., E todbolm 68) 00 G,, 586,50 B,, Christiania 072,00 G., 573,50 B. Marknoten 17900 G., 179,60 B.

WVien, 17. Mai. (W. T. B) (Börsensclußkurse) Türkische Lose —,—, Orientbahn 1740,00, Staatsbahn 881,50, Südbahn 161,90, Oesterreichische Kredit 560,00, Ungari|he Kredi 649,00, Auglobank 362,0, Unionbank 474 00, Bankvercin 408,00, Länderbank —,—, Tabafattien 1170,00, Alpine Montan 589.00, Prager Eisen 2555,00, 9iima Muranyer 795,00, Skodawerfe 687,00, Saigo Koblen —,—, Brüxer Kohlen —,—, Galiizta 1400,00, Wasen 925,0), " Lloydakien 3290,00, Poldihütte 685 00, Datnilet —,¡—, Desterreihishe Goldrente 116 00, Oesterreichische Kronenrentt —,—, Februarrente —,-—, Mairente —,——, Ungartsche Goldrente —,—, Ungarische Kronenrente 70 00 / l

London, 16, Mai. (W. L. B.) 24 9/9 Englische Kone 964, 9 9/0 Argentinier von 1886 —, 4 % Brasilianer von 18 65, 409%/, Japaner von 1889 764, 39/0 Portugiesen —, /o Russen von 1906 —, 44 9/9 Russen von 1909 —, Baltimor and Ohio —,—, Canadian Pacific 178, Erie 214, Nar Mailways of Mexico —,—, Pennsylvania —,—, Southern Pacif nre! geinion Pacific —,—, United States Steel Corporation 15 Anaconda Gopper —,—, Rio Tinto 544, (Ghartered 22/2, r Greis 208, Goldfields 2/15, Randmines 84. Privatdiskont 3" Silber 54.

Pari 8, 16. Mai. (W. T. B.) 5 % Französische Anlelt 37,70, 4 9/9 Französi\he Anleibe 72,15, 3 %/ Französisce Rente S 4 °/o Span. außere Anleihe —,—, 9 °%/9 Nussen von 1906 9,

ufen von 1396 îio Tinto 1/40, Im iterham, An D 3/9 Niederländ. E Holland-Armcrika-Linie Atchison, Toveka Southern Pacific 109 acific 142,87, Anaconda 15 3d - Englis? Anleibe -—- F Tabakaktien \{nach.

9640, 49% Türken unif. 74 23, Suezkanal | Western - 17. Mai, (W. T. B.) 5 0)

Tendenz: Fe M Po elt el, L do. auf Unf do. New York 417 00 auf Paris 65.7 9, do, auf Antwerpen 65 00. Stockholm, i Ams ; Rerlin 210, 00. auf Bm lerdam 156,00 do. au »eizer, Bj M L do. auf Washington 393 , f schweizer. Pläße B ris 62, do. auf Brüssel 60.75, Ne V York. Podenshluß entfaltete die Fon 740000 Stöck Aktien wechselten den und Schitfahrtsaktien traten besonders Gummi und Spezialwer1e erfre Die Börse |cchloß sehr fest. Dur sd;nittsjag nom., Geld auf 24 Et

1, Untersuhungssac ) Ausgcbote, Berlust- und Funds\gc Verfaufe, Berpachtungen, terlosung 2c. vou Wertpapieren.

anditgesellshaftea auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

f) Untersuhungs- sachen,

Die am 18. 1. 17 gegen den Kanonier Hans Peter Maurvitzen, geb. am 12. 10 97 in RNoagger, exlafsene Fahnenfluchts. (fläzäang uad Beschlagnahmever'üzurg ift (Nr. 21 des R vom 2%. 1. 17, Pos. 60 343.) Vegudenbura, Davel, den 14. Mai

Gericht der 6. Division.

V6 den, Zustellungen u. deral. § )

Mei gee Verdingungen 2c. s Arr eutiî cis

‘iSanzetgers

FahueufluŸßtserkäruug. Die Fohneuflucbigeikiärung, betr. den Muokfelter Lorenz Berus d-r Res,-Inf Negt. 6, ift aufge bobe

Fommandanturgeri i Glogau.

