1872 / 76 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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1) auf dem Fes M Bes Fran tres aug A S | mittelft Dampfschiffes am 20. 1ede onats, 1n Bera-Cru3 | E : L nach fs Fáhrzeit von E E E L Geiaibion Deutsches Nei.

demWege überEngland: a)a / Z ; j i

mittels Dampfschiffes am 2. jedes Monats, in B Has a owie L E ian Zita F E ri 2 n Damp hit S ac 10, iedes Monats, A BaraiCen nach einer | und’ die Großherzogin von Baden und Ihre Kaiserlichen und Fahrzeit von etwa 34 Ta en ; 2 : Königlichen Hoheiten dir Atconyria, de d S inzessin G 2) auf dem Wege durch die Vereinigten Staaten | empfingen heute Morgen n der Hausf| ee a Kais ien von Amerika: aus New - York mittels Dampfschiffes am und Königlichen Hoheit des Kronprinzen, mil der anwesenden 12. April, 2. Mai j Königlichen Familie, das heilige Abendmahl. :

i E 4 | hre Majestät die Kaiserin - Königin wohnte mit Jhrer

22. Mai u. \. w. jeden zwanzigsten Tag, ‘in Vera-Cruz nah einer Fahrzeit von ungefähr 14 Tagen. | Königlichen Hoheit der Großherzogin von Baden der liturgischen Andacht im Dome bei.

- Nichtamtliches.

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Es empfiehlt L die U Ie fr die E iber New - York zu befördernden Briese }0 zu ( 7 , L ; bat aud bei int Witterungsverhältnissen die 2 tit. ___— Se. Kaiserliche U L gege 9 R e aer beförderung durch das betreffende weitergehende Dampfs{i} | D aid ena s D A militärische Mel. esichert ist. Die Briefe müssen spätestens am Tage vor dem | heimen ci von Stockhausen und nayi | Abgange des von New - York nah Vera - Cruz fahrenden | Vungen en ¿er reli L Siniiliée- Boi ble Dampfschiffes in New-York eingetroffen scin , um mit demsel- Ihre Kaiserli i O E Cid E ae ben zur ¡Weiterbeförderung zu gelangen. G Kraupringe n er heil fee S erien Am Hinsichtlich der Tarife für die Korrespondenz bleiben die iten E g N v IR Z a nis ie wgr ces bisherigen Bestinumun gen ggen). N Baden im Kronprinzlichen Pala . N lit : ¿ General-Postamt. N

Stephan. Ihre Königlichen Hobeiten der Gtoßherzog

und diCGroßherzo in vonBaden besuchten am Dienstag Nachmittag ‘mit Höchstihren Kiridérn der zoologischen Garten Straßburg i. E, den 26. März 1872. | E A t pem war eret 0E Me Da R

» Wes Mes S, N ive lin Augenschein. Spätep--be Sich - die Großherzog vadl-

Kaiserliche Telegraphen-Direktion. Tien rx Haften in Begleitung Sr. Kaiserlichen und Königlichen

I: T Hobaie des Kronprinzen und des Grafen von Usedom in die

Allkirh* Grafenstaden; Kreis Ersteine wird am 1. April ‘er: cine E O Stain mit beschränktem Tagesdicnst eröffnet.

óni ih Preußen Museen. Gestern Vormittag ertheilte der Großher og’ dem Königre E P ß E ; DtciamacUDrEtor Weißhaupt, dem Professor Dr. “Helmholh, Se. Majestät der König haben Allergnädigst -geruht: udienz und

| p ! | dem Wirklichen Geheimen Legations-Rath Abeken- Audien Dem Regierungs-Ra!d Dietlein in Stralsund den Cha- | machte nachher cinige Besuche. Die Kinder der badischen Herr rakter als Ober-Regierungs-Rath zu verleihen; und

i : haften befanden sich auc gestern Vormittag wieder , geführt Den außerordentlichen Professor Dr. Wilhelm Weiß- [al | |

| : ; von Dr. Meyer, in den Mufeen. brodt in Braunsberg zum ordentlichen Bar in der philo- T | sophischen Fakultät des dortigen Lycei Hosiani zu ernennen.

