1872 / 56 p. 15 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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LGRLAENDE pi Bp f

_ Aktien-Gesellschaft

Central-Bank für Bauten

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5 Das ALKtienkapital ist vorläufig S Ae d end itAE auf 550,000 Thaler festgesetzt

P ARER md in L VE Tig da 8 199 5500 Aktien à 100 Thaler eingetheilt, Dasselbe kann auf Beschluss des Aufsichtsraths bis zu g H E A

erhöht werden und geniessen bei spüteren Emissionen dié ‘ersten Zeichner und AKticninhaber, je zur Hälfte, das Bezugsrecht al'pari.

Unter der Firma „Central-Bank für Bauten“ ist zu Berlin ein Aktien- unternehmen: begründet worden,“ dessen Zweck sìich in Folgendem- zusammen- sassen lässt. E A E

Die Centralbank für Bauten beabsichtigt vornehmlich: &rössere Bauten auszuführen, Parzellirungen vorzunehmen und gegen Pro- visíon und hypothekarische Unterlage Bau-Kredite zu gewähren, s0 wie den Betrieb von: Bank- und Handelsgeschäften jeder Art. Y Das Unternehmen hat- bereits eine gesunde Basis gesunden, indem die Bank nachstébend ängéführte, schr günstig ‘gelegene Grundstücke erworben hat:

1) Die Grüundstücke Sspandauerbrücke No. 8, 4 und S mit 2 Wasser- sronten, einer Strassensront von 157 Fuss und circa 370 Quadrat-Ruthen; Miethserträg ca. 15,000 Thlr. sür... e Thile. 339,000.

2) Das -Grundstück Friedrichsstrasse No. 105 A., das augenblicklich“ noch im Bau begriffen, sich demnächst abér’iùú vóllständig ausgebautem und bewohnbarem "Zu- stande ‘béfinden wird, mit ca:30 Quadrat-Ruthen; Mieths-- erirac::0000ck Ehlr.: F ¿6 Dmne s 05 071 Ma 0 Sa i

3) Dié “Gründstücke Ziegelstrasse No. i und © nebst der daráuf befindlichen Dámpf-Sägemühle, und. Fournier“ Schneide-Anstalt mit ca. 275 Quadrat-Ruthen;., Mieths-

Fe artei 26000 ble AReA. C. E E E A

4) Dás Grundstüclk-:Friedrichsstrasse No. 250 mit: ca. ‘narf

| 180: Quadrat-Ruthen; Miethsertrag 4500 Thir. A, eia dies » 125.000:

ina B BE dae „„in-Summa- Thir. 842,000. j ag P b 4 » 507,000. bleiben Thir. 335,000.

Darauf ruben seststehende Hypotheken

m E : _ u G 24 s Bergmanns,

stéht, gewonnen, in die Direktion der Central-Bank für Bautén mit

| repräsentiren.

E eine reichliche Rentabilität in Aussicht.

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“9 ‘287,000. |

M dass- aucli dieses Grundstück«Äuf éine*ödér die Andere? Ï realisiren Wird. E

Die Grundstücke Friedrichsstrasse No. 105 A., ‘sowie die an der Spree Grundstücke Ziégelstfasse. No, Fund 2? sollen als Basis .der ferneren erselben bleiben, da diese Grund-

N gelègenen! | Operatïon

1299

{Zur nachdrücklichen Förderung des Aktienunternehmens hat die-Bank von den.’ stüheren Besitzern - vorerwähnte- Grundstücke,- deten über’ 50 Jahre

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bhestehendes umsangreiches Geschäft, mitsammt der Firma Joh. J. sowie die derselben zustehenden Rechte auf den Kauf

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‘der Bank werthvollen, in der Neuen Schön-

Grundstücks ücyülrirt und Herrn Helirich

eichhaltige Erfahrung im Bauweseh zur Seite

einés für die Zwecke

hauserstrassè belegei

elizutreteR ailimo l A Die Bank übernimmt von der Firma Joh. J. Bergmann dereh ‘beträckitliche

Vorräthe an Ba terial, Bauhölzern, Breitern etc. deren Werth nach

der E der von beiden Seiten zu ernennenden Sachvetttändi-

Ï gen estgestellt wird. - Sie erwirbt - ein--altes TEnomiíînirtes auf Ausführung

von Bauten angelegtes Geschäst, dessen. nachweislicher Reingewinn nie unter 25,000 Thir. pró anno Hétragén hat. j

Hiersür} Téspéktive als vörläufiges Betriebskapital sind ‘in Aus- sicht genommen. ait tit ee e e eee e Étak edie e i «Thlr. 215,000. E die zuzüglich oben,erwähnter.............. ul). atabiotian E „335,000.

‘das vorliufigé Aktienkapital von Thir.550,000.

Die Ausbeute angesführter Grundstücke ist in folgender Weise projektirt: | Die Häuser an der Spandauerbrücke No. 8, 4 und 5 stossen auf das

Ï bereits gesicherte Grundstück Neue Schönhausérstrasse, wodurch die Möglichkeit

erwächst, ein langjäühriges Bedürfniss zu verwirklichen und eine Ver-

bindung der Neuen Friedrichsstrasse und der angrenzenden Stadt- Ÿ theile mit der Schönhauserstrasse und Vorstadt herzustellen. Diese ca. E 500 Fuss lange Verbindung soll durch die Anlage einer grossartigen FPassage F bewerkstelligt werden. Die Passage selbst und. die imposanten Strassenfronten der | Spandauérbrüeke und Neuen Schönhauserstrasse sollen in ihren Parterre-Räumlich- N Leiten eine Flucht von getwa G60- eleganten Lüden enthalten. Es unterliegt É keinem Zweisel, dass die abkürzende Passage. dén grössten Theil der Frequenz der | umliegenden ausserordentlich belebten Strassen auf; siìich hinüberleiten wird, und É wenn schon dieser Umstand eine gute Vermiethung der betreflenden Läden in F Ausbicht istellt, éo findet; diése Aussicht: noch’ Bekrästigung in der: erwiesenen That- F sache, dass Geschüstslokale in diesem Stadtviertel fast gar nicht zu T haben sind. Li

Es liegt ferner in der Absicht, auf diesem Terrain mit der Front nach der

Ÿ Spandauerbrücke ein .in grossartigem Style .durchzufßührendes HWôtel mit ca. T 500 Logirzimmern, grossem Concertsaal und geräumiger Eestauration

herzúürichten. Da in dem ganzen Stadtviertel derartize grössere Eta- blissements nicht vorlkanden sind, §0 steht auch nách dieser Richtung hin

Das Grundstück Friedrichsstrasse No. 250, das für. den sebr. billigen

Î Preis von 125,000 Thlr. erworben ist, und sür Welches“ Schon seit dem Erwerb ein M wesentlicher Nutzen geboten wurde, soll, falls nicht noch vorgezogen werden sollte, Ï durch Verkauf den Ävance mitzunehmen, mit seinen ca. 180 Quadrat-Ruthen und Ï Seiner Ä L Strassensront în 2 Parzellen neu bebaut werden. Bei dem

j hóken!

érthe&defGrundstücké m deiFétiedrichssftiägsse, wO bekäánhtlich die Quadrat- Ruthe schon jetzt einen Werth von über 1000 Thlr. O ist es zweiféllos, eise einen hohen Gewinn

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én der Bank vorläufig noch! im Besitz Y