Burlidgruommezn vird der am s. 5. 19 gegen den Lenedikt. Reinßaz bt

I a Bt wegen Faßüerfludgt lass ne Steckdrief.

Gericht der 26. Divißon,

) Unge ust- und Fundsachen, Zusiellungenu. dergl.

6148] Zwangsversteigerung.

Jm Wege der Zwangsvollstrefung foll das in Berlin belegene, im Grundbuche bon Berlin (Wedding) Band 63 Blatt 1497 jur Zeit der Einträgung des Versteigerungs- f den Namen des Ti\chlers oseph Fiyner in Berltn rundstückd am 16. Juni 1919, Vor- nittags L104 Uhx, dur das unterzeih- neteGericht, an der Gerichtsstelle, Brunnen- blaß, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert verden, Das in Berlin, CAs6ltaerstraße 15, belegene Grundstück enthält a. Vorder- eitenflüzel rechts, Hof

Stallgebäude reis, bude quer und umfaßt das Crennstück Kartenblatt 25 Parzelle 569/181 Es ift in der evermutterrolle des (Bemetudebeiir?s Verltn unter Artik-l Nr. 3717 und in dec Gebäudesteuerrolle unter derjelben Nummer nit einem jährlißen Nutyungswert von

Der Vertsteigerungs- August 1915 in das

dermerks au eingetragene

wohuhaus mit S ind Abtiitt , 6 Remisenge

on 4 a 87 qm Größe.

% 4 verzeihnet. vermerk ist am 16. tundbuh eingetragen. Verlin, den 9. Dezember 1918, Amtsgericht Berltn-Weddtng.

[18359] ZwaugsEveriteigerung.

ge der Zwangs vollstreckung soll am August A929, r, Neue Friedcisir. 13 ockwerk), Zimmer 113/115, ver- rden bas in Berltn, Korsör:r im Grundbuche vom

Band 36 Blott 2 verzeihaete, am 25. April 1919, Eintragung des PBerstet-* ers: hercensose, zuvor auf den des Kaufmanns Wilielm Neumann in-Schöneberg eingetragene Grundb- Vorderwohng: bäute Quergebäude und Hof, Ge- , Kartenblatt 27 Parzelle 4 qm groß, Grundsteuer- Nutzungkwert Gebäudesteuerrolle Nr. 1497, ert 166 000 46. erliu, den 8, Mai 1919. Amtsgertt Berlin Mitte,

Abteiluna 85. 85 K, 27. 19. G R e dei

Vormittags

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tungtyermerksg:

mit linkem

Grundstütro

Wesel auf Paris auf Sicht 6,4200, Süber in Barren 110, | prime Les 4% Northern Pacific Bonds —,—, 4 9% Ver. Staaten Bonds 1925 | Zentrifugal

tan Ma 1674, Chesapeake & Ohio 672 Chica M! R 0 Canadian Pacific 1674, Chesapeake & Ohio 672, Chicago, Milwaukee | Rig © E 4 St. Paul 455, Denver & Rio L Mio, Nr. (

& Nafbbille 1244, New York Central 818, Norfolk & Zufuhren: In Îio 5000 Sag, in

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ind Georg Con in Berlin, Bendker- ira? 17, hat das Aufzebot der im Jahre 1872 außgestelten Aen Nr, 07 527, [5 577, 15 617 und 16 834 der „Rheinis Nafsauischen Bergweiks- und Hütten- Aftteng:sellshxft* zu Stolberg (Kbld.), ¡* üher 100 Taler = 300 4, wel? thm angeblich abhanden gekommen flud, be- zniragt. Der Fnbabex de: Urfunde wird aufgefordert, spätestens in dem euf den 15. Oltobex L919, Vormittags 10 Uhx, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zmuetr 12, anbeiaumten Aufgebots- termine seine Necte anzumelden und die T:funde-n vorzulegen, widrigenfalls bie Fraittoserllärung der Urkunden exfolgen w T .

Siolberg (6d), ben 11. März 1919,

Amtßgericht. [17509] Aufgebot.

