1872 / 73 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Bekanntmachun g. Korrespondenzverkehr mit Jndien, Japan 2c. via Brindisi. | Gewöhnliche Briefe nah Ceylon, Singapore, Hong- kong, Shanghai und Yokohama, wäiche auf Verlangen des Absenders über Brindisi und von Suez ab mit fran - zösischen Schiffen Beförderung. erhalten sollen, können von

zeßt ab frankirt*oder unfrankirt abgesandt werden. Auch sind"

nunmehr rckommandirte Briefe nach Ceylon und* den ge- nannten. Orten“auf obigem Wege zulässig. Das Porto beträgt: für frankirte Briefe nach Ceylon 2c. 11/, Groschen oder

39 Kreuzer, und zwar 4%, Groschen oder 16 Kretzzer für je - 15 Grammen und 6*/, Groschen oder 23 Kreuzer für je 7/,-

Grammen, ctt E für unfrankirte Briefe aus Ceylon 2. 13% Groschen oder 47 Kreuzer und zwar“6? Groschen oder 24 Kreuzer je 15 Grammen und "65 Groschen oder 23 Kreuzer für je 72 Grammen, für rekommandirte Briefe na ch Ceylon 2c. 214 Groschen

oder 1 Gulden 15 Kreuzer und zwar 64 Groschen oder 22-Kreuzer-

für je 15*Grammen, 13 Groschen oder 46 Kreuzer für {je 74 Grammen und -2-Groschen oder 7 Kreuzer -Rekommanda-- tions-Gebühr. füx den Briese 5: ck,,4430 Zie ¿u

für Drucksachen unter Band na {ch und aus Ceylon 2c. 2 Groschen oder’ 7- Kreuzer“ für“ je 40 Grantnmién. - :

Rekommandirte Briefe und Drueksachen unter Batid" |

Ceylon 2c. müssen vom/Absender' frankirt: werden. Sendungen mit Waarenproben genießen keine Portovergünstigung.-

Denselben Versendungsbedingungen und Portosäßen untæ- liegt die Korrespondenz nach und von den französifschen Besißungen“ in “Ostindien, den“ Jhfeln Mäuritius, Réunion ‘und den Seychellen bei der Beförderung via Brindisi und mit französischen Schiffen.

Berlin, den 23. März 1872.

Kaiserliches General-Postamt. Stephan.

QZU Neu-Lewîn im Negicrungsbezirk Potsdam wird am 1: April c. eine Telegraphenstation mit beschränktem Tagesdienste eröffnet (cfr. §. 4 der Telegraphen-Ordnung).

Stettin, ‘den 21. ‘März 1872:

Kaiserliche Télegraphen-Direktion.

Königreich Preußen.

Se. Majestät der König haben AUergnädi(st geruht: Dem Ober - Konsistorialrath und vortragenden Rath ‘in dem Ministerium- der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal- Angelegenheiten, Hof- und Domprediger Dr. Kögel den

Rang: als Rath zweiter Klasse zu verlethen, | - Den Geheimen Regierungs- Und S Rath in demselben Ministerium Dr. Stieve zum Geheimen Ober-

Regierungs-Rath; sowie /

Den Regierungs-Assessor von den: Brincken zum Land- rath des Kreises Allenstein zu ernennen; 1151 2 Den zeitigen Dee ree Goetz zu König8hütte, in Folge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu Oppeln getroffenen Wabl, als Bürgermeister der Stadt Oppeln für die geseßliche zwölfjährige Amtsdauer zu bestätigen; und | Dem Klempnernieister Julius Wilhelm Ferdinand Thielemann das Prädikat eines Königlichen Hof-Klempner- meisters zu verleihen.

Berlin, 25. März.

Ihre Königlichen Hoheiten die Großherzogin Mutter von Mecklenburg-Schwerin ist am Sonnabend Nachmittag und / |

Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Sachsen nebst den Prinzessinnen Marie und Elisabeth von Sachsen sind am Sonnabend Abend abgereist.

