1919 / 150 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Rübenverarbeitung und Jnlandsverkehr mit Zucker im Mai 1919.

ebende Zollerleißterungen vom 8. Mätz 19!5 (RGBl. S. 136 Nr. 17 r_ ist mit nautishen Ziffern nachg-wiesen. Die iffern mitenthalten.

Der ausländische, gemäß der Bekanntma

na þ den für inländischen Zuer ge.tende

ung über vorüberg

n Vorschriften beh Mengen sind in den

andelte Zude darüber stehendèn 2

L

Monat Mai 1919

Verwaltungs.

bezirke

(Steuerdirektivbezttke)

Zahl der Zucker fabriken, die Nüben verarbeitet haben

4 Im Zollgebiet !) sind in den freten Verkehr ges egt worden

gegen Entrichtung der Z1

oer

1ckersteuer ?)

fester Zueker

ester Zuler Zuerabläufe___ arbeitete Rüben-

mengen

Eewicht {als Liebes- b. vergällt

| Steuersaßz Steuersag von 2,—

| Lai | Gewicht des | Brannt-

Vergällungs-

|erzeucung)

Ten A FNPrelßen . .. chza i: Brandenburg. .,

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D e Schlesien ; i Sachsen 2 N Schleswig- Holteh Hannover : Westfalen t Hessen-Nassau G E E Rheinland. S

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Preußische Direitivbezirke |

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h Deut!ches Zoligebiet zusammen im Mai 1919 Î

Vom ?. Sevtember 1918 big O Dat 1

Im Mai 1918 O

Vom i. September 917 tis 31. Dai 1918 L E des

!) Außerdem: B-darf für deutsGe Schiffe: dz Nohbzucker, Waren unter Erstattung der Zukersteuervergütung dz, Gewidht des eise über ten im Mai 1919 in den freien Verkehr geseßten Zucker eingesandt. ge Angaben über den im Mai 1919 in den freien Verkehr geseßten Zucer.

?) Außerdem: Zuckerhaltige

?) Vom Direktivbezirk Posen sind keine Nachw ‘) Im Direktivbezirk Bayern unvollständi 5) Deegl. im Direktivbezirk Hcssen-Darms

Berlin, den 2. Juli 1919.

|

| 651 705!

I TE|

L TERA

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17 243 | 8 630 930 | 40 13132 | 1437023 |

326 187 309 961

312 | 92 299 388 132 189 | 9 407 933

dz Verbrauchszucker. darin enthaltenen Zuckers dz,

Statistishes Reichsamt. J. V.: Roth.

Preußen.

Ministerium für Handel und Gewerbe. Der Gewerbelehrer Dr. Herring ist zum Maschinenbau-

\chuloberlehrer ernannt.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Die Oberförster stellen Friedersdorf im Regierungs- bezirk Potsdam und Grund und Alfeld im Regierungs- bezink Hildeeheim sind zum 1. Oftober 1919 zu besezen. Be- werbumzen müssen bis zum 1. August eingehen.

dur Verfügung vom beutigen Tage den Handel mit Gegen- des täglichen Bedarfs in bezug auf diesen Handelébetrieb untersa Berlin, den 28. Junt 1919. Landespolizeiamt beim Staatskommissar für Volksernährung. Dr. Pokrant.

wegen Unzuverlässigkeit

BeEertannt mai ne

Auf Grund der Bekanntmachung zur Personen vom Handeb vom 23. der Schankwirtin Iohanna Schwarz, Luitpoldstr. 11, Vertretcrin der ÎIn- Tuskulum in Berlin, Jägerstr. mit Gegenständen gen Unzuverläfsigkeit in bezug auf

Fernbaltung 1:nzuverlässiger September 1915 (NGBl. S. 603) geb. Telzerotw, in Berlin-Schöneberg, haberin der Schanfwirtschaft ügung vom heutigen Tage den Handel täglihen Bedarfs we

Bekanntmachung,

Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhalturg unzuverlä ersonen vom Handel vom 23. September 1915 (NGBl. S. abe ih dem Gescäftsführer Samuel Flatow tin Berl

Schöneberger Ufer 11, dur Verfügung vom heutigen Tage Handel mit Gegenständen des täglichen B wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb unter -

sagt. Berlin, den 27. Juni 1919,

Landespolizeiamt beim Staatskommissar für Volksernährung. Dr. Pokranst.

Bekanntmachung.

Fernhaltung unzuverlässiger ber 1915 (NGBVLl. S. 603) nt, Berlin, Frankfurter Tage den Handel mit

Auf Grund der Bekanntmachung zur

Oelen vom Handel vom 23. Septem

abe id dem Schanfwirt GustavDema

Allee 318, durch Verfügung vom beutigen Gegenständen des täglihen Bedarfs wegen Unzu- verlässigkeit in bezug auf diesen L andelsbetricb unter sagt.