Ministerium für Handel, Gewerbe und dffentliche A rxbeiten.

Der bisherige Baumeister Wilhelm Leuchtenberg

Auf Grund des Gesezes vom 11, Februar 1870, betref- fend die Ausführung der anderweiten Regelun der Grund- steuer in den Provinzen Schle8wig-Holstein, Hannover und Hessen-Nafsau, sowie in dem Kreise Meisenheim, sind gemäß

i ónigli isenb l wei i i Ermittelung des Rein- ld N óniglichen Eisenbahn - Baumeister ernannt der Anweisung für das Verfahren bei Er1 A t tein die Sidle E ichen bei der Hannoverschen ertrages der Liegenschaften vom 21, Mai 1861 die Grund

j s it de i euér-Veranlagungs-Arbeiten für die Jrovinz Schle8wig-Hol- L Ua Aas A DSAA ASOVIAAPE R E ein durch die vorgeschriebenen Organe: den Bezirks-Kommisjar,

s die Veranlagung N die Roe und L Kik avi , | die Veranlagungs - Kommissionen eingeleltel worden. Fr

¿00 Ressort der Berg-Berwal ung find dic bisherigen De sämmtliche 30 Freise der Provinz haben die Veranlagungs§-

f riga von Staatswerken sämmtlich zu Werks-Direkkoren, Kommissare die Kreis8beschreibungen eutwnr en die Pana: di Pi ; " ; - ffi ingehender Prüfung un

Bei der Bergwerks - Direktion in Saarbrücken die Berg- gungs-Kommissionen folche E An fung s

: ; - : Berichtigung einzelner Punkte ; ) Räthe von Hinckeldey und U peln ug, der Berg-Inspettor KlasfitikationStarif für Dben Kreis, für die beiden Kreise Stein-

von Ammon und der BergAssessor Haßlacher zu Direk- bura und Tondern aber, in? welchen eine Theilung in je zwei _tions-Mitgliedern; der Baumeister D'Umret her Wm | Kiassilationbdistrikte für nothwendig ra ie und nas Rot 5 17 Rid G ; ; arif für jeden Distrikt sich vorläufig | i

Bei dem Hüttenamt a O bee De N raa e aidigen Begange des Kreises und Auslegung einer

Men B Hüllene Iu! Pe LL9L, FAAN I rößeren Anzahl von Musterstücken den Tarif für jeden Kreis Kis Klassifikationsdistrikt festgestellt, auch ein Klassifikations-

protokoll mit der Beschreibung der Bonitätsklassen vollzogen. Die Klassifikationstarife stnd dann von der Bezirks-Kou- mission in ihrer Sizung vom 24. und 25. Juli 1871 einer eingehenden Prüfung unterzogen, nach mehrfachen Berichti- gungen festgestellt und mit ditlem Aenderungen in den Kreisen vorschriftsmäßig publizirt, auch nebst den im §. 31 der ge- dachten Anweisung bezeichneten Unterlagen den Landräthen be- hufs Offenlegung zur Einsicht dex Betheiligten et cis tigt worden. Aus Beranlaiung der dagegen erhobenen Einwendungen .und auf Grund der über Lettere ab- egebenen Gutachten der Veranlagungskommissionen hat die ezirkskommission in ihrer Sizung vom 12. und 14. Oktober 1871 die Klassifikationstarife einer nochmaligen Prüfung unter- worfen und nah Berichtigung verschiedener Positionen die Verwerfung der unberücksichtigt gelassenen Einwendungen be-

antragt. / 7 | ;

Machbèna die Klassifikationsarbeiten bis zu diesem Stadium gedichen find, hat fie der Bezirkskommissar mit einem ein- gehenden Gutachten und unter Beifügung einer ausführlichen Beschreibung der Verhältnisse in der Provinz, soweit sie auf den Reinertrag der Liegenschafien von Einfluß find, dem Finanz- Minister cingereicht. Der formelle Gang des Verfahrens leidet hiernach an feinen Mängeln, Allerdings bedarf das Klassi- fifation8protokoll des Kreises Sonderburg noch der Vervoll- | ständigung; auch ist für die Kreise Eckernförde, Husum, Norder-

Haus der Abgeordneten.

