1919 / 156 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E, S 15 | Dis Entscheidung üben ein gegen die Veraulagung zuy Ver-

imogenSabgabe eingelegles Recbtämitiel, das die Bewertung eines

Srundstü>3 bemängelt, ist bis zur endgültigen Erledigung des Necbts8-

tes nach ‘den Vors hriften der Meichsabgabeordnung aud-

usen.

i & 46

Im Falle einer zu hohen oder“ zu niedrigen Veranlagung zur Werntögenéabgabe können innerhalb dreier Jahre Neuveranlagunigen srfolgen, und zwar auch chne daß neue Tatsacheu oder Beweismittel, bie einé Neuveranlagung re<tfértigen, ermittelt werden. A

Die auf den 31. Dezember 1919 festgeseßten und veröffentlichten Eteuerfurse und Steuerwerte gelten nur als einstweilige, - Jimerhalb des im Abs. 1 bezeichneten dreijährigen Zeitraums werden die Steuer- Turse und Steuerwerte nah näherer Bestimmung des Staatenaus- febusses nacbgeprüft und festgeseßt. Soweit die erneute Pei lepung pon Fer einstweiligen abweicht, ist sie alébald. bekanntzumachen,

f $ 47 % Auf Antrag des Abgabepflichtigen ist die Vermögensabgabe nah Sem auf den 31. Dezember 1920 neu festzustellenden Vermögen zu messen, wenn er nabweist, daß sih sein Vermèégen gegenüber dem Stande vom 31. Dezember 1919 infolge entgeltliher Veräußerung #sn Verntögensteilen oder infolge von Verlusten von Vermögens- teilen oder außergewöhnlichen Unglücksfällen um mehr als den fünften Soil vermindert hat. 848 j

__ Wer die nah diesem Geseße zu entrichtende Abgabe binterzieht ird mit einer Geldstrafe in Höhe des Dreifa&en der hbinterzogenen Mhacbe bestraft. Beim Vorliegen mildernder Umstände kann die eldstrafe bis zum einfachen Betrage der hinterzogenen Abgabe er- msßigt werden. Neben der Geldstrafe kann auf Gefängnis erkannt

pen. : 8 49

Der Reichsfinanzminister ist ermächtiat, denjenigen Angehörigen, die fi< urindestens seit dem 1. August 1914 ununterbroden im Aus- tand des Erwerbes wegen aufhalten, ohne einen Wohnst: im In- Igud zu haben, die Abgabe ganz oder teilweise zu A: - Diesen Personen werden gleichgestellt diejenigen, die vor dem Kriege ibren Wobnsis oder gewöbnlicen Aufenthalt im Auslande des Errwerbes tvsgen hatten, ohne einen Wohnsiß im Inland zu haben, und ih ntweder bei Ausbruch des Krieges vorübergehend im Inlande auf- Hielten oder während des Krieges ins Inland gekommen sind und spätestens bis zum 31. Dezember 1919 na<weitli< des ÉErwerdes wegen in den ausländischen Staat zurückkehren, in dem sie vor ihrer } Le 1ns Inland ihren Wohnsitz oder gewöhnliten Aufenthalt atica.

Dex Meichsminister der Finanzen i} ferner ermächtigt, in Aus- paßmefällen, in denen die Ermittelung des Vermögenêrertes be- Fonderen Scbwierigkeiien begegnet, dur Vereinbarung mit dem Ab-

epflichtigen die Abgabe in einem Pauschbetrage festzusetzen und auf Mese Weise auc die Bindung des Vermögens aus Gründen des öffent- ¡oden Wobles angemessen zu berü>sictigen.

8 50

2 Gibt ein Abgabepflichtiger, bevor gegen ibn eine Anzeige er- ee oder cine Untersuchung eingeleitet i}, bei der Veranlagung zur ecmógenSabgabe oder in der Zwischenzeit bei der Veranlagung zu Sinner direkten Staats- oder Gemeindesteuer, Vermögen oder Ei

»

in=-

femmen an, das bisher der Besteuerung durch das Reich, einen Bundes-

_-

2 eder eine Gemcinde entzogen worden ift, \

Vem:inde D _so bleibt er von der eich8- und landesaesebliden Strafe und insoweit von der Ver- fnichtung- zur Nacbzahlung der Reichs-, Staats- und Gemeindesteuer efceii, als der für die persönliche und sachliche Steuerpflicht maß- bende Zeitpunkt und der Zeitraum, für den die Steusr zn veranlagen War, vov dem 1. April 1917 liegt.

8 51 = Der Neidsminifter der Finanzen ist ermächtigt, dur Verorde ung Maßnahmen zur steuerlihen -Crfassung geflüchteten oder vyer- Boden Vermögens zu treffen und Zuwrtderhandlungen gegen feine WMyordnungen mit Geldstrafe bis zu einhunderttausend Mark und mit Wefängnis bis zu zwei Jahren oder mit einer dieser Strafen \vwie mit der Verfallserklärung des verheimlihten Vermögens zugunsten bs Reis zu bedrohen. ¿i S 52

__ Die Einnahme aus den Tilgungsbeträgen des - Reichsnotopfer &t ausschließlid zur Abminderung der NeihssGuld zu verwenden.

$8 53 E __ Die Ausführungsbestimmungen zu diesem Geseh erläßt | Siaoienauss<uß.

Éa

Kuuft und Wissenschaft.

__Die Galerie Eduard SMPulte bringt in threr neuen Russtellung Sammlungen und - Etinzelwerke von Franz Courtens, Martin Frost, H. Ferzog, L. von Hofmann, Jos. Israels, B. C. Koek- eet, Carl Ad. Korthaus, Chr. Kröner, Fr. Gd. Meverheim, Eri Itiftutowski, J. W. Dreyer, Friß Reiner, Curt Stoeving und Adco!f T idemand.