Berlin, den 28. Juni 1919,

Landespolizeiämt beim Staatskommissar für Vol!ksernährurg. Dr. P okrang.

Bekanntmachung. Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlä ersonen bom Handel vom 23. September 1915 (NGBl. S. abe ich der Schankwirtin Jda Mever, geb.

Französischestr. 52, Inhaberin der S(ankwirtschaf

diesen Handelsbetrieb unters Berlin, den 28. Juni 1919.

Landeëpolizeiamt beim Staatékommissar für Volksernährung. Dr: Po ran Bi

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmachung zur Fern Personen vom Handel vom 23. Se habe ich dem Koch Heinrich Seefe dur Verfügung vom heutigen Tag

baltung nnzuverlässiger ptember 1915 (NGBl. S. 603) ldt inStegligt, Halékestr. 46, e den Handel mit G

f8 wegen Unzuverlässigkeit

des täglichen Bedar ¡n bezug auf diesen Handelsbetrieb un t e Berlin, den 1. Juli 1919. Landeêpolizetamt beim Staatskommissar für Volks Vr. Pokbrant.

ernährung.

Nichtamtliches.

Deutsches Reich.

gestern unter dem Vorsitz, des Re abgehaltenen

Jn der vor des Jnnern Staatenaus\chusses wurde über die durch die inneren Unru einer sechsten Er i 1909 zugestimmt

ih8ministers Vollsißung des dem Entwurf eines Geseßzes hen verursahten Schäden und dem Eatwur gänzung des Besoldungsgeseßzes

Haß, in Berlin, | vom 15, Ju

ß Jägerstr, 13 dort,

Wie „Wolffs Teleg1aphenbüro“ von „zuständiger- SteNe erfährt, beschäftigte fich das Fade l ar Es it der Frâge der Ratifizierung des F1ieden®? - eide, Plaße: dem oduiden die Fragen der Erneuarung des Au3wärtigen Amts u1d das Art progra m beratèn. Die Plenarverhandlungen der Nalio ua über die Natifizierung beginnen voraussichtlich am Mil moch. Hierbei wird der Reicheminister des Aua dea Baumann Müller zr Rede Lloyd Georges das Wort ergreifen M D Ministerpräsident Bauer eine programmatishe Erliätung

abgeben. e

Der Gesandte von Haniel ist nach einer Meldung des „Wolffien Telegrapherbüres“ zum Unterstaatssetrelär im A Hat i ; í ; M U TH Ao Auswärtigen Amt ernannt worden. Er hat die Funillonen seines neucn Amtes bèéreits übernommen.

Der Generalfeldmarsc;all von Hindenburg hat dem „Wolffîchen Teleg1 cpher bü1 0“ zuselge nad steher. den N und handschrifllihen Brief an den Warsc,all Fo Z 9 R e M t A Grefßes Hauptouartier, Kolberg, 3. Juli 1919. Herr Marschall! : : i

Dèr Krieg is beende1!! Das deutsche Voll t _ B die schweren Bedirgüügen, die ihm durch den O E Cent Do O d O ju Ne Uuch die R an der Spiße ihre Difizlere, (sl berett, Ur Die el E füllung dieses Fuedens jetes, auch das härteste, M iche Mer 1 bringen, ofen hre (Ghre hierbet nicht Sthaden leidet. Allein - ein Soldat, der nicht für seinen Vversten Kriegéhe!rn eintritt, dem exr Mannestreue ges\{chworen hat n ein solcher Soldat wäre dieses Chrennamens nicht wert. Solange edie, soidati/e Cbre ouf der Welt noch etwas gilt, werden Feind und Freund diese Auffassung achten. Au dieser Krieg_ bat tros E Hârte, mit der er geführt werden mußte, auf beiden Seiten Bei)pie e hoben fitttihen foldatishen Denkens und Cwpsindens gezeiligt E Beispiele die beweiïen, daß die alien Kulturvölkern gemeiniamen foldalishen Ehrbeguiffe nicht estorben find. Als dienstälkester Solt at und zeitweile erster militärischer VBerater nietnes Kaisers und Konigs halte ih es für meine Pflicht, im Namen der alten deutschen Armee an Si-, Herr Generali|simus, als den obersten Vertreter der Heere der alltierien und afsoziierten Mächte diese Heilen zu richten und Sie zu bitten, dafür einzutreien, daß von der Forderung der Uus- lieferung Seiner Majestät des Kaisers Abstand genommen wird. Uls höchster Führer einer Armee, die Jahrhunderie hindur die Tradition eter soldatisWer Ebre und ritterlilzer Gesinnung als kostbarites Gut gepfl-gt hat, werden Sie unsere Auffassungen zu würdigen wissen. Um diese schimpflidste Erniedrigung von unserem Boike und unsexer Armee fernzuhalen, bin ich bereit, jedes pfer zu bringen. An Stille meines faiserlichen und königlichen Kriegs» herrn stelle ich mich daher hiermit den alliierten und assoztierten Mächten mit meiner Person voll und ganz zur Verfügung. Ich bin überzeugt, daß jeder andere Offizier der alten A1mee bereit ist, ein Gleiches zu tun.

