1897 / 128 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

hen von 1,30 bis 1,50 m fih rôthenden Früchter bede esezt sind und, dings sind sie mit 4 m Abstand ruben im Schuße von Schattenbäumen, vor- Tingsblütbhigen Poinciana regia, beträhtlide Höhe von 24 m erreiht bat ; auch Mtama dienten diesem Zwecke. Die Kaffeebäume m boch und zeigen ein gutes Aussehen. Die ch Ausmauerung zahlreicher ergiebiger Brunnen

he und find zur obwohl fie der wie der Leiter verfichert, stand ausgeseßt

en die Prinzen Adalbert und August Wilhelm Königlichen

voller, kräftiger Bäum Zeit diht mit grünen, vollen Sonnen jeder Pflege ent Die späteren Anl zugsweise der schmetter nur acht Monaten d Cassía florida und find hier 60 bis 70 c MWasserfrage ersheint dur von 17 bis 40 Fuß Tiefe gelöft Bedeutsam war mir der pflanzung Ngua infofern, als Einzelunternehmer, nihcht von e betrieben wird. M Usambaragebirge ift hier sehr anftren Negerpfaden in übermäßigen Steigung Stunden in Anspru

lichen Hoheit eingetreten. Ftiedrich Leopold, und die Prinzessin östihren Kindern \

der Umgebung Seiner Königliche änzende Suite und fast alle fre ach der Parade dungen entgegen u hatte das 1. Garde- unter den Bäumen d Nach beendi und überga für die Fahne des 1. Bata dankte und brachte auf Seine in welches das

von Hohenzollern Karl Anton von Hohenzollern mit ahen von einem Fenster des Stadt- bie Bier in

militärishen Schauspiel der Prinz mdländishen Militär-Attachés. Majestät militärishe Mel- nd hielt sodann die Kritik ab.

Sein j Ras O Besuch der erften berührten Usambara- fie die einzige ift, die von einem iner vermögensfräftigen Gesellshaft zu dem mehr als 1000 m hohen gend, weil er auf unverbefjerten en ausgeführt werden muß. ch. Erst in der Näbe der estochene, etwa meterbreite Pfade, welche ch Ableitung und Zertheilung eines europäishen Gemüsen aller Herrn Mismahl gt wird. Er _20 000 Kaffee- bereits in diesem Jahre eine Mit Genugthuung sah i ei n des Urwaldes tadel- in Oft-Afrika

Inzwischen Regiment z. F. in einem offenen es Lustgartens Aufstellung genommen. eine Majestät in das Viereck hinein [arbänder

ter Kritik ritt S : Per E

mit einer furzen Ansprache die Säku Oberst von i Majestät den Kaiser und König Regiment begeiftert einstimmte. Nationalhymne. Hierauf fand im Stadt- zu dem gegen 130 Ein-

Er nabm fast drei Pflanzung beginnen sauber abg am gehaltenen, dur f Beeten mit Die Pflanzung wurde 1894 von von zweien seiner Brüder unterstü n sein Unternehmen zu seßen.

ein Hoh aus, an sehr for sik spielte die Nationalhy \hlofse ein Parade-Frühstück statt,

ladungen ergangen waren.

Oldenburg.

(H) Seine Königliche Hoheit de

von seiner Reise nah Jtalien zurü Sommer-Residenz Rastedt Aufenthalt genommen.

Art vorbeiführen. angelegt, der jeßt scheint große Hoffnungen i bäume stehen im Felde, Ernte Lon 1000 Pfund erwartet. aeborene Arbeiter aus den lose Bretter schneiden. sonst unbekanntes Werkzeug. (Boritis) und Lehm ift im Bau. e fleißigen Unternehmer all mir do der Beweis noch Einzelkolonisten mit mäßigen Die Entstehung einer Pflan olo) Gelegenbeit, wo fi lbrecht von Preußen ange Wvneken, ift, unterstüßt Horn IL., noch vollauf m Das Pflanzungêgebiet zieht zwischen denen Waffe und breiten Hänge fin ts ei Bäume, entsprehend den Vorschriften

von denen er

gefällten Bäume Die Säge ift leider ein Ein neues Wohnhaus aus Balkenftangen Wenngleich dem ebenío anspruhs- es Gute zu wünschen ift, so scheint daß Usambara au dem

r Großherzog ift gestern dckgekehrt und hat in der

Deutsche Kolonien.

Der Kaiserlihe Gouverneur von Deutsch - Osta t über seine erste Jnspektionsrei)e hen Schußzgebietes einen ein- offentlichten Bericht eingereicht, Ausführungen entnommen snd:

ng der Küftenstädte des s Zu meiner Saadani und Pangani, Schutgebiet in Tanga und e, welche erftaunliche t ih fie 1890 sab. weise nur die Feste; jeßt dehnt

aus\chließlih schr regen Karawanenverkehrs leben. drucksvolle Zollgebäude und seine beiden im Bau begriffene hübshe Bezirksamt steinerner Privathäuser S erinnernde, garoßstädtisch anmuthbende am weniagften verändert i es hatte dur den Aufft drängten Fluchten seiner eng aneinander- e Regelungen in hobem Make. hem Shmude von Palmwedeln, Farben vom Dache chten Anlaß, ihrer

In Bagamoyo hen verstorbenen Sewa Scaurxi erbaten, um ihre

nit geliefert, Mitteln eine E e S e r Qi zung zu sehen, hatte 1W in a Le Ne pag ar ch Seine Königliche nördlichen Theile des ostafrifkani} 2 gehenden, im „D. Ko welchem die nachfolgenden

Am 31. Januar begann ih die Bereifu Nordens und des Pflanzungsbezirks in Oft-1 ßen Freude sah ich auch in Bagamoyo, schon bei meiner Ankunft im Dar-es-Salam mit Genugthuung erfüllt hatt ese Orte erfahren baben, sei

Hoheit der Der Leiter, H Gehilfen Booth und von it dem Roden des Urwaldes beschäftigt. si über eine Reihe von Hügeln bin, Thäler gefur{t haben. Die Niederungen d bereits entwaldet, auf den Kämmen sind die der Waldshußzverordnung, ftehen der Pflan f zum großen T

lonialbl.“ ver von seinen

beil find auch die In den Samenbeeten ftehen 70 000 Monaten 10 bis 15 cm bo sind, die- Wege wie Ableitungsröhren Regenzeit (Ende März) ab- Mai) ausgeseßt werden, und Auch große Bestände aus- eben verschiedenen Sorten dap. Gepflanzt wird hier nur ara- langjähriger Erfahrung Kunst des Herrn bezüglih der Arbeiter am 400 bis 600 Mann ere Arbeiten find die Wohnungen derselben Unterkünften der weißen ner Vollendung ür Holzbearbei- chen Materials