Se. Königliche Hoheit der Fürst zu Hohen-

zollern ° R Se. Hoheit der Erbprinz und Jhre Königliche Hoheit die Erbprinzessin zu Hohenzollern und Se. Durchlaucht der Fürst von Schwarzburg-

Rudolstadt sind heute früh abgereist.

Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

Der frühere Königliche Chaussece-Distrikts-Aufseher G ra- venhorst zu Segeberg in Holstein, jeßt zu Nienburg in Han- nover, ist zum Königlichen Freis-Baumeister ernannt und dem- Jelben die Kreis -Baumeisterstelle zu Otterndorf, Landdroftei- Bezirks Stade, verliehen roorden,

Chiña und“

[landes

der Königlichen Akademie der Künsle , Herbber

E - B el wum Ung, betreffend die der Hannover-Altenbekener- Eisenbahn-Gesellschaft ertheilte landesherrliche Konzession pu Bau und Betriebe einer Bahn von Hildesheim in der Richtung nach Braunschweig bis zur Landesgrenze, sowie einer Bahn von Grauhof na Goslar.

Des Königs Majestät haben mittelst Allerhöchster Kon. zessions-Urkunde vom 1. März d. J. der -Hannover-Al k

ner Eisenbahn-Gesellschaft zum Baù und Bétriebé einer Bahn T

von Hildesheim in“ der Richtung nah Braunschweig bis z LandeSgrenzé, sowie einer Bahn von Grauhof nach Goslar Unter gleichzeitiger Verleihung des Expropriationsrehtes die berliche enehmigung zu ertheilen. geruht. "Dié gedachte Allerhöchste Urkunde gelangt durch das Amts. blatt füx Hannover zur Veröffentlichung. Berlin, den 22. März- 1872:

“Dex Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

Graf v. Jzen pligt. Ministerium der geistlichen, Unterrichts8- und Medizinal-Angelegenheiten. x Nachdem der geseßliche Sbluß der Vorlesungen mit dem

vate Sommer-Semester 1872 mit dem 15. April--er. be- ginnt. j 4

Berlin, den 23: März 1872.“ O Der Rektor déx M: Königlichen Universität. ove.

Akademie der Künste. : Deranutmacuni

Mit dem’ 8. April’ e: beginnt an ‘dér Königlichèén- akademi- D ochschule für auß8übende Tonkunst hierselbst ein neuer

Ursus. U hr red Die Aufnahme - Prüfung findet am 8, April, Morgens

10 “o im Gebäude. der Anstalt, KönigSplaß Nr. 1, ftatí. it dem neuen Semester“ tritt auch der Unterricht“ im Gesang’ hinzu. :

Anmeldungen - find {riftlich portofrei au den- Inspektor

eziehen sind. : exliñ, im März 1872. | Der Direktor der Königlichen akademischen Hochschule für aus8übende Tonkunst. i

Professor Joa ch im.

Angekommen: Se. R, der General - Lieutenant und kommandirende-General des- X1UL (Königlich württem- bergischeri) Armee-Corps, von Stülpnagel, von Stuttgart. Abgereist: Se. Durchlaucht | der Reichskanzler r} von Bi8marck nah Pommern. Der Kammerherr und General-Jntendantdex Königlichen Schauspiele, von Hülsen, nah Leipzig.

raße Nr. 6, zu richten durch welchen auch Programme zu

D ean R grn

Das bevorstehende Studien-Semester unserer Universität nimmt mit dem 15. April cer. seinen geseßlichen Anfang. Judem. 1wir dies hier-