Genelb migen Sie, Herr Marsc{all, den Ausdruck meiner vor- züglihsten Hochachtung | i

E v. Hindenburg, Gereralfeldmarschall.

Der Vorsitzende der deuishen Waffenstillstand kommission in Spoa, Generalmajor Freiherr von Hammerstein, hat von dem Vo1sizenden der b:lgichen Mission, General Delovbe, am 4. Juli jolgende Note erhalten: :

In Verfolg Jhrer Note vom 2. Juli beehre ih mi, Ihnen Abschrift des Berichts zutommen zu lassen, den der Ger.darmezies bhauptmann Dumokt erstattet hat hiusichtlih des Inhal!1s der Noten, die Sie infolge der Zwischentälle vom 30. Juni abgefaßt - haben urd deren Inhalt ich ihm mitgeteilt hatte. Um diese Zwischenfälle zu beurteilen, muß ich mich an den Wortlaut die!es Berichts halten, der von einem Offizier erstattet ifi, dessen Bemühungen und guten Willen Sie anerkannt baben, wie dies hon am 39, Juni durch zwei Ihrer Offiziere {Major Brinkmann und Hauptmann Bucher) gesche hen 1st. Der Bericht des Gendarmerie» Hauptmanns Dumont legt den Zwischenfällen bei weitem nicht die shwerwiegende Bedeutung bei, die Sie ihnen zuschreiben. Die Voikêmenyge, die sie verursachte, war nicht feind\elig gesinnt, sondern nur dur eine Kundgebung angeregt, die meines Erachtens die allein zuständige Gemeindekehörde hätte verhindern müssen. Wie dem auch sei und wie geringfügig auch die Vorfälle gewesen sein mögen, ih kann nur der Unsicht des Voisißenden der Interalliierten Waffenstilstantékommission beitreten, daß die Zwischen» tâlle im hêéchsten Grade bedauerlich siod. Ich werde mciner]eits ebenfalls dafür sorgen, dáß der Polizeihef von Spaa künstighin wirksamere Ordnungémaßnahmen treffe. Die Buffordcrung, die Sie an mi richteien, wird der zuständigen Ortsbeyörde übermittelt werden, die. beurteilen wird, was in dreser Sache zu ge\chehen hat.

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Die unter Beteiligung des Reiches und des Alilederhandels, hauptsächlih ¿ur Verwertung der Heeres bestände an Altleder aegründete Altlederverwertun gsstelle ist nach einer Mitleilung des „Wolffschen Telegraphenbücos“ nunmchre in Kürze in der Lage, mit dzr Verte lung von NRokbstoffen und Halbfobiikaten zu beginnen. Jn den „Mitteilur gen der Reich3- telle für Schuhve: sorgung“ vom 26. Juni d. Js. (gegen Eis sendung von 050 s oder Nacnahwme e: höluicz bei der Reich3- stelle für Schuhversorgung, Presse: Abteiluug, Verilin W. 8, Kronenstraße 21) werden die verschiedenen Acti!el befkanut- gegeben, die den einzelnen Zweigen der Echub- und Leder- fabrikation sowie den sonstigen Leder verarbeitenden Judustrien und dem Schuhmacher- uno Satiler gewerbe zugeführt rverden.

, Die Abgabe der E1zeugnisse an Selbstoerarbeiter erfolgt auf dem in der Bekanntgabe näher bezeichneten Wege durch Vermittlung der zuständigen Verbände oder des zugelassenen Altlederhaudels, denen Preise und Absazbezvingungen von der Altlederverwertungestelle genau vorgeschrieben find.

Die sachgemäße Umarbeitung der Nohstoffe erfolgt in den umfangreichen Betrieben der Altlederverwertungsstelle, die in den verschiedenen Teilen des Reichs erricht-t wurden. Es ist auf diese Weise möglich, Nobstoffe und Halbfabrikaie zu schaffen, die den Leder verarbeitendea Industrien und Gewerben Gelegenheit geben, ihre Arbeiter zu hbeschöftigen und den Verbrauchern notwendice Gebrêötch8a1tikel zuzuführen. Eine weitere Aufgabe der Altlederverwertungsstelle t die Herstellurg vou Neushuhwerk aus dem gewonnenen Alt- leder. Cs wid eben'o wie das inflandgeseßte Zivilschuhwerk dur) Vera beitung wertvoller Materialien nunmebr in wesenllich bess-rer Beschaffenheit zur Ablieserung gelangen. Nych wieder- hergestelltes Militärs(uhwerk wird in größeren Mengen der bürgei lien Beoölferung zugeführt werden können.