Ausgrabung von Herkulaneum. Die larçe geplarte Aukgraburg der zweiten vom Vesub versGütteten Stadt, des alten HDe:fulaneum foll jeßt Tatsache werden. Von 1903—1907 haben die in Nom vertretenen nicht italienisGen Arhhäologen mlt den Italierern ge- Tämpft, um cine großartige iriernationale Auégrabung von Herkulaneuin zit ten entiprelenden außerordentlihen «Mitteln vorzubereiten. Namenilich“ ter ámerikarii>-englif>{e Ardäolage Charles Waldstein und der Drforder Gelchtte Leonard Shoobridge baben, so berichtet zie „Seemanni@e Kunftchronik“, den internationalen Plan vertreten. lber Jtalien spra fein „Italia fara da ce“. Die damals tin Aus- kd;t genommenen Kosten von ungefähr 1'Million Lire werden fi. jeßt, in der au< in Ftalien tever gewordenen;Zeit, no< bedeutend vergrößern. Die Verschtevenartigkeit, wenn auch nit in dec <emishen Zusammen- eßung, so do in der Lagerung der über Pompeji und Herkulaneum ruhenden E'uwwtion8masscn des Vesuvs kann in Herkulaneum ganze Tulagen besser bewahrt haben als in Pompeji. Alle:dings sind die Mafsen über Herkulaneum dichter verbärtet und in größerer Höhe angehäuft, so daß man bis in cine Tiefe von 20 m heruntergehen muß; Daß die Masse in sh gleichartia i}, glaubt der Leiter der sämtiiden italieniscen Ausgrabungen, Spinazzola, wie er in. der „Revue de Paris“ custührt, anuebimen zu dürfen. Aber cs ift au< natür- lid, daß bie weitere Gntfernung vom Vesuv und die Lage direkt am Meere, die Herlutancum auêgezeichnet hafen, in der Verönderung der Schutt- wofsen durch vicle Jahrhunderte verschieden gewirkt haben. Daß bei diesen Ausgrabungen neben dem erprobten Archäologen und die Ausgrabungen von Pompeji baben \olde in Italien ganz vor- trefflich erzogen der Ingenieur, der Architekt und niht mindèr zor Geol-ge und der Ch mifer ein gewi><tiacs Wort mitzureden haben, steht fest. Wicviel Herkulaneum dur< ‘den Ausbruch tes Mesuvys vem Jahre 63 gelitteæ“ hat, i no< gänzli unbestimmt. Daß es viht in sol>er Wéise verwüstet worden ist wie Pompeji ift aber ficher. So wäre denn auh die Veêgli®keit gegeben, da man alt'ömis<e oder griehis<e Häuser aus früherer Zeit vorfindet, bie u! verschrter in der Tuffmasse \{<lummern, als es in Pompeji bec Fall war. Gemäß der glänzenden Eihaltung der Bronzen aus Herkulaneum dürfte man au<h auf lteres und ältestes Gauêgerät aus Metall \tofen, und die Geschi>uichkeit, mit der man heutzutage die Patina zu erhalten id zu siGern Vei, braudt rni4t fürdten zu lafsen, daß Abgüsse die Färbung vernihten. : Daß- ursprünali die burch- dié AlGenregen hervorgerufenen Wasserregengüsjse gleihmäßig auf die vers{littéten

Städte cingewtrkt baben, ift wohl anzunehmen. Aber die Erhaltung | der versGüiteteu Gegenstände mag unter den Massen, die in lo>erem Zustand Pompeji bede>en, viel weniger ges<üpt gewesen seien wie die unter. den perhärteten Tutfen in Herkulaneum. - Jedenfalls darf man den Ausgrabungen unter der tatlräftigen Leitung von Spinazzola gin glänzendes Ergebnis voraussagen.

Handel und Gewerbe. -

Na der Wothenübersiht der Reihsbank vom 7. Juli 1919 betrugen (+ und im Verçekleih zur Vorwoche):

Aktiva, 1919 1918

Metallbestand). .| 1 134 469 000 darunter Gold i

1 877 0C0)

1114 529 000 Neicbs- u. Darlehns- kafsenshcine «

(— 1 874 009) 9 005 863 000 (— 52 602 020) Noten anb. Banken 2 568 000 (— 671009) Wethsel, Sche> u. diskontierte Reich3- s<hauantwoeisungen . Lombardfordecungen Effekten . sonftige Aktiven

assiv Grunbtapital - T

Reservefonds L

umlaufende Noten

sonstige tägl. fällige ficht

1917

t 2 527 134 000 (+ 6040 000) 2 457 459 000 (+ 164 000)

443 858 000 (— 6 409 000) 3 147 000

(4+ 1177 000)

d“ 2 467 358 000 (4- 369 000) 2 346 419 000 (+ 215 000)

1 808 693 000 (4+ 23 085 000) 2 820 000

{4+ 1795 000)

bas

10 497 331 000 (—465 142 000) 10 137 000

(4- 1 369 000) 117 701 000 (4 12 485 000) 1218 438 000 (=- 5 950 000)

180 000 000 (unverändert) 90 137 060 (unveränderl) 8 717 098 000 (+ 18 358 000)

5 337 083 000 (— 355 567 000)

15 653 243 000 (—1017684000) 4 956 000

(— 739 000) 111 149 000 (— - 4045 0909) 1 827 198 000 | (— 26 567 000)

180 000 000 (unverändert) 94 828 000 (unverändert) 12 589 699 000 + 59 345 000)

8 319 966 000

29 501 648 000 (—3731227000) 6 716 000 (1 448 000) 134 849 000 (4+ 9 822 000) 2 380 765 000 (—246 281 000) 180 009 000 (unverändert) 99 496 000 (unverändert)

99 817 464 000 (—150 924 000)

Verbindlichkeiten . | 9 144 253 000 (—4585388009)| 861 320 000) sonstige Passiva, ‘+|{ 2925 665-000 |- 710 932 000 493 428 000 (+653 924 000)|!—222 721 000)|(-—119 221 000}

9) Bestand an kursfähigem deutshen Gelde und an Gold in VBätren dad ausländishen Münzen, das Kilogramm fein zu 2734 & berechnc

P sp.