Qum Bureau - Direkior des Hauses der Abgeordneten ist | der bisherige Geheime expedirende Sekretär und Kalkulator 1m Königlichen Finanz - Ministerium, Rechnungs - Rath August Kleinshmidt, ernannt worden. | “Der bisherige Stadtgerichts - Bureau - Afffistent Wilhelm Carl Gall if zum Registrator bei dem Hause der Abgeord- neten ernannt worden.

Bekanntmachung.

Das Publikum wird hiermit darauf aufmerksam gemalt, daß die Frist zur Umeichung der älteren gußeisernen Landesgewichte in der Schwere von - 5 D . bis zu "/, Ctr. , sowie der bisherigen Medizinalgewichte, welche laut dem Cirkularerlaß der T4 en Normal-Eicungsfommission vom 16. Dezember v. Í. sich bis zum 1. Juli d. J. erstreckt; ihrem Ende entgegen geht.

Die Umeichung der oben bezeichneten Gewichte, d. h. deren Re- vision; erneuerte Berichtigung und Beglaubigung mit dem neuen Eichungsstempel innerhalb des gegebenen Termins erscheint im Jnter- esse des gewerbtreibenden Publikums geboten, um jenen Gewichten auch im Falle zukünftiger Revisionen die fernere Zulässigkeit im Ver- kehre f wahren. Ï

erlin, den 26. März 1872, : j Der Königliche Eichungs-Jnspeftor für die Provinz Brandenburg. Dr. Ro8mann; Königl. Berg-Affessor.

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dithmarschen, Eiderstedt und Pinneberg ein Kana zu den Klassifikationsprotokollen nothwendig. Dies hinderte jedo ‘nicht, die Klassifikationstarife für die Provinz der Beschluß- nahme der in diesem Monate hier zusammengetretenen Central- Kommission zu unterbreiten.

Bayern. München, 27. März. Die Kammer der Abgeordneten bericth in der gestrigen Abendsizung nach vierstündiger Debatte den Etat des Ministeriums des Jnnern durch und nahm die Positionen eh nach den . Aus\{huß- So s. Die uächste Sißung findet am Mittwoch nach

ern statt.

Gestern Nachts ist nach kurzem Krankenlager der Frei-

herr Leonhard v. Hohenhausen-Hochhaus gestorben. Er

war am 28. Juni 1788 zu Dachau geboren, machte den russi- schen Feldzug mit und bekleidete in leßter Zeit die Stelle cines Generalkapitäns der Königlichen Leibgarde der Hartschiere. n den zwanziger Jahren war er Hofmeister des damaligen ronprinzen, späteren Königs Maximilian 1U., im Jahre 1 7

Kriegs-Minister.

Sachsen. Dresden, 27. März. Auf den- heutigen Régistranden der beiden Kammern befand fih ein König- liches Dekret, mittelst welchem der König wegen Zusammentritt des Reichstags dén Landtag vom 6. April an vertagt und der Ständeversammlung anheimgiebt , sich damit einverstanden zu erklären, daß die Far bis spätestens zum 4. November verlängert wird, während der Vertagung aber einzelne oder sämmtliche Deputationen zur Vorberathung der den Ständen gemachten und noch unerledigten Regierungsvorlagen einberufen werden können.

Die Erste Kammer berieth in ihrer gestrigen Abend- Sizung den Bericht der außerordentlichen Schuldeputation über den die Gehaltsverhältnisse der Lehrer an Elementar- Volksschulen betreffenden R va - Nach einer lebhaften Debatte, an welcher der Präsident von Zehmen, der Staats- Minister Dr. von Gerber u. A. zum Theil wiederholt fi betheiligten , wurden die über den Entrourf hinau8gehenden Vorschläge der Deputation mit sehr großer Majorität abgelehnt und mit der gleichen Majorität die Vorlage, bezw. die Be- schlüsse der Zweiten Kammer im Wesentlichen wieder hergestellt.