Morgen urbar gemacht; Pflanzlöcher bereits ausgehoben. Pflänzchen, die jeßt nah 25 jelben sollen in der Hoffnung, wirken werden, bereits bei Beginn der d mit Ende der Regenzeit (

Pflanzen auf den Morgen. zusezender Schattenbäume sind vo Albizzia au Poinciana und Da Kwa Mkoro ift, dank der in und durch eingehende Sprachkenntn Booth in der Behandlung der Schwarzen, ganz nah Bedarf stehen täglich

Als Handwerker und für fein 40 Oft. Asiaten der Pflanzung unentbebrlih. unterscheiden fih wenig Allerdings ge

Es ift von der tung unter Benugzung theils zum Aufstellen fertig gelief großen [uftigen Wände von jalou bewurf auf dem Vo tapeziert werden foll. s MWyneken entsvrehend, aus Holz die weiteren Ba

Wandlung alle di Non Saadani ftand damals beispiels ibren Füßen Häusern aus, den Erträgnifsen des Bagamoyo hat durch das e Flügeltbüren, durch das

breitstraßige in denen 4000

gedeckt un

rhanden : n Stirnseite (Front) bekommen. fand i das landschaftlich and weniger gelitten

Verbältnifimäßig bischer Kaffee. berrlich gelegene Pangani; und ershwerte dur gerückéten Steinhäufer durhg Orte prangten

Lebmbütte ließ die deutschen Die Bevölkerung nahm überall erwünj de durch Gomasclagen Ausdruck zua geführt von dem inzwi|

gewonnenen

besten geftellt; Sämmtliche D zur Verfügung. Haus, fast jede

Daus, fa von den vorläufigen Í ht das neue Beamtenbaus sei Wolgaster Aktiengesellschast f deutschen, theils \chwedi! Es entbält zu beiden Seiten eines hübsche Zimmer, welche dur Ein Grant- Halt geben, die dann Wünschen des Herrn mit gestrihener Segeltu@befleidung uten jämmtliher Pflanzungen dürfte gemeinsamen Schneidewerkes unter Ausnußung fte wohl empfehlen, felbst wenn zum ewonnenen Hölzer zu Häusern Bei weiterem

waren es die Inder, i Hadji, in Pangani die Araber, welche ein Salas darzubringen.

Besondere Dan / Bagamovyos für die Leistungen der Neg enbeit, mich perfönlih davon zu un ftattliden Gebäudes ertheilt der indische 30 fünf- bis

fbarkeit bezcigte die indishe Bevölkerung ierungsschule. Im Unter- Lehrer Gujerati zehnjährige

Reartig getrepptem Holz getre lze wird der Lehmbekleidung

aile Gers Das Dach wird, den

geschoß des l Lese- und Schreibunterriht an 20 Obergeschoß tet werden. Inderknaben von 19 bis 1

5

Î Ï f -

ih die Anlage eines 1 der ständig nußbaren Wafserkrä Betriebe und zur Zusammenstellu: einige europäishe Zimmerleute

i Wegeneßzes und Schneidemüble sicher au zählen dürfen.

Die verlafsene Pflanzung für die, wie ih b nur auf dem Dur&britt gesehen. 15 000 geshäßt. An der Hand Pflanzer beizupflichten, nahlässigung eine wir in allen Ländern anzutreffen,

Die überwiegende Mehrzahl der 6 Jahren. Die Unter- am meisten tadellos schône Schrift ; den Bergleih mit einer

Auch die deutschen Diktate waren uésprahe des Deutschen den Hindus „öffentlichen“ Prüfung etwa {loß fich eine v

Sebr bübsch waren die die i in der Regierungtschule und in ren Gelegenbeit batte.

Grundsäßen unterrich etwa 609 Schüler find rihtssprahe iff Kisuaheli, Deutsch is überrasdt Hat mich die in einzelnen Fällen die Leistungen im Schönschreiben deutschen Klafse nicht zu scheuen. erfreulih; dagegen wird die A Der im wahrsten Sinne 59 indishe Väter wohnten ihr b Hadji veranstaltete Prei deutihen Gesänge der Kinder, der fatbolisden Mission zu legtere leiftete im Gesang mit viel Geschick di e Tanga wurde Kisuaheli flott g rashend waren die Kenntnisse der

t Lebragegenftand ; l 1 erforderlich waren. der Bahn wird eine leiftungsfähige ch die Küste und Sansibar zu ibren Abnehmern der Deutsh-Ostafrikanishen Gesell- zre, ein Käufer gesubt wird, habe ih

Die Zabl der Bäume wird auf Hemileia vollständig verwüstet. ] der Ansicht erfahrener bei völliger Ver- e Pflanzungen ift. 2 gebaut wird; ein einfaes, sorgfältigen möglichster Kräftigung des dur Düngung.

Die bisher versuchte ‘Art l sie die Keimfkraft derfelven fheit nit eingeshleppt, londern it, festgestellt ift. Notbftand zu fürchten, wie Die Hemileia ift ur Wurzellaus (Millibock), die tritt. Ich sah zwei oder drei Schwef-lkoblenstof- ur auf furze Zeit, und di: erforder“ g verbietet sih durch die

schaft Herne, avertheilung an. britt Sie find durch die eses Beispiels bin ih geneiat, daß die Blattkran flihe Gefabr für di

Besonders die wobei ein s{warzer Zögling In der deuishen Schule in gut geschrieben. Schüler in der Geographie Ost-

Hervorragendes, el handbabte.

fien Blätter und

nôtbigenfalls falle ift der Baum ganz herauszunehmen. der Samendesinfizierung ift gefäbrlih, tödtet, und 3wecklos, weil die Kran frifa Kaffee wild wäh liegt für Usambara ein Grund vor, etnen er in den siebziger Jahren für harmlos, wenigstens im Verglei z alüdlicherweise nur ganz abgestorbeue Bäume. dieselben helfen aber n Î chige Erneuerung der Entseuchun

nehmen der erfrar besuchte ih die Pflanzung Kitopeni der f (Hansing u. Co.). Zu den diesem Jahre 460 weitere ie Lage der Pflanzung zwei Stunden von Bagamoy939), b Thalkefsels und bei der natürlichen Der Leiter, $ den Gärtner, den Bau eines soeben begonnen ; ne in ein makuti- Zur Bewäfserung find außerdem ist durch ein von t cinem Netze von L:itungs-

der Feuchtigkeit gesorgt. chthaltzn der Wurzein Dung auf- Bananenstauden welhe in der ferchten Zeit große der trodenen Zeit (September) Die Hauptk