Auf Leranlassung des Meichswirtschaftsministeri:ms fand laut „W. T. B.“ am 11. d. M. im Sigungssaal der Zentrak- stelle für Ausfubrbedingunagen in der Elektro- te<hni? eine Bespiehung über die Giündung einer Außenhandels- Nebenstelle ia d r Elektrotechnik statt. Zugegen waren Lertreter der esamten deutstçen elektrole<n schen Industrie d-3 in Fraze toumenten Haüde:s unb der Verbraucher, A:beitgeber sewobl wie Arveitnehrae!, ferner einielne Vertretec der Handelomini crien der Bliedsiaate . Nach einleitenden Worte1 des Vectceters des Neichsminist ri ms und des bisherigen Leltes der Zentralstelle, Hern Landrat vin Raumer, erhoben enige Verireter der Einzelstaaten reh: liche Be- denken ‘gigen bie Schaffung ein-r Außentade & elle als Selbst- verwaltungs?örper; “n wurde von ihnen mit Rü>ksicht auf die mög- lierweise bevorstehende Aenderung in der Wirtschaftspolitik des NReichskabinetts empfobtlien, die Gründung der A" enhandeiénebeustelle no< zu vertagen. Bezüglich der re<htlihen Bedenken wurde ein- stimmig beschlossen, daß die vom Neichswirtschastsministertum vor- gesGlagene Form, dem Außenhandelsauzs{<uß beshließende Kraft zu geben, zunächst gewählt werden soll. Sollte das Kabinett si< den geäußerten re<tligen Bedenken ans{hlicßen und die Uebtertragungs- defugnis versagen, 4 soll die Person des Vertrauensmanns, der den Behörden als Reichsbevollmächtigter vorgeschlagen werden soll, mit dieser Entscheidungsbesugnis betraut werden und die Tätigkeit des Aubs<üsses si< auf gutactlice Stellungnahme sowie darau beschränken, dem Vertrauensmann, falls erforderlich, das Vertrauen zu entziehen und ihn damit zum Nü>tritt zu zwingen. Bezüglich der etrvaigen Aenderung der MWMirtschaftspol:tik des: Neichskabinetts bemerkt - cin Vertreter der Induslrie, daß män den Plan zur Schaffung einer strafen Regelung des Außen- handels dur< Zusammen){<luß der Erzeuger, Häudler und Ver- brauder mit den Arbeitnehmern in der Elektrotechnik au auf eigene Faust unabhängig von den Beschlüssen des Kabinetts durch- füh:en werde. Wolle man die Ein- und Ausfuh1verbote dann auf- heben, so würde das ten Tod der teutshen Industrie bedeuten. Mg {lossen s< die Vertreter des Handels, der Verbraucher und der“ Arbeitnehmer diesen Ausführungen an. Der Aus<{luß wurde gebildet, die Stimmverteilung ohne Widerspru festgesezt und Herr Landrat von Yaumer einslliimiz zum Vertrauensmann, Herr. Dr. Brand und Herr Fide zu jeinen SteUvertretern gewählt. Es konnte auch soglei ein wihtiger Beshluß bezüglih eines Aus- fuhrveibotes gefaßt werden, wodur der deutshea Volkswirtschaft große Summen erhalten bleiben.

¿3 Der Verein Deutscher Eisen- und Stahl- Andustrieller hat laut Meldung ter „W. T. B.* in seiner Hauptvorstandssißung vcm 8. d. Mts. folgente Entschließung gefaßt: Tioß aller Proteste und Warnungen aus allen saverstän- digen Kreifen sind die Friedensbedingungen, wie siz gleich mörderisch und raubgierig no<h keinem Volke diktiert worden sind, von . der Negterung. angenommen worden. Unabsehbar sind die Folgen und Gefah1ea für das deutshe Wirtschajts- leben. Statt Freiheit und Brot bringt dieser - Friede Sklaberarbeit im Joche der Feinde, bittere Armut und Not über das decutihe Volk und - führt es s<rittweise der völligen Verelendung entgegen. Nur eines kann uns retten: Nastlosfe Abeit zur Erfüllung der übernommenen Ver- pslichturgen, foweit diese überhaupt dur<tührkar sind. Die deutsche Cisenindusirie, welde- durh den Verlust fast der Hälfte ihrer Werke aufs s{<werste betroffen ist, tellt die ibr gcblicbenen Kräfte zum Wiederaufbau in den Dienst dcs Vaterlande®L. Abeitswille, Rohstoffe, Kredit, das sin) die unerläßlihen Grund- lagen für die Neubelebung dcs deutschen Wirtscaftskörpers. Die dringendste Aufgabe besteht in der Wiedererwe>ung des Arbeitswillens in allen Schichten der Be- pöôlkerung. Hier liegt der Angelpunkt für alle unsere Wirtschaftêpolinik. Zeigen wir dem Ausland, daß der alte deutshe Arbeitsgeist si<h wieder regt, dann erden wir wieder Rohstoffe und Kredit er- angen. Dann wird es uns au mö.lih sen, zum Wiederausbau der zerstörten Stätten Belgiens und Nordfrankreid;s die Erzeugnisse unserer Industrie zu liefern und der C1füllung des Friedensvertrags nahezukommen. Die Eisenindustrie erwartet, daß die Regierung im Hinbli> auf diese gewaltigen Aubeit n m Eirvernchmen mit den berufenen Wirischaftsvertietungen eine einheitliße und tatkräftige Politik treibt. —- Die - Robeinnahmen -der Canada Pacific-Eisen*“ bahn betrugen laut „W. T. B.“ in der ezsten Juliw. he 3 120 090 Dollar. . (Zunahme 330 000 Dollar.)

New Pork, 10. Zuli. (W. T. L Ende Juni betrug der Bestand der unerledtgten Aufträge beim Siüal-

trust 4893009 t gegen 4282000 t Eude Mai und 8 338000 t Ende Juni des Vorjahres,

Wien, 5. Juli. (W. T. B.) Ausweis der Oesterreich Ungarischen Bauk vom 30. Juni 1919. Alle Sunuimen in Tau Kronen. (Jn Klammern: Veränderung seit dem Stande y 23, Juni 1919.) Anlagen. eta t: Goldmünzen Kronenwährung, Gold in Barren, in ausländisden und Hand: münzen, das Kilo fein zu 3278 Kronen gere<net, 262 282, G; wechsel auf auswärtige Pläße und ausländische oten 11 792, Sill kurant- und Teilmünzen 57 280, zusammen 331.355 (Abn. 81% Kassenscheine der Kriegsdarlehenskasse 449 549 (Abn. 6575), Eskz we<hsel, Warrants und Effekten 2811 042 (Zun. 13), Darle gegen - Handpfand 8 780 814 (Abn. 8391), Schuld der K. K. ös reichischen Staatsverwaltung 60 060, Darlebenss<uld der K. Staatsverwaltung aut Grund befonderer Vereinbarung 22 034 ( Darlehnö\chuld der K. ungarisGen Staatsverwaltung auf G besonderer Vereinbarung 10 920 000 —) Cssekten 564 {Abn. 967), Hypothekardarlehen 273 284 (Abn. 188), Kassen forderung a. d. K. K. Staatsverwaltung 22143 899 (Abn. E42 Kassensceinforderunn a. d. K. ungarishe Staatsverwalt 1 284 244 (Abn. 36 797), Forderungen a. d. K. K. Staatsverwoalt aus fälligen Kafsensheinen 2239 914 (Zun. 64 328), orden a. d. K. ungarishe Staatsverwaltung aus fälligen Kassen\<ej 1 308 234 (Zun. 26 816), andere Anlagen 1/015 626 (Abn. 32 476), Verpflitungen. Aktienkapital 210 000, Neservefonds 420 Banknotenumlauf 41 761 391 (Zun. 507 119), Giroguthaben sonstige sofort fällige Verbindliketten 6 474 795 (Abn. 287 5! Pfandbriefe im Umlaufe 261 327 (—,—), Kassenscheinum! 3 528 144 (Abn. 101 092). fonstige Verbindlichkeiten 1530 728 (A 175 178). Steuerfreie Banknotenreserve 1 777 291 (Abn, 427 01 Infolge der besonderen Verhältnisse konnten die Stände ej großen Anzahl von VBankanstalten nur auf Grund älterer Aus

