1820 / 17 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 26 Feb 1820 18:00:00 GMT) scan diff

würden, die fühlten wie er.“ j harte Bedrängniße von Außen. Das sagte Z—=— | Hiermit stimmt die Aeuscrung des Ghmnasiästen (ein Primaner) auch einstens in. der grimmigen Ver: d L... . Überein: „„Hat das Bolk erst diese Himmels- zweiftung. Hier Noth oder da Noth oder Tod, könnte N U g c n c { N Ç Güter (Einheit und Freiheit) erfonnt, dann ist das man fragen. Verzweiflung in der schre>lihsten Noth | Geschrei von Morden und Abmurksen unnüß.“ hat schon eher bewirkt, wonach Fahre lang vergebens Sands gräßliche, und dennoch von manchen pflicht- geftrebt wurde. Wenn nur erst Krieg wäre, da weiß

vergeßenen Lehrer gepriesene That, und dieser Verbre: man do< woran man ist. Laß uns harcen und im: Í

cher selbst, erschien bethörten Schülern als eine Art mer gerüstet seyn.“

von unerreichbarem Vorbilde. Aus der großen Menge der, unter den in Beschlag l ( U f \ c 0 d g c U 1 0 9

Ein anderer Jüngling von 17 bis 18 Jahren äu: || genommenen Papieren gefundenen, gedachten Geist sert unter andern in einem Briefe vom 2. Decb. 1819 athmenden Gedichten und Liedern, wird hier für jeßt „Ich will den Fall seben, daß sich Einer hingeben muß nur nachstehendes von einem Gymnasiasten im An-: zu einer Hochthat, nun dann, da hilft und gilt nicht fange des Jun. 1818 verfertigte Gedicht mitgetheilt : lange Besinnen. Wenn man einmal erfaßt, die That , i T t Z g : ist oth und ret vor Gott, so i Jeder der's erfaßt, Yertas uno nida, Dee O bellen | A : ur That berufen , drum meïne ih, muß si auch Wo Bruder gegen Bruder tobt, : 12 Stud. Berlin » den 26sten Februar 1820. Feiner bcfondèrs wéihen. Wahrlich, wahrlih, wir Und wo der Vater Feind den Seinen z find alle geweiht, auch brauchts dazu feiner vorzÜgli- Wo endlich mal nah langem Biegen, D iltikiGGOHE a chen Neinhéit, daß man etwa glaube, man müße Das Volk mit Fürst kurz abgebrochen z ganz ein Sand sehn, und könne eher die That nicht Und feile Schmalzgesellen liegen thun; wénn nur der Beweggrund zur That rein ist, Und pruschen, zu dem Thron gekrochen. E | us wir U E ands E aus hes noch Verlaß uns nit, wenn bis dahin Zeitungs s-Nachr í ch ten. was, wie deni Bakerianve ge olfen werden kann, wie ie oft an unjer uflein seben i p + R » è bi, wir helfen müßen, wenn Zie nicht anders éónnen. Mit E fg E anein Paris, vom 19. Februar. Der frevelhafte Mord; boren, und vermählt mit der Prinzeßinn Mariéè Fanatifers dem Le- Karoline Ferdinande Luise, Tochter des Kron:

Schon einmal schrieb ich Dir davon, weiß nicht ob Du uns mòchten wie die Hunde hegen. | der von der Hand eines politischen Dann stärke Du Verstand und Glauben, : i : : ' L : hen des Herzogs von Berry ein Ende gemacht, hat Prinzen von Neapel, am 17. Juni 1816. Eine

mi verstanden My meine aber, daß wir die bêsen Wenn Jahre Arbeit eitel scheinen Sünder, die das Volk verführen, die Kohßebuben, de- : Len G ELNER, T S ; H ; i L ren es noch Viele giebt, dais B E: hafen müßen 4E E zwicken, wenn sie s{hrauben, überall, wie in der Hauptstadt, #0 durch das ganñzè Prinzeßin ist aus dieser Ehe hinterblieben. und vertilgen, auch vertilgen müßen und wirkungslos A E L L 0A / Land, wohin die Nachricht nur gelaugt ist, den tief- Schon am 14. nachmittags s Uhr hatte die Kämz ie es H enn zu dem Weib der Nachvar riht | ö ¿ - ' . : i t 1 : maden S nal L vei in cinen Vüess, vom Und zu den Kindlein die O lUe E Do , sten Abscheu erregt. Durch den Tod des Prinzen i| mer dex Pairs sich zum Könige verfügt y der auf dié 18. Jul. 1819. „„ Von einem Rechtswißer habe ih ¿„Herzvater geht zum Hochgerit, : die Hoffnung Frankreichs, daß die Krone dem regieren: éurze Anrede, worin der Kanzler im Namen der Kam- / Dann trôste Du, sey Schirm den Deinen- den Zweige des königlichen Hauses werde erhalten wer: mer deren s{<mèrzli<e Theilnahme an dem Unfalle des