Von Bagamoyo aus te i Mrima-Land- und Plantagengesellshaît sberigen Bestandes find in

500 Morgen e 900 davon find unter Kultur.

binzugekauft. i ift, bei der geringen Entfernung ( dem vorzüglichen Windshuß- des f Grundes außerordentlih terftüßt von einem deuts@en G den Vaujes

e Behausung der Herren nur €t

überall, wo i Keinesmegs

Feuchtigkeit des Mazarin, hat, un aus Eisen und Badcktteinen bestehe während die bisherig Lebhmbaus eingebaute Pappbarack tröhrenbrunnen angelegt,

m Wasser gesveistes Pumpw rêôbren für Regelung Stellenweise is zum ständigen Feu Anderenorts zwischen die Vanille

Waser aufsaugen, die fie, in dem Boden wieder mittheilen. aum gegen die senkrecht einfallenden Sonnen- 2 fiederblätterige Albizzia ausgeseßt. ie Sträucer, an denen die Pflanze fast ausscließlich der Krotonstrau, der früber auch ein rother Farbstoff ke gebunden, rankt die Vanille später wie für Kaffee is genügende Be-

vereinzelt auf in Mittel dagegen find

liche achtwô hohen Koften. : Auch Ngwel o (Deuts ftattlihzn thurmgeshmüdten dem weiten Blick über reizvo ebene von Pangani und züglihen Eindrud. spâter als Rd Arbeiter tis, ausgeseßt werden.

mebrere Zemen sellihaft) mit feinem her Bergkuppe, mit über die Küsten: weg macht einen ganz vor» e wurde im März 1892, ein Juli trafen die erften oftasiatisden die ersten Pflanzen

-Ostafrikanishe Gef Herrenhause auf fla le Thäler uni über Sansibar bin Die Plantag erema, ang und {hon un Dezember konnten Dies wurde von da ab nah ieder j 5 jeßt Ngwelo 130 900, die Nachbarpflanzung Union 170 000 Bäume (Cofea arabi

Auf 39 S(hlangenweg a, die neueste

Vertheilung

versuchsweise

umgebauen, Als Schattenb strablen ift überwiegend dit die seitliden Strahlen bieten d binaufranft, genügenten Suß, itellenweise Bixa orellana, von gewonnen wurde. : von selbst weiter. Für Vani shattung eine Hauptfache.

c e E Serpentinen) abwärts reilen 3 Oftafrikanischen Gesellschafts- ur Ebene gelegen, dem Ärbeiten werden von zwet eng» von Nderema beaufsichtigt. harren in Samenbeeten ôbe von etwa 80 cm er- Lberia-Kaffee au3geseßt. nicht genügt.

d, erreidte der Deutsch -

ih Lunguz c auf dem Uebergang ij

anzungen, bereits esen nah Lewa lisch sprehenden S Es wird fleißig gero des Aussezens.

Den Wohrungsb Bon Nagwelo über Union na nach Bulwa, Pflanz besteht aus mehreren, thälern, deren ftei inge Dadurch gewinnen sie ein ei von der einer Arena vergleichbaren den Stufenrundbau ant der auf B : gearbeitet wird, ift derart in großem Vertrauen zudem auf eine blickt, erfüllt wird. Kasernierungsrerfahren Ee Bambuéflehtwerk blechdâ find lanagage vier bis sechs Mann, deren Kasernenstuben übereinander an der

Als junge Ran

vergleihbar. ingalesen geleitet und det: 200 000 Pflanzen Bäume haben eine V at hier von vornherein nur 3 odürfnissen von Europäern ift noch ch Nordosten ausbiegend, Union-Kaffeegesell\ 1h aneinan

Bild bietet die Pflanzung Kikogwe bei schönen, rechteckig den Hof umgebenden filometerweit nah allen Lautherborn von mir tande an landwirtbscaft- Lokomobile von 7 Atmosphären pischen Musterwirthschaft. cher Raffe befinden \sih unter anderem auf den einzuricbtenden Wagenverkehr, erausfordern, zugescnitten; a tläufige Anlage der Pfl len unter dem Pflu zum Kaffee ü

macht mit ihren bäuden, mit ibren 6 m breiten, Gselzweigespann des mit ihrem reihen

Pangani; fie Wirthshaftsge Richtungen mit dem befahrenen Straßen, ( lichen Maschinen, unter denen au eine Drue nicht fehlt, fast den Eind Unter dem prächtigen Vieh indif 40 Stück Zugochsen: Al den die \chônen Wege fast he ibn die etwas wel fanntlich waren bereits als man fi entschlofß, weit und breit erinnern noch l ch. Die anderen Bedingun Flächenanbau, elegenen Stellen.

1700 Morgen, von

haft. Das derreihenden Kefsel- ßigen Terrafsen abgestuft sind. welches namentli gesehen lebhaft an nnert. Die peinliche Sorgfam- ulwa in jeder noch fo geringfügigen Sache die Augen springend, daß Leiter Herrn 2 jährige Pflanzerthätigkeit

ck einer tro i rud einer tr halktfreisförmig 1

le Hänge zu ebenmäßig| enartiges Aussehen, Sohle aus

+ Quadratmei e gewesen, er Theater eri von der Baumwolle : verwilderte weißflockige Stauden an den Kaffees verhinderten erforderten vielmehr eine vor- Urbar gemacht für denen 60 bepflanzt dm Humus den dem ch ihn später überall in Liberia-Kaffee gebaut.

ersten Versu Kovveschar , nun einen gleihmäßigen F 2 Auéwabl der tiefer g affeebau sind bisher etwa sein mögen. Der Kaffee so günstigen roth Usambara wiederfand.

die farbigen Ar- Lehmbewourf mit Einzelstuben für chtung heimischer Wand angebracht sind. Es