Die Firma J. W. Arendt zu Berklin- Wilmertdorf, Nikolsburgerplaz 3, yer- treten durch ihren allcinigen Jnhzb-r Max Lrendi ebendaselbft, ht die Amoctisatkon dez verTo!en gegangenen Kuxscheine 590 und 601 der Gewerkfihzft „Gonjolidiertes Eisen- stztubecgwerk Deutschland zu Ochtrup in Wéifalen“ beaotragt. Die unbekannten Inhaber der vorbezeichneten Kux'het«e werdea aufgefordert, spätesiens diese in dem auf den S7. Februar 1920 Vormitiags All Ußrx, vor dem unter- ¡rihneten Gert, Zimmer Nr. 8, arbe- raumten Aufgebots1ermine vorzulegen, widrigenfalls die Kuxsheine für kraftlos ertlärt werden.

Vurgsteiufurt, den E. Mai 1919.

Amisgericht. [17510] Aufgebot. /

Der Otto Hill, Rechtsanwalt, Hiri- horn a. N., hat das Aufgebot des von der Relh3»ankstelle Darm'itadt der arm 11. IT. 1910 verstorbenen Frau Berta Hll, aeb. Koh, zu Darmstadt unter Nr. 876 vom 16. Januar 1913 aug- gestellten Depotscheins über ein ge- \chlofseaes Depot mit etwa folgendem

Inhalt : -DepotsÄFtia*.

„Ez wird hiermit dec Frau Berta Hil, geb. Koh, zu Dormstadt bestätigt, daß sie heut? an uns elnen yer- \h'ofsenen, in Pavier umhüllten, versiegelten Kasten zur Aufbewahrung E hat. Netchshanksielle Darnz- 1adL“

beantragt Der Fahaber der Urkunde wird aufgefordert, syätestens in dem auf Diens: tag, deu 9 Hezembexr 1919, Vor- mittags LO0 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 222, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ukunde er- folgen wird.

Darmstadt, den 9. Mat 1919.

Hessisches Amtsgericht. 1.

[18360] Aufgebot. y

Der Zaßnarzit Hermann Kinkel ta Freis burg haë das Aufgebot der Stadtanleth-n der Stadt Freibura von 1914/17: A 1514 über 2000 4, O 1713 über j: 500 6, C 58 718 über je 500 46, C 270213 über je 500 M, desgleichen voa 1907: B 1476 über 2000 6 beantragt. Dex Jvhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 27. Sép- tembec 1919, Vormitiags 49 Uhr, vorx dem unterzeichneten wWGeriht anx beraumten Aufgebotstermine setne Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wtrd,

Freibu'g, deu 10. Mat 1919. Gerihtäshz:elberei des Amtsgerih!8. 4,

3 ut 4 mitget Wolfenbüttel hat heute

‘hendes Aufgebot eoclafsen: Vis Pee Bank in Göôln vertt:in dur die Rechtsanwälte Gyferth & Kau-

waellirckstr. 28, vertreten bur

Jo R, Dr, Max Hirs)

lig hi:¿r hat das Aufgebot des Kurxes

Anzeigenpreis für den Naum Außerdem wird au? den An

Santos 4000 Sack.

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pr even e L E Sr TEMGLLR On

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Ne. 828 der Wewerkschaft Kalisalzhergwezr? #4}: ta Wiltmar, als dessen Eigeutümerin se sih giaubbaft gema@t bat, beantragt Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätesteas in dem auf den 4. Dezember

Amtsaertht Wolfeabütieil anberaumten Aufgebot2termine seine Rete avzumelden und die Urkunoen vorzulegen, widrigenfallg die Kraftlose:klärung erfolgen wird. Wolfeubüttel, den 12. Mai 1919. Das Amtsgericht.

[18365] L Das Aufgebot2verfaßren, betr. den Scheck d. d. Berlin, den 14. Märg 1918, üder 530 6, au?g-stelt von dem Kauf- mann Willy Klappecoth în Berlin, Beufsel- straße 3, wird af Antrag eingestellt und die über den S: ck am 18. Fauuar 1919 verhängte Zablungbsperre aufgehoben. 84, F. 930. 18. Werliw, hen 19. April 1919. Amisgeri&t Beclin-Mitte. Abt. 84. [18368] Zahlungssperre. | Auf Autrag der Firma Baer und Auer- bah ta München 86, Maximiliansvlag 18, wird der Firma VBadise Anilin- & Sodafabrik A. &. in Maunheim und Ludwigshafen am Rhein, verboten, an den Inhabér der Aktien der Badischen Aullin« & Sodafabcik i2 Mannheim und Lud wigsbafen am Rhein: 2 Stüdk Nr. 3047 und 7087 über j- 600 4, ferner 1 Stüd Nr. 45 439/40 über 1200 , eine Leistung ¡u bewtrken, insbesondere neue Zinsrenten oder Gew!nnanteilschetne oder einen Ex- neuerungs\chein auszugeben,

a.