Den Kommunen if durch Bezug dieser Fertigfabrifaie Gelegenheit gegeben, die besonders vou der Schuhnot betroffene minderbemittelte Bevölkerung mit brauchbarem Schuhwerk zu versorgen.

m ——————————

Prenßen.

"Der Prinz Eitel-Friedrich hat an den König von Großbritannien und Jrland, wie die „Deutsche AU- gemeine Zeitung“ mitteilt, folgendes Telegramm gesandt:

In Ausübung selbstverständliher Sobnes- und Offizierörflicht stelle ih mich mit meinen vier jüngeren Brüdern Eurer Viajestät an Stélie meines taiserlihen Herrn Vaters für den Fall seiner Avslieferung zur Verfügung, um ihm dur unser Opfer den entehrenden Gang zu ersparen. Im Namen der Prinzen Albert, August Wilhelm, Oskar nd Joachim von Preußen

, Eitel-Friedrih, Prinz von Preúften,

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" Vor der Atreise des Gereralfelbmarschalls von Hinden- butg von Kolberg, die am 83. Juli Abends urter militäiiscen Ebrenbezeigungen und unter tlebhaftester Anteilnohme einer dihtgedrängten Menge erfolgle, hatte der in Weimar befind- liche Kriegsminister durch einen Stabsossizier seines Stabes der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ zufolge nachstehendes Schreiben dem Generalfeldmar}chall übergeben lassen:

f Betlin, den 2. Juli 1919.

Va Hochgebietender Herr Gcneralfeldmarschall !

Das beige!ügte Diensischréiben mit der Aufhebung der Mobil- mäcungsbestimmung Euer Exzellenz beehre ich mi im Namen der preußisben Armee zu begleiten mit ter Versicherung des unauslösch- ihén Dankes, den wir tem bewunderten Feldherrn, dem viel- deréhrten und vielgeliebten Soldaten, dem einzigartig treuen deutschen Manne aus tiesstem Herzen entgegenbringen.

* Wenn endlich einmal wieder aus den jeßigen dunklen Wolken die Sonne bervorbicben maa, dann wird fie die Greßtaten des U Volkes und Heeres heller und klarer wiedererfennen lassen, D dann werden auch die Führer den kommenden Ge\c{lechtern als Ve bilder leuten, an ihrer Spiße: unser Generalfelt marschall on Oindenburg!

M Môdte do diese Sonne auch tem Leben2abend Euer Erzellenz mêhr Licht und Wärme gewähren, als es die Sturmtage der Gegen- wart uns Deutschen bieten. Das ist unser heißer Wunsch in dieser Abschi-dsstunde.

Mit dem Ausdruck veredbrungsvollster Gesinnung und aufs rihtigster Treue und Dankbarkeit habe ich die Ebre zu sein

f Euer Exzellenz gehorsam ergebener

W. Reinhardt, Oberst und Preuß. Kriegsminister.

/ 4 An der Posenschen Front dauern die polnischen Uebergriffe an. „Wolffs Telegraphenbüro“ berichtet darüber, wie folgt: Wilhelmsbrück, östlih Kemven, erhielt Artilleriefeucr. Dort mußte au ein größerer Patrouillenvorstoß abgewiesen werden.

““Nördlih Naw it] ch überfiel der Pole unter Bruch des Waffen- stillstandes einen unserer Posten. Drei Mann wurden von den Polen getötet und verstümmelt.

__Nordöstlich Bojanowo wurde eine starke polnische EStreife asgéschlagen Der Feind beschoß auch in doitiger Gegend von Rawitsch bis nördlich Lissa mehrere Ort'daften auf teutscem Gebiet mit Artillerie. Hierbei traten Verluste unter der Zivilbevölkerung ein.

“Seit 1. Juli wird östlid Lissa eine deut]che Patrouille ver- mißt. Eine am 2. Juli zur Feststellung ihres Verbleibs ausgesandte zwête Patrouille stieß bei Neu wèlt, weèestlich derx Dêémarkativrslinie, mit einer arken poluishen Patrouille zusammen. Ein Unteroffizier und ein Mann wurden getötet. Ein in Gefangenschaft der Polen geratender Mann wurde vor den Augen séiner Kameraden ermordet, die Leiche am nächsten Tage mit dem Bescheid ausgeliefert, daß in Zukuntt jeder gefangene Grenzschuß- angehörige dasselbe Schicksal erleiden n.ürde. An der Nee, bei Natel und südlich Thorn fourtgiseßte Patrouillenschießereien ven seiten der Polen.

t Oesterreich.