Boden zeigt unt en Laterit, Es wird nur

ftreckte Häuf

Betten nah Art der Einri

e

auf diese Weise obne Schwierigkeit 500 Junggesellen untergebraht werden; Wohnungen für Verbeirathete werden entiprebend geringer belegt. Hier sah ih au, wie in Nagwelo-Union, eine Wáfserleitung, vermittels welhen in gemauertem innfiein das Naß hocbgelegener Quellen in Zickzackührungen über einen großen Tbeil der Pflanzung geleitet wird, eine meines Erachtens bôöcst zweckmäßige Anlage. Im Thal arbeitete eine mit einfachen Mitteln hergestellte Ziegelei, welche aus dem massenhaft zur Verfügung stehenden Lehm fehr braubare Back- fteine liefert. Ein Trockenkaus nebst den nöthigen Maschinen wird im Mai in Tanga erwartet, die Flächen für die Gebäude find bereits eingeebnet und abgesteck. Arbeitermangel berrs{cht nicht. Zur Zeit steben 170 Mann zur Verfügung, welhe von zwei JFavanen beauf- fihtigt werden. Es erhalten täglih Marken die Männer im Werthe von 32, die Frauen von 24, die Kinder von 16 Pesa, welhe in dem von einem Somali gehaltenen Laden in Zahlung genommen, bezw. Sonnabends von der Leitung eingelöst werden. Im Ganzen find 120 ha in Arbeit, welche je mit 2000 bis 2500 Bäumen beseyt find. Wenn ih am Schlusse meine Eindrücke zusammenfaffen soll, fo muß ih gefteben, daß ih von dem Gesehenen in hohem Grade über- rascht und befriedigt bin. Es mögen hier und da Irrtbümer und ver- fehlte Versuche zu beklagen fein : wie wäre es in einer jungen Kolonie des jüngsten Kolonialvolkes anders mögli? Man denfe an das Mißgeschick, das vor zwanztg Iabren das älteste Kolonialvolk auf Ceylon ereilte, wo man fi mit einem Schlage genötbigt fab, den das Land bedeckenden Kaffeebau aufzugeben und mit Thee von neuem zu beginnen, und war mit dem Erfolge, daß die Theeausfuhr von 1877 bis 1887 von 350I auf 22 Millionen Pfund stieg! In Mexiko zeitigte der Kaffeebau anfangs nur Miß-

erfolge. Die Arbeiterfrage in den westlichen Theilen des Landes war brennend, zum mindesten viel brennender als in Usambara. Schon begann man an dem Beruf Mexikos zum Kaffeebau zu zweifeln, als es wie mit einem Schlage gleichzeitig überall glüdte : es war der Punkt eingetreten, wo die Zeit der Versuche ihren Abschluß erreicht hatte, und die Erfolge traten wie über Naht ein. Heute ist Mexiko eines der erften Kaffeeländer der Welt. Was ih in Ufambara gesehen habe, erfüllt mih mit Hochachtung vor der deutschen Arbeit. Die Bevölkerurg beginnt überall die Scheu vor den Europäern mehr und mehr abzulegen ; als ich mich Magilla näherte Bezirk des Akida Abdallah von Sega —, strômten aus jedem Dorfe die Männer mit Trommel- und Paukenshhlag herbei, geführt von dem Iumben, welcher sid die s{hwarz- weiß-rothen Farben mit Stolz vorantragen ließ. Die Frauen hatten ih mit den fleinen Kindern überall am Wege aufgestellt und riefen freundlih ihr Jambo Bana. Gegen Magilla und Muheza zu mag der mich begleitende us auf einige Hundert mit 50 Fahnen ange- {wollen sein. Der Neger begeistert fi leiht, aber immerhin sieht man, daß er hier weiß, unter deutscher Hecrschaft zu steben. Ob er, oder ob er bald einen brauchbaren Arbeiter abgiebt, ist allerdings eine ofene Frage, welhe meines Grahtens von der Wurzel aus nur ge- lôft werden kann, wenn ein Mittel gefunden wird, ihn zur Arbeit zu erziehen, das heißt zu zwingen. Auf welhe Weise das zu erreichen ist, wird demnächst Gegen!tand eingehender Ermittelungen sein. Daß er das Zeug hat, einen tüchtigen Arbeiter abzugeben, wird von den Pflanzern nicht bestritten. Immerhin muß es {on als großer Fortschritt gelten, daß wir bereits in der Lage sind, die Oft- Aßaten na und nah ganz durch Afrikaner, wenn auch zunächst Wanvema, Wasukuma und Wanyamwesi, zu erfegen. Einige Pflanzer sind bereits entschlofsen, nach Ablauf der Verträge Chinesen und Malayen nicht mehr anzunehmen. Die MWasukuma werden, von den Sleishtöpfen Usambaras gelodt, zurüdfehren und sih allmäblich an längeres Ausbarren gewöhnen. Die erwerbsamen Wanyamwesi arbeiten gern auf den Pflanzungen in der Zwischenzeit zwishen Ankunft und Nüdckehr der Trägerkarawanen, nach und nah werden fie immer mehr Stammesgenofsen auf die Plantagen bringen. Die energishen und anstelligen Wanyema, welche in der Werthshäßung als Arbeiter obenan steben, boffe ih dur die Station Udjidji -nach Ufambara zu ziehen. Die Hauptsache in der Arbeiterfrage erscheint mir aber ein planvolles Zusammenwirken der Pflanzer unter Vermeidung jeglicher Treiberei; dur die Anstellung eines gemeinsamen Arztes, durch .die Hinaufsendung des Herrn von Rode naŸ Unyamwesi ift im ver- gangenen Iabre der erste Schritt zu einem solhen Zusammenschluß gethan. Der Ritt auf prächtigen Wegen dur die Usambarapflanzungen mit den Hunderttausenden kräftiger Kaffeebäume, dur den hohstämmigen Urwald oder die weiten Rodungen ist herzerquickend: überall deutsche Arbeit, deutscher Fleiß, deutshe Sorgsamkeit în schönfter Entfaltung. Gewiß ist der Beweis noch nicht endgültig erbraht, daß das aufge- wendete Kavital si hier rentiert; aber nihts spricht für das Gegen- theil: Millionen von Bäumen s\strozen in Kraft und Gesunddeit. Wenn es aber glückt, brauht uns fur die Zukunft nit bange zu sein; denn wenn Oft-Usambara ¿um größten Theil au vergeben ift, so ist es doch erst zum allerkleinsten unter Kultur. Hinter Lewa bin ih zwei Tage lang dur wasserreihes, üvviges Land geritten, das o gut wie Lewa allen Anforderungen zu ent!prechen scheint. Erfahrene Pflanzer sind der Ansidht, daß große Theile der Landschaft Bondet für Liberia-Kaffee ih außerordentlih eignen werden.