Manuheim, den 9. Mat 1919, Amtsgericht. Z, 9.

[18763] Abhanden gelommen :

Mäntel zu #6 66 0009 AladbrGer-Woll- indusirte-Aktten Nrn. 1539 1939, 2179, 170, 292, 932, 485. 11-4 1k, 392 675, 30, 14, 2340, 646, 0, 989, 239, 1374, 288, 1407, 588, 2075, 694, 1310, 133 362, 480, 40, 1638, 1192, 388, 2106, 1748, 837, 688, 587, 1807 2465, 522, 1409, 2495, 2526, 2407, 1634, 91L 732, 1657, 584, 548, 1707, 659, 1153, 719, 2214, 2423, 1745, 1284 2164, 682, 663, 1004, 390, 93, 2203, 2231.

Neue D'ytrendenbogen z41 o 42-000 NRheinishe Mövbelstof - Weberet - Afktie« Nrn. 13, 19, 59,85, 113. 123, 126, 169, 178, 295, 299, 313, 319, 326, 359, 439, 220, 523, 534, 598, 573, 601, 651, 679, 640, 727, 769, 772, 773, 801, 8:5, 828, +30, 861, 874, 905, 934, 986, 984, 982; 967, 405,

Ker. 10000 Ungar. 69/0 Kriegsanleiße Mäatel und Dividendenbogen Nr. 150 854 1/10 000, 1. 8, 189.

é 0000 44% 24er NRelhsscha t- anweisungen Nr. 394 532 1/5009, 1. 10. 19.

6 1000 Sl:man Salpeter - Aktien Mäntel und Diotoendendogea Nr. 7546 1/100, 19.

Berlin den 17. 19

Der Polizeipräside übteilung 19.

Gr:kennungsdienst. Wp. 201/19.

(18764) WVeklanurtmachung. Sestohlea am 16. 4. 19: 2. Kriegßsanleiße Lit. G Nr. 865 556 über 100 é. Niese wi:d für den Berkehr gesperrt. Verl.-Shöneberg, den 17. Mai 1919. Der Polizeipräsident.

{18765] Verauntmachuzg Nv. 72. bhanden gekommen tf 1 Aktie über 1000 der Shantung Fisenbahn«-Ges-[i- R eMenben[Gé e non 1914 2c. T. .

Ich ersoce/ das Werivapter und dessen Vohaber anzuhalt:n und dis näckhste Polizet: bienftstella zu benachrich1igen. Prets a. M., den 13, Wai 1919, er Polizeipräfident. [V b. Nr. 5803. Im Auftrage: Ruhnau.

a ——

Auzeiger.

einer 5 gesvaltenen Etnheits8zeile 50 Pf. zeigenpreis ein Teuerungäzuschlag von 260 v. H. erhoten.