Das t\chechoslowakische Kabinett ist am Freitag, wie „Pravo Lidu“ meldet, nach der telegiaphish gegebenen emission des Minister präsidenten Kramarsch zurückgetreten. der Gesandte Tusar ist vom Präsidenten Masaryk mit der NEUbiidung des Kabinetts beauftragt worden. "M Die nationaldemokratishe Partei erklärt, daß sie enüber der neuen Regierung cine abwattende Haltung enehmen werde, aber bereit sei, ohne Anspruch auf Vertretung im Kabinett eirer Koalition beizutreten, sofern die neue Re- gierung dur ihre Zusammensezung und ihr Programm sichere Blitg chaflen für das Wohl der Republi! gebe.

A Ungarn.

Wie „Vörös Ujsag“ erfährt, \{hicken sich die ferbischen

‘Tuppen an, Fünfkirhen und das Komitat Boararya zu räumen Der von den Serben ernannte Obergespan hobe bereits Fünskirhen verlassen. Die Räumung gehe, wie es deine, rah 1ussischem Muster vor sih. Die Serben hälten Da ) beseble Gebiet noch nicht verlassen, und son organisiere (e) die Weiße Garde, um die Verwaltung zu übernehmen.

Dos Standgericht in Budapest hat dem „Ungarischen Telegraphen: Korr: spondenzhüro“ zufolge die anläßlich der Vor- e in den leßten Juntiagen in Gefangenschaft geratenen

9 Zöglinge der Ludooika- Akademie zu Erziehungs- arbeit veru: teilt. Nah Ausicht des Standgerichts waren die Angeklagten nur Mittel in der Hand anderer.

; Großbritannien und Jrland.

_ Der Premierminister Lloyd George sagte englischen Bl termeldungen zufolge in seiner Nede im Unterhaus vom 3. BDuli über die deutschen Kolonien: i In einigen ter Kolonten ist eine überwältigende Menge von Béwet3material dafür vorhanden, daß Deutschland die Eingeborenen Jrausam mißhandelt hat. Wenn troßdem und troy der Nolle, die

è Eingeborenen bet ihrer jeßigen Betreiung gespielt haben, Deutsc- 0 diese Kolonien zurückgegeben würden und ibm damit Gelegenheit Bergeltungémaßnahmen gegeben würde, so wäre das niedriger

bruch gewesen. Und es geht nit nux um die Behandlung der peborenen. Man tenke nur daran, welhen Gebrau Deutsch- lonst von feinen Kolonier gemacht hat. Südwestatrika benußte E Dau, um Aufstand und Nebellion gegen die südafrikanishen

MOnien zu erwecken. Die anderen Kolonien benußte es als Basis „Deutkezügen gegen den Hantel aller Länder in jenen Meeren. Die gabe wäre alto eine Torbeit für uns gewesen, und wir würden 48 Gebiet der Ungerechtigkeit in der Welt, das \ckon groß genug Tei weitert und Deut|hland neue Gelegenheiten zu künftigen Un- et gegeben haben.

„L E53 ist nicht überraschend, bumailt hierzu das „Wolffsche Télegraphenbüro“, daß Herr Lleyd George es sür angebracht zur Vegründung des .an Deulshland brgangenen Kolonial» raubes sich stärker in Behauptungen als in Beweisen zu eigen. Der englishe Ministerpräsident würde in die größte erlegenheit kommen, wenn er die Wahtheit dieser Behaup- tungen vor einer unpartelischen Stelle beweisen sollte, Deutsch-

land war mit der Haltung der Eingeborenen ganz zufrieden. Es hätte also fein Grund zu irgendwelchen Nepress@tien vor- gelegen. Daß jemals von Ssidwestafrika aus Aufstand und Kebellion gegen die südafuikanishen Kelonten hervorgerufen wurde, glaubt s{chwerlitz irgend jemaûb- in der Welt und Herr Lloyd George glaubt es seibst au nit. Er weiß; oielmehr ganz genou, taß die Widerstärde, denen England in - Südwestafrika begez.net is, auf die \chmöhlihe Ver- gewaltigung der Burenrepubliken durch die Engländer zurück- zuführen sind.

Die Admiralität hat, d?r „Times“ zufolae, eine Liste von 71 deutschen Marine- oder anderen Offizieren, darunter viele Un!erseeboo!skomiman danten, eingereicht, die be- sonders barbarischer Taten beschuldigt werden. Ukiter anderem wird ihnen das Bombardteren offener Hafenstäote an der englischen Küste und das Legen von Minen unter ungesez[ichen Umständen vorgeworfea. Einige der auf der Liste genannten Personen befinden {i{ch augenblicklich in den Händen der Engländer. Alle alliierten Regierungen habea eire eigene Liste von Personen, die ausgeli fert werden müssen, aufgestellt. Die vollständige Liste wird der deutschen Regierung innerhalb eines Monats nah Jnfrafttreten des Friedensvertragts mit- geteilt werben.

j Î

rankrei,

Der Voi sizet de der deutschcn Fuietensteleqation in Frank- rei, Legaiionsgrat Freiherr von Lersner, übermiitelte laut Meldung des „Woifsschen Telegraphenbüros“ gestera vormittag dem M1nisterpräsidenten Clemenceau folgende Note:

Dm Auftrage des Neichsministers des Neufern beehre ih mich, Suerer Crzellenz anzuzeigen, taß ich zum Vorsitzenden der deutschen &ricdensdelegation ernannt worden bin.