In ihrer heutigen Vormittagssi nug berieth die Erste Kammer das Königliche Dekret betreffs der Justizneubauten in Leipzig. Nach kurzer Debatte wurden , im Gegensaße zu den Beschlüssen der Zweiten Kammer , die Mittel zum Ankauf der, das dazu bestimmte Terrain einnehmenden Häuser ein- timmig bewilligt. Nachdem sie mchrere mündliche Berichte

r 2. Deputation cxrledigt hatte, ertheilte die Kammer dem Geseßentwurfe wegen Abänderung einiger geseßlichen Bestimmun- gen über die Pensionen der Staat8diener und ihrer Hinter- assenen in der von der Zweiten Kammer beschlossenen Fassung ohne Debatte ihre Zustimmung. i:

Die Zweite Kammer führte in ihrer gesttigen Abend- Azung die Berathung der Privateisenbahn - Projekte zu Ende und seßte auf den Antrag des Abg. Dr. Pfeiffer die Berathung der Linie Löbau-Weißwasser, die ursprünglich auf Staatskosten zu erbauen von der Regierung vorgeschlagen worden war, bis na dem Osterfeste aus, genehmigte jedoch die hierbei in Frage kommenden Staatsverträge. Hierauf bewilligte die Kammer 7 Millioneiî Thaler zum Staatseisenbahnbau, wobei Über den Bau des Cheinnigter vam ao der Finanz - Minister Freiherr von Friesen mannigfache Aufschlüsse gab, ferner 2 Millionen

Thaler zur Verstärkung des Trans8portmittelparks, 1,630,000

Thaler für die Erweitèrung mehrerer Bahnhöfe und Halte- stellen und 250,000 Thaler zur Einführung des neuen Signal- systems. Jun rascher Folge genehmigte die Kammer sodann alle Postulate für Neubauten in den Landesheil-, Straf- und Me GL gt 0 t) den Kredit für die Wiener Weltausstel- lung und die Postulate für die Elbftromkorrektion und Voll- endung der Kaiänlagen am re{chten Elbufer unterhalb der Marienbrücke in Dresden. | E Vornüittag berieth die Zweite Kammer Cas dic 4 Geseßentwürfe, welche die Emeritirun der evangelisch -luthe- rishen Geiftlihen und die Emeritirung Kändiger Se an den höhern Schulanstalten, sowie Nachträge zu den Gejezen wegen rrihtung von Pensionskassen für die Witiwen und Waisen der Prediger und der Lehrer an den evangelischen Schulen be- treffen. Das Emeritirung8geseß wurde" gegen 11 Stimmen, die übrigen Gesetze fast ohne alle ebatte in der Fassung der De- putation angenommen. Hierauf folgte das Referat über die heutigen Beschlüsse der Ersten Kammer in der Angelegenheit der Leipziger Justizgebäude. Die Majorität der Deputation zog ihren Antrag zurück, die Regierung zu ermächtigen, mit dem Stadtrath zu Leipzig wegen Verkaufs der Pleißenburg an die Stadt in Verhandlung zu treten ; fie hielt im Uebrigen dic früheren Kammerbeschlüsse aufrecht. Nach lebhaften Debatten,

«Herzo gin sind heu

in denen der Kriegs-Minister von Fabrice wiederholt das Work ergriff, wurde mit 36 gegen 31 Stimmen beschlossen, den An- trag wegen Verkaufs der Pleißenburg beizubehalten und ebensc mit 51 gegen 16 Stimmen, bei den früheren Beschlüssen zu

beharren.

I&ürttemberg. Stuttgart, 26. März. Die Erste Kammer hat den Gesegentwurf über die Steuerverlängerung einstimmig angenommen und ebenso den Geseßeatwürfen Über die Besteuerung des aus dem Ausland fließenden Kapital- und Renteneinkommens, sowie den Abänderungen des Geseges von 1852 über die Steuer vom Kapital-, Renten-, Dienst- und Be- r en nach den Beschlüssen der Jwociten Kammer zu- gestimmt.