Sand hat gewis darauf gehosft, daß ihm nachfolgen | vom ax. Oktb. 1819), nue ein Krieg kann helfen, und

gehört, es sey nicht verboten, Dolhe zu haben, und Nehmt hin, Ihr Argen ! Weib und Kinder, E | das ist gut; man fann also ejne Hehl einen machen Nehmt Väter, shlinget was Ihr wollt : den, noch nicht ganz erloschen » roeil die nun verwit- königlichen Hauses bezeigte, ZUr Antwort gab: ¡Ich H e AIPEE nicht an mir, so Du hören soll: Zur Freiheit helft Ihr uns geshwinder, j n fi befindet. Man bracht empfange mit Wehmurh den Ausdru> der Gefinnun- test, ih befleißige mich der Stugerei; ich glaube, wir Und Eure Rechnung steht sehr voll. wete Prinzeßin sich shwanger befindet. Man dra e P E ? s é ennen uns ; bei mir wird sich weder der Arge noch Verlaß uns nicht! Halt Du bie Zut dieses erst in Erfahrung, da der Prinz die trostlose gen der Pairs, àus welchen J gern ersehe , daß sie . É 5 pe E z : d . . . A e a N es anb E Laas e e hochbeglückte Menge, Prinzeßin bat, ihren Schmerz mit Rü>sicht auf ihren alle Maasregeln zu befördern geneigt sind, welche die A (N L da y a stte gesunden was gesucht, J u : Lf Nd! / i î f Œœ E freundschaftlich zu Mittage.! Zu weit f<weift in L D itécbéäiias: ) Zustand zu mäßigen. Sie hat vorläusig däs Schloß Umstände #d E BERNs ieru unb roelche Jh un: Zum Belag des Bestrebens, diese Grundsäße zu S Freiheit heit, E frei gie stehéèn # zu St. Cloud zum Aufenthalte gewählt , wohin ihr verzüglich vorshlagen werde. verbreiten dient der Brief des {on an eführten Hand- er Mann, wie Du ihn frei ges<afsen | ; : F h ¿táti oten, di : Lehrli : “L Is E s P ) Wenns aus ist mit dem Königsblähen, die MEIIOMIA, DMO A n gon eme gefolgt ist. ee N N de A die u À Ae lungs:Lehrlings an einS Freund, einen Burschen von Wenns gilt die That nicht bloßes Gaff Die Wunde des Prinzen ward von den herbeige: abends, in Begleitung des größten Theiles der Mit- gleichem Alter, vom 1- September 1819, worin es Un- IWenns g That nicht bloßes Gaffen- z N ge- | „0E . : z, ter andern heißt: „Warum wirf? ih denn beim an: Wenn Sens* und Harke mäht und sticht cufenen Wundärzten soglei - für lebènsgefährlich er- glieder, ihre Addreße überbrachte, éèrwiderte der Kö: dern Volk, bei den Ni tturnern? die nehme ich meist Bei wundershônen Erndteliedern j er ei i idigei ] : nig: „Jch bin tief gerührt dur< d thei für das Turnen, für T alloemeine Sache und für Wenn vor dem Landsturm nichts hâlt Stich, warb. By e r Ms Ipei Ege L E ¿8 s E A I A M eti is meine Rede ein. Jedem seze ich die wahre Freiheit Dann halt Du Mannszucht in den Gliedern, ges Meßer beigebracht , 6 Zoll tief eingedrungen. die Kammer der Abgeordneten an Meinem gerechten auseinander, und da leit ih'Alles darauf hin, sage ih: Ta A S a Man führte den entseelten Leichnam in den Lou- Schmerze nimmt. Ich höre mit Wohlgefallen, daß E » / 5 ) und So i ) y ; / ¿ - 8 i; N S ; nen O A a A E L das E Der Adel tanzt, wie wir ihm tiren : , yre, woselbst er in einem Zimmer des Gouverneurs sie bereit is, meine Ansichten bei diesem traurigen An- E A e er Mea B | pat ea M | Ex nsen f (ase ju teflrdern. Sie darf nicht zweiieln, daß ich an denselben vom 2. Octb. 1319. ,„ Bruder, es regt R A N, Seit gestern sind die Anstalten zur feierlichen Aus- von Herzen Mensch, der Pflicht nach König, diejeni: ; L / ; p  Pp affe î : : i h Ÿ : ; : M S hecliO Aen e acht. und was die Bösen Zum Beten wollst Du Kraft verleiht | stellung der Leiche beendigt und das Publikum wird gèn Maasregeln ergreifen werde, die den Staat voë te 1 | i „D get die Don Dem Weib , dem Barden zu dem Liedez | Di è I sich. ; j in der lebten Verzweiflung über Teutschland beschloßen, Die Jugend führ? zur Diet und Geschichte, gugelaßgen. Die Kolonnade des Schloßes » von der Gesügren sichern, Gegen WORE II heutige Frevelthat wodur sie sich o< ein wenig zu halten gedenken. Zur Lust ein frei Geschlecht zu werden, Seite des Platzes Saint Germain, ist ganz {warz be: mich nur zu sehr gewarnt hat. R bôse wr treibt, E sie ahnen bios den n A 0 f S ata hängt. Die Zimmer sind einfach verziert ; dasjenige, Die Kammer der Pairs hätte si< àm 14. versam: Morgen, dafür hun Mrd m m seyen | und haben wirs qut auógetimps 1a dem die flerblicje Hille des verewigten Prinzen | Me an e ehang getreten, ale se die Batshes fürchterlihsten Kämpfe und der Herr wird die Seinen Laß nicht durch läppisches Se nen, ruht, erwe>t mit seinem Trauergerüst einen frommen Addreßè in Bérathuñg getreten, als sie die Botschaft “4 Me E Mile Volk l eie E Q es Ak Gab geeig Schmerz. Unter einem reich verzierten Thronhimmel erhielt, dáß sie zum obersten Gerichtshofe ernannt e wo as 1 e, wir aynen je windclweichh erwarmen, j E ; “le » d heilst gewis was ih / jezt herrliche N egen qibar inie S ee erbli>t man den Sarg, bede>t mit dèêm Herzogsmän- wörden se) » um das Urtheil wider den Mörder zu Sie glaubte hiedur< ihrên Standpunkt ver-

