1882 / 44 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

| | F f

[8149] Oeffentliche IANERRUE Der Spediteur Ernst Braaß zu Schirwindt, ver- treten durch den Rechtsanwalt Dr. Krause hier}elbst, Tlagt gegen den Kaufmann Bau Steinwender, üher zu Königsberg wohnhaft, jeßt unbekannten ufenthalts, wegen Lagermiethe für 9 Monate, Arbeitslohn, Speditions- und Versicherungsgebühr und VorgesPofiene Nachnahtne nebst Zinsen davon „mit dem Antrage: „den Beklagten zu verurtheilen, in die Auszahlung des bei der Königl. Regierungs- Hauptkafse zu Gumbinnen am 19. April 1880 zu einer Dietrich-Braaß'schen Streitmasse hinterlegten Versteigerungserlöses von 273,57 4 nebst den Zinsen davon an den Kläger zu willigen, das Urtheil auch fgr vorläufig vollstreckbar zu erklären“, und ladet en Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Ses E s FniglNe Aae XI, zu nigsberg i./Pr., Zimmer Nr. 65, au den 19. April 1882, Vormitiags 94 Uhr. Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird die- ser Auszug der Klage bekannt gemacht. Königsberg, den E Februar 1882.

ohrbä, Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts. XIT.

[8146] Oeffentliche Zustellung, Der Landwicih Wilhelm Vieth zu Hiddingsen, vertreten durch den Rechtsanwalt Hennecke zu Soest, Flagt gegen den Ackersmann Heinrih Vieth zu Hid- dingsen, als Miterben der Eheleute Landwirth Hein- rich Vieth aus Hiddingsen, mit dem Antrage: „Beklagten für {uldig zu erachten, darin zu willigen, daß das in der Subhastation Vieth K. 81/81 Uz Soest) eingezahlte Kaufgeld nah Maßgabe des Kaufgelderbelegungs-Protokolls vom 1. Dezem- ber 1881 unter die Miteigenthümer vertheilt und ausgezahlt werde“,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor die T. Civilkammer des

Königlichen Landgerichts zu Dortmund l

den 29. April 1882, Vormittags 117 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 14. Februar 1882.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[8120] Oeffentliche Zustellung:

Der zu Düren wohnende, zum Armenrechte be- lafsene Wirth Anton Gallont, vertreten durch Recbts- anwalt Thifsen, klagt gegen den tiPeter Fellig, früber Eisenbahnajsistent zu Wanne, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, und die übrigen Mit- erben in der Theilungssawe Gallont e./a. Fellig auf Grund des Massebildungsprotokolls des Notars Jansfenius zu Düren, vom 28. Oktober 1881 und dreier Situationspläne, mit dem Antrage auf öffent- lichen Verkauf des zu Düren an der Jülicher Straße gelegenen Bauterrains mit aufstehenden Gebäulich- keiten, eingetragen im Grundsteuerkatafter der Ge-

, 4 2 meinde Düren unter Flur 36 Parzelle Nr. 157 57

neben Brüing u. Dickinson, groß 305 Qu.-Meter, zur Taxe von 3600 Æ und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die E E OIEE des Königlichen Landgerichts zu achen auf den 21. April 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Î um Zwecke der döffentlißen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aathen, den 13. Februar 1882.

Bewer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts...

[8147] Oeffentliche Zustellung.

Der SgHneidermeifter W. Rothemann zu Magde- burg klagt gegen den Fleischergesellen Rudolf Fuhr, früher zu Magdeburg, jeßt ¡unbekannten Aufenthalts- orts, wegen einer Restforderung für einen gelieferten Ans zug und eine Uhr mit dem Antrage auf Verurthei- lung des Beklagten zur Zahlung von 69 A nebst 6% Zinsen seit dem 1. Mai 1880, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgeriht zu Magde- burg, Domplatz 9, Zimmer 11, auf den 14. April 1882, Vormittags 10 Uhr.

um Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

angen, den 16. Februar 1882.

chwabedal, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts.

Stuttgart.