Genehmigen Sie, Herc Präsident, die Versicherung meiner aus- agezeihneten Hochachtung. éFreiherr von Lersner.

Vorgestern übeimiitelle der Vorsizende der deutschen Griedensdelegalión, Freiherr von Ler ner, dem Minister- präfidenten Clemenceau folgende Note:

Die deutsche Negierung nimmt an, daß der Friedens- vertrag felbst, nicht dagegen tas Protokoll und die Verein- barung über die besetzten Gebiete zu ratifizieren sind. Euere (Exzellenz darf ih um Aeußerung bitten, ob die alliierten und assoziierten MNegierungen diese Ausfassung - teilen. Sollten die alliterten und assoziierten Negierungen auch die Natififation des Protofclls und der Bereinbarung beabsichtigen, so würde dies auc deulscerseits geschehen. Ulsdann müßte wohl für den Friedensvertrag und das Protokoll eine gemeinsame Natifikationéurtunde und für die Bcreinbarung eine zweite Natifikationsurkunde ausgefertigt werden. /

Guere Crzellenz würden mich durch eine baldige Antwort zu Dank verpflichten.

Eine weitere dem Ministerpräsidenten Clemenceau gestern überreic,te Note des Freiherrn von Lersner besagt:

Im Namen der deutshen Negierung gestatte ih mir, die Auf- mertjamkeit der alliierten und afsoziterten Regierungen auf die be- drohlihe Lage zu rihten, in wel@e nicht nur die deutsden Neihs- angehörigen, fondern die gesamte friedliebende Bevölkerun N Lettland, insbesondere in Niga, dur die Kämpfe zwijchen den letlischen und estnis{en Truppen geraten sind. Zwar ‘ist nah den legten Nachrichten ein Waffenstillstand abgeschlossen worden, und haben ein englischer und cin amerifanischer Gouverneur die Militär- und Zivilgeicalt ir Riga übernommer. Auch find Verhandlungen zur Bildung eines Koalitionékabinetts in Lettland unter dem früheren Ministerpräsidenten Uimanis im Gange. Aber selbst vorauëgeseßt, daß der Waffenstillstand verlängert und das Koalitionskabinett gebildet wird, so ist die Sorge ver dortigen deuts(en Bevölkerung um Leben und Eigentum begründet genug. Das Vorhandensein im Lande zurückzebliebener bolschewit1iscker Clemente und die nationalen Gegenfäßze lassen es erwünscht er- scheinen, sckon jeßt Maßnahmen zum Schutz der bedrohten reis- deuts{chen Bevölkerung vorzuschlagen.

Da die alüierten und assoziierten Negierungen durch Wieder- einseßung des Kab net!s Ulmanis in Libau und dur die Er- nennung von englischen und amerifanisden Offizieren in Niga die VBerantwertung sür Nuhe und Ordnung übernommen haben, wendet sich die deut)che Negierung mit folgenden Borschlägen an die alliierten und assoziierten Negierungen: Für die Näumung Lettlands von deutschen Truppen werden nah örtlicher Vereinbarung zwichen der deutschen Heeresleitung, der lettischen Degierung und den alliierten Kommilsionen bestimmte Fristen festgeseßt. Nach Ablauf dieser Fristen geht die Verpflihtung zur Aufrechterhaltung ron Nuhe und Ord- nung und ¿zum Schuß der Bevölkerung auf die letti|che Negierung beziehungsweise auf die alliterten Kemmi|sionen über. Inbesondere werden in diesen Gebieten M.ßnahmen zum Schuß der bedrohten reihsdeutshen Bevölferung getroffen.

Einer gefälligen Aeußerung zu diesen Vorschlägen darf entgegen- geschen werden.

Dle türkischen Delegierten sind am Freitag von Paris nah Lausanne abgereist.

Die cchinesische Delegation ist, wie „Nieuwe van den Dag“ meldet, telegraphisch angewiesen worden. den Friedensvertrag zu unterzeichnen, damit China in den Völkerbund aufgerommen werden kann.