Ueber die Schhiffbarfeit des Rovuma berichtet Premier-Lieutenant Engelhardt aus Lindi am 21. Februar 1897 Folgendes : S ;

Während einer Fahrt auf dem Rovuma von Hundisdörfern bis zu den Sundastromschnellen, eine Strecke von etwa 50 km, mußte ih erkennen, daß der Fluß selbft bei dem augenblicklich hohen Wasser- ftand als durchgehende Wasserstraße niht benußzbar ist. Zwar zeigt er auf 10 bis 15 km lange Strecken eine Breite von 209 bis 250 m und eine Tiefe im Stromstrih von 3 bis 4 m, dabei eine Wafsergeshwintigkeit von 0,60 bis 1 m, o daß er bier für Schiffe von bedeutender Tragfäbigkeit S zur Thalfahrt geeignet wäre, dann aber theilt er nch in {male Arme, in deren felsigem Bett das Wasser mit großer Ge- \hwindigkeit dahinströmt, fo daß es große Aufmerksamkeit der im Wasfserfahren sehr gewandten Schiffer bedurfte, um den kaum 30 cm breiten Einbaum hindurchzusteuern. Die erwähnten Sundafälle segten au meiner Fahrt im Einbaum ein Ziel. Die Sunda ist eine Fel2- bank, welche ih quer vor den seeartig erweiterten Strom legt. An einer Stelle hat der Fluß diese Bank durchbrochen; hier ftürzt der größte Theil seiner Wafsermafen in felfigem, \hlutartigem, faum 15 m breitem Bett auf eine Strecke von etwa 300 m hinab. Nur ein schwacher Arm biegt aus, fällt aber dann ebenfalls in Kaskaden

hinab.

Oesterreich-Ungarn.

Im österreichi chen Abgeordnetenhauje erklärte gestern der Abg. Dr. von Peßler, daß er die während der leßten Sißung in hochgradiger Erregung gethane Aeußerung bedauere, dieselbe zurücknehme und sowohl die betreffenden Herren wie das Haus deswegen um Entschuldigung bitte. Der Abg. Dr. Baernreither gab namens des verfassungstreuen Großgrundbesizes folgende Erklärung ab: :

„Mit Besorgniß blicken wir auf die Entwickelung der Dinge in diesem Hause und drücken unser tiefes Bedauern aus, daß unjere parlamentarishen Einrichtungen Gefahr laufen, schwer kompromittiert zu werden, ohne daß von berufener Seite irgend etwas unternommen wird, um durch Beseitigung der tiefer liegenden Ursachen dieser Erscheinungen Wandel zu schaffen und zugleich die Möglichkeit herzustellen, daß das Haus seine Arbeiten wieder aufnehmen könne, Gerade angesichts dieser beklagenswerthen Erschei- nungen ist die ftrikteste Anwendung der Geschäftsordnung geboten. Wir geben die Erklärung ab, daß wir die Auslegung und Handhabung der Geschäftsordnung durch die beiden Vize-Präsidenten nicht zu billigen vermögen.“

Der Redner führte sodann die Paragraphen der Geschäfts- ordnung an, welche nah seiner Auffassung unrichtig gehand-

habt worden seien, und {loß mit der Bemerkung, daß die beiden Vize - Präfidznten eine große fie diese wesentlihe Vorausseß geordneter Verhältnisse proteftierten Daszynski en die Handhabung der Geschäftsord äsidenten. Sodann gelangte der Protest n Fortschrittspartei wegen desselben Anlasses zur Darauf folgte die Verlesung der Erklärung der in welher gegen den Protest der Fort- wird. Es heißt darin : Die Präsidenten uneingeschränkte österreichischen gereihenden Scenen ungeseßlichen

eher würde ein Protest der des parlamentarischen An-

Staaten richt niedriger sei als im britischen Gebiet. Silbereinfuhr sei niht der einzige Faktor, welher auf den Wechselkurs Einfluß habe; Annahme bekannt, daß die

des Prä

identen eröffnet worden, worin die Beziehungen zu allen f

udamerikanishen Staaten als freundliche bezeichnet Die argentinishe Grenzfrage werde binnen Kurze Die Auslieferungsveriräge mit Großbritannien, Brasilien, Paraguay und Uruguay Ausgaben für 1897 würden vorausfihtlih d die Einnahmen 76 000 000 Doll. be- ügend Mittel vorhanden, um den Fehl- ür 1898 würden die Einnahmen mit- 79 700 000 Doll. und die Ausgaben mit 7 Der Finanz-Minister werde vorschlagen, den Banken die von Noten zu gestatten gegen Hinterlegung des gleichen 20 Proz. in Gold und zu 1; die Regierung werde gsstellen eröffnen, wo

Verantwor tung über- nähmen, wenn ei kein Grund für die [nno i Fluktuationen des Wechselkurses, die in der legten Zeit übrigens viel geringer gewesen seien i : : ilbereinfuhr zuzuschreiben seien. Die Regierung beabsichtige daher unter diesen Umständen nicht, die im Jahre 1893 begonnene Politik, nämlich die Schließung der Münzen für die Prägung von Silber, zu verändern. In der gestrigen Sißung des parlamentarischen : Untersuchung Jameson's in Transvaal beantragten Beit und der Rechtsbeistand von Harris, Leßteren nohmals als Zeugen zu vernehmen, um demselben Gelegenheit zu geben, die Behaup- tungen Labouchère’s zu widerlegen. Yer Vorsißende lehnte den Antrag ab. Es folgte die Vernehmung des Staatssekretärs für die Kolonien Chamberlain. Derselbe wies die Aussage von Harris zurüdck, daß dieser im Koronialamt gelegentlih einer Unterredung reservierte Anspielungen auf den Plan Jameson’s gemacht und dabei angedeutet habe, daß es wünschenswerth sei, für den Fall eines Aufstandes in Johannesburg eine bewaffnete Macht an der Grenze zu haben. Chamberlain betonte, daß es außer- ordentlih shwierig sei, sih dessen zu erinnern, was vor zwei sei, er habe aber troÿdem die Ueber- i s geirrt habe. Seine Anspielung auf die einer Truppenabtheilung an der Grenze sei eine ige Bemerkung gewesen. Bezüglich des Jnhalts der Depeschen, deren Herausgabe Hawksley, der Anwalt von Rhodes, verweigerte, sagte Chamberlain, dieselben seien den- jenigen sehr ähnli, welche bereits veröffentliht worden seien, und riefen den Eindruck hervor, daß das Kolonialamt dem 1 Pl Chamberlain legte denselben im übrigen feinen Werth bei und sagte, er glaube nit, daß jemand annehmen könne, er habe von dem Einfall vorher irgend- welche Kenntniß gehabt, da er doch alles gethan, um i daher auch nicht die Einwendung gegen die Veröffentlihung zu mache dem Chamberlain seine Aussagen beendet hatte, Vorsizende die Beweisaufnahme über den Einfall, indem er daß es nunmehr nothwendig geworden sei, dem er die Weigerung von Rhodes und die im Besitze des Leßteren befindlichen Darauf wurde die Sizung vertagt.

erledigt sein. Portugal, zeichnet worden. Die 82 000 000 Doll. un tragen; doch seien gen betrag zu deen.