aufgenommen werden. j

Paris, 10. Juli. (W. T. B.) Bankausrwel3. Gold in | Kassen 3 577 774 000 (gegen die Vorwoche Zun. 4 852 000) Fr., C im Ausland 1 378 278000 (unverändert) Fr., Barvorrat in Sil 301 999 000 (Abn. 1 173 000) Fr.,, Guthaben beim amerikanis Staatsshaß 828 800 000 (unverändcrt) Fr., Guthaben im Ausl, 858 358 Gs 9 335 000) Fr. vom Moratorium nicht troffene Wechsel 874 938 000 (Abn. 45 987 000) Fr., gestundete Wed 786 440 000 (Abn. 13 317 0900) Gre Vorschüsse auf Wertpayj 1 262 387 000 (Zun. 6 327 000) Fxr., R BiMe an den Ell 23 800 000 000 (unverändert) Fr, WVorshüsse an Verbünt 3 650 000 000 (Zun. 5 (00 000) Fr, Notenumlauf 35 (07 823( (Zun. 255 246 000) Fr., Schaßzguthaben 73 680 000 (Zun. 17 1180 Fr., Privatguthaben 3 185 997 000 (Abn. 187 870 000) Fr. |

4 1

BeriGvte von auswärtigen Weripapiermärkti

Wien, 12. Juli, (W. T. B.) Amtliche Notterungeu Deutsch - Oesterreichischen Devisenzenirale: Berlin 222,00 222,90 B., Amsterdam 1247,50 G, 124959 B,, Zürich 603,50 | 605,90 B., Eelenhaeen 737,50 G. 739,00 B, Stodtholm 801,00 802,50 B., Christiania 720,00 G., 791,50 B, Marknoten 220,25 220,85 B.

London, 11. Juli. (W. T. B.) 2} 2% Englishe Kou 928, 9 9% Argentinier von 1888 97, 4 9% Brasilianer von | 63, 4 9% Japaner von 1889 69, 3 9% Portugiesen 534, Nussen von 1906 52, 4} 9% Nufssen von 1909 433, Baltin and Ohio —,—, Canadian Pacific 183, Erie 203, Natio Railways of Mexico 102, Pennsylvania —,—, Southern P —,—, Unton Pacifie —,—, United States Steel Corporation | Anaconda Copper —,—, Rio Tinto 604, Chartered 23/—, Beers 233, Goldfields 218/),¿, Raudmines 38.

London, 10. Juli. (W. T. B.) Privatdiskont 34, Si 034. Wetsel auf Amsterdam 3 Monate —,—, Wechsel Amsterdam kurz 11,754, Wechsel auf Paris 3 Monate 31,01, Wei

auf Paris kurz 30,69. London, 10. Juli. (W. T. B.) 5 ©/0 Kriegsanleihe 4 92/9 Kricgdanleibe 1018, 3} %/%o Kriegsanleihe 8715/6. | Paris, 11. Juli, (W. T. B) 5 9% Französis@e Anl) 88,66, 4 9% Französiche Anleihe 71,47, 3 9/6 Französishe Rente 61 4 2/6 Span. äußere Anleihe —,—, 59/9 Nusscn von 1906 59 3 9/6 Russen von 1896 —,—, 49/9 Türken unif. 74,05, Suezkli

755, Rio Tinto 1865.

_ Kopenhagen, 12. Jult. (W. T. B) Sichtwe@sel Hamburg 29,50, do. auf Amsterdam 167,60. do. auf \{wetz. Pl 73,50, do. auf New York 434,00, do. auf London 19,58, do, Paris 64,00, do. auf Antwerpen 62,50,

Sto>hoiïm, 12. Juli. (W. T. B) SichiweHsel | Berlin 26,80, do. auf Amsterdam 152,50, do. auf \{<weiz. 71.80, do. auf Washington 397,00, do. auf Lonton 17,94, do. Paris 58,50, do. auf Brüssel 56,50. j |

New York, 11. Juli. (Scluß.) (W. T. B.) Die V eröffnete in fesier Stimmurg, wobct namentlih größere Käufe Schiffahrtswer!ecn, Altien von Motorfabriken, Kupferrerten Ausrüstung8werten stattfanden. Die Spetulation benußte \päla des erhöhte Kursniveau zu teilweisen Neal!fationen, zu t si Abgaben von Stahltustanteilen geselt.n. Im S

verfehr war die Stimmung urter Fütrung ven Schiffahrts

und Tabakwrerten fester. 2 el wurden 1610 000 All Geld: Fest. Geld auf 21 Stunden Durhschnittsrate 5, 0 auf 24 Stunden le8tes Darleben 5, Wechsel auf London (60 U 4,48,90, Cable Transfers 4,90,00, Bene! auf Paris auf & 6,83,00, Silber in Barren 106, 39% Nörthern Pacific Bonds 4 °%% Verein. Staaten Bon2s 1925 —, Atcison, Topeka u. S F6 1003, Baltimore u. Ohto 453, Canadian Pacific 1774, Chesay v. Ohto 654, Ghicago, Véilwaufee u. St. Paul 434, Deni Nio Grande $4, ZUinois Central 100, Louisville u. Nashville | New York Central 80, Norfolk u. Westcrn 107, Pennsblyania Neading 91, Southern Pacific 10 Unton Pacific 1333, Anac i A L 747, United States Stcel Gorporation 1 0. Pref J.

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

Lonbon, 10. Juli. (W. T. B.) „Kupfer prr Kasse 96.

