1882 / 32 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Demnächst nahm der Minister der öffentlihen Arbeiten

Maybach, wie folgt, das Wort: i Der Hr. Abg. Berger hat si< überzeugt und au seine Aner- fennung darüber ausgesprochen, daß manche Zemerkungen, welche im Laufe der Diskussionen der leßten Jahre von ihm gema<t wurden, nit unberücksichtigt geblieben sind. Ich will ihm die Verficherung geben, daß das au in der Folge von mir geshehen wird, weil ih seinen Bemerkungen A Ln En in der Praxis stehenden Manne errührend, befondern Werth beilege. A / Er hat A daß die Bahnen dur die Eifel, welche wir jeßt vorgeschlagen haben, nit ciner Privatgesells{aft überlassen seien. Wenn der Herr Abgeordnete wüßte, wie die Verhältnisse pons gelegen baben, dann würde er mir Ret geben, daß wir V e jeßigen Weg eingelenkt haben. Mit dem Projekt der Geselle] würde der Zwe> nicht erreibt sein, den wir im Auge haben, überdies würde das Gesellschaftsprojekt nur unter Bedingungen zur Ausführung fommen können, die für die Staatskasse unannehmbar sind. Gs hat die Ge- sellschaft ihre ursprünglichen Forderungen: einer Zinsgarantie von etwa 59% neben Antheil am weiteren UVebershuß, später auf, wenn ih nit irre, 43%/ ermäßigt, dabei war aber ein viel zu hohes Bau- Fapital in Aussicht genommen. Es waren, wenn ih mi re<t erinnere, 24 Millionen Mark als Baukapital bezeichnet, während wir hier nur eiwa 16 Millionen berechnen; für den preußischen Staat ist ist es alsdann doch vortheilhafter, den Bau selbst zu übernehmen. Wir würden bei den jeßigen Kreditverhältnissen des Staates jene lästigen Bedingungen nicht re<tfertigen TONNCIE

Die Ausgaben für die Bahnhöfe sind ja auc für die Cisenbahn- verwaltung nicht gerade erfreulih, denn sie: sind nicht produktiv im engern Sinne, Len ih bitte au< zu berüsichtigen, daß wir auch Rüceinnahmen baben werden, die allein bei dem Hrankfurter Bahn- hof auf 18 Millionen verans{lagt find, gegenüber einem, Bedürfniß von 28 Millionen Mark, es wird also die Summe, die definitiv NBerwendung findet, bedeutend geringer sein, als von dea Herren Ab- geordneten angenommen worden ist. H i

Den Vorschlag, den Verkehr nicht zu schr zu konzentriren, kann i als vollkommen berechtigt anerkennen, und i halte ihn zur Aus- führung für durchaus geeignet in Bezug auf den Güterverkehr. Was den Personenverkehr jedo angeht, fo ist eine möglichste Konzentrirung geboten. h i :

Das Bedürfniß für Betrieb28mittel ist dur< Verkehrssteigerung bedingt. Interessiren wird es vielleicht, daß nah einer mir eben zu- gehenden Notiz im Ruhrrevier die Koblenabfuhr im Januar dieses Jahres gegen das Vorjahr um 18,2% fich gehoben hat. Wenn der Hr. Abg. Graf von Winßingerode es vorgezogen haben würde, die drei Millionen, die für Verscleiß weniger im Gtat in Ansag gebracht sind, aus der Anleihe zu entfernen, fo glaube ic, daß damit niht ganz korrekt verfahren würde. Jn den Gtat ist genau eingettellt, was erneuert werden muß. Diese Erneuerungen können wir bewirken mit einem geringeren Kostenaufwande. Was wir jeßt verlangen, ist eine Vermehrung und Verstärkung des Fuhrparks. Auf die weiteren Bemerkungen, welche hinsichtlich der Vorlage gefallen find no< näher einzugehen, wird nit nöthig sein.

Der Abg. Kantak beklagte si< darüber, kleinste Theil der Vorlage si< mit den Verkehrs- verhältnissen der Provinz Posen beschäftige. Die Ent- widelung der Zu@erindustrie mache au< für die Provinz Posen den- Bau weiterer Sekundärbahnen nothwendig. Auf eine Jnterpellation habe der Minister Maybach erwidert, daß für die Streen Posen-Bromberg, Rogasen-Nakel, Gnesen- Nafel zwar Projekte ausgearbeitet gewesen, jedo<h zur Aus-

führung derselben sei es no< nit gekommen, da si< die Projekte einander entgegenständen. Dem gegenüber konftatire er, daß dies nur theilweise der Fall sei. Er empfehle darum dringend den Bau von Sekundärbahnen in Posen, diese Provinz bedürfe gerade eine folche Berücksichtigung.