In der gestrigen Abendsizung der Zweiten Kammer wurde der vom Abg. Mayer von Heilbronn und Genossen

estellte Antrag wegen T E einer Eisenbahn von ppingen nach Heilbronn und Verstän E über den Betrieb der Bahn mit der badischen Regierung an die volk8wirthschaftliche

Kommission überwiesen. Für dieErbauung einer weiteren Staats- früher scho! (in Schussenried) wurden, mit Einrechnung von c

her hon bewilligten 70,000 Fl., im Ganzen 450,000 Fl. willigt. Hierauf fuhr die Kammer in der Berathung der Besoldung8aufbesserungen der Bediensteten der einzelnen Dienst- gweige, und zwar der Eisenbahn-, Telegraphen- und Bodéensee- ampfs{i} ahrts - Bediensteten fort. Jn der heutigen Abend- sizung wird die- Besoldung8aufbesserung der Geistlichkeit, lic welche im Ganzen 207,468 Fl. und als weiterer Zuschuß ür E Centralkirchenkasse 1800 Fl. bestimmt sind, be- rathen.

Hessen. Darmstadt, 27. März. In einem an die Zweite Kammer der Stände gerichteten Schreiben der Groß- herzoglichen Ministerien des Co neren Hauses und des Aeußern , des Innern , der Justiz und der Finanzen wird den Ständen ein Geseßentwürf wegen Revision der Bestim- mungen über Verseßung der Civilbeamten in den Ruhestand (Edikt vom 12. April 1820) sammt Motiven mit dem Be- merken 1A agi daß eine sc{leunigste Behandlung dieses Gegenstandes sehr wünschenSwerth sei.

Mecklenburg-Schwerin. Schwerin, 27. März. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 19 enthält u. A.: Edikt zur Er- hebung der ordentlichen Kontribution für das Etat8jahr Joh. 1872—73. Aufforderung an die betreffenden Behörden, die nach Paris gehenden und dort Arbeit suchenden unbemittelten den; à auf die Schwierigkeit, dort jeßt Beschäftigung zu nden, aufmerksam zu machen.

Sachsen - Weimar - Eisenach. Weimar, 27. März. Das »RegierungLblatt für das Großherzogthum Sachsen- Weimar-Eisenach« enthält in Nr. 15 u. A. einen Nachtrag zu der revidirten Gemeinde-Ordnúung vom 18. Januar 1854 und zu dem Geseße über die Freizügigkeit vom 6. Februar 1868.

Anhalt. Degu, 25. März. Der Herzog und die

e von hiex nach Genf abgereist. Die Herr- schaften werden das Osterfest mit dem Erbprinzen Leopold und dem Prinzen Friedrich, welche däs Institut des Professors Haccius in Genf besuchen, dort verleben.

S S A! Sondershausen, 96. März. Die Gescßsammlung hat in jüngster Zeit publizirt: die Notariats8ordnung, das Ablösung8®- und Dissidenten- gesez. Nach dem Ablösungögesehe sind sämmtliche, den Kirchen, Pfarreien, Schulen oder den milden Stiftungen zuslehenden Reallast-Berechtigungen ablös8bar , wenn die ämmtlichen in einer Gemeinde, bez. Feldmark , dem betroffenen Berechtigten tag ate Leistungen abgelöst werden. Die Entschädigun ist em Berechtigten durch Gewährung eines Kapitals zu leisten, welches in dem 25fachen Betrage der nah dem 10jährigen Durchschnitt zu ermittelnden jährlichen Geldrente besteht. Das

Dissidentengeseß {ließt sich eng an das betreffende sächsische

Geseh an. euß. Gera, 26. März. Heute kehrte der FÜrst,/ nach vierwöchentlicher Abwesenheit, aus Jtalien hierher zurück.

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Oesterreich-Ungarn. Wien, 27. März. Das »Reich8-- E veröffentlicht folgendes G eseß vom 13. März 1872, etreffend eine Qusaßbestimmung zum Y. 18 des Staatsgrund- geseges über die Reich8vertretung vom 21. Dezember 1871, wir e für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder :

Tritt der Fall des“ Erlöschens cines Reichsrathsmandates ‘aus was immer für cinem geseßlichen Grunde während der Dauer einer Reichsrathssession ein ; so fann der Kaiser die Vornahme der neuen Wahl unmittelbar durch die landtagswahlberechtigten Gebiete, Städte und Körperschaften (§. 7) nah Maßgtibe des Über die Durchführung G Wahlen in das Abgéordnetenhaus besichenden Gescßces anordnen. -