Liverpool, s. Juli. (W. T. M) Baumwol Amerikanische und Brasilianische ® Punkte niedriger. Liverpool, 11. Juli. (W. T. B.) Baumwolle. Uu Zenisbe Ber N e ir Suli 2088 f ass s G anis<e Bauntwolle. Für Ju 8D, für ember 20,70, Oktober 20,61. j New York, 11. Juli. (W. T. B.) (S{hlüß.) Baut Toko middling 35,85, do. für Juli 35,10, a für August | do. für September 35,10, New Orteans loko middling 34,00, Petroli} refined (in Cafes) 20,25, do. Stand. white in New York 1 do. in Tanks 9,25, do. Credit Balances at Oil City 4,00, S prime Western 35,40, do. Nohe & Brotkers 38,060, 31 Zentrifugal 7,28, Weizen Winter 2373, Mebl Spring - B clears 9,50—10,00, Getreidefraæt no< Liverizoo) nom., K Dio Nr. 7 loko 233, do. für Juli 22,83, bv. für Sept. 22,68 New York, 11. Juli. (W. T. B.) Baummwoll- Woh beri<ht. Zufuhren in allen Unionébäfen 125 000, Ausfubr 8 Großbritannien 115 000, Ausfuhr nod) vem Kontinent 44 060, Ÿ râte im. Innern 946 000, Y Rio de Janeiro, s. Juli. (W. D. B.) Kaffee, fußren: Ju Rio £000 Sa>, in Santos 3000 Sack.

D m R E M I are

1 Rie D ers<reiburgen(Kitegs

n Dentschen

Nichfamtklißes, | Frankreich.

Bedingungen des Waffenftills ien in keine fönnten. Da die und Tschec<hen, die eshener Gebiets béstehen,

sind, hat der Oberste Rat der Alliierten beschlossen,

Regierungen aufzufordern,

zu verständigen, da sonst die Konferenz von fih aus die ng dieses Gebietes bestimmen würde. 4 j

Der Minifterpräsident Clemenceau hat laut Mel- des „Wolffichen Telegraphenbüros“ is an den Präsidenten der deutschen Friedensdelegation

rn von Lersner gerichtet:

e haben mir dur< Note vom 10. ent des Deut)chen Neichs („reich s nah Zustimmung der . gesetzgebenden Versammlungen die

ikation des am 28. Juni

ages, des argesloffenen Protokolls und des Abkommens, nd die militätis<e Beseßung der Rheinlande, \terzeilnet wurden, vollzogen hat;

einmaliger Ausfertigung heute

sfonferenz niedergelegt worden. J<h habe die Ehre, Ihnen len, daß die alliierten und assoziierten Regierungen Kenntnis genommen haben, daß die ordnungsmäßige und vollständige erung des Criedensvertrages durch die Deutsche Nepublik ibnen Es ift infolgedessen Befehl gegeben worten, vom 12. Juli ab aufzuheben.

nfolge Aufhebung der Blokade Deutschlands ng den französischen. Staatstürgern

notifiziert wurde. pdade Deutschlands

französishe Regieru

e D

tersuGungsfachen.

gebete Verlust» und Funbsächen, Zustellungen u. berg rtäufe, Verpacztungen, Verdingungen 2c.

losung 2c. von Wertpapieren.

nmanditgesell[chaften auf Aktien u. AktiengesellsGaften,

Untersuchungs: sahen.

Vesiluß, am 23. Februar 1916 gegen den 1 Stgmund Viuden, ?. Komp. ts. 114, geb. 18. 11. 1888 in (Baden), erlassene Kaßnenflx>{ts. g vnd Betchkoanahmevetrfücung näß $ 362 M.-St..G-O, aufge-

burg i. Vi, den 20 Juni 1919. Gerit dex 29, Diviston.

Bei<infi, am 24, Juli 1918 gegen den er Gijlas Adolf Steiger, Ers.- inf. -Neats. 142 in Müllheim, er- E E N e Wos merfügung wird gerääß 8 262 B.O. aufgeßoßtn. purg i. V., den 30, Lun! 1919. Gerit der 29. Divifion.

im 14/7. 16 unter Nr. 23500 „Fabnenfluhtserklärung gegan réIohann Schröder, 2/137, tst

erftadt, 10./7. 19, Gericht der 42. Division.

| E R

lafgeboie, Ver. und Fundsachen, ellungenu. dergl,

ivang?versteiterimg: 6/71, 19. Bege der Zwang8volstre>ung foll * Juli 1919, Vormittags » an ter Geri{töstelle, Berlin, plaß, Zimmer Nr. 32, T Treppe, t werden bas im Grundbu&e hon Wedding) Band 105 Blatt Nr. 2435 gene Eigentümerin äm 9. Januar Tage der Eintragurg des Ver- 0Svermerts: Die verwitwete Lüuch- Voß, Alwine geb. Wiese, in etupetragene Güindüd, Ge- Betlir, Kartenblait 25, Parjelle O itinannslraße 15 Vorberwohn- t Seitenflügel re<'s unß Hôf, ngebäude mit Voiflügel re<ts, [m groß, Giundsteu-rtzutterröllé , Nugungswert 12650 #6, Gè- errölle Nr: 3580; 8, ben 28, April 1919: nt2gériht Birlin-Webding,

Aufgebot. Vizewahßtmeister Cal Klar, Ute Feltarti[lexieregimentz 47, on Diemearode b. Sontra, Krets g 0. F., bat das Aufgebot

E, dur< Dietslabl abhanden ge r Weilpäplire: Anléthe des Deuts-

1) Lit. Nr. 3136876 2) Lit, & Nr. 3002 646 3) Ut. & Nr. 5898 942 liber 4) Lit. E Nr. 5329 018 über ebst Zin9bogén yom 1. Juli 1919

über üßer

Verhandlungen Streitigkeiten

E Lf

Wer

Hvweite Beilage

M f P P:

daß. solange Ungarn s niht erfülle, die mit ihm ein- zwischen

Besittes niht bei-

des jet

wegen bis

si< innerhalb zehn

zuständigen eine Note folgenden überreichte

Juli mitgeteilt, daß der allemend“) am 9. dieses

gezeihneten Friedens- | S8tnomnuien

die am selben

Die Natifikaticen8urkunde im Generalsekietariat der

eine Note

“E E E E M E

urid Zinserneneruncts<einen hbeantraçt Der Zuhaber der Urkundtn wird aufge, fördert, spätesiens in dem auf der 12. Frbroax L920, WVorntittags S. ie, vor dem unteretHnetèn Gecichi anberaumten A ifgebotät?rmin fetie Rechte cazumelden und dlé Uelundén vo'zalegen, vtbrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden ecfolgen wirb, FU'da, den 1. Fuli 1919. Das Amifgetiht. Abteilung 5.