Der Abg. Bachem erklärte, die Rheinlande seien in Be- zug auf Sekundärbahnen . lange vernachlässigt worden. Die Privatbahnen seien nur stets auf ihren Gewinn bedaht ge- wesen und so sei allmählih ein Nothstand geschaffen, der nur dur Sekundärbahnen, ‘die au< die minder begünstigten Distrikte ausshließen würden, beseitigt werden könne. Dabei müsse auf die wirthshastliGen Verhältnisse der einzeluen

daß nit der

Kreise R S E D elben so arm, daß eine Heranziéqu 4 an leistungsunfähig machen müsse. Die Kommi n ers diesen Punkt besonders zu berüd>sichtigen ha e That Ai würden Klagen im Westerwald laut. Es sei M bbah E bedauern, daß der Anschluß der Oberwesterwa!d Ae nebt Stre>de Deut-Gießen no<h nicht erfolgt sei. Die S aben gung in dem dortigen Bezirke würde dann aufgeht e a Mit Vahnhofsbauten solle die Regierung a Bahn: Der Passus der Denkschrift, der si mit dem Stner D hofsbau beschäftige, habe dort nicht geringes Aufleyen BE Vor Allem aber komme es I an, un en De- irken durh Sekunvärbahnen Hülse zu r E : j Die Diskussion wurde darauf geshhlofsen. Es folgten per- önliche Bemerkungen. i: | Der Abg. Ni>ert bemerkte, der Abg. von Zedliß bare seine (des Redners) neuliche Bemerkung kritisirt, so daß er s verstehe, wie der Abg. von Zedliß aus einer harmlofen G merkung des Abg. Richter einen Konflikt zwischen iat U Landtag hervorgezaubert habe. Jm stenographischen Bericht stehe das Wort Konflikt aeainge nit, aber er erinnerè si, dasselbe ganz genau gehört zu Haven. 4

h Der Avg. Dirichlet erklärte, der Abg. von Sqwerin habe ihm vorgeworfen, daß ex denselben verdächtigt habe. Jn der Sache selbst habe der bg. von Shwerin zugestanden, was er (Redner) verlesen habe. Die Verdächtigung könnte also nur in der Angabe über den Zeitpunkt liegen. Die angeführte Mittheilung sei ihm zuerst mündlih gema<t und zwar drei oder vier Tage vor der Stihwahl in Sensburg. Bei der Wichtigkeit der- selben Habe er um scristlihe Aufzeihnung gebeten, und nun sei ihm geschrieben, daß am 28. Oktober, also vor der Stichwahl, eine Versammlung der Mitglieder des Eisen- bahncomités stattgefunden und der Landrath von Schwerin bei dieser Gelegenheit jene Aeußerung gethan habe. Der Abg. von Schwerin habe sodann offen eingestanden, daß derselbe als Konservativer si, als er (Redner) gewählt worden, ge- schämt habe, nah Berlin zu kommen. Er bedauere, daß dieses Schamgefühl nit länger bei demselben angehalten habe; der- selbe hätte dann konsequenterweise sein Mandat niederlegen müssen.

I Abg. von Eynern betonte, der Abg. Dirichlet habe behauptet, daß seine (des Redners) heute gehaltene Rede nichts fei, als ein gestern präparirter Angriff auf den Abg- Richter. Er bemerke, daß eine solhe Vorbereitung für ihn nit nöthig sei. Der Abg. Dirichlet habe ihn weiter zu“ einer Fahrt nah Kalau aufgefordert. Er würde si dann in guter Gesellschast befinden, nämlich in der der Parteigenofsen des Abg. Dirichlet. Gern gestehe er zu, einen Kalauer gemacht zu haben, aber er habe das nur gethan, weil er gesehen, wie gut solche Kalauer hier und außerhalb des Hauses wirkten, und werde sih darum bemühen, in Zukunft noch bessere zu ma<en. :

Der Abg. von Schwerin räumte ein, daß die Bezeichnung „Verdäthtigung“ gegenüber dem Abg. Dirichlet unrichtig sei, er habe sagen wollen, „Angriff“. :

Der Abg. Richter ertlärte, im Jnteresse des Abg. von Eynern liege es, glaube er, wenn er demselben keinen Anlaß zu persönlichen Bemerkungen gebe, dessen Wiß sei dazu noch nit entwidelt genug.