1919, Vormittags 10 Uge, vor dem | B

Bew. 10! ni @ ir. JInversion 100—3

1094 Union p ania 474. Anading A ence Facific Aerongutisches Dbservatoriunr. Nt uy O 1093, iton Pacific 136 naconda Gopper Wlining 688, Uniteo i z ¿ ¿ iaatdanleibe 62, gor Staatsonl. States Steel Corporation 102 do. E TTE, y Nr. 343, Lindenberg, Kreis Veesïkow. N EAE E t“ 4 g . wte ÊT and, j : : L d s F RE E ; 2804, Niederländ.-Indtiche | 16. Mat 1919, Ballonabsttieg von. ® a his l j Sr ana, Fs 1004, Hod Berichte von auswärtigen Warenmärkten, E E E R E s E nited States Steel Gor 10000 tr adon, 15. Mai. (W. T. B.) Aux der heutigen Woll- | Seehöhe Luftdruck| Temperatur (0° | Feuhtig-, | Geschwind. Hamburg-Amcrika-Li i (4,12, | auktion war das Geschäft in feinen Sorten lebhaft. Die Preis- j keit | Rictung! Se“und.e L E —. | gestaltung für Croßbreds war zugunsten der Käufer. | oben | unten | ch4 | | Meter (W. T. B.) Sit „London, 16, Mai. (W. T. B.) Wollauktion. Der Sire : —— exbain 16450 V eiGiwese! Katalog enthielt bauptsählich germge1e So1ten bei trägem Begehr, 2 E . o! Meg Y 0 hn V) D. auf sdweizer, | die meisten wurden zurückgenommen. Feine Wollsorten waren stetig, 122 | 793,6 10,9 67 | NON / “2, auf Zondon 19,49, do. __Eiverpool, 16, Mai. (W. T. B.) Da unw o Le. Umsay 200 720 4,6 Ls A & Z (8. T S) Sibi cat 000 Ballen, Einfuhr 3400. Ballen, davon 3400 Ballen amert- 1000 O 1,1 s NOL 5 A Pr ls ihtwechsel guf fanisde Baumwolle. Für Mai 17,73, für Junt 17.50, für Juli 17,25, 69 6ó6 _— 08 M T 2 S G e Lad Tord, 16, Mal (V: T; B.) Die Tendenz des 2000 926 5,4 4 | J 4 do. auf London 18,25, do. auf | Wollmarktes ist Ahdaueind-fest, 3 a L 200 e | NNL 2 A 9 y j Cem Vorl, 16, Maki (W, T B) Baumwoll c A 7 ; B) (S mx L A R Se L, E mwozi- Bew. 8! cu, str-cu 1620 m. e (Schluß) Aub zum | Wochenbericht. Zufuhren in alien Unionshäfen 104 000, Aus, T ; h R He E Lebhaftigkeit, fubr nach Großbritannien 20 000, Ausfuhr nach dem Kontinent | gz. Denver. Neben Cisenbahn- | 14 000, Vorräte im Innern 1 309 009. Nr. 244. iarineanteile in den Vorder- New. York, 17, Mai. (T. V) (SX Baumwoll 17, Mai 1919, Dragtenabstieg von 1 a bis 7 z. ten 4 N „2c Bb SIV. T Mal. ( La Ae (Schluß.). Baumwolle g j E TEN en N Teger vacfcage. ioïo middling 30 50 do, für Mat 29,75, do. Fir Juli S8 33 t —— Mena pumeT I Ä I I ; Nominell. Geld qu7 24 Stunden | do. für August 27,65, New Orleans loko middling 28 88; Peicoleun Temveratur Go | Nelgtive Wind A T C LIAE A „Stunden teßtes Darichen nom,, | refined (in Cases) 20,25, do. Stand. white in S 1795 Sechöbe | Luftdruckt! Lemperatur |Feudtig- Geschnäind. Behsel auf London (60 Lage) 4,62,60, Cable Transfers 4 6& 7: ; Ét O A Me N ZUEID: Wort 1,29, | it : S Ct [ i me, U, LranßTers 960, 9, | do. in Tanks 9,20, do. Credit Balances at Oil City 4,00, Schmal | ß t | Teit Richtung Sao R do dhe & Brothers 35,00, Sude: D. Man l O M O Meter Ae ies e C e L i j ( eizen Winter 237}, Mebl Spyrinso - LWhea1 ' : j +4 J ( On “i a. ; “s _ E L ü É Ô / e v » 9 A T —-,—, Atcbifon, Topela &-Santa 962, Baltimore & Ohio 534, | clears L REN 10,75, Getretdetcadt nah Liverpool nom., Kaffee 122 | Ee 0 En ¡S 3 A s ; oto 19, do. für Mai 18,54, do. für. Juli 18,85 200 O A | 400 | 9 Srande 84, IPinois Centra] 103, Rio de Janeiró, 10. Mai (W. F. B) Raffee. |- 9%0 | 683 | 29 70 ¿S O

0 m von 6,3—4,5 do

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9, Bankausweise.

——— e L [18766] Wefanutmachung.