Steinwender,

: ris Pergelt seien unter

und Dr. als in früheren Jahren, der en Vize-Pr der Deutsche Verlesung.

Mehrheitsparteien, schrittspartei Stèllung genommen Majorität zolle den beiden Vize- Anerkennung.

i 9 100 000 Doll. ver- Ausschusses Einfalles Betrages beim Schaßamt zu in Hypotheken-Pfandbriefen ; alsdann im ganzen Lande Zahlun Noten gegen Baar eingelöst werden könnten.

Angesichts

angängig, ehen des Präsidiums zu sprechen, Mehrheit gegen die Mißachtung standes und gegen die Behinderung der parlamentari iruktion auf Kosten der Steuerzahler am (Stürmischer Beifall rechts; ung e-Präfsident Dr. Kramarz erw (lärung des Abg. Dr. der von dem leßteren ange

Rumänien. dung aus Bukarest von gestern Mittag s Prinzen Ferdinand befriedigend. die Temperatur normal, der Puls gut,

Nach einer Mel war der Zustand d Seit 36 Stunden war die Athmung frei gewesen.

Arbeit durch Obstru Plate sein.

Anfrage und Interpretation der Geschäftsordnung und wies den Präsidium an den im Das Präsi dium Gegensäßte müsse von allen

eheurer Lärm iderte auf die Baernreither mit einer führten Paragraphen Vorwurf zurück, daß das ständen die Schuld eshwihtigung der : es aber beschimpfe, dann Mitteln der Geschäftsordnung Gebrauch ge- dem Präsidium die Rechte des Parlaments j

Jahren gesagt worden

eugung, daß fi Harri njammlun

sehr unshu

Der Unabhängige Congosigat theilt mit, daß es der Expedition Michaux, welche nah dem Aufstande von Lulua- burg von dem Baron Dhanis beauftragt wurde, die Aufständischen, die hon 1895 von Lothairegeshlagen worden waren, zu verfolgen, gelungen sei, diese Aufgabe glücklih zu Ende zu führen. Da der Feldzug damit beendet sei, so ständen die Truppen Michaur” nunmehr zur Verfügung des Barons Dhanis und würden diesen in seinem Kampf gegen die Batetelas, die sih im Norden Der Major Chaltin sei im De- brochen und habe im Februar Rediaf

Hause herrschenden habe alles zur wenn man e

Präsidenten englischen es die Ordnung hergestellt sidium habe die Pflicht, wahren, wenn die schimpfungen gegen das (Beifall rehts, stürmisch wurde die Sißung au Wiederaufnahme der Sißung Abstimmungen über Auf Antrag des Abg. Kaizl beshloß das Berathung der Nothftandsverordnu wurden unverändert angenommen. beantragte d ahlreicher ißtrauen des zurückzutreten.

zuständen,

Das Prâä- die Würde des Parlaments zu tät mit Gemwaltthätigkeit und Be- Präsidium und die Majorität vor- er Widerspruch links.) Hierauf f zwei Stunden unterbrochen. fanden mehrere namentliche Obstruktionsanträge der Linken statt.

„Plane“ zugestimmt habe. z L PT empórt hätten, unterstüßen. zember von Dungu aufge

zu verhindern. Er habe

Polynefien.

Nach einer Meldung der New-Yorker „Sun“ aus Hon o- lulu vom 24. v. M. hat die Regierung von Hawaii den japanishen Gesandten ihrem Standpunkt in der japanishen Einwanderungsfrage nicht zurückweichen werde.

\hloß der Haus die dringliche benachrichtigt, daß he von Verordnungen Bei Schluß der Sißzung er Abg. von Schönerer, dem Präsidium wegen Verlezungen der Geschäftsordnung das vollste auses auszusprechen und dasselbe aufzufordern, ieser Antrag fand genügende Unterftüßung. geordnetenhause ist gestern das angekündigte Nr. d. Bl.) zugegangen.

meldet, hat das Exekutiv-

hinzufügte, Unterhause Bericht üb Hamwfksley zu erstatten, Telegramme auszuliefern.

ngen ; die

Parlamentarische Nachrichten.

2 E Schlußbericht über d f Hauses der Abgeordneten befindet sich in der Ersten

_ Das Viener „Telegr.-Korresp.-Bureau“ meldet aus Kon- stantinopel, daß der Minister des Auswärtigen dem Doyen der Botschafter mündlih die Mittheilun Pforte gewähre im Prinzip für die Da handlungen den geltenden Waffenstillstand, im türkishen Hauptquartier bevorstehe. girten für die Friedens jeien bereits ernannt. nächsten Tagen beginnen. Dasselbe Bureau berich veranlaßt dur

eftrige Sißung des g gemacht habe: Die ge E uer der Friedensver- dessen Unterzeihnung Die türkischen Dele- handlungen mit den Bots Die Verhandlungen würden in den

Kartellgeseß (siche die gestrige

Wie die „Neue Freie Presse“ Comité der Majorität des Reichsraths gestern von der Regierung verlangte nah einer tagt werden und im Laufe ammentreten. Landtages \ Graf Badeni

Vertagung gewilligt. der Reichsrath ver- dieses Sommers niht wieder böhmischen

Arbeiterbewegung.

Die Zimmerer Hannovers (vgl. Nr. 96 d. Bl.) haben, wie dem „Vorw.“ mitgetheilt wird, ihre Forderungen von 43 Unter- Ausf\tändig sind, nachdem 78 Mann 184 Zimmerer betheiligen

: Einberufung ci niht in Aussicht genommen, doch beabsichtige durch außerparlamentarishe Konferenzen mit den Führern der Deutschen Anknüpfung i und eventuell Verhandlungen einzuleiten, zwischen den Czehen und Deuls Prozeß wegen der Wa widow (Galizien), bei we

tet wziter: Der Sultan habe, nlay de Erregung der mohamedanischen Kreise über die Unthätigkeit der türkishen Marine des leßten Krieges und dur das ziemlich all Verlangen nah Ersezung des Marine - Minist in gleihem Sinne erfolgte Kundgebunge den Dardanellen

die andauern nehmern bewilligt bekommen.

den Ort verlassen haben, noch 52 Mann. #ch nit an der Bewegung.