Der Abg. von Eynern bemerkte, er würde dem Abg. Niehter gern antworten, aber derselbe gebe ihm feine Gelegen- heit dazu. Seinen (des Redners) Ausführungen gegenüber scheine dem Abg. Richter der Wib ausgegangen zu sein.

Die Vorlage wurde darauf der verstärkten Budget-

den Kosten sie voll-

-fommission überwiesen.

Es folgte. der Bericht über die Ergebnisse des Be- triebs der für Re<hnung des Staats verwalteten Eisenbahnen im Jahre 1880/81.

um Theil seien die- 7

SZDIHES Cz?

Inf ecate sür den Deutshen Reihs- und Königl. 1 Vreuß. Stnats-Anzeiger und das Centrak-Handels- register nimmt an: die Königliche Expeditiou

des Dentschen Reihz-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers:

208 2 Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 82, L

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Deffentlicher Anzei

Steckbriefe und Unterazchungs-Sachen, 5, Industrielle Etablissements, Fabriken eno, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

Verkäufe, Verpachtungen, Snbmissionen ete.

Á, Verloosung, Ámortisation, Zingzaklung

T, s. wW. von öfeRtlicken Papieren,

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und Grosshandetl.

7. Literarizche Anzeigen. 8, Theater-Anzeigen. 9, Familien-Nachrickten. j

L ; H Ger. Inscrate unehmen an: die Annoncen-Ervedii

6, Versckiedene Bekanntmanchungen.

}] In der BörseR- beilaga.

Der Abg. Büthtemann beantragte, die Vorlage der n kommission zu überweisen. Die Ausführun de D von Eynern, daß die Beamten der Staatsbahnen befor seien als die der Privatbahnen, seien ihm unv blieben. Wenn überhaupt Vergleiche zwischen den y Beamtenkategorien angestellt werden sollten, so m au< Rü>sicht darauf genommen werden, daß bei de bahnen viel weniger Beamte etatsmäßig angestellt bei den Pr Aañe au p: n Abg. von eführten Zahlen lañe n< ein nit i, Der Abg. von Eynern erklärte, E E der Statistik der Besoldung der Eisenbahnbee tuen, O Direktorium der Berlin-Anhalter emacht sei. : Der Abg. Büchtemann bemerkte, Statistiken seien durhaus nicht maßgebend. Man müsse, sihere Resultate zu gewinnen, die Beamtenkate Bahnen ausziehen und dabei noch Rüäsicht von Nebengründen nehmen. ;

Der Bericht wurde der verstärkten Budgetk

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wiesen. E der Verathung des Berichts über di führungen der Eisenbahnverwalt

des Zeitraums vom 1. Oftober 1880 bis dahin der Abg. Dr. Thilenius, auf dem Westerwo fortwährender Nothstand. Wäre die Kartoffel flossenen Jahre nit besonders günstig aus der Staat mit seiner Hülfe eingreifen müß der Regierung darum no<hmals ans H Eisenbahnstre>e Westerburg- Hadamar fo zu fördern. / Der Abg. von Ludwig tadelte es, daßi Eisenbahnlinie Dittersbach-Neurode-Sla erspart definitiv gelöst und auch der Bestand nit in seinem ganzen Umfange für den Va werden solle. Jndem man \o die Gelder in denE rü>werfe, habe man es bei der Bahn dahin gebt Haus ohne das nöthige Thor sei. Die Zwe>, die Kohlenlager von Glaß zu ers meisten Absay nah Böhmen hin fänden. Ess die Bahn ras< bis zur österreihishen Grenz Die öfterreichishe Regierung habe den getro barungen gemäß ihrerseits die Bahn bis dit gebaut. ; 4 Die Vorlage wurde an die verstärkie By verwiesen. i Ebenso wurde ohne Debatte der Beri@ berige Ausführung des $8. 4 des Gesehes, b Erwerb mehrerer Privateise Staat, vom 20. Dezember 1879 und betreffend den Erwerb des Rheinischen dam-Magdeburger Eisenbahnunternehmens F vom 14. Februar 1880 an dieselbe Kommüi Es folgte die erste Berathung des Gés treffend die Einseßung von Bezirks-Eisenbal und cines Landes-Eisenbahnraths sür d Eisenbahnverwaltung. | Der Abg. Dr. Hammacher beantragte diesen Kommæission zu überweisen, welhe den Geseßä treffend die weitere Verstaatlihung vorberathe. F Das Haus bes{loß diesem Antrage gemäß. Auch der Gesetzentwurf, betreffend die Vert der Jahresüberschüsse der Verwaltung di bahnangelegenheiten wurde ohne Debatte stärête Budgetkommission überwiesen. j S R vertagte sih das Haus um 3 Vhr al V: /