(38555] ufge but, i _Die Frau Geheime Meglerungerat Hedwtzg W-ge, geb»rere Neumann, zu Berlin-Sc@{önetbetg, Latttoldsiraße 10, hit bas Aufgebot der S@u!dvaschreibung der Stabtgemtnde Deutich Wilmersdorf, T. Aaëgibe Buchstabe C Nx. 1369 über 1000 6 beantragt. Der Fnhaber déx Nrkinde wirb aufgefordert, späteftens. in dem auf den 29. Müäxrz 12920, Mittags L2 Uhr, vor dem unterzcth- aetèn Gerichte anberaumten Aufgezbots- termine scine Rechte anzumelden unv dite Urfunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde exfolgen wtrd.

Charlotizuburg, den 25. Junt 1919.

Das Amtêgeridt, Abt. 13.

GOART: S T ‘üm 27. Februar 1919 als Cinshretben be) der Post an die Finanzhauptkafse

a6 4000 Deutsch? Kriegtanleihe verloren

graangen :

Lit. C 12 668 274/76, Sinfen 1./4. und 1./10.,, 3 à 6 1000,

Lit. D 10047 1214/25, Zirsen 1./1. und 1/7, 2 à 4 500,

zusammen „#6 4000. Bauten, den 30: Juni 1919, Bruno Nitsche.

39077] Zahlurgssperve.

Auf Antrag der Fcau Babette Bunz in Geislingen, vértzeten dur< N-<(tsanwalt Dr. Fiicher bosélbst, wird bezüg\l< der ihr abhanven gekomménen Alktte der Deut'< OesteiräichlsHen Mannetm n 1- röhrenwerke jet Manne9matincöhren- wertè tn SGüfseldorf Lt. A Ne. 4367 über 1000 4 dié Zallungssp:rre vor Ginséltung des Aufgeboisverf ¿hren vet- fügt uud än 1) ble ‘Véanvesitiáänniöbrers- werfe, Akttengesellshaäft, in Düsseldorf, 2)- die Deutshe Bark, Berlin, und deren

iliale, 3) die Bérl!ner Har dels. Gesell- ast, Berlin, 4) dás Bankhaus von ker Heydt & C5., Berlin, 5) dke Geutsche Baik Filiale Düsseldotf, Düss ldorf, 6) tas Bankhaus L. Simons & Co,, Düsseldorf, 7) die Efener Kredit Anstalt, Essen, 8) die Deutsche Bank, Filiale Franffurt, Franffurt a. Man, 9) das Batikhaus Jacos S. H. Stern, Frankfurt, 10) btè Deutshz Verelutbänk, Frankfurt, bas Vt1bot erla} n, eine Leisturg an elnen anderen Inhaber der Attie als tie Antrágstellérta zu bewirken, insbesondere einen SewtnnanttilsGein odex elnen Fr- neuerungssGetn auszugeben.

Tüfseldorf, den 27. Junt 1919.

Amtsgeri>{t.

[39078] Zæhlungëfverrve.

Auf Antrag des Kaufmanns Aolef S{iff in Trier wirb bezüali<h des diesem ah- handen gekommenen 4/0 igen Pfandbriefs dex Bayeris@en Handelsbank in Münchzn

gestaltet, unier gewi S Ctbbe aua On ) ussvhr aus Frankreich frei Dr Oberste Nat der Alliiertien bes{loß in feiner 1 f rigen Sißuvng, dem ungarischen Volkskommissar Bela einen Fankspruch zu e E

tand

nah Den!schland ausgeführt werden. fuhr verboten ift, minisleriuums Deutschland komméen, nah Frankreich cingeführt ‘werden, minister erteilen muß. ; Franzosen bleiben im ollgemeinen aufrecht erhalten. hinsichtlih feindliher Güter

Zahlung von Coupons solcher 1914 feindlichen Untertanen gehören oder Verkauf und Ankquf von Mank ist rur dur

auf Grund der bisherigen Noten, PViotivenberichte sämtlihen Klaujeln des V

neuen Abänderungsvorschläge be die Fragen der heiten und des auf die Beschlüsse rer Berner Kon

Dem „Journal“ Maklakow und Ssas

auf Konstantinopel als _n Keine andere Macht dürfe

Mandat ausüb

Anzeigenpreis für den Naum einer Ænferdem ‘wird auf den Nuzeigenvreis etn

d wieder aufzunehmen.

notwendig. können nur mit

Es sind

vorgestern eine

den wirts<aftlichen

Arbeiter s{huges.

Ep E MA R 3 203

S EFE N E E A licher Lit L Nr. 69326 zu 1000 an dte AuísteU1ta sowie an dfe ia dem Papter vezei<hneten Z1h stellen das Vexbot erx- lasses, an deu Inhaber der Urkunde eine Leisturg zu bewirken, im besunderen neue ZinssWeine oder einen Erneuerungéscheln autzigtten.

Münze, 9. Juli 1919. Amtégericht.

[32021] GBeranutmachung.

Bexloren wurden : #6 100,— 59/6 D'utshe MNetjéanleiße von 1917 1/100 ec G 9 295 533.

Müiuch-u, den 18, Furt 1919.

Poltzridirektton.

[391484] Verihiiguug.

Lte Befauntmahueg m Deutsc{en MNeich3ai z 1gexr Ne, 144 v. 30. 6. 19 Bei- lage 2 nico wie folgt bericittgt.:

32 9% Pfandbriefe b. Boyer. Ver ings- bank über 200 4 Lit. D Ser. X1 Nr. 62 008 (nldt 62 108):

Müachta, den 9. Juli 1919.

Polízeidirektton.

[39433] Veranutmahuug.

Der dem Müller <5. t. Zmmermann aus Hofheim a. T2. in Verlust geratene Zwischent@hein Nr, 77306 50/9 eutsche rfegsanseihe 1X zu 2000 Hat fi wteder g?funden.

Urfér Ausshréiten vom 20. 6. 19 ift dabec erledtgt.

Hosheim a. T2., ten 4: Juli 1919,

Die Polizeiverroaltung.

I. B.: Wohmann, Belgeordneter. [39482] Vefonutmrahurg.

Gestohlen worden fiad am 6. Zuli:

4 Aktien übr je 500 4 wit Zinöbogen, Mg „Kiast", Lit. D' 1039/97 A d lame e 1 Stüd tér VL!T. Rricgfanlelb? Lit. C 14 3759614 mit Zin9boen über 1000 4.