S S Oeffentliche O Der Gemeindepfleger Gerstner in Gaisburg, klagt egen den Gotthilf Jäger, Bäcker und dessen Sleftau tharine, geb. Kühnle in Gaisburg, ersterer mit e enmieue Aufenthaltsort abwesend, mit dem An- rage: dieselben seien \{uldig, dem Kläger die Summe von 203 4 3 -Z nebst 5°%/9 Zins vom 1. Ja- nuar 1881 an zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,

“und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor das Kgl. Amtsgericht Stuttgart Amt äuf Samstag, 8. April 1882, Vorm. 9 Uhr, Gartenstr. 1.

Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung an den mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden be- klagt’ Wen Ehemann wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 15. Februar 1882.

Krauß, Gerichts\{hreiber des Kgl. Amtsgerichts Amt.

[8118] Oeffentliche Zustellung.

Die Maria Dittmann, ohne besonderes Gewerbe, Ebefrau von Valentin Großmann, in Colmar wohb- nend, zum Armenrechte zugelassen, vertreten dur Rectsanwalt Abt, klagt gegen ihren genannten Che- mann Valentin Großmann, aer, Tier zu Col- mar wohnend, jept ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, mit dem Antrage a Ehescheidung und ladet den Beklagten zur mündlichen “Verhand-

G des Rechtsstreits vor die 1. Abtblg. der ) Givi Laie des Kaiserlichen Landgerichts zu Col-

den 11. Mai 1882, Vormittags 9 Uhr,

A ita ti B L ci ait i i e o aale Bct al, u E E L E, i

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der INGSLGES Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Landgerichts-Sekretär: Janfen.

[8145] Oeffentliche Ladung. Der Kaufmann Philipp Schoenfeld zu Wulf- latke hat gegen den Schauspieler Johann Braun, dessen Aufenthalt unbekannt ist, aus dem angeblich von diesem acceptirten Wechsel vom 20. Februar 1881 auf Zahlung von 75 # nebst 6%/, Verzugs- zinsen seit dem -1. Juni 1881 vor hiesigem Amts- gerihte Klage angestellt. t:

Wir haben zum Zwecke der Verhandlung der Sache Termin auf den 13. April er., V. M. 10 Uhr, in unserem Geschäftsraum Nr. 5 anberaumt. Neustettin, den 14. Februar 1882.

Königliches Amtsgericht. IIT. Ansinn.

[8126] SRigenoE 4 Der Schiffer Heinrih Maaß in Wustrow,“ Nuß- Caeauie der Büdnerei Nr. 167 daselbst hat tas Aufgebot der für den Schiffer Daniel Heinrich Niemann ebendort am 1. Februar 1839 in das Hypothekenbuchß jener Büdnerei Fol, 1 Nr. 1 mit 100 Thlr. N. 2/3 eingetragenen und am 2. April 1879 in das für dieselbe gleichzeitig eröffnete Grund- und Hypothekenbuch Fol. 1 mit 300 #4 übertragenen, mit 59/0 verzinslihen Forderung beantragt. Der Inhaber dieses hypothekarischen Rechts wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 31. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und den über das Intabulat ertheilten Hypothekenschein vorzulegen, widrigenfalls die erden für erloschen und der Hypothekens{hein für kraftlos erklärt werden wird. Ribuiz, den 15. Fevruar 1882. Großherzogl. Mecklenburg-S@werinsches Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber A. Beister, Akt. - Geh.

[8105] Aufgebot,

In Erwägung, daß über das Leben des am 22. Juni 1825 in Landau a./J. geborenen Johann Baptist Inck, genannt Wagner, ill. der Anna Maria Jud, {päter verehelihten Kroiß, von Landau a./I., wel{er im Jahre 1852 nach Amerika ausgewandert le seit dieser Zeit keine Nachricht mehr vorhanden ist, ergeht hiermit auf Antrag des Paul Kroiß, ehe- maligen Sattlermeisters dabier, die Aufforderung:

1) An den Verschollenen: spätestens im Auf-

ebotstermine persönli oder {riftli bei Gericht fi anzumelden, - widrigenfalls er für todt erklärt

wird; 2) an die Erbbetheiligten: ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen , widrigenfalls bei

ist von den Grundstücks-Eigenthümern das Aufgebot der vorstehend sub 1 bis mit 3 gebildeten Hypothekenurkunden über die sub 1 bis mit 3 auf- geführten Posten zum Zweck der Löschung beantragt. Demgemäß werden die Inhaber der vorstehend saub 1 bis me 3 ¡gr Ee Dokumente auf-

rdert, spätestens in dem auf den go 23. Juni 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeineten Gerichte anberaumten Auf- ebotstermine ihre Rehte anzumelden und die Ur- funden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der bezeihneten Hypothekenurkunden erfolgen wird. Lübbedcke, den 9. Februar 1882.