| dur zur allgémeinen Kenntniß bringén; machen wir Diejeitigen, welche

die Absicht haben, die hiesige Universität zu besuchen; darauf aufmerksan; daß sie si pünktlich mit dem Beginne des Seniesters hier einzufinden habén, ‘uni fich dadurh vor den Nachtheilen zu! bewahren, welthe ihnén dur das Vérsäumen des Anfangs der Vorlesungen unáus- bleiblih erwachsen müssen. Zugleich ersuchen wir hiermit die Eltern und Vormünder: der Studirenden, auch’ ihrerseits zur Beobachtung dieses wichtigen Punktes der akademischen Disziplin möglichst mit- zuwirken. Jn Ansehung derjenigen Studirenden, welche auf Grund S Dürftigkeits8atteste die Wohlthat der Stundung des Honorars für die etage in e zu nehmen beabsichtigen oder Um ein akademisches Stipenditini {G bewerben wollen, beimerfei wir, daß nach neueren geseßlichen Vorschriften derartige Gesuche bei Vermeidung der Nichtberücsichtigung j und E die Stundungs- gesuche innerhalb der ersten Woche und die Gesuche um Verleihung eincs Stipendiums innerhalb der ersten vierzehn Tage nah dem geseßlichen Anfange des Semesters von denPetentenin Person eingereiht werden müssen, und daß von denjenigen Studirenden; welchen die Wohlthat der Stundung bereits zuerkannt worden ist, unter dem S des Verlustes ey Berechtigung von dem erhaltenen Stundungsscheine innerhalb der ersten Woche nach dem gescb- liden Anfange des Semesters bci der Quästur Gebrauch gemacht werden muß. Bonn, den 21. März 1872. p i / Rektor und Senat der eini Ben Fricdrich-Wil helms-Universität.

Die Immatrikülation für das bevorstehende Studien -Semester findet vom 8 bis zum 22. April'infl. statt. Später können nach den. bestehenden Vorschriften nur diejenigen Studirenden noi immatrifulirt werden, welche die Verzögerung ihrer Anmeldung dur Nachweisung gültiger Verhinderungsgründe zu cntsclluldigen ver-

sid, einen Paß oder sonstige ausreichend ‘porstehend bezeichneten

howtigeees Tage eingetreten 1}, wird hierdurch bekanntgemacht; a

Univerfitäts-

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mögen. Behufs der Jmmatrikulation haben 1) diejenigen Studiren- den welche bie Ner R Studien, beginne, inso e fie Tnländer d, ein vorschriftsm ßiges Schulzeugniß und, falls - sie Ausländer „eint : Sreichende Legitimations «Papiere, diejenigen, welche von anderen Universitäten kommen, außer den neten Papieren noch ein vollständiges Abgangs- ps voû Jeder früher besuchten Universität vorzulegen. Diejenigen nländer,, weiche keine Maturitäts- rufung bestanden; beim Besuche er Universität auch nur die Absicht haben, sich eine allgemeine Bildung für die höheren Lebenskreise oder eine besondere Bildung E ein géwisses Berufsfach zu geben, ohne daß sie si fürden eigent- ihen gelehrten Staats- oder Kirchendienst bestimmen ; können auf Grund des §. 36 des Reglements vom 4. Juni 1834 nur nach vor- gängiger, ihnen hierzu Seitens des- Königlichen Universitäts: Kurato- riums ertheilter Erlaubniß immatrikulirt werden. Bonn, den 21. März 1872. i Die TJmmatrifulations-Kommission.

Üichtamtliches.

Deutsches Neid.

Preußen. Berlin, 25. März. Se. Majestät der Kaiser und König empfingen heute den Flügel-Adjutanten Obersten von Lucadou, dann den Landgrafen Friedrich von Hessen, beide in Abschied8-Audienz, nahmen militärische Mel- dungen in Gegenwart des Kommandanten und hierauf den Vortrag des Civil-Kabinets entgegen.

Ihre Majestät die Kaiserin-Königin war vor-

h gestern in der 12. Vorlesung des wissenschaftlichen Vereins

anwesend und verabschiedete fich hierauf von Jhren König- lichen Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin von Sachsen bei deren Abreise.

Gestern wohnte Jhre Majestät die Kaiserin-Königin mit hrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von Baden dem ottesdienste in der Garnisonkirche bei, woselbst auch die Ein-

segnung der Kadetten stattfand. R Königlichen Palais fand f MEn der noch anwesenden Gäste ein größeres Diner ftatt. bends verabschiedete sih Se. Königliche Hoheit der Fürst zu S nl D nebst dem Erbprinzen und der Erbprinzessin, nfantin von Portugal, von den Kaiserlichen Majestäten.