Dinge. Laß uns betcn, daß wir nicht wieder klein- E t i N f 4 ¿ müthig werden.““ Und endlich desselben Brief vom 21. Weil “ar und Kirche war verlaßen, tel, der mit goldnen Lilien durchwirêt und mit den fällen. desselben Mónats. 1Diese ganze Sache ist gewis nur DUG E E de D Cl una ballen Ordenszeichen des Prinzen belegt ist. ändert und beschloß, statt der Addreße, durch eine De: eine Vorbereitung einer nos ie unsere Sehnsucht T : Mute bffentliche und Privatlustbarkeiten sind ein» | butatian, weite 71 sämmtliche Mitglieder anshlie: in s{óne Liedér hauchen. Tanzt auch nur erst auf D (den Anmerfung is eiue e noch eine gestellt; und kaun ein Trost in dieser bejammerns- ßen könnten, dem Könige nur ihr tiefes Beileid zu unsern Gräbern das freie Bolk.* außerordentlichen Eid. werthen Begebenheit den König und die königliche | bezeigen. i in E T coied i A pas as (Wird fortgeseßt.) | Familie aufrichten, #0 ist es der theilnehmendé } Die Kainmer der Abgeordneten befand sich àâm 14: Ansicht dieser Schüler zu ihrem Ziele führen kann. Redaktion in Aufsicht: von Stägemann, Schmerz, det sich überall und in allen Ständen des in dfffentliher Sißung ; alle Tribunen wären unge: „Du hast recht (heißt es in dem obengedachten Briefe Neimershe Buchdruckerei, Volkes so lebhaft kund thut. | wöhnlich gefüllt ; ein tiefer Schmerz drückte sich auf | állen Gesichtern us ; es herrschte eine Todtenstillez

E OE T arten Der Moniteur enthält die Akte über das Ablébeit Herzóg von das Protókoóll dêr vorigen Sißung ward verlesen, und

Frage des Präsidenten : ob dabei

des Prinzen. Karl Ferdinand, Berry, war am 25. Januar 1778 zu Versailles ges guf die gewöhnliche