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„Juvalidendauk“, Rudolf Mosse, Hai & Baoglex, G. L. Daube & Co,, E Büttucr & Winter, sowie alle übrigen!

Annoucenu-Bureaux,

ÆM

SteŒbriefe mund Untersuchungs - Sachen.

Stebrief. Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Wilhelm Hermann Rodrian ist in den Akten V. R. IL. No. 91 de 1882 die Unter- suchungshaft wegen betrüglichen Bankerutts verhängt. Gs wird ersubt, denselben zu verhaften und an die Königliche Direktion des Untersuchungsgefängnisses in Berlin, Alt-Moabit Nr. 11/12, abzuliefern. Berlin, den 2. Februar 1882. Der Untersuchungs- richter bei dem Königlichen Landgerichte T. Göß. Beschreibung: Alter 34 Jahre, geb. 12. September 1847, Geburtsort Neu-Barnim,, Größe 1 m 70 cm, Statur kräftig, Haare s{<warz, Stirn fla, Bart rasirt, Augenbrauen dunkel, Augen braun, Zähne getund, Gesicht oval, Gesichtsfarbe gesund.

Ste>brief. Gegen die unten beschriebene unverebelichte Auguste Emilie Viol, am 17. August 1861 in Schöneberg geboren, welche fich verborgen bält, ist die NleruBungebat wegen Diebstahls, in den Akten 84 G. 386 82 J. IV. d, 27. 82 verhängt. Es wird ersucht, dieselbezu verhaften und in das Unter- su{ungsgefängniß zu Berlin, Alt-Moabit Nr. 11/12 (NW.) abzuliefern. Berlin, Alt - Moabit Nr. 11/12 (NW.), den s. Februar 1882. Königliches Amts- geriht I., Abth. 84. Beschreibung: Alter 20 Jahre,

S 1 m 60—62 cm, Statur \{<lank, Haare blond, Augenbrauen blond, Augen blau, Nase \piß, Mund gewöhnlich, Zähne vollständig, Kinn pi, Gesicht länglih, Gesichtsfarbe blaß, Sprache deutsG, Kleidung: \{warzer Winterhut mit blauem Band, ein blaues Tuchkleid mit Sammet beseßt, ein dunkler farrirter Mantel.

Ste>brief, Gegen den unten beschriebenen Schlächtergeselleu Oscar Seeger, welcher flüchtig ift, ift die Üntersuchungshaft wegen wiederholter {<werer Urkundenfälshung und Unterschlagung in den Akten V. R. II. 104. 85 verhängt. E83 wird ersucht, denselben zu verhaften und f das Unter- Zucbungsgefängniß ju Alt-Moabit 11/12 abzuliefern. E en, den 2. Februar 1882. Der Untersubungs- Bes r bei dem Königlichen Landgerichte I. Fo hl Besgreibung : Alter 26 Zahre, geb. 28,7. 55 zu s<warz, Augenbrauen blond, E ase A AEN

Mund gewöhnli, Gesicht oval, Gesichtsfarbe çe- sund, Sprache deutsh. Besondere K : Starke Schnittnarben am Sia A

Stecbrief. Gegen den unten beschriebenen Ad- ministrator Erust Julius Wolff ist in den Aften U, R. IT. No. 2 de 1882 die Untersubungshaft wegen Unterschlagung resp. Untreue verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuhung8gefängniß zu Berlin, Alt-Moabit Nr. 11/12, abzuliefern. Berlin, den 3. Februar 1882. Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Land- gerihte I. Dr. Herzbru<. Beschreibung: Alter 28 Jahre, geboren 27. Juli 1853, Geburts- ort Zehdeni>, Größe 5* 6“, Statur untersetzt, Haare dunkelblond, dünn, Stirn frei, Bart klein, blonder Se Gen ute al did, roth,

gesund, Gesicht rund, voll, esihtsfarb gesund, Sprache deuts. Cs

[5969]