Den Kammerherrendienst haben für diese Woche Übernommen die Königlichen Kammerherren Graf Häseler und Herr von

Prillwig.

Heute besuchte Jhre ¿Majestät die Kaiserin - Königin das Augusta-Hospital.

—Se. Kaiserliche undKönigliche Hoheit derKron-

prinz nahm am Sonnabend Vormittag um 11 Uhr mili-

ärische Meldungen entgegen und empfing den Senator Curtius aus Lübeck. Um 2 Uhr besuchten Vhre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Sachsen mit beiden Prinzessinnen Töchtern Jhre Kaiserlichen Hoheiten. Um 7 Uhr begab Sich Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der P mit dem Prinzen. Wilhelm zum Wappenfest nah dem Taltersall.

Gestern Vormittag um 10 Uhr- begab Sich Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz zur Einsegnung der Ka- detten nach der Garnison-Kirche, empfing den Oberften von Kalinowsky, Direktor der Schießschule, und ertheilte dem Ober- stallmeister Sr. Majestät des Königs von Bayern, Grafen Holnstein, Audienz. | : :

Se. Ne oheit der Prinz Friedrich Carl ist, nah telegraphischer Meldung, in Tunis eingetroffen. Höchst- derselbe gédenkt nach kurzem Aufenthalt die Reise von dort nah Aegypten fortzuseßen.

Gestern Vormittag fand in der deligen Garnisonkirche

die feierlihe Einsegnung von ca. 60 Kadetten statt, welcher Jhre Majestät die Kaiserin-Königin mit Sr. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen, den Prinzen und Prinzeffinnen des Königlichen Hauses, sowie sämmtlichen hier anwesenden. Fürstlichkeiten beiwohnten.

Se. Königliche Hoheit der Großherzog von Baden empfing am Sonnabend Vormittag den Besuch des Prinzen Friedrih von Hessen und des Herzogs Wilhelm von Necklenburg - Schwerin , ertheilte Militärs und Notabilitäten der Kunst und Wissenschaft Audienz und begab sich sodann ins Königliche Palais zu seiner Gemahlin , bei Hôöchstwelcher die Generalin von Fischer mit den beiden Töchtern und der General-Arzt Dr. S toinben empfangen wurden. Mittags ver- weilten die badischen Herrschaften im Kronprinzlichen Palais ¡ die Kinder besuchten in Begleitung des Professors agner Und des Dr. Meyer die Museen.

Se. Königliche Hoheit der Kronprinz von Sachsen besuchte am Sonnabend Vormittag das Atelier des Bildhauers Keil, verabschiedete Sich hierauf von den Kaiserlichen Majestäten,

den Mitgliedern der Königlichen Fainilie und den übrigen Fürsilichkeiten, begab, Sich alsdann zur: verwittweten Königin nach. Charlottenburg , fuhr von dort aus direkt nach dem- An- ties Faunuof Und reiste um 1 Uhr mit dem: Gefolge nah

Der Bundesrath und die vereinigten Ausschüsse desselben für das Landheer und die Festungen und 3- wesen hielten heute Sitten ab. 9 1 4A P Is

Nach der leyten Notiz über die Ausprägung von Id mengen waren bis zum 9. März d. J. in den Münzstätten des Deutschen Reiches in Zwanzigmark-Stücken 47,941,660: Mark zur- Ausprägung gelangt. In der Zeit vom 10. bis 16. März d. J. sind erner in solchen Stücken geprägt in Berlin 4,524,660 Mark, in Hannover 471,300 Mark, in Granfkfurt a. M. 2,128,380 Mark, in München 661,980 Mark, in Stuttgart 71,500 Mark und in Karlsruhe 114,000 Mark, en 7,971,820 Mark. Die Gesammtaus8prägung stellt ich daher bis 16. März d. J. auf 55,913,480 Mark.