Die Bekanntmahung vom 17. April 1919, erfte Beilage zu Nr. §81 vom 22. pril 1919 (8603), betr. den Verluti voa Pfandbitefen dex 60% bez, 79/9 anco Hypotecario de Chile ift erfebizt. Gambuceg, 16, Mai 1919,

Die Polizetbebörde.

{18767} Bekanntmathung.

Die Vekannimacung vom 7. Februar 1919, eee Beilage zu Ner. 34 vom 10, Februar 1919 (70530), bex. den O 8 Stük 49% Rumänen, ift er edigt.

Vai: den 16. Mai 1919,

ie Polizeibehörde.

{18768} VericBtiguag.

Die Bekanntmachung yom 31. März 1919 1. Beilage zu Nr. 77 vom 3. April 1919 (Ne. 1372) wird dahin ri@tiggestelt, daß nicht die dort bezeichneten 2 Sculd- vershrelbungen, sondern nur die Zias- schetae neb FrneueruugssGeinen zu diesen beiden Schuldvershreibungen abhanden gerkommea find.

Dambura. drn 16. Mat 1919.

Die Poltzeibebörde.

{18769]

Bei der Beförderung dur die Poft sind verloren gegangen:

9 9/0 Swhatzanweisungen des Deutschen Meies von 1915 :

¿u «#4 1000 Serte III 529 859,

¿u 6 500 Serie III 267 261,

it #6 200 Sexie IV 210221,

z1 é 100 Senie [IIT 240 816.

09/0 Reichsanleihen :

¿u f 2000: 80 153/54 4322 380,

u M 1000: 399124 3995123 9324298 7914712/15 11346762:63 12 431 163,

zu f 500: 4932318 5892926 6 298 142 6905 795 7 543 447/48 8.868 993 11 216 790/98 11216 843/49 11216 889,

zu 6 200: 6798 877/79 7263 934/35 8193178 8728336/39 10240 137/38 11 103 594,

u M 100: 4989179 8381 738/40 8740689 9937951/53 12 158 832 12 582 468/70 14 847 908/09 16 530 576.

Reichsbaukstelle Lübex.

(18371] Policenaufgebot. Die auf den Namen des petrn Christian Weihing, Küfer in Hall, lautende Ver-

sicherungspolice Nr. E 28 274 ist in Verlust

geraten. Dies wtrd gemäß § 15 der Ver-

Derungßsbedingungen mit dem Bemerken bekanntgema@t, daß nah. fruhtlosem Ab- laufe einer Frist von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses Jnserats die génangis Police. füx kraftlos erklärt werben w r .

Vexlin, den 15. Mak 1919.

Wbentversiheerngs Akkien nlellsGaft

ensversicherung3-Aktienge V Die Direktion.

[18372] Mufgebot.

Die dem YJuagenteur Herrn Walter Henumee am 28 November 1911 aus- gestellte Police 180931 über 4 3036,— ist angebli abhanden gekommen. Wir werden die Police für trafilos ‘erklären und eine neue ausftellea, wenn fich nicht tanerhalb zweier Monaté eia Policen- inhaber bei uns melden sollte. j

Be-lin-Scchönebereg, den 15. Mat 1919.

Nordstern Leben3-Bersicherungs- Actien-Gesellschaft zu Berlin-Sc{öaeberg. Die Diceîtion. Hadckelder-Köbbinghoff. Geredcke.

17916]

Der von uns au?geferiigte Versicherungs- schein Nr. 263 234 vom 11, S Wie [autend auf das Leben des Hexrn Wustao Wilhelm Weigle, Kaufmanus in Ula

a. d. D., jet. in Reu Ulm, is ung als | 3

den glorma . angezelgt worben.

Gemiß 6 19 unserer. Allgemeinen Seside Uck

rungsbediugungen werdoa wir [u en eine Eesaynetunde ausstellen, Ah innccoats Monate ein Fa:

6. Erwerbs- und L 1 7. Niedcrlafsung 2c. von Rechtsanwälten. 8, Unfallz und Jupaliditäts- 2c. Versicherung.

Wirtschaft. genofsenshaften.

10. Verschiedene Bekanntmaczungen. e ib

LEED Baber dieses Seins bei uns nit melden jollte.