1 Aftie über 1000 4 mit Zinsebogen des Bades Mergrmheiæ, Württemberg; genaue Bo¡éichnung witd |pätzr angegeben.

Falls diese Wet1paptere ta ndivo auf» tauhen ollten, biltet um Nachricht zu Kr. V. A. 1V 2695/19

Leoiptig, den 10. Zuli 1919,

Las Po!ltietatnt ver Stadt Let pzlg,

K imtnalabt-!lung.

(34918)

Dex von uns ám 1. Oktober 1911 auf da Leben tes Herrn Leo Polla>, Hant- lunasgehilfer tau Biutven, Gr, Glottnihzer- siroß' 31, früh-/x tu Kattowiß, ausgestellte VBeificherungss{ein 119 196 über „6 1300 ist abLanden gekommen. Wir fordern htermit auf, ciwatge Ansprüche inzerhalb áweier Monate bei uns geltend zu machen, andernfalls der Veisiczer1un0s- {ein für nichtig erklärt und eine Ctsatz- urlunde ausgestellt wird.

Develin. den 27. Iunt 1919.

Deutsche Lebeasvérsiherun4s-Baulk, Akticn-GesellsGaft in Berlin. Î I. Friedri hs.

E A Mt a

32080]

Der don uns unter dom 29, Juli 1918 auf tas Leben des am 18 November 1918 verstorbenen Fräulein Mari2 Fohanne DHauosex, gen. Schmidt, Kontorktstin zu L Our ausgestellte Versicherungss>{hein 366 599 i in Vetlust geraten und es

ssen Bedingungen die Handels beziehungen ; Waren, deren gegeben ist, können ohne 8gefü Für Waren, ist cine Speziasaenehmigung des Deutsche Waren oder solche, } E pezialgenehmigung nt ¡w die ebenfalls der Finanz- Für Zahlungen zwischen Deutschen und die alten Beschränkungen feiner olle Operationen untersagt die unter Scquester stehen, auch Werte, die seit dem 1. August gehört haben. Der Vermittlung einer Vank nach dem Gesetz vom 3. April 1918 geslattet.

Die deuts<-österrei<isc<e Friedensdelegation zusammenfossende Note, die teils teils auf Grund neuer genau formulierie Gegenvors<hläge zu ertragseniwurfes, aus- Bestimmungen, macht. zichen si in erster Linie auf Staatébürgerschaft, des Rechtes der Bezüglig) des leßteren wird ferenz hingewiesen.

zusolge richtetèn der Prinz Lwo1w, | -jajonow an die Friedensfonferenz , in der sie verlangen, daß Rußlands Ansprüche oh bestehend angesehen werden. in der Zone der Meerenge ein ¿n und für den Fall, daß eine internationale

Organisation hierfür eiageseßt werde, müsse Rußland daran

Anzeiger.

5 gespaltenen Einheitszeile 1 Mk. TeuerungSznschlag von 20 v5 H. erhoben.

Formaiität deren Aus- Finanz- die aus

Vor der

Der Friedenêvertrag

Tapferkeit gebracht babe.

Die

Minder-

Gestellung von

folle.

E T E E 2 P 73

E e

9, Bankausweise.

wird Kralooerfsärung bet uns beautragt. iwalge Widerspcuchärecßt?+ siuh Bin zes ¿weier Monate von heute ab bei uns arzumeldez, andernfalls dem erwähnten Anirage satigegeben wird und alle An- a aus tem BVerliicherurgs\hetn ec- én. WSecrlin-S<höntberg, den 9. Juli 1919, «Nortstern“, Leb-1ns8-VersiBrrunas-Letten-Gesellsckast. Die Direktion. Hadlelder-Köbbinghoff. Sexre>e.

[39081]

Dex von uns am 16. Mai 1918 aus- aecstellte Hinfeelegungsscein Nr. 48 213/ 134668 auf dea Namen Georg Heinrich Hans Cöirislel Hezuth Dreyese in Hamburg ist abhanden gekommen, Es wecden alle, wel@e Änsprücze an btzse Vfunde zu haßen - vermetnen,. hterdurd aufgefordert, blese bet- Vermetdung des BVer!ustes aller Nechte binnen 3 Mo- usaten bet uns geltend zu machen.

Samburg, den 14. Justi 1319. „Janus* Hamburger Ver\iheruna4-Aktten- Gesellschaft (früher : Leben£- und Penfionsg-

Versicherungs - Desells<aft „Fanus“

in Hambura). B, A, Werner. F. V: Wulkow.

J. [39083]

Das von unferer Kassenslelle tn Ditt- maangdorf autgestellte Etilagebi>< Nr. 269, leutend auf Eduaid Barthel in Vber- har, ift abhanben acfiemmen. Wir fordern den BVesizer des Buch28 hHierinkt auf, sene Aksprüße daran bis 15. Oft. de. Js. bei uns geltend zu modchzn. Na Ablauf dieser Frist etfolgt Ua- aültigkeitgetiFsäruna.

Weeißen, am 10. Juli 1919. : Ländliter Vorschuß-Verein zu Krd, is.

Walther.

[39079] Liufgebot.

Die von uns a"f das Leben des In- g!nteurs Friedrich Kaßisiedt in Berlir- Stenalig ausgestellte Police 142235 üßer 5000, zahlbar am 23. September 1932, im Falle des fiüberen Abiebens des Ver- lichert-n tides fofort nah sélnem Tobe, foli abhanden gekommen seto. Wenn ih innerhalb zweier Movate ein Inhaber nit bi uns meldet, werden wir dite çe- nannte Pol‘ce für fia'iles erkiáren und an dercn Stelle eixe G!foyutkunde aus- stellen.

Potédant, den 9. Juli 1919.

Deut|che L:bensversicherung Potsdam a. G. Der Vorstand. Dr. Gentes. Dr: Probst.

(3908?]

Das Mitglièevsbu< Nr. 15 840, aus, gefertigt {ü? Hermarn Péukert, ferner der Béersicherungts<etn Bir. 65687, augs9- gefertigt für Hedwia Veukext, sind ab- binden gefouttten. Dèr geg"nwärtige Ins haber des Buchs und bes Vusicherungs- Weins wird ditzzdur< aufgefordert, die- selben spätesteus am 15. Sevtemberc L949 an die unterzeihnste Anstalt ein- Ptrtben, anverrfalls bas Buch fowie der

exsicheruvgts@ein na< genanntem Tage setne Gültigkeit verlieren.