Im weiteren Verlaufe der Sißung am 23. d. M. ging das Herrenhaus zum dritten Gegenstand der Tage8ordnung Über: Schlußberathung über den Gesehentwurf, betreffend den Ankauf der Taunusbahn, Zahlung eines Beitrages zu den Baukosten einer Eisenbahn von Langel8heim nach Clausthal, sowie Herstellung des zweiten Geleises auf den Bahnstrecken von Bremen bis. Geestemünde, von Han- nover bis Kreiensen und von Schneidemühl über Koniy nach Dirschau. Der ‘Referent Herr Wilkens beantragte, dem Geseß- entwurf in der Fassung, welche derselbe im Hause der Abgeord- neten erhalten gh die verfassungsmäßige Qustimmung zu er- theilen , jedoch dem Absay 2 des §. 1 na dem Antrage des Grafen Münster folgende Fassung zu geben: »2) eine Sub- vention im Betrage von 500,000 Thalern zum Bau einer Eisen- bahn von Langelsheim nach Clausthal nah näherer Maßgabe des beigedruckten Vertrages vom 28. Februar 1872 zu zahlen. « Nachdem fich der Handels-Minister für diese Aenderung aus- gesprochen, ward die Vorlage in dieser Fassung angenommen und eine hierzu gehörige Petition der Staatsregierung zur Be- rücfsihtigung überwiesen. Schließlih bat der Minister des Innern noch um Beschleunigung der Berathung der Kreis- ordnungs8vorlage in der Kommission, worauf die Sißzung um 2 Uhr geschlossen wurde. Jur nächsten Sißung wird der Prä- sident einladen lafsen. '

Nach dem Schlusse der Sißung des Hauses der Ab- eordneten am Sonnabend begab \ich das Präsidium des auses, sowie Deputirte aus allen Fraktionen: 1n das Bureau

des Hauses , um dem Direktor desselben , Geheimen Kanzlei- Rath Happel, der bekanntlich zum Direktor des Bureaus des Deutschen pel d R ernannt worden ist und in Folge dessen am 1. April d. J. aus seiner bisherigen Stellung aus- scheidet, ein Ehrengeschenk des Hauses zu Überreichen. Das Ge- schenk besteht aus einem silbernen Thee- und Kaffee-Service, dem die Widmung eingravirt ist: »Dem Geheimen Kanzlei-Rath Happel zur Erinnerung an seine sinfundawanziglähri e Amts8- thätigkeit vom Hause der Abgeordneten.« Der Präsident von Fordcenbeck sprach dem scheidenden Jubilar Namens des Prä- sidiums und des Hauses den Dank für seine aufopfernde Thätigkeit aus, worauf der Geh. Kanzlei-Rath Happel für die ihm zu Theil gewordene Auszeichnung tief ergriffen dankte.

Der unter dem Protektorate Jhrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Friedrich Carl stehende Preußische Frauen- und Jungfraueénverein hat heute Mittag im Gebäude des hiefigen Königlichen Justiz-Ministeriums eine Ge- neralversammlung abgehalten, bei welcher die hohe Pro- tektorin felbst ‘den orsiz führte. Jhre Ge Hoheit wurde von dem Vorstandsmitgliede, Justiz-Rath a. D. Gerloff, empfangen, und nah der von Höchstderselben ertheilten Erlaubniß “der achte Jahresberiht des Vereins für 1871 von dem Genannten der Versammlung vorgelesen. Hierauf sprach Jhre Königliche A den versammelten Mit-

liedern des Vereins Jhren Dank für die auch im verflossenen Jahre in der früher geübten Weise und mit nicht geringerem rfolge fortgeseßte Thätigkeit aus, worauf der Justiz-Rath Gerloff in einigen Worten Jhrer Königlichen e A für Ld deren Theilnahme an den Bestrebungen des B ischen Frauen- En a L E den Dank der Versammlung aus=- rückte, :

S. M. Dampfkanonenboot »Delphin« is am 2. d. M. von Pera nach dem Piraeus in See gegangen. :

Bayern. München, 23. März. Die Kammer der Abgeordneten hat den Etat des Ministeriums des Jnnern er- ledigt bis zum Etat der Bezirk8ämter einschließlich. Der Etat