Zur Lohnbewegung der Bergarbeiter wird der Ztg.“ aus Weißenfels (vgl. Nr. 123 d. Bl.) geschrieben: Die am 30. Mai in Teuchern abgehaltene Arbeiterversammlung war von Es wurden als Forderungen, die d Grubengesellshaften übermittelt werden Abschaffung der Accordarbeit,

spunktte zu gewinnen um eine Annäherung en anzubahnen.

hlunruhen in Da- V shen ein Mitglied der Wahl- kommission getödtet wurde, sagte der Propst Fejalkowski aus: all in Dawidow habe den Eindruck eines von vorn- herein abgekarteten Spieles gemacht. stimmung der Bauern habe zunächst der Dor Schuld die

gemein geäußerte ers, sowie durch s Offizierkorps l Geschwaders, : Geschwader - Kommandanten welche besage, der Marine-Minister habe den Sultan über den lotte ungenügend unterrichtet, und der Sultan eendigung des Krieges die Reorganisation sofort drei Panzerschiffe zur Neu- enden. Inzwischen danke er den O für das bisher Geleistete und hoffe,

eiwa 600 Bergarbeitern besucht. den Grubenbesißzern und aufgestellt: achtstündigen Arbeitszeit Lohn für Häuer 4,50 M, für Wagenschhieber 4 & und für die anderen Arbeiter etwa 3 M bei zehnstündiger Arbeitszeit, Beshaffung besserer Luft- zuführ n Schächten, Freigabe des 1. Mai und Abzug der Beiträge für die Knappschaftskafse bei der Lohnzahlung. Den auf Grube „von Voß“ beschäftigten Arbeitern ist bereits ein Theil ibrer Forderungen bewilligt; eine Erhöhung der Löhne der“ im Tagelohn arbeitenden Fabrikarbeiter ist zugesichert, sobald diese Nuhe bewahren.

Fn Minden in Westfalen sind, dem Berliner „Vorw.* zufolge, am 31. Mai die Maler in einen Lohnkampf eingetreten. zehnstündige Arbeitszeit, 39 Stundenlohn, 25 9/9 Aufschlag für Ueberstunden und Sonntagsarbeit, Wegfall der Accordarbeit und der Anerkennung des Zwei Meister haben dies - bewilligt.

Anlaß zur Miß- Durchführung

f\hulze Kociuszko Militärurlauber Wählerliste aufgenommen worden seien. Sodann he Kandidat Kozakiewicz aufreizende Reden ß der Wahlkommissar Popiel selben korrigiert habe, benso unwahr sei es, daß Popiel ahlen den Bauern gedroht habe.

Budapest abgehaltenen Konferenz pentwurf über die mit dem $ 16, welcher die Beleidigung der Privatehre erihten zur Aburtheilung überweist, an-

Zustand der werde nah der Flotte veranlassen und herrihtung nach England f zieren und der Mannschaft daß fie gleih der Landarmee ihre Pflicht erfüllen würd das. Geshwader auszulaufen hätte. Diese Depesche habe eine beruhigende Wirkung erzielt. Kommandanten gelungen, das Offizierkorps zu einer Kundgebung zu veranlassen, daß es entschl sei zu kämpfen oder unterzugehen. Jnzwis handlungen mit einer englischen geschlagen habe, nehmen, fowie Kriegsschiffe durhzuführe bauen, und zwar drei

10 000 t und 3 zweiter Klafse mit wobei eine kürzere Lieferzeit in die Schiffe in England auf eigenen fönnten. Die Pfor Pfund in 5 Jahresraten zu b türkishe Arbeiter unter eng türkishe Kohle verbrauchen ziehung englisher Kohle fi deren zollfreie Einführung und das gleiche alle erforderlich werd Material. Die allgemei vortheilhafte

niht in die habe der sozialiftis Die Behauptung, da den Bauern Wahlzettel entrissen und die sei gänzlih unbegr vor Beginn der W In einer gestern in der liberalen Partei wurde der Gese Einführung des Straf verfahrens auf dem Preßwege den ordentlihen G genommen.

_ Jm ungarishen Un Eötvös wegen des Vorge nehmer an einer vorgestern im Kundgebung gegen ofburg-Theaters

zuführung in den

Es sei dem Geschwader- Sie fordern chen würden Ver-

ogen, welche vor- fünf Jahre zu über-

Kündigung, Unterlassung Maßregelungen, Arbeitsnahweises der Gehilfen. Im Ausstande befinden \sih bis jet 25 Maler.

_ In Solingen haben, wie die „Rh.-Westf. Ztg.“ mittbeilt, die Schwertschleifer für gewisse Waaren 25 9%/ Lohnerhöhung gefordert und Bescheid bis zum 1. Juni verlangt. Seitens der Gabelschleifer, t abrikanten das alte Preisverzeihniß gekündigt wurde, foll, wenn fih eine Einigung mit den Fabrikanten nicht er- zielen läßt, am 15. Juni in den Ausstand eingetreten werden.

Der Ausstand der Holzarbeiter in Geringswalde i. S. „Leipz. Volksztg.* mittheilt, durch wischen Fabri- en Sißung ein

Werft gepfl das Marinearsenal für die Neuherrihtung und Ausbesserung aller n und sechs neue Schlachtschiffe zu erster Klasse mit einem Gehalt von einem Gehalt von 6000 t, Aussicht gestellt werde, falls Werften hergestellt werden te hätte als Gegenleistung 5 Millionen ezahlen. Die Gejellschaft würde lischer Leitung verwenden und n die Heran-

begangene

terhause richtete gestern der Abg. hens der Polizei gegen die Theil- Lustspiel-Theater vorgekommenen ; ellungen mehrerer Mitglieder eine Interpellation an den Minister des Innern. Der Minister des Jnnern Perczel, welche seinem Erscheinen im Hause von der liberalen Partei in demonstrativer Weise begrüßt wurde, beantwortete die Jnter- pellation nit, sondern ließ sih dieselbe nur überreichen.