Ste>brief. Gegen den unten bes{riebenen

und Heilgehülfen Robert Kalkwig L AURE berg N./M., welcher flüchtig ist, ist die Untersuhungs- haft wegen Kuppeleï und widernatürlicher Unzucht verhängt. Es wird ersut, denselben zu verhaften und in das Amtsgerichtsgefängniß zu Königsberg N./M. abzuliefern. Königsberg N./M,, den 21. Ja- nuar 1882, Königliches Amtsgericht. Beschreibung : Alter 39 Jahre, Größe 1,64 m, Statur mittel. Haare dunkelblond gekräuselt, Stirn ho, Bart brauner langer S{hnurr- und Bacenbart, " Augen- O O R R Nase und Mund gewöhnli, Zähne gewöhnlich, Kinn

s Geithtösarbe b A ondere Kennzeihen: trägt das ei z II. Klafse. C N

[5970]

Der am 12, Dezember 1881 gegen den Kau Paul Lonis: Gottlob Sthreiber, am 6 uni 1854 zu Birkholz bei Bernau geboren, erlassene Stebrief wird hiermit zurü>genommen. Berlin, den 1. Februar 1882. Königliche Staatsanwaltschaft I. J. V: Lippert.

L

laßroth, Sprache deutsh. Be- | d

Subhastatiouen, Aufgebote, Vor- ladungeu u. dergl.

[5999] Oeffentliche Zustellung. _In der hier anhängigen Prozeßsache der verehe- lihten Müllermeister Hausmann, Pauline Ernestine, 8 Biehain, zu Ober-Horka, vertreten dur< den ehtsanwalt Mittrup hierselbst, gegen deren Che- mann, Müklermeister Ernst Louis Hausmann, früher ¿u Mittel-Horka, jeßt unbekannten Aufenthalts, _ wegen Ghescbeidung,

ladet Klägerin anderweitig den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die e me des Königlichen Landgerichts zu

örliß au

den 18. April 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

: Pu Zwele dèr öffentlihen Zustellung wird dieser Auszuge des Ladungsschriftsaßes bekannt ge»

macht. Görliß, den 2. Februar 1882. A Riedel, Gerichtss{reiber des Königlichen Landgerichts.

[5997] Oeffentliche Zrstellung.

Die Kreissparkasse zu Mavieitwietnér. vertreten dur< den Rechtsanwalt Graeber hier, klagt gegen den Tischlermeister Carl Holstinski, früher zu Ma- rienwerder, jeBigee Aufenthalt unbekannt, wegen 67 A 50 F Zinsen für die Zeit vom 1. Januar bis 1. Juli 1881 von der für Klägerin im Grundbuche ‘des Grundstü>ks des Beklagten Marien- werder-Liebendamm Blatt 8, Abtheilung IIL. Nr. 6 eingetragenen Darlehnsforderung von 2700 4, mit em Antrage auf Verurtheilung des Verklagten zur Zahlung von 67 #4 50 3, und ladet den Be- R P n Cn oie A Handlnna des Rechté-

önigliche i i werder au! Z g mtêgeriht zu Marien- en 29. März 1882, Vormittags 12 U

Zum Zwet>e der öffentlichen Zu ird Be Auszug der Klage elte Lena D E

Marienwerder, den 26. Januar 1882.

) j rueger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[5992] Oeffentliche Zuste!

In Sachen des Gastwirths zum „Grünen Hirsh* bei Klägers,

wider den Schactmeister H. Vierea, Beklagten, _ wegen Forderung von 8E ist auf Antrag des Klägers Termin zur mündli@en streites vor dem Köni in Holstein auf ua Freitag, delt Veri anberaumt, zu wel{m Da der Aufenthal unbekannt ist, wird Þ stellung diese Ladung Oldenburg in b 7 t _____ WLIENNN Gerichtsschreiber des Y

[5965] | In Sachen des Parti selbst, Klägers, wider die Th. Moriß hier, Beklagte, wird, na<bdem auf \{lagnahme des der Be 1695 an der Fallersl[eberftraß ms uns rau Hofes | zum Zwe>e der ZwangsverelgÜ= vom 9. Januar 1882 verfügl dieses Beschlusses im Grund

1882 erfolgt ist, Termin zur

vor Herzoglichem

Í Zimmer

angeseyt in welchem die Hypothelgi0

O R zu (En R U

rauns<weig, den 19. 1

Herzogliches Amtsgericht. V0. v. Preun. |

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