Wah!siatt, den 12. Juli 1919.

Wahlitätter Ier Mer agg RARAIE

a. G.

D

wichtigste Nufgabe bezeichnet. betont, daß die Freigabe ner deuts<hen Kriegsgefangenen nit von der Gesiellung dieser Arbeiter abhängig gemacht werden Im Anschluß on diese Erklärung wurre aber sehr nac- drücflih darauf aufmerksam gemacht, doß es die vornehmste Pflicht Deutschlands sei, bei den zurzeit von den Gefangenen begonnenen Arbeiten eine Unterbrechung nicht eintreten zu lassen.

S MP6 E R G

6. Erwerbs-- und Wirtschaftsgenossenshaften 7. Niederlassung 2c. von Rechtsannältén. 8. Unfall- und Invaliditäts? 2c. Versicherung.

10, Verschiedene Bekanntmachungen,

Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger.

_Berlin, Montag, den 14. Inli

teilnehmen, Die Nole mat au< das Recht Nußlands auf das Protektorat über Armenien geltend. 7 der Friedenskommission der Kammer er- flärte der Minister präsident Clemenceau am Fceitag, dem „Wolssschen Telegraphenbüro“ zufolge:

sei auf dem Grundsaß aufgebaut, der

Gerechtigkeit Genugtuung zu vershaffen, in deren Namen der auf- gezwunçene Krieg geführt worden sei. i1ages sei, den Weitfrieden dur< Vereinigung der vier alliierten und assoziierten Grefmächte aufrebtzuerhalten. danken durdzuführen, bätten Opfer gebraht werten müssen. Veitrag mlisse als ges{lossenes Ganze betrachtet werden. Frankreich eine Macht, aus der es Nuten zieten könne, wenn es seine wirtschastlißen Anstrengungen auf der Höhe erhalte, auf die es jeine ¿crartreid müsse an dem Völkerbund fest- balten, aber versuchen, ihn im Sinne des Zusatzantrages Léon Bourgeois’ zu vervollkfomrmen.

Auf eine Ansrage Barthous erklörte Clemenceau;, es sei Qarafteristii< für den Vertrag und müsse wie eine Befriedi- gung der Moral avgesehen weiden, kaß die für den Kcieg verantworilihen Persönlichkeiten anaef!agt und abgeurteilt würden; das sci eine Strafe und Mahnung zugleich. Die Entente werde davon nicht abgehen.

In der ersten B: sprechung der vorbereitenden Wie der- autmachungskommijsion wurde von Arbeitskräften als

Der Grundtgedanke des Ver-

Um diesen aroßen Ge- L. Der (r gebe

dexr Entente die die nächste und Es wurde dabei ausdrüli<

S E P V E

L Sj E I) P R “e a T E S A U i Me A T

11.- Privatanzeigen. —_—_m [79980]

Das AmtsgeriLt Vamberg hat am 5, März 1919 folgendes Nufgebot erlassen : Lem verb. Bauer Jokann Wachter von P H2. Nr. 107, girg, wi? glavb- aft gema<t ist, der Depois(etin der

ilizT-Binkf, mun bayer. Staatsbank Bamberg; vom 4. August 1914 Nr. 3792 für den Bauern ZFcehaon Wachtex von Hallstzadt ütec -Hirteriezurg eines vér- i<nürten und veisiegelten Pakets, ent- halt-£nd Werty1ptre int Löerte vou 3000 Æ, zu Verlust. Auf setnen Artrag wird die borbezeiGne'e Utfunve zum Zwed>-: der Kraftlogerllärung auf zeboten. Der IFnhaber der Urkände wird aufge- fordert, fpit:flens it dem auf Samstag, hen 18, Qftober 1919 Vormittags 9 ne, im Sibuñgtfaäle 74 anberoumten Aufgebotötermiáa seine Rechte b:i dem Awtsgerit Bamberg anzumëlden und bie Urkunde vorlegen, widrigenfalls Kraft- loserfiärurg der UiZunte erfoigea wirt,

Berl<is<reiberet des Amttgerihts.

(32562) ufgebot.

1) Die v'rreheliht: Beßgzer Anna Grabst, geb. Pi>klavyz, zu Janusher-Sèörge, 2) der Polzbraker Herr Schabloweky ¿u Memel, 3) der Schneider Willy Nuts- fowsti zu Memel hat bas Aufgebot

zu 1: diS8 auf thren Mädtßennäamen audgeltellten Sparkoffznbu<s Nt. 54 853 der äden Späik isse zu Memel über 3319,25 #6,

ju 2: 6 auf selnen Sh Ni&Xars aus, estellèt Ch 1fafseiBu<s Nr. 48 692 der thn Spu.}2 ju Memel über 1167,62 A,

zu 3 ber auf fsetre Frau Berta geb. Bröger und seinea Sohn He!nz Er‘ ausgestellten Sparfassenbi her Nr. 51 663 "nd 1254 dex städtts>{cn Sparkasse zu Memel über 300,37 # ünd 32 „#6 bé» ant'a1t, Vie Inbaber. der zu 1—3 kes ¿eldineten Spalifsenbl<her werd-n auf- aefordert, spätestns f dem auf den 17. Januar 1920, Vormittags 20 Use, vor demi unterieiWneten Gecilt, anberaumten. Aufgebotötermine ivre Rechte onzumélden und die Urkunden vorzulegeo, widrigenfalls die Kraftloserklärung de: U'kunden erfolgen rotrd.

Memel, den 1. F.li 1919.

Amtsgerteht.

[38971] NufgeHböst.

Der Hote!besizer obann Niotte avs St. Wendel hat das Aufgebot des angeb- li verloren gegangenéi, guf den Namen dos Hotelbesizers Johznn Niotte tin Stk. Wen-el ausgestellten Sparkassenbuchs der Kreiéiparkafse St. Wendel Nr. 4522, lauteub über den Betrag von 4851,17 4, beantragt. Der Fnbhaber de Utxkunde wicd aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. Jannar 1220, Voruitiags 1x0 Uhx, vor dem unterzei<hneten Gertcht anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und das Sharkassenbu& vor- zulegen, widrigenfalls dessen Kraftloser- klärung erfolgen wirb.

St. Wendel, den 30. Junt 1919.

Das Amítsgertet. [39"92].. Bufgebot. _De Kil. Els+ MeniGkag fd f Hielne Vlum:n:hal, g:b, Mensching, beide