Königliches Amtsgericht.

[8129 Aufgebot.

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers Steigers Carl Sczerba zu Georgenberg werden die unbe- fannten Rechtsnachfolger der am 6. März 1878 zu Georgenberg verstorbenen Witiwe Catharina Piwo- warczyk aufgefordert, späteftens im Aufgebotstermine den 18. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den etwa 110 ä be- tragenden Nachlaß bei dem unterzeichneten Gerichte Zimmer Nr, 6 anzumelden, widrigenfalls der Naÿßlaß dem landesherrlichen Fiskus zugesprocen werden wird.

Tabnomis, den 8. Februar 1882.

óniglihes Amtsgericht. 9. (gez.) Teuber.

8136] C Nachstebend verzeichnete Personen werden beschul- digt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundes- gebiet verlassen oder nah erreihtem militärpflich- tigen Alter ih außerhalb des Bundesgebietes auf- gehalten zu haben.

Vergeben gehen §. 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G.-B.

Dieselben werden auf

Dieustag, den 4. April 1882, Vormittags 9 Uhr,

vor die Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Meh zur Hauptverhandlung geladen. E

Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung von der Sra bom tion des Landkreises hel über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Grklärung verurtheilt werden, nämli:

1) Zimmermanu, Dominikus, geb. am 8. No- vember 1858 zu Pournoy la Grafse, zuleßt wohn- haft daselbft, h

2) Vibrotte, Louis Eugen, geb. am 24. Februar 1860 zu Fey, zuleßt wohohast daselbst,

3) Jacob, Ioseph, geb. am 14. Mai 1869 zu Fleury, zuleßt wohnhaft daselbst,

4) Denis, Julius, geb. am 15. September 1860 ¿zu Solane, zuleßt wohnhaft daselbft,

5) Hillaire, Jacob Julius, geb. am 9. Januar 1860 zu Verny, zuleßt wohnhaft daselbft. j;

Durch Bes&luß der Strafkammer des Kaiser- lichen Landgerichts zu Meß vom 11. Februar 1882

Es3 werden daher alle

oben beibricbae fte Pfandbüchern nit eingetra einem Stammguts- oder -

eim, den 14. Februar Der Gerithtsschreibe des Gr, Keller.

[8104]

In Sachen des Kaufmanns ( Hebenshaufen, Klägers gegen den He ¡ju Reiffenhausen, Beklagten, wers r folgende Letterem abgepfi

eiffenhausen belegene Immob

1) 16,06 a Dorfsgrund (Nr. 78 La mit den darauf bh Stallgebäuden und Backhaus 9) 18960 ba Acerland im Ker

,89,60 ba Aderland im Kerl 3) O ar Adedand i A ar and im nan

der Karte M

er 4) 66,4 ar Aderland, Wiesen und f der Tränke (Nr. 439 derselben K

5) 14,1 ar Aterland am Lindenbe C LROEEN j im Zwangêëwege döffentliG meisthi werden und wird zu folbem Zwe

Dounerstag, 11, M : t s 3 Uhr, im Deppe’shen Gasthause zu Reiff beraumt.

Im selbigen Termine haben All bezeihneten Immobilien Eig) Tehnre(tlice, fideikommissarische, dinglide Rechte, inébesondere auch Ne E en zu haben verm meintlicen edie so gewiß anzu [ebe im Verbältnisse zum neuen Ie Immobilien für verloren o

Ausgenommen von der Anm folgenden, im Hypothekenbuche ve!

big als is N Wremen August Kerl zu Kl; L 2) DeAauEer Joseph Meyer Löwen

adt, 3) Thierarzt Heinrich Evers zu § D Wittwe weil, Kaufmanns Got Be n t E g wegen deren im Hypo ute hypoyerari[Gan Rechte. inhauseit, den 12.- ebruar 1882," ; liches eriht, L“ . v. Goeben.