Vorgestern vormitllag lraf eine Sondermission des Admirals Koltschak, geführt von dem General Drago- mirow, in Paris ein. : :

Lie von den Alliierlen e!ngeseßte Kommission, die die Durchführung des Friedensvertrags mit Deuts\ch- land überwachen soll, hat vorgestern nahmittag ihre kon- stituierende Sißung abgehalten und And1é Tardieu zum Vorstßenden gewählt.

Der Marschall Jo ffre erschien am Freitag vor dem parlamentarishen Auss\chuß, der eine Enquete über die Verteidigung des Becckens von Briey veranstaltet. Der Marschall verlas dem „Wolffschen Telegraphenbüro“ zu- folge ein Schriststück, in dem erx die militärischen Vorbereitungen, die zu Beginn des Krieges und ver dem Kriege getroffen worden waren, des näheren auseinandersezt. Bemerkenswert ist, daß Joffre erkläcte, die Beteiligung Englands am Kriege sei vorausgesehen gewesen. Es habe eine Militär- fonvention mit England bestanden, von der aber nicht ge- sproven werden durfte, da sie geheimen Charakter haite. Frankreih habe auf scchs englische Divisionen und auf die Mitwirkung der Belgier ger:-chnct Auf eine Anfrage des Abgeordneten Violette erklärte Joffre, die französische Armee sei mit 2300 000 Gewehren in den Krieg gezogen.

Die Kammer verhandelte am Freitag über einige Juterpellationen, betreffend dié Demobilisierung. Der Unlerstaatsseëretär für die Demobilisation erklärte, die Regierung werde vom 9. Juli ab die s{chleunigste Demobilisation sämtlicher RNéservisien klassen vornehmen, so daß am 20. Oktober nur noch drei Jahresflassen Aktiver, nämlich die Jahresklassea 1917, 1918 und 1919 im Dienst seiù würden. Die Kammer nahm eine Tagesordnung Durand mit 866 Stimmen gegen eine an, die der Negieruna für eine schnelle und ununter- brochene Demobilisation das Vertrauen ausspricht und die Tages-

ordnung Augagneur verwarf, die verlanzt, daß die Demobili- sation am 30. September beendet sein solls. Ueber d:n Verlauf

34 POR APPE g N A451) I 6 f A mt Aalai. der Verhandlungen heilen Verner Blätter wie folg!

Der Abg. Durand führte a1 m Mai dieses I Fabe rankrei noch 2 Milliöórien 900 009 9a! unter den Waffen ge- habt, varunt:t eine Million Ackerbauer. Mit den Toten und 2 (r stümmelten mack&e dies 3 Millionen Yann aus, die dec franzsischen Grnte fehlten. Dieses Jahr werde die franzcsiche Ernte niet 90 Millionen Doppelzentner betr ( n all n 44 Millionen Deppelzentnern gleihfomme. Um diese einzufüh ren,

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fehle es an Fradtraum und den entspre{enden

gterung müsse der Kammer Vertraucn ent nbringen und ihr alle Grünte für ihre Maßnahmen darlegen. Man fönne sich nicht zufrieden geben, Das die Negieru: bereit sei zur Demobilisierung „wenn nicht dazwischen Tommt“". Sollte ein folcher Fall eintretea fo müßt t mebr von der Negterungebank herab die Unterbr-{(zurg dec Den! rung verlangen. Der Abg. Giray wolite wissen, warum Frankrei) in Rußland und an dem rechten Rheinufer Truppen steben habe. Le MNeserveflassen müßten entlassen werden. Die Truppen teien ur zufuteden. Unter Protest des Kammeipräfidenten und zal lreiBer Abgeordneten des Zentrums und è iehten rief Gir i Megierungébank: „Wissen Sie, was am 1. fTuli in (

Pèarne vorgegangen ist- Wenn diese Fälle andauern, werten die Soldaten sich selbst demobilisieren. Für Frankrei ist der Krieg beendet, denn der Friede mit Deutschland ift unterzei{net." {Lebafter Beifall.) Der Abg. Dalbiez erklärte sh mit der Demob:lij erung der Klassen 1907 bis 1909 nicht zufrieden. Die Klasse 1911 sei seit abt Jahren unler den Waffen. Der wahre Grund für die Vergerung der Demobilifierung tei niht in der Nichtunterzeichnung des Friedens mit der Türkei, mit Bu!garien und Oetterreich zu suchen, sondern in der Tatsache, daß die Negierung für die fommende Wablveriode die Leute noch unter den Waffen behalten wolle. (Zuruf Poncet: Man hat Angst vor der Regierung der Sozialisten.) Jedenfalls fönnten 22 000 Mann demobilisiert werden. Der Unterstaatsfekretär babe versprochen, alle Tage eine Klasse zu demobilisieren: heute bra! he er dazu 15—20 Tage. Der Abg. Poncet erklärte, die Jahresklassen