denen jeitens der die Gastvorsi

gl. Nr. 77 d. BL) ift, wie die ermittelung der Amtshauptmannschaft beendet. kanten und Arbeitern wurde in einer gemeinschaftli Verglei abgeschlossen, der im wesentlichen Folgendes Montag soll die Arbeit wieder aufgenommen werden. Die S werden bis auf zwei, die freiwillig auf ihre Wiedereinstellung ver- zichteten, wieder eingestellt. Keinem Arbeiter darf aus seiner Zugehörig- feit zum Holzarbeiterverband ein Nachtheil erwahsen. Eine Kommission der Arbeiter und eine der Fabrikanten soll den in anderen Orten der Gegend gezahlten Stücklohn ermitteln, und der fo ermittelte Durch- shnittslohn soll dann in Geringswalde eingeführt werden. Wahr- \cheinlih wird \sih dadur eine Erhöhung der Löhne um 15 bis 209/9 ergeben. In den vier großen Fabriken foll ein Arbeiteraus\{chuß ge- Den Drechslern wird das Handwerkszeug von den Fabrikanten geliefert, den Bildhauern wird den Fabrikanten gegen etwaige Zerstörung versichert. Die Arbeiter dagegen versprechen, nah Möglichkeit für guten Zuzug von geeigneten Arbeitskräften Sorge zu tragen. :

Bs Gera haben, der „G. Ztg.“ zufolge, die Textilarbeiter in Betreff der Angelegenheit in der Fabrik von Halpert & Co. (vgl. Nr. 128 d. Bl.) in einer Versammlung bes{hlofsen, die Forderungen betreffs des Lobntarifs aufreht zu erhalten und bei Nictbewilligun 1 nzutret Weiter erfährt das Blatt, daß fi die Inhaber der Fabrik auf Verhandlungen mit den Arbeitern nicht einlassen werden. :

0 Vér Fahrradfabrik „Turnia“ in Turn bei Teplitz in Böhmen haben, wie der „Vorwärts* erfährt, sämmtliche Arbeiter wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Aus Wien berichtet eW. T. B.“, daß, w melden, die Angestellten der Pferdebahn beschlossen haben, in einen Ausftand zu treten, der am Pfingfstsonntage begianen foll.

Auf der Manchefter-, Sheffield- und Lincolnfhire- Eisenbabn droht, wie die Londoner „Allg. Corr.“ mittheilt, ein er Ausftand auszubrehen. Die Angestellten verlangen einen und für Sonderarbeit einen acht- r einige n haben die Unzufriedenen eine Denk- rift an den Sekretär der Gesellschaft gerichtet, ohne eine Antwort zu erhalten. Statt dessen hat das Direktorium ein Rundschreiben es die Absi@t sei, alle Angestellten ; i arbeiten zu laffen. Die Arbeiter bestehen mittlerweile auf einem zehnstündigen Arbeitstag, während die Direktoren gern nah der Woche rehnen möchten.

, verlange aber, wen i ch als nothwendig erweisen jollte, i: : Zugeständniß für Großbritannien und Frland. f Im Unterhause erklärte gestern die Kolonien Chamberlain, daß englishe Waaren jeßt zu den S tarifs zugelassen wurden. der belgischen lägen der Berathung der Kronjuriste des Schazes Balfour führte aus: Organisation wägungen mit der Pforte darüber zu verhan den Waffenstillstand und die werden müsse. Ueber die Zurü aus Kreta und die Bildung ei zur Aufrechterhaltung rungen gepflogen. Curzon bestätigte,

enden Maschinen ne Ansicht gehe indessen dahin, daß dieser Vorschlag bei Verwaltung undurhführvar ein Wechsel in der Leitung des Marine- Ministeriums, der sich {hon zur Beruhigung Stimmung wünschenswerth erweisen dürfte,

der Staatssekretär für ß in Kanada eingeführte ähen des niedrigeren Zoll- von der deut]jhen und erhobenen Einsprüche Der Erste Lord Ueber die den Mächten es sei aber noch nicht möglich gewesen, deln, da zunächst noch ü densbedingungen verhandelt g der türkische ner genügenden Streitmacht der Ruhe daselbst würden jeßt Erörte- er Parlaments-Sekretär des Aeußern daß der Ausfall von Mohamedanern aus Kandia am 28. Mai ohne Wissen des Go sei. Der britische Admiral habe den Oberst auf der Entwaffnun nnen hätten, zu be amilton theilte m: 26. Juni 1893 erfolgten Schl die Silberein

sicherlih erwägenswerthe oridauer der bisherigen Marine- Es gelte daher ei

der erregten

Regierun h E für faum ab-

wählt werden.

- ; L : Ï das dw ( Die „Daily News“ erfahren aus Kanea von gestern, Handwerkszeug von

shen in der vorhergegangenen Naht einen tra gemacht hätten, aber durch das Feuer iegs\chiffe zum Rückzuge

daß die Aufständi Angriff auf Hierape der französishen und italienishen Kr gezwungen worden seien.

Griechenland.

Times“ wird aus Athen gemeldet, daß das Auf- Räuberbanden an verschiedenen Punkten Be- doch habe die Landbevölkerung zu den

die Räuber bisher im Schach gehalten.

Gendarmerie und Truppen ab. Amtlich

850 angegeben, sie sei

n Truppen

in einen Auéstand einzutreten.

treten von unruhigung hervorrufe, Waffen gegriffen und Die Regierung sende i werde die Anzahl der Briganten auf aber wahrscheinlih größer.

Dänemark. wie „W. T. B.“ aus Kopen- ung die Budget- mmen. Dieselbe wird nunmehr breitet werden. Die Reichstags-

uverneurs erfolgt Chermside angewie die den Angriff be- ehen. Der Staatssekretär für Jndien Lord t, daß in den fünf Jahren, die dem am der indishen Münzen voran- fuhr in Jndien durchschnittlich Rupien jährlih betragen habe, ahren seit 1893 dagegen durhscnittlich 60/4 l me belaufe sich also ungefähr auf 44/2 Nettoeinfuhr des Jahres 1896/97 sei ord Hamilton bezweifelte,

taaten Silber eingeführt und dort emünzt werde, um aus der Wiedereinfuhr nah dem britishen Gebiet Gewinn zu ziehen da der Eingangszoll auf Silber in den Eingeborenen-

der Mohamedaner, ie die dortigen Blätter

ngen seien,

n Das Landsthing hat, 1/2, Millionen

hagen meldet, ge vorlage unverändert angeno dem König zur Sanktion unter session ist damit beendet.

in den drei Millionen Proz. Die die kleinste seit 1 daß in die Eingeborenen-

ern in dritter Berath

E E E L L

ten zehnstündigen Arbeits

Rupien; die Abnah Vor einiger Zeit

E

erlassen, in welchem es heißt, da

Amerika. nur 60 Stunden die Woche arb

Der chilenishe Kongreß wird, gestern in Santiago dur

ist, wie der „Times“ gemeldet die Verlesung einer Botschaft