Ueberweisung des Vermögens des Verschollenen auf dieselben keine Rücksiht genommen werden foll;

3) an alle Diejenigen: welchbe über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, hierüber bei Gericht Mittheilung zu machen.

Der Aufgebotstermin wird auf Dienstag, den 19. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr, dahier anberaumt. s dts al: E e ge 13î önigliches Amtsgeri andau a./Jsar. Khann, A. R. Zur Beglaubigung:

Landau a./J den 12. Februar 1882.

Der Königliche Gerichtsschreiber: Schmid. B Aufgebot.

Auf den Antrag des Josef Ott von Rulfingen wird P Bruder Wunibald Ott von da, geboren am 5. Januar 1812, welcher im Jahre 1838 nah Peft gegangen und seit dem Jahre 1844 verschollen ilt, aufgefordert, sich spätestens in dem Aufgebots- ermin,

den 28. November c., Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeineten Gericht zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolat.

Sigmaringen, den 4. Februar 1882. Königliches Amtsgericht.

N Aufgebot.

1) Auf der Stätte des Kolons Heinrih Wilbelm Höselmeyer, Nr. 9 Sundern, eb Be Bk. 37 Abth. U]. Nr. 4 eine Darlehnsforderung von 150 Thlrn. nebst 5% Zinsen aus der Urkunde vom 12. September 1826 für den Schullehrer Breuer zu Sundern eingetragen.

Ueber diese S ceuna ist unter dem 21, Dezem-

ber 1826 ein Hypothekenschein gebildet. Diese Post ist laut notarieller Quittung vom 28. November 1881 bezahlt, die Urkunde vom 21. Dezember 1826 jedoch angebli verloren gegangen. 2) Im Grundbuche von Blasheim Bd. T. Bl. 106 steht Abthl. IIT. Nr. 3 ein Kapital von 900 Thlrn. Kaufgelderrest für die Wittwe Anna Marie Elisa- beth Westerhold, geb. Schmidt, Nr. 87 zu Blas- beim, R G Von diefen eingetragenen 900 Thalern sind der Armenkasse zu Blasheim laut Testament der Wittwe Anna Elisabeth Meyer sive Westerhold vom 26. Mai 1843 400 Thlr. vermatt und sind über diese Posten besondere Dokumente gebildet und die bezüglichen Eintragungsvermerke auf denselben registrirt; außerdem sind von diesen 900 Thlrn. noch 120 Thlr. an die Marie So bie Bn und 20 Thlr. an den Heuerling Friedri Wil- elm Nolte testamentarisch vermacht, so daß von den aen 900 Thlrn. noch 38) Thlr. übrig geblieben find.

Diese 380 Thlr. sind laut Quittung vom 19. März 1869 bezahlt, die Löschung kann aber nit erfolgen, weil die über die Post gebildeten Dokumente mit dem Vertrage vom 10. März 1843 und 3, April 1843 angebli verloren gegangen find.

3) Im Grundbuche von Nettelstedt sind Band I, Bl. 267 Abth, T1. Nr. 17 75 Thlr, nebst 5% Siusen für den Kaufmann Daniel Weinberg zu

übbecke aus der Urkunde vom 8. Oktober 1851 eingetragen. Laut Quittung vom 22, April 1881

wird zugleich zur Deckung der die Angeschuldigten möglicherweise treffenden hösten Geldstrafe und der Koften des Verfahrens das im Deutschen Reiche befindliche Be TMEgen der Angeschuldigten in Ge- mäßheit des §8. 140 Absaß 3 des Straf - Geseßz- Bus und §. 326 der Strafprozeß-Ordnung mit Beschlag belegt. Mey, den 14. Hera 1882. Der Erste Staat83anwalt.

8137] b Nachitehend verzeichvete Personen werden bes{ul- digt, als Wehrpflichtige in der Absicht, fih dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundes- gebiet verlassen oder nah erreidtem militärpflihtigen Ar O außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten

zu baben. i

Vergehen gegen §8. 140 Abf. 1 Nr. 1 des Str.-G.-Bs.