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1911/13 ftüñden seit 7 Jahren unter den Waffen. Es auch gegèn die Beibebaliuug der franzöfis{en T1uypen protestiert werden. Die Polen hätten 500 009 Bann und könnten bis zu zwei Millionen mobilifteren. Sie sollten alfo jeßt selber belfen. Die franzésichcen L ruppen seien unceduldig

und mutlos, die Kricgsgerichte seien strenger als während des Krieges, die Ernährung wäre vollkommen ungenügend, das französishe Heer leide Hunger. Der Avg. Gerald wies ebenfalls auf die aroße Unzufriedenheit des Heeres hin, die bald auch auf die Kolonien über- greifen werde. Der Abg. Deschamps verteidigte den guten Willen der Negterung, die Demobilisierung unverzüglich dur{chzufübren.

Der Abg. Albert Thomas verlangte von der N gierung ene C j (F z B A As C E A die Freigabe der Landarbeiter und Studenten vor Oktober. Sd:Uefziich wurde die Tagesordnung Durand angenommen. Der Generalsekretär der frarzösi\hen Gewerkschafien

Jouhaux fordert alle gewerfschaftichen Organisationen Fran fs reichs zu einem Demonstration8streik am 21. Juli auf. Hierdurch soll Einspruch erhoben werden gegen die Jnter- vention der Alliierten in Ryß!'and und Ungarn jowie gegen die Teuerung der Lebenomiitel. Ferner soll zvgleich für die baldige Demobilisierung, bie Amnestie und die Wiederher stellung der bürgerlichen Freiheiten eingetceten werden.

Rußland.

Laut Meldung des „Nieuwen Roktterdamschen Courant“ baben die finnishen Freiwilligen unter dem Druck der Bolschewisten das gesamte Gebiet südlih QOlonez ge- räumt. Die Ergl änder sind freiwillig an der Murman- bahn zurückgegangen.

Jtalien.

Nach einer Meldung der „Agenzia Skcfani“ wird die Jahresklasse 1889 vom 12. Juli an entlassen, die von 1890 folgt später.

Portugal.

Die Regierung hat der „Ager.ce Havas“ zufolge die Ver- haftung der Führer der gegenwärtig im Ausstande befindlichen Eisenbabner}yndikate angeordnet, da sie überzeugt if, daß die Stieikenden nach Vollbringung von Sabotageakien dem Ausstand eiren revolutionären Charakter geben wollen.

Belgien.

Der Kabinetlsrat hat dem „Matin“ zufolge beschlossen, den chemaligen belgiscen Gesandten ia Berlin, Baron Beyens, zum Kommissar sür die besetzten 1heinishen Ge- bieie und den Gesandten in Washington de Cariier zum Delegierten für die Wieterguimachunge kommission zu er-

nennen. j Schtœoeiz.

Nah einer Meldurg der ESchwe'zerishen Depeschen- Agentur fieht ein neuer Gesetzentwurf des Bundèesrais bis zu einer Neuordnung der CEinbürgerungsaeseßgebun g verschärfte Aufenthallebedingurgen für die Einbürgerungt- bewerber vor. Dicse müssen im Laufe der dem Gesuch vor- ausgehenden zæölf Jahre wenigsiens ses Jahre lang, davon ein Jahr unmittelbar vor Einreichung dis Gesuches, in der Schweiz 1atsächlich g-wohnt haben. Ueber die Gesuche von Bewerbern, die erst seit Kriegs8ausbruch in der Schweiz wohnen, wird rah Erledigung des Geseßentwourfs entschieden werden.

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Türkei.

Die Türken ‘sind rah einer Meldung des ¡„DVemps“ in Aidin, das von den Eritchen geräumt worden ist, ein- gezogen. Ein Teil der Stadt wurde verbrannt. die tele- graphischen Verbindungeu sind abgeschnitten. Nach einer Havas3meldung hat Venizelos ein Telegramm erhalten, dem zufolge die Griechen am 4. Juli Aidin wiedergenommen haben.

Amerika.

Jn allen Städten und Ortschaften der argentinischen Republik, wo Deutiche in größerer Zahl beisammen wohnen, haben nach einer Meldung des Wolfsshen Telegraph-nküros om Sonntag, dem 18. Mai, auf Veranlassung des deuischen Volksbundes Versammlungen stattgefunden, in denen Tausende von Deutshen und Deuts(freunden flammenden Protest gegen die ungeheuerlichen Sriedens8bedingungen der Alliierten erhoben. Zu- aleih erneuerten die Deutschen dea Shwuc der Liebe und Anhänglichkeit zur alten Heimat.

Die „Times“ meldet aus Lima, daß der Oberst Alvarez und der General Caceres die Führer der revolutionären Bewegung sind. Leguia ist zum Präsidenten ausgerufen worden. Die Bewegung fordert keine Opfer.