Leipzig, den 19, Vêai 1919. Leipziger Lebensversiherungs-Besels@aft auf Segenseittgüeit (Alte Leiptiger). Dr. Walther. Riedel.

(7256] Oeffeutlißes Aufgebot.

Die von uns am 18, Oktover 1267 ausgefertigte Police: Nr. 77991 «auf das Lehen des Odbercshweizers Herrn Seorg Schuöblev ta Gr. Spiegelberg h. Els menhagen ist in Verluft geraten. Wenn innczHßalb dreier Monate der Znhabec der Police H uth: bt uns caeldet, gilt fie für ?cafilos, uno wir werven einz Sr saßuitunde ausfertigen. j

Magdeburg, den 14. Apri!? 1919.

Wilhelma in Brggdeburg Allgemcine

Verstcherungs-Actien-Gesellsczaft.

[19373] Oeffeutliches Aufgebot, Dex von uns am 26 Mat 1910 au8s-

'geferiigie Hintirleguhigslhein über die

Police Nr. 70542 auf tas Leben des Kaufmanns Herea Richard Funghans in Münstex i. W. ift in Verlust geraten. Wenn innerhalb vreier Monate der Inhaber des Hinterl-gungs!&Seins sich nit bei un8 meldet, gilt derselbe für fraftlos und wir werden eine Grsczurkunbe aug- fextigen. s Magdeburg, den 14. Mat 1919. Wilhelma tan Q Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesellschafi,

[5754)

Die Versi§Gerungsscheine A 331106 u. A 331108 über je # 10000 Versihe- rurgssumme, auf das Leben des Landwirts Kurt Leo Gustav Kerker in Lujlne lautend, find angebli abhanden gekommen.

Ulle Personen, welhe Ansprüche aus diefen Vexrsichecungen zu haben glauben, werden hierdurch aufgefordert, sie innuerhals D Monate von heut2 ab bei Vers meidung ihres Verlustes bei uns geltend ju maden.

MWeagdeßburg, den 16. Mai 1919.

Magdeburger Lebens-Versiche- rungs-Gesellschaft.

18364] Aufgrbot.

Die Htnterlegungüstelle bei dem Amts- geriht tin Alt Lavdöberg hat beant:agt, e von dem Rittergutshesizer Dtis Oppenheim zu Rüdersdorf în dm Yer- fahren iweds LWshurg der auf fetremn Scuntstück im Grundbuche von Rüdersdorf Band 1 Blatt Nr. 8 Abteilung 3 Nr. 12 eingetragene Hypothek am 18, Juli 18867 hinterlegte Summe von 1335 6 70 „8 aufzubieten. Alle Bet iligt: n werden hiers init aufgefordert, iùre Ansorüche und Nechte auf die aufgeboteane Mafse spätestens im Aufgebotstermin anzumeid-en. Sonst wetden fie mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse aus„e|chlossen. Aufgebots- termin am 6. Juli 1919, Mittags 12 Uhr, Zimmer 16, des Amts; ert&ts.

it Laud3berg, den 2. April 1919.

Das Amtsgericht.

[18363] Aufgebot.

Der Maurcrmeist:r August Ameade in Altona, Langenfelderstraße 107 1, v:r- tretea durch die Rechtsanwälte Fusti,rat Dr. Weber und Dr. Menge:s in Altona, hat zum Zewoicke der Kcaftlozerklärung bas Aafgbot des Preuß, Hypothekenbriefes vom 2. Juni 1905 üver die im Grund- buche von Cioeitiedt (Kreis Pinnebexg) Band V1 Blatt 276 in Abteilung T1 Nr. 2 für dea Zimmermeist Wilhelm Hetarih Steinhcff ia Gidels edt ein- etragezen 2000 M beantragt. Der Vn- Laber der Ucfunde wird aufgefoard6at, spätesten® in dem auf den 20. Sop- temöber R912, Mintags 12 Ußr, vor dem. unterzeihneten Gericht, Rllee 181, Zimmer Ne. 184, «beraumien A fgebg16- tarmir e, seine Neihte anzameldea und vée

LeTande hompulegon, n fvrigznfalis dia Kraft

los-lärnsg dor Uifande erfolgen wird. SAltòdua, den 7. Mai 1913.

Das Autsögzeriht. Abt. 3a, 3a 7, 27/19, À