Dieselben werden auf

den 4. April 1882, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts Seba Justizpalast, zur Hauptverhandlung ge- aden.

Bei unents{uldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der na S. 472 der Strafprozeßordnung von der Ersaßkommission des Landkreises E über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden, nämli:

1) HSallé, Johann Franz, geboren am 27. Juli E Savigny bei St. Barbe, zuleßt wohnhaft

a e e

2) Noel, Johann Karl, geboren am 19, März 1860 zu Ay, zuleßt wohnhaft daselbst,

3) Pelte, Eugen, geboren am 25. Juli 1860 zu Noisseville, zuletzt wohnhaft daselbst.

Dur Beschluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerihts zu Meß vom 11. Februar 1882 wird zugleich zur Deckung der die Angeschuldigten mög- licerweise treffenden böchbsten Geldstrafen und der Kosten des Verfahrens das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen der An Ci Eigten in Gemäßheit der S8. 140 Abs. 3 5 B. u, 326 St. P. O. mit SISIag belegt.

Met, den 15. Februar 1882. Der Erste Staatsanwalt. S 892, -Die Erb 2 j te Erben des verstorbenen Bäckers Johann Georg Frishmuth von bier, nämli: Privat- mann Heinrich Frisbmuth, die Wittwe des Metz- gers Wilhelm

] teuter und Katharina Plak, ledig, dahier, besißen in unabgetheilter Gemeins bft fol gende Liegenschaften : 1) auf der Sar rang eciheiht a, cinen gewölbten Keller unter dem Wobnhb des Georg Wolpert und Leonhard Sie 7 a E T Pibalsiraße Me Nr. 495, ï L n der üblstei Keller Wittwe und dem res E dis e. 12 Ruthen Garten an der weißen Mauer neben Christoph Günzer und dem Weg, 2) n Spelz uthen Ader in der oberen Eichelse neben dem Fürstl. Hofgarten und Berens

ahm. Beim Mangel des Eintrags di

in den betreffenden Grunbbücherr ee tegen hi Bevollmächtigten der genannten Erben ; Heinrich Fris{chmuth von hier, das Aufgebotsverfahren be-

ist diese Post bezahlt, die Löschung kann jedo nicht S weil das darüber gebildete Hypotheken inftrument angeblich verloren gegangen ist.

antragt.

[8123] m Namen des K Auf den Antrag des ob in Meggerkoog erkennt das Ks zu Friedrichstadt für Recht: F der am 5. ai 18 Bannich in Megg ps Frahm onkraït wird für krä eine zu originalisitendë" Megger ogen Nebenbuch

n drichstadt, den Fricdrichst f: Br edt

j ATABLeT Gerichtsschreiber des Königl. 2 [8121] Kaiserliches

aria Catharina

ericht Stra] Were, Chefeau ?

klagt gegen ihren trennung mit dem j Das Gericht wolle die Gütertte den Parteien ausspre@{en, dieselbe andersezung ihrer Vermögensred Matter in Hocfelden verweisen klagten die Ko eventuell w zu Hochfelden beauftragen, eite die Vêrmögensverhältnisse det nehmen. : Zur mündlichen Verbandlung üb die Sißung der 11. Civilkammér Landgerichts dahier vom 183, 9 mittags 9 Uhr, bestimmt.

MURIEOR E, den 14. Februar L Landg cht8-S LTCTd Birlo.

B Amtsgericht Hamb Auf Antrag von Johann H Aribwidg e Ar Tite ohann Joachim an vertreten dur den Nectsanwalt wird ein Aufgebot dahin erlassen? daß Alle, welche an dei 27. Februar 1881 hierselbst hann Joachim Chri aus Zarrentin Erb- oder sonstige haben vermeinen, oder den Best dem gonannten Erblasser am errihteten, am 10, Mär publizirten Testaments, wid biemit E ie werden, Widersprüche spätestens in

Dienstag, 11. Tz Uhr V. M. anberaumten Aufgebotstermin in Amtsgericht, Dammthorstraße 10

anzumelden, und zwar Aus stellung eines biesigen Zus eint E urg, den 14. Februar j Das Amis ericht